Freitag, 23. Februar 2018

Viel Lob fĂŒr alle am Bau Beteiligten

Eröffnung der neuen Evangelischen Kinderkrippe

Heddesheim, 04. Februar 2014. (red/sw) Zur großen Zufriedenheit aller am Bau Beteiligten konnte nach nur gut zehnmonatiger Bauzeit die neue evangelische Kinderkrippe in der Werderstrasse eingeweiht werden. Am Nachmittag hatten die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger beim „Tag der offenen TĂŒr“ Gelegenheit, sich die neuen RĂ€ume anzuschauen und die selbstgebackenen Kuchen mit einem TĂ€sschen Kaffee zu genießen. [Weiterlesen…]

Große Abschlussveranstaltung der jĂ€hrlichen Aktion "Zu Fuss zu Schule" der Hans-Thoma-Grundschule

Ich kann zu Fuss zur Schule gehen

HED HTG Zu Fuss 2013 10 25

Große Schulversammlung zum Abschluss der Aktion „Zu Fuss zu Schule“ der Hans-Thoma-Grundschule Heddesheim

Heddesheim, 25. Oktober 2013. (red/sw) Kurz vor den Herbstferien heißt es an der Hans-Thoma-Schule drei Wochen lang „zu Fuss zur Schule“. In dieser Zeit soll bei den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern das Bewusstsein gestĂ€rkt werden, wie gut es ist, nicht mit dem „Eltern-Taxi“ zur Schule gebracht zu werden. [Weiterlesen…]

Verkehrte Welt – oder wie sich Pfarrer die Öffentlichkeit schaffen, die sie sich wĂŒnschen

Guten Tag!

Heddesheim, 09. Januar 2010. Im Mannheimer Morgen ist heute ein Bericht ĂŒber „Großer Einsatz kleiner Könige“ zu lesen. Im heddesheimblog lesen Sie darĂŒber nichts. Warum? Wir haben darĂŒber keine Informationen. Warum? Diese Frage stellt der Kommentar.

Kommentar: Hardy Prothmann

Der Mannheimer Morgen berichtet heute ĂŒber „Großer Einsatz kleiner Könige„.

Ich berichte heute ĂŒber „keinen Einsatz“ anderer „Könige“.

Die anderen Könige heißen in Heddesheim Heiner Gladbach, Dr. Herbert Antzinger und Dierk Rafflewski.

Herr Gladbach ist katholischer Pfarrer, die beiden anderen sind evangelische Pfarrer.

Alle zusammen vereint der Glaube an Gott.

Alle drei sind dreifaltig im Glauben vereint, möglichst keine Transparenz bieten zu wollen.

Sie fragen sich, wieso ich das behaupten kann?

Die Fakten:

ZunÀchst habe ich den Pfarrer Dierk Rafflewski Mitte 2009 um ein Interview gebeten.

Ich wollte angesichts der kontroversen AtmosphĂ€re um die geplante „Pfenning“-Ansiedlung in Heddesheim ein Interview mit ihm fĂŒhren. „Herr Rafflewski. Im Dorf gibt es Streit um die Ansiedlung. Lassen Sie uns doch darĂŒber reden, wie man trotz Streits aufeinander zugehen kann“, war meine Frage an den Seelsorger.

Herr Rafflewski antwortete mir direkt: „Das ist ausserhalb meiner Kompetenzen.“

Im August habe ich den katholischen Pfarrer Gladbach wĂ€hrend des IFOK-Dialogs ebenfalls um ein Interview gebeten. „Mein Kollege Rafflewski hat mir von Ihrem Ansinnen erzĂ€hlt“, bekam ich zur Antwort. Ich sagte: „Das trifft sich gut. Ich fĂŒhre auch gerne ein GesprĂ€ch mit Ihnen beiden: „Pfarrer reden ĂŒber den Streit und wie man trotzdem versöhnlich miteinander umgehen kann.“ Bereden Sie das doch mit Ihrem Kollegen.“

„Das werde ich mit dem Kollegen besprechen“, sagte Heiner Gladbach.

Die Antwort stand ein paar Wochen spÀter im Mannheimer Morgen. Die beiden Kirchengemeinden appellierten an den mitmenschlichen Umgang miteinander.

Ich habe am Erscheinungstag sowohl Dierk Rafflewski als auch Heiner Gladbach angerufen und beide gefragt, wieso dieser Text im Mannheimer Morgen steht und warum das heddesheimblog davon keine Kenntnis hatte.

Herr Rafflewski entschuldigte sich und sagte, dass die Idee fĂŒr diesen Text auf der Frage durch mich nach einem gemeinsamen Weg beruhe, aber man gewohnt sei, Pressetexte an den MM oder das Wochenblatt zu schicken.

Herr Gladbach sagte, man sei ĂŒberein gekommen, einen solchen Text zu veröffentlichen und habe dabei nicht an das heddesheimblog gedacht.

„Geschmeidig aus der AffĂ€re gezogen“, dachte ich bei diesen Antworten.

Danach sicherte ich mir von beiden Pfarrern zu, den Text auch im heddesheimblog veröffentlichen zu dĂŒrfen.

Danach habe ich beide Pfarrer gebeten, das heddesheimblog ĂŒber AktivitĂ€ten der jeweiligen Kirchen zu informieren, damit wir darĂŒber berichten können.

Weder per Fax, noch per Brief noch per email, noch per Telefon oder persönlichem GesprÀch ist dies seitdem geschehen.

Eine Vermutung könnte sein, dass politische Verbindungen zwischen Kirchengemeinderat und dem Heddesheimer Gemeinderat ein Grund sein könnten. Aber das dĂŒrfte eigentlich nicht relevant sein.

Als verantwortlicher Redakteur des heddesheimblogs muss ich allerdings davon ausgehen, dass beide Pfarrer nicht an einer Berichterstattung in unserem Medium interessiert sind. Aus welchen GrĂŒnden auch immer.

Dabei hĂ€tten auch wir selbstverstĂ€ndlich ĂŒber die Spendensammlung der „Sternsinger“ berichtet.

Die Redaktion wird sich nun an die beiden KirchengemeinderĂ€te wenden, mit der Frage, ob es eine grundsĂ€tzliche Ablehnung gegenĂŒber einer Berichterstattung ĂŒber die AktivitĂ€ten der jeweiligen Kirchen im heddesheimblog gibt.

Die Pfarrer Gladbach und Rafflewski kommen bis zu einer positiven oder negativen Antwort als Ansprechpartner nicht mehr in Frage, weil beide offensichtlich nicht an einer möglichst breiten Öffentlichkeit ĂŒber Ereignisse, die ihre Mitglieder enorm bewegen, interessiert sind.

Das ist mehr als bedauerlich.

Denn beide Pfarrer versagen damit als Seelsorger als auch als verantwortliche Mitglieder unserer Gemeinde.

Warum ich das behaupte?

Ganz einfach: Beide Pfarrer haben an dem so genannten „Ifok“-Dialog teilgenommen.

Dierk Rafflewski hat dabei kein einziges Wort gesagt, noch eine Frage gestellt, sondern nur rumgesessen. Sein Kollege Gladbach erregte sich fĂŒr Sekunden ĂŒber angeblich schlechte Arbeitsbedingungen bei „Pfenning“ und wollte darĂŒber mehr wissen.

Nachgefragt hat er allerdings nicht.

Beide haben damit teilgenommen – aber ohne jede Verantwortung.

Schade fĂŒr beide. Denn so bleibt der Eindruck, dass die beiden nur da rumgesessen sind, um dem Ganzen ihren „Segen“ zu geben.

Vermutlich haben beide ihre scheinheiligen GrĂŒnde dafĂŒr.

Beispielsweise möchte die evangelische Kirche in naher Zukunft GeschÀfte mit der Gemeinde machen.