Montag, 23. Oktober 2017

Bauausschuss stimmte nötigen Maßnahmen zu

Bäckerei Görtz zieht in ehemalige Schlecker-Filiale

goertz-130913- Heddesheim Baecker Goertz 2013 09 13 (3)

Nach langem Leerstand zieht die Bäckerei-Kette Görtz in den ehemaligen Schlecker.

 Heddesheim, 10. Oktober 2013. (red/ld) In seiner Sitzung am vergangenen Dienstag stimmte der Bauausschuss unter anderem √ľber den Einzug einer B√§ckerei-Filiale G√∂rtz in die ehemalige Schlecker-Filiale ab. Weitere Tagesordnungspunkte waren der Bau einer Lagerhalle f√ľr den Obsthof in Muckensturm und die Aufstockung eines Hauses in der Lessingstra√üe. [Weiterlesen…]

Auftritt der Schriesheimer T-Band am Freitag, 12. Juli

Open-Air-Konzert auf dem Dorfplatz

Heddesheim, 08. Juli 2013. (red/pm) Am kommenden Freitag, 12. Juli, spielt die Schriesheimer T-Band auf dem Dorfplatz Rock, Pop, aktuelle Hits und Evergreens.

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Open-Air auf dem Dorfplatz

Sommernachtskonzert mit den Starkenburg Philharmonikern

Heddesheim, 15. M√§rz 2013. (red/pm)¬† Aller Guten Dinge sind drei: Nach den gro√üen Erfolgen der Konzerte 2009 und 2011 mit √ľber 600 Besuchern wird es in diesem Jahr zum dritten Mal ein Sommernachtskonzert mit den Starkenburg Philharmonikern geben. Am Samstag, 13. Juli 2013, werden sie zusammen mit Solisten der Opera Classica aus Bad Schwalbach und dem Tanzforum Heddesheim auf dem Dorfplatz wieder ein Fest der Kl√§nge f√ľr die Zuh√∂rer bieten. [Weiterlesen…]

Am 1. und 2. Dezember auf dem Dorfplatz

Heddesheimer Weihnachtsmarkt

Heddesheim, 12. November 2012. (red/pm) Der Bund der Selbstständigen und die Gemeinde Heddesheim laden zum diesjährigen Weihnachtsmarkt am 1. und 2. Dezember auf dem Dorfplatz ein. Auf die Besucher warten weihnachtliche Verkaufsstände, Essen und Getränke sowie ein buntes Programm.

Information der Gemeinde Heddesheim:

Das ‚ÄěMusikalisches Einstimmen auf den Weihnachtsmarkt‚Äú beginnt schon am Freitag (30. November) Abend. Ausklang ist am Sonntag Abend, 20:00 Uhr.

Programm:

Freitag, 30. November
‚ÄěMusikalisches Einstimmen auf den Weihnachtsmarkt‚Äú

18:00 Uhr Weihnachtliche St√ľcke mit Dietmar J√∂st, Pop, Oldies, Evergreens,Schlager und instrumentale klassische St√ľcke
18:30 Uhr Gospelchor ‚ÄěRainbow‚Äú
21:00 Uhr Ausklang

Es werden Speisen und Getränke angeboten.

Samstag, 1. Dezember, Weihnachtsmarkt
14:00 Uhr Beginn des Weihnachtsmarkts
16:30 Uhr Line-Dance Kindergruppe der ‚ÄěRenegades Line Dance just for fun e. V.‚Äú
17:00 Uhr Jagdhornbläser Schriesheim
17:30 Uhr Der Nikolaus kommt auf den Weihnachtsmarkt
18:00 Uhr Sängerbund Heddesheim
18:30 Uhr Tamara Pusch
21:00 Uhr Ausklang

Sonntag, 2. Dezember, Weihnachtsmarkt
14:00 Uhr Beginn des Weihnachtsmarkts
15:30 Uhr Tanzvorf√ľhrung der ‚ÄěHappy Queens‚Äú des TC Blau-Silber Ladenburg
15:30 Uhr Der Nikolaus kommt auf den Weihnachtsmarkt
16:30 Uhr Musikschule Heddesheim, Jazzlight
17:30 Uhr Sängervereinigung Heddesheim
18:30 Uhr ‚ÄěWanted‚Äú, Lampertheim, Soul Gospels, Evergreens, Oldies
20:00 Uhr Ausklang

Am 15. Juni auf dem Dorfplatz

Schaukochen auf dem Heddesheimer Wochenmarkt

Heddesheim, 08. Juni 2012. (red/pm) Schaukochen und Spargel-Schäl-Wettbewerb auf Wochenmarkt.

Information der Gemeinde Heddesheim

„Am Freitag, den 15. Juni 2012, ab 10:00 Uhr gibt es beim Heddesheimer Wochenmarkt, wie im vergangenem Jahr, von K√∂chen des Hotels „Krone“ in Gro√üsachsen wieder ein kulinarisches Highlight.

Vor den Augen der Besucher werden folgende Gerichte zubereitet:

  • sommerlicher Spargelsalat in Holunderbl√ľten-Apfel-Vinaigrette an Wacholderschinken mit Tomaten-Olivenbruschetta
  • in Rosmarin gebratenes Schwertfischsteak auf gegrilltem Spargel
  • kleiner s√ľ√üer Abschluss als Dessert

Gegen einen geringen Kostenbeitrag können die Wochenmarktbesucher diese Köstlichkeiten probieren.

Au√üerdem wird bei einem Spargel-Sch√§l-Wettbewerb die Geschicklichkeit getestet. Es gibt f√ľr den Sieger einen Gutschein f√ľr ein Essen f√ľr zwei Personen im Hotel Krone zu gewinnen.

Die K√∂che des Hotels Krone sowie die Markth√§ndler und die Gemeinde Heddesheim freuen sich auf die Besucher.“

Gelungener Start f√ľr den Heddesheimer Wochenmarkt


Guten Tag!

Heddesheim, 11. M√§rz 2011. (che) „Frischer Freitag“ – mit diesem Slogan machten √ľberall in Heddesheim verteilte Plakate, Flyer, Postwurfsendungen und ein quer √ľber die Unterdorfstra√üe wehendes Banner zum ersten Wochenmarkt auf Heddesheims noch jungem Dorfplatz aufmerksam. Und die Heddesheimer folgten dem Aufruf und bescherten so dem „Frischen Freitag“ einen gut besuchten Auftakt.

Als gegen 08:00 Uhr B√ľrgermeister Michael Kessler die Er√∂ffnungsrede hielt, verloren sich erst etwa 70 Menschen auf dem Dorfplatz, darunter viele Mitglieder des Heddesheimer Gemeinderats.

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Guter Start f√ľr den "Frischen Freitag".

Kesslers Rede war erfreulich kurz; ein kurzer Abriss der Entstehungsgeschichte des Markts, die Hoffnung der Gemeinde, damit die Attraktivität und Kaufkraft des Orts zu steigern und zu erhalten und den Dorfplatz auch zu einem Ort der Kommunikation und Begegnung werden zu lassen.

Dann stellte er die eigens konzipierten Sch√ľrzen f√ľr die H√§ndler vor, ganz in braun mit dem Logo „Frischer Freitag“, lie√ü rundum √É‚Äěpfel mit dem Logo verteilen und lud alle Kunden zu einem kostenlosen Sekt ein.

Acht Händler präsentierten ihre Produkte

Acht Händler hatten auf dem Platz ihre Stände aufgebaut und präsentierten erwartungsvoll ihre frischen Produkte.

Das Angebot erstreckte sich von Fisch, Pf√§lzer Wein und Hausmacher Worscht √ľber K√§se, Eier und Nudeln, Blumen und Gem√ľse bis hin zu Putenfleischprodukten, Oberbekleidung von „Hellese Wear“ und Putzmitteln von Amway.

Nach Kesslers Er√∂ffnung machte sich eine gewisse Nervosit√§t unter den H√§ndlern breit: W√ľrden die Heddesheimer ihren neuen Wochenmarkt annehmen?

Bis zu diesem Zeitpunkt wirkten die erschienenen Heddesheimer noch etwas verloren, doch nach und nach f√ľllte sich der Dorfplatz mit Menschen.

Gegen 9:30 Uhr war auf dem Zugang am Rathaus kaum noch ein Durchkommen. Die Heddesheimer strömten jetzt geradezu auf den Markt. Die Markthändler, die anfangs noch in Ruhe ein kleines Schwätzchen mit ihren Kunden hielten, hatten jetzt alle Hände voll zu tun.

Besonders am Gem√ľsestand dr√§ngten sich die Kunden. Anita Schubkegel aus Dannstadt-Schauernheim und ihr Damen-Team bew√§ltigten flott und freundlich den gro√üen Andrang, denn die enorme Vielfalt ihres Obst- und Gem√ľsesortiments fand gro√üen Zuspruch.

Am Stand mit den Putenfleischprodukten standen die Heddesheimer Schlange. Bauer Reinmuth aus Helmstatt-Weilerhof, der die Puten f√ľr seine Erzeugnisse selbst aufzieht und verarbeitet, verteilte an alle Marktbesucher Gutscheine f√ľr ein kostenloses Paar Putenwienerle. Das holten sich die Heddesheimer nat√ľrlich gerne ab und nahmen sich bei der Gelegenheit auch gleich noch Putenwurst oder Fleisch f√ľrs Mittagessen mit.

Einen guten Anklang fand das reichhaltige K√§seangebot. Der Stand von J√ľrgen Brunn aus Mannheim traf mit seinem Angebot den Geschmack vieler Heddesheimer K√§sefreunde.

Die beiden Mannheimer Damen am Blumenstand machten ebenfalls einen zufriedenen Eindruck. Ihre Gestecke und Frischblumensträuße gefielen vor allem den Heddesheimerinnen, auch ihr Stand war gut besucht.

Lediglich am Fischstand war weniger Betrieb. Obwohl der Fisch optisch einladend pr√§sentiert wurde und so frisch und appetitlich aussah, dass er ohne weiteres als Sushi verzehrt werden kann, blieben die Heddesheimer Kunden eher zur√ľckhaltend. Frank Schott aus Albertsweiler ist aber zuversichtlich, dass sich die Qualit√§t seiner Fischerzeugnisse herumsprechen und es f√ľr sein Angebot zuk√ľnftig gr√∂√üere Nachfrage geben wird.

Auch Herr Rahm aus Bad D√ľrkheim zeigt sich zufrieden mit der Nachfrage nach seinen Hausmacher Wurstsorten und seinem Weinangebot. Mit flotten Spr√ľchen und einem breiten L√§cheln reichte er jedem Kunden als Entscheidungshilfe gerne ein Gl√§schen zum Verkosten.

Der Stand der Werbemacher GmbH („Hellesewear“) war zwar nicht so stark frequentiert wie die St√§nde mit den frischen Produkten, aber auch dieser Standbetreiber zeigte sich alles in allem zufrieden. Er will zuk√ľnftig jeden Freitag eine andere Kollektion anbieten, um so saisonelle Gegebenheiten und Kundenw√ľnsche gezielt zu ber√ľcksichtigen.

Am Stand von „Amway“ dagegen hatte man nur sehr wenige Kundengespr√§che. Dieser Stand wirkte deplaziert und fand offensichtlich kein Interesse.

Leider hatte man einen Stand offenbar vergessen. Einige Heddesheimer monierten das Fehlen eines Standes mit Backwaren. Ein Brot oder frische Brötchen hätte so manch einer auch gerne gleich mitgenommen. Und weitaus bereitwilliger als eine Flasche Putzmittel.

Der Dorfplatz wird zum Marktplatz und zu einem Ort der Kommunikation

B√ľrermeister Kessler w√ľnschte sich, der Markt m√∂ge auch ein kommunikativer Ort sein. Das wurde zur Er√∂ffnung erf√ľllt. √ÉŇďberall bildeten sich kleinere Gr√ľppchen von Menschen, die √ľber das Angebot des Markts ebenso eifrig diskutierten wie √ľber die eigenen Befindlichkeiten oder die der Familie, Verwandten und Bekannten.

Man hielt ein Schwätzchen, freute sich, Menschen wieder zu treffen, die man lange nicht mehr gesehen hatte, aß dabei eine Bratwurst (1 Euro) und trank miteinander gratis ausgeschenkten Sekt.

Heddesheim hat den Wochenmarkt angenommen, obwohl f√ľr viele Heddesheimer der Freitagstermin ung√ľnstig f√ľr Berufst√§tige und Sch√ľler erscheint. Trotz dieser nicht unberechtigten Kritik war der Wochenmarkt-Auftakt ein gro√üer Erfolg.

Gro√üer Andrang, zufriedene H√§ndler, zufriedene Heddesheimer, f√ľr die Zukunft des Markts l√§sst das hoffen.

Viel Freude mit den Fotos:
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Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Wochenmarkt „Frischer Freitag“ startet in Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim, 22. Februar 2011. Am Freitag, 11. März 2011 von 08:00-14:00 Uhr startet der Wochenmarkt auf dem Dorfplatz.

Information der Gemeinde Heddesheim:

„Mit folgendem Er√∂ffnungsprogramm startet der Markt am Freitag, 11. M√§rz:
08:00 Uhr Offizielle Markter√∂ffnung durch Herrn B√ľrgermeister Kessler
Begr√ľ√üung der Marktbesucher
Sektumtrunk, Bratwurst
10:00 Uhr Es spielen die „Odenw√§lder Teufelsgeiger“
11:00 Uhr Die Kinder des kommunalen Kindergartens
besuchen den Markt und singen
13:00 Uhr Auftritt des Frauenchors des Sängerbundes

Folgendes Sortiment finden Sie während der Marktzeiten auf dem Wochenmarkt:
√Ę‚ā¨¬ĘFrisch- und R√§ucherfisch, Meeresspezialit√§ten
√Ę‚ā¨¬ĘAlles von der Pute, Salate, Wurstwaren
√Ę‚ā¨¬ĘK√§seprodukte, Eier, Molkereiprodukte, Pesto, Teigwaren
√Ę‚ā¨¬ĘObst, Salate, Gem√ľse
√Ę‚ā¨¬ĘWein, Sekt, Secco, Dosenwurst
√Ę‚ā¨¬ĘFrisch- und Trockenblumen, Pflanzen, Kr√§nze u. Gestecke
√Ę‚ā¨¬ĘTextilien, Dialekt-Kollektionen, „Hellesewear“
√Ę‚ā¨¬ĘReinigungs- und Pflegeprodukte f√ľr K√∂rper und Haushalt
√Ę‚ā¨¬ĘMarktfr√ľhst√ľck beim „Caf√© La Piazza“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Fotostrecke: Impressionen vom Weihnachtsmarkt

Guten Tag!

Heddesheim, 06. Dezember 2010. Der zweite Heddesheimer Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz hat sich deutlich positiv entwickelt. Im vergangenen Jahr wirkte der Markt noch sehr improvisiert – mittlerweile ist mehr „Ordnung“ drin.

W√§hrend der Start noch √ľberschaubar war, war der Weihnachtsmarkt am Abend gut besucht. Vor allem rund um den Weihnachtsbaum sammelten sich die Besucher zum Gl√ľhweintrinken.

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Tamara Push unterhielt die Besucher mit Weihnachtsliedern.

Tamara Push, begleitet von Helmut Knopf, sang wacker in der Kälte und unterhielt das Publikum mit Weihnachtsliedern.

Viel Freude mit den Fotos:

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Gl√§serner Gemeinderat: Im Fr√ľhjahr gibt es einen Markt – was f√ľr einen ist unklar

Guten Tag!

Heddesheim, 13. Oktober 2010. Ab dem kommenden Fr√ľhjahr wird es auf dem Dorfplatz einen Wochenmarkt geben – mit welchen Angeboten ist noch unklar. Der Markt wird freitags stattfinden, weil angeblich Samstag kein guter Tag ist. √ÉŇďber einen Mittwoch oder Donnerstag wurde nicht diskutiert – ebensowenig √ľber die Bed√ľrfnisse der Heddesheimer B√ľrgerInnen.

Von Hardy Prothmann

Wenn man im Gemeinderat Herrn Hasselbring (Fraktionsvorsitzender FDP) zuh√∂rt, was der so sagt, dann wei√ü man genau, wo der Mann einkauft: Bevorzugt in Ladenburg und Umgebung, nur nicht in Heddesheim: „In Schriesheim, Hirschberg und Ladenburg gibt es oder entsteht eine Einkaufsqualit√§t, die wir hier nicht mehr kriegen.“ „Super, toll, klasse“, sagt der Mann mit einer Lebendigkeit, die sonst so gar nicht an den Tag legt.

Herr Hasselbring kauft gerne in der Nachbarschaft ein.

Herr Hasselbring l√§sst sich so ausf√ľhrlich schw√§rmend √ľber die tollen Standorte in der Nachbarschaft aus, dass B√ľrgermeister Kessler kommentiert: „Bitte keine Werbung Herr Hasselbring.“ Dar√ľber wird gelacht. Haha. Dabei ist es ein ernstes Thema.

In Ladenburg ist mit der Kombination aus Edeka, Aldi und DM, ausreichend Parkpl√§tzen und Gastronomie an der Wallstadter Stra√üe eine Einkaufsgelegenheit entstanden, die viele Heddesheimer anzieht – seit einiger Zeit sowieso, da die Viernheimer Br√ľcke noch bis Jahresende Baustelle ist. Zudem lockt die Altstadt – vergangenen Freitag war dort Einkaufsnacht mit ordentlich Betrieb – im krassen Gegensatz zur Heddesheimer Einkaufsnacht, die ganz klar ein Misserfolg war und das bleiben wird, solange es keinen besonderen Anreiz gibt.

In Hirschberg wird im Neubaugebiet „Sterzwinkel“ ebenfalls ein moderner Edeka-Markt entstehen – der aus Sicht der angeblich „bis zu 1.000 Arbeitnehmern“ der geplanten „Pfenning“-Ansiedlung bei weitem einfacher zu erreichen sein wird, als der Heddesheimer Edeka-Markt, der nun wahrlich keine Augenweide ist. Sofern die „bis zu 800“ Lkw t√§glich die Strecke nicht komplett verstopfen.

Ger√ľchte.

In Heddesheim hat die Metzgerei Schmich zugemacht, bekannterma√üen ist der Discount Treff schon lange zu und glaubt man den Ger√ľchten, die viele kennen, wird das auch so bleiben. Treff geh√∂rt ebenfalls zum Edeka-Konzern und man sagt, die Miete w√ľrde f√ľr den leeren Laden weiterbezahlt, damit sich dort keine Konkurrenz ansiedelt. Das ist ein Ger√ľcht, f√ľr das Argumente sprechen. Andererseits kann man genauso gut glauben, dass da niemand rein will, weil Heddesheim und die Lage im Speziellen nicht attraktiv genug sind – es mangelt an Parkpl√§tzen und die wollen alle haben.

Meinen Einwurf, dass man auch in Heddesheim bei einem Wochenmarkt auf ausreichend Parkpl√§tze achten m√ľsse, wollte niemand zur Kenntnis nehmen. Mein Antrag, √ľber das Internet die W√ľnsche der Heddesheimer Bev√∂lkerung einzusammeln, um ein m√∂glichst zielgenaues Angebot entwickeln zu k√∂nnen wurde nur von den Gemeinderatskollegen Reiner Edinger und Kurt Klemm unterst√ľtzt.

Nun hat der Gemeinderat einstimmig den Antrag der SPD auf einen Wochenmarkt beschlossen – also auch ich. Warum? Von meiner Seite als Signal. Ich glaube n√§mlich, dass ein attraktiver Markt ein positives Signal setzen kann. Das Angebot und die Preise m√ľssen stimmen. Wenn man Herrn Kessler im Mai genau zugeh√∂rt hat, w√ľnscht der sich K√§se, Bio und Fisch und „was man sonst nicht im Ort finden kann“.

Angebote.

Naja, es gibt einen Fischwagen, im Edeka gibt es auch Bio und eine solide K√§setheke – irgendwie verstehe ich den B√ľrgermeister nie so recht. Ein Angebot mit Gem√ľse und Obst ist nicht explizit besprochen worden und wird meiner Meinung nach nicht kommen. Denn das w√§re eine Konkurrenz f√ľr den CDU-Vorsitzenden und Gemeinderat Rainer Hege, der einen Scheunenladen betreibt und sich demonstrativ f√ľr befangen erkl√§rt hat. Die Mehrheit der CDU-Mitglieder stimmte denn auch gegen den Antrag der SPD: „Wir sehen eine Konkurrenz f√ľr die bestehenden Betriebe“, sagte Dr. Josef Doll, der CDU-Fraktionsvorsitzende. N√§her erl√§utert hat er das nicht.

Und K√§se, Bio, Fisch? Das sind eher hochpreisige Angebote, die sich nicht jeder leisten k√∂nnen wird – vielleicht wusste Herr Kielmayer schon mehr als andere, als er meinte: „Da holt man sich Appetit, aber eingekauft wird im Supermarkt.“ Ich fand das Argument absurd – da guckt man vielleicht ein- zwei Mal und beschlie√üt dann, dass es zu teuer ist. Sicherlich geht niemand freiwillig dahin, wo er sich nichts leisten kann.

Fragen darf man aber schon, was Herr Doll denn meinen k√∂nnte? K√∂nnen Brillen, B√ľcher, Blumen, Orthop√§die-Ger√§te, Schuhe, Zahnpflege, Friseurdienstleistungen, Reiseb√ľro, Sonnenstudio, Kiosk und B√ľrobedarf Konkurrenz durch einen Wochenmarkt bekommen? Keines dieser Gesch√§fte d√ľrfte einen „Lebensmittel-„Markt als Konkurrenz betreiben. Der Edeka-Markt kann das verschmerzen, weil er noch andere Artikel anbietet. Der Tschibo-Laden mit Backwaren w√§re schon eher „betroffen“, doch der ist im Gemeinderat nicht vertreten. Der Hege-Laden noch mehr und das hat die CDU ja auch ein klares Signal gegeben.

Bereits Ende 2009 wurde der Markt von der SPD erstmals in den Gemeinderat gebracht – jetzt entschieden und fr√ľhestens in weiteren sechs Monaten soll es losgehen. Auch das ist „Standortpolitik“. Man muss sich nur wundern, wie schnell „Pfenning“ dageben vorangebracht wurde.

Geheimnisse.

Als großes Geheimnis bleibt, was denn so an Standbetreibern kommen wird. Schließlich liebt Herr Kessler Geheimnisse und hasst es, das Volk zu fragen Рdas hat er mit vielen Repräsentanten im Gemeinderat gemein.

W√§hrend der B√ľrgermeister 2009 noch sehr unentschlossen war, gibt er sich nun zuversichtlich, dass der Markt „Kaufkraft im Ort gehalten oder zur√ľckgeholt werden kann“.

Kurt Klemm begr√ľ√üte den Markt als „Ort der Begegnung“, „Gr√ľnen“-Specher Klaus Schuhmann ebenso, vor allem wegen der „√§lteren Leute“: „Man darf die, die nicht so mobil sind, nicht vergessen.“

CDU-Enthaltung.

Frau Brechtel, Herr Doll, Herr Kielmayer und Herr Schaaf (alle CDU) enthielten sich der Stimme, trotz des „Alten“-Arguments, das sie sonst immer hochhalten.

Auch ich finde eine Markt in Heddesheim gut, weil er den Ort attraktiv macht und den leblosen Dorfplatz wenigstens einmal die Woche mit Leben f√ľllen kann. Tats√§chlich bef√ľrchte ich, dass der Bauernmarkt vor dem Rhein-Neckar-Zentrum und in Ladenburg, die zeitgleich stattfinden, eine harte Konkurrenz sind und somit der Freitag kein gut gew√§hlter Tag ist.

Und dann kommt es noch auf das Angebot an – man darf gespannt sein, was das sein wird.

Bevor der Markt √ľberhaupt starten wird, ist eines aber klar: F√ľr die W√ľnsche der Heddesheimer B√ľrgerInnen haben sich weder Herr Kessler noch die Mehrheit im Gemeinderat interessiert.

Und das finde ich bedauerlich.

hardyprothmann

Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist partei- und fraktionsfreier Gemeinderat und verantwortlich f√ľr das heddesheimblog.

Download:
Gemeinderat-Protokoll Mai 2010 √ľber die Diskussion zum Markt-Antrag der SPD.

Argumente zum Wochenmarkt – machen Sie mit

Guten Tag!

Heddesheim, 25. Januar 2010. Die Mehrheit des Gemeinderats lehnte eine Befragung der B√ľrger und eine schriftliche Liste mit Pro- und Kontra-Argumenten zu einem Wochenmarkt auf dem Dorfplatz ab. Trotzdem wurden schon in der Sitzung entsprechende Argumente vorgebracht. Wir dokumentieren die wichtigsten nach dem Verlauf der Sitzung. Haben Sie weitere Ideen, W√ľnsche, Argumente? Machen Sie mit!

Dokumentation der Argumente:

Dieter Kielmayer (CDU):

  • Familien holen sich Appetit und kaufen dann beim Discounter
  • Umsatzrisiko f√ľr Heddesheimer Firmen
  • Bestand der Firmen bedroht
  • 2 Obst- und Gem√ľseh√§ndler haben bereits aufgegeben
  • Heddesheimer H√§ndler, die selbst anbieten, haben doppelte Kosten (Personal+Stand)
  • Umsatz wird nicht steigen
  • „Themenmarkt“, vier Mal im Jahr, beispielsweise Spargelmarkt, Weihnachtsmarkt, Ostermarkt

Ulrich Kettner (Gr√ľne):

  • Leute gehen nicht zum Discounter, wenn die Ware √ľberzeugt
  • Nachteile f√ľr lokale H√§ndler m√∂glich. L√∂sung: Sollen sich beteiligen

Martin Kemmet (CDU):

  • Sachverhalt gr√ľndlich er√∂rtern
  • H√§ndler mit ins Boot nehmen
  • Bei aller Liebe zur „Atmosph√§re“ muss man die zus√§tzliche Konkurrenz sehen

Andreas Schuster (Gr√ľne):

  • Impuls f√ľr die Ortsmitte
  • Aufwertung der Ortsmitte
  • Investition in den Wert des Gemeindelebens

Karin Hoffmeister-Bugla (SPD):

  • B√ľrger gehen sowieso woanders auf den Markt

G√ľnther Heinisch (Gr√ľne):

  • Meinungsbild ist wichtig

B√ľrgermeister Kessler:

  • Bund der Selbstst√§ndigen unterst√ľtzt den Markt

Frank Hasselbring (FDP):

  • Jede Menge Heddesheimer gehen in Ladenburg einkaufen

J√ľrgen Merx (Gr√ľne):

  • Es geht um Vielfalt
  • Wichtiger Impuls

Reiner Edinger (Gr√ľne):

  • Keine Konkurrenz zu Edeka schaffen – wichtig f√ľr √§ltere Menschen
  • Welche Waren sollen angeboten werden?
  • Keine Gro√ümarkteink√§ufer
  • Erinnert an „Standort“-Politik: Pflug abgerissen, um Caf√© zu etablieren – nicht gelungen

Andreas Schuster (Gr√ľne):

  • Edeka sicherlich nicht durch einen Wochenmarkt bedroht
  • Eigenes „Heddesheimer Gepr√§ge“ – Waren anbieten, die es woanders nicht gibt.

Dieter Kielmayer (CDU):

  • Blumenh√§ndler und B√§cker bedroht

Andreas Schuster (Gr√ľne):

  • Zumindest ein Blumenh√§ndler am Rand der Ortsmitte positioniert sich anders, keine Gefahr

Volker Schaaf (CDU):

  • Fr√ľhere Anl√§ufe gescheitert
  • Themenmarkt vorstellbar

Hardy Prothmann (partei- und fraktionsfrei):

  • Belebung des Gesch√§fts auch f√ľr andere H√§ndler und Gesch√§fte
  • Flankierende Ma√ünahmen wie Parkordnung anpassen auf eine halbe Stunde
  • Markt darf die Gemeinde nichts kosten
  • Pro- und Kontraliste mit B√ľrgerbeteiligung erstellen

B√ľrgermeister Kessler:

  • Marktordnung kann das Angebot regeln
  • B√ľrgerbeteiligung verz√∂gert das Angebot

Kurt Klemm (Gr√ľne):

  • Die Gemeinde vergibt sich nichts mit dem Versuch.

Reiner Edinger (Gr√ľne):

  • Markt steht und f√§llt mit der Akzeptanz durch die Kunden – Meinungsbild wichtig

Frank Hasselbring:

  • R√§t dringend von B√ľrgerbefragung ab

Welche Argumente haben Sie? Bringen Sie sich mit ein und schreiben Sie einen Kommentar zum Thema. Wir sammeln W√ľnsche und Ideen sowie Pro- und Kontra-Argumente.

Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist partei- und fraktionsloser Gemeinderat und verantwortlich f√ľr das heddesheimblog.

Der gläserne Gemeinderat: Der Markt belebt den Gemeinderat

Guten Tag!

Heddesheim, 25. Januar 2010. W√§hrend ein Gro√üprojekt wie „Pfenning“ trotz neuer Erkenntnisse inhaltlich seit Monaten nicht mehr diskutiert wird, gab es vergangene Woche erstmals eine umfangreiche Diskussion an der sich viele Gemeinder√§te inhaltlich beteiligten: Die SPD beantragte die Etablierung eines Wochenmarktes auf dem Dorfplatz.

Von Hardy Prothmann

Die SPD-Fraktion hat in der Sitzung vom 20. Mai 2010 den Antrag eingebracht, auf dem Heddesheimer Dorfplatz einen w√∂chentlichen Markt zu installieren, damit der „Marktplatz mit neuem Leben gef√ľllt wird“, wie SPD-Fraktionschef J√ľrgen Merx sagte.

Zumindest mehr Leben als gewohnt brachte allein der Antrag in die Debattenkultur des Gemeinderats. Tatsächlich äußerten sich auch GemeinderätInnen, die man sonst nur sehr selten hört.

Und das ist gut so.

Ich habe den Vorschlag der SPD gerne unterst√ľtzt. Denn die Meinung im Ort √ľber den Dorfplatz ist klar: er ist neu und er ist leblos. Deswegen hat die SPD ja auch den Antrag eingebracht: „Damit der Platz mit neuem Leben erf√ľllt wird.“

Neues Leben f√ľr den Ort und im Gemeinderat.

Der B√ľrgermeister lobt gerne, wie toll doch dieser Dorfplatz geraten ist. Es geht der Unkenruf, dass Herr Kessler, alles, was leblos und leer ist, so bewertet.

Vielleicht war er deshalb auch stellenweise so gereizt in der Sitzung. Immerhin diskutierte die GemeinderätInnen zum ersten Mal seit ihrer konstituierenden Sitzung vom 22. Juli 2009 in einer konstruktiven Art und Weise miteinander.

Klar, dass die SPD-Gemeinder√§te den Antrag unterst√ľtzten. Rainer Hege (CDU) erkl√§rte sich f√ľr befangen.

Erst war unklar, wo die Reise hingeht, dann wurde durch die Wortbeitr√§ge von Herrn Kemmet, Herrn Kielmayer und Herrn Schaaf deutlich, dass die CDU eher keinen w√∂chentlichen Markt will – sondern, wenn, dann einen pro Quartal. Als „Themenmarkt“ – auch das eine Idee, die man diskutieren kann.

Die Fraktion B√ľndnis90/Die Gr√ľnen war geteilter Meinung – nicht bei der Unterst√ľtzung des SPD-Antrags, aber was die sinnvollste L√∂sung und wie diese zu erreichen ist.

Den Vorschlag von Herrn Hasselbring nahm niemand auf: „Wenn das da ist, sehen wir, wo das hingeht.“

Die Heddesheimer und andere zur√ľckholen.

Herr Hasselbring sagte aber noch etwas anderes: „Wenn ich in Ladenburg im neuen Edeka einkaufen gehe, treffe ich dort jede Menge Heddesheimer.“ Dem stimmte nicht nur Frau Hoffmeister-Bugla (SPD) mit einem „genau“ spontan zu. Es gab viele, die nickten.

Soviel war einigen Gemeinderäten klar: Die Heddesheimer gehen gerne auf Märkte, in Ladenburg, in Viernheim und anderswo. Und vielen Heddesheimern ist die Ortsmitte schnuppe, sie fahren die drei Kilometer nach Ladenburg, wo es sich in je einem moderner Edeka-, Aldi- und DM-Markt mit vielen Parkplätzen trefflich einkaufen lässt. Die Kunden nehmen dieses Angebot gerne an Рweil die Sortimente sich ergänzen, die Wege kurz sind und auch oder gerade ältere Menschen gerne mit dem Auto vorfahren wollen.

Die teils chaotische Verkehrssituation in der Heddesheimer Ortsmitte, den eher nicht besonders gut gef√ľhrte Edeka-Markt hingegen kritisieren sogar manche Gemeinder√§te – dass dann aber lieber hinter vorgehaltener Hand.

Im Ort ist man l√§ngst ver√§rgert √ľber die F√ľhrung des Edekamarktes, die Parkplatzsituation und den mysteri√∂sen Umstand, dass sich f√ľr den fr√ľheren „Treff“-Laden anscheinend kein Mieter mehr findet. Das Ger√ľcht, dass Edeka die Miete f√ľr den leeren Laden zahlt, um Konkurrenz zu verhindern, ist l√§ngst im Ort rum.

Kein Ger√ľcht ist, dass Schlecker zu einem Schlecker XL-Markt umgebaut wird – √ľberall im Land gibt es Arbeitsgerichtsprozesse und Proteste der Gewerkschaften gegen die Niedriglohnpolitik des Discounters.

Protektionismus der CDU.

Doch geh√∂rt der Discounter ebenso wie Edeka zu den wenigen Gesch√§ften, die Produkte des t√§glichen Bedarfs anbieten. So werden durch die CDU protektionistische Argumente ins Feld gef√ľhrt, die nur scheinbar ernst gemeint sind.

Vor allem die These von Herr Kielmayer (CDU), Kunden w√ľrden sich auf dem Markt beim Anschauen der Produkte Appetit holen, um dann beim Lebensmittel-Discounter einzukaufen, ist doch eher sehr konstruiert. Man stelle sich das vor: Eine Familie f√§hrt in die Ortsmitte, sucht einen Parkplatz, l√§uft √ľber den Markt, holt sich Appetit, erkl√§rt den Kindern, dass das Gem√ľse sch√∂n, aber zu teuer ist und f√§hrt dann ins Gewerbegebiet oder nach Ladenburg, um dort „billigere“ Frischware einzukaufen? Na ja.

Martin Kemmet (CDU) forderte, die H√§ndler und den Bund der Selbstst√§ndigen (BdS) mit ins Boot zu nehmen – der BdS unterst√ľtzt den Antrag der SPD allerdings bereits.

Herr Hege k√∂nnte mit seinem Hofladen Konkurrenz erhalten – er k√∂nnte sich dieser aber auch stellen und selbst einen Stand auf dem Markt halten. Auch dieser Situation wurde durch die CDU begegnet: Doppelte Lohnkosten f√ľr Gesch√§ft und Markt – ruin√∂ser Wettbewerb – Pleiten und Gesch√§ftsaufgaben k√∂nnten die Folgen sein. Das h√∂rte sich an wie der Untergang des Abendlandes.

Ladenburg zeigt, wie es geht.

Wenig wahrscheinlich Рwahrscheinlicher eher, dass die Läden und Geschäfte von neuem Leben in der Dorfmitte profitieren könnten. Sind die Kunden erstmal im Ort, könnten sie noch auf die Idee kommen, andere Dinge zu erledigen.

Deshalb will man den Markt auf den Donnerstag legen, da haben Bank und Rathaus l√§nger auf. Wenn es gel√§nge, mehr Kunden f√ľr die Ortsmitte zu interessieren, k√∂nnten auch vielleicht wieder andere Gesch√§fte in den Ort zur√ľckkommen, die l√§ngst abgewandert sind.

So wie in Ladenburg – da gibt es gar dienstags und freitags ein Marktangebot mit acht bis neun St√§nden. Lokale Erzeuger und erg√§nzende Angebote. Der Markt funktioniert stabil, seit Jahren hat es keine Standwechsel gegeben. Stadt und lokaler Handel sind sehr zufrieden: „Die Kunden sch√§tzen den Markt sehr“, hei√üt es aus dem Rathaus.

Tatsache ist heute: Heddesheim ist kein sehr attraktiver Einkaufsstandort. Die Tante-Emma-L√§den sind tot, immer mehr Kneipen und Wirtschaften machen zu, der Dorfplatz ist ohne Leben und die Gemeinde hat zu lange zu wenig getan, um daran etwas zu ver√§ndern. Und wer sich au√üerhalb einer f√ľnf Minuten „Fu√üreichweite“ zu Ortsmitte befindert, kann gleich das Auto nehmen und ist in Ladenburg oder im Gewerbegebiet besser bedient.

Es braucht flankierende Maßnahmen.

Der Markt alleine wird deshalb nicht reichen, um die Ortsmitte als attraktiven Einkaufsstandort zu entwickeln. Da m√ľssen mehr Ideen her als ein Wochenmarkt, der nur einmal die Woche acht Stunden vor Ort ist und schon mit dem Antrag zumindest durch die CDU stark angezweifelt wird.

√ÉŇďberall da, wo M√§rkte gewollt werden, funktionieren sie auch – vor allem, wenn auf die Bed√ľrfnisse der Konsumenten R√ľcksicht genommen wird. Es gilt nunmal Angebot und Nachfrage in der freien Marktwirtschaft.

Mein erweiterter Antrag, Pro- und Kontra-Argumente der Gemeinder√§te, des Bunds der Selbstst√§ndigen, der H√§ndler und vor allem der B√ľrgerInnen zu sammeln, wollten die meisten Gemeinder√§te nicht unterst√ľtzen – √ľbrigens haben auch Gr√ľne dagegen gestimmt, aber das nur f√ľrs Protokoll. Nicht √ľberrascht hat mich Herr Hasselbring, der sagte: „Von einer Befragung der B√ľrger rate ich dringend ab.“

Dass der Antrag der SPD letztlich mit sechszehn Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung angenommen wurde, hat mich auch nicht √ľberrascht. Es ging ja nur um eine „grunds√§tzliche“ Zustimmung, die sich Herr Merx sehnlichst w√ľnschte.

Sollte der Markt kommen und funktionieren, wird auch die CDU daf√ľr gewesen sein wollen, kommt er nicht oder kann er sich nicht etablieren, weil flankierend zu wenig daf√ľr getan wird, wird man darauf verweisen, dass die SPD dies „grunds√§tzlich“ wollte -trotz der mahnenden Stimmen der CDU.

Wie auch immer: Im ersten Fall gibt es zwei Gewinner, im zweiten nur einen Verlierer. Das muss die SPD noch lernen.

Insgesamt hat durch diese Sitzung aber die Hoffnung ein wenig gewonnen, dass der Gemeinderat sich in öffentlicher Debatte austauschen kann. Auch, wenn es ein erster zaghafter Versuch war.

hardyprothmann

Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist partei- und fraktionsfreier Gemeinderat und verantwortlich f√ľr das heddesheimblog.

Kastanie am Dorfplatz „gesch√§lt“ – Baum nicht zu retten?

Guten Tag!

Heddesheim, 06. April 2010. Der noch junge Kastanienbaum auf dem Dorfplatz wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag Opfer von Vandalismus. Bislang Unbekannte haben den Baum so schwer beschädigt, dass er wahrscheinlich nicht zu retten ist.

Kommentar: Hardy Prothmann

Was treibt jemanden an, der mutwillig einen Baum beschädigt?

unverricht

Bauhofleiter Wolfgang Unverricht: "Es sieht schlecht aus f√ľr den Baum." Bild: heddesheimblog

Geschieht das aus Jux und Dollerei? Macht das – mal abgesehen von jeder Sinnfrage – irgendwie Spa√ü? Ist das eine Form, seinen Frust loszuwerden? Ist das eine Mutprobe? Oder geschieht so etwas nur aus Langeweile? F√ľhlt man sich danach gut, besser, toll?

Der oder die T√§ter, die den Baum fast rundherum gesch√§lt haben, haben ihr Werkzeug, vermutlich ein Messer mehrmals ansetzen m√ľssen. Immer wieder. Auch mehrere √É‚Äěste, die von unten zu erreichen waren, wurden einzeln abgebrochen.

Kein Unfall, kein Versehen – nur Vorsatz ist hier zu erkennen. Verstehen kann man das nicht.

Kein Herz wurde eingeritzt, kein Name „verewigt“ – dem Baum wurde schlicht und ergreifend die „Haut abgezogen“, seine Rinde wurde gesch√§lt.

Man kann nur den Kopf sch√ľtteln und sich nur wundern, was Leute im Kopf oder eben genau nicht darin haben, die mutwillig, ohne Not und ohne Sinn und Verstand so etwas tun.

Der Baum, 2008 gesetzt, hat gerade angefangen auszutreiben – bald h√§tte er sch√∂n ausgesehen, gebl√ľht, Fr√ľchte getragen. Im Sommer h√§tte er Schatten gespendet und im Herbst h√§tten sich seine Bl√§tter verf√§rbt.

Jetzt ist er so schwer verletzt – dass er vermutlich diese Attacke nicht √ľberleben wird und ersetzt werden muss.

Bauhofleiter Wolfgang Unverricht will noch einen Experten zu Rate ziehen, ob der Schaden „repariert“ werden kann: „Gro√üe Chancen gebe ich dem Baum nicht.“

Fotos: heddesheimblog/pöl

„Lieder im Advent“ auf dem Dorfplatz

Guten Tag!

Heddesheim, 21. Dezember 2009. Am Sonntagnachmittag spielte der evangelische Posaunenchor mit „Liedern im Advent“ auf dem Dorfplatz auf. Trotz stetigen Schneefalls spielte der Chor rund 20 St√ľcke vor etwa 200 Besuchern.

Der Posaunenchor der Evangelischen Kirche spielte am Sonntag mit „Liedern im Advent“ auf dem Dorfplatz gut eine Stunde lang. Zu h√∂ren waren knapp zwanzig weihnachtliche Lieder.
Rund 200 Besucher, jung und alt, waren trotz stetigem Schneefalls vor Ort, um der Vorstellung and√§chtig zu lauschen. Das Cafe „La Piazza“ will dem evangelischen Pusaunenchor einen Bonus aus dem Gl√ľhweinverkauf √ľberreichen.

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Rund eine Stunde spielte der Chor auf. Bild: Horst Pölitz

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"Lieder im Advent" bei stetigem Schneefall. Bild: Horst Pölitz

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Rund 200 Zuhörer lauschten dem Chor. Bild: Horst Pölitz

Text und Bilder: Horst Pölitz

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Der Weihnachtsmarkt 09 – Erfolg oder nicht?

Guten Tag!

Heddesheim, 08. Dezember 2009. Die Redaktion des heddesheimblogs hat in den vergangenen Tagen umfangreich √ľber den 1. Weihnachtsmarkt auf dem neuen Dorfplatz berichtet. Es gab Lob, aber es gab auch Kritik.
Sicher ist: Die Veranstalter m√ľssen am Konzept und der Durchf√ľhrung arbeiten. Wir wollen wissen, was Ihnen gefallen hat und was nicht. Schreiben Sie uns, was sie gut fanden und auch im n√§chsten Jahr so sein sollte und was die Veranstalter besser machen sollten. Schreiben Sie uns, was Sie vermisst haben oder sich w√ľnschen. Denn bald ist Weihnachten… da sind W√ľnsche erlaubt.

Redaktion heddesheimblog

Die Zufriedenheit der Aussteller auf dem 1. Weihnachtsmarkt auf dem neuen Dorfplatz waren durchmischt.

Nach unserer ersten Umfrage haben wir weitere R√ľckmeldungen erhalten: Zun√§chst hatten wir den Eindruck, dass die Aussteller insgesamt den Markt als „gut“ bewertet haben. Auf Grund der Berichterstattung erhielten wir aber auch R√ľckmeldungen, die von „entt√§uschend“ bis „sehr gut“ reichten.

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Zu wenig feierlich? Die B√ľhne auf dem Heddesheimer Weihnachtsmarkt. Bild: hblog

Ein Markt hat immer mindestens zwei Seiten: Die der Marktanbieter und der Marktabnehmer. Also Aussteller und Besucher. Beide freuen sich √ľber einen gelungenen Markt – hei√üt, Angebot und Nachfrage treffen sich auf einem idealen Niveau. Beide sind entt√§uscht, wenn Angebot und Nachfrage √ľberhaupt nicht zusammen passen.

Machen Sie mit: Schreiben Sie uns per email oder als Kommentar, was Ihnen gefallen hat und was nicht, was Sie sich w√ľnschen und worauf Sie verzichten k√∂nnen. Scheuen Sie sich dabei nicht, Argumente zu wiederholen. Denn je h√§ufiger ein Argument ge√§u√üert wird, um so dringender wird es.

Unsere Beispielliste:

Positiv wurde die Auswahl der Angebote bewertet. Die Aussteller in der „hinteren Gasse)“ (hinten links von der Schaafeckstra√üe aus gesehen) bem√§ngelten die „Abgeschiedenheit“ und den Blick auf die kahle Hauswand.√ā¬†H√§ufig kritisiert wurde auch das „Nadel√∂hr“ am Anfang des Weihnachtsmarktes (von der Schaafeckstra√üe aus gesehen) und dann der im Vergleich „lieblose“ Raum rund um den Weihnachtsbaum.

H√§ufig kritisiert wurde auch der „Zelt“-Charakter. Mehr Buden wie in Ladenburg w√ľnschten sich viele, die wir gefragt haben. Auch das „Licht“ als Stimmungsmacher wurde kritisiert: Zu wenig „weihnachtlich“, zu viel „kaltes Licht“ habe es gegeben.

Nur ein „Bratwurststand“ wurde bem√§ngelt, dabei gab es mindestens zwei, die der Redaktion bekannt sind. Insgesamt h√§tte man sich ein besseres kulinarisches Angebot gew√ľnscht.

Als „B√ľhnenchaos“ wurde uns die Situation im Umfeld des Veranstaltungsprogramms geschildert. War das so? Wir waren nicht die ganze Zeit vor Ort und k√∂nnen das nicht aus eigener Anschauung belegen.

Eine „wenig intelligente Verteilung der Angebote“ wurde h√§ufig kritisiert – was halten Sie davon?

Andererseits haben sich viele Standbetreiber positiv √ľber ihre Ums√§tze ge√§u√üert.

Sie k√∂nnen mit Ihren Argumenten und Beobachtungen und Ideen mitmachen. Schreiben Sie Kommentare oder email an die Redaktion, was Ihnen gut oder weniger gut gefallen hat. Wir behandeln alle Antworten anonym – au√üer, Sie w√ľnschen explizit Ihre Namensnennung.

Machen Sie mit. Denn damit haben Sie die M√∂glichkeit, den Heddesheimer Weihnachtsmarkt voran zu bringen. Die Aussage „beim ersten Mal kann halt nicht alles funktionieren“ ist zu wenig. Schreiben Sie uns, wie Sie sich Ihren Heddesheimer Weihnachtsmarkt vorstellen.

Denn wann, wenn nicht an Weihnachten, ist die Gelegenheit g√ľnstig, sich etwas zu w√ľnschen?

email an: redaktion(at)heddesheimblog.de

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Reaktionen der Standbetreiber auf den Weihnachtsmarkt

Guten Tag!

Heddesheim, 07. Dezember 2009. Der Start des diesjährigen Weihnachtsmarkts auf dem neuen Dorfplatz war verhalten. Trotz Regens besuchten erfreulich viele Heddesheimer und auswärtige Gäste dann am Samstag doch noch den Weihnachtsmarkt. Das heddesheimblog hat sich bei den Standbetreibern umgehört, wie diese aus ihrer Sicht den Weihnachtsmarkt beurteilen.

Die Umfrage unter den Standbetreibern ist eine Sicht auf den Weihnachtsmarkt – sie bestimmen das Angebot und ihre Zufriedenheit bestimmt ihre Entscheidung, wiederzukommen oder nicht. Die Stimmung unter den Besuchern war neugierig – der Besuch ordentlich.

Die Redaktion hat den Standbetreibern f√ľnf Fragen gestellt:

  1. Waren Sie vergangenes Jahr beim Weihnachtsmarkt auf der Kunsteisbahn dabei?
  2. Hat es Ihnen auf dem Dorfplatz oder auf der Eisbahn besser gefallen?
  3. Sind Sie mit dem Umsatz zufrieden?
  4. Was wurde am meisten nachgefragt?
  5. Kommen Sie nächstes Jahr wieder?

Ein guter Teil der Anbieter war neu und konnte keinen Vergleich zum Weihnachtsmarkt auf der Kunsteisbahn ziehen. Diejenigen, die vergangenes Jahr dort waren, lobten die sch√∂ne Atmosph√§re auf der Eisbahn, halten aber beide Pl√§tze f√ľr etwa gleich gut geeignet – wobei der Umsatz an der Eisbahn dem Gef√ľhl nach besser war.

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Einerseits zu eng.... Bild: hblog

Interessant ist, dass vor allem die Anbieter von Getr√§nken und Speisen einen besseren Umsatz auf dem Dorfplatz angeben – wahrscheinlich wegen der zentraleren Lage, die eher „zu Fu√ü“ erreicht werden kann. Sicherlich aber auch, weil durch den gleichzeitigen Betriebe der Kunsteisbahn eine Konkurrenz entstanden ist und damit der Umsatz f√ľr die „Warenverk√§ufer“-St√§nde nur von „geht so“ √ľber „zufrieden stellend“ bis „gut“ war.

Die Ums√§tze wurden insgesamt als „zufrieden stellend“ bis „gut“ bewertet. Die Bewertung „sehr gut“ im Vergleich zur Eisbahn gab es nicht.
Sicherlich hat das erst kalte, dann doch w√§rmere, aber zu regnerische Wetter die Umsatzlage je nach Angebot gebremst: Zu kalt und ungem√ľtlich beim Start, zu regnerisch f√ľrs Flanieren, zu warm f√ľr Gl√ľhwein.

Unzufriedenheit gab es durch teils sehr unterschiedliche Preise, beispielsweise beim Bier, dass auch f√ľr einen Euro angeboten wurde: „F√ľr Speisen und Getr√§nke m√ľssen Mindest- und H√∂chstpreise festgelegt werden, sonst ist das ruin√∂s.“

Bem√§ngelt wurde das kulinarische Angebot: „Da geht mehr – die Vielfalt lockt“, sagten einige Aussteller. Insgesamt wurde am meisten Kritik an der Organisation und der Mischung ge√§u√üert: „Eine bessere Vorbereitung w√§re w√ľnschenswert. Auch das Ambiente wirkte etwas beduinenhaft – schnell was aufgestellt, aber wenig in der Mischung durchdacht.“ Insgesamt w√ľnschte man sich mehr Festlichkeit und eine bessere Information √ľber den Markt.

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...andererseits zu wenig festlich, so die Kritik. Bild: hblog

Au√üerdem wurde kritisiert, dass die „Harmonie“ nicht stimmte. W√§hrend im vorderen Bereich (von der Schaafeckstra√üe aus gesehen) „Gedr√§nge“ herrschte, wurde es zur Platzmitte hin teils „zu leer“ und zu „dunkel“. Hier w√§re ein besseres Konzept w√ľnschenswert. Aus Kundensicht sei die Toilettensituation nicht zufrieden stellend gewesen.

Insgesamt herrschte aber eine positive Stimmung vor. Trotz der wetterbedingten und organisatorisch widrigen Umstände äußerte die Mehrzahl der Standbetreiber die Absicht, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Redaktion heddesheimblog
Mitarbeit: Horst Pölitz

Die Weihnachtsmarkt-Termine im √ÉŇďberblick

Guten Tag!

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Der Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz soll sich Samstag und Sonntag mit Leben f√ľllen. Bild: hlog

Heddesheim, 04. Dezember 2009. Leider stehen im Mitteilungsblatt keine Termine, wer wann während des 1. Weihnachtsmarkt auf dem neuen Dorfplatz in Heddesheim auftritt.

Zur Orientierung veröffentlicht das heddesheimblog die Termine:

Samstag, 05. Dezember 2009, 14:00 – 21:00 Uhr

  • 14:00 Er√∂ffnung durch B√ľrgermeister Michael Kessler, BdS-Vorsitzende Nicole Kemmet
  • 15:00 Nikolaus auf dem Dorfplatz
  • 16:30 Tanzvorf√ľhrung TSC BlauSilber
  • 17:00 Party-Band Tamara Pusch

Sonntag, 06. Dezember 2009, 11:00 – 19:00 Uhr

  • 13.30 Bl√§sergruppe Musikschule Leitung Volker G√ľnther
  • 14.00 Chor AG der Hans-Thoma Grundschule
  • 15:00 Heddesheimer Kinderchor
  • 16:00 Chorgemeinschaft S√§ngerbund und S√§ngervereinigung
  • 17:00 Revanche-Spiel Gemeinderat vs. BdS-Mitglieder

Informationen zu anderen Weihnachtsmärkten der Region, finden Sie in diesem Artikel.

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Das heddesheimblog

Weihnachtliche „√ÉŇďberraschungen“

Guten Tag!

Heddesheim, 04. Dezember 2009.

Kommentar: Hardy Prothmann

Chaotischer geht es kaum.

Bis „kurz vor Schluss“ gab und gibt es kein „offizielles“ Programm f√ľr den 1. Weihnachtsmarkt auf dem neuen, sehr teuer sanierten Dorfplatz in Heddesheim.

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Der Abend vor dem Weihnachtsmarkt. Bild: hblog

„Pl√∂tzlich“ gibt es ein Programm: Am 02. Dezember 2009 schreibt (der „gut informierte“) Mannheimer Morgen das Programm in groben Z√ľgen auf – „wahrscheinlich investigativ recherchiert“ – denn bis dahin drang keine Information nach „au√üen“, was der Weihnachtsmarkt bieten wird.

Soviel ist mittlerweile bekannt: √ÉŇďber 30 Aussteller, Vereine, Gewerbetreibende und auch die FDP werden vor Ort sein. Also auf dem Dorfplatz. Zumindest ist das zu vermuten.

An diesem Wochenende feiert auch der MGV Weihnachtsfest und auch das DRK.

Das ist nur eine kleine Terminkollision. Als „Hauptattraktion“ am Samstag gibt es „Tamara Pusch“, eine „Party-Band“ (17:00 – 21:00 Uhr) und davor eine Auff√ľhrung des Tanzvereins „TSC Blau Silber“ aus Ladenburg (16:30 Uhr).

Allen Akteuren w√ľnsche ich aus k√ľnstlerischer Sicht Erfolg – die K√ľnstler sind gebucht, wenn auch vielleicht auf das falsche „Event“.

Denn es stellt sich die Frage, die nichts mit diesen K√ľnstlern zu tun hat: Was hat eine Tanz-Kapelle und eine Tanz-Gruppe mit dem 1. Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz und mit Heddesheim zu tun?

Es geht um eine christliche Feier – um Besinnung auf das, was die Traditionen des christlichen Abendlandes sind. Oder geht es um eine rauschende Party?

Und warum gibt es bis heute kein ordentlich-veröffentlichtes Programm?

Weil irgendetwas hingenagelt worden ist? Weil es niemanden wirklich interessiert? Warum ist das so?

Geht es hier nur um „Party“, „Show“ und Kommerz? Ist das ein Weihnachtsmarkt oder eine Leistungsschau?

Oder gibt es au√üer „schmackhaften Bratw√ľrsten“ und einer „hochwertigen Feuerzangenbowle“ (FDP) auch noch so etwas wie Besinnlichkeit und Andacht?

Geht es um Heimeligkeit und echter, christlicher Besinnung auf das Fest f√ľr den Herrn Jesu?

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Insgesamt 37 Aussteller sollen ein "weihnachtliches Angebot" schaffen. Bild: hblog

Ein Weihnachtsmarkt dieser Art, der von Gemeinde und „BdS“, vulgo Nicole Kemmet, organisiert wird, scheint mir einzig eine kommerzielle Veranstaltung mit „Push“-Party-Charakter zu sein.

Dazu passt auch der Text, den der BdS Heddesheim, in diesem Fall gezeichnet von U.F., alias Uwe Fehringer (Pressearbeit), im Mitteilungsblatt auf Seite 23 hingeschmiert hat: Voller Rechtschreib- und Grammatikfehler geht es um alles, nur nicht um Besinnlichkeit.

Leuchtampeln √ľber der Stra√üe, Weihnachtsb√§ume in Wohnzimmern und auf dem Dorfplatz, Lichterketten und sonstiges „Lametta“ m√∂gen alles m√∂gliche in „Licht tauchen und vielleicht etwas zum Leuchten bringen“, wie man das oft in der n√§chsten Zeit in den √∂rtlichen Medien lesen k√∂nnen wird.

Ich bin kein Pfarrer und muss und will deswegen auch niemanden bekehren.

Trotzdem darf ich fragen, was dieser „Weihnachtsmarkt“ auf dem Heddesheimer Dorfplatz mit „Weihnachten“ zu tun hat? Was?

Ich darf auch fragen, welcher Programmpunkt auch nur im Ansatz mit der (heiligen) Andacht zu tun hat?

Ebenso darf ich fragen, wieso alles Christliche keinen Programmpunkt hat (damit meine ich christlich und nicht katholisch oder evangelisch)?

Weiter frage ich mich, welchen Sinn ein „Revanche-Spiel“ BdS gegen Gemeinderatsmitglieder auf dem Weihnachtsmarkt macht? Nicht allein das „Spiel“ irritiert mich, vor allem die „Revanche“. Passt das zu „Weihnachten“?

Stattdessen ist laut Mannheimer Morgen f√ľr das „leibliche Wohl“ gesorgt (siehe Bratwurstjournalismus). Aber nur f√ľr die „Leiber“, die sich Preise von 2-3 Euro f√ľr eine Bratwurst leisten k√∂nnen oder m√ľssen, um nicht „aufzufallen“, vor allem nicht vor ihren Kindern.

Wann, wenn nicht in der „vorweihnachtlichen“ Zeit w√§ren Armenspeisungen sinnvoller als je? Die Armen gibt es vielfach unter uns. Jede Menge gibt es davon. Man sieht sie nicht, weil sie nirgendwo gerne gesehen sind – denn Armut ist in Deutschland gleichbedeutend mit asozial. Und mit „Asozialen“ wollen die meisten „guten B√ľrger“ einfach nichts zu tun haben.

Viele „Asoziale“ sind allein erziehende M√ľtter, die ein, zwei, drei Kinder unter h√§rtesten Bedingungen durchs Leben bringen – und zu stolz sind, sich den absch√§tzenden Blicken der „Gesellschaft“ auszusetzen, die jede mitleidige Perspektive verloren oder verlernt hat.

Andere sind √ľber f√ľnfzig Jahre alt, gek√ľndigt, ohne Perspektive auf eine neue Anstellung. Andere sind Frauen, die Kinder f√ľr diesen Staat aufgezogen haben und mit Mitte vierzig nicht mehr „vermittelbar“ sind.

Sie gehen wie viele dahin, wo es „heimelig“ zu versprechen sein wird. Vielleicht voller Hoffnung auf eine „christliche“ Begegnung. Sie wollen ein wenig „Gl√ľck“, denn es ist immerhin „Weihnachtszeit“. Ist es das? Geht es um Liebe, Anstand, Miteinander? Oder nur um Kommerz, Show-Lust und den „Event“-Charakter?

Wer sich traut, sich diese Frage zu stellen, stellt berechtigte Fragen – ich habe das Gef√ľhl, dass diese Fragen f√ľr die Organisatoren des Heddesheimer Weihnachtsmarkt keine Rolle spielten.

Um ein Beispiel zu geben, was nichts mit Weihnachten, dem „Herrn“ und Christlichkeit zu tun hat – oder vielleicht doch.

Auf dem Ladenburger Weihnachtsmarkt habe ich ein etwa 10-j√§hriges M√§dchen beobachtet, das eine Kerze kaufen wollte. Etwa vier auf vier Zentimeter, aus Bienenwachs in Form einer Bl√ľte. Das M√§dchen fragte nach dem Preis. Die Verk√§uferin suchte diesen in einer Liste, fand ihn nicht, taxierte die Eltern (ordentliche Leute, gute Kleidung) und sagte: „Drei Euro f√ľnzig.“

Das M√§dchen fand die Kerze h√ľbsch und h√§tte diesen R√§uberpreis bezahlt.

Der Vater forderte sein Kind auf, diesen unw√ľrdigen Moment zu beenden, das Kind stellte die Kerze im Wert von h√∂chstens 50 Cent zur√ľck und die Familie ging weiter.

Auf dem R√ľckweg nach Hause erz√§hlte der Vater der Tochter die Geschichte von Jesus, der im Tempel aufr√§umt (Matth√§us 21:12-13).

Waren und Dienstleistungen anzubieten ist legitim Рden jeweiligen Markt zu verachten und zu ignorieren, ist mindestens dumm, wenn nicht sogar schädlich.

Ich lasse mich √ľberraschen, ob das, was hier in Heddesheim „geplant“ worden ist, etwas mit „Weihnachten“ und der Andacht und dem „Herrn“ zu tun hat.

Weihnachtsmarkt „√Ę‚ā¨¬¶uvm“

Guten Tag!

Heddesheim, 04. Dezember 2009. Morgen √∂ffnet der „Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz“ zum ersten Mal. „Mit dabei… Tamara Pusch“, macht die Anzeige auf dem aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde auf. 60 Seiten umfasst das trostlose Blatt – aber auf keiner Seite gibt es so etwas wie ein Programm.

Das Mitteilungsblatt vom Donnerstag, den 03. Dezember 2009 k√ľndigt den diesj√§hrigen Weihnachtsmarkt an: „Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz. Mit dabei… Tamara Pusch, TSC BLAU-SILBER„. Das f√§llt ins Auge.

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Wann, wer, wo, was? Keine Information in dieser Anzeige. Quelle: Mitteilungsblatt

Darunter steht kleiner, unauff√§lliger, unwichtiger: „S√§ngerbund S√§ngervereinigung MGV“ und „Heddesheimer Kinderchor“ und „…uvm“.

Dann gibt es noch zwei Datumsangaben.

Das wars.

Keine weiteren Einzelheiten.

„Tamara Pusch“ ist eine Party-Band. Der TSC Blau-Silber ist ein Tanzclub aus Ladenburg. Beide zusammen werden als Aufmacher im Mitteilungsblatt als „Hauptattraktion“ des ersten Weihnachtsmarktes auf dem Dorfplatz in Heddesheim angepriesen.

Jedoch: Ohne Datum, ohne Zeitangabe – einfach „Mit dabei…“ und „…uvm!“.

Die Frage, was das „historische“ Ereignis mit „Tamara Pusch“ zu tun hat, hat sich niemand gestellt. Vorab kann ich schon heute sagen, was der MM, schreiben wird: „Irgendetwas mit „heizte ein“, „unterhielt gut“, „begeisterte“, „zum Mitmachen“ oder irgendwelche andere Worth√ľlsen.

Auf der Internet-Homepage der Gemeinde Heddesheim gibt es noch nicht einmal einen Hinweis, dass in Heddesheim √ľberhaupt ein Weihnachtsmarkt stattfindet. Dort steht alles m√∂gliche – √ľberwiegend B√ľrokratisches – nur nichts √ľber den Weihnachtsmarkt. Keine Ank√ľndigung, kein Programm, keine W√ľrdigung, keine lobenden Worte des B√ľrgermeisters, wie man sie sonst gewohnt ist.

Der diesjährige Weihnachtsmarkt in Heddesheim findet aus dieser Sicht der Gemeinde nicht statt und hat Рob gedruckt oder im Internet Рauch kein Programm.

Einen Eintrag auf der Gemeindeseite gibt es unter „Veranstaltungen“: „Brauchtum“

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1. Weihnachtsmarkt auf dem neuen Dorfplatz ist "Brauchtum".

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Wann, wer, wo, was? Einfache Informationen in dieser Anzeige. Quelle: Mitteilungsblatt

Wer zuf√§llig den Mannheimer Morgen (sofern noch abonniert) gelesen hat, findet eine Art „Programm“. Auch, wer noch zuf√§lliger auf die Internetseite des BdS-Heddesheim schaut.

Wie einfach eine einfache Programmanzeige sein kann, zeigt das „2. Schriesheimer Weihnachtsdorf“: Wer macht mit? Wann ist welche Veranstaltung wo? Diese Fragen werden ganz einfach und √ľbersichtlich beantwortet.

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Tiefgarage am Dorfplatz „√∂ffnet“ im Januar

Guten Tag!

Heddesheim, 02. Dezember 2009. Ab Januar 2010 nimmt die Gemeinde Heddesheim den Parkscheinautomat f√ľr 31 √∂ffentliche Stellpl√§tze in der Tiefgarage unter dem Dorfplatz in Betrieb. Zwei Pl√§tze sind Sonderparkpl√§tze f√ľr Schwerbehinderte.

Die Stellpl√§tze dienen „zum Kurzzeitparken“, wie die Gemeinde mitteilt. Insbesondere Kunden der dort ans√§ssigen Gesch√§fte, Betriebe sowie medizinischen und therapeutischen Praxen sollen dort einen trockenen Parkplatz finden k√∂nnen.

Die ersten beiden Stunden Parkzeit sind kostenlos. Jede weitere Stunde kostet 50 Cent, wobei die H√∂chstparkdauer auf insgesamt vier Stunden begrenzt ist. Ein Parkschein als Nachweis der Parkzeit muss aber auch f√ľr die ersten beiden freien Stunden am Parkscheinautomat gezogen werden. Das Parken mit Parkscheibe ist nicht erlaubt.

Parks√ľnder aufgepasst: Die Einhaltung der Parkzeiten wird durch den Gemeindevollzugsdienst √ľberwacht.

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Abstimmung √ľber Bebauungsplan zur geplanten „Pfenning“-Ansiedlung in der n√§chsten Gemeinderatssitzung

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Auch auf der Tagesordnung: Der "Verkehrslenkungsvertrag", nach dem Pfenning 20 Euro Strafe f√ľr jeden Lkw zahlen soll, der √ľber die Ringstra√üe f√§hrt. Allerdings nur f√ľr Lkw √ľber 18 Tonnen. Bild: privat

Guten Tag!

Heddesheim, 10. November 2009. Auf der kommenden Gemeinderatssitzung vom 19. November 2009 soll √ľber einen Bebauungsplanvorentwurf zur geplanten „Pfenning“-Ansiedlung entschieden werden.

Details zu dem Bebauungsplanvorentwurf sind noch nicht bekannt.
Ebenso auf der Tagesordnung steht die „√∂ffentlich-rechtliche“ Vereinbarung zur „Verkehrslenkung“ mit der Pfenning-Gruppe. B√ľrgermeister Michael Kessler hatte diesen „Vertrag“ auf einer Pressekonferenz der √Ėffentlichkeit bereits am 03. September 2009 als faktische Tatsache vorgestellt, obwohl der Gemeinderat bis heute den Inhalt nicht behandelt hat und damit nicht kennt, geschweige denn dar√ľber entschieden hat.

Erstmals soll im neu gew√§hlten Gemeinderat auch das Thema „Gemeinsame Werkrealschule“ der Gemeinden Heddesheim und Hirschberg behandelt werden. Der Hirschberger Gemeinderat hat bereits beschlossen, das der Hauptsitz einer solchen Schule in Hirschberg angesiedelt sein soll. Gegen die Pl√§ne der Gemeinden gibt es Widerst√§nde aus dem Kultusministerium, das das Modell ablehnt.

Die SPD wird einen Antrag auf Einf√ľhrung eines Wochenmarktes auf dem Dorfplatz stellen.

Die vorl√§ufige Tagesordnung f√ľr die Gemeinderatssitzung vom 19. November 2009:

  • 1. Niederschriften √ľber die Sitzungen vom 08. Oktober 2009 und 22. Oktober 2009
  • 2. Bekanntgabe nicht√∂ffentlicher Beschl√ľsse
  • 3. Fragezeit f√ľr Einwohnerinnen und Einwohner
  • 4. Bebauungsplan Gewerbegebiet „N√∂rdlich der Benzstra√üe“ – Zustimmung zum Bebauungsplanvorentwurf und Beteiligung der Beh√∂rden und Tr√§ger √∂ffentlicher Belange
  • 5. √Ėffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Verkehrslenkung mit der Pfenning-Gruppe
  • 6. Einrichtung einer gemeinsamen Werkrealschule der Gemeinden Heddesheim und Hirschberg
  • 7. Bericht der Gemeindepr√ľfungsanstalt Baden-W√ľrttemberg √ľber die allgemeine Finanzpr√ľfung der Gemeinde Heddesheim in den Haushaltsjahren 2003 bis 2007 sowie des Eigenbetriebs Wasserversorgung der Gemeinde Heddesheim in den Wirtschaftsjahren 2003 bis 2007
  • 8. Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion auf Einf√ľhrung eines Wochenmarkts auf dem Dorfplatz
  • 9. Erdgasbelieferung der gemeindlichen Liegenschaften – Preisanpassung durch die Stadtwerke Viernheim
  • 10. Unterhaltung des unbeweglichen Verm√∂gens; Gruppe 510000 – Genehmigung √ľberplanm√§√üiger Ausgaben
  • 11. Zustimmung zur Annahme von Spenden
  • 12. Bekanntgaben und Anfragen

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