Freitag, 22. September 2017

Fast ├╝berall h├Âhere Stimmanteile f├╝r die rechtsradikale Partei in Gemeinden mit Asylbewerbern

NPD punktet mit Fremdenfeindlichkeit

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Rhein-Neckar, 02. Oktober 2013. (red/ld) Sie sch├╝rten Angst vor einer Asylbewerberschwemme und gingen damit auf Stimmenfang – mit Erfolg. In Sinsheim, wo die meisten Asylbewerber im Rhein-Neckar-Kreis zentral untergebracht sind, konnte die rechtsextreme Partei ihr Ergebnis im Vergleich zu 2009 deutlich steigern. Der Stimmenanteil lag hier sogar doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt. [Weiterlesen…]

"Unsere" Kommunen im Vergleich

Hirschberg am „schw├Ąrzesten“ und andere Details der BTW13

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Rhein-Neckar, 23. September 2013. (red/aw/ld) Die FDP ist abgew├Ąhlt worden. Nicht jedoch in unserem Berichtsgebiet – in allen zehn Gemeinden f├╝r die wir Ortszeitungen machen, kamen die Liberalten ├╝ber die F├╝nfprozenth├╝rde. Wir haben uns die Wahlergebnisse genau angeschaut und es gibt viele interessante Details zu entdecken. [Weiterlesen…]

Wahlanalyse: Gr├╝ne und SPD mit absoluter Mehrheit, CDU schwach, FDP raus


Guten Tag!

Heddesheim, 28. M├Ąrz 2011. (red) Georg Wacker (CDU) hat in Heddesheim -8,1 Prozentpunkte eingefahren und erreichen nur noch 33,5 Prozent. B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen haben mit Uli Sckerl 15 Prozentpunkte gewonnen und kommen auf 24 Prozent. Gerhard Kleinb├Âck (SPD) verliert 2 Prozentpunkte und die SPD kommt nur noch auf 29,8 Prozent, bleibt aber zweitst├Ąrkste Kraft. Die FDP erreicht abgeschlagen nur 4,8 Prozent.

Von Hardy Prothmann

B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen mit dem Kandidaten Uli Sckerl haben in Heddesheim ├╝ber Landesdurchschnitt (12,5) insgesamt 15 Prozentpunkte dazugewonnen und k├Ânnen sich ├╝ber das beste Ergebnis aller Zeiten freuen.

Die CDU hat es in Heddesheim ganz kalt erwischt. -8,1 Prozentpunkte liegen deutlich ├╝ber dem durchschnittlichen Verlust von -5,2 Prozentpunkten. Zwar bleibt die CDU mit 33,5 Prozent st├Ąrkste Partei, aber freuen kann sie sich dar├╝ber sicherlich nur bedingt.

Gerhard Kleinb├Âck (SPD) kann nicht zufrieden sein, er verliert ├Ąhnlich dem Landesdurchschnitt -2 Prozentpunkte (-2,1).

Die FDP h├Ąlt sich im Vergleich zum Landesdurchschnitt mit -4,4 Prozentpunkten (-5,4) noch einigerma├čen, rutscht aber auf 4,8 Prozent ab. Aber ihre Vertretung verlieren sie. Birgit Arnold muss ihr Landtagsmandat abgeben.

Die Linke verliert ebenfalls und kommt auf 2,9 Prozent, die Piraten erreichen beachtliche 2,1 Prozent. Republikaner und NPD erreichen zusammen immerhin 2 Prozent.

In Heddesheim erreichen SPD und Gr├╝ne die absolute Mehrheit mit 49,8 Prozent gegen├╝ber CDU 33,5 Prozent – die FDP w├Ąre hier an der f├╝nf-Prozent-H├╝rde gescheitert.

Inwieweit dieser „Landeswert“ sich im Bewusstsein der kommunalpolitischen Arbeit wiederfinden wird, bleibt abzuwarten.

So hat Heddesheim gew├Ąhlt: 49,8 Prozent f├╝r Rot-Gr├╝n, 33,5 Prozent f├╝r die CDU. FDP fliegt raus. Grafik: Heddesheimblog.de, Quelle: Statistisches Landesamt

0,7 Prozentpunkte Vorsprung f├╝r „Pfenning“-Ansiedlung

Hinweis: Bitte beachten Sie bei der Lekt├╝re, dass die Zahlenangaben sich auf die Berechnungsergebnisse der Gemeinde beziehen. Die Redaktion hat die Zahlen erneut berechnet und kommt auf andere Ergebnisse.

Guten Tag!

Heddesheim, 28. September 2009. Die B├╝rgerbefragung ist ├Ąu├čerst knapp ausgegangen. 50,35 Prozent der Teilnehmer stimmten f├╝r eine Ansiedlung der Unternehmensgruppe Pfenning, 49,65 Prozent dagegen. Dazwischen liegen 0,7 Prozentpunkte.

Die B├╝rgerbefragung zur geplanten „Pfenning“-Ansiedlung hat keine eindeutige Mehrheit erbracht: 50, 35 Prozent der Teilnehmer stimmten f├╝r die Ansiedlung, 49,65 Prozent dagegen. Rechnerisch ergibt sich also ein Vorteil f├╝r die Bef├╝rworter von 0,7 Prozentpunkten.

Mehr als ein Viertel der Teilnehmer lehnt eine weitere Entwicklung der Gewerbegebiete ab: 25,74 Prozent. 74,26 Prozent sprechen sich daf├╝r aus.

Mehr als ein F├╝nftel der Teilnehmer lehnt den Ausbau von Arbeitsplatz- und Ausbildungsangeboten ab: 21,81 Prozent. 78,19 Prozent stimmten dem zu.

Auff├Ąllig sind die Ergebnisse zu den ersten beiden Fragen und der dritten Frage. W├Ąhrend bei den ersten beiden Fragen jeweils rund neun Prozent ung├╝ltige Stimmen gez├Ąhlt wurden, waren es bei der dritten Frage nur gut ein Prozent ung├╝ltige Stimmen.

Die Beteiligung an der B├╝rgerbefragung betrug 64,33 Prozent. 9077 Personen waren zur B├╝rgerbefragung aufgerufen, 5839 nahmen daran teil.

Link: Download der detaillierten Ergebnisse

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
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