Donnerstag, 21. September 2017

Optimale Sicherheit in den Tunneln im Rhein-Neckar-Kreis

Richtiges Fahrverhalten im Tunnel ausschlaggebend

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. August 2014. (red/pm) Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis ist f√ľr die Sicherheit im Hollmuthtunnel Neckargem√ľnd, Saukopftunnel Weinheim und Tunnel entlang der B535 Schwetzingen zust√§ndig. Mehr als 6,8 Tunnelkilometer betreut das Stra√üenbauamt der Kreisbeh√∂rde derzeit. Viele Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer haben bei der Fahrt durch die Tunnelr√∂hre ein ungutes Gef√ľhl. [Weiterlesen…]

Kreisforstamt warnt

Waldbrandgefahr durch lang anhaltende Trockenheit

Rhein-Neckar, 18. Juni 2014. (red/pm) Grillen im Wald oder beim Spaziergang eine Kippe ins Geh√∂lz geworfen: Das kann einschneidende Folgen f√ľr Wald und Umwelt haben. Das Kreisforstamt warnt die Bewohner des Rhein-Neckar-Kreises vor der Waldbrandgefahr durch die lang anhaltende Trockenheit. [Weiterlesen…]

Freiwillige Feuerwehren in Baden-W√ľrttemberg

107.500 Menschen ehrenamtlich im Einsatz

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Die Feuerwehr hilft heutzutage nicht nur bei Br√§nden, sondern ist ein Soforthelfer in Not- und Ungl√ľcksf√§llen.

Rhein-Neckar, 19. November 2013. (red/fw) Damit die Feuerwehr eine hohe Sicherheitsqualit√§t gew√§hrleisten kann, braucht sie viele ehrenamtlich t√§tige Einsatzkr√§fte. In Baden-W√ľrttemberg bieten √ľber 107.500 Menschen in den Gemeindefeuerwehren ihre Hilfe an. [Weiterlesen…]

Gro√ü√ľbung der Feuerwehren in der Schlossschule Ilvesheim

„Sie sehen aus wie Marsmenschen“

Im Innern der Schlossschule war es dunkel und verraucht. 31 Menschen mussten bei der Übung so schnell wie möglich aus dem Gebäude geschafft werden. Den Rauch simulierten die Feuerwehrleute mit einer Folie vor den Masken.

Im Innern der Schlossschule war es dunkel und verraucht. 31 Menschen mussten bei der Übung so schnell wie möglich aus dem Gebäude geschafft werden. Den Rauch simulierten die Feuerwehrleute mit einer Folie vor den Masken.

 

Ilvesheim, 18. Juni 2013. (red/ld) Ein Einsatz der besonderen Art erwartete die Feuerwehrleute am vergangenen Samstag, 15. Juni. Um 14:00 Uhr wurde die Feuerwehr Ilvesheim alarmiert: In der Schlossschule ist ein Brand im Erdgeschoss der Abteilung f√ľr geistig behinderte Menschen ausgebrochen. 40 Kinder werden dort von 40 Lehr- und Fachkr√§ften betreut und unterrichtet. Die Lage ist dramatisch: Die Feuerwehren Ladenburg, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Schriesheim-Altenbach und Dossenheim sowie der Werksfeuerwehr CBL und der Berufsfeuerwehr Mannheim werden alarmiert. Ebenso das DRK Ilvesheim, die Schnelleinsatzgruppen von DRK und Johanniter und die Polizei. Insgesamt sind 33 Fahrzeuge und 130 Helfer im Einsatz. Zahlreiche B√ľrgerinnen und B√ľrger verfolgen die Rettungsaktion. Wir haben Eindr√ľcke von der √úbung gesammelt. [Weiterlesen…]

Brand in der Viernheimer Straße

K√ľchenbrand – drei Bewohner, ein Nachbar, drei Feuerwehrleute verletzt

Brand, Heddesheim, Viernheimer Straße

Durch einen K√ľchenbrand wurden ersten Informationen zufolge drei Bewohner, ein Nachbar und drei Feuerwehrleute verletzt.

 

Heddesheim, 12. Mai 2013. (red) Um kurz nach 23 Uhr wurde Samstagnacht die Feuerwehr wegen eines Brandes in der Viernheimer Stra√üe alarmiert. Laut Angaben der Polizei wurden insgesamt drei Hausbewohner, ein Nachbar und drei Mitglieder der Feuerwehr durch Einatmen von Rauchgas verletzt. [Weiterlesen…]

Muckensturm

Wohnwagen brennt aus

Heddesheim/Muckensturm, 16. Juli 2012. (red/fw) Die Feuerwehr hat in Muckensturm einen größeren Brandschaden verhindert Рein Wohnwagen allerdings brannte komplett aus.

Information der Feuerwehr Heddesheim:

„Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr zu einem Wohnwagenbrand nach Muckensturm alarmiert. Vor Ort brannte der Wohnwagen bereits in voller Ausdehnung und griff auf einen angrenzenden Stall √ľber. Im Einsatzverlauf waren 8 Trupps unter Atemschutz im Einsatz.

Um ein weiteres √úbergreifen auf eine Scheune zu verhindern wurden 2 Trupps mit einem C Rohr zur Riegelstellung eingesetzt.Um alle Glutnester abl√∂schen zu k√∂nnen mussten mehrere Quaderballen Stroh auseinander gezogen werden.“

Saukopftunnel wieder befahrbar

Weinheim/Rhein-Necakar, 06. Februar 2012. (red/pol) Wie die Polizei aktuell mitteilt, ist der Saukopftunnel, der aufgrund eines PKW-Brandes am Montagabend gesperrt¬†wurde, seit 20.00 Uhr wieder f√ľr den Verkehr freigegeben.

Gegen 17.27 Uhr geriet ein PKW vor dem westlichen Tunnelportal in Brand. Der¬†Fahrer und sein Beifahrer konnten das Fahrzeug verlassen, bevor dieses v√∂llig¬†ausbrannte. Der Sachschaden wird auf ca. 35.000,- Euro gesch√§tzt. Die Ursache f√ľr¬†den Brand d√ľrfte ein technischer Defekt gewesen sein.

„Manchmal ist es ganz sch√∂n knapp“

Nur wenige Zentimeter Platz blieb zwischen parkenden Pkw¬īs und den Feuerwehrfahrzeugen in Heidelberg-Pfaffengrund. Foto: Marco Priebe

 

 

Rhein-Neckar/Heidelberg-Pfaffengrund, 29. Januar 2012. Ren√© Priebe ist freier Kamerareporter, arbeitet f√ľr Fernsehsender wie SWR, ZDF, RTL, Zeitungen und auch f√ľr unsere Redaktion. Er ist in der Region gut vernetzt und oft sehr schnell vor Ort, wenn etwas passiert ist. Und er stellt fest, dass die Einsatzkr√§fte oft durch parkende Autos behindert werden – jede Behinderung kann im Ernstfall fatale Folgen haben.

 

Von René Priebe

Der aktuelle Feuerwehreinsatz am Mittag in der Pfaffengrund Straße zeigte es deutlich, wie eng es werden kann wenn die Feuerwehr kommt.

Nur wenige Zentimeter war zwischen den parkenden Autos und der Löschfahrzeuge noch Platz um an den Einsatzort zu kommen, das Parken ist hier allerdings erlaubt.

Gl√ľcklichweise musste die Feuerwehr kein Feuer l√∂schen, da der Wohnungseigent√ľmer den kleinen Brand bereits selbst√§ndig l√∂schen konnte.

Aber man stelle sich mal vor, ¬†ein Haus steht im Vollbrand, Menschenleben sind in Lebensgefahr und m√ľssen gerettet werden, die Drehleiter wird dringend ben√∂tigt und es ist kein Durchkommen…

Nein, ich stelle es mir lieber nicht vor, da ich auch in so einer engen Stra√üe in Pfaffengrund wohne. Aber jeder sollte sich einmal Gedanken dar√ľber machen und vielleicht muss auch gehandelt werden, bevor es zu einer Katastrophe kommt.

 

Information der Polizei zum Einsatz:

„Heidelberg-Pfaffengrund: Technischer Defekt verursacht Feuerwehreinsatz

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet am Sonntagmittag die Sp√ľlmaschine eines Einfamilienhauses in der Pfaffengrundstra√üe in Brand. Der Hauseigent√ľmer entdeckte das Feuer gegen 14.30 Uhr und alarmierte sofort die Feuerwehr.

Doch diese musste nicht mehr eingreifen, da der 42-jährige den Brand selbständig löschen konnte. Vorsichtshalber wurden er und die anderen vier Familienmitglieder wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 500,- Euro.

Quelle: Polizei Heidelberg, Stand: 29.01.12, 16.20 Uhr“

Siehe auch unseren Text:

Zugeparkte Stra√üen: ‚ÄěWenn es hier mal brennt, sind wir machtlos.‚Äú

Youtube-Video √ľber einen „engen“ Einsatz:

Polizeirevier Ladenburg meldet ruhige Halloween-Nacht Рaußer in Heddesheim


Die Bank und der Papierkorb wurden abgefackelt.

Ladenburg/Heddesheim, 02. November 2011. (red/pol) Halloween ist leider in den vergangenen Jahren in Verruch geraten, weil es viele Sachbesch√§digungen gegeben hat. Dieses Jahr tr√ľbt eine Sachbesch√§digung eine ansonsten friedlich verlaufene Hexennacht im Bereich des Polizeireviers Ladenburg.

Das Polizeirevier Ladenburg meldete eine ruhige Halloween-Nacht.

Bis Mittwochmittag lag noch nichts vor: „Vielleicht kommt noch was, wenn jemand erst sp√§ter einen Schaden entdeckt, aus unserer Sicht war es eine friedliche Nacht“, sagte der stellvertretende Revierleiter Walter Berka auf Anfrage. Sp√§ter kam eine Schadensmeldung aus Heddesheim: Hier hat die Gemeinde Anzeige gegen unbekannt wegen Sachbesch√§digung gestellt. Bislang unbekannte T√§ter haben eine Parkbank und einen Kunststoff-M√ľlleimer.

Die Gemeinde schreibt dazu:

„Offensichtlich v√∂llig falsch verstanden haben bislang noch unbekannte T√§ter den Halloween-Brauch in der Nacht vom 31. Oktober2011 auf den 01. November 2011.

Am Bolzplatz hinter der Schriesheimer Straße wurde eine Sitzbank sowie ein Abfallgefäß Opfer der Flammen. Allem Anschein nach war der Brand mutwillig gelegt und diente lediglich der sinnlosen Zerstörung.

Strafanzeige wurde durch die Gemeinde Heddesheim gestellt.

Wer Hinweise auf die T√§ter geben kann oder entsprechende Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Polizeiposten Heddesheim oder der Gemeinde zu melden.“

Ebenfalls in Heddesheim war der Polizei in der Halloween-Nacht eine Gruppe Jugendlicher aufgefallen, die kontrolliert worden sind. Die Kontrolle machte Sinn: Mit dem sichergestellten Rasierschaum und den Eiern hatten die Jugendlichen sicher nichts Gutes vor.

Ergänzung:
„Zun√§chst war √ľber die Leitstelle die die Feuerwehr Ladenburg alarmiert worden, da im Bereich des Bolzplatzes die Gemarkungsgrenze verl√§uft. Kurze Zeit sp√§ter wurde die Heddesheimer Feuerwehr ebenfalls alarmiert und traf in etwa gleichzeitig ein. Da Ladenburg bereits auf dem Weg war und mit Ma√ünahmen begonnen hatte, hat die Feuerwehr Ladenburg die noch brennende Bank gel√∂scht“, teilte uns die Gemeinde Heddesheim auf Nachfrage mit.

Gro√üeinsatzlage in Dossenheim – Feuerwehren des Unterkreises Ladenburg √ľben gemeinsam


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Ansprache und Zuwendung sind wichtig im Notfall.

Dossenheim/Rhein-Neckar, 27. September 2011. (red) Am vergangenen Samstag heulten Einsatzsirenen in Dossenheim. Feuerwehren aus sechs Orten und zwei Werkfeuerwehren mussten Br√§nde l√∂schen und Personen retten. Ein gro√ües Spektakel f√ľr die Bev√∂lkerung, die die √ÉŇďbungseins√§tze interessiert verfolgte, aber auch eine notwendige √ÉŇďbung, um die Zusammenarbeit der Wehren zu verbessern.

Von Hardy Prothmann

W√§hrend die Feuerwehren Dossenheim und Schriesheim gerade einen Brand im katholischen Kindergarten in der Wilhelmstra√üe bek√§mpfen, kommt die Meldung, dass ein Fahrzeug feststeckt. Geparkte Autos verhindern das Durchkommen. Eine Katastrophe im Ernstfall. Die wichtigsten Ausr√ľstungsgegenst√§nde schleppen die Feuerwehrleute zu Fu√ü zum Einsatzort. Kostbare Rettungszeit vergeht. Leider nehmen viele Autofahrer keine R√ľcksicht auf ein gutes Durchkommen der Rettungskr√§fte.

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Vorbereitung und Team-Work.

Im verrauchten Kindergarten werden zwei vermisste Personen gesucht – ein Erwachsener und ein Kind. √ÉŇďber das Fenster wird ein Kind gerettet, der Erwachsene wird versorgt und aus dem Geb√§ude getragen.

Kurz drauf ruft der n√§chste Einsatz. Ein Blitzschlag ist auch hier der Ausl√∂ser. Brannte im Kindergarten der Stromverteilerkasten, ist es in der Schule ein Kabelbrand. Ein Lehrer steckt mit 25 Kindern im dritten Stock fest, sie fl√ľchten sich auf zwei Dachterrassen der Neuberg-Schule. Das Treppenhaus ist ohne Atemschutz nicht passierbar.

Die Drehleitern aus Schriesheim und Ilvesheim bringen sich in Position und holen die Personen in den K√∂rben vom Dach. Eine Person ist so schwer verletzt, dass sie mit der Trage gerettet werden muss. Au√üerhalb des Gefahrenbereichs √ľbernehmen die Rettungsdienste die Verletzten. L√∂schfahrzeuge aus Altenbach, Ursenbach und Ilvesheim und der Firma Metzeler (Edingen-Neckarhausen) werden in Stellung gebracht und der Brand bek√§mpft, w√§hrend parallel die Rettung l√§uft.

Als wären die Wehren nicht schon genug gefordert, kommt der dritte Notruf. Im Neuberg-Schwimmbad hat es einen Chemikalienunfall gegeben. Es hat sich Chlorgas gebildet, ein Hausmeister muss gerettet werden. Mit einem ABC-Erkundungsfahrzeug wird die Lage gecheckt, aus Edingen, Neckarhausen und von den Chemischen Betrieben Ladenburg kommen Löschfahrzeuge zum Einsatzort. Die Dekontaminierungseinheit aus Neckarhausen ist vor Ort. Die Feuerwehr Ladenburg misst die Schadstoffbelastung. Unter Atemschutz wird der Verletzte gerettet.

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Chemieunfall - die Zeit läuft, jede Sekunde zählt.

Der vierte Einsatz findet in der Schulstra√üe, Ecke Bachstra√üe statt. Ein Pkw ist wegen √ľberh√∂hter Geschwindigkeit in eine Mauer geknallt. Der Fahrer ist verletzt und eingeklemmt. Betriebsstoffe laufen aus. Die Heddesheimer Feuerwehr muss das Fahrzeug aufschneiden, bevor sie die Person retten kann. Mit hydraulischem Werkzeug spreizen und zerschneiden sie die Karosserie (des Schrottautos). Als das Dach weg ist, wird der Verletzte f√ľr den Rettung aus dem Auto vorbereitet. Ein Rettungskorsett wird angelegt.

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Rettung - möglichst schonend.

Weit √ľber 100 Kr√§fte sind im Einsatz – die Szenarien vielf√§ltig, aber „alltagstauglich“ – so k√∂nnte es auch in wirklich sein. Die √ÉŇďbung erm√∂glicht es, Schwachstellen zu finden und zu verbessern.

Eine offensichtliche war, dass bei keinem Einsatz alle oder die meisten Wehren des Unterkreises Ladenburg gleichzeitig beteiligt waren – doch nur dann muss man sich auch koordinieren. Sicherlich sind den Fachleuten von den Feuerwehren alle Dinge aufgefallen, die nur Fachleute erkennen k√∂nnen. Immerhin war der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh vor Ort und beobachtete die Eins√§tze. Was ihm nicht auffallen konnte – die verletzte Person auf dem Dach der Schule blieb √ľber lange Minuten hinweg unversorgt und ohne Ansprache, obwohl bereits Feuerwehrkr√§fte auf dem Dach waren. Auch beim Einsatz am Pkw fiel auf, dass ein Feuerwehrmann minutenlang mit einem Noth√§mmerchen die Frontscheibe bearbeitete, um ein Loch f√ľr die S√§bels√§ge zu schaffen, was aber nicht gelang. Ein Schnitt mit der hydraulischen Schere in die A-S√§ule erzeugte dann ein Loch. Mit der S√§bels√§ge (einer Art Stichs√§ge) wurde die verklebte Scheibe dann herausgetrennt.

 

Das sind Details, doch kommt es oft genau darauf an. Im Gro√üen und Ganzen waren die Zuschauer sicherlich beeindruckt vom Einsatzwillen und wie innerhalb k√ľrzester Zeit eine Rettung geplant, aufgebaut und durchgef√ľhrt wird. Und man musste nicht zwei Mal hinschauen, um zu sehen, wie anstrengend das ist. Die verschwitzen Gesichter der Feuerwehrleute zeigten die Strapazen eindeutig.

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Rettung aus schwindeleregenden Höhen.

Unsere Bildergalerie zur √ÉŇďbung finden Sie auf dem Rheinneckarblog.de

Feuerwehr löscht Verteilerbrand in der Lilienstraße


Wenig Schaden dank schnellem Einsatz: Die Feuerwehr löschte einen Verteilerbrand mit Gas. Bild: heddesheimblog.de

Heddesheim, 05. Juli 2011. (red) Gegen 0:40 Uhr wurde die Feuerwehr heute Nacht wegen eines Wohnungsbrands in der Lilienstra√üe alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Verteilerkasten im Keller schmorrte. Die Bewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen – nach kurzer Zeit hatte die Feuerwehr die Lage unter Kontrolle. Doch tats√§chlich war der Vorfall „brandgef√§hrlich“.

Von Hardy Prothmann

Kommandant Dieter Kielmayer schilderte die Lage gewohnt n√ľchtern: „Als der Alarm kam, sind wir von einem Wohnungsbrand ausgegangen – tats√§chlich war ein Stromverteiler im Keller durchgebrannt, kokelte und hatte schon den Nachbarverteiler „infiziert“. Wir haben mit Unterst√ľtzung von Elektrikern den „Saft“ f√ľr das Haus komplett abgedreht.“

Der Brand konnte mit CO2-Gas gel√∂scht werden: „Wir haben versucht, den Schaden so gering wie m√∂glich zu halten“, sagte Kommandant Kielmayer. Da das Treppenhaus stark verraucht war, mussten die Feuerwehrleute dieses noch „entl√ľften“. Die Bewohner zeigten sich erleichtert, dass die Feuerwehr so schnell im Einsatz vor Ort war: „Die haben keine f√ľnf Minuten gebraucht.“

Einpacken nach dem dritten Einsatz in sieben Stunden. Bild: heddesheimblog.de

Eine Bewohnerin hatte die Feuerwehr alarmiert: „Mit dem Handy, denn die Telefone gingen ja nicht mehr. Die Einsatzzentrale sagte uns, wir sollten sofort das Haus verlassen und die Nachbarn warnen.“ Ihr Mann war bereits eingeschlafen, als die Frau das Signal der Rauchmelder h√∂rte und den Alarm ausl√∂ste: „Wir sind dann raus aus der Wohnung und haben an die T√ľren geklopft, denn auch die Klingeln funktionierten ja nicht mehr“, erz√§hlt sie.

Ebenso betroffen waren die elektrischen Roll√§den der Eigentumswohnung. Die Eigent√ľmergemeinschaft hatte auf jedem Stockwerk Rauchmelder anbringen lassen, die mit Batterie betrieben werden und unabh√§ngig von der Stromversorgung reagierten. Welch ein gute Entscheidung.

Als die Feuerwehr abzog, gab es viele Danke-Rufe der erschreckten Bewohner, die kräftig winkten.

Trotzdem muss der Vorfall nachdenklich machen. Stromverteilerbrände sind so selten nicht. Und wenn der Strom weg ist, funktioniert nichts mehr. Kein Telefon, kein Rolladen, keine Schließanlage Рzumindest, wenn diese am Stromnetz hängen.

Die Menschen in der Lilienstra√üe sind zum Gl√ľck unverletzt geblieben, werden sich aber nach diesem Schrecken sicher Gedanken machen, wie sie eine gr√∂√üere Sicherheit herstellen k√∂nnen.

Freude bei den Feuerwehrleuten: Die Bewohner waren sehr dankbar √ľber den schnellen und effizienten Einsatz.

 

Und alle Hausbewohner, ob Mieter oder Eigent√ľmer sollten sich Gedanken machen, wie wichtig und lebensrettend Rauchmelder sind.

Die EnBW war kurz nach der Feuerwehr vor Ort, um die Bewohner wieder mit Strom zu versorgen. Ob das bei der Schadenslage möglich war, wissen wir leider nicht.

F√ľr die Feuerwehr war das heute der dritte Einsatz – obwohl, stimmt nicht ganz. Am sp√§ten Nachmittag wurde sie zur Hilfeleistung bei einer T√ľr√∂ffnung in der Lessingstra√üe gerufen, gegen 22:15 Uhr zu einem „Motorbrand“ auf dem Edekaparkplatz. Hier war allerdings „nur“ der Unterbodenschutz angekokelt. Und der Einsatz nach 0:00 Uhr f√§llt statistisch auf einen neuen Tag. F√ľr die Feuerwehrleute waren es trotzdem drei Eins√§tze in sieben Stunden.

Unterkreisfeuerwehren bekämpfen Großbrand in Heddesheim


Guten Tag!

Heddesheim/Rhein-Neckar, 11. April 2011. (red/fw/pol) Der Großbrand einer Scheune in Heddesheim forderte die Feuerwehren im Unterkreis. Am Sonntagnachmittag kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Dachstuhlbrand in Heddesheim. Zwei Menschen wurden mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden soll mindestens 300.000 Euro betragen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Von Hardy Prothmann

Gegen 14.40 Uhr brach das Feuer auf einem Aussiedlerhof am Brunnenweg in Heddesheim in einer Scheune aus. Der Brand breitete sich nach Angaben der Polizei vom vorderen Stallbereich auf einen f√ľr Erntehelfer genutzten Unterkunftsbereich aus und erfasste auch den Dachstuhl des Wohnhauses.

Zun√§chst bek√§mpften die Feuerwehren Heddesheim und Hirschberg den Brand, Dabei wurden sie durch die Unterkreisf√ľhrungsgruppe des Unterkreis Ladenburg unterst√ľtzt.

Großbrand in Heddesheim erfordert Großeinsatz der Unterkreiswehren.

Gegen 15:30 Uhr wurden nach Angaben der Feuerwehr Weinheim weitere Feuerwehren zur √ÉŇďberlandhilfe hinzugezogen. So wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt, die Feuerwehr Ilvesheim und die Feuerwehr Schriesheim mit zus√§tzlichen Drehleitern nachgefordert. Die Feuwehr Weinheim, Abteilung Stadt beispielsweise r√ľckte mit dem kleinen L√∂schzug – Einsatzleitwagen, Drehleiter und Tankl√∂schfahrzeug zur Einsatzstelle aus.

Ziel war es, das Haupthaus zu retten – die Scheune war verloren. Das Feuer hatte bereits auf den Dachstuhl des Hauses √ľbergegriffen. Mit Hilfe der Drehleitern aus Ladenburg, Schriesheim und Weinheim wurde die Dachhaut entfernt, um das Feuer zu l√∂schen und die bereits eingesetzten Feuerwehren effektiv zu unterst√ľtzen, sagte Ralf Mittelbach, Pressesprecher der Feuerwehr Weinheim.

Gegen 17:30 Uhr war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass der Einsatz der Drehleitern nicht mehr ben√∂tigt wurde. Gegen 18 Uhr konnte die Weinheimer Feuerwehr wieder einr√ľcken und den Einsatz beenden, w√§hrend die Feuerwehr Heddesheim bis in den sp√§ten Abend weitere Nachl√∂scharbeiten durchf√ľhren musste.

Ein 36-jähriger Mann und eine 44-jährige Frau, die sich bei dem Brandausbruch mit starker Rauchentwicklung im dortigen Innenhof aufgehalten hatten, wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Die anderen dort wohnenden Personen konnten in Sicherheit gebracht werden.

Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf ca. 300.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Auf dem heddesheimblog.de zeigen Fotos von zwei Fotografen vor Ort, zwei Perspektiven von Passanten und Fotos der Feuerwehr Weinheim. Der erste Block zeigt die L√∂scharbeiten am Nachmittag, der zweite den Einsatz vom Abend. Der Dritte Block dokumentiert das Ende der L√∂scharbeiten, der vierte Block den „Blick von au√üen“.

Mit Material von Polizeipräsidium Mannheim, Feuerwehr Weinheim.

Großbrand: Scheune brennt nieder РHaupthaus gerettet Р300.000 Euro Schaden


Heddesheim, 10. April 2011. (red/pol) Gegen 14.40 Uhr geriet auf einem Aussiedlerhof in Heddesheim eine Scheune im dortigen Brunnenweg aus bislang noch unbekannter Ursache in Brand. Der Brand griff vom vorderen Stallbereich auf einen f√ľr Erntehelfer genutzten Unterkunftsbereich √ľber und von dort auf den Dachstuhl des Wohnhauses. Am sp√§ten Nachmittag war der Brand vorl√§ufig gel√∂scht – gegen 20:00 Uhr musste durch die Feuerwehr Heddesheim aber nachgel√∂scht werden.

Die dort wohnenden Personen konnten sich selbständig in Sicherheit bringen. Ein 36-Jähriger und eine 44-Jährige, die sich bei dem Brandausbruch mit starker Rauchentwicklung im dortigen Innenhof aufgehalten hatten, wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Großbrand im Brunnenweg.

Der √∂rtlichen Freiwillige Feuerwehr Heddesheim gelang es mit Unterst√ľtzung umliegender Feuerwehren den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Im Einsatz waren je eine Drehleiter aus Ladenburg, Schriesheim und Weinheim. Am Einsatz beteiligt waren neben der einsatzleitenden Feuerwehr Heddesheim auch die Wehren aus Edingen-Neckarhausen, Ladenburg, Großsachsen und Leutershausen (beide Hirschberg), Schriesheim, Ilvesheim, Dossenheim und Weinheim.

Der Rettungsdienst schickte zwei Rettungswagen, einen Notzarzt, einen leitenden Notarzt und einen Leiter Rettungsdienst.

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Die Scheune war nicht mehr zu retten.

Nachdem der Brand zun√§chst gel√∂scht war, musst die Feuerwehr Heddesheim aber gegen 20:00 Uhr erneut ausr√ľcken und Glutnester l√∂schen. Eine Brandwache sichert den Ort – es ist nicht ausgeschlossen, dass in der Nacht ein weiterer Einsatz n√∂tig wird.

Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf zirka 300.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Wir zeigen Fotos von zwei Fotografen vor Ort, zwei Perspektiven von Passanten und Fotos der Feuerwehr Weinheim. Der erste Block zeigt die L√∂scharbeiten am Nachmittag, der zweite den Einsatz vom Abend. Der Dritte Block dokumentiert das Ende der L√∂scharbeiten, der vierte Block den „Blick von au√üen“.

Fotos: Robin Birr
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Fotos: Robin Birr
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Fotos: local4u
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Fotos: Tom Eisele (4), K. Erletz (4), FW Weinheim (4)
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√úber 120 Feuerwehrleute bei Brand am Saukopftunnel im Einsatz

 

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 15. November 2010. Um 18:37 Uhr ging der automatische Alarm der Brandmeldeanlage des Technikgebäudes Ost des Saukopftunnels bei den Feuerwehren ein. Um 18:41 Uhr waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort Рspäter insgesamt 44 Feuerwehrleute aus Weinheim, 72 aus Birkenau und den umliegenden Wehren sowie sechs von der Freudenberger Werksfeuerwehr und weitere Rettungskräfte. Ein 20 Kilovolt-Leitung hatte Feuer gefangen.

Von Hardy Prothmann

Gut zwei Dutzend Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren standen vor und im Saukopftunnel auf der Birkenauer Seite. Die Feuerwehrmänner hatten die Brandstelle zwar gegen 19:30 Uhr schon so weit es möglich war begangen und gesichert Рmussten aber darauf warten, dass der Strom abgeschaltet wird.

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√ÉŇďber 120 Feuerwehrleute waren im „Gro√üeinsatz“ am Saukopftunnel.

In einem Umspannkasten hatte eine 20 kV-Leitung Feuer gefangen. Eine extrem gef√§hrliche Situation f√ľr die Feuerwehrleute – L√∂schen mit Wasser war nicht m√∂glich. Die Einsatzkr√§fte der Freudenberger Werksfeuerwehr waren mit CO2 vor Ort, womit das Feuer letzlich gel√∂scht werden konnte.

„Wir haben allein sieben Atemger√§tetr√§ger-Trupps im Einsatz gehabt“, sagte der Weinheimer Feuerwehrkommandant Reinhold Albrecht nach dem Einsatz: „Bis zur Abschaltung mussten wir Abstand halten und warten.“ In das oberhalb des Tunnels gelegene Geb√§ude f√ľhren von je baden-w√ľrttembergischer und hessischer Seite Starkstromleitungen. Infolge des Brandes kam es zu Stromausf√§llen in Birkenau und der Umgebung, vor allem Nieder-Liebersbach. Ein Zusammenhang wird vermutet, ist aber noch nicht best√§tigt.

Der Saukopftunnel wird von zwei „redundant“-ausgelegten Technikgeb√§uden versorgt, auf Weinheimer und Birkenauer Seite. F√§llt eines aus, springt das andere ein. Soweit die Theorie. Doch nach dem Brand hat das nicht funktioniert. Der Tunnel bleibt deshalb vorerst f√ľr vermutlich mehrere Tage gesperrt.

Den Schaden bezifferte Kommandant Albrecht auf „bestimmt 50.000 Euro“ f√ľr die Anlage: „Aber die Folgekosten werden sehr viel h√∂her sein. Das Geb√§ude ist verqualmt und mit Ru√ü √ľberzogen.“ Der d√ľrfte giftig sein, haben doch immerhin Kabel gebrannt.

Die Feuerwehrleute blieben bei dem Einsatz unverletzt.

Als Ursache vermutet die Feuerwehr einen technischen Defekt. Nach Informationen der Redaktion gab es keine Besch√§digungen an den T√ľren, die allesamt aufgeschlossen werden mussten, um zum Brandherd vorzusto√üen.

Anmerkung der Redaktion:
Entgegen anderslautenden Meldungen, beispielsweise des Darmst√§dter Echos und des Mannheimer Morgens, gab es keinen Brand „im“ Saukopftunnel.

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Strohfeuer gelöscht

Guten Tag!

Heddesheim, 20. Juli 2010. Heute Abend kam es um kurz vor 22:00 Uhr zu einem Strohballenbrand auf einem Feld an der Stra√üenheimer Stra√üe gegen√ľber dem neuen Wohngebiet. Die Feuerwehr hat das Feuer schnell gel√∂scht.

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Einsatz wegen brennenden Strohs am Dienstagabend. Bild: heddesheimblog.de

Mehrere Strohballen und das Stroh auf dem Feld standen in Flammen, als die Freiwillige Feuerwehr Heddesheim vor Ort eingetraf. Die Polizei sicherte die Straße, während der Trupp das Feuer löschte.

Auch um den Brandherd hinaus wässerten die Feuerwehrleute das Stroh, um weitere Brände auszuschließen. Die Strohballenpresse, die sich auf dem Acker befand, wurde in Sicherheit gebracht.

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Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

„Strohfeuer“ besch√§ftigt Ladenburger Feuerwehr – 700 Strohballen in Brand

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Rund 700 brennende und kokelnde Strohballen beschäftigen Ladenburger Feuerwehr. Bild: hblog

Guten Tag!

Heddesheim, 26. September 2009. Wegen brennender und kokelnder Strohballen musste die Ladenburger Feuerwehr heute zwei Mal ausr√ľcken. Rund 700 Strohballen brannten entlang der Heddesheimer Stra√üe (L631).

heddesheimblog

Bereits heute Nacht musste die Feuerwehr wegen brennender Strohballen gegen 02:30 Uhr ausr√ľcken. Aus der Ladenburger Perspektive brannten rechts der Heddesheimer Stra√üe mehrere Strohballen. Die Feuerwehr setzte Sprinkel-Anlagen ein, um die Ballen zu beregnen.

Gegen 18:00 Uhr musste die Feuerwehr erneut ausr√ľcken, da die Rauchschwaden √ľber die Stra√üe zogen und ein Risiko f√ľr den Verkehr darstellten. Rund 30 Feuerwehrleute waren bis nach 23:00 Uhr im Einsatz, um die Strohballen kontrolliert abbrennen zu lassen und die notwendigen Aufr√§umarbeiten zu erledigen.

Die Heddesheimer Stra√üe wurde in dieser Zeit zwischen Neuzeilsheimer Weg und der Br√ľcke √ľber die L597 gesperrt.

Der stellvertretende Kommandant Josef Karlberger sagte dem heddesheimblog: „Der Einsatz war notwendig geworden, weil der Rauch den Verkehr zu massiv behinderte. Durch die enorme Menge von brennenden Strohballen konnten wir das Feuer auch nicht auseinander ziehen, sondern mussten warten, bis die Ballen abgebrannt waren.“

Die Brandursache ist unklar.

Weitere Bilder:

Redaktion heddesheimblog/hp