Sonntag, 15. Dezember 2019

Dokumentation: Winfried Kretschmann in Weinheim – Teil 5: Kinderbetreuung und solide Finanzen


Winfried Kretschmann (rechts) und Uli Sckerl arbeiten gut zusammen. Bild: weinheimblog.de

Weinheim/Rhein-Neckar, 23. MĂ€rz 2011. Winfried Kretschmann, GrĂŒnen-Spitzenkandidat in Baden-WĂŒrttemberg, will neue und bessere Formen der Kinderbetreuung im Land. Solide Finanzen sind auch dafĂŒr wichtig – ohne Einschnitte wird es nicht gehen.

Wir dokumentieren die Rede von Winfried Kretschmann in fĂŒnf Teilen.

Anschließend an die Aussagen zur Bildung sagte Winfried Kretschmann, dass die GrĂŒnen die Kinderbetreuung und Gleichstellung von Frauen voranbringen wollen: „Wir machen aus dem Kindergarten einen Bildungsgarten“, sagte Kretschmann, „den Kindern lassen wir selbstverstĂ€ndlich ihre Kindheit.“

Die Sparanstrengungen mĂŒssten dringend jetzt begonnen werden, was zu Einschnitten fĂŒhre, „man kann keinen Haushalt sanieren, ohne das das jemand merkt.“

Außerdem will er die Einnahmenseite verbessern, beispielsweise durch zusĂ€tzliche SteuerprĂŒfer: „Das kann bis 400 Millionen Euro mehr bringen.“

Abermals kritisiert er die CDU-Politik: „Hier werden Monopolisten ĂŒber die Atompolitik riesige Gewinne zugeschanzt, statt neue Energien zu fördern.“ Das sei ökonomisch und ökologisch eine Katastrophe: „Das ist ein völlig falscher Kurs.“

Winfried Kretschmann gibt sich zuversichtlich, dass die CDU-gefĂŒhrte Landesregierung nach 58 Jahren erstmals abgelöst werden kann.

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Dokumentation: Winfried Kretschmann in Weinheim – Teil 4: Bildung

Rund 250 GĂ€ste kamen zu Winfried Kretschmann und Uli Sckerl in die Weinheimer Stadthalle. Bild: weinheimblog.de

Wir dokumentieren die Rede von Winfried Kretschmann in fĂŒnf Teilen.

Vor allem die individuelle Förderung sei richtig, sagte Winfried Kretschmann: „Wenn man keine SchĂ€tze im Boden hat, dann muss man sie im Kopf haben.“

Der Schulerfolg sei immer noch sehr abhĂ€ngig vom Elternhaus: „Nichts wird das soziale Gesicht unserer Gesellschaft so sehr bestimmen, wie Bildung.“

Eltern, Lehrer, BĂŒrgermeister, Schulgemeinschaften sollten ihre Ideen einbringen können: „Wir werden gute Ideen zulassen und nicht behindern“, und: „Es kann nicht sein, dass man in Baden-WĂŒrttemberg Privatschulen grĂŒnden muss, um gute Ideen zu ermöglichen, weil das staatliche System zugenagelt ist.“

Es gebe gerade im lĂ€ndlichen Raum viele Vorbehalte gegenĂŒber Ganztagsschulen – die wolle man abbauen helfen.

Außerdem findet er es merkwĂŒrdig, dass ausgerechnet in Baden-WĂŒrttemberg, „wo doch alles so toll sein soll, mit Abstand das meiste Geld fĂŒr private Nachhilfe ausgegeben wird.“

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