Freitag, 22. September 2017

Die grĂŒne Bedrohung

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Der Buchsbaumzünsler bringt Hobbygärtner zum Verzweifeln. Foto: Tschoppi (CC BY 3.0)

 

Rhein-Neckar, 28. Mai 2013. (red/ae) Ist er erst einmal befallen, gibt es kaum eine Rettung. Gnadenlos wird er Stück für Stück gefressen. Erst der Kopf, dann der Körper. Zurück bleibt ein braunes Gerippe. Die Rede ist vom Buchsbaum. Eine Pflanze, der in fast jedem Garten steht. Sein Feind: Die Raupe Nimmersatt, der Buchsbaumzünsler – und er hat großen Appetit. [Weiterlesen…]

Eternit-Konstruktion bricht zusammen

Rentner bricht durch Hallendach

Heddesheim, 07. MĂ€rz 2013. (red/pol) Am Mittwochabend wurde ein 73-jĂ€hriger Rentner lebensgefĂ€hrlich verletzt, als er durch das Dach einer Maschinenhalle brach und etwa sechs Meter tief stĂŒrzte.

Information des PolizeiprĂ€sidiums Mannheim: [Weiterlesen…]

Was von der Raupenplage ĂŒbrig bleibt…

Heddesheim, 06. August 2009. Im Juni berichteten uns Leser des heddesheimblogs von einer Raupenplage in ihren GĂ€rten. Wir recherchierten die HintergrĂŒnde und berichteten zur Sache.

Selbst der NaturschĂŒtzer Kurt Klemm war ĂŒberrascht: „So viele Raupen habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen“, bestĂ€tigte er die im Juni massenhaft auftretenden Distelfalterraupen.

Aus der Plage sind anmutige Schönheiten – nĂ€mlich Schmetterlinge geworden.

Ein Leser des heddesheimblogs hat uns seine Aufnahme eines Distelfalters auf einer FliederblĂŒte zugeschickt.

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Ein Distelfalter auf einer FliederblĂŒte. Klicken Sie auf das Bild fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere Darstellung. Bild: privat

Wir meinen: Die Plage war sicherlich fĂŒr alle betroffenen Anwohner in der NĂ€he der Felder ganz subjektiv betrachtet eine solche.

Aber die Natur zeigt sich nach der „Plage“ dann doch auch von ihrer schönen Seite. Und die macht zum Ausgleich Freude.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Raupenplage in Heddesheim

Guten Tag,

Leser haben das heddesheimblog auf eine Raupenplage aufmerksam gemacht, die ihre GĂ€rten vor einer Woche heimgesucht hat.

Bei den schwarzen Raupen handelt es sich um die Raupen des Distelfalters, einem Schmetterling, der weltweit verbreitet ist und in Höhen bis zu 3000 Metern vorkommt.

GĂ€rten wurden, wie uns berichtet wurde, vor allem in der Robert-Schumann-Straße befallen. Die Gemeinde wollte den Einwohnern nach deren Darstellung nicht helfen, etwas gegen das Problem zu tun.

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Tausende Raupen "ĂŒberfielen" GĂ€rten in der Robert-Schumann-Straße. Bild: privat

Das heddesheimblog hat bei Kurt Klemm, neu gewÀhlter Gemeinderat und Naturexperte, nachgefragt. Der sagt:

„Soviele Raupen und Falter wie dieses Jahr habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Aber solche „ÃƓberpopulationen“ kommen bei vielen Tieren vor, wenn die Bedingungen stimmen. Dass sie in die GĂ€rten gehen, ist untypisch, hĂ€ngt aber damit zusammen, dass sie auf den Wiesen und Äckern nicht genug Nahrung finden.

Machen kann man dagegen wenig. Es reicht zwei bis drei Tage durch zu halten, denn die Raupen verpuppen sich relativ schnell und entwickeln sich dann ebenso schnell zum Schmetterling.

Problematisch können die FĂ€den der Nester fĂŒr Menschen werden, die darauf allergisch reagieren. Deswegen ist das beste Mittel, die Raupen zusammen zu fegen, in einen Beutel zu geben und dann möglichst weit weg wieder auszusetzen. Sie sind Teil der Nahrungskette und sollten nicht vernichtet werden. Am besten setzt man sie dort aus, wo viele Brennnesseln stehen, das ist ein gutes Futter.“

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Unangenehm: Distelfalterraupen auf dem Weg ins Wohnzimmer. Bild: privat

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Das heddesheimblog