Mittwoch, 20. September 2017

Ergebnisse des B√ľrgerbeteiligungsprozesses ver√∂ffentlicht

Das neue Leitbild der Gemeinde Heddesheim

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Rund 80 B√ľrger/innen haben bei der Entwicklung der Leits√§tze mitgewirkt.

 

Heddesheim, 21. September 2013. (red/aw) Heddesheim hat 45 Leits√§tze f√ľr die Zukunft der Gemeinde ver√∂ffentlicht. Sie sind das Ergebnis des B√ľrgerbeteiligungsprozesses, der im November 2012 gestartet worden war. Das Leitbild soll vor allem den Gemeinderat in den kommenden Jahren bei verschiedensten Anl√§ssen begleiten. Ins B√ľrgerhaus kamen am Montag rund 160 B√ľrger/innen zur Pr√§sentation. [Weiterlesen…]

Geprothmannt

Demografie – eine unglaubliche Herausforderung

Rhein-Neckar, 30. Oktober 2012. (red) Der sechste Demografie-Kongress war einer der bestbesuchtesten. Das Thema besch√§ftigt immer mehr Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft. Und das ist auch dringend n√∂tig, denn der Prozess ist nicht mehr aufzuhalten und die Folgen werden uns in f√ľnfzehn bis zwanzig Jahren einholen.

Von Hardy Prothmann

Deutschland 2032. Es fehlen sechs Millionen Arbeitskr√§fte. Das sind rund 15 Prozent weniger als 2012. Es fehlen spezialisierte Fachkr√§fte, Experten. Ist es m√∂glich, Wirtschaft und Verwaltungen ohne „Ausf√§lle“ zu betreiben? Was, wenn es zu Ausf√§llen kommt? Zieht das weitere Ausf√§lle von weiteren Wirtschaftszweigen nach sich? Bleiben Verwaltungsaufgaben liegen, weil Fachkr√§fte in den Abteilungen fehlen?

Im Jahr 2032 werde ich 66 Jahre alt sein. Auf dem Weg in die Ruhestand. Muss ich weiterarbeiten, weil meinen Job keiner macht? Die Frage werden sich viele stellen m√ľssen. Viele werden die Frage gestellt bekommen.

Vielleicht gibt es auch schon viele Antworten auf Fragen, die man sich heute stellt. Wenn man heute konsequent beginnt, Lösungen zu suchen, wird der demografische Wandel vielleicht keine verheerenden Wirkungen entfalten. Vielleicht.

2012 noch jung Р2032 im Rentenalter. Hardy Prothmann, Chefredakteur, sieht die Demografie als eine der größten Herausforderungen, die Deutschland in der Zukunft bewältigen muss.

Wenn man sich anschaut, wie wenig präsent die Demografie in der aktuellen Politik ist, kann man durchaus Zweifel haben, ob das Problem und die daraus resultierden Folgeprobleme auch nur ansatzweise verstanden worden sind. Bis 2032 gehen noch zwanzig Jahre ins Land Рaber die Zeit rennt, weil es immer mehr Alte und immer weniger Junge gibt.

Arbeitnehmermarkt

F√ľr junge, gut ausgebildete Menschen werden das hervorragende Zeiten werden. Es wird ein Arbeitnehmermarkt – die Angestellten bestimmen die Konditionen, weil der Markt so eng ist. F√ľr Unternehmen kann die Demografie existenzbedrohend werden, wenn sie nicht mehr genug qualifizierte Menschen f√ľr die zu erledigende Arbeit finden. Das ist letztlich schlecht f√ľr alle – denn was, wenn zwar weiter Autos gebaut werden, aber der Zulieferer f√ľr wichtige Bauteile mit der Produktion nicht nachkommt, weil ihm von der Herstellung bis zum Vertrieb die Leute fehlen?

Wer heute schon √ľber Fachkr√§ftemangel klagt, macht sich noch keine Vorstellung, was ab 2027 los sein wird. Menschen, die heute mit 55 Jahren keine Arbeit mehr finden, weil sie zu alt sind, werden wild umworben werden, gute Angebot erhalten, weil man sie mit einem Male doch braucht.

Ende 2012 ist klar: Welche Auswirkungen die Demografie letztlich hat, weiß noch niemand genau. Was man weiß ist, sie werden gewaltig sein.

Wichtiger Beitrag des VRRN

Insofern hat der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) einen sehr wichtigen Beitrag geleistet, die Demografiewoche in unseren Raum zu holen. Gerade vor dem Hintergrund, dass bislang unsere Bev√∂lkerungszahlen einigerma√üen stabil sind. Trotzdem geht auch bei uns die Schere zwischen Alt und Jung auseinander. Auch uns wird die Demografie treffen. Und deshalb war diese Demografiewoche sehr wichtig – als Start eines bewussten Umgangs mit den k√ľnftigen Herausforderungen, die schon bald mehr und mehr deutlich werden.

Schade ist, dass die kleineren Gemeinden sich nur wenig beteiligt haben. Vielleicht, weil hier die Probleme noch nicht so sehr dr√ľcken, wie das in den St√§dten schon erkennbar ist. Fast jeder Ort in unserem Berichtsgebiet hat noch die wichtigste Infrastruktur im Ort, mindestens ein Nahversorger ist √ľberall vorhanden. In Mannheim haben bereits 60.000 Menschen keine Nahversorgung mehr in der unmittelbaren Umgebung. Das sind Heddesheim, Ladenburg, Ilvesheim, Edingen-Neckarhausen und Schriesheim zusammengenommen.

Gemeinsame Lösungen vs. Alleingänge

Die Gemeinden werden in Sachen Demografie unweigerlich mehr zusammenarbeiten m√ľssen, wenn sie die Herausforderungen stemmen wollen. Und sie m√ľssen die Demografie in ihre Agenden aufnehmen. Man wird mehr tun m√ľssen, als ein, zwei Altenheime zu bauen.

Von unserer Seite aus begleiten wir den Prozess auch in Zukunft. Aktuell haben wir in den vergangenen vier Monaten √ľber 60 Artikel zur Demografie in unseren Blogs ver√∂ffentlicht. Auch das war eine Herausforderung – aber eine, die wir gerne annehmen, weil sie wichtig ist.

Anm. d. Red.: Normalerweise ist Montag unser Kolumnentag – wegen organisatorischer Gr√ľnde musste der Text leider einen Tag sp√§ter erscheinen.

Zahl der Kinder und Jugendlichen im Wahlkreis Weinheim aber r√ľckl√§ufig

Ilvesheim legt bei den Einwohnern am stärksten zu Рauch bei den Kindern

Nicht nur den Kommunen, auch den Vereinen gehen die Kinder aus.

 

Rhein-Neckar/Heidelberg, 23. M√§rz 2012. (red/cr) Nach einer Information des Landratsamts leben immer weniger Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im Rhein-Neckar-Kreis. Am wenigsten Kinder und Jugendliche gibt es im Stadtkreis Heidelberg mit lediglich nur noch 13 Prozent. Wir haben uns die Zahlen f√ľr die Kommunen im Wahlkreis 39, Weinheim, besorgt. Danach f√ľhrt Ilvesheim beim Kinderzuwachs sehr deutlich in absoluten Zahlen – Schlusslicht ist Weinheim.

Der Wahlkreis Weinheim umfasst die Gemeinden Dossenheim, Heddesheim, Hemsbach, Ilvesheim, Ladenburg, Laudenbach, Schriesheim, Weinheim, Edingen-Neckarhausen und Hirschberg.

Die Einwohnerzahl des Wahlkreises Weinheim ist, nach Unterlagen des Statistischen Landesamts Baden-W√ľrttemberg in den Jahren 2007 bis 2010 um 1.737 Einwohner gestiegen. Die Zahl der Kinder unter 18 Jahren hingegen ist um 105 Personen zur√ľckgegangen.

Von den zehn Gemeinden im Wahlkreis k√∂nnen lediglich vier einen Zuwachs verbuchen – sowohl bei der Gesamteinwohnerzahl, als auch bei Kindern und Jugendlichen. Vier Gemeinden haben eine wachsende Einwohnerzahl, aber immer weniger Kinder. In sechs Gemeinden leben weniger Kinder als noch vor ein paar Jahren. In Laudenbach und Weinheim ist sowohl die Einwohnerzahl, als auch die Zahl der Kinder r√ľckl√§ufig.

Entwicklung der Gemeinden von 2007 bis 2010 im √úberblick:

Gemeinde Kinder Gesamt
01. Ilvesheim 236 703
02. Dossenheim 107 499
03. Hirschberg 52 134
04. Edingen-Neckarhausen 19 252
05. Heddesheim -64 65
06. Hemsbach -54 60
07. Schriesheim -34 53
08. Ladenburg -24 40
09. Laudenbach -72 -59
10. Weinheim -271 -10

Alle Gemeinden befinden sich im Wettbewerb um junge Familien – so sind in den vergangenen Jahren einige Neubaugebiete entstanden, die neue Einwohner anlocken sollen. Allerdings sind Kinder f√ľr die Gemeinden durch Zusch√ľsse zu Betreuungskosten auch ein Kostenfaktor. Insgesamt geht man aber bei den Gemeinden davon aus, dass man Zuz√ľge braucht, um durch Steuereinahmen die Gemeindekasse aufzubessern.

Auch die Vereine brauchen Nachwuchs und haben durch die Entwicklung teils große Probleme, ausreichend Nachwuchs zu finden.

Durchschnittsalter im Rhein-Neckar-Kreis steigt weiter: Bevölkerung im Schnitt 43,2 Jahre alt


Guten Tag!

Heddesheim/Rhein-Neckar, 16. M√§rz 2011. (pm) Die Bev√∂lkerung im Rhein-Neckar-Kreis wird immer √§lter. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes Baden-W√ľrttemberg waren die Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises zum Jahresende 2009 im Durchschnitt 43,2 Jahre alt. W√§hrend seit Mitte der 1990er-Jahre der j√§hrliche Anstieg bei etwa 0,2 Jahren lag, fiel die Zunahme gegen√ľber dem Vorjahr um 0,3 Jahre etwas h√∂her aus. [Weiterlesen…]

Serie: Sex bei Opa und Oma? Lassen Sie uns dar√ľber reden!

Guten Tag!

Heddesheim, 11. M√§rz 2010. Wir starten heute eine neue Serie – am Donnerstag. Im Fokus steht die Sexualit√§t… im Alter – die hat aber viel mit der Lebens- und Liebeserfahrung davor zu tun, weswegen auch hierzu Texte ver√∂ffentlicht werden. Zum Start der Serie haben wir unsere Autorin, Antonia Scheib-Berten, interviewt. Die Expertin wei√ü: Sexualit√§t im Alter ist ein schwieriges Thema – aber eins, √ľber das man reden kann und sollte. Dann finden sich auch Antworten.

Von Hardy Prothmann

Frau Scheib-Berten, im neuen „Spiegel Wissen“ beschreibt ein Text eine Frau, die Demenzkranken und Behinderten als Sexualassistentin Gespr√§che und Massagen anbietet, die auch zum Orgasmus f√ľhren (sollen). Ihre Kunden sind √§lter, einige besucht die Frau im Altenheim. Ist so eine Arbeit anst√∂√üig, ist das Prostitution?

Antonia Scherb-Berten: „Die T√§tigkeit der Sexualassistentin nichts Neues. In Holland gibt es diese Variante der Assistenz im Rahmen der Arbeit mit j√ľngeren Behinderten schon seit Jahren. Teilweise wurden, zumindest in der Vergangenheit, die Kosten durch offizielle Kostentr√§ger √ľbernommen.

Begr√ľndet wurde es damit, dass auf diesem, sozusagen nat√ľrlichen Wege Spannungen abgebaut werden und somit Medikationen zur Beruhigung oder zur Aggressionshemmung √ľberfl√ľssig w√ľrden.

Dass Frauen wie Nina de Vries mit Dementen reden, sie streicheln und massieren, das lässt sich wohl kaum im Bereich der Anstößigkeit einordnen.

Der Spiegel-Text beschreibt auch eine Frau, deren 80-j√§hriger Ehemann Nacht f√ľr Nacht Sex will. L√§sst sich das mit „Sexualassistenz“ beruhigen?

Scherb-Berten: Im benannten Fall der durch den dr√§ngenden Mann √ľberforderten Ehefrau (80) w√§re gegebenenfalls eher die Gabe eines Medikaments zur Reduktion des Sexualtriebes f√ľr den Patienten √§rztlich zu pr√ľfen. Die pflegenden Angeh√∂rigen m√ľssen manchmal durch die √É‚Äěrztin oder den Arzt vor √ÉŇďbergriffen gesch√ľtzt werden. Au√üerdem ist die √ľberbordende Triebhaftigkeit f√ľr den Patienten sehr belastend und stressend.

Angeh√∂rige trauen sich leider zu wenig √ľber den
gesteigerten Sexualtrieb beim „Opa“ zu reden.

Leider trauen sich zu wenige Angehörige, das Thema in der ärztlichen Beratung zu besprechen.

Es gibt F√§lle, in denen im Rahmen einer Demenz die Sexualit√§t pl√∂tzlich eine neue, dominierende Rolle bekommt. Manchmal zeigt sich dies in Masturbation. Hier hilft meist schon, dem Patienten einen gesch√ľtzten Rahmen zu schaffen und ihn nicht zu bestrafen oder moralisch zu verurteilen.“

Eine Sexualassistenz d√ľrfte aber bei vielen Menschen als unmoralisch gelten?

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Antonia Scheib-Berten berät in Sachen Beziehung, Liebe, Sexualität. Bild: asb

Scheib-Berten: „Was anst√∂√üig ist, das liegt im Auge der Betrachterin und des Betrachters. Es gibt hier keine generelle Antwort. Als Sexualberaterin sage ich, durch Assistenz kann kranken Menschen Entspannung und Gl√ľcksgef√ľhl geboten werden.

Wenn gelebte Sexualit√§t nat√ľrlich im Rahmen der Paarbeziehung m√∂glich ist, so ist dies auf jeden Fall zu bevorzugen. Liebe kaufen kann man sich nat√ľrlich nicht!“

Im Spiegelbericht werden sowohl Angeh√∂rige als auch Seniorenheime und sogar die Prostituiertenorganisation „Hydra“ mit ihren Zweifeln in Sachen „Sexualassistenz“ darstellt. Es steht zwar nicht im Text, aber die Frage ist auch in Vorgespr√§chen zu diesem Interview aufgekommen: Ist das nicht vielleicht irgendwie „pervers“?

Scheib-Berten: „Was hei√üt eigentlich „pervers“? Bei Perversionen geht es um die Abgrenzung von in einer Gesellschaft herrschenden Moralvorstellungen. Vielleicht spielen auch unsere eigenen Phantasien im Zusammenhang mit den Aktivit√§ten von Frauen wie Nina de Vries eine gro√üe Rolle. Was stellt sich die B√ľrgerin, die Altenpflegerin, der Sohn des Patienten oder auch der Pfarrer vor, wenn er den Artikel bei Spiegel-Wissen liest? Vermutlich gehen die eigenen Phantasien weit √ľber das hinaus, was letztendlich geschieht.“

Es gibt auch juristische Fragen.

Rein juristisch geht es nat√ľrlich auch um die Pers√∂nlichkeitsrechte des Patienten. M√ľsste, wenn Frau de Vries ganz offiziell zum Einsatz kommen sollte, sogar der gesetzliche Betreuer seine Zustimmung geben? Eine Frage an die Juristinnen!

Sollte keine gesetzliche Betreuung bestehen, so w√§re die Inanspruchnahme von Diensten einer Assistenz vielleicht nur das Fortf√ľhren einer lebenslangen Gewohnheit des Dementen. Vielleicht ist er w√§hrend seines gesamten erwachsenen Lebens regelm√§√üig zu Prostituierten gegangen? W√§re es dann nicht sogar ein Entzug von √Ę‚ā¨Ň°regelm√§√üig wiederkehrenden Diensten‚Äô, also eine Ungleichbehandlung gegen√ľber Nicht-Dementen?

Auch Frauen bel√§stigen M√§nner durch √ÉŇďbergriffe.

Geht es eigentlich bei der Frage nur um Männer?

Scheib-Berten: „Interessant ist, dass bei diesem Thema nie von weiblichen Dementen die Rede ist. Dass auch Frauen √ľbergrifflich werden, dass m√§nnliche Altenpfleger in der Balintgruppe von Bel√§stigungen durch Heimbewohnerinnen sprechen, scheint nicht im Bereich des M√∂glichen – ist jedoch Realit√§t.“

Sex und Alter ist oft ein noch gr√∂√üeres Tabuthema als Alter und Tod. Immer wieder gibt es Umfragen und Statistiken, welches Volk das sexuell aktivste ist, wer in welchem Alter wie oft… Bei gef√ľhlten 60 oder 65 Jahren gibt es aber keine Informationen mehr. H√∂rt ab diesem Alter das Sexualleben auf?

Scheib-Berten: „Zum einen halte ich absolut nichts von Statistiken, die es vermutlich gibt, die mich pers√∂nlich aber nicht interessieren. Wie hei√üt es so sch√∂n: „Traue nur der Statistik, die du selbst gef√§lscht hast.“ Also: Keine Konkurrenz zwischen feurigen Italienern, stolzen Spaniern und unseren deutschen M√§nnern! Schon gar nicht ausgetragen √ľber Zahlen.

In der Tat wird Sexualit√§t und Liebe, zwei Nomen, die ich gerne auch im Zusammenhang nenne, fast ausschlie√ülich mit Jugend, attraktiven K√∂rpern, Fortpflanzungsf√§higkeit und Vitalit√§t in Verbindung gebracht. Ich erinnere mich, dass ich bereits 1993, als ich bei der pro familia in Mannheim als Gesch√§ftsf√ľhrerin gearbeitet habe, auf die Dringlichkeit hinwies, dass sich Sexualberater der Generation 50 plus zuwenden m√ľssen.

Sexualität spielt in jedem Alter eine wichtige Rolle.

Seinerzeit wurde ich bel√§chelt. Mittlerweile merken auch die professionellen Berater, dass Sexualp√§dagogik ab dem mittleren Lebensalter ein wichtiger Baustein der Arbeit ist. Ich hatte eine Frau in der Beratung, die erst nach Ende der Menopause mit einem neuen Partner orgasmusf√§hig wurde. Welche Befreiung, welches Gl√ľck!

Fakt ist, dass die Liebesf√§higkeit grunds√§tzlich nie aufh√∂rt. Hormone beeinflussen unseren K√∂rper und steuern auch unsere Libido. Doch das ist nur eine Seite der Stimulation. Nur in Verbindung mit g√ľnstigen Rahmenbedingungen wird gesp√ľrte Lust zu gelebter Lust! Ein alleinstehender Mann, der kein Zielobjekt von k√∂rperlicher Lust hat, wird m√∂glicherweise versuchen, seine sexuelle Energie umzuleiten. Eine ungl√ľckliche Paarbeziehung ist nicht gerade der richtige Ort f√ľr k√∂rperliche N√§he und lebenslustige Sexualit√§t – egal in welchem Alter.“

Was w√ľnschen sich √§ltere und alte Menschen in Sachen Sexualit√§t? Sind diese W√ľnsche anders oder entsprechen sie den „durchschnittlichen“ Vorstellungen?

Scheib-Berten: (lacht) „Was sind die durchschnittlichen Vorstellungen? Selbstverst√§ndlich werden im h√∂heren Alter keine anstrengenden Kamasutra-√ÉŇďbungen auf der Tagesordnung stehen, wenn die Arthrose plagt und der R√ľcken schmerzt. Auch m√ľssen wir unseren Fokus hinsichtlich Sexualit√§t erweitern. Das hingebungsvolle Streicheln, das Kuscheln, das innige Sich-nahe-sein – all das subsummiere ich unter dem Begriff Sexualit√§t.

Im Alter wird gekuschelt – aber auch genitale Sexualit√§t gew√ľnscht.

Dass nat√ľrlich auch genitale Sexualit√§t gew√ľnscht wird, das ist die Regel. Schade ist, dass √§ltere und alte Paare h√§ufig nicht √ľber ihre W√ľnsche sprechen. Und tragisch ist, dass Einschr√§nkungen klaglos als Gegebenheiten angenommen werden. Manchmal w√ľrde der Besuch eines kompetenten (!) Urologen √ľber Potenzschwierigkeiten hinweghelfen oder ein Gespr√§ch mit der Gyn√§kologin w√ľrde Erleichterung bringen.“

Haben alle √§lteren Menschen das Bed√ľrfnis nach sexueller Befriedigung?

Scheib-Berten: „Durch die Besch√§ftigung mit dem Thema „Sexualit√§t im Alter“ sollte kein Leistungsdruck aufgebaut werden! Jedes Paar sollte f√ľr sich selbst entscheiden, ob, wie und wie oft sexuelle Aktivit√§ten ihre Beziehung bereichern. Wenn beide beschlie√üen, in ihrem Leben einen anderen Fokus zu setzen, so ist das v√∂llig in Ordnung! Wenn allerdings eine oder einer von beiden ein Defizit versp√ľrt, so sollte man nochmals n√§her hinschauen. Interessanterweise ist es nicht immer der Mann, der sich mehr Aktivit√§ten w√ľnscht!

„Use it or loose it,“(Benutze es oder verliere es!) ist hier auch eine wichtige Maxime. In der Regel werden Menschen, denen Sexualit√§t w√§hrend des gesamten Lebens nicht so wichtig war, auch im Alter kein Defizit versp√ľren – falls sich nicht die Rahmenbedingungen √§ndern!√ā¬†Eine neue Liebe wirkt hier manchmal Wunder!

Warum erf√§hrt man so gut wie nichts zu dem Thema? An den Volkshochschulen gibt es oft sehr viele Kurse – nur das Wort Sex kommt dort meist nicht vor – schon gar nicht in Verbindung mit „Alter“.

Scheib-Berten: Das liegt zum Teil auch daran, dass dieser Begriff in der Ausschreibung m√∂glicherweise Menschen geradezu davon abh√§lt, zur Veranstaltung zu kommen! Die Scheu ist hier sehr gro√ü! Ich habe vor ein paar Jahren an der Volkshochschule einen Gespr√§chskreis „Mut zum Gl√ľck“ angeboten. Wir besch√§ftigten uns auch mit dem Thema Sexualit√§t. Sollte ich wieder angefragt werden, so stehe ich gerne zur Verf√ľgung!“

„Sexualit√§t im Alter“ geh√∂rt in jeden Lehrplan – alles andere ist ein Defizit.

Muss beispielsweise ein Seniorenheim nicht damit rechnen, als unseriös zu gelten, wenn dort das Thema Sex behandelt wird?

Scheib-Berten: „Ganz im Gegenteil. Ich habe bereits bei einigen Tr√§gern Fortbildungen f√ľr Pflegekr√§fte, auch im ambulanten Bereich angeboten. Das Thema ist latent pr√§sent und gerade auch j√ľngere Pflegende sind h√§ufig √ľberfordert. Im √ÉŇďbrigen steht „Sexualit√§t im Alter“ mittlerweile auf dem Lehrplan der Ausbildung zur Altenpflegerin/Altenpfleger. Wenn ein Bildungstr√§ger dies noch nicht anbietet, so best√ľnde hier ein Defizit!“

Schauen Sie mal in die Zukunft. Deutschland im Jahr 2050. Wie werden die heute 20- bis 40-j√§hrigen dann √ľber Sexualit√§t im Alter sprechen oder diese leben? Ist Sex bei Opa und Oma immer noch ein Tabuthema?

Scheib-Berten: „Ich hoffe, dass das Thema Sexualit√§t und Alter keinen Sonderstatus mehr ben√∂tigt, weil es zur Selbstverst√§ndlichkeit geworden ist.“

logo_herzwerkstattZur Person:
„herzwerkstatt“ hat Antonia Scheib-Berten ihre Ehe-, Partner- und√ā¬†Sexualberatung genannt, die sie seit 1995 anbietet. Als erfahrene√ā¬†Fachfrau in Sachen Beziehung und Liebe setzt sie neben√ā¬†Publikationen zum Thema den √ā¬†Schwerpunkt ihrer Arbeit in die√ā¬†Einzel- und Paarberatung von Menschen jeden Lebensalters. Auch√ā¬†Menschen im mittleren Lebensalter, √É‚Äěltere oder Angeh√∂rige finden√ā¬†bei ihr fachliche Unterst√ľtzung. Die Beratung findet im√ā¬†gesch√ľtzten Rahmen der „herzwerkstatt“ in Weinheim statt. Termine nur nach Vereinbarung!

Weitere Informationen unter: www.herzwerkstatt.com

Das „Demographiegespr√§ch Heddesheim“ war ein Etikettenschwindel

Guten Tag!

Heddesheim, 06. November 2009. „Der demographische Wandel wird √ľberall sp√ľrbar“, steht im Text zur Einladung zum „Demographiegespr√§ch Heddesheim“. Weiter verspricht die Einladung, dass man „qualifizierte Informationen“ erh√§lt und „gemeinsam Ideen sammelt“. Um „Herausforderungen angehen zu m√∂gen“.

Von Hardy Prothmann

Herr Nikolaus Teves ist ein korrekter Mann. Der Anzug sitzt. √ā¬†Nicht ganz perfekt, das lindert etwas den geschniegelten Eindruck, den er als Verk√§ufer seines Anliegens heute vortr√§gt. Der 61-j√§hrige Volkswirt ist ein Mann alter Schule – sehr korrekt und jovial und referiert √ľber: „Die Zukunft gezielt planen. Wohnen, Arbeiten, Leben und Lernen f√ľr alle Generationen.“

So steht das tats√§chlich in der Einladung:√ā¬†„Die Zukunft gezielt planen. Wohnen, Arbeiten, Leben und Lernen f√ľr alle Generationen.“

Dar√ľber referiert Herr Teves und haut dabei im Schnelldurchgang in rund 80 Minuten √ľber 200 Powerpoint-Folien durch.

Was Herr Teves zu sagen hat, sind bekannte Tatsachen: Deutschland altert, es gibt viele „Barrieren“ jeglicher Art in unserer heutigen Gesellschaft, die „zur√ľckgebaut“ werden m√ľssen. Das f√§ngt beim B√ľrgersteig oder einer Treppenstufe an und h√∂rt bei Telekommunikation und Informationstechnologie (z.B. Computer) auf.

Der Anspruch, die Zukunft „gezielt planen zu k√∂nnen“ ist nicht eingel√∂st worden

Alles, was Herr Teves sagt, ist nicht besonders originell – das muss es auch nicht sein. Aber hinter dem eigenen Anspruch, „Die Zukunft gezielt planen“, bleibt er leider ohne Chance auch nur die N√§he des Ziels zu erreichen, zur√ľck.

Denn was Herr Teves eigentlich will, ist Handwerk zu verkaufen. Denn schlie√ülich ist er ein Gesch√§ftsf√ľhrer der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. Und der demographische Wandel, √ľber den er sich sorgt, betrifft seine Klientel – die Handwerker.

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Das Handwerk entdeckt das Alter als Erlösquelle.

Die sehen sich knallharten Realit√§ten gegen√ľber: Die Handwerker selbst werden alt, die Angestellten werden alt und die Kunden auch. Alle drei Realit√§ten f√ľr sich sind eine Bedrohung f√ľr das Handwerk. Zusammengenommen bedeuten sie das, wor√ľber Herr Teves nachdenkt und wie man das verhindern kann – das Aussterben.

In der Vergangenheit hat Herr Teves bereits auf √ā¬†anderen Veranstaltungen deshalb ohne Umschweife das angepriesen, was er heute in Heddesheim nur dezent und hintergr√ľndig angesprochen hat: Der demographische Wandel soll umdefiniert werden in neue Gesch√§ftsfelder und Chancen f√ľr das Handwerk.

Produkte und Dienstleistungen – Herr Teves verkauft

So k√∂nnen Produkte verkauft werden wie Gehhilfenhalter, Bewegungslichtsensoren, elektrische Notaus-Systeme oder handwerkliche Dienstleistungen wie R√ľckbau von „Barrieren“, also T√ľrschwellern, schlecht erreichbaren Steckdosen oder ebenerdige B√§der ohne Stolperfallen.

Herr Teves ist Volkswirt – und erkennt und definiert als solcher M√§rkte. Man muss ihm unterstellen, dass er solche f√ľr seine Klientel, die Handwerker √∂ffnen will.

Wenn er allerdings dazu argumentiert, dass es „unsere Aufgabe“ ist und irgendetwas von „gesellschaftlichen Verantwortungen“ erz√§hlt, dann betreibt er Etikettenschwindel.

Herr Teves ist ein Lobbyist des Handwerks. Und er benennt zu Recht dessen Probleme und sucht zu Recht wirtschaftliche L√∂sungen. Dabei sollte er aber ehrlich bleiben und nicht so tun, als dienten all seine √ÉŇďberlegungen nur dem „Gl√ľck der Alten“ – sie dienen dem (gesch√§ftlichen) „Gl√ľck mit den Alten“.

Wer sich mit dem Thema befasst, wei√ü n√§mlich, dass ein wirklich interessanter Teil der Alten √ľber ein enormes Kapital verf√ľgt – und der andere Teil wird durch die Masse interessant. Auch wei√ü man, dass die Industrie und deren Produktentwicklung und die Werbung die Alten in den vergangenen Jahrzehnten str√§flich vernachl√§ssigt haben.

Dieser Markt ist erst im Ansatz entdeckt und soll neu erschlossen werden: „Chancen und Risiken halten sich also derzeit noch die Waage. Erst ein knappes Viertel der konsumorientierten Firmen macht den L√∂wenanteil des Umsatzes mit √ľber 50-J√§hrigen. Das wird sich rasch √§ndern: Binnen zehn Jahren wird dieser Anteil bei fast 40 Prozent der Unternehmen liegen,“ hei√üt es in einer Umfrage der Commerzbank, die 4000 Unternehmen befragte und im Juni 2009 die Ergebnisse ver√∂ffentlichte.

Es geht nicht um Barrierefreiheit, sondern ums Geschäft

Zur√ľck zum Etikettenschwindel: Die Handwerkskammer Mannheim und ihr Gesch√§ftsf√ľhrer Nikolaus Teves sorgen sich um das Gesch√§ft des Handwerks. Daf√ľr sind sie da. F√ľr Sie geht es nicht um „Barrierefreiheit“ aus zwischenmenschlichen Gr√ľnden, sondern um die Frage, wie das Handwerk k√ľnftig √ľberleben kann? Diese Frage ist absolut berechtigt.

Und es geht um die Frage, ob man die Alten dazu bewegen kann, das Handwerk in der Sache zu beschäftigen. Eine Klientel, die mit 80, 85, 90, 95 Jahren zwar immer älter (und teils sehr vermögend ist), aber nicht unbedingt weiser, einsichtiger und mutiger wird, was investive Entscheidungen angeht.

Die Situation ist paradox: Einerseits gibt es immer mehr Alte, f√ľr die die gr√∂√üte Barriere die Armut ist, andererseits gibt es einen noch nicht erschlossenen Markt von Alten, die extrem viel Geld besitzen, aber keinen Cent davon ausgeben wollen √ā¬†– weil es keine Angebote daf√ľr gibt.

Diese Problematik hat Herr Teves elegant immer wieder in seinem Vortrag umschrieben.

√ÉŇďber all das hat Herr Teves referiert. Dem Anspruch seines Vortrags: „Die Zukunft gezielt planen“, ist er aber auch nicht im Ansatz gerecht geworden.

Herr Teves könnte auch Teppiche verkaufen

Irgendwie klang es dann ein wenig so, als w√ľrden „Teppiche verkauft“, was Herr Teves nach eigenen Worten irgendwann einmal gemacht hat: „Ich h√§tte da noch einen…

So klingt auch die Botschaft: Die Handwerkskammer bietet eine Weiterbildung als Fachkraft f√ľr „Barrierefreies Bauen und Wohnen“ an. Seminarkosten: 190 Euro. Ehrenamtliche m√ľssten nichts bezahlen.

Was diese „Fachkr√§fte“ leisten sollen, liegt auf der Hand: Auftr√§ge f√ľr das Handwerk heranschaffen.

Und was all das mit der Gemeinde Heddesheim zu tun hat, die f√ľr „aktive Alte“ ein Barriere-Beispiel par Excellence ist – kam mit keinem Wort zu Sprache. Enge oder nicht vorhandene B√ľrgersteige – kaum einkaufsnahe M√∂glichkeiten, sinkender Wohnwert durch zu viel Verkehr… sind keine guten Argumente.

Na ja, nicht ganz: B√ľrgermeister Michael Kessler hob hervor, dass sich die Verwaltung „schon seit l√§ngerem damit auseinandersetzt“. Nachzulesen sei das im „Demographiebericht, der bereits wichtige Weichenstellungen liefert“.

Das heddesheimblog wird dazu eine Interviewanfrage an Herrn Kessler stellen – man darf gespannt sein, welche Weichen der Heddesheimer B√ľrgermeister Michael Kessler in dieser Richtung zu stellen bereit ist.

Hintergrund:

Nikolaus Teves, Gesch√§ftsf√ľhrer der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald √ľber Gesch√§ftschancen:

Vortrag Uni Göttingen
„Kommunale Demografietage Mudau (Odenwald)“
PR-Interview 2004 mit „Maler-Consult.de“ target=“_blank“
Nutzung von Marktchancen f√ľr Handwerksunternehmen im demografischen Wandel.
Demografietage
Weiterbildung Fachkraft f√ľr barrierefreies Bauen und Wohnen
„Marktchancen des Handwerks in einer √§lter werdenden Region“.
Plankstadt: 1. Demografietag 2009 – Was sollten Unternehmen wissen?
Denkmalschutz und Barrierefreiheit
FAZ: Der Ansturm der Alten

Hat die Gemeinde Heddesheim ein Leitbild oder hat sie keins?

Guten Tag!

Heddesheim, 18. August 2009. Der SPD-Gemeinderat Michael Bowien stellte in der Gemeinderatssitzung vom 03. August 2009 Fragen zum Leitbild der Gemeinde. B√ľrgermeister Michael Kessler wies die Fragen zur√ľck und erkl√§rte, die Gemeinde habe sich mit einem Leitbild sehr wohl auseinander gesetzt. Das heddesheimblog hat dies nachrecherchiert.

Von Hardy Prothmann

Die Redaktion stellte folgende Frage:

„Herr B√ľrgermeister, Sie haben im „Dialogkreis“ gesagt, dass die Gemeinde ein durch Sie und den Gemeinderat definiertes Leitbild habe. Wir haben versucht, dieses auf der Internetseite der Gemeinde zu finden. Entspricht der Text: „Wir √ľber uns“ diesem Leitbild oder gibt es einen weiteren Text dazu?“

Herr Kessler hat uns auf diese Fragen geantwortet:

„Ich habe im Gemeinderat wie im Dialogkreis gesagt, dass im Zuge√ā¬†der intensiven Diskussion √ľber die Auswirkungen des√ā¬†demografischen Wandels, der Gemeinderat √ľber die zuk√ľnftigen√ā¬†Aufgaben und Strategien zur Bew√§ltigung dieser Aufgaben ein√ā¬†Papier (Umgang mit dem demographischen Wandel) einstimmig√ā¬†verabschiedet hat. Diese Strategie wurde in einer√ā¬†Gemeinderatssitzung wie auch beim B√ľrgertag der √Ėffentlichkeit√ā¬†vorgestellt.

Die umfassende Ausarbeitung steht seit dieser Zeit auf unserer√ā¬†Homepage. Die letzten Wochen im zug√§nglichen Archiv, seit dieser√ā¬†Woche wieder im Bereich Aktuelles.√ā¬†Dar√ľber hinaus finden des √Ėfteren Diskussionen √ľber strategische√ā¬†Herangehensweisen im Gemeinderat statt. Sicher wird Gelegenheit√ā¬†sein in den n√§chsten Monaten das ein und andere Thema√ā¬†aufzugreifen.“

Die Redaktion hat sich das Papier „Analyse und Umgang mit dem Demographischen Wandel in Heddesheim“ angeschaut. Darin hei√üt es: „Die Verwaltung hat eine√ā¬†Projektgruppe gebildet, die eine Ist-Aufnahme zu verschiedenen Handlungsans√§tzen erstellt√ā¬†hat.“ Im Kern arbeitet das Papier die Bertelsmannstudie „Demographischer Wandel“ ab und vergleicht durchschnittliche Angaben mit den Gegebenheiten in Heddesheim. Weiter werden daraus m√∂gliche Handlungsans√§tze genannt.

Ein Leitbild ist das definitiv nicht.

Der SPD-Gemeinderat Michael Bowien hatte folgende Fragen:

  • Wo will die Gemeinde in 10-15 Jahren stehen?
  • Wenn man zu den schon vorhandenen Logistikunternehmen Spedition Sch√ľchen, UPS, Hermes und Edeka noch Pfenning dazu nimmt, w√§re Heddesheim definitiv eine Logistikgemeinde.√ā¬†Will sich die Gemeinde als reiner Logistik-Standort definieren?
  • Oder will sich die Gemeinde noch Optionen offen halten und andere zukunftstr√§chtige Gewerbeansiedlungen aus dem Bereich IT, erneuerbare Energien oder Biotechnologie ansiedeln?

B√ľrgermeister Michael Kessler gab keine Antwort auf die Frage, sondern sagte: „Das ist jetzt hier nicht der Ort in eine Sachdiskussion einzustimmen. Sie sind neu im Gemeinderat und k√∂nnen nicht wissen, dass wir ein Leitbild sehr wohl diskutiert haben.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
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