Montag, 26. August 2019

In eigener Sache: Wir sind ab dem 6. September 2010 wieder fĂŒr Sie da

Heddesheim, 16. August 2010. Das heddesheimblog macht Betriebsferien. Ab dem 6. September 2010 sind wir wieder fĂŒr Sie da. Aktuell, informativ, hintergrĂŒndig, unterhaltend und meinungsstark.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wĂŒnschen auch Ihnen einen erholsamen Urlaub – egal ob zu Hause oder irgendwo auf dieser Welt.

Auch wir gehen in die Sommerpause und machen Betriebsferien. Ab dem 6. September 2010 werden wir wieder fĂŒr Sie da sein.

Aktuell, informativ, hintergrĂŒndig, unterhaltend und meinungsstark, so wie Sie uns kennen.

Im Gegensatz zu den Zeitungen bieten wir ein offenes Archiv an: Sie können die Zeit also nutzen, um Artikel nachzulesen. Oder sich durch unsere vielen Fotostrecken zu klicken.

Sie können auch gerne mit uns in Kontakt treten (redaktion (at) heddesheimblog.de) und uns ThemenvorschlÀge machen, die wir dann ab September aufgreifen.

Und wir haben eine große Bitte an alle LeserInnen: Schicken Sie uns bitte die links zu Homepages, die Sie hĂ€ufig besuchen. Egal, ob Nachrichtenseiten, Vereine, andere Blogs, Ämter – uns interessiert, was Sie interessiert. Wir werden die eingegangen Zuschriften ohne Namensnennung aufbereiten. Sicher finden Sie dadurch durch andere LeserInnen neue Informationsangebote, die auch Sie interssieren.

Eine schöne Zeit wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Gabis Kolumne

Wer navigiert mich sicher in den SĂŒden?

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Guten Tag!

Heddesheim, 27. Juli 2010. Ein Navi an Bord ist heute schon fast Standard. Meist kommt man damit wunderbar ans Ziel. Meist, sagt Gabi, die immer noch ein „Backup“ dabei hat: eine Straßenkarte.

… und Mutter navigierte.

Erinnern Sie sich bitte. Wie war das damals als Sie als Kind mit Ihren Eltern in Urlaub gefahren sind, sagen wir mal nach Italien in den 70er Jahren? Sie saßen mit Ihren Geschwistern hinten, natĂŒrlich unangeschnallt und ohne Kindersitz, und Ihre Mutter saß auf dem Beifahrersitz wĂ€hrend der Vater fuhr. Und was machte die Mutter? Richtig, sie navigierte

Jahrzehntelang wĂŒnschte sich mein Vater zu Weihnachten den neuesten Shell-Autoatlas und mit diesem UngetĂŒm auf dem Schoss lenkte ihn meine Mutter durch Schweizer Serpentinen und italienische Bergdörfer. Das war romantisch, das war eindeutig mehr reisen als rasen.

„Bei der nĂ€chsten Gelegenheit bitte wenden.“

Aber bevor ich nun in nostalgische SchwĂ€rmerei ausbreche, meist kam es schon kurz nach dem GrenzĂŒbertritt in Basel zum ersten Krach. „Kannst du mir mal sagen, wo wir eigentlich sind?“, raunzte mein Vater. Und „diese Ausfahrt gibt es bei mir auf der Karte nicht“, schnauzte meine Mutter zurĂŒck. Man hielt an der nĂ€chsten Parkmöglichkeit, zerrte weitere Karten aus dem Seitenfach der AutotĂŒr und stritt sich darĂŒber, wohin man nun fahren sollte, wessen Schuld es sei. Dies endete regelmĂ€ĂŸig damit, dass meine Mutter fuhr und sich mein Vater ĂŒber ihren Fahrstil und das schlechte Kartenmaterial beklagte.

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Digital oder analog? Am besten beides, sagt Gabi.

In den 80er Jahren war ich zum ersten Mal allein mit KĂ€fer und Freunden in SĂŒdfrankreich unterwegs. NatĂŒrlich mieden wir die Autobahn, da uns es an Geld fĂŒr die Maut mangelte. Ich habe gelernt die Schilder mit „Toutes directions“ zu hassen und zu erkennen, dass es kein Problem ist – auch ohne Stau – zwei Stunde zu brauchen, um eine grĂ¶ĂŸere französische Stadt zu durchqueren – trotz Michelin-Karte.

Doch das ist jetzt Vergangenheit, vorbei die Zeiten, dass man verzweifelt die Straßenkarte, die immer zu groß und sperrig war, faltete und drehte, vorbei die Diskussionen, ob man eine Ausfahrt verpasst, eine Abzweigung ĂŒbersehen hatte. Heute dröhnt es beharrlich aus einem kleinen Kasten: „Bei der nĂ€chsten Gelegenheit wenden – bitte wenden – jetzt wenden“.

So weit so gut, dieses Problem hĂ€tten wir gelöst, denken wir Menschen des 21. Jahrhunderts. Straßenkarten sind Reliquien einer lĂ€ngst vergangenen Epoche, Anfahrtsbeschreibungen können wir getrost zu Hause lassen.

„Diesen Job wollte ich auch nicht haben.“

Meine Großmutter fuhr vor einigen Jahren – da war sie schon ĂŒber 90 – mit meiner Kusine in deren neuen Auto. Stolz prĂ€sentierte diese ihr GPS. WĂ€hrend „die zweite Ausfahrt bitte rechts abfahren“ und „biegen sie bei der nĂ€chsten Möglichkeit links ab“ ertönte, wurde meine Oma immer ruhiger und irgendwann meinte sie: „Diesen Job wollte ich auch nicht haben, das muss ja unheimlich anstrengend sein, wenn die Dame dir immer erklĂ€ren muss, wo du hinfahren sollst.“

Auch wir haben seit ein paar Jahren ein NavigationsgerĂ€t, dass immer weiß, wo wir sind und wohin wir wollen. „Blech-Else“, wie das GPS von unseren Kindern liebevoll genannt wird, leitete uns in den SĂŒden Frankreichs, an die italienische Riviera, nach Paris – „Blech-Else“ war eine treue Begleiterin in jedem Urlaub.

Vergangenes Jahr fuhren wir dann nach Holland, erste Station Amsterdam. Tolle Stadt, aber das ist heute nicht mein Thema. Um es kurz zu machen, in Amsterdam wurde unser Auto aufgebrochen. Geklaut wurden das Radio und unser Navigationssystem. Dumm gelaufen, denn wir wollten noch an die KĂŒste. Straßenkarte – Fehlanzeige. Zu unserem FerienhĂ€uschen fanden wir mit Hilfe des ReisefĂŒhrers, nicht digital, sondern aus festem Papier, noch relativ problemlos. Bei der RĂŒckreise machten wir einen Schwenker ĂŒber Belgien und schauten uns BrĂŒgge und Gent an, das ging noch gut. Von da an wurde es schwieriger. Schließlich sind wir ĂŒber Luxemburg zurĂŒck gefahren – ein Blick auf die Karte genĂŒgte, zu Hause natĂŒrlich, um fest zu stellen, dass wir einen Umweg von mindestens 200 Kilometern gemacht hatten.

Es war klar, ein Ersatz fĂŒr „Blech-Else“ musste angeschafft werden. In den Pfingstferien fuhren wir nach Österreich. Unser nagelneues GPS lenkte uns pflichtgetreu an den Urlaubsort, alles war Bestens. Von dort hatten wir einen Abstecher zu Freunden in die Schweiz geplant.

Ich will doch nicht nach Montenegro

„Nee, du brauchst mir keine Anfahrtsbeschreibung geben, wir haben ein Navi“, hatte ich meiner Freundin am Telefon erklĂ€rt. „Alles kein Problem“, so dachte ich zumindest. Wir starteten in Österreich und stellten fest, dass unser Navi ĂŒber Karten von Litauen und Montenegro verfĂŒgte, aber, Sie können es sich denken, die Schweiz existierte im Kartenmaterial unseres GPS nicht. Und, wie könnte es anders sein, wir hatten keine Straßenkarte im Auto und unsere Freunde waren auch nicht telefonisch zu erreichen. Wir sind dort angekommen und wir haben mehr von der Schweiz gesehen als geplant – und das war auch echt schön. Nichts desto trotz, in zwei Wochen fahren wir nach Italien und ich habe schon mal vorsorglich eine Straßenkarte gekauft, man weiß ja nie.

gabi

Anmerkung der Redaktion: Gabi macht jetzt Urlaub und kommt wieder am 13. September 2010.

Einmal Frankreich und zurĂŒck fĂŒr 25 Euro – Angebot an Jugendliche

Guten Tag!

Heddesheim, 26. Januar 2010. Heddesheimer Jugendliche haben die Möglichkeit, im August fĂŒr eine Woche das französische Partnerkanton Nogent-le-Roi zu besuchen. Der Fahrtkostenbeitrag fĂŒr die Busreise betrĂ€gt lediglich 25 Euro pro Teilnehmer. Anmeldeschluss ist der 25. MĂ€rz 2010.

Die Gemeinde bietet Heddesheimer Jugendlichen in der Zeit vom 23. August 2010 bis 30. August 2010 einen Besuch im Kanton Nogent-le-Roi an.

FĂŒr die Teilnahme muss ein „Meldebogen“ ausgefĂŒllt werden, der im Rathaus erhĂ€ltlich ist. Dieser muss bis spĂ€testens 15. MĂ€rz 2010 bei der Verwaltung eingereicht werden. Bewerben können sich alle Heddesheimer SchĂŒler/innen im Alter zwischen elf und siebzehn Jahren.

Die Jugendgruppe wird von Frau Laura Fenzel und den Herren Steffen Harbarth und Sebastian Schultz geleitet.

Die französische Partnerschaftskommission wird ein Besuchsprogramm fĂŒr die SchĂŒler/innen zusammenstellen.

Die Jugendlichen werden mit einem modernen Reisebus nach Nogent-le-Roi gebracht und wieder abgeholt. Es wird ein Unkostenbeitrag fĂŒr die Fahrtkosten in Höhe von 25 Euro pro Teilnehmer/in erhoben. Ein Taschengeld von 25 Euro wird empfohlen. Die Jugendlichen werden privat untergebracht.

Ein Gegenbesuch der französischen Jugendlichen ist fĂŒr 2011 geplant.

Information: Doris Deutsch, Telefon 101-278 oder email: doris.deutsch@heddesheim.de

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Die Franzosen sind da


Guten Tag!

Heddesheim, 04. August 2009. 27 französische AustauschschĂŒler und drei Betreuer aus Nogent-le-Roi sind seit gestern fĂŒr eine Woche zu Gast in Heddesheim.

Heute morgen wurden die französischen GĂ€ste im BĂŒrgerhaus durch BĂŒrgermeister Michael Kessler begrĂŒĂŸt. Untergebracht sind die französischen GĂ€ste bei Heddesheimer Familien.

Erster Programmpunkt war heute der Besuch bei der Polizeireiterstaffel in Straßenheim, am Nachmittag waren die Franzosen im Tennisclub. FĂŒr die kommenden Tage stehen AusflĂŒge nach Heidelberg, Mannheim, Weinheim und Haßloch auf dem Programm. Am Sonntag gibt es im Freizeithaus ein AbschiedsfrĂŒhstĂŒck. Und am Montag geht es zurĂŒck nach Hause.

Einen schönen Tag
und einen schönen Aufenthalt wĂŒnscht
Das heddesheimblog