Mittwoch, 25. November 2020

Ehrungsabend im Schützenhaus der SG Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim, 11. November 2010. Der diesjährige Ehrungsabend der Schützen war ein langer Termin: Es gab viele Medaillen zu verteilen. Im „Familienkreis“ trafen sich die Schützen am 30. Oktober 2010 im Vereinshaus am Bundesbahnhof. Die neue Jugendschützenkönigin heißt Lea Riedinger. Erster Ritter ist Nadine Monique und zweiter Ritter Laura Lüdke. Neuer Schützenkönig wurde August Gerstner. Seine beiden Ritter sind Johann Speckert und Elke Embach.

Von Andreas Laske

Mehr als 50 Gäste konnte Oberschützenmeister Roland Embach zum diesjährigen Ehrungsabend im Schützenhaus begrüßen. Besonders begrüßte er die Ehrenmitglieder Walter Maier und Richard Embach, wie auch den Ehrenoberschützenmeister Heinrich Noll.

Auch in diesem Jahr wurde wieder ein Buffet von der direkt benachbarten Bundeskegelbahn bestellt. Es gab Wildschweinbraten mit Knödel und Preiselbeeren, wie auch Jägerschnitzel mit Spätzle mit Gemüse. Die Schützengesellschaft bedankt sich daher bei den Gaststättenbetreibern Familie Klinger und Team.

Schützenkönig

Schützenkönige und Ritter. Bild: privat

Nach dem Essen, wurden die Vereinsjubilare von OSM Roland Embach und SM Andreas Laske geehrt. Für 25 Jahre Vereinstreue erhielten Karl Volk und Horst Pölitz die silbernen Nadeln vom DSB, BSV und Verein mit Urkunden und einer Plakette. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Hermann Karg mit goldenen Nadeln vom DSB, BSV und Verein mit Urkunden und Plakette geehrt.

Für 50 Jahre im DSB bekam Horst Mathews eine goldene Ehrennadel mit Urkunde.

Zu dieser Feier war auch Dr. Axel Manke vom Sportschützenkreis 7 eingeladen, der zusammen mit OSM Embach die Ehrungen der Schützen vornahm, welche sich für besondere Verdienste im Schützenwesen hervorgetan haben. Vom Schützenkreis 7 wurde Birgit Lüdke mit der silbernen Ehrennadel und Stefan Schuhmacher mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet. Vom BSV wurde Hiltrud Boguslawski mit der bronzenen Ehrennadel und Johann Speckert mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Das große DSB- Ehrenzeichen in Silber erhielten Gerhard Sprigode und Bernd Menz.

OSL Fred Riedinger und SM Andreas Laske ehrten die Vereinsmeister 2010. Die drei Erstplatzierten erhielten in den einzelnen Schießdisziplinen und Altersklassen Silbermünzen in drei Größen (Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft 2010 unter www.sgh.heddesheim.net ).

Im Anschluss folgten die Pokalverleihungen: Den Luftgewehrpokal sicherte sich August Gerstner. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Monika Engemann und Tanja Embach.

Den Pokal Luftgewehr-Auflage erhielt Günter Thamm vor Bernd Menz und Manfred Heller. Der Bachmann-Pokal ging an Peter Leßle vor Tanja Embach und Monika Engemann. Den KK-Pokal erhielt August Gerstner.

Den Sportpistolenpokal erzielte Sabine Zeiß-Stahl vor Fred Riedinger.

Der Höhepunkt des Abends war die Bekanntgabe des Schützenkönigs u. Jugendschützenkönig. Sie erhielten einen Pokal und einen Orden. Zudem wurde ihnen die Schützenkette umgehängt, welche nach alter Tradition vom alten Schützenkönig zum neuen Schützenkönig weitergereicht wird.

Die neue Jugendschützenkönigin heißt Lea Riedinger. Erster Ritter ist Nadine Monique und zweiter Ritter Laura Lüdke. Neuer Schützenkönig wurde August Gerstner. Seine beiden Ritter sind Johann Speckert und Elke Embach.

Viel Freude mit den Fotos:
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Anmerkung der Redaktion:
Andreas Laske ist Pressewart der Heddesheimer Schützen.

Riesenkran hievt „Weichenheizung“ neben die Gleise

Guten Tag

Heddesheim, 22. September 2010. (red/pöl) Am 09. September wurde eine Weichenheizung an der Bahnlinie in Heddesheim / Leutershausen installiert – wegen des großen Gewichts musste ein Schwerlastkran zum Einsatz kommen, der die Bauteile von der Brücke neben die Schienen hievte.

Von Horst Pölitz

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Neue Heizung für die Schiene.

Pünktlich um 9:32 Uhr fuhr der 8-Achser-Sattelzug mit 25 Tonnen Gegengewichten beladen auf die Brücke (K4135) zwischen Leutershausen und Heddesheim. Ein Mobilkran mit 60 Tonnen Gewicht und 60 Meter Hauptmast folgte. Projektleiter Jürgen Jensen: „Damit können wir bis zu 130 Tonnen heben.“

Der Hauptmast ist bis zu 60 Meter lang und hydraulisch abwinkelbar und kann zusätzlich noch mit einen siebzehn Meter Spitzausleger aufgestockt werden. Die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr beträgt 82 km/h. Für bestimmte Transporte wird gesetzlich vorgeschrieben, ob ein Vorausfahrzeug vonnöten ist.

Laut der Firma Scholl GmbH, Heidelberg, belaufen sich die Kosten für dieses Fahrzeug auf 1,2 Mio. Euro zuzüglich Mehrwertsteuer sowie Sattelzug und Auflieger. Und auch der Unterhalt ist teuer: Kranführer Bernhard Weidemann sagt: „Für 100 Kilometer benötigen wir 100 Liter Diesel. Ein Reifen, 445/95 R 25, kostet 2.000 Euro, ohne Montage“.

Nachdem der Mobilkran die vier seitlichen Stützen hydraulisch ausgefahren und abgestützt hatte, wurde der Kran ins Lot gebracht. „Dies ist grundsätzlich wichtig, da sonst die Winkelangaben am Display im Kranführerhaus nicht stimmen. Das muss stimmen, sonst kann das fatale Folgen haben“, erklärte uns Ballastfahrer Siegbert Kehder.

Danach wurden 25 Tonnen Gegengewicht vom Ballastfahrzeug auf den Kranwagen gehievt. Nach Rangierarbeiten der beiden Tieflader auf der Brücke wurde zuerst der Keller, mit 4 Tonnen Eigengewicht, des aufzustellenden Weichenheizungshaus über die Oberleitungen bei laufenden Schienenverkehr positioniert.

Das Heizungshaus (8,8 Tonnen Eigengewicht) wurde in Millimeterarbeit ausgerichtet und auf den „Keller“ aufgesetzt. Ulli Götsch von einer Weichenheizungsspezialfirma aus Dinslake erläuterte uns den Sinn der Montage. „Wir haben hier drei Weichen, die mit jeweils sechs Heizstäben ausgerüstet werden. Pro Stab wird eine Heizleistung von 600 Watt abgegeben. Bei Frost gehen sie automatisch ans Netz, wobei die Außentemperatur, die Schienentemperatur und die Luftfeuchte gemessen wird. Diese Werte gehen digital an die technische Ãœberwachungsstelle nach Karlsruhe und an die Stellwerkleitstelle in Weinheim.

Um 11:30 Uhr war die Arbeit erledigt – danach musste allerdings der Kran von seinen Gewichten befreit werden.

Eigentlich sollte eine Vollsperrung erfolgen, aber die Ortsausfahrt Heddesheim (Werderstrasse) Richtung Leutershausen war nur halbseitig gesperrt. Drei LkWs versuchten „ihr Glück“ trotzdem und mussten rückwärts navigieren – gefährliche Manöver für den restliche Straßenverkehr.

Viel Spaß mit den Bildern.

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Feuerwehr: Fünfzehn Einsätze zum Tag der offenen Tür

Guten Tag

Heddesheim, 20. September 2010. (red/pöl) Die Feuerwehr hatte dieses Jahr zum „Tag der offenen Tür“ eine besondere Attraktion zu bieten: In einer mobilen Brandübungsanlage haben die Feuerwehrleute zuerst trainiert und dann gezeigt, unter welchen Bedingungen ein Brandeinsatz abläuft.

Von Horst Pölitz

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Gnadenlose Hitze in der Brandübungsanlage. Ãœbung, Demonstration, Erfahrung.

Angriff übers Dach. Dann ein Treppenbrand. Ein Bettbrand. Ein Schrankbrand. Ein Gasflanschbrand. Ein Elektroverteilerbrand. Die Freiwilligen Feuerwehren Ladenburg und Heddesheim demonstrierten mit der mobilen Brandübungsanlage verschiedene Brandszenarien.

„Fünfzehn Ãœbungen haben wir für heute eingeplant“, sagt Brandmeister Ralf Tiemann aus Ladenburg, der für die Einsätze am mobilen Steuerstand verantwortlich zeichnet. Vierzehn Angehörige der freiwilligen Feuerwehr Ladenburg unterstützten die Wehr aus Heddesheim.

„Für den ersten Einsatz mit Atemschutzgeräten müssen mindestens fünfzig Ãœbungen vorher absolviert werden. Dabei muss grundsätzlich ein erfahrener Atemschutzträger sein“, so Hauptbrandmeister Josef Karlberger (stellvertretender Leiter der Feuerwehr Ladenburg), der die Ãœbungen koordinierte und dem Publikum den Einsatzablauf zeitnah als Moderator erklärte.

Verschiedene Szenarien wurden gezeigt: Ein Hausbrand. Atemschutzträger kontrollieren zuerst gegenseitig die Ausrüstung. Dann folgt der „Angriff“ übers Dach. Die Treppenhausbrandlöschung erfolgt mittels eines „2-C-Rohrs“, geführt durch Truppmann Benny Bucher. Begleitet wurde er durch Truppführerin Christina Lang. Der Truppführer ist grundsätzlich verantwortlich für Kontrolle und Umfeld. Dann werden Bettbrand- und Schrankwandbrandlöschung gezeigt.

Im Keller angekommen, wurde ein Gasflanschbrand teilweise eingedämmt, da rückseitig ein Elektroverteilerbrand ausgebrochen war. Nach zwanzig Minuten Einsatz hieß es „Feuer aus“.

Die Ãœbungen, die schon am Tag zuvor absolviert wurden und die Demonstrationen sind schweißtreibend: Bei Temperaturen zwischen 500 und 550 Grad Celsius, schwitzen die Feuerwehrleute pro Person ein Liter Wasser in wenigen Minuten. Das Ausrüstungsgewicht beträgt auch ohne die Belastung schon insgesamt fünfundzwanzig Kilogramm (Einsatzjacke, Helm, Hose, Stiefel, Handschuhe, Funkgerät und Maske), das Atemschutzgerät wiegt zwölf Kilogramm. Bei einem richtigen Einsatz kommen noch Axt, Wärmebildkamera und Schlauchtragekorb hinzu. Eine enorme Anstrengung also.

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Der stellvertretende Ladenburger Kommandant Karlberger beim "Show"-Teil. In der Brandübungsanlage kann man angeblich auch Würstchen grillen.

Der Heddesheimer Kommandant Dieter Kielmayer bedankt sich bei der EnBW für die mobile Brandübungsanlage: „Wir können hier sehr gut unter realistischen Bedingungen trainieren.“ Als besonderer „Gag“, um die Hitze zu demonstrieren, wird um 16:00 Uhr eine Bratwurst im Innern der Anlage gegrillt – beim echten Einsatz wäre statt einer ordentlich gegrillten Wurst nur schwarze Kohle übrig geblieben.

Wer sich an den Wagen rantraute, bekam die enorme Hitze zu spüren, die ein Feuer auslösen kann: „Der Einsatz erfolgt deshalb immer bodennah, denn die größte Hitze ist oben“, sagt Kielmayer. In der Brandübungsanlage ist auch ein sehr gefährliches Szenario zu erleben: „Es brennt, dann macht jemand eine Tür auf, der Luftstrom gibt dem Feuer Kraft und es rollt eine Feuerwalze durch den Raum“, sagt Kielmayer. Dann müssen die Feuerwehrkameraden sich selbst schützen und sprühen von unten gegen diese „Hitzewelle“.

Kommandant Kielmayer sagt: „Die Belastungen sind unter solchen Bedingungen enorm. Deswegen wird auch regelmäßig die Einsatzfähigkeit der Leute ärztlich untersucht. Und ganz wesentlich ist die Teamarbeit, die eigene Absicherung, denn wenn einer ausfällt, haben alle Probleme.“

Die Feuerwehren Heddesheim und Ladenburg haben sich bei diesem Tag der offenen Tür gegenseitig unterstützt: „Wenn anderswo über „kommunale Zusammenarbeit“ geredet wird, zeigen wir, dass wir das schon lange machen“, sagt ein Feuerwehrmann.

Viel Freude mit unseren Fotos.
Bilder: Robin Birr, Horst Pölitz

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Närrische Schlagerparty 2010 – Grumbe feiern im Bürgerhaus

Guten Tag!

Heddesheim, 17. Februar 2010. Die Hellesema Grumbe veranstalteten am Samstag, den 13. Februar 2010, die „Schlagerparty 2010“. Das Bürgerhaus war rappelvoll bis ins Foyer.

Text und Fotos: Horst Pölitz

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Bitte recht freundlich - närrische Schlagerparty. Bild: hblog/hp

Die Stehplätze reichten an diesem Abend schon bald bis in das Foyer. Mehr Sitzplätze mußten her. Selbst der 1. Vorsitzende Rudi Göhner legte selbst Hand an, Stühle herbeizuschaffen.

Die DJs Matthias Schulz und Uwe Trapp eröffneten mit „1000 mal belogen“ pünktlich um 20.11 Uhr die Party. Die Tanzfläche füllte sich schnell.

Beim „Flieger-“ und beim „Lassolied“ reichte der Platz auf der Tanzfläche nicht mehr und die Partygäste tanzten auch zwischen den Sitzreihen. Der Polonaisewurm zog sich sogar über die Bühne.

Die „Große Garde“ mußte für ihren Einmarsch zweimal Anlauf nehmen, denn es gab zunächst kein Durchkommen für die jungen Tänzerinnen.

Hier die schönsten Bilder in unserer Fotogalerie:

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Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Der Kleinkrieg des Herrn K. und sein „heddesheimblog-Erlass“

Guten Tag!

Heddesheim, 30. Januar 2010. Der Heddesheimer Bürgermeister Michael Kessler ist fest entschlossen, sich selbst und den Ruf seiner Gemeindeverwaltung zu beschädigen. Anders lässt sich die peinliche Absurdität seines Kleinkriegs gegen das heddesheimblog und jeden, der mutmaßlich damit zu tun hat, nicht erklären.

Kommentar: Hardy Prothmann

Während landauf, landab Journalisten mit kritischem Blick auf das heddesheimblog schauen und überlegen, ob unsere Arbeit die „Zukunft des Lokaljournalismus“ sein könnte, wünscht sich der Heddesheimer Bürgermeister Michael Kessler die glorreiche Vergangenheit zurück.

Glorreich war diese, weil er darin so glorreich war. Kein Wort der Kritik wurde über ihn geschrieben. Im Mitteilungsblatt bestimmt er bis heute selbst, wie glorreich er ist, das Verlautbarungsorgan Mannheimer Morgen transportiert bis heute unkritisch und gefolgsam seine Heilsbotschaften fürs Heddesheimer Volk.

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Verengter Blick: Jedes bürokratische Register wird gezogen. Bild: hblog

Seit Mai 2009 ist Herr Kessler in Not. Seitdem berichtet das heddesheimblog kritisch auch über ihn und die Arbeit der Verwaltung. Kritisch heißt: Wir schreiben das Positive genauso auf wie das Negative.

Dem Bürgermeister schmeckt das nicht, weil er keine Kontrolle darüber hat. Für einen Kontrollfreak wie ihn muss das eine Qual sein.

Bürokratische Hürden

Also versucht er in einem absurden Stellungskrieg das heddesheimblog einzukesslern und sich so Erleichterung zu verschaffen, indem er es uns schwer macht. Dabei zieht er alle bürokratischen Register, die ihm einfallen.

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Artikel vom 28. Januar 2009. Wolfgang Unverricht wird ausgiebig zitiert. Quelle: MM

Die Mitarbeiter lässt er eine Verwaltungsanordnung unterschreiben, mit der diese in Kenntnis gesetzt werden, dass Presseanfragen künftig nicht beantwortet werden dürfen, sondern ans Rathaus, also ihn, weitergeleitet werden müssen.

Der Anlass: Unsere Berichterstattung über die Öffnung der Eisbahn.

Konsequenterweise müsste er deshalb den Leiter des Bauhofs, Wolfgang Unverricht, abmeiern. Denn der hat mit dem Mannheimer Morgen geredet, wie dieser Artikel vom 28. Januar 2010 beweist (siehe Bild rechts).

Herr Unverricht wird nicht abgemeiert werden – denn der Ukas in Sachen Presse gilt nicht für das Haus- und Hofblatt Mannheimer Morgen oder andere. Es gilt ausschließlich für das heddesheimblog. Es handelt sich um den „heddesheimblog-Erlass“.

Vasallen werden vorgeschickt

zitat

Artikel-Ausschnitt. Zum Vergrößern bitte klicken. Quelle: MM

Auch das heddesheimblog wollte gerne zum selben Thema mit dem Bauhofleiter sprechen und wandte sich an die Gemeinde. Dort verlangte man die schriftliche Einreichung unserer Fragen.

Journalistische Anfragen darf das heddesheimblog nur noch an diese Adresse richten: gemeinde@heddesheim.de.

Meist antwortet dann mit großer Verzögerung, die eine aktuelle Berichterstattung praktisch unmöglich macht, das Sekretariat des Bürgermeisters. Diese Antworten sind meist so unzureichend, das sie für eine Berichterstattung nicht verwendet werden können. Manchmal wird auch gar nicht erst geantwortet. Und wörtliche Zitate? Fehlanzeige. (siehe hierzu unsere Dokumentation)

Der Sinn des Verfahrens: Auskünfte sollen so mühsam werden. Sollten wir eine Nachfrage haben, geht das Verfahren wieder von vorne los.

Vollständig absurd wird es, wenn Herr Kessler seine Vasallen vorschickt.

So wies vor kurzem der Leiter des Bürgerservices, Franz Winkler, eine Rathaus-Mitarbeiterin an, ihn zu informieren, wenn unsere Mitarbeiterin donnerstags das Mitteilungsblatt im Rathaus holt.

Als unsere Mitarbeiterin eintraf, wurde sie von der Angestellten gebeten, kurz zu warten. Die Angestellte informierte ihren Chef. Herr Winkler kam und fragte: „In welcher Funktion holen Sie das Blatt? Privat oder für die Redaktion des heddesheimblogs?“ „Selbstverständlich für die redaktionelle Arbeit“, antwortete die Mitarbeiterin. Sie durfte das Blättchen mitnehmen.

Vielleicht hat Herr Kessler mit diesem Vorgang auch nichts zu tun. Vielleicht praktizierte Herr Winkler auch nur vorauseilenden Gehorsam.

Kleingeistiges Verhalten

Unserem freien Mitarbeiter Horst Pölitz, der als freier Journalist auf eigene Rechnung arbeitet, wurde das Mitteilungsblatt aktuell verweigert. Das Kesslersche Sekretariat „informierte“:

„Sehr geehrter Herr Pölitz,
in den Verteiler für Pressemitteilungen des Rathauses werden Sie aufgenommen.
Entgegen der gestrigen Auskunft erhalten nur Redaktionen unser Mitteilungsblatt kostenlos. Sie können sich dieses zukünftig von der Redaktion des Heddesheimblogs geben lassen. Alternativ erhalten Sie anbei ein Bestellformular.“

Lächerlicher kann man sich eigentlich kaum machen.

Immer dann, wenn Herr K. will, das seine Botschaft unters Volk kommt, lässt er das Mitteilungsblatt an alle Haushalte verteilen – auch an Nicht-Abonnenten. Es kann sich also nicht um „Kostengründe“ handeln.

Einem Journalisten, der über die Gemeinde berichtet, dieses zu verweigern, ist nicht nur kleinlich, sondern kleingeistig. Es ist pedantisch.

Der Sinn dieses Verhaltens liegt erkennbar einzig und allein darin, die Arbeit und alle Zuarbeiten des heddesheimblogs wie auch immer zu behindern. Den Mitarbeitern der Gemeinde ist vordergründig kein Vorwurf zu machen. Sie müssen den Dienstanweisungen ihres Chefs folgen. Manche müssens, andere folgen gerne von sich aus.

Was Herr K. seinen Mitarbeitern aber nicht anordnen kann, ist, was sie über sein Verhalten und ihn denken.

Dokumentation: Eine Recherche bei der Gemeinde

Guten Tag!

Heddesheim, 30. Januar 2010. Beispielhaft dokumentiert das heddesheimblog, wie eine Recherche bei der Gemeinde Heddesheim abläuft. Bürokratischer geht es kaum. Aber das ist so gewollt.

Sie lesen nachfolgend die Dokumentation der Recherche-Kontakte des freien Journalisten Horst Pölitz mit der Gemeinde zum Artikel: Gemeinde sieht über Streusalzverbot hinweg.

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Fußwege nach Muckensturm: Geräumt oder gesalzen? Bild: hblog

Das heddesheimblog veröffentlicht am 27. Januar 2010 einen Bericht des freien Journalisten Horst Pölitz: „Heddesheim ist auf Jennifer gut vorbereitet.

Eine Leserin schreibt daraufhin der Redaktion und macht diese darauf aufmerksam, dass das Streuen mit Salz laut der „Streupflichtsatzung“ der Gemeinde verboten ist und sie mit ihrem Hund schon zwei Mal zum Tierarzt musste, weil das Salz auf den Gehwegen dessen Pfoten gereizt hatte. Wir beschließen daraufhin, der Sache nachzugehen.

Herr Pölitz bekommt von uns den Auftrag, bei der Gemeinde nachzufragen, wie es sich mit dem Verbot verhält. Herr Pölitz versucht am Donnerstag, den 28. Januar 2009 den Hauptamtsleiter Julien Christof zu erreichen.

Um 09:23 Uhr wird Herr Pölitz von Herrn Christof zurückgerufen.

Herr Pölitz erklärt den Hintergrund seiner Anfrage und Herr Christof notiert die Fragen:

  • Was heißt verboten?
  • Wird das kontrolliert?
  • Wer kontrolliert?
  • Können umweltbewusste Bürger eine Anzeige machen?
  • Welche Strafe droht?
  • Ist in den vergangenen Jahren kontrolliert worden?
  • Welche Bußgelder wurden verhängt?

Gegen 10:00 Uhr erscheint Herr Pölitz im Rathaus, um sich das aktuelle Mitteilungsblatt zu besorgen. Herr Pölitz will sich mit seinem Presseausweis legitimieren. Eine Angestellte sagt: „Das ist nicht nötig. Herr Christof hat mich angewiesen Ihnen das Mitteilungsblatt zu geben“, und händigt ihm ein Exemplar aus.

Herr Pölitz fragt, ob Herr Christof zu sprechen sei. Nach kurzer Wartezeit kommt Herr Christof.

Herr Pölitz informiert Herrn Christof darüber, dass er als freier Journalist für das heddesheimblog arbeitet. Er wolle nicht in die Probleme hineingezogen werden, die der Bürgermeister mit dem Medium hat, sondern nur seine Arbeit tun. Herr Christof sagte zu, dass Herr Pölitz sich bei journalistischen Fragen jederzeit an ihn wenden könne.

Am späten Nachmittag erhält Herr Pölitz folgende email aus dem Sekretariat des Bürgermeisters:

„Datum: Thu, 28 Jan 2010 17:42:23
Sehr geehrter Herr Pölitz,
zu Ihrer Anfrage bzgl. der Streupflichtsatzung teilen wir Ihnen mit:
Die Gemeinde ist nach § 41 des Straßengesetzes für Baden-Württemberg räum- und streupflichtig für die Straßen in der Ortslage. Durch die Streupflichtsatzung wird diese Pflicht für die Gehwege etc. an Privatgrundstücken den jeweiligen Eigentümern bzw. Nutzern übertragen.
Auftausalze sollen aus Gründen des Umweltschutzes nur bei Glatteis verwendet werden. Da man davon ausgehen kann, dass bei Schneefall oftmals Schneeglätte durch Befahren von Autos oder Abdrücke von Fußgängern entsteht und dann der Schnee anfriert, ist die Verwendung von Streumitteln aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht oftmals nicht vermeidbar.
Wir sind darauf bedacht, Gefährdungen durch Schneeglätte für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu vermeiden. Unsere Mitarbeiter werden bei den aktuellen Witterungsbedingungen primär zum Räumen der Straßen für die Verkehrsteilnehmer eingesetzt und nicht, um unsere Bürger zu kontrollieren.
Im Ãœbrigen verwendet die Gemeinde Feuchtsalz, was zu einer Reduzierung der Salzmenge bzw. der Umweltbelastung sowie zu schnellerem Tauen führt.
Sie erwähnten auch eine Anfrage einer Bürgerin. Sollte jemand einen Schaden durch ein gemeindliches Fahrzeug erlitten haben, bitten wir denjenigen, sich bei uns zu melden.
Mit freundlichen Grüßen“

Daraufhin antwortet Herr Pölitz spät nachts, weil er vorher auf einer Veranstaltung und erst gegen 01:00 Uhr nach Hause zurückgekehrt war.

„Datum: Fri, 29 Jan 2010 01:35:11 +0100
Hallo Herr Christof,
gerade hatten wir eine Vereinbarung getroffen und jetzt bekomme ich diese Antwort.
Das finde ich enttäuschend.
Dass die Eigentümer/Nutzer die Pflicht habe, steht ja in der Verordnung.
Und ich habe gar nichts zum Streuen der Straßen gefragt, sondern zu den Gehwegen.
Ich frage mich auch, was der Hinweis auf die Mitarbeiter soll: Heißt das, die Bürger können getrost gegen die Streusalzordnung verstoßen, weil die Mitarbeiter besseres zu tun haben?
Es geht auch nicht um einen Schaden durch ein Fahrzeug der Gemeinde, sondern um wunde Pfoten eines Hundes durch Streusalz auf den Gehwegen.
Ich habe das nochmal kopiert und füge meine Fragen nochmals bei:

Bei Schnee- und Eisglätte haben die Straßenanlieger die Gehwege und die weiteren in § 3
genannten Flächen sowie die Zugänge zur Fahrbahn rechtzeitig so zu bestreuen, daß sie
von Fußgängern bei Beachtung der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt möglichst ge-
fahrenlos benützt werden können. Die Streupflicht erstreckt sich auf die nach § 5 Abs. 1 zu
räumende Fläche.
2. Zum Bestreuen ist abstumpfendes Material wie Sand, Splitt oder Asche zu verwenden.
3. Die Verwendung von auftauenden Streumitteln ist verboten. Sie dürfen ausnahmsweise bei
Eisregen und Glatteis verwendet werden; der Einsatz ist so gering wie möglich zu halten.
4. § 5 Abs. 3 und 4 gelten entsprechend.

Was heißt verboten?
Wird das kontrolliert?
Wer kontrolliert?
Können umweltbewusste Bürger eine Anzeige machen?
Welche Strafe droht?
Ist in den vergangenen Jahren kontrolliert worden?
Welche Bußgelder wurden verhängt?

Viele Grüße

Horst Pölitz“

Außerdem bittet er um Aufnahme in den Presseverteiler.

Datum: Fri, 29 Jan 2010 01:50:21
Hallo Herr Christof,
bitte um Aufnahme in den Presseverteiler der Gemeinde Heddesheim. Sollte Presseausweiskopie erforderlich, bitte ich um Nachricht.
Mit freundlichen Grüßen
Horst Pölitz

Am darauf folgenden Tag erhält Herr Pölitz zunächst diese email.

Datum: Fri, 29 Jan 2010 11:54:05
Sehr geehrter Herr Pölitz,
in den Verteiler für Pressemitteilungen des Rathauses werden Sie aufgenommen.
Entgegen der gestrigen Auskunft erhalten nur Redaktionen unser Mitteilungsblatt kostenlos. Sie können sich dieses zukünftig von der Redaktion des Heddesheimblogs geben lassen. Alternativ erhalten Sie anbei ein Bestellformular.
Mit freundlichen Grüßen

Eine Minute später folgt diese email.

„Datum: Fri, 29 Jan 2010 11:55:13
Sehr geehrter Herr Pölitz,
uns ist nicht bekannt, dass unsere Bürger bei Glättegefahr nicht sparsam mit Streusalz umgehen. Beim Einsatz von Streusalz muss zwischen Gefahren für die Umwelt durch Salzeintrag und Gefahren für den Menschen durch Glatteis und die damit verbundene Verkehrssicherungspflicht sorgsam abgewogen werden. Es läuft aktuell niemand durch die Straßen und kontrolliert aktiv die Art und die eingebrachte Streumittelmenge auf den Gehsteigen. Bisher sind uns von den Bürgern keine Fälle von übermäßigem Streumitteleinsatz gemeldet worden.
Im Ãœbrigen bitten wir Sie, schriftliche journalistische Anfragen künftig an die Adresse gemeinde@heddesheim.de zu senden, damit sie von dort zentral bearbeitet werden können.
Mit freundlichen Grüßen“

Wir veröffentlichen daraufhin diesen Bericht.

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

TG-Vorsitzender Ewald Doll: „Sie werden nichts schreiben.“

Guten Tag!

Heddesheim, 17. Januar 2010. Geht es nach dem TG-Vorsitzenden Ewald Doll, darf das heddesheimblog nichts über die Veranstaltungen der TG berichten, wie den Sportlerball vom Samstag. Die Begründung: Der Mannheimer Morgen und die Rhein-Neckar-Zeitung seien anwesend: „Das reicht.“

Kommentar: Hardy Prothmann

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Der TG-Vorsitzende Ewald Doll (im blauen Hemd) macht sich beim Sängerfest hinterrücks an den Journalisten Hardy Prothmann (weiße Hose) heran und "lehnt" sich auf dessen Schultern. Foto: privat

Unser Freier Mitarbeiter Horst Pölitz besuchte am Samstag, den 16. Januar 2010 den Sportlerball der Turngemeinde Heddesheim 1891 e.V. Bürgerhaus. Es bot sich ein trauriges Bild, was die Gästezahl angeht. Nur etwas mehr als 70 Gäste besuchten die Veranstaltung des größten Heddesheimer Vereins (rund 1.500 Mitglieder).

Der TG-Vorsitzende Ewald Doll wandte sich in Begleitung seines Stellvertreters Thomas Ross an unseren Mitarbeiter: „Der Mannheimer Morgen und die Rhein-Neckar-Zeitung sind anwesend. Das reicht. Sie machen keine Bilder. Ich möchte auch nicht, dass etwas Negatives geschrieben wird.“ Horst Pölitz sagte: „Darf ich Sie darauf hinweisen, dass mein letzter Bericht über den Männergesangsverein (MGV) über 2.500 Klicks erhalten hat? Der Verein ist jetzt deutschlandweit bekannt. Unsere Berichte sind also förderlich für die Vereine.“ Ewald Doll sagte: „Das interessiert mich nicht. Wir sind ein Heddesheimer Verein und brauchen Deutschland nicht! Sie werden nichts schreiben!“

„Wir sind ein Heddesheimer Verein und brauchen Deutschland nicht!“ Ewald Doll

Natürlich schreibt das heddesheimblog einen solchen Vorfall auf. Unser Mitarbeiter Horst Pölitz war vor Ort, um Eindrücke zu sammeln und Bilder zu machen. Ein Bericht über einen Ball ist an sich nichts Spektakuläres. Der MM berichtet darüber typischerweise bratwurstjournalistisch.

Wir berichten ebenfalls. Unser Ansatz ist aber ein anderer: Wir dokumentieren solche Ereignisse, ohne Floskeln wie für das „leibliche Wohl war gesorgt“ oder „wie jedes Jahr auch dieses Jahr“ oder der langweiligen Wiedergabe von Redeinhalten, die oft dieselben Floskeln bedienen.

Weil ein Ball oder ein anderes Fest meist für gute Laune sorgt, halten wir diese mit Bildern fest – das erspart uns geschwurbelte Formulierungen. Fotostrecken „bilden“ solche Ereignisse nach unserer Auffassung besser ab, als die Floskel, dass „das Tanzbein geschwungen wurde“.

Das hatten wir auch für den Sportlerball der TG geplant. Der TG-Vorsitzende Ewald Doll allerdings fand diesen Plan nicht gut und wollte unserem Mitarbeiter einen Bericht und Bilder untersagen. Ist solch ein Verhalten das, was man von einem Vereinsvorsitzenden erwarten muss? Wohl kaum. Er schadet damit der TG. Ohne Not oder auch ohne Sinn und Verstand schafft er Probleme, wo keine sind.

Als Grundlage für dieses unverständliche Verhalten muss eine persönliche Abneigung des Herrn Doll gegen das heddesheimblog angenommen werden. Anders ist dieser Ausfall nicht zu erklären, denn Herr Doll und Herr Pölitz waren sich bis zu dieser „Begegnung“ nicht bekannt.

Kleinkarierte Engstirnigkeit schadet der TG.

Vielleicht ist das Verhalten des Herrn Doll aber nur Ausdruck seines persönlichen Frustes und einer massiven Ãœberforderung. Denn es läuft nicht bei den Veranstaltungen der TG. Das Oktoberfest war mässig, die Weihnachtsfeier voll an Programm, aber mit weit weniger Gästen als erhofft. Und nun der Ball mit rund 70 Gästen – obwohl der Verein 1.500 Mitglieder hat.

Wie ein Ball in der heutigen Zeit funktionieren kann, hat der MGV vorgemacht. Rund 250 Gäste waren gekommen – trotz schlechten Wetters, sonst wären es sicherlich noch mehr gewesen. Der MGV verlangt im Gegensatz zur TG sogar Eintritt. Trotzdem kommen die Gäste. Warum? Weil die Veranstalter bis auf eine Gesangseinlage weitgehend auf andere Programmpunkte verzichtet haben, den Ball mit viel Arbeit und Liebe zum Detail ausrichten und den Ball als Ball und nicht als Vereinsfeier verstehen. Deswegen kommen viele Gäste von außerhalb.

Man muss die Zeit verstehen und seine Konzepte anpassen. Es gilt eben nicht: „Des hänn mer schun immer so gemacht…“ Und man muss mit der Öffentlichkeit arbeiten und sich einem kritischen Urteil stellen, sonst lernt man nichts und kommt nicht weiter.

Man kann natürlich auch den Weg des Herrn Ewald Doll gehen und sich als pressefeindlicher Vereinsvorstand präsentieren, der sogar „Handgreiflichkeiten“ nicht scheut (siehe Foto).

Doch damit schadet er seinem Verein enorm und der Arbeit von allen Mitgliedern, die gerne im und für den Verein tätig sind. Sein Verhalten ist kontraproduktiv und beweist vor allem eines, kleinkarierte Engstirnigkeit.

In eigener Sache: Zugriffsrekord auf das heddesheimblog

Guten Tag!

Heddesheim, 12. Januar 2010. Der Artikel „Was Meinungsfreiheit bedeutet oder wie der MM die Meinung manipuliert“ verzeichnet die bislang höchste Zugriffszahl auf einen Artikel innerhalb eines Tages: Der Text wurde bislang 3.360 3.555 Mal innerhalb eines Tages abgerufen.

Am Anfang eines Monats bringen wir die Vormonatsstatistik. Heute machen wir eine Ausnahme, denn der 12. Januar 2010 ist aus Sicht der Redaktion ein Rekordtag.

regional

Verteilung der Hauptzugriffe vom heutigen Tag. Klicken Sie für eine größere Darstellung. Quelle: 1&1

Ãœber 3.360 Mal (Stand: 22:00 Uhr) wurde unser Kommentar über die manipulative Berichterstattung des Mannheimer Morgens angeklickt. Die Top-Regionen sind laut unserem Statistik-Server:

  1. Mannheim
  2. Heidelberg
  3. Kaiserslautern
  4. Karlsruhe
  5. Heilbronn
  6. Hamburg
  7. Berlin
  8. Darmstadt
  9. Aschaffenburg
  10. Stuttgart

Von hier kamen zwischen mehr als sieben bis gut zwei Prozent der Zugriffe, insgesamt addieren sich die Zugriffe der Top 10 auf gut 40 Prozent. Der Rest verteilt sich nahezu über „ganz“ Deutschland.

Die Meldung über unseren Artikel auf Bildblog.de ist ganz eindeutig der „Verursacher“ für die überwältigende Resonanz. Wer im Rest der Republik interessiert sich sonst schon für Heddesheim/Nordbaden mit seinen 11.500 Einwohnern?

Wir haben etwas mitgeholfen und den außergewöhnlichen Zugriff auf Twitter, Facebook sowie Wer-kennt-wen kommuniziert.

Insgesamt hat unser Statistikserver heute 46.000 Zugriffe gezählt – durchschnittlich haben wir mit steigender Tendenz 20.-25.000 Zugriffe am Tag. Täglich haben wir im Schnitt über 2.000 Besucher. Das ist die Zahl, die wir unseren Werbekunden kommunizieren. Tatsächlich geht es in Richtung 2.500 Besucher/Tag, diese Zahl verwenden wir aber erst, wenn der tägliche Zugriff deutlich darüber liegt. Heute waren es über 7.200 Besucher.

Sehr erfreut sind wir über das enorme Interesse vor allem aus folgenden Gründen: Berichte über „guten“ und „schlechten“ Journalismus  sorgen für eine hohe Aufmerksamkeit. Das heißt, viele Menschen in Deutschland beschäftigen sich mit diesem Thema, was wir sehr begrüßen.

Viele emails von anderen anderen lokalen blogs zeigen uns, dass dort sehr genau studiert wird, was das heddesheimblog als professionelle, journalistische Plattform so treibt. Denn viele der lokalen blogs werden von Nicht-Journalisten gemacht. Und die meisten befinden sich in einer ähnlichen Situation: Zeitungsmonopolisten bieten unkritischen Bratwurstjournalismus statt einer ordentlichen Berichterstattung. Durch das Internet und die Vernetzungsmöglichkeiten haben es diese Meinungsmonopolisten nun schwerer.

Ganz egoistisch freuen wir uns darüber, dass nun sehr, sehr viele Menschen in Deutschland das heddesheimblog kennen und gerne eingeladen sind, ab und an vorbeizuschauen. Auch beim hirschbergblog und demnächst beim ladenburgblog.

Wir freuen uns aber auch für die Gemeinde Heddesheim, die vollkommen unentgeltlich nun bundesweit bekannt ist – ohne dass ein Massaker oder ein anderes schlimmes Ereignis für eine zweifelhafte Bekanntheit sorgte. Wer im Sommer auf der Durchreise ist: Wir haben einen wundervollen Badesee. Und einen herrlichen Vogelpark. Der ist zwar unter Vogelliebhabern schon sehr bekannt – verdient aber eine noch größere Fan-Gemeinde. Und 2010 feiert der Verein der Vogelfreunde 50-jähriges Jubiläum. Es ist das Jahr der „Heddesheimer Vögel“.

Ganz besonders freuen wir uns für den MGV 1847 e.V. Denn kurioserweise wurde der Text über den Ball des Männergesangsvereins im Zuge des anderen Artikels 1.856 Mal angeklickt. So viel Aufmerksamkeit auf einen Schlag dürfte der Verein in seiner 163-jährigen Geschichte noch nie gehabt haben.

Und wir freuen uns für den neuen Kollegen Horst Pölitz, der den Text über den MGV geschrieben hat. Unser freier Mitarbeiter ist im wohlverdienten Ruhestand, lernt aber seit ein paar Monaten das journalistische Handwerk und ist, wie er gerade per Mail mitgeteilt hat, fassungslos über die Aufmerksamkeit, die sein Text gefunden hat. Wir sagen: Qualität setzt sich durch! 😉

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog