Freitag, 22. September 2017

Weste seit 01. Juli Pflicht in Deutschland

Warnweste stets griffbereit haben

Weinheim, 09. Juli 2014. (red/pm) Seit dem 01. Juli sind Warnwesten in Deutschland Pflicht. Die Feuerwehr r√§t deshalb: Warnweste stets griffbereit haben. Hier einige Tipps der Feuerwehr Weinheim. [Weiterlesen…]

Gro√ü√ľbung im Saukopftunnel

Weinheim-√úbungSaukopf-20140308-IMG_4829-001Weinheim/Birkenau/Rhein-Neckar, 09. M√§rz 2014. (red/ld) Wenn es im Saukopftunnel brennt, gibt es nur zwei Fluchtwege: Nach links oder rechts. F√ľr die Feuerwehr und Rettungskr√§fte stellt ein Alarm dort immer wieder vor eine besondere Herausforderung ar. Am Samstag √ľbten die freiwillige Feuerwehr Weinheim und die Freiwillige Feuerwehr Birkenau den Ernstfall im Saukopftunnel, der daf√ľr drei Stunden gesperrt worden ist. Der Tunnel verbindet die beiden Orte – aber auch zwei Bundesl√§nder und damit zwei Systeme. [Weiterlesen…]

150 Liter Säure ausgelaufen

Gefahrguteinsatz „unspektakul√§r“

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Feuerwehr Heddesheim beim Pfenning-Einsatz.

 

Heddesheim, 21. Februar 2014. (red) Die Feuerwehr wurde zu einem Gefahrguteinsatz bei „Pfenning“ alarmiert. 150 Liter Lutensit, ein Grundstoff f√ľr Waschmittel auf Sulfons√§ure-Basis, waren ausgelaufen. Nach rund 1,5-Stunden war der Einsatz vorbei. [Weiterlesen…]

Freiwillige Feuerwehren in Baden-W√ľrttemberg

107.500 Menschen ehrenamtlich im Einsatz

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Die Feuerwehr hilft heutzutage nicht nur bei Br√§nden, sondern ist ein Soforthelfer in Not- und Ungl√ľcksf√§llen.

Rhein-Neckar, 19. November 2013. (red/fw) Damit die Feuerwehr eine hohe Sicherheitsqualit√§t gew√§hrleisten kann, braucht sie viele ehrenamtlich t√§tige Einsatzkr√§fte. In Baden-W√ľrttemberg bieten √ľber 107.500 Menschen in den Gemeindefeuerwehren ihre Hilfe an. [Weiterlesen…]

Gegenseitiges Abschreiben und Agenturhörigkeit sind kein Journalismus

Wenn die Medien Amok laufen

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Der Sender RNF war schnell mit „Amoklauf“ bei der Hand.

Dossenheim/Weinheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 21. August 2013. (red) Das Drama von Dossenheim ersch√ľttert die Menschen in der Region. Ein 71-j√§hriger Mann hatte zwei M√§nner erschossen, f√ľnf weitere Personen verletzt und sich dann selbst get√∂tet. Angeblich sollen die Feuerwehren von einem „Amoklauf“ sprechen. Doch das ist falsch. [Weiterlesen…]

Großeinsatz in Ladenburg

90-jährige Frau nach Rettung verstorben

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Was gibt es da zu glotzen?

 

Ladenburg/Heddesheim/Ilvesheim, 30. Juli 2013. (red) Die 90-j√§hrige Heddesheimerin, die heute vormittag von der Feuerwehr in Ladenburg aus dem Neckar gerettet worden war, ist im Krankenhaus verstorben. Die Polizei geht von einer verzweifelten Lage aus, in der sich die Person befunden hat. [Weiterlesen…]

Ungl√ľck oder Suizidversuch?

Frau aus Neckar gerettet

Ladenburg/Heddesheim, 30. Juli 2013. (red) Gegen 10:30 Uhr wurde heute eine Frau auf H√∂he des Carl-Benz-Museums aus dem Neckar gerettet. Nach ersten Informationen wurden flussaufw√§rts ein Rollator und Ausweisdokumente gefunden. Danach soll es sich um eine 90-j√§hrige Frau handeln, die in Heddesheim lebt. Weshalb die Frau im Wasser war, ist unklar. Vor Ort waren die Feuerwehren Ladenburg und Ilvesheim im Einsatz. Ebenso die Wasserschutzpolizei. M√∂glicherweise k√∂nnte es sich um einen Selbstt√∂tungsversuch handeln – wir berichten nach, sobald uns genauere Informationen vorliegen. [Weiterlesen…]

Ein Unfallbeteiligter fl√ľchtig, Zeugen gesucht

Schwerer Verkehrsunfall auf der K4133

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Weinheim/Heddesheim, 26. Juli 2013. (red/pol) Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagabend auf der Kreisstra√üe 4133 bei Muckensturm. Gegen 18:20 Uhr wollte der bislang unbekannte Fahrer eines Pkw, der auf der K 4133 vom Kreisel Muckensturm kommend in Richtung Weinheim unterwegs war, an einem kreuzenden Feldweg einem Fahrradfahrer das Passieren der Kreisstra√üe erm√∂glichen. Hierzu hielt der Unbekannte sein Auto an sowie ein weiteres Fahrzeug. Danach √ľberholte ein weiteres Fahrzeug, rammte den Fahrradfahrer und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. [Weiterlesen…]

Treffen der Partnerschaftskommission

Überraschend viele Aktivitäten

Nogent Chateau

Schloss in Nogent Le Roi Foto: mit freundlicher Genehmigung der französischen Partner

Heddesheim, 11. Juli 2013. (red/sw) Trotz des warmen Wetters kamen die Mitglieder der Partnerschaftskommision Heddesheim – Nogent Le Roi zahlreich zur Sitzung am vergangenen Dienstag.

Von Susanne Warmuth

Nogent Kirche

Kirche in Nogent Le Roi. Foto: Michel Modain

Ja, ich wu√üte nat√ľrlich als in Heddesheim verwurzelte B√ľrgerin, dass Heddesheim ein Partnerschaft mit dem Kanton Nogent Le Roi in Frankreich eingegangen ist – irgendwann einmal – den Nogent Le Roi Platz gibt es schlie√ülich schon seit meiner Kindheit. Ab und zu kommen die Franzosen zu Besuch und manchmal fahren Gruppen aus Heddesheim nach Frankreich. Das war bis gestern Abend mein Wissen √ľber die Beziehung von der Gemeinde Heddesheim zu ihrem Partner-Kanton in Frankreich.

Ich wurde mehr als √ľberrascht, wie aktiv diese Partnerschaftsbeziehung zu Nogent Le Roi in Wirklichkeit ist. Julien Christof, Hauptamtsleiter in Heddesheim schien eine nicht enden zu wollende Liste zu besitzen, auf der die verschiedenen Aktivit√§ten von Gruppen und Vereinen in Sachen Partnerschaft mit Nogent Le Roi aufgef√ľhrt waren. [Weiterlesen…]

Gro√ü√ľbung der Feuerwehren in der Schlossschule Ilvesheim

„Sie sehen aus wie Marsmenschen“

Im Innern der Schlossschule war es dunkel und verraucht. 31 Menschen mussten bei der Übung so schnell wie möglich aus dem Gebäude geschafft werden. Den Rauch simulierten die Feuerwehrleute mit einer Folie vor den Masken.

Im Innern der Schlossschule war es dunkel und verraucht. 31 Menschen mussten bei der Übung so schnell wie möglich aus dem Gebäude geschafft werden. Den Rauch simulierten die Feuerwehrleute mit einer Folie vor den Masken.

 

Ilvesheim, 18. Juni 2013. (red/ld) Ein Einsatz der besonderen Art erwartete die Feuerwehrleute am vergangenen Samstag, 15. Juni. Um 14:00 Uhr wurde die Feuerwehr Ilvesheim alarmiert: In der Schlossschule ist ein Brand im Erdgeschoss der Abteilung f√ľr geistig behinderte Menschen ausgebrochen. 40 Kinder werden dort von 40 Lehr- und Fachkr√§ften betreut und unterrichtet. Die Lage ist dramatisch: Die Feuerwehren Ladenburg, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Schriesheim-Altenbach und Dossenheim sowie der Werksfeuerwehr CBL und der Berufsfeuerwehr Mannheim werden alarmiert. Ebenso das DRK Ilvesheim, die Schnelleinsatzgruppen von DRK und Johanniter und die Polizei. Insgesamt sind 33 Fahrzeuge und 130 Helfer im Einsatz. Zahlreiche B√ľrgerinnen und B√ľrger verfolgen die Rettungsaktion. Wir haben Eindr√ľcke von der √úbung gesammelt. [Weiterlesen…]

Gasautos in der Metropolregion: (K)eine Zeitbombe?

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 13. März 2013. (red/zef). Ein vermeintlich ungefährlicher Auffahrunfall ereignete sich am 29.08.2012 in Passau: Niemand wurde schwer verletzt. Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge war gering, betrug zwischen 30 und 40 km/h. Aber eines der Fahrzeuge war ein Gasauto und der Tank wurde beschädigt. In kürzester Zeit bildete sich ein explosives Gas-Luft-Gemisch, was von der Polizei aber nicht erkannt worden ist. Gesichert wurde die Unfallstelle erst, nachdem die Feuerwehr angerückt und die gefährliche Situation erfasst hatte. Vorbereitet war man darauf allerdings auch bei der Passauer Feuerwehr nicht. Die Gefahrenstelle konnte nicht unmittelbar entschärft werden. Wie sind die Feuerwehren und Polizeistationen in der Metropolregion auf solch einen Fall vorbereitet? [Weiterlesen…]

Erste-Hilfe-Apps im Test - auch lokal

Helfen – ja, aber mit dem Smartphone?

Unser Testsieger: Die Erste-Hilfe-App des Samariterbund √Ėsterreich

 

Rhein-Neckar, 01. März 2013. (red/jkr) Ob Verkehrsunfall, verschluckte Erdnuss oder Herzinfarkt Рurplötzlich muss man Ersthelfer sein. Und dann? 73 Prozent der Menschen haben Angst, etwas falsch zu machen. Nicht unberechtigt, denn nur 3,5 Prozent der Befragten konnten die richtige Reihenfolge der zu treffenden Maßnahmen an einem Unfallort nennen. Können Erste-Hilfe-Apps im Notfall helfen? Wir haben einige unter die Lupe genommen.

Von Johanna Katharina Reichel

Wer hat nicht schon einmal auf der Autobahn im Stau gestanden, weil ein Unfall passiert ist? Wer hat nicht schon einmal im Freundes- oder Bekanntenkreis von einem Herzinfarkt gehört? Wer hat nicht als Kind irgendetwas angestellt, was ihn oder sie in Gefahr brachte?

Jedem von uns kann fr√ľher oder sp√§ter in eine Situation kommen, in der wir als Ersthelfer gefragt sind. Doch liegt bei rund 40 Prozent der Erste-Hilfe-Kurs schon √ľber zehn Jahre zur√ľck. Das ergab eine Studie des Samariterbunds √Ėsterreich. Viele Rettungsorganisationen haben daher so genannte ‚ÄúErste-Hilfe-Apps‚ÄĚ rausgebracht, die den Laien zur Ersthilfe ermutigen sollen. [Weiterlesen…]

B√ľrgermeister Kessler will keinen Schriftzug am Feuerwehrhaus

Das Feuerwehrhaus wird energetisch saniert, einen neuen MTW gibt’s extra

Heddesheim, 22. Februar 2013. (red/ld/zef) Das Feuerwehrhaus wird energetisch saniert. Nach der Sanierung soll der Energieverbrauch des Feuerwehrhauses die vorgeschriebenen H√∂chstgrenzen um 30 Prozent unterschreiten. Den Zuschlag f√ľr die Sanierung erhielten Metallbau Kaiser aus Mannheim und L. Bauer aus Bergrheinfeld. Im Fuhrpark des Feuerwehrhauses steht auch bald ein neuer Mannschaftstransportwagen (MTW).

Von Lydia Dartsch und Ziad-Emanuel Farag

Das Feuerwehrhaus wird energetisch saniert. Das Dach wird mit Edelstahlblechen versehen, rollnahtverschwei√üt, abgedichtet und ged√§mmt. Im Feuerwehrhaus werden des Weiteren neue Fenster eingebaut. [Weiterlesen…]

Nach Brandversuchen im Saukopftunnel bleiben Ergebnisse offen

Ernstfall geprobt – und jetzt?

Der Rauch wurde aus dem Tunnel geblasen – das L√ľftungssystem saugte ihn wieder an. Ist das im Sinne des Erfinders?

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 21. Dezember 2012. (red/aw) Vor fast genau einem Monat wurde es hei√ü im Saukopftunnel. Um die Funktionst√ľchtigkeit der Sicherheitseinrichtungen und der Rettungsstollenl√ľftung im Brandfall zu pr√ľfen, wurde der Ernstfall geprobt. Die Brandversuche wurden durch das Institut f√ľr Industrie√§rodynamik aus Aachen (IFI) durchgef√ľhrt. Das Regierungspr√§sidium Kalrsruhe hat bisher keine Ergebnisse der Pr√ľfung ver√∂ffentlicht. Ein nicht ganz einwandfreier Rauchabzug vor Ort lie√ü aber auf ein Problem mit der L√ľftungsanlage schlie√üen. Der Pressestelle vom Regierungspr√§sidium ist davon allerdings nichts bekannt.

Fotos: Ralph Urbach
Text: Alexandra Weichbrodt

Es qualmte, dampfte und rauchte: Die Brandversuche im Saukopftunnel am 24. November 2012 boten beeindruckende Bilder. Doch welche Erkenntnisse gewonnen wurden, ist bisher nicht bekannt. Im Vorfeld hie√ü es von Seiten des Regierungspr√§siduiums, dass der Test dazu diene, den Saukopftunnel auch k√ľnftig den aktuellen Sicherheitsvorschriftne anzupassen.

Die Feuwerwehr und weitere Einsatzkräfte sowie Betriebspersonal sollten mit dieser Übung auf die Gegebenheiten während eines Brandes vorbereitet werden, um in Zukunft bestmöglich auf diese Situation reagieren zu können.

Durchgef√ľhrt wurden vier Brandeversuche an zwei Stellen des 2715 Meter langen Tunnels. Hitze und Rauch wurde mitttels regelbaren Propangasbrennern und Rauchmaschinen, die ungiftiges medizinisches Wei√ü√∂l verdampften, erzeugt. Diese l√∂sten die Brandmelder im Tunnel aus und simulierten den Ernstfall. Durch die Brandrauchentl√ľftung sollte der – bei diesem Test ungiftige – Rauch aus dem Tunnel abgesaugt und hinaus gef√ľhrt werden. Allerdings saugten die L√ľftungssch√§chte den ausgetretenen Rauch direkt wieder an und f√ľhrten ihn als vermeintliche „Frischluft“ wieder dem Tunnel zu.

Ein Test ohne Ergebnisse?

Ein Problem, dass im Ernstfall katastrophale Folgen h√§tte. Unser Fotograf vor Ort wurde Zeuge des ungeschickten L√ľftungssystems. Doch bei den Verantwortlichen ist das Problem entweder nicht wahrgenommen worden oder aber es wurde nicht kommunziert. Denn der Pressestelle des Regierungspr√§sidiums war bis heute nicht bekannt, dass bei den Brandversuchen technische Probleme aufgetreten w√§ren.

Vielleicht will man die gewonnen Erkenntnisse derzeit auch einfach nicht teilen, da der Saukopfttunnel in der Vergangenheit schon f√ľr viele schlechte Nachrichten sorgte. Vermehrte Vollsperrungen in den letzten Monaten strapazierten die Nerven der Autofahrer sehr. Es ist nahezu ein „Never-Ending-√Ąrger“ mit dem Saukopftunnel. (Anm. d. Red.: Wir berichteten.)

Sicherheitsnachr√ľstungen in H√∂he von 37 Millionen Euro

Aber Sicherheit muss sein. Denn Tunnelunf√§lle haben in der Vergangenheit immer wieder zahlreiche Opfer gefordert. Seit den 90er Jahren wurden die Sicherheitsvorschriften daher massiv versch√§rft. Der Saukopftunnel musste bereits im Jahr 2008 ein vom Bund verordnetes Nachr√ľstungsprogramm durchf√ľhren, um die Sicherheitsstandards zu erf√ľllen. So wurde u.a. das gesamte L√ľftungssystem konzeptionell erneutert und Brandklassen in der Zwischndecke installiert. Diese sollten sich im Brandfall √∂ffnen und den Rauch gezielt absaugen. Kosten hierf√ľr: ca. 11.6 Millionen Euro.

Weitere Verbesserungen der Sicherheitsvorkehrungen folgten. Seit 2009 wird ein Fluchstollen gebaut. F√ľr den kompletten Fluchtstollen werden voraussichtlich Kosten in einer Gr√∂√üenordnung von rund 26 Millionen Euro f√§llig, von denen allein 23 Millionen Euro f√ľr den Rohbau angefallen sind. Die Kosten f√ľr die betriebstechnische Einrichtung werden sich dann noch einmal auf etwa 3 Millionen Euro belaufen.

Die Gesamtkosten der Nachr√ľstungen des Hauptstollen sowie der Bau des Fluchtstollen liegen also bei etwa 37 Millionen Euro. Sicherheit ist teuer. Daher bleibt zu hoffen, dass diese dann auch zuverl√§ssig gew√§hrleistet ist.

Ein Fahrzeugbrand wurde bei dem Test der Sicherheitseinschrichtungen Ende November simuliert.

 

Weitere Bilder der Brandversuche im Saukopftunnel finden Sie in einer Bildergalerie auf weinheimblog.de.

Image-Film der Feuerwehr lässt Flammen aus der Karl-Drais-Schule schlagen

Hurra, hurra, die Schule brennt

Im Imagefilm der Feuerwehr Heddesheim brennt es in der Karl-Drais-Schule. Dieser Brand ist eine Computeranimation und zeigt keine echten Flammen.

 

Heddesheim, 18. Dezember 2012. (red) Der neue Imagefilm der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim steht seit einiger Zeit im Netz und feiert die Feuerwehrleute in einer Art Heldenepos. Schnelle Schnitte, dramatische Musik, Action pur. Ein Image, als eine Ansehen ist wichtig Рfragt sich nur, mit welchen Mitteln man arbeitet. Gehört ein simulierter Brand dazu?

Von Hardy Prothmann

Der Imagefilm der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim hatte schon kurz nach Ver√∂ffentlichung Probleme und musste zur√ľckgezogen werden. Was genau der Grund war, hat die Feuerwehr nicht kommuniziert. Die aktuelle Version ist aber nicht weniger problematisch. Ab Sekunde 0:58 schlagen spektakul√§r-lodernde Flammen bedrohlich aus einem Geb√§ude. Dicker, schwarzer Rauch qualmt √ľber den Flammen.

Dabei handelt es sich, wie kurz drauf im Film ebenfalls zu sehen ist, um die Karl-Dreis-Schule in Heddesheim. Das Problem: Die Bilder sind nicht echt. Diese Flammen sind animiert – eine Computersimulation. Reine Fiktion also – aber eine, die durchaus problematisch sein k√∂nnte. Erstens gibt es keinerlei Hinweise auf die Animation. Der Betrachter muss annehmen, dass es sich um ein echtes Geschehen handelt. Wirkt doch sonst auch alles „echt“ in diesem Film. Und zweitens: Was, wenn hier jemand auf „Ideen“ gebracht wird?

Der Film wurde bei youtube eingestellt und ist ausweislich des Z√§hlers schon √ľber 4.000 Mal gesehen worden. Produziert wurde der Film vom Feuerwehrmann Robin Birr. Verantwortlich aber sind Kommandant Dieter Kielmayer sowie als Verwaltungschef B√ľrgermeister Michael Kessler.

Gemeinderat genehmigt Ausschreibung

Individualistischer „Einsatzleitwagen“

Heddesheim, 23. November 2012. (red) Der Gemeinderat stimmt der √∂ffentlichen Ausschreibung der Ersatzbeschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs f√ľr die Freiwillige Feuerwehr Heddesheim zu. Eigentlich wird ein Einsatzleitwagen (ELW) ben√∂tigt – tats√§chlich aber aus Kostengr√ľnden ein Mannschaftstransportwagen (MTW) angeschafft, der umger√ľstet wird.

Der Einsatzleitwagen weist altersbedingt M√§ngel auf – deshalb muss das Fahrzeug ersetzt werden. Im Dezember 2011 stellte die Gemeinde einen F√∂rderantrag beim Rhein-Neckar-Kreis. Dieser wurde aber abgelehnt, da es Zusch√ľsse nur f√ľr Gemeinden √ľber 15.000 Einwohner gibt oder wenn sich f√ľnf Kommunen bei der Anschaffung zusammenschlie√üen. Dies ist bei einem Einsatzleitwagen nat√ľrlich nicht sinnvoll.

Um Kosten zu sparen, geht die Gemeinde in Abstimmung mit der Feuerwehr einen ungew√∂hnlichen Weg. Auf Vorschlag von Kommandant Dieter Kielmayer, der auch CDU-Gemeinderat ist, soll ein Mannschaftstransportwagen angeschafft und umger√ľstet werden: „Es gibt Nice-to-have und Must-have, wir bestellen nur Must-have“, sagte Kielmeyer in der Sitzung.

F√ľr die Anschaffung des MTW erh√§lt die Gemeinde einen Zuschuss von 12.000 Euro. Insgesamt sind Mittel von 95.000 Euro vorgesehen. Fahrzeug und Ausbau werden getrennt ausgeschrieben, um auch hier Kosten einsparen zu k√∂nnen. Die Idee ist nicht neu: Auch die Stadt Schriesheim hatte im vergangenen Jahr einen MTW mit Funktechnik, Tisch und PC in zwei Losen ausgeschrieben.

Verkehrsunfall zwischen Heddesheim und Ladenburg

Pkw-Fahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

 

Ladenburg/Heddesheim, 18. September 2012. (red/pol) Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am fr√ľhen Montagabend, gegen 17:10 Uhr, auf der Landesstra√üe 631 zwischen Ladenburg und Heddesheim. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 75-j√§hriger Pkw-Fahrer aus Richtung Abfallanlage kommend die Heddesheimer Stra√üe, um dann, in H√∂he Neuzeilsheim, nach rechts auf die L631 einzubiegen.

Information des Polizeipräsidiums Mannheim:

„Vermutlich √ľbersah der Mann hierbei den auf der L631, Richtung Ladenburg fahrenden Kleintransporter eines 34-J√§hrigen. Nachdem der Senior an der Einm√ľndung die Vorfahrt missachtet hatte, kam es zum Zusammensto√ü zwischen den beiden Fahrzeugen.

Beide Autos wurden total beschädigt. Der Unfallverursacher wurde zudem in seinem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Lebensgefahr wurde seitens des behandelnden Notarztes nicht ausgeschlossen.

Der √§ltere Mann wurde mit einem Rettungswagen in ein Mannheimer Krankenhaus eingeliefert und dort station√§r aufgenommen. W√§hrend der Unfallaufnahme und der Bergungsma√ünahmen war die L631 voll gesperrt. Der Verkehr wurde √∂rtlich umgeleitet.“

Muckensturm

Wohnwagen brennt aus

Heddesheim/Muckensturm, 16. Juli 2012. (red/fw) Die Feuerwehr hat in Muckensturm einen größeren Brandschaden verhindert Рein Wohnwagen allerdings brannte komplett aus.

Information der Feuerwehr Heddesheim:

„Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr zu einem Wohnwagenbrand nach Muckensturm alarmiert. Vor Ort brannte der Wohnwagen bereits in voller Ausdehnung und griff auf einen angrenzenden Stall √ľber. Im Einsatzverlauf waren 8 Trupps unter Atemschutz im Einsatz.

Um ein weiteres √úbergreifen auf eine Scheune zu verhindern wurden 2 Trupps mit einem C Rohr zur Riegelstellung eingesetzt.Um alle Glutnester abl√∂schen zu k√∂nnen mussten mehrere Quaderballen Stroh auseinander gezogen werden.“

Einsatzszenario: Edeka-Standort mit mehreren Feuern

Unterkreis Ladenburg √ľbt in Heddesheim

Heddesheim, 03. Mai 2012. Am Samstag, 05. Mai 2012, findet um 14:00 Uhr eine √úbung des Unterkreises der Feuerwehren in Heddesheim statt. Zum Unterkreis Ladenburg geh√∂ren folgende Wehren: Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Ilvesheim, Ladenburg, Schriesheim, Schriesheim-Altenbach, Schriesheim-Ursenbach, Werkfeuerwehr CBL, Werkfeuerwehr Metzeler. Zudem nehmen die Wehren aus Hirschberg und Viernheim teil. Ge√ľbt wird auf dem Edeka-Gel√§nde, die Bev√∂lkerung ist ab 14:00 Uhr eingeladen, die √úbung live vor Ort zu verfolgen.

„Manchmal ist es ganz sch√∂n knapp“

Nur wenige Zentimeter Platz blieb zwischen parkenden Pkw¬īs und den Feuerwehrfahrzeugen in Heidelberg-Pfaffengrund. Foto: Marco Priebe

 

 

Rhein-Neckar/Heidelberg-Pfaffengrund, 29. Januar 2012. Ren√© Priebe ist freier Kamerareporter, arbeitet f√ľr Fernsehsender wie SWR, ZDF, RTL, Zeitungen und auch f√ľr unsere Redaktion. Er ist in der Region gut vernetzt und oft sehr schnell vor Ort, wenn etwas passiert ist. Und er stellt fest, dass die Einsatzkr√§fte oft durch parkende Autos behindert werden – jede Behinderung kann im Ernstfall fatale Folgen haben.

 

Von René Priebe

Der aktuelle Feuerwehreinsatz am Mittag in der Pfaffengrund Straße zeigte es deutlich, wie eng es werden kann wenn die Feuerwehr kommt.

Nur wenige Zentimeter war zwischen den parkenden Autos und der Löschfahrzeuge noch Platz um an den Einsatzort zu kommen, das Parken ist hier allerdings erlaubt.

Gl√ľcklichweise musste die Feuerwehr kein Feuer l√∂schen, da der Wohnungseigent√ľmer den kleinen Brand bereits selbst√§ndig l√∂schen konnte.

Aber man stelle sich mal vor, ¬†ein Haus steht im Vollbrand, Menschenleben sind in Lebensgefahr und m√ľssen gerettet werden, die Drehleiter wird dringend ben√∂tigt und es ist kein Durchkommen…

Nein, ich stelle es mir lieber nicht vor, da ich auch in so einer engen Stra√üe in Pfaffengrund wohne. Aber jeder sollte sich einmal Gedanken dar√ľber machen und vielleicht muss auch gehandelt werden, bevor es zu einer Katastrophe kommt.

 

Information der Polizei zum Einsatz:

„Heidelberg-Pfaffengrund: Technischer Defekt verursacht Feuerwehreinsatz

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet am Sonntagmittag die Sp√ľlmaschine eines Einfamilienhauses in der Pfaffengrundstra√üe in Brand. Der Hauseigent√ľmer entdeckte das Feuer gegen 14.30 Uhr und alarmierte sofort die Feuerwehr.

Doch diese musste nicht mehr eingreifen, da der 42-jährige den Brand selbständig löschen konnte. Vorsichtshalber wurden er und die anderen vier Familienmitglieder wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 500,- Euro.

Quelle: Polizei Heidelberg, Stand: 29.01.12, 16.20 Uhr“

Siehe auch unseren Text:

Zugeparkte Stra√üen: ‚ÄěWenn es hier mal brennt, sind wir machtlos.‚Äú

Youtube-Video √ľber einen „engen“ Einsatz: