Donnerstag, 23. November 2017

Viel Lob f├╝r alle am Bau Beteiligten

Er├Âffnung der neuen Evangelischen Kinderkrippe

Heddesheim, 04. Februar 2014. (red/sw) Zur gro├čen Zufriedenheit aller am Bau Beteiligten konnte nach nur gut zehnmonatiger Bauzeit die neue evangelische Kinderkrippe in der Werderstrasse eingeweiht werden. Am Nachmittag hatten die B├╝rgerinnen und B├╝rger beim „Tag der offenen T├╝r“ Gelegenheit, sich die neuen R├Ąume anzuschauen und die selbstgebackenen Kuchen mit einem T├Ąsschen Kaffee zu genie├čen. [Weiterlesen…]

Gro├če Abschlussveranstaltung der j├Ąhrlichen Aktion "Zu Fuss zu Schule" der Hans-Thoma-Grundschule

Ich kann zu Fuss zur Schule gehen

HED HTG Zu Fuss 2013 10 25

Gro├če Schulversammlung zum Abschluss der Aktion „Zu Fuss zu Schule“ der Hans-Thoma-Grundschule Heddesheim

Heddesheim, 25. Oktober 2013. (red/sw) Kurz vor den Herbstferien hei├čt es an der Hans-Thoma-Schule drei Wochen lang „zu Fuss zur Schule“. In dieser Zeit soll bei den Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern das Bewusstsein gest├Ąrkt werden, wie gut es ist, nicht mit dem „Eltern-Taxi“ zur Schule gebracht zu werden. [Weiterlesen…]

Verkehrte Welt – oder wie sich Pfarrer die ├ľffentlichkeit schaffen, die sie sich w├╝nschen

Guten Tag!

Heddesheim, 09. Januar 2010. Im Mannheimer Morgen ist heute ein Bericht ├╝ber „Gro├čer Einsatz kleiner K├Ânige“ zu lesen. Im heddesheimblog lesen Sie dar├╝ber nichts. Warum? Wir haben dar├╝ber keine Informationen. Warum? Diese Frage stellt der Kommentar.

Kommentar: Hardy Prothmann

Der Mannheimer Morgen berichtet heute ├╝ber „Gro├čer Einsatz kleiner K├Ânige„.

Ich berichte heute ├╝ber „keinen Einsatz“ anderer „K├Ânige“.

Die anderen K├Ânige hei├čen in Heddesheim Heiner Gladbach, Dr. Herbert Antzinger und Dierk Rafflewski.

Herr Gladbach ist katholischer Pfarrer, die beiden anderen sind evangelische Pfarrer.

Alle zusammen vereint der Glaube an Gott.

Alle drei sind dreifaltig im Glauben vereint, m├Âglichst keine Transparenz bieten zu wollen.

Sie fragen sich, wieso ich das behaupten kann?

Die Fakten:

Zun├Ąchst habe ich den Pfarrer Dierk Rafflewski Mitte 2009 um ein Interview gebeten.

Ich wollte angesichts der kontroversen Atmosph├Ąre um die geplante „Pfenning“-Ansiedlung in Heddesheim ein Interview mit ihm f├╝hren. „Herr Rafflewski. Im Dorf gibt es Streit um die Ansiedlung. Lassen Sie uns doch dar├╝ber reden, wie man trotz Streits aufeinander zugehen kann“, war meine Frage an den Seelsorger.

Herr Rafflewski antwortete mir direkt: „Das ist ausserhalb meiner Kompetenzen.“

Im August habe ich den katholischen Pfarrer Gladbach w├Ąhrend des IFOK-Dialogs ebenfalls um ein Interview gebeten. „Mein Kollege Rafflewski hat mir von Ihrem Ansinnen erz├Ąhlt“, bekam ich zur Antwort. Ich sagte: „Das trifft sich gut. Ich f├╝hre auch gerne ein Gespr├Ąch mit Ihnen beiden: „Pfarrer reden ├╝ber den Streit und wie man trotzdem vers├Âhnlich miteinander umgehen kann.“ Bereden Sie das doch mit Ihrem Kollegen.“

„Das werde ich mit dem Kollegen besprechen“, sagte Heiner Gladbach.

Die Antwort stand ein paar Wochen sp├Ąter im Mannheimer Morgen. Die beiden Kirchengemeinden appellierten an den mitmenschlichen Umgang miteinander.

Ich habe am Erscheinungstag sowohl Dierk Rafflewski als auch Heiner Gladbach angerufen und beide gefragt, wieso dieser Text im Mannheimer Morgen steht und warum das heddesheimblog davon keine Kenntnis hatte.

Herr Rafflewski entschuldigte sich und sagte, dass die Idee f├╝r diesen Text auf der Frage durch mich nach einem gemeinsamen Weg beruhe, aber man gewohnt sei, Pressetexte an den MM oder das Wochenblatt zu schicken.

Herr Gladbach sagte, man sei ├╝berein gekommen, einen solchen Text zu ver├Âffentlichen und habe dabei nicht an das heddesheimblog gedacht.

„Geschmeidig aus der Aff├Ąre gezogen“, dachte ich bei diesen Antworten.

Danach sicherte ich mir von beiden Pfarrern zu, den Text auch im heddesheimblog ver├Âffentlichen zu d├╝rfen.

Danach habe ich beide Pfarrer gebeten, das heddesheimblog ├╝ber Aktivit├Ąten der jeweiligen Kirchen zu informieren, damit wir dar├╝ber berichten k├Ânnen.

Weder per Fax, noch per Brief noch per email, noch per Telefon oder pers├Ânlichem Gespr├Ąch ist dies seitdem geschehen.

Eine Vermutung k├Ânnte sein, dass politische Verbindungen zwischen Kirchengemeinderat und dem Heddesheimer Gemeinderat ein Grund sein k├Ânnten. Aber das d├╝rfte eigentlich nicht relevant sein.

Als verantwortlicher Redakteur des heddesheimblogs muss ich allerdings davon ausgehen, dass beide Pfarrer nicht an einer Berichterstattung in unserem Medium interessiert sind. Aus welchen Gr├╝nden auch immer.

Dabei h├Ątten auch wir selbstverst├Ąndlich ├╝ber die Spendensammlung der „Sternsinger“ berichtet.

Die Redaktion wird sich nun an die beiden Kirchengemeinder├Ąte wenden, mit der Frage, ob es eine grunds├Ątzliche Ablehnung gegen├╝ber einer Berichterstattung ├╝ber die Aktivit├Ąten der jeweiligen Kirchen im heddesheimblog gibt.

Die Pfarrer Gladbach und Rafflewski kommen bis zu einer positiven oder negativen Antwort als Ansprechpartner nicht mehr in Frage, weil beide offensichtlich nicht an einer m├Âglichst breiten ├ľffentlichkeit ├╝ber Ereignisse, die ihre Mitglieder enorm bewegen, interessiert sind.

Das ist mehr als bedauerlich.

Denn beide Pfarrer versagen damit als Seelsorger als auch als verantwortliche Mitglieder unserer Gemeinde.

Warum ich das behaupte?

Ganz einfach: Beide Pfarrer haben an dem so genannten „Ifok“-Dialog teilgenommen.

Dierk Rafflewski hat dabei kein einziges Wort gesagt, noch eine Frage gestellt, sondern nur rumgesessen. Sein Kollege Gladbach erregte sich f├╝r Sekunden ├╝ber angeblich schlechte Arbeitsbedingungen bei „Pfenning“ und wollte dar├╝ber mehr wissen.

Nachgefragt hat er allerdings nicht.

Beide haben damit teilgenommen – aber ohne jede Verantwortung.

Schade f├╝r beide. Denn so bleibt der Eindruck, dass die beiden nur da rumgesessen sind, um dem Ganzen ihren „Segen“ zu geben.

Vermutlich haben beide ihre scheinheiligen Gr├╝nde daf├╝r.

Beispielsweise m├Âchte die evangelische Kirche in naher Zukunft Gesch├Ąfte mit der Gemeinde machen.