Samstag, 23. Februar 2019

Brand in der Viernheimer Straße

K√ľchenbrand – drei Bewohner, ein Nachbar, drei Feuerwehrleute verletzt

Brand, Heddesheim, Viernheimer Straße

Durch einen K√ľchenbrand wurden ersten Informationen zufolge drei Bewohner, ein Nachbar und drei Feuerwehrleute verletzt.

 

Heddesheim, 12. Mai 2013. (red) Um kurz nach 23 Uhr wurde Samstagnacht die Feuerwehr wegen eines Brandes in der Viernheimer Stra√üe alarmiert. Laut Angaben der Polizei wurden insgesamt drei Hausbewohner, ein Nachbar und drei Mitglieder der Feuerwehr durch Einatmen von Rauchgas verletzt. [Weiterlesen…]

Erfolgreiche Bereichs√ľbung der Jugendfeuerwehren

„Gro√übrand“ in der Spedition

Zusammenarbeit ist das Wichtigste bei einem Brandeinsatz.

 

Edingen-Neckarhausen, 29. Juli 2012. (red/la) Am Samstag l√∂schten die Jugendfeuerwehren mehrerer Gemeinden bei ihrer Bereichs√ľbung einen Gro√übrand in der Spedition TTM Trucking. 50 Minuten dauerte die √úbung an der 53 Jugendliche und neun Fahrzeuge beteiligt waren.

Von Reinhard Lask

Gro√üeinsatz in Neu-Edingen: Acht L√∂schfahrzeuge und ein Einsatzleitwagen fahren am Samstag um 11 Uhr auf das Gel√§nde der Spedition TTM Trucking. Hier steht die Lagerhalle bereits lichterloh in Flammen. Kurz darauf erfahren die 53 Jungfeuerwehrm√§nner und -frauen, dass es drei Verletzte zu retten gibt. Au√üerdem steht ein Beh√§lter mit giftigen Chemikalien in der N√§he der Flammen. Dieser muss erst gek√ľhlt und dann au√üer Reichweite gebracht werden.

Zwar ist der Einsatz nur eine Übung, aber die jungen Brandbekämpfer aus Edingen-Neckarhausen, Ilvesheim, Ladenburg, Altenbach und Heddesheim mussten sich beweisen, als wäre alles ein Ernstfall. Rund 50 Zuschauer beobachten den Einsatz auf dem Gelände in angemessener Entfernung.

Kurz nachdem die Alarmmeldung um 11 Uhr eintrifft, setzten sich die L√∂schfahrzeuge in Bewegung. „Die Lagerhalle befindet sich im Vollbrand. Die Jugendfeuerwehr wird in drei Wellen vorsto√üen“, erkl√§rt Pressewart Daniel G√§rtner.

Nach kurzer Lagebesprechung mit der Leitstelle fahren die roten W√§gen auf ihre Positionen, die 53 Jugendlichen rollen 15 gro√üe Schl√§uche. Bald spritzen gro√üe Mengen Wasser auf das Geb√§ude und Gel√§nde. Die j√ľngsten Teilnehmer der √úbung sind zehn Jahre alt.

Das Material mit dem sie arbeiten ist nat√ľrlich nicht kindgerecht. Das zwingt die Kinder und Jugendlichen effektiv zusammenarbeiten zu m√ľssen, um die Aufgaben bew√§ltigen zu k√∂nnen,

sagt Hannes Steffen Henn, Pressewart der Abteilung Edingen. Einige aktive Einsatzkr√§fte sind auch im Einsatz. „Bei Aufgaben die Erwachsene machen m√ľssen, wie zum Beispiel das Fahrzeug lenken sind nat√ľrlich normale Feuerwehrleute im Einsatz“, sagt Henn. Alles was die jungen Wehrleute allein machen k√∂nnen, sollen sie auch schon selbst erledigen k√∂nnen. Dazu geh√∂rt auch die Schutzkleidung und eine Atemschutzmaske anzulegen und die gek√ľhlte Gasflasche zu bergen.

Auf der anderen Seite der Spedition haben die jungen Brandbek√§mpfer bereits eine verletzte Person gerettet, die zwischen zwei Lkws lag.“Menschenrettung hat immer oberste Priorit√§t“, erkl√§rt Henn.

Wenn der Louvre brennt und neben der Mona Lisa ein Mensch liegt, retten wir zuerst den Menschen.

Unter den Zuschauern sind auch Marcus Bien und Sandro Fillbrunn, Mitglieder der Gesch√§ftsf√ľhrung bei TTM Trucking. Auch sie verfolgten gespannt den Einsatz auf ihrem Gel√§nde. Diesmal ist es nur eine √úbung. Im Januar 2011 war die Feuerwehr bei einem echten Einsatz „zu Besuch“. Bei einem „Gefahrgutunfall“ waren damals giftige Chemikalen ausgeflossen. Die Feuerwehr brachte die Lage damals schnell unter Kontrolle. „Danach kam die Idee auf, das Gel√§nde f√ľr √úbungen zu nutzen. Das haben wir gern zur Verf√ľgung gestellt“, sagt Bien. Vorbereitungen f√ľr die √úbung sollten sie nicht treffen. „Wir sollten nichts wegr√§umen, sondern alles genauso lassen, wie es auch im normalen Betrieb bei uns aussehen w√ľrde. Die √úbungsumgebung soll so nat√ľrlich wie m√∂glich sein“, sagt Bien.

Nach rund 50 Minuten ist der Großeinsatz erfolgreich beendet. Die Verantwortlichen und alle anderen Teilnehmer sind zufrieden mit der Tagesleistung. Auch der stellvertrende Kreisjugendfeuerwehrwart David Heid ist zufrieden:

Eine sehr gelungene √úbung. Auch die Kleinsten haben eine tolle Leistung gezeigt.

Die drei Verletzten sind zu dem Zeitpunkt schon l√§ngst wieder wohlauf. Nach der Man√∂verkritik gehen die Einsatzkr√§fte, deren Familien und Besucher zum sogenannten „B-Teil“ √ľber – die erfolgreiche √úbung zu Feiern.

Die Bildergalerie finden Sie im EdingenNeckarhausenblog.de.

Gro√üeinsatzlage in Dossenheim – Feuerwehren des Unterkreises Ladenburg √ľben gemeinsam


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Ansprache und Zuwendung sind wichtig im Notfall.

Dossenheim/Rhein-Neckar, 27. September 2011. (red) Am vergangenen Samstag heulten Einsatzsirenen in Dossenheim. Feuerwehren aus sechs Orten und zwei Werkfeuerwehren mussten Br√§nde l√∂schen und Personen retten. Ein gro√ües Spektakel f√ľr die Bev√∂lkerung, die die √ÉŇďbungseins√§tze interessiert verfolgte, aber auch eine notwendige √ÉŇďbung, um die Zusammenarbeit der Wehren zu verbessern.

Von Hardy Prothmann

W√§hrend die Feuerwehren Dossenheim und Schriesheim gerade einen Brand im katholischen Kindergarten in der Wilhelmstra√üe bek√§mpfen, kommt die Meldung, dass ein Fahrzeug feststeckt. Geparkte Autos verhindern das Durchkommen. Eine Katastrophe im Ernstfall. Die wichtigsten Ausr√ľstungsgegenst√§nde schleppen die Feuerwehrleute zu Fu√ü zum Einsatzort. Kostbare Rettungszeit vergeht. Leider nehmen viele Autofahrer keine R√ľcksicht auf ein gutes Durchkommen der Rettungskr√§fte.

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Vorbereitung und Team-Work.

Im verrauchten Kindergarten werden zwei vermisste Personen gesucht – ein Erwachsener und ein Kind. √ÉŇďber das Fenster wird ein Kind gerettet, der Erwachsene wird versorgt und aus dem Geb√§ude getragen.

Kurz drauf ruft der n√§chste Einsatz. Ein Blitzschlag ist auch hier der Ausl√∂ser. Brannte im Kindergarten der Stromverteilerkasten, ist es in der Schule ein Kabelbrand. Ein Lehrer steckt mit 25 Kindern im dritten Stock fest, sie fl√ľchten sich auf zwei Dachterrassen der Neuberg-Schule. Das Treppenhaus ist ohne Atemschutz nicht passierbar.

Die Drehleitern aus Schriesheim und Ilvesheim bringen sich in Position und holen die Personen in den K√∂rben vom Dach. Eine Person ist so schwer verletzt, dass sie mit der Trage gerettet werden muss. Au√üerhalb des Gefahrenbereichs √ľbernehmen die Rettungsdienste die Verletzten. L√∂schfahrzeuge aus Altenbach, Ursenbach und Ilvesheim und der Firma Metzeler (Edingen-Neckarhausen) werden in Stellung gebracht und der Brand bek√§mpft, w√§hrend parallel die Rettung l√§uft.

Als wären die Wehren nicht schon genug gefordert, kommt der dritte Notruf. Im Neuberg-Schwimmbad hat es einen Chemikalienunfall gegeben. Es hat sich Chlorgas gebildet, ein Hausmeister muss gerettet werden. Mit einem ABC-Erkundungsfahrzeug wird die Lage gecheckt, aus Edingen, Neckarhausen und von den Chemischen Betrieben Ladenburg kommen Löschfahrzeuge zum Einsatzort. Die Dekontaminierungseinheit aus Neckarhausen ist vor Ort. Die Feuerwehr Ladenburg misst die Schadstoffbelastung. Unter Atemschutz wird der Verletzte gerettet.

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Chemieunfall - die Zeit läuft, jede Sekunde zählt.

Der vierte Einsatz findet in der Schulstra√üe, Ecke Bachstra√üe statt. Ein Pkw ist wegen √ľberh√∂hter Geschwindigkeit in eine Mauer geknallt. Der Fahrer ist verletzt und eingeklemmt. Betriebsstoffe laufen aus. Die Heddesheimer Feuerwehr muss das Fahrzeug aufschneiden, bevor sie die Person retten kann. Mit hydraulischem Werkzeug spreizen und zerschneiden sie die Karosserie (des Schrottautos). Als das Dach weg ist, wird der Verletzte f√ľr den Rettung aus dem Auto vorbereitet. Ein Rettungskorsett wird angelegt.

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Rettung - möglichst schonend.

Weit √ľber 100 Kr√§fte sind im Einsatz – die Szenarien vielf√§ltig, aber „alltagstauglich“ – so k√∂nnte es auch in wirklich sein. Die √ÉŇďbung erm√∂glicht es, Schwachstellen zu finden und zu verbessern.

Eine offensichtliche war, dass bei keinem Einsatz alle oder die meisten Wehren des Unterkreises Ladenburg gleichzeitig beteiligt waren – doch nur dann muss man sich auch koordinieren. Sicherlich sind den Fachleuten von den Feuerwehren alle Dinge aufgefallen, die nur Fachleute erkennen k√∂nnen. Immerhin war der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh vor Ort und beobachtete die Eins√§tze. Was ihm nicht auffallen konnte – die verletzte Person auf dem Dach der Schule blieb √ľber lange Minuten hinweg unversorgt und ohne Ansprache, obwohl bereits Feuerwehrkr√§fte auf dem Dach waren. Auch beim Einsatz am Pkw fiel auf, dass ein Feuerwehrmann minutenlang mit einem Noth√§mmerchen die Frontscheibe bearbeitete, um ein Loch f√ľr die S√§bels√§ge zu schaffen, was aber nicht gelang. Ein Schnitt mit der hydraulischen Schere in die A-S√§ule erzeugte dann ein Loch. Mit der S√§bels√§ge (einer Art Stichs√§ge) wurde die verklebte Scheibe dann herausgetrennt.

 

Das sind Details, doch kommt es oft genau darauf an. Im Gro√üen und Ganzen waren die Zuschauer sicherlich beeindruckt vom Einsatzwillen und wie innerhalb k√ľrzester Zeit eine Rettung geplant, aufgebaut und durchgef√ľhrt wird. Und man musste nicht zwei Mal hinschauen, um zu sehen, wie anstrengend das ist. Die verschwitzen Gesichter der Feuerwehrleute zeigten die Strapazen eindeutig.

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Rettung aus schwindeleregenden Höhen.

Unsere Bildergalerie zur √ÉŇďbung finden Sie auf dem Rheinneckarblog.de