Donnerstag, 21. September 2017

Personalver├Ąnderungen im Polizeirevier Ladenburg

Polizeirevierleiter Frank Hartmannsgruber verabschiedet

Verabschiedung Hartmannsgruber 2013_02_04

B├╝rgermeister Rainer Ziegler verabschiedet Polizeirat Frank Hartmannsgruber nach viereinhalb Dienstjahren in Ladenburg
(von links) Polizeihauptkommissar Bernd Schmidt, B├╝rgermeister Rainer Ziegler, Polizeirat Frank Hartmannsgruber, Leitender Polizeidirektor Karl Himmelhan Quelle: Polizeipr├Ąsidium Mannheim

Ladenburg/Rhein-Neckar, 05. Februar 2014. (red/pol) Eine gro├če Ver├Ąnderung hat sich f├╝r das Polizeirevier Ladenburg ergeben: Nach viereinhalb Jahren verl├Ąsst Revierleiter und Polizeirat Frank Hartmannsgruber die Stadt und wird Revierleiter des Polizeireviers Mannheim-Oststadt. Kommisarischer Nachfolger im Amt wird Polizeihauptkommissar Bernd Schmidt, sein bisheriger Stellvertreter.

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Polizeirevier Ladenburg verzeichnet Anstieg von "├╝blen Scherzen" in der Halloween-Nacht

„Nicht jeder Scherz ist lustig“

polizei_feature11Ladenburg, 04. November 2013. (red) Polizeirevierleiter Frank Hartmannsgruber ist „not amused“ ├╝ber zahlreiche Vorf├Ąlle in der Halloween-Nacht. Nachdem in den vergangenen zwei Jahren die Vorf├Ąlle r├╝ckl├Ąufig waren, gibt es 2013 einen sprunghaften Anstieg. Insbesondere zu einem gef├Ąhrlichen Eingriff in den Stra├čenverkehr in Heddesheim sucht die Polizei Zeugen. [Weiterlesen…]

Sechs NPD-Kundgebungen- vier Gegendemos - keine Zwischenf├Ąlle

Engagement gegen Nazis – aber auch Ignoranz und Lethargie

Laut und friedlich demonstrierten die Menschen heute auf der NPD-Wahlkampftour. In Weinheim mussten sie von ihrem angemeldeten Platz weichen.

Laut, aber friedlich demonstrierten die Menschen gegen die NPD auf Wahlkampftour – bis auf Angelbachtal und Rauenberg, wo die Rechtsextremen auf keinen Widerstand durch Gegendemonstranten gesto├čen sind. In Weinheim hingegen sogar erreichten sie noch nicht mal den angemeldeten Platz bei der „Reiterin“.

 

Ladenburg/Weinheim/Hemsbach/Rhein-Neckar, 01. September 2013. (red/ld/zef/pro/local4u) Es herrscht Wahlkampf in Deutschland – auch f├╝r die rechtsextreme NPD. In sechs Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises hielt die verfassungsfeindliche Partei am Samstag Kundgebungen ab: In Rauenberg, Angelbachtal, Schwetzingen, Ladenburg, Weinheim und Hemsbach. Zwischen 100 und 150 Menschen stellten sich jeweils in Schwetzingen, Ladenburg und Weinheim mit Demonstrationen gegen die rechtsextreme Partei. In Rauenberg, Angelbachtal und Hemsbach waren keine Gegendemonstrationen angemeldet. In Hemsbach kamen trotz „Lethargie“ wenigstens knapp 60 Anwohner und Passanten zu einer spontanen Gegenkundgebung zusammen. [Weiterlesen…]

„Verkehrliche Herausforderung“

Das Parkleitkonzept zum Xavier-Naidoo-Konzert. Quelle: Stadt Ladenburg

Das Parkleitkonzept zum Xavier-Naidoo-Konzert. Quelle: Stadt Ladenburg

Ladenburg/Rhein-Neckar, 30. Mai 2013. (red/pro) Das Polizeirevier Ladenburg ist auf den Besucherverkehr zum Open-Air-Konzert von Xavier Naidoo gut vorbereitet – trotzdem rechnet man mit Behinderungen, weil die Stadt „verkehrlich“ nicht auf einen solchen Andrang eingerichtet ist. Vor allem in der Zeit zwischen 16:00-19:00 Uhr und bei der Abreise zwischen 23:00 Uhr bis Mitternacht wird es am Freitag zu Behinderungen kommen. [Weiterlesen…]

Die angehende Polizeimeisterin Sabrina Daum im Portr├Ąt

├ťberzeugt, das Richtige zu tun

Ich wollte schon immer Polizistin werden. Etwas anderes kam eigentlich nie in Frage.

Ich wollte schon immer Polizistin werden. Etwas anderes kam eigentlich nie in Frage.

 

Ladenburg, 16. Mai 2013. (red/ms) Pfefferspray und Pistole geh├Âren f├╝r gew├Âhnliche Praktikanten eher nicht zur Standardausr├╝stung. F├╝r Sabrina Daum schon. Die 24-J├Ąhrige ist gerade dabei, einen Traum zu verwirklichen: „Schon seit meiner Kindheit will ich unbedingt Polizistin werden.“ [Weiterlesen…]

Polizeichef Hartmannsgruber pr├Ąsentierte Kriminalstatistik 2012

Litauische T├Ątergruppe wurde geschnappt

Heddesheim/Ladenburg, 24. April 2013. (red/sap) Der Ladenburger Polizeichef Frank Hartmannsgruber stellte gestern die Krimnalstatistik 2012 f├╝r Ladenburg, Heddesheim, Ilvesheim und Edingen-Neckarhausen vor. Insgesamt zeigte er sich zufrieden, aber es gab auch „Ausrei├čer“ in den Zahlen. Eine Litauische T├Ątergruppe konnte geschnappt werden. Die Ladenburger Polizei ist gut vorbereitet auf die Mainacht. [Weiterlesen…]

Polizeirat Hartmannsgruber ist zufrieden mit seinem Gebiet

Positive Verkehrsbilanz trotz „Ausrei├čer“

Ladenburg/Rhein-Neckar, 17. April 2013. (red/ms) Frank Hartmannsgruber kann ziemlich zufrieden sein. Als Leiter des Polizeireviers Ladenburgs ist er auch noch f├╝r den Verkehr in Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Ilvesheim und die Mannheimer Stadtteile Seckenheim und Friedrichsfeld zust├Ąndig. Die Unfallstatistik f├╝r 2012 zeigt ihm, dass es sich bei seinem Revier um ein „gutes Verkehrsgebiet“ handelt. [Weiterlesen…]

Neuer stellvertretender Revierleiter

Schmidt folgte auf Berka

Polizeihauptkommissar Schmidt ist seit September stellvertretender Leiter des Reviers Ladenburg.

 

Ladenburg/Heddesheim, 29. Oktober 2012. (red) Polizeihauptkommissar Bernd Schmidt (49) ist seit 1. September neuer Stellvertreter von Polizeirevierleiter Frank Hartmannsgruber. Er folgt auf Walter Berka, der in den Ruhestand ging.

Vor seiner neuen Aufgabe war Bernd Schmidt seit 2009 Leiter des Bezirks- und Ermittlungsdienstes beim Polizeirevier Ladenburg. Der Mannheimer hat vor 29 Jahren (1983) bei der Polizei begonnen und kennt den Dienst auf der Stra├če. Zehn Jahre lang „bestreifte“ er das Revier Oststadadt. Zum dreij├Ąhrigen Studium ging es an die Fachhochschule der Polizei nach Villingen-Schwenningen. Von dort zur├╝ck nach Mannheim, hier war er vor seiner Ladenburger Zeit als Dienstgruppenleiter in Mannheim-K├Ąfertal t├Ątig.

Er unterst├╝tzt Frank Hartsmannsgruber vor allem bei den umfangreichen Planungsaufgaben – ist aber als Einsatzleiter nach wie vorne gerne im „Au├čendienst“ t├Ątig, so zuletzt als stellvertretender Einsatzleiter beim Altstadtfest. Im Revier ist er deshalb schon gut bekannt, vor allem f├╝r sein ruhiges und besonnenes Auftreten. Er ist verheiratet und hat zwei jungendliche S├Âhne. Nach Ladenburg kommt er mit dem Fahrrad und dem Zug:

Das h├Ąlt fit und im Autos sitze ich sowieso viel. Mit dem alten Fahrrad gehts zum Bahnhof und ich fahre gerne mit der Bahn.

Auf Nachfrage, warum er ein altes Fahrrad nutzt, sagt er:

Naja, das steht t├Ąglich da und beruflich habe ich so meine Erfahrungen.

 

„Kl├Ąglicher“ Auftritt – Stefan Mappus zu Gast in Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim/Rhein-Neckar, 21. Februar 2011. Der Ministerpr├Ąsident Stefan Mappus kommt nach Heddesheim. Das ist f├╝r die kleine Gemeinde ein besonderes Ereignis. Es ist Wahlkampf, Stefan Mappus hat seine Linie vertreten, in Heddesheim. Heddesheim selbst kam in seiner einst├╝ndigen Rede bis auf eine Andeutung nicht vor. Trotzdem hat er viel Applaus erhalten – immer dann, wenn es „gegen die Gr├╝nen ging“.

Von Hardy Prothmann

Ortstermin f├╝r einen Ministerpr├Ąsidenten. Der hei├čt Stefan Mappus. Die „Macht“ hat er per Amts├╝bergabe erhalten. Es ist sein erster Wahlkampf. Bislang ist er noch nicht gew├Ąhlt worden. Das war auch so bei seinen Vorg├Ąngern. Sie profitierten von einem Amt, das der jeweilige Inhaber als Zepter weitergereicht hat.

Das Land hat 1.100 Gemeinden. Eine davon ist Heddesheim. Und Stefan Mappus h├Ąlt gut eine Stunde lang eine Rede, in der das Wort Heddesheim sogar zwei oder drei Mal vorkommt. Inklusive der Begr├╝├čung, aber sonst eigentlich nicht.

Ob das jetzt viel oder wenig ist, muss jeder selbst entscheiden. Der CDU-Ortsvereinsvorsitzende Rainer Hege platze schier vor Stolz, den „Chef“ im Ort zu haben. Und Rainer Hege „w├╝nschte“ sich im Anschluss an Mappus „mutig“ die „Umgehungsstra├če“, die fr├╝hestens 2016, also zur ├╝bern├Ąchsten Wahlperiode kommt. Herr Hege hat nicht bemerkt, dass die Landwirte (Herr Hege ist Landwirt) in der Rede von Mappus keine Rolle spielten.

Ob Herr Mappus 2016 noch Ministerpr├Ąsident ist, steht in den Sternen. Jetzt geht es um den Wahlkampf 2011. Am 27. M├Ąrz 2011 ist Urnengang.

Und Herr Mappus fordert zur Disziplin auf.

Die rund 120 G├Ąste vor ihm werden ihn w├Ąhlen. Rund 80 Prozent der Anwesenden sind Rentner. Dann gibt es noch andere, die sich etwas „von ihrer Pr├Ąsenz“ versprechen“. Junge „W├Ąhler“ sind bis auf das „Team Wacker“ kaum vertreten.

Das Team Wacker besteht aus rund einem halben Dutzend Menschen unter 30 Jahren, die Jacken anhaben, auf denen „Team Wacker“ steht.

Als der Ministerpr├Ąsident eintrifft, machen sie Stimmung. Sie klatschen f├╝r zwei.

Am Rand haben sich Protestanten aufgebaut. Rund ein Dutzend. Mitglieder des Gr├╝nen-Ortsverbands, gr├╝ne Gemeinder├Ąte, B├╝rger und ahnungsweise auch Mitglieder der „IGneinzupfenning“.

Sie machen Krach – Mappus ist erst sehr erfreut durch das Team Wacker. Und dann sehr genervt durch die Mini-Demo.

Vielleicht gef├Ąllt ihm auch nicht, was er sieht.

Im kleinen St.-Remigius-Haus ist der Saal nicht gef├╝llt. „Gef├╝hlt“ k├Ânnten knapp 200 Personen der Veranstaltung beiwohnen. Tats├Ąchlich sind es 120 G├Ąste und rund 60 St├╝hle bleiben frei.

Der Mannheimer Morgen berichtet heute, es seien 200 G├Ąste anwesend gewesen. Das ist glatt gelogen. Und wenn der Mannheimer Morgen gerne das Gegenteil behauten will, sind wir jederzeit bereit, anhand unserer Aufnahmen diese L├╝ge des MM zu belegen.

Au├čer, der MM z├Ąhlt 25 Polizisten, zehn Personensch├╝tzer, Kr├Ąfte des DRK und Helfer als „G├Ąste“ mit ein. Wer so z├Ąhlt, rechnet sich alles so sch├Ân, wie er will.

Das DRK, die freiwilligen Helfer und die Polizei machen ihren Job gut.

F├╝r die Polizei gibt es etwas Stress, als ein Beamter etwas zu „modern“ agiert und Aufnahmen macht, die nicht „polizeilich“ notwendig sind. Revierleiter Frank Hartmannsgruber bem├╝ht sich um „Deeskalation“ – im Vergleich zu Stuttgart 21 hat er einen leichten Job.

Trotzdem: Wie peinlich ist es, dass fast in Drittel der Pl├Ątze leer bleiben? Hat die Orts-CDU noch nicht mal das Talent, dass ein Besuch des Ministerpr├Ąsidenten bis zum letzen Platz gef├╝llt ist?

Im Saal h├Ąlt Herr Wacker eine Rede. Auf die Regierung und das alles gut ist. Der Ministerpr├Ąsident ist heute schlie├člich hier, um ihn zu st├╝tzen.

Stefan Mappus redet die Leistungen der CDU hoch, Rot und Gr├╝n schlecht. Wer sich die M├╝he macht, unsere sechsteilige Dokumentation anzuschauen, wird feststellen, wie sich Herr Mappus selbst widerspricht.

Erst lobt er 58 Jahre CDU-Regierung ├╝ber den Klee, dann gesteht er ein, dass man Fehler gemacht hat, aus denen man lernen wolle und sagt dann, dass alles so durchgezogen wird, wie man das vorhat.

Im Saal sind die meisten Anwesenden eher Rentner. Einige wenige „mittelalte“ und ganz wenige junge Menschen sind als G├Ąste anwesend.

Herr Mappus holt sie in seiner Rede mit „Zoten“ ab, ab nicht wirklich mit Inhalten.

Es geht gegen andere L├Ąnder, es geht darum, dass Baden-W├╝rttemberg ├╝berhaupt nur „f├╝hrend“ ist. Es geht ein wenig um Probleme. Und sonst?

Um Heddesheim geht es gar nicht. Kein Wort, kein Gedanke, kein Inhalt zu dem Ort, in dem Herr Mappus spricht, kommen ├╝ber seine Lippen. Bis auf die Kondolenzen.

Was Herr Mappus sagt, kann er ├╝berall sagen. In Schriesheim, in Weinheim, in Ladenburg oder auch in Viernheim – wobei das eine „falsche Baustelle“ w├Ąre, weil au├čerhalb seines Bereiches.

Was ist sein Bereich? Geh├Ârt Heddesheim dazu? Davon merkt man nichts.

Warum Herr Mappus in Heddesheim war, bleibt ein R├Ątsel. Er h├Ątte seinen Auftritt genauso gut irgendwo anders haben k├Ânnen. Und wahrscheinlich ist das auch so.

Herrn Hege war anzusehen, wie stolz er war, dem „MP“ die Hand zu dr├╝cken. Nach ihm, aber auch irgendwie mit ihm, am Podium zu stehen.

Und er hat seine Sache nicht schlecht gemacht. Er freut sich, dass Heddesheim bald eine Umgehungsstra├če bekommt. Die Freude klingt wie eine Forderung, ├╝ber die man sich schon verabredet hat.

Herr Hege darf sich gerne als Forderer stilisieren. Unterw├╝rfig in seiner „Dankbarkeit“. Herr Mappus nickt und l├Ąchelt und sagt nichts zu. Dann l├Ącheln beide, denn es geht um Wahlkampf.

Der Revoluzzer Hege hat gefordert, der Chef Mappus hat’s gesehen.

Die Show ist kalkuliert. Der Stolz bei Hege ist gro├č, die Befriedung bei Mappus ist ├╝blich.

Der Deal ist klar: Es gibt ein Bed├╝rfnis, der MP hat’s „regristriert“, es geht also „weiter voran“.

Aber ohne jede Verbindlichkeit.

Der B├╝rgermeister Michael Kessler spricht auch, kommt aber ├╝ber Floskeln nicht hinaus.

Die Verkehrsprobleme des Ortes bleiben hinter der Aussicht, dass sich der Herr Ministerpr├Ąsident ins „Goldene Buch“ der Gemeinde eintr├Ągt, zur├╝ck.

Als der Auftritt von Herrn Mappus zu Ende ist, gibt es einen kleinen Stau der G├Ąste auf dem Weg zur Toilette.

Die Protestierer sind weg, die Polizei h├Ąlt kurz den Verkehr an und achtet nicht darauf, dass die Limousine des „MP“ eigentlich viel zu schnell „davon braust“.

Irgendwie ist man scheinbar froh, dass er wieder weg ist. Das war f├╝r die vielen Rentner, das „Wacker-Team“ und die Demonstranten in Heddesheim schon sehr aufregend.

Ob Herr Mappus weiter Ministerpr├Ąsident sein wird, entscheidet sich am 27. M├Ąhr 2011.

In Heddesheim war sein Auftritt „kl├Ąglich“ – von Klagen getragen. Er war gegen die „Dagegen-Partei“. Also auch dagegen. Und sonst? Angeblich hat er „gelernt“, tats├Ąchlich sind seine Handlungen und Aussagen dazu kontr├Ąr.

Machen Sie mit: Pr├╝fen Sie die Wahlversprechen der Kandidaten.

Schreiben Sie uns, was gef├Ąllt oder auch auch nicht.

Steffen Hildebrand ist stellvertretender Revierleiter f├╝r ein halbes Jahr


Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 16. Februar 2011. Das Polizeirevier in Ladenburg hat einen neuen stellvertretenden „Chef“ – Polizeioberkommissar Steffen Hildebrand leitet im Rahmen seiner Qualifizierung f├╝r den h├Âheren Dienst zusammen mit Frank Hartmannsgruber das Revier f├╝r sechs Monate. Heddesheim geh├Ârt zum Polizeirevier Ladenburg.

Von Hardy Prothmann

Damit Steffen Hildebrand (33) Erfahrungen als F├╝hrungskraft sammeln kann, hat der eigentliche Stellvertreter Walter Berka Platz gemacht und ist f├╝r diese Zeit zum Polizeipr├Ąsidium Mannheim gewechselt, wo er in der ├ľffentlichkeitsarbeit t├Ątig ist.

Polizeioberkommissar Steffen Hildebrand leitet f├╝r sechs Monate als Stellvertreter das Revier Ladenburg. Bild: Polizei

Steffen Hildebrand wohnt im pf├Ąlzischen Jockrim: „Wenns gut l├Ąuft brauche ich 40 Minuten einfach f├╝r die Fahrt“, sagt er. Der Familienvater hat einen f├╝nfzehn Monate alten Sohn. Auch seine Frau ist im Polizeidienst.

Die Station Ladenburg hat eine „Vorgeschichte“. Wer sich f├╝r den h├Âheren Dienst qualifizieren will, nimmt an einem so genannten Umlaufverfahren teil. Steffen Hildebrand wurde 2008 beim Polizeipr├Ąsidium Karlsruhe „gesichtet“ und hat wie Polizeirat Frank Hartmannsgruber an der Hochschule f├╝r Polizei in Villingen-Schwenningen studiert und 2005 dort seinen Abschluss gemacht. Au├čerdem hat er in der Landespolizeidirektion Karlsruhe bereits Erfahrungen gesammelt.

Die kommenden zw├Âlf Monate sind aus zwei Bausteinen zusammengesetzt: Aktuell f├╝r sechs Monate qualifiziert er sich als „Leiter einer F├╝hrungsgruppe“ in der Funktion als stellvertretender Revierleiter als F├╝hrungskraft. Dann folgen ab August sechs Monate als „Lehrkraft“ bei der Bereitschaftspolizei Bruchsal, wo er als Ausbilder t├Ątig sein wird.

„Hier in Ladenburg werde ich mein „theoretisches“ Wissen in die Praxis umsetzen“, sagt Steffen Hildebrand. Das ist wenig geflunkert – schlie├člich ist der Mann ein erfahrender Polizist im 13. Dienstjahr. „Mit der neuen Aufgabe ist die Verantwortung nat├╝rlich enorm gewachsen“, sagt er und man merkt ihm an, dass er sich darauf freut. Dynamisch, konzentriert und sehr aufgeschlossen pr├Ąsentiert sich der neue Stellvertreter.

Eine erste „Bew├Ąhrungsprobe“ wird die Organisation einer Alkoholkontrolle in der Faschingszeit sein: „Die Ausbildung ist anspruchsvoll, aber auch sehr reizvoll, weil man alle Bereiche polizeilicher Arbeit kennenlernt“, sagt Steffen Hildebrand.

Mitte 2012 gibt es zum Abschluss ein Assessment-Center: Die letzte H├╝rde, die nicht alle werden nehmen k├Ânnen. Wer die schafft, qualifiziert sich beispielsweise als Revierleiter. Steffen Hildebrand ist fest entschlossen auch hier weiterzukommen.

Daf├╝r darf man ihm viel Erfolg w├╝nschen.

Verkehrskontrolle: F├╝hrerschein weg und einige Verwarnungen

Guten Tag!

Heddesheim, 17. Dezember 2010. Bei Schneetreiben kontrollierten Beamte des Polizeireviers Ladenburg gestern den Verkehr. Die Bilanz ist f├╝r einen Fahrer „ern├╝chternd“: Sein F├╝hrerschein ist wegen einer Trunkenheitsfahrt erstmal weg. Weiterhin gab es einige Verwarnungen, weil einige mit Sommerreifen unterwegs waren.

Von Hardy Prothmann

Polizeiobermeister Stephan Geiger und Polizeimeisteranw├Ąrter Knut Krakow waren gestern Abend nicht zu beneiden. Sie hatten an der Kreuzung Ringstra├če/An der Fohlenweide (gegen├╝ber Verl├Ąngerte Triebstra├če) ihren Kontrollpunkt bezogen und winkten sich Autofahrer heraus.

An einem zweiten Kontrollpunkt war ihr Chef, Revierleiter Frank Hartmannsgruber, mit einem weiteren Beamten im Einsatz: „Ich hatte es meinen Leuten freigestellt, bei dem ungeplanten Wetter den geplanten Einsatz zu machen. Und ich will nicht von meinen Leuten verlangen, was ich selbst nicht mache.“

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Kontrolle an der Ringstra├če: "Leider waren einige mit Sommerreifen unterwegs." Ein Fahrer musste seinen F├╝hrerschein abgeben.

Dabei ist die Auswahl der Kontrollstelle wichtig: „Gerade bei so einem Wetter ist es wichtig, dass wir gesehen werden k├Ânnen, damit die Autofahrer auf glatten Stra├čen Zeit haben, zu reagieren und den flie├čenden Verkehr zu verlassen.“ Die neue Kleidung und die Signalwesten kommen da nat├╝rlich recht.

Die Bilanz ist f├╝r einen Autofahrer ern├╝chternd: Der m├Ąnnliche Fahrer, Alter Mitte 40, ist wegen einer Trunkenheitsfahrt seinen F├╝hrerschein los.
Zur Erinnerung. Ab 0,3 Promille ist der F├╝hrerschein schon in Gefahr, wenn „Auff├Ąligkeiten“ vorliegen, beispielsweise das ├â┼ôberfahren einer Ampel. Aber 0,5 Promille handelt es sich sicher um eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bu├čgeld, Punkten und Fahrverbot geahndet wird. Bei Wiederholung verdoppeln sich Bu├čgeld, Punkte und Fahrverbotsdauer. Kommen Auff├Ąlligkeiten hinzu, werden die Strafen empfindlicher. Ab 1,1 Promille liegt eine Straftat vor. Im „besten“ Falle ist der F├╝hrerschein „nur“ ein halbes Jahr weg.

Vermehrte Kontrollen.

„Wer Auto f├Ąhrt, sollte ganz auf Alkohol verzichten“, r├Ąt Frank Hartmannsgruber: „Klar ist, dass wir gerade in der Faschings- und jetzt Weihnachtszeit vermehrt kontrollieren. Sch├Ân w├Ąre es, wenn wir niemandem den F├╝hrerschein abnehmen m├╝ssten, weil alle mit null Promille unterwegs sind.“

Immerhin: Am Kontrollpunkt von Herrn Geiger und Herrn Krakow konnte das positiv best├Ątigt werden: „Alle Fahrer, die wir kontrolliert haben, hatten null Promille. Das ist sehr vern├╝nftig“, sagte Herr Geiger. Aber auch: „Leider mussten wir einige verwarnen, die mit Sommerreifen unterwegs waren.“

40 Euro kostet das, wenn nur „kontrolliert“ wird. Bis zu 80 Euro inklusive Punkten, wenn eine Behinderung vorliegt. Kommt es gar zum Unfall, kann die Versicherung ihre Leistungen k├╝rzen. Winterreifen sind bei entsprechender Witterung seit 04. Dezember 2010 Pflicht.

„Der Einsatz gestern war wegen der K├Ąlte nicht gerade angenehm, hat aber hoffentlich einigen Verkehrsteilnehmern deutlich gemacht, dass Sommerreifen auf schneegl├Ątter Fahrbahn und Alkohol am Steuer keine gute Idee sind“, bewerte Frank Hartmannsgruber den „Erfolg“.

Einbr├╝che in Heddesheim und Ladenburg

Guten Tag!

Heddesheim/Ladenburg, 17. Dezember 2010. Am Donnerstag wurde sowohl in Ladenburg als auch in Heddesheim eingebrochen. Der Ladenburger Revierleiter Frank Hartmannsgruber bittet die Bev├Âlkerung, aufmerksam zu sein, sich in Sachen Einbruchssicherung beraten zu lassen und die Polizei ├╝ber „Auff├Ąlligkeiten“ zu informieren.

Von Hardy Prothmann

Keine zehn Tage ist es her, dass Frank Hartmannsgruber mit seinen Beamten im Ladenburger Viertel „Weiherg├Ąrten“ aktive Pr├Ąventionsarbeit geleistet hat. Sie verteilten Flyer und sprachen B├╝rgerInnen an, um sie in der „dunklen Jahreszeit“ auf die steigende Gefahr von Einbruchsdelikten hinzuweisen. Und prompt kommt es zu Einbr├╝chen.

Die Einbr├╝che best├Ątigen die vorbeugende Aktion der Polizei und zeigen, wie wichtig Aufkl├Ąrung ist und Sicherungsma├čnahmen zu treffen.

Am Donnerstagnachmittag ist ein bislang unbekannter T├Ąter in ein Ladenburger Einfamilienhaus eingebrochen. Der Dieb ├╝berstieg den Gartenzaun und hebelte die Balkont├╝r des Anwesens auf.

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Hier wurde ├╝ber ein ungesichertes Kellerfenster eingebrochen. Archivbild: Polizei

Im Haus durchsuchte er Schr├Ąnke und Schubladen. Der Unbekannte konnte 550 Euro Bargeld und diverse Schmuckst├╝cke entwenden. Die H├Âhe des Gesamtschadens ist noch unklar. Hinweise auf die Identit├Ąt des Einbrechers gibt es bislang nicht.

Am fr├╝hen Abend gab es einen weiteren Einbruch in Heddesheim. Hier liegt noch keine Schadensbilanz vor. Ob die beiden Einbr├╝che durch dieselben oder verschiedene T├Ąter begangen wurden, wird noch untersucht.

„Melden Sie uns Auff├Ąlligkeiten.“ Frank Hartmannsgruber

„Ich m├Âchte die Bev├Âlkerung dringend bitten, die Polizei zu unterst├╝tzen“, sagt Frank Hartmannsgruber auf Nachfrage: „Wenn jemand „auffallende“ Beobachtungen macht, sei es, dass unbekannte Personen sich in einem Gebiet aufhalten und merkw├╝rdig verhalten oder Fahrzeuge mit „fremden“ Kennzeichen Stra├čen abfahren, z├Âgern Sie nicht, uns dar├╝ber zu informieren. Es ist besser, wir kontrollieren einmal zu viel, als einmal zu wenig.“

Das Polizeirevier hat die Pr├Ąsenz der Streifen schon erh├Âht und legt nochmals nach: „Wir werden zu Fu├č und im Fahrzeug noch h├Ąufiger Pr├Ąsenz zeigen.“

Klar ist – die Polizei kann nicht zu jeder Zeit ├╝berall sein. Herr Hartmannsgruber betont: „Wir nehmen solche Hinweise ernst und ├╝berpr├╝fen die Lage vor Ort. Niemand muss sich scheuen, der Polizei „Auff├Ąlligkeiten“ zu melden.“

Fenster im Erdgeschoss und die Terrassent├╝ren sind die „beliebtesten“ Angriffspunkte f├╝r Einbrecher. Die Polizei bietet hier einen kostenfreien Service an.

Polizeipr├Ąsidium Mannheim bietet individuelle Beratung

Wer sein Haus zuk├╝nftig besser absichern m├Âchte, kann auf die fachkundige Beratung der Polizei z├Ąhlen. Das Polizeipr├Ąsidium Mannheim bietet Interessierten kostenfrei eine individuelle Beratung inklusive Hausbegehung an. Die Beamten machen vor Ort auf etwaige Sicherheitsl├╝cken aufmerksam und geben Tipps, wie diese behoben werden k├Ânnen.

Service:
Das Polizeirevier Ladenburg ist unter dieser Nummer zu erreichen: 06203 9305-0

Polizei: Die neuen Uniformen sind blau und funktional


Guten Tag!

Heddesheim/Ladenburg, 06. Dezember 2010. Nach und nach ver├Ąndert sich in den n├Ąchsten Monaten das Erscheinungsbild der Polizei in Baden-W├╝rttemberg. Bis Ende 2011 sollen alle rund 21.500 Polizisten neu eingekleidet sein – beim Ladenburger Revier wird dies im Fr├╝hjahr 2011 schon der Fall sein.

Von Hardy Prothmann

Frank Hartmannsgruber hat gute Laune – die neuen Uniformen sind da und er l├Ądt zum Pr├Ąsentationstermin. Der Revierleiter selbst hat die neue Uniform schon an und tr├Ągt sie sichtlich mit gro├čer Freude: „Also mir gefallen die und was ich so von den Kollegen h├Âre, kommt die neue „Arbeitskleidung“ gut an.“

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Der stellvertretende Revierleiter Walter Berka hat noch die bekannte "gr├╝ne" Uniform an. Polizeihauptmeister Matthias Mrosek und Polizeiobermeisterin Regina Holzwarth tragen das neue blaue Outfit.

Die bislang dominierende gr├╝ne Farbe wird im kommenden Jahr verschwinden, sowohl bei den Uniformen als auch bei den Dienstfahrzeugen. Die meisten Fahrzeuge in Ladenburg sind schon blau-silber foliert. Nach dem Auslaufen der Leasing-Vertr├Ąge und dem Entfernen der Folien lassen sich die „silbernen“ Autos n├Ąmlich besser verkaufen als die fr├╝heren Dienstwagen.

Die neue Bekleidung der Polizei setzt auf Goretex und strapazierf├Ąhige Materialien, denn im Dienst muss die Kleindung nicht nur gut aussehen, sondern „auch was taugen“.

Die neuen Uniformen sind funktional und auf Sicherheit „geschneidert“. Auffallend sind die Reflektoren, als Streifen an den Hosen, auf der R├╝ckseite der Jacken, im Brustbereich, im Bund der Jacken und an den ├âÔÇ×rmeln: „Das dient der Sicherheit der Beamten im Streifendienst.“

Auf der Brust und dem linken Arm steht Polizei – selbst auf den Hemden. „Polizisten mit Repr├Ąsentationsaufgaben tragen k├╝nftig ein wei├čes Hemd“, erkl├Ąrt Herr Hartmannsgruber. Er hat ein solches an.

Sicherheit im Dienst.

Es gibt eine Sommer- und Winterausstattung, dazu f├╝r spezielle Anforderungen weitere Kleindungsst├╝cke, beispielsweise eine „Windjacke“ und die Warnwesten sind mittlerweile mit langem Arm ausgestattet: „Damit ist die menschliche Silhouette deutlicher nachts erkennbar“, sagt Herr Hartmannsgruber.

Die Hosen sind als „Cargo“ geschnitten und haben nun Seitentaschen.

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Dank Leuchtschrift gut zu erkennen - Beamte zeigen die neue blaue Uniform.

Beim Termin ist auch der stellvertretende Revierleiter, Walter Berka. Er hat noch die schon traditionelle moosgr├╝n/beige Uniform an, die es etwa seit 1980 gib – der Kontrast ist deutlich. Die neue Kleidung wirkt deutlich eleganter: „Ich freu mich da auch schon drauf“, scherzt Herr Berka.

Die Umstellung geschehe nach und nach, sagt Herr Berka: „Das wird noch zwei, drei Monate dauern, bis alle versorgt sind.“

Fast europaweite Vereinheitlichung.

Polizeiobermeisterin Regina Holzwarth und Polizeihauptmeister Matthias Mrosek sind schon versorgt und strahlen als „Fotomodelle“ f├╝r den heutigen Pr├Ąsentationstag: „Die Kleidung tr├Ągt sich super“, sagt der Hauptmeister und auch seine Kollegin Holzwarth lobt den Tragekomfort.

Die neue Uniform sei zudem ein Zeichen des „europ├Ąischen Gedankens“, sagt Herr Hartmannsgruber. 1998 hatte man im EU-Parlament eine Vereinheitlichung der Polizeikleidung beschlossen – Frankreich und Italien haben bereits blaue Uniformen und wollten dies beibehalten.

In Hamburg ist die Umstellung schon 2005 abgeschlossen gewesen, in Hessen schon 2008. Der Gro├čteil der L├Ąnder will bis 2012 umgestellt haben. Nur Bayern und das Saarland bleiben beim „Gr├╝n“.

Die Umstellung der Dienstkleidung in Baden-W├╝rttemberg wird rund 17,7 Millionen Euro kosten.

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Halloween-Bilanz: Weniger Straftaten und Ordnungswidrigkeiten

Guten Tag!

Heddesheim, 02. November 2010. Die Polizei registrierte in der „Halloween“-Nacht von Sonntag auf Montag weniger Straftaten und Ordnungswidrigkeiten als im Vorjahr. Allerdings stellten die Beamten einen Versto├č gegen das Waffengesetz fest. Insgesamt wurden knapp 70 Kinder und Jugendliche kontrolliert. Dabei wurden Alkohol und „B├Âller“ sichergestellt, es kam zu „├â┼ôberstellungen“ an Eltern sowie mehreren Anzeigen wegen Sachbesch├Ądigung.

Als problematisch stufte die Polizei die Softair-Waffen ein: „Die k├Ânnen Sie im Dunkeln kaum von echten Waffen unterscheiden, das kann zu prek├Ąren Situationen f├╝hren“, sagte Revierleiter Frank Hartmannsgruber auf Nachfrage.

Insgesamt zeigte sich die Polizei zufrieden mit dem Einsatz: „Wir waren noch bei Tageslicht schon sehr pr├Ąsent. Sicherlich hat sich das unter Jugendlichen, die per Handy miteinander in Kontakt stehen, herumgesprochen.“ In der Nacht waren au├čerhalb der normalen „Schicht“ zus├Ątzlich acht Beamte im Einsatz.

Presseinformation des Polizeireviers Ladenburg:

In der Halloweennacht vom 31.10. auf den 01.11.2010 waren Beamte des Polizeireviers Ladenburg verst├Ąrkt im Einsatz.

„Aufgrund der Erfahrungen vom letzten Jahr haben wir entschieden in dieser Nacht verst├Ąrkt pr├Ąsent zu sein. Ziel des Einsatzes war, Straftaten zu verhindern und auch in dieser Nacht f├╝r Sicherheit und Ordnung zu sorgen.“

Der Einsatz wurde vom Jugendsachbearbeiter des Polizeireviers, Polizeioberkommissar Bernhard Schuhmacher, geleitet. „Der Jugendsachbearbeiter ist nat├╝rlich in so einer Nacht genau der richtige Mann. Er kennt problematische Jugendliche und findet den richtigen Draht zu ihnen.“

Es waren aber nicht nur „problematische“ Jugendliche auf der Stra├če, sondern vielerorts waren verkleidete Kinder zum Teil mit ihren Eltern unterwegs, die von Haus zu Haus gingen und S├╝├čigkeiten sammelten.

„Unser Hauptaugenmerk lag nat├╝rlich auf Kinder und Jugendliche, die nicht die Absicht hatten, S├╝├čigkeiten zu sammeln, sondern ├╝ble Scherze zu treiben.“

Insgesamt wurden ca. 70 Kinder und Jugendliche einer Kontrolle unterzogen. Bei den Kontrollen wurde einige alkoholischer Getr├Ąnke festgestellt und in Verwahrung genommen. Einige Minderj├Ąhrige mussten ihren Eltern ├╝berstellt werden.

├â┼ôber die Herkunft des Alkohols und ein damit verbundener Versto├č gegen das Jugendschutzgesetz wird ermittelt.

In Ladenburg wurde von einem zivil eingesetzten Polizeibeamten beobachtet, wie eine Personengruppe ein Banner der Stadt Ladenburg abriss und anschlie├čend eine Person der Gruppe an die Hauswand der Stadtbibliothek urinierte. F├╝r die erforderlichen Reinigungsarbeiten werden entsprechende Kosten erhoben.

Weiterhin mussten bei Jugendlichen ca. 100 Silversterb├Âller und Raketen sichergestellt werden.

In Ilvesheim kam es zu drei Sachbesch├Ądigungen an Hausw├Ąnden durch Eierwerfer. Auch hier konnten Verursacher ermittelt werden.

Au├čerdem kam es zu einem Versto├č gegen das Waffengesetz. Hier waren Kinder mit Soft-Air-Waffen unterwegs. Die 12 – und 13-j├Ąhrigen Jungen wurden in Gewahrsam genommen und in die Obhut der Eltern ├╝bergeben.

In Edingen-Neckarhausen konnten von einer Streife Kinder festgestellt werden, die gerade dabei waren, eine Fassade mit Ketchup zu beschmieren.

„Wir mussten dieses Jahr aber erheblich weniger Straftaten und Ordnungsst├Ârungen verzeichnen als im Jahr zuvor.“

In der Nacht waren au├čerhalb des normalen Dienstes 8 Beamte zus├Ątzlich im Einsatz.

“ Im n├Ąchsten Jahr werden wir mit einer ├Ąhnlichen Konzeption auf die Lage reagieren“, sagte Revierleiter Frank Hartmannsgruber.“

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Polizei f├Ąhrt Sonderschicht in der „Halloween-Nacht“

Guten Tag!

Heddesheim/Ladenburg, 29. Oktober 2010. Das Polizeirevier ruft zur Besonnenheit auf – in der Nacht vom 31. Oktober zum 01. November 2010, „Halloween-Nacht“ genannt, waren im vergangenen Jahr erhebliche Sch├Ąden angerichtet worden: „Es gibt eine klare Grenze zwischen einem Streich und einer Straftat, sagte Revierleiter Frank Hartmannsgruber auf Nachfrage.

Von Hardy Prothmann

Die Liste der Sachbesch├Ądigungen und Straftaten war lang und die Delikte teils sehr schwer. „Haben Sie bitte Verst├Ąndnis daf├╝r, dass wir keine Details rausgeben, wir wollen niemanden zum Nachahmen anregen“, sagt Frank Hartmannsgruber, der vor gut einem Jahr, am 01. Oktober 2009 die Revierleitung ├╝bernommen hat.

Wegen der teils erheblichen Sch├Ąden an Geb├Ąuden und Fahrzeugen f├Ąhrt die Polizei eine Sonderschicht: „Ich bin auch mit im Einsatz, die Leitung hat aber ein Kollege“, sagte Hartmannsgruber.

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Frank Hartmannsgruber l├Ąsst jedem seinen Spa├č bei "Streichen" und w├╝nscht sich, dass daraus keine Straftaten werden. Bild: heddesheimblog.de

Der Mann hat in diesem ersten Jahr gezeigt, woher der Wind weht: Als Polizist durch und durch ist sein Hauptanliegen die Sicherheit – da versteht er genau keinen Spa├č. Gleichzeitig ist Herr Hartmannsgruber auch pers├Ânlich sehr pr├Ąsent und h├Ąlt seine Beamten an, sich b├╝rgernah zu pr├Ąsentieren und zu verhalten. Dieses Konzept geht auf – viele B├╝rger bemerken die neue Pr├Ąsenz positiv. Gleichzeitig ist Frank Hartmannsgruber sehr auf Pr├Ąvention bedacht, wozu f├╝r ihn eine umfangreiche ├ľffentlichkeitsarbeit geh├Ârt. Das Ziel: Ein gutes Miteinander.

Auch zur kommenden Halloween-Nacht informiert er mit einer Pressemitteilung und nimmt dabei auch die Eltern in die Pflicht – die sollten sich im Vorfeld dar├╝ber klar sein, dass es ihre Pflicht ist, mit dem Nachwuchs ein „ordentliches“ Verhalten zu besprechen.

Wer sich nicht daran h├Ąlt, muss mit einem konsequenten Durchgreifen der Polizei rechnen. Soviel ist auch klar: Frank Hartmannsgruber wirkt rein ├Ąu├čerlich freundlich und jung – was er auch ist. Er ist gerne f├╝r einen Spa├č zu haben und lacht gerne fr├Âhlich – wenn es um Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten geht, ist jedoch „Schluss mit lustig“, dann greift er ohne Z├Âgern durch. Wenn es sein muss auch hart.

„Leider ist in der vergangenen Halloween-Nacht zu viel passiert, was ├╝berhaupt nicht akzeptabel ist und mit Streichen nichts zu tun hat, deswegen kl├Ąren wir im Vorfeld auf und weisen darauf hin, dass auch in dieser Nacht Recht und Ordnung nicht au├čer Kraft gesetzt sind.“

Pressemitteilung des Polizeireviers Ladenburg:

„Gebt uns S├╝├čes, sonst gibt├é┬┤s Saures“, so hei├čt es vielerorts wieder in der Halloweennacht vom 31.10. zum 01.11.. In den vergangenen Jahren hat sich dieser Brauch auch hier in Deutschland mehr und mehr verfestigt.

Kinder und Jungendliche gehen, teilweise auch verkleidet und maskiert, von Haus zu Haus, um S├╝├čigkeiten zu sammeln, „Schrecken“ zu verbreiten und ihre Scherze zu treiben.

„Scherze“ sollten aber nicht mit Straftaten verwechselt werden, so der Leiter des Polizeireviers Ladenburg Frank Hartmannsgruber.

Das Polizeirevier Ladenburg musste im vergangenen Jahr mehrere Straftaten, wie Sachbesch├Ądigungen, K├Ârperverletzungen und Beleidigungen aufnehmen.

Aus diesem Grund werden wir dieses Jahr verst├Ąrkt pr├Ąsent sein, Kinder und Jugendliche gezielt ansprechen und Straftaten verhindern.

„Auch in dieser Nacht sind die Gesetze nicht au├čer Kraft gesetzt“.

Ein Appell geht aus diesem Grund an die Kinder und Jugendlichen zwar Spa├č zu haben, die Grenzen dabei aber nicht zu ├╝berschreiten.

Unterst├╝tzung erhofft sich die Polizei auch von den Eltern. Ein Gespr├Ąch im Vorfeld zwischen Eltern und Kinder tr├Ągt dazu bei, dass halloweenbegeisterte Kinder f├╝r die beschriebene Problematik sensibilisiert werden.“

Lesetipp: Wie die Polizei in Ladenburg „durchgreift“

Guten Tag!

Heddesheim, 18. Mai 2010. In Ladenburg gab es Beschwerden von Jugendlichen ├╝ber das Auftreten der Polizei – der Ladenburger Polizeichef Frank Hartmannsgruber hat sich dazu im Interview ge├Ąu├čert.

Wie in Heddesheim auch, sind in Ladenburg leider einige F├Ąlle von Vandalismus aufgetreten – die Polizei reagiert mit verst├Ąrkter Pr├Ąsenz.

Vor kurzem haben sich Jugendliche gegen├╝ber der Redaktion vom ladenburgblog deswegen beschwert – auch die Heddesheimer Jugend „feiert“ gerne auf der Festwiese in Ladenburg. Der neue Ladenburger Revierleiter Frank Hartmannsgruber hat dem ladenburgblog dazu ein Interview gegeben.

Das Interview finden Sie hier: Das ladenburgblog sowie einen Kommentar von Hardy Prothmann und seinem „spannenden“ Verh├Ąltnis zur Polizei.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Fasnacht: Verst├Ąrkte Kontrollen

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 13. Februar 2010. Fasnachtzeit ist Kontrollzeit. Das Polizeirevier Ladenburg kontrolliert verst├Ąrkt ├╝ber die „n├Ąrrischen Tage“. Die Kontrollen sollen klar machen, dass die Polizei beim Thema Alkohol im Stra├čenverkehr keinen Spa├č versteht. Das heddesheimblog hat in der Nacht vom 12. Februar eine „Sonderschicht“ der Polizei begleitet.

Auf der Fahrbahn signalisieren Lichter: Achtung. Die Lichter formatieren die Fahrbahn zur Sackgasse. Eine Kelle wird hochgehalten: „Halt Polizei“ steht darauf. Polizeikontrolle.

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Achtung: Verkehrskontrolle. Gibt es Auff├Ąlligkeiten? Bild: lblog

Taschenlampen leuchten ins Innere der Fahrzeuge. Die Beamten wissen, worauf sie achten m├╝ssen. Die Beamten wissen, wann sie ihrem Gef├╝hl folgen m├╝ssen.

Frank Hartmannsgruber verfolgt die Szene aus rund 30 Metern Entfernung: „Die Kollegen machen eine sehr wichtige Arbeit“, sagt er.

Denn die Polizeibeamten am Halteposten m├╝ssen innerhalb von Sekunden entscheiden, ob die Kollegen am Kontrollposten Arbeit haben oder nicht.

Erfahrung und Instinkt entscheiden, wer kontrolliert wird.

Alle Sinne m├╝ssen wach sein: Gibt es Auff├Ąlligkeiten am Fahrzeug? Gibt es Auff├Ąlligkeiten beim Fahrer oder weiteren Insassen? Was sagt der erste Eindruck? Die Erfahrung? Der Instinkt?

F├╝r die Fahrzeuge, die in die Gasse fahren, gibt es zwei Richtungen: Weiterfahren, egal wohin oder abbiegen auf den Parkplatz. Dort haben die Polizisten mit Verkehrsh├╝ten drei Kontrollgassen vorbereitet.

Kurz nach 20:00 Uhr herrscht noch ein einigerma├čen reger Verkehr an der Wallstadter Stra├če in Ladenburg.

Auf einem Parkplatz haben zehn Polizeibeamte eine Verkehrskontrolle in Richtung Innenstadt eingerichtet.

Es ist Fasnachtszeit. W├Ąhrend der n├Ąrrischen Tage wird gefeiert. Und ganz sicher Alkohol getrunken. Vielleicht werden auch Drogen genommen.

„Die Leute sollen feiern und Spa├č haben“, sagt Frank Hartmannsgruber: „Der Genuss von Alkohol geh├Ârt f├╝r viele zum Spa├č dazu. Dagegen haben wir als Polizei auch ├╝berhaupt nichts. Bei Alkohol am Steuer h├Ârt der Spa├č auf. Dagegen haben wir was.“

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Ohne Alkohol im Blut f├Ąhrt man besser. Bild: lblog

Frank Hartmannsgruber ist der neue Revierleiter in Ladenburg: „Ich bin heute die ganze Zeit dabei, weil ich mir einen Eindruck verschaffen will, wie die Kontrollen ablaufen.“ Hartmannsgruber setzt um, was er beim Amtsantritt angek├╝ndigt hat: Er will als Chef auch „drau├čen“ pr├Ąsent sein.

Pr├Ąsenter Chef.

„Guten Abend. Verkehrskontrolle. Ihre Papiere bitte“, sagt die Polizistin, w├Ąhrend sie mit der Taschenlampe ins Innere eines Ford leuchtet. Aufs Gesicht. Die Augen. Auf die H├Ąnde. ├â┼ôber die Sitze. Ist irgendetwas auff├Ąllig?

Sie ist aufmerksam und zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Auf der anderen Seite steht schr├Ąg nach hinten versetzt ein Kollege. Er leuchtet ebenfalls ins Innere. Die Hand liegt auf der Pistole am G├╝rtel. Der Mann sichert seine Kollegin: „Das Sichern geh├Ârt heutzutage dazu“, sagt Hartmannsgruber.

Der kontrollierte Autofahrer reicht seine Papiere aus dem Fenster. Die Polizistin beugt sich vor. Sie riecht. Alkohol. „Haben Sie Alkohol getrunken?“, fragt sie. „Ja, ein Bier“, sagt der Mann.

„Ich muss Sie bitten, auszusteigen und mir zu folgen.“ Die Anweisungen sind knapp, klar, aber h├Âflich. Das lernen die Beamten in Trainingssituationen, bei denen sie solche Kontrollsituationen „durchspielen“.

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Eingespielte Teams: Einer kontrolliert - einer sichert. Bild: lblog

Die Polizistin tritt zur├╝ck. Der Kollege sichert weiter aufmerksam die Situation. Wie reagiert der Fahrer? Nerv├Âs? Gereizt? Irgendwie auff├Ąllig?

Der Fahrer bleibt ruhig. Er folgt der Polizistin zu einem Einsatzwagen – der Zentrale hier vor Ort. Dort ist die Polizei per Funk mit der Einsatzzentrale verbunden. Ein Beamter erh├Ąlt die Papiere, ├╝berpr├╝ft sie, w├Ąhrend die Polizistin den Alkomat vorbereitet. „Bitte blasen Sie so lange in das Ger├Ąt, bis ich Stopp sage.“

Der Mann bl├Ąst rund 5 Sekunden. „Danke“, sagt die Polizistin. Weitere f├╝nf Sekunden sp├Ąter zeigt das Ger├Ąt 0,08 Milligram je Liter an. „Das muss man mit dem Faktor zwei multiplizieren, um den Promillewert zu erhalten“, sagt Frank Hartmannsgruber: 0,16 Promille hat der Fahrer also. Bis 0,5 Promille sind noch erlaubt. Die Kontrolle der Papiere hat keine Auff├Ąlligkeiten ergeben.

Wie viel ist erlaubt? „Am Besten f├Ąhrt es sich mit 0,0 Promille.“

„Der Wert von 0,5 Promille ist aber mit Vorsicht zu genie├čen. Bei einem Unfall oder auff├Ąlligem Verhalten ist der F├╝hrerschein schon ab 0,3 Promille in Gefahr“, informiert Frank Hartmannsgruber den Mann. F├╝r Fahranf├Ąnger gilt sowieso 0,0 Promille.

Ist so eine Kontrolle ├Ąrgerlich? „Nein“, sagt der Mann. „Die Beamten machen nur ihren Job. Ich finde das gut.“ Auch, dass er mit einem Bier noch Auto f├Ąhrt? „Das ist ja erlaubt. Ich habe gut gegessen und ein Weizen dazu getrunken. Mit mehr w├╝rde ich kein Auto mehr fahren.“

Der Mann erh├Ąlt einen Hinweis auf den Einfluss von Alkohol auf das Fahrverm├Âgen. Dann darf er weiterfahren.

Pl├Âtzliche Verfolgungsjagd.

20:31 Uhr. Pl├Âtzlich wird es hektisch. „Der ist da lang. Los!“ Je zwei Polizisten rennen zu ihren Einsatzwagen und rasen mit quietschenden Reifen einem Auto hinterher. Das hat kurz vor der Kontrollstation gedreht.

Jetzt sind alle angespannt. Was ist der Grund? Zu viel getrunken? Kein F├╝hrerschein? Drogen? Irgendetwas Illegales? Sind die Insassen gef├Ąhrlich? Gewaltbereit?

Frank Hartmannsgruber ist am Einsatzwagen. Am Funk. „Wir haben Sie“, melden sich die „Verfolger“. Es ist 20:33 Uhr. „Keine Probleme.“ Die Spannung weicht der Erleichterung.

Nach zehn Minuten sind die „Verfolger“ zur├╝ck: „Ein ├Ąlteres Ehepaar, die im Supermarkt einkaufen wollten“, berichtet einer. Doch der hatte schon zu. Deswegen drehten die Leute auf dem Parkplatz und fuhren zur├╝ck. F├╝r die Beamten so es zun├Ąchst so aus, als wollten sie sich der Kontrolle entziehen. Das hat sie verd├Ąchtig gemacht. Eine Verwarnung gabs trotzdem: „T├â┼ôV und ASU sind seit acht Monaten abgelaufen.“

Acht Stunden wird die Sonderschicht dauern. Es ist kalt. Der Atem dampft. „Your driving-licence, please.“ Ein Amerikaner wird kontrolliert. Alles O.K. „Good evening.“

Ein Mercedes-Fahrer steht neben seinem Auto und telefoniert: „Wir haben festgestellt, dass eine Sicherung am Kindersitz fehlt. So darf der Mann mit seinem Kind nicht weiterfahren.“ Irgendjemand, in diesem Fall die Ehefrau, bringt das Teil oder das Auto bleibt stehen. Der Mann muss an die Seite fahren und warten.

Kindersitze, Beleuchtung, Papiere – der Kontrollkatalog ist lang.

„Unser Hauptaugenmerk ist heute der Alkohol“, sagt Frank Hartmannsgruber. „Aber wir kontrollieren nat├╝rlich auch alles andere.“ Beleuchtung, Papiere, Kindersitz, Ladung. Der Katalog ist lang.

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Fahrerdaten werden erfasst. In dieser Nacht gibt es nur Verwarnungen. Bild: lblog

Die K├Ąlte kriecht in die Klamotten. Nach eineinhalb Stunden brechen die Polizisten den Einsatz hier ab – es geht f├╝r eine halbe Stunde zur├╝ck auf die Wache. Aufw├Ąrmen, „Papierkram“ erledigen. Routineaufgaben.

Insgesamt vier Kontrollstellen wird es in dieser Nacht geben, bis die Beamten um vier Uhr fr├╝h den Einsatz beendet haben werden. N├Ąchster Einsatzort ist die Br├╝ckenstra├če in Ilvesheim.

In Ilvesheim wird heute Abend Fasnacht gefeiert: „Uns interessiert hier nat├╝rlich der abflie├čende Verkehr“, sagt Bernd Schmidt, Polizeihauptkommissar und Leiter des Bezirksdienstes in Ladenburg.

Durchwinken oder rausholen?

Die Szenen wiederholen sich. Anhalten, reinleuchten. Durchwinken oder rausholen? Sichtkontrolle, Fragenkontrolle, F├╝hrerscheinkontrolle, Riechkontrolle.

„Es werden weit ├╝ber einhundert Fahrzeuge sein, die wir heute Nacht kontrollieren“, sagt Frank Hartmannsgruber. „Ab 23:00 Uhr, wenn der Verkehr weniger wird, kontrollieren wir fast jedes Fahrzeug, das vorbeikommt.“

Heutzutage sind die Beamten auch auf einen m├Âglichen Drogenkonsum vorbereitet: „Schmale Pupillen deuten auf Heroin hin, weite auf Cannabis-Konsum“, sagt Frank Hartmannsgruber. Liegt ein Verdacht vor, geht es zur Urinkontrolle auf die Wache: „Wir k├Ânnen dort mit unserem Schnelltest jede g├Ąngige Droge feststellen.“

Erh├Ąrtet sich der Verdacht auf Drogen oder zu viel Alkohol, wird in beiden F├Ąllen ein Arzt Blut abnehmen. Die Tests liefern keine exakt genaue Daten – die aber braucht man vor Gericht.

Die Beamten sind mittlerweile auch auf das Erkennen von Drogenkonsum geschult.

Zwei Jugendliche auf einem Moped werden kontrolliert. Soweit ist alles in Ordnung, nur funktioniert das R├╝cklicht nicht. Stehenlassen oder schieben sind die zwei M├Âglichkeiten.

Die Jugendlichen schieben: „Schauen Sie sich die an: Schwarzes Fahrzeug, schwarze Klamotten, schwarze Helme – die sind fast nicht zu erkennen. Eine funktionierende Beleuchtung dient der Sicherheit, gerade in der besonders dunklen Winterzeit“, sagt Frank Hartmannsgruber.

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Teamarbeit: Die Beamten kontrollieren nie alleine. Bild: lblog

„Ich bin sternhagelblau“, ruft ein ├Ąlterer Herr, der an der Kontrolle vorbeil├Ąuft. Der Mann grinst: „Wollt ihr mich nett kontrolliere?“ Frank Hartmannsgruber versteht den Spa├č: „Als Fu├čg├Ąnger d├╝rfen Sie das. Aber passen Sie auf, dass Sie nicht ausrutschen.“ Der Mann lacht ├╝ber sein „Sp├Ą├čchen“, winkt und geht weiter.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Einsatz. Alles lief ruhig, z├╝gig und sehr gut koordiniert“, sagt Frank Hartmannsgruber. Das Kompliment wird der Einsatzleiter, Polizeioberkommissar Lars Rimmelspacher, gerne h├Âren.

Die Bilanz: ├â┼ôber 100 Fahrzeuge haben die Beamten kontrolliert. Mehrere Verwarnungen wurden ausgesprochen – auch „m├╝ndliche“, bei denen kein Bu├čgeld f├Ąllig wurde. Zwei „Verfolgungen“ mussten vorgenommen werden – stellten sich aber als Missverst├Ąndnisse heraus.

Aus Sicht von Frank Hartmannsgruber gibt es vor allem ein sehr gutes Ergebnis: „Es hatten zwar ein paar Fahrer Alkohol genossen – aber in geringen Mengen.“

In dieser Nacht musste deshalb kein F├╝hrerschein einbehalten werden: „Ich bin ├╝berzeugt, dass unsere aktive Kontrollt├Ątigkeit und die Kommunikation in den Medien dar├╝ber sich herumgesprochen hat. Damit haben wir unseren Auftrag, die Stra├čen sicherer zu machen, erf├╝llt.“

Der Neue – Frank Hartmannsgruber im Portr├Ąt

Guten Tag!

Heddesheim, 12. Dezember 2009. Erst 35 Jahre alt ist Frank Hartmannsgruber, der neue Leiter des Polizeireviers Ladenburg. Der Mann ist ehrgeizig, hat zwei Studien absolviert und bereits vielf├Ąltige Aufgaben innerhalb der Polizei Baden-W├╝rttemberg ├╝bernommen.

Von Hardy Prothmann

Ganz sicher haben sich schon viele Menschen in Frank Hartmannsgruber get├Ąuscht. Und ganz sicher ist Frank Hartmannsgruber nicht schuld daran.

Es ist sein jugendliches Aussehen, weshalb ihn Menschen vielleicht nicht gleich so beurteilen, wie sie sollten. Ein Blick in seine Vita weist Frank Hartmannsgruber aber als „Leistungstr├Ąger“ aus, wie ihn der Mannheimer Polizeipr├Ąsident Gerhard Klotter bei der Amtseinf├╝hrung beschreibt.

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Revierchef Frank Hartmannsgruber bei seiner Antrittsrede vor Kollegen. Bild: hblog

Frank Hartmannsgruber hat „Polizist“ von der Pike auf gelernt – erst durch Ausbildung zum mittleren Polizeivollzugsdienst, dann im Streifenwagen. Sp├Ąter studiert Hartmannsgruber und wird Diplomverwaltungswirt (FH). Es folgen verschiedene Stationen bei der Polizeidirektion Tauberbischofsheim beispielsweise im F├╝hrungs- und Einsatzstab. Bei der Kriminalpolizei, Abteilung Rauschgift. Im Regierungspr├Ąsidium Stuttgart im Bereich Personalwesen. Er lehrt an der Adademie der Polizei in Wertheim. Er arbeitet beim Landeskriminalamt in Stuttgart. Und dann setzt er mit einem Zweitstudium seinen „Master“ obendrauf.

Der Mann wei├č also, was er will: Leistung bringen. Er tritt zur├╝ckhaltend und sehr beherrscht auf, ist aber im Gespr├Ąch alles andere als auf den Mund gefallen. Dass er als Thema seiner Masterarbeit „H├Ąusliche Gewalt“ gew├Ąhlt hat, zeigt, dass er nicht nur auf die T├Ąter schaut, sondern vor allem die Opfer im Blick hat.

Ganz sicher wirkt sein umg├Ąngliches und besonnenes Auftreten auf die Menschen, denen er als Polizist begegnet: „Die Art und Weise ist entscheidend.“ Und damit er hier nicht falsch verstanden wird: „Je nach Situation kann aber auch eine gewisse Strenge erforderlich sein.“

Frank Hartmannsgruber ├╝bernimmt gemessen an der Zahl der Einwohner das zweitgr├Â├čte Polizeirevier des Polizeipr├Ąsidiums Mannheim. „Sicher ist dieses Revier kein Ort der Gl├╝ckseligkeit, aber gegen├╝ber der Kernstadt ist hier die Welt noch in Ordnung“, sagte sein Chef, der Polizeipr├Ąsident Gerhard Klotter zur Amtseinf├╝hrung. Neben vier Gemeinden des Rhein-Neckarkreises wie Ladenburg und Heddesheim „betreut“ das Ladenburger Revier auch die Mannheimer Stadtteile Seckenheim und Friedrichsfeld. Da Personal abgebaut wird, z├Ąhlt das Reviere k├╝nftig 67 Beamte (71). „Das kann man nicht als ├╝ppig bezeichnen, sondern eher als schlank“, sagt Gerhard Klotter.

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Polizeilicher Kleiderst├Ąnder bei der Amtseinf├╝hrung. Bild: hblog

Trotz der „schlanken Struktur“ hat Frank Hartmannsgruber f├╝r sich und sein Revier ein klares Ziel definiert: „Die Menschen sollen sich subjektiv und objektiv sicher f├╝hlen k├Ânnen. Das ist eine Basisaufgabe der Polizei.“

Und er will am Image der Polizei arbeiten und eine „offensive ├ľffentlichkeitsarbeit“ betreiben. F├╝r ihn ist die Polizei auch ein Dienstleister. Die Kunden sind die B├╝rger: „Wir sind der Ansprechpartner f├╝r die gro├čen und kleinen Sorgen der Menschen.“

Von einem pers├Ânlichen Unfall w├Ąhrend eines Streifendienstes hat Hartmannsgruber sich k├Ârperlich gut erholt. Seit dieser Erfahrung wei├č er aber, wie wichtig es ist, sich selbst und die Kollegen zu sch├╝tzen. Den Eigenschutz hat er deswegen zu einem seiner Schwerpunkte gemacht.

Frank Hartmannsgruber findet in Ladenburg ein gut gef├╝hrtes Revier vor. Seit Januar leitete sein Stellvertreter Walter Berka „kommissarisch“ das Revier. Berka ist ein ├Ąu├čerst erfahrener Beamter, der ebenso wie Hartmannsgruber Wert auf eine tadellose Leistung der Polizeibeamten legt und sich daf├╝r interessiert, was im Revier los ist: sowohl intern als auch „drau├čen“. Der Ma├čstab f├╝r beide ist eine hohe Qualit├Ąt polizeilicher Arbeit.

Beide legen viel Wert auf Kommunikation- sicher ein moderner Weg f├╝r die Polizei sich ein gutes Image in der Mitte der Gesellschaft zu erarbeiten.

Demn├Ąchst wird Frank Hartmannsgruber auch in Ladenburg wohnen und bald wird seine Frau ihm folgen. Zur Zeit sind beide noch ein wenig im „Umzugsstress“.

Und Frank Hartmannsgruber interessiert sich f├╝r Land und Leute. Und die Kollegen helfen ihm beim Sprachkurs „Kurpf├Ąlzisch“.
„Also, los gehts.“ Frank Hartmannsgruber grinst und sagt: „Alla hopp.“

„Wir als Polizei sind auch Dienstleister“

Guten Tag!

Heddesheim, 12. Dezember 2009. Der neue Leiter des Polizeireviers Ladenburg hei├čt Frank Hartmannsgruber. Der 35-j├Ąhrige Polizeirat wurde heute offiziell in sein Amt eingef├╝hrt. Der Mannheimer Polizeipr├Ąsident Gerhard Klotter lobte die „Leistungsbereitschaft“ seines Kollegen. Das heddesheimblog hat den neuen Revierleiter im Interview befragt, wo Frank Hartmannsgruber Schwerpunkte setzen wird und wie er das Revier Ladenburg leiten will.

Interview: Hardy Prothmann

Herr Hartmannsgruber, was werden Ihre Schwerpunkte als Leiter des Polizeireviers Ladenburg sein?
Frank Hartmannsgruber: „Ganz klar der Erhalt und die Verbesserung sowohl des subjektiven als auch des objektiven Sicherheitsgef├╝hls der Bev├Âlkerung. Das ist aus meiner Sicht eine besonders wichtige Aufgabe der Polizei.“

Wie setzt man einen solchen Vorsatz um?
Hartmannsgruber: „Indem die Kollegen viel Einsatz- und Leistungsbereitschaft zeigen, dabei aber mit Augenma├č vorgehen.“

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Polizeipr├Ąsident Gerhard Klotter und Revierleiter Frank Hartmannsgruber bei der Amtseinf├╝hrung. Bild: hblog

Hei├čt, wenn ich mal falsch parke, kann ich mit Ihren Kollegen dar├╝ber reden?
Hartmannsgruber (lacht): „Reden k├Ânnen Sie immer mit uns. Sich m├╝ssen aber auch damit rechnen, dass Sie nicht nur positive Erfahrungen mit uns machen, falls Sie gegen Gesetze oder Vorschriften versto├čen, also falsch parken oder zu schnell fahren. Die Polizei ist auch dazu da, Verst├Â├čen nachzugehen.“

Sie selbst haben sich vorgenommen, dass das „gute Verh├Ąltnis zwischen B├╝rgern und Polizei“ weiter verbessert wird. Was haben Sie in der Sache vor?
Hartmannsgruber: „Das ist eine Haltungsfrage. Ich selbst bin f├╝r die B├╝rger ansprechbar und erwarte das von meinen Kollegen ebenso. Ich bin ├╝berzeugt davon, dass eine offene Kommunikation, also im Gespr├Ąch zu sein und zu bleiben, viele Probleme auf ganz einfache Art und Weise l├Âst. Wenn man miteinander spricht, ist vieles einfacher.“

Sind Sie ein Softie ├â┬á la „Lass uns dr├╝ber reden“?
Hartmannsgruber: „Sie k├Ânnen davon ausgehen, dass ich als Polizeibeamter und Revierleiter auch hart durchgreife, wenn eine bestimmte Situation keine andere M├Âglichkeit zul├Ąsst. Besser ist es, wenn weder die Kollegen noch ich das tun m├╝ssen. Deswegen setze ich auf eine offensive ├ľffentlichkeitsarbeit und best├Ąrke die Kollegen darin, das wir als Polizei auch Dienstleister sind.“

Klingt sehr modern – lernt man das im Studium?
Hartmannsgruber: „Dort lernt man jede Menge, auch moderne Formen der Kommunikation. Ich halte das f├╝r eine gute Sache.“

Sie verlangen von Ihren Kollegen auch die Umsetzung „betriebswirtschaftlicher Grunds├Ątze“. Was hei├čt das?
Hartmannsgruber: „Wir als Polizei sind kein Wirtschaftsbetrieb, m├╝ssen aber trotzdem mit unseren Etats wirtschaften. Die Mittel werden nicht mehr, sondern sind knapp. Betriebswirtschaftliches Denken hilft, diese Mittel effektiv einzusetzen.“

„Ich suche├é┬áund will den Kontakt zu den B├╝rgern.“ Frank Hartmannsgruber

Ihr Zust├Ąndigkeitsbereich ist – statistisch betrachtet – ein eher „ruhiges“ Revier. Was wollen Sie noch verbessern?
Hartmannsgruber: „Die Verkehrssicherheit ist f├╝r mich ein zentrales Thema. Dazu braucht es leider Kontrollen, die wir konsequent durchf├╝hren. Gleichzeitig spielt auch hier die Kommunikation wieder eine gro├če Rolle. Ich w├╝nsche mir, dass die Menschen sich im Verkehr vern├╝nftig und r├╝cksichtsvoll verhalten. Das werden wir auf diesen beiden Wegen unterst├╝tzen.“

Wollten Sie schon immer Polizist werden, vielleicht aus einer Familientradition heraus?
Hartmannsgruber: „Nein. Ich bin der erste Polizeibeamte in meiner Familie. Als Abiturient bin ich auf die Ausbildungsm├Âglichkeiten bei der Polizei aufmerksam geworden und habe mich direkt nach der Schule beworben.“

Muss man einen besonderen Gerechtigkeitssinn haben? Reizt die Macht?
Hartmannsgruber: „Ohne einen bewussten Gerechtigkeitssinn wird man eher kein Polizist. Das ist schon wichtig. Der Machtgedanke hat f├╝r mich ├╝berhaupt keine Bedeutung. Das w├Ąre die falsche Haltung f├╝r einen Polizisten. Man hat als Polizeibeamte sicher eine Art von „Macht“, die vom B├╝rger so wahrgenommen wird. Die ist aber vom Staat geliehen und muss mit Verantwortung wahrgenommen werden.“

Die kommenden drei Jahre wird die Personalausstattung sehr angespannt sein. Wir soll das Polizeirevier Ladenburg die Lage meistern?
Hartmannsgruber: „Wir m├╝ssen alle eine hohe Einsatzbereitschaft zeigen. Dazu gibt es keine Alternative. Ich bin aber sicher, dass meine Kollegen darauf vorbereitet sind und das leisten werden.“

Sie sind jetzt knapp zwei Monate vor Ort im Dienst. Was w├╝rden Sie in eine Bericht ├╝ber die Zeit schreiben?
Hartmannsgruber: „Zun├Ąchst, dass ich hier ein Revier mit motivierten Kollegen vorgefunden habe, die mich sehr freundlich als neuen Leiter aufgenommen haben. Mein Kollege und Stellvertreter Walter Berka hat mir mit seiner gro├čen Erfahrung und seiner umfassenden Kenntnis das Reviers schnell n├Ąher gebracht. Wir sind schon jetzt ein gutes Team. Au├čerdem lerne ich schon eifrig Kurpf├Ąlzisch, damit ich auch wirklich „im Gespr├Ąch sein kann.“

Wird man Sie selbst im Dienst auf der Stra├če erleben oder haben Sie eher eine verwaltende T├Ątigkeit?
Hartmannsgruber: „Als Revierleiter habe ich nat├╝rlich viele administrative Aufgaben. Sie werden mich aber h├Ąufig auch auf der Stra├če in Uniform antreffen, damit ich im Kontakt mit den B├╝rgern bin. Da werde ich mich nicht von den Kollegen unterscheiden.“

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Frank Hartmannsgruber ist neuer Leiter des Polizeireviers Ladenburg. Bild: hblog

Zur Person:
Frank Hartmannsgruber (35) wurde in Wertheim geboren. Er ist seit kurzem verheiratet. In seiner Freizeit spielt er gerne Tennis.
Zun├Ąchst absolvierte er 1995 nach dem Abitur eine Ausbildung f├╝r den mittleren Polizeidienst und fuhr danach zwei Jahre lang „Streife“ in Ludwigsburg. Danach studierte Hartmannsgruber mit Abschluss Diplomverwaltungswirt (FH) zum gehobenen Polizeivollzugsdienst in Villingen-Schwenningen.
Nach dem Studium wurde er zum Polizeikommissar ernannt. Es folgten wechselnde T├Ątigkeiten bei der Polizeidirektion, der Kriminalpolizei und dem Landeskriminalamt. Hartmannsgruber absolvierte ein zweites Studium und machte seinen „Master“ zum Thema „H├Ąusliche Gewalt“. Erst k├╝rzlich wurde Hartmannsgruber zum Polizeirat ernannt.
Seit 01. Oktober 2009 ist Frank Hartmannsgruber Leiter des Polizeireviers Ladenburg, am 19. Oktober hat er seinen Dienst angetreten, am 11. November war die offizielle Amtseinf├╝hrung durch den Mannheimer Polizeipr├Ąsident Gerhard Klotter.