Freitag, 24. November 2017

Weiteres Schmuckst√ľck in Heddesheims Sportangebot

Kunstrasenplatz auf dem Fortuna-Gelände eingeweiht

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Ein gro√üer Tag f√ľr die Fortuna Heddesheim

 

Heddesheim, 02. November 2013. (red/sw) Der von vielen Heddesheimer Fussballern lang ersehnte Traum wurde heute Wirklichkeit. B√ľrgermeister Michael Kessler weihte im Beisein von rund 80 G√§sten den neuen Kunstrasenplatz der Gemeinde ein. [Weiterlesen…]

Mindestens 350.000 Euro kommen von der Gemeinde

Kunstrasenplatz kommt 2013

Heddesheim, 28. Juni 2012. (red) In der heutigen Sitzung hat der Gemeinderat 350.000 Euro f√ľr den Bau eines Kunstrasenplatzes bewilligt. Das Land bezuschusst das Projekt mit 104.000 Euro. Insgesamt kostet der Kunstrasenplatz nach Sch√§tzungen 450.000-500.000 Euro.

Von Hardy Prothmann

Große Übereinstimmung in Sachen Kunstrasenplatz Рder Gemeinderat hatte keinen Diskussionsbedarf in der Sache. Schließlich sei das schon fast Standard in umliegenden Kommunen.

Walter Gerwien (CDU) interessierte, was denn die Fortuna einbringen werde, denn:

Im Endeffekt wird es der Fortuna-Platz sein.

B√ľrgermeister Michael Kessler meinte, dass man das noch anfragen m√ľsse. Geldleistungen seien nicht zu erwarten, aber sicher Pflegeleistungen.

Der Platz kann zehn bis f√ľnfzehn Jahre bespielt werden, bis eine Sanierung ansteht. Es kann aber auch sein, dass der Strafraum vorher getauscht werden muss, weil dieser st√§rker belastet werden.

Die Bauma√ünahme muss ausgeschrieben werden – eventuell erledigt die Gemeinde die Planung selbst. B√ľrgermeister Kessler betonte, dass man die Planung sehr gut machen m√ľsse.

Der Gemeinderat stimmte bei zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung zu.

 

Vereine schicken Informationen nur an "ausgewählte Medien"

Zufall, Absicht oder Dilletantismus?

Heddesheim, 08. Juni 2012. (red) Fortuna, TG und ATB bieten ein Public-Viewing zur EM an. Wo? Wann? Wie? Dar√ľber k√∂nnen wir leider nicht berichten, denn uns liegen keine Informationen vor.

Vielleicht k√∂nnen wir doch und vielleicht tun wir es auch – √ľber das Vereinsangebot zur Europameisterschaft zu berichten. Das werden wir noch in der Redaktion entscheiden.

Bevor wir das tun, stellen wir aber fest, dass Heddesheim eine absolute Ausnahmestellung in unserem Berichtsgebiet inne hat. Es gibt tatsächlich keinen Ort, der so verbissen und so provinziell ist.

T√§glich erreichen uns hunderte von Informationsemails von Vereinen, Organisationen, Beh√∂rden, Veranstaltern, die „√Ėffentlichkeit“ suchen.

Unter diesen Nachrichten suchen wir neben eigenen Theman aus, was wir ver√∂ffentlichen. Unsere redaktionellen Berichte entstehen unabh√§ngig, wenn wir fremde Quellen ver√∂ffentlichen, machen wir das transparent. Andere Medien wie der Mannheimer Morgen tun das nicht, sie schreiben als K√ľrzel „zg“. Das steht f√ľr „zugeschickt“ (wor√ľber der MM aber nicht aufkl√§rt).

Insbesondere die Fortuna, die TG und die ATB geh√∂ren nicht zu den Vereinen, die sich an eine breite √Ėffentlichkeit richten. Ebensowenig die Gemeinde Heddesheim unter ihrem B√ľrgermeister Michael Kessler. Es gibt noch eine Reihe anderer Vereine, die sich in dieser Gesellschaft „einreihen“. Das ist bedauerlich, denn die Entscheidung f√ľr dieses Verhalten f√§llt in den Vorst√§nden und gegen die Mitglieder.

Denn das Heddesheimblog ist mittlerweile Ortsmedium Nummer eins. Was wir berichten, wird im Ort diskutiert. Aktuell sicherlich auch das Verhalten der Vereinsvorstände.

Schade auch, dass man an Berichten √ľber das Angebot zur EM im Heddesheimblog aus Sicht der Vorst√§nde von Fortuna, TG (gibts da eigentlich einen Vorstand?) und ATB offensichtlich nichts lesen m√∂chte.

Wir respektieren das, weil unser kleines Team viel Arbeit hat und diese anderweitig gut investieren kann. Wir bedauern aus Sicht der Leserinnen und Leser, dass manche Heddesheimer Vereine √ľberhaupt kein Interesse haben, die √Ėffentlichkeit au√üerhalb des langweiligen Mitteilungsblattes und der „interessengesteuerten“ Zeitung zu informieren.

Ob sie damit gut beraten sind, werden sicherlich die „Mitgliedszahlen“ in den kommenden Jahren belegen. Wie abgewirtschaftet ein jahrelanger TG-Vorstand schmachvoll aus dem Amt ging, hat man ja vor kurzem (zuerst bei uns) erfahren k√∂nnen.

Vielleicht ist es aber auch √ľberhaupt keine b√∂se Absicht, dass keiner der drei Vereine in der Lage ist, die Redaktion anzuschreiben. Vielleicht ist der Grund einfach nur ein traditionell gepflegter provinzieller Dilletantismus.

Umbau des Tennenplatzes soll 473.000 Euro kosten

Land fördert Kunstrasenplatz mit 104.000 Euro

Heddesheim, 31. Mai 2012. (red/pm) Das Land bezuschusst in diesem Jahr 83 kommunale Sportst√§ttenprojekte – eines davon in Heddesheim. F√ľr den Umbau des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz stehen 104.000 Euro F√∂rdergelder zur Verf√ľgung. Gef√∂rdert werden Projekte, die sowohl dem Schul- als auch dem Vereinssport dienen.

Wie die Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer gestern per Pressemitteilung kundtat, habe man sich mit den kommunalen Landesverbänden und den Sportverbänden verständigt und wichtige Projekte zum Ausbau der Sportstätteninfrastruktur im Land identifiziert.

Der Sport leistet einen gro√üen und vielseitigen Beitrag f√ľr die Gesellschaft, er integriert, vermittelt Werte wie Toleranz, Fairness und Teamgeist und er dient der Gesundheitspr√§vention. Daher brauchen wir eine gute Sportst√§tteninfrastruktur.

Die Landesförderung von 14,2 Millionen Euro werde kommunale Investitionen im Gesamtumfang von rund 115 Millionen Euro auslösen. Somit profitiere auch die Wirtschaft, sagte Warminski-Leitheußer.

Gef√∂rdert werden der Neubau und die Sanierung von Turn- und Sporthallen sowie von Sportfreianlagen (Sportpl√§tze, Leichtathletikanlagen). Die Zusch√ľsse werden vorrangig f√ľr vielseitig nutzbare Hallen und Anlagen bewilligt, die sowohl dem Sportunterricht als auch dem √úbungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen zur Verf√ľgung stehen. Der Landeszuschuss betr√§gt in der Regel 30 Prozent der zuschussf√§higen Ausgaben. In der diesj√§hrigen F√∂rderrunde konnte mehr als die H√§lfte der 150 beantragten Vorhaben ber√ľcksichtigt werden.

Die Gemeinde Heddesheim hatte 2011 beim Regierungspräsidium Karlsruhe einen Antrag zur Sanierung/Umbau eines Tennenplatzes gestellt. Laut Antrag betragen die Gesamtausgaben 473.000 Euro. Der vorgesehene Landeszuschuss beträgt 104.000 Euro.

Die H√∂he des Zuschusses ist in den kommunalen Sportf√∂rderungsrichtlinien geregelt. Die Zusch√ľsse betragen in der Regel 30 Prozent der zuwendungsf√§higen Ausgaben. Nach den Landesrichtlinien sind die zuwendungsf√§higen Ausgaben und die danach ma√ügeblichen Zuwendungen pauschaliert (f√ľr bestimmte Vorhaben werden pauschale Ausgaben zugrunde gelegt, daraus errechnet sich dann die 30 Prozent-F√∂rderung des Landes, Details sind im Anhang der Richtlinien dargestellt). Ausnahmen sind m√∂glich (gek√ľrzter oder erh√∂hter Pauschalbetrag). Bei Sanierungen werden die zuwendungsf√§higen Ausgaben auf 70 Prozent der f√ľr entsprechende Neubauma√ünahmen geltenden Pauschalbetr√§ge begrenzt. Nach den Zielsetzungen der F√∂rderrichtlinien sollen vielseitig nutzbare Einrichtungen f√ľr den Schul- und Vereinssport (‚ÄěKombiprojekte‚Äú) bezuschusst werden. Dies ist bei den F√∂rderentscheidungen zu ber√ľcksichtigen.

Nach Freigabe des Landesf√∂rderprogramms auf der Basis der Vorschl√§ge der Regierungspr√§sidien durch das Kultusministerium erhalten die ausgew√§hlten Kommunen eine F√∂rderbescheid durch das jeweils zust√§ndige Regierungspr√§sidium. In diesem Bescheid wird geregelt, in welchem Zeitraum die Mittel abgerufen werden k√∂nnen. Grunds√§tzlich ist ein Mittelabruf nur dann m√∂glich, wenn die F√∂rdermittel innerhalb von zwei Monaten f√ľr Zahlungen ben√∂tigt werden.

Gl√§serner Gemeinderat: √úber „Strategien“ und „Zufriedenheit“ – mit dem Haushalt 2011 gehen die „Spendierungen“ los

Guten Tag!

Heddesheim, 24. Februar 2011. Am vergangenen Samstag hat der Mannheimer Morgen ein „Exklusiv“-Interview mit dem B√ľrgermeister Michael Kessler ver√∂ffentlicht. Der Tenor: Alles gut. „Wir k√∂nnen im Vergleich zu anderen Gemeinden sehr zufrieden sein.“ Die Frage ist, wie lange das so bleibt.

Von Hardy Prothmann

Heute entscheidet der Gemeinderat √ľber die Haushaltssatzung 2011.

Sie k√∂nnen mit Sicherheit davon ausgehen, dass das, was in √∂ffentlicher Sitzung „beraten“ wird, eine Farce ist. Theater zur Selbstbest√§tigung der Mehrheit im Gemeinderat und des Volkes.

Der Tagesordnungspunkt (TOP) 4 hei√üt: „Beratung und Beschlussfassung √ľber die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan f√ľr das Haushaltsjahr 2011.“

Flankierende Berichterstattung

Im Vorfeld hat der Mannheimer Morgen mehrmals „flankierend“ die „gute“ Arbeit des B√ľrgermeisters „gest√ľtzt“ und am Samstag, den 19. Februar 2011, Herrn B√ľrgermeister Kessler in einem Exklusiv-Interview befragt.

2014 ist der ganze Quatsch f√ľr BM Kessler vermutlich vorbei.

Ob das nun „kritisch“ oder „hofberichterstatterisch“ geschehen ist, mag jeder selbst beurteilen.

Interessant ist, dass der B√ľrgermeister sich jedem Interview mit dem heddesheimblog verweigert.

Hat er Angst davor? Respektiert er nicht die freie Presse? Kann er einzelne Mitarbeiter nicht „leiden“ und verweigert damit aus „pers√∂nlichen“ Gr√ľnden der Heddesheimer √Ėffentlichkeit, die sich ausschlie√ülich √ľber das heddesheimblog informiert, seine Antworten zu wichtigen Fragen, die die Gemeinde betreffen? Viele Fragen – keine Anworten von Herrn Kessler.

Das „Interview“ im Mannheimer Morgen darf man getrost als „PR“-Nummer bezeichnen. Es gibt weitestgehend harmlose Fragen und jede Menge Raum f√ľr den B√ľrgermeister, seine zufriedene Sicht der Dinge darzustellen.

Unsinn – getarnt als Frage-Antwort-Spiel

Wie unsinnig der Text ist, verr√§t der Blick aufs Detail. Beispiel R√ľcklage. Die betr√§gt 5,8 Millionen Euro, wird aber vom MM einfach auf „fast sechs Millionen Euro“ gerundet.

Eine einmalige Zahlung durch Pfenning und h√∂here Gewerbesteuereinnahmen sind im wesentlichen daf√ľr verantwortlich – also der Erfolg der Heddesheimer Unternehmen und einem Projekt, dass immer noch keine Anstalten macht, realisiert zu werden.

Eine Frage dazu? Eine Antwort? Fehlanzeige.

„Fast“ ist „fast richtig“. Die Redakteurin Anja G√∂rlitz steigt mit einer Hammerfrage ein: „Herr Kessler, die Gemeinde geht mit einer R√ľcklage von fast sechs Millionen Euro ins Jahr. Waren die Ersparnisse jemals so hoch?“

Herr Kessler sagt, dass habe es seit 1980 nicht gegeben, dass sei schon „au√üergew√∂hnlich“ – vermutlich meint er damit auch sich selbst.

Auch die n√§chste Frage ist eine Steilvorlage: „Da muss es doch ein leichtes gewesen sein, den Etat aufzustellen?“

Was sagt Herr Kessler? Richtig, er gibt sich bescheiden: „Leicht ist das nie.“ Als Leser geht man in die Knie ob dieses investigativen Ansatzes, der harten Fragen und der √ľberraschenden Antworten. Herr Kessler erk√§rt dann, der √∂ffentliche Personen-Nahverkehr und die Kinderbetreuung seien „neue Lasten“.

Kritisch nachfragend erf√§hrt der MM die knallharte Zahl: 200.000 Euro. Das ist „fast“ der Betrag, der die L√ľcke zwischen 5,8 Millionen Euro und „fast sechs Millionen Euro“ schlie√üt. Aber geschenkt. Der MM fragt, ob es „gelungen“ sei, diese Mehrbelastung wieder reinzuholen.

Was antwortet der B√ľrgermeister? Richtig, er zeigt sich kompetent: „Ziemlich auf den Punkt“. Das ist schon ein Punkt-Kerl, der Herr Kessler. Und die Frau G√∂rlitz fragt auch immer auf den Punkt. Deswegen ergibt dieses „Frage-Antwort-Spiel“ auch eine Punktlandung nach der anderen.

Eine Forderung der Gr√ľnen nach einer zus√§tzlichen Stelle im Bereich Jugendbetreuung ist anscheinend auf eine halbe Stelle gestrichen worden und wird als Erfolg verkauft – von wem? Nat√ľrlich von Herrn Kessler, der sagt: „Ganz unflexibel sind wir nicht.“

Von „stabil“ bis „nicht viel mehr √ľbrig“

Das geht so weiter. Merkw√ľrdig ist: „Betrachtet man den Zeitraum von 2010-2014 k√∂nnen wir von einer stabilen Haushaltslage sprechen.“ Auf die letzte Frage, wie lange die R√ľcklage reicht, antwortet Herr Kessler: „Nach dem derzeitigen Stand bis 2014. (…) Danach ist nicht mehr viel √ľbrig.“

Und sp√§testens jetzt h√§tte man von der Zeitung Recherche und einen Kommentar erwarten d√ľrfen.

Denn zwischen „stabile Haushaltslage“ und „nicht mehr viel √ľbrig“ liegen drei Jahre und in denen sollen einige Dinge passieren.

Förderung der Vereine oder des Vereins?

Beispielsweise soll die Fortuna einen Kunstrasenplatz f√ľr sage und schreibe 480.000 Euro bekommen – eventuell gibt es 100.000 Euro F√∂rderung vom Land. Bleiben 380.000 Euro Steuergelder der Gemeinde f√ľr einen Fu√üballplatz.

Das ist „fast“ der doppelte Betrag an „Mehrbelastung“, die der B√ľrgermeister aufgrund von „Flexibilit√§t“ mal gerade eben so hinbekommt. Im Interview ist kein Wort davon zu lesen, dass diese Ausgabe den Gemeindehaushalt „fast“ doppelt so hoch belastet wie Kinderbetreuung und √ĖPNV.

Zur richtigen Einordnung: Der Wunsch der Fortuna ist nachvollziehbar – als Wunsch.

Aber es m√ľssen Fragen gestellt werden – beispielsweise zur Nutzung des Platzes. Man muss fragen d√ľrfen, ob die Fortuna in den kommenden Jahren bei einer solch enormen Ausgabe sicherstellen kann, eine umfangreiche und l√ľckenlose Jugendf√∂rderung zu betreiben, damit sich diese Investition auch „lohnt“.

Man muss fragen, wie hoch die Investition „pro Kopf“ ist und wie sich das mit anderen Vereinen vergleichen l√§sst.

Und man muss fragen, wie andere Vereine, ob TG, Vogelverein, Gesangsvereine, Theater- und Kunstvereine, die Sch√ľtzen, die Landfrauen, die Kleintierz√ľchter, der Ski-Verein, die Fischer, die T√§nzer und die vielen anderen auch nur im Ansatz eine vergleichbare F√∂rderung erhalten?

Steuergelder sind keine Spendiergelder

Denn Steuergelder sind keine Spendiergelder, sondern m√ľssen sinnvoll, nachvollziehbar und in sorgf√§ltiger Abw√§gung des Nutzens f√ľr das Gemeinwohl investiert werden. Dabei kann auch ein Kunstrasenplatz heraus kommen: Aber erst nach einer ordentlichen Abw√§gung. Mir ist als Gemeinderat davon nichts bekannt.

Und dann ist man schon bei der n√§chsten Frage zu „Grundst√ľcksgesch√§ften“. Daf√ľr habe man 1,3 Millionen vorgesehen. Unter anderem sollen Gel√§nde gekauft werden, die der evangelischen Kirche geh√∂ren. Die ist, was man so h√∂rt, in Heddesheim extrem klamm. Von bis zu 800.000 Euro Schulden der Kirchengemeinde ist die Rede. Nichts genaues wei√ü man nicht und ich als partei- und fraktionsfreier Gemeinderat „sowieso“ nicht.

Der Landwirt, CDU-Vorsitzende und Gemeinderat Rainer Hege war bis vor kurzem auch Vorsitzender des Kirchengemeinderats und ist dort Vorsitzender des „Finanzausschusses“. Den k√∂nnte ich ja fragen, weil der vielleicht besser Bescheid wei√ü. Aber der redet nicht mehr mit mir.

„Strategische“ Gesch√§fte

Auf die Frage des MM: „Was h√§tte die Gemeinde vom Erwerb der Kinderg√§rten? Au√üer Kosten?“, antwortet der B√ľrgermeister Kessler ausnahmsweise ehrlich: „Erst einmal gar nichts“ und dann: „Wenn wir uns f√ľr den Kauf der Kirchen-Immobilien entscheiden, dann aus strategischen Gr√ľnden.“

Aus „strategischen Gr√ľnden“ also. Angeblich geht es um „st√§dtebauliche Strukturen“.

Mal ganz ehrlich? „St√§dtebau“? In Heddesheim? „Strategien“?

Ein Blick auf den Pfusch bei der Rathaussanierung, den leblosen Dorfplatz und immer mehr leerstehende Gesch√§fte gen√ľgt, um die „strategischen F√§higkeiten“ zu w√ľrdigen.

Man darf gespannt sein, welche weiteren „Strategien“ es noch in den kommenden Jahren geben wird.

Pers√∂nliche „Strategien“

Eine k√∂nnte eine ganz pers√∂nliche des B√ľrgermeisters sein. Denn 2014, also dann, wenn „fast nichts mehr √ľbrig“ ist, wird nicht nur der Gemeinderat neu gew√§hlt, sondern auch der B√ľrgermeister.

Der gibt sich bis dahin als Wohlt√§ter des (Fu√üball-)Sports, saniert mal eben die evangelische Kirche, feiert sich als „st√§dtebaulicher Strategie“ – und hat alle R√ľcklagen verbraucht.

Au√üerdem hat er zwei Wahlperioden hinter sich gebracht und erh√§lt damit volle Rentenbez√ľge.

Rein „strategisch“ gesehen w√§re das der Zeitpunkt, nicht mehr anzutreten – denn man soll ja bekanntlich gehen, wenns am sch√∂nsten ist.

Herr Kessler wird dann „Mitte F√ľnzig“ sein und sicher finden sich f√ľr einen „Strategen“ wie ihn „neue Herausforderungen“.

Ob die dann „st√§dtebaulicher Natur“ oder eher „beratend“ sein werden, wird die Zukunft weisen.

Sollte Herr Kessler dann zu einem Interview bereit sein, wird er sicherlich sagen k√∂nnen: „Im Vergleich zu anderen kann ich sehr zufrieden sein.“

Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist verantwortlich f√ľr das
heddesheimblog und partei- sowie fraktionsfreier Gemeinderat.

Fortuna präsentiert Festschrift zum Neujahrsempfang РKunstrasen in Aussicht gestellt

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Guten Tag!

Heddesheim, 10. Januar 2011. Gut besucht war der Neujahrsempfang der Gemeinde, die zusammen mit der Fortuna eingeladen hatte. Der Fu√üballverein feiert dieses Jahr sein 100-j√§hriges Jubil√§um. B√ľrgermeister Michael Kessler sprach sich f√ľr einen Kunstrasenplatz aus. [Weiterlesen…]

Fortuna: Nur ein „mageres Unentschieden“

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Fortuna Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim, 1. Dezember 2010. (cm/pm) Die Fortuna erzielt gegen den SSV Vogelstang nur ein 1:1 Unentschieden. Die DJK Mannheim-Sandhofen kommt ebenfalls nicht √ľber ein 2:2 beim ESC Blau Wei√ü Mannheim hinaus. Mit einem Sieg h√§tte die Fortuna heute die Tabellenf√ľhrung auf sechs Punkte ausbauen k√∂nnen. Der LSV Ladenburg best√§tigt seine Ambitionen und gewinnt beim TSV Sulzbach mit 3:1. [Weiterlesen…]

Fortuna ist Herbstmeister :-)

Guten Tag!

Heddesheim, 21. November 2010. Mit dem 4:0-Sieg der Fortuna Heddesheim √ľber die SG Hemsbach 2 erreichten die Heddesheimer Kicker den „inoffiziellen“ Titel des Herbstmeisters 2010 in der Kreisklasse B2.

Von Ralf Volkmer

Ein Spieltag vor dem letzten Spiel der Vorrunde machte die Fortuna in einem ihrer besten Spiele in der laufenden Saison den inoffiziellen Titel des „Herbstmeisters“ klar! Mit einem 4:0 bei der SG Hemsbach festigt die Fortuna die Tabellenf√ľhrung, zumal einer der direkten Verfolger, der SV Schriesheim, mit 8:1 beim LSV in Ladenburg regelrecht unterging. Die DJK Mannheim Sandhofen gewinnt erwartungsgem√§√ü gegen die TuS Einheit Weinheim mit 6:0.

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Fortuna beim Spiel gegen Hemsbach. Bild: VFH

Enge Räume.

„Das war die beste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben. Wir hatten nie eine Chance. Wie die Fortuna den Ball und meine Mannschaft laufen lie√ü, war einfach ein anderer Fu√üball. Respekt!“ kommentierte Trainer Cazorla der SG direkt nach dem Spiel die Leistung der Fortuna.

Von Anfang dominierte die „Klemm-Truppe“ das Spiel. Zwar konnten die Hausherren durch geschicktes Verschieben zu Beginn die R√§ume noch eng machen, doch zu einer nennenswerten Torchance kamen die „Hemsbacher“ nicht. In der 25. Spielminute – nach einer Flanke von Dennis Sch√§fer- erzielte Christoph Schumacher das l√§ngst f√§llige 1:0 f√ľr die Fortuna.

„Ihr m√ľsst Geduld haben! Ihr bekommt Eure Chancen noch! Mach weiter so!“, nicht mehr und nicht weniger waren die Worte von Steffen Klemm in der Halbzeitpause. Und die „Klemm-Truppe“ machte weiter, so! Mit schnellem und sicherem Kombinationsfu√üball sowie einer geh√∂rigen Portion Spielwitz schn√ľrte die Fortuna die Hausherren in der eigenen H√§lfte ein. „Was ich zwischen der 50. und 80. Spielminute von der Mannschaft gesehen habe, war richtig guter Fu√üball“, kommentierte Thomas Werkhausen nach dem Spiel die Leistung der 1. Mannschaft.

Weitschuss macht 4:0 perfekt.

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AH-Torwart Wolfgang Kerz half f√ľr den verletzten Jens Weber aus. Bild: VFH

Als die Kr√§fte bei den Hausherren nachlie√üen, schlug die Fortuna zu! Innerhalb von 10 Minuten machte die „Klemm-Truppe“ nun den Sack vollends zu. In der 61. Spielminute traf Christian Haas – nach Querpass von Christoph Schumacher – zum 2:0.
Nur drei Minuten sp√§ter war Patrick Kr√§mer nach Zuspiel von Gregor Kaufmann zur Stelle und erzielte den dritten Treffer f√ľr die Fortuna. In der 68. Spielminute war es der eingewechselte Dirk Knobloch, der mit einem sehenswerten Schuss aus knapp 20 Metern den Endstand von 4:0 f√ľr die Fortuna markierte.

Es spielten: Wolfgang Kerz, Maximilian Merkel (45. Dennis Fehringer), Patrick Vierling, Patrick Schreiner, Dennis Schäfer (64. Dirk Knobloch), Sebastian Schall, Kevin Klemm, Gregor Kaufmann, Patrick Krämer, Christian Haas (80. Johannes Wett), Christoph Schumacher.

Eine besondere Anmerkung muss noch erfolgen! Mit Wolfgang Kerz stand heute der aktuelle Torwart der AH Mannschaft bei der Fortuna zwischen den Pfosten. Wolfgang Kerz ersetzte den verletzten Jens Weber. Kerz machte seine Sache sehr gut, auch wenn er insgesamt einen ruhigen Nachmittag erlebte. Wer Wolfgang Kerz live in Aktion erleben möchte, kann dies beim letzten Vorrundenspiel gegen den SSV Vogelstang am kommenden Sonntag im Heddesheimer Stadion.

Die Fortuna-Redaktion gratuliert der Mannschaft und dem gesamten Trainer- und Betreuerteam zum inoffiziellen Titel „Herbstmeister der Kreisklasse B2“.

Anmerkung der Redaktion:
Ralf Volkmer ist Torwarttrainer und zust√§ndig f√ľr die √Ėffentlichkeitsarbeit der Fortuna.

Link:
Fortuna homepage

Fortuna behauptet Tabellenspitze mit einem 1:0 gegen Sandhofen

Guten Tag!

Ladenburg, 08. November 2010. Die Fortuna f√ľhrt mit 29 Punkten vor dem ASV Feudenheim (25 Punkte) die Tabelle der Kreisliga B weiterhin an. Gegen den DJK Mannheim-Sandhofen setzte sich die Fortuna in einem „kampfbetonten“ Ausw√§rtsspiel durch. 40 Heddesheimer Fans waren mit vor Ort und verfolgten die Party, ebenso Fortuna-Vorstand Thomas Werkhausen: „Das war ganz gro√ü, was die Mannschaft da gezeigt hat!“

Von Ralf Volkmer

Es gibt Spiele, da bleibt einem einfach die Spucke weg. Zum einen, weil man auf die „eigene“ Mannschaft unglaublich stolz ist, zum anderen aber auch, weil – leider – Fu√üballspiele sich manchmal dadurch auszeichnen, dass sie durch Unsportlichkeit, grobe, um nicht zu sagen unglaubliche, schlimme und b√∂se Fouls und/oder durch Fehlentscheidungen – die passieren k√∂nnen – mit dem eigentlichen „Sport“ nichts mehr gemeinsam haben. Dabei wollen wir es dann auch belassen!

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Mannschaftsleistung in Sandhofen.

„Ich bin fix und fertig! Mir geht es so, als ob ich selbst gespielt h√§tte! Das war ganz gro√ü, was die Mannschaft da gezeigt hat! Einfach unglaublich!“, war von einem sichtlich mitgenommenen Thomas Werkhausen, 1. Vorsitzender der Fortuna, nach dem Spiel zu h√∂ren.

Die Fortuna gewinnt beim „sch√§rfsten“ Verfolger mit 1:0 und baut die Tabellenf√ľhrung aus. In einem „kampfbetonten“ Spiel war es Gregor Kaufmann, der in der 14. Minute in einem bis zu diesem Zeitpunkt ausgeglichenen Spiel die Fortuna in F√ľhrung brachte. Weitere Chancen in der ersten Halbzeit von Christian Haas in der 27. Minute und Patrick Kr√§mer in der 42. Minute folgten.

„Auf das, was die Mannschaft heute geleistet hat, darauf bin ich einfach nur stolz!“ kommentierte – kurz und knapp – Steffen Klemm den Auftritt seiner Mannschaft. In der Tat kann Steffen Klemm stolz auf seine Mannschaft sein.

Mit einem souver√§nen Mittelfeld, einer √ľber weite Strecken kompakten Abwehr und einen auf „Nadelstiche“ ausgerichteten Sturm kontrollierte die Fortuna insbesondere in der zweiten Halbzeit das Spiel.

Auch wenn es sich um eine und zu jeder Zeit „√ľberragende“ Mannschaftsleistung handelte, so sind zwei Spieler „eigentlich“ besonders zu erw√§hnen. Zum einen ist dies Dennis Fehringer, der bereits in der 15. Minute f√ľr Patrick Schreiner eingewechselt wurde und jederzeit „Herr der Lage“ auf der Position des linken Au√üenverteidigers war und zum anderen ist Kapit√§n Markus Schief zu nennen. Markus Schief war es, der „seine“ Mannschaft unerm√ľdlich aufforderte, den „Kampf“ anzunehmen, die R√ľckw√§rtsbewegung konsequent „durchzuziehen“ und sie regelm√§√üig zu neuen Angriffen „anpeitschte“.

Es spielten: Jens Weber, Maximilian Merkel, Patrick Bache, Patrick Vierling, Patrick Schreiner (15. Minute Dennis Fehringer), Sebastian Schall, Markus Schief, Gregor Kaufmann (75. Minute Kevin Klemm), Patrick Krämer (88. Minute Martin Smilijanic), Christian Haas, Christoph Schumacher.

Mit diesem Sieg hat die Fortuna die erhofften, „fetten Punkte“ eingefahren und f√ľhrt nun die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung vor dem ASV Feudenheim, dem SV Schriesheim und der DjK Mannheim Sandhofen (alle 25 Punkte) an. „Ich bin einfach platt! Morgen fr√ľh brauche ich einen Kran um aus dem Bett zu kommen“ kommentierte Christoph Schumacher seinen k√∂rperlichen Zustand nach dem Spiel.

Anmerkung der Redaktion:
Ralf Volkmer ist Torwarttrainer und zust√§ndig f√ľr die √Ėffentlichkeitsarbeit der Fortuna.

Link:
Fortuna homepage

Fortuna verschafft sich Luft

Guten Tag!

Heddesheim, 25. Oktober 2010. Mit 6:1 siegt die Fortuna gegen TuS Weinheim und verschafft sich Luft zu den Verfolgern, da ASV Feudenheim auf eigenem Platz gegen FK Bosna Mannheim nur 1:1 spielt. Die Saison ist gut angelaufen f√ľr den Verein.

Von Ralf Volkmer

Bis auf Gregor Kaufmann, Tobias Seitz und Lennart Funk (Langzeitverletzt) war die Fortuna heute mit dem „kompletten“ Kader angetreten! Von Beginn an waren die „Weinheimer“ unter Druck. Bereits in der 8. Spielminute erzielte Christian Haas nach Flanke von Dirk Knobloch das 0:1. 11 Minuten sp√§ter erh√∂hte Patrick Bache nach einem Pass von Christoph Schumacher zum 0:2 und bis zu diesem Zeitpunkt hatten die „Weinheimer“ nicht eine Chance. Unverst√§ndlich, was dann folgte! Urpl√∂tzlich passte sich die Fortuna dem „Hau-Ruck-Fu√üball“ der „Weinheimer“ an. Nach und nach tauchten die „Weinheimer“ immer h√§ufiger vor dem Tor von Jens Weber auf und erzielten in der 31. Spielminute – nach einem Querpass im eigenen Strafraum von Sebastian Schall – den Anschlusstreffer zum 1.2.

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6:1 spielte die Fortuna gegen Weinheim. Bild: Fortuna

In der zweiten Halbzeit besann sich die „Klemm-Truppe“ auf ihre fu√üballerischen Qualit√§ten! Bereits vier Minuten nach Wiederanpfiff erzielte – auf Zuspiel von Patrick Vierling – Christian Haas das 1:3. Die Fortuna kontrollierte nun zu jeder Zeit das Spiel. In der 60. Spielminute gelang dem bis dahin vor dem Tor gl√ľcklos agierenden Christoph Schumacher das 1:4. Nur sieben Minuten sp√§ter war erneut Christian Haas zur Stelle und erh√∂hte f√ľr die Fortuna zum 1:5. In der 83. Minute war nach Pass von Dennis Sch√§fer erneut Christoph Schumacher erfolgreich und erzielte das 1:6.

Es spielten: Jens Weber, Maximilian Merkel, Patrick Bache, Patrick Vierling, Patrick Schreiner, Sebastian Schall, Markus Schief (65. Minute Daniel Sammet), Dirk Knobloch (75. Minute Dennis Schäfer), Patrick Krämer, Christoph Schumacher.

Durch diesen Sieg und bedingt durch die Ergebnisse der direkten Verfolger f√ľhrt die Fortuna nun mit 3 Punkten Vorsprung vor ASV Feudenheim die Tabelle an.

Die 2. Mannschaft um Trainer Feldkamp war ebenfalls erfolgreich. Aufgrund einer k√§mpferisch besseren zweiten Halbzeit gewinnt die 2. Mannschaft bei Ph√∂nix Mannheim 3:2. Noch zur Halbzeit war man mit 0:2 im R√ľckstand. In der 60. Minute erzielte Martin Holler durch Foulelfmeter den Anschlusstreffer. Timo Schnitzler konnte nach einem Freisto√ü zum 2:2 ausgleichen. In der 80. Minute erzielte „Fehringer“ den Siegestreffer zum 3:2 Ausw√§rtssieg. Mit 13 Punkten aus neun Spielen belegt die 2. Mannschaft damit derzeit den 5. Tabellenplatz.

Anmerkung der Redaktion: Ralf Volkmer ist Torwarttrainer bei Fortuna Heddesheim und f√ľr die √Ėffentlichkeitsarbeit des Vereins zust√§ndig.

Fortuna Heddesheim produziert Imagefilm zum 100. Geburtstag

Guten Tag!

Heddesheim, 12. Oktober 2010. (Vereinsmeldung, aktualisiert) Die Fortuna Heddesheim hat heute mit den Filmarbeiten f√ľr einen Dokumentar-/Imagefilm anl√§sslich des 100-j√§hrigen Bestehens des Vereins im kommenden Jahr begonnen. Daf√ľr begleitet ein Filmteam die Spieler und die Jugend w√§hrend dieser Woche. Auch am Sonntag wird auf das Spiel gegen den SV Rippenweier gefilmt werden.

Meldung der Fortuna:

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Sportlichte √Ėffentlichkeitsarbeit: Der Tabellenf√ľhrer der Kreisklasse B hat eine neue homepage, ein Blog, ist bei Facebook aktiv und dreht nun auch einen Dokumentarfilm.

„Das die Fortuna mit Beginn der Saison 2010/2011 „neue Wege“ in Sachen √Ėffentlichkeitsarbeit geht d√ľrfte mittlerweile bekannt sein. Warum, Wieso und Weshalb so k√∂nnte die (berechtigte) Frage lauten. Die Antwort darauf w√ľrde wie folgt lauten: „Die Fortuna ist ein Traditionsverein, ein Verein mit eine einhundertj√§hrigen Geschichte, 100 Jahre Ortsverbundenheit, 100 Jahre Emotionen, 100 Jahre Jugendarbeit, 100 Fu√üballbegeisterung √Ę‚ā¨¬¶“

Was am Anfang (nur) eine verr√ľckte Idee war, hat sich in den letzten vier Wochen immer mehr konkretisiert und die „ber√ľhmte Eigendynamik“ tat ihr √ľbriges dazu. Gemeint ist die Idee „Warum machen wir eigentlich nicht mal einen Film √ľber die Fortuna?“ Spontan kommen „einem“ sofort gef√ľhlte 127.283 Ideen und nat√ľrlich m√ľsste so ein Film eher ein Dokumentarfilm sein, kein Spielfilm! Selbstverst√§ndlich m√ľsste dieser „Film“ das gesamte Vereinsleben, alle Mannschaften von den Bambini bis zur AH beinhalten, nat√ľrlich die vielen Fans der Fortuna und ganz klar auch Heddesheim irgendwie ber√ľcksichtigen! Geht das √ľberhaupt? Die Antwort w√ľrde lauten: Ja, aber! Dazu brauchen wir ABER mindestens ein komplettes Filmteam mit der entsprechenden Ausstattung, ausreichend finanzielle Mittel, etc.. Haben wir das, k√∂nnen wir das √ľberhaupt stemmen?

„Irgendwann habe ich das meinem Freund Matthias Fenz, Inhaber der Firma Alternative 3, einer Agentur f√ľr Werbung und Kommunikation erz√§hlt, so nebenbei bei einem Bier.“ sagt Ralf Volkmer. „Coole Idee, lass uns das doch einfach mal probieren. Einfach so zum Spa√ü. Sicher wird das nicht in der Qualit√§t von S√∂nke Wortmann „Deutschland ein Sommerm√§rchen“ aber etwas ordentliches bekommen wir da schon hin“ antwortete Matthias Fenz.

Konkret bedeutet dies nun, dass Matthias Fenz am 12. Oktober, am 14. Oktober und beim n√§chsten Heimspiel am 17. Oktober gegen den SV Rippenweiher mit seiner Kamera die Mannschaft um Trainer Steffen Klemm begleiten wird. Anschlie√üend das „gefilmte“ Material bearbeitet und am Ende dabei ein „Dokumentarfilm“ mit dem Titel „Heimspiel“ dabei heraus kommen soll.

√ÉŇďbrigens! Ideen zum Thema Jugend (von nix kommt nix), Verein (Tradition) und Fans (Ihr seit die Besten) gibt es auch schon.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Fortuna f√ľhrt im Internet 2:0

Guten Tag!

Heddesheim, 13. August 2010. Die Fortuna Heddesheim verst√§rkt ihre √Ėffentlichkeitsarbeit und setzt dabei stark auf das Internet. Seit rund vier Wochen „bloggt“ die Fortuna und ist auch im weltweit gr√∂√üten „sozialen Netzwerk“, Facebook, aktiv.

Von Hardy Prothmann

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Die Fortuna bloggt, mal lustig, mal informativ.

Die Fortuna Heddesheim muss man ausdr√ľcklich f√ľr das Fortuna-Blog und den Facebook-Auftritt loben. Das Fortuna-Blog hat ein frisches, offenes Layout und macht Spa√ü durch humorvolle Beitr√§ge, aber auch solide Hintergrundinformationen, Fotos von Spielen und Portr√§ts von Spielern und Trainern.

„Wir gehen dahin, wo die Menschen sind.“ Ralf Volkmer

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Ralf Volkmer macht √Ėffentlichkeitsarbeit f√ľr die Fortuna: "Dahin gehen, wo die Menschen sind."

Seit zwei Monaten ist Ralf Volkmer – selbst begeisterer (fr√ľherer) Fu√üballer und Torwarttrainer bei der Fortuna – verantwortlich f√ľr die √Ėffentlichkeitsarbeit der „Blau-Wei√üen“: „Das Internet ist nicht mehr statisch, sondern dynamisch. Ein moderner Verein muss dahin gehen, wo die Menschen und vor allem die Jugend sind. Ich habe dem Vorstand die Idee vorgeschlagen und bekam das „Go“: Mach mal.“

Und Volkmer hat gemacht. Unterst√ľtzt von ortsans√§ssigen Sponsoren und vor allem der Neustadter Agentur „Alternative 3„, die das Blog gestaltet hat und zur Zeit an einer neuen Homepage f√ľr den Verein arbeitet. Die neue Homepage soll im Oktober online gehen. Volkmer ist mit dessen Inhaber Matthias Fenz befreundet, „das macht seine Arbeit sehr g√ľnstig“, sagt Ralf Volmer, der nat√ľrlich ehrenamtlich das Fortuna-Blog und die Facebook-Seite betreibt.

Der Experte f√ľr Erwachsenbildung kennt sich mit Kommunikation aus und ist seit den Btx-Zeiten im Internet aktiv – also quasi von Anfang an.

Fotos, Infos, Spaß Рder Fortuna-Blog ist unterhaltsam und informativ.

Auf dem offiziellen Facebook-Profil www.facebook.com/fortuna.heddesheim sind – nicht immer ganz erstgemeinte – aktuelle News, zahlreiche Bilder, Serien wie z.B. „Was haben Sie sich dabei gedacht?“, sowie Informationen von den Bambini bis hin zur AH-Mannschaft zu finden. Schon 165 „Freunde“ hat das Profil in nur vier Wochen gewonnen. Ein toller Erfolg. Die Freunde der Fortuna k√∂nnen sich dort mit Gleichgesinnten austauschen und miteinander in Kontakt treten und √ľber dies und das „diskutieren“.

Sowohl dieser Fortuna-Blog, als auch das offizielle Facebook-Profil der Fortuna sind Teil der „neuen Strategie“ des Vorstandes um der Fortuna ein neues Au√üenbild und letztlich auch mehr √Ėffentlichkeit zu verschaffen. „Wir wollen auch √ľber die Grenzen von Heddesheim hinaus √ľber die Arbeit der vielen Ehernamtlichen informieren und auf die Fortuna aufmerksam machen“, sagt Ralf Volkmer.

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Bereits 165 Personen sind in nur vier Wochen Freunde der Fortunaseite bei Facebook geworden.

„Aber nicht nur die „neuen Medien“ sind Teil der √Ėffentlichkeitsarbeit! Selbstverst√§ndlich werden wir ab der Runde 2010/2011 mit Heimspielplakaten auf die Partien im Stadion am Ahornweg aufmerksam machen“, sagt Volkmer. Es komme auf den richtigen Mix an.

Aktion2011 zum „Hundertj√§hrigen.

Im kommenden Jahr feiert die Fortuna ihren 100j√§hrigen Geburtstag und startet deshalb die „Aktion2011“. „Mit dieser Aktion wollen wir es schaffen 2011 Freunde auf unserem Facebook-Profil zu bekommen. Wer will kann also schon heute der Fortuna ein Geschenk machen und Freund der Fortuna auf Facebook werden“, sagt Ralf Volkmer.

Die Fortuna pr√§sentiert sich damit als moderner Verein auf der H√∂he der Zeit. Nach Angaben von Volkmer ist die Fortuna in der Region der einzige Fu√üballverein, der ein Blog betreibt und bei Facebook aktiv ist, also das macht, was man heutzutage „Web 2.0“ nennt, das „Mitmach-Internet“. Und mit Sicherheit setzt die Fortuna andere Vereine damit unter Druck – durch den Vorsto√ü f√ľhrt die Fortuna klar mit 2:0.

Die Fortuna zeigt aber auch anderen Vereinen, dass die Zeit der statischen Homepage vorbei ist. Wer in Zukunft Aufmerksamkeit will, muss mehr leisten, als eine spröde Homepage zu besitzen.

Die Fortuna kann man f√ľr diese Aktivit√§t nur begl√ľckw√ľnschen und hoffen, dass es auch fu√üballerisch nach oben geht, aber auch da zeigt sich Pressemann Volkmer optimistisch: „Das wird eine erfolgreiche Runde.“

DFB-Training f√ľr Fortuna-Kicker

Guten Tag!

Heddesheim, 27. Juli 2010. „Hoher Besuch“ war heute bei der E-Jugend der Fortuna: Zwei DFB-Lizenztrainer machten ein Training mit den jungen Kickern. Au√üerdem wurde das Trainer-Team geschult.

F√ľr die gut 20 neun bis zehn Jahren alten Kicker der E-Jugend gings mit einem der Trainer auf den Rasen: Teamarbeit, viele Ballkontakte, spielerisches Training und richtiges Fallen wurde ge√ľbt.

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Theorie und Praxis von DFB-Lizenztrainern gabs heute f√ľr die Fortuna. Bild: heddesheimblog

W√§hrenddessen bekamen die 16 Trainer der Fortuna (Jugend bis Senioren) Theorie vermittelt. Disziplin, Teamarbeit, Gestaltung und Ablauf eines Trainings standen auf dem Programm – √ľber einen Beamer wurden den Trainern von den DFB-Kollegen Beispiele vorgef√ľhrt.

Thomas Werkhausen, Vorstand der Fortuna, sagte: „Das war f√ľr uns sehr lehrreich und eine tolle Gelegenheit, sich auf den neuesten Stand zu bringen.“ Normalerweise m√ľssten solche Termine sehr langfristig organisiert werden, sagte Werkhausen: „Wir hatten aber Gl√ľck und konnten das innerhalb von vier Wochen organisieren.“

Der Deutsche Fu√üball-Bund hat rund 30 DFB-Mobile im Einsatz: Ein Ziel ist durch eine verbesserte Trainingsarbeit die Jugend f√ľr den Fu√üball zu begeistern.

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Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Bens WM-Kolumne: Gewonnen aber nicht geglänzt!

Guten Tag!

Heddesheim, 24. Juni 2010. Das 1:0 gegen Ghana war verdient, aber auch gl√ľcklich, meint unser WM-Kolumnist Ben. Ganz n√ľchtern betrachtet, hat ihn das Spiel nicht vom Hocker gerissen – daf√ľr muss die deutsche Mannschaft besser werden. Nicht in der Verteidigung – die hat gut gearbeitet.

Von Benedikt Siegfanz

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

So leicht wie einige Fans der deutschen Nationalmannschaft sich den Sieg gegen Ghana vorgestellt hatten, ist es dann doch nicht gewesen. Mit Ghana man ein fast ebenb√ľrtiges Team in „Soccer City“ aufs Feld und spielte √ľber weite Strecken gut mit. F√ľr einen Sieg reichte es nicht, dennoch f√ľr das Weiterkommen.

Nach einem schweren Start gelang es dem jungen Team aus Deutschland nur mit gro√üer Anstrengung ins eigene Spiel zu finden, Torchancen herauszuspielen und schlie√ülich den erl√∂senden Treffer zu landen. Nachdem Mesut √Ėzil in der ersten Halbzeit eine riesen Torchance vergeben hatte, zweifelten die ersten schon an dem Einsatz des Deutsch-T√ľrken und generell an dem Sieg unserer Mannschaft. Das Spiel fand Gro√üteils im Mittelfeld statt und brachte auf beiden Seiten kaum nennenswerte Torchancen.

So war die Stimmung in der Halbzeitpause eher angespannt als befreit und man wartete auf neue taktische Ma√ünahmen von Joachim L√∂w. In der 60. Minute schlie√ülich lockerte sich der Druck etwas, als der 21 Jahre junge Mesut √Ėzil mit einem Distanzschuss aus 18 Metern einnetzte. Trotzdem erspielten sich die Ghanesen auch danach noch einige weitere Torchancen, die nur mit viel Gl√ľck von unserem Kapit√§n Philipp Lahm und Jerome Boateng vereitelt wurden.

Wieder einmal zeigte sich, dass unsere Mannschaft neben der Kampfeslust der jungen Spieler auch dringend erfahrene Teamkollegen, wie z.B. Arne Friedrich braucht, der in der Abwehr einen guten Job machte. Auch Manuel Neuer √ľberzeugte mich mit seiner Leistung, da er durch viele starke Paraden der deutschen Mannschaft den R√ľcken freihielt. Als positiv erwies sich letztendlich die Leistung des Schiedsrichters, der trotz aller Vorwarnungen, kaum zu seinen geliebten Karten griff, was bei diesem Spiel allerdings auch kaum n√∂tig war.

In der 66. Minute musste Fußballdeutschland wirklich zittern: der Ghanese Andre Ayew hatte eine brandgefährliche Torchance nicht genutzt.

Vor 83.391 Zuschauern spielte unsere Mannschaft mittelm√§√üig und begeisterte trotz Sieg nicht wirklich. Selbst die eigenen Spieler haben gemerkt, dass es L√ľcken gibt, die man f√ľr die weiteren Begegnungen unbedingt stopfen muss.

Gewonnen ist gewonnen, jetzt sind wir weiter.

Die Leistungen unserer Mannschaft lassen jedoch leider etwas zu w√ľnschen √ľbrig. Bisher ist es gut gegangen, die √ľberragende Leistung aber, wie gegen Australien, muss abgerufen, Nervosit√§t abgelegt und Torchancen besser verwandelt werden. Vielleicht kommen wir so wie bisher noch ein wenig weiter √ľber die Runden, aber Weltmeister wird man so nicht.

Wir sind uns aber sicher, dass unsere junge, deutsche Mannschaft mehr Potential hat, also Jungs, zeigt uns am Sonntag, was ihr draufhabt!

Bens WM-Kolumne: Auf zum hoffentlich nicht letzten Tanz

Guten Tag!

Heddesheim, 23. Juni 2010. F√ľr das heddesheimblog berichtet Benedikt Siegfanz √ľber die deutschen Spiele – der 14-j√§hrige Ben liebt, leidet und lebt Fu√üball. Sein Traumberuf: Sportjournalist. Und er zittert: Wird es die deutsche Elf schaffen, gegen Ghana zu bestehen?

Von Benedikt Siegfanz

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

Ein Sieg muss her! Egal ob mit oder ohne guten Schiedsrichter!

Es kommt am Abend zum Entscheidungsspiel f√ľr unsere Jungs gegen Ghana. Diese „Zwangsposition“ schl√§gt sehr auf das Gem√ľt, da man eigentlich klarer Favorit der Gruppe war.

Nun sind wir da, stehen wieder einmal vor einer machbaren Aufgabe. Ob die Elf von Jogi Löw diese aber besser als gegen Serbien bestreitet, steht offen. Wir werden es sehen.

Auch ohne den verletzten Topstar Michael Essien vom FC Chelsea, sind die Ghanesen eine leichtf√ľ√üige, listige Mannschaft, die man auf keinen Fall untersch√§tzen darf. Der 1:0 Sieg gegen Serbien und die 4 Punkte in der Gruppe sprechen f√ľr das Team aus Afrika.

Der serbische Trainer Milovan Rajevac hat es geschafft, aus einigen unbekannten Spielern eine gute Elf zu formen, die vor allem spielerisch √ľberzeugt und gut kombinieren kann, auch wenn man es seiner Mimik nicht immer ansieht.

Im Augenblick muss man bedenken, dass Ghana erster der Gruppe D ist, aber nat√ľrlich nicht bleiben soll. Auch Namen aus der Bundesliga kennen wir von der „Tanzelf“, wie z.B. den Verteidiger Hans Sarpei, von Bayer 04, oder St√ľrmer Prince Tagoe, von 1899 Hoffenheim.

Interessant wird sicher auch das Br√ľdertreffen zwischen dem Hamburger Jerome Boateng und Kevin-Prince Boateng, dessen Namen durch Ballacks Verletzung bei vielen Deutschen einen schlechten Beigeschmack hat.

Spielerisch ist das Team aus Ghana mit unserer technisch begabten Elf sicher zu schlagen, ob unsere junge Mannschaft aber mit der Situation und dem Druck klar kommt, wird sich weisen. Vielleicht sollte auch die deutsche Mannschaft mal „tanzend“ den Rasen betreten.

Die Mannschaften treffen am Abend in Johannesburg, „Soccer City“ aufeinander. Das Stadion wurde mit 145 Mio. Euro komplett renoviert und ist mit 94700 Pl√§tzen das gr√∂√üte WM-Stadion S√ľdafrikas. Auf den Klang der Vuvuzelas „freuen“ wir uns jetzt schon. ūüėČ

Hoffentlich pfeift der Skandalschiedsrichter Carlos Simon aus Brasilien nicht zu kleinlich… Dass er gerne sowohl gelbe, als auch rote Karten verteilt, ist allseits bekannt. F√ľr beide Mannschaften ist der Schiedsrichter sp√§testens seit 2006 kein unbeschriebenes Blatt.

Aller Voraussicht nach, wird f√ľr den rot-gesperrten Miroslav Klose Cacau das gegenerische Tor st√ľrmen. Ob es weitere Ver√§nderungen in der Mannschaftsaufstellung gibt, soll im Vorfeld nicht bekannt gegeben werden. Vielleicht eine Taktik von dem Trainerstab?! Oder wird L√∂w weiterhin auf das K√∂nnen seiner Stammspieler vertrauen?

Ich pers√∂nlich w√ľrde mir w√ľnschen, dass unser Trainer noch wagemutiger agieren w√ľrde und z.B einmal Stefan Kie√üling, Marko Marin, oder Toni Kroos auflaufen lassen w√ľrde. Aber das ist ja nicht mein Job.

Heute gibt es keine Ausrede mehr, nur noch ein Sieg zählt. Machbar, aber nicht leicht.

Auf geht’s in Richtung Achtelfinale!

Oder nach Hause.

Ich hoffe, keiner hat Heimweh!

Bens WM-Kolumne: Verloren ist verloren! Jetzt heißt es: Alles oder nichts.

Guten Tag!

Heddesheim, 19. Juni 2010. Unser WM-Kolumnist hatte es vorausgesagt: Gegen Serbien w√ľrde das Spiel schwerer. Trotzdem glaubte er an einen Sieg – tats√§chlich wurde es eine Niederlage. Benedikt erkl√§rt, warum es gegen Serbien 0:1 ausgegangen ist.

Von Benedikt Siegfanz

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WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz ist enttäuscht vom Spiel gegen Serbien. Bild: local4u

Der erste D√§mpfer f√ľr unsere Jungs. Es gab sicher viele Gr√ľnde, mit denen man den Verlust erkl√§ren k√∂nnte, doch letztendlich war es insgesamt eine zu schwache Leistung der deutschen Mannschaft.

Noch vor f√ľnf Tagen stand Fu√üballdeutschland kopf, Spieler wurden mit Weltstars verglichen und die Mannschaft wurde als Weltmeister vorrausgesagt. Wom√∂glich zu viel Lob zu fr√ľher Zeit.

Wo stehen wir? War es nur ein zu schwacher Gegner f√ľr unsere Jungs im ersten Spiel und nicht die eigene Leistung, die uns alle jubeln lie√ü? Oder war gerade diese Niederlage gegen Serbien nur ein Ausrutscher? Das Spiel gegen Ghana am kommenden Mittwoch wird ein Endspiel f√ľr die Nationalmannschaft, das steht fest! Genau dies wollte man vor dem Spiel noch verhindern, jetzt hei√üt es: alles oder nichts!

Schon in den Anfangsminuten merkte man deutlich, dass die Serben ein anderes Kaliber als Australien sind. Auch sp√ľrte man die Unsichherheit des deutschen Teams, die bereits in der ersten H√§lfte viele unn√∂tige Fouls und damit verbundene Gelbe Karten auf sich nahmen.

Als dann in der 37. Minute unser St√ľrmer Miroslav Klose die Ampelkarte sah, wurde das deutsche Spiel zunehmend unkoordinierter. Sp√§testens ab diesem Zeitpunkt registrierte wohl jeder, dass der Schiedsrichter Alberto Undiano mit der kompletten Spielsituation leicht √ľberfordert war, und insgesamt keine gute Leistung zeigte.

Nur eine Minute nach dem Platzverweis nutzten die Serben eiskalt die Verwirrung der Löw-Elf aus und netzten durch Milan Jovanovic in der 38. Minute ein. Kurz vor der Halbzeit fing sich dann unser Team doch noch ein mal und erspielte sich durch Sami Khedira eine perfekte Torchance, die dann allerdings am Aluminium scheiterte.

Nach der Pause zeigte sich die deutsche Mannschaft weiter kämpferisch und wurde zunehmend stärker. Das Spiel war nun einigermaßen ausgeglichen.
Immer weiter kam die Mannschaft unter Kapit√§n Philipp Lahm an den Ausgleich heran. Als sie dann fast am Ziel waren, fehlte es schlicht an Abgebr√ľhtheit.

Der Kölner Lukas Podolski verschoss in der 60. Minute kläglich einen von der serbischen Hintermannschaft verschuldeten Handelfmeter und verspielte damit wohl den Weckruf, den die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt unbedingt gebraucht hätte.

So ging es wieder los, und die deutsche Mannschaft rannte gegen eine gut abgeklärte serbische Elf des Trainers Radomir Antic an. Es fehlte Deutschland aber der letzte Biss! Bis auf ein paar wenige Chancen auf beiden Seiten lief die Zeit herunter, das deutsche Aufbäumen kam nicht.

Unsere Mannschaft lie√ü nach der starken Leistung gegen Australien einiges zu w√ľnschen √ľbrig und verlor ungeschickt gegen eine machbare Aufgabe. Auch die Serben spielten keinen allzu sehenswerten Fu√üball, waren aber letztendlich die cleverere Mannschaft.

Auch starke Auftritte von Bastian Schweinsteiger oder Philipp Lahm reichten nicht aus um das Spiel noch zu drehen.

F√ľr das Spiel gegen Ghana muss unsere Elf auf jeden Fall wieder eine Schippe drauflegen und all das, was uns gegen Australien so viel Freude bereitet hat, wieder abrufen. Wenn unsere Jungs dies schaffen, sehe ich ein Weiterkommen unserer Mannschaft voraus.

Auf gehts Jungs, wir wissen das ihr es könnt!

Public Viewing: Mehr Besucher als am Sonntag

Guten Tag!

Heddesheim, 18. Juni 2010. Deutschland verliert gegen Serbien 0:1 Рvor großem Publikum. Der Start des Public Viewings am Sonntag verlief sehr gut, beim zweiten deutschen Spiel kamen noch mehr Gäste.

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Gute Laune trotz verlorenem Spiel: Helferdamen. Bild: heddesheimblog

Die Fortuna bot Kicken f√ľr die Jugend an, ab 13:30 Uhr rollte dann der Ball √ľber die Leinwand in der Freizeithalle. Die war „gestoppte“ voll – viele G√§ste hatten es sich drau√üen gem√ľtlich gemacht und genossen das sch√∂ne Wetter. Insgesamt d√ľrften es weit √ľber 1.000 G√§ste gewesen sein.

Mit Spielende ging ein gro√üer Teil – viele mit entt√§uschten Mienen. Bis zum Abend war aber ordentlich Leben vor der Halle – am Nachmittag gabs nochmal ein Spiel f√ľr die Kicker-Jugend auf dem Rasenplatz.

Viel Spaß mit den Bildern:

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Das heddesheimblog

Die nächsten Spiele beim Public Viewing in der Freizeithalle

Guten Tag!

Heddesheim, 16. Juni 2010. Am Freitag, den 18. Juni 2010 folgt nach dem fulminanten Auftakt der Deutschen Fu√üball-Nationalmannschaft gegen Australien (4:0) das n√§chste Spiel gegen Serbien. Das Spiel beginnt um 13:30 Uhr – ab 11:30 Uhr wird das Gel√§nde der Freizeithalle ge√∂ffnet: „Pommes satt“ versprechen die Veranstalter.

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

Unser Kommentator Benedikt Siegfanz – selbst begeisterter Fu√üballer (Fortuna, FV 03) mit Berufswunsch Sportjournalist – wird einen Vorbericht liefern und das Spiel kommentieren. Sein erster Vorbericht auf das Spiel zeigte, dass der 14-j√§hrige sich mit Fu√üball gut auskennt und fest davon √ľberzeugt war, dass die im Vorfeld viel kritisierte Mannschaft der Gruppenfavorit ist und das Zeug hat, mehr zu holen.

Wir sind gespannt, wie Benedikt das Spiel gegen Serbien einschätzen wird.

Die Gemeinde Heddesheim setzt erwartungsgem√§√ü auf eine Fortf√ľhrung der sehr gut besuchten Auftaktveranstaltung. Ob „Pommes satt“ im Sinne von Fitness, Sport und Spiel ein geeignetes Lockmittel f√ľr Kinder sind, darf hinterfragt werden, angesichts zunehmender Fettleibigkeit und Essst√∂rungen bei Kindern. Immerhin zeigt die E-Jugend der Fortuna ein „Show“-Training und damit Spa√ü an der Bewegung und dem sportlichen Einsatz.

Information der Gemeinde Heddesheim:

„Eine tolle Stimmung in der voll besetzten Freizeithalle gab es beim ersten Public-Viewing-Abend in der Freizeithalle zu erleben. Mit einem 4:0-Sieg ist die deutsche Mannschaft dann auch erfolgreich in das Turnier gestartet. Die Veranstalter freuen sich, wenn am Freitag, 18. Juni, beim n√§chsten Spiel der Deutschen gegen Serbien wieder viele Fans in die Freizeithalle kommen. Vor diesem Spiel bietet sich ein Mittagessen bei uns an, da das Spiel bereits um 13:30 Uhr stattfindet. Als l√§nderspezifisches Gericht gibt es dann Hamburger. Das Gel√§nde ist am Freitag ab 11:30 Uhr ge√∂ffnet. Auch l√§sst sich im WM-Biergarten die eine oder andere Nachmittagsstunde verbringen. An Wochenenden gibt es an den Nachmittagen jeweils auch Kaffee und Kuchen. Der Eintritt ist frei!

Freitag, 18. Juni
13:30 Uhr Deutschland – Serbien
16:00 Uhr Slowenien – USA
20:30 Uhr England – Algerien

Hallen√∂ffnung am Freitag um 11:30 Uhr. Sonderaktion am Freitag beim Essen f√ľr Kinder: „Pommes satt“ – Portion Pommes f√ľr nur 1 Euro. Die E-Jugend der Fortuna pr√§sentiert sich mit einem Show-Training bei einem Kindernachmittag mit Slalom-Parcours. L√§nderspezifisches Gericht: Hamburger. Am Freitagabend ab 20 Uhr steigt au√üerdem die „Bundestrainer-Party“ der Fortuna.

Samstag, 19. Juni (länderspezifisches Gericht: Matjesfilet mit Hausfrauensauce und Pellkartoffeln)
13:30 Uhr Niederlande – Japan
16:00 Uhr Ghana – Australien
20:30 Uhr Kamerun РDänemark

Sonntag, 20. Juni (länderspezifisches Gericht: italienisches Nudelgericht)
13:30 Uhr Slowakei – Paraguay
16:00 Uhr Italien – Neuseeland
20:30 Uhr Brasilien – Elfenbeink√ľste

Mittwoch, 23. Juni
16:00 Uhr Slowenien – England
20:30 Uhr Ghana – Deutschland

Samstag, 26. Juni (erster Achtelfinaltag)
Panini WM-Album-Stickertauschb√∂rse: Von 15:30-18:00 Uhr k√∂nnen alle Sammler die Gelegenheit wahrnehmen, fehlende Bilder gegen „Doppelte“ einzutauschen und so vielleicht die eine oder andere L√ľcke im Album zu schlie√üen.“

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Das heddesheimblog

In eigener Sache: Über Missstände und Missverständnisse

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Guten Tag!

Heddesheim, 29. April 2010. Die Redaktion des heddesheimblogs nimmt einen Kommentar zum Anlass – zu „Missst√§nden“ und „Missverst√§ndnissen“ Stellung zu nehmen.

Von Hardy Prothmann

Der Kommentator Robin Maier schreibt: „Ich bin Teil der Organisation und versuche mal einen „Mi√üstand“ klarzustellen. Hier geht es nicht um das Public Viewing an sich, sondern heddesheimblog vs. Mannheimer Morgen/Gemeinde/TG.“

Der von Ihnen beklagte Missstand beruht auf einem Missverständnis.

Es gibt in der Redaktion keine Haltung: heddesheimblog vs. Mannheimer Morgen (MM)/Gemeinde/TG.

Zutreffend ist: das heddesheimblog konkurriert mit anderen Medien um die Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser, darunter dem MM. Das nennt man Wettbewerb.

Diese Form von geschäftlichem Wettbewerb ist zugleich eine Dienstleistung und eine Produktion. Aber sie ist mehr als das Рsie beruht auf Artikel 5 Grundgesetz, also auf der Meinungsfreiheit.

Grunds√§tzlich gilt: Um sich eine Meinung bilden zu k√∂nnen, braucht man Informationen. Die werden in pers√∂nlichen Gespr√§chen, am Stammtisch, im Verein, in anderen Runden oder auch √ľber Medien transportiert.

Wie bei allen Waren ist die Qualit√§t der Informationen durchaus unterschiedlich. Doch selbst die beste Information kann letztlich Meinungslosigkeit hinterlassen – denn die Empf√§nger von Informationen m√ľssen auch bereit sein, sich eine Meinung bilden zu wollen. Die Art dieser Bereitschaft beeinflusst wiederum die Informationsverarbeitung und damit letztlich das Meinungsbild.

Sprich: Zeige ich mich offen f√ľr Informationen oder filtere ich nur das, was ich wahrnehmen will?

heddesheimblog vs. MM

Der MM ist nicht nur eine lokale Monopolzeitung – durch diesen Status beherrschte die Zeitung in der Zeit vor unserer Berichterstattung auch das Monopol √ľber die Meinungen der Menschen im Verbreitungsgebiet.

Durch unser Angebot erweitern wir die M√∂glichkeit, sich eine Meinung zu bilden. Wenn wir erkennen, dass der MM Meinungen manipuliert – dann weisen wir die √Ėffentlichkeit auf diesen Missstand hin. Und hier, lieber Herr Maier, sind viele und gravierende Missst√§nde zu erkennen.

Die Medien werden auch als „vierte Gewalt“ im Staat bezeichnet. Medien alleine k√∂nnen das aber nicht leisten – es braucht dazu die B√ľrgerinnen und B√ľrger, die sich √ľber m√∂glichst mehr als ein Medium informieren k√∂nnen und sich eine Meinung bilden.

Wollen Medien ihre so genannte „W√§chterfunktion“ wahrnehmen, m√ľssen sie mit kritischem Blick die Geschehnisse verfolgen. Medien, die nur Bratwurstjournalismus anbieten, erzeugen Bratwurstmeinungen.

heddesheimblog vs. Gemeinde

Die Gemeindeverwaltung Heddesheim ist eine Beh√∂rde. Diese ist dazu da, die √∂ffentlichen Angelegenheiten einer Kommune und damit der dort lebenden B√ľrgerinnen und B√ľrger zu regeln. Dabei ist sie verpflichtet, die Medien gleichberechtigt zu informieren und Ausk√ľnfte zu erteilen.

B√ľrgermeister Michael Kessler ist Leiter der Verwaltung. Er behandelt Medien selektiv und bevorzugt und benachteiligt uns und verweigert Ausk√ľnfte.

Damit verst√∂√üt er nicht nur gegen das Landespressegesetz – er zeigt sich auch presse- und damit demokratiefeindlich. Das hat zur Konsequenz, dass er Teilen der √Ėffentlichkeit, die sich bei uns informieren, unter Umst√§nden entscheidende Informationen verweigert. Damit √ľbt er sein Amt aus unserer Sicht unzureichend aus.

Die Person Michael Kessler ist f√ľr die Redaktion nur eine Person wie jede andere auch. Der B√ľrgermeister ist ein Amtstr√§ger. An der Art, wie Herr Kessler dieses Amt ausf√ľllt, messen wir ihn als Beh√∂rdenleiter.

Wenn Sie unsere Berichterstattung aufmerksam verfolgen – vermuten mir nicht hinter allem „eine Leiche im Keller“ oder gar „b√∂se Absichten“. √ÉŇďber die meisten Angelegenheiten berichten wir ohne „spezielle“ Vermutungen. Ganz im Gegenteil stellen wir auch positive Entwicklungen als solche dar.

Unsere Berichte informieren unsere Leserinnen und Leser zutreffend √ľber das, was in der Gemeinde passiert. Vieles davon ist normaler Alltag – den dokumentieren wir und versuchen durch die Art der Berichterstattung die Menschen f√ľr diese Themen zu interessieren.

heddesheimblog vs. TG

Hier, lieber Herr Maier, haben Sie einen sehr selektiven Blick auf unsere Berichterstattung gelegt. Andererseits beschreiben Sie auch hier ein Problem, dass nichts mit der redaktionellen Haltung zu tun hat.

Die Berichterstattung √ľber Vereine als wichtige gesellschaftliche Organisationen liegt uns am Herzen. Die meisten Vereine, √ľber die wir bislang berichtet haben, sch√§tzen unsere Berichterstattung, mehr noch aber unser Interesse, das wir f√ľr die Belange der Vereine zeigen.

Unsere „kritische“ Haltung beeinflusst das nicht. Wir berichten „positiv kritisch“, wenn unsere Informationen dies belegen. Wir berichten „negativ kritisch“, wenn wir der Auffassung sind, dass dies angezeigt ist.

Die TG ist als Verein im Gegensatz zur Gemeinde nicht zur Auskunft verpflichtet. Typischerweise ist ein Verein aber an m√∂glichst vielf√§ltigen Medienberichten interessiert, weil das die Bedeutung der Vereinsarbeit unterstreicht und f√ľr neue Mitglieder sorgt.

Der Vorstand der TG, insbesondere Herr Ewald Doll, hat sich nicht nachvollziehbar dazu entschlossen, allen Leserinnen und Lesern des heddesheimblogs, Informationen √ľber die Vereinsarbeit zu verweigern. Herr Doll erweist sich unserer Auffassung nach damit ebenfalls presse- und demokratiefeindlich und √ľbt sein Amt als Vereinsvorsitzender unzureichend aus. Wir behaupten sogar, dass er vors√§tzlich und bewusst dem Verein durch dieses Verhalten schadet.

Viele unserer Leserinnen und Leser sind Mitglied der TG Heddesheim – die Vermutung, dass heddesheimblog w√ľrde „gegen die TG“ berichten, ist allein schon deshalb absurd.

Wir m√∂chten Ihnen zum besseren Verst√§ndnis ein anderes Beispiel nennen: Unser Kommentar „Der Prunk, die Sitzung und was die Grumbe besser machen k√∂nnen“ stellte die Prunksitzung des Karnevalvereins positiv dar. Kritisiert haben wir aber die Vereinsvorsitzenden. Diese haben sich f√ľr die Kritik bedankt und als das verstanden, was sie war: Eine Meinungs√§u√üerung und ein Hinweis auf einen „Missstand“, den man verbessern kann.

Heddesheimer Verh√§ltnisse vs. vorbildliche „Verh√§ltnisse“

Wir verweisen ebenfalls zum besseren Verständnis gerne auf unsere weiteren Angebote hirschbergblog.de und ladenburgblog.de.

Dort berichten wir mit derselben Mannschaft aus der gleichen Haltung heraus: unabh√§ngig, √ľberparteilich, kritisch und interessiert.

Die B√ľrgermeister in Hirschberg (Manuel Just) und Ladenburg (Rainer Ziegler) und ihre Verwaltungen verhalten sich vorbildlich gegen√ľber der Presse insgesamt und auch unserer Redaktion: Das hei√üt, sie informieren die Medien gleichberechtigt.

Bei unseren Recherchen k√∂nnen wir selbstverst√§ndlich alle Mitarbeiter dieser Kommunen ansprechen und erhalten fachlich fundierte Ausk√ľnfte. Zeitnah und sehr zuvorkommend durch die Mitarbeiter, die unsere redaktionelle Arbeit damit hervorragend unterst√ľtzen.

Dasselbe gilt f√ľr die Vereine und andere Organisationen, die auf die Redaktion zukommen, Informationen ungefragt √ľbermitteln und uns einladen, an allen Verstaltungen teilzunehmen.

Der Fisch stinkt vom Kopf her

Was ist der Unterschied?

Wie in allen Kommunen, gibt es in Heddesheim und auch in Hirschberg und Ladenburg „interessierte Kreise“. Das reicht vom Seniorennachmittag √ľber die Vereine und andere Organisationen bis hin zu den Verwaltungen.

„Interessierte Kreise“ sind auch vollkommen in Ordnung – es sei denn, sie entwickeln sich zu Cliquen, Kl√ľngeln oder Kartellen und machen sich den Ort zur Beute.

Wir haben den Eindruck, dass dies in Heddesheim der Fall ist. Hier haben sich f√ľhrende Vertreter aus Parteien, Vereinen, Firmen und der Verwaltung zusammengerottet, um ihre „speziellen Interessen“ zu verfolgen und einen „Feind“ zu bek√§mpfen – das heddesheimblog.

Nicht die Vereine, Parteien oder die Verwaltung an sich sind daf√ľr verantwortlich und stehen dabei im Fokus unserer Kritik: Hinter diesen „b√∂sen“ Verh√§ltnissen in Heddesheim stecken einzelne F√ľhrungspersonen: Der Fisch stinkt vom Kopf her.

Transparentes Angebot

Sie schreiben: „Einerseits finde ich es gut, dass ein Medium wie das heddesheimblog Strukturen durchleuchtet und auch mal unangenehme „Fragen“ stellt.√ā¬†Andererseits sollte es in Heddesheim noch m√∂glich bleiben Veranstaltungen durchzuf√ľhren, die ehrenamtlich geplant werden und den Vereinskassen zugute kommen sollen, ohne das hinter jedem „Zaun“ eine b√∂se Absicht lauert.“

Die Redaktion folgt keinem „Feindbild“ und wittert auch nicht √ľberall „b√∂se Absichten“, sondern folgt ausschlie√ülich journalistischen Interessen. Unsere Arbeit findet bundesweit Beachtung, wird von Journalisten und Wissenschaftlern gesch√§tzt und gelobt.

Wir beobachten kritisch das Ortsgeschehen. Die Redaktion erf√§hrt dabei ganz √ľberwiegend Unterst√ľtzung. Aber auch Behinderungen: Wir gehen zu Veranstaltungen – und werden rausgeworfen. Wir fragen nach Informationen – und werden dabei behindert. Es werden b√∂se Ger√ľchte gestreut. Es gibt k√∂rperliche √ÉŇďbergriffe und im September sogar einen „gemeingef√§hrlichen“ Anschlag.

Das sind Missstände, die wir transparent machen.

Leider fehlt es einigen hier im Ort an der n√∂tigen Souver√§nit√§t und einer demokratischen Haltung, mit Kritik umzugehen. Einige wenige sind fest entschlossen, jede Kritik als „Angriff“ zu bewerten – dabei bleibt es nicht bei einer Meinungsbildung, sondern es kommt zu inakzeptablen Grenz√ľberschreitungen.

Sie, lieber Herr Maier, w√§hlen den guten und richtigen Weg der Kommunikation und freien Meinungs√§u√üerung. Ihr Kommentar ist nachvollziehbar, differenziert und vern√ľnftig.

Unterst√ľtzung durch das heddesheimblog

Vielleicht ändern Sie aber Ihre Meinung, wenn Sie unseren Kommentar nochmals lesen:

Der Einstieg beginnt mit einer „positiven Kritik“. Der Text schildert ein „Public Viewing“ mit mehreren hunderttausend Menschen als positives Beispiel. Dann w√§gt der Text ab, aus welchen Gr√ľnden das Heddesheimer „Public Viewing“ wie veranstaltet wird.

Diese Abwägung passiert öffentlich, transparent und wird mit Argumenten belegt.

Dann folgt Kritik – nicht aus dem hohlen Bauch heraus, sondern auf Basis von Recherchen. Hinter den Kulissen herrscht nicht eitel Sonnenschein. Die Durchf√ľhrung der Veranstaltung schlie√üt eventuell sozial schw√§chere Mitglieder unserer Gemeinschaft aus. Eventuell wird ein „Vorgl√ľhen“ provoziert.

Dar√ľber hinaus gibt es eine „Man√∂verkritik“ und konstruktive Vorschl√§ge zur Verbesserung. Keine Befehle, keine Anordnungen – nur Vorschl√§ge.

Und letztlich beschreibt der Kommentar ein „Ph√§nomen“, das in vielen Vereinen, die k√§mpfen m√ľssen, anzutreffen ist: Angst und Misstrauen. In Ladenburg hat das beispielsweise dazu gef√ľhrt, dass die Stadt das beliebte „Ballonfestival“ verloren hat.

Von „b√∂sen Absichten“, lieber Herr Maier, ist mit keinem Wort die Rede.

Die Redaktion begr√ľ√üt ausdr√ľcklich das Vorhaben, g√∂nnt den Vereinen ausdr√ľcklich Einnahmen und w√ľnscht den Veranstaltern und allen G√§sten (die es sich leisten k√∂nnen) ein erfolgreiches, gemeinsames „Public Viewing“ und unserer Mannschaft den bestm√∂glichen Erfolg bei der WM.

Und wir haben einen Wunsch: Wir w√ľrden gerne umfangreich und ohne Behinderungen berichten k√∂nnen.

Jetzt sind Sie, lieber Herr Maier, als Mitorganisator (Fortuna) gefragt:

  • Vermuten Sie „b√∂se Absichten“ oder setzten Sie sich daf√ľr ein, dass unsere Redaktion wie andere Medien gleich behandelt wird?
  • Und sind Sie und die anderen Veranstalter bereit, sich einer vorurteilsfreien, fairen aber kritischen Berichterstattung zu stellen?

Dar√ľber w√ľrden wir uns sehr freuen.

Und sicher auch alle unsere Leserinnen und Leser.

In diesem Sinne: Viel Erfolg!

Public Viewing in Heddesheim – Kostenfrei? Oder nicht?

Guten Tag!

Heddesheim, 29. April 2010. In Heddesheim wird es zur Fu√üball-WM ein „Public Viewing“ geben – also eine √ÉŇďbertragung auf Gro√üleinwand. Angeblich die gr√∂√üte Veranstaltung dieser Art in der Region und angeblich kostenlos. Eins steht fest. Kostenlos ist die Veranstaltung nur bedingt.

fzhalle

"Public Viewing" in der Freizeithalle ist nur bedingt kostenlos. Quelle: Gemeinde Heddesheim

Von Hardy Prothmann

Dass die drei Vereine ATB, TG und Fortuna gemeinsam mit der Gemeinde ein „Public Viewing“ veranstalten, ist erstmal eine gute Nachricht f√ľr alle Fu√üballfans.

Auch gut ist, dass es ein Rahmenprogramm mit Torwandschie√üen gibt. Auch gut, dass es einen mit dem Ladenburger Gasthaus „Zum Ochsen“ einen Partyservice, also Verpflegung gibt.

All das geh√∂rt n√§mlich zu einem erfolgreichen „Public Viewing“ dazu.

Was Public Viewing ist.

Mein letztes „Public Viewing“ war im vergangenen Sommer in Amsterdam. Ein Musikfest. Mit vielen B√ľhnen und vielen Leinw√§nden. Die Versorgung war super, die Preise waren ok.

Aber jeder konnte sich auch sein Bier im Supermarkt oder Kiosk holen. Die meisten Leute haben sich eindeutig an den St√§nden versorgt. Dort war man viel besch√§ftigt, aber freundlich und hatte auch f√ľr einen Spa√ü Zeit.

Beim Heddesheimer „Public Viewing“ ist das anders.

Hier wird angek√ľndigt, das „Public Viewing“ sei zwar frei. Aber Getr√§nke d√ľrften keine mitgebracht werden.

Bedingt „kostenfrei“.

Das bedeutet in der Konsequenz: Wer drei, vier Stunden lang mit anderen in der Gemeinschaft seine Leidenschaft Fußball erleben will, hat entweder Durst oder wird zum Kauf von Getränken gezwungen.

Das hat mit „Public Viewing“ nichts zu tun.

Das ist ein Geschäft, bei dem es den Betreibern an Mut fehlt, auch ein Risiko einzugehen. Vor allem ein finanzielles.

Vielleicht veranstalten auch deshalb drei Vereine zusammen mit der Gemeinde dieses Programm. Gehts schief, ist die Last auf viele Schultern verteilt. Und √ľberhaupt: So hat jeder weniger Arbeit.

Die größten sind zu klein.

Der Mannheimer Morgen (MM) hat geschrieben, dies seien die drei „gr√∂√üten Vereine“ Heddesheims. Das hei√üt umgekehrt aber auch: Jeder davon ist zu klein, um die Aufgabe stemmen zu k√∂nnen oder zu wollen.

Vielleicht verstehen die drei Vereine sich aber auch einfach so gut, dass sie das gerne zusammen machen. Auch das ist eine Möglichkeit.

Vielleicht hat man aber auch tats√§chlich ernstzunehmende und nachvollziehbare Gr√ľnde, das Mitbringen von Getr√§nken zu verbieten. Verbieten ist √ľbrigens im Ergebnis dasselbe wie „nicht erlauben“, was der MM geschrieben hat.

„Das gesamte Gebiet wird abgesperrt“, schreibt der MM und merkt nicht, dass er gleichzeitig √ľber ein „Public viewing“ berichtet.

In Amsterdam gab es Einschr√§nkungen f√ľr den Stra√üenverkehr, aber keine Absperrung gegen Menschen. Und das war viel, viel, viel gr√∂√üer als das „gr√∂√üte Public Viewing“ in Heddesheim in der Region. Fragt sich, was „Region“ in diesem Fall hei√üt.

Geht es um Angst?

Das n√§chste Argument k√∂nnte „Fu√üball“ sein. Ein Sport, in dessen Umfeld es immer wieder viel Gewalt und Zerst√∂rung gibt.

Haben die Heddesheimer Vereine und die Verwaltung davor Angst?

Und wenn ja, w√§re es nicht besser, statt die Veranstaltung „abzusperren“, diese offen zu halten und mit Ordnern zu sichern?

Hat man Angst davor, dass sich jemand mit mitgebrachten Getränken besäuft?

Die Ma√ünahme wird nicht helfen – so wird ein „Vorgl√ľhen“ provoziert.

Oder um Misstrauen?

Mit ziemlicher Sicherheit steht aber ein anderer Gedanke im Vordergrund: Misstrauen.

Die Vereine misstrauen ihrer eigenen Veranstaltung. Und sie machen den Zutritt f√ľr viele fraglich.

Junge Leute mit wenig Geld, junge Familien, Menschen ohne Arbeit – alles Mitglieder unserer Gemeinschaft werden sich √ľberlegen, ob sie sich ein „kostenloses Public Viewing“ leisten wollen.

Die Vereine und die Gemeinde hätten das Konzept auch anders entwerfen können.

  • Wir veranstalten zusammen ein „Public Viewing“ – weil wir ein tolles Angebot bieten wollen.
  • Wenn sich das tr√§gt und allen Spa√ü macht, wird was draus und viele „Public Viewings“ werden folgen.
  • Wir tragen den Gedanken des „Public Viewing“ in uns – es ist kostenlos.
  • Aber wir haben Kosten und freuen uns, wenn sie unser Angebot wahrnehmen und sich hier versorgen.

Die Zeche zahlen die „Viewer“.

Leider ist die Heddesheimer Variante nichts anderes als ein Kneipen-„Public Viewing“.

Die Freizeithalle wird zur Kneipe, die Veranstalter sehen nicht das Event, sondern den Umsatz. Eintritt frei – jeder Verzehr kostet.

Woran es fehlt ist Vertrauen – in das eigene Angebot und die Menschen.

Der Eintritt ist kostenlos – die Zeche zahlen muss man trotzdem.

Dokumentation:
Presseinformation der Veranstalter
„Public Viewing“ zur WM 2010 in der Heddesheimer Freizeithalle

Heddesheim. Noch sechs Wochen bis zum Beginn der Fu√üball-Weltmeisterschaft in S√ľdafrika – und die Fu√üballfans aus Heddesheim und Umgebung k√∂nnen sich auf ein „Public Viewing“ in der Freizeithalle freuen, zu dem die drei Vereine Arbeiter-Turnerbund (ATB), Fu√üballverein Fortuna und die Turngemeinde (TG) Heddesheim, die Gemeinde Heddesheim und das Gasthaus „Zum Ochsen“ Ladenburg einladen.

Wir zeigen etwa die H√§lfte der Spiele der Fu√üball-WM 2010 in S√ľdafrika, ganz besonders nat√ľrlich diejenigen mit deutscher Beteiligung. Die Leinwand wird vor Wind und Wetter gesch√ľtzt in der Freizeithalle aufgebaut. Vor der Freizeithalle finden die Besucher Essen und Trinken in einem Biergarten bei der fu√üballerisch geschm√ľckten Freizeithalle. Beim Essen gibt es an verschiedenen Spieltagen entsprechend der beteiligten Mannschaften je ein l√§nderspezifisches Gericht, so z.B. eine spanische Paella oder „Fish and Chips“, wenn das englische Team spielt.

Der Eintritt zum „Public Viewing“ ist frei. Die Halle wird jeweils etwa eine Stunde vor dem ersten Spiel ge√∂ffnet.

Ab dem Achtelfinale (26. bis 29.06.) werden alle Spiele gezeigt. Folgende Vorrundenspiele sind zu sehen:

13.06. 20:30 Uhr Deutschland – Australien.
18.06. 13:30 Uhr Deutschland – Serbien, 16:00 Uhr Slowenien – USA, 20:30 Uhr England – Algerien.
19.06. 13:30 Uhr Niederlande РJapan, 16:00 Uhr Ghana РAustralien, 20:30 Uhr Kamerun РDänemark.
20.06. 13:30 Uhr Slowakei – Paraguay, 16:00 Uhr Italien – Neuseeland, 20:30 Uhr Brasilien – Elfenbeink√ľste.
23.06. 16:00 Uhr Slowenien – England, 20:30 Uhr Ghana – Deutschland.
24.06. 16:00 Uhr Slowakei – Italien, 20:30 Uhr Kamerun – Niederlande.
25.06. 16:00 Uhr Portugal – Brasilien, 20:30 Uhr Chile – Spanien.

Die Freizeithalle in der Gro√üsachsener Stra√üe 35 ist mit dem Fahrrad gut zu erreichen, auch Parkpl√§tze f√ľr Autos stehen zur Verf√ľgung. Aktuelle Infos zu den Veranstaltungen gibt es jeweils auch unter www.heddesheim.de.“