Montag, 16. September 2019

Umbau des Tennenplatzes soll 473.000 Euro kosten

Land fördert Kunstrasenplatz mit 104.000 Euro

Heddesheim, 31. Mai 2012. (red/pm) Das Land bezuschusst in diesem Jahr 83 kommunale Sportstättenprojekte – eines davon in Heddesheim. Für den Umbau des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz stehen 104.000 Euro Fördergelder zur Verfügung. Gefördert werden Projekte, die sowohl dem Schul- als auch dem Vereinssport dienen.

Wie die Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer gestern per Pressemitteilung kundtat, habe man sich mit den kommunalen Landesverbänden und den Sportverbänden verständigt und wichtige Projekte zum Ausbau der Sportstätteninfrastruktur im Land identifiziert.

Der Sport leistet einen großen und vielseitigen Beitrag für die Gesellschaft, er integriert, vermittelt Werte wie Toleranz, Fairness und Teamgeist und er dient der Gesundheitsprävention. Daher brauchen wir eine gute Sportstätteninfrastruktur.

Die Landesförderung von 14,2 Millionen Euro werde kommunale Investitionen im Gesamtumfang von rund 115 Millionen Euro auslösen. Somit profitiere auch die Wirtschaft, sagte Warminski-Leitheußer.

Gefördert werden der Neubau und die Sanierung von Turn- und Sporthallen sowie von Sportfreianlagen (Sportplätze, Leichtathletikanlagen). Die Zuschüsse werden vorrangig für vielseitig nutzbare Hallen und Anlagen bewilligt, die sowohl dem Sportunterricht als auch dem Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen zur Verfügung stehen. Der Landeszuschuss beträgt in der Regel 30 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben. In der diesjährigen Förderrunde konnte mehr als die Hälfte der 150 beantragten Vorhaben berücksichtigt werden.

Die Gemeinde Heddesheim hatte 2011 beim Regierungspräsidium Karlsruhe einen Antrag zur Sanierung/Umbau eines Tennenplatzes gestellt. Laut Antrag betragen die Gesamtausgaben 473.000 Euro. Der vorgesehene Landeszuschuss beträgt 104.000 Euro.

Die Höhe des Zuschusses ist in den kommunalen Sportförderungsrichtlinien geregelt. Die Zuschüsse betragen in der Regel 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Nach den Landesrichtlinien sind die zuwendungsfähigen Ausgaben und die danach maßgeblichen Zuwendungen pauschaliert (für bestimmte Vorhaben werden pauschale Ausgaben zugrunde gelegt, daraus errechnet sich dann die 30 Prozent-Förderung des Landes, Details sind im Anhang der Richtlinien dargestellt). Ausnahmen sind möglich (gekürzter oder erhöhter Pauschalbetrag). Bei Sanierungen werden die zuwendungsfähigen Ausgaben auf 70 Prozent der für entsprechende Neubaumaßnahmen geltenden Pauschalbeträge begrenzt. Nach den Zielsetzungen der Förderrichtlinien sollen vielseitig nutzbare Einrichtungen für den Schul- und Vereinssport („Kombiprojekte“) bezuschusst werden. Dies ist bei den Förderentscheidungen zu berücksichtigen.

Nach Freigabe des Landesförderprogramms auf der Basis der Vorschläge der Regierungspräsidien durch das Kultusministerium erhalten die ausgewählten Kommunen eine Förderbescheid durch das jeweils zuständige Regierungspräsidium. In diesem Bescheid wird geregelt, in welchem Zeitraum die Mittel abgerufen werden können. Grundsätzlich ist ein Mittelabruf nur dann möglich, wenn die Fördermittel innerhalb von zwei Monaten für Zahlungen benötigt werden.

Ab dem Schuljahr 2012/13 soll es an 22 Gymnasien Modellversuche mit G 9-Zügen geben

Einigung über konkrete Ausgestaltung der G 9-Schulversuche

Jetzt wieder G9?

Rhein-Neckar/Stuttgart, 13. Dezember 2011. (red/pm) Einigung bei der grün-roten Koalition – an 44 Gymnasien soll es in den nächsten zwei Jahren wieder die Möglichkeit geben, nach neun Jahren Abitur zu machen.

Information des Staatsministerium Baden-Württemberg:

„Die grün-rote Koalition hat sich beim Thema G 9 im Rahmen des Koalitionsausschusses geeinigt: Ab dem Schuljahr 2012/13 soll es an 22 Gymnasien Modellversuche mit G 9-Zügen geben, im darauf folgenden Schuljahr weitere 22. Diese Schulversuche basieren auf dem Bildungsplan des G 8. Das Kultusministerium wurde beauftragt, dazu ein präzises Konzept zu erarbeiten. Den Antrag auf Teilnahme am Schulversuch stellt der Schulträger. Die „Dehnung“ soll in unterschiedlichen Klassenstufen erprobt werden. Die letzte Entscheidung über die Modellversuche trifft das Kabinett.

„Vielen Eltern ist es ein großes Anliegen, dass G 9-Züge ermöglicht werden. Diesem Anliegen werden wir jetzt gerecht“, unterstrichen Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer. Darüber hinaus plane die Koalition aber auch das bisherige G 8 durch eine Weiterentwicklung des Bildungsplans und durch die Erhöhung der Zahl der Poolstunden zu verbessern. Neben den jetzt zu realisierenden G 9-Schulversuchen wird es mit der Einführung der Gemeinschaftsschule weitere Angebote für das 9-jährige Abitur geben.“