Freitag, 24. November 2017

Au├čerplanm├Ą├čige Ausgaben im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Johannes-Kepler/Karl-Drais-Schule

Gemeinderat genehmigt Mehrausgaben von insgesamt 63.000 Euro

Die kalkulierten Ausgaben f├╝r die Sanierung der Toiletten in der Johan-Kepler-Karl-Drais-Schule wurden um mehr als 100% ├╝bertroffen. Insbesondere die Kosten im Rahmen des Brandschutzes waren dabei wichtiger Faktor.

„Die kalkulierten Ausgaben f├╝r die Sanierung der Toiletten in der Johan-Kepler-Karl-Drais-Schule wurden um mehr als 100 Protzent ├╝bertroffen. Insbesondere die Kosten im Rahmen des Brandschutzes waren dabei ein wichtiger Faktor.“

 

Heddesheim, 19. Dezember 2013. (red/ld) Der Gemeinderat hat aktuell die Genehmigung von ├╝berplanm├Ą├čigen Ausgaben beschlossen, die im Rahmen der Sanierungsarbeiten in der Johannes-Kepler/Karl-Drais-Schule entstanden waren. Zusammen mit noch ausstehenden Abrechnungen aus dem Jahr 2012 wurden 48.000 Euro genehmigt. Auch die Sanierung einer Gemeindewohnung in der Verl├Ąngerten Triebstra├če kostete mehr als erwartet. Der Gemeinderat genehmigte auch diese Kosten, die sich auf 15.000 Euro beliefen. [Weiterlesen…]

Freiwillige Feuerwehren in Baden-W├╝rttemberg

107.500 Menschen ehrenamtlich im Einsatz

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Die Feuerwehr hilft heutzutage nicht nur bei Br├Ąnden, sondern ist ein Soforthelfer in Not- und Ungl├╝cksf├Ąllen.

Rhein-Neckar, 19. November 2013. (red/fw) Damit die Feuerwehr eine hohe Sicherheitsqualit├Ąt gew├Ąhrleisten kann, braucht sie viele ehrenamtlich t├Ątige Einsatzkr├Ąfte. In Baden-W├╝rttemberg bieten ├╝ber 107.500 Menschen in den Gemeindefeuerwehren ihre Hilfe an. [Weiterlesen…]

Feuerwerk: Feinstaub, L├Ąrm und Treibhausgas

Guten Tag!

Heddesheim, 31. Dezember 2009. Bleigie├čen, ein Gl├Ąschen Sekt und das Feuerwerk um Mitternacht geh├Âren f├╝r die meisten B├╝rgerinnen und B├╝rger in Deutschland traditionell zum letzten Abend des Jahres. Jeder kennt aber auch die Situation, wenn um Mitternacht die Luft „zum Schneiden“ ist, die Augen brennen und es im Hals kratzt. Wenn wir Feuerwerksk├Ârper abbrennen, steigt die Belastung der Luft mit Schadstoffen explosionsartig an.

Zu gro├čen Teilen besteht der Feuerwerksqualm aus Feinstaub (PM – Particulate Matter, PM10 – Staubteilchen mit einem Durchmesser <10├é┬Ám).├é┬áEs ist erwiesen, dass Feinstaub negativ auf den Gesundheitszustand wirkt.

Bis zu 100 Mal h├Âhere Belastung mit Feinstaub

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Sch├Ânes Spektakel bringt Feinstaub, L├Ąrm und M├╝ll. Bild: Umweltbundesamt

Beispielhafte Auswertungen des Umweltbundesamtes f├╝r den Jahreswechsel 2005/2006 zeigen, dass am ersten Tag des neuen Jahres die Luftbelastung mit gesundheitsgef├Ąhrdendem Feinstaub vielerorts so hoch ist wie sonst im ganzen Jahr nicht. PM10-Stundenwerte von bis zu 4000 ├é┬Ág/m├é┬│ (4000 ├é┬Ág/m├é┬│ = 4000 Mikrogramm PM10 pro Kubikmeter Luft) sind in der ersten Stunde des neuen Jahres in Gro├čst├Ądten keine Ausnahme. Im stadtnahen, l├Ąndlichen Bereich erreichen die PM10-Stundenwerte zwar nicht derartige Spitzen, doch ein drastischer Anstieg ist auch hier festzustellen.

In Deutschland werden zu Silvester rund 10.000 Tonnen Feuerwerk abgebrannt. Dabei werden gro├če Mengen Feinstaub freigesetzt.

Pikant: Keine der 39 St├Ądte, die 2009 eine Umweltzone haben, verbietet die Knallerei. Dabei sind├é┬áUmweltzonen eingerichtet worden, um die Feinstaub-Belastung in der Luft zu senken.├é┬áDabei ist die Luft an keinem Tag im Jahr so hoch mit Feinstaub belastet wie am 1. Januar. Das Umweltbundesamt berichtet, dass zwischen Mitternacht und ein Uhr fr├╝h die Belastung bis zu hundert mal h├Âher ist als normal.

Die rund 10.000 Tonnen Feuerwerk der Deutschen belasten zudem die Atmosph├Ąre mit verschiedenen Treibhausgasen, deren Klimawirkung rund 2.300 Tonnen Kohlendioxid entspricht. Diese Zahl hat die Landwirtschaftliche Versicherungsanstalt M├╝nster nach Angaben des Versicherungskonzerns Allianz ermittelt.

10.000 Tonnen Knaller = 550 Fl├╝ge M├╝nchen/New York und zur├╝ck

Dies entspreche 25 Gramm CO2 pro Kopf der Bev├Âlkerung oder 550 ├â┼ôberseefl├╝gen von M├╝nchen nach New York und wieder zur├╝ck. Da jeder Einwohner in Deutschland pro Jahr rechnerisch rund zw├Âlf Tonnen CO2 freisetze, falle der Beitrag durch das Silvester-Feuerwerk allerdings vergleichsweise gering aus.

Bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Allianz erkl├Ąrten 77 Prozent der Befragten, ihnen falle zum Thema Silvester-Feuerwerk vor allem Geldverschwendung ein. Rund 71 Prozent f├╝rchten sich vor Verletzungen, 63 Prozent halten die M├╝llberge f├╝r problematisch und etwas mehr als die H├Ąlfte denken an Sachbesch├Ądigungen. Die deutschen Versicherungen zahlen laut Allianz j├Ąhrlich rund 40 Millionen Euro f├╝r mehr als 22.000 Sachsch├Ąden, die in der Weihnachtszeit und der Silvesternacht entstehen.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Kleidercontainer, Brandschutz, Kinderkrippe, Energieausweise – kurze Gemeinderatssitzung

Guten Tag!

Heddesheim, 23. Oktober 2009. Die ├Âffentliche Gemeinderatssitzung vom Donnerstag, den 22. Oktober 2009 dauerte gerade mal 75 Minuten. Auf dem Programm standen Antr├Ąge des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sowie Brandschutzma├čnahmen f├╝r die Schulen in Heddesheim. Au├čerdem wurden ├╝berplanm├Ą├čige Ausgaben (+ 19,2 Prozent) f├╝r die Kinderkrippe beantragt sowie ├╝ber den Aushang von Energieausweisen informiert.

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Die Tagesordnungspunkte (TOP) 1-3, Niederschrift ├╝ber die Sitzung vom 08. Oktober 2009, Bekanntgabe nicht├Âffentlicher Beschl├╝sse und die Fragezeit f├╝r Einwohnerinnen und Einwohner waren schnell abgehakt.

Diskussion um Kleidercontainer

TOP 4 behandelte den Antrag des DRK ├╝ber die zus├Ątzliche Aufstellung von bis zu zw├Âlf Kleidercontainern im Gemeindegebiet. Das DRK will diese unter seinem Namen betreiben, den tats├Ąchlichen Betrieb, also Aufstellung und den Betrieb (Leerung, Reinigung) auf eine private Firma ├╝bertragen.

Die Gemeinde hat nach eigener Aussage eher negative Erfahrungen mit dem Betrieb solcher Container gemacht, da die Leerungszeiten oft nicht eingehalten worden seien und zus├Ątzlicher M├╝ll ebenfalls dort abgeladen worden sei: „Viele solcher Pl├Ątze entwickelten sich nach und nach zu Schandflecken innerhalb der Gemeinde“, schreibt die Gemeindeverwaltung. Letztlich h├Ątten immer wieder Mitarbeiter des Bauhofs diese Pl├Ątze „in Ordnung“ bringen m├╝ssen.

Die FDP lehnte den Antrag strikt ab, vor allem, weil er bedeute, dass „das DRK Geld auf dem Gel├Ąnde der Gemeinde verdient. Das hat nichts mit Vereinsarbeit zu tun, schon gar nicht, wenn das DRK einen anderen Dienstleister beauftragt“, sagte Frank Hasselbring.

Die CDU empfahl dem DRK, den Antrag abzu├Ąndern und sich auf 3-4 Container zu beschr├Ąnken, „die das DRK selbst leeren kann“, sagte Dieter Kielmayer.

Das Problem der „Verm├╝llung“ sei aber keines der Container, sagte Gr├╝nen-Gemeinderat Ulrich Kettner: „Das DRK ├╝bernimmt eine wichtige ehrenamtliche Aufgabe, weswegen ich dem Antrag zun├Ąchst positiv gegen├╝ber stehe. Wenn es keine Container gibt, wird der M├╝ll woanders illegal entsorgt und wird auch wieder zur Sache des Bauhofs.“ Kurt Klemm schloss sich dem an: „Die Verm├╝llung in Feld und Flur ist ein echtes Problem, das gel├Âst werden muss und mit den Containern nichts zu tun hat.“

Die SPD lehnte sich an die CDU an und schlug vor, vielleicht einen halbj├Ąhrigen „Probelauf“ zu versuchen.

Der freie Gemeinderat Hardy Prothmann (Verantwortlicher Redakteur des heddesheimblogs, d. Red.) sagte, dass er das Argument der FDP verstehe, andererseits aber die wichtige gesellschaftliche Aufgabe des DRK gesehen werden m├╝sse, die sich durch die Container Einnahmen erhofft. Er schlug vor, es mit weniger Containern zu versuchen und das DRK vertraglich in die Pflicht zu nehmen: „Wenn das nicht l├Ąuft und der Bauhof die Pl├Ątze reinigen m├╝sste, k├Ânnte man vertraglich die Kosten daf├╝r dem DRK in Rechnung stellen. Das DRK wird dann sicherlich genau pr├╝fen, ob auf den Dienstleister Verlass ist, weil es sonst ins Geld geht.“

B├╝rgermeister Michael Kessler widersprach dem und sagte: „Der Bauhof ist schon an der Grenze der Belastbarkeit. Sie k├Ânnen nicht noch zus├Ątzliche Aufgaben definieren.“

Dem widersprach Herr Prothmann und sagte: „Ich habe ├╝berhaupt keine neuen Aufgaben definiert, sondern einen Vorschlag gemacht, wie das Problem der Verm├╝llung l├Âsbar sein k├Ânnte.“

B├╝rgermeister Kessler fasste zusammen, dass es noch weitere Gespr├Ąche dazu geben m├╝sse, denn er k├Ânne sich noch gut an „das Geschrei der Anlieger“ beim Aufstellen von Glascontainern erinnern.

DRK erh├Ąlt Zuschuss

Beim n├Ąchsten Punkt, einem Antrag des DRK Ortsvereins Heddesheim um einen F├Ârderzuschuss zur Erstausstattung der neuen R├Ąumlichkeiten im „Pflug“ war schnell erledigt. Das DRK ben├Âtigte neue St├╝hle, Tische, Schr├Ąnke und eine K├╝chenzeile und hatte daf├╝r 10.835 Euro ausgegeben. Dem Antrag wurde stattgegeben. Das DRK erh├Ąlt im Rahmen der Vereinsf├Ârderung einen Zuschuss von einem Drittel in H├Âhe von 3.611,94 Euro.

Bei beiden Antr├Ągen musste der Gr├╝nen-Fraktionschef Klaus Schuhmann den Ratstisch verlassen, da er als Vorstand des DRK Ortsvereins Heddesheim befangen ist.

Der Antrag wurde einstimmig mit 20 Stimmen angenommen. Der Rat hat 23 Stimmen. Die fehlenden Stimmen r├╝hren aus der Befangenheit von Herrn Schuhmann und den fehlenden Gemeinder├Ąten Volker Schaaf (CDU), der erst zur nicht-├Âffentlichen Sitzung erschien und dem Fehlen von Gemeinderat Walther Gerwien (CDU), der wie auch schon zur Sitzung am 08. Oktober 2009 krankheitsbedingt fehlte.

Vers├Ąumnisse bei Brand- und Arbeitsschutz?

Beim TOP 6 „Brandschutzma├čnahmen in der Hans-Thoma-Schule“ musste Reiner Lang (SPD) den Ratstisch verlassen, da er mit Architektenarbeiten zu diesem Projekt durch die Gemeinde beauftragt worden ist.

In der Grundschule sollen dem Antrag nach beide Treppenh├Ąuser mit einer Rauchabschottung und einer Entrauchung versehen werden. Die Entrauchungsvorrichtung ├╝ber Lichtkuppen wurde im Rahmen der Dachsanierung schon durchgef├╝hrt, was zu geringen Kosten f├╝r die gesamte Ma├čnahme f├╝hre.

F├╝r die Brandschutzma├čnahme waren durch die Gemeinde 100.000 Euro eingeplant, f├╝nf von vier Firmen gaben ein Gebot ab, das g├╝nstigste kam von Sartorius Metalltechnik GmbH aus Bensheim mit rund 43.300 Euro f├╝r das rechte Treppenhaus. Vor diesem Hintergrund beantragte die Verwaltung gleich auch das linke Treppenhaus mit auszustatten, was erst 2010 realisiert werden sollte.

Dieter Kielmayer (CDU) nahm Stellung: „Wir finden es schade, dass diese Ma├čnahme erst durch die Begehung einer ├╝bergeordneten Beh├Ârde in Angriff genommen worden ist.“

Klaus Schuhmann (Gr├╝ne) bezog sich aufs Arbeitsschutzgesetz und sagte: „Das h├Ątte man fr├╝her machen m├╝ssen. Hat eine Begehung der Schule in Sachen Arbeitsschutz stattgefunden? Das ist n├Ąmlich Pflicht.“

Der B├╝rgermeister sagte, man k├Ânne gerade bei bestehenden Geb├Ąuden nie auf dem allerletzten Stand sein und st├Ąndig w├╝rden sich Gesetze und Richtlinien ├Ąndern und au├čerdem gebe es richterliche Entscheidungen. Der Tenor, die Verwaltung habe nicht aufgepasst sei deshalb nicht zutreffend.

Der Gr├╝nen-Gemeinderat Rainer Edinger sagte: „Ich w├╝rde gerne wissen, nur zur Klarstellung, wer denn nun f├╝r die Einhaltung der vorgeschriebenen Ma├čnahmen verantwortlich ist. Der Betreiber?“

B├╝rgermeister Kessler sagte: „Letztlich ist immer der Betreiber zust├Ąndig.“ Danach holte der B├╝rgermeister weit aus und endete in Bezug auf den Arbeitsschutz: „Letztlich geht es dabei oft um Minidinge, beispielsweise, dass eine Informationsschrift fehlt.“

Kinderkrippe kostet ca. 32.000 Euro oder 19,2 Prozent mehr als geplant

Bei TOP 7 wurde eine „├╝berplanm├Ą├čige Ausgabe“ f├╝r die Kinderkrippe beantragt. Im Hochbaubereich kam es zu Mehrkosten von 12.500 Euro, die aber durch „g├╝nstigere Abrechnung anderer Positionen“, die nicht n├Ąher erl├Ąutert wurden, am Ende nur 2.700 Euro ausmachten.

Die Gestaltung der Au├čenanlage war aber nach Worten des B├╝rgermeisters nur „pauschal“ mit 12.500 Euro „angenommen“ worden. Tats├Ąchlich m├╝ssen 29.000 Euro aufgebracht werden. Insgesamt sind das Mehrkosten von 19,2 Prozent. Ein Grund sei, dass zwei B├Ąume gef├Ąllt werden mussten und ein Unterstand f├╝r Kinderwagen gebaut werden muss. Au├čerdem habe man die Einrichtungen der Au├čenanlage in Hinblick auf die Erweiterung der Kinderkrippe gr├Â├čer gestaltet, als zun├Ąchst geplant. Diese Mehrkosten seien durch geringere Kosten bei den Brandschutzma├čnahmen im Haushalt gedeckt.

Der Antrag wurde mit 21 Stimmen angenommen.

Aushang von Energieausweisen

Zum Schluss informierte der B├╝rgermeister unter TOP 8 noch ├╝ber den Aushang von Energieausweisen, die beispielsweise bei Verkauf oder auch Vermietung vorzulegen sind. Auch m├╝ssen bei ├Âffentlichen Geb├Ąuden ├╝ber 1000 Quadratmeter an einer f├╝r die ├ľffentlichkeit gut sichtbaren Stelle diese Ausweise ausgeh├Ąngt werden. Nach Aussage des B├╝rgermeisters sei die Gemeinde bei Energiesparma├čnahmen gut aufgestellt und habe eine Vorbildfunktion: „Beim Hallenbad liegen wir deutlich dr├╝ber, aber Hallenbad l├Ąsst sich nicht mit Hallenbad vergleichen, das h├Ąngt viel von den ├ľffnungszeiten und anderen Sachen ab.“ Der „Stromverbrauchskennwert“ liegt bei rund 220 Kilowattstunden. Das Heddesheimer Hallenbad verbraucht 246,4 Kilowattstunden.

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