Freitag, 17. November 2017

Ab morgen ist Winterzeit

Schafft die unsinnige Zeitumstellung ab!

Eigentlich sollte die Zeitumstellung Energie sparen – tatsächlich bringt sie bei vielen nur den Zeitrhythmus durcheinander. Quelle: Daniel FR, Plenz

Rhein-Neckar, 27. Oktober 2012. (red/nadr.de) Heute Nacht wird um drei Uhr die Zeit um eine Stunde zurückgestellt. Vollkommener Blödsinn, meint unser Autor Arnd Waidelich, der als einer unserer Partner im Netzwerk istlokal.de in Bretten das Angebot Neues aus der Region (nadr.de) betreibt.

Von Arnd Waidelich

Draußen vor der Tür liegt der weiße Beweis: Der Winter kommt, oder ist er gar schon da? Heute Nacht – genau um drei Uhr morgens – wirds auf jeden Fall zeitlich manifest. Aus Sommerzeit wird Winterzeit. Genau um drei Uhr setzt gesamteuropäisch und auch in der Region die Vernunft aus. Die Uhren werden um eine Stunde zurückgestellt.

Längst ist klar: Der Schritt in die verfrühte Dunkelheit bringt nicht die geringste Energieersparnis, weswegen die ungeliebte Umstellung vor Jahrzehnten eingeführt worden war. Kein Experte hat je diesen Effekt nachweisen können. Trotzdem halten wir an dem ungeliebten Ritus fest.

Geklagt wird viel, ändern tut sich nichts. Immerhin darf man ja morgen früh eine Stunde länger schlafen. In einem halben Jahr folgt Kommando zurück: „Oh je, heute Nacht haben wir eine Stunde weniger Schlaf!“, wird dann geklagt.

Klingt irgendwie sinnlos? Ist es. Schafft sie endlich ab, die unsinnige Zeitumstellung!

Gemeinderat einstimmig fĂŒr die 167.000 Euro teure UmrĂŒstung

Straßen erhalten 255 neue LED-Lampen

LED-Leuchten verbrauchen weniger Energie und besitzen eine geringere Streuung. Foto: Wikipedia, Ocrho

 

 

Heddesheim, 24. September 2012. (red/la) Heddesheim will seine Straßenbeleuchtung ab Oktober modernisieren. Der Gemeinderat beschoss in der vergangenen Sitzung einstimmig die alten Lampen durch moderne LED-Leuchten auszutauschen. 

Von Reinhard Lask 

FĂŒr 167.000 Euro will Heddesheim die Lampen in den Straßenlaternen auf LED-Leuchten umstellen.  Die UmrĂŒstung soll sich auch durch geringeren Stromverbrauch langfristig lohnen. Bei geringerem Verbrauch besĂ€ĂŸen LED-Lampen eine höhere Leuchtkraft. Da die fortschrittlichen Dioden einen geringeren Streuwinkel besitzen, wĂŒrden nun auch die HauswĂ€nde weniger angestrahlt werden.

Insgesamt werden 255 Leuchten ausgewechselt, was zum einen mit  42.ooo Euro bezuschusst wird und den Verbrauch von 228.000 Kilowattstunden auf 37.000 reduzieren soll. Durch eine Nachtabsenkung zwischen 23 und 4 Uhr soll die Zahlen nochmal senken.

Die Straßenbeleuchtung war bisher ein Problem, weil sie eine große FlĂ€che bestrahlte“, sagt Josef Doll (CDU). Mit LED-Einzellampen erreiche man nun eine höhere Energieausbeutung, „schĂ€rfere“ Beleuchtung und habe einen geringeren Verbrauch. „Wir können es uns nicht leisten lĂ€nger zu warten und sind daher froh und zufrieden, dass es endlich soweit ist“, resĂŒmierte er die Entscheidung.

Auch Ulrich Kettner (GrĂŒne) begrĂŒĂŸte den Beschluss: „Es gibt keinen Bereich bei dem man so schnell und einfach Energie sparen kann.“

BĂŒrgermeister Kessler merkte an, dass die Umstellung nur deshalb so schnell und einfach beschossen werden konnte, weil die Gemeinde Heddesheim mittlerweile EigentĂŒmer der Straßenbeleuchtung sei. „Damit sind wir viel handlungsfĂ€higer als in der Vergangenheit“, sagt er. Die neuen LED-Leuchten besĂ€ĂŸen zudem eine Garantie von zehn Jahren oder 50.000 Stunden.

Energieausweis steigert Immobilienwert

Guten Tag!

Heddesheim, 19. Dezember 2009. Damit Verbraucher kĂŒnftig noch mehr Energie sparen, werden HĂ€user mit niedrigem Energiebedarf auch sofort als diese erkennbar sein. Sie werden mit dem neuen GĂŒtesiegel „Effizienzhaus“ ausgezeichnet. Die deutsche Energieagentur (dena) in Berlin garantiert hier fĂŒr HĂ€user mit einem niedrigen Energiebedarf.

Energieverbrauch wichtiges Kaufkriterium

Die Dena stellt an die neuen EnergiesparhÀuser Anforderungen im Hinblick auf Energieeffizienz der GebÀude, die den entsprechenden Standards der staatlichen Förderbank KfW gerecht werden. Diese wurden mit dem Bauministerium zusammen entwickelt. Bis dato gab es keine Regelungen, wann ein Haus als energiesparend gilt.

EnergiesparhĂ€user fĂŒr clevere Hausbesitzer

Das entwickelte GĂŒtesiegel gibt es in den Stufen 70 und 55 fĂŒr Neubauten und die Kennzeichen 100, 85 und 70 bei sanierten Altbauten. Je niedriger die angegebene Zahl, desto höher ist die Energieausnutzung. So benötigt ein gebautes oder auch saniertes Effizienzhaus 55 etwa 55 Prozent der Energie, die der Gesetzgeber als Höchstpunkt fĂŒr Neubauten vorschreibt. So erhalten Mieter und Kaufinteressenten, sowie Bauherren ein verlĂ€ssliches Auswahlkriterium. FĂŒr EigentĂŒmer und Wohnungsunternehmen ist das neue GĂŒtesiegel ein wichtiges AushĂ€ngeschild.

Link: Energie sparen: Neues GĂŒtesiegel

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Online-Check hilft Stromsparen

Guten Tag!

Heddesheim, 12. Dezember 2009. Zum Jahresende werden die StromzĂ€hler abgelesen. Das ist die richtige Zeit, um sich ĂŒber den eigenen Stromverbrauch Gedanken zu machen. Die Kliba Heidelberg bietet einen Online-Check des eigenen Verbrauchs an.

Pressemitteilung der KliBA.

Mit dem Online-Check erfahren Sie per Mausklick in 15 Minuten, wie sich 25 Prozent Energie sparen lassen.

„Die Ausstattung deutscher Haushalte mit elektrischen GerĂ€ten nimmt zu, steigender Stromverbrauch und wachsende Stromkosten oftmals inbegriffen. „Doch viele Verbraucher wissen nicht genau, wie viel Geld fĂŒr Strom die einzelnen GerĂ€te verschlingen – und dass sich bis zu 25 Prozent der Stromkosten bequem einsparen lassen“, sagt Dr. Klaus Keßler, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg Nachbargemeinden gGmbH, kurz KliBA.

Mit dem kostenlosen Stromsparcheck unter können Verbraucher online in wenigen Minuten herausfinden, wie und wo sie ihre Stromkosten senken können.

Die Bedienung des Stromsparchecks ist einfach: Schritt fĂŒr Schritt macht der Nutzer Angaben zu Jahresstromverbrauch, Ausstattung und zur Nutzung seiner elektrischen GerĂ€te. Im Anschluss erstellt der Stromsparcheck einen ÃƓberblick ĂŒber den persönlichen Stromverbrauch.

Wer bereits beim Kauf eines neuen GerĂ€ts auf Energieeffizienz achtet, spart dauerhaft. Welche GerĂ€te besonders sparsam sind, erfahren Verbraucher in der neuen KliBA-BroschĂŒre „Besonders Sparsame HaushaltsgerĂ€te 2009/2010″ oder in der kostenlosen Energieberatung der KliBA.

HierfĂŒr können sich Interessierte unter der Telefonnummer 06221/603808 anmelden.“

Link:
Klimachutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Nachbargemeinden gGmbH – Kliba