Montag, 18. November 2019

04. bis 10. Februar 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 04. bis 10. Februar 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”.

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Montag, 04. Februar 2013, 10:00 Uhr, Karlstorbahnhof.

Heidelberg. Der Froschkönig: MĂ€rchentheater fĂŒr Kinder ab 3 Jahren.

Der Froschkönig ist ein bekanntes MĂ€rchen der GebrĂŒder Grimm.

Witzig und einfallsreich wird hier eines der spannendsten MĂ€rchen neu dargestellt: Die Prinzessin bekommt von ihrem Vater eine goldene Kugel. Warum? Weil sie es schafft, ihre Angst zu besiegen.

Doch da verspielt sie die goldene Kugel leichtfertig und ist untröstlich. Ein Frosch bringt sie ihr zurĂŒck mit der Bedingung, von nun an ihr GefĂ€hrte sein zu dĂŒrfen und sie verspricht es ihm. Versprochen ist versprochen! Der Frosch genießt es, so richtig schön eklig zu sein und bringt die Prinzessin in arge Not.

Da erinnert sich die Prinzessin, was sie mit ihrem Vater geĂŒbt hat: Hinschauen, atmen, tun. Sie wirft den Frosch an die Wand und er verwandelt sich in einen Prinzen.

Spieldauer 45 Minuten. Ensemble: Galli- Theater, Stuttgart. Beginn um 10:00 Uhr. Einlass bereits ab 09:30 Uhr.

Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

Eintritt: Tickets kosten 7 Euro regulĂ€r und 5 Euro ermĂ€ĂŸigt. FĂŒr Gruppen ab 15 Personen gibt es die Tickets schon fĂŒr 4 Euro.

Tickets und Infos: http://www.karlstorbahnhof.de/content/.

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Dienstag, 05. Februar 2013, 20:30 Uhr, Hutter im Schloss.

Die Band „ADD-IV“. Quelle: http://www.hutter-im-schloss.de/.

Weinheim. ADD-IV: Ihr Musikstil, den die Band als Deep Lounge bezeichnet, lÀsst sich am besten als eine Mischung aus Lounge, Chillout und Souljazz mit einer Prise Discohouse und Elektronika beschreiben. Das monatliche Konzert hat die Band zu einer musikalischen Einheit werden lassen. Ein eingespieltes Team. Die Songs sind nie gleich, werden bei jedem Konzert ein bisschen, oder manchmal auch ganz, anders gespielt.

Der Szene-Gitarrist David Heintz sieht in „Hutter im Schloss“ den idealen Ort, um sein Deep-Lounge-Konzept zu realisieren. Generell an jedem 1. Dienstag im Monat verwandelt sich der Speise-Tempel in einen Treffpunkt fĂŒr Musikgenuss.

Zu einem gepflegten Glas Wein oder „Badischen Bissen“ können die GĂ€ste entspannt den coolen Sound der Band auf sich wirken lassen. Es gehört zu der Idee von „Deep Lounge“, dass die Band mit wechselnden SĂ€ngerinnen und Solisten auftritt.

Ort: Hutter im Schloss, Obertorstraße 9, 69469 Weinheim.

Eintritt frei!

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Mittwoch, 06. Februar 2013, 20:00 bis 22:30 Uhr, BĂŒrgerhaus Dudenhofen.

Luis Borda gilt als bedeutendster Vertreter des Tango Nuevo.

Speyer. Borda & Bunka & Schaeffer: Dies dĂŒrfte wohl eine mehr als außergewöhnliche Veranstaltung werden, denn an diesem Abend treffen drei so unterschiedliche Muskstile aufeinander, die den ganzen Horizont umspassen.

Der Argentinier Luis Borda ist einer der wichtigsten Vertreter des ‚Tango Nuevo‘, Roman Bunka (frĂŒher bei Embryo) ist einer der bekanntesten europĂ€ischen Virtuosen auf der arabischen Laute, der „Oud“.

Und mit Roland Schaeffer (von Guru Guru) steht ein Musiker auf der BĂŒhne, der schon sich sehr frĂŒh mit dem indischen Blasintrument ‚Nadaswaram‘ beschĂ€ftigt hat und heutzutage einer der fĂŒhrenden Solisten Europas geworden ist.

Alle drei sind GrenzgĂ€nger, verbinden ihre Erfahrung aus Rock und Jazz mit ihren musikalischen Begegnungen aus dem Morgenland und der Pampa, spielen arabische Taksim und indische Kirtanas und verlieren dabei als echte ‚Weltmusiker‘ nie den persönlichen Bereich ihrer gewachsenen ‚Gestalt‘, der improvisierten und erfahrenen Musik ihrer Generation.

Ein seltenes Klangereignis, stilistisch geprÀgt durch die musikalischen Pole von Tango und Taqsim, den Klang-Konstruktionen neuer Musik und der Liebe zu Rhythmus und Improvisation.

Vorverkaufsstellen: Tourist-Information, SpeiÂŽrer Buchladen, Korngasse.

Ort: BĂŒrgerhaus Dudenhofen, Rathausplatz, 67346 Speyer.

Eintritt: Tickets gibt es ab 16,40 Euro im Vorverkauf.

Tickets und Infos:http://www.altedruckerei.com/index.ht.

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Donnerstag, 07. Februar 2013, 20:00 Uhr, Friedrich-Ebert-Halle.

Grand Malör sorgen fĂŒr Stimmung bei der Ludwigshafener Altweiberfasnacht.

Ludwigshafen. Altweiberfasnacht in Ludwigshafen. Die Party zur Altweiberfasnacht in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle als eine der grĂ¶ĂŸten in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar ist traditionell ein Publikumsmagnet mit Kultcharakter.

Die Altweiberfasnacht in Ludwigshafen genießt in der gesamten Metropolregion einen Ruf als Kultparty. Bis in die frĂŒhen Morgenstunden wird ausgelassen gefeiert, getanzt und gelacht. FĂŒr die passende Partystimmung sorgt die Assenheimer Band Grand Malör, die im Großen Saal so richtig einheizt. UnterstĂŒtzt werden die Jungs von DJ Fredi mit einem Mix der angesagtesten Hits. Im Foyer sorgt DJ Viper fĂŒr die richtigen Beats zum Abtanzen.

Von den PartygĂ€sten total begeistert sind Grand Malör: „Von Anfang ist hier eine prima Stimmung, so etwas findet man nicht ĂŒberall. Das ist das Schönste, was eine Band auf der BĂŒhne erleben kann.“

Vorverkaufsstellen: Tourist-Information Ludwigshafen und alle bekannten Vorverkaufsstellen.

Ort: Friedrich-Ebert-Halle, Erzbergerstraße 89, 67063 Ludwigshafen am Rhein.

Eintritt: Tickets kosten 16 Euro.

Weitere Infos: http://www.ludwigshafen.de/.

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Freitag, 08. Februar 2013, 19:00 Uhr, Muddy`s Club.

Kunst mit Marianne Muno im Muddy`s Club.

Weinheim. MOTIVARTen – Eine Vernissage mit Marianne Muno. MOTIVARTen entstehen bei der KĂŒnstlerin durch die vielen Begegnungen mit Menschen. Die EindrĂŒcke dieser GesprĂ€che setzt Marianne Muno in Bilder um – Bilder die das Leben zeichnen.

Zu ihrer Art mit Farbe auf der Leinwand umzugehen meint Marianne. Muno: „Klar, könnte ich auch Blumen malen!“ Aber wĂŒrde das den Betrachter animieren sich von seiner bisherigen Denkweise abzuwenden und den Versuch wagen neue Wege einzuschlagen?

Ort: Muddy`s Club, Schulstraße 3, 69469 Weinheim.

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Samstag, 09. Februar 2013, 20:30 Uhr, Stadthalle.

„Der Ball der Vampire“ ist Kult in Heidelberg.

Heidelberg. Ball der Vampire: Heidelbergs grĂ¶ĂŸter Kultball mit 5 Bands auf 3 BĂŒhnen.

Scharf – schĂ€rfer – Ball der Vampire! Nichts, aber auch gar nichts ist kultiger als dieser Event der ausgefallenen Masken, das den KostĂŒmverleihern regelmĂ€ĂŸig schlaflose NĂ€chte bereitet. Es ist die Ballnacht, in der Graf Dracula zum heißen Tanz auf dem Party-Vulkan bittet.

Langweiler und Heulsusen haben bei diesem Ball mit Biss nichts zu suchen, genauso wenig wie einfallslose Ringelhemdchen oder MatrosenmĂŒtzen: Bei der alljĂ€hrlichen Zusammenkunft der NachtschattengewĂ€chse geht die Post ab, dass es sich gewaschen hat.

Ort: Kongresshaus Stadthalle Heidelberg, Neckarstaden 24, 69117 Heidelberg.

Eintritt: Tickets kosten 36 Euro im Vorverkauf.

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Sonntag, 10. Februar, 13:45 bis 17:00 Uhr, Innenstadt Mannheim.

Fasnacht in Mannheim und Ludwigshafen.

Mannheim. 61. Fasnachtszug Mannheim-Ludwigshafen. Die SchwesterstĂ€dte Ludwigshafen und Mannheim feiern gemeinsam Fasnacht. Abwechselnd wird hier einmal „driwwe“ und dann wieder „hiwwe geloffe“. 2013 findet der 61. gemeinsame Fasnachtszug am Sonntag, 10. Februar, 13.45 Uhr, in Mannheim statt. Das Motto des Zugs lautet „Ob hiwwe – ob driwwe, wie es auch sei; jeder liebt’s Monnemer Dreierlei“.

Der farbenfrohe Narrenzug begeistert alljĂ€hrlich hunderttausende von GĂ€sten, die aus der gesamten Region zu diesem kunterbunten Spektakel anreisen. Karnevalvereine aus Ludwigshafen, Mannheim und der nĂ€heren Umgebung nehmen mit Prinzenpaar, Garde, Fußgruppen, Musikkapellen und teils mit aufwĂ€ndig dekorierten Wagen am Zug teil.

Erstmals wurden auch Privatpersonen, gesellschaftliche Institutionen und Firmen dazu eingeladen, sich am grĂ¶ĂŸten Fasnachtszug der Metropolregion Rhein-Neckar zu beteiligen.

Ort: Innenstadt, 68161 Mannheim.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten fĂŒr die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im MenĂŒ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, fĂŒr die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 😎

Erlauchter Besuch bei der Prunksitzung der Grumbe

Guten Tag!

Heddesheim, 22. Februar 2011. Die Hellesema Grumbe luden am vergangenen Samstag zur großen Prunksitzung ins Heddesheimer BĂŒrgerhaus ein. Unter dem Motto „Manege frei fĂŒr die Grumbe Narretei“ fĂŒhrte der 1. Vorsitzende Rudi Göhner durch die zwölf Stationen des Programms. Gute Stimmung, gelungene TanzvorfĂŒhrungen und „Leut in der BĂŒtt“ sorgten fĂŒr einen kurzweiligen Abend.

Von Sabine Prothmann

Die Besucher der Prunksitzung wurden von fackelnden Schalen neben einem roten Teppich vorm BĂŒrgerhaus empfangen. „Da fĂŒhlt man sich willkommen“, kommentierte eine Besucherin wohlwollend.

Drinnen bot sich ein buntes Bild von verkleideten, bekappten, schick gemachten, aber auch ganz „normalen“ GĂ€sten. Schnell fĂŒllten sich die Reihen und kurz vor Beginn der Veranstaltung waren dann gut 200 GĂ€ste im Saal.

Rudi Göhner, 1. Vorsitzender und ElferratsprĂ€sident, moderierte mit UnterstĂŒtzung von Manuela Schöner, Prinzessin der Kampagne 2008/2009, das gut fĂŒnfstĂŒndige Programm und eröffnete getreu dem diesjĂ€hrigen Motto „Manege frei fĂŒr die Grumbe Narretei“ als Zirkusdirektor den Abend. Mit dabei natĂŒrlich der Elferrat und Prinzessin Johanna I..

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Das Mannheimer Stadtprinzenpaar besucht die Grumbe.

In farbenprĂ€chtigen KostĂŒmen stĂŒrmten die Heddesheimer Narren zur Eröffnung auf die BĂŒhne. Und ebenso vielseitig prĂ€sentierten sich die zwölf Stationen des folgenden Abendprogramms.

Die Stimmung im Publikum, die immer wieder von Alleinunterhalter Ralf Siegel aufgeheizt wurde, war ausgezeichnet, schon bald tanzten die GĂ€ste zwischen den Tischreihen und an den Seiten des BĂŒrgerhauses.

Hoher Besuch vom Mannheimer Prinzenpaar.

Mit einem dreifachen Ahoi auf Mannem, die Kurpfalz und die Hellesema Grumbe grĂŒĂŸte das Mannheimer Stadtprinzenpaar Oliver I. von Rat und Tat vom Feurio und Manuela I. von den Rheinauer Sandhasen.

In bunten ClownskostĂŒmen begeisterten die jĂŒngsten der Grumbe, die Jugendgarde, mit ihrem Auftritt. Die, so Göhner, in dieser Formation erstmals auf der BĂŒhne waren.

Laut und noch lauter – das ist Guggemusik. Und dies demonstrierten die „Grumbe-Gugger-Nodeschisser“ mit Pauken und Trompeten in ihren fantasievollen KostĂŒmen.

Barbara Seeger, die „Luftschiff“-Wirtin, wurde neue Ehrensenatorin und bekam die Senatoren-Kappe der Grumbe aufgesetzt.

Und Prinzessin Johanna I. verteilte an die Ehrensenatoren Orden. Mit dabei, in diesem Jahr wieder, Ehrensenator und BĂŒrgermeister Michael Kessler. „Der hat ja seine SenatorenmĂŒtze gar nicht dabei“, sagt mein GegenĂŒber am Tisch, „da muss er Strafe zahlen“. Der Mann gab sich als Fasnachter zu erkennen und muss es demnach wissen.

Dann geht „der KĂ€thsche ihr Mann“, das Heddesheimer Original, Otto Klemm, in die BĂŒtt. Was er da so von seinem Alltag mit seiner Frau erzĂ€hlt, amĂŒsiert und erzeugt viele Lacher.

Natalie Nase und Vanessa Mayer wirbelten als Tanzpaar ĂŒber die BĂŒhne.

Und auch Tanzmariechen Sabrina Mayer bekommt fĂŒr ihren Auftritt viel Applaus, wenngleich sie nicht mit derselben Leistung wie frĂŒher ĂŒberzeugen konnte. Die Juniorengarde zeigt ihr Können und dass bei den Hellesema Grumbe fĂŒr Nachwuchs gesorgt ist.

Weniger ĂŒberzeugend sind Edeltraud und Tochter Alexandra in der BĂŒtt. Der Dialog zwischen Mutter und Tochter kommt etwas holprig daher, doch das Saalpublikum ist in guter Stimmung und amĂŒsiert sich auch ĂŒber die manchmal etwas platten Pointen.

Ralf Siegel beweist sich wieder mal als Stimmungskanone.

Zwischen den einzelnen Programmpunkten beweist sich Ralf Siegel als Stimmungskanone. Bei „Dann hol’ das Lasso rausñ€©“ bleibt kaum ein Besucher mehr auf seinem Stuhl sitzen. Da wird mitgemacht und mitgesungen. Und dazu muss man kein eingeschworener Fasnachter sein.

Die Ilvesheimer Prinzessin Jasmin I. von der „Lachenden Insel“ kommt mit ihrem Gefolge zum nĂ€rrischen Gruß im BĂŒrgerhaus vorbei – dieser „hoheitliche“ Besuch wird natĂŒrlich kurz eingeschoben.

Der Auftritt der Großen Garde ĂŒberzeugt: Die jungen MĂ€dchen tanzen mit viel Temperament ĂŒber die BĂŒhne, schlugen RĂ€der, sprangen ins Spagat und „schmissen“ die Beine in die Luft. Eine großartige Leistung, die mit viel Applaus belohnt wurde. Mit dem Schautanz „Gute Puppen – böse Puppen“ zeigte die Großen Garde eine Choreografie ĂŒber den Gardetanz hinaus.

Thomas Kunkel vom Kappenverein aus Ober-Abtsteinach, der „Chronist der Familie Lotter“, wie ihn Rudi Göhner ankĂŒndigte, unterhielt in der BĂŒtt mit trockenem OdenwĂ€lder Humor.

Tanzmariechen Alina Bernhard zeigte eine ganz herausragende Leistung und begeisterte mit ihrem Tanz das Publikum. Trainiert wird sie von Manuela Schöner und Livia KÀrtner.

MĂ€nnlich-elegant und sexy – das MĂ€nnerballett der Grumbe

FĂŒr Begeisterung sorgte das MĂ€nnerballett der Grumbe. Die TĂ€nzer zeigten dem Publikum wie man sich mĂ€nnlich-elegant, dank dem Training von Livia KĂ€rtner, ĂŒber die BĂŒhne bewegt. Diese sexy Darbietung wurde mit viel Applaus und Zugaberufen belohnt, was die Herren auch bereitwillig umsetzten und noch eine Zugabe tanzten.

Der Auftritt des Tanzpaars Livia KĂ€rtner und Vanessa Herbel mutete schon nahezu akrobatisch an, durch die gekonnten Hebefiguren.

Mit der aus Italien stammenden Mannheimer SĂ€ngerin Raffaela wurde nochmals fĂŒr krĂ€ftig Stimmung gesorgt. Gut gelaunt schmetterte sie italienische und englische Evergreens durch den Saal.

Auf den Auftritt von „FrĂ€ulein Baumann“ alias Dr. Markus Weber von den „Spitzklickern“ musste das Saalpublikum lange warten, wurde aber durch erstklassige Comedy entschĂ€digt. Das war „richtig klasse“, sagte uns eine Zuschauerin begeistert. Und der Saal bebte vor Begeisterung.

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Der Prunk, die Sitzung und was die Grumbe besser machen können

Guten Tag!

Heddesheim, 02. Februar 2010. Die Prunksitzung der Hellesema Grumbe bot ĂŒber fĂŒnf Stunden Programm. Das ist eine mehr als ordentliche Leistung – die durchaus Potenzial hat, noch besser sein zu können.

Kommentar: Hardy Prothmann

Als junger Mann habe ich gerne Fasching gefeiert, wie das in meiner PfĂ€lzer Heimat heißt.

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Tanzmariechen Sabrina Mayer (links) mit Prinzessin Bianca I. Bild: hblog/pöl

„Fasching“ habe ich auch in meinem ersten Artikel ĂŒber einen Mannheimer Karnevalsverein geschrieben. Der MM-Redakteur Peter W. Ragge hielt mir damals (1992) eine zehnminĂŒtige Standpauke, dass es keinen Fasching in Mannheim gĂ€be, sondern nur die Fasnacht. Das meinte der Mann todernst.

In Mannheim ist die Fasnacht nÀmlich ein todernstes GeschÀft. Auch das habe ich damals gelernt.

Noch die ödeste Veranstaltung mussten wir freien Mitarbeiter mit blumigstem Geschwurbel zum Erfolg hochschreiben. Statt wahrhaftig zu berichten, wurde die LĂŒge zur Pflicht. Ein Satz wie: „Die Leichenbittermienen der alten MĂ€nner mit den schmalen MĂŒndern zeigten nur dann einen Anflug von Geilheit in den Augen, wenn die Tanzmariechen ihre Beine ordentlich hoch warfen und die Höschen zu sehen waren…“, musste politisch korrekt geschrieben werden: „Wie immer bestaunte das Publikum die Tanzmariechen, die ihr ganzes Können wieder einmal unter Beweis stellten. Der 1. Vorsitzende zeigte sich hoch zufrieden…“

In meinen drei Jahren beim MM versuchte ich fortan, möglichst keine Zeit an den FaschingsFasnachtswochenenden zu haben, weil ich keine Lust hatte, mich journalistisch verbiegen zu mĂŒssen.

Das heddesheimblog hat ausgiebig ĂŒber die Kampagne der Grumbe berichtet – und zwar gerne. Warum? Weil es bei den Grumbe lustig zugeht, die AtmosphĂ€re immer freundlich ist und das Todernste fehlt.

Die Grumbe sind ein junger Verein (1996) und ein aktiver allemal. Die MĂ€dchen und jungen Frauen der Garden zeigen sehr engagierte TĂ€nze. Das ist harte Arbeit fĂŒr die TĂ€nzerinnen, aber auch fĂŒr die Trainerinnen.

Livia KĂ€rtner muss man besonders hervorheben: Sie lebt fĂŒr den Tanz und will nach dem Abitur TanzpĂ€dagogin werden. Ihre Dynamik und ihre schier unglaubliche Energie zeigt sie mit Vanessa Herbel im Paartanz. Sie trainiert den Marschtanz der Großen Garde und zusammen mit der Vorjahresprinzessin Manuela Schöner die Tanzmariechen Alicia und Alina Bernhard sowie Sabrina Mayer.

Die frĂŒhere deutsche Rock’n Roll-Meisterin Sabrina Mayer (16) ist ein Ausnahmetalent. Ob als Tanzmariechen, in der Garde oder mit ihrer Heilbronner Tanzgruppe ĂŒberzeugt die junge TĂ€nzerin mit ihrem technischen Können und ihrer positiven Ausstrahlung auf der BĂŒhne.

Der Nachwuchs in der kleinen Garde wird von Elke Schulz trainiert, die mittlere Garde von Martina und Linda MĂŒller. Rund 30 TĂ€nzerinnen sind es insgesamt. Im Vergleich zu den großen Mannheimer Vereinen ist das sehr ordentlich.

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Die Große Garde der Grumbe. Bild: hblog/pöl

Rund 300 Mitglieder hat der 1. Karnevalsverein Hellesema Grumbe, gut 80 machen aktiv mit. Der Verein leistet damit eine aktive Jugendarbeit und zeigt gesellschaftliches Engagement, in dem er die Fasnachtstradition fortfĂŒhrt.

Klingt, als wĂ€re alles ganz toll. Das ist es fast. Denn es lief nicht alles rund auf der Großen Prunksitzung vom 30. Januar 2010.

SitzungsprĂ€sident Hans-Willi Keller fĂŒhrte motiviert durchs Programm: Nur war er ab der zweiten HĂ€lfte des Saales kaum noch zu verstehen. Vermutlich lag es nicht an der Technik, sondern an seinem Umgang mit dem Mikrophon. Man spricht da nicht einfach nur hinein, das muss man lernen und ĂŒben.

Das gilt auch fĂŒr den 1. Vorsitzenden Rudi Göhner. Auch an seiner Moderationsarbeit gibt es einiges zu verbessern. Und es ist nicht wirklich lustig, wenn er in der Vorstellungsrunde nicht alle Namen der Mitwirkenden weiß.

Und auch der Prinzessin Bianca I. wĂ€re geholfen. So „liebreizend“ sie anzuschauen ist, so freundlich sie sich prĂ€sentiert – am Mikrophon glĂ€nzt sie leider nicht.

Das ist den allerwenigsten Menschen einfach so gegeben: Auf einer BĂŒhne vor Publikum zu reden, ist eine große Herausforderung. Aber eine, die man meistern kann, wenn man sich von kundigen Menschen darin unterrichten lĂ€sst. Wer denkt, „des mach ich halt irgendwie“, tut meistens sich und anderen keinen Gefallen.

Niemand erwartet einen perfekten Entertainer-Auftritt wie ihn „FrĂ€ulein Baumann“, alias Markus Weber, hingelegt hat. Aber ein wenig mehr ÃƓbung wĂŒrde das ganze Programm und die Arbeit aller aufwerten.

Die Grumbe könnten auch ĂŒber das traditionelle BĂŒhnenprogramm nachdenken.

Statt „Frontalunterhaltung“ wĂ€re es gerade in einem kleineren Rahmen wie dem BĂŒrgerhaus möglich, die RĂ€ume von BĂŒhne und Publikum ab und an mal aufzuheben. Beim Heddesheimer Publikum wird das ankommen, denn das macht gerne und willig mit, wie die Prunksitzung gezeigt hat.

Fotostrecke: Die Prunksitzung

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Prunksitzung der Grumbe. Bild: hblog/pöl

Guten Tag!

Heddesheim, 01. Februar 2010. Die Prunksitzung der Hellesema Grumbe war straff organisiert: Die „Safari“ hatte ĂŒber 20 Programmpunkte. Die Höhepunkte waren aber trotzdem schnell ausgemacht: Sabrina Mayer und ihr Heilbronner Rock’n Roll-Team, FrĂ€ulein Baumann und Tamara Pusch. Dazwischen gabs Klamauk und Schabernak und natĂŒrlich die Garden. Was sonst?

Viel Freude mit den Fotos!

Fotos: heddesheimblog/Horst Pölitz

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
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