Donnerstag, 21. September 2017

03. bis 09. Februar 2014

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den o3 bis 09. Februar 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Menü Nachbarschaft im Menü “Termine”. [Weiterlesen…]

27. Januar bis 02. Februar 2014

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 27. Januar bis 02. Februar 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

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11. bis 17. März 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

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Dacharbeiten sorgen für Behinderungen im Arbeitsbetrieb

Bücherei geschlossen

Heddesheim, 23. April 2012. (red/pm) Wie die Gemeinde Heddesheim mitteilt, bleibt die Gemeindebücherei auf Grund von Baumaßnahmen am Dach des Bürgerhauses von Montag, 30. April, bis Samstag, 12. Mai, geschlossen. Die Leihfristen wurden entsprechend verlängert.
Lesung zum Weltfrauentag in der Bücherei

„Große Werke und tapfere Frauenschicksale“

Dr. Hannelore Seezen-Mundt bei der Lesung "Frauen, die schreiben, leben gefährlich" in der Gemeindebücherei. Bild: Heddesheimblog.

Heddesheim/Rhein-Neckar, 12. März 2012. (red/sap) Unter dem Titel „Frauen, die schreiben, leben gefährlich“ lud am vergangenen Freitag die Heddesheimer Gemeindebücherei zu einer Lesung anlässlich des Weltfrauentages ein. Die Schauspielerin  und Fachdozentin Dr. Hannelore Seezen-Mundt erzählten vom Leben und las aus dem Werk von drei ganz außergewöhnlichen Frauen.

Von Sabine Prothmann

Drei Frauen, deren Leben und Werk standen im Mittelpunkt der Veranstaltung in der Gemeindebücherei. Drei Lyrikerinnen, drei Biografien: Mascha Kaléko, Marina Iwanowa Zwetajewa und Eva Strittmatter. Ausgewählt und hervorragend vorgetragen von der Schauspielerin und Fachdozentin Dr. Hannelore Seezen-Mundt.

Der Raum in der Gemeindebücherei platzt aus allen Nähten, Stühle müssen herbeigetragen werden und gut 40 Zuhörerinnen und Zuhörer versammelten sich in dem kleinen Vortragsraum. Eva Maria Wustmann, Leiterin der Gemeindebücherei, freut sich.

„Es sind große Werke und tapfere Frauenschicksale“,

sagt Seezen-Mundt. Es ist die „geistige Urkraft, die aus dem Leben und dem Werk leuchtet“ und sei ist die Lebenssuche, die nicht erreicht wurde, die diese Frauen verbindet.

Karrieren wurden abgebrochen, Familien zerstört und es blieb dennoch eine unerhörte Lebenskraft und ein unerschöpflicher Genuss an der Welt, durch den diese drei Frauen als würdige Vertreterinnen ihres Geschlecht, Mut geben, so Seezen-Mundt.

Hannelore Seezen-Mundt beginnt mit der Dichterin Mascha Kaléko. Sie wurde 1907 in Galizien geboren. Es ist eine hochkreative, schöpferische Frau, eine Philosophin der kleinen Leute.

Das jüdische Emigrantenkind kommt mit sieben Jahren nach Deutschland, bis sie zehn Jahre ist, hat sie drei Ortswechsel hinter sich und nach dem ersten Weltkrieg landet die Familie schließlich in Berlin.

Das Ende der 20er und der Beginn der 30er Jahre sind die erfolgreichen Jahre für Mascha. Sie lernt Saul Kaléko kennen und heiratet ihn.

Es ist das Berlin der Weimarer Republik, im „Romanischen Café“ trifft sich die intellektuelle und literarische Elite.

Man hielt Masch Kaléko für sehr begabt, witzig, charmant und attraktiv, mit 21 Jahren hat sie mit ihren Gedichten die ersten Erfolge.

„Ihre Gedichte trafen den Nerv der Zeit“

„Ihre Gedichte trafen den Nerv der Zeit“, sie sind gekennzeichnet durch „satirische Schärfe und sanfte Wehmut“.

Innerhalb kurzer Zeit machte sie in der literarischen Szene Karriere, nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland.

Dann kommen der Nationalsozialismus und Hitler.

Mascha selbst verstand sich als Deutsche, als unpolitische Dichterin, sie sah zunächst keine Gefahr, erzählt Seezen-Mundt.

Doch bald durfte sie nur noch in jüdischen Büchern veröffentlichen und dann gar nicht mehr.

1935 lernt sie den Komponisten Chemjo Vinaver kennen, ihre große Liebe, „er hatte nichts als wilde Träume“, schreibt sie.  Sie verlässt Saul Kaléko und heiratet nur zehn Tage nach der Scheidung Vinaver. 1936 wird der gemeinsame Sohn geboren.

1938 emigriert die kleine Familie nach Amerika – es geht ums Überleben.

Erst in der Fremde beginnt sie sich mit der jüdischen Herkunft auseinander zu setzen und hat Interesse an der Religionsfrage.

Der Wechsel nach Amerika ist für sie als Dichterin der deutschen Sprache eine Katastrophe.

Zeiten der Verlassenheit

Als der Krieg zu Ende ist, steht sie vor einem Trümmerfeld. Die Karriere ist abgebrochen und sie ist nicht in der Lage Kontakt nach Deutschland aufzunehmen.

Es sind „Zeiten der Verlassenheit“, sagt Seezen-Mundt.

1952 fährt Kaléko erstmals wieder nach Europa, aber um Deutschland macht sie einen großen Bogen. Ein Jahr später wendet sich der Rowohlt Verlag wieder an Mascha Kaléko. 1955 befindet sie sich an Bord eines Schiffes nach Deutschland.

Sie wird großartig aufgenommen und empfangen, das Publikum ist begeistert.

Doch als sie mit dem „Fontane-Preis“ ausgezeichnet werden soll, in dessen Jury ein ehemaliger SS-Mann sitzt, sagt nicht nur ihre innere Stimme „Nein“. Sie lehnt den Preis ab.

1959 emigriert sie mit ihrer Familie nach Israel, es ist die zweite Emigration und sie fühlt sich dort nie heimisch.

Ihr Mann erkrankt, Lesungen werden abgesagt – ihre Gedichte werden melancholisch. Sie bindet sich immer enger an ihren Mann und ihren Sohn. Dann kommt es 1968 zur Katastrophe, der Sohn stirbt, was sie nie verkraftet und 1973 stirbt auch ihr Mann. Zwei Jahre später mit 67 Jahren stirbt sie in der Schweiz.

„Mascha Kaléko war eine Heimatlose wider Willen“,

sagt Hannelore Seezen-Mundt.

„Gehofft, geträumt, gelitten, gesucht und geliebt“

Die zweite Biografie widmet sich der bekanntesten Dichterin Russlands in den 20er Jahren: Es ist Marina Zwetajewa, die 1892 in Moskau geboren wurde.

Sie habe gehofft, geträumt, gelitten, gesucht und geliebt:

„Ihr Werk ist voll geballter Gefühle“.

Marina hatte eine unruhige, bewegte, aber auch schöne Kindheit. Der Vater baut ein Museum auf, die Mutter stammt aus einer gebildeten Familie und ist Konzertpianistin. Sie ist eine frustrierte Frau und trauert einer Jugendliebe nach. Als die Mutter an Tuberkulose erkrankt geht die Familie auf Reisen nach Europa. Marina und ihre Schwestern leben in Internaten und Pensionen, sie führen ein Nomadendasein.

1906 stirbt die Mutter in Russland. 1909 beginnt Marina an der Sorbonne zu studieren.

1912, knapp zwanzigjährig, lernt sie den Offizierskadetten Sergei Jakowlewitsch Efron kennen, kurz darauf heiraten sie.

Durch den Zweiten Weltkrieg wird die Ehe unterbrochen, sie weiß Jahre lang nichts über das Schicksal ihres Mannes.

Sie lebt mit ihren beiden Töchtern in Moskau in größter Hunger- und Wohnungsnot. In ihrer Verzweiflung bringt sie das jüngere Mädchen in ein Kindheim, weil sie hoffte, dort wird es besser versorgt. Doch das Kind verhungert.

1922 verlässt sie Russland und trifft Efron in Berlin wieder, von dort aus gehen sie nach Prag. Marina Zwetajewa ernährt die Familie mit Übersetzungen, die Situation ist sehr schwierig.

Von dort aus geht es nach Paris und obwohl sie insgesamt 14 Jahre dort lebte, wird sie dort nie heimisch.

Efron ist ein weicher Mensch und arbeitete für den russischen Geheimdienst, als das heraus kommt, muss die Familie Frankreich verlassen und kehrt 1939 nach Russland zurück.

Unter Stalin sind für Zwetajewa alle Türen verschlossen, als ehemalige Exilantin ist sie verbannt und lebt in Einsamkeit.

1941 wird der Ehemann erschossen, die Tochter und die Schwester inhaftiert. Am 31. August 1941 erhängt sie sich.

In den 60er Jahren wird Marina Zwetajewa rehabilitiert, dennoch bleibt ihre Rolle in der Sowjetunion „eine schwierige Angelegenheit“, so Seezen-Mundt.

Seit Anfang der 90er Jahre werden für sie weltweit Lagerfeuer angezündet.

Klassisch. Einfach. Sprache

Die letzte Dichterin, deren Leben und Werk Hannelore Seezen-Mundt vorstellte, war Eva Strittmatter.

Eva Strittmatter wurde 1930 in Neuruppin geboren und starb 2011 in Berlin. Sie erlangte nicht nur in Ostdeutschland eine große Bekanntheit. In ihren Gedichten schreibt sie über Alltagsthemen.

Sie war eine Frau voll Unruhe, mit einer breiten Skala von Emotionen.

„Ich kannte das Ehepaar Strittmatter“, erzählt Seezen-Mundt. Während der Schriftsteller Erwin Strittmatter schwieg, seine Pfeife rauchte und auf den Boden stierte, redete Eva.

Eva war eine „ernste, in sich ruhende Frau“, erinnert sich Hannelore Seezen-Mundt.

Sie lebte im brandenburgischen Schulzenhof, wohin sie 1957 mit ihrem Mann gezogen war.

Zunächst schrieb sie ihre Gedichte heimlich, denn ihr Mann war berühmt und anerkannt. Erst 1973 erschien ihr erster Gedichtband. Über Nacht wurde sie zur meist gelesensten Schriftstellerin und Autorin in der DDR.

Ihre Gedichte sind ausgezeichnet durch die klassische Einfachheit der Sprache.

Erwin Strittmatter war ein schwieriger Mann, es war eine schwierige Bindung. Seelisch waren sie nicht ganz vereint, aber Eva hat ihn und sein Werk hoch geachtet, erzählt Seezen-Mundt.  Sie war Mitarbeiterin seines Werks, sie war Mutter der Kinder und Bäuerin auf dem Hof.

Dennoch verbrennt sie sich nach Verlangen ungefesselter Liebe:

„In ihr lebte eine Urkraft.“

Mit dem DDR-Regime hatte Eva Strittmatter keine Probleme, da sie eine unpolitische Schriftstellerin war. So erhält sie auch 1972 den Heinepreis.

1993/1994 starben innerhalb von nur neun Monaten ihre Mutter, ihr Mann Erwin und ihr Sohn Matti. Eva Strittmatter strirbt 2011 in Berlin.

Ein großartiger Abend.

Die Schauspielerin Dr. Hannelore Seezen-Mundt trägt immer wieder ganz wunderbar aus den Gedichten der Schriftstellerinnen vor, für jede Dichterin hat sie ein Musikstück herausgesucht, für Kaléko ist es „Lilli Marleen“, für Zwetajewa ist es ein Stück des russischen Komponisten und Pianisten Alexander Nikolajewitsch Skrjabin und für Eva Strittmatter ist es das Lied „Der Lindenbaum“ von Franz Schubert.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer in der Gemeindebücherei hören gebannt zu. Eine wunderbare Künstlerin hat von dem Leben und aus dem Werk von drei wunderbaren Frauen erzählt und rezitiert. Ein großartiger Abend.

Info: Hannelore Seezen-Mundt wurde 1938 in Riga geboren. Sie ist Schauspielerin und Fachdozentin. Sie studierte an der Theaterhochschule Leipzig und hatte Engagements in Neustrelitz, am Staatstheater Dresden und in Rostock. 1983 promovierte sie, seither arbeitet sie auch in theaterpädagogischer Tätigkeit u.a. an der Semperoper in Dresden.

Diese Woche: Tipps und Termine

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Tipps und Termine für den 6. bis 12. Juni 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern für Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Montag, 6. Juni, 19 Uhr, Volkshochschule Weinheim

Weinheim. Ein Erlebnisabend über Humor und die Kraft des Lachens.

David Gilmore.

Was ist ein Narr? – Wer ist David Gilmore? Der Weg des Narren heißt für David Gilmore Mut zum Menschsein. Für ihn bedeutet dieser Weg, die Sprache des eigenen Herzens zu finden und danach zu leben. Dabei sind Clown und Narr symbolische, historische Vorbilder, die das Rüstzeug bieten, wie wir in unserem Leben lebendig bleiben, authentisch und humorvoll.

Sein persönlicher Werdegang spiegelt diese Suche wieder, bei der er einige praktische Mittel und Methoden gefunden und entwickelt hat, andere Menschen bei ihrem Weg zu begleiten.

Ort: Luisenstraße 1, Weinheim.

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Montag, 6. Juni, Muddys Club

Candye Kane im Muddys Club.

Weinheim. Candye Kane, die immer noch schärfste lebende Frau auf diesem Planeten, tritt im Muddys Club auf.

„Superhero“ ist der Name von Candye Kane’s aktuellen Liedes und gleichzeitig der Titel ihrer aktuellen CD und ist ebenso eine passende Charakterisierung für diese außergewöhnliche Sängerin und Mutter aus East Los Angeles, die sich diese Beschreibung auf die „harte Tour“ verdient hat.

Berufen für vier National Blues Foundation Awards (Best Contemporary Blues Female 2011) für die Darstellung ihres Lebens und ihren Kampf gegen den Bauchspeicheldrüsenkrebs, muss man immer wieder feststellen: Candye ist wirklich hart im nehmen. Sie hat weltweit für Präsidenten und Filmstars gespielt, aber ihr Weg zum Erfolg war nicht immer glänzend oder leicht.

Aufgewachsen in schwierigen Familienverhältnissen wurde Candye bereits im Teenager-Alter Mutter, Titelblattmädchen und im Alter von gerade 21 Jahren eine Punk-Rock und Hillbilly „Anarchistin“.

Kane’s Live-Shows sind bereits Legende. Sie ehrt die tapferen Blues-Frauen der Vergangenheit mit beiden Füßen in der Gegenwart. Sie knurrt, schreit, stöhnt und singt von einem Leben des Leidens und der Ãœberwindung von Hindernissen und beschreibt sich selbst mit einem Augenzwinkern oft als „fette schwarze Drag-Queen“ im Körper einer weißen Frau. Eine außergewöhnliche Frau deren Authentizität, Leidenschaft und Optimismus jede ihrer Shows bestimmt und zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

Ort: Schulstraße 5, Weinheim.
Karten: 20 Euro Normal, 18 Euro Mitglieder, 8 Euro Schüler.

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Mittwoch, 8. Juni, 19 Uhr, Ratskeller

„Swing and Puppets“ im Ratskeller.

Heddesheim Die Gemeindebücherei präsentiert unter dem Titel „Swing and Puppets“ Kunst und ein Drei-Gang-Menü im Ratskeller.

Das Theater „Fiesemadände“ zeigen einen gelungenen Mix aus Musik, Puppenspiel und Entertainment. Ein musikalischer Abend der gehobenen Unterhaltung, denn die Swing- und Dixieoldies aus den 20er und 30er Jahren begeistern genauso wie das Figurenspiel von Carsten Dittrich. Am Piano überzeugt Josef Prestel und an der Gitarre Danieto Metbach.

Dazu reicht das Team des „Ratskeller“ ein Drei-Gang-Menü. Serviert wird: Duetto Carpaccio e Vitello Tonnato, Kalbsröllchen in Pfeffersauce, Saltimbocca alla Romana, Pasta mit Gemüse und Dessert Variation.

Ort: Beindstr. 19, Heddesheim.
Karten: 38 Euro. Vorverkauf in der Gemeindebücherei, Tel. 06203-101-239.

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Donnerstag, 9. Juni, 14 Uhr, Luisenpark

Gute Sicht vom Fernmeldeturm im Luisenpark.

Mannheim. Offizielle Eröffnung des Mega-Beets „Benz Patent-Motorwagen“ im Rahmen des Automobilsommers 2011.

Vor 125 Jahren hat Carl Benz mit der Idee seiner pferdelosen Kutsche und der Erfindung des „Benz Patent-Motorwagen Nummer 1“ radikal die Welt verändert. Seiner Pioniertat verdanken wir ganz wesentlich die individuelle Mobilität, wie sie sich bis heute entwickelt hat.

Der Mannheimer Luisenpark möchte diese Erfindung im Rahmen des Automobilsommer2011 gebührend würdigen und hat diesem Grund den berühmten „Benz Patent-Motorwagen Nummer 1“ aus Natur gestaltet und ihn als Mega-Blumenbeet angelegt: Tausende farbenfrohe Blumen fügen sich gemeinsam zu einem überdimensionalen Blütenbild des ersten Automobils: Der Benz Patentmotorwagen. Ein besonderer Blick auf das Mega-Beet bietet sich dem Betrachter zudem vom Drehrestaurant und der Aussichtsplattform des benachbarten Fernmeldeturms aus.

Das riesiges Beet aus 10.000 Blumen, 6.500 Coleus (Buntnesseln) und 3.500 Tagetes (Studentenblumen) erstreckt sich über 650 Quadratmeter und folgt dem legendären Barbarossa-Beet aus dem Staufer-Jahr 2010.

Zur Eröffnung gibt es auch einem kleinen Vorgeschmack auf unsere Veranstaltung „Auto, Auto!“, die am 18. Juli auch als Beitrag zum Automobilsommer2011 im Rahmen des Seebühnenzaubers stattfindet.

Ort: Gartenschauweg 12, Mannheim.
Karten: Eintritt für den Luisenpark. & Euro Erwachsene, 4 Euro Begünstigte, 3 Euro Kinder.

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Donnerstag, 9. Juni, 19 Uhr, Apostelplatz

Viernheim. Keine Lust viel für ein Konzert auszugeben, das vielleicht nur wenig wert war? Neu und zum ersten Mal dabei im Programm der Sommerbühne Viernheim ist die Veranstaltung „Kunst gegen Bares“.

„Kunst gegen Bares“ auf dem Apostelplatz.

Nach Gastspielen in Köln, Hamburg, Berlin und Mannheim kommt „Kunst gegen Bares“ nun auch nach Viernheim auf die Sommerbühne. Das Konzept ist denkbar einfach: acht Künstler haben je zehn Minuten Zeit, dem Publikum ihr Talent unter Beweis zu stellen.

Was die Künstler präsentieren, ist ihnen überlassen – Musik, Comedy, Poetry – am Ende muss es dem Publikum gefallen. Denn die Gäste können den besten Künstlern etwas in das eigene Sparschwein tun und einen Künstler zur Kapitalistensau des Abends küren.

Ort: Apostelplatz, Viernheim.
Eintritt: Wie’s gefällt. Weitere Infos: www.kunstgegenbares.de

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Samstag, 11. Juni, 20 Uhr, Luisenpark Seebühne

Christian „Chako“ Habekost kommt auf die Seebühne.

Mannheim. Die Seebühne liebt ihn und er liebt die Seebühne: Christian Habekost gehört zum Seebühnenzauber wie die Karpfen in den Kutzerweiher, wie die Störche in den Luisenpark, wie die Quadrate zu Mannheim und wie „monnemerisch“ in die Quadrate „unn drumrum“.Es gibt kaum einen Comedian, der die Kurpfälzer und Pfälzer so gut kennt wie „Chako“, denn der promovierte Sprachwissenschaftler schaut den Leuten auf`s Maul und geht so seit seinem sprachwissenschaftlichen Studium immer wieder der Frage nach: Bestimmt Sprache das Denken oder das Denken die Sprache?

Seit 1996 ist der MundARTischt, so der Titel seiner ersten Show, mit Soloprogrammen unterwegs, es folgten Themen wie „Kaputt-alismus“ und „Wellnässer“, „Chako“ bekannte sich als „Lokalpatri(di)ot“ und lieferte eine MundARTacke nach der anderen. Von wegen „Frieher hot´s des net gewwe“: „De Allerärgschd kommt jetzt mit dem „Allerbeschde“ aus all seinen Programmen zum Seebühnenzauber 2011.

Ort: Luisenpark Seebühne, Mannheim.
Eintrittskarten: Ãœber das Ticket-Online-System an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline (06 21) 41 00 50, an den Kassen Haupteingang und Fernmeldeturm im Luisenpark oder im Internet unter www.seebühnenzauber.de.

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Bis 11. September, Museum Weinheim

Weinheim. Auf die große Tradition der Bildung in Weinheim verweist jetzt eine aktuelle Ausstellung im Museum der Stadt am Amtshausplatz. Den Sommer über bis zum 11. September sind in einem Raum im ersten Obergeschoss Exponate ausgestellt, die an das Bender’sche Institut erinnern. Die Ausstellung heißt: „Bildung fürs Leben – das Bendersche Institut“.

Salierausstellung in Speyer.

Das Bendersche Institut wurde 1829 von den Brüdern Karl Friedrich und Heinrich Bender gegründet. Die Lernziele von damals lesen sich heute wie eine Beschreibung moderner Pädagogik: Die ganzheitliche Erziehung umfasste neben den klassischen Fächern auch Heimatkunde, Turnen, Reisen, Musik und Theateraufführungen, sowie praktischen Arbeiten in einer Werkstatt. 1876 wurde das Institut mit der höheren Bürgerschule vereinigt.

Dank zahlreicher Leihgaben der Familie Bender ist dem Museum nun eine interessante Ausstellung gelungen. Zu sehen sind altes Original-Mobiliar, Dokumente, Schulkleidung, Klassenhefte, sogar die Nickelbrillen der Lehrer, die an Filme wie die „Feuerzangenbowle“ erinnern. Bildungsgeschichte wird lebendig.“

Info: Museum der Stadt Weinheim in der Amtsgasse,

Ort: Museum der Stadt Weinheim, Amtsgasse, Weinheim.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 17 Uhr.
Karten:
Eintritt für Erwachsene 2 Euro, Kinder haben kostenlosen Eintritt, Gruppen und Führungen nach Vereinbarung.

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Bis 30. Oktober, Historisches Museum der Pfalz

Speyer. Im Jahr 2011 steht Speyer ganz im Zeichen der salischen Kaiser. Unter der Herrschaft der Salier wurde der mächtige Dom erbaut, ein Meisterwerk der romanischen Architektur. Vor genau 950 Jahren wurde das damals größte Gotteshaus des Abendlandes geweiht. Der Kaiserdom symbolisiert zugleich den einzigartigen dynastischen Anspruch des gesamten salischen Königshauses. Vor 900 Jahren, im Jahr 1111, wurde Heinrich V., der letzte salische Herrscher, in Rom zum Kaiser gekrönt. Im gleichen Jahr verlieh er der Stadt Speyer bedeutende Privilegien, die den Beginn der Entwicklung zur freien Reichsstadt einleiteten.

Das Historische Museum der Pfalz zeigt im „Salierjahr 2011“ eine einzigartige Großausstellung, die die Zeit der späten Salier, die Epoche eines europaweiten Um- und Aufbruchs, in den Mittelpunkt stellt.

Zahlreiche Exponate von Weltrang aus Museen in Deutschland und Europa werden erstmals in einer Ausstellung vereint. Wertvolle Handschriften, kostbare liturgische Geräte, Skulpturen und Bauplastik, aber auch Funde aus dem alltäglichen Leben geben Einblick in eine von dramatischen Umbrüchen geprägte Zeit. Aufwändige Inszenierungen, virtuelle Architekturrekonstruktionen und spannende Hörstationen bieten dem Besucher ein besonderes eindrucksvolles Ausstellungserlebnis.

Ort: Domplatz, Speyer.
Eintritt: Mit der Dauerkarte , der sogenannten „Salierkarte“, können Sie die Ausstellung zwischen dem 10. April und dem 30. Oktober beliebig oft besuchen. Die Karte kostet regulär 35 Euro, ermäßigt 30 Euro. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.

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Bis 31. Juli, ZEPHYR – Raum für Fotografie im Bassermannhaus

Mannheim. Am 26. April jährte sich die atomare Katastrophe in Tschernobyl zum 25. Mal. Die Bilder des russischen Fotografen Andrej Krementschouk dokumentieren das Leben der Bewohner und präsentieren verstörende Landschaften. Im Angesicht des aktuellen Unglücks in Japan erhalten diese Bilder eine neue, dramatische Brisanz.

Mit der Ausstellung „Zone – Heimat. Tschernobyl“ werden rund 110 Fotografien präsentiert, die einerseits dokumentarischen Charakter haben, zum anderen von einem sehr subjektiven Blick geprägt sind. Krementschouk ist in den letzten Jahren mehrmals nach Tschernobyl gereist, um die Menschen, die in der evakuierten „Zone“ 30 Kilometer rund um Tschernobyl leben, zu besuchen. Auch wenn die Rückkehrer versuchen, ein möglichst normales Leben zu führen: Das Landschaftsbild ist zutiefst von der atomaren Katastrophe geprägt. Wo einst Häuser und Dörfer waren, überwuchert die Natur nun das Land. Die Bilder zeugen von einer irritierenden Spannung zwischen idyllischer Landschaft und dem Wissen um die gefährliche radioaktive Strahlung. Jede Fotografie erinnert somit an das Gift, das diese Schönheit erst möglich gemacht hat.

Im Zentrum der Fotografien steht die Tragik aber auch der Mut der Menschen, die sich ihre Heimat zurückerobern wollen.
Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr.
Ort:
Museum Bassermannhaus C 4, 9, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Ãœbersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und für Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Ãœber unsere Blogs erreichen Sie täglich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wählte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.
Eine schöne Woche wünscht Ihnen
Die Redaktion