Freitag, 10. Juli 2020

Eisbahn öffnet am 1. November

Guten Tag!

Heddesheim, 26. Oktober 2010. (pöl/pm) Am 01. November 2010 öffnet die Heddesheimer Freiluft-Eisbahn.

Pressemitteilung der Gemeinde Heddesheim:

„Der Countdown zum Beginn der Eislaufsaison in Heddesheim l√§uft: Ab Montag, 1. November 2010, √∂ffnet die Freiluft-Kunsteisbahn im Sportzentrum (Ahornstra√üe 78) wieder ihre T√ľren und l√§dt zum t√§glichen Schlittschuh-Spa√ü mit Blick auf die Bergstra√üe ein.

Die Anlage bietet alles, was ein Besuch zum Erlebnis werden lässt. Angeschlossen an die Kunsteisbahn sind ein Kiosk und ein Glaspavillon, in dem sich die Besucher aufwärmen oder das Treiben auf der Bahn verfolgen können. Ein Schlittschuhverleih befindet sich ebenfalls vor Ort.

Montagnachmittags zwischen 14 und 17 Uhr findet auch in diesem Jahr wieder der Kindernachmittag statt. Mit Hilfe von Lernhilfen haben Kinder bis zehn Jahre die Möglichkeit spielerisch das Eislaufen zu lernen. Im Anschluss an den Kindernachmittag findet ab Dezember 14-tägig eine Kindereisdisco statt, denn auch die Kleinen bekommen bei uns die Gelegenheit bei fetziger Musik und winterlichem Lichterzauber mal so richtig abzutanzen.

Dienstags, donnerstags, freitags und sonntags ist jeweils von 9.30 bis 22 Uhr √∂ffentlicher Lauf, mittwochs von 9.30 bis 20.45 Uhr und samstags von 9.30 bis 16.30 Uhr. Fast schon legend√§r ist die Eisdisco, die jeden Samstag von 17 bis 22 Uhr stattfindet. Gespielt werden die neuesten Chartbreaker und eine Lightshow sorgt f√ľr Discoatmosph√§re. Dar√ľber hinaus finden einmal im Monat Special Friday Night Parties statt. Von Disco Hits √ľber R`n`B Night Fever bis zur √ú 30 Party, Oldies, etc. ist f√ľr jedes Alter und jeden Musikgeschmack etwas geboten.

Ab 01. November 2010 k√∂nnen Kinder f√ľr nur 5,50 √Ę‚Äö¬¨ pro Kind inkl. einem Essen, Getr√§nk und einer kleinen √ÉŇďberraschung ihren Geburtstag auf der Eisbahn feiern. Dabei kann zwischen folgenden Gerichten inkl. eines 0,5 l Getr√§nkes gew√§hlt werden: Rinds-/Bockwurst mit Br√∂tchen oder Cheeseburger/Hamburger oder Currywurst mit Br√∂tchen. Zwei Begleitpersonen zahlen einen erm√§√üigten Eintrittspreis von nur 2,00 √Ę‚Äö¬¨ pro Person. Das Geburtstagskind hat selbstverst√§ndlich freien Eintritt! Wir bitten um eine rechtzeitige Anmeldung des Kindergeburtstages unter der Tel.-Nr. (06203) 4039686.

F√ľr Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei. Kinder ab sechs Jahren sowie Jugendliche und Erm√§√üigte (Sch√ľler, Studenten, Rentner etc.) zahlen 2,20 √Ę‚Äö¬¨, Erwachsene 3,20 √Ę‚Äö¬¨. Billiger wird es in allen Kategorien mit einer Mehrfachkarte. Die Eisdisco am Samstag kostet f√ľr Kinder/Jugendliche und Erm√§√üigte 3,20 √Ę‚Äö¬¨ und f√ľr Erwachsene 4,20 √Ę‚Äö¬¨. F√ľr 0,50 √Ę‚Äö¬¨ k√∂nnen Zuschauer (ab sechs Jahren) am Eislaufspa√ü teilhaben.

Die Kunsteisbahn ist mit der Buslinie 630, Haltestelle Sportzentrum, vom OEG Bahnhof Heddesheim oder Leutershausen/Großsachsen, gut zu erreichen.

Weitere Informationen zu √Ėffnungszeiten, Eintrittspreisen und noch einiges mehr finden Sie unter www.heddesheim.de. Dort ist auch ein neues Image-Video der Eisbahn zu finden.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Anmerkung der Redaktion:
Nachdem offensichtlich zuerst der Mannheimer Morgen informiert wurde und wir wieder einmal die Ungleichbehandlung unserer Redaktion thematisiert haben, schickte uns die Gemeindeverwaltung die vorliegende Pressemitteilung am 25. Oktober 2010 zu, mit der Bitte um Ver√∂ffentlichung „um die beliebte Eisbahn in der Region bekannter zu machen“. Und darin wurde uns erstmals seit November 2009 die M√∂glichkeit von „R√ľckfragen“ beim Hauptamtsleiter Julien Christof angeboten.

Der Bitte entsprechen wir gerne im Sinne der √Ėffentlichkeit. Diese bitten wir auch zu ber√ľcksichtigen, dass der Fall von alkoholisierten 12-j√§hrigen M√§dchen auf dem Gel√§nde der Eisbahn im vergangenen Jahr von der Gemeinde nicht √∂ffentlich gemacht wurde und der Redaktion trotz Nachfrage bis heute keine Informationen vorliegen, wie die Gemeinde den Schutz vor Alkoholmissbrauch sicherstellt.

Das „Image-Video“ wurde von „Nussbaum-Medien“ erstellt, die das Internet-Portal „Lokalmatador“ betreiben. Der Nussbaum-Verlag, der auch das Mitteilungsblatt herausgibt, sitzt in St. Leon-Rot und wird von der Gemeindeverwaltung ebenfalls gegen√ľber des einzigen √∂rtlichen Mediums, dem heddesheimblog, bevorzugt bedient.

Der Nussbaum-Medien-Verlag ist der gr√∂√üte badische Anzeigenverlag und ist beispielsweise auch f√ľr den BdS Heddesheim t√§tig. Er generiert sein Gesch√§ft mit bezahlten Inhalten – journalistische Informationen bietet der Verlag nicht. B√ľrgermeister Michael Kessler hat eine Gegendarstellungsanfrage im Mitteillungsblatt durch „Hausjuristen“ des Nussbaum-Verlags bearbeiten lassen – es gibt hier eine „gedeihliche“ Zusammenarbeit, die beiderseitig „interessengesteuert“ ist.

Mit der Namensgebung „Lokalmatador“ hat der Nussbaum-Verlag das eigene Selbstverst√§ndnis zum Ausdruck gebracht, aber gleichzeitig wenig Sinn f√ľr die Bedeutung gezeigt. Matador leitet sich von spanisch „matar“=t√∂ten ab. Der Lokalmatador ist folglich der „Lokalt√∂ter“.

Zweifache Gift-Spritzung gegen Disteln Рangeblich ohne Gefährdung

Guten Tag!

Heddesheim, 25. Oktober 2010. Die Gemeindeverwaltung Heddesheim erkl√§rt auf Nachfrage, dass auf einem f√ľr eine Wildblumenweise geplanten Gel√§nde in der N√§he des Badesees zwei Mal das Mittel U46-M fluid gespritzt wurde. Angeblich geht von dem Mittel keine Gef√§hrdung aus und angeblich wirkt es nur gezielt gegen Disteln.

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Gespritzte "Blumenwiese". Bild: heddesheimblog

Die Gemeinde Heddesheim beantwortete unsere email vom 15. Oktober 2010 am 20. Oktober 2010 Рzunächst ohne Angabe des Namens des eingesetzten Produkts, schickte auf Nachfrage aber das Datenblatt zu U46-M Fluid.

Besonders interessant: Es handelt sich um ein g√ľnstiges Mittel, um Disteln in Getreidefeldern zu bek√§mpfen. Im vorliegenden Fall wurde aber ein Gel√§nde gespritzt, auf dem „Wildblumen“ angepflanzt werden sollen und keinesfalls Getreide.

Die Gemeindeverwaltung unterstellt, dass die Distel das Hochkommen der Blumen „erschweren, wenn nicht sogar verhindern“ w√ľrde. Dabei ist nicht die Distel der gr√∂√üte „Verhinderer“, sondern der Boden. Stark √ľberd√ľngte B√∂den werden von der Distel und auch der Brennessel bevorzugt – die allermeisten „Wildblumen“ lieben aber n√§hrstoffarme B√∂den und wachsen nur schlecht auf stickstoffhaltigen B√∂den. Disteln hin oder her.

Die Antwort lautete:
„Es handelt sich um ein zugelassenes Unkrautvernichtungsmittel zur Entfernung von Disteln, das in Abstimmung mit Fachleuten eingesetzt wird. Es ist zugelassen f√ľr alle Getreidearten und auf Gr√ľnland und wirkt speziell gegen Disteln.

Das Mittel wurde zwei Mal aufgebracht. Vor sechs Wochen war der Bauhof selbst dort. Da nun das Wetter noch gut war und der Distelbefall weiterhin stark war, wurde es ein zweites Mal aufgebracht. Dies geschah durch eine Fachfirma.
Insbesondere war die Ma√ünahme notwendig, um die Voraussetzungen f√ľr die Aussaat einer Wildblumenwiese auf dem betroffenen Grundst√ľck zu schaffen (Umpfl√ľgen). Ohne diese Ma√ünahme w√ľrde – selbst nach dem vorgesehen Umpfl√ľgen – die Distel erneut wachsen und w√ľrde die Aussaat der Wildblumenmischung erschweren, wenn nicht sogar verhindern.

Es liegt ein konkretes Datenblatt zur Verwendung des Mittels vor, darin sind Anwendungshinweise beschrieben. Ausweislich dieses Datenblattes gibt es keine Hinweise auf Gef√§hrdungen von Mensch und Tier beim Einsatz dieses Mittels. Es gibt im Datenblatt des Distelbek√§mpfungsmittels auch keinen Hinweis auf einen Einfluss auf Nutzorganismen wie Bienen. Es ist giftig f√ľr Algen und h√∂here Wasserpflanzen. Es gibt keine Auflagen f√ľr Wasserschutzgebiete.
Es handelt sich um ein in der Landwirtschaft gängiges Distelbekämpfungsmittel im Getreideanbau.

Der Einsatz kostet 200 Euro f√ľr das Ausbringen des Distelbek√§mpfungsmittels und 87 Euro f√ľr den Einkauf.“

Das Mittel wird speizell gegen die Ackerkratzdistel eingesetzt – eine Kulturfolgerpflanze, die durch die von Menschen geschaffenen √É‚Äěcker optimale Bedingungen gefunden hat. „Umpfl√ľgen“ ist kein geeignetes Mittel, um sie zu bek√§mpfen, sondern sogar eher kontraproduktiv: „Die vegetative Vermehrung dieser Art erfolgt durch Wurzelsprosse, die aus den tief im Boden liegenden, ann√§hernd waagerecht verlaufenden Ausl√§uferwurzeln hervorgehen. Es liegt demnach ein Wurzelpionier vor, der auf √É‚Äěcker und Weiden ein gef√ľrchtetes „Unkraut“ darstellt. Sogar aus kleinen abgehackten Wurzelst√ľckchen k√∂nnen neue Pflanzen austreiben.“ Die Wurzeln reichen bis zu 2,8 Meter tief.

Tats√§chlich sch√§digt das Mittel nicht nur die Ackerkratzdistel, sondern auch andere Pflanzen: „Gut bek√§mpfbar: Ackerdistel, Ackersenf, G√§nsefu√ü-Arten, Hederich, Hirtent√§schel, Melde, Wicke u.a.“, sowie “ Binsen, Hahnenfu√ü, Klappertopf, L√∂wenzahn, Sumpfschachtelhalm, Wegerich, Wiesen-Storchschnabel“.

Als weniger „gut bek√§mpfbar“, aber immerhin sch√§digend, wirkt das Mittel auch: „Ackerhohlzahn, Ackerwinde, Hahnenfu√ü, Hellerkraut (Pfennigkraut), Kornblume, Mohn, Sp√∂rgel, Taubnessel u. a., Ampfer, Disteln, Weinbergslauch“, sowie „nicht ausreichend bek√§mpfbar“, aber ebenfalls noch sch√§digend: „Ampfer, Ehrenpreis, Erdrauch, Hu√Į¬¨‚Äöattich, Kamille, Klettenlabkraut, Kn√∂terich, Vogelmiere und B√§renklau, Schafgarbe, Brennnessel, Wiesenkerbel, Hu√Į¬¨‚Äöattich, Wiesenkn√∂terich.“

Das Mittel ist giftig f√ľr Algen und h√∂here Wasserpflanzen. Eine Gew√§sserschutzauflage besteht aber nicht.

„Jeder Kontakt mit dem Mittel“ soll laut Datenblatt vermieden werden, denn sonst kann es „zu Gesundheitssch√§den“ kommen. Empfohlen wird Schutzkleidung.

W√§hrend und kurz nach der Spritzung des Gel√§ndes kann es also sehr wohl zu Hautreizungen und Gesundheitssch√§digungen beim Kontakt mit dem Mittel kommen. Denkbar bei Tieren (Hunde, Katzen, V√∂gel, Wildtiere), die sich im gespritzten Gel√§nde aufhalten, ebenso Spazierg√§nger oder auch „Pflanzensammler“.

Eine Aufstellung von Hinweisschildern √ľber eine aktuell erfolgte Spritzung muss also als sinnvoll erachtet werden.

Das Mittel wirkt, indem es den Stoffwechsel der Pflanzen anregt, sich also schneller wachsen lässt, als sie sich selbst versorgen können. Letztlich verhungert die Pflanze wegen des schnellen Wachstums und stirbt ab.

Man kann der Pflanze auch √∂kologisch ohne Gift zu Leibe r√ľcken, wie der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen beschreibt – das erfordert allerdings den Willen, sich √∂kologischer Mittel zu bedienen.

Dokumentation: Anfrage und Reaktion

Guten Tag!

Heddesheim, 23. April 2010. Wir dokumentieren unsere Recherchefragen an die Gemeinde und die Antworten, die die Gemeinde geschickt hat.

Dokumentation:

Am Donnerstag, den 15. April 2010, hat die Redaktion des heddesheimblogs eine email an die Gemeinde gesandt. Wir wollten gerne wissen:

„Mit Frist 12:00 Uhr, 16. April 2010 l√§uft die Offenlage des Bebauungsplanentwurfs „N√∂rdlich der Benzstra√üe“ ab.

Wir w√ľrden gerne wissen, wie viele Einw√§nde eingegangen sind.
Nach Möglichkeit unterteilt in private und Träger öffentlicher Belange.
Ebenso interessiert uns eine grobe Einteilung nach Themengebieten, also beispielsweise Verkehr, Umwelt usw.

Wir fragen explizit nicht nach dem Inhalt, sondern nach den Zahlen und der ungefähren Thematisierung.

Au√üerdem w√ľrden wir gerne wissen, bis wann die Verwaltung damit rechnet, die Einw√§nde in den Plan eingearbeitet zu haben.“

Wir haben die email bewusst so abgesendet, dass immerhin der Freitag noch f√ľr eine Antwort m√∂glich w√§re. Tats√§chlich kam diese auch, am Freitag, den 16. April 2010, um 11:36 Uhr:

„…wir werden in der kommenden Woche eine Pressemitteilung zur Anzahl der Einw√§nde ver√∂ffentlichen, die Ihnen dann ebenfalls auf dem √ľblichen Weg zugeht.“

Am Donnerstag, den 22. April 2010 verschickte die Gemeinde Heddesheim folgende Pressemitteilung:

„Presseinformation zu Einwendungen im Bebauungsplanverfahren Gewerbegebiet „N√∂rdlich der Benzstra√üe“

Heddesheim, 22.04.2010. Nach dem Ende der √∂ffentlichen Auslegung des Bebauungsplanentwurfs zum Gewerbegebiet „N√∂rdlich der Benzstra√üe“ in der Zeit vom 15. M√§rz bis 16. April 2010 zog man im Rathaus eine erste Bilanz der eingegangenen Einwendungen. Insgesamt nahmen im Bauamt etwa 30 B√ľrgerinnen und B√ľrger Einsicht in die Planunterlagen.

Bis zum Ende der Offenlage haben ca. 240 verschiedene Personen Einwendungen abgegeben. Bei den rund 240 verschiedenen Personen handelt es sich um ca. 160 Haushalte bzw. um ca. 130 verschiedene Anschriften. Aus diesem Personenkreis wurden insgesamt 910 Einwendungen bei der Verwaltung abgegeben.

Bei den Einwendungen ging es vor allem um das Thema Verkehr, aber auch um die Themen Artenschutz, Ausgleichsma√ünahmen oder Chemie. Viele Einwendungen liegen mehrfach und in gleichem bzw. √§hnlichem Wortlaut von verschiedenen B√ľrgern vor.

Derzeit werden die Einwendungen gesichtet und sorgf√§ltig gepr√ľft. Eine Aussage zum Zeitpunkt der Behandlung im Gemeinderat ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht m√∂glich.“

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Schlie√ü- und √Ėffnungszeiten der Verwaltung zur Fasnacht

Guten Tag!

Heddesheim, 09. Februar 2010. Wegen der Fasnachtszeit stehen die Dienste der Verwaltung nur eingeschr√§nkt zur Verf√ľgung.

Information der Gemeinde:

„Folgende Einrichtungen haben am Fastnachtdienstag, 16.02.2010 geschlossen:
B√ľrgermeisteramt
B√ľcherei
B√ľrgerhaus
Feuerwehrgerätehaus
Jugendhaus Just
Kommunaler Kindergarten
Nordbadenhalle 1 und Nordbadenhalle 2
Schulturnhallen
Seniorenbegegnungsstätte

Hallenbad
Wir weisen unsere Badegäste darauf hin, dass am Rosenmontag, 15.02.2010, unser Hallenbad in der Zeit von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr (Einlass bis 16.00 Uhr) geöffnet ist. An Fastnachtdienstag, 16.02.2010, bleibt das Hallenbad geschlossen.

Kunsteisbahn
An Fastnachtdienstag, 16.02.2010, findet von 09.30 Uhr bis 18.00 Uhr der √ľbliche Eislaufbetrieb statt.

Volkshochschule
Die Volkshochschule ist von Montag, 15.02.2010 bis Freitag 19.02.2010, geschlossen.“

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Extra-Sitzung des Gemeinderats zum Thema B√ľrgerbefragung

Guten Tag!

Heddesheim, 24. Juli 2009. B√ľrgermeister Michael Kessler wird den Gemeinderat zu einer au√üerplanm√§√üigen Sitzung am 03. August 2009 zusammenrufen. Voraussichtlich einziger Tagesordnungspunkt wird der Antrag der Fraktion B√ľndnis90/Die Gr√ľnen f√ľr eine B√ľrgerbefragung sein.

Die Fraktion B√ľndnis90/Die Gr√ľnen hat einen Antrag auf eine B√ľrgerbefragung am Tag der Bundestagswahl zur geplanten Pfenning-Ansiedlung eingereicht.

Dieser Antrag war der Verwaltung erst Montag zugegangen und konnte deshalb nicht mehr in der Gemeinderatssitzung vom 23. Juli 2009 behandelt werden.

Der B√ľrgermeister hat auf Grund der „zeitlichen Perspektive“ durch die Sommerpause deshalb eine au√üerplanm√§√üige √∂ffentliche Sitzung f√ľr den 03. August 2009, 18:00 Uhr, einberufen.

Die nächste nach dem Terminplan reguläre Sitzung des Gemeinderats ist am 24. September, die Bundestagswahl findet am 27. September 2009 statt.

Damit w√§re der Zeitrahmen zu eng, um im Fall der Annahme des Antrags der Gr√ľnen innerhalb von drei Tagen eine B√ľrgerbefragung ordentlich vorzubereiten.

Eine „politische“ B√ľrgerbefragung hat es in Heddesheim in dieser Form noch nicht gegeben. Auf die Gemeindeverwaltung kommt deshalb viel zus√§tzliche Arbeit zu, die auch noch in die Ferienzeit f√§llt.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende J√ľrgen Merx bezeichnete den Antrag der Gr√ľnen als „zustimmungsgeeignet“. „Wir haben uns immer positiv zu einer B√ľrgerbefragung ge√§u√üert“, sagte Merx. Die SPD sieht ihre Forderungen auf eine umfangreiche Information der B√ľrger im Vorfeld der Befragung nun als gegeben an. Eine solide Vorbereitung und umfangreiche Information solle f√ľr eine hohe Beteiligung im Rahmen der Bundestagswahl sorgen, damit die Aussagekraft der Befragung sicher gestellt sei. „Es m√ľssen alle Gutachten und alle Pros und Kontras auf den Tisch gebracht werden“, sagte Merx.

CDU und FDP sahen sich nach Aussagen ihrer Fraktionsvorsitzenden bis zur gestrigen Sitzung nicht in der Lage, sich inhaltlich mit dem Antrag der Gr√ľnen auseinanderzusetzen, der ihnen am Montag ausgeh√§ndigt worden war.

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