Sonntag, 24. Juni 2018

Jahreshauptversammlung Förderverein Hans-Thoma-Grundschule

Neuer Vorstand und sinkende Mitgliedszahlen

HED Förderverein Hans Thoma Vorstand-2Heddesheim, 20. November 2013. (red/sw) Wenige Mitglieder sind der Einladung zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Hans-Thoma-Grundschule gefolgt. Obwohl der Verein Vieles in der Schule ermöglicht, das vom SchultrĂ€ger nicht ĂŒbernommen wird, sind die Mitgliedszahlen rĂŒcklĂ€ufig. [Weiterlesen…]

Jahreshauptversammlung des Fördervereins Hans-Thoma-Grundschule

Aktive Vorstandsmitglieder gesucht

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Heddesheim, 11. November 2013 (red/pm) Der Förderverein Hans-Thoma-Grundschule Heddesheim lĂ€dt alle Mitglieder und Interessierte zur Jahreshauptversammlung am Dienstag, 19. November 2013, 20 Uhr im Lehrerzimmer der Schule ein. [Weiterlesen…]

Jahreshauptversammlung von BĂŒndnis 90 / Die GrĂŒnen

RĂŒckblicke und Ausblicke

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Heddesheim, 28. Okotober 2013. (red/sw) Am vergangenen Freitag lud der Ortsverband von BĂŒndnis 90 / Die GrĂŒnen zur Jahreshauptversammlung ein. In vertrauter Runde ging es nicht nur um RĂŒckblicke auf das vergangene Jahr sondern auch um Ausblicke auf das kommende. In 2014 stehen Mai Kommunalwahlen und Juni die Wahlen fĂŒr das Europaparlament an. [Weiterlesen…]

TG ohne FĂŒhrungsspitze

Vorstand gesucht

Heddesheim, 28. April 2012. (red) Die Jahreshauptverstammlung der Turngemeinschaft Heddesheim e.V. (TG) ist ohne die Wahl des Vorstandsvorsitzenden und eines Stellvertreters zu Ende gegangen. Zur Zeit ist der Verein damit ohne FĂŒhrung – es wird dringend ein neuer Vorstand gesucht, der auch nicht aus den Reihen des Vereins kommen muss.

Von Hardy Prothmann

Nach unseren Informationen hat sich der langjĂ€hrige Vorstandsvorsitzende Ewald Doll nach 19 Jahren nicht mehr zur Wahl gestellt. Sein Stellvertreter Thomas Ross soll nur wenige Tage vor der Hauptversammlung seinen RĂŒcktritt erklĂ€rt haben.

Auf der Versammlung erklĂ€rte sich niemand zur Wahl bereit. Es habe betretendes Schweigen geherrscht, als klar war, dass kein Vorstand gewĂ€hlt werden kann. Es sei zu wenig Zeit gewesen in den Tagen vor der Hauptversammlung neue Kandidaten zu finden, sagte uns ein Vereinsmitglied auf Anfrage. Im Verein sieht man durchaus potenzielle VorstĂ€nde, beispielsweise bei den Abteilungsleitern, dann mĂŒssten diese aber ersetzt werden.

Im Amt bestĂ€tigt wurden der 1. Beisitzer Vorstand Hanspeter Huber sowie Bernhard Erny fĂŒr den Wirtschaftsausschuss. Die Jugendleiterin Naja Kappis trat nicht mehr zu Wahl an, will sich aber um eine Nachfolge kĂŒmmern. Der SchriftfĂŒhrer Philipp Schimmelpfeng kandidierte ebenfalls nicht mehr. Kassier Steffen Hoffmann stand nicht zur Wahl, da seine Amtszeit noch ein Jahr geht.

Somit sind vier von sieben Posten vakant.

Der Verein muss nun in einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand wĂ€hlen – sollte dies nicht gelingen, wĂŒrde das Amtsgericht Weinheim einen bestellen.

Die Mitgliederzahlen der TG waren in den vergangenen Jahren leicht rĂŒcklĂ€ufig, trotzdem ist die TG mit rund 1.600 Mitglieder der mit Abstand grĂ¶ĂŸte Verein in Heddesheim.

Nach unseren Informationen sind fĂŒhrende Verantwortliche nicht abgeneigt, auch vereinsexterne Bewerber als Vorstand zu wĂ€hlen. „Wenn die Personen zu uns passen, darf das kein Problem sein“, sagte uns ein GesprĂ€chspartner. Und: „Die TG hat sehr viel Potenzial, von dem zur Zeit einiges brach liegt. Es ist sicherlich eine Herausforderung, aber eine mit Zukunft.“

 

Jahreshauptversammlung von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen

Neue Köpfe bei den GrĂŒnen

Der neue Vorstand (von links): Christoph Schaefer, Anke Antary, Karin Schöneberg, Peter Kröffges.

 

Heddesheim, 27. MĂ€rz 2012. (red/cr) Bereits kurz nach der BegrĂŒĂŸung gibt der Vorstand bekannt, dass er in dieser Form nicht wieder kandidieren wird. Als neue VorstĂ€nde werden Anke Antary, Peter Kröffges, Karin Schöneberg und Christoph Schaefer gewĂ€hlt.

Von Christian Ruser

Der Ortsverband der GrĂŒnen will sich voll auf auf die örtlichen Themen konzentrieren – bei der Jahreshauptversammlung wurde zudem ein neuer Vorstand gewĂ€hlt. Neben neun stimmberechtigten Mitgliedern ist auch „hoher Besuch“ gekommen: die Kreistagsabgeordnete Fadime Tuncer und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Landtag, Uli Sckerl.

Ein neuer Vorstand wird gewÀhlt

Nach Verlesung des Jahres-, Vorstands- und Kassenberichts kĂŒndigt der gesamte Vorstand an, nicht mehr in dieser Form kandidieren zu wollen. GĂŒnther Heinisch und Andreas Schuster sind Mitglieder des Gemeinderats. Beide wollen der grĂŒnen Tradition, der Teilung von Mandat und Amt, nachkommen und anderen die Möglichkeit eröffnen, ihre Gedanken aktiv in das politische Geschehen einzubringen.

Als Kandidaten fĂŒr den neunen Vorstand werden Anke Antary, Peter Kröffges, Karin Schöneberg und Christoph Schaefer vorgeschlagen. Das Ergebnis der geheimen Wahl fĂ€llt einstimmig mit neun Ja-Stimmen aus. Antary und Kröffges werden neue Sprecher des Ortsverbandes. Ebenso Karin Schöneberg, die in Personalunion auch die Kasse verwalten wird. Christoph Schaefer wird neuer Beisitzer.

Ein Jahr GrĂŒn-Rot: Die Bilanz

Im Anschluss an die Wahl gibt Uli Sckerl einen RĂŒckblick auf die bisherige Regierungsarbeit von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen im Land. Er zieht ganz klar eine positive Bilanz.

Die Menschen wollen mehr mitreden. Diesem WĂ€hlerauftrag kommen wir nach.

Die Regierung zeichne sich besonders durch eine familienfreundliche Landespolitik aus. So wurde die Landesförderung fĂŒr die Kleinkinderbetreuung drastisch erhöht. Die Gemeinden im Wahlkreis Weinheim profitieren jĂ€hrlich mit rund 4,1 Millionen Euro.

Den Bau des Branichtunnels, zur Entlastung des Verkehrs und vor allem der Anwohner, soll als Projekt fortgesetzt werden. Hier beklagte Sckerl besonders die mangelhaften Finanzierungskonzepte, auf die man bei Regierungsantritt gestoßen sei.

Die EinfĂŒhrung von Gemeinschaftsschulen trifft auf positive Resonanz. Sckerl ist sich sicher, dass in den nĂ€chsten drei Jahren auch eine Gemeinschaftsschule in Heddesheim entstehen könnte.

Das Thema alternative Energie ist fĂŒr die Bergstraße ein interessantes Thema. Es sollen neue Standorte vor allem fĂŒr WindrĂ€der erschlossen werden. Ziel ist es zehn Prozent des Energiebedarfs Baden-WĂŒrttembergs aus Windkraft zu decken. Auf Nachfrage, ob ein altes Projekt in Heddesheim wieder aufgenommen werden könnte, verspricht Sckerl zu prĂŒfen.

Zu Fragen der LĂ€rmbelastung in Heddesheim wird der Heddesheimer GrĂŒnen Vorstand noch einen Ortstermin mit Uli Sckerl vereinbaren.

GĂŒnther Heinisch freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben des Jahres. Auch wenn in Heddesheim nicht Regierungs-, sondern Oppositionsarbeit auf der Tagesordnung steht, gibt es viele Punkte auf die man aufmerksam machen kann. So ist er davon ĂŒberzeugt, dass erst durch die ersten Baumaßnahmen der Edeka-Gruppe im Gewerbegebiet Heddesheim zahlreichen BĂŒrgern die Ausmaße des Projektes bewusst werden.

 

Jahreshauptversammlung des VdK Heddesheim – schwache Resonanz


Guten Tag!

Heddesheim, 17. MĂ€rz 2011. Die Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbands Heddesheim (Sozialverband VdK Deutschland), des grĂ¶ĂŸten deutschen Sozialverbands, am gestrigen Mittwoch zeichnete sich vor allem durch eines aus: sie war ĂŒberaus schwach besucht. Nur 13 stimmberechtigte Mitglieder, darunter der komplette Vorstand kamen in der ATB-GaststĂ€tte zusammen.

Von C. Eisele

Nur zwei Tische belegen die Anwesenden im gerÀumigen Nebenzimmer des Lokals und wirken ein bisschen verloren. Obwohl Vorstandwahlen anstehen, bleibt die Beteiligung der Mitglieder an der jÀhrlichen Hauptversammlung sogar noch deutlich unter der der monatlichen Stammtische des Ortsverbands.rd

AuffÀllig auch die Alterstruktur der Anwesenden, niemand ist unter 50, die meisten sind weitaus Àlter.

Damit werden auch schon die beiden grĂ¶ĂŸten Probleme des Vereins deutlich. Das relativ hohe Durchschnittsalter des Ortsverbands Heddesheim und die stagnierenden Mitgliederzahlen. Das Interesse, sich im Vereinsleben aktiv einzubringen ist gering, so bleiben die „ĂŒblichen VerdĂ€chtigen“ meist unter sich.

Karl-Heinz Schmitt, der Vorstandsvorsitzende des Ortsverbands, lÀsst sich an diesem Abend von der geringen Teilnehmerzahl aber nicht irritieren.

Jahreshauptversammlung des VdK - wenig Interesse der Mitglieder. Bild: heddesheimblog/che

Routiniert und flott arbeitet er mit den Anwesenden die Tagesordnung ab. Zu Diskussionen kommt es nur angesichts der angespannten Finanzlage, sparen ist angesagt. Nicht ganz einig ist man sich an welchem Ende, aber auch da findet man zuguterletzt doch noch zu einem Konsens.

Dass fast der komplette Vorstand wiedergewĂ€hlt wird, erstaunt bei 13 Anwesenden nicht wirklich, nur die beiden Beisitzer, das Ehepaar Schneider, treten zurĂŒck und werden mit einem Geschenkkorb verabschiedet. Die Nachfolge tritt nur ein Beisitzer an, Walter Hagen.

Karl-Heinz Schmitt spricht anschließend mit den Anwesenden die Jahresplanung 2011-2012 durch. Der Verein organisiert wieder einige VortrĂ€ge in Eigenregie, beteiligt sich aber auch an Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Heddesheimer Straßenfest. (Sie finden die Termine der VortrĂ€ge und Veranstaltungen in unserem Terminkalender).

Leider ist der Referent, der nach der Erörterung der Jahresplanung ein Referat halten sollte, nicht erschienen und dieser Tagesordnungspunkt wird ersatzlos gestrichen.

Weitere VorschlÀge zur Diskussion gibt es keine und so wird der offizielle Teil der Veranstaltung abgeschlossen.

Herr Schmitt hat jetzt Zeit, uns etwas ĂŒber den Verein zu erzĂ€hlen, zu erklĂ€ren, warum nur so wenige Mitglieder erschienen sind und warum die Aktiven fast alle im Rentenalter sind.

Der Schwerpunkt der Arbeit des VdK, liegt in der Vertretung sozialpolitischer Belange von Schwerbehinderten, Arbeitslosen, chronisch Kranken, Rentnern, Unfallopfern und Kriegs-, Wehr- und ZivildienstgeschÀdigten.

Der VdK bietet praktische Beratung und UnterstĂŒtzung bei allen Problemen, die damit in Zusammenhang stehen. Das ErstgesprĂ€ch eines Betroffenen mit einem Berater ist kostenlos, fĂŒr weitere Hilfestellungen ist die Mitgliedschaft im Verein Pflicht. Der Jahresbeitrag ist mit 60 Euro auch fĂŒr sozial SchwĂ€che aufzubringen und kann in monatlichen Raten bezahlt werden. Gegen einen verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gĂŒnstigen Aufpreis werden Mitglieder auch bei rechtlichen Auseinandersetzungen vertreten.

Viele Menschen finden erst zum VdK, wenn ihre Eltern und/oder nahe Angehörige pflegebedĂŒrftig werden und sie Hilfe und Beratung bei den damit verbundenen Problemen suchen. Oder wenn sie selbst einen Arbeitsunfall haben, durch chronische Krankheiten arbeitsunfĂ€hig oder durch verĂ€nderte LebensumstĂ€nde zum Sozialfall werden. Die weitaus meisten Hilfesuchenden haben da bereits das mittlere Lebensalter erreicht oder ĂŒberschritten. Damit erklĂ€rt sich der auch bundesweit hohe Altersdurchschnitt der Mitglieder. Heddesheim, mit einem Altersdurchschnitt von 62 Jahren, ist da also keineswegs eine Ausnahme.

Dass sich nur verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig wenige Mitglieder aktiv am Vereinsleben beteiligen, ist ebenfalls nicht ungewöhnlich und bei allen Vereinen zu finden. Mit stagnierenden oder sogar fallenden Mitgliederzahlen haben viele Vereine zu kĂ€mpfen, da macht der VdK Heddesheim keine Ausnahme.

Dass trotz der steigenden sozialen Probleme nicht mehr Menschen zum VdK finden, verwundert allerdings. Vor allem in der langjĂ€hrigen Erfahrung der Berater und im breitgefĂ€cherten Angebot praktischer Hilfe liegt die Besonderheit und StĂ€rke des Vereins. Sehr wertvoll ist auch die rechtliche UnterstĂŒtzung, die man bei Bedarf erhĂ€lt.

FĂŒr sozial Schwache ist es oft fast unmöglich einen Anwalt zu finden, der sie vertritt. Die Rechtsberatungshilfe und die Prozesskostenhilfe ist AnwĂ€lten nicht lukrativ genug, die Anwaltshonorare aber fĂŒr die Betroffenen unerschwinglich. Der relativ geringe Beitrag fĂŒr die UnterstĂŒtzung durch den VdK kann aber auch von Menschen mit wenig Geld aufgebracht werden.

In Heddesheim sind 374 Menschen im VdK organisiert, einige besuchen regelmĂ€ĂŸig den offenen Stammtisch im Akropolis sowie einen der kostenlosen „Themenstammtische“ bei denen mit UnterstĂŒtzung verschiedener Referenten unterschiedliche sozialpolitische Themen, Gesundheitsfragen oder Versorgungsleistungen erlĂ€utert werden oder treffen sich bei verschiedenen anderen Veranstaltungen.

Der Heddesheimer Ortsverband unterhĂ€lt in der Lissenstraße 14 ein BĂŒro (Tel: 06203-40 39 728) und bietet dort nach Terminabsprache Beratungen an. Mitglied im VdK kann jeder werden, ob mit oder ohne Behinderung.

AWO will nicht jeden

Guten Tag!

Heddesheim, 10. April 2010. Der Ortsverband der AWO Heddesheim ist an einer Berichterstattung im heddesheimblog nicht interessiert: „Sie sind nicht eingeladen.“

Kommentar: Hardy Prothmann

Der erste Leitsatz der Arbeitwohlfahrt (AWO) heißt: „Wir bestimmen – vor unserem geschichtlichen Hintergrund als Teil der Arbeiterbewegung – unser Handeln durch die Werte des freiheitlich-demokratischen Sozialismus: SolidaritĂ€t, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.“

Der achte Leitsatz der AWO heißt: „Wir wahren die UnabhĂ€ngigkeit und EigenstĂ€ndigkeit unseres Verbandes; wir gewĂ€hrleisten Transparenz und Kontrolle unserer Arbeit.“

Der AWO-Ortsverband Heddesheim und dessen Vorsitzender Peter Schwarz haben es nicht so mit diesen LeitsĂ€tzen. Zur Zeit (10. April 2010, 15:05 Uhr) hĂ€lt der AWO Ortsverband noch seine Jahreshauptversammlung in der „Alten Schule“ ab.

DarĂŒber wollte das heddesheimblog berichten – wir wurden aber „gebeten“, die Versammlung zu verlassen:
„Das ist eine interne Veranstaltung fĂŒr Mitglieder und die eingeladene Presse.“
„Sie wollen also nicht, dass das heddesheimblog berichtet, aber der Mannheimer Morgen?“
„Ja, genau. Sie sind nicht eingeladen.“

SolidaritĂ€t, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit, Transparenz, Kontrolle… sind schöne Worte – aber fĂŒr den AWO-Ortsverband Heddesheim nichts wert.

Im vergangenen Jahr notierte der Mannheimer Morgen große Probleme der AWO: Waren es ehemals 638 Mitglieder, waren es 2008 nur noch 330 Mitglieder, Tendenz fallend.

„Junge Leute wollen etwas, aber dafĂŒr nichts tun“, so die zweite Erkenntnis der 19 zur Versammlung in der Alten Schule zusammengekommenen Mitglieder. So kĂ€men einfach keine „Jungen“ nach, die Aufgaben und Verantwortung ĂŒbernehmen wollten – und dabei doch letztendlich selbst einmal von der Einrichtung profitierten. Dabei ist die Ortsgruppe Heddesheim der AWO eine soziale Einrichtung, die fĂŒr alle BĂŒrger da sein will,“ berichtete der Haus- und Hofberichterstatter Dietmar Thurecht am 09. April 2009.

So sitzen auch jetzt rund 20 ĂŒberwiegend Ă€ltere Mitglieder beisammen. Und ihr Vorsitzender Peter Schwarz schließt alle Menschen, die das heddesheimblog lesen, von der Berichterstattung ĂŒber die AWO aus, wĂ€hrend die kleine Versammlung wahrscheinlich gerade im Moment darĂŒber rĂ€tselt, wie man mehr Mitglieder, vorzugsweise junge Menschen fĂŒr die AWO begeistern könnte.

Ein Tipp: Vielleicht sollte Herr Schwarz sich noch einmal die Leitlinien der Organisation anschauen und darĂŒber nachdenken, ob sein Verhalten eine gute und nachhaltige Position zur StĂ€rkung der AWO darstellt oder nur als eine vollkommen unverstĂ€ndliche Reaktion zum Schaden des Ortsverbands Heddesheims gesehen werden muss.

Hauptversammlung der Vogelfreunde

Guten Tag!

Heddesheim, 03. April 2010. (red) Die Vogelfreunde- und pfleger haben dieses Jahr viel zu tun: 50 Jahre wird der Verein alt. Am 17. April kommen Natur- und Vogelfreunde aus ganz Baden-WĂŒrttemberg nach Heddesheim.

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Die Störche brĂŒten schon lĂ€ngst wieder im Vogelpark. Bild: hblog

Im JubilĂ€umsjahr richten die Vogelfreunde die diesjĂ€hrige Jahreshauptversammlung des VDW-Landesverbands am 17. April in Heddesheim aus (Verband Deutscher Waldvogelpfleger und VogelschĂŒtzer e.V.).

Außerdem hat sich prominenter Besuch angesagt: Bernd Schmidbauer, Staatsminister a. D. wird als PrĂ€sident des Bundesverband fĂŒr fachgerechten Natur- und Artenschutz e.V. (BNA) Grußworte vortragen.

Am 27. MĂ€rz stand die eigene Jahreshauptversammlung auf dem Programm. Der Vorstand wurde insgesamt bestĂ€tigt, neuer Beisitzer ist Horst TĂ€ubert. Martina und Andreas Schuster standen fĂŒr die Jugendleitung aus beruflichen GrĂŒnden nicht mehr zur VerfĂŒgung – Joerg Landenberger und Jeffery Gehlert ĂŒbernehmen diese Aufgabe. Landenberger ist zudem 2. Vorsitzender, als 1. Vorsitzender wurde Werner Dostal bestĂ€tigt.

Zur Versammlung zĂ€hlte der Verein 244 Mitglieder, davon sind 25 Jugendliche und Kinder. Gerade der Nachwuchs ist Augapfel und Sorgenkind – wie bei vielen Vereinen: „Es ist nicht gelungen, pubertĂ€tsbedingte Verluste stabil auszugleichen“, sagte Andreas Schuster.

Vor allem der Storchentag (13. Juni 2010), das Vogelparkfest (28. August 2010) und das Jugendferienprogramm sollen neue junge Mitglieder gewinnen.

Aus Sicht des Vereins wird das Grillfst am 1. Mai 2010 der wichtigste Termin im Jahr sein – hier werden traditionell die meisten Einnahmen erwirtschaftet: „2009 war das wieder ein toller Erfolg“, sagte Werner Dostal, der allen Helfern dankte. Rund ein Dutzend Mitglieder sind jedes Wochenende im Einsatz, um den Vogelpark zu pflegen. Der mit Abstand fleißigste Vogelfreund ist Ulrich Landenberger (Zuchtwart und Kassierer), der wegen der FĂŒtterung der Tiere tĂ€glich vor Ort ist.

Mit den Zuchterfolgen waren die Vereinsmitglieder „nicht so zufrieden, wie in den Jahren zuvor“, sage Landenberger, „obwohl wir trotzdem sehr gute Erfolge erzielen konnten.“

Georg Klemm stellte bei den Wellensittichen den besten Altvogel bei einer Schau in Weinheim-Sulzbach und erreichte mit seinen Vögeln mehrere Klassen- und Gruppensiege. Wolfgang Keller war mit seinen Farbkanarien sehr gut platziert, Christopher de Vita erreichte gute Platzierungen mit seinen Fife-Fancy Kanarien. Mehrere Gruppensiege erreichte Thomas Bischler mit seinen Großsittichen. Erfolgreichster ZĂŒchter ist Joerg Landenberger, der mit europĂ€ischen Vögeln und Exoten die Besten der Schau stellte – den Erfolg wiederholte er bei der Landesschau Baden-WĂŒrttemberg.

Der Bericht des Naturschutzbeauftragten Kurt Klemm fiel in weiten Teilen negativ aus: „Die Haubenlerche darf in Heddesheim als ausgestorben gelten. Die DorngrasmĂŒcke ist verschwunden. Dasselbe gilt fĂŒr Neuntöter, Gelbspötter, RaubwĂŒrger, Blaukehlen, TrauerschnĂ€pper, Baumpieper, Feldschwirl, Grauammer, Goldammer und Wachtelkönig.“

Keiner der Vögel konnte bei der Aktion „Bird-Watching“ mehr gesichtet werden. „Auch der Feldsperling ist bedenklich reduziert. Ganz schlecht sieht es mit RebhĂŒhnern, Wachteln und auch beim Jagdfasan aus.“

„Erfreulich ist, dass es nunmehr sieben Turmfalkenpaare gibt, die unsere kĂŒnstlichen Brutmöglichkeiten angenommen haben“, sagte Klemm. ÃƓber den Winter fĂŒtterte Klemm die Greife an einem „Luderplatz“. Rund 100 NistkĂ€sten hĂ€ngt der Verein auf Heddesheimer Gemarkung aus und hilft so den Vögeln, „die immer weniger Raum fĂŒr die ungestörte Aufzucht ihrer Brut haben.“

Anmerkung der Redaktion:
Alle Termine der Vogelfreunde finden Sie in unserem Terminkalender.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

SPD: Der Kampf der Systeme hat begonnen

Guten Tag!

Heddesheim, 29. MĂ€rz 2010. JĂŒrgen Merx hat sich zurĂŒckgezogen. Stimmt nicht. Er hat nur den 1. Vorsitz aufgegeben und nimmt nun den 2. Vorsitz wahr. Harry Gimber ist neuer Chef – ohne Erfahrung. Michael Bowien ist „beratendes Mitglied“. Was wird der neue Vorstand leisten? Der Konflikt Bowien – Merx ist programmiert.

Von Hardy Prothmann

Als scheidender 1. Vorsitzender wĂŒnscht man sich eine andere Jahreshauptversammlung, als sie JĂŒrgen Merx erlebt hat. Niemand war „voll des Lobes“, wie es in der Lokalpresse immer so schön heißt.

Niemand stand auf und wĂŒrdigte all die großen Verdienste, wĂ€hrend alle anderen nickten und raunten: „So war das.“

Und es waren enttÀuschend wenige Mitglieder anwesend.

Keine Ehrerbietung fĂŒr Merx. Wie bitter fĂŒr einen, der das braucht.

Als scheidender Vorstand wĂŒnscht man sich etwas mehr Ehrerbietung – außer, man wird wieder Vorstand, wenn auch nur zweiter. Und außer, man weiß einen 1. Vorstand vor sich, der keine Erfahrung hat. Und außer, man hofft, andere doch noch zum Raunen bringen zu können, irgendwann.

Damit wird man zum Schattenmann.

Eine Rolle, die JĂŒrgen Merx gut kennt und zuletzt in der vergangenen Gemeinderatssitzung bestĂ€tigt hat.

Die Antwort auf die Frage an den CDU-Vorsitzenden Dr. Josef Doll, ob dieser fĂŒr alle drei Fraktionen (CDU, SPD und FDP) spreche, lies Merx kommentarlos einfach so durchgehen: „Ja“, sagte Doll.

Der Schattenmann.

Merx schwieg. Wie SchattenmÀnner das so tun.

Der einzige in der SPD-Fraktion, der offen Fragen stellt und sich zutraut, ebenso offen seine Meinung zu sagen, ist Michael Bowien.

Die beiden MÀnner könnten unterschiedlicher nicht sein.

Merx legt sehr viel Wert auf sein Äußeres und versucht durch „politische“ Texte im Mitteilungsblatt seinen „Weitblick“ zu demonstrieren. Dazu trĂ€gt er metallene ArmbĂ€nder, wie sie in den 70-ern „in“ waren und bunte Armreifen, wie sie vor zehn Jahren „modern“ waren. Der Gang zum Frisör ist Teil seines LebensgefĂŒhls. Seine Reden hĂ€lt er vom Blatt, holprig, mit wenig Verve und meist staatstragend. Denn JĂŒrgen Merx heischt nach BestĂ€tigung.

Bowien ist meist unauffĂ€llig in der Kleidung, manchmal hat er keine Zeit fĂŒr einen Frisörtermin vor einer Sitzung. Er trĂ€gt keinen auffĂ€lligen Schmuck. Und wenn er redet, dann frei und auf den Punkt. Er spricht nicht schnell, nicht langsam und sehr ĂŒberlegt.

Systemunterschiede.

Merx ist kaufmĂ€nnischer Angestellter – Bowien diplomierter Volkswirt und Prokurist.

Michael Bowien ist NeubĂŒrger in Heddesheim. Ein Zugezogener. Der einzige in der SPD-Fraktion. Er hat mit dem Heddesheimer System nichts zu tun. Er ist unabhĂ€ngig.

Und trotzdem ist Michael Bowien bereit, sich fĂŒr seine Wahlheimat einzusetzen. Er will sich einbringen. Auch, wenn er dabei sehr alleine ist.

JĂŒrgen Merx hat mit dem Heddesheimer System sehr viel zu tun. Ist stellvertretender Kommandant der Feuerwehr. Seine Frau wird demnĂ€chst SekretĂ€rin des BĂŒrgermeisters. Merx duzt die meisten, die im System Heddesheim etwas zu sagen haben. JĂŒrgen Merx weiß nicht, wie abhĂ€ngig er ist. Oder er tut zumindest so. JĂŒrgen Merx macht alles mit.

Michael Bowien wurde von ganz hinten auf der SPD-Liste ĂŒberraschend in den Gemeinderat gewĂ€hlt. JĂŒrgen Merx wurde vorne auf der Liste sicher gewĂ€hlt.

Michael Bowien interessiert sich fĂŒr die Arbeitnehmerrechte und gerechte Löhne. JĂŒrgen Merx betont, fĂŒr ihn sei der „Autobahnanschluss“ fĂŒr die „Pfenning“-Entscheidung ausschlaggebend gewesen und merkt nicht, dass er noch nicht ein einziges Mal fĂŒr Arbeitnehmer im Zusammenhang mit der geplanten „Pfenning“-Ansiedlung eingetreten ist und auch nur einen wahrnehmbaren Satz geĂ€ußert hat, den SPD-Mitglieder verstehen könnten.

Marketing vs. Haltung.

JĂŒrgen Merx gesteht offen ein, dass die GrĂŒnen der SPD „marketingtechnisch“ etwas voraus hĂ€tten und handelt nicht.

Michael Bowien kritisiert die mangelhafte Vorbereitung der SPD-Wahlkandidaten und fordert eine bessere Schulung.

JĂŒrgen Merx klebt an der Macht – gibt den 1. Vorsitz ab, um den „2.“ Vorsitz zu ĂŒbernehmen und damit „alles beim Alten“ zu belassen.

Michael Bowien drĂ€ngt sich nicht vor – wird aber „beratendes Vorstandsmitglied“ auf Vorschlag des neuen Vorsitzenden.

JĂŒrgen Merx denkt immer noch, dass er „alles im Griff“ hat.

Michael Bowien Ă€ußert sich ĂŒberlegt, analytisch und stringent.

Man darf gespannt sein, was aus der Heddesheimer SPD wird.

Soviel ist klar. Unterschiedlicher als die Systeme Bowien und Merx kann man sich die „innere Verfassung“ einer Partei nicht vorstellen.

Merx wird weiter alles mobilisieren, was er an Hausmacht aufzubieten hat. Das wurde bei der Jahreshauptversammlung bestÀtigt, wenn auch mit Murren.

Bowien wird weiter auf seinen Sachverstand vertrauen. Den hat er auch im Gemeinderat schon hÀufig bewiesen.

Haltung vs. Machterhalt.

Dabei hat Bowien zweierlei gelernt.

BĂŒrgermeister Kessler (und die SPD, die CDU und die FPD) ist daran nicht interessiert und bĂŒgelt ihn im Zweifel ab. Je genauer die Analyse Bowiens, desto heftiger die Kritik des BĂŒrgermeisters.

In solchen Momenten schweigt JĂŒrgen Merx. Nicht etwa solidarisch mit dem „Genossen“. Sondern klar solidarisch mit dem BĂŒrgermeister.

FĂŒr Bowien ist das der Vorbote der Dominanz durch Pfenning.

Merx ist gleichwohl die Heddesheimer Politik schon lange zu provinziell. Deswegen schreibt er irgendwelche Artikel ĂŒber „Europa“, die er im Heddesheimer Mitteilungsblatt veröffentlicht. Daran kann ihn niemand hindern. Es gibt beim Mitteilungsblatt keine Redaktion, keine Kontrolle – die Veröffentlichung von Gemeinde-Anzeigen und vor allem die von gewerblichen Anzeigen ist hier wichtig. Ein „SPD“-Text fĂ€llt eher nicht auf.

JĂŒrgen Merx ist allerdings nicht ganz frei von Erkenntnis. Selbstkritisch hat er auf der Jahreshauptversammlung anerkannt, dass „die GrĂŒnen“ der SPD „marketingtechnisch“ etwas voraus haben.

Michael Bowien ist da wenig ĂŒberraschend schon Monate weiter. Er spricht mit den GrĂŒnen, auch mit der CDU.

Und es geht ihm nicht um Marketing, sondern um Argumente und Inhalte.

„Der Kampf der Systeme“ Merx und Bowien war bislang in der Vorbereitung.

Man darf davon ausgehen, dass er nach dieser Jahreshauptversammlung beginnt.

Langsam, stetig und irgendwann heftig.

Keine Informationen gibt es in diesem Zusammenhang zu/von/ĂŒber Harry Gimber.

Man darf gespannt sein, was daraus wird.

„Pfenning“ verdirbt Merx den Abschied – Bowien beratendes Mitglied – Gimber ist Vorstand

Guten Tag!

Heddesheim, 29. MÀrz 2010. (red/pöl) Der SPD-Ortsverband Heddesheim traf sich am Freitag, den 26. MÀrz 2010 zur Jahreshauptversammlung in den RÀumen der Feuerwehr Heddesheim.

Nur 22 der nach eigenen SPD-Angaben rund 100 Parteimitglieder in Heddesheim trugen sich als stimmberechtigte Mitglieder in die Anwesenheitsliste ein.

Merx kĂŒndigt zum wiederholten Male seinen RĂŒcktritt vom 1. Vorsitz an.

Der 1. Vorsitzende JĂŒrgen Merx verlas seinen Rechenschaftsbericht. Merx wies (wie schon mehrmals zuvor) darauf hin, dass er schon vor zwei Jahren den Entschluss gefasst habe, nach insgesamt fast 10 Jahren Amtszeit, zunĂ€chst als 2., dann 1. Vorsitzender nicht mehr fĂŒr das Amt kandidieren zu wollen: „Was aber nicht heißt, dass ich mich ganz aus dem Vorstand zurĂŒckziehen werde.“

Es folgten der Bericht des Kassierers Ahmed El Manschawi: Durch die Wahlkampf-AufwĂ€ndungen wurde im vergangenen Jahr ein leichtes Minus gemacht. Die KassenprĂŒfer bescheinigten ihm eine durchweg korrekte KassenfĂŒhrung.

Michael Bowien eröffnet die Aussprache.

Die Aussprache eröffnete Michael Bowien. UnabhĂ€ngig davon, ob man fĂŒr oder gegen Pfenning sei, dĂŒrfe das, was den Genossen im letzten Jahr unterlaufen sei, sich nicht mehr wiederholen: Man könne ein Projekt dieser Art und GrĂ¶ĂŸenordnung nicht ohne interne Diskussion begleiten, sagte Bowien.

Und weiter: Man könne auf keinen Fall eine Liste von 22 Kandidaten aufstellen, ohne diese mit dem Thema vertraut zu machen und schließlich könne man sich dann nicht auf einer Kandidatenvorstellung hinstellen und versuchen, ein solches Thema einfach auszuklammern.

„Die GrĂŒnen haben uns im Marketing Einiges voraus.“ JĂŒrgen Merx

Dazu gab es zustimmende, aber auch entschuldigende Äußerungen. „Wir brauchen mehr Kommunikation nach innen“, sagte ein „Genosse“.

JĂŒrgen Merx sagte: „Sicher waren wir der Gegenseite marketingtechnisch unterlegen. Man muss anerkennen, dass uns die GrĂŒnen da Einiges voraushaben.“

Auch sei es schwierig, 22 Personen in kurzer Zeit zu schulen und schließlich sei man von der rasanten Entwicklung doch irgendwie ĂŒberrascht worden, waren andere vorgetragene Argumente.

Danach wurden Kassenwart und Vorstand entlastet.

Beim Bericht des Fraktionsvorsitzenden aus dem Gemeinderat wurde es wieder lebhaft.

Wir brauchen mehr Kommunikation. SPD-Mitglied

Wieder war JĂŒrgen Merx an der Reihe. Zur Kommunalwahl, bei der die SPD wieder einen (und nur mit GlĂŒck keinen zweiten) Gemeinderatssitz abgeben musste: Eigentlich sei man davon ausgegangen, mit der Kandidatenliste gut aufgestellt gewesen zu sein und habe gehofft, einen oder zwei Sitze dazugewinnen zu können. Leider sei es anders gekommen, schlimmer, man habe soger einen Sitz verloren.

Merx verteidigte nochmals die Position der Fraktionsmehrheit, die in der Pfenning-Ansiedlung Vorteile fĂŒr die Gemeinde sehe.

Auch in der hier folgenden Aussprache meldete sich Michael Bowien zu Wort. „Ich kann natĂŒrlich nicht anders, als die Gelegenheit wahrzunehmen, hier nochmals meine anderslautende Meinung darzustellen“, sagte Bowien.

Austauschbare Dienstleistung.

Bowien begrĂŒndete seine Ablehnung vor allem damit, dass man ein wertvolles Gewerbegebiet fĂŒr eine Branche hergebe, die in den nĂ€chsten Jahren nur unter Druck stehen werde: „Logistik ist eine austauschbare Dienstleistung, damit verdient man in Zukunft kein Geld“, sagte Bowien.

Logistik-Betriebe stĂŒnden unter enormem Kostendruck durch steigende MautgebĂŒhren, steigende Spritkosten und steigende Fahrzeugkosten wegen erhöhter Umwelt-Standards bei gleichzeitigem Druck auf die Erlöse wegen heftigen Wettbewerbs, der sich durch die neuen EU-Richtlinien (Liberalisierung, Öffnung nach Ost-Europa) weiter verschĂ€rfen werde, sagte Bowien.

Ein SPD-Mitglied sagte: „Ich muss dem Michael Bowien vollkommen recht geben. Ich arbeite seit 20 Jahren in der Logistik-Branche und kann die Aussagen nur bestĂ€tigen. Wir haben sogar schon AuftrĂ€ge zurĂŒckgegeben, weil wir damit nur noch Verluste eingefahren hĂ€tten.“

Die Äußerungen Bowiens erhielten auch Widerspruch. Insgesamt waren die Debatten aber erkennbar um Harmonie bemĂŒht. Wenngleich sich eine „Einigung“ nicht abzeichnete.

Im Anschluss an die „Debatte“ folgten Neuwahlen.

Harry Gimber neuer Vorstand: „Ich bin unerfahren.“

Der alte Vorstand hatte sich auf Harry Gimber, 48 Jahre, Industriemeister, als Kandidaten fĂŒr die Nachfolge von Merx geeinigt.

Gimber, nach eigener Aussage bislang in politischen FĂŒhrungsĂ€mtern unerfahren, wurde einstimmig gewĂ€hlt.

Zum 2. Vorsitzenden kandidierte JĂŒrgen Merx, der bei 4 Enthaltungen gewĂ€hlt wurde.

Neuer SchriftfĂŒhrer ist Wolfgang Nase. Carmen Urbach ĂŒbernimmt ab sofort die Pressearbeit. Ahmad El Menschawi bleibt Kassierer.

Beisitzer sind: Dominic Brenneisen, Michael Holler, Reiner Lang, Jochen Neundörfer, Michael Rei und Thomas Werkhausen.

Michael Bowien wurde zusÀtzlich als beratendes Mitglied in den Vorstand gewÀhlt.

Roland Raiser und Heinz Seeger nehmen weiterhin ihre Aufgabe als KassenprĂŒfer wahr.

Leonhard Schneider: Seit 60 Jahren in „der Partei“.

Es folgten noch die Wahlen von Kreisparteitagsdelegierten sowie Delegierten fĂŒr die Konferenz zur Nominierung des Landtagskandidaten.

Im Anschluss ehrte der Ortsverband Leonhard Schneider fĂŒr seine 60-jĂ€hrige Parteizugehörigkeit.

Zur Gratulation kamen Lothar Bindung (MdB) und Gerhard Kleinböck (MdL). „Bei so langer Zugehörigkeit muss man ja fast fragen: wieso bist Du eigenlich noch in der Partei?“, sagte Binding und zeigte Humor.

Feuerwehr: Was war 2009, was wird 2010?

Guten Tag!

Heddesheim, 06. MĂ€rz 2010. Jahreshauptversammlungen bieten eine RĂŒck- und Vorschau: Wie lief das vergangene Jahr, was wird fĂŒr das aktuelle erwartet? Bei der Heddesheimer Feuerwehr wird es Umbauten geben, Schulungen und Kooperationen.

Von Hardy Prothmann

BĂŒrgermeister Michael Kessler dankte als Feuerwehrchef den Kommandanten und Feuerwehrleuten fĂŒr die geleisteten Hilfsdienste: „Die Aufgaben der Feuerwehr haben sich allerdings deutlich in Richtung technische Hilfeleistung gegenĂŒber der frĂŒheren Aufgabe der BrandbekĂ€mpfung verĂ€ndert.“

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Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus. Bild: hblog

Die Statistik aus den Jahren 2008 (74 EinsĂ€tze) und 2009 (81 EinsĂ€tze) veranschaulicht die Situation. Aus zwei Jahresangaben ist zwar noch kein Trend erkennbar, aber doch ein deutliches VerhĂ€ltnis: 2008 gab es 31 „technische Hilfen“ und 14 „BrandeinsĂ€tze“. 2009 waren es 42 „technische Hilfen“ und 13 „BrandeinsĂ€tze“.

Die meisten EinsÀtze sind technische Hilfeleistungen.

Auch diese Zahlen sagen fĂŒr sich allein noch zu wenig aus und wurden vom Kommandanten Dieter Kielmayer erlĂ€utert: „Wir hatten wĂ€hrend eines Starkregens 15 technische EinsĂ€tze, was die Zahl 2009 nach oben getrieben hat. Die Zahl der BrandeinsĂ€tze ist in etwa gleich geblieben, doch es hat nicht immer gebrannt – es gab jeweils einige Fehlalarme, die wir aber trotzdem zĂ€hlen, weil die Mannschaften ausrĂŒcken.“

Brandmeldealarme sind aus Sicht der Feuerwehr „reale Alarme“, die aber spĂ€ter unter „sonstige EinsĂ€tze“ eingeordnet werden, wenn es nicht zu einem Brandlöscheinsatz gekommen ist. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ gibt es zudem mindestens einen großen „Unwettereinsatz“ pro Jahr.

Im Gegensatz zu den Vorjahren zĂ€hlt die Heddesheimer Feuerwehr seit 2008 jede geleistete Hilfe wĂ€hrend eines Ereignisses auf: „Das machen andere Wehren auch so“, sagte Kielmayer: „Um den besseren Vergleich zu haben, zĂ€hlen wir jeden Einsatz.“

Das zeigt sich deutlich an der Verteilung der EinsĂ€tze. In der Zeit von 16:00-20:00 Uhr gab es 2009 insgesamt 30 EinsĂ€tze gegenĂŒber „nur“ 13 EinsĂ€tzen im Jahr 2008: „Das war der Sturmtag. An einem Tag kamen 15 EinsĂ€tze zusammen.“

TatsĂ€chlich ist die „Haupteinsatzzeit“ mit gut 20 EinsĂ€tzen zwischen 08:00-12:00 Uhr. „Hier möchte ich mich im Namen unserer Feuerwehr bei allen Arbeitgebern bedanken, die unsere Kameraden selbstverstĂ€ndlich ihre Pflichten erfĂŒllen lassen. Manche rĂ€umen dafĂŒr sogar zusĂ€tzliche Urlaubstage ein. Kein einziges Unternehmen hat uns den Ausfall von Arbeitszeiten berechnet“, sagte Kielmayer.

Jede Menge zusÀtzliche EinsÀtze.

Dann gab es noch jede Menge andere „EinsĂ€tze“: Ob als Sicherungswache bei Veranstaltungen in der Nordbadenhalle, Absperrmaßnahmen bei Sommertags- und Martinszug, der jĂ€hrlichen HauptĂŒbung und 22 Sitzungen oder Besprechungen sowie 14 ÃƓbungen der FĂŒhrungsgruppe und des Kreisstabes. Zudem gibt es alle drei Woche eine GesamtwehrĂŒbung. Wenn man die AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger- und MaschinistenĂŒbungen hinzuzĂ€hlt, ergibt sich statistisch alle vierzehn Tage eine ÃƓbung.

2009 wurden neun Mitglieder zum Truppmann und Sprechfunker ausgebildet sowie acht AtemschutzgerĂ€tetrĂ€gerprĂŒfungen erfolgreich abgenommen. Zwei Kameraden qualifizierten sich zu ZugfĂŒhrern.

Bis auf zwei „Piepser“ sind alle Aktiven nun mit digitalen „Funkmeldeeinheiten“ ausgestattet: „Zwei wollten ihre analogen GerĂ€te behalten, was ich akzeptiere“, sagte Kielmayer. Außerdem wurde „auf neue Einsatzhosen“ umgestellt – die Jacken folgen 2010 „und zwar nach Zahl der EinsĂ€tze – die mit den meisten EinsĂ€tzen bekommen die Jacken zuerst.“

Außerdem wurde die Atemschutzwerkstatt aus dem Keller ins Erdgeschoss verlegt: „Atemschutz wird immer wichtiger und AufrĂŒstung und Wartung der GerĂ€te muss gewĂ€hrleistet sein“, sagte Kielmayer.

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Was war, was wird? Kommandant Kielmayer informiert ĂŒber 2009 und die Vorhaben fĂŒr 2010. Bild: hblog

Im Jahr 2010 werden acht FĂŒhrerscheine der Klasse C gemacht, „damit wir auch genug Fahrer fĂŒr die großen Fahrzeuge haben“, sagte BĂŒrgermeister Kessler. Insgesamt plant Kielmayer mit fĂŒnfzehn neuen FahrzeugfĂŒhrern ĂŒber die kommenden Jahre.

Neue Investitionen.

SchriftfĂŒhrer, Kassen- und Jugendwart prĂ€sentierten ihre Berichte. Jugendfeuerwehrwart Gerhard Merx betreute 2009 drei MĂ€dchen und siebzehn Jungs, 2010 sind es ein MĂ€dchen und vierzehn Jungs (Altersdurchschnitt 15,2 Jahre). FĂŒnf junge MĂ€nner wechselten von der Jugend- in die aktive Feuerwehr.

Die KassenprĂŒfer bescheinigten dem Kassenwart Ulrich Keller eine einwandfreie KassenfĂŒhrung. Die Kasse schloss am 31. Dezember 2009 mit einem Plus von 313 Euro.

In diesem Jahr werden 20.000 Euro, die der Gemeinderat bewilligt hat, fĂŒr Einsatzjacken sowie fĂŒr neue Handschuhe fĂŒr technische Hilfeleistungen (Arbeitshandschuhe) als auch Handschuhen fĂŒr den „Heißeinsatz“ ausgegeben. Auch die FĂŒhrerscheine werden mit diesem Geld bezahlt.

Insgesamt 140.000 Euro sind fĂŒr einen Anbau mit 50 Umkleiden vorgesehen, im Keller werden Duschen und WC eingebaut – zur Zeit ziehen sich die Feuerwehrleute im GerĂ€tehaus um.

KĂŒnftig „online“ beim Einsatz.

Eine besondere Neuerung ist der Einsatz eines Notebooks mit „Surfstick“, das in KĂŒrze im Einsatzleitwagen mitfĂ€hrt: „Damit haben einen schnellen Zugriff auf GebĂ€udeplĂ€ne und andere wichtige Unterlagen, können email empfangen und bei Bedarf das Internet nutzen.“

Ein ungelöstes Problem stellen noch die Tore der Feuerwehr mit ihren KlapptĂŒren dar. Gerade das große Löschfahrzeug (LF 16) kann nicht einfach ausfahren, sondern muss rangiert werden, damit es „um die Ecke“ kommt. Die baulichen Gegebenheiten machen eine Lösung zur schwierigen Aufgabe: „Wir haben jetzt eine Firma an der Hand, die den Mangel beheben will und warten auf deren Vorschlag“, sagte Kielmayer.

Aus Sicht eines Feuerwehrmanns gibt es aber noch andere MĂ€ngel bei der FĂŒhrung und Kommunikation innerhalb der Feuerwehr. Der gerade zum Oberlöschmeister beförderte Marcus Michel bat deshalb, aus dem aktiven Dienst entlassen zu werden.

Feuerwehr: Vier Beförderungen

Guten Tag!

Heddesheim, 06. MÀrz 2010. Vier Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim wurden auf der Jahreshauptversammlung vom 05. MÀrz befördert.

Mario Bock wurde zum Oberlöschmeister befördert, ebenso Marcus Michel (nicht auf dem Foto). Daniela FĂŒtterer und Stephan Vogl sind nun Brandmeister. FĂŒtterer wurde zudem zur ZugfĂŒhrerin ernannt.

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Von links: Stellv. Kommandant Merx, Kommandant Kielmayer, ZugfĂŒhrerin Daniela FĂŒtterer, Oberlöschmeister Mario Bock, Brandmeister Stephan Vogl,BĂŒrgermeister Kessler. Bild: hblog

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Feuerwehrausschuss und KassenprĂŒfer gewĂ€hlt

Guten Tag!

Heddesheim, 06. MĂ€rz 2010. Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim vom 05. MĂ€rz 2010 wurde ein neuer Feuerwehrausschuss gewĂ€hlt. Insgesamt stellten sich zehn Feuerwehrleute fĂŒr sieben AusschussplĂ€tze zur Wahl.

Die stimmberechtigten Feuerwehrleute mussten bei der Wahl ihre sieben Favoriten der zehn Kandidaten auf einen Zettel schreiben – was die AuszĂ€hlung etwas langwierig machte.

BĂŒrgermeister Kessler mit WahlschĂŒssel. Bild: hblog

BĂŒrgermeister Kessler sammelt per WahlschĂŒssel Stimmzettel ein. Bild: hblog

Direkt gewĂ€hlt wurden Mario Bock, Sven Cebulla, Thomas Kielmayer, Frank Herre sowie Volker Schaaf. Die drei Kandidaten Christian Bach, Rainer Harbarth sowie Christian SchĂŒtz erreichten dieselbe Stimmzahl, weswegen das Los entscheiden musste. Der ehemalige Gemeinderat Heinrich Bach zog die Kandidaten Harbarth und SchĂŒtz.

Nicht gewÀhlt wurden somit die Kandidaten Christian Bach, Ulrich Keller und Daniel Schmidt.

Der Feuerwehrausschuss wird auf fĂŒnf Jahre gewĂ€hlt. In seinen Aufgabenbereich gehört unter anderem die Zustimmung zur Aufnahme neuer Feuerwehrmitglieder. Außerdem berĂ€t er (siehe Feuerwehrsatzung) den Kommandanten.

Kommandant Dieter Kielmayer sagte: „Der Feuerwehrausschuss ist zwar nur ein beratendes Gremium – ich bin aber gut beraten, die VorschlĂ€ge zur Grundlage meiner Entscheidungen zu machen.“

Insgesamt hat der Feuerwehrausschuss elf stimmberechtigte Mitglieder: sieben gewÀhlte Vertreter, die beiden Kommandanten, den Leiter der Altersabteilung sowie den Jugendfeuerwehrwart.

Auch die Wahl der KassenprĂŒfer musste durch eine langwierige AuszĂ€hlung entschieden werden, da es drei Kandidaten fĂŒr zwei Posten gab. GewĂ€hlt wurden Nico SchĂŒtz und Hagen Joachim.

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Feuerwehr: Kommandanten wiedergewÀhlt

Guten Tag!

Heddesheim, 06. MĂ€rz 2010. Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim vom 05. MĂ€rz 2010 sind der Kommandant, Dieter Kielmayer, sowie sein Stellvertreter, JĂŒrgen Merx, im Amt bestĂ€tigt worden.

Kommandant Kielmayer (Mitte) wiedergewĂ€hlt, ebenso Stellvertreter Merx (links). Rechts im Bild: BĂŒrgermeister KesslerBild: hblog

Kommandant Kielmayer (Mitte) wiedergewĂ€hlt, ebenso Stellvertreter Merx (links). Rechts im Bild: BĂŒrgermeister KesslerBild: hblog

Dieter Kielmayer tritt damit seine vierte Amtszeit als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim an. FĂŒr JĂŒrgen Merx ist es ebenfalls die vierte Amtszeit als Stellvertreter von Kielmayer. Eine Amtszeit dauert fĂŒnf Jahre.

Wahlberechtigt sind die aktiven Feuerwehrleute. Von 74 Aktiven waren 53 auf der Jahreshauptversammlung anwesend. Die Wahlkommission bildeten BĂŒrgermeister Kessler sowie seine Stellvertreterinnen Ursula Brechtel und Karin Hoffmeister-Bugla. Zur Wahl standen die bisherigen Kommandanten. GegenvorschlĂ€ge gab es keine.

Kielmayer wurde mit 47 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme sowie fĂŒnf ungĂŒltigen Stimmen wiedergewĂ€hlt. Auf Merx fielen 47 Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen sowie vier ungĂŒltige Stimmen.

Die Kommandanten nahmen die Wahl an. Die Wahl muss noch durch den Gemeinderat bestÀtigt werden.

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