Montag, 20. November 2017

Interessante Details zu den Europawahlen - teils deutliche Unterschiede

Europawahl: Unsere Gemeinden im Vergleich

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 26. MĂ€rz 2014. (red/pro) Aktualisiert. Bei der Europawahl lassen sich klare Aussagen treffen: SPD und AfD sind die Gewinner. Die FDP hat teils dramatische Verluste erlitten. Schaut man sich die Ergebnisse in den Gemeinden des Landtagswahlkreises Weinheim und im Rhein-Neckar-Kreis genauer an, gibt es interessante Details – beispielsweise ist die Wahlbeteiligung dieser Gemeinden besser als im Kreis insgesamt und die SPD gewinnt sogar ĂŒber den kreisweiten Vergleich. Wir haben fĂŒr Sie die Zahlen mit teils ĂŒberraschenden ZusammenhĂ€ngen zusammengestellt. [Weiterlesen…]

Europawahl in Nordbaden

Wahlerfolge fĂŒr SPD und AfD, CDU verliert, FDP erleidet herbe Niederlage

Mannheim-Buergerentscheid-Wahl-Buga-002-20130922_610Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 26. Mai 2014. (red/pro) Die Wahlbeteiligung bei der Europawahl ist in Deutschland deutlich gestiegen: von 43,3 Prozent 2009 auf 48,1 Prozent 2014. Nordbaden hat nur einen Europa-Abgeordneten – Peter Simon (SPD) aus Mannheim. Nach der vorlĂ€ufigen AuszĂ€hlung der Europawahl 2014 im Rhein-Neckar-Kreis bleibt die CDU stĂ€rkste Kraft – die SPD legt aber deutlich zu. Die AfD erhĂ€lt mehr Stimmen als im Bundesschnitt, GrĂŒne verlieren leicht, Die Linke gewinnt leicht, die FDP verliert enorm. Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis liegen bei der Wahlbeteiligung deutlich ĂŒber dem Bundesdurchschnitt, Mannheim deutlich darunter. Die NPD spielt keine Rolle. [Weiterlesen…]

Wahlausschussmitglieder und Wahlbezirke festgelegt

FormalitÀten zu den Wahlen

Heddesheim, 20. Februar 2014. (red) Am 25. Mai stehen die nĂ€chsten Europa-, Kommunal- und Kreistagswahlen an. Das bedeutet fĂŒr die Gemeinde einiges an organisatorischem Aufwand: Der Gemeinderat  FormalitĂ€ten fest und bestimmte einen Wahlausschuss.

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Wahl am 16. MĂ€rz 2014

BĂŒrgermeisterwahl: Ab Samstag kann man sich bewerben

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Das „Kessler-Projekt Pfenning“ – angeblich sollte es in der Weihnachtszeit „brummen“. TatsĂ€chlich war Weihnachten 2013 davon nichts zu sehen. BĂŒrgermeister Kessler hat Heddesheim mit „Pfenning“ eine „Zukunftssicherung“ versprochen. Doch die ist komplett unsicher.

 

Heddesheim, 08. Januar 2014. (red) Am kommenden Samstag beginnt der Einreichungszeitraum fĂŒr die BĂŒrgermeisterwahl 2014. Sie endet am 18. Februar um 18:00 Uhr. Bewerben können sich alle Personen, die das passive Wahlrecht besitzen und mit ihrer Bewerbung eine WĂ€hlbarkeitsbescheinigung vorlegen. Bewerber fĂŒr das BĂŒrgermeisteramt mĂŒssen nicht BĂŒrger der Gemeinde sein oder werden. Aktuell sind zwei Bewerber bekannt. [Weiterlesen…]

Metropolregion „Rhein-Neckar-Pfalz“ im EuropĂ€ischen Parlament vertreten

Guten Tag,

ein Leser hat uns im Kommentar darauf aufmerksam gemacht, dass unsere Meldung „Rhein-Neckar-Kreis nicht im EuropĂ€ischen Parlament vertreten“ einen Fehler aufweist. Der Kreis sei sehr wohl durch die gewĂ€hlte Abgeordnete Franziska Brantner (GrĂŒne) vertreten.

Wir wollen uns nicht streiten und sagen: Unsere Meldung ist korrekt, der Leser hat aber auch irgendwie Recht.

Die Auflösung:

Die Parteien treten zur Europawahl mit Bundes- und Landeslisten an. Eine Landesliste haben aber nur CDU/CSU. Das bedeutet, die CSU muss auch „bundesweit“ ĂŒber fĂŒnf Prozent kommen, um Abgeordnete nach Straßburg ins EuropĂ€ische Parlament entsenden zu können. Die CDU kann sich diese Landeslisten erlauben, weil sie stĂ€rkste Kraft ist.

Die anderen Parteien verwenden die Bundeslisten und definieren selbst, fĂŒr welche Regionen oder BundeslĂ€nder ihre Abgeordneten zustĂ€ndig sind.

Der deutsche PresseattachĂ© des EuropĂ€ischen Parlaments, Jens Pottharst, sagt: „Die Parteien sind frei, wohin sie ihre Abgeordneten verordnen, dabei sind auch Kunstbegriffe möglich, sofern nicht genug Abgeordnete fĂŒr jedes Bundesland zur VerfĂŒgung stehen.“

Frau Brantner könnte deshalb genauso gut fĂŒr Schleswig-Holstein oder Bayern zustĂ€ndig sein. Das liegt im Ermessen der Partei. TatsĂ€chlich ist sie nach der Festlegung der GrĂŒnen fĂŒr die „Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz“ zustĂ€ndig.

Noch nie gehört? Wir auch nicht. „Rhein-Neckar-Pfalz“ ist symbolisch gemeint und vereint nach Aussage der GrĂŒnen die Regionen mit den StĂ€dten Mannheim-Heidelberg-Ludwigshafen.

So gesehen, ist Frau Brantner also auch fĂŒr den Rhein-Neckar-Kreis zustĂ€ndig.

Insgesamt gibt es nach dieser Europawahl 14 Vertreter von BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen im EuropĂ€ischen Parlament, fehlen also noch zwei, um alle 16 BundeslĂ€nder abzudecken.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog