Donnerstag, 21. November 2019

11. bis 17. Februar 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 11. bis 17. Februar 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”.

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Dienstag, 12. Februar 2013, 13:00 bis 17:00 Uhr, Innenstadt Heidelberg.

Beim Fasnachtszug in der Heidelberger Altstadt gibt es viele bunte KostĂŒme zu sehen.

Heidelberg. Fastnacht in Heidelberg: Hajo und Ahoi! Fastnacht ist Ausnahmezustand – auch in Heidelberg.

Wer die nĂ€rrischen Tage in Heidelberg genießen will, sollte beim Fasnachtszug in der Heidelberger Altstadt dabei sein. Der Zug formiert sich im Bereich Kirchstraße/Ecke Bergheimer Straße, setzt sich um 14.11 Uhr in Bewegung und fĂŒhrt ĂŒber Bergheimer Straße, Bismarckplatz und Hauptstraße zum Rathaus.

Die Abfahrt erfolgt ĂŒber die Mönchgasse in Richtung B 37. Ortskundigen Autofahrern wird empfohlen, den Veranstaltungsbereich weitrĂ€umig zu umfahren. Auf der SĂŒdseite des Bismarckplatzes im Bereich des ehemaligen RNV-Kundenzentrums wird ein Zuschauerbereich fĂŒr Rollstuhlfahrer ausgewiesen.

Ort: Innenstadt, 69117 Heidelberg.

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Donnerstag, 14. Februar 2013, 14:00 bis 16:00 Uhr, Theater im Pfalzbau.

Die Königin der Farben. Foto: Lorenza Daverio.

Ludwigshafen. Die Königin der Farben nach dem Kinderbuch von Jutta Bauer: In „Die Königin der Farben“ zeigen die Wahlfranzosen Eva Noell und Paul Olbrich, die sich von Erfreuliches Theater Erfurt in Compagnie Les Voisins umbenannt haben, dass man mit einer einfachen Drahtstange und ein paar Stiften auf fantasievolle Weise eine Geschichte erzĂ€hlen kann.

Mit schnellem Strich erweckt Hofmalerin Eva Noell die putzige Gestalt der kleinen Königin zum Leben. Einen Raum – selbstverstĂ€ndlich im Schloss – und ein Bett bekommt sie auch noch, und schon kann die Geschichte losgehen.

Geweckt von Hofmusiker Alexander Voynov streckt und reckt sich die gezeichnete Figur, fĂŒr alle durch einen Overhead-Projektor sichtbar, und hopst eher ungalant durch die Gegend. Ganz nach Königinnen-Art tyrannisiert sie die Hofangestellten, die sie erschaffen haben.

Die kleine Königin will viel, und vor allen Dingen will sie es bunt haben in ihrem schwarz-weißen Alltag. Sie wĂŒnscht sich Rot, dann Blau, dann Gelb, und dabei geht es hoch her: Wild wird der Pinsel geschwungen, der die kleine Königin durchs Wasser und ĂŒber die PrĂ€rie jagt. Dabei können schon mal Farben ineinanderfließen – und auf eben diese Farbabenteuer wollen Eva Noell und Paul Olbrich, der der kleinen Königin seine Stimme leiht, neugierig machen.

„Ich kann mich noch daran erinnern, als ich das GrĂŒn durch das Mischen von Gelb und Blau entdeckt habe“, sagt Paul Olbrich. Es mache Spaß, diese Erfahrungen mit anderen zu teilen, die diese Entdeckungen auch machen.

FĂŒr Kinder ab 4 Jahren geeignet.

Ort: Theater im Pfalzbau, Berliner Straße 30, 67059 Ludwigshafen.

Eintritt: 7 Euro regulĂ€r, 4 Euro ermĂ€ĂŸigt. Das Familienpacket gibt es ab 15 Euro.

Tickets und Infos: http://www.theater-im-pfalzbau.de/.

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Freitag, 15. Februar 2013, 20:00 Uhr, KulturbĂŒhne Alte Druckerei.

Franz Kain kocht. Foto: http://www.altedruckerei.com/index.htm.

Weinheim. Franz Kain: Ein Quantum QuellmĂ€nner. Von den Köchen im Stich gelassen, bindet sich Moderator Franz Kain kurzerhand selbst die SchĂŒrze um. Er prĂ€sentiert das ausgefallene Kochstudio.

Ein Kabarett-Schauspiel rund ums Kochen, wobei Franz Kain auch ĂŒber den Tellerrand hinausblickt. Töpfe, Tupper, Turbulenzen bis hin zum Liebeslied an die Kartoffel – Kain schwingt solo in seiner Kabarett-KĂŒche den satirischen Kochlöffel.

Ort: KulturbĂŒhne Alte Druckerei, Friedrichstraße 24, 69469 Weinheim.

Eintritt: Tickets kosten 18 Euro.

Tickets und Infos:http://www.altedruckerei.com/index.htm.

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Samstag, 16. Februar 2013, 19:30 bis 22:00 Uhr, Friedrich-Ebert-Halle.

Voller Einsatz auf der BĂŒhne – Peter Kraus.

Ludwigshafen. Peter Kraus in der Friedrich-Ebert-Halle! Im Alter von fast 74 Jahren genießt Peter Kraus die Verehrung einer lebenden Legende, und das interessanterweise auch von vielen JĂŒngeren. Er war der Deutsche, der den Rock ’n‘ Roll in den wilden FĂŒnfzigern hierzulande populĂ€r machte. Seine Musik wurde auf allen Partys gespielt, seine Filme fĂŒllten die Kinos.

Die Karriere von Peter Kraus umfasst nahezu 60 Jahre. Nie wurde er in all den Jahren mĂŒde, an neuen Projekten zu arbeiten. 2011 erschien sein Buch „FĂŒr immer jung – das Geheimnis meines Lebens“, in dem er unterhaltsam Geschichten aus seiner Karriere erzĂ€hlt.

2012 folgte die CD „FĂŒr immer in Jeans“ mit neuem Songmaterial. Auf seiner Konzertreise im Jahr 2013 prĂ€sentiert der beliebte Entertainer ein Potpourri aus aktuellen StĂŒcken und unverwĂŒstlichen Klassikern.

Vorverkaufsstellen: Tourist-Information Ludwigshafen und alle bekannten Vorverkaufsstellen.

Ort: Friedrich-Ebert-Halle, Erzbergerstraße 89, 67063 Ludwigshafen am Rhein.

Eintritt: Tickets gibt es zu 44,90, 58,90, 65,90 und 68,90 Euro.

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Sonntag, 17. Februar 2013, 15:00 Uhr, Alter Stadtsaal.

Szene aus „Prinzessin Anna“. Quelle: http://theater-speyer.de/.

Speyer. Prinzessin Anna oder Wie man einen Helden findet. Eine Kinderoper von Jakob Vinje nach einem Bilderbuch von Susann Opel-Götz fĂŒr Kinder ab 4 Jahren.

Wer sagt denn, dass das Leben einer Prinzessin immer so einfach wĂ€re? Als der alte König spontan beschließt, die Krone an den Nagel zu hĂ€ngen und mit der Köchin nach Mallorca zu verschwinden, verkĂŒndet er seiner Tochter Anna zwischen TĂŒr und Angel, dass sie das halbe Königreich erbt, die andere HĂ€lfte sei fĂŒr denjenigen Helden vorbestimmt, der sie retten und heiraten wird.

Ganz schön empört ist die kleine Prinzessin darĂŒber, nur die eine HĂ€lfte des Königreichs zu erben, wo sie es doch gewöhnt ist, immer nur das GrĂ¶ĂŸte und Beste zu bekommen. Aber Anna will doch gar keinen Helden und außerdem lĂ€sst sich einfach keiner finden!

Da helfen weder eine Dose Erbsenbrei, Holzzwerge noch FroschkĂŒsse beim Suchen. Doch aus heiterem Himmel entdeckt Anna den Puppenspieler Jakob, der so ganz und gar nicht königlich mit ihr umgeht. Könnte er nicht vielleicht der Held fĂŒr Anna sein?

Es spielen: Marie-Sophie Caspar, Almut-Maie Fingerle, Christian Birko-Flemming. Musiker: Kai Adomeit (Klavier), Eric TrĂŒmpler (Cello), Johannes Moog/Anne SchĂ€ffel (Klarinette). Inszenierung: Matthias Folz.

Ort: Alter Stadtsaal, Rathaushof, Maximilianstraße 12/13, 67346 Speyer.

Eintritt: Kinder und Jugendliche zahlen 6 Euro. Tickets fĂŒr Erwachsene kosten 7 Euro. Fördermitglieder zahlen nur 5 Euro.

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Sonntag, 17. Februar, 19:30 Uhr, KulturbĂŒhne Max.

Arnim Töpel ist der „Schorle Peda“.

Hemsbach. Arnim Töpel – „De Schorle Peda“ – Musik-Kabarett. Wer ist dieser verschrobene, geheimnisumwobene Typ? Wohnt in einer heruntergekommenen Villa, erhĂ€lt scharenweise Besuch, spielt KurpfĂ€lzer Blues und scheint aller Welt nur bekannt zu sein unter seinem seltsamen Spitznamen.

Besser gesagt: Wer war „de Schorle-Peda“? Denn eines Tages machen seine Nachbarn eine unerfreuliche Entdeckung
 Ein Fall fĂŒr Mister Nochdenkerles: Arnim Töpel goes Krimi. Tschief-Ermittler: sein alter ego, de GĂŒnda. Ein dreisprachiger Abend: hochdeutsch, kurpfĂ€lzisch und immer musikalisch.

Vor 13 Jahren begann der gelernte Jurist und ehemalige Radiotalker beim SĂŒdwestfunk Arnim Töpel beruflich auf die KleinkunstbĂŒhne zu gehen. Gut 2000 Auftritte hat er seitdem als Kabarettist und Pianist zwischen Flensburg und Luzern absolviert.

Schon sein DebĂŒt-Programm „Sex ist keine Lösung“ hat ihm Auszeichnungen eingebracht („fĂŒr musikalische Klasse und sprachliche Eleganz“), die folgenden haben seinen Ruf als „Ausnahmeerscheinung“, als „Blues-Denker“ und „Philosoph unter den Kabarettisten“ gefestigt. Dass Mundart nicht immer dumpfe Blödelei sein muss, stellte der gebĂŒrtige Heidelberger mit Berliner Eltern in seinen außergewöhnlichen Mundartprogrammen unter Beweis. Verbreitetes PrĂ€dikat: wohltuend.

Jetzt ist der „Masterbabbler“ wieder unterwegs mit seinem neuen Programm „De Schorle-Peda“ und damit auch zu Gast in der KulturbĂŒhne Max am Sonntag, 17. Februar 2013, um 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr).

Karten im Vorverkauf gibt es im BĂŒrgerbĂŒro der Stadt Hemsbach, Schlossgasse 41; bei Schreibwaren Pöstges, Hemsbach, Bachgasse 66, und im Kartenshop der Diesbach Medien, Weinheim, Friedrichstraße 24.

Ort: KulturbĂŒhne Max, Hildastr. 8, 69502 Hemsbach.

Eintritt: Tickets kosten 16 Euro im Vorverkauf und 18 Euro an der Abendkasse.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten fĂŒr die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im MenĂŒ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, fĂŒr die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 😎

04. bis 10. Februar 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 04. bis 10. Februar 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

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Montag, 04. Februar 2013, 10:00 Uhr, Karlstorbahnhof.

Heidelberg. Der Froschkönig: MĂ€rchentheater fĂŒr Kinder ab 3 Jahren.

Der Froschkönig ist ein bekanntes MĂ€rchen der GebrĂŒder Grimm.

Witzig und einfallsreich wird hier eines der spannendsten MĂ€rchen neu dargestellt: Die Prinzessin bekommt von ihrem Vater eine goldene Kugel. Warum? Weil sie es schafft, ihre Angst zu besiegen.

Doch da verspielt sie die goldene Kugel leichtfertig und ist untröstlich. Ein Frosch bringt sie ihr zurĂŒck mit der Bedingung, von nun an ihr GefĂ€hrte sein zu dĂŒrfen und sie verspricht es ihm. Versprochen ist versprochen! Der Frosch genießt es, so richtig schön eklig zu sein und bringt die Prinzessin in arge Not.

Da erinnert sich die Prinzessin, was sie mit ihrem Vater geĂŒbt hat: Hinschauen, atmen, tun. Sie wirft den Frosch an die Wand und er verwandelt sich in einen Prinzen.

Spieldauer 45 Minuten. Ensemble: Galli- Theater, Stuttgart. Beginn um 10:00 Uhr. Einlass bereits ab 09:30 Uhr.

Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

Eintritt: Tickets kosten 7 Euro regulĂ€r und 5 Euro ermĂ€ĂŸigt. FĂŒr Gruppen ab 15 Personen gibt es die Tickets schon fĂŒr 4 Euro.

Tickets und Infos: http://www.karlstorbahnhof.de/content/.

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Dienstag, 05. Februar 2013, 20:30 Uhr, Hutter im Schloss.

Die Band „ADD-IV“. Quelle: http://www.hutter-im-schloss.de/.

Weinheim. ADD-IV: Ihr Musikstil, den die Band als Deep Lounge bezeichnet, lÀsst sich am besten als eine Mischung aus Lounge, Chillout und Souljazz mit einer Prise Discohouse und Elektronika beschreiben. Das monatliche Konzert hat die Band zu einer musikalischen Einheit werden lassen. Ein eingespieltes Team. Die Songs sind nie gleich, werden bei jedem Konzert ein bisschen, oder manchmal auch ganz, anders gespielt.

Der Szene-Gitarrist David Heintz sieht in „Hutter im Schloss“ den idealen Ort, um sein Deep-Lounge-Konzept zu realisieren. Generell an jedem 1. Dienstag im Monat verwandelt sich der Speise-Tempel in einen Treffpunkt fĂŒr Musikgenuss.

Zu einem gepflegten Glas Wein oder „Badischen Bissen“ können die GĂ€ste entspannt den coolen Sound der Band auf sich wirken lassen. Es gehört zu der Idee von „Deep Lounge“, dass die Band mit wechselnden SĂ€ngerinnen und Solisten auftritt.

Ort: Hutter im Schloss, Obertorstraße 9, 69469 Weinheim.

Eintritt frei!

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Mittwoch, 06. Februar 2013, 20:00 bis 22:30 Uhr, BĂŒrgerhaus Dudenhofen.

Luis Borda gilt als bedeutendster Vertreter des Tango Nuevo.

Speyer. Borda & Bunka & Schaeffer: Dies dĂŒrfte wohl eine mehr als außergewöhnliche Veranstaltung werden, denn an diesem Abend treffen drei so unterschiedliche Muskstile aufeinander, die den ganzen Horizont umspassen.

Der Argentinier Luis Borda ist einer der wichtigsten Vertreter des ‚Tango Nuevo‘, Roman Bunka (frĂŒher bei Embryo) ist einer der bekanntesten europĂ€ischen Virtuosen auf der arabischen Laute, der „Oud“.

Und mit Roland Schaeffer (von Guru Guru) steht ein Musiker auf der BĂŒhne, der schon sich sehr frĂŒh mit dem indischen Blasintrument ‚Nadaswaram‘ beschĂ€ftigt hat und heutzutage einer der fĂŒhrenden Solisten Europas geworden ist.

Alle drei sind GrenzgĂ€nger, verbinden ihre Erfahrung aus Rock und Jazz mit ihren musikalischen Begegnungen aus dem Morgenland und der Pampa, spielen arabische Taksim und indische Kirtanas und verlieren dabei als echte ‚Weltmusiker‘ nie den persönlichen Bereich ihrer gewachsenen ‚Gestalt‘, der improvisierten und erfahrenen Musik ihrer Generation.

Ein seltenes Klangereignis, stilistisch geprÀgt durch die musikalischen Pole von Tango und Taqsim, den Klang-Konstruktionen neuer Musik und der Liebe zu Rhythmus und Improvisation.

Vorverkaufsstellen: Tourist-Information, SpeiÂŽrer Buchladen, Korngasse.

Ort: BĂŒrgerhaus Dudenhofen, Rathausplatz, 67346 Speyer.

Eintritt: Tickets gibt es ab 16,40 Euro im Vorverkauf.

Tickets und Infos:http://www.altedruckerei.com/index.ht.

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Donnerstag, 07. Februar 2013, 20:00 Uhr, Friedrich-Ebert-Halle.

Grand Malör sorgen fĂŒr Stimmung bei der Ludwigshafener Altweiberfasnacht.

Ludwigshafen. Altweiberfasnacht in Ludwigshafen. Die Party zur Altweiberfasnacht in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle als eine der grĂ¶ĂŸten in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar ist traditionell ein Publikumsmagnet mit Kultcharakter.

Die Altweiberfasnacht in Ludwigshafen genießt in der gesamten Metropolregion einen Ruf als Kultparty. Bis in die frĂŒhen Morgenstunden wird ausgelassen gefeiert, getanzt und gelacht. FĂŒr die passende Partystimmung sorgt die Assenheimer Band Grand Malör, die im Großen Saal so richtig einheizt. UnterstĂŒtzt werden die Jungs von DJ Fredi mit einem Mix der angesagtesten Hits. Im Foyer sorgt DJ Viper fĂŒr die richtigen Beats zum Abtanzen.

Von den PartygĂ€sten total begeistert sind Grand Malör: „Von Anfang ist hier eine prima Stimmung, so etwas findet man nicht ĂŒberall. Das ist das Schönste, was eine Band auf der BĂŒhne erleben kann.“

Vorverkaufsstellen: Tourist-Information Ludwigshafen und alle bekannten Vorverkaufsstellen.

Ort: Friedrich-Ebert-Halle, Erzbergerstraße 89, 67063 Ludwigshafen am Rhein.

Eintritt: Tickets kosten 16 Euro.

Weitere Infos: http://www.ludwigshafen.de/.

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Freitag, 08. Februar 2013, 19:00 Uhr, Muddy`s Club.

Kunst mit Marianne Muno im Muddy`s Club.

Weinheim. MOTIVARTen – Eine Vernissage mit Marianne Muno. MOTIVARTen entstehen bei der KĂŒnstlerin durch die vielen Begegnungen mit Menschen. Die EindrĂŒcke dieser GesprĂ€che setzt Marianne Muno in Bilder um – Bilder die das Leben zeichnen.

Zu ihrer Art mit Farbe auf der Leinwand umzugehen meint Marianne. Muno: „Klar, könnte ich auch Blumen malen!“ Aber wĂŒrde das den Betrachter animieren sich von seiner bisherigen Denkweise abzuwenden und den Versuch wagen neue Wege einzuschlagen?

Ort: Muddy`s Club, Schulstraße 3, 69469 Weinheim.

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Samstag, 09. Februar 2013, 20:30 Uhr, Stadthalle.

„Der Ball der Vampire“ ist Kult in Heidelberg.

Heidelberg. Ball der Vampire: Heidelbergs grĂ¶ĂŸter Kultball mit 5 Bands auf 3 BĂŒhnen.

Scharf – schĂ€rfer – Ball der Vampire! Nichts, aber auch gar nichts ist kultiger als dieser Event der ausgefallenen Masken, das den KostĂŒmverleihern regelmĂ€ĂŸig schlaflose NĂ€chte bereitet. Es ist die Ballnacht, in der Graf Dracula zum heißen Tanz auf dem Party-Vulkan bittet.

Langweiler und Heulsusen haben bei diesem Ball mit Biss nichts zu suchen, genauso wenig wie einfallslose Ringelhemdchen oder MatrosenmĂŒtzen: Bei der alljĂ€hrlichen Zusammenkunft der NachtschattengewĂ€chse geht die Post ab, dass es sich gewaschen hat.

Ort: Kongresshaus Stadthalle Heidelberg, Neckarstaden 24, 69117 Heidelberg.

Eintritt: Tickets kosten 36 Euro im Vorverkauf.

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Sonntag, 10. Februar, 13:45 bis 17:00 Uhr, Innenstadt Mannheim.

Fasnacht in Mannheim und Ludwigshafen.

Mannheim. 61. Fasnachtszug Mannheim-Ludwigshafen. Die SchwesterstĂ€dte Ludwigshafen und Mannheim feiern gemeinsam Fasnacht. Abwechselnd wird hier einmal „driwwe“ und dann wieder „hiwwe geloffe“. 2013 findet der 61. gemeinsame Fasnachtszug am Sonntag, 10. Februar, 13.45 Uhr, in Mannheim statt. Das Motto des Zugs lautet „Ob hiwwe – ob driwwe, wie es auch sei; jeder liebt’s Monnemer Dreierlei“.

Der farbenfrohe Narrenzug begeistert alljĂ€hrlich hunderttausende von GĂ€sten, die aus der gesamten Region zu diesem kunterbunten Spektakel anreisen. Karnevalvereine aus Ludwigshafen, Mannheim und der nĂ€heren Umgebung nehmen mit Prinzenpaar, Garde, Fußgruppen, Musikkapellen und teils mit aufwĂ€ndig dekorierten Wagen am Zug teil.

Erstmals wurden auch Privatpersonen, gesellschaftliche Institutionen und Firmen dazu eingeladen, sich am grĂ¶ĂŸten Fasnachtszug der Metropolregion Rhein-Neckar zu beteiligen.

Ort: Innenstadt, 68161 Mannheim.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten fĂŒr die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im MenĂŒ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, fĂŒr die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 😎

Wir wĂŒnschen eine gute Fasnachtszeit

Rhein-Neckar, 20. Februar 2012. (red) Wir wĂŒnschen unseren Leserinnen und Lesern eine schöne Fasnachtszeit. Wir selbst nutzen die Tage, um unsere neue Redaktion in Mannheim einzurichten. Der Umzug hat stattgefunden – jetzt muss noch einiges eingerichtet werden. Ab Donnerstag, den 23. Februar 2012 berichten wir wieder aktuell.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Ihre Redaktion

Kampagne: Die Vielfalt der Zeitung

Rhein-Neckar/Koblenz/Bundesgebiet, 13. September 2011. Die Kampagne „Die Vielfalt der Zeitung“ geht auch 2011 weiter – solange, bis ein Verlag sie ab- oder einkauft. Das Netz ist aufgerufen, die Zeitung zu retten. Absurd? Keineswegs. Die Zeitung ist eine WundertĂŒte. Denn auch in TĂŒten können Wunder schlummern…

Aktualisiert: Dieser Artikel wurde seit Erscheinen am 03. MĂ€rz 2011 fortlaufend aktualisiert und wird heute mit aktuellem Datum neu veröffentlicht. Schließlich geht es um Zeitungen! In den vergangenen Monaten streikten Redakteure ĂŒberall im Land und erzĂ€hlten was von QualitĂ€tsjournalismus. Doch darum geht es gar nicht. Es geht um Service. Um Nutzwert. Mittlerweile hat unsere Kampagne 47. Argumente fĂŒr die Zeitung. Allen, die mitmachen, wird eine Erfolgsbeteiligung garantiert, falls ein Zeitungsverlag die Kampagne endlich kauft. Denn es geht um die Zukunft der Zeitung – nein, sogar mehr. Es geht um die Zukunft der Zivilisation, oder so Ă€hnlich!

Von Hardy Prothmann

"Ein bisschen Spaß muss sein...", Christian Lindner, Chefredakteur der Rhein-Zeitung ist eigentlich ein ganz seriöser Journalist - hat aber auch ab und an den Schalk im Nacken. Hier prĂ€sentiert er in bunten Hosen die Bastelanleitung fĂŒr eine Narrenkappe. Quelle: Mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.

Die Zeitungen habens arg schwer – die Abos und Leserzahlen gehen zurĂŒck und noch viel schlimmer: Die WerbeumsĂ€tze. Laut Experte Marian Semm verlieren Zeitungen pro 100.000 Auflage seit 2001 rund vier Prozent Umsatzerlöse, was rund einer Million Euro entspricht.

Der MM beispielsweise hat im zweiten Quartal 2010 gut 1.500 Abos verloren und eine Besserung ist nicht in Sicht.

Da ich mit der Zeitung aufgewachsen bin, bestĂŒrzt mich diese Situation zutiefst. Ähnlich wie bei den Robben-Babys, dem Deutschen Wald und ganz allgemein der Umwelt und unserer Zukunft, muss eine Kampagne her, die dieses langsame Dahinsiechen aufhĂ€lt und die Zukunft der Zeitung sichert.

Vergessen Sie das Leistungsschutzrecht, verehrte Verlage. Selbst die Wirtschaft hĂ€lt das fĂŒr eine Art von Raubrittertum. ÃƓberzeugen Sie mit Leistung, dass ist der beste Schutz und das beste Recht.

Ich habe deshalb im Oktober 2010 eine Kampagne gestartet, mit der die bedrohten Zeitungsverlage die Vielfalt der Zeitung darstellen und bewerben können.

Im vergangenen Jahr kamen sage und schreibe 36 VorschlĂ€ge zusammen. Nummer 37 und der erste fĂŒr dieses Jahr kommt von der Rhein-Zeitung (Koblenz) – die schlĂ€gt vor, dass man Narrenkappen aus der Zeitung basteln kann. Sehr kreativ, wie ich finde.

Machen Sie auch mit: Reichen Sie VorschlĂ€ge ein. Save the wundertĂŒte!

Denn die Zeitung ist eine wahre WundertĂŒte – es steckt viel mehr in ihr, als man zunĂ€chst vermutet.

Das lĂ€sst sich in Wort, Bild, Ton und Video in eine wunderbare Imagekampagne umsetzen. Darum dĂŒrfen die Verlag ab sofort gerne pitchen – natĂŒrlich könnten die auch Ideen klauen (was man durchaus gewohnt ist), aber ich setze hoffnungsvoll auf einen Rest von Ehrlichkeit.

Ein Zeitungskollege schreibt als Vorschlag: „Man kann daraus Papierkugeln basteln und Prothmann damit bewerfen. Besser jedenfalls als mit WattebĂ€uschchen“. Diesen Vorschlag lasse ich nicht unerwĂ€hnt, fĂŒge ihn aber nicht als ernst gemeint ein.

Ihre Zeitung – Ihre Vielfalt:

  1. Man kann einen Fisch drin einwickeln (jahrhundertealte Tradition).
  2. Man kann MĂŒcken damit totschlagen (sowie die Zeit).
  3. Man kann sich draufsetzen (gerade bei vollgekoteten ParkbÀnken sinnvoll).
  4. Man kann Geschirr darin einschlagen (wer schon mal umgezogen ist, weiß das).
  5. Man kann damit Fenster putzen (auch wenn manche auf HaRa schwören).
  6. Man kann damit MeerschweinchenstĂ€lle auslegen (auch fĂŒr Kaninchen und Goldhamster geeignet).
  7. Man kann damit RĂ€ume zum Renovieren auslegen (das weiß doch jeder).
  8. Man kann daraus „MalerhĂŒte“ bauen (ist echt einfach).
  9. Man kann darin Blumen einwickeln, vorzugsweise auf dem Wochenmarkt (auf dem Markt Ihrer Wahl).
  10. Man kann damit basteln (Kindergarten und Schule und privat).
  11. Man kann damit Kunst machen (siehe Beuys).
  12. Man kann damit eine Unterlage fĂŒr Gipsarme machen (einfach mal ausprobieren).
  13. Man kann sie gegen Fettablagerung auf KĂŒchenschrĂ€nke legen (das weiß jede gute Hausfrau).
  14. Man kann daraus Möbel basteln (Kreativkurs).
  15. Man kann daraus zusammengerollt eine Selbstverteidigungswaffe machen (siehe Jackie Chan).
  16. Man kann investigativ durch die Zeitungslochtechnik recherchieren (James Bond).
  17. Man kann andere im Zug davon abhalten, ein GesprÀch anzufangen (in allen Bahnen dieser Welt).
  18. Man kann damit wichtig aussehen, vor allem, wen man möglichst viele Bordexemplare auf einmal in allen Sprachen mit zum Platz nimmt.
  19. Man kann damit nasse Schuhe trocknen (Wanderer-Trick 1).
  20. Man kann damit auch im Wald – Sie wissen schon (Wanderer-Trick 2).
  21. Man kann damit den Kamin anzĂŒnden. (read it – then burn it- Prinzip)
  22. Man kann sich damit daten (die und die Zeitung unterm Arm).
  23. Man kann sie sammeln.
  24. Man kann Artikel aus ihr Ausschneiden (sehr beliebt bei BĂŒrgermeistern und GemeinderĂ€ten der GrĂŒnen).
  25. Man kann sich dahinter verstecken (auch den klĂŒgsten Kopf).
  26. Man kann unter Zugabe von Leim jeden Trabbi damit reparieren (fragen Sie Ossis).
  27. Man kann damit seinen Frust abbauen: Stichwort Wutkrumpeln (macht viel mehr Spaß als WutbĂ€lle).
  28. Man kann die Wutkrumpel seinen Katzen zum Spielen geben (die haben auch Spaß damit).
  29. Man kann die Zeitung im Zug vergessen und hoffen, dass sich jemand anderes drĂŒber freut (Danke an Phil, siehe Kommentare).
  30. Man kann sich aus der Zeitung ein Kleid basteln (Danke an Christian Lindner, Chefredakteur Rhein-Zeitung http://ht.ly/31TTj).
  31. Man kann damit seinen Hund erziehen (politisch vielleicht nicht ganz korrekt – danke an Paul J. Hahn).
  32. Man kann damit seinen BrieftrÀger trainieren (erweiterter Vorschlag auf Arg. 31, Danke an Thomas).
  33. Man kann den Hund die Zeitung zerfetzen lassen und damit andere SchÀden vermeiden (Danke an Thomas).
  34. Man kann daraus Buchstaben fĂŒr Bekenner- und Erpresserschreiben ausschneiden (Danke an Michael Klems).
  35. Man kann sie kĂŒndigen und bei Abo-Neuabschluss ne Kaffeemaschine als PrĂ€mie bekommen.
  36. Man kann sie wunderbar als Unterlage beim GemĂŒseschĂ€len verwenden (Danke an Karen Belghaus).
  37. Man dann sich daraus eine Narrenkappe basteln (besten Dank an Christian Lindner von der Rhein-Zeitung.)
  38. Man kann aus Zeitungen auch BrĂŒcken bauen (Japan). (Danke an Christoph von Gallera)
  39. Man kann Zeitungen als TĂŒrsturzfĂŒllung verwenden (im eigenen Haus gefunden als FĂŒllmaterial aus den 50-er Jahren). (Danke an Christoph von Gallera)
  40. Man kann mit einer Zeitung unterm Arm so tun, als wÀre man gebildet. (Danke an Michi.)
  41. Man kann mit einer Zeitung politisch korrekt Geschenke einpacken. (Dank an Michi.)
  42. Man kann mit einer Zeitung Boxen ausstopfen. (Danke an Michi.)
  43. Zur Not kann man sie auch als Klopapier verwenden. (Danke an Michi.)
  44. Man kann mit einer Zeitung und Kleister hĂŒbsche Lampfenschirme basteln. (Danke an Michi.)
  45. Man kann mit der Zeitung auch „Langeweile“ ĂŒberwinden und zunĂ€chst ein Zimmer damit tapezieren und dann erst alle „A“-Buchstaben, dann alle „B“ usw, einkringeln – vielleicht ein neuer Therapie-Ansatz? (Danke an Marietta)
  46. Man kann die Zeitung als Unterlage verwenden, damit man die Tischdecke nicht verkleckert. (Dank an Giesela S.)
  47. Man kann mit einer Zeitung (politisch korrekt) Geschenke einpacken. (Dank an Torsten S.)

Das sind jede Menge gute GrĂŒnde, die zeigen, wie vielfĂ€ltig Zeitung ist oder sein kann – auch wenn viele sie fĂŒr einfĂ€ltig halten. Ob man sie auch noch lesen kann oder will, ist doch nun wirklich nur ein Grund unter vielen.

Und versuchen Sie mal einen der oben genannten GrĂŒnde mit Ihrem Notebook, Ihrem Handy  oder dem IPad… (naja, bis auf Grund 22, 40).

Sie sehen – die QualitĂ€t der guten alten Tante Zeitung ist einfach atemberaubend vielfĂ€ltig.

Unglaublich ist auch ihr Beitrag zur VölkerverstĂ€ndigung – den ĂŒberall auf der Welt, in allen Sprachen, mit allen politischen HintergrĂŒnden gelten alle Pro-Argumente ĂŒberall gleich.

Und jetzt kommen Sie und zeigen mir auch nur ein einziges Produkt, ein einziges Kulturgut, das Àhnlich vielfÀltig wie die Zeitung ist.

Sie werden keins finden – die Zeitung ist das Symbol fĂŒr Vielfalt, fĂŒr jedweden Nutzen. Oder?

Jetzt muss sich nur noch eine Zeitung finden, die mutig, humorvoll und selbstironisch genug ist, all diese positiven Eigenschaften zu bewerben.

Mal schauen, wer sich so alles um diese einzigartige Kampagne bewerben wird.

Sollte es so sein wie seit vielen Jahren, kopiert irgendjemand aus dem Internet die Idee sehr erfolgreich und die Zeitungen haben wieder das frustvolle Nachsehen.

Lehnen Sie sich auf, verehrte Zeitungsverleger. Geben Sie Gas. Seien Sie mutig.

Es lohnt sich.

Wenn Sie jetzt denken, dass Sie dafĂŒr nichts zahlen mĂŒssen, sind Sie schief gewickelt.

Gute Ideen haben immer ihren Preis – schlechte Zeitungen nicht.

Die Grumbe sind schon wieder aktiv: „Manege frei fĂŒr die Grumbe-Narretei?“

Guten Tag!

Heddesheim, 23. MĂ€rz 2010. Vor gut einem Monat wurde die Fasnacht beerdigt. Aus-vorbei-fĂŒr-immer? NatĂŒrlich nicht. Nach einer kurzen Verschnaufpause organisieren die „Grumbe“ die nĂ€chste Kampagne. Soviel Zeit muss sein.

Interview: Hardy Prothmann

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Grumbe-Vorsitzender Rudi Göhner beim Einzug in die Residenz. Bild: hblog

Herr Göhner, die Fasnacht ist beerdigt. Waren Sie mit der Kampagne zufrieden?
Rudi Göhner: „Insgesamt sehr. Es gibt aber viele Dinge, die wir noch verbessern mĂŒssen.“

Was zum Beispiel?
Göhner: „Vor allem die Kommunikation und die Abstimmung. Die war manchmal nicht optimal. Auch die Freundschaftspflege zu den anderen Vereinen wollen wir ausbauen. Der Mannheimer Stadtprinz hat ganz richtig gesagt: Wir Fasnachter mĂŒssen mehr zusammenrĂŒcken.“

Klasse Erfolge

Sie die Veranstaltungen insgesamt so gelaufen, wie Sie sich das vorgestellt haben?
Göhner: „Ganz klar ja. Die Lady-Dinner-Night war wieder ein Riesenerfolg, die Schlagerparty lief super und auch mit der Prunksitzung bin ich zufrieden gewesen – es hĂ€tten aber schon ein paar mehr GĂ€ste sein können.“

Da gab es noch einiges an Platz.
Göhner: „Die Prunksitzung ist absolut wichtig. FrĂŒher waren das ja todernste Veranstaltungen. Heute ist das lockerer, was ich gut finde. Die Leute erwarten heute ein anderes Programm, was wir nur bedingt anbieten können. Zwischen der Tradition und der Moderne liegt die Antwort. Das weiß ich.“

„Ich bin ein Fan des Gardetanzes.“ Rudi Göhner

Was gefÀllt Ihnen besonders?
Göhner: „Ich bin ein absoluter Fan des Gardetanzes. Das sind fĂŒr mich Höhepunkte der Fasnacht. Ich bin froh, dass wir Sabrina Mayer als Tanzmariechen haben, weil sie sehr ungewöhnlich, aber spitzenmĂ€ĂŸig tanzt. Und die Schwestern Alina und Alicia sind mit ihrem hohen Können eine große Bereicherung fĂŒr uns.“

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Grumbe-Garde: Die "MĂ€dels" trainieren schon wieder. Bild: hblog

Die beiden heben sich deutlich von den anderen TĂ€nzerinnen ab. Ist da nicht Zoff vorprogrammiert?
Göhner: „Die Sorge stand im Raum. Ich habe fĂŒr die MĂ€dchen geworben – aber auch klar gemacht, dass ich kein Konkurrenzdenken will, das allen schadet. Das ist nicht eingetreten. Die beiden haben sich gut eingefĂŒgt.“

Braucht der 1. KVH denn drei Tanzmariechen?
Göhner: „Große Vereine wie der Feurio in Mannheim haben sogar acht Mariechen. Wieso sollen wir dann nicht drei oder vier haben?“

Sie haben an Aschermittwoch gesagt, „Nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht“. Das heißt?
Göhner: „Wir, also der Vorstand, der Elferrat und andere Organisationsgruppen schauen uns die Kampagne genau an, analysieren, wo wir besser werden können und verteilen dann Aufgaben fĂŒr die neue Kampagne. Wenn Sie so wollen, ist das ganze Jahr fĂŒr uns Fasnacht. Neue Monate Vorbereitung ist die Pflicht, drei Monate Kampagne ist die KĂŒr.“

Fasnacht heißt auch, Pflichten zu erfĂŒllen.

Ist es schwer, eine Prinzessin zu finden?
Göhner: „Ja. Denn auf die Prinzessin kommt viel Arbeit zu und auch Bianca I. musste lernen, dass Sie uns reprĂ€sentiert, aber nicht regiert. Sie steht im Mittelpunkt, aber sie ist nicht der Mittelpunkt. Das hat dann auch geklappt. WĂ€hrend der Kampagne gibt es einen straffen Zeitplan, der eingehalten werden muss. Da mĂŒssen alle zusammen funktionieren.“

Klingt gar nicht lustig.
Göhner: „Das ist die ernste Seite hinter der Fasnacht. Man muss seine „Verpflichtungen“ erfĂŒllen. Das gilt fĂŒr alle. Wenn die Truppe aber gut zusammenwirkt, macht das einen Riesenspaß. Anderen Freude zu bereiten ist eine einzige Freude.“

Wie lÀufts mit der Guggemusik?
Göhner: „Da bin ich sehr zufrieden. Die organisisieren sich weitestgehend selbst und machen das klasse. Außerdem holen sie mit dem Guggemusikfest das Geld rein, das sie brauchen und kosten den Verein fast nichts extra.“

KostĂŒme und Orden kosten ordentlich.

A propos Kosten. Was kostet richtig viel Geld?
Göhner: „NatĂŒrlich die KostĂŒme. Hier haben wir Einsparungen vorgenommen, weil jetzt die Garden alle diesselbe Uniform haben, so ist gewĂ€hrleistet, dass die MĂ€dels, wenn sie „aufsteigen“ ein passendes KostĂŒm finden. Außerdem wird viel NĂ€harbeit investiert. Einer der grĂ¶ĂŸten Posten sind aber die Orden. Wir haben in dieser Kampagne 350 StĂŒck zu 8 Euro machen lassen, also 2.800 Euro ausgegeben.“

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Die Guggemusiker der Grumbe, angefĂŒhrt von "Muli" Matthias Schulz machen nicht nur Grumbe-Chef Rudi Göhner Freude. Bild: hblog

Wie ist die wirtschaftliche Bilanz?
Göhner: „Das steht noch nicht ganz fest, aber unterm Strich sind wir gut weggekommen mit den Einnahmen aus den Veranstaltungen.“

Wissen Sie schon das Motto fĂŒr die neue Kampagne?
Göhner: „Wir habe es noch nicht festgelegt, aber voraussichtlich „Manege frei fĂŒr die Grumbe-Narretei“.“

Info:
Der 1. Karnevalsverein Heddesheim „Grumbe“:
Der Verein besteht seit 1996 und hat rund 300 Mitglieder. In den Garden tanzen rund 30 MĂ€dchen, die von mehreren Personen trainiert und betreut werden.
WĂ€hrend der Kampagne besuchen „Abordnungen“ und die Prinzessin rund 50 Veranstaltungen. Die wichtigsten eigenen Veranstaltungen sind das Ordensfest, die Inthronisation der Prinzessin, die Lady-Dinner-Night, die Prunksitzung und die Schlagerparty.

Service:
Alle Artikel auf dem heddesheimblog zu den Grumbe

Grumbe beerdigen die Fasnacht

Guten Tag!

Heddesheim, 21. Februar 2010. PĂŒnktlich um 19:11 Uhr begann die Beerdigungsfeier zur Fasnacht der Grumbe im St. Remigiushaus.

Von Horst Pölitz

SitzungsprĂ€sident Hans-Willi Keller bedankte sich bei allen Mitgliedern fĂŒr die geleisteten und nicht immer leichten Aufgaben wĂ€hrend der Kampagne. BĂŒrgermeister Michael Kessler wurde der RatshausschlĂŒssel von der Prinzessin Bianca I. ĂŒbergeben, damit er wieder regieren kann.

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Traditionsessen: Heringe mit Kartoffeln. Bild: hblog/pöl

FĂŒr ein wenig GlĂŒck in der Trauerrunde sorgten die quirligen Tanzmariechen Alicia und Alina Bernhard. Danach gab es traditionsgemĂ€ĂŸ Hering mit Pellkartoffeln.

Die Juniorengarde zeigte Akrobatik in vollendeter Form zur eingespielten Musik aus „König der Löwen“. Livia KĂ€rtner und Vanessa Herbel bewiesen im Paartanz nochmal ihre Klasse. Die Gruppe des Odenwaldklubs machte noch einmal Stimmung mit ihrem Schweinetango. Auch die Noddeschisser heizten noch einmal richtig nach.

„Pfarrer“ Rudolf Meier brachte seine Trauerrede karnevalsmĂ€ĂŸig rĂŒber. Vorstand, Elfferrat, Prinzessin, Mitglieder und GĂ€ste ließen unter lautem Juchzen TrĂ€nen fließen.

Die Heddesemer Fasnacht ist zu Ende. „Ja und nein“, sagte der 1. Vorsitzende Rudi Göhner: „Denn nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht.“

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NĂ€rrische Schlagerparty 2010 – Grumbe feiern im BĂŒrgerhaus

Guten Tag!

Heddesheim, 17. Februar 2010. Die Hellesema Grumbe veranstalteten am Samstag, den 13. Februar 2010, die „Schlagerparty 2010“. Das BĂŒrgerhaus war rappelvoll bis ins Foyer.

Text und Fotos: Horst Pölitz

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Bitte recht freundlich - nÀrrische Schlagerparty. Bild: hblog/hp

Die StehplĂ€tze reichten an diesem Abend schon bald bis in das Foyer. Mehr SitzplĂ€tze mußten her. Selbst der 1. Vorsitzende Rudi Göhner legte selbst Hand an, StĂŒhle herbeizuschaffen.

Die DJs Matthias Schulz und Uwe Trapp eröffneten mit „1000 mal belogen“ pĂŒnktlich um 20.11 Uhr die Party. Die TanzflĂ€che fĂŒllte sich schnell.

Beim „Flieger-“ und beim „Lassolied“ reichte der Platz auf der TanzflĂ€che nicht mehr und die PartygĂ€ste tanzten auch zwischen den Sitzreihen. Der Polonaisewurm zog sich sogar ĂŒber die BĂŒhne.

Die „Große Garde“ mußte fĂŒr ihren Einmarsch zweimal Anlauf nehmen, denn es gab zunĂ€chst kein Durchkommen fĂŒr die jungen TĂ€nzerinnen.

Hier die schönsten Bilder in unserer Fotogalerie:

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Ladenburgblog ist online

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 14. Februar 2010. Seit Samstag, den 13. Februar 2010 gibt es nun auch das ladenburgblog. Das redaktionelle Konzept ist dasselbe wie fĂŒr das heddesheimblog – nur mit Ladenburger Themen.

Nachdem Mitte Dezember das hirschbergblog gestartet ist, haben wir seit gestern ein neues redaktionelles Angebot im Programm: Das ladenburgblog.

Seit einigen Wochen beschĂ€ftigt sich die Redaktion nun schon mit Ladenburger Themen und hat verschiedene Termine vor Ort wahrgenommen. Darunter einen „Antrittsbesuch“ beim BĂŒrgermeister Rainer Ziegler, der sich auf das neue Angebot freut.

Die redaktionelle Erweiterung nĂŒtzt auch dem heddesheimblog. HĂ€ufig gibt es Themen in den Nachbargemeinden, die auch fĂŒr Heddesheim wichtig sind. Beispielsweise das Polizeirevier Ladenburg, das auch fĂŒr Heddesheim zustĂ€ndig ist.

Zum Auftakt startet das ladenburgblog deshalb mit einer Reportage ĂŒber eine Verkehrskontrolle zur Fasnachtszeit – ein Thema, dass auch fĂŒr unsere Heddesheimer Leserinnen und Leser interessant ist.

DarĂŒber hinaus verbinden Themen wie der ÖPNV die beiden Kommunen, Schulen, die Feuerwehr, Vereine oder auch wirtschaftliche Themen.

Unseren Werbekunden bieten wir nun insgesamt ein Einzugsgebiet an, in dem rund 35.000 Menschen leben. Etwa 85 Prozent unserer rund 4.000 tÀglichen Leser kommen aus der Region.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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NĂ€rrische Senioren

Guten Tag!

Heddesheim, 12. Februar 2010. Am „schmutzigen Donnerstag“ feierten Senioren einen „nĂ€rrischen Nachmittag“ im BĂŒrgerhaus.

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Gute Stimmung beim "nÀrrischen Seniorennachmittag". Bild: hblog

Ein schönes Programm hat Andreas Böhm, Sozialarbeiter bei der Gemeinde, fĂŒr die Seniorinnen und Senioren zusammengestellt. Vor allem die musikalischen VorfĂŒhrungen kamen bei den Ă€lteren BĂŒrgern gut an.

„GĂŒnter ohne H“ (GĂŒnter Gajewski) fĂŒhrte durch den Nachmittag, die Musik machte Ernst GrĂŒnewald. Otto Klemm, Klaus Fischer und Fred Knorre (als Charley, der Berliner) gingen in die BĂŒtt.

Angestellte der Gemeinde zeigten als „Frau Grosch & friends“ eine Playback-Show: „Bella Italia“. Die Gassenhauer sangen viele der Senioren mit. Der Odenwaldklub tanzte einen Schweinetango. Auch Senioren machten Programm: Die DRK Gymnastikgruppe trat als „Senioren tanzen fĂŒr Senioren“ auf und der Seniorensingkreis trat unter „Senioren singen fĂŒr Senioren“ auf.

Die Grumbe beteiligten sich mit Auftritten der kleinen und mittleren Garde und dem Tanzmariechen Alina Bernhard. Elferrat und Prinzessin Bianca I. kamen am spĂ€ten Nachmittag zu Besuch, bevor das „Rathaus gestĂŒrmt“ wurde.

Dort musste der Elferrat Aufgaben lösen, um an den RathausschlĂŒssel zu kommen.

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Zwerge gewinnen KostĂŒmwettbewerb in der DorfschĂ€nke

Guten Tag!

Heddesheim, 08. Februar 2010. Parallel zum Kappenabend der Fischer hatte die DorfschĂ€nke zu „Die beste KostĂŒmierung“ eingeladen. „Hausmusiker“ Ralf Siegel sorgte fĂŒr Stimmung, die „Zwerge“ gewannen den 1. Preis.

Von Horst Pölitz

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Zwerge ganz groß. Bild: hblog/pöl

„Die beste KostĂŒmierung“ war das Motto beim nĂ€rrischen Abend in der DorfschĂ€nke am 06. Februar 2010. Nonnen, StrĂ€flinge, LangmĂŒtzen, KapitĂ€ne und Miniröcke waren vertreten. Petra und Max Klemann veranstalteten den KostĂŒmwettbewerb zum zweiten Mal. Mit gut 50 GĂ€sten war die kleine DorfschĂ€nke „ausgebucht“.

Bis zum Wahlergebnis machte „Rampensau“ Ralf Siegel Stimmung. Favorit der GĂ€ste zwischen 18 und 80 Jahren war das „Fliegerlied“. Um 23:00 Uhr wurden die Sieger geehrt: Die Zwerge machten den 1. Platz, gefolgt vom Glockenrock, Menschenfresser, Bauchtanz und Musketier.

Als Preise gabs einen Elektrogrill, ein Kaffeeservice, einen Radiowecker, sowie zwei Mal eine Flasche Sekt und je eine Eintrittskarte fĂŒr den Rosenmontagsball in Mannheim-Vogelstang, BĂŒrgersaal. „Wegen der Preise strengen sich die Leute mehr an“, sagte Petra Klemann.

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Null Toleranz – Polizei kontrolliert verstĂ€rkt wĂ€hrend der Fasnachtstage

Guten Tag!

Heddesheim, 08. Februar 2010. Die Polizei informiert in einer Pressemitteilung ĂŒber verstĂ€rkte Verkehrskontrollen wĂ€hrend der Fasnachtstage. Die Zwischenbilanz fĂŒr 2010: Zehn „Lappen“ sind bereits weg.

Pressemitteilung der Polizei
„Alkohol zur Fastnachtszeit – Polizei ist wachsam

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Die Polizei kontrolliert verstĂ€rkt ĂŒber die Fasnachtstage. Bild: Polizei

Zur Fasnachtszeit hat leider auch der Alkohol Hochkonjunktur. Jeder soll natĂŒrlich seinen (auch feuchten) Spaß haben. Vergessen Sie aber nicht, sich rechtzeitig um eine Heimfahrgelegenheit zu kĂŒmmern.
Das Risiko in einen Unfall verwickelt zu werden oder den FĂŒhrerschein entzogen zu bekommen, ist es wirklich nicht wert. Wenn sich „Narren“ betrunken oder unter dem Einfluss von Drogen hinters Steuer setzen, versteht die Polizei keinen Spaß.

Im letzten Jahr musste die Polizei in Mannheim in der Fastnachtszeit fĂŒnfzehn UnfĂ€lle im Zusammenhang mit Alkoholkonsum aufnehmen. 49 Personen fĂŒhrten ihr Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol und weitere 28 Kontrollierte nach dem Konsum von Drogen.

Dass nicht alle FahrzeugfĂŒhrer Vernunft walten lassen, zeigt das Ergebnis von Schwerpunktkontrollen, welche die Polizei am letzten Wochenende vor den „tollen“ Tagen auf den Straßen Mannheims durchgefĂŒhrt hat. Insgesamt mussten die Beamten zehn FĂŒhrerscheine einbehalten. Sechs Fahrer hatten „zu tief ins Glas geschaut“, vier weitere setzten sich unter Drogeneinfluss hinters Steuer.

Polizeidirektor Dieter SchĂ€fer, Leiter der „Zentralen Dienste“, bringt es auf den Punkt: „Wir werden nicht tolerieren, dass sich Fahrer berauscht ans Steuer setzen und damit andere gefĂ€hrden.
Deshalb gehen wir auch in diesem Jahr wĂ€hrend der Fastnachtszeit verstĂ€rkt gegen AlkoholsĂŒnder im Straßenverkehr vor und werden dabei auch ein besonderes Augenmerk auf Fahrer richten, die unter Drogeneinfluss stehen.“

Damit in den „tollen Tagen“ der FĂŒhrerschein nicht auf der Strecke bleibt, hier noch einige Tipps der Polizei:

  • HĂ€nde weg von Alkohol, wenn Sie noch fahren mĂŒssen. Niemand kann den eigenen Promillegehalt treffsicher einschĂ€tzen. Da liegt so mancher „Jeck“ ganz schön daneben. Einige vertrauen sogar auf frei verkĂ€ufliche Alkohol-TestgerĂ€te. Der „Promillepegel“ lĂ€sst sich damit in der Regel jedoch nicht zuverlĂ€ssig messen.
  • Bereits ab 0,3 Promille Alkohol im Blut können Sie mit dem Gesetz in Konflikt kommen und Ihren FĂŒhrerschein verlieren! Seit dem 01.08.2007 gilt fĂŒr FahranfĂ€nger die Null-Promille-Grenze! Bei Drogen gibt es keinen Grenzwert!
  • Ab 0,3 Promille Alkohol im Blut steigt Ihr Unfallrisiko um das 1,2-fache, ab 0,8 Promille um das Vierfache und ab 1,1 Promille um das Zehnfache!
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit Busse, Bahnen oder Taxen!
  • Setzen Sie sich nicht zu betrunkenen oder durch Drogen
  • beeinflussten Fahrern ins Auto!
  • Gegen Alkohol im Blut helfen weder Tricks noch Koffein oder Vitamine. Nur der Körper kann Alkohol abbauen, im Schnitt etwa 0,1 Promille pro Stunde. Wer um 3 Uhr morgens mit 1,5 Promille ins Bett gegangen ist, hat am nĂ€chsten Morgen um 10 Uhr also immer noch 0,8 Promille Restalkohol im Blut und ist somit fahruntauglich.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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Nur „Narren“ fahren mit Alkohol im Blut

Guten Tag!

Rhein-Neckar-Kreis, 19. Januar 2010. Soviel ist sicher: In der Faschingszeit wird getrunken. Sicher ist auch: Die Polizei wird verstĂ€rkt kontrollieren. Die Polizei informiert unter dem Motto: „Feiern ohne Risiko“ ĂŒber die Folgen und gibt RatschlĂ€ge.

Prunksitzungen, Kappenabende, FastnachtsumzĂŒge – die nĂ€rrischen Tage stehen vor der TĂŒr. Und fast ĂŒberall gibt’s auch reichlich Alkohol.

Aus Sicht der Polizei setzen sich leider immer noch „Narren“ ans Steuer ihres Autos, in der Hoffnung „die paar Meter“ nach Hause ohne Unfall und ohne Polizeikontrolle zu schaffen. Die Polizei warnt: „Das ist oft ein folgenreicher Trugschluss.“

Oft werden Fahrgemeinschaften gebildet, doch was ist, wenn sich der auserwĂ€hlte Fahrer nicht an die Absprache hĂ€lt? Dies kann nicht nur Folgen fĂŒr den Geldbeutel haben, wenn der Fahrer nach einem FĂŒhrerscheinentzug noch mit einer saftigen Geldstrafe bedacht wird. Es kann auch zu sehr schweren bis hin zu tödlichen UnfĂ€llen fĂŒhren, wodurch Fahrer und Mitfahrer ein Leben lang traumatisiert sein können. „Die Mitfahrer sind in der moralischen Pflicht, darauf zu achten, dass der Fahrer wirklich nĂŒchtern ist.“

PĂŒnktlich zu Beginn von Karneval, Fasching, Fastnacht und Co. wird die Polizei in den StĂ€dten und im Rhein-Neckar-Kreis wieder verstĂ€rkt Alkohol- und DrogensĂŒnder kontrollieren. Denn beim Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss hört fĂŒr die Beamten der „Faschingsspaß“ auf.

Ab 0,3 Promille Alkohol im Blut steigt Ihr Unfallrisiko um das 1,2-fache,
ab 0,8 Promille um das Vierfache,
ab 1,1 Promille um das Zehnfache!

Im Jahr 2009 wurden allein im Bereich der Polizeidirektion Heidelberg in der Faschingszeit zwölf VerkehrsunfĂ€lle unter Alkoholbeeinflussung registriert. Drei Menschen wurden bei diesen UnfĂ€llen zum Teil schwer verletzt. Die Polizei „kassierte“ im letzten Jahr ĂŒber die „nĂ€rrischen Tage“ 57 FĂŒhrerscheine ein, weiteren 46 betrunkenen FahrzeugfĂŒhrern wurden Bußgelder und Fahrverbote auferlegt. 36 FahrzeugfĂŒhrer wurden wegen aktueller Drogenbeeinflussung angezeigt.

Wichtig: Nicht nur Autofahrer stehen bei UnfĂ€llen unter Alkoholeinwirkung. Beispielsweise wird gerade im Stadtgebiet Heidelberg sehr hĂ€ufig das Fahrrad benutzt. Der Fahrradfahrer hat, wie jeder weiß, keine Knautschzone. Bei Fahrten mit dem Fahrrad unter Alkoleinfluss kommt es immer wieder zu sehr schweren UnfĂ€llen, bei denen teilweise erhebliche Verletzungen zu beklagen sind. Manchmal auch ganz ohne „Unfallgegner“.

Alleine im letzten Jahr waren im Stadtgebiet Heidelberg 288 VerkehrsunfĂ€lle mit Radfahrerbeteiligung zu verzeichnen, wobei 254 Personen verletzt wurden. Zwei UnfĂ€lle mit Radfahrerbeteiligung endeten tödlich, 22 Radfahrer standen bei UnfĂ€llen unter Alkoholeinwirkung. „Das sind fast zehn Prozent, man stelle sich vor, jeder zehnte Autofahrer wĂŒrde besoffen fahren – undenkbar“, so die Polizei.

Auch FahranfĂ€nger sollten ihren teuer erworbenen FĂŒhrerschein nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Seit 2007 gilt fĂŒr FahranfĂ€nger, und hier insbesondere fĂŒr FahranfĂ€nger unter dem 21. Lebensjahr, eine 0,0 Promille-Grenze.

Die Polizei rÀt:

  • Denken Sie auch in der Faschingszeit an Ihren FĂŒhrerschein!
  • HĂ€nde weg von Alkohol, wenn Sie noch fahren mĂŒssen – von Drogen sowieso!
  • Bereits ab 0,3 Promille Alkohol im Blut können Sie mit dem Gesetz in
  • Konflikt kommen und Ihren FĂŒhrerschein verlieren! ÃƓbrigens: Bei Drogen gibt es keinen Grenzwert!
  • Ab 0,3 Promille Alkohol im Blut steigt Ihr Unfallrisiko um das 1,2-fache, ab 0,8 Promille um das Vierfache und ab 1,1 Promille um das Zehnfache!
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit Busse, Bahnen oder Taxen!
  • Bilden Sie Fahrgemeinschaften und bestimmen Sie vorher, wer zurĂŒckfĂ€hrt und nĂŒchtern bleibt!
  • Setzen Sie sich nicht zu betrunkenen oder bekifften Fahrerinnen oder Fahrern ins Auto!
  • Die Polizeidirektion Heidelberg wird ĂŒber die Faschingszeit mit verschiedenen Aktionen die Bevölkerung dahingehend sensibilisieren, ihr Auto zur Faschingszeit in der Garage stehen zu lassen, damit am Aschermittwoch keine „Katerstimmung“ herrscht. Neben der offenen PrĂ€senz bei vielen Faschingsveranstaltungen wird die Verkehrspolizei im Vorfeld durch Handzettelaktionen auf die Thematik hinweisen.

Tolle Tage wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Gabi®s Kolumne: Fasnacht – oink, oink!

Guten Tag!

Heddesheim, 23. November 2009.

Die Schweinegrippe macht vor niemandem Halt – außer den Geimpften natĂŒrlich. Und Gabi macht sich Sorgen. Denn es gibt eine besonders gefĂ€hrdete Person. Wenn die sich ansteckt – mĂŒssen viele andere darunter leiden. Gemein wĂ€re das, findet Gabi. Und sie weiß wovon sie redet: sie hatte sie bereits.

Vor ein paar Tagen habe ich die Inthronisation einer Faschingsprinzessin im Fernsehen gesehen und mir wurde schlagartig klar, die darf sich keine Schweinegrippe leisten. Was da umarmt und gebusselt wurde, ließ alle Hygienemaßnahmen außer Acht. Da stellt sich mir die Frage: Werden eigentlich alle Faschingsprinzessinen qua Inthronisation zur Impfung verpfichtet?

ÃƓberhaupt ist das mit der Schweinegrippe so eine Sache.

Die Pandemie – ein Ausdruck, der unbedingt zum Unwort 2009 gekĂŒrt werden sollte und den ich bis vor ein paar Monaten noch nicht kannte – schlĂ€gt immer wieder neue Kapriolen. Die Verwirrung ist komplett. Seit dem 14. November ist der H1N1-Virus nicht mehr meldepflichtig, getestet wird nicht mehr und der Impfstoff ist knapp.

Dieser Tage las ich in einer Zeitung, es handle sich hierbei eindeutig um eine Jugendseuche. Wie muss ich das jetzt verstehen, nur oder vor allem junge Menschen sind davon betroffen oder nur oder vor allem junge Menschen geben den Virus weiter?

Risikogruppen sollten sich impfen lassen, sagen die GesundheitsĂ€mter, doch, was hilft’s, wenn der Virus mutiert, war das ganze Impfen umsonst. Zudem liest man so einiges ĂŒber ImpfschĂ€den.

Jetzt aber der Reihe nach. Wenn mein Kind ĂŒber Kopf- und Bauchschmerzen klagt, plötzlich Fieber auftritt, soll ich den Arzt anrufen und keinesfalls einfach die Praxis aufsuchen – klar, wegen der Ansteckungsgefahr. Der Arzt wird den Patienten dann außerhalb der normalen Sprechzeiten zu sich bestellen, um dann nach eingehender Befragung und Untersuchung die Symptome der Schweinegrippe festzustellen.

Testen oder wĂŒrfeln?

Getestet wird nur noch bei Risikopatienten! Was da heißt, bei Leuten mit chronischen Erkrankungen, HerzinfaktgefĂ€hrdung etc. Wer unbedingt getestet werden will, muss ordentlich in die Tasche greifen. Manche Ärzte lassen sich dafĂŒr gut bezahlen, wie mir eine Kollegin berichtete: 170 Euro wollte der Arzt, der fĂŒr mich ein Halunke ist.

Das Testergebnis erhĂ€lt man dann nach 3-4 Tagen. Das ist der grĂ¶ĂŸte Witz. Denn dann ist die Grippe ja eigentlich auch schon fast wieder rum. Deutlich gĂŒnstiger sind die Schnelltests, doch dann könne man auch gleich wĂŒrfeln, wie mir ein befreundeter Mediziner anvertraute, denn die Wahrscheinlichkeit ein richtiges Ergebnis zu bekommen, lĂ€ge bei etwa 50 Prozent.

Ist nun die Diagnose anhand der Symptome festgestellt, gibt es die Möglichkeit, der Virus mit Paracetamol und Bettruhe auszukurieren oder das Wundermittel Tamiflu zu verabreichen. Was, wie könnte es anders sein, nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt wird und zudem – vertraut man den Google-Funden – stark umstritten ist, zum einen weil es nicht sicher gegen den Virus wirkt und zum anderen, weil die Nebenwirkungen beachtlich sind.

KĂŒssen verboten – erst recht auf dem Schulhof.

Bei meinem Sohn in der Klasse sind zehn Kinder krank, bei meiner Tochter acht – alles Schweinegrippe? Was ist mit den Geschwisterkindern, was mit den Eltern? MĂŒssen wir jetzt alle in QuarantĂ€ne? In Hessen wurden Schulen geschlossen, auch in NĂŒrnberg und Stuttgart. Die SchĂŒler in der Schule meiner Kinder werden sonst von ihrem Direktor jeden Morgen mit Handschlag begrĂŒĂŸt – das wurde jetzt vorsorglich eingestellt. Eine Mutter fragte mich kĂŒrzlich besorgt, ob sie jetzt erst Mal sicherheitshalber den Gutenachtkuss weglassen sollte.

Darf ich als Arbeitnehmer zuhause bleiben, wenn in meiner Familie ein Schweinegrippenfall aufgetreten ist? Laut Internet-Recherche wĂ€re das Arbeitsverweigerung! Andererseits soll mein Arbeitgeber verlangen können, dass ich mit Mundschutz arbeite? WĂ€re demnach die Lösung zunĂ€chst alle Schulen zu schließen, die Kinder alle in QuarantĂ€ne zu nehmen und die Erwachsenen mit Mundschutz auf die Straße zu schicken? Soweit kommts noch.

Wie viel Prozent der aktuell diagnostizierten Schweinegrippeerkrankungen sind stinknormale grippale Infekte, die jedes Jahr um diese Zeit auftreten? Aber vielleicht versteckt sich hinter einem „normalen“ Infekt ja dann doch der Virus. Keiner weiß nichts Genaues.

Schenkt man den Medien Glauben, verlĂ€uft die Erkrankung meist sehr harmlos, aber immer wieder werden wir dann doch mit TodesfĂ€llen aufgerĂŒttelt.

Mundschutz statt Orden.

Nach all’ diesen ÃƓberlegungen kann ich den Faschingsprinzessinen nur raten, sich schleunigst impfen zu lassen oder anstelle von Orden in der diesjĂ€hrigen Kampagne an jeden einen Mundschutz zu verteilen. Denn sonst heißt es: Fasnacht – oink, oink!

gabi