Samstag, 20. Januar 2018

Bauausschuss stimmte n├Âtigen Ma├čnahmen zu

B├Ąckerei G├Ârtz zieht in ehemalige Schlecker-Filiale

goertz-130913- Heddesheim Baecker Goertz 2013 09 13 (3)

Nach langem Leerstand zieht die B├Ąckerei-Kette G├Ârtz in den ehemaligen Schlecker.

 Heddesheim, 10. Oktober 2013. (red/ld) In seiner Sitzung am vergangenen Dienstag stimmte der Bauausschuss unter anderem ├╝ber den Einzug einer B├Ąckerei-Filiale G├Ârtz in die ehemalige Schlecker-Filiale ab. Weitere Tagesordnungspunkte waren der Bau einer Lagerhalle f├╝r den Obsthof in Muckensturm und die Aufstockung eines Hauses in der Lessingstra├če. [Weiterlesen…]

Auftritt der Schriesheimer T-Band am Freitag, 12. Juli

Open-Air-Konzert auf dem Dorfplatz

Heddesheim, 08. Juli 2013. (red/pm) Am kommenden Freitag, 12. Juli, spielt die Schriesheimer T-Band auf dem Dorfplatz Rock, Pop, aktuelle Hits und Evergreens.

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Open-Air auf dem Dorfplatz

Sommernachtskonzert mit den Starkenburg Philharmonikern

Heddesheim, 15. M├Ąrz 2013. (red/pm)┬á Aller Guten Dinge sind drei: Nach den gro├čen Erfolgen der Konzerte 2009 und 2011 mit ├╝ber 600 Besuchern wird es in diesem Jahr zum dritten Mal ein Sommernachtskonzert mit den Starkenburg Philharmonikern geben. Am Samstag, 13. Juli 2013, werden sie zusammen mit Solisten der Opera Classica aus Bad Schwalbach und dem Tanzforum Heddesheim auf dem Dorfplatz wieder ein Fest der Kl├Ąnge f├╝r die Zuh├Ârer bieten. [Weiterlesen…]

Am 1. und 2. Dezember auf dem Dorfplatz

Heddesheimer Weihnachtsmarkt

Heddesheim, 12. November 2012. (red/pm) Der Bund der Selbstst├Ąndigen und die Gemeinde Heddesheim laden zum diesj├Ąhrigen Weihnachtsmarkt am 1. und 2. Dezember auf dem Dorfplatz ein. Auf die Besucher warten weihnachtliche Verkaufsst├Ąnde, Essen und Getr├Ąnke sowie ein buntes Programm.

Information der Gemeinde Heddesheim:

Das ÔÇ×Musikalisches Einstimmen auf den WeihnachtsmarktÔÇť beginnt schon am Freitag (30. November) Abend. Ausklang ist am Sonntag Abend, 20:00 Uhr.

Programm:

Freitag, 30. November
ÔÇ×Musikalisches Einstimmen auf den WeihnachtsmarktÔÇť

18:00 Uhr Weihnachtliche St├╝cke mit Dietmar J├Âst, Pop, Oldies, Evergreens,Schlager und instrumentale klassische St├╝cke
18:30 Uhr Gospelchor ÔÇ×RainbowÔÇť
21:00 Uhr Ausklang

Es werden Speisen und Getr├Ąnke angeboten.

Samstag, 1. Dezember, Weihnachtsmarkt
14:00 Uhr Beginn des Weihnachtsmarkts
16:30 Uhr Line-Dance Kindergruppe der ÔÇ×Renegades Line Dance just for fun e. V.ÔÇť
17:00 Uhr Jagdhornbl├Ąser Schriesheim
17:30 Uhr Der Nikolaus kommt auf den Weihnachtsmarkt
18:00 Uhr S├Ąngerbund Heddesheim
18:30 Uhr Tamara Pusch
21:00 Uhr Ausklang

Sonntag, 2. Dezember, Weihnachtsmarkt
14:00 Uhr Beginn des Weihnachtsmarkts
15:30 Uhr Tanzvorf├╝hrung der ÔÇ×Happy QueensÔÇť des TC Blau-Silber Ladenburg
15:30 Uhr Der Nikolaus kommt auf den Weihnachtsmarkt
16:30 Uhr Musikschule Heddesheim, Jazzlight
17:30 Uhr S├Ąngervereinigung Heddesheim
18:30 Uhr ÔÇ×WantedÔÇť, Lampertheim, Soul Gospels, Evergreens, Oldies
20:00 Uhr Ausklang

Am 15. Juni auf dem Dorfplatz

Schaukochen auf dem Heddesheimer Wochenmarkt

Heddesheim, 08. Juni 2012. (red/pm) Schaukochen und Spargel-Sch├Ąl-Wettbewerb auf Wochenmarkt.

Information der Gemeinde Heddesheim

„Am Freitag, den 15. Juni 2012, ab 10:00 Uhr gibt es beim Heddesheimer Wochenmarkt, wie im vergangenem Jahr, von K├Âchen des Hotels „Krone“ in Gro├čsachsen wieder ein kulinarisches Highlight.

Vor den Augen der Besucher werden folgende Gerichte zubereitet:

  • sommerlicher Spargelsalat in Holunderbl├╝ten-Apfel-Vinaigrette an Wacholderschinken mit Tomaten-Olivenbruschetta
  • in Rosmarin gebratenes Schwertfischsteak auf gegrilltem Spargel
  • kleiner s├╝├čer Abschluss als Dessert

Gegen einen geringen Kostenbeitrag k├Ânnen die Wochenmarktbesucher diese K├Âstlichkeiten probieren.

Au├čerdem wird bei einem Spargel-Sch├Ąl-Wettbewerb die Geschicklichkeit getestet. Es gibt f├╝r den Sieger einen Gutschein f├╝r ein Essen f├╝r zwei Personen im Hotel Krone zu gewinnen.

Die K├Âche des Hotels Krone sowie die Markth├Ąndler und die Gemeinde Heddesheim freuen sich auf die Besucher.“

Gelungener Start f├╝r den Heddesheimer Wochenmarkt


Guten Tag!

Heddesheim, 11. M├Ąrz 2011. (che) „Frischer Freitag“ – mit diesem Slogan machten ├╝berall in Heddesheim verteilte Plakate, Flyer, Postwurfsendungen und ein quer ├╝ber die Unterdorfstra├če wehendes Banner zum ersten Wochenmarkt auf Heddesheims noch jungem Dorfplatz aufmerksam. Und die Heddesheimer folgten dem Aufruf und bescherten so dem „Frischen Freitag“ einen gut besuchten Auftakt.

Als gegen 08:00 Uhr B├╝rgermeister Michael Kessler die Er├Âffnungsrede hielt, verloren sich erst etwa 70 Menschen auf dem Dorfplatz, darunter viele Mitglieder des Heddesheimer Gemeinderats.

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Guter Start f├╝r den "Frischen Freitag".

Kesslers Rede war erfreulich kurz; ein kurzer Abriss der Entstehungsgeschichte des Markts, die Hoffnung der Gemeinde, damit die Attraktivit├Ąt und Kaufkraft des Orts zu steigern und zu erhalten und den Dorfplatz auch zu einem Ort der Kommunikation und Begegnung werden zu lassen.

Dann stellte er die eigens konzipierten Sch├╝rzen f├╝r die H├Ąndler vor, ganz in braun mit dem Logo „Frischer Freitag“, lie├č rundum ├âÔÇ×pfel mit dem Logo verteilen und lud alle Kunden zu einem kostenlosen Sekt ein.

Acht H├Ąndler pr├Ąsentierten ihre Produkte

Acht H├Ąndler hatten auf dem Platz ihre St├Ąnde aufgebaut und pr├Ąsentierten erwartungsvoll ihre frischen Produkte.

Das Angebot erstreckte sich von Fisch, Pf├Ąlzer Wein und Hausmacher Worscht ├╝ber K├Ąse, Eier und Nudeln, Blumen und Gem├╝se bis hin zu Putenfleischprodukten, Oberbekleidung von „Hellese Wear“ und Putzmitteln von Amway.

Nach Kesslers Er├Âffnung machte sich eine gewisse Nervosit├Ąt unter den H├Ąndlern breit: W├╝rden die Heddesheimer ihren neuen Wochenmarkt annehmen?

Bis zu diesem Zeitpunkt wirkten die erschienenen Heddesheimer noch etwas verloren, doch nach und nach f├╝llte sich der Dorfplatz mit Menschen.

Gegen 9:30 Uhr war auf dem Zugang am Rathaus kaum noch ein Durchkommen. Die Heddesheimer str├Âmten jetzt geradezu auf den Markt. Die Markth├Ąndler, die anfangs noch in Ruhe ein kleines Schw├Ątzchen mit ihren Kunden hielten, hatten jetzt alle H├Ąnde voll zu tun.

Besonders am Gem├╝sestand dr├Ąngten sich die Kunden. Anita Schubkegel aus Dannstadt-Schauernheim und ihr Damen-Team bew├Ąltigten flott und freundlich den gro├čen Andrang, denn die enorme Vielfalt ihres Obst- und Gem├╝sesortiments fand gro├čen Zuspruch.

Am Stand mit den Putenfleischprodukten standen die Heddesheimer Schlange. Bauer Reinmuth aus Helmstatt-Weilerhof, der die Puten f├╝r seine Erzeugnisse selbst aufzieht und verarbeitet, verteilte an alle Marktbesucher Gutscheine f├╝r ein kostenloses Paar Putenwienerle. Das holten sich die Heddesheimer nat├╝rlich gerne ab und nahmen sich bei der Gelegenheit auch gleich noch Putenwurst oder Fleisch f├╝rs Mittagessen mit.

Einen guten Anklang fand das reichhaltige K├Ąseangebot. Der Stand von J├╝rgen Brunn aus Mannheim traf mit seinem Angebot den Geschmack vieler Heddesheimer K├Ąsefreunde.

Die beiden Mannheimer Damen am Blumenstand machten ebenfalls einen zufriedenen Eindruck. Ihre Gestecke und Frischblumenstr├Ąu├če gefielen vor allem den Heddesheimerinnen, auch ihr Stand war gut besucht.

Lediglich am Fischstand war weniger Betrieb. Obwohl der Fisch optisch einladend pr├Ąsentiert wurde und so frisch und appetitlich aussah, dass er ohne weiteres als Sushi verzehrt werden kann, blieben die Heddesheimer Kunden eher zur├╝ckhaltend. Frank Schott aus Albertsweiler ist aber zuversichtlich, dass sich die Qualit├Ąt seiner Fischerzeugnisse herumsprechen und es f├╝r sein Angebot zuk├╝nftig gr├Â├čere Nachfrage geben wird.

Auch Herr Rahm aus Bad D├╝rkheim zeigt sich zufrieden mit der Nachfrage nach seinen Hausmacher Wurstsorten und seinem Weinangebot. Mit flotten Spr├╝chen und einem breiten L├Ącheln reichte er jedem Kunden als Entscheidungshilfe gerne ein Gl├Ąschen zum Verkosten.

Der Stand der Werbemacher GmbH („Hellesewear“) war zwar nicht so stark frequentiert wie die St├Ąnde mit den frischen Produkten, aber auch dieser Standbetreiber zeigte sich alles in allem zufrieden. Er will zuk├╝nftig jeden Freitag eine andere Kollektion anbieten, um so saisonelle Gegebenheiten und Kundenw├╝nsche gezielt zu ber├╝cksichtigen.

Am Stand von „Amway“ dagegen hatte man nur sehr wenige Kundengespr├Ąche. Dieser Stand wirkte deplaziert und fand offensichtlich kein Interesse.

Leider hatte man einen Stand offenbar vergessen. Einige Heddesheimer monierten das Fehlen eines Standes mit Backwaren. Ein Brot oder frische Br├Âtchen h├Ątte so manch einer auch gerne gleich mitgenommen. Und weitaus bereitwilliger als eine Flasche Putzmittel.

Der Dorfplatz wird zum Marktplatz und zu einem Ort der Kommunikation

B├╝rermeister Kessler w├╝nschte sich, der Markt m├Âge auch ein kommunikativer Ort sein. Das wurde zur Er├Âffnung erf├╝llt. ├â┼ôberall bildeten sich kleinere Gr├╝ppchen von Menschen, die ├╝ber das Angebot des Markts ebenso eifrig diskutierten wie ├╝ber die eigenen Befindlichkeiten oder die der Familie, Verwandten und Bekannten.

Man hielt ein Schw├Ątzchen, freute sich, Menschen wieder zu treffen, die man lange nicht mehr gesehen hatte, a├č dabei eine Bratwurst (1 Euro) und trank miteinander gratis ausgeschenkten Sekt.

Heddesheim hat den Wochenmarkt angenommen, obwohl f├╝r viele Heddesheimer der Freitagstermin ung├╝nstig f├╝r Berufst├Ątige und Sch├╝ler erscheint. Trotz dieser nicht unberechtigten Kritik war der Wochenmarkt-Auftakt ein gro├čer Erfolg.

Gro├čer Andrang, zufriedene H├Ąndler, zufriedene Heddesheimer, f├╝r die Zukunft des Markts l├Ąsst das hoffen.

Viel Freude mit den Fotos:
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Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
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Wochenmarkt „Frischer Freitag“ startet in Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim, 22. Februar 2011. Am Freitag, 11. M├Ąrz 2011 von 08:00-14:00 Uhr startet der Wochenmarkt auf dem Dorfplatz.

Information der Gemeinde Heddesheim:

„Mit folgendem Er├Âffnungsprogramm startet der Markt am Freitag, 11. M├Ąrz:
08:00 Uhr Offizielle Markter├Âffnung durch Herrn B├╝rgermeister Kessler
Begr├╝├čung der Marktbesucher
Sektumtrunk, Bratwurst
10:00 Uhr Es spielen die „Odenw├Ąlder Teufelsgeiger“
11:00 Uhr Die Kinder des kommunalen Kindergartens
besuchen den Markt und singen
13:00 Uhr Auftritt des Frauenchors des S├Ąngerbundes

Folgendes Sortiment finden Sie w├Ąhrend der Marktzeiten auf dem Wochenmarkt:
├óÔéČ┬óFrisch- und R├Ąucherfisch, Meeresspezialit├Ąten
├óÔéČ┬óAlles von der Pute, Salate, Wurstwaren
├óÔéČ┬óK├Ąseprodukte, Eier, Molkereiprodukte, Pesto, Teigwaren
├óÔéČ┬óObst, Salate, Gem├╝se
├óÔéČ┬óWein, Sekt, Secco, Dosenwurst
├óÔéČ┬óFrisch- und Trockenblumen, Pflanzen, Kr├Ąnze u. Gestecke
├óÔéČ┬óTextilien, Dialekt-Kollektionen, „Hellesewear“
├óÔéČ┬óReinigungs- und Pflegeprodukte f├╝r K├Ârper und Haushalt
├óÔéČ┬óMarktfr├╝hst├╝ck beim „Caf├ę La Piazza“

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Fotostrecke: Impressionen vom Weihnachtsmarkt

Guten Tag!

Heddesheim, 06. Dezember 2010. Der zweite Heddesheimer Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz hat sich deutlich positiv entwickelt. Im vergangenen Jahr wirkte der Markt noch sehr improvisiert – mittlerweile ist mehr „Ordnung“ drin.

W├Ąhrend der Start noch ├╝berschaubar war, war der Weihnachtsmarkt am Abend gut besucht. Vor allem rund um den Weihnachtsbaum sammelten sich die Besucher zum Gl├╝hweintrinken.

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Tamara Push unterhielt die Besucher mit Weihnachtsliedern.

Tamara Push, begleitet von Helmut Knopf, sang wacker in der K├Ąlte und unterhielt das Publikum mit Weihnachtsliedern.

Viel Freude mit den Fotos:

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Gl├Ąserner Gemeinderat: Im Fr├╝hjahr gibt es einen Markt – was f├╝r einen ist unklar

Guten Tag!

Heddesheim, 13. Oktober 2010. Ab dem kommenden Fr├╝hjahr wird es auf dem Dorfplatz einen Wochenmarkt geben – mit welchen Angeboten ist noch unklar. Der Markt wird freitags stattfinden, weil angeblich Samstag kein guter Tag ist. ├â┼ôber einen Mittwoch oder Donnerstag wurde nicht diskutiert – ebensowenig ├╝ber die Bed├╝rfnisse der Heddesheimer B├╝rgerInnen.

Von Hardy Prothmann

Wenn man im Gemeinderat Herrn Hasselbring (Fraktionsvorsitzender FDP) zuh├Ârt, was der so sagt, dann wei├č man genau, wo der Mann einkauft: Bevorzugt in Ladenburg und Umgebung, nur nicht in Heddesheim: „In Schriesheim, Hirschberg und Ladenburg gibt es oder entsteht eine Einkaufsqualit├Ąt, die wir hier nicht mehr kriegen.“ „Super, toll, klasse“, sagt der Mann mit einer Lebendigkeit, die sonst so gar nicht an den Tag legt.

Herr Hasselbring kauft gerne in der Nachbarschaft ein.

Herr Hasselbring l├Ąsst sich so ausf├╝hrlich schw├Ąrmend ├╝ber die tollen Standorte in der Nachbarschaft aus, dass B├╝rgermeister Kessler kommentiert: „Bitte keine Werbung Herr Hasselbring.“ Dar├╝ber wird gelacht. Haha. Dabei ist es ein ernstes Thema.

In Ladenburg ist mit der Kombination aus Edeka, Aldi und DM, ausreichend Parkpl├Ątzen und Gastronomie an der Wallstadter Stra├če eine Einkaufsgelegenheit entstanden, die viele Heddesheimer anzieht – seit einiger Zeit sowieso, da die Viernheimer Br├╝cke noch bis Jahresende Baustelle ist. Zudem lockt die Altstadt – vergangenen Freitag war dort Einkaufsnacht mit ordentlich Betrieb – im krassen Gegensatz zur Heddesheimer Einkaufsnacht, die ganz klar ein Misserfolg war und das bleiben wird, solange es keinen besonderen Anreiz gibt.

In Hirschberg wird im Neubaugebiet „Sterzwinkel“ ebenfalls ein moderner Edeka-Markt entstehen – der aus Sicht der angeblich „bis zu 1.000 Arbeitnehmern“ der geplanten „Pfenning“-Ansiedlung bei weitem einfacher zu erreichen sein wird, als der Heddesheimer Edeka-Markt, der nun wahrlich keine Augenweide ist. Sofern die „bis zu 800“ Lkw t├Ąglich die Strecke nicht komplett verstopfen.

Ger├╝chte.

In Heddesheim hat die Metzgerei Schmich zugemacht, bekannterma├čen ist der Discount Treff schon lange zu und glaubt man den Ger├╝chten, die viele kennen, wird das auch so bleiben. Treff geh├Ârt ebenfalls zum Edeka-Konzern und man sagt, die Miete w├╝rde f├╝r den leeren Laden weiterbezahlt, damit sich dort keine Konkurrenz ansiedelt. Das ist ein Ger├╝cht, f├╝r das Argumente sprechen. Andererseits kann man genauso gut glauben, dass da niemand rein will, weil Heddesheim und die Lage im Speziellen nicht attraktiv genug sind – es mangelt an Parkpl├Ątzen und die wollen alle haben.

Meinen Einwurf, dass man auch in Heddesheim bei einem Wochenmarkt auf ausreichend Parkpl├Ątze achten m├╝sse, wollte niemand zur Kenntnis nehmen. Mein Antrag, ├╝ber das Internet die W├╝nsche der Heddesheimer Bev├Âlkerung einzusammeln, um ein m├Âglichst zielgenaues Angebot entwickeln zu k├Ânnen wurde nur von den Gemeinderatskollegen Reiner Edinger und Kurt Klemm unterst├╝tzt.

Nun hat der Gemeinderat einstimmig den Antrag der SPD auf einen Wochenmarkt beschlossen – also auch ich. Warum? Von meiner Seite als Signal. Ich glaube n├Ąmlich, dass ein attraktiver Markt ein positives Signal setzen kann. Das Angebot und die Preise m├╝ssen stimmen. Wenn man Herrn Kessler im Mai genau zugeh├Ârt hat, w├╝nscht der sich K├Ąse, Bio und Fisch und „was man sonst nicht im Ort finden kann“.

Angebote.

Naja, es gibt einen Fischwagen, im Edeka gibt es auch Bio und eine solide K├Ąsetheke – irgendwie verstehe ich den B├╝rgermeister nie so recht. Ein Angebot mit Gem├╝se und Obst ist nicht explizit besprochen worden und wird meiner Meinung nach nicht kommen. Denn das w├Ąre eine Konkurrenz f├╝r den CDU-Vorsitzenden und Gemeinderat Rainer Hege, der einen Scheunenladen betreibt und sich demonstrativ f├╝r befangen erkl├Ąrt hat. Die Mehrheit der CDU-Mitglieder stimmte denn auch gegen den Antrag der SPD: „Wir sehen eine Konkurrenz f├╝r die bestehenden Betriebe“, sagte Dr. Josef Doll, der CDU-Fraktionsvorsitzende. N├Ąher erl├Ąutert hat er das nicht.

Und K├Ąse, Bio, Fisch? Das sind eher hochpreisige Angebote, die sich nicht jeder leisten k├Ânnen wird – vielleicht wusste Herr Kielmayer schon mehr als andere, als er meinte: „Da holt man sich Appetit, aber eingekauft wird im Supermarkt.“ Ich fand das Argument absurd – da guckt man vielleicht ein- zwei Mal und beschlie├čt dann, dass es zu teuer ist. Sicherlich geht niemand freiwillig dahin, wo er sich nichts leisten kann.

Fragen darf man aber schon, was Herr Doll denn meinen k├Ânnte? K├Ânnen Brillen, B├╝cher, Blumen, Orthop├Ądie-Ger├Ąte, Schuhe, Zahnpflege, Friseurdienstleistungen, Reiseb├╝ro, Sonnenstudio, Kiosk und B├╝robedarf Konkurrenz durch einen Wochenmarkt bekommen? Keines dieser Gesch├Ąfte d├╝rfte einen „Lebensmittel-„Markt als Konkurrenz betreiben. Der Edeka-Markt kann das verschmerzen, weil er noch andere Artikel anbietet. Der Tschibo-Laden mit Backwaren w├Ąre schon eher „betroffen“, doch der ist im Gemeinderat nicht vertreten. Der Hege-Laden noch mehr und das hat die CDU ja auch ein klares Signal gegeben.

Bereits Ende 2009 wurde der Markt von der SPD erstmals in den Gemeinderat gebracht – jetzt entschieden und fr├╝hestens in weiteren sechs Monaten soll es losgehen. Auch das ist „Standortpolitik“. Man muss sich nur wundern, wie schnell „Pfenning“ dageben vorangebracht wurde.

Geheimnisse.

Als gro├čes Geheimnis bleibt, was denn so an Standbetreibern kommen wird. Schlie├člich liebt Herr Kessler Geheimnisse und hasst es, das Volk zu fragen – das hat er mit vielen Repr├Ąsentanten im Gemeinderat gemein.

W├Ąhrend der B├╝rgermeister 2009 noch sehr unentschlossen war, gibt er sich nun zuversichtlich, dass der Markt „Kaufkraft im Ort gehalten oder zur├╝ckgeholt werden kann“.

Kurt Klemm begr├╝├čte den Markt als „Ort der Begegnung“, „Gr├╝nen“-Specher Klaus Schuhmann ebenso, vor allem wegen der „├Ąlteren Leute“: „Man darf die, die nicht so mobil sind, nicht vergessen.“

CDU-Enthaltung.

Frau Brechtel, Herr Doll, Herr Kielmayer und Herr Schaaf (alle CDU) enthielten sich der Stimme, trotz des „Alten“-Arguments, das sie sonst immer hochhalten.

Auch ich finde eine Markt in Heddesheim gut, weil er den Ort attraktiv macht und den leblosen Dorfplatz wenigstens einmal die Woche mit Leben f├╝llen kann. Tats├Ąchlich bef├╝rchte ich, dass der Bauernmarkt vor dem Rhein-Neckar-Zentrum und in Ladenburg, die zeitgleich stattfinden, eine harte Konkurrenz sind und somit der Freitag kein gut gew├Ąhlter Tag ist.

Und dann kommt es noch auf das Angebot an – man darf gespannt sein, was das sein wird.

Bevor der Markt ├╝berhaupt starten wird, ist eines aber klar: F├╝r die W├╝nsche der Heddesheimer B├╝rgerInnen haben sich weder Herr Kessler noch die Mehrheit im Gemeinderat interessiert.

Und das finde ich bedauerlich.

hardyprothmann

Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist partei- und fraktionsfreier Gemeinderat und verantwortlich f├╝r das heddesheimblog.

Download:
Gemeinderat-Protokoll Mai 2010 ├╝ber die Diskussion zum Markt-Antrag der SPD.

Argumente zum Wochenmarkt – machen Sie mit

Guten Tag!

Heddesheim, 25. Januar 2010. Die Mehrheit des Gemeinderats lehnte eine Befragung der B├╝rger und eine schriftliche Liste mit Pro- und Kontra-Argumenten zu einem Wochenmarkt auf dem Dorfplatz ab. Trotzdem wurden schon in der Sitzung entsprechende Argumente vorgebracht. Wir dokumentieren die wichtigsten nach dem Verlauf der Sitzung. Haben Sie weitere Ideen, W├╝nsche, Argumente? Machen Sie mit!

Dokumentation der Argumente:

Dieter Kielmayer (CDU):

  • Familien holen sich Appetit und kaufen dann beim Discounter
  • Umsatzrisiko f├╝r Heddesheimer Firmen
  • Bestand der Firmen bedroht
  • 2 Obst- und Gem├╝seh├Ąndler haben bereits aufgegeben
  • Heddesheimer H├Ąndler, die selbst anbieten, haben doppelte Kosten (Personal+Stand)
  • Umsatz wird nicht steigen
  • „Themenmarkt“, vier Mal im Jahr, beispielsweise Spargelmarkt, Weihnachtsmarkt, Ostermarkt

Ulrich Kettner (Gr├╝ne):

  • Leute gehen nicht zum Discounter, wenn die Ware ├╝berzeugt
  • Nachteile f├╝r lokale H├Ąndler m├Âglich. L├Âsung: Sollen sich beteiligen

Martin Kemmet (CDU):

  • Sachverhalt gr├╝ndlich er├Ârtern
  • H├Ąndler mit ins Boot nehmen
  • Bei aller Liebe zur „Atmosph├Ąre“ muss man die zus├Ątzliche Konkurrenz sehen

Andreas Schuster (Gr├╝ne):

  • Impuls f├╝r die Ortsmitte
  • Aufwertung der Ortsmitte
  • Investition in den Wert des Gemeindelebens

Karin Hoffmeister-Bugla (SPD):

  • B├╝rger gehen sowieso woanders auf den Markt

G├╝nther Heinisch (Gr├╝ne):

  • Meinungsbild ist wichtig

B├╝rgermeister Kessler:

  • Bund der Selbstst├Ąndigen unterst├╝tzt den Markt

Frank Hasselbring (FDP):

  • Jede Menge Heddesheimer gehen in Ladenburg einkaufen

J├╝rgen Merx (Gr├╝ne):

  • Es geht um Vielfalt
  • Wichtiger Impuls

Reiner Edinger (Gr├╝ne):

  • Keine Konkurrenz zu Edeka schaffen – wichtig f├╝r ├Ąltere Menschen
  • Welche Waren sollen angeboten werden?
  • Keine Gro├čmarkteink├Ąufer
  • Erinnert an „Standort“-Politik: Pflug abgerissen, um Caf├ę zu etablieren – nicht gelungen

Andreas Schuster (Gr├╝ne):

  • Edeka sicherlich nicht durch einen Wochenmarkt bedroht
  • Eigenes „Heddesheimer Gepr├Ąge“ – Waren anbieten, die es woanders nicht gibt.

Dieter Kielmayer (CDU):

  • Blumenh├Ąndler und B├Ącker bedroht

Andreas Schuster (Gr├╝ne):

  • Zumindest ein Blumenh├Ąndler am Rand der Ortsmitte positioniert sich anders, keine Gefahr

Volker Schaaf (CDU):

  • Fr├╝here Anl├Ąufe gescheitert
  • Themenmarkt vorstellbar

Hardy Prothmann (partei- und fraktionsfrei):

  • Belebung des Gesch├Ąfts auch f├╝r andere H├Ąndler und Gesch├Ąfte
  • Flankierende Ma├čnahmen wie Parkordnung anpassen auf eine halbe Stunde
  • Markt darf die Gemeinde nichts kosten
  • Pro- und Kontraliste mit B├╝rgerbeteiligung erstellen

B├╝rgermeister Kessler:

  • Marktordnung kann das Angebot regeln
  • B├╝rgerbeteiligung verz├Âgert das Angebot

Kurt Klemm (Gr├╝ne):

  • Die Gemeinde vergibt sich nichts mit dem Versuch.

Reiner Edinger (Gr├╝ne):

  • Markt steht und f├Ąllt mit der Akzeptanz durch die Kunden – Meinungsbild wichtig

Frank Hasselbring:

  • R├Ąt dringend von B├╝rgerbefragung ab

Welche Argumente haben Sie? Bringen Sie sich mit ein und schreiben Sie einen Kommentar zum Thema. Wir sammeln W├╝nsche und Ideen sowie Pro- und Kontra-Argumente.

Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist partei- und fraktionsloser Gemeinderat und verantwortlich f├╝r das heddesheimblog.

Der gl├Ąserne Gemeinderat: Der Markt belebt den Gemeinderat

Guten Tag!

Heddesheim, 25. Januar 2010. W├Ąhrend ein Gro├čprojekt wie „Pfenning“ trotz neuer Erkenntnisse inhaltlich seit Monaten nicht mehr diskutiert wird, gab es vergangene Woche erstmals eine umfangreiche Diskussion an der sich viele Gemeinder├Ąte inhaltlich beteiligten: Die SPD beantragte die Etablierung eines Wochenmarktes auf dem Dorfplatz.

Von Hardy Prothmann

Die SPD-Fraktion hat in der Sitzung vom 20. Mai 2010 den Antrag eingebracht, auf dem Heddesheimer Dorfplatz einen w├Âchentlichen Markt zu installieren, damit der „Marktplatz mit neuem Leben gef├╝llt wird“, wie SPD-Fraktionschef J├╝rgen Merx sagte.

Zumindest mehr Leben als gewohnt brachte allein der Antrag in die Debattenkultur des Gemeinderats. Tats├Ąchlich ├Ąu├čerten sich auch Gemeinder├ĄtInnen, die man sonst nur sehr selten h├Ârt.

Und das ist gut so.

Ich habe den Vorschlag der SPD gerne unterst├╝tzt. Denn die Meinung im Ort ├╝ber den Dorfplatz ist klar: er ist neu und er ist leblos. Deswegen hat die SPD ja auch den Antrag eingebracht: „Damit der Platz mit neuem Leben erf├╝llt wird.“

Neues Leben f├╝r den Ort und im Gemeinderat.

Der B├╝rgermeister lobt gerne, wie toll doch dieser Dorfplatz geraten ist. Es geht der Unkenruf, dass Herr Kessler, alles, was leblos und leer ist, so bewertet.

Vielleicht war er deshalb auch stellenweise so gereizt in der Sitzung. Immerhin diskutierte die Gemeinder├ĄtInnen zum ersten Mal seit ihrer konstituierenden Sitzung vom 22. Juli 2009 in einer konstruktiven Art und Weise miteinander.

Klar, dass die SPD-Gemeinder├Ąte den Antrag unterst├╝tzten. Rainer Hege (CDU) erkl├Ąrte sich f├╝r befangen.

Erst war unklar, wo die Reise hingeht, dann wurde durch die Wortbeitr├Ąge von Herrn Kemmet, Herrn Kielmayer und Herrn Schaaf deutlich, dass die CDU eher keinen w├Âchentlichen Markt will – sondern, wenn, dann einen pro Quartal. Als „Themenmarkt“ – auch das eine Idee, die man diskutieren kann.

Die Fraktion B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen war geteilter Meinung – nicht bei der Unterst├╝tzung des SPD-Antrags, aber was die sinnvollste L├Âsung und wie diese zu erreichen ist.

Den Vorschlag von Herrn Hasselbring nahm niemand auf: „Wenn das da ist, sehen wir, wo das hingeht.“

Die Heddesheimer und andere zur├╝ckholen.

Herr Hasselbring sagte aber noch etwas anderes: „Wenn ich in Ladenburg im neuen Edeka einkaufen gehe, treffe ich dort jede Menge Heddesheimer.“ Dem stimmte nicht nur Frau Hoffmeister-Bugla (SPD) mit einem „genau“ spontan zu. Es gab viele, die nickten.

Soviel war einigen Gemeinder├Ąten klar: Die Heddesheimer gehen gerne auf M├Ąrkte, in Ladenburg, in Viernheim und anderswo. Und vielen Heddesheimern ist die Ortsmitte schnuppe, sie fahren die drei Kilometer nach Ladenburg, wo es sich in je einem moderner Edeka-, Aldi- und DM-Markt mit vielen Parkpl├Ątzen trefflich einkaufen l├Ąsst. Die Kunden nehmen dieses Angebot gerne an – weil die Sortimente sich erg├Ąnzen, die Wege kurz sind und auch oder gerade ├Ąltere Menschen gerne mit dem Auto vorfahren wollen.

Die teils chaotische Verkehrssituation in der Heddesheimer Ortsmitte, den eher nicht besonders gut gef├╝hrte Edeka-Markt hingegen kritisieren sogar manche Gemeinder├Ąte – dass dann aber lieber hinter vorgehaltener Hand.

Im Ort ist man l├Ąngst ver├Ąrgert ├╝ber die F├╝hrung des Edekamarktes, die Parkplatzsituation und den mysteri├Âsen Umstand, dass sich f├╝r den fr├╝heren „Treff“-Laden anscheinend kein Mieter mehr findet. Das Ger├╝cht, dass Edeka die Miete f├╝r den leeren Laden zahlt, um Konkurrenz zu verhindern, ist l├Ąngst im Ort rum.

Kein Ger├╝cht ist, dass Schlecker zu einem Schlecker XL-Markt umgebaut wird – ├╝berall im Land gibt es Arbeitsgerichtsprozesse und Proteste der Gewerkschaften gegen die Niedriglohnpolitik des Discounters.

Protektionismus der CDU.

Doch geh├Ârt der Discounter ebenso wie Edeka zu den wenigen Gesch├Ąften, die Produkte des t├Ąglichen Bedarfs anbieten. So werden durch die CDU protektionistische Argumente ins Feld gef├╝hrt, die nur scheinbar ernst gemeint sind.

Vor allem die These von Herr Kielmayer (CDU), Kunden w├╝rden sich auf dem Markt beim Anschauen der Produkte Appetit holen, um dann beim Lebensmittel-Discounter einzukaufen, ist doch eher sehr konstruiert. Man stelle sich das vor: Eine Familie f├Ąhrt in die Ortsmitte, sucht einen Parkplatz, l├Ąuft ├╝ber den Markt, holt sich Appetit, erkl├Ąrt den Kindern, dass das Gem├╝se sch├Ân, aber zu teuer ist und f├Ąhrt dann ins Gewerbegebiet oder nach Ladenburg, um dort „billigere“ Frischware einzukaufen? Na ja.

Martin Kemmet (CDU) forderte, die H├Ąndler und den Bund der Selbstst├Ąndigen (BdS) mit ins Boot zu nehmen – der BdS unterst├╝tzt den Antrag der SPD allerdings bereits.

Herr Hege k├Ânnte mit seinem Hofladen Konkurrenz erhalten – er k├Ânnte sich dieser aber auch stellen und selbst einen Stand auf dem Markt halten. Auch dieser Situation wurde durch die CDU begegnet: Doppelte Lohnkosten f├╝r Gesch├Ąft und Markt – ruin├Âser Wettbewerb – Pleiten und Gesch├Ąftsaufgaben k├Ânnten die Folgen sein. Das h├Ârte sich an wie der Untergang des Abendlandes.

Ladenburg zeigt, wie es geht.

Wenig wahrscheinlich – wahrscheinlicher eher, dass die L├Ąden und Gesch├Ąfte von neuem Leben in der Dorfmitte profitieren k├Ânnten. Sind die Kunden erstmal im Ort, k├Ânnten sie noch auf die Idee kommen, andere Dinge zu erledigen.

Deshalb will man den Markt auf den Donnerstag legen, da haben Bank und Rathaus l├Ąnger auf. Wenn es gel├Ąnge, mehr Kunden f├╝r die Ortsmitte zu interessieren, k├Ânnten auch vielleicht wieder andere Gesch├Ąfte in den Ort zur├╝ckkommen, die l├Ąngst abgewandert sind.

So wie in Ladenburg – da gibt es gar dienstags und freitags ein Marktangebot mit acht bis neun St├Ąnden. Lokale Erzeuger und erg├Ąnzende Angebote. Der Markt funktioniert stabil, seit Jahren hat es keine Standwechsel gegeben. Stadt und lokaler Handel sind sehr zufrieden: „Die Kunden sch├Ątzen den Markt sehr“, hei├čt es aus dem Rathaus.

Tatsache ist heute: Heddesheim ist kein sehr attraktiver Einkaufsstandort. Die Tante-Emma-L├Ąden sind tot, immer mehr Kneipen und Wirtschaften machen zu, der Dorfplatz ist ohne Leben und die Gemeinde hat zu lange zu wenig getan, um daran etwas zu ver├Ąndern. Und wer sich au├čerhalb einer f├╝nf Minuten „Fu├čreichweite“ zu Ortsmitte befindert, kann gleich das Auto nehmen und ist in Ladenburg oder im Gewerbegebiet besser bedient.

Es braucht flankierende Ma├čnahmen.

Der Markt alleine wird deshalb nicht reichen, um die Ortsmitte als attraktiven Einkaufsstandort zu entwickeln. Da m├╝ssen mehr Ideen her als ein Wochenmarkt, der nur einmal die Woche acht Stunden vor Ort ist und schon mit dem Antrag zumindest durch die CDU stark angezweifelt wird.

├â┼ôberall da, wo M├Ąrkte gewollt werden, funktionieren sie auch – vor allem, wenn auf die Bed├╝rfnisse der Konsumenten R├╝cksicht genommen wird. Es gilt nunmal Angebot und Nachfrage in der freien Marktwirtschaft.

Mein erweiterter Antrag, Pro- und Kontra-Argumente der Gemeinder├Ąte, des Bunds der Selbstst├Ąndigen, der H├Ąndler und vor allem der B├╝rgerInnen zu sammeln, wollten die meisten Gemeinder├Ąte nicht unterst├╝tzen – ├╝brigens haben auch Gr├╝ne dagegen gestimmt, aber das nur f├╝rs Protokoll. Nicht ├╝berrascht hat mich Herr Hasselbring, der sagte: „Von einer Befragung der B├╝rger rate ich dringend ab.“

Dass der Antrag der SPD letztlich mit sechszehn Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung angenommen wurde, hat mich auch nicht ├╝berrascht. Es ging ja nur um eine „grunds├Ątzliche“ Zustimmung, die sich Herr Merx sehnlichst w├╝nschte.

Sollte der Markt kommen und funktionieren, wird auch die CDU daf├╝r gewesen sein wollen, kommt er nicht oder kann er sich nicht etablieren, weil flankierend zu wenig daf├╝r getan wird, wird man darauf verweisen, dass die SPD dies „grunds├Ątzlich“ wollte -trotz der mahnenden Stimmen der CDU.

Wie auch immer: Im ersten Fall gibt es zwei Gewinner, im zweiten nur einen Verlierer. Das muss die SPD noch lernen.

Insgesamt hat durch diese Sitzung aber die Hoffnung ein wenig gewonnen, dass der Gemeinderat sich in ├Âffentlicher Debatte austauschen kann. Auch, wenn es ein erster zaghafter Versuch war.

hardyprothmann

Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist partei- und fraktionsfreier Gemeinderat und verantwortlich f├╝r das heddesheimblog.

Kastanie am Dorfplatz „gesch├Ąlt“ – Baum nicht zu retten?

Guten Tag!

Heddesheim, 06. April 2010. Der noch junge Kastanienbaum auf dem Dorfplatz wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag Opfer von Vandalismus. Bislang Unbekannte haben den Baum so schwer besch├Ądigt, dass er wahrscheinlich nicht zu retten ist.

Kommentar: Hardy Prothmann

Was treibt jemanden an, der mutwillig einen Baum besch├Ądigt?

unverricht

Bauhofleiter Wolfgang Unverricht: "Es sieht schlecht aus f├╝r den Baum." Bild: heddesheimblog

Geschieht das aus Jux und Dollerei? Macht das – mal abgesehen von jeder Sinnfrage – irgendwie Spa├č? Ist das eine Form, seinen Frust loszuwerden? Ist das eine Mutprobe? Oder geschieht so etwas nur aus Langeweile? F├╝hlt man sich danach gut, besser, toll?

Der oder die T├Ąter, die den Baum fast rundherum gesch├Ąlt haben, haben ihr Werkzeug, vermutlich ein Messer mehrmals ansetzen m├╝ssen. Immer wieder. Auch mehrere ├âÔÇ×ste, die von unten zu erreichen waren, wurden einzeln abgebrochen.

Kein Unfall, kein Versehen – nur Vorsatz ist hier zu erkennen. Verstehen kann man das nicht.

Kein Herz wurde eingeritzt, kein Name „verewigt“ – dem Baum wurde schlicht und ergreifend die „Haut abgezogen“, seine Rinde wurde gesch├Ąlt.

Man kann nur den Kopf sch├╝tteln und sich nur wundern, was Leute im Kopf oder eben genau nicht darin haben, die mutwillig, ohne Not und ohne Sinn und Verstand so etwas tun.

Der Baum, 2008 gesetzt, hat gerade angefangen auszutreiben – bald h├Ątte er sch├Ân ausgesehen, gebl├╝ht, Fr├╝chte getragen. Im Sommer h├Ątte er Schatten gespendet und im Herbst h├Ątten sich seine Bl├Ątter verf├Ąrbt.

Jetzt ist er so schwer verletzt – dass er vermutlich diese Attacke nicht ├╝berleben wird und ersetzt werden muss.

Bauhofleiter Wolfgang Unverricht will noch einen Experten zu Rate ziehen, ob der Schaden „repariert“ werden kann: „Gro├če Chancen gebe ich dem Baum nicht.“

Fotos: heddesheimblog/p├Âl

„Lieder im Advent“ auf dem Dorfplatz

Guten Tag!

Heddesheim, 21. Dezember 2009. Am Sonntagnachmittag spielte der evangelische Posaunenchor mit „Liedern im Advent“ auf dem Dorfplatz auf. Trotz stetigen Schneefalls spielte der Chor rund 20 St├╝cke vor etwa 200 Besuchern.

Der Posaunenchor der Evangelischen Kirche spielte am Sonntag mit „Liedern im Advent“ auf dem Dorfplatz gut eine Stunde lang. Zu h├Âren waren knapp zwanzig weihnachtliche Lieder.
Rund 200 Besucher, jung und alt, waren trotz stetigem Schneefalls vor Ort, um der Vorstellung and├Ąchtig zu lauschen. Das Cafe „La Piazza“ will dem evangelischen Pusaunenchor einen Bonus aus dem Gl├╝hweinverkauf ├╝berreichen.

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Rund eine Stunde spielte der Chor auf. Bild: Horst P├Âlitz

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"Lieder im Advent" bei stetigem Schneefall. Bild: Horst P├Âlitz

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Rund 200 Zuh├Ârer lauschten dem Chor. Bild: Horst P├Âlitz

Text und Bilder: Horst P├Âlitz

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Das heddesheimblog

Der Weihnachtsmarkt 09 – Erfolg oder nicht?

Guten Tag!

Heddesheim, 08. Dezember 2009. Die Redaktion des heddesheimblogs hat in den vergangenen Tagen umfangreich ├╝ber den 1. Weihnachtsmarkt auf dem neuen Dorfplatz berichtet. Es gab Lob, aber es gab auch Kritik.
Sicher ist: Die Veranstalter m├╝ssen am Konzept und der Durchf├╝hrung arbeiten. Wir wollen wissen, was Ihnen gefallen hat und was nicht. Schreiben Sie uns, was sie gut fanden und auch im n├Ąchsten Jahr so sein sollte und was die Veranstalter besser machen sollten. Schreiben Sie uns, was Sie vermisst haben oder sich w├╝nschen. Denn bald ist Weihnachten… da sind W├╝nsche erlaubt.

Redaktion heddesheimblog

Die Zufriedenheit der Aussteller auf dem 1. Weihnachtsmarkt auf dem neuen Dorfplatz waren durchmischt.

Nach unserer ersten Umfrage haben wir weitere R├╝ckmeldungen erhalten: Zun├Ąchst hatten wir den Eindruck, dass die Aussteller insgesamt den Markt als „gut“ bewertet haben. Auf Grund der Berichterstattung erhielten wir aber auch R├╝ckmeldungen, die von „entt├Ąuschend“ bis „sehr gut“ reichten.

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Zu wenig feierlich? Die B├╝hne auf dem Heddesheimer Weihnachtsmarkt. Bild: hblog

Ein Markt hat immer mindestens zwei Seiten: Die der Marktanbieter und der Marktabnehmer. Also Aussteller und Besucher. Beide freuen sich ├╝ber einen gelungenen Markt – hei├čt, Angebot und Nachfrage treffen sich auf einem idealen Niveau. Beide sind entt├Ąuscht, wenn Angebot und Nachfrage ├╝berhaupt nicht zusammen passen.

Machen Sie mit: Schreiben Sie uns per email oder als Kommentar, was Ihnen gefallen hat und was nicht, was Sie sich w├╝nschen und worauf Sie verzichten k├Ânnen. Scheuen Sie sich dabei nicht, Argumente zu wiederholen. Denn je h├Ąufiger ein Argument ge├Ąu├čert wird, um so dringender wird es.

Unsere Beispielliste:

Positiv wurde die Auswahl der Angebote bewertet. Die Aussteller in der „hinteren Gasse)“ (hinten links von der Schaafeckstra├če aus gesehen) bem├Ąngelten die „Abgeschiedenheit“ und den Blick auf die kahle Hauswand.├é┬áH├Ąufig kritisiert wurde auch das „Nadel├Âhr“ am Anfang des Weihnachtsmarktes (von der Schaafeckstra├če aus gesehen) und dann der im Vergleich „lieblose“ Raum rund um den Weihnachtsbaum.

H├Ąufig kritisiert wurde auch der „Zelt“-Charakter. Mehr Buden wie in Ladenburg w├╝nschten sich viele, die wir gefragt haben. Auch das „Licht“ als Stimmungsmacher wurde kritisiert: Zu wenig „weihnachtlich“, zu viel „kaltes Licht“ habe es gegeben.

Nur ein „Bratwurststand“ wurde bem├Ąngelt, dabei gab es mindestens zwei, die der Redaktion bekannt sind. Insgesamt h├Ątte man sich ein besseres kulinarisches Angebot gew├╝nscht.

Als „B├╝hnenchaos“ wurde uns die Situation im Umfeld des Veranstaltungsprogramms geschildert. War das so? Wir waren nicht die ganze Zeit vor Ort und k├Ânnen das nicht aus eigener Anschauung belegen.

Eine „wenig intelligente Verteilung der Angebote“ wurde h├Ąufig kritisiert – was halten Sie davon?

Andererseits haben sich viele Standbetreiber positiv ├╝ber ihre Ums├Ątze ge├Ąu├čert.

Sie k├Ânnen mit Ihren Argumenten und Beobachtungen und Ideen mitmachen. Schreiben Sie Kommentare oder email an die Redaktion, was Ihnen gut oder weniger gut gefallen hat. Wir behandeln alle Antworten anonym – au├čer, Sie w├╝nschen explizit Ihre Namensnennung.

Machen Sie mit. Denn damit haben Sie die M├Âglichkeit, den Heddesheimer Weihnachtsmarkt voran zu bringen. Die Aussage „beim ersten Mal kann halt nicht alles funktionieren“ ist zu wenig. Schreiben Sie uns, wie Sie sich Ihren Heddesheimer Weihnachtsmarkt vorstellen.

Denn wann, wenn nicht an Weihnachten, ist die Gelegenheit g├╝nstig, sich etwas zu w├╝nschen?

email an: redaktion(at)heddesheimblog.de

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Reaktionen der Standbetreiber auf den Weihnachtsmarkt

Guten Tag!

Heddesheim, 07. Dezember 2009. Der Start des diesj├Ąhrigen Weihnachtsmarkts auf dem neuen Dorfplatz war verhalten. Trotz Regens besuchten erfreulich viele Heddesheimer und ausw├Ąrtige G├Ąste dann am Samstag doch noch den Weihnachtsmarkt. Das heddesheimblog hat sich bei den Standbetreibern umgeh├Ârt, wie diese aus ihrer Sicht den Weihnachtsmarkt beurteilen.

Die Umfrage unter den Standbetreibern ist eine Sicht auf den Weihnachtsmarkt – sie bestimmen das Angebot und ihre Zufriedenheit bestimmt ihre Entscheidung, wiederzukommen oder nicht. Die Stimmung unter den Besuchern war neugierig – der Besuch ordentlich.

Die Redaktion hat den Standbetreibern f├╝nf Fragen gestellt:

  1. Waren Sie vergangenes Jahr beim Weihnachtsmarkt auf der Kunsteisbahn dabei?
  2. Hat es Ihnen auf dem Dorfplatz oder auf der Eisbahn besser gefallen?
  3. Sind Sie mit dem Umsatz zufrieden?
  4. Was wurde am meisten nachgefragt?
  5. Kommen Sie n├Ąchstes Jahr wieder?

Ein guter Teil der Anbieter war neu und konnte keinen Vergleich zum Weihnachtsmarkt auf der Kunsteisbahn ziehen. Diejenigen, die vergangenes Jahr dort waren, lobten die sch├Âne Atmosph├Ąre auf der Eisbahn, halten aber beide Pl├Ątze f├╝r etwa gleich gut geeignet – wobei der Umsatz an der Eisbahn dem Gef├╝hl nach besser war.

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Einerseits zu eng.... Bild: hblog

Interessant ist, dass vor allem die Anbieter von Getr├Ąnken und Speisen einen besseren Umsatz auf dem Dorfplatz angeben – wahrscheinlich wegen der zentraleren Lage, die eher „zu Fu├č“ erreicht werden kann. Sicherlich aber auch, weil durch den gleichzeitigen Betriebe der Kunsteisbahn eine Konkurrenz entstanden ist und damit der Umsatz f├╝r die „Warenverk├Ąufer“-St├Ąnde nur von „geht so“ ├╝ber „zufrieden stellend“ bis „gut“ war.

Die Ums├Ątze wurden insgesamt als „zufrieden stellend“ bis „gut“ bewertet. Die Bewertung „sehr gut“ im Vergleich zur Eisbahn gab es nicht.
Sicherlich hat das erst kalte, dann doch w├Ąrmere, aber zu regnerische Wetter die Umsatzlage je nach Angebot gebremst: Zu kalt und ungem├╝tlich beim Start, zu regnerisch f├╝rs Flanieren, zu warm f├╝r Gl├╝hwein.

Unzufriedenheit gab es durch teils sehr unterschiedliche Preise, beispielsweise beim Bier, dass auch f├╝r einen Euro angeboten wurde: „F├╝r Speisen und Getr├Ąnke m├╝ssen Mindest- und H├Âchstpreise festgelegt werden, sonst ist das ruin├Âs.“

Bem├Ąngelt wurde das kulinarische Angebot: „Da geht mehr – die Vielfalt lockt“, sagten einige Aussteller. Insgesamt wurde am meisten Kritik an der Organisation und der Mischung ge├Ąu├čert: „Eine bessere Vorbereitung w├Ąre w├╝nschenswert. Auch das Ambiente wirkte etwas beduinenhaft – schnell was aufgestellt, aber wenig in der Mischung durchdacht.“ Insgesamt w├╝nschte man sich mehr Festlichkeit und eine bessere Information ├╝ber den Markt.

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...andererseits zu wenig festlich, so die Kritik. Bild: hblog

Au├čerdem wurde kritisiert, dass die „Harmonie“ nicht stimmte. W├Ąhrend im vorderen Bereich (von der Schaafeckstra├če aus gesehen) „Gedr├Ąnge“ herrschte, wurde es zur Platzmitte hin teils „zu leer“ und zu „dunkel“. Hier w├Ąre ein besseres Konzept w├╝nschenswert. Aus Kundensicht sei die Toilettensituation nicht zufrieden stellend gewesen.

Insgesamt herrschte aber eine positive Stimmung vor. Trotz der wetterbedingten und organisatorisch widrigen Umst├Ąnde ├Ąu├čerte die Mehrzahl der Standbetreiber die Absicht, auch im n├Ąchsten Jahr wieder dabei zu sein.

Redaktion heddesheimblog
Mitarbeit: Horst P├Âlitz

Die Weihnachtsmarkt-Termine im Ãœberblick

Guten Tag!

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Der Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz soll sich Samstag und Sonntag mit Leben f├╝llen. Bild: hlog

Heddesheim, 04. Dezember 2009. Leider stehen im Mitteilungsblatt keine Termine, wer wann w├Ąhrend des 1. Weihnachtsmarkt auf dem neuen Dorfplatz in Heddesheim auftritt.

Zur Orientierung ver├Âffentlicht das heddesheimblog die Termine:

Samstag, 05. Dezember 2009, 14:00 – 21:00 Uhr

  • 14:00 Er├Âffnung durch B├╝rgermeister Michael Kessler, BdS-Vorsitzende Nicole Kemmet
  • 15:00 Nikolaus auf dem Dorfplatz
  • 16:30 Tanzvorf├╝hrung TSC BlauSilber
  • 17:00 Party-Band Tamara Pusch

Sonntag, 06. Dezember 2009, 11:00 – 19:00 Uhr

  • 13.30 Bl├Ąsergruppe Musikschule Leitung Volker G├╝nther
  • 14.00 Chor AG der Hans-Thoma Grundschule
  • 15:00 Heddesheimer Kinderchor
  • 16:00 Chorgemeinschaft S├Ąngerbund und S├Ąngervereinigung
  • 17:00 Revanche-Spiel Gemeinderat vs. BdS-Mitglieder

Informationen zu anderen Weihnachtsm├Ąrkten der Region, finden Sie in diesem Artikel.

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Das heddesheimblog

Weihnachtliche „├â┼ôberraschungen“

Guten Tag!

Heddesheim, 04. Dezember 2009.

Kommentar: Hardy Prothmann

Chaotischer geht es kaum.

Bis „kurz vor Schluss“ gab und gibt es kein „offizielles“ Programm f├╝r den 1. Weihnachtsmarkt auf dem neuen, sehr teuer sanierten Dorfplatz in Heddesheim.

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Der Abend vor dem Weihnachtsmarkt. Bild: hblog

„Pl├Âtzlich“ gibt es ein Programm: Am 02. Dezember 2009 schreibt (der „gut informierte“) Mannheimer Morgen das Programm in groben Z├╝gen auf – „wahrscheinlich investigativ recherchiert“ – denn bis dahin drang keine Information nach „au├čen“, was der Weihnachtsmarkt bieten wird.

Soviel ist mittlerweile bekannt: Ãœber 30 Aussteller, Vereine, Gewerbetreibende und auch die FDP werden vor Ort sein. Also auf dem Dorfplatz. Zumindest ist das zu vermuten.

An diesem Wochenende feiert auch der MGV Weihnachtsfest und auch das DRK.

Das ist nur eine kleine Terminkollision. Als „Hauptattraktion“ am Samstag gibt es „Tamara Pusch“, eine „Party-Band“ (17:00 – 21:00 Uhr) und davor eine Auff├╝hrung des Tanzvereins „TSC Blau Silber“ aus Ladenburg (16:30 Uhr).

Allen Akteuren w├╝nsche ich aus k├╝nstlerischer Sicht Erfolg – die K├╝nstler sind gebucht, wenn auch vielleicht auf das falsche „Event“.

Denn es stellt sich die Frage, die nichts mit diesen K├╝nstlern zu tun hat: Was hat eine Tanz-Kapelle und eine Tanz-Gruppe mit dem 1. Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz und mit Heddesheim zu tun?

Es geht um eine christliche Feier – um Besinnung auf das, was die Traditionen des christlichen Abendlandes sind. Oder geht es um eine rauschende Party?

Und warum gibt es bis heute kein ordentlich-ver├Âffentlichtes Programm?

Weil irgendetwas hingenagelt worden ist? Weil es niemanden wirklich interessiert? Warum ist das so?

Geht es hier nur um „Party“, „Show“ und Kommerz? Ist das ein Weihnachtsmarkt oder eine Leistungsschau?

Oder gibt es au├čer „schmackhaften Bratw├╝rsten“ und einer „hochwertigen Feuerzangenbowle“ (FDP) auch noch so etwas wie Besinnlichkeit und Andacht?

Geht es um Heimeligkeit und echter, christlicher Besinnung auf das Fest f├╝r den Herrn Jesu?

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Insgesamt 37 Aussteller sollen ein "weihnachtliches Angebot" schaffen. Bild: hblog

Ein Weihnachtsmarkt dieser Art, der von Gemeinde und „BdS“, vulgo Nicole Kemmet, organisiert wird, scheint mir einzig eine kommerzielle Veranstaltung mit „Push“-Party-Charakter zu sein.

Dazu passt auch der Text, den der BdS Heddesheim, in diesem Fall gezeichnet von U.F., alias Uwe Fehringer (Pressearbeit), im Mitteilungsblatt auf Seite 23 hingeschmiert hat: Voller Rechtschreib- und Grammatikfehler geht es um alles, nur nicht um Besinnlichkeit.

Leuchtampeln ├╝ber der Stra├če, Weihnachtsb├Ąume in Wohnzimmern und auf dem Dorfplatz, Lichterketten und sonstiges „Lametta“ m├Âgen alles m├Âgliche in „Licht tauchen und vielleicht etwas zum Leuchten bringen“, wie man das oft in der n├Ąchsten Zeit in den ├Ârtlichen Medien lesen k├Ânnen wird.

Ich bin kein Pfarrer und muss und will deswegen auch niemanden bekehren.

Trotzdem darf ich fragen, was dieser „Weihnachtsmarkt“ auf dem Heddesheimer Dorfplatz mit „Weihnachten“ zu tun hat? Was?

Ich darf auch fragen, welcher Programmpunkt auch nur im Ansatz mit der (heiligen) Andacht zu tun hat?

Ebenso darf ich fragen, wieso alles Christliche keinen Programmpunkt hat (damit meine ich christlich und nicht katholisch oder evangelisch)?

Weiter frage ich mich, welchen Sinn ein „Revanche-Spiel“ BdS gegen Gemeinderatsmitglieder auf dem Weihnachtsmarkt macht? Nicht allein das „Spiel“ irritiert mich, vor allem die „Revanche“. Passt das zu „Weihnachten“?

Stattdessen ist laut Mannheimer Morgen f├╝r das „leibliche Wohl“ gesorgt (siehe Bratwurstjournalismus). Aber nur f├╝r die „Leiber“, die sich Preise von 2-3 Euro f├╝r eine Bratwurst leisten k├Ânnen oder m├╝ssen, um nicht „aufzufallen“, vor allem nicht vor ihren Kindern.

Wann, wenn nicht in der „vorweihnachtlichen“ Zeit w├Ąren Armenspeisungen sinnvoller als je? Die Armen gibt es vielfach unter uns. Jede Menge gibt es davon. Man sieht sie nicht, weil sie nirgendwo gerne gesehen sind – denn Armut ist in Deutschland gleichbedeutend mit asozial. Und mit „Asozialen“ wollen die meisten „guten B├╝rger“ einfach nichts zu tun haben.

Viele „Asoziale“ sind allein erziehende M├╝tter, die ein, zwei, drei Kinder unter h├Ąrtesten Bedingungen durchs Leben bringen – und zu stolz sind, sich den absch├Ątzenden Blicken der „Gesellschaft“ auszusetzen, die jede mitleidige Perspektive verloren oder verlernt hat.

Andere sind ├╝ber f├╝nfzig Jahre alt, gek├╝ndigt, ohne Perspektive auf eine neue Anstellung. Andere sind Frauen, die Kinder f├╝r diesen Staat aufgezogen haben und mit Mitte vierzig nicht mehr „vermittelbar“ sind.

Sie gehen wie viele dahin, wo es „heimelig“ zu versprechen sein wird. Vielleicht voller Hoffnung auf eine „christliche“ Begegnung. Sie wollen ein wenig „Gl├╝ck“, denn es ist immerhin „Weihnachtszeit“. Ist es das? Geht es um Liebe, Anstand, Miteinander? Oder nur um Kommerz, Show-Lust und den „Event“-Charakter?

Wer sich traut, sich diese Frage zu stellen, stellt berechtigte Fragen – ich habe das Gef├╝hl, dass diese Fragen f├╝r die Organisatoren des Heddesheimer Weihnachtsmarkt keine Rolle spielten.

Um ein Beispiel zu geben, was nichts mit Weihnachten, dem „Herrn“ und Christlichkeit zu tun hat – oder vielleicht doch.

Auf dem Ladenburger Weihnachtsmarkt habe ich ein etwa 10-j├Ąhriges M├Ądchen beobachtet, das eine Kerze kaufen wollte. Etwa vier auf vier Zentimeter, aus Bienenwachs in Form einer Bl├╝te. Das M├Ądchen fragte nach dem Preis. Die Verk├Ąuferin suchte diesen in einer Liste, fand ihn nicht, taxierte die Eltern (ordentliche Leute, gute Kleidung) und sagte: „Drei Euro f├╝nzig.“

Das M├Ądchen fand die Kerze h├╝bsch und h├Ątte diesen R├Ąuberpreis bezahlt.

Der Vater forderte sein Kind auf, diesen unw├╝rdigen Moment zu beenden, das Kind stellte die Kerze im Wert von h├Âchstens 50 Cent zur├╝ck und die Familie ging weiter.

Auf dem R├╝ckweg nach Hause erz├Ąhlte der Vater der Tochter die Geschichte von Jesus, der im Tempel aufr├Ąumt (Matth├Ąus 21:12-13).

Waren und Dienstleistungen anzubieten ist legitim – den jeweiligen Markt zu verachten und zu ignorieren, ist mindestens dumm, wenn nicht sogar sch├Ądlich.

Ich lasse mich ├╝berraschen, ob das, was hier in Heddesheim „geplant“ worden ist, etwas mit „Weihnachten“ und der Andacht und dem „Herrn“ zu tun hat.

Weihnachtsmarkt „├óÔéČ┬Žuvm“

Guten Tag!

Heddesheim, 04. Dezember 2009. Morgen ├Âffnet der „Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz“ zum ersten Mal. „Mit dabei… Tamara Pusch“, macht die Anzeige auf dem aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde auf. 60 Seiten umfasst das trostlose Blatt – aber auf keiner Seite gibt es so etwas wie ein Programm.

Das Mitteilungsblatt vom Donnerstag, den 03. Dezember 2009 k├╝ndigt den diesj├Ąhrigen Weihnachtsmarkt an: „Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz. Mit dabei… Tamara Pusch, TSC BLAU-SILBER„. Das f├Ąllt ins Auge.

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Wann, wer, wo, was? Keine Information in dieser Anzeige. Quelle: Mitteilungsblatt

Darunter steht kleiner, unauff├Ąlliger, unwichtiger: „S├Ąngerbund S├Ąngervereinigung MGV“ und „Heddesheimer Kinderchor“ und „…uvm“.

Dann gibt es noch zwei Datumsangaben.

Das wars.

Keine weiteren Einzelheiten.

„Tamara Pusch“ ist eine Party-Band. Der TSC Blau-Silber ist ein Tanzclub aus Ladenburg. Beide zusammen werden als Aufmacher im Mitteilungsblatt als „Hauptattraktion“ des ersten Weihnachtsmarktes auf dem Dorfplatz in Heddesheim angepriesen.

Jedoch: Ohne Datum, ohne Zeitangabe – einfach „Mit dabei…“ und „…uvm!“.

Die Frage, was das „historische“ Ereignis mit „Tamara Pusch“ zu tun hat, hat sich niemand gestellt. Vorab kann ich schon heute sagen, was der MM, schreiben wird: „Irgendetwas mit „heizte ein“, „unterhielt gut“, „begeisterte“, „zum Mitmachen“ oder irgendwelche andere Worth├╝lsen.

Auf der Internet-Homepage der Gemeinde Heddesheim gibt es noch nicht einmal einen Hinweis, dass in Heddesheim ├╝berhaupt ein Weihnachtsmarkt stattfindet. Dort steht alles m├Âgliche – ├╝berwiegend B├╝rokratisches – nur nichts ├╝ber den Weihnachtsmarkt. Keine Ank├╝ndigung, kein Programm, keine W├╝rdigung, keine lobenden Worte des B├╝rgermeisters, wie man sie sonst gewohnt ist.

Der diesj├Ąhrige Weihnachtsmarkt in Heddesheim findet aus dieser Sicht der Gemeinde nicht statt und hat – ob gedruckt oder im Internet – auch kein Programm.

Einen Eintrag auf der Gemeindeseite gibt es unter „Veranstaltungen“: „Brauchtum“

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1. Weihnachtsmarkt auf dem neuen Dorfplatz ist "Brauchtum".

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Wann, wer, wo, was? Einfache Informationen in dieser Anzeige. Quelle: Mitteilungsblatt

Wer zuf├Ąllig den Mannheimer Morgen (sofern noch abonniert) gelesen hat, findet eine Art „Programm“. Auch, wer noch zuf├Ąlliger auf die Internetseite des BdS-Heddesheim schaut.

Wie einfach eine einfache Programmanzeige sein kann, zeigt das „2. Schriesheimer Weihnachtsdorf“: Wer macht mit? Wann ist welche Veranstaltung wo? Diese Fragen werden ganz einfach und ├╝bersichtlich beantwortet.

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Tiefgarage am Dorfplatz „├Âffnet“ im Januar

Guten Tag!

Heddesheim, 02. Dezember 2009. Ab Januar 2010 nimmt die Gemeinde Heddesheim den Parkscheinautomat f├╝r 31 ├Âffentliche Stellpl├Ątze in der Tiefgarage unter dem Dorfplatz in Betrieb. Zwei Pl├Ątze sind Sonderparkpl├Ątze f├╝r Schwerbehinderte.

Die Stellpl├Ątze dienen „zum Kurzzeitparken“, wie die Gemeinde mitteilt. Insbesondere Kunden der dort ans├Ąssigen Gesch├Ąfte, Betriebe sowie medizinischen und therapeutischen Praxen sollen dort einen trockenen Parkplatz finden k├Ânnen.

Die ersten beiden Stunden Parkzeit sind kostenlos. Jede weitere Stunde kostet 50 Cent, wobei die H├Âchstparkdauer auf insgesamt vier Stunden begrenzt ist. Ein Parkschein als Nachweis der Parkzeit muss aber auch f├╝r die ersten beiden freien Stunden am Parkscheinautomat gezogen werden. Das Parken mit Parkscheibe ist nicht erlaubt.

Parks├╝nder aufgepasst: Die Einhaltung der Parkzeiten wird durch den Gemeindevollzugsdienst ├╝berwacht.

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Abstimmung ├╝ber Bebauungsplan zur geplanten „Pfenning“-Ansiedlung in der n├Ąchsten Gemeinderatssitzung

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Auch auf der Tagesordnung: Der "Verkehrslenkungsvertrag", nach dem Pfenning 20 Euro Strafe f├╝r jeden Lkw zahlen soll, der ├╝ber die Ringstra├če f├Ąhrt. Allerdings nur f├╝r Lkw ├╝ber 18 Tonnen. Bild: privat

Guten Tag!

Heddesheim, 10. November 2009. Auf der kommenden Gemeinderatssitzung vom 19. November 2009 soll ├╝ber einen Bebauungsplanvorentwurf zur geplanten „Pfenning“-Ansiedlung entschieden werden.

Details zu dem Bebauungsplanvorentwurf sind noch nicht bekannt.
Ebenso auf der Tagesordnung steht die „├Âffentlich-rechtliche“ Vereinbarung zur „Verkehrslenkung“ mit der Pfenning-Gruppe. B├╝rgermeister Michael Kessler hatte diesen „Vertrag“ auf einer Pressekonferenz der ├ľffentlichkeit bereits am 03. September 2009 als faktische Tatsache vorgestellt, obwohl der Gemeinderat bis heute den Inhalt nicht behandelt hat und damit nicht kennt, geschweige denn dar├╝ber entschieden hat.

Erstmals soll im neu gew├Ąhlten Gemeinderat auch das Thema „Gemeinsame Werkrealschule“ der Gemeinden Heddesheim und Hirschberg behandelt werden. Der Hirschberger Gemeinderat hat bereits beschlossen, das der Hauptsitz einer solchen Schule in Hirschberg angesiedelt sein soll. Gegen die Pl├Ąne der Gemeinden gibt es Widerst├Ąnde aus dem Kultusministerium, das das Modell ablehnt.

Die SPD wird einen Antrag auf Einf├╝hrung eines Wochenmarktes auf dem Dorfplatz stellen.

Die vorl├Ąufige Tagesordnung f├╝r die Gemeinderatssitzung vom 19. November 2009:

  • 1. Niederschriften ├╝ber die Sitzungen vom 08. Oktober 2009 und 22. Oktober 2009
  • 2. Bekanntgabe nicht├Âffentlicher Beschl├╝sse
  • 3. Fragezeit f├╝r Einwohnerinnen und Einwohner
  • 4. Bebauungsplan Gewerbegebiet „N├Ârdlich der Benzstra├če“ – Zustimmung zum Bebauungsplanvorentwurf und Beteiligung der Beh├Ârden und Tr├Ąger ├Âffentlicher Belange
  • 5. ├ľffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Verkehrslenkung mit der Pfenning-Gruppe
  • 6. Einrichtung einer gemeinsamen Werkrealschule der Gemeinden Heddesheim und Hirschberg
  • 7. Bericht der Gemeindepr├╝fungsanstalt Baden-W├╝rttemberg ├╝ber die allgemeine Finanzpr├╝fung der Gemeinde Heddesheim in den Haushaltsjahren 2003 bis 2007 sowie des Eigenbetriebs Wasserversorgung der Gemeinde Heddesheim in den Wirtschaftsjahren 2003 bis 2007
  • 8. Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion auf Einf├╝hrung eines Wochenmarkts auf dem Dorfplatz
  • 9. Erdgasbelieferung der gemeindlichen Liegenschaften – Preisanpassung durch die Stadtwerke Viernheim
  • 10. Unterhaltung des unbeweglichen Verm├Âgens; Gruppe 510000 – Genehmigung ├╝berplanm├Ą├čiger Ausgaben
  • 11. Zustimmung zur Annahme von Spenden
  • 12. Bekanntgaben und Anfragen

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