Donnerstag, 23. November 2017

Jahreshauptversammlung F├Ârderverein Hans-Thoma-Grundschule

Neuer Vorstand und sinkende Mitgliedszahlen

HED F├Ârderverein Hans Thoma Vorstand-2Heddesheim, 20. November 2013. (red/sw) Wenige Mitglieder sind der Einladung zur Jahreshauptversammlung des F├Ârdervereins der Hans-Thoma-Grundschule gefolgt. Obwohl der Verein Vieles in der Schule erm├Âglicht, das vom Schultr├Ąger nicht ├╝bernommen wird, sind die Mitgliedszahlen r├╝ckl├Ąufig. [Weiterlesen…]

Jahreshauptversammlung des F├Ârdervereins Hans-Thoma-Grundschule

Aktive Vorstandsmitglieder gesucht

FV Logo 2

Heddesheim, 11. November 2013 (red/pm) Der F├Ârderverein Hans-Thoma-Grundschule Heddesheim l├Ądt alle Mitglieder und Interessierte zur Jahreshauptversammlung am Dienstag, 19. November 2013, 20 Uhr im Lehrerzimmer der Schule ein. [Weiterlesen…]

Jahreshauptversammlung von B├╝ndnis 90 / Die Gr├╝nen

R├╝ckblicke und Ausblicke

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Heddesheim, 28. Okotober 2013. (red/sw) Am vergangenen Freitag lud der Ortsverband von B├╝ndnis 90 / Die Gr├╝nen zur Jahreshauptversammlung ein. In vertrauter Runde ging es nicht nur um R├╝ckblicke auf das vergangene Jahr sondern auch um Ausblicke auf das kommende. In 2014 stehen Mai Kommunalwahlen und Juni die Wahlen f├╝r das Europaparlament an. [Weiterlesen…]

TG ohne F├╝hrungsspitze

Vorstand gesucht

Heddesheim, 28. April 2012. (red) Die Jahreshauptverstammlung der Turngemeinschaft Heddesheim e.V. (TG) ist ohne die Wahl des Vorstandsvorsitzenden und eines Stellvertreters zu Ende gegangen. Zur Zeit ist der Verein damit ohne F├╝hrung – es wird dringend ein neuer Vorstand gesucht, der auch nicht aus den Reihen des Vereins kommen muss.

Von Hardy Prothmann

Nach unseren Informationen hat sich der langj├Ąhrige Vorstandsvorsitzende Ewald Doll nach 19 Jahren nicht mehr zur Wahl gestellt. Sein Stellvertreter Thomas Ross soll nur wenige Tage vor der Hauptversammlung seinen R├╝cktritt erkl├Ąrt haben.

Auf der Versammlung erkl├Ąrte sich niemand zur Wahl bereit. Es habe betretendes Schweigen geherrscht, als klar war, dass kein Vorstand gew├Ąhlt werden kann. Es sei zu wenig Zeit gewesen in den Tagen vor der Hauptversammlung neue Kandidaten zu finden, sagte uns ein Vereinsmitglied auf Anfrage. Im Verein sieht man durchaus potenzielle Vorst├Ąnde, beispielsweise bei den Abteilungsleitern, dann m├╝ssten diese aber ersetzt werden.

Im Amt best├Ątigt wurden der 1. Beisitzer Vorstand Hanspeter Huber sowie Bernhard Erny f├╝r den Wirtschaftsausschuss. Die Jugendleiterin Naja Kappis trat nicht mehr zu Wahl an, will sich aber um eine Nachfolge k├╝mmern. Der Schriftf├╝hrer Philipp Schimmelpfeng kandidierte ebenfalls nicht mehr. Kassier Steffen Hoffmann stand nicht zur Wahl, da seine Amtszeit noch ein Jahr geht.

Somit sind vier von sieben Posten vakant.

Der Verein muss nun in einer au├čerordentlichen Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand w├Ąhlen – sollte dies nicht gelingen, w├╝rde das Amtsgericht Weinheim einen bestellen.

Die Mitgliederzahlen der TG waren in den vergangenen Jahren leicht r├╝ckl├Ąufig, trotzdem ist die TG mit rund 1.600 Mitglieder der mit Abstand gr├Â├čte Verein in Heddesheim.

Nach unseren Informationen sind f├╝hrende Verantwortliche nicht abgeneigt, auch vereinsexterne Bewerber als Vorstand zu w├Ąhlen. „Wenn die Personen zu uns passen, darf das kein Problem sein“, sagte uns ein Gespr├Ąchspartner. Und: „Die TG hat sehr viel Potenzial, von dem zur Zeit einiges brach liegt. Es ist sicherlich eine Herausforderung, aber eine mit Zukunft.“

 

Jahreshauptversammlung von B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen

Neue K├Âpfe bei den Gr├╝nen

Der neue Vorstand (von links): Christoph Schaefer, Anke Antary, Karin Sch├Âneberg, Peter Kr├Âffges.

 

Heddesheim, 27. M├Ąrz 2012. (red/cr) Bereits kurz nach der Begr├╝├čung gibt der Vorstand bekannt, dass er in dieser Form nicht wieder kandidieren wird. Als neue Vorst├Ąnde werden Anke Antary, Peter Kr├Âffges, Karin Sch├Âneberg und Christoph Schaefer gew├Ąhlt.

Von Christian Ruser

Der Ortsverband der Gr├╝nen will sich voll auf auf die ├Ârtlichen Themen konzentrieren – bei der Jahreshauptversammlung wurde zudem ein neuer Vorstand gew├Ąhlt. Neben neun stimmberechtigten Mitgliedern ist auch „hoher Besuch“ gekommen: die Kreistagsabgeordnete Fadime Tuncer und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Landtag, Uli Sckerl.

Ein neuer Vorstand wird gew├Ąhlt

Nach Verlesung des Jahres-, Vorstands- und Kassenberichts k├╝ndigt der gesamte Vorstand an, nicht mehr in dieser Form kandidieren zu wollen. G├╝nther Heinisch und Andreas Schuster sind Mitglieder des Gemeinderats. Beide wollen der gr├╝nen Tradition, der Teilung von Mandat und Amt, nachkommen und anderen die M├Âglichkeit er├Âffnen, ihre Gedanken aktiv in das politische Geschehen einzubringen.

Als Kandidaten f├╝r den neunen Vorstand werden Anke Antary, Peter Kr├Âffges, Karin Sch├Âneberg und Christoph Schaefer vorgeschlagen. Das Ergebnis der geheimen Wahl f├Ąllt einstimmig mit neun Ja-Stimmen aus. Antary und Kr├Âffges werden neue Sprecher des Ortsverbandes. Ebenso Karin Sch├Âneberg, die in Personalunion auch die Kasse verwalten wird. Christoph Schaefer wird neuer Beisitzer.

Ein Jahr Gr├╝n-Rot: Die Bilanz

Im Anschluss an die Wahl gibt Uli Sckerl einen R├╝ckblick auf die bisherige Regierungsarbeit von B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen im Land. Er zieht ganz klar eine positive Bilanz.

Die Menschen wollen mehr mitreden. Diesem W├Ąhlerauftrag kommen wir nach.

Die Regierung zeichne sich besonders durch eine familienfreundliche Landespolitik aus. So wurde die Landesf├Ârderung f├╝r die Kleinkinderbetreuung drastisch erh├Âht. Die Gemeinden im Wahlkreis Weinheim profitieren j├Ąhrlich mit rund 4,1 Millionen Euro.

Den Bau des Branichtunnels, zur Entlastung des Verkehrs und vor allem der Anwohner, soll als Projekt fortgesetzt werden. Hier beklagte Sckerl besonders die mangelhaften Finanzierungskonzepte, auf die man bei Regierungsantritt gesto├čen sei.

Die Einf├╝hrung von Gemeinschaftsschulen trifft auf positive Resonanz. Sckerl ist sich sicher, dass in den n├Ąchsten drei Jahren auch eine Gemeinschaftsschule in Heddesheim entstehen k├Ânnte.

Das Thema alternative Energie ist f├╝r die Bergstra├če ein interessantes Thema. Es sollen neue Standorte vor allem f├╝r Windr├Ąder erschlossen werden. Ziel ist es zehn Prozent des Energiebedarfs Baden-W├╝rttembergs aus Windkraft zu decken. Auf Nachfrage, ob ein altes Projekt in Heddesheim wieder aufgenommen werden k├Ânnte, verspricht Sckerl zu pr├╝fen.

Zu Fragen der L├Ąrmbelastung in Heddesheim wird der Heddesheimer Gr├╝nen Vorstand noch einen Ortstermin mit Uli Sckerl vereinbaren.

G├╝nther Heinisch freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben des Jahres. Auch wenn in Heddesheim nicht Regierungs-, sondern Oppositionsarbeit auf der Tagesordnung steht, gibt es viele Punkte auf die man aufmerksam machen kann. So ist er davon ├╝berzeugt, dass erst durch die ersten Bauma├čnahmen der Edeka-Gruppe im Gewerbegebiet Heddesheim zahlreichen B├╝rgern die Ausma├če des Projektes bewusst werden.

 

Jahreshauptversammlung des VdK Heddesheim – schwache Resonanz


Guten Tag!

Heddesheim, 17. M├Ąrz 2011. Die Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbands Heddesheim (Sozialverband VdK Deutschland), des gr├Â├čten deutschen Sozialverbands, am gestrigen Mittwoch zeichnete sich vor allem durch eines aus: sie war ├╝beraus schwach besucht. Nur 13 stimmberechtigte Mitglieder, darunter der komplette Vorstand kamen in der ATB-Gastst├Ątte zusammen.

Von C. Eisele

Nur zwei Tische belegen die Anwesenden im ger├Ąumigen Nebenzimmer des Lokals und wirken ein bisschen verloren. Obwohl Vorstandwahlen anstehen, bleibt die Beteiligung der Mitglieder an der j├Ąhrlichen Hauptversammlung sogar noch deutlich unter der der monatlichen Stammtische des Ortsverbands.rd

Auff├Ąllig auch die Alterstruktur der Anwesenden, niemand ist unter 50, die meisten sind weitaus ├Ąlter.

Damit werden auch schon die beiden gr├Â├čten Probleme des Vereins deutlich. Das relativ hohe Durchschnittsalter des Ortsverbands Heddesheim und die stagnierenden Mitgliederzahlen. Das Interesse, sich im Vereinsleben aktiv einzubringen ist gering, so bleiben die „├╝blichen Verd├Ąchtigen“ meist unter sich.

Karl-Heinz Schmitt, der Vorstandsvorsitzende des Ortsverbands, l├Ąsst sich an diesem Abend von der geringen Teilnehmerzahl aber nicht irritieren.

Jahreshauptversammlung des VdK - wenig Interesse der Mitglieder. Bild: heddesheimblog/che

Routiniert und flott arbeitet er mit den Anwesenden die Tagesordnung ab. Zu Diskussionen kommt es nur angesichts der angespannten Finanzlage, sparen ist angesagt. Nicht ganz einig ist man sich an welchem Ende, aber auch da findet man zuguterletzt doch noch zu einem Konsens.

Dass fast der komplette Vorstand wiedergew├Ąhlt wird, erstaunt bei 13 Anwesenden nicht wirklich, nur die beiden Beisitzer, das Ehepaar Schneider, treten zur├╝ck und werden mit einem Geschenkkorb verabschiedet. Die Nachfolge tritt nur ein Beisitzer an, Walter Hagen.

Karl-Heinz Schmitt spricht anschlie├čend mit den Anwesenden die Jahresplanung 2011-2012 durch. Der Verein organisiert wieder einige Vortr├Ąge in Eigenregie, beteiligt sich aber auch an Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Heddesheimer Stra├čenfest. (Sie finden die Termine der Vortr├Ąge und Veranstaltungen in unserem Terminkalender).

Leider ist der Referent, der nach der Er├Ârterung der Jahresplanung ein Referat halten sollte, nicht erschienen und dieser Tagesordnungspunkt wird ersatzlos gestrichen.

Weitere Vorschl├Ąge zur Diskussion gibt es keine und so wird der offizielle Teil der Veranstaltung abgeschlossen.

Herr Schmitt hat jetzt Zeit, uns etwas ├╝ber den Verein zu erz├Ąhlen, zu erkl├Ąren, warum nur so wenige Mitglieder erschienen sind und warum die Aktiven fast alle im Rentenalter sind.

Der Schwerpunkt der Arbeit des VdK, liegt in der Vertretung sozialpolitischer Belange von Schwerbehinderten, Arbeitslosen, chronisch Kranken, Rentnern, Unfallopfern und Kriegs-, Wehr- und Zivildienstgesch├Ądigten.

Der VdK bietet praktische Beratung und Unterst├╝tzung bei allen Problemen, die damit in Zusammenhang stehen. Das Erstgespr├Ąch eines Betroffenen mit einem Berater ist kostenlos, f├╝r weitere Hilfestellungen ist die Mitgliedschaft im Verein Pflicht. Der Jahresbeitrag ist mit 60 Euro auch f├╝r sozial Schw├Ąche aufzubringen und kann in monatlichen Raten bezahlt werden. Gegen einen verh├Ąltnism├Ą├čig g├╝nstigen Aufpreis werden Mitglieder auch bei rechtlichen Auseinandersetzungen vertreten.

Viele Menschen finden erst zum VdK, wenn ihre Eltern und/oder nahe Angeh├Ârige pflegebed├╝rftig werden und sie Hilfe und Beratung bei den damit verbundenen Problemen suchen. Oder wenn sie selbst einen Arbeitsunfall haben, durch chronische Krankheiten arbeitsunf├Ąhig oder durch ver├Ąnderte Lebensumst├Ąnde zum Sozialfall werden. Die weitaus meisten Hilfesuchenden haben da bereits das mittlere Lebensalter erreicht oder ├╝berschritten. Damit erkl├Ąrt sich der auch bundesweit hohe Altersdurchschnitt der Mitglieder. Heddesheim, mit einem Altersdurchschnitt von 62 Jahren, ist da also keineswegs eine Ausnahme.

Dass sich nur verh├Ąltnism├Ą├čig wenige Mitglieder aktiv am Vereinsleben beteiligen, ist ebenfalls nicht ungew├Âhnlich und bei allen Vereinen zu finden. Mit stagnierenden oder sogar fallenden Mitgliederzahlen haben viele Vereine zu k├Ąmpfen, da macht der VdK Heddesheim keine Ausnahme.

Dass trotz der steigenden sozialen Probleme nicht mehr Menschen zum VdK finden, verwundert allerdings. Vor allem in der langj├Ąhrigen Erfahrung der Berater und im breitgef├Ącherten Angebot praktischer Hilfe liegt die Besonderheit und St├Ąrke des Vereins. Sehr wertvoll ist auch die rechtliche Unterst├╝tzung, die man bei Bedarf erh├Ąlt.

F├╝r sozial Schwache ist es oft fast unm├Âglich einen Anwalt zu finden, der sie vertritt. Die Rechtsberatungshilfe und die Prozesskostenhilfe ist Anw├Ąlten nicht lukrativ genug, die Anwaltshonorare aber f├╝r die Betroffenen unerschwinglich. Der relativ geringe Beitrag f├╝r die Unterst├╝tzung durch den VdK kann aber auch von Menschen mit wenig Geld aufgebracht werden.

In Heddesheim sind 374 Menschen im VdK organisiert, einige besuchen regelm├Ą├čig den offenen Stammtisch im Akropolis sowie einen der kostenlosen „Themenstammtische“ bei denen mit Unterst├╝tzung verschiedener Referenten unterschiedliche sozialpolitische Themen, Gesundheitsfragen oder Versorgungsleistungen erl├Ąutert werden oder treffen sich bei verschiedenen anderen Veranstaltungen.

Der Heddesheimer Ortsverband unterh├Ąlt in der Lissenstra├če 14 ein B├╝ro (Tel: 06203-40 39 728) und bietet dort nach Terminabsprache Beratungen an. Mitglied im VdK kann jeder werden, ob mit oder ohne Behinderung.

AWO will nicht jeden

Guten Tag!

Heddesheim, 10. April 2010. Der Ortsverband der AWO Heddesheim ist an einer Berichterstattung im heddesheimblog nicht interessiert: „Sie sind nicht eingeladen.“

Kommentar: Hardy Prothmann

Der erste Leitsatz der Arbeitwohlfahrt (AWO) hei├čt: „Wir bestimmen – vor unserem geschichtlichen Hintergrund als Teil der Arbeiterbewegung – unser Handeln durch die Werte des freiheitlich-demokratischen Sozialismus: Solidarit├Ąt, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.“

Der achte Leitsatz der AWO hei├čt: „Wir wahren die Unabh├Ąngigkeit und Eigenst├Ąndigkeit unseres Verbandes; wir gew├Ąhrleisten Transparenz und Kontrolle unserer Arbeit.“

Der AWO-Ortsverband Heddesheim und dessen Vorsitzender Peter Schwarz haben es nicht so mit diesen Leits├Ątzen. Zur Zeit (10. April 2010, 15:05 Uhr) h├Ąlt der AWO Ortsverband noch seine Jahreshauptversammlung in der „Alten Schule“ ab.

Dar├╝ber wollte das heddesheimblog berichten – wir wurden aber „gebeten“, die Versammlung zu verlassen:
„Das ist eine interne Veranstaltung f├╝r Mitglieder und die eingeladene Presse.“
„Sie wollen also nicht, dass das heddesheimblog berichtet, aber der Mannheimer Morgen?“
„Ja, genau. Sie sind nicht eingeladen.“

Solidarit├Ąt, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit, Transparenz, Kontrolle… sind sch├Âne Worte – aber f├╝r den AWO-Ortsverband Heddesheim nichts wert.

Im vergangenen Jahr notierte der Mannheimer Morgen gro├če Probleme der AWO: Waren es ehemals 638 Mitglieder, waren es 2008 nur noch 330 Mitglieder, Tendenz fallend.

„Junge Leute wollen etwas, aber daf├╝r nichts tun“, so die zweite Erkenntnis der 19 zur Versammlung in der Alten Schule zusammengekommenen Mitglieder. So k├Ąmen einfach keine „Jungen“ nach, die Aufgaben und Verantwortung ├╝bernehmen wollten – und dabei doch letztendlich selbst einmal von der Einrichtung profitierten. Dabei ist die Ortsgruppe Heddesheim der AWO eine soziale Einrichtung, die f├╝r alle B├╝rger da sein will,“ berichtete der Haus- und Hofberichterstatter Dietmar Thurecht am 09. April 2009.

So sitzen auch jetzt rund 20 ├╝berwiegend ├Ąltere Mitglieder beisammen. Und ihr Vorsitzender Peter Schwarz schlie├čt alle Menschen, die das heddesheimblog lesen, von der Berichterstattung ├╝ber die AWO aus, w├Ąhrend die kleine Versammlung wahrscheinlich gerade im Moment dar├╝ber r├Ątselt, wie man mehr Mitglieder, vorzugsweise junge Menschen f├╝r die AWO begeistern k├Ânnte.

Ein Tipp: Vielleicht sollte Herr Schwarz sich noch einmal die Leitlinien der Organisation anschauen und dar├╝ber nachdenken, ob sein Verhalten eine gute und nachhaltige Position zur St├Ąrkung der AWO darstellt oder nur als eine vollkommen unverst├Ąndliche Reaktion zum Schaden des Ortsverbands Heddesheims gesehen werden muss.

Hauptversammlung der Vogelfreunde

Guten Tag!

Heddesheim, 03. April 2010. (red) Die Vogelfreunde- und pfleger haben dieses Jahr viel zu tun: 50 Jahre wird der Verein alt. Am 17. April kommen Natur- und Vogelfreunde aus ganz Baden-W├╝rttemberg nach Heddesheim.

st├Ârche

Die St├Ârche br├╝ten schon l├Ąngst wieder im Vogelpark. Bild: hblog

Im Jubil├Ąumsjahr richten die Vogelfreunde die diesj├Ąhrige Jahreshauptversammlung des VDW-Landesverbands am 17. April in Heddesheim aus (Verband Deutscher Waldvogelpfleger und Vogelsch├╝tzer e.V.).

Au├čerdem hat sich prominenter Besuch angesagt: Bernd Schmidbauer, Staatsminister a. D. wird als Pr├Ąsident des Bundesverband f├╝r fachgerechten Natur- und Artenschutz e.V. (BNA) Gru├čworte vortragen.

Am 27. M├Ąrz stand die eigene Jahreshauptversammlung auf dem Programm. Der Vorstand wurde insgesamt best├Ątigt, neuer Beisitzer ist Horst T├Ąubert. Martina und Andreas Schuster standen f├╝r die Jugendleitung aus beruflichen Gr├╝nden nicht mehr zur Verf├╝gung – Joerg Landenberger und Jeffery Gehlert ├╝bernehmen diese Aufgabe. Landenberger ist zudem 2. Vorsitzender, als 1. Vorsitzender wurde Werner Dostal best├Ątigt.

Zur Versammlung z├Ąhlte der Verein 244 Mitglieder, davon sind 25 Jugendliche und Kinder. Gerade der Nachwuchs ist Augapfel und Sorgenkind – wie bei vielen Vereinen: „Es ist nicht gelungen, pubert├Ątsbedingte Verluste stabil auszugleichen“, sagte Andreas Schuster.

Vor allem der Storchentag (13. Juni 2010), das Vogelparkfest (28. August 2010) und das Jugendferienprogramm sollen neue junge Mitglieder gewinnen.

Aus Sicht des Vereins wird das Grillfst am 1. Mai 2010 der wichtigste Termin im Jahr sein – hier werden traditionell die meisten Einnahmen erwirtschaftet: „2009 war das wieder ein toller Erfolg“, sagte Werner Dostal, der allen Helfern dankte. Rund ein Dutzend Mitglieder sind jedes Wochenende im Einsatz, um den Vogelpark zu pflegen. Der mit Abstand flei├čigste Vogelfreund ist Ulrich Landenberger (Zuchtwart und Kassierer), der wegen der F├╝tterung der Tiere t├Ąglich vor Ort ist.

Mit den Zuchterfolgen waren die Vereinsmitglieder „nicht so zufrieden, wie in den Jahren zuvor“, sage Landenberger, „obwohl wir trotzdem sehr gute Erfolge erzielen konnten.“

Georg Klemm stellte bei den Wellensittichen den besten Altvogel bei einer Schau in Weinheim-Sulzbach und erreichte mit seinen V├Âgeln mehrere Klassen- und Gruppensiege. Wolfgang Keller war mit seinen Farbkanarien sehr gut platziert, Christopher de Vita erreichte gute Platzierungen mit seinen Fife-Fancy Kanarien. Mehrere Gruppensiege erreichte Thomas Bischler mit seinen Gro├čsittichen. Erfolgreichster Z├╝chter ist Joerg Landenberger, der mit europ├Ąischen V├Âgeln und Exoten die Besten der Schau stellte – den Erfolg wiederholte er bei der Landesschau Baden-W├╝rttemberg.

Der Bericht des Naturschutzbeauftragten Kurt Klemm fiel in weiten Teilen negativ aus: „Die Haubenlerche darf in Heddesheim als ausgestorben gelten. Die Dorngrasm├╝cke ist verschwunden. Dasselbe gilt f├╝r Neunt├Âter, Gelbsp├Âtter, Raubw├╝rger, Blaukehlen, Trauerschn├Ąpper, Baumpieper, Feldschwirl, Grauammer, Goldammer und Wachtelk├Ânig.“

Keiner der V├Âgel konnte bei der Aktion „Bird-Watching“ mehr gesichtet werden. „Auch der Feldsperling ist bedenklich reduziert. Ganz schlecht sieht es mit Rebh├╝hnern, Wachteln und auch beim Jagdfasan aus.“

„Erfreulich ist, dass es nunmehr sieben Turmfalkenpaare gibt, die unsere k├╝nstlichen Brutm├Âglichkeiten angenommen haben“, sagte Klemm. ├â┼ôber den Winter f├╝tterte Klemm die Greife an einem „Luderplatz“. Rund 100 Nistk├Ąsten h├Ąngt der Verein auf Heddesheimer Gemarkung aus und hilft so den V├Âgeln, „die immer weniger Raum f├╝r die ungest├Ârte Aufzucht ihrer Brut haben.“

Anmerkung der Redaktion:
Alle Termine der Vogelfreunde finden Sie in unserem Terminkalender.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

SPD: Der Kampf der Systeme hat begonnen

Guten Tag!

Heddesheim, 29. M├Ąrz 2010. J├╝rgen Merx hat sich zur├╝ckgezogen. Stimmt nicht. Er hat nur den 1. Vorsitz aufgegeben und nimmt nun den 2. Vorsitz wahr. Harry Gimber ist neuer Chef – ohne Erfahrung. Michael Bowien ist „beratendes Mitglied“. Was wird der neue Vorstand leisten? Der Konflikt Bowien – Merx ist programmiert.

Von Hardy Prothmann

Als scheidender 1. Vorsitzender w├╝nscht man sich eine andere Jahreshauptversammlung, als sie J├╝rgen Merx erlebt hat. Niemand war „voll des Lobes“, wie es in der Lokalpresse immer so sch├Ân hei├čt.

Niemand stand auf und w├╝rdigte all die gro├čen Verdienste, w├Ąhrend alle anderen nickten und raunten: „So war das.“

Und es waren entt├Ąuschend wenige Mitglieder anwesend.

Keine Ehrerbietung f├╝r Merx. Wie bitter f├╝r einen, der das braucht.

Als scheidender Vorstand w├╝nscht man sich etwas mehr Ehrerbietung – au├čer, man wird wieder Vorstand, wenn auch nur zweiter. Und au├čer, man wei├č einen 1. Vorstand vor sich, der keine Erfahrung hat. Und au├čer, man hofft, andere doch noch zum Raunen bringen zu k├Ânnen, irgendwann.

Damit wird man zum Schattenmann.

Eine Rolle, die J├╝rgen Merx gut kennt und zuletzt in der vergangenen Gemeinderatssitzung best├Ątigt hat.

Die Antwort auf die Frage an den CDU-Vorsitzenden Dr. Josef Doll, ob dieser f├╝r alle drei Fraktionen (CDU, SPD und FDP) spreche, lies Merx kommentarlos einfach so durchgehen: „Ja“, sagte Doll.

Der Schattenmann.

Merx schwieg. Wie Schattenm├Ąnner das so tun.

Der einzige in der SPD-Fraktion, der offen Fragen stellt und sich zutraut, ebenso offen seine Meinung zu sagen, ist Michael Bowien.

Die beiden M├Ąnner k├Ânnten unterschiedlicher nicht sein.

Merx legt sehr viel Wert auf sein ├âÔÇ×u├čeres und versucht durch „politische“ Texte im Mitteilungsblatt seinen „Weitblick“ zu demonstrieren. Dazu tr├Ągt er metallene Armb├Ąnder, wie sie in den 70-ern „in“ waren und bunte Armreifen, wie sie vor zehn Jahren „modern“ waren. Der Gang zum Fris├Âr ist Teil seines Lebensgef├╝hls. Seine Reden h├Ąlt er vom Blatt, holprig, mit wenig Verve und meist staatstragend. Denn J├╝rgen Merx heischt nach Best├Ątigung.

Bowien ist meist unauff├Ąllig in der Kleidung, manchmal hat er keine Zeit f├╝r einen Fris├Ârtermin vor einer Sitzung. Er tr├Ągt keinen auff├Ąlligen Schmuck. Und wenn er redet, dann frei und auf den Punkt. Er spricht nicht schnell, nicht langsam und sehr ├╝berlegt.

Systemunterschiede.

Merx ist kaufm├Ąnnischer Angestellter – Bowien diplomierter Volkswirt und Prokurist.

Michael Bowien ist Neub├╝rger in Heddesheim. Ein Zugezogener. Der einzige in der SPD-Fraktion. Er hat mit dem Heddesheimer System nichts zu tun. Er ist unabh├Ąngig.

Und trotzdem ist Michael Bowien bereit, sich f├╝r seine Wahlheimat einzusetzen. Er will sich einbringen. Auch, wenn er dabei sehr alleine ist.

J├╝rgen Merx hat mit dem Heddesheimer System sehr viel zu tun. Ist stellvertretender Kommandant der Feuerwehr. Seine Frau wird demn├Ąchst Sekret├Ąrin des B├╝rgermeisters. Merx duzt die meisten, die im System Heddesheim etwas zu sagen haben. J├╝rgen Merx wei├č nicht, wie abh├Ąngig er ist. Oder er tut zumindest so. J├╝rgen Merx macht alles mit.

Michael Bowien wurde von ganz hinten auf der SPD-Liste ├╝berraschend in den Gemeinderat gew├Ąhlt. J├╝rgen Merx wurde vorne auf der Liste sicher gew├Ąhlt.

Michael Bowien interessiert sich f├╝r die Arbeitnehmerrechte und gerechte L├Âhne. J├╝rgen Merx betont, f├╝r ihn sei der „Autobahnanschluss“ f├╝r die „Pfenning“-Entscheidung ausschlaggebend gewesen und merkt nicht, dass er noch nicht ein einziges Mal f├╝r Arbeitnehmer im Zusammenhang mit der geplanten „Pfenning“-Ansiedlung eingetreten ist und auch nur einen wahrnehmbaren Satz ge├Ąu├čert hat, den SPD-Mitglieder verstehen k├Ânnten.

Marketing vs. Haltung.

J├╝rgen Merx gesteht offen ein, dass die Gr├╝nen der SPD „marketingtechnisch“ etwas voraus h├Ątten und handelt nicht.

Michael Bowien kritisiert die mangelhafte Vorbereitung der SPD-Wahlkandidaten und fordert eine bessere Schulung.

J├╝rgen Merx klebt an der Macht – gibt den 1. Vorsitz ab, um den „2.“ Vorsitz zu ├╝bernehmen und damit „alles beim Alten“ zu belassen.

Michael Bowien dr├Ąngt sich nicht vor – wird aber „beratendes Vorstandsmitglied“ auf Vorschlag des neuen Vorsitzenden.

J├╝rgen Merx denkt immer noch, dass er „alles im Griff“ hat.

Michael Bowien ├Ąu├čert sich ├╝berlegt, analytisch und stringent.

Man darf gespannt sein, was aus der Heddesheimer SPD wird.

Soviel ist klar. Unterschiedlicher als die Systeme Bowien und Merx kann man sich die „innere Verfassung“ einer Partei nicht vorstellen.

Merx wird weiter alles mobilisieren, was er an Hausmacht aufzubieten hat. Das wurde bei der Jahreshauptversammlung best├Ątigt, wenn auch mit Murren.

Bowien wird weiter auf seinen Sachverstand vertrauen. Den hat er auch im Gemeinderat schon h├Ąufig bewiesen.

Haltung vs. Machterhalt.

Dabei hat Bowien zweierlei gelernt.

B├╝rgermeister Kessler (und die SPD, die CDU und die FPD) ist daran nicht interessiert und b├╝gelt ihn im Zweifel ab. Je genauer die Analyse Bowiens, desto heftiger die Kritik des B├╝rgermeisters.

In solchen Momenten schweigt J├╝rgen Merx. Nicht etwa solidarisch mit dem „Genossen“. Sondern klar solidarisch mit dem B├╝rgermeister.

F├╝r Bowien ist das der Vorbote der Dominanz durch Pfenning.

Merx ist gleichwohl die Heddesheimer Politik schon lange zu provinziell. Deswegen schreibt er irgendwelche Artikel ├╝ber „Europa“, die er im Heddesheimer Mitteilungsblatt ver├Âffentlicht. Daran kann ihn niemand hindern. Es gibt beim Mitteilungsblatt keine Redaktion, keine Kontrolle – die Ver├Âffentlichung von Gemeinde-Anzeigen und vor allem die von gewerblichen Anzeigen ist hier wichtig. Ein „SPD“-Text f├Ąllt eher nicht auf.

J├╝rgen Merx ist allerdings nicht ganz frei von Erkenntnis. Selbstkritisch hat er auf der Jahreshauptversammlung anerkannt, dass „die Gr├╝nen“ der SPD „marketingtechnisch“ etwas voraus haben.

Michael Bowien ist da wenig ├╝berraschend schon Monate weiter. Er spricht mit den Gr├╝nen, auch mit der CDU.

Und es geht ihm nicht um Marketing, sondern um Argumente und Inhalte.

„Der Kampf der Systeme“ Merx und Bowien war bislang in der Vorbereitung.

Man darf davon ausgehen, dass er nach dieser Jahreshauptversammlung beginnt.

Langsam, stetig und irgendwann heftig.

Keine Informationen gibt es in diesem Zusammenhang zu/von/├╝ber Harry Gimber.

Man darf gespannt sein, was daraus wird.

„Pfenning“ verdirbt Merx den Abschied – Bowien beratendes Mitglied – Gimber ist Vorstand

Guten Tag!

Heddesheim, 29. M├Ąrz 2010. (red/p├Âl) Der SPD-Ortsverband Heddesheim traf sich am Freitag, den 26. M├Ąrz 2010 zur Jahreshauptversammlung in den R├Ąumen der Feuerwehr Heddesheim.

Nur 22 der nach eigenen SPD-Angaben rund 100 Parteimitglieder in Heddesheim trugen sich als stimmberechtigte Mitglieder in die Anwesenheitsliste ein.

Merx k├╝ndigt zum wiederholten Male seinen R├╝cktritt vom 1. Vorsitz an.

Der 1. Vorsitzende J├╝rgen Merx verlas seinen Rechenschaftsbericht. Merx wies (wie schon mehrmals zuvor) darauf hin, dass er schon vor zwei Jahren den Entschluss gefasst habe, nach insgesamt fast 10 Jahren Amtszeit, zun├Ąchst als 2., dann 1. Vorsitzender nicht mehr f├╝r das Amt kandidieren zu wollen: „Was aber nicht hei├čt, dass ich mich ganz aus dem Vorstand zur├╝ckziehen werde.“

Es folgten der Bericht des Kassierers Ahmed El Manschawi: Durch die Wahlkampf-Aufw├Ąndungen wurde im vergangenen Jahr ein leichtes Minus gemacht. Die Kassenpr├╝fer bescheinigten ihm eine durchweg korrekte Kassenf├╝hrung.

Michael Bowien er├Âffnet die Aussprache.

Die Aussprache er├Âffnete Michael Bowien. Unabh├Ąngig davon, ob man f├╝r oder gegen Pfenning sei, d├╝rfe das, was den Genossen im letzten Jahr unterlaufen sei, sich nicht mehr wiederholen: Man k├Ânne ein Projekt dieser Art und Gr├Â├čenordnung nicht ohne interne Diskussion begleiten, sagte Bowien.

Und weiter: Man k├Ânne auf keinen Fall eine Liste von 22 Kandidaten aufstellen, ohne diese mit dem Thema vertraut zu machen und schlie├člich k├Ânne man sich dann nicht auf einer Kandidatenvorstellung hinstellen und versuchen, ein solches Thema einfach auszuklammern.

„Die Gr├╝nen haben uns im Marketing Einiges voraus.“ J├╝rgen Merx

Dazu gab es zustimmende, aber auch entschuldigende ├âÔÇ×u├čerungen. „Wir brauchen mehr Kommunikation nach innen“, sagte ein „Genosse“.

J├╝rgen Merx sagte: „Sicher waren wir der Gegenseite marketingtechnisch unterlegen. Man muss anerkennen, dass uns die Gr├╝nen da Einiges voraushaben.“

Auch sei es schwierig, 22 Personen in kurzer Zeit zu schulen und schlie├člich sei man von der rasanten Entwicklung doch irgendwie ├╝berrascht worden, waren andere vorgetragene Argumente.

Danach wurden Kassenwart und Vorstand entlastet.

Beim Bericht des Fraktionsvorsitzenden aus dem Gemeinderat wurde es wieder lebhaft.

Wir brauchen mehr Kommunikation. SPD-Mitglied

Wieder war J├╝rgen Merx an der Reihe. Zur Kommunalwahl, bei der die SPD wieder einen (und nur mit Gl├╝ck keinen zweiten) Gemeinderatssitz abgeben musste: Eigentlich sei man davon ausgegangen, mit der Kandidatenliste gut aufgestellt gewesen zu sein und habe gehofft, einen oder zwei Sitze dazugewinnen zu k├Ânnen. Leider sei es anders gekommen, schlimmer, man habe soger einen Sitz verloren.

Merx verteidigte nochmals die Position der Fraktionsmehrheit, die in der Pfenning-Ansiedlung Vorteile f├╝r die Gemeinde sehe.

Auch in der hier folgenden Aussprache meldete sich Michael Bowien zu Wort. „Ich kann nat├╝rlich nicht anders, als die Gelegenheit wahrzunehmen, hier nochmals meine anderslautende Meinung darzustellen“, sagte Bowien.

Austauschbare Dienstleistung.

Bowien begr├╝ndete seine Ablehnung vor allem damit, dass man ein wertvolles Gewerbegebiet f├╝r eine Branche hergebe, die in den n├Ąchsten Jahren nur unter Druck stehen werde: „Logistik ist eine austauschbare Dienstleistung, damit verdient man in Zukunft kein Geld“, sagte Bowien.

Logistik-Betriebe st├╝nden unter enormem Kostendruck durch steigende Mautgeb├╝hren, steigende Spritkosten und steigende Fahrzeugkosten wegen erh├Âhter Umwelt-Standards bei gleichzeitigem Druck auf die Erl├Âse wegen heftigen Wettbewerbs, der sich durch die neuen EU-Richtlinien (Liberalisierung, ├ľffnung nach Ost-Europa) weiter versch├Ąrfen werde, sagte Bowien.

Ein SPD-Mitglied sagte: „Ich muss dem Michael Bowien vollkommen recht geben. Ich arbeite seit 20 Jahren in der Logistik-Branche und kann die Aussagen nur best├Ątigen. Wir haben sogar schon Auftr├Ąge zur├╝ckgegeben, weil wir damit nur noch Verluste eingefahren h├Ątten.“

Die ├âÔÇ×u├čerungen Bowiens erhielten auch Widerspruch. Insgesamt waren die Debatten aber erkennbar um Harmonie bem├╝ht. Wenngleich sich eine „Einigung“ nicht abzeichnete.

Im Anschluss an die „Debatte“ folgten Neuwahlen.

Harry Gimber neuer Vorstand: „Ich bin unerfahren.“

Der alte Vorstand hatte sich auf Harry Gimber, 48 Jahre, Industriemeister, als Kandidaten f├╝r die Nachfolge von Merx geeinigt.

Gimber, nach eigener Aussage bislang in politischen F├╝hrungs├Ąmtern unerfahren, wurde einstimmig gew├Ąhlt.

Zum 2. Vorsitzenden kandidierte J├╝rgen Merx, der bei 4 Enthaltungen gew├Ąhlt wurde.

Neuer Schriftf├╝hrer ist Wolfgang Nase. Carmen Urbach ├╝bernimmt ab sofort die Pressearbeit. Ahmad El Menschawi bleibt Kassierer.

Beisitzer sind: Dominic Brenneisen, Michael Holler, Reiner Lang, Jochen Neund├Ârfer, Michael Rei und Thomas Werkhausen.

Michael Bowien wurde zus├Ątzlich als beratendes Mitglied in den Vorstand gew├Ąhlt.

Roland Raiser und Heinz Seeger nehmen weiterhin ihre Aufgabe als Kassenpr├╝fer wahr.

Leonhard Schneider: Seit 60 Jahren in „der Partei“.

Es folgten noch die Wahlen von Kreisparteitagsdelegierten sowie Delegierten f├╝r die Konferenz zur Nominierung des Landtagskandidaten.

Im Anschluss ehrte der Ortsverband Leonhard Schneider f├╝r seine 60-j├Ąhrige Parteizugeh├Ârigkeit.

Zur Gratulation kamen Lothar Bindung (MdB) und Gerhard Kleinb├Âck (MdL). „Bei so langer Zugeh├Ârigkeit muss man ja fast fragen: wieso bist Du eigenlich noch in der Partei?“, sagte Binding und zeigte Humor.

Feuerwehr: Was war 2009, was wird 2010?

Guten Tag!

Heddesheim, 06. M├Ąrz 2010. Jahreshauptversammlungen bieten eine R├╝ck- und Vorschau: Wie lief das vergangene Jahr, was wird f├╝r das aktuelle erwartet? Bei der Heddesheimer Feuerwehr wird es Umbauten geben, Schulungen und Kooperationen.

Von Hardy Prothmann

B├╝rgermeister Michael Kessler dankte als Feuerwehrchef den Kommandanten und Feuerwehrleuten f├╝r die geleisteten Hilfsdienste: „Die Aufgaben der Feuerwehr haben sich allerdings deutlich in Richtung technische Hilfeleistung gegen├╝ber der fr├╝heren Aufgabe der Brandbek├Ąmpfung ver├Ąndert.“

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Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus. Bild: hblog

Die Statistik aus den Jahren 2008 (74 Eins├Ątze) und 2009 (81 Eins├Ątze) veranschaulicht die Situation. Aus zwei Jahresangaben ist zwar noch kein Trend erkennbar, aber doch ein deutliches Verh├Ąltnis: 2008 gab es 31 „technische Hilfen“ und 14 „Brandeins├Ątze“. 2009 waren es 42 „technische Hilfen“ und 13 „Brandeins├Ątze“.

Die meisten Eins├Ątze sind technische Hilfeleistungen.

Auch diese Zahlen sagen f├╝r sich allein noch zu wenig aus und wurden vom Kommandanten Dieter Kielmayer erl├Ąutert: „Wir hatten w├Ąhrend eines Starkregens 15 technische Eins├Ątze, was die Zahl 2009 nach oben getrieben hat. Die Zahl der Brandeins├Ątze ist in etwa gleich geblieben, doch es hat nicht immer gebrannt – es gab jeweils einige Fehlalarme, die wir aber trotzdem z├Ąhlen, weil die Mannschaften ausr├╝cken.“

Brandmeldealarme sind aus Sicht der Feuerwehr „reale Alarme“, die aber sp├Ąter unter „sonstige Eins├Ątze“ eingeordnet werden, wenn es nicht zu einem Brandl├Âscheinsatz gekommen ist. Erfahrungsgem├Ą├č gibt es zudem mindestens einen gro├čen „Unwettereinsatz“ pro Jahr.

Im Gegensatz zu den Vorjahren z├Ąhlt die Heddesheimer Feuerwehr seit 2008 jede geleistete Hilfe w├Ąhrend eines Ereignisses auf: „Das machen andere Wehren auch so“, sagte Kielmayer: „Um den besseren Vergleich zu haben, z├Ąhlen wir jeden Einsatz.“

Das zeigt sich deutlich an der Verteilung der Eins├Ątze. In der Zeit von 16:00-20:00 Uhr gab es 2009 insgesamt 30 Eins├Ątze gegen├╝ber „nur“ 13 Eins├Ątzen im Jahr 2008: „Das war der Sturmtag. An einem Tag kamen 15 Eins├Ątze zusammen.“

Tats├Ąchlich ist die „Haupteinsatzzeit“ mit gut 20 Eins├Ątzen zwischen 08:00-12:00 Uhr. „Hier m├Âchte ich mich im Namen unserer Feuerwehr bei allen Arbeitgebern bedanken, die unsere Kameraden selbstverst├Ąndlich ihre Pflichten erf├╝llen lassen. Manche r├Ąumen daf├╝r sogar zus├Ątzliche Urlaubstage ein. Kein einziges Unternehmen hat uns den Ausfall von Arbeitszeiten berechnet“, sagte Kielmayer.

Jede Menge zus├Ątzliche Eins├Ątze.

Dann gab es noch jede Menge andere „Eins├Ątze“: Ob als Sicherungswache bei Veranstaltungen in der Nordbadenhalle, Absperrma├čnahmen bei Sommertags- und Martinszug, der j├Ąhrlichen Haupt├╝bung und 22 Sitzungen oder Besprechungen sowie 14 ├â┼ôbungen der F├╝hrungsgruppe und des Kreisstabes. Zudem gibt es alle drei Woche eine Gesamtwehr├╝bung. Wenn man die Atemschutzger├Ątetr├Ąger- und Maschinisten├╝bungen hinzuz├Ąhlt, ergibt sich statistisch alle vierzehn Tage eine ├â┼ôbung.

2009 wurden neun Mitglieder zum Truppmann und Sprechfunker ausgebildet sowie acht Atemschutzger├Ątetr├Ągerpr├╝fungen erfolgreich abgenommen. Zwei Kameraden qualifizierten sich zu Zugf├╝hrern.

Bis auf zwei „Piepser“ sind alle Aktiven nun mit digitalen „Funkmeldeeinheiten“ ausgestattet: „Zwei wollten ihre analogen Ger├Ąte behalten, was ich akzeptiere“, sagte Kielmayer. Au├čerdem wurde „auf neue Einsatzhosen“ umgestellt – die Jacken folgen 2010 „und zwar nach Zahl der Eins├Ątze – die mit den meisten Eins├Ątzen bekommen die Jacken zuerst.“

Au├čerdem wurde die Atemschutzwerkstatt aus dem Keller ins Erdgeschoss verlegt: „Atemschutz wird immer wichtiger und Aufr├╝stung und Wartung der Ger├Ąte muss gew├Ąhrleistet sein“, sagte Kielmayer.

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Was war, was wird? Kommandant Kielmayer informiert ├╝ber 2009 und die Vorhaben f├╝r 2010. Bild: hblog

Im Jahr 2010 werden acht F├╝hrerscheine der Klasse C gemacht, „damit wir auch genug Fahrer f├╝r die gro├čen Fahrzeuge haben“, sagte B├╝rgermeister Kessler. Insgesamt plant Kielmayer mit f├╝nfzehn neuen Fahrzeugf├╝hrern ├╝ber die kommenden Jahre.

Neue Investitionen.

Schriftf├╝hrer, Kassen- und Jugendwart pr├Ąsentierten ihre Berichte. Jugendfeuerwehrwart Gerhard Merx betreute 2009 drei M├Ądchen und siebzehn Jungs, 2010 sind es ein M├Ądchen und vierzehn Jungs (Altersdurchschnitt 15,2 Jahre). F├╝nf junge M├Ąnner wechselten von der Jugend- in die aktive Feuerwehr.

Die Kassenpr├╝fer bescheinigten dem Kassenwart Ulrich Keller eine einwandfreie Kassenf├╝hrung. Die Kasse schloss am 31. Dezember 2009 mit einem Plus von 313 Euro.

In diesem Jahr werden 20.000 Euro, die der Gemeinderat bewilligt hat, f├╝r Einsatzjacken sowie f├╝r neue Handschuhe f├╝r technische Hilfeleistungen (Arbeitshandschuhe) als auch Handschuhen f├╝r den „Hei├čeinsatz“ ausgegeben. Auch die F├╝hrerscheine werden mit diesem Geld bezahlt.

Insgesamt 140.000 Euro sind f├╝r einen Anbau mit 50 Umkleiden vorgesehen, im Keller werden Duschen und WC eingebaut – zur Zeit ziehen sich die Feuerwehrleute im Ger├Ątehaus um.

K├╝nftig „online“ beim Einsatz.

Eine besondere Neuerung ist der Einsatz eines Notebooks mit „Surfstick“, das in K├╝rze im Einsatzleitwagen mitf├Ąhrt: „Damit haben einen schnellen Zugriff auf Geb├Ąudepl├Ąne und andere wichtige Unterlagen, k├Ânnen email empfangen und bei Bedarf das Internet nutzen.“

Ein ungel├Âstes Problem stellen noch die Tore der Feuerwehr mit ihren Klappt├╝ren dar. Gerade das gro├če L├Âschfahrzeug (LF 16) kann nicht einfach ausfahren, sondern muss rangiert werden, damit es „um die Ecke“ kommt. Die baulichen Gegebenheiten machen eine L├Âsung zur schwierigen Aufgabe: „Wir haben jetzt eine Firma an der Hand, die den Mangel beheben will und warten auf deren Vorschlag“, sagte Kielmayer.

Aus Sicht eines Feuerwehrmanns gibt es aber noch andere M├Ąngel bei der F├╝hrung und Kommunikation innerhalb der Feuerwehr. Der gerade zum Oberl├Âschmeister bef├Ârderte Marcus Michel bat deshalb, aus dem aktiven Dienst entlassen zu werden.

Feuerwehr: Vier Bef├Ârderungen

Guten Tag!

Heddesheim, 06. M├Ąrz 2010. Vier Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim wurden auf der Jahreshauptversammlung vom 05. M├Ąrz bef├Ârdert.

Mario Bock wurde zum Oberl├Âschmeister bef├Ârdert, ebenso Marcus Michel (nicht auf dem Foto). Daniela F├╝tterer und Stephan Vogl sind nun Brandmeister. F├╝tterer wurde zudem zur Zugf├╝hrerin ernannt.

bef├Ârderung

Von links: Stellv. Kommandant Merx, Kommandant Kielmayer, Zugf├╝hrerin Daniela F├╝tterer, Oberl├Âschmeister Mario Bock, Brandmeister Stephan Vogl,B├╝rgermeister Kessler. Bild: hblog

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Feuerwehrausschuss und Kassenpr├╝fer gew├Ąhlt

Guten Tag!

Heddesheim, 06. M├Ąrz 2010. Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim vom 05. M├Ąrz 2010 wurde ein neuer Feuerwehrausschuss gew├Ąhlt. Insgesamt stellten sich zehn Feuerwehrleute f├╝r sieben Ausschusspl├Ątze zur Wahl.

Die stimmberechtigten Feuerwehrleute mussten bei der Wahl ihre sieben Favoriten der zehn Kandidaten auf einen Zettel schreiben – was die Ausz├Ąhlung etwas langwierig machte.

B├╝rgermeister Kessler mit Wahlsch├╝ssel. Bild: hblog

B├╝rgermeister Kessler sammelt per Wahlsch├╝ssel Stimmzettel ein. Bild: hblog

Direkt gew├Ąhlt wurden Mario Bock, Sven Cebulla, Thomas Kielmayer, Frank Herre sowie Volker Schaaf. Die drei Kandidaten Christian Bach, Rainer Harbarth sowie Christian Sch├╝tz erreichten dieselbe Stimmzahl, weswegen das Los entscheiden musste. Der ehemalige Gemeinderat Heinrich Bach zog die Kandidaten Harbarth und Sch├╝tz.

Nicht gew├Ąhlt wurden somit die Kandidaten Christian Bach, Ulrich Keller und Daniel Schmidt.

Der Feuerwehrausschuss wird auf f├╝nf Jahre gew├Ąhlt. In seinen Aufgabenbereich geh├Ârt unter anderem die Zustimmung zur Aufnahme neuer Feuerwehrmitglieder. Au├čerdem ber├Ąt er (siehe Feuerwehrsatzung) den Kommandanten.

Kommandant Dieter Kielmayer sagte: „Der Feuerwehrausschuss ist zwar nur ein beratendes Gremium – ich bin aber gut beraten, die Vorschl├Ąge zur Grundlage meiner Entscheidungen zu machen.“

Insgesamt hat der Feuerwehrausschuss elf stimmberechtigte Mitglieder: sieben gew├Ąhlte Vertreter, die beiden Kommandanten, den Leiter der Altersabteilung sowie den Jugendfeuerwehrwart.

Auch die Wahl der Kassenpr├╝fer musste durch eine langwierige Ausz├Ąhlung entschieden werden, da es drei Kandidaten f├╝r zwei Posten gab. Gew├Ąhlt wurden Nico Sch├╝tz und Hagen Joachim.

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Feuerwehr: Kommandanten wiedergew├Ąhlt

Guten Tag!

Heddesheim, 06. M├Ąrz 2010. Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim vom 05. M├Ąrz 2010 sind der Kommandant, Dieter Kielmayer, sowie sein Stellvertreter, J├╝rgen Merx, im Amt best├Ątigt worden.

Kommandant Kielmayer (Mitte) wiedergew├Ąhlt, ebenso Stellvertreter Merx (links). Rechts im Bild: B├╝rgermeister KesslerBild: hblog

Kommandant Kielmayer (Mitte) wiedergew├Ąhlt, ebenso Stellvertreter Merx (links). Rechts im Bild: B├╝rgermeister KesslerBild: hblog

Dieter Kielmayer tritt damit seine vierte Amtszeit als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim an. F├╝r J├╝rgen Merx ist es ebenfalls die vierte Amtszeit als Stellvertreter von Kielmayer. Eine Amtszeit dauert f├╝nf Jahre.

Wahlberechtigt sind die aktiven Feuerwehrleute. Von 74 Aktiven waren 53 auf der Jahreshauptversammlung anwesend. Die Wahlkommission bildeten B├╝rgermeister Kessler sowie seine Stellvertreterinnen Ursula Brechtel und Karin Hoffmeister-Bugla. Zur Wahl standen die bisherigen Kommandanten. Gegenvorschl├Ąge gab es keine.

Kielmayer wurde mit 47 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme sowie f├╝nf ung├╝ltigen Stimmen wiedergew├Ąhlt. Auf Merx fielen 47 Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen sowie vier ung├╝ltige Stimmen.

Die Kommandanten nahmen die Wahl an. Die Wahl muss noch durch den Gemeinderat best├Ątigt werden.

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