Mittwoch, 26. Juni 2019

19. bis 31. Dezember 2011

Diese Woche: Tipps und Termine

Tipps und Termine fĂŒr den 19. bis 31. Dezember 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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All4music.

Montag/Dienstag, 19./20. Dezember 2011, 19:00 Uhr, Rampenlicht

Mannheim. „Sound of X-Mas“ heißt die Dinnershow im Restaurant „Rampenlicht“.

Jeder ein Solist, jeder eine andere Stimmfarbe, ein Klangerlebnis, das man nicht vergessen wird. Ob Musical oder Pop – gesungen wird, was Spaß macht.

Das Capitol Ensemble All4Music um Susanne Back, Jeannette Friedrich, Sascha Ullrich und Bernd Nauwartat prĂ€sentieren nach dem großen Erfolg der letzten Jahre am 19. und 20. Dezember 2011 ihr Weihnachtsprogramm im Restaurant Rampenlicht. Vom Klavier begleitet stehen vier herausragende Stimmen im Mittelpunkt, die ihr Publikum mit einem Abend voller kleiner Momente und musikalischer Highlights verzaubern werden.

Ort: Waldhofstr. 2, Mannheim.
Karten:
gibt es nur im Capitol-Vorverkauf unter Telefon 06 21 / 33 67 333, Normalpreis 55,00 Euro (inklusive 3-GĂ€nge-MenĂŒ, ohne GetrĂ€nke).

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"Der kleine Muck". Szenenfoto.

Dienstag, 20. Dezember 2011, 17:00 Uhr, Opernzelt

Heidelberg. Das Junge Theater Heidelberg zeigt das WeihnachtsmĂ€rchen „Der kleine Muck“ fĂŒr Kinder ab 6 Jahren.

In NicĂ€a wohnt ein Mann, den man den kleinen Muck hieß.« So beginnt Wilhelm Hauffs »Geschichte von dem kleinen Muck«, die 1826 im »MĂ€rchen-Almanach« veröffentlicht wurde und von der Suche nach dem GlĂŒck erzĂ€hlt. Nachdem Mucks Vater gestorben ist, vertreibt man ihn aus dem Haus und ihm bleibt nichts anderes ĂŒbrig, als in die große, unbekannte, weite Welt zu ziehen. Aber offenbar passt sein gutes Herz nicht in diese Welt voller Neid und Missgunst. So trifft er auf die hinterlistige Frau Ahavzi und auf den intriganten Großwesir des Sultans, der Muck ins GefĂ€ngnis bringt. Aber der tapfere Muck lĂ€sst sich nicht beirren. Er findet magische Pantoffeln und rennt mit dem schnellsten Mann im Reich um die Wette, um OberleiblĂ€ufer des Sultans zu werden. Außerdem stehen ihm noch der Mond und ein streunender Kater zur Seite, die ihn beschĂŒtzen und ermutigen, an das Gute im Menschen und vor allem an sich selbst zu glauben. Mit Klugheit, Optimismus und Fantasie geht er weiter seinen Weg und erkennt schließlich, dass das GlĂŒck manchmal genau dort auf einen wartet, wo man es nie vermutet hĂ€tte.

Weitere Termine: Mi 21.12.2011, 09.15 Uhr, Mi 21.12.2011, 11.15 Uhr, So 25.12.2011, 17.00 Uhr.

Ort: Emil-Maier-Straße 16, 69115 Heidelberg.

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Freitag, 23. Dezember 2011, ab 17:30 Uhr, Evangelischee Stadtkirche und alle Stadtteile

Posaunenchor Ladenburg.

Ladenburg.Der evangelische Posaunenchor möchte die Ladenburger Bevölkerung auf das Weihnachtsfest einstimmen und veranstaltet am 23.12. wieder das beliebte Currende-Blasen, verteilt ĂŒber alle Stadtteile.

Geschichtlicher Hintergrund ist das Currende-Singen meist kirchlicher Knabenchöre aus bedĂŒrftigen SchĂŒlern , die von Haus zu Haus ziehend meist geistliche Lieder gegen gute Gaben und Scherflein sangen. Der Posaunenchor jedoch möchte mit seiner Musik die HaustĂŒren, Fenster und Herzen der BĂŒrgerschaft öffnen.

ZunĂ€chst wird in der evangelischen Stadtkirche um 17.30 Uhr eine Andacht mit Aussendung der BlĂ€ser gefeiert. Dies geschieht im Rahmen des lebendigen Adventskalenders. Der ca. 30-köpfige Chor teilt sich danach in drei Gruppen auf und spielt gegen 18 Uhr in der Hauptstraße 54 (Elektro Friedrich), in der Kellereigasse 8 sowie in der Neuen Anlage (WĂŒrzburger Hof). Gegen 18.30 Uhr lauten die Spielorte : Cornel-Serr-Platz in der Oststadt, Friedrich-Ebert-Straße sowie Kurzgewann 34. Gegen 19 Uhr sind die BlĂ€ser anzutreffen im Kandelbachweg, Merkurplatz (vor BĂ€ckerei) bzw. in der Breslauerstraße in der Weststadt. Gegen 19.45 Uhr spielt der gesamte Posaunenchor in Neuzeilsheim auf dem Hegehof,gegen 20.45 Uhr folgt der Abschluss in Neubotzheim auf dem Anwesen Betz.

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Topas & Roxanne.

Ab Montag, 26. Dezember 2011, 20:00 Uhr, Schloss Heidelberg

Heidelberg. Unter dem Titel „Magic Castle Heidelberg“ verwandelt sich vom 26. Dezember 2011 bis 12. Februar 2012 das Schloss Heidelberg nicht nur in einen magisch illuminierten Zauberpalast, sondern auch in einen kleinen Gourmettempel. Die beiden Magier Topas & Roxanne haben einen zauberhaften Partner gefunden: Sternekoch Martin Scharff verwöhnt vor den 23 Shows jeweils mit einem besonderen MenĂŒ.

Auf den ZauberbĂŒhnen von Las Vegas, Yokohama, London oder Monte Carlo waren Topas & Roxanne schon zu Gast und erhielten im vergangenen Jahr die Auszeichnungen „Magician of the Year“ in den USA (Topas) und „Magier des Jahres“ in Deutschland (Topas & Roxanne).

Mit ihrer unglaublichen Fingerfertigkeit, einem aktionsgeladenen Showprogramm mit spektakulĂ€ren Effekten und feinem Humor entfĂŒhren die beiden Stuttgarter ihr Publikum in das Reich der perfekten Illusionen.
Bereits jetzt kann man Karten fĂŒr „Magic Castle Heidelberg“ und das Dinner vor der Show buchen.
– Telefonisch unter (zwischen 9 und 18 Uhr. Kosten: 14 Ct./Min. bei Anrufen aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen) oder
-im Internet unter www.schlosszauber-heidelberg.de.

Karten: Im Vorverkauf unter www.schlosszauber-heidelberg.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen erhÀltlich.

Ort: Schloss, Königssaal, Heidelberg.

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Chako zum Fest in der Stadthalle.

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 20:00 Uhr, Stadthalle

Weinheim. „Dinner for one“ – uff PĂ€lzisch und „SchĂ€ni B’scherung – Proschd Neijoahr“! Dialektisches zu Fest und Jahreswechsel. Zum ersten Mal prĂ€sentiert Christian Habekost eine spezielle Show fĂŒr die Festsaison. Alles, was den Leuten in dieser wahnsinnig-besinnlichen Zeit so auf der Seele brennt, nimmt Chako dabei ins comedyantische Visier: von der Parkplatzsuche beim Adventssamstags – Shopping bis zum Lichterketten-WettrĂŒsten, GĂ€nsebraten-Dramen mit der schnucklisch Verwandtschaft, weihnachtliche Besinnungslosigkeit & faule VorsĂ€tze fĂŒrs neue Jahr …

Dazu gibt es live-Musik von Pit Schönpflug & Partner mit Liedern zur Fest-Saison in weltmusikalisch-karibisch-satirischem Style. Zum spannenden Höhepunkt der comedyantischen Bescherung gibt es die radikal-pfĂ€lzische Version von „Dinner for One“ mit Margit Romeis und Butler Chako, der das StĂŒck (nicht nur sprachlich!) in den pfĂ€lzischen Kulturkreis ĂŒbertragen hat.

Ort: Stadthalle Weinheim, Birkenauertalstr. 1, 69469 Weinheim.
Karten: Kartenshop DiesbachMedien: 06201-81345, E-Mail: kartenshop@diesbachmedien.de

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Bis 8. Januar 2011, Pflanzenschauhaus Luisenpark

Edelstein-Ausstellung im Luisenpark.

Mannheim. Der Luisenpark zeigt im Pflanzenschauhaus die Ausstellung: „Edelsteine – Funkelnde Faszination“.

Seit Jahrtausenden ziehen Edelsteine mit ihrer magischen Schönheit die Menschen in ihren Bann. 8000 Jahre vor unserer Zeit fertigten unbekannte Meister Schmuck aus Obsidian, einem harten, vulkanischen Glas an. In China war die Bearbeitung von Jade bereits vor 4500 Jahren bekannt und zur gleichen Zeit gestalteten sumerische und Ă€gyptische KĂŒnstler feingliedrige, mit Lapislazuli, Karneol, TĂŒrkis, Amethyst und Granat besetzte SchmuckstĂŒcke.

FĂŒr die Römer stellte der Achat einen besonderen Reiz dar. Römische Graveure verstanden es, die verschieden-farbigen Schichten im Achat meisterhaft auszunutzen und fertigten daraus Kameen von unĂŒbertroffener Schönheit an. Die Römer förderten in Deutschland nahe Idar-Oberstein beachtlich Mengen an Achat. Zu allen Zeiten haben Edelsteine die Menschen fasziniert. Die glitzernden und funkelnden Kostbarkeiten waren Insignien fĂŒr Reichtum und Macht und sprĂŒhten ihr Feuer in Kronen und Zeptern der Herrschergeschlechter.

Bis in unsere Tage dienen Edelsteine sogar als Heilmittel bei Krankheiten und anderen Beschwernissen. GegenwÀrtig erfÀhrt die Heilkunde mit edlen Steinen durch die Lehren der Esoterik weltweit eine Wiederbelebung teils mittelalterlicher Vorstellungen.

Ort: Pflanzenschauhaus Luisenpark, Mannheim.

Eintritt:Parkeintritt.

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Mitmachausstellung in Speyer.

Bis 29. Januar 2012, Historisches Museum der Pfalz

Speyer. Trutzige Ritterburgen, geheimnisvolle Klöster und die gigantische Dombaustelle, das sind Orte, die die jungen Besucher auf ihrer Reise ins Mittelalter im Jungen Museum aufsuchen.

Die Mitmachausstellung „Burg Drachenfels – Reisen ins Mittelalter“ fĂŒr Kinder von 4 bis 12 Jahren bietet zahlreiche Erlebnisse zur mittelalterlichen Welt: Warum waren die mittelalterlichen Könige stets auf Reisen? Wer war der berĂŒhmteste Gefangene auf Burg Trifels? Welche Erfindungen wurden in Klöstern entwickelt? Wie baut man einen Dom? Welche Habseligkeiten gab es in einem Bauernhaus? Und wie ging es auf dem Markt einer mittelalterlichen Stadt zu?

In den lebendigen Inszenierungen mit vielen Spiel- und Mitmachmöglichkeiten geht es nicht nur spannend zu, sondern es wird auch noch mit Spaß gelernt. Es gibt eine Burg, die gestĂŒrmt werden kann und eine Dombaustelle, auf der die jungen Besucher sich als Baumeister erproben können.

Im Scriptorium stehen Feder und Tinte bereit und auf dem Marktplatz darf gehandelt und gefeilscht werden. Originale AlltagsgegenstÀnde ermöglichen den direkten Blick auf das Mittelalter. Repliken und anregende SpielvorschlÀge vermitteln anschaulich Aspekte der mittelalterlichen Lebenswelt.

Ort: Historisches Museum der Pfalz Speyer, Domplatz 4, Speyer.

GlĂŒckwunsch! Unsere Autorin Marietta gewinnt Platz 3 beim poetryweb.de :-)


GlĂŒckwunsch! Unsere Autorin Marietta Herzberger hat den dritten Platz beim poetryweb-Wettbewerb gewonnen 🙂

Guten Tag!

Weinheim/Rhein-Neckar, 27. Juli 2011. (red) Seit Januar 2011 ist sie „an Bord“ und schreibt regelmĂ€ĂŸig ihre Kolumne fĂŒr unsere Blogs : Marietta Herzberger aus Weinheim. Mit ihrem Text „Nicht ohne meine Hypophyse“, den sie im Februar beim Wettbewerb „poetryweb.de“ eingereicht hat, hat sie aktuell den dritten Platz gemacht. In der Jury sitzt unter anderem „Chako“ Christian Habekost.

Große ÃƓberraschung in der Redaktion: ZufĂ€llig haben wir am Abend entdeckt, dass unsere Kolumnistin Marietta Herzberger den dritten Platz beim poetryweb.de-Wettbewerb, der „Community fĂŒr junge, moderne Literatur“ gewonnen hat. (Hier geht es zur Facebook-Seite von poetryweb.de)

Gute besetzte Jury (von oben): Christiane GĂŒth, Christian Habekost, Christoph HĂŒnermann, Usch Kiausch. Quelle: poetryweb.de

Herzlichen GlĂŒckwunsch!

Manchmal gibt es unglaubliche ZufĂ€lle. Der Text „Nicht ohne meine Hypophyse“ liegt uns schon einige Zeit vor. Wir wussten nichts davon, dass Marietta diesen bei einem Wettbewerb eingereicht hat.

Montags ist unser Kolumnentag. Am Montag, den 25. Juli 2011, haben wir kurz nach Mitternacht redigierten Text unter der ÃƓberschrift: „Entschuldige, Schatz, du weißt doch, meine Hypophyse!“ veröffentlicht.

Und um 10:32 Uhr veröffentlicht poetryweb.de die Gewinner des jungen Literatur-Wettbewerbs – darunter Marietta Herzberger mit ihrem Text in der Kategorie „Innovation“. Gestern Abend stoßen wir ĂŒber Facebook auf die gute Nachricht.

Die Jury ist gut besetzt: Die Autorin Christiane GĂŒth, der Sprachwissenschaftler und Kabarettist Dr. Christian „Chako Habekost“, der Verlagsmanager Christoph HĂŒnermann und die Kulturjournalistin Usch Kiausch haben die eingereichten BeitrĂ€ge gesichtet und gewertet.

Die GewinnerbeitrÀge werden in einem Buch veröffentlicht und auf der Frankfurter Buchmesse prÀmiert.

Die Gewinner des jungen Literaturportals, denen wir allesamt herzlich gratulieren, heißen wie folgt:

Innovation

1. Gedicht Nr. 2 ĂŒber Marie – Stefan MĂŒller
2. Kantinentisch – Michael MĂŒller
3. Nicht ohne meine Hypophyse – Mari Etta

Kurzgeschichte

1. Ziel erreicht – Manuel Zerwas
2. Absurdes – Lina W.
3. Aufwachen um Kopf und Kragen – B.Z.

Lyrik

1. Der Humoris-Tisch – Liz Murphy
2. Bob Dylan – Kai Kraus
3. Konjunktivus permanens – Andreas Hecke

Einen schönen Tag wĂŒnschen Dir alle Mitarbeiter der Redaktion!

Anmerkung der Redaktion:
Alle Texte von Marietta Herzberger (die fĂŒr uns aktuell ĂŒber ihre Rauchentwöhnung schreibt) finden Sie, indem Sie bei der Suche rechts „Marietta“ eingeben. Ebenfalls in der rechten Spalte finden Sie unter „Kategorien-Mariettas Kolumne“ ihre Kolumnen sowie die Texte der anderen Autoren.

Diese Woche: Tipps und Termine

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Tipps und Termine fĂŒr den 6. bis 12. Juni 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Montag, 6. Juni, 19 Uhr, Volkshochschule Weinheim

Weinheim. Ein Erlebnisabend ĂŒber Humor und die Kraft des Lachens.

David Gilmore.

Was ist ein Narr? – Wer ist David Gilmore? Der Weg des Narren heißt fĂŒr David Gilmore Mut zum Menschsein. FĂŒr ihn bedeutet dieser Weg, die Sprache des eigenen Herzens zu finden und danach zu leben. Dabei sind Clown und Narr symbolische, historische Vorbilder, die das RĂŒstzeug bieten, wie wir in unserem Leben lebendig bleiben, authentisch und humorvoll.

Sein persönlicher Werdegang spiegelt diese Suche wieder, bei der er einige praktische Mittel und Methoden gefunden und entwickelt hat, andere Menschen bei ihrem Weg zu begleiten.

Ort: Luisenstraße 1, Weinheim.

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Montag, 6. Juni, Muddys Club

Candye Kane im Muddys Club.

Weinheim. Candye Kane, die immer noch schÀrfste lebende Frau auf diesem Planeten, tritt im Muddys Club auf.

„Superhero“ ist der Name von Candye Kane’s aktuellen Liedes und gleichzeitig der Titel ihrer aktuellen CD und ist ebenso eine passende Charakterisierung fĂŒr diese außergewöhnliche SĂ€ngerin und Mutter aus East Los Angeles, die sich diese Beschreibung auf die „harte Tour“ verdient hat.

Berufen fĂŒr vier National Blues Foundation Awards (Best Contemporary Blues Female 2011) fĂŒr die Darstellung ihres Lebens und ihren Kampf gegen den BauchspeicheldrĂŒsenkrebs, muss man immer wieder feststellen: Candye ist wirklich hart im nehmen. Sie hat weltweit fĂŒr PrĂ€sidenten und Filmstars gespielt, aber ihr Weg zum Erfolg war nicht immer glĂ€nzend oder leicht.

Aufgewachsen in schwierigen FamilienverhĂ€ltnissen wurde Candye bereits im Teenager-Alter Mutter, TitelblattmĂ€dchen und im Alter von gerade 21 Jahren eine Punk-Rock und Hillbilly „Anarchistin“.

Kane’s Live-Shows sind bereits Legende. Sie ehrt die tapferen Blues-Frauen der Vergangenheit mit beiden FĂŒĂŸen in der Gegenwart. Sie knurrt, schreit, stöhnt und singt von einem Leben des Leidens und der ÃƓberwindung von Hindernissen und beschreibt sich selbst mit einem Augenzwinkern oft als „fette schwarze Drag-Queen“ im Körper einer weißen Frau. Eine außergewöhnliche Frau deren AuthentizitĂ€t, Leidenschaft und Optimismus jede ihrer Shows bestimmt und zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

Ort: Schulstraße 5, Weinheim.
Karten: 20 Euro Normal, 18 Euro Mitglieder, 8 Euro SchĂŒler.

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Mittwoch, 8. Juni, 19 Uhr, Ratskeller

„Swing and Puppets“ im Ratskeller.

Heddesheim Die GemeindebĂŒcherei prĂ€sentiert unter dem Titel „Swing and Puppets“ Kunst und ein Drei-Gang-MenĂŒ im Ratskeller.

Das Theater „FiesemadĂ€nde“ zeigen einen gelungenen Mix aus Musik, Puppenspiel und Entertainment. Ein musikalischer Abend der gehobenen Unterhaltung, denn die Swing- und Dixieoldies aus den 20er und 30er Jahren begeistern genauso wie das Figurenspiel von Carsten Dittrich. Am Piano ĂŒberzeugt Josef Prestel und an der Gitarre Danieto Metbach.

Dazu reicht das Team des „Ratskeller“ ein Drei-Gang-MenĂŒ. Serviert wird: Duetto Carpaccio e Vitello Tonnato, Kalbsröllchen in Pfeffersauce, Saltimbocca alla Romana, Pasta mit GemĂŒse und Dessert Variation.

Ort: Beindstr. 19, Heddesheim.
Karten: 38 Euro. Vorverkauf in der GemeindebĂŒcherei, Tel. 06203-101-239.

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Donnerstag, 9. Juni, 14 Uhr, Luisenpark

Gute Sicht vom Fernmeldeturm im Luisenpark.

Mannheim. Offizielle Eröffnung des Mega-Beets „Benz Patent-Motorwagen“ im Rahmen des Automobilsommers 2011.

Vor 125 Jahren hat Carl Benz mit der Idee seiner pferdelosen Kutsche und der Erfindung des „Benz Patent-Motorwagen Nummer 1“ radikal die Welt verĂ€ndert. Seiner Pioniertat verdanken wir ganz wesentlich die individuelle MobilitĂ€t, wie sie sich bis heute entwickelt hat.

Der Mannheimer Luisenpark möchte diese Erfindung im Rahmen des Automobilsommer2011 gebĂŒhrend wĂŒrdigen und hat diesem Grund den berĂŒhmten „Benz Patent-Motorwagen Nummer 1“ aus Natur gestaltet und ihn als Mega-Blumenbeet angelegt: Tausende farbenfrohe Blumen fĂŒgen sich gemeinsam zu einem ĂŒberdimensionalen BlĂŒtenbild des ersten Automobils: Der Benz Patentmotorwagen. Ein besonderer Blick auf das Mega-Beet bietet sich dem Betrachter zudem vom Drehrestaurant und der Aussichtsplattform des benachbarten Fernmeldeturms aus.

Das riesiges Beet aus 10.000 Blumen, 6.500 Coleus (Buntnesseln) und 3.500 Tagetes (Studentenblumen) erstreckt sich ĂŒber 650 Quadratmeter und folgt dem legendĂ€ren Barbarossa-Beet aus dem Staufer-Jahr 2010.

Zur Eröffnung gibt es auch einem kleinen Vorgeschmack auf unsere Veranstaltung „Auto, Auto!“, die am 18. Juli auch als Beitrag zum Automobilsommer2011 im Rahmen des SeebĂŒhnenzaubers stattfindet.

Ort: Gartenschauweg 12, Mannheim.
Karten: Eintritt fĂŒr den Luisenpark. & Euro Erwachsene, 4 Euro BegĂŒnstigte, 3 Euro Kinder.

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Donnerstag, 9. Juni, 19 Uhr, Apostelplatz

Viernheim. Keine Lust viel fĂŒr ein Konzert auszugeben, das vielleicht nur wenig wert war? Neu und zum ersten Mal dabei im Programm der SommerbĂŒhne Viernheim ist die Veranstaltung „Kunst gegen Bares“.

„Kunst gegen Bares“ auf dem Apostelplatz.

Nach Gastspielen in Köln, Hamburg, Berlin und Mannheim kommt „Kunst gegen Bares“ nun auch nach Viernheim auf die SommerbĂŒhne. Das Konzept ist denkbar einfach: acht KĂŒnstler haben je zehn Minuten Zeit, dem Publikum ihr Talent unter Beweis zu stellen.

Was die KĂŒnstler prĂ€sentieren, ist ihnen ĂŒberlassen – Musik, Comedy, Poetry – am Ende muss es dem Publikum gefallen. Denn die GĂ€ste können den besten KĂŒnstlern etwas in das eigene Sparschwein tun und einen KĂŒnstler zur Kapitalistensau des Abends kĂŒren.

Ort: Apostelplatz, Viernheim.
Eintritt: Wie’s gefĂ€llt. Weitere Infos: www.kunstgegenbares.de

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Samstag, 11. Juni, 20 Uhr, Luisenpark SeebĂŒhne

Christian „Chako“ Habekost kommt auf die SeebĂŒhne.

Mannheim. Die SeebĂŒhne liebt ihn und er liebt die SeebĂŒhne: Christian Habekost gehört zum SeebĂŒhnenzauber wie die Karpfen in den Kutzerweiher, wie die Störche in den Luisenpark, wie die Quadrate zu Mannheim und wie „monnemerisch“ in die Quadrate „unn drumrum“.Es gibt kaum einen Comedian, der die KurpfĂ€lzer und PfĂ€lzer so gut kennt wie „Chako“, denn der promovierte Sprachwissenschaftler schaut den Leuten auf`s Maul und geht so seit seinem sprachwissenschaftlichen Studium immer wieder der Frage nach: Bestimmt Sprache das Denken oder das Denken die Sprache?

Seit 1996 ist der MundARTischt, so der Titel seiner ersten Show, mit Soloprogrammen unterwegs, es folgten Themen wie „Kaputt-alismus“ und „WellnĂ€sser“, „Chako“ bekannte sich als „Lokalpatri(di)ot“ und lieferte eine MundARTacke nach der anderen. Von wegen „Frieher hot®s des net gewwe“: „De AllerĂ€rgschd kommt jetzt mit dem „Allerbeschde“ aus all seinen Programmen zum SeebĂŒhnenzauber 2011.

Ort: Luisenpark SeebĂŒhne, Mannheim.
Eintrittskarten: ÃƓber das Ticket-Online-System an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline (06 21) 41 00 50, an den Kassen Haupteingang und Fernmeldeturm im Luisenpark oder im Internet unter www.seebĂŒhnenzauber.de.

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Bis 11. September, Museum Weinheim

Weinheim. Auf die große Tradition der Bildung in Weinheim verweist jetzt eine aktuelle Ausstellung im Museum der Stadt am Amtshausplatz. Den Sommer ĂŒber bis zum 11. September sind in einem Raum im ersten Obergeschoss Exponate ausgestellt, die an das Bender’sche Institut erinnern. Die Ausstellung heißt: „Bildung fĂŒrs Leben – das Bendersche Institut“.

Salierausstellung in Speyer.

Das Bendersche Institut wurde 1829 von den BrĂŒdern Karl Friedrich und Heinrich Bender gegrĂŒndet. Die Lernziele von damals lesen sich heute wie eine Beschreibung moderner PĂ€dagogik: Die ganzheitliche Erziehung umfasste neben den klassischen FĂ€chern auch Heimatkunde, Turnen, Reisen, Musik und TheaterauffĂŒhrungen, sowie praktischen Arbeiten in einer Werkstatt. 1876 wurde das Institut mit der höheren BĂŒrgerschule vereinigt.

Dank zahlreicher Leihgaben der Familie Bender ist dem Museum nun eine interessante Ausstellung gelungen. Zu sehen sind altes Original-Mobiliar, Dokumente, Schulkleidung, Klassenhefte, sogar die Nickelbrillen der Lehrer, die an Filme wie die „Feuerzangenbowle“ erinnern. Bildungsgeschichte wird lebendig.“

Info: Museum der Stadt Weinheim in der Amtsgasse,

Ort: Museum der Stadt Weinheim, Amtsgasse, Weinheim.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 17 Uhr.
Karten:
Eintritt fĂŒr Erwachsene 2 Euro, Kinder haben kostenlosen Eintritt, Gruppen und FĂŒhrungen nach Vereinbarung.

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Bis 30. Oktober, Historisches Museum der Pfalz

Speyer. Im Jahr 2011 steht Speyer ganz im Zeichen der salischen Kaiser. Unter der Herrschaft der Salier wurde der mĂ€chtige Dom erbaut, ein Meisterwerk der romanischen Architektur. Vor genau 950 Jahren wurde das damals grĂ¶ĂŸte Gotteshaus des Abendlandes geweiht. Der Kaiserdom symbolisiert zugleich den einzigartigen dynastischen Anspruch des gesamten salischen Königshauses. Vor 900 Jahren, im Jahr 1111, wurde Heinrich V., der letzte salische Herrscher, in Rom zum Kaiser gekrönt. Im gleichen Jahr verlieh er der Stadt Speyer bedeutende Privilegien, die den Beginn der Entwicklung zur freien Reichsstadt einleiteten.

Das Historische Museum der Pfalz zeigt im „Salierjahr 2011“ eine einzigartige Großausstellung, die die Zeit der spĂ€ten Salier, die Epoche eines europaweiten Um- und Aufbruchs, in den Mittelpunkt stellt.

Zahlreiche Exponate von Weltrang aus Museen in Deutschland und Europa werden erstmals in einer Ausstellung vereint. Wertvolle Handschriften, kostbare liturgische GerĂ€te, Skulpturen und Bauplastik, aber auch Funde aus dem alltĂ€glichen Leben geben Einblick in eine von dramatischen UmbrĂŒchen geprĂ€gte Zeit. AufwĂ€ndige Inszenierungen, virtuelle Architekturrekonstruktionen und spannende Hörstationen bieten dem Besucher ein besonderes eindrucksvolles Ausstellungserlebnis.

Ort: Domplatz, Speyer.
Eintritt: Mit der Dauerkarte , der sogenannten „Salierkarte“, können Sie die Ausstellung zwischen dem 10. April und dem 30. Oktober beliebig oft besuchen. Die Karte kostet regulĂ€r 35 Euro, ermĂ€ĂŸigt 30 Euro. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.

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Bis 31. Juli, ZEPHYR – Raum fĂŒr Fotografie im Bassermannhaus

Mannheim. Am 26. April jĂ€hrte sich die atomare Katastrophe in Tschernobyl zum 25. Mal. Die Bilder des russischen Fotografen Andrej Krementschouk dokumentieren das Leben der Bewohner und prĂ€sentieren verstörende Landschaften. Im Angesicht des aktuellen UnglĂŒcks in Japan erhalten diese Bilder eine neue, dramatische Brisanz.

Mit der Ausstellung „Zone – Heimat. Tschernobyl“ werden rund 110 Fotografien prĂ€sentiert, die einerseits dokumentarischen Charakter haben, zum anderen von einem sehr subjektiven Blick geprĂ€gt sind. Krementschouk ist in den letzten Jahren mehrmals nach Tschernobyl gereist, um die Menschen, die in der evakuierten „Zone“ 30 Kilometer rund um Tschernobyl leben, zu besuchen. Auch wenn die RĂŒckkehrer versuchen, ein möglichst normales Leben zu fĂŒhren: Das Landschaftsbild ist zutiefst von der atomaren Katastrophe geprĂ€gt. Wo einst HĂ€user und Dörfer waren, ĂŒberwuchert die Natur nun das Land. Die Bilder zeugen von einer irritierenden Spannung zwischen idyllischer Landschaft und dem Wissen um die gefĂ€hrliche radioaktive Strahlung. Jede Fotografie erinnert somit an das Gift, das diese Schönheit erst möglich gemacht hat.

Im Zentrum der Fotografien steht die Tragik aber auch der Mut der Menschen, die sich ihre Heimat zurĂŒckerobern wollen.
Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr.
Ort:
Museum Bassermannhaus C 4, 9, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere ÃƓbersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und fĂŒr Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

ÃƓber unsere Blogs erreichen Sie tĂ€glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wĂ€hlte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.
Eine schöne Woche wĂŒnscht Ihnen
Die Redaktion

Roh-Kost vom allerÀrgschde Mundartbabbler

Guten Tag!

Heddesheim, 06. Oktober 2010. Christian Habekost, genannt Chako, brachte mit seiner AuffĂŒhrung „De AllerĂ€rgschd“ im BĂŒrgerhaus knapp 450 Zuschauer zum Lachen, besser gesagt zeitweise brĂŒllten diese vor Lachen. Knapp drei Stunden fĂŒhrte Chako seine achtzehn ineinanderfließenden Kapitel als großartiges Kabarett auf.

Von Horst Pölitz

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Christian Habekost: Net halb-verreckt, geleckt un geschleckt un so. NÀÀ, roh! Gonz roh vun do.

„Morsche! Wie!? Un Hallo. Isch bin de Chako. Un isch bin vun do. Do. Genau do kumm isch her. Vun do. Aussem Kur/PĂ€lzer Exode-Zoo. So. Net halb-verreckt, geleckt un geschleckt un so. NÀÀ, roh! Gonz roh vun do. Yo. Genau soñ€© redd ma do. Un des is gut so. Weil so wie do redd ma sunschd nirgendwo. Genau so musses soi, als Exot zwische Schlot un Woi un Rhoi, Kur un Palz, Vordder-Hinner, Rechts-Links, Riwwer-Niwwer-Palz, Riedochs-Kraichgau-Odenwalz ñ€© Isch hoff, ihr schnallts! Des is die BĂŒhn fer unser Show, e Region mit Metropol, e Mischung zwische Indellekt und Prol, zwee WĂ€lder un zwee Fliss, Berge, Dal, Plateau. In Europa in de Mitt irgendwo. Zwische Oslo, Palermo un Bordeaux. Also wo? – Do!“.

So stehts im Cover der aktuellen CD und so begann die knapp dreistĂŒndige Show. In seinem StĂŒck „Zuschauer“ sucht der KĂŒnstler auch Kontakt zum Publikum und macht es nach: „… mansche sitzen so (Kopf nach rechts und vom rechten Arm gestĂŒtzt), oder so (Kopf nach links mit linkem Arm gestĂŒtzt), oder so wie do der Fotograf (macht den Pressefotograf nach, der stĂ€ndig vor der BĂŒhne rumsprang)“.

Wenn Habekost loslegt, „gibts was auf die Ohren“. In rasendem Tempo prĂ€sentiert er seine pointierten Ansichten als KurpfĂ€lzer auf die BĂŒhne und wer nicht aufgepasst hat, muss sich nicht Ă€rgern, denn ein Spaß jagt den nĂ€chsten Ernst und umgekehrt. Beeindruckend, wie Habekost es schafft, seine komplexen Texte auch mimisch genial „aufzufĂŒhren“.

Nach der halbstĂŒndigen Pause ging es u.a. mit „Möbel uff de Gass“, „Capri Autos“ und „The Reverend“ weiter. Um Zugabe brauchte sich das Publikum nicht zu bemĂŒhen: „Eh isch mir die MĂŒh mach un a parmool uff die Bien laaf, brig isch glei zwaa Zugabbe“. Das tat er dann auch.

Wer zu denen gehört, die keine Karte bekommen haben: Christian Habekost fĂŒhrt sein aktuelles Programm rund zweieinhalb Jahre lang auf. Pro Jahr hat er an die 100 AuffĂŒhrungen.

Link:
Homepage von Christian Habekost mit allen Terminen.

Viel Spaß mit den Bildern.

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„Ärger als arg = De AllerĂ€rgschd“ – Christian Habekost gastiert in Heddesheim

 

Guten Tag!

Heddesheim, 30. September 2010. Am Freitag, den 01. Oktober 2010 kommt „De AllerĂ€rgschd“ nach Heddesheim ins BĂŒrgerhaus. Sein richtiger Name ist Christian Habekost, sein Spitzname „Chako“. Im Interview mit dem heddesheimblog erklĂ€rt Chako, was ein „AllerĂ€rgschd“ ist, warum er Sprache liebt und vor allem die KurpfĂ€lzer Mundart und was man von ihm und seinem Programm erwarten darf.

Interview: Hardy Prothmann

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De AllerĂ€rgschd – Christian „Chako“ Habekost. Lockeres Mundartwerk, Sprachkabarettist und ZweifelsĂ€her. Foto: thommy-mardo.de

Herr Habekost – was ist denn ein „AllerĂ€rgschd“?
Christian „Chako“ Habekost: „Das Wort „arg“ entstammt dem Mittelhochdeutschen und bedeutet so viel wie schlimm oder heftig und hat im Laufe der Zeit einen Bedeutungswandel durchgemacht. Jeder versteht „Ärger“. Das verheißt nichts Gutes. Und wenn einer „Ă€rger“ als „arg“ ist und damit der „AllerĂ€rgschd, donn is des Ă€n Wescher. Änner, der wo der was uff die Ohre gibt.“

Damit sind wir bei Ihnen und beim Programm. Warum sind Sie „De AllerĂ€rgschd“?
Chako: „Ich habe den Anspruch, die Mundart und ihre Wandlungen so zu prĂ€sentieren, dass ich Klischees bediene, um sie zu brechen. Mundart wird von vielen Menschen gesprochen und viele werden belĂ€chelt, dabei kann Mundart Wahrheiten ausdrĂŒcken, „wies Ă€rger nimmi geht“. Wenn ich es schaffe, diese Wahrheit zu reprĂ€sentieren, bin ich „De AllerĂ€rgschd“.“

In der Mundart liegt die MentalitÀt der Menschen. Chako

Dabei haben Sie doch eine gute Kinderstube und sind sogar promovierter Anglist.
Chako: „Jaja, ein Dr. phil, also mit „ph“ und nicht mit „v“ und „ie“. Na und? Dass ich eine Doktorarbeit geschrieben habe, hat mit meiner Liebe zur Sprache zu tun. Der Titel spielt fĂŒr mich keine Rolle.“

Was ist das fĂŒr Sie, „Liebe zur Sprache“?
Chako: „Sprache ist erstmal Mittel zum Zweck. Und sie hat darĂŒber hinaus noch mindestens eine andere Dimension. Damit spiele ich. Ich habe bei mir so eine Eigenschaft entdeckt, dass ich mich stĂ€ndig frage: Und wenn Du das jetzt anders verstehst, umdrehst, verĂ€nderst… was kommt dann raus? Sprache ist lebendig, ist musikalisch, variantenreich. Und lustig. Ich suche immer nach der anderen Bedeutung, wenn ich was schreibe und mir ĂŒberlege, was es verdreht aussagen wĂŒrde und was das dann fĂŒr einen Sinn ergibt.“

Ok. Dann machen wir ein Experiment. Was ist der Unterschied zwischen Sinn und Sinnlichkeit?
Chako: „Sinnlichkeit ohne Sinn ergibt nur -Keit. Erst wenn darin der Sinn drinsteckt ergibt sich mehr daraus.“

Das lassen wir mal so stehen. Gibt es Sinnunterschiede durch den Gebrauch von unterschiedlichen Mundarten?
Chako: „Aber natĂŒrlich. In der Mundart liegt die MentalitĂ€t der Menschen begrĂŒndet. Ich bin ja als „Schwabenketzer“ bekannt und mache mir oft einen Spaß daraus, den Schwaben zu zeigen wo de KurpĂ€lzer Barddel de Moscht holt.

Sind die Schwaben wirklich so schlimm?
Chako: „Da es sich offensichtlich um ein seriöses Interview handelt, antworte ich dibbellomadisch: Meine LebensgefĂ€hrtin ist SchwĂ€bin und ich habe viele schwĂ€bisch-stĂ€mmige Freunde und dazu stehe ich.“

Wie lange gehen Sie mit einem Programm auf Tour?
Chako: „Etwa zweieinhalb Jahre. Dabei verĂ€ndert sich aber die Show, weil ich versuche, aktuelle Entwicklungen mit einzubauen.“

Sind Sie nur unterhaltend oder auch politisch?
Chako: „Ja, ich bin gerne politisch, aber ich bin auch realistisch, was die Wirkung angeht. Es ist sicherlich sehr schwer, als Kabarettist tatsĂ€chlich politisch Einfluss zu nehmen, auch, wenn man den Anspruch hat. Das habe ich lernen mĂŒssen. Heute bin ich soweit, dass ich sinnvolle Unterhaltung bieten möchte. Gutes Entertainment mit gezielt gestreuten Zweifeln am politischen Mainstream, so zum Beispiel bei der Nummer ĂŒber den Lama’s Dalai im aktuellen Programm.“

Info:
Die Veranstaltung ist ausverkauft.

Internet:
Christian „Chako“ Habekost