Mittwoch, 20. September 2017

Herstellung eines Kreisverkehrsplatzes im Bereich der K4236

Erschlie├čungsarbeiten Baugebiet „Mitten im Feld“

Heddesheim, 12. M├Ąrz 2014. (red/pm) Ab dem 17. M├Ąrz beginnen die acht Wochen dauernden Arbeiten f├╝r die Herstellung des Kreisverkehrsplatzes im Baugebiet „Mitten im Feld“. W├Ąhrend dieser Zeit kommt es zu Verkehrsbehinderungen. [Weiterlesen…]

Zwischen dem 26.und 27.M├Ąrz bitte keine Autos am Stra├čenrand parken

Ortsstra├če wird gekehrt

Heddesheim, 20. M├Ąrz 2013. (red/pm) Die Stra├čenreinigung der Ortsstra├če in der Gemeinde wird in der kommenden Woche, zwischen dem 26. und 27. M├Ąrz, ausgef├╝hrt. W├Ąhrend der Reinigung bittet die Gemeinde die B├╝rger, ihre Autos nicht am Stra├čenrand abzustellen. [Weiterlesen…]

Eine Studie gibt Einblick, welche B├╝rger protestieren und Beteiligung verlangen

Zeit, Wissen und eine gut gef├╝llte Kriegskasse

Die B├╝rgerinitiative zum Erhalt der Breitwiesen bei der ├ťbergabe von mehr als 5.000 ├ťberschriften. Der Lohn: Der B├╝rgerentscheid am 22. September 2013. Ganz links: OB Bernhard, Mitte: Fritz Pfrang.

 

Weinheim/Heddesheim/Ilvesheim/Ladenburg/Rhein-Neckar, 07. M├Ąrz 2013. (red/zef/tegernseerstimme.de) Egal, ob die aktuellen Debatte um den Neubau der Neckarbr├╝cke an der L597 oder die Proteste gegen den Bau eines Logistiklagers der Firma Pfenning in Heddesheim oder die Auseinandersetzung um die Weinheimer Breitwiesen. Schaut man sich die Ver├Ąnderungen der letzten Jahre in der Lokalpolitik an, wird eines offensichtlich: Es gibt vermehrt Protest. Die spannende Frage, die sich dahinter verbirgt: Wer sind die B├╝rger, die protestieren und was bezwecken sie? [Weiterlesen…]

„Gro├če Verneigung vor diesen Weinheimer Landwirten“

Der Sprecher des Weinheimer Bauernverbands, Fritz Pfrang (2. von links), kritisiert den Fl├Ąchenfra├č.

Guten Tag!

Heddesheim/Weinheim, 21. Oktober 2011 (red) Der Heddesheimer Gemeinderat und Umweltsch├╝tzer Kurt Klemm prangert in seinem Gastbeitrag die Verantwortungslosigkeit Heddesheimer Landwirte an und lobt die Entschlossenheit Weinheimer Bauern, ihr Land zu verteidigen. Er f├╝hlt sich bei der Entwicklung „Breitwiesen“ in Weinheim an „Pfenning“ in Heddesheim erinnert. Seit Fazit: „Beton kann man nicht essen.“

Leserbrief: Kurt Klemm

Gro├če Verneigung vor diesen Weinheimer Landwirten, die den rigorosen Fl├Ąchenverbrauch in unserer Region anprangern. Die Worte von Fritz Pfrang, Weinheimer Bauernverband, dass man sich nicht der eigenen Entwicklungsm├Âglichkeiten berauben lassen will und man sich der Verantwortung f├╝r die n├Ąchste Generation durchaus bewusst ist, muss in den Ohren einiger Heddesheimer Bauern und besonders der Spitze des Bauernverbandes, wie blanker Hohn klingen.

Gerade in einem Dorf wie Heddesheim, wo landwirtschaftliche Tradition Hunderte von Jahren zur├╝ckreicht, wird mit angeblich halbherzigem Bedauern, bestes Ackerland einer Gemeinde und damit ungewisser Zukunft geopfert.

Versprechungen von 1.000 Arbeitspl├Ątzen, hohen Gewerbesteuern und vieles mehr sind seit ├╝ber einem Jahr nur Traumgespinste von CDU, SPD und FDP und eines B├╝rgermeisters.

Selbst die Weinheimer CDU-Stadtr├Ątin Susanne Tr├Âscher sieht die Ansiedelung von Pfenning auf Heddesheimer Grund als eine Investition auf wackeligen F├╝├čen. Ob sie recht hat?

Erinnerungen an die Anf├Ąnge der Pfenninggeschichte, als eine Heddesheimer CDU-Gemeinder├Ątin den immensen Fl├Ąchenverbrauch anprangerte und prompt ├âÔÇ×rger mit der eigenen Fraktion bekam, kommen da wieder.

Bleibt zu hoffen, dass dieser tapferen Frau aus Weinheim nicht gleiches widerf├Ąhrt. Bauer Fritz Pfrang prangerte die Vorg├Ąnge als einen ruin├Âsen Wettkampf der Gemeinden, zulasten ihrer Fl├Ąchen an, ja sogar von undurchsichtiger Politik innerhalb der Verwaltung ist die Rede. Wie sich doch die Praktiken der Kommunen gleichen.

Ich hoffe nur, dass dieser Protest nicht nur in Weinheim wahrgenommen wird, denn alle, die gegen diesen sinnlosen Verbrauch bester Ackerfl├Ąchen sind, sollten sich angesprochen f├╝hlen.

Beton kann man noch nicht essen.

Dokumentation:
Vor der Sitzung des Weinheimer Gemeindrats fuhren 23 Landwirte vor dem Rolf-Engelbrecht-Haus in Weinheim mit ihren Schleppern vor, die mit Schildern wie „Stoppt den Fl├Ąchenfra├č“ ihren Protest zum Ausdruck gebracht haben. Kurz vor der Sitzung hielt der Sprecher der Weinheimer Landwirte, Fritz Pfrang, eine k├Ąmpferische Rede: „Es wird der Stadtverwaltung nicht gelingen, die Herausgabe unseres Eigentums zu erzwingen.“

Zur Zeit steht in Heddesheim die erneute Aufgabe von Ackerland zur Debatte – Edeka plant ein neues Getr├Ąnkelager, Dutzende von Hektar Ackerland werden dieser zum Opfer fallen. Der Rat hat daf├╝r den Weg frei gemacht.

Im Heddesheimer Gemeinderat sitzen zwei Vollerwerbslandwirte, Reiner Hege und Volker Schaaf (beide CDU), die die Entwicklung begr├╝├čen. Kritik am Fl├Ąchenverbrauch ├Ąu├čern die Heddesheimer Landwirte nicht. Angst um ihre Zukunft scheinen sie auch nicht zu haben. Mehrere andere Gemeinderatsmitglieder haben famili├Ąr einen landwirtschaftlichen Hintergrund – auch hier ist keine Kritik zu h├Âren.

Ganz im Gegenteil ├Ąu├čerte sich einer der beiden CDU-Landwirte gestern in der Pause der Gemeinderatssitzung in Heddesheim im Gespr├Ąch: „Wenn einer schon 150 Wohnungen hat, dann k├Ąmpft es sich leicht f├╝r irgendsoeinen Acker. Ich sage jetzt nicht, dass das so ist, ich kenne die Verh├Ąltnisse nicht, aber das kann man ja annehmen, dass das so sein k├Ânnte. Man muss das immer im Verh├Ąltnis sehen.“

Fast 400 Artikel zu „Pfenning“ finden Sie hier.

Baurechtsamt genehmigt „Pfenning“-Bauantr├Ąge

Heddesheim/Rhein-Neckar, 16. September 2010. Das Baurechtsamt des Landratsamts Rhein-Neckar hat die „Pfenning“-Bauantr├Ąge nach Informationen des heddesheimblogs genehmigt.

In einem Brief mit Datum vom 15. September 2010 hat das Baurechtsamt Anlieger, die gegen das Bauvorhaben Einspr├╝che eingelegt hatten, ├╝ber die Genehmigung der Bauantr├Ąge informiert.

Erst am Montag, den 13. September 2010 war die Satzung ├╝ber den Bebauungsplan „N├Ârdlich der Benzstra├če“ („Pfenning“) durch eine 12:9-Mehrheit im Heddesheimer Gemeinderat beschlossen worden.

In der Sitzung wurde direkt im Anschluss das „gemeindliche Einvernehmen“ zu vier Bauantr├Ągen f├╝r Lagerhallen, einer Lkw-Waschanlage mit Tankstelle, einem 4-geschossigen Verwaltungsgeb├Ąude mit Parkgarage und einem offenen Parkhaus, beschlossen.

Die Geschwindigkeit der Genehmigung d├╝rfte nur die wenigsten in diesem Verfahren ├╝berraschen. Durch den massiven Widerstand der „IG neinzupfenning“ und vieler B├╝rgerInnen war ein enormer ├Âffentlicher Druck entstanden, der den urspr├╝nglichen Zeitplan deutlich zur├╝ckgeworfen hat.

Urspr├╝nglich hatte „Pfenning“ das neue Logistikzentrum seit Fr├╝hjahr 2009 damit beworben, dass im Sommer 2010 die ersten Lagerhallen genutzt werden k├Ânnten. Man darf annehmen, dass das Unternehmen ordentlich unter Druck steht, um Kunden zu beruhigen, die diese nicht-existenden Hallen bereits gemietet haben.

Au├čerdem gibt es Ger├╝chte, dass „Pfenning“ den Gro├čkunden Henkel verlieren k├Ânnte, wenn das Projekt nicht bald begonnen wird.

Von Seiten der Beh├Ârden wurde das Projekt „Pfenning“ in Heddesheim ohne Z├Âgern unterst├╝tzt. Zun├Ąchst auf der Planungsebene durch den Nachbarschaftsverband und den Regionalverband. Anfang 2009 wurde die Fl├Ąche, auf der nun „Pfenning“ gebaut werden soll, von einer Gewerbegebietsfl├Ąche in eine Sondergebietsfl├Ąche umdeklariert.

Verbandsdirektor des Regionalverbands war damals Stefan Dallinger, der seit Mai neuer Landrat und damit Chef des Baurechtsamts in Heidelberg ist.

Die Geschwindigkeit, mit der die Bauantr├Ąge nun genehmigt wurden, ist rekordverd├Ąchtig.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Schachtdeckelsanierung und Kanalarbeiten

Guten Tag!

Heddesheim, 09. August 2010. Am Samstag, den 14. August 2010 wird es in der Mittagszeit zu Verkehrsbehinderungen im Gewerbegebiet am „Edekakreisel“ kommen. Wegen Kanalarbeiten wird die Bahnhofstra├če f├╝r drei Wochen f├╝r den Durchgangsverkehr komplett gesperrt.

Information der Gemeinde Heddesheim:

„Schachtdeckensanierung am Edekakreisel

Wegen dringender Sanierungsarbeiten von Schachtabdeckungen am Edekakreisel muss am Samstag, 14.08.2010, mit Verkehrsbeeintr├Ąchtigung im Gewerbegebiet Heddesheim gerechnet werden. Am Edekakreisel werden zwei Schachtdeckel reguliert. Dies wird in der Zeit von ca. 11:00 bis 14:30 Uhr durchgef├╝hrt. W├Ąhrend dieser Zeit wird der PKW-Verkehr aus Richtung Hirschberg kommend ├╝ber das Gewerbegebiet nach Heddesheim geleitet. Der LKW-Verkehr wird unter polizeilicher Weisung durch den Kreisel geleitet. F├╝r die auftretende Verkehrsbeeintr├Ąchtigung bitten wir um Ihr Verst├Ąndnis.“

„Erneuerung der Trinkwasserleitung in der Bahnhofstra├če und Poststra├če

Wegen der Erneuerung der Trinkwasserleitung in der Bahnhofstra├če – von der Unterdorfstra├če bis zu Kreuzung Poststra├če – und der Poststra├če – von der Bahnhofstra├če bis zur Stra├čenheimer Stra├če – kommt es im Zeitraum ab dem 23.08.2010 bis voraussichtlich 29.10.2010 zu Verkehrsbeeintr├Ąchtigungen. In den ersten drei Wochen muss die Bahnhofstra├če im genannten Teilst├╝ck f├╝r den Durchgangsverkehr komplett gesperrt werden. Der Verkehr wird ├╝ber die Friedrich-Ebert-Stra├če umgeleitet. Danach sollte das Arbeiten mit halbseitiger Sperrung m├Âglich sein. Nach Beendigung der Arbeiten in der Bahnhofstra├če beginnen die Arbeiten in der Poststra├če. Hier wird von Beginn an unter halbseitiger Sperrung gearbeitet. F├╝r die auftretende Verkehrsbeeintr├Ąchtigung bitten wir um Ihr Verst├Ąndnis.“

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
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Video: Jahreshaupt├╝bung der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim, 17. Mai 2010. Die Freiwillige Feuerwehr Heddesheim hat am fr├╝hen Freitagabend des 14. Mai 2010 ihre Jahreshaupt├╝bung abgehalten. Der Einsatz simulierte einen Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen.

Von Hardy Prothmann

Eigentlich waren es drei verletzte Personen – denn der Unfallverursacher d├╝rfte angesichts des Schadens, den er angerichtet hat, einen geh├Ârigen Schock erlitten haben und „T├Ąter und Opfer“ zugleich gewesen sein.

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Teamarbeit: Jahreshaupt├╝bung der Freiwilligen Feuerwehr. Bild: heddesheimblog

Ein Opfer im gerammten Auto verletzt, eine andere Person durch eine schlecht gesicherte Ladung eingequetscht. Kein sch├Âner Anblick, der sich der Feuerwehr hier bot. Was tun?

Einsatzleiterin Daniela F├╝tterer (Zugf├╝hrerin) hatte gleich zwei „Baustellen“, die bearbeitet werden mussten – der unter Schock stehende Unfallverursacher war das dritte und kleinste zu l├Âsende Problem.

Teamarbeit.

Am schwersten war sicherlich der Radfahrer verletzt, der, von der Ladung eingequetscht, komplett hilflos war. Ersthilfe leistete die Feuerwehr, bis das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ├╝bernahm. Die Ansprache und Betreuung eines Opfers ist immens wichtig. W├Ąhrenddessen sicherten die Kameraden die Last ab und hoben sie dann an, um den Verletzten zu retten.

Die zweite Baustelle war das Fahrzeug – Verdacht auf massive Verletzungen des Fahrers. W├Ąhrend fr├╝her einfach nur gerettet wurde, manchmal „ohne R├╝cksicht auf Verluste“, arbeitet sich die Feuerwehr heute behutsam vor, um durch die Rettung m├Âgliche Folgesch├Ąden f├╝r die Opfer zu vermeiden: „Weitere Sch├Ąden durch die Rettung m├╝ssen vermieden werden“, moderierte Kommandant Dieter Kielmayer den „Einsatz“.

Es kommt eine hydraulische Blechschere zum Einsatz, die erst die T├╝ren und dann das Dach des Fahrzeugs „wegbei├čt“. Der Grund: Man will das Oper m├Âglichst stabil bergen und weitere Verletzungen an der Wirbels├Ąule vermeiden. Das dauert l├Ąnger, ist im Zweifel aber besser als ein lebenslanger Schaden, beispielsweise eine Querschnittsl├Ąhmung.

Eine ├â┼ôbung ist eine ├â┼ôbung. Auch, wenn sie Jahreshaupt├╝bung hei├čt. Im wirklichen Leben ist alles im Zweifel anders.

Schonende Rettung.

Mehrere Vertreter von Unterkreiswehren, aus Ladenburg, Dossenheim, Hirschberg beispielsweise verfolgten das Spektakel. Wie l├Âsen die Heddesheimer die Probleme? Was k├Ânnen wir uns abschauen und welche Tipps k├Ânnen wir geben, wie es besser geht, wird sicher in der n├Ąchsten Zeit im R├╝ckblick besprochen. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh zeigte sich ├╝berzeugt von der ├â┼ôbung und bezeichnete sie auf den ersten Blick als „gelungen“ – auch wenn sicherlich noch Details besprochen werden k├Ânnten.

Denn darum geht es: Immer besser zu werden, immer die beste Hilfeleistung zu bringen.

Auf den ersten Blick war man zufrieden mit der „erfolgreichen“ Jahreshaupt├╝bung. Das konnte man auch.

Im Detail gibt es immer etwas zu verbessern.

Auch etwas, was nichts mit der Leistung der FeuerwehrkameradInnen an sich zu tun hat: Die ├â┼ôbung fand unter Ausschluss der ├ľffentlichkeit statt. Das ist schade. Denn die B├╝rgerInnen sind sicherlich sehr daran interessiert, zu sehen und zu wissen, was Feuerwehren leisten.

Der ehrenamtliche Einsatz der freiwilligen FeuerwehrkameradInnen ist es wert, nicht nur an einem Tag der offenen T├╝r, sondern auch bei ├â┼ôbung der ├ľffentlichkeit pr├Ąsentiert zu werden, damit sich diese selbst von der Leistungsf├Ąhigkeit der Menschen ├╝berzeugen kann, die man im Zweifel nur im Notfall kennenlernt, dann aber sehr froh ├╝ber die Hilfe sein muss.

Das Szenario der ├â┼ôbung war nat├╝rlich konstruiert. Tats├Ąchlich aber sehr realit├Ątsnah, denn die Feuerwehren sind l├Ąngst nicht mehr ├╝berwiegend bei Brandeins├Ątzen t├Ątig, sondern bei Unf├Ąllen und technischen Hilfen im Einsatz. Mit viel Know-how und modernem Ger├Ąt, wie im aktuellen „Fall“ zu sehen.

Zum Gl├╝ck musste niemand „geborgen“ werden – denn gerettet werden Lebende, Tote kann man nur noch bergen.

„Im Gesch├Ąftsbereich des B├╝rgermeisters“

Guten Tag!

Heddesheim, 25. Februar 2010. Ein B├╝rger hat sich in der heutigen Gemeinderatssitzung erkundigt, ob dem Gemeinderat bekannt sei, dass die Gemeinde ein Grundst├╝ck im Gewerbegebiet gekauft habe oder kaufen will.

Von Horst P├Âlitz

Der B├╝rger richtete seine Frage an den B├╝rgermeister Michael Kessler und den Gemeinderat:
„Finden Sie es richtig, dass der Gemeinderat bei solch einem sensiblem Thema wie der Ansiedlung der Firma Pfenning, von einem B├╝rger in der Fragezeit der Gemeinderatssitzung erf├Ąhrt, dass Sie der Frau Banschbach von der Firma Hausenstein in der Daimlerstra├če ein Teil ihres Grundst├╝ckes abkaufen wollen und ihr zus├Ątzlich noch ihr Grundst├╝ck mit einem Zaun einz├Ąunen wollen? Dieser Kauf erfolgt, um die Daimlerstra├če zu verbreitern. Hat dies der Gemeinderat gewusst? Oder hat dies vielleicht nur ein Teil der R├Ąte gewusst? Ich k├Ąme mir da als Gemeinderat hintergangen vor. Das Grundst├╝ck wurde ├╝brigens schon vermessen.“

B├╝rgermeister Kessler sagte: „Das braucht der Gemeinderat nicht zu wissen, das liegt im Gesch├Ąftsbereich des B├╝rgermeisters. Dar├╝ber hinaus ├Ąu├čern wir uns nicht ├Âffentlich zu Grundst├╝cksgesch├Ąften.“

Weiter sagte der B├╝rger: „Herr Kessler, ich h├Ątte gerne gewusst, wie viel Geld aus den Gemeindefinanzen f├╝r das Bebauungsplanverfahren n├Ârdlich der Benzstra├če bereits ausgegeben wurden (auch f├╝r Beratung und Planung)? Wie viel Geld muss die Gemeinde noch ausgeben und f├╝r was?“

Auch auf diese Frage erhielt der B├╝rger seiner Meinung nach keine befriedigende Auskunft. Der B├╝rgermeister sagte: „Das liegt alles in dem Rahmen, der vom Gemeinderat beschlossen wurde.“

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Vermessungsarbeiten im Gewerbegebiet. Soll die Stra├če verbreitert werden? Bild: privat

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Angeblich soll die Gemeinde das Eckgrundst├╝ck schon erworben haben. Bild: privat

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Zu wenig Platz f├╝r gro├če LKW. Die Stra├če soll verbreitert werden, die ehemalige Grundst├╝cksbesitzerin soll von der Gemeinde einen Zaun f├╝r die Gef├Ąlligkeit bekommen. Bild: privat

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Das heddesheimblog

„Pfenning“ kommt in Hirschberg an

Guten Tag!

Heddesheim, 27. Januar 2010. Die Hirschberger Gr├╝nen (GLH) fordern ein Verkehrsgutachten f├╝r den Hirschberger Kreisel im Zusammenhang mit der geplanten „Pfenning“-Ansiedlung. Au├čerdem soll es f├╝r Hirschberg ebenfalls einen Verkehrslenkungsvertrag mit „Pfenning“ geben.

Die Hirschberger Gr├╝nen (GLH) haben in einer Pressemitteilung ein Gutachten gefordert, das feststellen soll, ob der Kreisel im Hirschberger Gewerbegebiet den „Pfenning“-Verkehr verkraften kann. Au├čerdem fordert die GLH ebenfalls einen Verkehrslenkungsvertrag f├╝r Hirschberg, damit die „Pfenning“-Lkw bei Stau auf der A5 nicht ├╝ber die B3 rollen.

Der Heddesheimer Gemeinderat G├╝nther Heinisch (B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen) hat sich intensiv mit der Situation der Kreisel in den Gewerbegebieten Heddesheim und Hirschberg auseinandergesetzt: „Bislang haben wir eine isolierte Betrachtung nur eines Kreisverkehrs, den in Heddesheim“, sagt Heinisch, der einen „Kollaps“ der Kreisel prognostiziert.

Die GLH teilt diese Auffassung. Die beiden gr├╝nen Fraktionen wollen k├╝nftig eng zusammenarbeiten, da die geplante „Pfenning“-Ansiedlung Hirschberg und Heddesheim gleicherma├čen betreffe.

Hirschbergs B├╝rgermeister Manuel Just will f├╝r die Gemeinde als Tr├Ąger ├Âffentlicher Belange zum Planungsvorentwurf „N├Ârdlich der Benzstra├če“ („Pfenning“) eine positive Stellungnahme abgeben, „sofern der Kreisverkehr den zus├Ątzlichen Verkehr aufnehmen kann.“ Wenn nicht, m├╝sse der Verursacher, also die Gemeinde Heddesheim „Abhilfe schaffen“.

Au├čerdem besteht Just auf einem Verkehrslenkungsvertrag f├╝r Hirschberg wie er zwischen „Pfenning“ und der Gemeinde Heddesheim geschlossen wurde. Danach verpflichtet sich „Pfenning“ keine Lkw ab 18 Tonnen durch den Ort fahren zu lassen.

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Das heddesheimblog

Du kommst also aus Ostberlin?

Guten Tag!

Heddesheim, 09. November 2009. Heute vor zwanzig Jahren ist „die Mauer gefallen“. Auch f├╝r Dirk Wett (45). Der geb├╝rtige Greifswalder lebte und studierte damals in (Ost-)Berlin und erinnert sich: „Da krieg ich heute noch G├Ąnsehaut und Tr├Ąnen in die Augen.“
Dirk Wett sagt: „Ich bin kein Ossi, sondern Deutscher.“ Im Interview mit dem heddesheimblog spricht Dirk Wett ├╝ber Klischees, ├╝ber das Leben hier und „dr├╝ben“, ├╝ber Mythen und das, was f├╝r ihn das Wichtigste ist.

Interview: Hardy Prothmann

Herr Wett, wie war das f├╝r Sie, als die Mauer fiel?
Dirk Wett: „Da kriege ich heute noch G├Ąnsehaut, wenn ich dran denke, wie der Genscher (Hans-Dietrich Genscher, Au├čenminister a.D., die Red.) da in der tschechischen Botschaft gesprochen hat und dann sp├Ąter die Mauer fiel. Gleichzeitig machte ich mir Sorgen, weil ich wusste, dass mein Bruder abhauen wollte und nicht klar war, wo er war und ob die Stasi uns daf├╝r bestrafen w├╝rde. Er hatte es aber geschafft und die Stasi war kurz darauf Geschichte. Das war eine sehr aufregende Zeit.“

Wo waren Sie zur Zeit des Mauerfalls?
Wett: „In Ostberlin, Friedrichshain. Ich hatte aber vor dem Fall der Mauer schon Westerfahrung.“

„Beim Fall der Mauer dachte ich: Jetzt wird vieles besser.
Damals war ich noch nicht reif genug.“ Dirk Wett

Erz├Ąhlen Sie.
Wett: „Ich durfte meinen Onkel, der seinen sechzigsten Geburtstag hatte, im pf├Ąlzischen Mutterstadt besuchen. Das war im M├Ąrz 1989.“

Wie? Sie durften ausreisen? Warum sind Sie nicht im Westen geblieben?
Wett: „Mir geh├Ârte das Haus meiner Gro├čeltern, in dem wir gemeinsam wohnten. W├Ąre ich im Westen geblieben, w├Ąre ich enteignet worden und meine Gro├čeltern h├Ątten gro├če Probleme bekommen… Au├čerdem wollte ich ja dahin zur├╝ck, wo ich zu Hause war.“

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Dirk Wett im Jahre 1989: Einfach der Mensch, der ich bin und sein darf. Bild: privat

Und wie war diese Erfahrung?
Wett: „Ich dachte damals, „ihr k├Ânnt mir mit eurem Materialismus gestohlen bleiben“. Das erste, was mein Onkel gemacht hatte, war mit mir in die Metro zu fahren und zu zeigen, was der Westen alles bietet. Das fand ich irritierend und bis heute finde ich es wichtiger, gesund zu sein sowie meine Familie und meine Freunde zu haben. Das z├Ąhlt f├╝r mich am meisten.“

Wie haben Sie die Tage des Mauerfalls erlebt?
Wett: „Alles ging drunter und dr├╝ber. Ich kann mich an alle Erlebnisse dieser Tage erinnern. Das wichtigste Gef├╝hl aber war: Ich dachte, jetzt wird vieles besser. Damals war ich noch nicht reif genug, um zu verstehen, dass sich sehr viel ver├Ąndern w├╝rde.“

Was hat sich ver├Ąndert?
Wett: „Zuerst mal war ich jung verliebt mit meiner Frau zusammen und bald waren „wir“ schwanger. Ich wusste, wir werden eine kleine Familie und ich musste diese versorgen. In Ostberlin gingen schnell fast alle Firmen pleite. Das war ein Schock.“

Was haben Sie gemacht?
Wett: „Ich bin mit dem Zug zu meinem Onkel gefahren. Der meinte, ich k├Ânne drei Tage bleiben und m├╝sste dann in ein Auffanglager. Ich habe mir einen Job gesucht und eine Wohnung. Zun├Ąchst habe ich in Mannheim in der Tullastra├če gewohnt.“

„Unsere Familie war schon zu DDR-Zeiten gesamtdeutsch.
Dem stand nur die Mauer im Weg.“

Wie ging es Ihnen in dieser Zeit?
Wett: „Wie schon? Schlecht. Meine Frau war im achten Monate schwanger, ihr ging es nicht gut – das war eine schwere Zeit. Dann konnte ich endlich meine Frau und meinen Sohn zu mir nachholen und seitdem ist alles gut.“

Jetzt haben Sie zwanzig Jahre aber sehr schnell erz├Ąhlt. Wie ging es weiter, als ihre Frau und ihr Sohn dann bei Ihnen waren?
Wett: „Wir sind zun├Ąchst nach Altenbach gezogen – ich habe gearbeitet und bin schlie├člich mit der Familie vor sechzehn Jahren in Heddesheim gelandet. Seitdem arbeite ich hier als Vorarbeiter in einem Metallbetrieb.“

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F├╝r die einen Geschichte, f├╝r die anderen ein Sammlerst├╝ck: Brocken der Berliner Mauer. Bild: hp

Spielt ihre „DDR-Vergangenheit“ in Ihrem heutigen Leben noch eine Rolle?
Wett: „Nein. Die hat schon zu DDR-Zeiten keine Rolle gespielt, weil unsere Familie immer gesamtdeutsch war. Wir hatten viel Besuch aus dem Westen und wir schickten Pakete in beide Richtungen. Das einzig bl├Âde war – wir konnten nicht die Westverwandtschaft besuchen. Sonst war alles normal.“

„Ich habe eine sch├Âne, normale Jugend in der DDR verbraucht,
an die ich mich gerne zur├╝ckerinnere.“

Moment: Normal? Die DDR war eine Diktatur.
Wett: „Klar war sie das. Aber ich habe dort eine sch├Âne, normale Jugend verbracht, so wie alle Kinder auf der Welt egal in welchem politischem System, solange sie nicht Hunger und Gewalt f├╝rchten m├╝ssen. Und das mussten Kinder in der DDR nicht. Wir sind zur Schule gegangen, haben Streiche gemacht und sind gr├Â├čer geworden. Meine Jugend war sehr sch├Ân und da ich ein positiv denkender Mensch bin, ging es mir gut.“

Viele Medien berichten seit Tagen und werden das heute auch mit enormem Einsatz tun, was alles schlecht war…
Wett: „Was haben diese Medien mit meinem Leben zu tun? Ich war gl├╝cklich und meine Erfahrung war, dass die Menschen in der DDR einem normalen Leben nachgegangen sind. Erst als ich nach und nach erwachsen wurde, wurde mir klar, dass vieles in der DDR nicht stimmte. Und wir brauchen nicht ins Detail gehen – ich bin der letzte, der das zur├╝ckhaben will.“

Und was ist mit der Ostalgie?
Wett: „Dazu kann ich eine Geschichte erz├Ąhlen. Wir waren dieses Jahr im August auf Usedom. Da gibt es ein DDR-Museum. Das haben wir uns angeschaut – nicht, weil wir uns irgendwas von dem zur├╝ckw├╝nschen, was da ausgestellt ist, alle Fahrzeuge, Wohnungseinrichtungsgegenst├Ąnde bis hin zum Ausreiseantrag, sondern, weil das unsere Vergangenheit ist und die Erinnerungen belebt.“

„Es gibt viele Mythen.
Dass die Menschen der DDR f├╝r ihre Freiheit auf die Stra├čen gegangen sind, ist keiner.“

Es hei├čt doch immer, „nicht alles war schlecht…“
Wett: „War es ja auch nicht. Aber dass es mehr Kameradschaft gegeben h├Ątte oder die Leute netter miteinander waren, ist ein Mythos.“

Also sind die Ossis nicht die besseren Menschen? Das ist nur ein Klischee?
Wett: „Wer sowas behauptet, hat nichts kapiert. Wir haben uns gegenseitig geholfen, weil wir das mussten. Der eine hat das besorgt, der andere daf├╝r was anderes. Hier im Westen besorgt man sich das, was man bezahlen kann oder auf Kredit bekommt. In beiden F├Ąllen geht es um egoistische Bed├╝rfnisse.“

„Zivilcourage ist nicht das, was im Westen oder in Gesamtdeutschland vorgelebt wird.“

Jetzt gehen Sie aber mit dem Osten hart ins Gericht.
Wett: „Ich war ja noch nicht fertig. Es gibt einen Unterschied zum Westen: Kein Mythos ist, dass die Menschen der DDR f├╝r ihre Freiheit auf die Stra├če gegangen sind und zwar obwohl sie Angst haben mussten, von irgendeiner Armee zusammengeschossen oder von der Stasi verschleppt zu werden. Das ist ohne Beispiel und jeder der im „Westen“ dummes Zeug reden will, sollte sich die Frage stellen, wer hier die Zivilcourage bewiesen hat. Zivilcourage ist nicht gerade das, was im Westen und mittlerweile in Gesamtdeutschland jeden Tag vorgelebt wird, oder?“

Das hei├čt f├╝r Sie?
Wett: „Demokratie ist verdammt schwer zu leben und sicher nicht das Paradies auf Erden – schon gar nicht, wenn der Markt und das Geld den Ton angeben. Aber das ist immer noch die beste Staatsform, weil man wenigstens die Chance hat, sein Gl├╝ck zu machen. Und wer klug ist, versucht das, im Gro├čen wie im Kleinen.“

„Wer heute noch von Ossis spricht, redet nur ├╝ber die eigene Dummheit und Vorurteile.“

St├Ârt es Sie, wenn jemand Sie als Ossi bezeichnet?
Wett: „Es st├Ârt mich h├Âchstens die Dummheit des Vorurteils eines „Besserwessis“, die sich dahinter versteckt. Gerade gestern sagte jemand zu mir: Du kommst also aus Ostberlin? Was f├╝r eine bl├Âde Frage… Welche Antwort soll es darauf geben? Ja? Und dann ist alles gesagt?├é┬áPers├Ânlich mag ich den Begriff nicht. Ich bin ein Mensch und so sehe ich das auch f├╝r andere Menschen. Beispielsweise auch einen guten Freund von mir, der kommt aus Kamerun und ist so schwarz wie die Nacht.“

Wenn jemand von Ihnen wissen will, was Sie aus der Erfahrung in der DDR und im vereinten Deutschland f├╝r sich gelernt haben, was sagen Sie dem?
Wett: „F├╝r mich pers├Ânlich sind meine Familie und meine Freunde das Wichtigste ├╝berhaupt. Und dass alle gesund sind. Der Rest, hart zu arbeiten, Geld zu verdienen, sich weiterzuentwickeln, daf├╝r muss man sich ├╝berall anstrengen. Aber ich wei├č auch eines sicher – die DDR will ich ganz bestimmt nicht zur├╝ck, was aber nicht hei├čt, dass in Gesamtdeutschland alles gut ist. Das versteht auch jeder, der bei Verstand ist.“

Was glauben Sie, wie lange die Frage, ob man aus dem Osten oder Westen stammt, noch gestellt werden wird?
Wett: „Bei der Frage muss ich an meine Gro├čmutter denken, bei der ich aufgewachsen bin. Sie wurde am 18.10.1910 geboren. Und noch bis zur Mauer├Âffnung hat sie von denen, die aus Schlesien in unseren Ort gekommen waren, als von den „Fl├╝chtlingen“ gesprochen. Das hat sie ├╝berhaupt nicht b├Âse gemeint, aber so gesagt, weil die eben als Fl├╝chtlinge nach dem Krieg gekommen waren.

Was ist der Unterschied zwischen einem „Ossi“ und einem „Fl├╝chtling“?
Wett: „Das Wort „Fl├╝chtling“ meiner Gro├čmutter beschrieb das Schicksal des Menschen.├é┬áDas Wort Ossi hat f├╝r mich bis heute einen negativen Klang und nicht nur f├╝r mich – es steckt keine Anteilnahme dahinter. “

Ihre Gro├čmutter hat das Wort lange benutzt. Wir lange wird es den „Ossi“ Ihrer Meinung nach noch geben?
Wett: „Es dauert immer zwei, drei Generationen, bis Geschichte normal werden darf. Also bestimmt noch 20 bis 30 weitere Jahre.“

Bedauern Sie das?
Wett: „Ich? ├â┼ôberhaupt nicht, daf├╝r bin ich doch nicht verantwortlich. F├╝r mich ist es so: Ich stamme aus Greifswald und war sp├Ąter in Berlin und lebe heute in Heddesheim. Was sagt das ├╝ber mich als Mensch aus? Nichts. Ich bin der Mensch, der ich sein will und den man das sein l├Ąsst. Seit l├Ąngerer Zeit bin ich ein Heddesheimer, weil ich hier lebe.“

Zur Person:
Dirk Wett ist seit sechzehn Jahren Heddesheimer. Er lebt hier mit seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn. Wett arbeitet in einem Heddesheimer Metallbaubetrieb als Vorarbeiter und ist begeisterter Radfahrer. Am liebsten w├Ąre ihm, „wenn jemand den Odenwald an Berlin ranschiebt. Dann h├Ątte ich Berlin und den Odenwald zusammen – man wird ja wohl noch tr├Ąumen d├╝rfen“.

Anmerkung der Redaktion:
Dirk Wett wusste bis Sonntagnachmittag 16:00 Uhr nichts von seinem Schicksal – n├Ąmlich, dass er zu seinem fr├╝heren Leben als DDR-Staatsb├╝rger und seinem heutigen als B├╝rger der Bundesrepublik Deutschland zum Thema zwanzig Jahre Mauerfall befragt werden sollte. Eine Viertelstunde nach dem Anruf sa├č Hardy Prothmann in seiner K├╝che. Denn Dirk Wett sagte das Interview zu und meinte: „Das machen wir dann halt am Besten gleich.“

Rund 90 Minuten ging es um Lebensfragen, um Fragen der Erfahrung, um Entt├Ąuschungen, Hoffnungen, Anekdoten und konkrete Ziele. ├é┬áOhne Umschweife, ohne Misstrauen, einfach gerade heraus.

Die Zusammenfassung des Gespr├Ąchs als Interview beschreibt eine klare Sicht auf ein Schicksal, das man sich nicht aussucht, aus dem aber man das Beste macht. Dirk Wett r├Ąumt gleich mit zwei Vorurteilen auf: Er h├Ąlt den „Westen“ nicht f├╝r das einzig wahre Gute – und hat gute Erinnerungen an den „Osten“, in dem aber viel nicht gut war. Die Systeme waren, wie sie waren. Eines ist ├╝brig geblieben, aber auch nicht mehr dasselbe wie vor zwanzig Jahren: „Die Dinge entwickeln sich, die Frage ist, wer wann was daf├╝r oder dagegen tut.“

Besten Dank f├╝r das Gespr├Ąch!

Tag der offenen Gewerbegebiete


Guten Tag!

Heddesheim, 21. September 2009. Bei sch├Ânem Wetter informierten sich die B├╝rger am Tag der offenen Gewerbegebiete ├╝ber das Leistungsangebot der mitmachenden Unternehmen. An den St├Ąnden war geselliges Beisammensein angesagt

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Solides Interesse am Tag der offenen Gewerbegebiete


Guten Tag!

Heddesheim, 20. September 2009. Der Tag der offenen Gewerbegebiete ist aus Sicht der beteiligten Unternehmen ein Erfolg. Viele Heddesheimer nutzten den Tag, um mal „vorbeizuschauen“ und sich ganz gesellig ├╝ber die Firmen zu informieren.

Von unserem Mitarbeiter Horst P├Âlitz

Um Elf Uhr startete der Tag mit einer Fest├Âffnung durch die Musikvereinigung Neckarhausen bei Getr├Ąnke Wallner.

Im s├╝dlichen Teil (Industriestra├če) zeigte der Handwerkerverbund vor der Schreinerei Gregor sein Angebot der Heddesheimer Selbstst├Ąndigen. Arnold und Gr├╝terich hatten ihre Spezialmaschinen ausgestellt und ein „Schuhverkauf f├╝r Damen“ fand regen Zuspruch.├é┬áAuch die Neuer├Âffnung des „Kunsthaus“ war gelungen. Sabine Kauer und Beate Rinke stellen hier ihre Bilder aus.

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Im Norden und S├╝den des Gewerbegebiets war ordentlich was los (hier Nordteil). Bild: hblog

Anziehungsmagnet war hier die Band „The Skaking“ vor den T├╝ren der Firmen Arnold und Gr├╝terich sowie Dachdeckerei-Spenglerei-Zimmerei Siracusa. Bl├Ąser und Bassgitarre brachten den Tanzboden zum Zittern. Gro├čen Applaus ernteten die 20 bis 25 j├Ąhrigen Musiker f├╝r ihre „Skall’n Crossbones-Melodien“.

Stimmungsmusiker Mathias Scheller zeigte am Nachmittag bei Getr├Ąnke Wallner mit seinen Country-Songs, was er alles drauf hat.

Schlange stehen hie├č es bei Partyservice Muth. Das Personal musste ordentlich ran, um die Nachfrage zu bedienen. Sekt, neuer Wein und Ost waren bei Weingut und Obsthof Schr├Âder angesagt.

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Bei Arnold+Gr├╝terich gab es einen "Schuhverkauf f├╝r Damen". Bild: privat

Zirkus Gaukelmaukel pr├Ąsentierte mit Einrad, Rola Bola, Tellerdrehen, Feuerkeulen, Jonglierringen und Feuerspucken ein buntes Programm zum Mitmachen f├╝r Kinder und Jugendliche.├é┬áDie Knaxburg der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord wurde von den Kindern ordentlich beh├╝ft.

├â┼ôber aktuelle Energiethemen konnte man sich bei den Stadtwerken Viernheim informieren. Firma Speckstein├Âfen Keller zeigte die neuesten Energiesparspeck├Âfen. Cornelia Droll und Jutta Feller boten Energetix-Schmuck, der eine energetische Stimulierung des Organismus bewirken soll.

„Willi wills wissen“ war das Thema bei der Werbemacher GmbH. Hier konnten die Kidies unter fachlicher Anleitung ihre T-Shirts selbst gestalten.

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Auftakt und Schlussakt beim Getr├Ąnkemarkt Wallner im S├╝den. Bild: hblog

Die Herstellung von Gebissen, Zahnbr├╝cken, Kronen und Implantaten zeigte Volker Kirsch Zahntechnik zusammen mit ├é┬áZ’Art Dentalatelier.├é┬áDie Zebes AG ├Âffnete ihre T├╝ren ebenso wie Behm Dental. Malermeister Meyer lockte Kinder mit Malen und Basteln an.

Die Unternehmensgruppe „Pfenning“ informierte im s├╝dlichen Teil ├╝ber ihr Projekt, wo auch die FDP vis-a-vis einen Stand unterhielt. Im Norden informierte die IG neinzupfenning aus ihrer Sicht ├╝ber die Nachteile der geplanten „Pfenning“-Ansiedlung.

Wir brauchen ein Leitbild f├╝r die Gemeinde


Guten Tag!

Heddesheim, 18. September 2009. Bei der BUND-Informationsveranstaltung forderte der Volkswirt Michael Bowien ein Leitbild f├╝r die Gemeinde. Darin enthalten: Eine Idee und ein Ziel, wo man hinwill – anstatt orientierungslos den erstbesten Bewerber zu nehmen.

Das Video dauert etwa 10 Minuten.

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Gr├╝ne gestehen Fehler ein – und erteilen Pfenning eine Absage


Guten Tag!

Heddesheim, 18. September 2009. Der Fraktionschef der Gr├╝nen im Heddesheimer Gemeinderat, Klaus Schuhmann, r├Ąumt einen Fehler bei der Zustimmung zum Aufstellungsbeschluss ein.

Klaus Schuhmann sagte auf der BUND-Veranstaltung: „Wir haben damals dem Projekt zugestimmt – das war ein Fehler. Das muss ich offen zugeben. Heute wissen wir mehr ├╝ber das Projekt und das f├╝hrt uns Gr├╝ne dazu, dass wir diesem Projekt eine klare Absage erteilen.“

Herr Schuhmann erkl├Ąrte die ablehnende Haltung der Gr├╝nen mit neuen Informationen, die zum Zeitpunkt der damaligen Entscheidung (Januar 2009, d. Red.) nicht vorlagen.

Das Video dauert etwa 6:15 Minuten.

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Volles B├╝rgerhaus – Heddesheimer informieren sich ├╝ber Argumente gegen die Pfenning-Ansiedlung


Guten Tag!

Heddesheim, 17. September 2009. Rund 350 G├Ąste informierten sich gestern auf der Informationsveranstaltung vom Bund f├╝r Umwelt- und Naturschutz im B├╝rgerhaus. Gastredner der IG neinzupfenning und dem Ortsverband der Gr├╝nen waren geladen. Aus verschiedenen Perspektiven kritisierten die Pfenning-Gegner das Projekt unter heftigem Applaus der G├Ąste.

Dr. Kurt Fleckenstein informierte aus der Sicht des Landschaftsarchitekt ├╝ber die geplante „Pfenning“-Ansiedlung: „Wir k├Ânnen dieses geplante Projekt nur im Zusammenhang mit den bereits bestehenden Belastungen sehen – und die sind enorm. Wenn wir den Ort weiter mit Verkehr belasten, unsere organisch gewachsene Siedlungsstruktur und den Landschaftsraum mit diesem Projekt massiv einschr├Ąnken, werden immer mehr B├╝rger unser Heddesheim verlassen. Wer es sich leisten kann, wird wegziehen, also die einkommensstarken B├╝rger. Damit wird ein Wertverfall von H├Ąusern und Wohnungen einhergehen. Und der Gemeinde werden die Steuereink├╝nfte und Umlagen dieser Haushalte fehlen.“

„Der Charakter der Wohngemeinde wird sich zur Industriegemeinde wandeln.“ Kurt Fleckenstein

„Eines der wichtigsten Argumente f├╝r Pfenning sind die Gewerbesteuereinnahmen. Dabei wei├č der B├╝rgermeister selbst, dass die Gewerbesteuer nur einen Anteil von 10-15 Prozent an den Einnahmen der Gemeinde ausmacht. Zum Vergleich: der Gewerbesteueranteil liegt bei 120 Euro, der Einkommenssteueranteil je Einwohner liegt bei 500 Euro – ohne die zus├Ątzlichen Abgaben, die die Einwohner noch in die Gemeindekasse zahlen. Die Gemeinde ist also gerade nicht von m├Âglichst hohen Gewerbesteuereinnahmen abh├Ąngig, sondern von m├Âglichst vielen Einwohnern mit guten oder sehr guten Einkommensverh├Ąltnissen. Um diese Steuerquelle sollten wir uns vor allem bem├╝hen.“

Kurt Fleckenstein analysierte die Situation Heddesheims dabei aus verschiedenen Perspektiven: „Heddesheim ist ├╝berwiegend kleinteilig entwickelt und hat kaum st├Ądtebauliche S├╝nden bis auf das S├╝ba- und das Hirschhochhaus. Sollte Pfenning kommen, kommt eine vollst├Ąndig unpassende, unma├čst├Ąbliche Ansiedlung und die Wohngemeinde Heddesheim wird sich schlagartig in eine Industriegemeinde verwandeln. Der Charakter des Ortes wird ins Gegenteil verkehrt.“

Weiter kritisierte Kurt Fleckenstein: „Wenn Pfenning kommt, setzen wir alles auf eine Karte. Wir verzichten auf unsere letzte gro├če Entwicklungsfl├Ąche und machen die Entwicklung unseres Gewerbegebiets von einem Betrieb abh├Ąngig. Das wird noch verst├Ąrkt, wenn Pfenning den zweiten Bauabschnitt realisiert. Und wenn Pfenning dort nichts realisiert, wird auch niemand anders sich dort ansiedeln, in direkter Nachbarschaft eines riesigen Logistikzentrums. Nicht nur der Ort, auch das Gewerbegebiet wird durch Pfenning dominiert werden. Die Frage ist, ob wir das wirklich wollen.“

„Wo wollen wir eigentlich hin? Was ist unser Leitbild?“ Michael Bowien

SPD-Gemeinderat Michael Bowien kritisierte in seinem Vortrag, dass „die geplante Pfenning-Ansiedlung im Schweinsgalopp durchgezogen werden soll“. „Anstatt dar├╝ber nachzudenken, wo man als Gemeinde hin will, hat man nach der Edeka-Absage f├╝r das Fleischwerk den erstbesten Bewerber genommen.“

Der Gemeinde „fehlt es an einem Leitbild, wie sie sich wohin entwickeln will“, sagte Michael Bowien. Dabei wies er darauf hin, dass es doch eine Art Leitbild g├Ąbe, aber eines, ├╝ber das man keine Kontrolle habe: „18 Gemeinden haben ihre hoheitlichen Rechte der Fl├Ąchennutzung in die H├Ąnde des Regionalverbands Rhein-Neckar abgegeben. Der entscheidet nun, wie unsere Fl├Ąchen ausgewiesen werden.“

Im Fl├Ąchennutzungsplan sei eine Art Leitbild zu erkennen, sagte Michael Bowien und zitierte: „Der Boden ist in unserem Verbandsgebiet zu einem knappen Gut geworden. Vor allem, wenn man die Artenvielfalt entlang der Bergstra├če und des Neckars sowie der weiteren Gew├Ąsser erhalten will. Sichtbeziehungen aus den Wohngebieten und von der Bergstra├če erfordern die Vernetzung von Freir├Ąumen. Das ist ein wesentliches Element der Landschafts-├âÔÇ×sthetik in unserem Gebiet. Hierf├╝r ist ein Fl├Ąchenbewusstsein zu entwickeln und zu kommunizieren.“

Weiter verwies Michael Bowien darauf, dass der Fl├Ąchennutzungsplan expliziert sagt: „In Mannheim und Heidelberg aber auch in Schwetzingen bestehen erhebliche Wiedernutzunspotentiale, mit denen eine breite Palette von Entwicklungsm├Âglichkeiten geboten wird.“

„Hohe Konflikte bei Boden – Klima – Landschaft.“ Fl├Ąchennutzungsplan

Die Gemeinde wiederum beziehe sich immer wieder auf den Fl├Ąchennutzungsplan und argumentiere, dass das Gewerbegebiet dort als „besonders f├╝r Logistik geeignet“ definiert werde: „Genauso steht aber im Fl├Ąchennutzungsplan folgendes: Konflikt zu Boden: Hoch. Konflikt zu Klima / Luft: Hoch. Konflikt zu Landschaft: Hoch.“

Weiter zitierte Michael Bowien den B├╝rgermeister Michael Kessler aus der RNF-Sendung vom August 2009: „Wir k├Ânnen nicht bei uns Gewerbeansiedlungen in einer Gr├Â├če umsetzen, die unseren Ort erdr├╝cken. Das w├Ąre sicherlich falsch, es muss passen zu unserem Ort.“

Michael Bowien pl├Ądierte f├╝r ein Nein zu Pfenning und ein Leitbild f├╝r die Gemeinde: „Heddesheim versteht sich in erster Linie als Wohngemeinde, familienfreundlich mit breit gef├Ąchertem Sport-Angebot. Gewerbefl├Ąchen sollen im Sinne echter Nachhaltigkeit entwickelt werden. Das k├Ânnten Unternehmen sein, die sich erneuerbaren Energien widmen oder auch die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen.“

Der BUND-Gesch├Ąftsf├╝hrer Rhein-Neckar-Odenwald, Matthias Weyland, war als Ersatzredner f├╝r Richard Landenberger eingesprungen, der erk├Ąltungsbedingt nicht sprechen konnte.

Matthias Weyland forderte eine nachhaltige Entwicklung der Heddesheimer Gewerbegebiete: „Voraussetzung daf├╝r ist eine Analyse unserer gegenw├Ąrtigen Situation: Welche Betriebe, Gewerke, Dienstleistungen gibt es? Dabei m├╝ssen wir nicht einzelne Betriebe betrachten, sondern auch das gesamte Gewerbegebiet – sonst kann man keine nachhaltigen Entwicklungen f├Ârdern.“

„Wir brauchen ein Fl├Ąchenmanagement, das brach liegende Fl├Ąchen reaktiviert.“ Matthias Weyland

Wichtig sei es, die Vernetzung im Gewerbegebiet zu f├Ârdern und zu erg├Ąnzen: „Wir werden damit niemals ein geschlossenes Roh- und Werkstoffsystem erreichen k├Ânnen, aber wir werden die gegenw├Ąrtige Situation enorm verbessern. Das ist ein konkretes Ziel f├╝r eine nachhaltige Entwicklung.“

Vor allem der Bereich Energiegewinnung – und bezug stehe im Vordergrund: „Woher wird welche Art von Energie bezogen? Welche und wie viel Energie wird bei der Produktion verbraucht? Welche Energieeinsparpotenziale gibt es? Wie k├Ânnen diese gef├Ârdert werden?“

F├╝r den Fl├Ąchenverbrauch appellierte Matthias Weyland, nicht einfach weitere Fl├Ąchen zu versiegeln, sondern vorhandene, brach liegende Fl├Ąchen neu zu nutzen: „Wir brauchen ein Fl├Ąchenmanagement, das vor allem fr├╝her genutzte Fl├Ąchen im Blick hat, die reaktiviert werden k├Ânnen. Das ist sicher nicht der einfache Weg – aber mit Sicherheit der richtige.“

Weiter f├╝hrte Matthias Weyland den Wasserverbrauch, die Schadstoffemissionen sowie die Verkehrsstr├Âme an: „Es gibt zu viele Fragen zu diesen zentralen Themen, die noch nicht beantwortet werden k├Ânnen, weil sich niemand ausreichend um die damit verbundenen Probleme und m├Âglichst nachhaltige L├Âsungen gek├╝mmert hat. Das muss sich ├Ąndern.“

„Der t├Ągliche Verkehrskollaps ist mit Pfenning programmiert.“ G├╝nther Heinisch

Der Gr├╝nen-Gemeinderat G├╝nther Heinisch stellte die Verkehrsproblematik anhand eines konkreten Beispiels zur Diskussion: die Belastungen der Heddesheimer Stra├čen und Kreisverkehre.

G├╝nther Heinisch griff dabei das Verkehrsgutachten an: „Der Edeka-Kreisverkehr im Gewerbegebiet kann angeblich den Pfenning-Verkehr locker verkraften. Doch bei einer Mehrbelastung von durchschnittlich 600 Lkw-Fahrten allein durch die Firma Pfenning und dem weiteren neuen Verkehr werden sich schnell die strukturbedingten M├Ąngel des hier realisierten Kreisverkehres in seiner Funktionalit├Ąt auftun.“

Weiter betonte G├╝nther Heinisch, dass der Kreisel nicht isoliert betrachtet werden d├╝rfen: „Wir m├╝ssen die Wechselwirkungen zwischen dem Kreisel im Hirschberger Gewerbegebiet, unserem Kreisverkehr und eventuell zwei neuen Kreisverkehren betrachten: Die Abst├Ąnde dazwischen sind viel zu gering und die Dimension der Kreisel ist zu klein. Der t├Ągliche Kollaps zu Sto├čzeiten ist hier programmiert.“

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Sieben Thesen eines Sozialdemokraten zu „Pfenning“


Gastbeitrag: Michael Bowien

Vorbemerkung: Nachdem die SPD-Fraktion in Heddesheim mehrheitlich leider immer noch f├╝r das Pfenning-Projekt votiert und dies auch in ihrer offiziellen Stellungnahme zur B├╝rgerbefragung zum Ausdruck bringt, m├Âchte ich an dieser Stelle meine Minderheits-Position darlegen, f├╝r die ich weiterhin innerhalb und au├čerhalb meiner Partei werbe.

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Gemeinderat Michael Bowien (SPD). Bild: hblog

1. Heddesheim ist f├╝r Pfenning ein optimaler Standort, aber Pfenning ist f├╝r Heddesheim nur ein zwar m├Âgliches, aber schlechtes Projekt, in dem die Nachteile deutlich ├╝berwiegen.

2. Der Fl├Ąchennutzungsplan weist das fragliche Gel├Ąnde zwar als Gewerbegebiet, insbesondere geeignet f├╝r Logistik, aus. Zugleich stellt der Fl├Ąchennutzungsplan den Konfliktgehalt einer solchen Widmung zu den verschiedenen Umweltzielen aber als hoch dar.

3. Dieser Widerspruch in sich wird im Fl├Ąchennutzungsplan letztlich nicht aufgel├Âst. In einer solchen Situation ist die Gemeinde aufgefordert, durch ein den Fl├Ąchennutzungsplan erg├Ąnzendes eigenes Leitbild zu kl├Ąren, inwieweit sie tats├Ąchlich bereit ist, die ├Âkologischen Ziele zu opfern oder welchen Entwicklungs-Alternativen sie den Vorzug gibt.

4. Dabei sollten zwei Dinge im Vordergrund stehen: a) der Charakter der Gemeinde Heddesheim als Wohngemeinde und b) die gro├čen Herausforderungen, denen wir uns gegen├╝bersehen: Sicherung der Energieversorgung und Klimaschutz.

zu a):
Es kann nicht Ziel sein, die Wohngemeinden im Umland der Gro├čst├Ądte nachtr├Ąglich zu industrialisieren. Ein bestimmtes Ausma├č an kleinem und mittlerem Gewerbe ist zul├Ąssig und notwendig, aber Industrieansiedlung ist Aufgabe der Gro├čst├Ądte. Im Mannheimer Hafen (Rheinauhaufen und Friesenheimer Insel) stehen gro├če Fl├Ąchen zur Verf├╝gung.

Das Ausma├č des Pfenning-Projekts mit seiner Einrichtung von BimSch-f├Ąhigen Chemie-Lagern kommt jedoch einer Industrialisierung gleich.

zu b):
Die gro├čen globalen Herausforderungen, denen wir uns gegen├╝bersehen und die auch im Partei- bzw. Wahl-Programm der SPD eine wichtige Rolle spielen, hei├čen: Sicherung der Energieversorgung und Klimaschutz. Diese Probleme werden aber nicht in Stuttgart, Berlin oder Br├╝ssel gel├Âst. Dort kann nur an Stellschrauben des gesetzlichen Ordnungsrahmens gedreht werden.

F├╝r die tats├Ąchliche Problem-Bew├Ąltigung gilt: global denken, lokal handeln. Nur im konkreten Handeln vor Ort k├Ânnen die Probleme angegangen werden.

Ich pl├Ądiere daher f├╝r ein Leitbild, in dem folgende Akzente wesentlich sind:

  • die Weiterentwicklung der Gemeinde Heddesheim insgesamt als familienfreundliche und sport-orientierte Wohngemeinde
  • die Weiterentwicklung der Gewerbefl├Ąchen im Sinne echter Nachhaltigkeit

(Stichworte dazu: Ansiedlung von Einrichtungen aus Forschung und Wissenschaft, die sich mit erneuerbaren Energien oder Klimaschutz befassen; Errichtung eines Blockheizkraftwerks oder eines Biomassekraftwerks -was beides wesentlich weniger Fl├Ąche verbrauchen w├╝rde als f├╝r Pfenning vorgesehen- und Anbindung an die ├Ârtliche Energieversorung u.a.m.)

5. Pfenning w├╝rde s├Ąmtliche Fl├Ąchenreserven der Gemeinde Heddesheim f├╝r sich beanspruchen. Pfenning steht damit nicht nur im Konflikt mit den im Fl├Ąchennutzungsplan selbst verankerten Umweltzielen, sondern beraubt uns auch auf unabsehbare Zeit der M├Âglichkeit, alternative zukunftstr├Ąchtige L├Âsungen auf den fraglichen Fl├Ąchen zu entwickeln.

6. Als Sozialdemokraten k├Ąmpfen wir f├╝r L├Âhne, die ein menschenw├╝rdiges Dasein erm├Âglichen. Die Logistik-Branche ist aber ihrer Natur nach -was von Pfenning auch immer wieder betont wird- starken saisonalen Schwankungen unterworfen und besch├Ąftigt daher zu einem ├╝berdurchschnittlich hohen Anteil Saison- und Leih-Arbeitskr├Ąfte, Mini-Jobber und „Sub-Unternehmer“. Also ungesicherte Jobs, mit denen h├Ąufig nur ein Zubrot verdient werden kann. (Nicht umsonst wehrt Hr. Nitzinger jede Frage nach der genauen Zahl und Zusammensetzung der Arbeitspl├Ątze regelm├Ą├čig ab).

Das hei├čt selbstverst├Ąndllich nicht, dass die Wirtschaft insgesamt auf solche Arbeitspl├Ątze verzichten k├Ânnte. Es hei├čt aber, dass die Gemeinde Heddesheim angesichts der Tatsache, dass sie bereits jede Menge Logistik beherbergt (Edeka, Sch├╝chen, Hermes, UPS …), nicht den kompletten Rest an Gewerbe-Fl├Ąche auch noch der Logistik widmen und damit zu einer Logistik-Monokultur werden sollte.

7. Es geht letztlich nicht um eine blo├če Ablehnung von Pfenning, sondern um die Entwicklung echter Alternativen. Um zukunftsf├Ąhige, nachhaltige Projekte, die dem Gemeinwohl Heddesheims tats├Ąchlich dienen. Ich pl├Ądiere daher jetzt f├╝r ein Nein zu Pfenning und danach f├╝r die Erarbeitung eines angemessenen Leitbilds und die Umsetzung entsprechender Projekte.

Damit bin ich ├╝brigens gar nicht besonders originell. Es gibt in Deutschland schon eine Reihe von Kommunen und Kreisen, die sich in diese Richtung orientieren, sogar etliche, die sich um eine hundertprozentige Versorgung mit erneuerbaren Energien bem├╝hen bzw. dies bereits geschafft haben, sogenannte 100%-EE-Regionen.

Es wird Zeit, dass wir in Heddesheim diese Diskussion nicht l├Ąnger verschlafen, sondern uns dieser Bewegung anschlie├čen. Stellen wir die Vision einer 100%-EE-Kommune der Monokultur der LKWs entgegen!

Einzelheiten zur BUND-Informationsveranstaltung


Guten Tag!

Heddesheim, 11. September 2009. Der BUND hat per Pressemitteilung Einzelheiten ├╝ber die Informationsveranstaltung am 16. September 2009 bekannt gegeben.

So werden vier Hauptredner auftreten: Richard Landenberger (Vorsitzender BUND Rhein-Neckar-Odenwald) wird zusammen mit Kurt Fleckenstein (Landschaftsarchitekt, IG neinzupfenning), Günther Heinisch (Gemeinderat der GRÃœNEN) und Michael Bowien (Gemeinderat der SPD) über die Folgen der Ansiedlung der Pfennig-Gruppe für Mensch, Natur und Umwelt informieren.

Richard Landenberger vom BUND kritisiert vor allem den enormen Fl├Ąchenverbrauch von 20 Hektar, zu dem es bei der Ansiedlung des Logistikdienstleisters kommen w├╝rde. Die damit einhergehende Fl├Ąchenversiegelung h├Ątte auch weitreichende Folgen f├╝r das ├Ârtliche ├ľkosystem und den Wasserhaushalt. Zudem ziehe der Fl├Ąchenverbrauch eine massive Erh├Âhung der Verkehrsbelastung f├╝r die B├╝rgerinnen und B├╝rger mit sich.

Dr. Kurt Fleckenstein wird zur „Belastung von Siedlung und Landschaft“ reden. Michael Bowien widmet sich in seinem Vortrag einem m├Âglichen Leitbild f├╝r die Gemeinde. G├╝nther Heinisch spricht ├╝ber das geplante „Pfenning“-Projekt aus Sicht der Gr├╝nen.

Als Schwerpunkt sollen bei dem B├╝rgerabend die M├Âglichkeiten einer nachhaltigen Entwicklung des Gewerbegebiets ohne weitere Logistikansiedlung aufgezeigt werden. In diesem Zusammenhang ist die Bildung einer Arbeitsgruppe geplant.

Termin und Ort: Mittwoch, 16. September 2009, 19:00 Uhr, B├╝rgerhaus
Die Veranstaltung ist kostenlos und richtig sich an alle B├╝rger

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Das heddesheimblog

„Die Pressemitteilung ist l├╝ckenhaft und falsch“


Guten Tag!

Heddesheim, 1. August 2009. Der freie Journalist Hardy Prothmann nimmt f├╝r das heddesheimblog am so genannten „Dialog„-Kreis teil. Diesem Kreis geh├Âren etwa 20 Personen an, die bis auf einen B├╝rger alle pers├Ânliche, gesch├Ąftliche oder politische Interessen verfolgen.

Der Mannheimer Morgen hat ├╝ber den „zweiten Dialogkreis“ einen Artikel geschrieben und schreibt zum Schluss des Textes: „Am Ende der Sitzung verfassten die Teilnehmer eine gemeinsame Pressemitteilung, mit der sich Hardy Prothmann inhaltlich nicht einverstanden erkl├Ąrte.“

Das heddesheimblog ver├Âffentlicht hier die kommentierte Pressemitteilung und listet darin die Gr├╝nde auf, warum Hardy Prothmann nicht bereit war, dieser zuzustimmen.

Kommentar: Hardy Prothmann

Wie der „Dialog“ abl├Ąuft, bestimmt die IFOK, ein von der Gemeinde Heddesheim teuer bezahltes PR-Unternehmen. Das angebliche Ziel dieser Gespr├Ąchsrunde steht in der Pressemitteilung:

„Ziel des Dialogkreises ist es, Fakten zu diskutieren und zu sammeln, an die B├╝rger zur├╝ckzugeben und ihnen somit eine Entscheidungsgrundlage in der Frage der geplanten Ansiedlung des Logistik-Unternehmens Pfenning zu geben.“

Diese Behauptung ist nichts anderes als eine massive T├Ąuschung der ├ľffentlichkeit. Egal, wie viele Fakten die B├╝rger haben – die B├╝rger haben nichts zu entscheiden – sie k├Ânnen sich nur eine Meinung bilden. Allein der Gemeinderat entscheidet ├╝ber das Projekt.

Bei der zweiten Sitzung zeigte sich der Moderator Andreas Ingerfeld heillos ├╝berfordert. Manche Gespr├Ąchsteilnehmer lie├č er ├╝ber zehn Minuten am St├╝ck reden. Bei anderen lie├č er zu, dass diese mehrfach in ihrer Wortmeldung unterbrochen wurden.

Au├čerdem durften Bef├╝rworter des Projekts nach Belieben und nicht in der Reihenfolge der Wortmeldungen das Wort ergreifen. Es handelte sich also nicht um einen moderierten, sondern um einen chaotischen „Dialog“.

Die vorgelegte Pressemitteilung ist ebenfalls als T├Ąuschung der ├ľffentlichkeit zu bewerten. Entscheidende Teile und Aussagen des „Dialogs“ fehlen, Nebenaspekte werden hervorgehoben.

Dieser „Dialog“ wird nicht kontrovers, sondern chaotisch gef├╝hrt

├â┼ôber das Chaos und die Anfeindungen w├Ąhrend der Veranstaltung wird nur ein Wort verloren: „Kontrovers“ sei die Diskussion gewesen. Der Inhalt des Textes informiert nicht im Ansatz dar├╝ber, wie heftig es teilweise zuging.

Es steht auch nichts darin, wie der B├╝rger Heinz Franke durch den B├╝rgermeister und Herr Nitzinger angegriffen wurde. Herr Franke hat Gr├Â├če gezeigt und Haltung bewahrt.

Der Mannheimer Morgen schreibt: „Am Ende der Sitzung verfassten die Teilnehmer eine gemeinsame Pressemitteilung, mit der sich Hardy Prothmann inhaltlich nicht einverstanden erkl├Ąrte.

Diese Information ist nur fast richtig. Tats├Ąchlich richtig ist: Eine Mitarbeiterin der IFOK hat die Pressemitteilung verfasst, die an zwei oder drei Stellen von den zitierten Personen ein wenig ver├Ąndert wurde. Und das nach ├╝ber drei Stunden Sitzung, gegen 21:45 Uhr – die meisten wollten nur noch nach Hause. Im Krimi unterschreibt in dieser Situation fast jeder ein „Gest├Ąndnis“.

Fatal ist, dass mit dieser „gemeinsamen Pressemitteilung“ nach au├čen so getan wird, also herrschte eine „├â┼ôbereinkunft“ ├╝ber die Inhalte. Der Tag wird kommen, an dem „interessierte Kreise“ diese „gemeinsamen Pressemitteilungen“ verwendet werden, um zu beweisen, dass es diese „├â┼ôbereink├╝nfte“ gab.

Jeder, der dann nicht mehr zustimmen will – macht sich unglaubw├╝rdig. Das ist Teil der Strategie dieses „Dialogs“.

Ebenfalls nur fast zutreffend ist: Ich war nicht nur nicht einverstanden, ich habe die Pressemitteilung abgelehnt.

Warum, hat mich der Mannheimer Morgen nicht gefragt, obwohl die Autorin, Frau G├Ârlitz, daf├╝r ausreichend Gelegenheit gehabt hat.

Lesen Sie dazu auch:
Kommentar: Der Dialog ist keiner – weil er nicht gew├╝nscht ist
Bericht: Zweites „Dialog“-Gespr├Ąch – Erregte Diskussion II
Bericht: Zweites „Dialog“-Gespr├Ąch – Erregte Diskussion I
Bericht: Das „Pfenning“-Projekt aus Sicht des Planers
Bericht: Zweites „Dialog“-Gespr├Ąch mit neuen Programmpunkten

Rainer Neutard: „Pfenning sprengt den Rahmen von Heddesheim“


Rainer Neutard ist Heddesheimer, lebt aber in Hirschberg. Der Vorstand der Remag AG hat sich bereits zum Pfenning-Projekt ge├Ąu├čert. Weil Rainer Neutard als CDU-Mitglied wiederholt von anderen CDU-Mitgliedern auf seine kritische Haltung angesprochen wurde, hat er dem heddesheimblog eine Antwort auf diese Frage zur Verf├╝gung gestellt.

Gastbeitrag: Rainer Neutard, Hirschberg

Ich bin keineswegs gegen Gewerbeansiedelungen und habe auch keinerlei Vorbehalte gegen die Firma Pfenning.

Allerdings bin ich dezidiert der Auffassung, dass das Projekt Pfenning den Rahmen von Heddesheim sprengt, der Gemeinde, gemessen an dem Fl├Ąchenbedarf, viel zu wenig Nutzen bringt und deren Zukunftsgestaltung massiv einschr├Ąnkt.

Mein Widerstand resultiert insbesondere aus dem Verfahren, der Begr├╝ndung und der mangelnden Transparenz, mit der das Projekt vorangetrieben wird.

„Pfenning sprengt den Rahmen von Heddesheim. “ Rainer Neutard

Der Bev├Âlkerung wird erkl├Ąrt, dass es dem B├╝rgermeister gelungen sei, ein gro├čes solides Unternehmen mit vielen sicheren Arbeitspl├Ątzen und einer hohen Steuerkraft „an Land zu ziehen“ und somit der Gemeinde viel Gutes f├╝r die Zukunft in Aussicht stehe.

Diese Begr├╝ndung muss hinterfragt werden, geht es doch um einen wesentlichen Teil der zuk├╝nftigen Expansionsfl├Ąchen von Heddesheim. Was heute zugebaut wird, kann morgen nicht mehr anderweitig genutzt werden!

Zur Transparenz
Offensichtlich hat sich Pfenning zu einer sehr erfolgreichen Unternehmensgruppe entwickelt. Herr Pfenning kann stolz sein auf sein Werk. Er verdient Respekt und Anerkennung, geh├Ârt er doch zu der Handvoll gro├čer Unternehmerpers├Ânlichkeiten seiner Generation, die Viernheim hervorgebracht hat. Pers├Ânlichkeiten, die offensichtlich als BGB Gesellschaft in der Lage sind selbst ein Investitionsvolumen von 100.000.000 Euro zu „stemmen“.

Umso verwunderlicher ist, dass von der Pfenning Gruppe (├╝ber 200.000.000 Euro Umsatz) kein ver├Âffentlichter Konzernabschluss einzusehen ist und in Anbetracht der Vielzahl von Einzelgesellschaften kaum ein ├â┼ôberblick ├╝ber das „gro├če Ganze“ m├Âglich ist.

Wie die ├Âffentliche Diskussion zeigt, schadet mangelnde Transparenz eher als sie nutzt.

Wenn es dann noch einer „professionellen Moderatorengruppe“ (IFOK) bedarf, ist besondere Vorsicht angezeigt!

Zur Steuerkraft
Es darf vermutet werden, dass vorgenannte Un├╝bersichtlichkeit nicht nur geschaffen wurde, um dem Wettbewerb wenig Einblick zu geben, sondern insbesondere auch der Kostenverlagerung und Steueroptimierung dient.

In diesem Sinne hat die Gesch├Ąftsf├╝hrung im Mannheimer Morgen bereits argumentiert, nach dem Motto: Betriebsaufspaltungen sind „branchen├╝blich und aus steuerlichen Gr├╝nden vorteilhaft“.

Die Erwartungen der Gemeinde stehen offensichtlich im diametralen Widerspruch zu den Zielen des anzusiedelnden Unternehmens!

Zu den Arbeitspl├Ątzen
Die beeindruckende Zahl von zun├Ąchst 1.000 Mitarbeitern ist schnell einer realistischen Gr├Â├če gewichen.

Diese soll sukzessive erreicht werden und besteht (sehr wahrscheinlich/├╝berwiegend) aus Niedrigl├Âhnern, geringf├╝gig Besch├Ąftigten, Teilzeitpl├Ątzen und Subunternehmern.

Kein Mensch fragt nach der Qualit├Ąt der Arbeitspl├Ątze, geschweige denn nach den „Subunternehmern“, die man (auch wenn es jedem Arbeitsrechtler graust) ganz locker zu den Besch├Ąftigungsverh├Ąltnissen z├Ąhlt.

Fazit
Offensichtlich ist es den Beteiligten schnurzegal, um welche Zukunftschancen sich die Gemeinde bringt, wenn sie „das halbe Gewerbegebiet“ der Schaffung minderwertiger Arbeitspl├Ątze preisgibt.

Es liegt mir nicht an Stimmung und schon gar nicht an Parteiengez├Ąnk! Aber sp├Ąter soll keiner sagen, er h├Ątte es nicht gewusst.

Gastbeitr├Ąge und Leserbrief geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. F├╝r den Inhalt ist der Verfasser selbst verantwortlich.
Gastbeitr├Ąge und Leserbriefe werden auf dem heddesheimblog in voller L├Ąnge ohne inhaltliche Korrekturen ver├Âffentlicht.

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