Dienstag, 19. September 2017

Ergebnisse des B├╝rgerbeteiligungsprozesses ver├Âffentlicht

Das neue Leitbild der Gemeinde Heddesheim

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Rund 80 B├╝rger/innen haben bei der Entwicklung der Leits├Ątze mitgewirkt.

 

Heddesheim, 21. September 2013. (red/aw) Heddesheim hat 45 Leits├Ątze f├╝r die Zukunft der Gemeinde ver├Âffentlicht. Sie sind das Ergebnis des B├╝rgerbeteiligungsprozesses, der im November 2012 gestartet worden war. Das Leitbild soll vor allem den Gemeinderat in den kommenden Jahren bei verschiedensten Anl├Ąssen begleiten. Ins B├╝rgerhaus kamen am Montag rund 160 B├╝rger/innen zur Pr├Ąsentation. [Weiterlesen…]

Gabis Kolumne

„Irgendwann klemmt die Schublade.“

Rhein-Neckar, 23. Januar 2012. Manche Dinge sollten erledigt werden, und zwar m├Âglichst schnell. Andere m├Âchte man gerne bald wiederholen, aber man bekommt sie im Alltag kaum unter. Das mit der Regelm├Ą├čigkeit ist so eine Sache, denkt Gabi.

Wegen ├ťberf├╝llung geschlossen.

Ich habe ihm Flur eine Schublade, da fliegt alles rein, was noch sortiert und abgeheftet werden muss: Kontoausz├╝ge, ├╝berwiesene Rechnungen, Garantien und Zettel jeglicher Art. Und alle paar Monate geht wegen ├ťberf├╝llung gar nichts mehr, sprich die Schublade geht nicht mehr zu.

Das ist dann der Zeitpunkt, an dem ich meine Ablage machen muss. Habe ich es hinter mich gebracht, denke ich meist, das war doch gar nicht so schlimm, das sollte ich viel regelm├Ą├čiger machen.

Unter diese Rubrik f├Ąllt auch Keller aufr├Ąumen, Kleiderschrank aussortieren, Auto und Fenster putzen ÔÇŽ

Sind die Dinge erledigt, f├╝hlt man sich richtig gut, freut sich ob der getanen Arbeit und nimmt sich vor, so lange wird man es nie wieder liegen lassen.

Irgendwann klemmt die Schublade

Doch irgendwann klemmt die Schublade wieder und aus den Fenstern kann man kaum noch rausschauen.

R├ĄumÔÇÖ doch Deine Klamotten abends gleich weg, wenn du sie ausziehst, ermahne ich deswegen auch meine Tochter regelm├Ą├čig, denn schlie├člich soll sie es ja lernen.

Meine Gro├čmutter hatte ihren Haushalt noch gut organisiert, montags wurde gewaschen, dienstags demnach geb├╝gelt, mittwochs Staub gewischt und gesaugt, donnerstags das Bad geputzt und die B├Âden gewischt, freitags die Betten bezogen, samstags Kuchen gebacken und sonntags ausgeruht. Bei dieser Regelm├Ą├čigkeit blieb nichts liegen, es stapelte sich nichts, wie zum Beispiel meine B├╝gelw├Ąsche im Keller.

Ich wei├č noch, wenn ich als junge Frau bei meiner Gro├čmutter vorbeischaute und es war beispielsweise Montag, fragte sie: ÔÇ×Und Kind, hast du deine W├Ąsche schon gemacht?ÔÇť Es war f├╝r sie kaum nachvollziehbar, dass man in der ÔÇ×heutigenÔÇť Zeit noch so viel anderes zu tun hatte, erst in jungen Jahren Semesterarbeiten anfertigen, sp├Ąter dann mit Kindern in die Krabbelgruppen zu gehen und schlie├člich neben dem Haushalt noch zu arbeiten. Und dazu die ganzen Freizeitvergn├╝gen ÔÇô diesen Stress hatte meine Gro├čmutter nicht, aber einen gut aufger├Ąumten und ordentlichen Haushalt ÔÇô mit Regelm├Ą├čigkeit.

Szenenwechsel

K├╝rzlich war ich mit vier Freundinnen aus. Und wir waren nicht einfach nur im Kino oder was trinken, sondern wir waren auf einem Live-Konzert in einem Heidelberger Club. Es war laut, es war voll und es wurde sp├Ąt. Und es machte Spa├č. ÔÇ×Das sollten wir bald wieder mal machenÔÇť, sagte eine der Freundinnen.

Vergangene Woche waren wir mit Freunden im Theater ÔÇô es war ein wunderbarer Abend. ÔÇ×Das sollten wir bald wieder mal machenÔÇť, dachte ich.

Die Liste der Dinge, die ich gerne ÔÇ×bald wieder mal machen m├ÂchteÔÇť ist ebenso endlos wie die der Dinge, die ich bald wieder machen sollte.

Es ist das Treffen mit einer Freundin, die im Elsass wohnt, die Wanderung in der Pfalz, der Tag in einem Wellness-Bad, der Besuch einer Lesung oder Ausstellung ÔÇô die Reihe ist beliebig erweiterbar.

Und auch hier: Setzt man das Vorhaben in die Tat um, scheint es kaum nachvollziehbar, warum man damit so lange gewartet hat, warum man sich zwischen Job, Kinder, K├╝che keinen Freiraum schaffen konnte und warum man sich immer so einen Ruck geben muss.

Einfacher ist es mit Dinge, die sich wiederholen, der w├Âchentliche Sportkurs, das monatliche Treffen mit Freunden. Sobald es in unserem Zeitablauf fest verankert ist, quasi auf regelm├Ą├čiger Wiedervorlage, gelingt es sehr gut es in den Alltag zu integrieren.

So wissen meine Kinder und mein Mann, dass ich montags und freitags abends zum Sport gehe, dass ich mich einmal im Monat mit meinem Literasturkreis treffe und dass sonntagsabend der Tatort fest auf dem Programm steht.

Will ich an anderen Abenden einen Film schauen ÔÇô wir haben nur einen Fernsehen ÔÇô tritt das meist gro├če Diskussionen los, aber alle wissen ÔÇ×Mama schaut am Sonntagabend Tatort und da f├Ąhrt kein Zug dr├╝ber.ÔÇť

Das ist planbar.

Ausrei├čer aus dem Alltag

Aber sind es nicht die kleinen Ausrei├čer aus dem Alltag, die unser Leben w├╝rzen.

Und das Salz in der Suppe ist wohl, dass wir es eben nur selten tun und somit die Sehnsucht die Antriebskraft ist.

Bei den l├Ąstigen Dingen ist der Sieg ├╝ber den inneren Schubladen-Schweinehund die wahre Befriedigung.

W├╝rden wir alles regelm├Ą├čig erledigen, k├Ânnten wir dieses Gef├╝hl nicht genie├čen. Und w├╝rden die sch├Ânen Augenblicke des Lebens zur Regelm├Ą├čigkeit, ginge das Besondere verloren.

So k├Ąmpfe ich mit den Unannehmlichkeiten und sehne mich nach den Auszeiten, denn ich will alles h├Ąufiger, aber bitte nicht regelm├Ą├čig tun.

gabi

Herzlich willkommen bei einem der besten Terminkalender der Region


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 18. M├Ąrz 2011. (red) Jedes unserer Blogs f├╝r die Orte Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim hat einen eigenen Terminkalender – und die erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Der Grund: Unsere Terminkalender sind einfach zu bedienen und von jedem Internet-Computer zu jeder Zeit kostenfrei abrufbar.

Obwohl zum Beispiel der Terminkalender vom Rheinneckarblog aktuell gut 200 Termine im M├Ąrz ausweist, ist er trotzdem einfach zu bedienen und verschafft schnell einen tollen ├â┼ôberblick. Und auch die Terminkalender in unseren „Ortsblogs“ f├╝r Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim sind gut sortiert und sind ein klasse Angebot.

Ob Fest, Vereinstermin, Sport, Kultur, Politik, Kultur, Freizeit – unsere Kalenderinformationen wachsen stetig.

Sie k├Ânnen sich die Termine wochen- oder monatsweise oder in einer t├Ąglichen ├â┼ôbersicht anschauen. Und wenn Sie nicht an allen Terminen interessiert sind, k├Ânnen Sie nur die Kalender anzeigen lassen, die Sie sehen wollen.

Ein Klick und Sie sehen wo die Veranstaltung ist.

Ein Klick ├Âffnet den Termin, sofern eine Stra├če angegeben ist, k├Ânnen Sie sich den Terminort per Google Maps anzeigen lassen. Und wer dann noch mehr will, kann sich sogar die Route anzeigen und berechnen lassen.

Gegen├╝ber der Zeitung haben elektronische Kalender noch viel mehr Vorteile: Sofern Sie selbst einen kostenfreien Google-Kalender haben, k├Ânnen Sie interessante Termine einfach per Klick in ihren Kalender ├╝bernehmen – auch in Outlook beispielsweise. Daf├╝r m├╝ssen Sie nur ihren Outlook-Kalender mit ihrem Google-Kalender synchronisieren.

Sie sparen sich Zeit, m├╝ssen keinen Termin per Hand eintragen.

Und es geht noch besser: Wenn Sie den Kalender als „Feed“ kostenfrei abonnieren, erhalten Sie jedes Mal eine Nachricht per email, wenn ein neuer Termin hinzukommt. Interessiert Sie der Termin, ├╝bernehmen Sie ihn, interessiert er nicht, l├Âschen Sie die email.

Die Termineintr├Ąge sind oft sehr informativ – nicht wie in der Zeitung nur ein paar Zeilen. Wir bieten meist umfangreiche Beschreibungen mit Telefonnummern und Ansprechpartnern.

Sie wollen Freunde auf einen Termin aufmerksam machen? Kein Problem – per Kopieren und Einf├╝ngen ├╝bernehmen Sie den Termin in eine email und ab damit.

Und wenn Sie Hinweise auf Termine haben, die noch nicht im Kalender stehen, dann schreiben Sie uns eine email an termine (at) rheinneckarblog.de – nat├╝rlich auch, wenn Sie einen Fehler feststellen. Niemand ist perfekt und wir freuen uns ├╝ber solche Hinweise, weil wir umgehend korrigieren, was wieder allen zugute kommt.

Die Zeitung bietet Ihnen einen solchen Service nicht – die m├╝ssen Sie f├╝r teures Geld kaufen oder abonnieren.

Der Terminkalender Rhein-Neckar - klicken Sie auf das Bild, um ihn aufzurufen. Sie finden auf allen unseren Blogs links oben in der zweiten Men├╝zeile den Link "Termine" - dort werden dann die lokalen Terminkalender angezeigt.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das rheinneckarblog

Diese Woche: Tipps und Termine

Guten Tag!

Tipps und Termine f├╝r den 31. Januar – 6. Februar 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps f├╝r die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm├Âglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern f├╝r Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Weinheim und Rhein-Neckar.

Dienstag, 1. Februar, 20 Uhr, FodyÔÇÖs F├Ąhrhaus

Ladenburg. Einmal im Monat, immer dienstags, spielt MoÔÇÖRoots in Fody’s F├Ąhrhaus. Es ist eine Live-Session mit Vokalisten und Musikern der Extra-Klasse, Gastgeberin ist die S├Ąngerin und Schauspielerin Susan Horn. Diesmal zu Gast ist die Britin AQuilla Fearon.

AQuilla Fearon.

AQuilla Fearon ist eine Britin mit jamaikanischen Wurzeln, seit 2009 Wahlmannheimerin und ein gro├čes musikalisches Talent. Sie arbeitete als Songwriterin und S├Ąngerin bereits mit K├╝nstlern wie Phil Collins, Faithless, Dido, Lisa Stansfield und dem erfolgreichen Salsamusiker Alex Wilson zusammen, mit dem sie unter anderem die bekannte Salsaversion des Chaka Khan-Songs „AinÔÇÖt nobody“ aufnahm. AQuilla liebt das live performing und tut dies mit einer Menge Energie und hohen Wiedererkennungswert. Auch vor der Theaterb├╝hne schreckt sie nicht zur├╝ck, so ├╝bernahm sie Rollen in den Londoner Auff├╝hrungen der St├╝cke „The Crucible“ und „Children of Eden“.

Ihre gro├če Liebe ist und bleibt jedoch trotz allem die Musik. Ihr Repertoire reicht von der klassischen Soulmusik, in der sie selbst sich am heimischsten f├╝hlt, ├╝ber Lateinamerikanische Kl├Ąnge und Pop bis hin zum Reggae.

Ort: Neckarstra├če 62, Ladenburg.
Karten: Eintritt: 3 Euro.

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Mittwoch, 2. Februar, 15 Uhr, B├╝rgerhaus „Pflug“

Der Gr├╝ffelo.

Heddesheim. Ein Theaterst├╝ck nach dem weltber├╝hmten und mehrfach preisgekr├Ânten Kinderbuch von Julia Donaldson und Axel Scheffler. F├╝r mutige M├Ąuse ab 4 Jahren im B├╝rgerhaus „Pflug“.

Die kleine Maus ist unterwegs im Wald und alle scheinen es gut mit ihr zu meinen. Der Fuchs l├Ądt sie zur G├Âtterspeise ein, die Eule bittet zum Tee und die Schlange zum Schlangen-M├Ąuse-Fest. Pfiffig wie sie ist, denkt die kleine Maus sich einen Freund aus, den schrecklichen Gr├╝ffelo!

Ort: Unterdorfstr. 2, Heddesheim.
Karten: Eintritt: 2,50 Euro f├╝r Kinder, 3,50 Euro f├╝r Erwachsene. Vorverkauf: Gemeindeb├╝cherei.

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Mittwoch, 2. Februar, 20 Uhr, Stadthalle

Die "Zeugin der Anklage". Szenenfoto.

Die „Zeugin der Anklage“. Szenenfoto.

Weinheim. Die Kulturgemeinde zeigt den Krimi-Klassiker „Zeugin der Anklage“ von Agatha Christie. Es spielen mit Ulrich Vo├č, Annette Felber u.a. Die Regie f├╝hrt Wolfgang Rumpf. Inszeniert vom Berliner Kriminal Theater.

Der Handelsvertreter Leonard Vole wird verd├Ąchtigt, die reiche Witwe Emily French ermordet zu haben. Ein Motiv h├Ątte er, er ist ihr Erbe. Er erkl├Ąrt, unschuldig zu sein; doch alle Beweise sprechen gegen ihn. Die ziemlich aussichtslose Lage des Angeklagten reizt den Strafverteidiger Sir Wilfried, den Fall zu ├╝bernehmen. Die einzige Chance f├╝r einen Freispruch sieht Sir Wilfried in der Aussage von Voles Frau Christine. Nur sie k├Ânnte sein Alibi best├Ątigen.

Doch als sie als Zeugin vor Gericht erscheint, ist die Sensation perfekt. Sie bezichtigt ihren eigenen Mann des Mordes. Der unglaublich raffinierte Gerichtskrimi steigert sich bis zur verbl├╝ffenden Pointe und liefert dem Betrachter ein intelligentes, spannendes Denkspiel. Das Berliner Kriminaltheater – erinnert sei an die famose Auff├╝hrung von „Die zw├Âlf Geschworenen“ aus 2009 – zeigt erneut, wie gut es mit klassischen Kriminalstoffen umgehen kann.

Ort: Birkenauertalstra├če 1, Weinheim.

Karten: Gesch├Ąftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de

├ľffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn ge├Âffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Abo D und freier Verkauf.

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Freitag, 4. Februar, 20 Uhr, Jazzhaus Heidelberg

Das Buch zu Horst Lippman.

Heidelberg. Buchvorstellung „Horst Lippmann. Ein Leben f├╝r Jazz, Blues und Rock“ mit dem Autor Michael Rieth und Verleger Georg Stein im Heidelberger Jazzhaus. Anschlie├čend Live Jazz: Two Guitars feat.

Der Musiker Horst Lippmann (1927-1997) gilt als einer der bedeutendsten Wegbereiter der popul├Ąren Musik; nach 1945 hat er die Entwicklung der Jazz-, Blues- und Rockmusik in Deutschland entscheidend beeinflusst. Er begr├╝ndete unter anderem 1953 das Deutsche Jazzfestival Frankfurt und machte Frankfurt zur deutschen Jazzhauptstadt. Zusammen mit seinem Partner Fritz Rau gr├╝ndete er 1964 die legend├Ąre Konzertagentur Lippmann+Rau. Mit dem Buch von Michael Rieth erscheint nun die erste Biografie ├╝ber Horst Lippmann ├óÔéČÔÇŁ eine eindrucksvolle W├╝rdigung eines Mannes, der Musikgeschichte schrieb.

Ort: Leyergasse, Heidelberg.
Eintritt: 5 Euro.

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kaffeeehaus

Freitag, 4. Februar, 19:30 Uhr, Automuseum Dr. Carl Benz

Das Automuseum in Ladenburg.

Ladenburg. Auftaktveranstaltung zum „Ladenburger Automobilsommer“ anl├Ąsslich des 125 j├Ąhrigen Automobiljubil├Ąums.

Das Land Baden-W├╝rttemberg w├╝rdigt in diesem Jahr mit dem „Automobilsommer“ die Geburtsstunde des Automobils im Jahre 1886, also vor 125 Jahren. Die Benz-Stadt Ladenburg feiert dieses Jubil├Ąum selbstverst├Ąndlich kr├Ąftig mit; ein speziell sich daf├╝r gebildeter Arbeitskreis hat ein ├╝ber das ganze Jahr verteiltes attraktives Veranstaltungsprogramm zusammengestellt, das die Ladenburger B├╝rgerschaft sowie die G├Ąste unserer Stadt zur Teilnahme und zum Mitmachen motivieren soll.

Ein buntes Programm, darunter ein Dialektsketsch mit den SWR-Moderatoren Doris Steinbei├čer und Eberhard Reu├č, ein Vortrag des Museumsinhabers Winfried A. Seidel und die Vorstellung seines neuen Benz-Buches „Tatort Mannheim“, wird Sie durch den Abend begleiten. Die musikalische Umrahmung wird von der Musikschule der Stadt Ladenburg gestaltet.

Ort: Automuseum Dr. Carl Benz, Ilvesheimer Str. 26, Ladenburg.

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Samstag, 5. Februar, 20 Uhr, Domhofsaal

TopDogs

Szenenbild der Ladenburger Theatergruppe spielART.

Ladenburg. Nach acht ausverkauften Vorstellungen im Heidelberger TiKK (Theater im Kulturhaus Karlstorbahnhof) spielt die Theatergruppe aus Ladenburg an weiteren zwei Abenden im Februar 2011 die Tragikom├Âdie „Top Dogs“ von Urs Widmer im Domhofsaal.

Das St├╝ck handelt von arbeitslosen Spitzenmanagern. In einem Frankfurter Outplacement-Center, der „New Challenge Company“, werden acht entlassene Spitzenmanager auf ihre Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt gecoacht. Das St├╝ck setzt sich mit den knallharten Anforderungen der heutigen Berufswelt auseinander und zeigt die bisweilen skurril-komischen Versuche der „Top Dogs“, beruflich und privat wieder auf die F├╝├če zu kommen.

Nach „King Kongs T├Âchter“ von Theresia Walser ist dies die zweite Inszenierung der Gruppe.

Ort: Hauptstra├če 9, Domhof, Ladenburg.
Kartenreservierung: Reservierungen unter 0160 – 734 60 90. Weitere Vorstellung: Sonntag, 6. Februar um 17.00 Uhr.

 

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Bis 24. April, Museum der Stadt Weinheim

„Hochzeit der Natur“ von Renate Brinkmann.

Ladenburg. Das Weinheimer Museum zeigt unter dem Titel „Eine Retrospektive“ bis 24. April eine Sonderausstellung mit Bildern von Renate Brinkmann.

Das „Malhaus am Blauen Hut“, direkt am Osttor des Weinheimer Schlossparks in der Altstadt, ist in der ganzen Region bekannt. Unz├Ąhlige Menschen haben dort das Malen gelernt, Hunderte von Kindern haben die erste Bekanntschaft mit dem Pinsel geschlossen. 1990 wurde das Malhaus, ein wildromantisches Fachwerkhaus unter alten Schlosspark-B├Ąumen, von der K├╝nstlerin Renate Brinkmann gegr├╝ndet.

Die 1949 in Kettwig geborene und in D├╝sseldorf ausgebildete Kunsterzieherin konnte ihr Malhaus selbst nur wenige Jahre begleiten. Sie starb 1994 in Weinheim; die Zweiburgenstadt war zu ihrer neuen Heimat geworden. Das Museum der Stadt am Amtshausplatz widmet Renate Brinkmann jetzt eine Retrospektive, eine Sonderausstellung mit Bildern aus ihrem k├╝nstlerischen Nachlass, zusammengestellt von Rudolf Brinkmann und dem Kunsthistoriker Reinhold Weinmann.

Die Arbeiten Renate Brinkmanns zeigen eine gro├če Vielfalt an Techniken und Motiven. Von der realistischen Landschaftsmalerei bis hin zu Collagen mit Eisenerz und Seidenpapier reicht die Bandbreite. Die Retrospektive widmet sich dem neugierigen Forschen Renate Brinkmanns nach immer neuen k├╝nstlerischen Arbeitsweisen und Bildgegenst├Ąnden.
Ort: Amtsgasse 2, Weinheim.
├ľffnungszeiten: Zu sehen ist die Sonderausstellung „Renate Brinkmann – eine Retrospektive“ im 1. OG des Museums in der Amtsgasse noch bis zum 24. April zu den ├ľffnungszeiten Dienstag bis Donnerstag 14 Uhr bis 17 Uhr, Samstag 14 Uhr bis 17 Uhr und Sonntag 10 Uhr bis 17 Uhr

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie m├Âchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ├╝bernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgew├Ąhlte Termine in unsere ├â┼ôbersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und f├╝r Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich gro├čer Beliebtheit – Sie k├Ânnen hier auch gerne f├╝r sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

├â┼ôber unsere Blogs erreichen Sie t├Ąglich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin w├Ąhlte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.

Eine sch├Âne Woche w├╝nscht Ihnen

Die Redaktion

In eigener Sache: rheinneckarblog istlokal.de


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 25. Januar 2011. Ende 2010 haben die Journalisten Stefan Aigner und Hardy Prothmann sowie der Diplom-Medienp├Ądagoge Thomas Pfeiffer das Netzwerk istlokal.de gestartet. Das Netzwerk unterst├╝tzt journalistische Angebote im Internet, die lokal oder regional informieren.

Von Hardy Prothmann

Die lokale Berichterstattung bietet die exklusivsten Nachrichten der Welt. Was vor Ort passiert, betrifft die Menschen, die dort leben. Egal ob in M├╝nchen, Berlin, K├Âln, Stuttgart, auf dem platten Land oder in einem Ballungsraum. Oder in New York, Los Angeles, Paris, London, Mailand, Barcelona.

In den vergangenen zwei Jahren sind in vielen Orten Deutschlands lokale „Blogs“ oder digitale Internet-Zeitungen entstanden und auch 2011 werden viele neue Angebote dazukommen. Mal sind es politisch engangierte B├╝rger, mal Journalisten, die das „nebenbei“ machen. Aber immer mehr Angebote werden mit dem Anspruch der Herausgeber betrieben, von dieser Arbeit auch leben zu k├Ânnen.

Kritischer Zustand des Journalismus.

Jeder, der ein kommerzielles Angbot betreibt, steht dabei vor denselben Problemen: Der lokale und regionale Werbemarkt im Internet ist noch nicht befriedigend entwickelt, noch nicht einmal ausreichend.

Das Portal von istlokal.de bietet vernetzten Journalismus.

Aus gutem Grund. Die Presselandschaft in Deutschland ist ├╝berwiegend monopolisiert. Bis auf wenige Ausnahmen gibt es fast nur noch „Einzeitungskreise“ – sprich, es gibt keinen journalistischen Wettbewerb mehr vor Ort. Die Monopolzeitungen bestimmen, ├╝ber wen was wann wie berichtet wird.

Wozu das f├╝hrt, zeigt das Beispiel Stuttgart21 deutlich. Die Stuttgarter Zeitung hat kaum kritisch berichtet – aus gutem Grund. Wie der stern mit dem Hintergrundbericht „Fahrt auf schw├Ąbischem Filz“ offenlegte, geh├Ârt die Zeitung zur S├╝dwestdeutschen Medienholding (SWMH), die vor einiger Zeit die S├╝ddeutsche Zeitung gekauft hat.

„Fahrt auf schw├Ąbischem Filz.“

Ein schwerer finanzieller Brocken, der das Unternehmen in Schwierigkeiten brachte. Ãœber die Landesbank Baden-Württemberg nahm man ein Schuldscheindarlehen über 300 Millionen Euro auf, so der Bericht.

Darin hei├čt es: „Die LBBW war hierf├╝r ein idealer Partner. Vorsitzender ihrer Tr├Ągerversammlung ist Ministerpr├Ąsident Mappus. In ihrem Verwaltungsrat hat die Politik das Sagen. Vorsitzender ist der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Schneider, Pr├Ąsident des baden-w├╝rttembergischen Sparkassenverbands. Mitglieder des Verwaltungsrats sind unter anderem der Stuttgarter OB Wolfgang Schuster, die CDU-Landesminister Wolfgang Reinhart (Berlin/Europa) und Willi St├Ąchele (Finanzen), die Unternehmer Heinz D├╝rr und Dieter Hundt und Claus Schmiedel, Chef der SPD-Fraktion im Landtag. Der hielt Stuttgart 21 bis vor kurzem f├╝r „menschenfreundlich, umweltfreundlich und relativ schnell realisierbar.“

Solche Verbindungen lassen vermuten, dass eine objektive Berichterstattung nicht mehr gegeben ist.

Der stern berichtet ├╝ber die Verfilzung von Medien, Politik und Wirtschaft.

Zur├╝ck zum Werbemarkt – der wird von Zeitungen dominiert. Und jede Anzeige, die von Print nach Online abwandert, ist ein Verlust, der die Zeitungen trifft. Die haben folglich ├╝berhaupt kein Interesse, den Online-Werbemarkt zu entwickeln. Denn Online-Anzeigen sind g├╝nstiger, sprich, bringen den Zeitungen weniger Einnahmen.

Dramatische Entwicklung.

Und wer sich online informiert, auch durch Werbung, braucht keine Zeitung mehr – die teils dramatisch zur├╝ckgehenden Auflagen- und Abozahlen zeigen deutlich, unter welchem wirtschaftlichem Druck Zeitungen stehen.

Mit dramatischen Folgen f├╝r die B├╝rgerinnen und B├╝rger: Die Berichterstattung wird zunehmend flacher, da die Zeitungsverlage in den vergangenen Jahren hunderte Journalisten entlassen haben. Es gibt Regionen in Deutschland, ├╝ber die ├╝berhaupt keine Berichterstattung mehr stattfindet. Die ungepr├╝fte ├â┼ôbernahmen von „PR-Artikel“ ist an der Tagesordnung.

Wer aufmerksam die Zeitung liest, stellt fest, dass der ├╝berwiegende Teil der Artikel nicht mehr redaktionell vor Ort erarbeitet wird, sondern au├čerhalb der Zeitung. Ob als Agenturmeldung oder PR-Text.

Und es gibt jede Menge Lokalredakteure, die eine Pressemitteilung ein wenig umschreiben und dann unter ihrem Namen als eigenen Artikel ver├Âffentlichen. Das ist Betrug am Leser. Und der findet t├Ąglich ├╝berall statt.

Journalismus ist wichtig f├╝r die Demokratie.

Und es schadet der Glaubw├╝rdigkeit des Journalismus, der eigentlich die „4. Macht“ im Staate sein soll. Durch kritisches Pr├╝fen von Informationen, durch Recherche von Hintergr├╝nden und Verbindungen, durch eine objektive Berichterstattung. Diese Aufgabe ist enorm wichtig, um eine Demokratie stabil zu halten.

Engagierte B├╝rger und freie Journalisten gr├╝nden deshalb ihre eigenen Medien – aus Frust ├╝ber die unzul├Ąngliche „Lobby“-Berichterstattung der Zeitungen, die oft mehr verschweigen, denn berichten. Aus der ├â┼ôberzeugung heraus, dass dort immer weniger echter Journalismus stattfindet.

Die Alternative hei├čen Blog oder Internet-Zeitung – die Namensgebung spielt keine Rolle, sondern der Inhalt. Hier finden Dokumentation und kritische Berichte statt.

Vielf├Ąltige Herausforderungen.

„B├╝rgerjournalisten“ stehen dabei vor der Herausforderung, wie sie diese journalistische T├Ątigkeit wahrnehmen. Journalismus ist ein Handwerk, das man lernen kann und muss. Ohne Kenntnisse in Sachen Recherche, Schreiben und auch Medienrecht werden wichtige Informationen nicht gefunden oder es drohen Abmahnungen von denen, die sich durch die Berichte „gest├Ârt“ f├╝hlen – sei es die Kirche, seien es Unternehmen oder Politiker oder ├âÔÇ×mter.

Hardy Prothmann ist verantwortlicher Redakteur f├╝r die Angebote des rheinneckarblogs. Bild: sap

Professionelle Journalisten brauchen Einnahmen, von denen sie leben k├Ânnen und mit denen sie ihre Arbeit finanzieren. Also Werbeeinnahmen. Manche gr├╝nden auch F├Ârdervereine, die die Arbeit ├╝ber Mitgliedsbeitr├Ąge und Spenden finanzieren.

Das Netzwerk istlokal.de will eine Genossenschaft gr├╝nden, in der unabh├Ąngige Internet-Medien, die lokal und/oder regional berichten, sich organisieren. Um journalistische Aus- und Fortbildung anzubieten. Um sich bei technischen L├Âsungen zu unterst├╝tzen, um sich rechtlich wehren zu k├Ânnen und nat├╝rlich, um den lokal-regionalen Onlinewerbemarkt voranzubringen.

Wir stehen dabei in Konkurrenz zu den Tageszeitungen. Journalistisch und auch gesch├Ąftlich.

Vernetzter Journalismus.

Wo es schon teils herausragende lokale Angebote gibt, k├Ânnen Sie auf unserer Seite istlokal.de nachschauen. Wenn Sie selbst ein Angebot planen, k├Ânnen Sie sich gerne an uns wenden. Wenn Sie schon ein Angebot in Betrieb haben, schlie├čen Sie sich uns an. Die notwendigen Informationen finden Sie auf unserer Website.

istlokal.de wird seine Mitglieder, egal ob hauptberufliche Journalisten oder B├╝rgerjournalisten, unterst├╝tzen. Zum einen zur F├Ârderung der Presse- und Meinungsfreiheit, zum anderen als „Unternehmer“-Verband f├╝r professionelle Journalisten. Und wir sind ├╝berzeugt davon, dass wir auch die Wirtschaft, die Vereine, die Forschung und andere Bereiche der Gesellschaft mit einem verantwortungsvollen Journalismus unterst├╝tzen.

F├╝r das erste Halbjahr 2011 ist eine Informationsveranstaltung geplant. Wir werden Sie ├╝ber unsere Fortschritte zeitnah informieren.

Hintergrund:

Hardy Prothmann ist verantwortlich f├╝r das rheinneckarblog und betreibt zudem die lokalen Angebote heddesheimblog.de, hirschbergblog.de, ladenburgblog.de und weinheimblog.de. F├╝r seine Arbeit wurde er 2009 und die „100 Journalisten des Jahres“ durch eine unabh├Ąngige Jury der Fachzeitschrift „MediumMagazin“ auf Platz 3 in der Kategorie „Regionales“ gew├Ąhlt.

Er arbeitet seit 1991 als freier Journalist. W├Ąhrend des Studiums von 1991-1994 f├╝r den Mannheimer Morgen, ab 1995 ├╝berregional f├╝r fast alle gro├čen Medien sowie die ARD. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von netzwerk recherche und Mitglied des Frankfurter Presseclubs. Im Mai 2009 startete er das heddesheimblog.de.

Stefan Aigner ist freier Journalist in Regensburg. Er betreibt die Seite regensburg-digital.de und ist bundesweit durch seine kritische Berichterstattung bekannt geworden, die ihm schon drei Prozesse eingebracht hat. Aktuell hat ihn die Di├Âzese Regensburg verklagt, weil er die Zahlung von Geldern an die Eltern eines Missbrauchsopfers in Anlehnung an einen Spiegelbericht als „Schweigegeld“ benannt hat. Die katholische Kirche hat auf Unterlassung geklagt. Weil Stefan Aigner 10.000 Euro Spendengelder einwerben konnte, hat er sich auf den Prozess einlassen k├Ânnen. Das Hamburger Landgericht will das Urteil Ende Februar 2011 verk├╝nden.

Thomas Pfeiffer ist Diplom-Medienp├Ądagoge und Social Media-Experte. Er betreibt die Seite webevangelisten.de und ist Mitbegr├╝nder des Twittwoch, eines Vereins zur F├Ârderung von Social Media-Anwendungen. Der passionierte Bergsteiger unterst├╝tzt das Netzwerk istlokal.de mit seinen Expertenkenntnissen. Als politisch interessierter B├╝rger ist er zudem „Genosse“ der links-liberalen Tageszeitung die „taz“ aus Berlin.

istlokal.de wurde am 28. Dezember 2010 in Heddesheim gegr├╝ndet. Zur Zeit findet die Mitgliederwerbung statt. In K├╝rze wird der „Vorstand“ durch weitere Journalisten erweitert, die sich aktiv in das Netzwerk einbringen wollen. Geplant ist die Gr├╝ndung einer Genossenschaft sowie einer operativen GmbH, die die organisatorischen Arbeiten ├╝bernimmt.

Wir sind offen f├╝r Sponsoren, die zu uns passen und Kooperationspartner, die gerne mit istlokal.de zusammenarbeiten m├Âchten. Erste Gespr├Ąche werden mit der Fotografenagentur Freelens sowie dem Autoren-Netzwerk Freischreiber gef├╝hrt.

Diese Woche: Tipps und Termine

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Guten Tag!

Tipps und Termine f├╝r den 24. – 30. Januar 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps f├╝r die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm├Âglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern f├╝r Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Weinheim.

Mittwoch, 26. Januar, 10 Uhr, Zwinger

„Ben liebt Anna“ – Szenenfoto. Quelle: Theater Heidelberg

Heidelberg. Der Zwinger zeigt „Ben liebt Anna“ ein Theaterst├╝ck nach dem Roman von Peter H├Ąrtling.
Eine Morgens kommt eine neue Mitsch├╝lerin in Bens Klasse: Anna. Sie sieht ein bisschen anders aus als die anderen, wird verspottet und kommt nicht aus Deutschland. Aber Ben hat`s voll erwischt und es stimmt, was bald jeder wei├č: Ben liebt Anna. F├╝r Ben ist es das erste Mal und er wei├č wirklich nicht, was werden soll.

Wie werden die Eltern, Freunde und Geschwister reagieren? Was, wenn Anna seine Gef├╝hle nicht erwidert? Wie und ob die beiden zusammen kommen, was sie erleben oder nicht erleben, h├Ąngt diesmal nicht nur von den beiden und vom Autor, sondern auch vom Publikum ab.

Denn bei unserer Dramatisierung des bekannten Jugendbuches hat das Publikum ein Wort mitzureden, sind die Zuschauer eingeladen, die Handlung aktiv mitzugestalten. So ist jede Auff├╝hrung anders, stellen sich die Fragen „Was h├Ątte ich tun k├Ânnen?“,“Was w├Ąre, wenn?“ jedes Mal neu. Wie im richtigen Leben. Mit „Ben liebt Anna“ kommt nach l├Ąngerer Zeit wieder ein St├╝ck des bekannten und beliebten Schriftstellers Peter H├Ąrtling auf die B├╝hne des zwinger3.

Ort: Zwingerstr. 3-5, Heidelberg.
Karten: Tickets ab 17,30 Euro, MO-FR: 8-22 Uhr, SA: 9-18 Uhr, SO: 10-18 Uhr.

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Donnerstag, 27. Januar, 19 Uhr, Wachenburg

Krimidinner auf der Wachenburg.

Weinheim. Erlebnisgastronomie auf der Wachenbur: Ein Leichen├é┬şschmaus – Der erste Teil der Ashton├é┬şburry-Trilogie. Krimidinner. Ein au├čergew├Âhnlicher Abend a l├â┬í Edgar Wallace mit mindestens einer Leiche. Der Geist Englands der fr├╝hen 60er Jahre weht durch den Saal. Eine illustre Gesellschaft kommt zu einer besonderen Feier zusammen.

Der Anlass ist die Testamentser├Âffnung des wohlhabenden und pl├Âtzlich verstorbenen Lord Ashtonburry. Seine Witwe empf├Ąngt die geladenen G├Ąste im Kaminzimmer des Schlosses an ├╝ppig dekorierten Tischen. Soweit scheint alles noch recht normal.

Doch was sich dann im Verlauf des delikaten 4-G├Ąnge-Men├╝s abspielt, l├Ąsst mysteri├Âse Verwicklungen erahnen. Sollten sie einem der Angeh├Ârigen zum Verh├Ąngnis werden? Starb der Lord wirklich eines nat├╝rlichen Todes oder stolperte er ├╝ber seinen raffs├╝chtigen Neffen?

Am Ende eines aufregenden Krimiabends haben sich die eifrig mitr├Ątselnden G├Ąste vielleicht selber verd├Ąchtig gemacht, sind in die Irre geleitet worden oder haben sich als Detektive bew├Ąhrt. Auf jeden Fall k├Ânnen sie ihre gruselige Freude haben, wenn ├╝ber dieser Veranstaltung die Stimme des heimlichen Regisseurs ert├Ânt: „Hallo! Hier spricht Edgar Wallace.“

Lassen Sie sich kulinarisch entf├╝hren in das Reich der geheimnisvollen Kriminalgeschichten.

Ort: Wachenburg, Weinheim
Karten: Informati├é┬şonen und Buchungen unter: 0201 /201 201. Restkarten f├╝r 79 Euro.

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Freitag, 28. Januar, 20.30 Uhr, „Wei├čes Lamm“

Die Band „Greengrass“

Gro├čsachsen. Die Iren hat es ja, freiwillig oder unfreiwillig, schon fast ├╝berall auf der Erde hinverschlagen, so auch zum Walfang nach „Down Under“, Amerika oder nach Kanada. Auswandererlieder, Shantys, Kriegs- und Kampflieder, Saufsongs, einf├╝hlsame Liebeslieder oder wundersch├Âne Balladen, die Palette der Musik, die aus dem keltisch/irischen Bereich kommt ist abwechslungsreich und schier unersch├Âpflich. Die Band „Greengrass“ spielt sowohl die Lebensfreude ausstrahlenden, fetzigen traditionellen Instrumentalst├╝cke – Tunes genannt, als auch wundersch├Âne Songs und Balladen rund um die gr├╝ne Insel. Eigene Arrangements sorgen f├╝r Abwechslung und geben der Band ihre pers├Ânliche Note. Greengrass ist im offiziellen Kader des Nightgroove Musikfestivals und hat neben zahlreichen Konzerten in Pubs und auf Kleinkunstb├╝hnen auch schon bei renomierten Festivals (z.B. F├â┬¬te de la Musique in Strasbourg) die Menschen begeistert. Die drei kreativen Musiker Michael B├Âhler, Gesang, Gitarre, Whistle, Bodhran; Heidrun Holderbach, Gesang, Fl├Âte, Bodhran, Gitarre sowie Erich Fading, Gesang, Gitarre, Mandoline, werden f├╝r Spa├č und gute Stimmung sorgen.

Feel welcome and enjoy!

Ort: Breitgasse 7, Hirschberg
Karten: Vorverkauf unter: 06201/57257

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Donnerstag, 27. Januar, 20 Uhr, Stadthalle

Die Schauspielerin Michaela May.

Weinheim. Die Kulturgemeinde zeigt die Kom├Âdie „Toutou“ von D. Besse und A. Tutenuit mit Michaela May, G├╝nther Maria Halmer und Ingo Naujoks. Die Regie f├╝hrt Bernd Schadewald.

Alex kommt vom abendlichen Gassi gehen mit leerer Leine zur├╝ck. Toutou ist weg. Und mit ihm alles, was in der Ehe von Alex und Zo├ę sicher und gefestigt schien. W├Ąhrend die beiden nach Gr├╝nden forschen, warum der fr├Âhliche Hund verschwunden sein k├Ânnte – schien er doch bisher immer restlos zufrieden mit seinen Hundekroketten, seinen Knabberknochen aus Plastik und seiner Gummiquietschgiraffe -, bahnt sich zwischen ihnen ganz allm├Ąhlich eine Krise von beziehungsgef├Ąhrdendem Ausma├č an.

Sollte Alex den Mischling etwa mit Absicht „verloren“ haben? Geht er nicht ├╝berhaupt nur wegen der ebenfalls einen Hund besitzenden Nachbarin Abend f├╝r Abend mit Toutou runter? Oder hat Zo├ę den Vierbeiner vergr├Ąmt, als sie ihm ein „Trittchen“ gab und ihn ein Mistvieh nannte, nur weil er an der Orchidee aus Bangladesh das Bein gehoben hat?

In die konfliktgeladene Atmosph├Ąre dieser ├â┼ôberlegungen hinein platzt Pavel, langj├Ąhriger Freund des Paares, Nichthundebesitzer und offenkundiger Hundehasser – und schon ist Krach im Dreieck angesagt. In immer neuen B├╝ndnissen, stets zwei gegen einen, kommen nun all die Dinge zur Sprache, die schon immer mal gesagt werden mussten. Eine Beziehungskom├Âdie mit Biss und eine Besetzung die h├Âchsten Anspr├╝chen gen├╝gt.

Ort: Birkenauertalstra├če 1, Weinheim

Karten: Gesch├Ąftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de

├ľffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn ge├Âffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Abo A und freier Verkauf.

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Freitag, 28. Januar, 18:30 Uhr, Automuseum Dr. Carl Benz

Ladenburg. Einladung zur Filmpremiere Landesschau unterwegs: „Unser Benz! Der Autoerfinder bewegt die Kurpfalz“ ein Film von Eberhard Reu├č.

Das Automuseum in Ladenburg.

Das SWR Fernsehen und das Automuseum Dr. Carl Benz laden herzlich zu einer Film-„Premiere“ ein: Wir wollen vor der Ausstrahlung anl├Ąsslich des Jubil├Ąums „125 Jahre Automobil“ den Fernsehfilm ├╝ber die Kurpf├Ąlzer und ihren Autoerfinder anschauen. Autor und Redaktion sind anwesend. Anschlie├čend Gespr├Ąch ├╝ber den Film. Die Frage, wer das Auto erfunden hat, wird in Stuttgart und Mannheim unterschiedlich beantwortet. In Stuttgart ist es Gottlieb Daimler, in Mannheim Carl Benz. Historisch gesehen haben die Mannheimer recht. Weil sie aber nicht immer recht bekommen, schmerzt dies die Kurpf├Ąlzer sehr. Vor allem im Jubil├Ąumsjahr des Autos. Carl Benz hat vor 125 Jahren das weltweit erste Patent f├╝r ein Automobil erhalten. Und nicht Daimler. Die Mannheimer sind es „ihrem“ Erfinder und sich selbst einfach schuldig, dies immer wieder zu betonen. Die Stadt, die Region und ihre Menschen sch├Âpfen bis heute St├Ąrke, Stolz und Selbstbewu├čtsein aus der Erinnerung an Carl Benz. In der alten Industriestadt, die seit Ende der siebziger Jahre Zehntausende von Arbeitspl├Ątzen im verarbeitenden Gewerbe verloren hat, ist es wichtig daran zu erinnern, dass in Mannheim einmal die gr├Â├čte Autofabrik der Welt stand. Hunderttausende Mannheimer und Kurpf├Ąlzer forderten nach dem Ende der Fusion von Daimler Chrysler die R├╝ckkehr zum Konzernnamen Daimler-Benz. Die Aktion „Kein Daimler ohne Benz“ scheiterte. Doch noch immer schafft man in Mannheim bis heute nicht „beim Daimler“ sondern „beim Benz“. Auch Mannheims zweitber├╝hmtester Sohn, der Pop-Star Xavier Naidoo, ist fasziniert von der Benz├óÔéČ╦ťschen Automobiltradition, ebenso wie der Youngtimer-Sammler Hardy Langer. Und die Urenkelin Jutta Benz sowieso. Auch weil Winfried Seidel in der ehemaligen Ladenburger Fabrik der Firma Carl Benz S├Âhne mit seinem Automuseum Dr. Carl Benz die Erinnerung an den Erfinder des Automobils wach h├Ąlt.
Sendung: Montag, 31. Januar 2011, von 18.15-18.45 Uhr im SWR Fernsehen (Wiederholung Samstag, 6.2.2011, 3:30 Uhr)

Ort: Automuseum Dr. Carl Benz, Ilvesheimer Str. 26, Ladenburg,

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Heddesheim, Freitag, 28. Januar, 20 Uhr, B├╝rgerhaus

Die „Spitzklicker“ im B├╝rgerhaus.

Heddesheim. „Die Spitzklicker“ zeigen am Freitag im Heddesheimer B├╝rgerhaus ihr aktuelles Programm „AugenKlick mal!“. Die Spitzklicker das sind: Franz Kain, Markus K├Ânig, Susanne Mauder, Markus Weber, Daniel M├Âllemann.

Die Texte sind von: Die Spitzklicker, Volker Heymann, Manfred Maser. Regie: Volker Heymann. Am Klavier und Komposition: Daniel M├Âllemann. Die Musikregie und Choreografie: Bettina Habekost. Licht-/Tontechnik:Philipp Friedrich, Olaf M├╝ller, Mathias Stroh. B├╝hnentechnik: Francesco Bertolini. Souffleuse: Silvia Charro.

Ort: Unterdorfstr. 2, Heddesheim
Tickets: Bitte rechzeitig Karten bei der VHS Heddesheim reservieren, Tel. 101-267.

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Freitag, 28. Januar, 20 Uhr, Alte Druckerei

Das Klappsm├╝hl-Ensemble in der Alten Druckerei.

Weinheim. Das Klapsm├╝hlÔÇÖ-Ensemble kommt mit „My (un)fair Lady“ am Freitag, 28. Januar, in die Alte Druckerei nach Weinheim. Frau Zehntbauer ist es zu verdanken, dass der „Monnemer“ Dialekt bundesweit hoff├Ąhig ist – und das Klapsm├╝hlÔÇÖ-Ensemble hat darauf reagiert.

Hierf├╝r wurde das legend├Ąre „My-fair-Lady“-Musical auf personelle Kleinstbesetzung reduziert, dazu reziprok gegen den Strich geb├╝rstet, und kommt nun als Politsatire in „My (un)fair Lady“ mit allen dialektal-dialektischen Weihen daher, das Publikum mit satirischem Wortwitz, situativer Komik und unsterblichen Songs (live am Klavier begleitet) angemessen zu „bespa├čen“.

Ort: Kulturb├╝hne Alte Druckerei, Weinheim, Friedrichstra├če 24
Tickets: Kartenshop DiesbachMedien (Tel.: 06201/81345).

 

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Samstag, 29. Januar, 20 Uhr, Atelier 47

Alexandra Lehmler spielt im Atelier 47.

Ladenburg. Das Jahr 2011 wird mit einem kleinem (vor 25 Zuschauer) aber feinem Konzert im Atelier 47 beginnen. Am 29. Januar spielen Alexandra Lehmler (Alt- und Sopransaxophon, Bassklarinette) und Matthias Debus (Bass). Alexandra Lehmler, Absolventin der Musikhochschule Mannheim, vertiefte ihre Studien bei Bernd Konrad in Stuttgart und am „Conservatoire National Sup├ęrieur de Musique“ in Paris.

Mehrfach wird sie Preistr├Ągerin bei „Jugend… Jazzt“, arbeitet in den Landesjugendjazzorchestern Rheinland-Pfalz und Baden-W├╝rttemberg, sp├Ąter im Bundesjazzorchester unter Leitung von Peter Herbolzheimer und bald u.a. mit Maria Schneider, David Liebman, J├╝rgen Friedrich, Peter Weniger und Bobby Shew. Konzertreisen f├╝hrten sie durch ganz Europa, nach Korea und Russland.
Matthias Debus kein unbekannter gefragter Bassist in der Gegend spielte u.a. mit Dirik Schilgen, Thomas Siffling, Erwin Ditzner, L├Âmsch Lehmann etc.

Zusammen spielen sie im Alexandra Lehmler Quintett (ALQ) dessen Deb├╝t CD im Jahre 2007 mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“ nominiert wurde und im November 2009 waren sie unter den acht ausgew├Ąhlten (aus 80) Finalbands beim „Future Sounds“ Wettbewerb der Leverkusener Jazztage.
2009 erschien die Cd „Die Welt von unten gesehen“ 2010 mit Erwin Ditzner und Bernhard Vanecek „NETNAR TSINIM“. Seit den acht Jahren seines Bestehens verfolgt das ALQ konsequent die Vision eines europ├Ąischen Jazz, der von Weltmusik inspiriert ist.

Ort: Hauptstra├če 43, Ladenburg
Eintritt: 14 Euro darin enthalten 5 Euro Verzehrgutschein Zwiwwel. Reservierung unter philleicht@the-life-of-a-philosopher.de

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie m├Âchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ├╝bernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgew├Ąhlte Termine in unsere ├â┼ôbersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de

Termine Hirschbergblog.de

Termine Ladenburgblog.de

Termine Weinheimblog.de

Und f├╝r Termine aus anderen Gemeinden an:

Termine Rheinneckarblog.de

Sie k├Ânnen auch gerne f├╝r Termine werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

├â┼ôber unsere Blogs erreichen Sie t├Ąglich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Vor Ort und in der Region.

Eine sch├Âne Woche w├╝nscht
Die Redaktion

Heddesheimer Lebensqualit├Ąt oder nix wie raus?

Guten Tag!

Heddesheim, 12. November 2010. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, was Heddesheimer, Heddesemer und auch Hellesemer als Qualit├Ątsmerkmal f├╝r die Gemeinde Heddesheim ganz oben in der Skala der Frage vorteilhaften Wohnens ansiedeln? Richtig: Heddesheims Qualit├Ąt besteht in der Hauptsache darin, dass es „so zentral“ liegt. Einerseits „l├Ąndliches Idyll“ drau├čen vor der Stadt. Und ratzfatz ist man von hier aus in Viernheim, Weinheim, Ladenburg, Mannheim, Heidelberg oder sonst wo. Auf jeden Fall anderswo, also schlicht und einfach raus aus Heddesheim. Heddesheim mag bis jetzt noch einigerma├čen Wohnqualit├Ąt haben, die Lebensqualit├Ąt indes weist schwere Defizite auf. Denn zum Leben geh├Ârt mehr, oder?

Von Renate Fernando und Sabine Prothmann

Um die Lebensqualit├Ąt in Heddesheim zu beschreiben, n├╝tzt es auch herzlich wenig, das sommerliche Badevergn├╝gen am hei├čgeliebten Baggersee anzuf├╝hren, zumal wenn die Sommer sind, wie sie nun mal sind.

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Leblose Leere.

Das winterliche Pendant dazu, Schlittschuh laufen unter freiem Himmel, hat sein sogenanntes USP, seine unique selling proposition, was neu- und marketingdeutsch f├╝r Alleinstellungsmerkmal steht, in den letzten Jahren ebenfalls verloren. Allerorts in der Region kann man unter hippen Adventspartybedingungen mit teils bemerkenswertem Gastroangebot dem Freizeitsport auf Kufen fr├Ânen. Demn├Ąchst sogar mitten in Mannheim, todschick direkt zwischen Rosengarten und Weihnachtsmarkt. Das klingt mond├Ąn, also: Nix wie hin!

Die Heddesheimflucht beginnt im zarten Alter von 10 Jahren

Tats├Ąchlich beginnt die Heddesheimflucht bereits im zarten Alter von 10 Jahren, sobald der unumg├Ąngliche Schulwechsel ansteht. Mit der Realschul- oder Gymnasialempfehlung sind Heddesheimer Sch├╝lerInnen schon seit jeher gezwungen zwecks Bildung aus der d├Ârflichen Idylle auszubrechen. Neuerdings ereilt, der Schulfusion sei Dank, dieses Schicksal auch die Haupt- und Werkrealsch├╝ler, die nun in Teilzeit zur Bergstra├če pendeln d├╝rfen. Besser eine halbe Schule als gar keine, sagen sich da die Bildungsentscheider, und die Dorfobersten geben sich bescheiden.

Die Jugend ist also sowieso schon mal raus und orientiert sich anderswo: Und schon sind wir wieder in Ladenburg, Mannheim, Weinheim, Viernheim, Heidelberg und neuerdings auch in Hirschberg, der anderen H├Ąlfte des Haupt- und Werkrealschulstandorts. In Leutershausen gibt es immerhin ein Kino und zwei Handballvereine. Handball wird zwar auch in Heddesheim gespielt, aber nicht so attraktiv hochklassig.

Ja sicher, das ger├╝hmte Sportzentrum mit all den Hallen und Pl├Ątzen und M├Âglichkeiten! Mal ehrlich, auch wenn man immer noch versucht, sich darauf auszuruhen, diese Lorbeeren d├╝rften seit den Mitte 80ern doch endg├╝ltig in Sachen Ruhm und Profil abgefr├╝hst├╝ckt sein.

Eine Befragung von Teenies im fortgeschrittenen Alter veranschaulicht das Bild, wie erfolgreich das Heddesheimer Freizeitangebot praktisch eine Parallelwelt zu den Bed├╝rfnissen der Jugendlichen aufbaut . Wie man hier (Heddesheimer Jugendliche: Wir kommen hier nicht weg) nachlesen kann.

Was n├╝tzt die zentrale Lage ohne Taxibereitschaft?

Was bleibt also? Nix wie raus! Wenn du kannst. Denn die superzentrale Lage Heddesheims n├╝tzt ohne die Taxibereitschaft von Eltern eher wenig. Die kann allerdings wortw├Ârtlich auf der Strecke bleiben, n├Ąmlich etwa auf der nach Ladenburg, Mannheim, Weinheim, Viernheim oder Heidelberg, wenn die Alten f├╝r schlichtes Einkaufen Ortsgrenzen oder gar Landesgrenzen passieren m├╝ssen und das Privattaxi deshalb gerade nicht verf├╝gbar ist.

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Der j├╝ngste ehemalige Laden: eine Metzgerei.

Wer sich etwa einen natur-, reformk├Âstlichen oder doch inzwischen weit verbreiteten mediterranen Speiseplan auf den Einkaufszettel geschrieben hat, muss die passenden Zutaten sehr wahrscheinlich au├čerhalb besorgen. Da kommt es schon mal vor, dass man f├╝r ein Kr├Ąuterlein wie frischen Salbei oder Minze ins hessische Ausland fahren muss. Oder nach Ladenburg, Mannheim, Weinheim und Sie wissen schon├óÔéČ┬Ž Und jetzt mal Hand aufs Herz: Selbst der eingefleischteste Verfechter von „Kaufen am Ort“ wird und muss eigentlich schon aus energie-├Âkologischen Gr├╝nden dann dort vor Ort auch gleich den Resteinkauf erledigen.

Ist ja nicht so, dass es niemals andere Gem├╝seh├Ąndler, durchaus auch mit exotischerem Angebot, als Edeka oder Hege gegeben h├Ątte, die sind aber: Nix wie weg!

Warum auch immer. Gleiches gilt f├╝r diverse Bekleidungs- und Modegesch├Ąfte, Geschenkvitrinen, Kurzwaren- und Hobbyl├Ąden, Fahrradh├Ąndler und Discounter im Ortskern. Heddesheim hat schon bei Weitem bessere Tage und Strukturen im Einzelhandel gesehen. In den letzten Jahren macht die gewerbliche Entwicklung an der Stelle eine R├╝ckw├Ąrtsrolle nach der anderen.

Wer sich umschaut, sieht sie an vielen Stellen, die Gesch├Ąftsleichen, die leeren R├Ąume und Schaufenster, teilweise reanimiert durch Versicherungs- oder Immobilienb├╝ros, jedoch allenfalls in einen Zustand mit Zombiecharakter. Entsprechend deprimierend, blutleer, unsympathisch zeigt sich das Ortsbild.

Lebendig geht jedenfalls anders!

Lebendig geht jedenfalls anders! Zum Beispiel mit dem revolution├Ąren Vorsto├č, einen Wochenmarkt einzurichten. Was f├╝r eine Diskussion im Vorfeld! Fast ist man geneigt, ein „Monopol-itikum“ zu unterstellen, verfolgt man die Debatte um einen w├Âchentlichen Markt, den Orte und St├Ądte wie Ladenburg, Mannheim, Weinheim, Viernheim, Heidelberg, selbst einzelne Stadtteile davon, b├╝rgerfreundlich selbstverst├Ąndlich vorweisen.

Nun denn, der Markt soll ja kommen. Bleibt nur viel Gl├╝ck, Erfolg und ein gutes Angebot zu w├╝nschen. Neben Lebensmitteln m├╝sste der allerdings speziell vor Weihnachten seine St├Ąnde um ein Vielfaches erweitern, m├Âchte man den Versuch unternehmen, seine Weihnachtseink├Ąufe inklusive Geschenken f├╝r die Liebsten ausschlie├člich am Ort zu kaufen.

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Kiosk am Dorfplatz - Gesch├Ąftsaufgabe.

Wem das derzeit gelingen sollte, der ist in jedem Fall ernst zu nehmender Kandidat f├╝r die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz. Denn wer nicht die ganze Familie mit B├╝chern, Teearrangements oder Brillenetuis begl├╝cken m├Âchte, scheitert sp├Ątestens am Wunsch nach aktuellen CDs, DVDs, dem begehrten Konsolenspiel, einer passablen Auswahl an Wohn- und Modeaccessoires oder einfach dem Lieblingsparfum.

Muss man sich im Alter aus dem Staub machen?

Wohl dem, der noch mobil ist in diesem Heddesheim. Alten Menschen kann man nur raten, sich rechtzeitig aus dem Staub zu machen. Wohin? Nat├╝rlich nach Ladenburg, Mannheim, Weinheim, Viernheim, Heidelberg oder auch in einzelne Stadtteile davon, die nicht selten – eigentlich immer – bei Weitem bessere Infrastrukturen aufweisen, als das doch bislang ach so wohnliche Heddesheim.

Bleibt am Ende die Frage, frei nach dem Slogan eines bekannten schwedischen M├Âbelhauses (├╝brigens vom zentral gelegenen Heddesheim aus in zwei Richtungen ├╝ber Super-Autobahnanbindungen wunderbar zu erreichen): “ Wohnst Du noch oder lebst Du schon?“ Wer Letzteres anstrebt, f├╝r den gilt ganz klar, mit oder ohne Pfenning: Nix wie raus!

Die Parole vom lebens- und liebenswerten Heddesheim l├Ąuft angesichts der Realtit├Ąt leer. Heddesheim ist zentral gelegen, aber hat weder ein Zentrum, noch Subzentren. Das beste Beispiel ist der Dorfplatz, der leider ohne Leben ist.

Der Trend scheint eindeutig – es gibt immer weniger L├Ąden und Gesch├Ąfte. Die Frage ist, ob sich jemand tats├Ąchlich daf├╝r interessiert, diesen Trend umzukehren?

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Die neue Informationsbrosch├╝re – kritisch betrachtet

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Download: Klicken Sie, um die Brosch├╝re (A2572.pdf) von der Seite der Gemeinde zu laden (10 MB).

Heddesheim, 29. Mai 2010. Am Mittwoch wurde die neue Informationsbrosch├╝re „Leben in Heddesheim“ vorgestellt. Sie soll vor allem Neub├╝rgern eine Orientierung bieten. Das tut sie nur, wenn man sich ausgiebig mit ihr besch├Ąftigt. Dann fallen aber auch viele Ungereimtheiten auf.

Von Hardy Prothmann

Die perfekte Informationsbrosch├╝re ist wahrscheinlich bis heute noch nicht erfunden worden – auch nicht mit dieser neuen Brosch├╝re.

Der Heddesheimer Alexander Lenhart hat das neue Erscheinungsbild der Gemeinde im Rahmen seines Kommunikationsdesign-Studiums an der Hochschule Mannheim als Bachelor-Arbeit erstellt.

Die Farben leiten nicht zufriedenstellend.

Das hat er auf den ersten Blick ganz ordentlich gemacht. Kennzeichnend ist eine stilisierte Tabakscheune, die Hausfarbe Ocker leitet sich ebenfalls vom Tabak ab. Auf den zweiten Blick fehlt es aber an einer Kommunikation der Brosch├╝re mit dem Nutzer. Sie ist un├╝bersichtlich gestaltet. Die Farben allein geben keine Orientierung.

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Problem Farbgebung: Macht das alles Sinn?

Tats├Ąchlich fangen hier die Fragen an: Der Tabakanbau war ├╝ber viele Jahrhunderte pr├Ągend f├╝r den Ort, ist das aber schon lange nicht mehr. Wahrscheinlich wird schon bald ├╝berhaupt kein Tabak mehr in Heddesheim angebaut.

F├╝r meinen Geschmack w├Ąre eine gr├╝ne Farbgebung als Freizeit- und Wohngemeinde sinniger gewesen. Denn das will Heddesheim sein. Von den ├╝ber 11.000 Einwohnern sind nur siebzehn Bauern und nur einige wenige bauen noch Tabak an. Aber das ist nur eine Meinung.

Mit der Farbgebung gibt es weitere Probleme. Unter der Gemeinde Heddesheim im Farbton Ocker gibt es neun Punkte auf Seite 6. Auf Seite 5 werden viel mehr Inhalte unter der Gemeinde angegeben – auf 28 Seiten. Ein gezieltes Aufschlagen, beispielsweise von „Was erledige ich wo?“ ist nicht m├Âglich, das gibt das Inhaltsverzeichnis nicht her. Es gibt auch am Ende kein Schlagwortverzeichnis. Informativ ist das nicht, sondern m├╝hsam, weil man immer wieder durchbl├Ąttern muss, wenn man etwas sucht.

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Auch die Orientierung auf Seite 6 f├Ąllt schwer, ist sie doch nicht alphabetisch. Wieso der Golfclub an erster Stelle unter „Freizeit Heddesheim“ steht und die „Nordbadenhalle 1“ als Punkt 3 aufgef├╝hrt ist, die „Nordbadenhalle 2“ aber als Punkt 5 und dazwischen das „Tennisgel├Ąnde“ ist unklar und folgt einer unbekannten Logik.

Ebenso die Nennung von Punkt 6 auf Seite 6 unter Gemeinde Heddesheim: Autobahnanschluss A5 steht dort. Geh├Ârt der der Gemeinde? Wohl eher nicht.

Redaktionelle Fehler.

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Der Bahnhof hei├čt k├╝nftig Heddesheim/Hirschberg - nicht so in der Informationsbrosch├╝re.

Auf Seite 18 und 19 erscheint ├ľPNV – ├Âffentlicher Personennahverkehr. Der wird auf Seite 5 genannt, auf Seite 6 steht aber unter Punkt 2 „OEG Bahnhof“ und unter Punkt 3 „DB-Bahnhof Gro├čsachsen/Hedd.“ Der DB-Bahnhof wurde per Gemeinderatsbeschluss in „Heddesheim/Hirschberg“ umbenannt, wird aber die n├Ąchsten Jahre in der Informationsbrosch├╝re den alten Namen tragen. Ein vermeidbarer Fehler, der wiederholt wird, beispielsweise auch unter „Wirtschaft und Wirtschaftsf├Ârderung“.

A propos Namen: Auch die Johannes-Kepler-Schule wird als eigenst├Ąndige Schule genannt. Im Begleittext wird zwar eine Ver├Ąnderung beschrieben – aber nicht, dass die neue Leitung bei der Martin-St├Âhr-Schule in Hirschberg liegt – denn der gemeinsame Name ist noch nicht gefunden. Daf├╝r wird vom Namen Johannes-Kepler-Schule aber reichlich Gebrauch gemacht.

Auch die Sonderstellung des B├╝rgerhauses in T├╝rkis ist nicht klar – geh├Ârt das nicht zur Gemeinde Heddesheim wie der „Dorfplatz mit Tiefgarage“?

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Banken-Promotion: Welche Wirtschaft wird hier gef├Ârdert?

Daf├╝r erscheinen auf Seite 5 unter „Gemeinde Heddesheim“ die Eintr├Ąge „Wirtschaft, Banken“ und auch „Vereine/Verb├Ąnde/Organisationen“. Die Vereine standen fr├╝her unter Freizeit – sind die eingemeindet worden? Und die Wirtschaft sowie die Banken erscheinen auf Seite 34 und 35 unter „Wirtschaft und Wirtschaftsf├Ârderung“. Dort werden haupts├Ąchlich die Gewerbegebiete angesprochen sowie die Unterdorf- und die Oberdorfstra├če. Geh├Âren alle Unternehmen, die sich nicht dort befinden, nicht zur Wirtschaft?

Was die Kirchen unter „Familie und Soziales“ verloren haben, ist auch nicht klar. Sind diese nicht f├╝r Singles da? Und ist ein Gottesdienst eine soziale Einrichtung? Doch wohl eher ein religi├Âser Akt. Und die Schulen geh├Âren doch eher unter Bildung? Ebenso die VHS und die B├╝cherei?

Und wieso die Farbe „Rosa“ „Geborgenheit“ vermitteln soll, ist auch nicht klar, denn das tun eher dunkle, satte Farben. Rose steht heute eher f├╝r Weiblichkeit, aber auch Homosexualit├Ąt. Eindeutig ist hingegen Gr├╝n – Sport, Freizeit, Natur sind damit eindeutig assoziiert.

Der Freizeitwert wird inhaltlich auf Seite 10 unter „Wir ├╝ber uns“ erst am Ende der zweiten Spalte erl├Ąutert. Zuvor hei├čt es allerdings: „Durch die verkehrsg├╝nstige Lage an den Autobahnen… ist Heddesheim ein gefragter Wohnort mit hohem Freizeitwert.“ Wieso Autobahnen einen hohen Freizeitwert begr├╝nden, wird nicht klar.

Der wichtigste Teil, die Kontaktdaten, sind irgendwo zu finden.

Der vor allem f├╝r ├Ąltere Menschen wichtigste Teil, Kontaktdaten zu Verwaltung und anderen Einrichtungen erscheint erst ab Seite 20. Wenigstens wird hier eine alphabetische Ordnung unter „Was erledige ich wo?“ angeboten. Das gilt auch f├╝r „Vereine, Verb├Ąnde und Organisationen“ auf den Seiten 28-33.

Leider sind auch redaktionell einige Fehler zu finden. So leitet immer noch Pfarrer Heiner Gladbach die katholische Kirchengemeinde St. Remigius – das aber hat l├Ąngst „kommissarisch“ Regionaldekan Klaus Rapp ├╝bernommen. Und die Leiterin der Hans-Thoma-Grundschule, Frau Gertrud Junghans, hei├čt in der Brosch├╝re „Getrud“.

Wieso statt „Uhr“ das Zeichen „h“ verwendet wird, ist unklar, ebenso ist es kein einheitliches Auftreten, wenn die Gemeinde im Internet unter heddesheim.de firmiert, die Volkshochschule aber unter vhs.heddesheim.net.

Unter „Freizeit“ steht auf Seite 50 der Punkt 2 „Freibad mit Badesee“, gefolgt von Punkt 14 „Hallenbad“ , gefolgt von Punkt 6 „Kunsteisbahn“ und von Punkt 1 „Golfclub“. Hat das Methode? Und wenn ja, welche?

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Auch der Dialekt hat ein Recht auf richtige Schreibweise.

Unvermittelt taucht auf Seite 64 (die Seitenzahl fehlt, wie sehr oft im Heft) unter Heddesheimer Traditionen nun wieder in Ocker ein „traditionelles Gericht“, die „vaschlubbde Aija“ auf. Sch├Ân im Dialekt geschrieben – mal abgesehen davon, ob die „Transkription“ tats├Ąchlich zutreffend ist, in dem kurzen Text sind gleich zwei Fehler: einmal wird „unn“ mit drei „n“ geschrieben, ein anderes mal steht „und“ im Text, „danach“ hei├čt einmal „danoch“ und einmal „nodad“… Weiter findet sich „ck“, was vermutlich eher ein „gg“ sein m├╝sste und auslautendes „t“, was eher ein „d“ sein sollte. Als „Noigeplaggde“ will ich mich hier aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

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Unterst├╝tzungsbed├╝rftiges Gewerbe...

Auf der gef├╝hlten Seite 66 (keine Seitenzahl) steht dann: „Bitte unterst├╝tzen Sie unsere Gewerbetreibenden…“ Es gibt in der Brosch├╝re viele Formulierungen, die leider dem gestelzten Beamtendeutsch entspringen, aber muss das sein: „Bitte unterst├╝tzen Sie…“? Sind die Gewerbetreibenden notleidend? Und was machen Betriebe wie die „Viernheimer Stadtwerke“ darunter, die sicherlich kein Heddesheimer Betrieb sind?

Und hier wundere ich mich als Unternehmer umso mehr, als auch ich gerne die „kostenlose Verteilung“ der Brosch├╝re mit einer Anzeige unterst├╝tzt h├Ątte. Immerhin ist das heddesheimblog die einzige eigenst├Ąndige journalistische Redaktion im Ort, ist eine Unternehmensneugr├╝ndung, deutschlandweit in der Branche bekannt und gilt vielen als Modell f├╝r die Zukunft des Lokaljournalismus. Es gab keine Information ├╝ber die Werbem├Âglichkeit, keine Anfrage. Der Grund: unklar.

Optimaler Einblick?

Vielleicht sollte ich mich deswegen an die kommunale „Wirtschaftsf├Ârderung“ wenden. Wo war die noch einmal zu finden? Irgendwo zwischen Seite 10 und 37. Das wei├č ich aber nur, weil ich die ganze Brosch├╝re durchgebl├Ąttert habe. Nur bl├Âd, dass ich mir die Seitenzahl nicht gemerkt habe.

Also bl├Ąttere ich noch einmal, angefangen beim „Inhaltsverzeichnis – f├╝r einen optimalen Einblick in unsere Gemeinde“ auf der gef├╝hlten Seite 5, denn auch hier fehlt die Seitenzahl, ebenso wie ein Hinweis auf die Inserenten ab Seite 67.

Wer will, kann der Gemeinde eine R├╝ckmeldung (modern „Feedback“) geben:

„Um ein Feedback zu bekommen, sind die Leserinnen und Leser der neuen Brosch├╝re dazu aufgerufen, ihre Meinung an die Gemeinde zu ├╝bermitteln. Bitte senden Sie uns dazu bitte eine E-Mail an├é┬ábroschuere@heddesheim.de. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.“

Wof├╝r die Anregungen allerdings gut sein sollen, verr├Ąt die Gemeinde nicht. Die Brosch├╝re ist gedruckt.

Link:
Wer m├Âchte, liest beim Mannheimer Morgen nach, wie dort ├╝ber die Informationsbrosch├╝re berichtet wurde. Denn es ist immer besser, sich aus mehr als einer Quelle zu informieren…
Und weils so sch├Ân ist, noch ein Text: Informationen satt…

Termine des Jugendferienprogramms

Guten Tag!

Heddesheim, 11. August 2009. (red) Kaum jemand d├╝rfte die gesamten Sommerferien in Urlaub fahren – da trifft es sich gut, wenn Kinder und Jugendliche auch im Ort etwas unternehmen k├Ânnen. Sie finden in diesem Artikel die Angebote und Termine f├╝r das Jugendferienprogramm.

Termine

Jugendferienprogramm

„Wir backen uns eine Pizza“ hei├čt am Freitag, 14. August, um 13 und um 15 Uhr, im Rahmen des Jugendferienprogramms. Der Landfrauenverein l├Ądt dazu in das Jugendhaus Just, An der Fohlenweide 5, ein. -ausgebucht-

Am Samstag, 15. August veranstaltet der Freizeitsport Tischtennis 1984 Hedesheim e.V. ein Tisch-Tennis-Turnier, Veranstaltungsort ist ebenfalls das Jugendhaus Just, Beginn ist um 14 Uhr.

Ein Schnuppertraining gibt es am Montag, 17. August, ab 9 Uhr beim Tennisclub Heddesheim, Tennisanlage Sportzentrum. Die ├â┼ôbungsstunden sind f├╝r 6- bis 1o-j├Ąhrige Kinder geeignet├é┬á und werden durch einen Tennislehrer begleitet

Vormittags auf dem Reiterhof“ steht am Donnerstag, 20. August, auf dem Programm. Die Veranstaltung des Pferdezucht-, Reit- und Rennvereins beginnt um 9 Uhr auf dem Vereinsgel├Ąnde Reiterhof Muckensturmer Stra├če. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl (10 Kinder) bitte Voranmeldung unter Tel. 45224, Frau Liane Furche.

Das Deutsche Rote Kreuz fragt am Donnerstag, 20. August, „Pirat und Putzfrau: Was haben die mit Erste Hilfe zu tun?„. Die Veranstaltung f├╝r Kinder von 6 – 12 Jahren findet ab 15.30 Uhr im Jugendhaus Just statt

Kleine Bl├Ąser – Gro├čes Blech“ – unter diesem Motto steht am Freitag, 21. August, der Junior Award des Evangelischen Posaunenchors. Beginn ist um 15 Uhr im Georg Friedrich Schlatter Haus, Beindstra├če. Anmeldung: 06204/77628

Zum Kinderspielfest und zur Pool Party l├Ądt am Sonntag, 22. August, die Gemeinde Heddesheim an den Badesee. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr.

Spiele rund um den Hund und mit dem Hund“ hei├čt es am Samstag, 22. August, beim Verein f├╝r Deutsche Sch├Ąferhunde OG Heddesheim 1954 e.V. auf dem Hundeplatz des Vereins ab 10 Uhr.

Ein Schnupperstunde in Karate f├╝r Kinder ab 6 Jahren gibt es am Freitag, 28. August, in der TG Vereinshalle in der Ahornstra├če. Die Karateabteilung l├Ądt dazu ab 11 Uhr ein.

Kreatives mit dem Kunstverein steht am Sonntag, 30. August, auf dem Programm. Der Kunstverein Heddesheim e.V. l├Ądt dazu um 14 Uhr auf den Grillplatz bei der Freizeithalle ein. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl (10 Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren) bitte Voranmeldung unter Tel. 405569, Herr Rei.

Der FDP-Ortsverband organisiert am Dienstag, 1. September, einen Ausflug in den Luisenpark, Beginn ist um 9 Uhr. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl bitte Voranmeldung unter Tel.44528, Frau Messelh├Ąusser.

Handballer ticken anders!!“ hei├čt es am Freitag, 4. September, bei der SG Heddesheim. Die Veranstaltung f├╝r Kinder von 9 bis 13 Jahren findet auf dem Tartanplatz zwischen TG und ATB Vereinshaus ab 14 Uhr statt.

Unter dem Motto „Ein Spiel erobert die Welt“ findet eine Veranstaltung (f├╝r Kinder von 3 bis 13 Jahren) des FV Fortuna Heddesheim am Samstag, 5. September, ab 10 Uhr, im Stadion der Fortuna im Sportzentrum statt.

Am Sonntag, 6. September, findet ein Spielplatzfest in der Brucknerstra├če statt. Die Veranstaltung der Juso AG Heddesheim beginnt um 14 Uhr.

Handballer ticken anders!!“ hei├čt es nochmals am Mittwoch, 9. September, bei der SG Heddesheim. Die Veranstaltung f├╝r Kinder von 9 bis 13 Jahren findet auf dem Tartanplatz zwischen TG und ATB Vereinshaus ab 14 Uhr statt.

Zu einem Bingonachmittag mit den Senioren l├Ądt die Seniorenbegegnungsst├Ątte am Donnerstag, 10. September, in ihre R├Ąumlichkeiten in der Johann-Alles-Stra├če 2 ein. Beginn ist um 14.30 Uhr.

Die Tauchfreunde Heddesheim e. V. veranstalten am Freitag, 11. September, ein Schnuppertauchen f├╝r Kinder ab 10 Jahren. Beginn ist um 15 Uhr. Eine Einverst├Ąndniserkl├Ąrung der Eltern muss vorgelegt werden.

Zum Abschluss des Jugendferienprogramms l├Ądt die Arbeiterwohlfahrt am Samstag, 12. September, zu Spielen in und um die FUN-Arena ein. Beginn der Veranstaltung ist um 14 Uhr in der FUN-Arena, Ahornstra├če.

Hinweis:
Das Jugendferienprogramm erhalten Sie auch im Rathaus beim B├╝rgerservice

Vom Zelten und Klettern


Guten Tag!

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Jugendfreizeit – Natur pur

Guten Tag!

Heddesheim, 4. August 2009. „Natur pur“ hie├č es wieder beim Erlebniswochenende im Jugendhaus „Just“. Zum neunten Mal veranstalteten Jugendhaus und der Polizeiposten Heddesheim die Freizeit, die diesmal nach Weinheim auf das Gel├Ąnde des Deutschen Alpenvereins f├╝hrte.


Am Freitag, den 31. Juli 2009, am sp├Ąten Nachmittag ging├é┬┤s erstmal mit den Vorbereitungen los. W├Ąhrend Betreuer Marc sich um├é┬┤s Essen k├╝mmerte, mussten hinterm Jugendhaus alle ran: Mannschaftzelte aufbauen.

„Das Gemeinschaftserlebnis ist Teil des Programm“, erkl├Ąrt der Polizist Walter Gerwien. „Von Freitagabend bis zum Sonntag sind wir in der Natur und erleben das gemeinsam.“ Elektronische Spielzeuge wie Handys oder Gameboys sind nicht erw├╝nscht – Natur pur eben.

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Natur pur: Schlafen im Zelt und Gemeinschaft geh├Âren dazu. Bild: pro

Am Abend gibt es Kennenlern-Runden und Kooperationsspiele f├╝r die 30 Teilnehmer: „Das ist immer ein Elternteil und ein oder mehrere Kinder“, sagt Gerwien. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, damit die Gruppe ├╝berschaubar bleibt. Diesmal waren es 20 Kinder und zehn Erwachsene. Die Betreuer Walter Gerwien und der Jugendarbeiter Uli Biedermann wurden von Rafael, Julia, Marc, Adrian und Martin unterst├╝tzt, die zwischen 14 und 20 Jahre alt, alle selbst schon man Teilnehmer der Jugendfreizeit waren.

Mit der Dunkelheit zieht die Gruppe los zur n├Ąchtlichen Fackelwanderung rund um den See.

Am Samstag geht die Gruppe „in die Wand“. Zum ├â┼ôben erst auf den 12,5 Meter hohen Kletterturm und bis auf drei Teilnehmer wagten alle die Aufstiege an der ├é┬á„Jakoswand„, die bis zu 60 Meter hoch ist.├é┬á„Das war klasse, wie viele sich das getraut haben“, meint Walter Gerwien.

F├╝r Sonntag standen nochmals Spiele auf dem Programm und nat├╝rlich aufr├Ąumen – gemeinschaftlich.

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