Samstag, 23. September 2017

Freiwillige Feuerwehren in Baden-W├╝rttemberg

107.500 Menschen ehrenamtlich im Einsatz

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Die Feuerwehr hilft heutzutage nicht nur bei Br├Ąnden, sondern ist ein Soforthelfer in Not- und Ungl├╝cksf├Ąllen.

Rhein-Neckar, 19. November 2013. (red/fw) Damit die Feuerwehr eine hohe Sicherheitsqualit├Ąt gew├Ąhrleisten kann, braucht sie viele ehrenamtlich t├Ątige Einsatzkr├Ąfte. In Baden-W├╝rttemberg bieten ├╝ber 107.500 Menschen in den Gemeindefeuerwehren ihre Hilfe an. [Weiterlesen…]

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr

Notfallseelsorge immer wichtiger

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Gro├čbrand im Brunnenweg.

 

Heddesheim, 06. M├Ąrz 2012. (red) Im vergangenen Jahr gab es erfreulicherweise weniger Eins├Ątze f├╝r die Freiwillige Feuerwehr, daf├╝r aber „h├Ąrtere“. Vor allem der Scheunenbrand in der Brunnenwegsiedling war eine gro├če Herausforderung. Eine psychologische der Unfall in der Gro├čsachsener Stra├če. Kommandant Dieter Kielmayer fasste bei der Jahreshauptversammlung die Ereignisse im R├╝ckblick zusammen und erl├Ąuterte die Aufgaben f├╝r 2012.

Von Hardy Prothmann

Der Scheunenbrand in der Brunnenwegsiedlung war 2011 eindeutig die gr├Â├čte Schadenslage und der umfangreichste Einsatz. Einer der „eindr├╝cklichsten“ Eins├Ątze war aber der Unfall in der Gro├čsachsener Stra├če mit zwei eingeklemmten Personen.

Manche der Jungs kennen die Verunfallten und wenn die schreien, w├Ąhrend man arbeitet, ist das eine gro├če Belastung.

Kommandant Kielmayer hat sich deshalb mittelfristig zum Ziel gesetzt, dass es auch vor Ort eine Notfallseelsorge gibt. Bislang kommen die Notfallseelsorgen aus umliegenden Gemeinden:

Die Belastung ist hoch und ich stehe dazu, dass meine Leute hier ein Betreuungsangebot erhalten.

Das ist sicherlich richtig und wichtig.

Insgesamt 70 Eins├Ątze sind rund 20 weniger als 2010. Der R├╝ckgang sei durch ausgebliebene Unwetter begr├╝ndet, sagte Kommandant Kielmayer. Aber:

Die Schwere der Eins├Ątze war aber ungleich h├Âher wie in den vergangenen Jahren.

F├╝r 2012 werden noch ein paar Kameraden neu eingekleidet mit den schwarzen Anz├╝gen. Einige werden den F├╝hrerschein Klasse C machen, au├čerdem wir die Fahrzeughalle in Eigenleistung renoviert.

Zwei neue Fahrzeuge, der Einsatzleitwagen (ELW) und ein Ger├Ątewagen (GW) sollen ersetzt werden. Die Fahrzeuge werden gerade konzipiert und die Antr├Ąge auf F├Ârderung gestellt. 2012 oder 2013 kommt ein neuer ELW2, der rund 90.000 Euro kostet. In zwei bis drei Jahren ist ein GW Logistik 2 geplant, Kostenpunkt rund 200.000 Euro. Der GWL2 ist eine eigene Einheit mit f├╝nf Mann Besatzung und h├Ąlt wichtige Ger├Ątschaften auf Rollcontainern vor, so dass je nach Einsatzlage der Wagen schnell auf den Bedarf umger├╝stet werden kann.

Unsere Fahrzeuge sind noch einsatzf├Ąhig, aber ab 20 Jahre muss man sie austauschen.

Die Feuerwehren Heddesheim und Ladenburg kooperieren bei den Fahrzeugen – so hat Ladenburg eine Drehleiter, aber aktuell nur die „kleine“ Variante des Ger├Ątewagens neu erhalten. Ist der gro├če Wagen gefragt, r├╝cken die Heddesheimer f├╝r die Ladenburger damit aus.

Die aktive Wehr z├Ąhlt demn├Ąchst 84 Mitglieder: Tobias Ott, Steffen Brutscher, Okan Tekin und Robin Birr sind neu aufgenommen worden, m├╝ssen aber noch ihre Truppmann- und Atemschutzger├Ątetr├Ąger-Ausbildung absolvieren, bevor sie mit auf Eins├Ątze d├╝rfen. Tags├╝ber sind rund 20 Mitglieder sofort einsatzbereit.

Insgesamt gibt es 124 Mitglieder, 24 davon in Reserve und 20 bei der Jugendfeuerwehr.

Zum Oberfeuerwehrmann wurden bef├Ârdert: Erny Sascha, Kielmayer Tobias, Brenneisen Tobias, Koschel Stephan, Langend├Ârfer Dennis, ├ľzdemir Can, Skibowski Christian, Strahl Steve.
Zum Oberl├Âschmeister wurden bef├Ârdert: Gerstner Klaus, Keller Carsten, Joachim Hagen, Sch├╝tz Christian, Wenz Gerhard, Thomas Fleck.
Zum Hauptl├Âschmeister wurden bef├Ârdert: Bach Christian, Herre Frank, Schmitt Thomas.

2011 gab es 14 ├ťbungen der F├╝hrungsgruppe und des Kreisstabes sowie 4 Besprechungen der F├╝hrungskr├Ąfte.

 

Zwei verletzte M├Ąnner wurden nach dem schweren Unfall in der Gro├čsachsener Stra├če aus diesem Fahrzeug gerettet.

Blitzschlag, ├╝berflutete Keller, Brandeinsatz – weiter starke Regenf├Ąlle

Guten Tag!

Heddesheim, 26. Mai 2010. Die Heddesheimer Feuerwehr war von kurz nach Mitternacht bis zum sp├Ąten Nachmittag mit insgesamt dreizehn Eins├Ątzen infolge des Gewitters und der starken Regenf├Ąlle im Einsatz. Um 13:35 Uhr musste sie nochmals ausr├╝cken, da durch Flexarbeiten an der Nordbadenhalle die Brandmeldeanlage ausgel├Âst hatte.

Die Bilanz der vergangenen Nacht dokumentiert die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr. Der Einsatz (Nr. 23-30) dokumentiert 6 ├╝berflutete Keller und einen Blitzschlag in ein Wohnhaus. Mit f├╝nf Fahrzeugen und 25 Einsatzkr├Ąften leistete die Feuerwehr vier Stunden lang technische Hilfe.

Um 6:40 Uhr mussten die Freiwilligen wieder ausr├╝cken (Nr. 31): 14 Einsatzkr├Ąfte pumpten sechs ├╝berflutete Keller leer. Vier Fahrzeuge waren im Einsatz.

Um 13:35 Uhr folgte der n├Ąchste Einsatz (Nr. 32): Die Brandmeldeanlage an der Nordbadenhalle wurde durch Flexarbeiten ausgel├Âst. Es entstand kein Schaden, die Anlage wurde zur├╝ckgesetzt.

Ab Mitternacht war ein heftiges Gewitter von Westen her ├╝ber den Rhein-Neckar-Kreis gezogen. Innerhalb von zehn Minuten wurden run 13 mm, in Summe ├╝ber 27 mm Niederschlag (27 Liter/Quadratmeter) gemessen, was Starkregen entspricht. Der Deutsche Wetterdienst rechnet auch in der Nacht mit teils heftigen Gewittern und Sturmb├Âen um 80 Kilometern pro Stunde aus West. Der Starkregen reicht von 15 bis 25 l/m2 und wird stellenweise von Hagel begleitet sein.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Der gl├Ąserne Gemeinderat: Fragen zur Feuerwehr

Guten Tag!

Heddesheim, 21. Mai 2010. Die Gemeinderatssitzung vom 20. Mai 2010 dokumentiert nicht zum ersten Mal den maroden Zustand dieser Versammlung, deren Vertreter demokratisch legitimiert gew├Ąhlt wurden, dessen innere Verfassung aber alles andere ist. Denn allen voran glaubt der B├╝rgermeister Michael Kessler entscheiden zu k├Ânnen, welche Fragen zul├Ąssig sind und welche nicht – die Mehrheit beugt sich diesem Verhalten.

Von Hardy Prothmann

In der Gemeinderatssitzung vom 20. Mai 2010 stand als Tagesordnungspunkt (TOP) 4 die Zustimmung zur Wahl des Feuerwehrkommandanten und seines Stellvertreters nach ├é┬ž8 des Feuerwehrgesetzes f├╝r Baden-W├╝rttemberg auf der Tagesordnung.

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Dokumentation der B├╝rgeranfrage. Klicken Sie f├╝r eine gr├Â├čere Darstellung

Nach der Einf├╝hrung des B├╝rgermeisters Michael Kessler zu TOP 4 bekam ich das Wort erteilt. Ein B├╝rger hatte sich mit Fragen zur Feuerwehr an mich gewandt, die ich nicht beantworten konnte, aber zul├Ąssig fand und sicher war, dass diese selbstverst├Ąndlich im Gemeinderat beantwortet werden k├Ânnten.

Ich trug diese vern├╝nftig formulierten Fragen vor und bat um Beantwortung. Es gab keine Antworten.

Die Fraktionen verlasen ihre vorbereiteten Stellungnahmen, ein durchaus ├╝bliches Ritual. Alle lobten die Arbeit der Feuerwehr.

So auch ich.

Journalistisch habe ich mich schon vielfach mit der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim befasst. Aktuell hat das von mir verantwortete heddesheimblog in Text, Bild und Video die Jahreshaupt├╝bung dokumentiert und die komplexe Arbeit der ehrenamtlichen FeuerwehrkameradInnen einer breiten ├ľffentlichkeit vorgestellt.

Mit kritischem Blick, ohne Lobhudelei, aber mit der klaren Aussage, dass die Feuerwehr Heddesheim ein engagiertes Team ist, die selbstlos ihren Einsatz bringen – um anderen Menschen zu helfen.

Ich habe die Fragen, die ein B├╝rger an mich per email gestellt hat, sehr kritisch gesehen. Sollte hier diese Arbeit in Misskredit gebracht werden?

Diese Frage lag nahe. Doch selbst wenn dem so w├Ąre – eine offene Antwort w├╝rde jeder Spekulation den Boden entziehen. Zumindest ist das meine Devise.

Deswegen habe ich vor der Verlesung dem Kommandanten, Herrn Dieter Kielmayer, auch meinen Respekt ausgesprochen.

Herr Kielmayer hat sich auf Fragen zur Feuerwehr bislang stets offen und transparent pr├Ąsentiert, was ich pers├Ânlich sehr respektiere.

Gleichzeitig war ich aber auch der ├â┼ôberzeugung, dass durch einen offenen und souver├Ąnen Umgang mit diesen Fragen jeder Zweifel ausger├Ąumt werden w├╝rde.

Tats├Ąchlich kam es anders. Herr Kielmayer ├Ąu├čerte sich aus mir unbekannten Gr├╝nden erstmals nicht, auch weil der B├╝rgermeister Michael Kessler, als oberster „Feuerwehrmann“ die Fragen und die Antworten nicht zulie├č. Ganz im Gegenteil entzog er mir dar├╝ber hinaus sogar das Wort. Ohne Vorank├╝ndigung, ohne Begr├╝ndung.

Wieso der B├╝rgermeister Kessler so unsouver├Ąn aufgetreten ist, wei├č ich nicht.

Was ich wei├č, ist, dass Herr Kessler jegliche Souver├Ąnit├Ąt durch dieses unbegr├╝ndete und nicht nachvollziehbare Handeln l├Ąngst verloren hat.

Warum hat er nicht einfach den Kommandanten das Wort erteilt und sie aufgefordert, die Fragen klipp und klar zu beantworten?

Warum hat er nicht gesagt, dass er bedaure, dass es Zweifel an der Arbeit der Feuerwehr geben k├Ânnte, diese aber sofort und transparent ausger├Ąumt werden?

Damit w├Ąre alles innerhalb weniger Minuten erledigt gewesen – so bleiben die Antworten auf die Fragen offen.

Herr Kessler hat alle Fragen weggebissen und einem souver├Ąnen Gemeinderat ohne Begr├╝ndung das Wort entzogen.

Die Antworten auf die Fragen stehen aus. Diese werden nun auf dem „Beh├Ârdenweg“ gestellt werden m├╝ssen. Herr Kessler ist sp├Ątestens dann zur Auskunft verpflichtet.

Absolut bedauerlich w├Ąre es, wenn alles korrekt ist und durch dieses Verhalten diese Korrektheit in Frage gezogen w├╝rde.

Ich muss leider feststellen, dass Herr Kessler es sich zum „Gewohnheitsrecht“ gemacht hat, sich intransparent in der ├ľffentlichkeit zu pr├Ąsentieren. Es ist seine souver├Ąne Entscheidung, wie er wahrgenommen werden m├Âchte, als ein Verfechter des offenen Wortes oder als herrischer Bestimmer.

Ich bedaure das im Sinne der ├ľffentlichkeit und des Gemeinderats zutiefst. Denn durch dieses Verhalten ist es kein Wunder, dass die Menschen in Heddesheim beim Namen „Kessler“ nicht von Respekt erf├╝llt sind, sondern nur noch den Kopf sch├╝tteln.

Denn Souver├Ąnit├Ąt hei├čt, auf Fragen Antworten zu haben oder sich darum zu bem├╝hen, wenn man zun├Ąchst keine hat, was immer wieder vorkommen kann. Nicht souver├Ąn ist jemand, der seinen Sitzungsvorsitz missbraucht, einem Fragesteller das Wort zu entziehen.

Im Anschluss habe ich wie alle anwesenden Gemeinder├Ąte und der B├╝rgermeister der Wahl der Kommandanten zugestimmt. Aus der ├â┼ôberzeugung heraus, dass Herr Kielmayer und die Feuerwehr Heddesheim einen guten Job machen.
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Link:
„Knapp die H├Ąlfte der befragten Verantwortlichen aus Feuerwehr und Kommunen sieht eine Gef├Ąhrdung der Beschaffungspl├Ąne durch geringere Haushaltsmittel. „

Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist partei- und fraktionsfreier Gemeinderat und verantwortlich f├╝r das heddesheimblog.

Feuerwehrkommandant Kielmayer und Stellvertreter Merx best├Ątigt

Guten Tag!

Heddesheim, 21. Mai 2010. Der Heddesheimer Gemeinderat hat die Anfang M├Ąrz in der Hauptversammlung der Feuerwehr wiedergew├Ąhlten Kommandanten best├Ątigt.

Der Gemeinderat hat der Wahl von Kommandant Dieter Kielmayer, der gleichzeitig Gemeinderat der CDU ist, nach ├é┬ž8 Feuerwehrgesetz Baden-W├╝rttemberg zugestimmt – ebenso der Wahl seines Stellvertreters J├╝rgen Merx, Gemeinderat der SPD.

Die Freiwillige Feuerwehr Heddesheim hatte die Feuerwehrf├╝hrung am 5. M├Ąrz 2010 in der Hauptversammlung wiedergew├Ąhlt. Die Amtszeit betr├Ągt f├╝nf Jahre.

Vor der Best├Ątigung hat der partei- und fraktionsfreie Gemeinderat Hardy Prothmann eine an ihn gerichtete email eines B├╝rgers verlesen, die mehrere Fragen in Sachen Feuerwehr beinhaltete, unter anderem, ob es „definierte Schutzziele“ g├Ąbe, ein „abgestimmtes Fahrzeugkonzept“ sowie eine „Gef├Ąhrdungsanalyse“. Au├čerdem m├╝sse gekl├Ąrt sein, ob die Kommandanten einen nach der „Feuerwehrdienstverordnung 2“ vorgeschriebenen Lehrgang zur „Leitung einer Feuerwehr“ vorweisen k├Ânnten?

Hardy Prothmann betonte, dass er davon ausgehe, dass diese Fragen zufriedenstellend beantwortet werden w├╝rden, er sie der Form halber aber vor der Entscheidung des Gemeinderats stellen m├╝sse, da er als Gemeinderat dazu befragt worden sei und dies nicht w├╝sste. Er entschuldigte sich vor der Verlesung beim Kommandanten Kielmayer, da er die email erst kurz vor der Gemeinderatssitzung erhalten habe und damit f├╝r ihn keine M├Âglichkeit bestanden habe, au├čerhalb des Gremiums eine Antwort zu erhalten. Er bat deshalb um eine Best├Ątigung in der Gemeinderatssitzung, dass alles seine Ordnung habe.

B├╝rgermeister Michael Kessler wehrte die Fragen ab und lie├č die Fraktionen ihre „Stellungnahmen“ abgeben. Der CDU-Fraktionsvorsitzende dankte der Feuerwehr und sagte: „Es ist nicht immer so, dass man alles fragen kann, manches sollte man auch wissen.“ Und an die anderen Gemeinder├Ąte gerichtet: „Ich rufe Sie auf, sich mal zu engagieren und nicht immer alles zu akzeptieren.“

Ulrich Kettner dankte in Vertretung f├╝r den entschuldigt fehlenden Gr├╝nen-Fraktionsvorsitzenden Klaus Schuhmann ebenfalls der Feuerwehr. Der Gemeinderat J├╝rgen Harbarth (SPD) schloss sich dem an und sagte auf den Vortrag von Prothmann bezogen: „Ich kann das nicht beurteilen.“

Auch Frank Hasselbring dankte im Namen der FDP der Feuerwehr. Hardy Prothmann schloss sich dem Dank an und sagte: „Herr Harbarth, ich greife ihr Wort auf, ich kann es auch nicht beurteilen, deswegen habe ich um Kl├Ąrung gebeten.“

B├╝rgermeister Michael Kessler lies die Fragen nicht zu und entzog dem Gemeinderat Hardy Prothmann nach kurzer Diskussion ohne Vorank├╝ndigung und Begr├╝ndung das Wort.

Der Gemeinderat stimmte der Wahl der Kommandanten einstimmig zu.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Anmerkung der Redaktion:
Der partei- und fraktionsfreie Gemeinderat Hardy Prothmann ist verantwortlich f├╝r das heddesheimblog.

Fotostrecke: Jahreshaupt├╝bung der Feuerwehr

Guten Tag!

Heddesheim, 17. Mai 2010. Die Freiwillige Feuerwehr Heddesheim absolvierte am 14. Mai 2010 ihre Jahreshaupt├╝bung im Beisein von anderen Feuerwehren aus dem Unterkreis. Wir dokumentieren die Szenen eines Rettungseinsatzes.

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Feuerwehrleute im Einsatz. Bild: Robin Birr / heddesheimblog

Viel Freude mit den Fotos.

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Das heddesheimblog

Anmerkung der Redaktion:
Die Fotos hat unser Praktikant Robin Birr (16) gemacht, der sich selbst in der Jugendfeuerwehr engagiert. Bei der Feuerwehr ist er der „Hausfotograf“ und arbeitet als einer von vier Webmastern am Webauftritt der Feuerwehr mit.

Video: Jahreshaupt├╝bung der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim, 17. Mai 2010. Die Freiwillige Feuerwehr Heddesheim hat am fr├╝hen Freitagabend des 14. Mai 2010 ihre Jahreshaupt├╝bung abgehalten. Der Einsatz simulierte einen Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen.

Von Hardy Prothmann

Eigentlich waren es drei verletzte Personen – denn der Unfallverursacher d├╝rfte angesichts des Schadens, den er angerichtet hat, einen geh├Ârigen Schock erlitten haben und „T├Ąter und Opfer“ zugleich gewesen sein.

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Teamarbeit: Jahreshaupt├╝bung der Freiwilligen Feuerwehr. Bild: heddesheimblog

Ein Opfer im gerammten Auto verletzt, eine andere Person durch eine schlecht gesicherte Ladung eingequetscht. Kein sch├Âner Anblick, der sich der Feuerwehr hier bot. Was tun?

Einsatzleiterin Daniela F├╝tterer (Zugf├╝hrerin) hatte gleich zwei „Baustellen“, die bearbeitet werden mussten – der unter Schock stehende Unfallverursacher war das dritte und kleinste zu l├Âsende Problem.

Teamarbeit.

Am schwersten war sicherlich der Radfahrer verletzt, der, von der Ladung eingequetscht, komplett hilflos war. Ersthilfe leistete die Feuerwehr, bis das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ├╝bernahm. Die Ansprache und Betreuung eines Opfers ist immens wichtig. W├Ąhrenddessen sicherten die Kameraden die Last ab und hoben sie dann an, um den Verletzten zu retten.

Die zweite Baustelle war das Fahrzeug – Verdacht auf massive Verletzungen des Fahrers. W├Ąhrend fr├╝her einfach nur gerettet wurde, manchmal „ohne R├╝cksicht auf Verluste“, arbeitet sich die Feuerwehr heute behutsam vor, um durch die Rettung m├Âgliche Folgesch├Ąden f├╝r die Opfer zu vermeiden: „Weitere Sch├Ąden durch die Rettung m├╝ssen vermieden werden“, moderierte Kommandant Dieter Kielmayer den „Einsatz“.

Es kommt eine hydraulische Blechschere zum Einsatz, die erst die T├╝ren und dann das Dach des Fahrzeugs „wegbei├čt“. Der Grund: Man will das Oper m├Âglichst stabil bergen und weitere Verletzungen an der Wirbels├Ąule vermeiden. Das dauert l├Ąnger, ist im Zweifel aber besser als ein lebenslanger Schaden, beispielsweise eine Querschnittsl├Ąhmung.

Eine ├â┼ôbung ist eine ├â┼ôbung. Auch, wenn sie Jahreshaupt├╝bung hei├čt. Im wirklichen Leben ist alles im Zweifel anders.

Schonende Rettung.

Mehrere Vertreter von Unterkreiswehren, aus Ladenburg, Dossenheim, Hirschberg beispielsweise verfolgten das Spektakel. Wie l├Âsen die Heddesheimer die Probleme? Was k├Ânnen wir uns abschauen und welche Tipps k├Ânnen wir geben, wie es besser geht, wird sicher in der n├Ąchsten Zeit im R├╝ckblick besprochen. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh zeigte sich ├╝berzeugt von der ├â┼ôbung und bezeichnete sie auf den ersten Blick als „gelungen“ – auch wenn sicherlich noch Details besprochen werden k├Ânnten.

Denn darum geht es: Immer besser zu werden, immer die beste Hilfeleistung zu bringen.

Auf den ersten Blick war man zufrieden mit der „erfolgreichen“ Jahreshaupt├╝bung. Das konnte man auch.

Im Detail gibt es immer etwas zu verbessern.

Auch etwas, was nichts mit der Leistung der FeuerwehrkameradInnen an sich zu tun hat: Die ├â┼ôbung fand unter Ausschluss der ├ľffentlichkeit statt. Das ist schade. Denn die B├╝rgerInnen sind sicherlich sehr daran interessiert, zu sehen und zu wissen, was Feuerwehren leisten.

Der ehrenamtliche Einsatz der freiwilligen FeuerwehrkameradInnen ist es wert, nicht nur an einem Tag der offenen T├╝r, sondern auch bei ├â┼ôbung der ├ľffentlichkeit pr├Ąsentiert zu werden, damit sich diese selbst von der Leistungsf├Ąhigkeit der Menschen ├╝berzeugen kann, die man im Zweifel nur im Notfall kennenlernt, dann aber sehr froh ├╝ber die Hilfe sein muss.

Das Szenario der ├â┼ôbung war nat├╝rlich konstruiert. Tats├Ąchlich aber sehr realit├Ątsnah, denn die Feuerwehren sind l├Ąngst nicht mehr ├╝berwiegend bei Brandeins├Ątzen t├Ątig, sondern bei Unf├Ąllen und technischen Hilfen im Einsatz. Mit viel Know-how und modernem Ger├Ąt, wie im aktuellen „Fall“ zu sehen.

Zum Gl├╝ck musste niemand „geborgen“ werden – denn gerettet werden Lebende, Tote kann man nur noch bergen.

Feuerwehr berichtet zeitnah – jedes Foto muss auf den Pr├╝fstand

Guten Tag!

Heddesheim, 07. Mai 2010. Die Feuerwehr Heddesheim berichtet zeitnah im Internet ├╝ber ihre Eins├Ątze. Dabei ver├Âffentlicht sie Fotos und Texte. Die m├╝ssen auf den Pr├╝fstand, damit es keinen ├âÔÇ×rger gibt.

Von Hardy Prothmann

Vor ein paar Tagen erreichte uns ein Leserhinweis: Darf die Feuerwehr eigentlich Fotos von Eins├Ątzen ver├Âffentlichen?

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Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim.

Wir haben uns die Ver├Âffentlichungen der Feuerwehr angeschaut – tats├Ąchlich finden sich darunter Fotos, die das Innere von Geb├Ąuden zeigen. Das ist eigentlich nicht erlaubt – au├čer, es wurde erlaubt.

Beispielsweise beim Einsatz in einer Halle der Edeka, bei der Anfang der Woche ein Ladeger├Ąt f├╝r Stapler-Batterien durchgeschmort war. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und der Schmorbrand schnell gel├Âscht – auf Anfrage teilte die Edeka mit, dass der Schaden sehr gering geblieben war.

Kommandant Dieter Kielmayer sagte uns auf Anfrage: „Wir achten sehr sorgf├Ąltig darauf, was wir ver├Âffentlichen. Ganz klar wird es bei uns keine Fotos von verunfallten Personen zu sehen geben oder andere Bilder, die ├╝ber die Dokumentation eines Einsatzes hinausgehen. Bei der Edeka haben wir selbstverst├Ąndlich das Einverst├Ąndnis eingeholt.“

Hintergrund: Im vergangenen Jahr wurden Bilder eines Unfallopfers durch eine Feuerwehr im Kreis ver├Âffentlicht. Kreisbrandmeister Peter Michels (Ladenburg): „Das hat jede Menge ├âÔÇ×rger gegeben. Ich habe daraufhin die Feuerwehren dar├╝ber informiert, dass diese darauf achten sollten, keine Fotos zu ver├Âffentlichen, auf denen Opfer zu sehen sind, Nummernschilder zu pixeln und aus Geb├Ąuden nur Fotos zu zeigen, wenn daf├╝r eine Erlaubnis vorliegt. Berichte und Fotos m├╝ssen die Pers├Ânlichkeitsrechte ber├╝cksichtigen. Das gilt besonders f├╝r Personen in Ausnahmezust├Ąnden.“

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Kommandant Kielmayer. Bild: hblog

Verantwortlich f├╝r die Berichterstattung ist die jeweilige Feuerwehr selbst, der Hinweis des Kreisbrandmeisters ist nur eine „Empfehlung“.

„Bei uns koordiniert Stefan Koschel die Berichte. Mein Sohn Tobias ist f├╝r die Texte zust├Ąndig, Robin Birr f├╝r die Fotos“, sagt Kommandant Kielmayer: „Meist haben wir bereits eine Stunde nach dem Einsatz einen Bericht fertig im Internet.“

Das Mehr-Augen-Prinzip soll gew├Ąhrleisten, dass die Berichte und Fotos „in Ordnung“ sind: „Meine Leute und ich nehmen das sehr ernst und wissen um unsere Verantwortung“, sagt Dieter Kielmayer.

Feuerwehr bekommt Anbau

Guten Tag!

Heddesheim, 30. April 2010. F├╝r einen Anbau an das Feuerwehrhaus sind 140.000 Euro vorgesehen: An das Ger├Ątehaus werden ein Fahrzeugunterstand, ein Ger├Ąteraum und ein neuer Umkleideraum mit 50 Spinten angebaut. Au├čerdem wird der Keller grundsaniert.

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Der geplante Anbau: Die dunkle Fl├Ąche ist der Fahrzeugunterstand, rechts daneben ein Ger├Ąteschuppen, daneben der neue Umkleideraum. Quelle: Gemeinde Heddesheim

Der Gemeinderat stimmte in seiner Sitzung vom 22. April 2010 dem geplanten Anbau einstimmig zu.

Die Situation der FeuerwehrkameradInnen soll sich damit verbessern. Bislang m├╝ssen die sich noch in der Fahrzeughalle umziehen.

Im Anbau entsteht ein Umkleideraum (35.000 Euro) mit 50 Spinten. Au├čerdem ein Fahrzeugunterstand und ein Lagerbereich f├╝r 65.000 Euro. Die Sanierung des Kellers soll 40.000 Euro kosten.

Der Anbau soll mit einer Holzfassade verkleidet werden.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog