Dienstag, 10. Dezember 2019

Liste der Heddesheimer Feinde der Pressefreiheit

Guten Tag!

Heddesheim, 11. Juni 2010. Die pressefeindliche Haltung einiger Personen in Heddesheim wird durch die Redaktion immer wieder thematisiert. Da mittlerweile eine stattliche Anzahl eines solchen Verhaltens dokumentiert wurde, ver├Âffentlichen wir eine Liste.

Sie behindern die Presse, sie sch├╝chtern ein, sie verweigern Ausk├╝nfte, sie unterdr├╝cken Informationen, sie werden handgreiflich. Die in der nachfolgend aufgef├╝hrten Personen in unserer Liste zeigen im ersten Jahr des Bestehens des heddesheimblogs allesamt aus unterschiedlichen Gr├╝nden durch unterschiedliche Handlungen ein pressefeindliches Verhalten.

Wir halten die Liste alphabetisch nach Nachname geordnet. Bei Bedarf wird die Liste fortgef├╝hrt oder korrigiert.

Sofern wir berichtet haben, sind die Namen auf einzelnen Berichte verlinkt – ├╝ber die Suche nach den Personennamen k├Ânnen weitere Berichte gefunden werden.

Brechtel, Willi, Ehemann der 1. Stellvertretenden B├╝rgermeisterin Ursula Brechtel: T├Ątlicher ├â┼ôbergriff auf den verantwortlichen Redakteur Hardy Prothmann. Versuchte den Journalisten am Fotografieren zu hindern.

Doll, Ewald, TG-Vereinsvorsitzender: Herr Doll ist den verantwortlichen Redakteur Hardy Prothmann k├Ârperlich angegangen und hat unserem Mitarbeiter Horst P├Âlitz bei der vergangenen Jahreshauptversammlung die T├╝r gewiesen. Der MM durfte an der Veranstaltung teilnehmen.

Doll, Dr. Joseph, CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat: Der Bruder von Ewald Doll verweigert als Fraktionsvorsitzender jede Anfrage durch unsere Redaktion. Im Mitteilungsblatt der Gemeinde schreibt Herr Doll merkw├╝rdige Dinge zusammen und wirft uns eine fehlerhafte Berichterstattung vor – allerdings ohne Belege.

Gaber, Joachim, Apotheker: W├Ąhlt die Presse aus, die er bevorzugt. Unsere Anfrage auf Berichterstattung zu einer Spendenaktion wies er ohne Grund zur├╝ck – vielleicht auch, weil wir thematisiert haben, wie vordergr├╝ndig Gemeinn├╝tzigkeit dargestellt, tats├Ąchlich aber eigenn├╝tzige PR gemacht wurde.

G├Ârlitz, Anja, MM-Redakteurin: Obwohl der Journalistin die massiven Beschr├Ąnkungen bekannt sind, hat sie diese niemals in einem Artikel beschrieben. Stattdessen bietet die Journalistin eine Berichterstattung ohne eine erkennbare kritische Haltung.

Junghans, Gudrun, Schulrektorin: Trotz der Bitte um Einladungen zu Schulveranstaltungen, wichtigen oder interessanten Terminen, unterbleibt das bis heute. Auch das Angebot, in der Schule Unterrichtseinheiten abzuhalten, um den Grundsch├╝lern Medienkompetenz aus Sicht eines Journalisten beizubringen, wurde nicht angenommen.

Hasselbring, Frank, FDP-Fraktionsvorsitzender: Verweigert jedes Gespr├Ąch und zeigt sich damit alles andere als „liberal“.

Hege, Rainer, CDU-Ortsvereinsvorsitzender: Verweigert jedes Gespr├Ąch und ist damit auf „Parteilinie“.

Kemmet, Nicole, Vorsitzende des BdS Heddesheim: Frau Kemmt hat als anonyme Kommentatorin versucht, negativen Einfluss auf unsere Berichterstattung auszu├╝ben. Von Seiten des BdS gibt es genau keine Informationen oder Einladungen an die Redaktion.

Kessler, Michael, B├╝rgermeister: Verweigert sich jedem Gespr├Ąch. Der gesetzlich bestimmte Auskunftsanspruch wird auf ein Mindestma├č beschr├Ąnkt. Anfragen k├Ânnen durch das heddesheimblog ausschlie├člich an die email-Adresse gemeinde@heddesheim.de gerichtet werden. Mitarbeitern der Gemeinde wurde verboten, mit uns zu reden.

Lang, Reiner, SPD-Gemeinderat: Bedrohte den verantwortlichen Redakteur Hardy Prothmann.

Merx, J├╝rgen, SPD-Fraktionsvorsitzender: Verweigert der Redaktion jegliche Auskunft und wirft uns „verbale Gewalt“ vor.

Nussbaum-Medien, Anzeigenverlag: Der Verlag bringt das Mitteilungsblatt heraus. Dort wurden nachweislich Anzeigen von Gegnern des Pfenning-Projekts unterdr├╝ckt, w├Ąhrend Pfenning werben darf. Auch der Versuch einer Gegendarstellung wurde ├╝ber das Stuttgarter Anwaltsb├╝ro des Verlags im Auftrag von B├╝rgermeister Kessler verhindert.

Rafflewski, Dierk, evangelischer Pfarrer: Trotz mehrfacher Bitte des heddesheimblogs, zu Veranstaltungen der Kirchengemeinde oder wichtigen Terminen einzuladen, unterbleibt das bis heute. Der Bitte um ein Interview wurde nicht entsprochen, tats├Ąchlich erschien Wochen sp├Ąter ein Text der Kirchengemeinden im MM, der auf unsere Anfrage zur├╝ckging, wie Herr Rafflewski eingestanden hat.

Schwarz, Peter, AWO-Ortsvereinsvorsitzender: Hat uns beim Versuch der Teilnahme an der Jahreshauptversammlung die T├╝r gewiesen. Der MM durfte teilnehmen.

Thurecht, Dietmar, Freier Mitarbeiter des MM: Anstatt sich solidarisch zu verhalten und die Beschr├Ąnkung von Kollegen nicht hinzunehmen, bet├Ątigt er sich weiterhin als Sch├Ânschreiber und unterschl├Ągt das von ihm selbst miterlebte pressefeindliche Verhalten.

Unbekannt: Im September 2009 legte ein bislang unbekannter T├Ąter ein Nagelbrett vor einen Reifen des Fahrzeugs von Hardy Prothmann. Die Staatsanwaltschaft ermittelte erfolglos wegen einer „gemeingef├Ąhrlichen Straftat“.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Glauben Sie alles, was in der Zeitung steht?

Guten Tag!

Heddesheim, 25. M├Ąrz 2010. Im Mannheimer Morgen (MM) ist heute ein Text zu lesen, der wieder einmal falsche Informationen verbreitet. Der freie Mitarbeiter Dietmar Thurecht transportiert entweder aus Unkenntnis oder vors├Ątzlich falsche Behauptungen – beides ist schlecht.

Wenigstens eine Minimalrecherche sollte man als Abonnent des MM von der Zeitung erwarten k├Ânnen. Tats├Ąchlich fehlt es daran immer wieder.

So schreibt der freie Mitarbeiter Dietmar Thurecht heute ├╝ber eine FDP-Veranstaltung: „Den hohen Stimmanteil (sic!) bei den Kommunalwahlen f├╝hrt Hasselbring auf zukunftsorientierte, konsequente und kontinuierliche Politik zur├╝ck, zu der auch ein „Ja“ zur Pfenning-Ansiedlung geh├Âre.“

Na, das liest sich doch toll: „Hoher Stimmenanteil“, „zukunftsorientiert“, „konsequent“, „kontinuierlich“.

W├Ąre Herr Thurecht ein echter Journalist und nicht nur ein Aufschreiber, h├Ątte er die Eigenwerbung des ├Ârtlichen FDP-Chefs Frank Hasselbring ├╝berpr├╝ft.

Wie man einen Misserfolg zum Erfolg macht?
Man l├Ąsst den MM was schreiben…

Dabei h├Ątte Herr Thurecht festgestellt, dass die FDP bei der Kommunalwahl 2004 drei Gemeinderatssitze gewinnen konnte. Thomas Christophel gewann damals die FDP-Liste mit 1.611 Stimmen, gefolgt von Roswitha Pilarczyk mit 1.593 Stimmen und Herrn Hasselbring mit 1.544 Stimmen.

Bei der Kommunalwahl 2009 gewann der parteilose Kandidat Hardy Prothmann die FDP-Liste mit 1.493 Stimmen, gefolgt von Frank Hasselbring und Ingrid Kemmet, die beide 1.242 Stimmen erhielten.

Damit hat Herr Hasselbring „erfolgreich“ 302 Stimmen verloren. Das ist ein Minus von 19,56 Prozent.

Zwar wurden zun├Ąchst wieder drei Pl├Ątze an die FDP-Liste vergeben. Die drei „erfolgreichen“ Kandidaten erreichten 2009 insgesamt 3.986 Stimmen – gegen├╝ber 4.748 Stimmen bei der Kommunalwahl 2004. Das ist ein „erfolgreiches“ Minus von 762 Stimmen oder rund minus 16 Prozent.

Nur bei der Zahl aller Stimmen erreicht die Heddesheimer FDP-Liste ein kleines Plus von etwa drei Prozent. Ist das ein „hoher Stimmenanteil“?

Der „hohe Stimmenanteil“ steht also nur im Text von Herrn Thurecht, der nicht recht tut, sondern seine Arbeit schlecht macht.

Denn tats├Ąchlich ist die Situation f├╝r die FDP noch dramatischer: Obwohl drei Kandidaten der FDP-Liste in den Gemeinderat einziehen konnten, besteht die FDP-Fraktion nur aus zwei Gemeinder├Ąten, da Hardy Prothmann nicht bereit war, mit Herrn Hasselbring in einer Koalition zusammen zu arbeiten. Unterm Strich hat die FDP damit ein ganzes Drittel eingeb├╝├čt – mehr als die CDU und die SPD.

Erfolgreiche FDP! Minus 20, minus 16, minus 33 Prozent.

Der Grund: Auf konkrete politische Inhalte angesprochen, konnte oder wollte Herr Hasselbring sich „konsequent“ nicht ├Ąu├čern. „Zukunftsorientiert“ ging es ihm zun├Ąchst darum, sich zum Fraktionsvorsitzenden mit Kemmets Hilfe zu w├Ąhlen, sowie sich wechselseitig mit Frau Kemmet in die Aussch├╝sse zu w├Ąhlen.

Die Fraktion der Gr├╝nen hingegen hatte Erfolg, die verdoppelten mit einem „Nein“ zu „Pfenning“ glatt ihre Sitze von drei auf sechs. Das ist ein Plus von 100 Prozent.

Herr Thurecht schreibt auch: „Die ├ľkologie liege ihm am Herzen (…)“ ├╝ber Herrn Hasselbring. An dieser Stelle h├Ątte Herr Thurecht fragen k├Ânnen, wie „├ľkologie“ und das Fahrzeug des Herrn Hasselbring, ein Mercedes-Benz CLS 350 zusammenpassen? Diese Dreckschleuder pustet 241 g/km CO2-Emmission raus, bei einem Durchschnittsverbrauch von ├╝ber zw├Âlf Litern.

Zum Vergleich: Ein neuer Golf kommt gerade mal auf rund 150 g/km, bei 6,5 Liter Verbrauch. Deutschland und Frankreich streben ab 2012 einen durchschnittlichen Aussto├č von 120 g/km bei den jeweiligen nationalen Autoherstellern an – weil gerade das CO2 als Klimakiller gilt.

Herr Hasselbring kann das Auto fahren, das er will. Und er kann auch davon reden, dass „ihm die Umwelt am Herzen liegt“, w├Ąhrend er ordentlich Gas gibt.

Journalisten k├Ânnen auch schreiben, was sie wollen – allerdings darf man als LeserIn erwarten, dass es kein dummes Zeug ist.

Anmerkung der Redaktion: Hardy Prothmann ist verantwortlich f├╝r das heddesheimblog.