Samstag, 24. August 2019

Online-Check hilft Stromsparen

Guten Tag!

Heddesheim, 12. Dezember 2009. Zum Jahresende werden die StromzĂ€hler abgelesen. Das ist die richtige Zeit, um sich ĂŒber den eigenen Stromverbrauch Gedanken zu machen. Die Kliba Heidelberg bietet einen Online-Check des eigenen Verbrauchs an.

Pressemitteilung der KliBA.

Mit dem Online-Check erfahren Sie per Mausklick in 15 Minuten, wie sich 25 Prozent Energie sparen lassen.

„Die Ausstattung deutscher Haushalte mit elektrischen GerĂ€ten nimmt zu, steigender Stromverbrauch und wachsende Stromkosten oftmals inbegriffen. „Doch viele Verbraucher wissen nicht genau, wie viel Geld fĂŒr Strom die einzelnen GerĂ€te verschlingen – und dass sich bis zu 25 Prozent der Stromkosten bequem einsparen lassen“, sagt Dr. Klaus Keßler, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg Nachbargemeinden gGmbH, kurz KliBA.

Mit dem kostenlosen Stromsparcheck unter können Verbraucher online in wenigen Minuten herausfinden, wie und wo sie ihre Stromkosten senken können.

Die Bedienung des Stromsparchecks ist einfach: Schritt fĂŒr Schritt macht der Nutzer Angaben zu Jahresstromverbrauch, Ausstattung und zur Nutzung seiner elektrischen GerĂ€te. Im Anschluss erstellt der Stromsparcheck einen ÃƓberblick ĂŒber den persönlichen Stromverbrauch.

Wer bereits beim Kauf eines neuen GerĂ€ts auf Energieeffizienz achtet, spart dauerhaft. Welche GerĂ€te besonders sparsam sind, erfahren Verbraucher in der neuen KliBA-BroschĂŒre „Besonders Sparsame HaushaltsgerĂ€te 2009/2010″ oder in der kostenlosen Energieberatung der KliBA.

HierfĂŒr können sich Interessierte unter der Telefonnummer 06221/603808 anmelden.“

Link:
Klimachutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Nachbargemeinden gGmbH – Kliba

Energieausweis

Guten Tag!

Heddesheim, 21. November 2009. Mit dem Energieausweis erhalten Hausbesitzer erste praktische VorschlÀge vom Fachmann, wie sie Energie sparen können und gleichzeitig ihr Budget entlasten. Gerade bei steigenden Energiekosten zahlt sich eine Modernisierung schnell aus.

Der Energieausweis fĂŒr Altbauten ist eingefĂŒhrt. Das neue GĂŒtesiegel schafft Klarheit ĂŒber den Energieverbrauch von GebĂ€uden und macht Schwachstellen sichtbar. Davon profitieren EigentĂŒmer, KĂ€ufer, Mieter und die Umwelt.

Wer sich informieren will, bekommt einen guten kostenlosen Einstieg bei GebĂ€udeenergieausweis Baden-WĂŒrttemberg.

Die Seite ist ĂŒbersichtlich gestaltet und bietet eine menĂŒgefĂŒhrte Anleitung.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Mit modernen HaushaltsgerÀten Geld sparen

Guten Tag!

Heddesheim, 14. November 2009. Das heddesheimblogs startet heute einen neuen Service rund ums Energiesparen. Echte Stromfresser sind veraltete HaushaltsgerĂ€te – es kann sich lohnen, ĂŒber eine Neuanschaffung nachzudenken – der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel zuliebe.

Pressemitteilung der KliBA

Sparsame SpĂŒlmaschinen sparen stĂ€ndig
Kaufempfehlungen und Vergleichslisten fĂŒr HaushaltsgerĂ€te erschienen

(Heidelberg, 2. November 2009) Die Stromrechnung war zu hoch? Der Gefrierschrank schon ĂŒber 10 Jahre alt? Dann ist es Zeit, sich um neue HaushaltsgerĂ€te zu kĂŒmmern – um sparsamere! Ab sofort ist bei der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Nachbargemeinden gGmbH (KliBA) die BroschĂŒre „Besonders sparsame HaushaltsgerĂ€te 2009/10“ erhĂ€ltlich.

Die kostenlose Verbraucherinformation hilft Ihnen, sich fĂŒr den richtigen KĂŒhl- und Gefrierschrank, Waschmaschine, WĂ€schetrockner oder SpĂŒlmaschine zu entscheiden. „Ein solches GerĂ€t ist eine Anschaffung fĂŒr viele Jahre“, bemerkt Dr. Klaus Keßler, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der KliBA in Heidelberg, „Unterschiede im Verbrauch summieren sich ĂŒber die Jahre zu stattlichen BetrĂ€gen, die den ein oder anderen Euro mehr beim Kauf eines energieeffizienten HaushaltsgerĂ€tes schnell rechtfertigen.“

„Energieeffiziente GerĂ€te rechnen sich“, Dr. Klaus Keßler

So belastet eine KĂŒhl-Gefrier-Kombination mit hohem Verbrauch in 15 Jahren Betriebsdauer die Haushaltskasse um 1.000 Euro mehr als eines der empfohlenen Modelle. „Ein vermeintliches SchnĂ€ppchen kann sich damit letztlich als teurer Fehlkauf entpuppen“, warnt Keßler. Die BroschĂŒre will Verbraucher vor einem solchen Flops bewahren und mit den Vergleichslisten die nötige Orientierung geben.

Die Empfehlungen berĂŒcksichtigen das Lieferangebot in Deutschland auf dem Stand von Ende September 2009 und werden fortlaufend auf der Website www.kliba-heidelberg.de unter der Rubrik Service / Sparsame HaushaltsgerĂ€te aktualisiert. Die BroschĂŒre kann bei der KliBA abgeholt werden oder mit einem an sich selbst adressierten, mit 1,45 ñ‚¬ frankierten DIN A4-Briefumschlag bei der KliBA, Wieblinger Weg 21, 69123 Heidelberg angefordert werden.

ÃƓber die KliBA:
Die unabhĂ€ngige Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg-Nachbargemeinden gGmbH, kurz KliBA, berĂ€t seit dem 17. MĂ€rz 1997 BĂŒrger, Unternehmer und Kommunen des Rhein-Neckar-Raums. Gesellschafter der Agentur sind die StĂ€dte Heidelberg, Hemsbach, Ladenburg, NeckargemĂŒnd, Schriesheim, Sinsheim, Walldorf, Weinheim und die Gemeinden Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Hirschberg, Ilvesheim, Plankstadt, Sandhausen, der Gemeindeverwaltungsverband Rauenberg sowie die Sparkasse Heidelberg.

Die KliBA unterstĂŒtzt beteiligte Kommunen im Bereich des kommunalen Energiemanagements. Bei allen energierelevanten Vorhaben, vom Contracting bis zum Controlling, berĂ€t sie neutral und unabhĂ€ngig. Auch kleinere und mittlere Unternehmen können ĂŒber die Initialberatung durch die KliBA mit Energieeinsparmaßnahmen laufende Kosten senken und ihre WettbewerbsfĂ€higkeit erhöhen. FĂŒr BĂŒrger bietet die KliBA die kostenlose BĂŒrgerberatung an. Von regenerativen Energien bis zum neusten Stand diverser Förderprogrammen reicht das Spektrum der Themen. Und mit einem kostenfreien WĂ€rmepass der KliBA erhalten HauseigentĂŒmer Gewissheit ĂŒber den Energieverbrauch ihres Eigenheims.

Link: KliBA

Neues Angebot: Energietipps der Redaktion und der Klimaagentur KliBA aus Heidelberg

Guten Tag!

Heddesheim, 14. November 2009. Das heddesheimblog startet heute einen neuen Service rund ums Energiesparen und wird ab sofort Pressemitteilungen der KliBA gGmbH Heidelberg veröffentlichen, die das Klima und den eigenen Geldbeutel schonen.
Die Redaktion des
heddesheimblogs freut sich sehr ĂŒber die Kooperation mit der KliBA und weist darauf hin, dass sich BĂŒrger regelmĂ€ĂŸig im Heddesheimer Rathaus durch den Energieberater Thomas Henning kostenlos und unverbindlich beraten lassen können – am besten nach vorheriger Terminvereinbarung.

Das heddesheimblog wird in der neuen Kategorie Service-Energie in lockerer Folge eigene redaktionelle BeitrĂ€ge in unserer gewohnten QualitĂ€t anbieten – immer samstags.

Gerne veröffentlichen wir aber auch die Pressemitteilungen und die Energiespartipps der KliBA, einer gemeinnĂŒtzigen und unabhĂ€ngigen Klimaschutz- und Energieberatungsagentur in Heidelberg. Die KliBA berĂ€t seit Anfang 1997 BĂŒrger, Unternehmer und Kommunen des Rhein-Neckar-Raums in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz. In Heddesheim auch vor Ort durch den Energieberater Thomas Henning.

Typischerweise veröffentlicht das heddesheimblog keine unbearbeiteten Pressemitteilungen, sondern nur eigene redaktionelle Texte. Warum machen wir hier eine Ausnahme?

Die KliBA informiert sachkundig und seriös zu Energiethemen.

Ganz einfach. Wir haben uns selbst von der QualitĂ€t der Arbeit der KliBA ĂŒberzeugt. Wir veröffentlichen deren Mitteilungen im Original – weil die KliBA als gemeinnĂŒtzige GmbH keine gewerblichen Gewinnziele anstrebt und außerordentlich sachkundig und seriös informiert.

Da die KliBA unabhĂ€ngige, kostenlose und relevante Informationen zur VerfĂŒgung stellt, passt dieser Service sehr gut zum Angebot des heddesheimblogs.

Gesellschafter der Agentur sind die StĂ€dte Heidelberg, Hemsbach, Ladenburg, NeckargemĂŒnd, Schriesheim, Sinsheim, Walldorf, Weinheim und die Gemeinden Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Hirschberg, Ilvesheim, Plankstadt, Sandhausen, der Gemeindeverwaltungsverband Rauenberg sowie die Sparkasse Heidelberg.

Die KliBA unterstĂŒtzt beteiligte Kommunen im Bereich des kommunalen Energiemanagements. Bei allen energierelevanten Vorhaben, vom Contracting bis zum Controlling, berĂ€t sie neutral und unabhĂ€ngig.

Auch kleinere und mittlere Unternehmen können ĂŒber die Initialberatung durch die KliBA mit Energieeinsparmaßnahmen laufende Kosten senken und ihre WettbewerbsfĂ€higkeit erhöhen.

FĂŒr BĂŒrger bietet die KliBA die kostenlose BĂŒrgerberatung an. Von regenerativen Energien bis zum neusten Stand diverser Förderprogrammen reicht das Spektrum der Themen.

Und mit einem kostenfreien WĂ€rmepass der KliBA erhalten HauseigentĂŒmer Gewissheit ĂŒber den Energieverbrauch ihres Eigenheims.

Lesen Sie auch unser Interview mit dem KliBA-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Klaus Keßler: „Hausbesitzer können deutlich Energie sparen“

Link: KliBA

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Das heddesheimblog

Die Energieberater – Kliba

Guten Tag!

Die Vorteile, eine Agentur wie die Kliba zu haben, liegen aus Sicht der Gemeinden auf der Hand. Sie teilen sich ein ausgelagertes „Energiemanagement“.

Die Kliba positioniert sich als neutrale und unabhĂ€ngige Energie-Beratungsagentur fĂŒr die Rhein-Neckar-Region.

Sie berĂ€t Kommunen und Verbraucher, aber auch Betriebe, Hausbesitzer und VerbĂ€nde zu klimaschutzrelevanten Maßnahmen, die den Geldbeutel schonen, aber auch den Ausstauß von Kohlendioxid verringern sollen.

Weil die Stadt Heidelberg und seine Nachbargemeinden Mitte der 90-er Jahre erkannt hatten, dass ihre BemĂŒhungen in Sachen Klimaschutz oft unzureichend waren, kam man auf die Idee, eine eigenstĂ€ndige Beratungsstelle einzurichten.

Verschiedene Kommunen und VerbĂ€nde erarbeiteten dann das Konzept fĂŒr die Kliba.
Diese sollte Informationen sammeln und aufbereiten, qualifizierte Mitarbeiter in Sachen Klimaschutz mit der Erfassung und Auswertung beauftragen sowie Finanzierungsmöglichkeiten fĂŒr energetische Maßnahmen erschließen. Und natĂŒrlich den BĂŒrgern eine Hilfestellung beim Energiesparen bieten.

Außerdem betreibt die Kliba Öffentlichkeitsarbeit fĂŒr den Klimaschutz und geht Kooperationen ein. Die Anschubsfinanzierung wurde von der EU gefördert.

Die KliBA (Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Nachbargemeinden) ist eine gemeinnĂŒtzige GmbH. Gesellschafter sind die Sparkasse Heidelberg sowie 18 StĂ€dte und Gemeinden aus dem Rhein-Neckar-Raum.

DarĂŒber hinaus bestehen KooperationsvertrĂ€ge mit elf weiteren Kommunen. Durch einen nach Einwohnerzahl gestaffelten Jahresbeitrag finanzieren sie die Leistungen der KliBA fĂŒr ihre BĂŒrgerinnen und BĂŒrger.

Insgesamt umfasst das Beratungsgebiet der Agentur 490.000 Einwohner.

Die Kliba beschÀftigt 12 Mitarbeiter mit unterschiedlichen Ausbildungen. Die meisten haben eine Zusatzausbildung als Energieberater.

Der Kliba-Energieberater Thomas Hennig ist regelmĂ€ĂŸig in Heddesheim vor Ort. Wer sich fĂŒr eine Beratung interessiert, kann telefonisch bei der Gemeinde einen Termin vereinbaren: 06203/ 101-232.

Was die Kliba macht, lesen Sie im Interview mit Dr. Klaus Keßler.

Link: Die Kliba im Internet

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„Hausbesitzer können deutlich Energie sparen“

Guten Tag!

Die Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Kliba berĂ€t Kommunen, Verbraucher, VerbĂ€nde und Betriebe in Sachen Energie-Einsparung. 1997 gegrĂŒndet, ist sie schon lĂ€ngst eine feste GrĂ¶ĂŸe. Ihr KerngeschĂ€ft ist die Energieberatung fĂŒr Kommunen.

Doch auch die BĂŒrger profitieren vom Know-how der Kliba: Vor Ort können sich BĂŒrger ĂŒber Energiesparmaßnahmen beraten lassen. Typischerweise steigen die Anfragen, wenn die Energiepreise steigen… Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer Klaus Keßler erklĂ€rt im Interview mit dem heddesheimblog, was die Kliba macht und wie der BĂŒrger Energie einsparen kann.

Interview: Hardy Prothmann

Herr Keßler, die Kliba berĂ€t BĂŒrger in Sachen Energie. Wie kann man sich das vorstellen?
Klaus Keßler: „Die BĂŒrger bekommen durch unsere Energieberater im Rathaus eine Initialberatung fĂŒr eine energetische Modernisierung oder einen energieeffizienten Neubau. Diese Beratung ist kostenfrei. Dabei werden grundsĂ€tzliche Fragen der Energieeinsparung besprochen.“

kessler

Dr. Klaus Keßler und sein Kliba-Team wissen, wo und wie Energie eingespart werden kann. Bild: pro

WĂŒrden Sie ein Beispiel nennen?
„Gerne. Ein Hausbesitzer will zum Beispiel die Fassade seines GebĂ€udes renovieren. Weil das GerĂŒst schon steht, denkt er an eine DĂ€mmung.
Nach den Vorschriften muss diese DĂ€mmung 6 – 8 Zentimeter dick sein. Wir empfehlen dem Kunden aber 14 Zentimeter und rechnen vor, wie hoch die Einsparung gegenĂŒber den Kosten ist.
Vor allem, wenn man bedenkt, dass nach Abschluss der Arbeiten der individuelle „Energiestandard“ fĂŒr dieses GebĂ€ude festgeschrieben ist.“



„50-60 Prozent Einsparung sind realitisch möglich.“ Klaus Keßler

Und was kommt dabei raus?
„Die höheren Kosten sind meist nach fĂŒnf bis zehn Jahren wieder reingeholt. Danach spart der Hausbesitzer deutlich.“

Wie viel Einsparpotenzial haben Hausbesitzer im Schnitt?
„GrundsĂ€tzlich gehen wir davon aus, dass jeder schon mit einfachen Maßnahmen 5-10 Prozent Energie einsparen kann.“

Wie lauten die konkreten Zahlen?
„Im Schnitt verbraucht ein normales Haus 20-25 Liter Heizöl pro Jahr und Quadratmeter WohnflĂ€che. Wirklich gut isolierte GebĂ€ude verbrauchen nur noch 7-8 Liter und es gibt PassivhĂ€user, die verbrauchen gerade mal noch 1,5 Liter.“

Beeindruckend. Aber schafft man solche Werte auch mit einem alten Haus?
„Theoretisch können Sie jedes GebĂ€ude, egal welcher Altersbaustufe auf 3-4 Liter „runter“ bringen. Praktisch sollte eine Verbrauchssenkung aus unserer Sicht im Bereich von 50-60 Prozent liegen – wenn Sie die Investition gegen die Einsparung rechnen.“

Und Sie helfen nun den BĂŒrgern bei der Frage, was man dazu alles braucht?
„Zumindest am Anfang bei den grundsĂ€tzlichen Fragen. Vor allem, was Fördermöglichkeiten angeht.“

„Energieeffiziente GerĂ€te helfen Strom zu sparen.“

Wieso ist das wichtig?
„Weil sich die Förderbedingungen stĂ€ndig Ă€ndern. Wir haben den ÃƓberblick, welche Maßnahmen wie aus welchen Töpfen gefördert werden können und beraten die BĂŒrger dahingehend. Wenn der BĂŒrger sich zu einer Maßnahme entschließt, weisen wir auf Handwerker, Architekten und Energieberater im Einzugsgebiet des Hausbesitzers hin, die dann kostenpflichtig weiter beraten und die Maßnahmen durchfĂŒhren.“

Als Vermieter kann einem der Verbrauch doch egal sein. Das zahlen die Mieter und man spart sich die Investition?
„So kann man das sehen. Man kann es aber auch so sehen: Wir alle haben unsere Verantwortung und es gibt sicher Mieter, die eine im Vergleich etwas höhere Miete gerne akzeptieren, wenn sie wissen, dass sie beim Verbrauch entlastet werden. Und spĂ€testens beim Verkauf eines Objektes wird es interessant, welche Einstufung das GebĂ€ude hat, das schlĂ€gt sich auf den Preis nieder.“

Der zweite Beratungsbereich ist Strom. Was können die BĂŒrger hier einsparen?
„Der Durchschnittsverbrauch liegt bei einem vier Personen Haushalt bei 3500 kWh. Ein sparsamer Haushalt verbraucht nur 2500 kWh. Das sind etwa 30 Prozent weniger.“

Hier hilft keine DĂ€mmung. Was spart?
Es sind zum einen kleine Maßnahmen wie Steckerleisten mit Ausschaltfunktion, die verhindern Standby-VerbrĂ€uche.  NatĂŒrlich senken auch Energiesparlampen den Stromverbrauch enorm.
Alte KĂŒhlschrĂ€nke sind ebenfalls Energiefresser und sollten durch neue stromsparende GerĂ€te ersetzt werden. Und im Keller lĂ€uft die Heizungspumpe still und heimlich vor sich hin. Hier lohnt sich der Einsatz effizienter Pumpen“

Sie beraten aber nicht nur BĂŒrger, sondern auch Gemeinden und Betriebe. Warum das?
„Die Gemeinden sind die TrĂ€ger unserer gemeinnĂŒtzigen GmbH. Das heißt, wir sind keine Gesellschaft, die Gewinne erwirtschaften soll. Der Gewinn fĂŒr unsere EigentĂŒmer ist der Informationserwerb. Durch unsere Energieberichte und das Energiecontrolling wissen die Gemeinden zum Beispiel, wo Einsparpotenziale liegen. Das wird bei knappen Haushalten immer wichtiger. Das gilt auch fĂŒr Betriebe.“

Zur Person:
Dr. Klaus Keßler leitet seit 1997 als GeschĂ€ftsfĂŒhrer das Team und die GeschĂ€ftsstelle der Kliba gGmbH. Der promovierte Chemiker und ausgebildete Energieberater war ĂŒber fĂŒnf Jahre unter anderem in den UmweltĂ€mtern von Heidelberg und Mainz im Bereich Klimaschutz und Energiemanagement tĂ€tig, ehe er mit GrĂŒndung der Kliba zu ihrem GeschĂ€ftsfĂŒhrer ernannt wurde.