Mittwoch, 22. Mai 2019

Weiteres SchmuckstĂŒck in Heddesheims Sportangebot

Kunstrasenplatz auf dem Fortuna-GelÀnde eingeweiht

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Ein großer Tag fĂŒr die Fortuna Heddesheim

 

Heddesheim, 02. November 2013. (red/sw) Der von vielen Heddesheimer Fussballern lang ersehnte Traum wurde heute Wirklichkeit. BĂŒrgermeister Michael Kessler weihte im Beisein von rund 80 GĂ€sten den neuen Kunstrasenplatz der Gemeinde ein. [Weiterlesen…]

Mindestens 350.000 Euro kommen von der Gemeinde

Kunstrasenplatz kommt 2013

Heddesheim, 28. Juni 2012. (red) In der heutigen Sitzung hat der Gemeinderat 350.000 Euro fĂŒr den Bau eines Kunstrasenplatzes bewilligt. Das Land bezuschusst das Projekt mit 104.000 Euro. Insgesamt kostet der Kunstrasenplatz nach SchĂ€tzungen 450.000-500.000 Euro.

Von Hardy Prothmann

Große Übereinstimmung in Sachen Kunstrasenplatz – der Gemeinderat hatte keinen Diskussionsbedarf in der Sache. Schließlich sei das schon fast Standard in umliegenden Kommunen.

Walter Gerwien (CDU) interessierte, was denn die Fortuna einbringen werde, denn:

Im Endeffekt wird es der Fortuna-Platz sein.

BĂŒrgermeister Michael Kessler meinte, dass man das noch anfragen mĂŒsse. Geldleistungen seien nicht zu erwarten, aber sicher Pflegeleistungen.

Der Platz kann zehn bis fĂŒnfzehn Jahre bespielt werden, bis eine Sanierung ansteht. Es kann aber auch sein, dass der Strafraum vorher getauscht werden muss, weil dieser stĂ€rker belastet werden.

Die Baumaßnahme muss ausgeschrieben werden – eventuell erledigt die Gemeinde die Planung selbst. BĂŒrgermeister Kessler betonte, dass man die Planung sehr gut machen mĂŒsse.

Der Gemeinderat stimmte bei zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung zu.

 

Vereine schicken Informationen nur an "ausgewÀhlte Medien"

Zufall, Absicht oder Dilletantismus?

Heddesheim, 08. Juni 2012. (red) Fortuna, TG und ATB bieten ein Public-Viewing zur EM an. Wo? Wann? Wie? DarĂŒber können wir leider nicht berichten, denn uns liegen keine Informationen vor.

Vielleicht können wir doch und vielleicht tun wir es auch – ĂŒber das Vereinsangebot zur Europameisterschaft zu berichten. Das werden wir noch in der Redaktion entscheiden.

Bevor wir das tun, stellen wir aber fest, dass Heddesheim eine absolute Ausnahmestellung in unserem Berichtsgebiet inne hat. Es gibt tatsÀchlich keinen Ort, der so verbissen und so provinziell ist.

TĂ€glich erreichen uns hunderte von Informationsemails von Vereinen, Organisationen, Behörden, Veranstaltern, die „Öffentlichkeit“ suchen.

Unter diesen Nachrichten suchen wir neben eigenen Theman aus, was wir veröffentlichen. Unsere redaktionellen Berichte entstehen unabhĂ€ngig, wenn wir fremde Quellen veröffentlichen, machen wir das transparent. Andere Medien wie der Mannheimer Morgen tun das nicht, sie schreiben als KĂŒrzel „zg“. Das steht fĂŒr „zugeschickt“ (worĂŒber der MM aber nicht aufklĂ€rt).

Insbesondere die Fortuna, die TG und die ATB gehören nicht zu den Vereinen, die sich an eine breite Öffentlichkeit richten. Ebensowenig die Gemeinde Heddesheim unter ihrem BĂŒrgermeister Michael Kessler. Es gibt noch eine Reihe anderer Vereine, die sich in dieser Gesellschaft „einreihen“. Das ist bedauerlich, denn die Entscheidung fĂŒr dieses Verhalten fĂ€llt in den VorstĂ€nden und gegen die Mitglieder.

Denn das Heddesheimblog ist mittlerweile Ortsmedium Nummer eins. Was wir berichten, wird im Ort diskutiert. Aktuell sicherlich auch das Verhalten der VereinsvorstÀnde.

Schade auch, dass man an Berichten ĂŒber das Angebot zur EM im Heddesheimblog aus Sicht der VorstĂ€nde von Fortuna, TG (gibts da eigentlich einen Vorstand?) und ATB offensichtlich nichts lesen möchte.

Wir respektieren das, weil unser kleines Team viel Arbeit hat und diese anderweitig gut investieren kann. Wir bedauern aus Sicht der Leserinnen und Leser, dass manche Heddesheimer Vereine ĂŒberhaupt kein Interesse haben, die Öffentlichkeit außerhalb des langweiligen Mitteilungsblattes und der „interessengesteuerten“ Zeitung zu informieren.

Ob sie damit gut beraten sind, werden sicherlich die „Mitgliedszahlen“ in den kommenden Jahren belegen. Wie abgewirtschaftet ein jahrelanger TG-Vorstand schmachvoll aus dem Amt ging, hat man ja vor kurzem (zuerst bei uns) erfahren können.

Vielleicht ist es aber auch ĂŒberhaupt keine böse Absicht, dass keiner der drei Vereine in der Lage ist, die Redaktion anzuschreiben. Vielleicht ist der Grund einfach nur ein traditionell gepflegter provinzieller Dilletantismus.

Umbau des Tennenplatzes soll 473.000 Euro kosten

Land fördert Kunstrasenplatz mit 104.000 Euro

Heddesheim, 31. Mai 2012. (red/pm) Das Land bezuschusst in diesem Jahr 83 kommunale SportstĂ€ttenprojekte – eines davon in Heddesheim. FĂŒr den Umbau des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz stehen 104.000 Euro Fördergelder zur VerfĂŒgung. Gefördert werden Projekte, die sowohl dem Schul- als auch dem Vereinssport dienen.

Wie die Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer gestern per Pressemitteilung kundtat, habe man sich mit den kommunalen LandesverbĂ€nden und den SportverbĂ€nden verstĂ€ndigt und wichtige Projekte zum Ausbau der SportstĂ€tteninfrastruktur im Land identifiziert.

Der Sport leistet einen großen und vielseitigen Beitrag fĂŒr die Gesellschaft, er integriert, vermittelt Werte wie Toleranz, Fairness und Teamgeist und er dient der GesundheitsprĂ€vention. Daher brauchen wir eine gute SportstĂ€tteninfrastruktur.

Die Landesförderung von 14,2 Millionen Euro werde kommunale Investitionen im Gesamtumfang von rund 115 Millionen Euro auslösen. Somit profitiere auch die Wirtschaft, sagte Warminski-Leitheußer.

Gefördert werden der Neubau und die Sanierung von Turn- und Sporthallen sowie von Sportfreianlagen (SportplĂ€tze, Leichtathletikanlagen). Die ZuschĂŒsse werden vorrangig fĂŒr vielseitig nutzbare Hallen und Anlagen bewilligt, die sowohl dem Sportunterricht als auch dem Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen zur VerfĂŒgung stehen. Der Landeszuschuss betrĂ€gt in der Regel 30 Prozent der zuschussfĂ€higen Ausgaben. In der diesjĂ€hrigen Förderrunde konnte mehr als die HĂ€lfte der 150 beantragten Vorhaben berĂŒcksichtigt werden.

Die Gemeinde Heddesheim hatte 2011 beim RegierungsprÀsidium Karlsruhe einen Antrag zur Sanierung/Umbau eines Tennenplatzes gestellt. Laut Antrag betragen die Gesamtausgaben 473.000 Euro. Der vorgesehene Landeszuschuss betrÀgt 104.000 Euro.

Die Höhe des Zuschusses ist in den kommunalen Sportförderungsrichtlinien geregelt. Die ZuschĂŒsse betragen in der Regel 30 Prozent der zuwendungsfĂ€higen Ausgaben. Nach den Landesrichtlinien sind die zuwendungsfĂ€higen Ausgaben und die danach maßgeblichen Zuwendungen pauschaliert (fĂŒr bestimmte Vorhaben werden pauschale Ausgaben zugrunde gelegt, daraus errechnet sich dann die 30 Prozent-Förderung des Landes, Details sind im Anhang der Richtlinien dargestellt). Ausnahmen sind möglich (gekĂŒrzter oder erhöhter Pauschalbetrag). Bei Sanierungen werden die zuwendungsfĂ€higen Ausgaben auf 70 Prozent der fĂŒr entsprechende Neubaumaßnahmen geltenden PauschalbetrĂ€ge begrenzt. Nach den Zielsetzungen der Förderrichtlinien sollen vielseitig nutzbare Einrichtungen fĂŒr den Schul- und Vereinssport („Kombiprojekte“) bezuschusst werden. Dies ist bei den Förderentscheidungen zu berĂŒcksichtigen.

Nach Freigabe des Landesförderprogramms auf der Basis der VorschlĂ€ge der RegierungsprĂ€sidien durch das Kultusministerium erhalten die ausgewĂ€hlten Kommunen eine Förderbescheid durch das jeweils zustĂ€ndige RegierungsprĂ€sidium. In diesem Bescheid wird geregelt, in welchem Zeitraum die Mittel abgerufen werden können. GrundsĂ€tzlich ist ein Mittelabruf nur dann möglich, wenn die Fördermittel innerhalb von zwei Monaten fĂŒr Zahlungen benötigt werden.

GlĂ€serner Gemeinderat: Über „Strategien“ und „Zufriedenheit“ – mit dem Haushalt 2011 gehen die „Spendierungen“ los

Guten Tag!

Heddesheim, 24. Februar 2011. Am vergangenen Samstag hat der Mannheimer Morgen ein „Exklusiv“-Interview mit dem BĂŒrgermeister Michael Kessler veröffentlicht. Der Tenor: Alles gut. „Wir können im Vergleich zu anderen Gemeinden sehr zufrieden sein.“ Die Frage ist, wie lange das so bleibt.

Von Hardy Prothmann

Heute entscheidet der Gemeinderat ĂŒber die Haushaltssatzung 2011.

Sie können mit Sicherheit davon ausgehen, dass das, was in öffentlicher Sitzung „beraten“ wird, eine Farce ist. Theater zur SelbstbestĂ€tigung der Mehrheit im Gemeinderat und des Volkes.

Der Tagesordnungspunkt (TOP) 4 heißt: „Beratung und Beschlussfassung ĂŒber die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan fĂŒr das Haushaltsjahr 2011.“

Flankierende Berichterstattung

Im Vorfeld hat der Mannheimer Morgen mehrmals „flankierend“ die „gute“ Arbeit des BĂŒrgermeisters „gestĂŒtzt“ und am Samstag, den 19. Februar 2011, Herrn BĂŒrgermeister Kessler in einem Exklusiv-Interview befragt.

2014 ist der ganze Quatsch fĂŒr BM Kessler vermutlich vorbei.

Ob das nun „kritisch“ oder „hofberichterstatterisch“ geschehen ist, mag jeder selbst beurteilen.

Interessant ist, dass der BĂŒrgermeister sich jedem Interview mit dem heddesheimblog verweigert.

Hat er Angst davor? Respektiert er nicht die freie Presse? Kann er einzelne Mitarbeiter nicht „leiden“ und verweigert damit aus „persönlichen“ GrĂŒnden der Heddesheimer Öffentlichkeit, die sich ausschließlich ĂŒber das heddesheimblog informiert, seine Antworten zu wichtigen Fragen, die die Gemeinde betreffen? Viele Fragen – keine Anworten von Herrn Kessler.

Das „Interview“ im Mannheimer Morgen darf man getrost als „PR“-Nummer bezeichnen. Es gibt weitestgehend harmlose Fragen und jede Menge Raum fĂŒr den BĂŒrgermeister, seine zufriedene Sicht der Dinge darzustellen.

Unsinn – getarnt als Frage-Antwort-Spiel

Wie unsinnig der Text ist, verrĂ€t der Blick aufs Detail. Beispiel RĂŒcklage. Die betrĂ€gt 5,8 Millionen Euro, wird aber vom MM einfach auf „fast sechs Millionen Euro“ gerundet.

Eine einmalige Zahlung durch Pfenning und höhere Gewerbesteuereinnahmen sind im wesentlichen dafĂŒr verantwortlich – also der Erfolg der Heddesheimer Unternehmen und einem Projekt, dass immer noch keine Anstalten macht, realisiert zu werden.

Eine Frage dazu? Eine Antwort? Fehlanzeige.

„Fast“ ist „fast richtig“. Die Redakteurin Anja Görlitz steigt mit einer Hammerfrage ein: „Herr Kessler, die Gemeinde geht mit einer RĂŒcklage von fast sechs Millionen Euro ins Jahr. Waren die Ersparnisse jemals so hoch?“

Herr Kessler sagt, dass habe es seit 1980 nicht gegeben, dass sei schon „außergewöhnlich“ – vermutlich meint er damit auch sich selbst.

Auch die nĂ€chste Frage ist eine Steilvorlage: „Da muss es doch ein leichtes gewesen sein, den Etat aufzustellen?“

Was sagt Herr Kessler? Richtig, er gibt sich bescheiden: „Leicht ist das nie.“ Als Leser geht man in die Knie ob dieses investigativen Ansatzes, der harten Fragen und der ĂŒberraschenden Antworten. Herr Kessler erkĂ€rt dann, der öffentliche Personen-Nahverkehr und die Kinderbetreuung seien „neue Lasten“.

Kritisch nachfragend erfĂ€hrt der MM die knallharte Zahl: 200.000 Euro. Das ist „fast“ der Betrag, der die LĂŒcke zwischen 5,8 Millionen Euro und „fast sechs Millionen Euro“ schließt. Aber geschenkt. Der MM fragt, ob es „gelungen“ sei, diese Mehrbelastung wieder reinzuholen.

Was antwortet der BĂŒrgermeister? Richtig, er zeigt sich kompetent: „Ziemlich auf den Punkt“. Das ist schon ein Punkt-Kerl, der Herr Kessler. Und die Frau Görlitz fragt auch immer auf den Punkt. Deswegen ergibt dieses „Frage-Antwort-Spiel“ auch eine Punktlandung nach der anderen.

Eine Forderung der GrĂŒnen nach einer zusĂ€tzlichen Stelle im Bereich Jugendbetreuung ist anscheinend auf eine halbe Stelle gestrichen worden und wird als Erfolg verkauft – von wem? NatĂŒrlich von Herrn Kessler, der sagt: „Ganz unflexibel sind wir nicht.“

Von „stabil“ bis „nicht viel mehr ĂŒbrig“

Das geht so weiter. MerkwĂŒrdig ist: „Betrachtet man den Zeitraum von 2010-2014 können wir von einer stabilen Haushaltslage sprechen.“ Auf die letzte Frage, wie lange die RĂŒcklage reicht, antwortet Herr Kessler: „Nach dem derzeitigen Stand bis 2014. (…) Danach ist nicht mehr viel ĂŒbrig.“

Und spĂ€testens jetzt hĂ€tte man von der Zeitung Recherche und einen Kommentar erwarten dĂŒrfen.

Denn zwischen „stabile Haushaltslage“ und „nicht mehr viel ĂŒbrig“ liegen drei Jahre und in denen sollen einige Dinge passieren.

Förderung der Vereine oder des Vereins?

Beispielsweise soll die Fortuna einen Kunstrasenplatz fĂŒr sage und schreibe 480.000 Euro bekommen – eventuell gibt es 100.000 Euro Förderung vom Land. Bleiben 380.000 Euro Steuergelder der Gemeinde fĂŒr einen Fußballplatz.

Das ist „fast“ der doppelte Betrag an „Mehrbelastung“, die der BĂŒrgermeister aufgrund von „FlexibilitĂ€t“ mal gerade eben so hinbekommt. Im Interview ist kein Wort davon zu lesen, dass diese Ausgabe den Gemeindehaushalt „fast“ doppelt so hoch belastet wie Kinderbetreuung und ÖPNV.

Zur richtigen Einordnung: Der Wunsch der Fortuna ist nachvollziehbar – als Wunsch.

Aber es mĂŒssen Fragen gestellt werden – beispielsweise zur Nutzung des Platzes. Man muss fragen dĂŒrfen, ob die Fortuna in den kommenden Jahren bei einer solch enormen Ausgabe sicherstellen kann, eine umfangreiche und lĂŒckenlose Jugendförderung zu betreiben, damit sich diese Investition auch „lohnt“.

Man muss fragen, wie hoch die Investition „pro Kopf“ ist und wie sich das mit anderen Vereinen vergleichen lĂ€sst.

Und man muss fragen, wie andere Vereine, ob TG, Vogelverein, Gesangsvereine, Theater- und Kunstvereine, die SchĂŒtzen, die Landfrauen, die KleintierzĂŒchter, der Ski-Verein, die Fischer, die TĂ€nzer und die vielen anderen auch nur im Ansatz eine vergleichbare Förderung erhalten?

Steuergelder sind keine Spendiergelder

Denn Steuergelder sind keine Spendiergelder, sondern mĂŒssen sinnvoll, nachvollziehbar und in sorgfĂ€ltiger AbwĂ€gung des Nutzens fĂŒr das Gemeinwohl investiert werden. Dabei kann auch ein Kunstrasenplatz heraus kommen: Aber erst nach einer ordentlichen AbwĂ€gung. Mir ist als Gemeinderat davon nichts bekannt.

Und dann ist man schon bei der nĂ€chsten Frage zu „GrundstĂŒcksgeschĂ€ften“. DafĂŒr habe man 1,3 Millionen vorgesehen. Unter anderem sollen GelĂ€nde gekauft werden, die der evangelischen Kirche gehören. Die ist, was man so hört, in Heddesheim extrem klamm. Von bis zu 800.000 Euro Schulden der Kirchengemeinde ist die Rede. Nichts genaues weiß man nicht und ich als partei- und fraktionsfreier Gemeinderat „sowieso“ nicht.

Der Landwirt, CDU-Vorsitzende und Gemeinderat Rainer Hege war bis vor kurzem auch Vorsitzender des Kirchengemeinderats und ist dort Vorsitzender des „Finanzausschusses“. Den könnte ich ja fragen, weil der vielleicht besser Bescheid weiß. Aber der redet nicht mehr mit mir.

„Strategische“ GeschĂ€fte

Auf die Frage des MM: „Was hĂ€tte die Gemeinde vom Erwerb der KindergĂ€rten? Außer Kosten?“, antwortet der BĂŒrgermeister Kessler ausnahmsweise ehrlich: „Erst einmal gar nichts“ und dann: „Wenn wir uns fĂŒr den Kauf der Kirchen-Immobilien entscheiden, dann aus strategischen GrĂŒnden.“

Aus „strategischen GrĂŒnden“ also. Angeblich geht es um „stĂ€dtebauliche Strukturen“.

Mal ganz ehrlich? „StĂ€dtebau“? In Heddesheim? „Strategien“?

Ein Blick auf den Pfusch bei der Rathaussanierung, den leblosen Dorfplatz und immer mehr leerstehende GeschĂ€fte genĂŒgt, um die „strategischen FĂ€higkeiten“ zu wĂŒrdigen.

Man darf gespannt sein, welche weiteren „Strategien“ es noch in den kommenden Jahren geben wird.

Persönliche „Strategien“

Eine könnte eine ganz persönliche des BĂŒrgermeisters sein. Denn 2014, also dann, wenn „fast nichts mehr ĂŒbrig“ ist, wird nicht nur der Gemeinderat neu gewĂ€hlt, sondern auch der BĂŒrgermeister.

Der gibt sich bis dahin als WohltĂ€ter des (Fußball-)Sports, saniert mal eben die evangelische Kirche, feiert sich als „stĂ€dtebaulicher Strategie“ – und hat alle RĂŒcklagen verbraucht.

Außerdem hat er zwei Wahlperioden hinter sich gebracht und erhĂ€lt damit volle RentenbezĂŒge.

Rein „strategisch“ gesehen wĂ€re das der Zeitpunkt, nicht mehr anzutreten – denn man soll ja bekanntlich gehen, wenns am schönsten ist.

Herr Kessler wird dann „Mitte FĂŒnzig“ sein und sicher finden sich fĂŒr einen „Strategen“ wie ihn „neue Herausforderungen“.

Ob die dann „stĂ€dtebaulicher Natur“ oder eher „beratend“ sein werden, wird die Zukunft weisen.

Sollte Herr Kessler dann zu einem Interview bereit sein, wird er sicherlich sagen können: „Im Vergleich zu anderen kann ich sehr zufrieden sein.“

Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist verantwortlich fĂŒr das
heddesheimblog und partei- sowie fraktionsfreier Gemeinderat.

Fortuna prĂ€sentiert Festschrift zum Neujahrsempfang – Kunstrasen in Aussicht gestellt

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Guten Tag!

Heddesheim, 10. Januar 2011. Gut besucht war der Neujahrsempfang der Gemeinde, die zusammen mit der Fortuna eingeladen hatte. Der Fußballverein feiert dieses Jahr sein 100-jĂ€hriges JubilĂ€um. BĂŒrgermeister Michael Kessler sprach sich fĂŒr einen Kunstrasenplatz aus. [Weiterlesen…]

Fortuna: Nur ein „mageres Unentschieden“

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Fortuna Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim, 1. Dezember 2010. (cm/pm) Die Fortuna erzielt gegen den SSV Vogelstang nur ein 1:1 Unentschieden. Die DJK Mannheim-Sandhofen kommt ebenfalls nicht ĂŒber ein 2:2 beim ESC Blau Weiß Mannheim hinaus. Mit einem Sieg hĂ€tte die Fortuna heute die TabellenfĂŒhrung auf sechs Punkte ausbauen können. Der LSV Ladenburg bestĂ€tigt seine Ambitionen und gewinnt beim TSV Sulzbach mit 3:1. [Weiterlesen…]

Fortuna ist Herbstmeister :-)

Guten Tag!

Heddesheim, 21. November 2010. Mit dem 4:0-Sieg der Fortuna Heddesheim ĂŒber die SG Hemsbach 2 erreichten die Heddesheimer Kicker den „inoffiziellen“ Titel des Herbstmeisters 2010 in der Kreisklasse B2.

Von Ralf Volkmer

Ein Spieltag vor dem letzten Spiel der Vorrunde machte die Fortuna in einem ihrer besten Spiele in der laufenden Saison den inoffiziellen Titel des „Herbstmeisters“ klar! Mit einem 4:0 bei der SG Hemsbach festigt die Fortuna die TabellenfĂŒhrung, zumal einer der direkten Verfolger, der SV Schriesheim, mit 8:1 beim LSV in Ladenburg regelrecht unterging. Die DJK Mannheim Sandhofen gewinnt erwartungsgemĂ€ĂŸ gegen die TuS Einheit Weinheim mit 6:0.

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Fortuna beim Spiel gegen Hemsbach. Bild: VFH

Enge RĂ€ume.

„Das war die beste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben. Wir hatten nie eine Chance. Wie die Fortuna den Ball und meine Mannschaft laufen ließ, war einfach ein anderer Fußball. Respekt!“ kommentierte Trainer Cazorla der SG direkt nach dem Spiel die Leistung der Fortuna.

Von Anfang dominierte die „Klemm-Truppe“ das Spiel. Zwar konnten die Hausherren durch geschicktes Verschieben zu Beginn die RĂ€ume noch eng machen, doch zu einer nennenswerten Torchance kamen die „Hemsbacher“ nicht. In der 25. Spielminute – nach einer Flanke von Dennis SchĂ€fer- erzielte Christoph Schumacher das lĂ€ngst fĂ€llige 1:0 fĂŒr die Fortuna.

„Ihr mĂŒsst Geduld haben! Ihr bekommt Eure Chancen noch! Mach weiter so!“, nicht mehr und nicht weniger waren die Worte von Steffen Klemm in der Halbzeitpause. Und die „Klemm-Truppe“ machte weiter, so! Mit schnellem und sicherem Kombinationsfußball sowie einer gehörigen Portion Spielwitz schnĂŒrte die Fortuna die Hausherren in der eigenen HĂ€lfte ein. „Was ich zwischen der 50. und 80. Spielminute von der Mannschaft gesehen habe, war richtig guter Fußball“, kommentierte Thomas Werkhausen nach dem Spiel die Leistung der 1. Mannschaft.

Weitschuss macht 4:0 perfekt.

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AH-Torwart Wolfgang Kerz half fĂŒr den verletzten Jens Weber aus. Bild: VFH

Als die KrĂ€fte bei den Hausherren nachließen, schlug die Fortuna zu! Innerhalb von 10 Minuten machte die „Klemm-Truppe“ nun den Sack vollends zu. In der 61. Spielminute traf Christian Haas – nach Querpass von Christoph Schumacher – zum 2:0.
Nur drei Minuten spĂ€ter war Patrick KrĂ€mer nach Zuspiel von Gregor Kaufmann zur Stelle und erzielte den dritten Treffer fĂŒr die Fortuna. In der 68. Spielminute war es der eingewechselte Dirk Knobloch, der mit einem sehenswerten Schuss aus knapp 20 Metern den Endstand von 4:0 fĂŒr die Fortuna markierte.

Es spielten: Wolfgang Kerz, Maximilian Merkel (45. Dennis Fehringer), Patrick Vierling, Patrick Schreiner, Dennis SchÀfer (64. Dirk Knobloch), Sebastian Schall, Kevin Klemm, Gregor Kaufmann, Patrick KrÀmer, Christian Haas (80. Johannes Wett), Christoph Schumacher.

Eine besondere Anmerkung muss noch erfolgen! Mit Wolfgang Kerz stand heute der aktuelle Torwart der AH Mannschaft bei der Fortuna zwischen den Pfosten. Wolfgang Kerz ersetzte den verletzten Jens Weber. Kerz machte seine Sache sehr gut, auch wenn er insgesamt einen ruhigen Nachmittag erlebte. Wer Wolfgang Kerz live in Aktion erleben möchte, kann dies beim letzten Vorrundenspiel gegen den SSV Vogelstang am kommenden Sonntag im Heddesheimer Stadion.

Die Fortuna-Redaktion gratuliert der Mannschaft und dem gesamten Trainer- und Betreuerteam zum inoffiziellen Titel „Herbstmeister der Kreisklasse B2“.

Anmerkung der Redaktion:
Ralf Volkmer ist Torwarttrainer und zustĂ€ndig fĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit der Fortuna.

Link:
Fortuna homepage

Fortuna behauptet Tabellenspitze mit einem 1:0 gegen Sandhofen

Guten Tag!

Ladenburg, 08. November 2010. Die Fortuna fĂŒhrt mit 29 Punkten vor dem ASV Feudenheim (25 Punkte) die Tabelle der Kreisliga B weiterhin an. Gegen den DJK Mannheim-Sandhofen setzte sich die Fortuna in einem „kampfbetonten“ AuswĂ€rtsspiel durch. 40 Heddesheimer Fans waren mit vor Ort und verfolgten die Party, ebenso Fortuna-Vorstand Thomas Werkhausen: „Das war ganz groß, was die Mannschaft da gezeigt hat!“

Von Ralf Volkmer

Es gibt Spiele, da bleibt einem einfach die Spucke weg. Zum einen, weil man auf die „eigene“ Mannschaft unglaublich stolz ist, zum anderen aber auch, weil – leider – Fußballspiele sich manchmal dadurch auszeichnen, dass sie durch Unsportlichkeit, grobe, um nicht zu sagen unglaubliche, schlimme und böse Fouls und/oder durch Fehlentscheidungen – die passieren können – mit dem eigentlichen „Sport“ nichts mehr gemeinsam haben. Dabei wollen wir es dann auch belassen!

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Mannschaftsleistung in Sandhofen.

„Ich bin fix und fertig! Mir geht es so, als ob ich selbst gespielt hĂ€tte! Das war ganz groß, was die Mannschaft da gezeigt hat! Einfach unglaublich!“, war von einem sichtlich mitgenommenen Thomas Werkhausen, 1. Vorsitzender der Fortuna, nach dem Spiel zu hören.

Die Fortuna gewinnt beim „schĂ€rfsten“ Verfolger mit 1:0 und baut die TabellenfĂŒhrung aus. In einem „kampfbetonten“ Spiel war es Gregor Kaufmann, der in der 14. Minute in einem bis zu diesem Zeitpunkt ausgeglichenen Spiel die Fortuna in FĂŒhrung brachte. Weitere Chancen in der ersten Halbzeit von Christian Haas in der 27. Minute und Patrick KrĂ€mer in der 42. Minute folgten.

„Auf das, was die Mannschaft heute geleistet hat, darauf bin ich einfach nur stolz!“ kommentierte – kurz und knapp – Steffen Klemm den Auftritt seiner Mannschaft. In der Tat kann Steffen Klemm stolz auf seine Mannschaft sein.

Mit einem souverĂ€nen Mittelfeld, einer ĂŒber weite Strecken kompakten Abwehr und einen auf „Nadelstiche“ ausgerichteten Sturm kontrollierte die Fortuna insbesondere in der zweiten Halbzeit das Spiel.

Auch wenn es sich um eine und zu jeder Zeit „ĂŒberragende“ Mannschaftsleistung handelte, so sind zwei Spieler „eigentlich“ besonders zu erwĂ€hnen. Zum einen ist dies Dennis Fehringer, der bereits in der 15. Minute fĂŒr Patrick Schreiner eingewechselt wurde und jederzeit „Herr der Lage“ auf der Position des linken Außenverteidigers war und zum anderen ist KapitĂ€n Markus Schief zu nennen. Markus Schief war es, der „seine“ Mannschaft unermĂŒdlich aufforderte, den „Kampf“ anzunehmen, die RĂŒckwĂ€rtsbewegung konsequent „durchzuziehen“ und sie regelmĂ€ĂŸig zu neuen Angriffen „anpeitschte“.

Es spielten: Jens Weber, Maximilian Merkel, Patrick Bache, Patrick Vierling, Patrick Schreiner (15. Minute Dennis Fehringer), Sebastian Schall, Markus Schief, Gregor Kaufmann (75. Minute Kevin Klemm), Patrick KrÀmer (88. Minute Martin Smilijanic), Christian Haas, Christoph Schumacher.

Mit diesem Sieg hat die Fortuna die erhofften, „fetten Punkte“ eingefahren und fĂŒhrt nun die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung vor dem ASV Feudenheim, dem SV Schriesheim und der DjK Mannheim Sandhofen (alle 25 Punkte) an. „Ich bin einfach platt! Morgen frĂŒh brauche ich einen Kran um aus dem Bett zu kommen“ kommentierte Christoph Schumacher seinen körperlichen Zustand nach dem Spiel.

Anmerkung der Redaktion:
Ralf Volkmer ist Torwarttrainer und zustĂ€ndig fĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit der Fortuna.

Link:
Fortuna homepage

Fortuna verschafft sich Luft

Guten Tag!

Heddesheim, 25. Oktober 2010. Mit 6:1 siegt die Fortuna gegen TuS Weinheim und verschafft sich Luft zu den Verfolgern, da ASV Feudenheim auf eigenem Platz gegen FK Bosna Mannheim nur 1:1 spielt. Die Saison ist gut angelaufen fĂŒr den Verein.

Von Ralf Volkmer

Bis auf Gregor Kaufmann, Tobias Seitz und Lennart Funk (Langzeitverletzt) war die Fortuna heute mit dem „kompletten“ Kader angetreten! Von Beginn an waren die „Weinheimer“ unter Druck. Bereits in der 8. Spielminute erzielte Christian Haas nach Flanke von Dirk Knobloch das 0:1. 11 Minuten spĂ€ter erhöhte Patrick Bache nach einem Pass von Christoph Schumacher zum 0:2 und bis zu diesem Zeitpunkt hatten die „Weinheimer“ nicht eine Chance. UnverstĂ€ndlich, was dann folgte! Urplötzlich passte sich die Fortuna dem „Hau-Ruck-Fußball“ der „Weinheimer“ an. Nach und nach tauchten die „Weinheimer“ immer hĂ€ufiger vor dem Tor von Jens Weber auf und erzielten in der 31. Spielminute – nach einem Querpass im eigenen Strafraum von Sebastian Schall – den Anschlusstreffer zum 1.2.

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6:1 spielte die Fortuna gegen Weinheim. Bild: Fortuna

In der zweiten Halbzeit besann sich die „Klemm-Truppe“ auf ihre fußballerischen QualitĂ€ten! Bereits vier Minuten nach Wiederanpfiff erzielte – auf Zuspiel von Patrick Vierling – Christian Haas das 1:3. Die Fortuna kontrollierte nun zu jeder Zeit das Spiel. In der 60. Spielminute gelang dem bis dahin vor dem Tor glĂŒcklos agierenden Christoph Schumacher das 1:4. Nur sieben Minuten spĂ€ter war erneut Christian Haas zur Stelle und erhöhte fĂŒr die Fortuna zum 1:5. In der 83. Minute war nach Pass von Dennis SchĂ€fer erneut Christoph Schumacher erfolgreich und erzielte das 1:6.

Es spielten: Jens Weber, Maximilian Merkel, Patrick Bache, Patrick Vierling, Patrick Schreiner, Sebastian Schall, Markus Schief (65. Minute Daniel Sammet), Dirk Knobloch (75. Minute Dennis SchÀfer), Patrick KrÀmer, Christoph Schumacher.

Durch diesen Sieg und bedingt durch die Ergebnisse der direkten Verfolger fĂŒhrt die Fortuna nun mit 3 Punkten Vorsprung vor ASV Feudenheim die Tabelle an.

Die 2. Mannschaft um Trainer Feldkamp war ebenfalls erfolgreich. Aufgrund einer kĂ€mpferisch besseren zweiten Halbzeit gewinnt die 2. Mannschaft bei Phönix Mannheim 3:2. Noch zur Halbzeit war man mit 0:2 im RĂŒckstand. In der 60. Minute erzielte Martin Holler durch Foulelfmeter den Anschlusstreffer. Timo Schnitzler konnte nach einem Freistoß zum 2:2 ausgleichen. In der 80. Minute erzielte „Fehringer“ den Siegestreffer zum 3:2 AuswĂ€rtssieg. Mit 13 Punkten aus neun Spielen belegt die 2. Mannschaft damit derzeit den 5. Tabellenplatz.

Anmerkung der Redaktion: Ralf Volkmer ist Torwarttrainer bei Fortuna Heddesheim und fĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins zustĂ€ndig.

Fortuna Heddesheim produziert Imagefilm zum 100. Geburtstag

Guten Tag!

Heddesheim, 12. Oktober 2010. (Vereinsmeldung, aktualisiert) Die Fortuna Heddesheim hat heute mit den Filmarbeiten fĂŒr einen Dokumentar-/Imagefilm anlĂ€sslich des 100-jĂ€hrigen Bestehens des Vereins im kommenden Jahr begonnen. DafĂŒr begleitet ein Filmteam die Spieler und die Jugend wĂ€hrend dieser Woche. Auch am Sonntag wird auf das Spiel gegen den SV Rippenweier gefilmt werden.

Meldung der Fortuna:

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Sportlichte Öffentlichkeitsarbeit: Der TabellenfĂŒhrer der Kreisklasse B hat eine neue homepage, ein Blog, ist bei Facebook aktiv und dreht nun auch einen Dokumentarfilm.

„Das die Fortuna mit Beginn der Saison 2010/2011 „neue Wege“ in Sachen Öffentlichkeitsarbeit geht dĂŒrfte mittlerweile bekannt sein. Warum, Wieso und Weshalb so könnte die (berechtigte) Frage lauten. Die Antwort darauf wĂŒrde wie folgt lauten: „Die Fortuna ist ein Traditionsverein, ein Verein mit eine einhundertjĂ€hrigen Geschichte, 100 Jahre Ortsverbundenheit, 100 Jahre Emotionen, 100 Jahre Jugendarbeit, 100 Fußballbegeisterung ñ€©“

Was am Anfang (nur) eine verrĂŒckte Idee war, hat sich in den letzten vier Wochen immer mehr konkretisiert und die „berĂŒhmte Eigendynamik“ tat ihr ĂŒbriges dazu. Gemeint ist die Idee „Warum machen wir eigentlich nicht mal einen Film ĂŒber die Fortuna?“ Spontan kommen „einem“ sofort gefĂŒhlte 127.283 Ideen und natĂŒrlich mĂŒsste so ein Film eher ein Dokumentarfilm sein, kein Spielfilm! SelbstverstĂ€ndlich mĂŒsste dieser „Film“ das gesamte Vereinsleben, alle Mannschaften von den Bambini bis zur AH beinhalten, natĂŒrlich die vielen Fans der Fortuna und ganz klar auch Heddesheim irgendwie berĂŒcksichtigen! Geht das ĂŒberhaupt? Die Antwort wĂŒrde lauten: Ja, aber! Dazu brauchen wir ABER mindestens ein komplettes Filmteam mit der entsprechenden Ausstattung, ausreichend finanzielle Mittel, etc.. Haben wir das, können wir das ĂŒberhaupt stemmen?

„Irgendwann habe ich das meinem Freund Matthias Fenz, Inhaber der Firma Alternative 3, einer Agentur fĂŒr Werbung und Kommunikation erzĂ€hlt, so nebenbei bei einem Bier.“ sagt Ralf Volkmer. „Coole Idee, lass uns das doch einfach mal probieren. Einfach so zum Spaß. Sicher wird das nicht in der QualitĂ€t von Sönke Wortmann „Deutschland ein SommermĂ€rchen“ aber etwas ordentliches bekommen wir da schon hin“ antwortete Matthias Fenz.

Konkret bedeutet dies nun, dass Matthias Fenz am 12. Oktober, am 14. Oktober und beim nĂ€chsten Heimspiel am 17. Oktober gegen den SV Rippenweiher mit seiner Kamera die Mannschaft um Trainer Steffen Klemm begleiten wird. Anschließend das „gefilmte“ Material bearbeitet und am Ende dabei ein „Dokumentarfilm“ mit dem Titel „Heimspiel“ dabei heraus kommen soll.

ÃƓbrigens! Ideen zum Thema Jugend (von nix kommt nix), Verein (Tradition) und Fans (Ihr seit die Besten) gibt es auch schon.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Fortuna fĂŒhrt im Internet 2:0

Guten Tag!

Heddesheim, 13. August 2010. Die Fortuna Heddesheim verstĂ€rkt ihre Öffentlichkeitsarbeit und setzt dabei stark auf das Internet. Seit rund vier Wochen „bloggt“ die Fortuna und ist auch im weltweit grĂ¶ĂŸten „sozialen Netzwerk“, Facebook, aktiv.

Von Hardy Prothmann

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Die Fortuna bloggt, mal lustig, mal informativ.

Die Fortuna Heddesheim muss man ausdrĂŒcklich fĂŒr das Fortuna-Blog und den Facebook-Auftritt loben. Das Fortuna-Blog hat ein frisches, offenes Layout und macht Spaß durch humorvolle BeitrĂ€ge, aber auch solide Hintergrundinformationen, Fotos von Spielen und PortrĂ€ts von Spielern und Trainern.

„Wir gehen dahin, wo die Menschen sind.“ Ralf Volkmer

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Ralf Volkmer macht Öffentlichkeitsarbeit fĂŒr die Fortuna: "Dahin gehen, wo die Menschen sind."

Seit zwei Monaten ist Ralf Volkmer – selbst begeisterer (frĂŒherer) Fußballer und Torwarttrainer bei der Fortuna – verantwortlich fĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit der „Blau-Weißen“: „Das Internet ist nicht mehr statisch, sondern dynamisch. Ein moderner Verein muss dahin gehen, wo die Menschen und vor allem die Jugend sind. Ich habe dem Vorstand die Idee vorgeschlagen und bekam das „Go“: Mach mal.“

Und Volkmer hat gemacht. UnterstĂŒtzt von ortsansĂ€ssigen Sponsoren und vor allem der Neustadter Agentur „Alternative 3„, die das Blog gestaltet hat und zur Zeit an einer neuen Homepage fĂŒr den Verein arbeitet. Die neue Homepage soll im Oktober online gehen. Volkmer ist mit dessen Inhaber Matthias Fenz befreundet, „das macht seine Arbeit sehr gĂŒnstig“, sagt Ralf Volmer, der natĂŒrlich ehrenamtlich das Fortuna-Blog und die Facebook-Seite betreibt.

Der Experte fĂŒr Erwachsenbildung kennt sich mit Kommunikation aus und ist seit den Btx-Zeiten im Internet aktiv – also quasi von Anfang an.

Fotos, Infos, Spaß – der Fortuna-Blog ist unterhaltsam und informativ.

Auf dem offiziellen Facebook-Profil www.facebook.com/fortuna.heddesheim sind – nicht immer ganz erstgemeinte – aktuelle News, zahlreiche Bilder, Serien wie z.B. „Was haben Sie sich dabei gedacht?“, sowie Informationen von den Bambini bis hin zur AH-Mannschaft zu finden. Schon 165 „Freunde“ hat das Profil in nur vier Wochen gewonnen. Ein toller Erfolg. Die Freunde der Fortuna können sich dort mit Gleichgesinnten austauschen und miteinander in Kontakt treten und ĂŒber dies und das „diskutieren“.

Sowohl dieser Fortuna-Blog, als auch das offizielle Facebook-Profil der Fortuna sind Teil der „neuen Strategie“ des Vorstandes um der Fortuna ein neues Außenbild und letztlich auch mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. „Wir wollen auch ĂŒber die Grenzen von Heddesheim hinaus ĂŒber die Arbeit der vielen Ehernamtlichen informieren und auf die Fortuna aufmerksam machen“, sagt Ralf Volkmer.

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Bereits 165 Personen sind in nur vier Wochen Freunde der Fortunaseite bei Facebook geworden.

„Aber nicht nur die „neuen Medien“ sind Teil der Öffentlichkeitsarbeit! SelbstverstĂ€ndlich werden wir ab der Runde 2010/2011 mit Heimspielplakaten auf die Partien im Stadion am Ahornweg aufmerksam machen“, sagt Volkmer. Es komme auf den richtigen Mix an.

Aktion2011 zum „HundertjĂ€hrigen.

Im kommenden Jahr feiert die Fortuna ihren 100jĂ€hrigen Geburtstag und startet deshalb die „Aktion2011“. „Mit dieser Aktion wollen wir es schaffen 2011 Freunde auf unserem Facebook-Profil zu bekommen. Wer will kann also schon heute der Fortuna ein Geschenk machen und Freund der Fortuna auf Facebook werden“, sagt Ralf Volkmer.

Die Fortuna prĂ€sentiert sich damit als moderner Verein auf der Höhe der Zeit. Nach Angaben von Volkmer ist die Fortuna in der Region der einzige Fußballverein, der ein Blog betreibt und bei Facebook aktiv ist, also das macht, was man heutzutage „Web 2.0“ nennt, das „Mitmach-Internet“. Und mit Sicherheit setzt die Fortuna andere Vereine damit unter Druck – durch den Vorstoß fĂŒhrt die Fortuna klar mit 2:0.

Die Fortuna zeigt aber auch anderen Vereinen, dass die Zeit der statischen Homepage vorbei ist. Wer in Zukunft Aufmerksamkeit will, muss mehr leisten, als eine spröde Homepage zu besitzen.

Die Fortuna kann man fĂŒr diese AktivitĂ€t nur beglĂŒckwĂŒnschen und hoffen, dass es auch fußballerisch nach oben geht, aber auch da zeigt sich Pressemann Volkmer optimistisch: „Das wird eine erfolgreiche Runde.“

DFB-Training fĂŒr Fortuna-Kicker

Guten Tag!

Heddesheim, 27. Juli 2010. „Hoher Besuch“ war heute bei der E-Jugend der Fortuna: Zwei DFB-Lizenztrainer machten ein Training mit den jungen Kickern. Außerdem wurde das Trainer-Team geschult.

FĂŒr die gut 20 neun bis zehn Jahren alten Kicker der E-Jugend gings mit einem der Trainer auf den Rasen: Teamarbeit, viele Ballkontakte, spielerisches Training und richtiges Fallen wurde geĂŒbt.

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Theorie und Praxis von DFB-Lizenztrainern gabs heute fĂŒr die Fortuna. Bild: heddesheimblog

WĂ€hrenddessen bekamen die 16 Trainer der Fortuna (Jugend bis Senioren) Theorie vermittelt. Disziplin, Teamarbeit, Gestaltung und Ablauf eines Trainings standen auf dem Programm – ĂŒber einen Beamer wurden den Trainern von den DFB-Kollegen Beispiele vorgefĂŒhrt.

Thomas Werkhausen, Vorstand der Fortuna, sagte: „Das war fĂŒr uns sehr lehrreich und eine tolle Gelegenheit, sich auf den neuesten Stand zu bringen.“ Normalerweise mĂŒssten solche Termine sehr langfristig organisiert werden, sagte Werkhausen: „Wir hatten aber GlĂŒck und konnten das innerhalb von vier Wochen organisieren.“

Der Deutsche Fußball-Bund hat rund 30 DFB-Mobile im Einsatz: Ein Ziel ist durch eine verbesserte Trainingsarbeit die Jugend fĂŒr den Fußball zu begeistern.

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Bens WM-Kolumne: Gewonnen aber nicht geglÀnzt!

Guten Tag!

Heddesheim, 24. Juni 2010. Das 1:0 gegen Ghana war verdient, aber auch glĂŒcklich, meint unser WM-Kolumnist Ben. Ganz nĂŒchtern betrachtet, hat ihn das Spiel nicht vom Hocker gerissen – dafĂŒr muss die deutsche Mannschaft besser werden. Nicht in der Verteidigung – die hat gut gearbeitet.

Von Benedikt Siegfanz

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

So leicht wie einige Fans der deutschen Nationalmannschaft sich den Sieg gegen Ghana vorgestellt hatten, ist es dann doch nicht gewesen. Mit Ghana man ein fast ebenbĂŒrtiges Team in „Soccer City“ aufs Feld und spielte ĂŒber weite Strecken gut mit. FĂŒr einen Sieg reichte es nicht, dennoch fĂŒr das Weiterkommen.

Nach einem schweren Start gelang es dem jungen Team aus Deutschland nur mit großer Anstrengung ins eigene Spiel zu finden, Torchancen herauszuspielen und schließlich den erlösenden Treffer zu landen. Nachdem Mesut Özil in der ersten Halbzeit eine riesen Torchance vergeben hatte, zweifelten die ersten schon an dem Einsatz des Deutsch-TĂŒrken und generell an dem Sieg unserer Mannschaft. Das Spiel fand Großteils im Mittelfeld statt und brachte auf beiden Seiten kaum nennenswerte Torchancen.

So war die Stimmung in der Halbzeitpause eher angespannt als befreit und man wartete auf neue taktische Maßnahmen von Joachim Löw. In der 60. Minute schließlich lockerte sich der Druck etwas, als der 21 Jahre junge Mesut Özil mit einem Distanzschuss aus 18 Metern einnetzte. Trotzdem erspielten sich die Ghanesen auch danach noch einige weitere Torchancen, die nur mit viel GlĂŒck von unserem KapitĂ€n Philipp Lahm und Jerome Boateng vereitelt wurden.

Wieder einmal zeigte sich, dass unsere Mannschaft neben der Kampfeslust der jungen Spieler auch dringend erfahrene Teamkollegen, wie z.B. Arne Friedrich braucht, der in der Abwehr einen guten Job machte. Auch Manuel Neuer ĂŒberzeugte mich mit seiner Leistung, da er durch viele starke Paraden der deutschen Mannschaft den RĂŒcken freihielt. Als positiv erwies sich letztendlich die Leistung des Schiedsrichters, der trotz aller Vorwarnungen, kaum zu seinen geliebten Karten griff, was bei diesem Spiel allerdings auch kaum nötig war.

In der 66. Minute musste Fußballdeutschland wirklich zittern: der Ghanese Andre Ayew hatte eine brandgefĂ€hrliche Torchance nicht genutzt.

Vor 83.391 Zuschauern spielte unsere Mannschaft mittelmĂ€ĂŸig und begeisterte trotz Sieg nicht wirklich. Selbst die eigenen Spieler haben gemerkt, dass es LĂŒcken gibt, die man fĂŒr die weiteren Begegnungen unbedingt stopfen muss.

Gewonnen ist gewonnen, jetzt sind wir weiter.

Die Leistungen unserer Mannschaft lassen jedoch leider etwas zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Bisher ist es gut gegangen, die ĂŒberragende Leistung aber, wie gegen Australien, muss abgerufen, NervositĂ€t abgelegt und Torchancen besser verwandelt werden. Vielleicht kommen wir so wie bisher noch ein wenig weiter ĂŒber die Runden, aber Weltmeister wird man so nicht.

Wir sind uns aber sicher, dass unsere junge, deutsche Mannschaft mehr Potential hat, also Jungs, zeigt uns am Sonntag, was ihr draufhabt!

Bens WM-Kolumne: Auf zum hoffentlich nicht letzten Tanz

Guten Tag!

Heddesheim, 23. Juni 2010. FĂŒr das heddesheimblog berichtet Benedikt Siegfanz ĂŒber die deutschen Spiele – der 14-jĂ€hrige Ben liebt, leidet und lebt Fußball. Sein Traumberuf: Sportjournalist. Und er zittert: Wird es die deutsche Elf schaffen, gegen Ghana zu bestehen?

Von Benedikt Siegfanz

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

Ein Sieg muss her! Egal ob mit oder ohne guten Schiedsrichter!

Es kommt am Abend zum Entscheidungsspiel fĂŒr unsere Jungs gegen Ghana. Diese „Zwangsposition“ schlĂ€gt sehr auf das GemĂŒt, da man eigentlich klarer Favorit der Gruppe war.

Nun sind wir da, stehen wieder einmal vor einer machbaren Aufgabe. Ob die Elf von Jogi Löw diese aber besser als gegen Serbien bestreitet, steht offen. Wir werden es sehen.

Auch ohne den verletzten Topstar Michael Essien vom FC Chelsea, sind die Ghanesen eine leichtfĂŒĂŸige, listige Mannschaft, die man auf keinen Fall unterschĂ€tzen darf. Der 1:0 Sieg gegen Serbien und die 4 Punkte in der Gruppe sprechen fĂŒr das Team aus Afrika.

Der serbische Trainer Milovan Rajevac hat es geschafft, aus einigen unbekannten Spielern eine gute Elf zu formen, die vor allem spielerisch ĂŒberzeugt und gut kombinieren kann, auch wenn man es seiner Mimik nicht immer ansieht.

Im Augenblick muss man bedenken, dass Ghana erster der Gruppe D ist, aber natĂŒrlich nicht bleiben soll. Auch Namen aus der Bundesliga kennen wir von der „Tanzelf“, wie z.B. den Verteidiger Hans Sarpei, von Bayer 04, oder StĂŒrmer Prince Tagoe, von 1899 Hoffenheim.

Interessant wird sicher auch das BrĂŒdertreffen zwischen dem Hamburger Jerome Boateng und Kevin-Prince Boateng, dessen Namen durch Ballacks Verletzung bei vielen Deutschen einen schlechten Beigeschmack hat.

Spielerisch ist das Team aus Ghana mit unserer technisch begabten Elf sicher zu schlagen, ob unsere junge Mannschaft aber mit der Situation und dem Druck klar kommt, wird sich weisen. Vielleicht sollte auch die deutsche Mannschaft mal „tanzend“ den Rasen betreten.

Die Mannschaften treffen am Abend in Johannesburg, „Soccer City“ aufeinander. Das Stadion wurde mit 145 Mio. Euro komplett renoviert und ist mit 94700 PlĂ€tzen das grĂ¶ĂŸte WM-Stadion SĂŒdafrikas. Auf den Klang der Vuvuzelas „freuen“ wir uns jetzt schon. 😉

Hoffentlich pfeift der Skandalschiedsrichter Carlos Simon aus Brasilien nicht zu kleinlich… Dass er gerne sowohl gelbe, als auch rote Karten verteilt, ist allseits bekannt. FĂŒr beide Mannschaften ist der Schiedsrichter spĂ€testens seit 2006 kein unbeschriebenes Blatt.

Aller Voraussicht nach, wird fĂŒr den rot-gesperrten Miroslav Klose Cacau das gegenerische Tor stĂŒrmen. Ob es weitere VerĂ€nderungen in der Mannschaftsaufstellung gibt, soll im Vorfeld nicht bekannt gegeben werden. Vielleicht eine Taktik von dem Trainerstab?! Oder wird Löw weiterhin auf das Können seiner Stammspieler vertrauen?

Ich persönlich wĂŒrde mir wĂŒnschen, dass unser Trainer noch wagemutiger agieren wĂŒrde und z.B einmal Stefan Kießling, Marko Marin, oder Toni Kroos auflaufen lassen wĂŒrde. Aber das ist ja nicht mein Job.

Heute gibt es keine Ausrede mehr, nur noch ein Sieg zÀhlt. Machbar, aber nicht leicht.

Auf geht’s in Richtung Achtelfinale!

Oder nach Hause.

Ich hoffe, keiner hat Heimweh!

Bens WM-Kolumne: Verloren ist verloren! Jetzt heißt es: Alles oder nichts.

Guten Tag!

Heddesheim, 19. Juni 2010. Unser WM-Kolumnist hatte es vorausgesagt: Gegen Serbien wĂŒrde das Spiel schwerer. Trotzdem glaubte er an einen Sieg – tatsĂ€chlich wurde es eine Niederlage. Benedikt erklĂ€rt, warum es gegen Serbien 0:1 ausgegangen ist.

Von Benedikt Siegfanz

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WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz ist enttÀuscht vom Spiel gegen Serbien. Bild: local4u

Der erste DĂ€mpfer fĂŒr unsere Jungs. Es gab sicher viele GrĂŒnde, mit denen man den Verlust erklĂ€ren könnte, doch letztendlich war es insgesamt eine zu schwache Leistung der deutschen Mannschaft.

Noch vor fĂŒnf Tagen stand Fußballdeutschland kopf, Spieler wurden mit Weltstars verglichen und die Mannschaft wurde als Weltmeister vorrausgesagt. Womöglich zu viel Lob zu frĂŒher Zeit.

Wo stehen wir? War es nur ein zu schwacher Gegner fĂŒr unsere Jungs im ersten Spiel und nicht die eigene Leistung, die uns alle jubeln ließ? Oder war gerade diese Niederlage gegen Serbien nur ein Ausrutscher? Das Spiel gegen Ghana am kommenden Mittwoch wird ein Endspiel fĂŒr die Nationalmannschaft, das steht fest! Genau dies wollte man vor dem Spiel noch verhindern, jetzt heißt es: alles oder nichts!

Schon in den Anfangsminuten merkte man deutlich, dass die Serben ein anderes Kaliber als Australien sind. Auch spĂŒrte man die Unsichherheit des deutschen Teams, die bereits in der ersten HĂ€lfte viele unnötige Fouls und damit verbundene Gelbe Karten auf sich nahmen.

Als dann in der 37. Minute unser StĂŒrmer Miroslav Klose die Ampelkarte sah, wurde das deutsche Spiel zunehmend unkoordinierter. SpĂ€testens ab diesem Zeitpunkt registrierte wohl jeder, dass der Schiedsrichter Alberto Undiano mit der kompletten Spielsituation leicht ĂŒberfordert war, und insgesamt keine gute Leistung zeigte.

Nur eine Minute nach dem Platzverweis nutzten die Serben eiskalt die Verwirrung der Löw-Elf aus und netzten durch Milan Jovanovic in der 38. Minute ein. Kurz vor der Halbzeit fing sich dann unser Team doch noch ein mal und erspielte sich durch Sami Khedira eine perfekte Torchance, die dann allerdings am Aluminium scheiterte.

Nach der Pause zeigte sich die deutsche Mannschaft weiter kĂ€mpferisch und wurde zunehmend stĂ€rker. Das Spiel war nun einigermaßen ausgeglichen.
Immer weiter kam die Mannschaft unter KapitĂ€n Philipp Lahm an den Ausgleich heran. Als sie dann fast am Ziel waren, fehlte es schlicht an AbgebrĂŒhtheit.

Der Kölner Lukas Podolski verschoss in der 60. Minute klÀglich einen von der serbischen Hintermannschaft verschuldeten Handelfmeter und verspielte damit wohl den Weckruf, den die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt unbedingt gebraucht hÀtte.

So ging es wieder los, und die deutsche Mannschaft rannte gegen eine gut abgeklÀrte serbische Elf des Trainers Radomir Antic an. Es fehlte Deutschland aber der letzte Biss! Bis auf ein paar wenige Chancen auf beiden Seiten lief die Zeit herunter, das deutsche AufbÀumen kam nicht.

Unsere Mannschaft ließ nach der starken Leistung gegen Australien einiges zu wĂŒnschen ĂŒbrig und verlor ungeschickt gegen eine machbare Aufgabe. Auch die Serben spielten keinen allzu sehenswerten Fußball, waren aber letztendlich die cleverere Mannschaft.

Auch starke Auftritte von Bastian Schweinsteiger oder Philipp Lahm reichten nicht aus um das Spiel noch zu drehen.

FĂŒr das Spiel gegen Ghana muss unsere Elf auf jeden Fall wieder eine Schippe drauflegen und all das, was uns gegen Australien so viel Freude bereitet hat, wieder abrufen. Wenn unsere Jungs dies schaffen, sehe ich ein Weiterkommen unserer Mannschaft voraus.

Auf gehts Jungs, wir wissen das ihr es könnt!

Public Viewing: Mehr Besucher als am Sonntag

Guten Tag!

Heddesheim, 18. Juni 2010. Deutschland verliert gegen Serbien 0:1 – vor großem Publikum. Der Start des Public Viewings am Sonntag verlief sehr gut, beim zweiten deutschen Spiel kamen noch mehr GĂ€ste.

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Gute Laune trotz verlorenem Spiel: Helferdamen. Bild: heddesheimblog

Die Fortuna bot Kicken fĂŒr die Jugend an, ab 13:30 Uhr rollte dann der Ball ĂŒber die Leinwand in der Freizeithalle. Die war „gestoppte“ voll – viele GĂ€ste hatten es sich draußen gemĂŒtlich gemacht und genossen das schöne Wetter. Insgesamt dĂŒrften es weit ĂŒber 1.000 GĂ€ste gewesen sein.

Mit Spielende ging ein großer Teil – viele mit enttĂ€uschten Mienen. Bis zum Abend war aber ordentlich Leben vor der Halle – am Nachmittag gabs nochmal ein Spiel fĂŒr die Kicker-Jugend auf dem Rasenplatz.

Viel Spaß mit den Bildern:

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Die nÀchsten Spiele beim Public Viewing in der Freizeithalle

Guten Tag!

Heddesheim, 16. Juni 2010. Am Freitag, den 18. Juni 2010 folgt nach dem fulminanten Auftakt der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Australien (4:0) das nĂ€chste Spiel gegen Serbien. Das Spiel beginnt um 13:30 Uhr – ab 11:30 Uhr wird das GelĂ€nde der Freizeithalle geöffnet: „Pommes satt“ versprechen die Veranstalter.

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

Unser Kommentator Benedikt Siegfanz – selbst begeisterter Fußballer (Fortuna, FV 03) mit Berufswunsch Sportjournalist – wird einen Vorbericht liefern und das Spiel kommentieren. Sein erster Vorbericht auf das Spiel zeigte, dass der 14-jĂ€hrige sich mit Fußball gut auskennt und fest davon ĂŒberzeugt war, dass die im Vorfeld viel kritisierte Mannschaft der Gruppenfavorit ist und das Zeug hat, mehr zu holen.

Wir sind gespannt, wie Benedikt das Spiel gegen Serbien einschÀtzen wird.

Die Gemeinde Heddesheim setzt erwartungsgemĂ€ĂŸ auf eine FortfĂŒhrung der sehr gut besuchten Auftaktveranstaltung. Ob „Pommes satt“ im Sinne von Fitness, Sport und Spiel ein geeignetes Lockmittel fĂŒr Kinder sind, darf hinterfragt werden, angesichts zunehmender Fettleibigkeit und Essstörungen bei Kindern. Immerhin zeigt die E-Jugend der Fortuna ein „Show“-Training und damit Spaß an der Bewegung und dem sportlichen Einsatz.

Information der Gemeinde Heddesheim:

„Eine tolle Stimmung in der voll besetzten Freizeithalle gab es beim ersten Public-Viewing-Abend in der Freizeithalle zu erleben. Mit einem 4:0-Sieg ist die deutsche Mannschaft dann auch erfolgreich in das Turnier gestartet. Die Veranstalter freuen sich, wenn am Freitag, 18. Juni, beim nĂ€chsten Spiel der Deutschen gegen Serbien wieder viele Fans in die Freizeithalle kommen. Vor diesem Spiel bietet sich ein Mittagessen bei uns an, da das Spiel bereits um 13:30 Uhr stattfindet. Als lĂ€nderspezifisches Gericht gibt es dann Hamburger. Das GelĂ€nde ist am Freitag ab 11:30 Uhr geöffnet. Auch lĂ€sst sich im WM-Biergarten die eine oder andere Nachmittagsstunde verbringen. An Wochenenden gibt es an den Nachmittagen jeweils auch Kaffee und Kuchen. Der Eintritt ist frei!

Freitag, 18. Juni
13:30 Uhr Deutschland – Serbien
16:00 Uhr Slowenien – USA
20:30 Uhr England – Algerien

Hallenöffnung am Freitag um 11:30 Uhr. Sonderaktion am Freitag beim Essen fĂŒr Kinder: „Pommes satt“ – Portion Pommes fĂŒr nur 1 Euro. Die E-Jugend der Fortuna prĂ€sentiert sich mit einem Show-Training bei einem Kindernachmittag mit Slalom-Parcours. LĂ€nderspezifisches Gericht: Hamburger. Am Freitagabend ab 20 Uhr steigt außerdem die „Bundestrainer-Party“ der Fortuna.

Samstag, 19. Juni (lÀnderspezifisches Gericht: Matjesfilet mit Hausfrauensauce und Pellkartoffeln)
13:30 Uhr Niederlande – Japan
16:00 Uhr Ghana – Australien
20:30 Uhr Kamerun – DĂ€nemark

Sonntag, 20. Juni (lÀnderspezifisches Gericht: italienisches Nudelgericht)
13:30 Uhr Slowakei – Paraguay
16:00 Uhr Italien – Neuseeland
20:30 Uhr Brasilien – ElfenbeinkĂŒste

Mittwoch, 23. Juni
16:00 Uhr Slowenien – England
20:30 Uhr Ghana – Deutschland

Samstag, 26. Juni (erster Achtelfinaltag)
Panini WM-Album-Stickertauschbörse: Von 15:30-18:00 Uhr können alle Sammler die Gelegenheit wahrnehmen, fehlende Bilder gegen „Doppelte“ einzutauschen und so vielleicht die eine oder andere LĂŒcke im Album zu schließen.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

In eigener Sache: Über MissstĂ€nde und MissverstĂ€ndnisse

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Guten Tag!

Heddesheim, 29. April 2010. Die Redaktion des heddesheimblogs nimmt einen Kommentar zum Anlass – zu „MissstĂ€nden“ und „MissverstĂ€ndnissen“ Stellung zu nehmen.

Von Hardy Prothmann

Der Kommentator Robin Maier schreibt: „Ich bin Teil der Organisation und versuche mal einen „Mißstand“ klarzustellen. Hier geht es nicht um das Public Viewing an sich, sondern heddesheimblog vs. Mannheimer Morgen/Gemeinde/TG.“

Der von Ihnen beklagte Missstand beruht auf einem MissverstÀndnis.

Es gibt in der Redaktion keine Haltung: heddesheimblog vs. Mannheimer Morgen (MM)/Gemeinde/TG.

Zutreffend ist: das heddesheimblog konkurriert mit anderen Medien um die Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser, darunter dem MM. Das nennt man Wettbewerb.

Diese Form von geschĂ€ftlichem Wettbewerb ist zugleich eine Dienstleistung und eine Produktion. Aber sie ist mehr als das – sie beruht auf Artikel 5 Grundgesetz, also auf der Meinungsfreiheit.

GrundsĂ€tzlich gilt: Um sich eine Meinung bilden zu können, braucht man Informationen. Die werden in persönlichen GesprĂ€chen, am Stammtisch, im Verein, in anderen Runden oder auch ĂŒber Medien transportiert.

Wie bei allen Waren ist die QualitĂ€t der Informationen durchaus unterschiedlich. Doch selbst die beste Information kann letztlich Meinungslosigkeit hinterlassen – denn die EmpfĂ€nger von Informationen mĂŒssen auch bereit sein, sich eine Meinung bilden zu wollen. Die Art dieser Bereitschaft beeinflusst wiederum die Informationsverarbeitung und damit letztlich das Meinungsbild.

Sprich: Zeige ich mich offen fĂŒr Informationen oder filtere ich nur das, was ich wahrnehmen will?

heddesheimblog vs. MM

Der MM ist nicht nur eine lokale Monopolzeitung – durch diesen Status beherrschte die Zeitung in der Zeit vor unserer Berichterstattung auch das Monopol ĂŒber die Meinungen der Menschen im Verbreitungsgebiet.

Durch unser Angebot erweitern wir die Möglichkeit, sich eine Meinung zu bilden. Wenn wir erkennen, dass der MM Meinungen manipuliert – dann weisen wir die Öffentlichkeit auf diesen Missstand hin. Und hier, lieber Herr Maier, sind viele und gravierende MissstĂ€nde zu erkennen.

Die Medien werden auch als „vierte Gewalt“ im Staat bezeichnet. Medien alleine können das aber nicht leisten – es braucht dazu die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die sich ĂŒber möglichst mehr als ein Medium informieren können und sich eine Meinung bilden.

Wollen Medien ihre so genannte „WĂ€chterfunktion“ wahrnehmen, mĂŒssen sie mit kritischem Blick die Geschehnisse verfolgen. Medien, die nur Bratwurstjournalismus anbieten, erzeugen Bratwurstmeinungen.

heddesheimblog vs. Gemeinde

Die Gemeindeverwaltung Heddesheim ist eine Behörde. Diese ist dazu da, die öffentlichen Angelegenheiten einer Kommune und damit der dort lebenden BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zu regeln. Dabei ist sie verpflichtet, die Medien gleichberechtigt zu informieren und AuskĂŒnfte zu erteilen.

BĂŒrgermeister Michael Kessler ist Leiter der Verwaltung. Er behandelt Medien selektiv und bevorzugt und benachteiligt uns und verweigert AuskĂŒnfte.

Damit verstĂ¶ĂŸt er nicht nur gegen das Landespressegesetz – er zeigt sich auch presse- und damit demokratiefeindlich. Das hat zur Konsequenz, dass er Teilen der Öffentlichkeit, die sich bei uns informieren, unter UmstĂ€nden entscheidende Informationen verweigert. Damit ĂŒbt er sein Amt aus unserer Sicht unzureichend aus.

Die Person Michael Kessler ist fĂŒr die Redaktion nur eine Person wie jede andere auch. Der BĂŒrgermeister ist ein AmtstrĂ€ger. An der Art, wie Herr Kessler dieses Amt ausfĂŒllt, messen wir ihn als Behördenleiter.

Wenn Sie unsere Berichterstattung aufmerksam verfolgen – vermuten mir nicht hinter allem „eine Leiche im Keller“ oder gar „böse Absichten“. ÃƓber die meisten Angelegenheiten berichten wir ohne „spezielle“ Vermutungen. Ganz im Gegenteil stellen wir auch positive Entwicklungen als solche dar.

Unsere Berichte informieren unsere Leserinnen und Leser zutreffend ĂŒber das, was in der Gemeinde passiert. Vieles davon ist normaler Alltag – den dokumentieren wir und versuchen durch die Art der Berichterstattung die Menschen fĂŒr diese Themen zu interessieren.

heddesheimblog vs. TG

Hier, lieber Herr Maier, haben Sie einen sehr selektiven Blick auf unsere Berichterstattung gelegt. Andererseits beschreiben Sie auch hier ein Problem, dass nichts mit der redaktionellen Haltung zu tun hat.

Die Berichterstattung ĂŒber Vereine als wichtige gesellschaftliche Organisationen liegt uns am Herzen. Die meisten Vereine, ĂŒber die wir bislang berichtet haben, schĂ€tzen unsere Berichterstattung, mehr noch aber unser Interesse, das wir fĂŒr die Belange der Vereine zeigen.

Unsere „kritische“ Haltung beeinflusst das nicht. Wir berichten „positiv kritisch“, wenn unsere Informationen dies belegen. Wir berichten „negativ kritisch“, wenn wir der Auffassung sind, dass dies angezeigt ist.

Die TG ist als Verein im Gegensatz zur Gemeinde nicht zur Auskunft verpflichtet. Typischerweise ist ein Verein aber an möglichst vielfĂ€ltigen Medienberichten interessiert, weil das die Bedeutung der Vereinsarbeit unterstreicht und fĂŒr neue Mitglieder sorgt.

Der Vorstand der TG, insbesondere Herr Ewald Doll, hat sich nicht nachvollziehbar dazu entschlossen, allen Leserinnen und Lesern des heddesheimblogs, Informationen ĂŒber die Vereinsarbeit zu verweigern. Herr Doll erweist sich unserer Auffassung nach damit ebenfalls presse- und demokratiefeindlich und ĂŒbt sein Amt als Vereinsvorsitzender unzureichend aus. Wir behaupten sogar, dass er vorsĂ€tzlich und bewusst dem Verein durch dieses Verhalten schadet.

Viele unserer Leserinnen und Leser sind Mitglied der TG Heddesheim – die Vermutung, dass heddesheimblog wĂŒrde „gegen die TG“ berichten, ist allein schon deshalb absurd.

Wir möchten Ihnen zum besseren VerstĂ€ndnis ein anderes Beispiel nennen: Unser Kommentar „Der Prunk, die Sitzung und was die Grumbe besser machen können“ stellte die Prunksitzung des Karnevalvereins positiv dar. Kritisiert haben wir aber die Vereinsvorsitzenden. Diese haben sich fĂŒr die Kritik bedankt und als das verstanden, was sie war: Eine MeinungsĂ€ußerung und ein Hinweis auf einen „Missstand“, den man verbessern kann.

Heddesheimer VerhĂ€ltnisse vs. vorbildliche „VerhĂ€ltnisse“

Wir verweisen ebenfalls zum besseren VerstÀndnis gerne auf unsere weiteren Angebote hirschbergblog.de und ladenburgblog.de.

Dort berichten wir mit derselben Mannschaft aus der gleichen Haltung heraus: unabhĂ€ngig, ĂŒberparteilich, kritisch und interessiert.

Die BĂŒrgermeister in Hirschberg (Manuel Just) und Ladenburg (Rainer Ziegler) und ihre Verwaltungen verhalten sich vorbildlich gegenĂŒber der Presse insgesamt und auch unserer Redaktion: Das heißt, sie informieren die Medien gleichberechtigt.

Bei unseren Recherchen können wir selbstverstĂ€ndlich alle Mitarbeiter dieser Kommunen ansprechen und erhalten fachlich fundierte AuskĂŒnfte. Zeitnah und sehr zuvorkommend durch die Mitarbeiter, die unsere redaktionelle Arbeit damit hervorragend unterstĂŒtzen.

Dasselbe gilt fĂŒr die Vereine und andere Organisationen, die auf die Redaktion zukommen, Informationen ungefragt ĂŒbermitteln und uns einladen, an allen Verstaltungen teilzunehmen.

Der Fisch stinkt vom Kopf her

Was ist der Unterschied?

Wie in allen Kommunen, gibt es in Heddesheim und auch in Hirschberg und Ladenburg „interessierte Kreise“. Das reicht vom Seniorennachmittag ĂŒber die Vereine und andere Organisationen bis hin zu den Verwaltungen.

„Interessierte Kreise“ sind auch vollkommen in Ordnung – es sei denn, sie entwickeln sich zu Cliquen, KlĂŒngeln oder Kartellen und machen sich den Ort zur Beute.

Wir haben den Eindruck, dass dies in Heddesheim der Fall ist. Hier haben sich fĂŒhrende Vertreter aus Parteien, Vereinen, Firmen und der Verwaltung zusammengerottet, um ihre „speziellen Interessen“ zu verfolgen und einen „Feind“ zu bekĂ€mpfen – das heddesheimblog.

Nicht die Vereine, Parteien oder die Verwaltung an sich sind dafĂŒr verantwortlich und stehen dabei im Fokus unserer Kritik: Hinter diesen „bösen“ VerhĂ€ltnissen in Heddesheim stecken einzelne FĂŒhrungspersonen: Der Fisch stinkt vom Kopf her.

Transparentes Angebot

Sie schreiben: „Einerseits finde ich es gut, dass ein Medium wie das heddesheimblog Strukturen durchleuchtet und auch mal unangenehme „Fragen“ stellt. Andererseits sollte es in Heddesheim noch möglich bleiben Veranstaltungen durchzufĂŒhren, die ehrenamtlich geplant werden und den Vereinskassen zugute kommen sollen, ohne das hinter jedem „Zaun“ eine böse Absicht lauert.“

Die Redaktion folgt keinem „Feindbild“ und wittert auch nicht ĂŒberall „böse Absichten“, sondern folgt ausschließlich journalistischen Interessen. Unsere Arbeit findet bundesweit Beachtung, wird von Journalisten und Wissenschaftlern geschĂ€tzt und gelobt.

Wir beobachten kritisch das Ortsgeschehen. Die Redaktion erfĂ€hrt dabei ganz ĂŒberwiegend UnterstĂŒtzung. Aber auch Behinderungen: Wir gehen zu Veranstaltungen – und werden rausgeworfen. Wir fragen nach Informationen – und werden dabei behindert. Es werden böse GerĂŒchte gestreut. Es gibt körperliche ÃƓbergriffe und im September sogar einen „gemeingefĂ€hrlichen“ Anschlag.

Das sind MissstÀnde, die wir transparent machen.

Leider fehlt es einigen hier im Ort an der nötigen SouverĂ€nitĂ€t und einer demokratischen Haltung, mit Kritik umzugehen. Einige wenige sind fest entschlossen, jede Kritik als „Angriff“ zu bewerten – dabei bleibt es nicht bei einer Meinungsbildung, sondern es kommt zu inakzeptablen GrenzĂŒberschreitungen.

Sie, lieber Herr Maier, wĂ€hlen den guten und richtigen Weg der Kommunikation und freien MeinungsĂ€ußerung. Ihr Kommentar ist nachvollziehbar, differenziert und vernĂŒnftig.

UnterstĂŒtzung durch das heddesheimblog

Vielleicht Àndern Sie aber Ihre Meinung, wenn Sie unseren Kommentar nochmals lesen:

Der Einstieg beginnt mit einer „positiven Kritik“. Der Text schildert ein „Public Viewing“ mit mehreren hunderttausend Menschen als positives Beispiel. Dann wĂ€gt der Text ab, aus welchen GrĂŒnden das Heddesheimer „Public Viewing“ wie veranstaltet wird.

Diese AbwÀgung passiert öffentlich, transparent und wird mit Argumenten belegt.

Dann folgt Kritik – nicht aus dem hohlen Bauch heraus, sondern auf Basis von Recherchen. Hinter den Kulissen herrscht nicht eitel Sonnenschein. Die DurchfĂŒhrung der Veranstaltung schließt eventuell sozial schwĂ€chere Mitglieder unserer Gemeinschaft aus. Eventuell wird ein „VorglĂŒhen“ provoziert.

DarĂŒber hinaus gibt es eine „Manöverkritik“ und konstruktive VorschlĂ€ge zur Verbesserung. Keine Befehle, keine Anordnungen – nur VorschlĂ€ge.

Und letztlich beschreibt der Kommentar ein „PhĂ€nomen“, das in vielen Vereinen, die kĂ€mpfen mĂŒssen, anzutreffen ist: Angst und Misstrauen. In Ladenburg hat das beispielsweise dazu gefĂŒhrt, dass die Stadt das beliebte „Ballonfestival“ verloren hat.

Von „bösen Absichten“, lieber Herr Maier, ist mit keinem Wort die Rede.

Die Redaktion begrĂŒĂŸt ausdrĂŒcklich das Vorhaben, gönnt den Vereinen ausdrĂŒcklich Einnahmen und wĂŒnscht den Veranstaltern und allen GĂ€sten (die es sich leisten können) ein erfolgreiches, gemeinsames „Public Viewing“ und unserer Mannschaft den bestmöglichen Erfolg bei der WM.

Und wir haben einen Wunsch: Wir wĂŒrden gerne umfangreich und ohne Behinderungen berichten können.

Jetzt sind Sie, lieber Herr Maier, als Mitorganisator (Fortuna) gefragt:

  • Vermuten Sie „böse Absichten“ oder setzten Sie sich dafĂŒr ein, dass unsere Redaktion wie andere Medien gleich behandelt wird?
  • Und sind Sie und die anderen Veranstalter bereit, sich einer vorurteilsfreien, fairen aber kritischen Berichterstattung zu stellen?

DarĂŒber wĂŒrden wir uns sehr freuen.

Und sicher auch alle unsere Leserinnen und Leser.

In diesem Sinne: Viel Erfolg!

Public Viewing in Heddesheim – Kostenfrei? Oder nicht?

Guten Tag!

Heddesheim, 29. April 2010. In Heddesheim wird es zur Fußball-WM ein „Public Viewing“ geben – also eine ÃƓbertragung auf Großleinwand. Angeblich die grĂ¶ĂŸte Veranstaltung dieser Art in der Region und angeblich kostenlos. Eins steht fest. Kostenlos ist die Veranstaltung nur bedingt.

fzhalle

"Public Viewing" in der Freizeithalle ist nur bedingt kostenlos. Quelle: Gemeinde Heddesheim

Von Hardy Prothmann

Dass die drei Vereine ATB, TG und Fortuna gemeinsam mit der Gemeinde ein „Public Viewing“ veranstalten, ist erstmal eine gute Nachricht fĂŒr alle Fußballfans.

Auch gut ist, dass es ein Rahmenprogramm mit Torwandschießen gibt. Auch gut, dass es einen mit dem Ladenburger Gasthaus „Zum Ochsen“ einen Partyservice, also Verpflegung gibt.

All das gehört nĂ€mlich zu einem erfolgreichen „Public Viewing“ dazu.

Was Public Viewing ist.

Mein letztes „Public Viewing“ war im vergangenen Sommer in Amsterdam. Ein Musikfest. Mit vielen BĂŒhnen und vielen LeinwĂ€nden. Die Versorgung war super, die Preise waren ok.

Aber jeder konnte sich auch sein Bier im Supermarkt oder Kiosk holen. Die meisten Leute haben sich eindeutig an den StĂ€nden versorgt. Dort war man viel beschĂ€ftigt, aber freundlich und hatte auch fĂŒr einen Spaß Zeit.

Beim Heddesheimer „Public Viewing“ ist das anders.

Hier wird angekĂŒndigt, das „Public Viewing“ sei zwar frei. Aber GetrĂ€nke dĂŒrften keine mitgebracht werden.

Bedingt „kostenfrei“.

Das bedeutet in der Konsequenz: Wer drei, vier Stunden lang mit anderen in der Gemeinschaft seine Leidenschaft Fußball erleben will, hat entweder Durst oder wird zum Kauf von GetrĂ€nken gezwungen.

Das hat mit „Public Viewing“ nichts zu tun.

Das ist ein GeschÀft, bei dem es den Betreibern an Mut fehlt, auch ein Risiko einzugehen. Vor allem ein finanzielles.

Vielleicht veranstalten auch deshalb drei Vereine zusammen mit der Gemeinde dieses Programm. Gehts schief, ist die Last auf viele Schultern verteilt. Und ĂŒberhaupt: So hat jeder weniger Arbeit.

Die grĂ¶ĂŸten sind zu klein.

Der Mannheimer Morgen (MM) hat geschrieben, dies seien die drei „grĂ¶ĂŸten Vereine“ Heddesheims. Das heißt umgekehrt aber auch: Jeder davon ist zu klein, um die Aufgabe stemmen zu können oder zu wollen.

Vielleicht verstehen die drei Vereine sich aber auch einfach so gut, dass sie das gerne zusammen machen. Auch das ist eine Möglichkeit.

Vielleicht hat man aber auch tatsĂ€chlich ernstzunehmende und nachvollziehbare GrĂŒnde, das Mitbringen von GetrĂ€nken zu verbieten. Verbieten ist ĂŒbrigens im Ergebnis dasselbe wie „nicht erlauben“, was der MM geschrieben hat.

„Das gesamte Gebiet wird abgesperrt“, schreibt der MM und merkt nicht, dass er gleichzeitig ĂŒber ein „Public viewing“ berichtet.

In Amsterdam gab es EinschrĂ€nkungen fĂŒr den Straßenverkehr, aber keine Absperrung gegen Menschen. Und das war viel, viel, viel grĂ¶ĂŸer als das „grĂ¶ĂŸte Public Viewing“ in Heddesheim in der Region. Fragt sich, was „Region“ in diesem Fall heißt.

Geht es um Angst?

Das nĂ€chste Argument könnte „Fußball“ sein. Ein Sport, in dessen Umfeld es immer wieder viel Gewalt und Zerstörung gibt.

Haben die Heddesheimer Vereine und die Verwaltung davor Angst?

Und wenn ja, wĂ€re es nicht besser, statt die Veranstaltung „abzusperren“, diese offen zu halten und mit Ordnern zu sichern?

Hat man Angst davor, dass sich jemand mit mitgebrachten GetrÀnken besÀuft?

Die Maßnahme wird nicht helfen – so wird ein „VorglĂŒhen“ provoziert.

Oder um Misstrauen?

Mit ziemlicher Sicherheit steht aber ein anderer Gedanke im Vordergrund: Misstrauen.

Die Vereine misstrauen ihrer eigenen Veranstaltung. Und sie machen den Zutritt fĂŒr viele fraglich.

Junge Leute mit wenig Geld, junge Familien, Menschen ohne Arbeit – alles Mitglieder unserer Gemeinschaft werden sich ĂŒberlegen, ob sie sich ein „kostenloses Public Viewing“ leisten wollen.

Die Vereine und die Gemeinde hÀtten das Konzept auch anders entwerfen können.

  • Wir veranstalten zusammen ein „Public Viewing“ – weil wir ein tolles Angebot bieten wollen.
  • Wenn sich das trĂ€gt und allen Spaß macht, wird was draus und viele „Public Viewings“ werden folgen.
  • Wir tragen den Gedanken des „Public Viewing“ in uns – es ist kostenlos.
  • Aber wir haben Kosten und freuen uns, wenn sie unser Angebot wahrnehmen und sich hier versorgen.

Die Zeche zahlen die „Viewer“.

Leider ist die Heddesheimer Variante nichts anderes als ein Kneipen-„Public Viewing“.

Die Freizeithalle wird zur Kneipe, die Veranstalter sehen nicht das Event, sondern den Umsatz. Eintritt frei – jeder Verzehr kostet.

Woran es fehlt ist Vertrauen – in das eigene Angebot und die Menschen.

Der Eintritt ist kostenlos – die Zeche zahlen muss man trotzdem.

Dokumentation:
Presseinformation der Veranstalter
„Public Viewing“ zur WM 2010 in der Heddesheimer Freizeithalle

Heddesheim. Noch sechs Wochen bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in SĂŒdafrika – und die Fußballfans aus Heddesheim und Umgebung können sich auf ein „Public Viewing“ in der Freizeithalle freuen, zu dem die drei Vereine Arbeiter-Turnerbund (ATB), Fußballverein Fortuna und die Turngemeinde (TG) Heddesheim, die Gemeinde Heddesheim und das Gasthaus „Zum Ochsen“ Ladenburg einladen.

Wir zeigen etwa die HĂ€lfte der Spiele der Fußball-WM 2010 in SĂŒdafrika, ganz besonders natĂŒrlich diejenigen mit deutscher Beteiligung. Die Leinwand wird vor Wind und Wetter geschĂŒtzt in der Freizeithalle aufgebaut. Vor der Freizeithalle finden die Besucher Essen und Trinken in einem Biergarten bei der fußballerisch geschmĂŒckten Freizeithalle. Beim Essen gibt es an verschiedenen Spieltagen entsprechend der beteiligten Mannschaften je ein lĂ€nderspezifisches Gericht, so z.B. eine spanische Paella oder „Fish and Chips“, wenn das englische Team spielt.

Der Eintritt zum „Public Viewing“ ist frei. Die Halle wird jeweils etwa eine Stunde vor dem ersten Spiel geöffnet.

Ab dem Achtelfinale (26. bis 29.06.) werden alle Spiele gezeigt. Folgende Vorrundenspiele sind zu sehen:

13.06. 20:30 Uhr Deutschland – Australien.
18.06. 13:30 Uhr Deutschland – Serbien, 16:00 Uhr Slowenien – USA, 20:30 Uhr England – Algerien.
19.06. 13:30 Uhr Niederlande – Japan, 16:00 Uhr Ghana – Australien, 20:30 Uhr Kamerun – DĂ€nemark.
20.06. 13:30 Uhr Slowakei – Paraguay, 16:00 Uhr Italien – Neuseeland, 20:30 Uhr Brasilien – ElfenbeinkĂŒste.
23.06. 16:00 Uhr Slowenien – England, 20:30 Uhr Ghana – Deutschland.
24.06. 16:00 Uhr Slowakei – Italien, 20:30 Uhr Kamerun – Niederlande.
25.06. 16:00 Uhr Portugal – Brasilien, 20:30 Uhr Chile – Spanien.

Die Freizeithalle in der Großsachsener Straße 35 ist mit dem Fahrrad gut zu erreichen, auch ParkplĂ€tze fĂŒr Autos stehen zur VerfĂŒgung. Aktuelle Infos zu den Veranstaltungen gibt es jeweils auch unter www.heddesheim.de.“