Sonntag, 23. Februar 2020

„Verkehrliche Herausforderung“

Das Parkleitkonzept zum Xavier-Naidoo-Konzert. Quelle: Stadt Ladenburg

Das Parkleitkonzept zum Xavier-Naidoo-Konzert. Quelle: Stadt Ladenburg

Ladenburg/Rhein-Neckar, 30. Mai 2013. (red/pro) Das Polizeirevier Ladenburg ist auf den Besucherverkehr zum Open-Air-Konzert von Xavier Naidoo gut vorbereitet – trotzdem rechnet man mit Behinderungen, weil die Stadt „verkehrlich“ nicht auf einen solchen Andrang eingerichtet ist. Vor allem in der Zeit zwischen 16:00-19:00 Uhr und bei der Abreise zwischen 23:00 Uhr bis Mitternacht wird es am Freitag zu Behinderungen kommen. [Weiterlesen…]

Polizeirevierleiter Frank Hartmannsgruber zufrieden mit der Mai-Nacht

„Großes Lob an die Jugendlichen“

Revierleiter Frank Hartmannsgruber (links) mit zwei Kollegen im Lagezentrum des Reviers am Montagabend - hier wird geplant und der Einsatz fĂŒr die Nacht koordiniert.

 

Ladenburg, 02. Mai 2012. (red) Keine besonderen Vorkommnisse – so lĂ€sst sich aus Sicht des Ladenburger Polizeirevierleiters Frank Hartmannsgruber die Bilanz der jugendlichen Mai-Feiern ziehen. Zwölf Beamte waren zusĂ€tzlich im Einsatz – das Revier setzt erfolgreich auf PrĂ€vention.

Von Hardy Prothmann

„Aus unserer Sicht verliefen die Feiern sehr ruhig und ich möchte die Jugendlichen ausdrĂŒcklich loben“, sagt Frank Hartmannsgruber am spĂ€ten Vormittag des ersten Mai.

Das kann man gerne zurĂŒckgeben und die Arbeit der Polizei loben, die unter dem neuen Chef sehr kontaktfreudig und prĂ€ventiv lĂ€uft. Frank Hartmannsgruber setzt auf öffentliche PrĂ€senz, egal ob Fußstreifen, Sichtbarbkeit bei Festen, reprĂ€sentativen Terminen oder eine kontinuierliche Pressearbeit.

Wie alle Dienststellen, so ist auch in Ladenburg die Besetzung knapp. Das Revier hat einen großen Einzugsbereich – insbesondere Edingen-Neckarhausen ist wegen der langen Anfahrt sehr „zeitintensiv“. Trotzdem spart der Polizeirat nicht an Zeit an der falschen Stelle. Die zwölf zusĂ€tzlich eingesetzten Beamte sprechen schon frĂŒh am Abend Jugendliche im Stadtgebiet Ladenburg an und tauchen auch in den anderen Gemeinden dort auf, wo sich Jugendliche aufhalten können.

Klare Linie

Es wird das GesprĂ€ch gesucht, es wird deutlich gemacht, dass die Polizei keine Feier behindern möchte, aber auch klar gemacht, dass das an Bedingungen geknĂŒpft ist. Reine Ruhestörung, keine VermĂŒllung, Alkohol und Zigaretten nur „passend“ zum Alter. Die Jugendsachbearbeiter der Polizei wissen, wie sie die Jugendlichen ansprechen mĂŒssen und dieses Konzept geht auf: „Wir fahren eine klare Linie – fröhlich feiern ist definitiv gewĂŒnscht und erlaubt, solange der Rahmen eingehalten wird.“ Der Revierleiter berichet, dass sich die Jugendlichen sehr höflich und umgĂ€nglich gezeigt hĂ€tten.

WĂ€hrend in den zwei vergangenen Jahren (fĂŒr Hartmannsgruber ist es die dritte Walpurgisnacht gewesen) wetterbedingt auch eher wenig „polizeilich“ aufgefallen war, rechnete man aktuell eventuell mit mehr Abeit, da die Temperaturen mild waren und damit auch mehr „draußen“ los sein wĂŒrde. Doch die mehreren hundert Jugendlichen beließen es beim Feiern: „Wir haben mit der Stadt ausgemacht, dass die Festwiesen beleuchtet bleibt“, sagt Frank Hartmannsgruber. Der Effekt ist klar: Einerseits stolpern die Jugendlichen nicht im Dunkeln rum und andererseits bietet die Dunkelheit auch keinen „Schutz“ vor ĂŒbertriebenem Blödsinn.

Wenig AuffÀlliges

Ein paar Vorkommnisse gab es dennoch, aber kaum auffĂ€lliger als sonst. In Edingen-Neckarhausen gab es zwei SachbeschĂ€digungen. In Seckenheim und Heddesheim je eine Ruhestörung, in Ilvesheim wurde ein betrunkener Autofahrer gestoppt, der keinen FĂŒhrerschein hatte, dafĂŒr aber auch noch falsche Kennzeichen am Fahrzeug. Eine weitere Trunkenheitsfahrt wurde in Heddesheim festgestellt und eine SachbeschĂ€digung klĂ€rte der Chef selbst auf: „Ich war gerade auf dem Weg zum Revier, als vor mir ein Jugendlicher gegen einen Autospiegel getreten hat“, sagt Frank Hartmannsgruber. Die von ihm herbeigerufene Streife konnte den Jugendlichen dann fußlĂ€ufig kontrollieren. Der junge Mann muss mit einer Anzeige rechnen. Eine Körperverletztung mussten die Beamten noch aufnehmen – unterm Strich eine fast normale Nacht.

PrÀsenz und Kontakt sind dem Revierleiter Hartmannsgruber sehr wichtig - er selbst ist oft vor Ort: "Ich will mir selbst ein Bild machen."

 

Saufgelage in Heidelberg – maue Party in Ladenburg


Merian-Realschul-AbgÀnger feiern auf der Festwiese. Bild: ladenburgblog.de

Ladenburg/Heidelberg/Rhein-Neckar, 11. Mai 2011 (red/pol) Die Realschulabschlussfeier artete in Heidelberg zu einem Saufgelage aus. 25 Anzeigen, auffallend viele sehr betrunkene SchĂŒlerinnen und SchĂŒler beschĂ€ftigten Polizei und Rettungsdienste. In Ladenburg kamen rund 80 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in der „Hochphase“ am Nachmittag auf die Festwiese – ohne ZwischenfĂ€lle.

Von Hardy Prothmann

Abends um 20:00 Uhr ging es eher ruhig zu auf der Festwiese. Etwas ĂŒber 30 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler feierten hier noch ihren Realschulabschluss. Die meisten gehen/gingen zur Merian-Realschule, ein Gruppe von Seckenheimer RealschĂŒlern war auch vor Ort.

Und die Polizei schaute regelmĂ€ĂŸig vorbei: „Nervt ein bisschen“, meint ein MĂ€dchen, sagt aber auch: „Die sind aber schon nett gewesen.“ Ein SchĂŒler aus Heddesheim bestĂ€tigt: „Keine Probleme, die gucken halt, das man nichts „Hartes“ dabei hat. Ist ja auch ok so.“

Viele sind ein wenig enttĂ€uscht und hatten sich eine grĂ¶ĂŸere Party erhofft: „Wir haben das extra beim BĂŒrgermeister angemeldet und durften dann ja auch, aber vielleicht haben sich einige nicht getraut oder keinen Bock auf Stress gehabt.“

Vergangenes Jahr wurde am spĂ€ten Nachmittag das Rundklo demoliert – mehrere tausend Euro Sachschaden waren das Ergebnis einer alkoholisierten Zerstörungswut von zwei SchĂŒlern. Damit war „Schluss mit lustig“ – seitdem wird stĂ€rker kontrolliert.

Auch Seckenheimer SchĂŒler feierten auf der Festwiese: "War etwas mau."

Das Konzept des Revierleiters Frank Hartmannsgruber geht auf: regelmĂ€ĂŸige PrĂ€senz und aktive Ansprache der Jugendlichen hat fĂŒr Ruhe in Ladenburg gesorgt: Hexennacht, Altstadtfest und gestern die Realschulfeier kamen ohne Exzesse und Zerstörungen, Gewalt und KrankenhausfĂ€llen aus: „Die sollen feiern, ich wĂŒrde das auch wollen“, sagt der Revierleiter: „Aber es muss im Rahmen bleiben.“

Heißt ĂŒbersetzt: Party ja – Rambazamba nein. Eigentlich schade, dass viele SchĂŒlerinnen und SchĂŒler die Party deshalb „etwas mau“ fanden. Hey – freut Euch. Schule geschafft ist doch toll. Und man kann sich auch ohne Alk freuen. Man kann aber auch ein Bierchen trinken und sich entspannen, Spaß miteinander haben. Stockbesoffen in der Gegend rumzufallen ist alles andere als cool.

Wie es in Heidelberg zugegangen sein muss, beschreibt dieser Polizeibericht:

„FrĂŒher da – schneller betrunken – frĂŒh wieder weg, so verlief in KĂŒrze der „Besuch“ vieler RealschĂŒler aus Heidelberg und dem gesamten Rhein-Neckar-Kreis nach den schriftlichen PrĂŒfungen am Dienstag ab der Mittagszeit. Und manch einer muss mit einem „Nachspiel“ rechnen.

25 Anzeigen, davon 14 wegen des Genusses von „harten“ Spirituosen (ĂŒberwiegend Wodka!) und elf wegen Rauchens, sowie in einem Fall der Besitz von Marihuana, diese Bilanz zog die Polizei alleine auf dem Bismarckplatz am Dienstagmittag.

Das Ziel der 15 – 17-JĂ€hrigen war wie alle Jahre das Neckarvorland. Und mancher schaffte es gerade mal bis zum Hauptbahnhof. In einem WartehĂ€uschen schlief ein 17-JĂ€hriger aus Sandhausen seinen Rausch aus. Er wurde, wie noch viele Andere, von den verstĂ€ndigten Eltern abgeholt.

Schon um 14 Uhr wurde ein 16-jĂ€hriger SchĂŒler mit ĂŒber 1,2 Promille auf die Wache gebracht, es sollte nicht der letzte sein. Einem 17-JĂ€hrigen aus Wiesloch wurde um 13.40 Uhr die Wodkaflasche weggenommen, der informierte Vater „verlangte“, dass die Flasche ausgeschĂŒttet wird. Im Endeffekt ohne Erfolg, um 17.00 Uhr fiel der Jugendliche mit ĂŒber 1,1 Promille wieder auf dem Bismarckplatz auf.

Gegen 15 Uhr erreichte die Party auf dem Neckarvorland mit etwa 600 SchĂŒlern den Höhepunkt. Durch zu starken Alkoholkonsum kam es bei vielen Jugendlichen zu „TotalausfĂ€llen“. Drei Jugendliche mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein MĂ€dchen musste notĂ€rztlich versorgt werden, um die anderen SchĂŒler kĂŒmmerten sich die SanitĂ€ter. Insgesamt hatte das DRK – zwei NotĂ€rzte und ĂŒber 20 SanitĂ€ter – bis zum Abend 21 EinsĂ€tze zu leisten, ab 17 Uhr musste das DRK ein Einsatzzelt auf dem Neckarvorland aufbauen.

Etwa ab 15.30 Uhr setzte die Abwanderungswelle ein, kurz nach 19 Uhr waren noch etwa 100 Feiernde auf der Neckarwiese.

ZurĂŒck blieb eine „MĂŒllhalde“, zahlreiche Bewohner beschwerten sich ĂŒber erbrechende und pinkelnde SchĂŒler in ihren VorgĂ€rten. Die Toilettenanlage unterhalb der Theodor-Heuss-BrĂŒcke musste mehrfach kurzfristig geschlossen werden und konnte erst nach erfolgter Reinigung wieder geöffnet werden.

Auch die Feuerwehr war im Einsatz, direkt am Neckarufer musste ein brennender Abfalleimer gelöscht werden.
Die Polizei hatte in den Spitzenzeiten etwa 40 Beamte im Einsatz.“

Fazit eines solchen Einsatzes: Jede Menge Kosten fĂŒr den Staat. Geld, dass man besser in Schulbildung einsetzen kann. Jede Menge Anzeigen. Jede Menge Ärger. Und ganz sicher ein Grund, ĂŒber ein Verbot solcher „Parties“ nachzudenken.

Das Nachsehen haben die, die in den nĂ€chsten Jahren feiern wollen. Die dĂŒrfen nicht oder nur unter Auflagen. Die diesjĂ€hrigen AbgĂ€nger haben das „leidvoll“ erfahren. Die Party war in ihren Augen leider „mau“ – Schuld daran, dass weniger los war, waren vor allem zwei Randalierer, die allen anderen den Spaß verderben.

Den Jugendlichen kann man nur wĂŒnschen: Feiert Eure Parties – aber nicht bis zum Anschlag. Denn irgendwann ist leider Schluss mit lustig. Und das ist schade. FĂŒr alle.

PUR gut, Wetter gut „und das ist gut so“

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 03. Juni 2010. Das erste PUR-Konzert der Open-Air-Saison 2010 war in Ladenburg – und das war gut so. Weit ĂŒber 7.000 Fans genossen zweieinhalb Stunden ihre Band.

Das ladenburgblog berichtet ĂŒber das Konzert von PUR in Ladenburg und zeigt eine umfangreiche Bilderstrecke vom Konzert.

Mit dabei: Viele Heddesheimer Fans – auch die Grumbe Gugger Nodeschisser wurden gesichtet…

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Daumenrauf: Hartmut Engler ist PUR. Bild: lokal4u/ladenburgblog

Hier gehts zum Bericht und zur Fotostrecke auf dem ladenburgblog:
PUR gut, Wetter gut „und das ist gut so“

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Lesetipp: Wie die Polizei in Ladenburg „durchgreift“

Guten Tag!

Heddesheim, 18. Mai 2010. In Ladenburg gab es Beschwerden von Jugendlichen ĂŒber das Auftreten der Polizei – der Ladenburger Polizeichef Frank Hartmannsgruber hat sich dazu im Interview geĂ€ußert.

Wie in Heddesheim auch, sind in Ladenburg leider einige FĂ€lle von Vandalismus aufgetreten – die Polizei reagiert mit verstĂ€rkter PrĂ€senz.

Vor kurzem haben sich Jugendliche gegenĂŒber der Redaktion vom ladenburgblog deswegen beschwert – auch die Heddesheimer Jugend „feiert“ gerne auf der Festwiese in Ladenburg. Der neue Ladenburger Revierleiter Frank Hartmannsgruber hat dem ladenburgblog dazu ein Interview gegeben.

Das Interview finden Sie hier: Das ladenburgblog sowie einen Kommentar von Hardy Prothmann und seinem „spannenden“ VerhĂ€ltnis zur Polizei.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog