Donnerstag, 21. November 2019

Auftrag an BoDeWa vergeben

Malerarbeiten f├╝r neue Kinderkrippe

Heddesheim, 21. September 2013. (red/ld) Die Malerarbeiten f├╝r den Neubau der Kinderkrippe des Evangelischen Kindergartens an der Werderstra├če vergab der Gemeinderat gestern an die Firma BoDeWa GmbH aus Mainz. [Weiterlesen…]

Gemeinderat vergibt Arbeiten zur Au├čenanlage sowie Schlosser- und Estrichma├čnahmen

Krippe in der Werderstra├če nimmt weitere Form an

Heddesheim, 25. Juli 2013. (red) Der Heddesheimer Gemeinderat hat im Zuge des Krippenbaus in der Werderstra├če in seiner Sitzung am 25. Juli drei weitere Auftragsvergaben beschlossen. Ausgeschrieben waren Gewerke f├╝r Schlosser- und Estricharbeiten sowie die Arbeit an der Au├čenanlage. Insgesamt liegen die Gesamtkosten der Bauma├čnahme nach aktueller Kostenfortschreibung durch viele g├╝nstigere Auftragsvergaben noch rund 100.000 Euro unterhalb des Kostenrahmens von 1,8 Millionen Euro.

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Gemeinderat vergibt Auftr├Ąge f├╝r Elektroarbeiten und Aufzugseinbau

Neue Kinderkrippe: Arbeiten gehen voran

Heddesheim, 16. Mai 2013. (red/aw) Im Zuge des Krippenneubaus wurden weitere Gewerke ausgeschrieben und nun vom Gemeinderat an die ├╝berzeugendsten Angebotssteller vergeben. Die Arbeiten zum Einbau des Aufzugs wurden an die Ludwigshafener M. Schmitt + Sohn GmbH vergeben. Die Installation der Elektronik erfolgt durch die Firma Elektro Brecht aus M├Ârlenbach. [Weiterlesen…]

Gemeinderat vergibt Auftr├Ąge f├╝r Fenster-, L├╝ftungs- und Sanit├Ąrbauarbeiten

Neue Kinderkrippe in der Werderstra├če: Bau im Zeitplan

Heddesheim, 18. April 2013. (red/aw) Der ehrgeizige Zeitplan der Gemeinde Heddesheim fordert Entscheidungen in Bezug auf die Fertigstellung┬áder neuen┬áKinderkrippe in der Werderstra├če. Daher beschloss der Gemeinderat auf seiner heutigen Sitzung gleich drei Auftragsvergaben f├╝r anstehende Bauarbeiten. Bereits Ende Juni soll die neue Einrichtung auf dem Gel├Ąnde des evangelischen Kindergartens Richtfest feiern. [Weiterlesen…]

Bebauungsplan "Die kurzen G├Ąnsgr├Ąben" (Werderstra├če)

Kindergarten wird zur Gemeinbedarfsfl├Ąche

Heddesheim, 25. Juli 2012. (red/pro) In der Gemeinderatssitzung wurde der Entwurf der 1. ├änderung des Bebauungsplans „Die kurzen Gansgr├Ąben) beschlossen.

Durch den Neubau der Kinderkrippe auf dem Kindergartengrundst├╝ck Werderstra├če muss der Bebauungsplan ge├Ąndert werden. Nach dem Aufstellungsbeschluss im April 2012 hat der Gemeinderat heute den Bebauungsplanentwurf beschlossen, der nun den zust├Ąndigen Beh├Ârden sowie den Tr├Ągern ├Âffentlicher Bel├Ąnge zugeht. Au├čerdm wird der Entwurf ausgelegt, um die ├ľffentlichkeit zu beteiligen. Die ├änderung wird aus Sicht der Verwaltung notwendig, da das Gebiet aktuell noch als reines Wohngebiet ausgewiesen ist.

Die neuen Geb├Ąude sollen in drei Bauphasen errichtet werden: Zun├Ąchst entsteht ein Neubau f├╝r eine Kinderkrippe mit zwei Gruppen. Der Kindergarten wird weitergenutzt. Dann soll der Kindergarten f├╝r vier Gruppen neu gebaut und an die neue Kinderkrippe „angeschlossen“ werden. Zum Ende wird der alte Kindergarten komplett abgerissen und die Au├čenanlagen werden wiederhergestellt.

Besondere artenschutzrechtliche Bedingungen sieht die Planerin nicht. Die Neubauten sollen passiv l├Ąrmgesch├╝tzt werden, da im Nahbereich zur Werderstra├če „zumindest ein L├Ąrmpegelbereich V“ erreicht werde. Auch verkehrstechnisch sieht die Planerin keine Probleme – die Johann-Philipp-Allmang-Stra├če k├Ânne den An- und Abfahrtsverkehr bew├Ąltigen. Die erforderlichen Stellpl├Ątze k├Ânnen auf dem Grundst├╝ck nachgewiesen werden.

Gemeinderat G├╝nther Heinisch wies darauf hin, dass sich viele Eltern Sorge wegen der Bauarbeiten machten. Ansonsten wolle man mal keinen Widerstand leisten. B├╝rgermeister Kessler meinte, man habe schon Gespr├Ąchegegebnen, weitere w├╝rden folgen und es werde eine ruhige Baustellewerden.

Der Gemeinderat beschloss den Verwaltungsvorschlag einstimmig.

Kosten: 1.750.000 Euro f├╝r Passivhaus

Neubau Kinderkrippe Werderstra├če beschlossen

Heddesheim, 28. Juni 2012. (red) „Als ehrgeizigen Zeitplan“ bezeichnete B├╝rgermeister Michael Kessler die Planungen f├╝r die Neubauten Kinderkrippe und Kindergarten in der Werderstra├če.

Das Konzept des Architekturb├╝ros Reichel und Benkeser sieht die bauliche Entwicklung in zwei Bauabschnitten vor. Zun├Ąchst soll auf der jetzt vorhandenen Freifl├Ąche von 1.650 Quadratmetern eine Kinderkrippe mit je zehn Betreuungspl├Ątzen f├╝r zwei Gruppen gebaut werden. Nach dem Bau werden es noch 1.150 Freifl├Ąche sein – dies erf├╝llt gerde noch die Norm von acht bis zehn Quadratmeter Freifl├Ąche f├╝r ein Kind.

Im Juli 2012 soll der Bauantrag gestellt werden, im Laufe des Jahres 2013 soll der Bau realisiert sein. In einem zweiten Bauabschnitt soll der Kindergarten an die Kinderkrippe angebaut werden – bis dahin kann das vorhandene Geb├Ąude genutzt werden.

Geplant ist bislang ein Passivhaus-Standart, der Heizw├Ąrmebedarf liegt dann bei 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Voraussetzung ist eine sehr gute W├Ąrmed├Ąmmung und „Dichtigkeit“ des Hauses.

In der Sitzung wurde die Kostenplanung vorgestellt. Ein Bau nach EnEV w├╝rde 1,57 Millionen Euro kosten, nach EnEV mit 30 Prozent zus├Ątzlicher Energiesparung 1,65 Millionen und ein Passivhaus 1,725 Millionen Euro.

Die Baukosten liegen beim Passivhaus bei 995.000, dazu kommen technische Anlagen, die Gestaltung des Au├čenbereichs sowie 20 Prozent „Baunebenkosten“. Allein die Fenster, die sehr dicht schlie├čen m├╝ssen, kosten beispielsweise 126.000 Euro.

Diskutiert wurde, ob es sinnvoll sei, auf einer Seite einen Dach├╝berstand zu haben und auf der anderen Seite keinen. Ebenfalls interessierte, ob es Erfahrungen mit Passivh├Ąusern gebe. Nach Aussage der Architekten gebe es durch die L├╝ftungsanlage beispielsweise keine „Schimmel-Problematik“, da die Feuchtigkeit abgesaugt werden. Insgesamt w├╝rde das ganze Jahr ├╝ber eine konstant angenehme Raumtemperatur von 17-19 Grad Celsius vorhanden.

B├╝rgermeister Kessler f├╝hrte aus, dass der jetzige Zustand des Kindergartens noch gut sei – die schrittweise Umsetzung sei deshalb richtig.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig der Planung und den Kosten zu.

Anm. d. Red.: Wir werden den Plan am Freitag ver├Âffentlichen.

Kindergarten Werderstra├če soll f├╝r 3,3 Millionen Euro neu gebaut werden

BM Kessler bezeichnet Entwurf als „pfiffige L├Âsung“

Der Kindergarten soll schrittweise abgerissen und neu gebaut werden.

 

Heddesheim, 26. April 2012. Der Gemeinderat hat eine Vorplanung f├╝r den Neubau des Kindergartens Werderstra├če in Auftrag gegeben. Als Zahl steht eine Investitionssumme von 3,3 Millionen Euro im Raum. Weil der Neubau in mehreren Schritten umgesetzt werden soll, k├Ânnen noch f├╝nf bis zehn Jahre ins Land gehen, bis das Projekt komplett umgesetzt sein wird.

Von Hardy Prothmann

Das Heidelberger Architekturb├╝ro Reichel + Benkeser stellte Planungen f├╝r einen Neubau des evangelischen Kindergartens in der Werderstra├če vor.

Geplant ist Neubau in zwei Schritten. Erst soll ein neues Geb├Ąude errichtet werden, dann ein Teil des alten Kindergartens abgerissen werden, dann der zweite Teil des Neubaus errichtet werden, um danach das alte Geb├Ąude komplett abzurei├čen und dort eine Freifl├Ąche zu schaffen. Das alte Geb├Ąude w├╝rde demnach zun├Ąchst f├╝r die vorhandenen Kindergartengruppen weiter betrieben, die dann sp├Ąter in den Neubau umziehen. Der erste Teil k├Ânnte im Jahr 2013 durchgef├╝hrt werden.

Kern der Vorplanung ist die Schaffung von zwei Gruppen mit je 20 Kindern im Alter von 0-3 Jahren. Wie bekannt, gibt es ab August 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz.

Laut Darstellung des Architekturb├╝ros w├╝rde eine Sanierung plus Anbau 3,5 Millionen Euro kosten, ein Neubau soll 3,227 Millionen Euro kosten.

Gemeinderat Frank Hasselbring (FDP) kritisierte, dass er gerne wissen wolle, wie ein Geb├Ąude aussieht, wof├╝r ├╝ber drei Millionen Euro ausgegeben werden sollen. B├╝rgermeister Micheal Kessler reagierte unwirsch: „Herr Hasselbring, es geht hier nicht um eine konkrete Planung, sondern eine Vorplanung. Das m├╝ssten Sie wissen.“

J├╝rgen Heinisch (Gr├╝ne) sagte: „Ich m├Âchte darum bitten, dass wir uns darauf verlassen k├Ânnen, dass es bei den 3,227 Millionen Euro bleibt und nicht nach der Vorplanung das Projekt etwas teurer wird.“

B├╝rgermeister Kessler sagte daraufhin: „Die Aufgabenstellung war, zu analysieren, was eine Sanierung kostet. Das ist detailliert geschehen. Weil wir ├╝ber mehr als 3 Millionen reden, war die Frage, welche effektive Vorgehensweise gibt es? Eine Kostenannahme ist sehr grob. Es ist sicher der Anspruch da, realistische Kosten zu nennen. Wir m├╝ssen aber eine gewisse Unsch├Ąrfe hinnehmen.“

Gegen 17:45 Uhr beantragte der CDU-Fraktionschef Dr. Joseph Doll eine Sitzungsunterbrechung.

B├╝rgermeister Kessler meinte nach der Wiederaufnahme, der Neubau erm├Âgliche den Bedarf von 60 Krippenpl├Ątzen zu decken.

Daraufhin sagte Gemeinderat Doll: „Wenn das so ist, stimmen wir der Vorplanung zu.“ Argumente brachte er keine vor.

Gemeinderat Ulrich Kettner (Gr├╝ne) sagte: „Ich gehe davon aus, dass auch Lager- und Teamr├Ąume geschaffen werden. Ist denn der Neubau auch f├╝r die Ganztagesbetreuung geeignet.“ B├╝rgermeister Kessler meinte: „Das ist dann Teil der Planung f├╝r 2015.“

Gemeinderat Heinisch betonte, dass die Gr├╝nen der Planung auch zustimmen, weil es ein Passivhausstandard geben werde. Gemeinderat Hasselbring sagte: „Wenn sicher ist, dass wir einen ansehnlichen Bau bekommen.“

„Als grunds├Ątzlch richtig“, bezeichneten die Architekten den Vorschlag von Gemeinderat Michael Bowien (SPD), den Kingergarten komplett auszulagern und in einem Rutsch Abriss und Neubau vorzunehmen: „Den Ablauf bestimmt aber der Auftraggeber.“

Beim Abriss und Neubau, m├╝sste das Projekt komplett umgesetzt werden – nat├╝rlich auch mit den entstehenden Kosten. Aus weiteren ├äu├čerungen lie├č sich heraush├Âren, dass der Altbau noch f├╝nf bis zehn Jahre aus „wirtschaftlichen Gr├╝nden“ genutzt werden soll.

Der Gemeinderat stimmte dem Vergabeauftrag an die Architekten f├╝r eine Vorplanung zu. Gemeinderat Reiner Lang (SPD) stimmte dagegen – in der Sitzung hatte er sich nicht ge├Ąu├čert, warum er den Neubau ablehnt.

Der Neubau soll auf die Freifl├Ąche, eine neue Freifl├Ąche soll da entstehen, wo das jetzige Kindergartengeb├Ąude ist.

 

Kraft wird geschmeidig – Gymnastikraum ├╝bergeben

Guten Tag!

Heddesheim, 24. November 2010. Am Mittwoch, den 24. November 2010, wurde der neue Gymnastikraum in der Nordbadenhalle ├╝bergeben.
Zusammen mit dem Ausbau der Kinderkrippe Heddesheim wurde in diesem Jahr in der Nordbadenhalle noch ein zweites Projekt realisiert, das eng mit der Einrichtung der Kinderkrippe zu tun hat. Es handelt sich um die Verlegung des Gymnastikraums in den Bereich des ehemaligen Kraftraums der Nordbadenhalle.

Von Sabine Prothmann

Der bisherige Gymnastikraum – direkt angrenzend zur existierenden Kinderkrippe – wurde im Laufe des Jahres zur Kinderkrippe umgebaut. Als neuen Platz f├╝r den bisherigen Gymnastikraum hat der Gemeinderat daher den bisherigen Bereich des ehemaligen Kraftraums beschlossen.

Nachdem die Gemeinde Heddesheim vor wenigen Wochen die Einweihung der zweiten Gruppe in der Kinderkrippe gefeiert hat, wurde nun der neue Gymnastikraum vorgestellt und ├╝bergeben.

Der ehemalige Kraftraum wurde renoviert und modernisiert. Zus├Ątzlich zu dem 147 Quadratmeter gro├čen Sportraum ist noch ein neuer Umkleidebereich – vormals Duschen – und ein 25 Quadratmeter gro├čer Raum – ein ehemaliger Abstellraum -, der als Kraftraum verwendet werden soll, entstanden. Sobald die Finanzierung der Ger├Ąte gekl├Ąrt ist, soll der Kraftraum von den Sportlern der SG, aber auch der TG und ATB genutzt werden.

Gymnastikraum

Der Holzboden wurde erhalten. Ortsbegehung im neuen Gymnastikraum. Bild: heddesheimblog.de

Highlight des Gymnastikraums ist, wie B├╝rgermeister Kessler betonte, das Kopfholzparkett, das erhalten werden konnte. „Heute k├Ânnte man sich den Boden nicht mehr leisten.“

Erneuert und energetisch verbessert wurden auch die Fenster, der Raum wird jetzt von zwei Seiten erhellt. Zudem sind ein eigener Notausgang und ein separater Lagerraum entstanden.

Die alte Decke wurde gestrichen und erf├╝lle zun├Ąchst noch ihre Funktion, so der B├╝rgermeister.

Das Projekt konnte mit 145.000 Euro Baukosten abgeschlossen werden und damit liege man im Kostenrahmen.

Im Moment nutze der Skiclub, der Karnevalsverein “ Grumbe“ und die ATB die neue R├Ąumlichkeit. Auf Nachfrage der Redaktion, schloss Kessler eine Nutzung durch private Sportanbieter nicht aus, aber die Heddesheimer Vereine h├Ątten eindeutig Vorrang.

Die Einrichtung des neuen Gymnastikraums bezeichnete Kessler als „schl├╝ssige Sache“ mit der man die „Gesamtsituation“ eindeutig verbessert habe.

Die Planung und Durchf├╝hrung des Projekts lag in den H├Ąnden des Architekturb├╝ros „Reichel + Benkeser“, begleitet wurde es vom Bauamt durch Andreas Ernst.

Ausgaben beschlossen: Musikschule, Kinderkrippe, Internetauftritt

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Der statische und veraltetete Internetauftritt der Gemeinde Heddesheim soll bis Ende des Jahres neu gestaltet werden.

Guten Tag!

Heddesheim, 21. Mai 2010. Die Gemeinde muss k├╝nftig mehr f├╝r das Musikschulangebot zahlen, au├čerdem wurde eine au├čerordentliche Ausgabe f├╝r die Kinderkrippe beschlossen, Ende des Jahres soll es einen neuen Internetauftritt geben.

Die Verwaltung stellte den Antrag, Mehrkosten in Zusammenhang mit der Erweiterung der Kindergrippe und dem Umbau des ehemaligen Kraftraums in einen Gymnastikraum zu genehmigen.

Zun├Ąchst waren 18.000 Euro f├╝r die Anschl├╝sse des W├Ąrmed├Ąmmverbundsystems vorgesehen – es h├Ątten sich aber „aufw├Ąndigere Detailpunkte ergeben“. Der Auftrag in H├Âhe von rund 26.000 Euro wurde an die Firma Werner Klumb in Mannheim vergeben. Der Rat stimmte zu, bis auf den Gemeinderat Hardy Prothmann, der sich enthielt, „weil ich zwischen den beiden Bauma├čnahmen nach wie vor keinen Zusammenhang erkennen kann.“

Die Gemeinde Heddesheim hat den Vertrag mit der Musikschule Mannheim ├╝ber den Betrieb der Au├čenstelle Heddesheim um ein Jahr verl├Ąngert – mit einer gut neunprozentigen Kostensteigerung. F├╝r die „Monatswochenstunde“ werden nun 185 Euro f├Ąllig, zuvor waren es 175.

B├╝rgermeister Kessler argumentierte, die Musikschule Mannheim h├Ątte sonst zum 30. April 2010 den Vertrag gek├╝ndigt, er und andere B├╝rgermeister seien unvorbereitet in ein Gespr├Ąch wenige Tage vor diesem Termin gegangen und h├Ątten sich auf den neuen Satz geeinigt.

Auf die Frage von Gemeinderat Hardy Prothmann, warum der Gemeinderat nicht informiert worden war, antwortete Kessler, die Zeit sei zu knapp gewesen, au├čerdem fiele das in seinen Gesch├Ąftsbereich. Der Gemeinderat stimmte dem Antrag zu, Prothmann enthielt sich aus Protest ├╝ber das Vorgehen.

Zum Jahresende soll die Gemeinde Heddesheim einen neuen Internetauftritt erhalten. Der jetzige Auftritt sei in jeder Hinsicht veraltet. Die Verwaltung hat ein „Pflichtenheft“ erarbeitet, dass von der Firma hitcom New Media“ innerhalb der n├Ąchsten sechs Monate in Abstimmung mit der Verwaltung umgesetzt werden soll. Das Auftragsvolumen liegt bei knapp 12.000 Euro.

Es wird sich dabei um ein so genanntes „CMS“ handeln – ein Content Management System (Anm. d. Red.: Auch das heddesheimblog verwendet solch eine Software). Die Firma garantiert die Anbindung von „www.service-bw.de“, ein System, auf das die Verwaltungen zugreifen und das besonders gesch├╝tzt ist.
Der bisherige Dienstleister „ISI Software GmbH“ des fr├╝heren CDU-Gemeinderats Martin Winkler war auch unter den Bietern, aber teurer und au├čerdem unerfahren in der Anbindung von „service-bw“.

Gr├╝nen-Gemeinderat Andreas Schuster lobte das Pflichtenheft. SPD-Gemeinderat Michael Bowien w├╝nschte sich einen Online-Zugriff auf Dokumente f├╝r Gemeinder├Ąte, beispielsweise die Sitzungsprotokolle. Dies sei zu unsicher, sagte B├╝rgermeister Kessler und verwies auf die CDs, die die Verwaltung den Gemeinder├Ąten zur Verf├╝gung stellt. Der partei- und fraktionsfreie Gemeinderat Hardy Prothmann wies die Gemeinde darauf hin, dass die m├Âglicherweise geplante Einbindung von „Facebook“ datenschutzrechtliche Probleme ergeben k├Ânnte. Projektleiter Florian Schmid best├Ątigte, die Problematik zu kennen.

Auch Frank Hasselbring (FDP) wollte sich zum Thema ├Ąu├čern, wurde aber von Hardy Prothmann darauf hingewiesen, dass er gerade dabei sei, aus einer nicht-├Âffentlichen Sitzung zu plaudern: „Das wusste ich nicht. War das nicht ├Âffentlich?“, sagte Hasselbring. B├╝rgermeister Kessler lies den Vorgang unkommentiert. ├â┼ôblicherweise ermahnt er vor allem Gemeinder├Ąte der Gr├╝nen und Hardy Prothmann, darauf zu achten, nicht aus nicht-├Âffentlichen Sitzungen zu zitieren, was diese allerdings beachten.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist partei- und fraktionsfreier Gemeinderat und f├╝r das heddesheimblog verantwortlich.

Auftragsvergaben f├╝r Umbau des Kraftraums in der Nordbadenhalle

Guten Tag!

Heddesheim, 23. April 2010. (red/p├Âl) F├╝r den Umbau des ehemaligen Kraftraums in einen Gymnastikraum wurden zwei Auftr├Ąge vergeben.

Mit den Metallbau- und Dachdeckungsarbeiten wird die Firma Schulschenk aus Weinheim beauftragt. Sie hatte mit 43.600 das g├╝nstigste Angebot einer auf f├╝nf Firmen beschr├Ąnkten Ausschreibung abgegeben. Urspr├╝nglich waren 54.500 Euro von der Gemeinde kalkuliert worden.

Die Firma Schulschenk hat bereits mehrere Dachsanierungsma├čnahmen f├╝r die Gemeinde Heddesheim ausgef├╝hrt.

Die Trockenbauarbeiten macht die Firma Hier GmbH aus Bammental. Diese hatte mit 42.800 Euro das g├╝nstigste Angebot abgegeben – ├╝berschreitet aber die geplanten Kosten von 35.000 Euro um rund 8.000 Euro, da mehr W├Ąnde als geplant eingerissen und neu aufgezogen werden m├╝ssten, so die Antragsvorlage.

Der partei- und fraktionslose Gemeinderat Hardy Prothmann enthielt sich der Stimme, da er die Verquickung zweier Bauvorhaben kritisiert. Der Umbau des Kraftraums wird unter „Erweiterung der Kinderkrippe Heddesheim“ abgerechnet.

Bis auf eine Enthaltung stimmte der Gemeinderat der Verwaltungsvorlage zu.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Hinweis der Redaktion: Hardy Prothmann ist verantwortlich f├╝r das heddesheimblog

Krippenerweiterung beschlossen – 10 neue Pl├Ątze

Guten Tag!

Heddesheim, 19. Dezember 2009. Neben der neuen Kinderkrippe in der Nordbadenhalle entsteht im kommenden Jahr eine Erweiterung f├╝r eine zweite Gruppe. Die Gesamtkosten f├╝r das Projekt liegen jenseits von 500.000 Euro, weil gleichzeitig ein neuer Gymnastikraum durch den Umbau des ehemaligen Kraftraums geschaffen wird.

Die Kinderkrippe an der Nordbadenhalle wird im kommenden Jahr um zehn Pl├Ątze erweitert werden. Der Planungsauftrag geht an die Heidelberger Architekten Reichel & Benkeser. Das beschloss der Gemeinderat am Donnerstag, den 17. Dezember 2009. Daf├╝r wird die Gymnastikhalle umgebaut, die an die im September in Betrieb genommene Krippe angrenzt. Die Kosten hierf├╝r sind nach den Planungen 308.000 Euro veranschlagt.

Gleichzeitig mit dieser Umbauma├čnahme soll der bisherige Kraftraum der Nordbadenhalle in einen neuen Turn- und Gymnastikraum umgewandelt werden. Die Kosten hierf├╝r liegen bei rund 142.000 Euro.

Obwohl es sich um zwei verschiedene Ma├čnahmen handelt, „m├╝sse man die zusammen sehen“, sagte B├╝rgermeister Michael Kessler. Die Begr├╝ndung: Dadurch, dass die bisher von Vereinen genutzte Gymnastikhalle wegfalle, m├╝sse Ersatz geschaffen werden. Das geschehe ├╝ber die Sanierung des fr├╝heren Kraftraums, der seit 20 Jahren nicht mehr genutzt werde.

Umbaukosten von 500.000 Euro plus.

Die Verwaltung rechnet mit einem Zuschuss von 70.000 Euro f├╝r die Kosten von gut 450.000 Euro. Hinzu kommen das Architektenhonorar von 40.000 Euro sowie bislang noch unbekannte Kosten f├╝r die Installation eines K├╝hlaggregats der K├╝che auf dem Dach der Halle, das bislang f├╝r eine „enervierendes Ger├Ąusch“ in der Kinderkrippe sorge, wie Gemeinderat G├╝nter Heinisch (Gr├╝ne) kritisch anmerkte.

Die Kosten f├╝r den Au├čenbereich wurden nicht vorgestellt.

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Der graue Teil in der Bildmitte ist die alte Gymnastikhalle, die an die neue Krippe links (rot) angrenzt und umgebaut wird. Der Au├čenbereich ist zum Teil schon gestaltet. Archivbild: hblog

Insgesamt steigen die Kosten damit auf ├╝ber 500.000 Euro. Eine n├Ąhere Erl├Ąuterung auf Nachfrage des Gemeinderats Hardy Prothmann (verantwortlich f├╝r das heddesheimblog, Anm. d. Red.) brach B├╝rgermeister Kessler aus unbekannten Gr├╝nden ab: „Ich habe jetzt keine Lust mehr, das n├Ąher auszuf├╝hren.“

Gemeinderat Kurt Klemm fragte nach der erneuten energetischen Sanierung der Decke: „Soweit ich mich erinnere, ist das doch erst vor f├╝nf Jahren gemacht worden?“ Die Architekten sagten bei der Pr├Ąsentation des Projekts: „Das entspricht aber nicht mehr den Anforderungen.“

Der Umbau soll am 17. Mai starten und bis 17. September 2010 fertig gestellt sein. Der neue Gymnastikraum soll bereits im August zur Verf├╝gung stehen.

In der zweiten Krippe werden ein Gruppenraum, ein Schlafraum, ein kleines Bad und ein kleiner Besprechungsraum zur Verf├╝gung stehen sowie ein f├╝r beide Gruppen nutzbarer Bewegungsraum im hinteren Teil. Weil die Schallsituation durch die fast vier Meter Raumh├Âhe problematisch werden k├Ânnte, wir eine Schall-absorbierende Decke eingezogen. Mit Licht wird der Raum durch zwei Oberlichter versorgt.

Hintergrund f├╝r die Ma├čnahme: Die Gemeinde Heddesheim muss bis zum Jahr 2013 eine Kinderbetreuungsquote bei Krippenpl├Ątzen von 34 Prozent erreichen. Grundlage daf├╝r sind das Kindertagesbetreuungsgesetz des Landes Baden-W├╝rttemberg sowie das Kinder- und Jugendhilfegesetz des Bundes. Ab August 2013 gibt es dar├╝ber hinaus einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz f├╝r ein- bis dreij├Ąhrige Kinder. Zur Zeit erreicht die Gemeinde mit 77 Betreuungspl├Ątzen eine Quote von 30 Prozent.

Der Gemeinderat stimmte dem Antrag zu, bei einer Enthaltung durch Hardy Prothmann, der die „unzureichenden“ Information in der Beschlussvorlage kritisierte. Im Antrag ist bis auf das Architektenhonorar keine einzige Kostenzahl genannt. Auch ein Plan ist nicht vorhanden. Alle Zahlen wurden m├╝ndlich pr├Ąsentiert.

Betreiber der Krippe soll wie auch bei der erste Gruppe Postillion e.V. sein.

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Kleidercontainer, Brandschutz, Kinderkrippe, Energieausweise – kurze Gemeinderatssitzung

Guten Tag!

Heddesheim, 23. Oktober 2009. Die ├Âffentliche Gemeinderatssitzung vom Donnerstag, den 22. Oktober 2009 dauerte gerade mal 75 Minuten. Auf dem Programm standen Antr├Ąge des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sowie Brandschutzma├čnahmen f├╝r die Schulen in Heddesheim. Au├čerdem wurden ├╝berplanm├Ą├čige Ausgaben (+ 19,2 Prozent) f├╝r die Kinderkrippe beantragt sowie ├╝ber den Aushang von Energieausweisen informiert.

heddesheimblog

Die Tagesordnungspunkte (TOP) 1-3, Niederschrift ├╝ber die Sitzung vom 08. Oktober 2009, Bekanntgabe nicht├Âffentlicher Beschl├╝sse und die Fragezeit f├╝r Einwohnerinnen und Einwohner waren schnell abgehakt.

Diskussion um Kleidercontainer

TOP 4 behandelte den Antrag des DRK ├╝ber die zus├Ątzliche Aufstellung von bis zu zw├Âlf Kleidercontainern im Gemeindegebiet. Das DRK will diese unter seinem Namen betreiben, den tats├Ąchlichen Betrieb, also Aufstellung und den Betrieb (Leerung, Reinigung) auf eine private Firma ├╝bertragen.

Die Gemeinde hat nach eigener Aussage eher negative Erfahrungen mit dem Betrieb solcher Container gemacht, da die Leerungszeiten oft nicht eingehalten worden seien und zus├Ątzlicher M├╝ll ebenfalls dort abgeladen worden sei: „Viele solcher Pl├Ątze entwickelten sich nach und nach zu Schandflecken innerhalb der Gemeinde“, schreibt die Gemeindeverwaltung. Letztlich h├Ątten immer wieder Mitarbeiter des Bauhofs diese Pl├Ątze „in Ordnung“ bringen m├╝ssen.

Die FDP lehnte den Antrag strikt ab, vor allem, weil er bedeute, dass „das DRK Geld auf dem Gel├Ąnde der Gemeinde verdient. Das hat nichts mit Vereinsarbeit zu tun, schon gar nicht, wenn das DRK einen anderen Dienstleister beauftragt“, sagte Frank Hasselbring.

Die CDU empfahl dem DRK, den Antrag abzu├Ąndern und sich auf 3-4 Container zu beschr├Ąnken, „die das DRK selbst leeren kann“, sagte Dieter Kielmayer.

Das Problem der „Verm├╝llung“ sei aber keines der Container, sagte Gr├╝nen-Gemeinderat Ulrich Kettner: „Das DRK ├╝bernimmt eine wichtige ehrenamtliche Aufgabe, weswegen ich dem Antrag zun├Ąchst positiv gegen├╝ber stehe. Wenn es keine Container gibt, wird der M├╝ll woanders illegal entsorgt und wird auch wieder zur Sache des Bauhofs.“ Kurt Klemm schloss sich dem an: „Die Verm├╝llung in Feld und Flur ist ein echtes Problem, das gel├Âst werden muss und mit den Containern nichts zu tun hat.“

Die SPD lehnte sich an die CDU an und schlug vor, vielleicht einen halbj├Ąhrigen „Probelauf“ zu versuchen.

Der freie Gemeinderat Hardy Prothmann (Verantwortlicher Redakteur des heddesheimblogs, d. Red.) sagte, dass er das Argument der FDP verstehe, andererseits aber die wichtige gesellschaftliche Aufgabe des DRK gesehen werden m├╝sse, die sich durch die Container Einnahmen erhofft. Er schlug vor, es mit weniger Containern zu versuchen und das DRK vertraglich in die Pflicht zu nehmen: „Wenn das nicht l├Ąuft und der Bauhof die Pl├Ątze reinigen m├╝sste, k├Ânnte man vertraglich die Kosten daf├╝r dem DRK in Rechnung stellen. Das DRK wird dann sicherlich genau pr├╝fen, ob auf den Dienstleister Verlass ist, weil es sonst ins Geld geht.“

B├╝rgermeister Michael Kessler widersprach dem und sagte: „Der Bauhof ist schon an der Grenze der Belastbarkeit. Sie k├Ânnen nicht noch zus├Ątzliche Aufgaben definieren.“

Dem widersprach Herr Prothmann und sagte: „Ich habe ├╝berhaupt keine neuen Aufgaben definiert, sondern einen Vorschlag gemacht, wie das Problem der Verm├╝llung l├Âsbar sein k├Ânnte.“

B├╝rgermeister Kessler fasste zusammen, dass es noch weitere Gespr├Ąche dazu geben m├╝sse, denn er k├Ânne sich noch gut an „das Geschrei der Anlieger“ beim Aufstellen von Glascontainern erinnern.

DRK erh├Ąlt Zuschuss

Beim n├Ąchsten Punkt, einem Antrag des DRK Ortsvereins Heddesheim um einen F├Ârderzuschuss zur Erstausstattung der neuen R├Ąumlichkeiten im „Pflug“ war schnell erledigt. Das DRK ben├Âtigte neue St├╝hle, Tische, Schr├Ąnke und eine K├╝chenzeile und hatte daf├╝r 10.835 Euro ausgegeben. Dem Antrag wurde stattgegeben. Das DRK erh├Ąlt im Rahmen der Vereinsf├Ârderung einen Zuschuss von einem Drittel in H├Âhe von 3.611,94 Euro.

Bei beiden Antr├Ągen musste der Gr├╝nen-Fraktionschef Klaus Schuhmann den Ratstisch verlassen, da er als Vorstand des DRK Ortsvereins Heddesheim befangen ist.

Der Antrag wurde einstimmig mit 20 Stimmen angenommen. Der Rat hat 23 Stimmen. Die fehlenden Stimmen r├╝hren aus der Befangenheit von Herrn Schuhmann und den fehlenden Gemeinder├Ąten Volker Schaaf (CDU), der erst zur nicht-├Âffentlichen Sitzung erschien und dem Fehlen von Gemeinderat Walther Gerwien (CDU), der wie auch schon zur Sitzung am 08. Oktober 2009 krankheitsbedingt fehlte.

Vers├Ąumnisse bei Brand- und Arbeitsschutz?

Beim TOP 6 „Brandschutzma├čnahmen in der Hans-Thoma-Schule“ musste Reiner Lang (SPD) den Ratstisch verlassen, da er mit Architektenarbeiten zu diesem Projekt durch die Gemeinde beauftragt worden ist.

In der Grundschule sollen dem Antrag nach beide Treppenh├Ąuser mit einer Rauchabschottung und einer Entrauchung versehen werden. Die Entrauchungsvorrichtung ├╝ber Lichtkuppen wurde im Rahmen der Dachsanierung schon durchgef├╝hrt, was zu geringen Kosten f├╝r die gesamte Ma├čnahme f├╝hre.

F├╝r die Brandschutzma├čnahme waren durch die Gemeinde 100.000 Euro eingeplant, f├╝nf von vier Firmen gaben ein Gebot ab, das g├╝nstigste kam von Sartorius Metalltechnik GmbH aus Bensheim mit rund 43.300 Euro f├╝r das rechte Treppenhaus. Vor diesem Hintergrund beantragte die Verwaltung gleich auch das linke Treppenhaus mit auszustatten, was erst 2010 realisiert werden sollte.

Dieter Kielmayer (CDU) nahm Stellung: „Wir finden es schade, dass diese Ma├čnahme erst durch die Begehung einer ├╝bergeordneten Beh├Ârde in Angriff genommen worden ist.“

Klaus Schuhmann (Gr├╝ne) bezog sich aufs Arbeitsschutzgesetz und sagte: „Das h├Ątte man fr├╝her machen m├╝ssen. Hat eine Begehung der Schule in Sachen Arbeitsschutz stattgefunden? Das ist n├Ąmlich Pflicht.“

Der B├╝rgermeister sagte, man k├Ânne gerade bei bestehenden Geb├Ąuden nie auf dem allerletzten Stand sein und st├Ąndig w├╝rden sich Gesetze und Richtlinien ├Ąndern und au├čerdem gebe es richterliche Entscheidungen. Der Tenor, die Verwaltung habe nicht aufgepasst sei deshalb nicht zutreffend.

Der Gr├╝nen-Gemeinderat Rainer Edinger sagte: „Ich w├╝rde gerne wissen, nur zur Klarstellung, wer denn nun f├╝r die Einhaltung der vorgeschriebenen Ma├čnahmen verantwortlich ist. Der Betreiber?“

B├╝rgermeister Kessler sagte: „Letztlich ist immer der Betreiber zust├Ąndig.“ Danach holte der B├╝rgermeister weit aus und endete in Bezug auf den Arbeitsschutz: „Letztlich geht es dabei oft um Minidinge, beispielsweise, dass eine Informationsschrift fehlt.“

Kinderkrippe kostet ca. 32.000 Euro oder 19,2 Prozent mehr als geplant

Bei TOP 7 wurde eine „├╝berplanm├Ą├čige Ausgabe“ f├╝r die Kinderkrippe beantragt. Im Hochbaubereich kam es zu Mehrkosten von 12.500 Euro, die aber durch „g├╝nstigere Abrechnung anderer Positionen“, die nicht n├Ąher erl├Ąutert wurden, am Ende nur 2.700 Euro ausmachten.

Die Gestaltung der Au├čenanlage war aber nach Worten des B├╝rgermeisters nur „pauschal“ mit 12.500 Euro „angenommen“ worden. Tats├Ąchlich m├╝ssen 29.000 Euro aufgebracht werden. Insgesamt sind das Mehrkosten von 19,2 Prozent. Ein Grund sei, dass zwei B├Ąume gef├Ąllt werden mussten und ein Unterstand f├╝r Kinderwagen gebaut werden muss. Au├čerdem habe man die Einrichtungen der Au├čenanlage in Hinblick auf die Erweiterung der Kinderkrippe gr├Â├čer gestaltet, als zun├Ąchst geplant. Diese Mehrkosten seien durch geringere Kosten bei den Brandschutzma├čnahmen im Haushalt gedeckt.

Der Antrag wurde mit 21 Stimmen angenommen.

Aushang von Energieausweisen

Zum Schluss informierte der B├╝rgermeister unter TOP 8 noch ├╝ber den Aushang von Energieausweisen, die beispielsweise bei Verkauf oder auch Vermietung vorzulegen sind. Auch m├╝ssen bei ├Âffentlichen Geb├Ąuden ├╝ber 1000 Quadratmeter an einer f├╝r die ├ľffentlichkeit gut sichtbaren Stelle diese Ausweise ausgeh├Ąngt werden. Nach Aussage des B├╝rgermeisters sei die Gemeinde bei Energiesparma├čnahmen gut aufgestellt und habe eine Vorbildfunktion: „Beim Hallenbad liegen wir deutlich dr├╝ber, aber Hallenbad l├Ąsst sich nicht mit Hallenbad vergleichen, das h├Ąngt viel von den ├ľffnungszeiten und anderen Sachen ab.“ Der „Stromverbrauchskennwert“ liegt bei rund 220 Kilowattstunden. Das Heddesheimer Hallenbad verbraucht 246,4 Kilowattstunden.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Kinderkrippe an der Nordbadenhalle er├Âffnet

Guten Tag!

Heddesheim, 01. September 2009. Heute wurde die neue Kinderkrippe f├╝r bis zu zehn Kinder unter drei Jahren offiziell in Betrieb genommen. Die Pl├Ątze sind bereits ausgebucht. 2010 sollen zehn weitere Pl├Ątze durch einen Ausbau hinzukommen.

Von Hardy Prothmann

Die Kinderkrippe wird vom gemeinn├╝tzigen Verein Postillion e.V. betrieben. Die Abteilungsleiterin Kinderkrippen, Bettina Kiem, lobte die Zusammenarbeit mit der Gemeinde: „Dadurch, dass wir von Anfang an in den Bauprozess mit eingebunden waren, konnten wir viele Vorschl├Ąge einbringen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.“ Auch B├╝rgermeister Michael Kessler best├Ątigte die gute Zusammenarbeit: „Der Verein ist sehr erfahren – f├╝r uns ist das Thema Kinderkrippe neu. Insofern haben wir gerne auf die Unterst├╝tzung zur├╝ckgegriffen.“ Baubeginn war M├Ąrz 2009.

toilette

Minitoilette, aber ein riesiges Waschbecken. Kleinstgerecht eben. Bild: hblog

Die zehn Betreuungspl├Ątze f├╝r Kinder unter drei Jahren sind schon vergeben – zwei davon schon vor der offiziellen Er├Âffnung: „Bei diesen Kindern bestand ganz dringend ein Betreuungsbedarf, weswegen wir sie schon Mitte August aufgenommen haben“, sagte die Krippenleiterin Petra Lietz, die als Sozialp├Ądagogin zusammen mit zwei Erzieherinnen die Kinder betreut.

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Der Schlafraum in der neuen Kinderkrippe. Bild: hblog

Bis alle Kinder in der Betreuung sind, wird es allerdings Januar werden: „Alle Kinder brauchen eine Eingew├Âhnungsphase, manchmal nur zwei Wochen, manchmal l├Ąnger. Die Gruppe wird nach und nach wachsen. Wenn wir alle auf einmal nehmen w├╝rden, w├╝rde das die Kinder ├╝berfordern“, sagte Bettina Kiem auf Nachfrage.

Die zehn Kinder sind in der Ganztagesbetreuung von 07:00-17:00 Uhr untergebracht: „Zur Zeit haben wir noch keine Halbtagsbetreuung. Sobald sich hier eine Gruppe bilden l├Ąsst, werden wir auch das anbieten“, sagte Bettina Kiem. Die Betreuung kostet 475 Euro im Monat pro Kind. Darin sind 50 Euro Essensgeld enthalten: Die Kinder erhalten drei Mahlzeiten, wobei das Mittagessen vom Wilhelmsfelder Gasthof Adler geliefert wird, der ein spezielles Catering „Kidsmeal“ anbietet: „Wir arbeiten schon lange mit dem Gasthof zusammen. Beispielsweise ist es wichtig, sehr salzarm zu kochen“, sagt Frau Kiem.

„Noch vor einem Jahr lagen die Preise fast bei dem Doppelten“, sagte Bettina Kiem. Die Preise seien nun gefallen, da die Zusch├╝sse durch Bund und L├Ąnder an die Kommunen h├Âher geworden sind. Die Kommunen sind umgekehrt gesetzlich verpflichtet, bedarfsgerecht Kinderbetreuungspl├Ątze anzubieten. Die Gemeinde rechnet mit einem Bedarf von 60-70 Pl├Ątzen f├╝r Kinder unter drei Jahren.

Die Ausbauarbeiten in der ehemaligen Hausmeisterwohnung der Nordbadenhalle sind abgeschlossen. In der Kinderkrippe m├╝ssen noch einzelne Einrichtungen vorgenommen werden oder Lampen an die Decke, wo bislang nur Gl├╝hbirnen an Dr├Ąhten h├Ąngen: „Die machen Licht und das ist die Hauptsache. F├╝r uns ist die Betreuungsarbeit vorrangig, kleine Versch├Ânerungen kommen in den n├Ąchsten Wochen“, sagt Krippenleiterin Petra Lietz.

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Ortstermin (von links): Andreas Ernst (Bauamt), Petra Lietz (Leiterin), Bettina Kiem (Postillion), B├╝rgermeister Kessler. Bild: hblog

Noch nicht fertig gestellt ist der Au├čenbereich: „Drinnen war wichtiger und ich bin froh, dass das in der kurzen Zeit so gut gelungen ist“, sagte B├╝rgermeister Kessler. Die Kosten waren urspr├╝nglich auf 165.000 Euro veranschlagt, liegen jetzt aber bei 190.000 Euro wovon 70.000 Euro ├╝ber einen Zuschuss von Land und Bund beglichen werden: „Der Au├čenbereich war nicht in dieser Form ├╝berplant, daher die Mehrkosten.“├é┬áBauamtsmitarbeiter Andreas Ernst sagte: „Neu war f├╝r uns, dass wir eine Unterstellm├Âglichkeit f├╝r Kinderwagen brauchen, f├╝r die in der Krippe kein Platz ist.“ Also braucht es noch einen „Kinderwagen-Carport“.

F├╝r den Au├čenbereich ist ein 1,80 Meter hoher Zaun aus L├Ąrchenholz vorgesehen, der fast „blickdicht“ ist: „Wir wollen, dass die Kinder durch Au├čeneinfl├╝sse nicht gest├Ârt werden“, sagte Frau Kiem. Die Bodenbeschaffenheit ist unterschiedlich gestaltet, also Rasen, Pflaster oder Rindenmulch, damit die Kinder unterschiedliche Untergr├╝nde kennenlernen. In der Betreuersprache hei├čt das „bodennahe Besch├Ąftigung“. Zum Sandkasten geht es ein kleines H├╝gelchen hinauf – damit die Kinder auch Ebenen kennen lernen.

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Au├čen ist noch Baustelle. Das soll sich bald ├Ąndern. Links (rot) ist die neue Kinderkrippe zu sehen, rechts daneben befindet sich der Gymnastikraum, der 2010 umgebaut werden soll. Bild: hblog

F├╝r 2010 ist geplant, dass ein an die Krippe anschlie├čender Gymnastikraum ebenfalls umgebaut wird. Dann gibt es Platz f├╝r insgesamt 20 Kinder: „Wir realisieren jetzt noch den Au├čenbereich f├╝r die erste Gruppe“, sagte B├╝rgermeister Kessler auf Anfrage. Der andere Teil des Au├čenbereichs muss warten, bis die Gymnastikhalle umgebaut ist: „Denn sonst w├╝rde ja durch die Bauarbeiten vieles wieder in Mitleidenschaft gezogen.“

Was wie gebaut wird, ist noch nicht entschieden: „Wir sind in der Planungsphase“, sagte B├╝rgermeister Kessler. Mit Abschluss dieser Bauarbeiten w├Ąre dann zumindest f├╝r die n├Ąchste Zeit der Betreuungsbedarf der Gemeinde f├╝r Krippenpl├Ątze gedeckt.

krippeaussen

Der Entwurf f├╝r den Au├čenbereich der Kinderkrippe. Klicken Sie auf das Bild f├╝r eine gr├Â├čere Darstellung. Quelle: Gemeinde Heddesheim

Marathon-Sitzung des Gemeinderats II

Im ersten Teil der Gemeinderatssitzung vom 25. Juni 2009 wurden folgende TOPs berichtet:

├ľko-Konto
Energetische Sanierung des Rathauses und Fassadenerneuerung
Jahresenergiebericht 2008

Kinderkrippe

Der Abschluss eines Betriebskostenvertrages mit Postillion e.V. stand zur Abstimmung und wurde einstimmig angenommen. Der Vertrag wurde in Anlehnung an bereits bestehende Vertr├Ąge, in diesem Fall mit der Stadt Schriesheim, entworfen. Der Antrag sieht auch die Pr├╝fung ├é┬áder Kosten f├╝r eine zweite Gruppe mit ebenfalls zehn Kindern vor.

Ab 1. September 2009 wird die Krippe in der ehemaligen Hausmeisterwohnung der Nordbadenhalle I den Betrieb aufnehmen. Die Umbauarbeiten seien nahezu abgeschlossen.

In der neuen Krippe sollen bevorzugt Kinder von Alleinerziehenden aufgenommen werden, danach die Kinder, deren beide Elternteile berufst├Ątig sind und danach, sollten noch Pl├Ątze frei sein, die ├╝brigen Kinder. Es stehen zehn Pl├Ątze f├╝r Kinder zwischen zwei Monaten und drei Jahren zur Verf├╝gung.

Mit Stand 1. Juli gibt es in Heddesheim 12 Tagesm├╝tter mit Pflegeerlaubnis f├╝r insgesamt 42 Kinder. Weiter wird durch privates Engagement von Eltern ein „Miniclub angeboten, in dem 10-12 Kinder im Alter zwischen zwei und drei Jahren t├Ąglich in der Zeit zwischen 9:00 Uhr und 12:00 Uhr betreut werden.

Mit der noch nicht existierenden zweiten Gruppe k├Ânnte in Heddesheim f├╝r 32,4 Prozent der Kinder unter drei Jahren eine Betreuung angeboten werden. Die Kommunen sind gesetzlich verpflichtet, eine Betreuung anzubieten. Bis 2013 soll die Quote 34 Prozent betragen. Ab dem 01. August 2013 besteht ein Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz f├╝r 1-3-j├Ąhrige Kinder.

Die „Entgelte“ f├╝r 2009 reichen von 150 Euro f├╝r 6,5 Stunden Betreuung an zwei Tagen die Woche bis zu 500 Euro f├╝r elf Stunden an f├╝nf Tagen.

Geb├╝hrenregelung im Kindergartenbereich

Die Kindergartentr├Ąger und die Kirchenleitungen in Baden-W├╝rttemberg sowie Gemeinde- und St├Ądtetag haben sich darauf geeinigt, dass die Elternbeitr├Ąge k├╝nftig einheitlich nach dem „w├╝rttembergischen“ Modell nach der Anzahl der Kinder unter achtzehn Jahren in der Familie berechnet werden soll. Die Elternbeitr├Ąge sollen den gestiegenen Kosten angepasst werden. Der Gemeinderat hat den Antrag angenommen.

F├╝r Heddesheimer Familien mit einem Kindergartenkind steigt der Elternbeitrag von 78 Euro auf 84 Euro. Ein zweites Kind kostet 61 Euro (39 Euro), ein drittes Kind 43 Euro (0 Euro).

Investitionskostenzuschuss steigt von 70 auf 90 Prozent

Der Gemeinderat hat einen weiteren Antrag angenommen. R├╝ckwirkend zum 01. Januar 2009 betr├Ągt der Investitionskostenzuschuss f├╝r die konfessionelle Kinderg├Ąrten nunmehr 90 Prozent, statt vorher 70 Prozent.

Sanierungsma├čnahmen Hans-Thoma-Schule und evang. Kindergarten

Die Heidelberger Firma Egon F├Âhner hat den Zuschlag f├╝r die Sanierungen der Dachfl├Ąchen der Hans-Thoma-Grundschule Hauptgeb├Ąude und Turnhalle erhalten. Der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von 324.000 Euro. Ebenfalls an die Firma geht der Zuschlag f├╝r die Dachsanierung des evangelischen Kindergartens in H├Âhe von 172.000 Euro.

Teil 3
Vorstellung Moderationsprozess der IFOK zur geplanten Pfenning-Ansiedlung