Montag, 25. September 2017

Kripo warnt vor Betrugsmasche

Falsche Microsoft-Support-Call-Mitarbeiter spähen Computer aus

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 21. August 2014. (red/pol) Seit Ende des Jahres 2013 hat die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg √ľber 80 Betrugsf√§lle in der Region registriert, bei denen falsche Microsoft-Mitarbeiter Computerbesitzer anriefen, um sich einen Fernzugriff auf deren Rechner geben zu lassen. [Weiterlesen…]

Steuer-CDs zwingen immer mehr Schwarzgeldbesitzer zur Ehrlichkeit

50 Millionen Euro mehr nach Selbstanzeigen

Mannheim/Rhein-Neckar, 11. Februar 2014. (red/jsc) Seit die „Steuers√ľnder-CDs“ auf dem Markt sind, steigt die Zahl der Selbstanzeiger. √úber 2.100 F√§lle sind es in unserer Region seit Februar 2010. Oder mehr als 500 F√§lle pro Jahr. Steuerbetrug ist ab 50.000 Euro eine Straftat – wer sich rechtzeitig selbst anzeigt und konsequent alles offenlegt, entgeht aber der Strafverfolgung. Insgesamt wurden den hiesigen Steuerbeh√∂rden √ľber 260 Millionen Euro Kapital angezeigt, das zuvor nicht bekannt war. √úber 50 Millionen Euro Steuergeld sind davon in die Staatskasse geflossen. [Weiterlesen…]

Informationen zur Kriminalprävention

Betr√ľger erpressen Internetbekanntschaften

Mannheim/Rhein-Neckar, 29. Januar 2014. (red/pol) Die Betrugsform Romance-Scamming sch√§digt Opfer nicht nur finanziell, sondern auch emotional. Aktuelle F√§lle zeigen, dass T√§ter auch vor erpresserischem Menschenraub nicht zur√ľckschrecken. Obwohl im Rhein-Neckar-Kreis keine F√§lle bekannt sind, informiert die Polizei √ľber Kriminalpr√§vention. [Weiterlesen…]

Versuchter Trickbetrug in Heddesheim

Seniorin beh√§lt k√ľhlen Kopf

polizei_feature_auto_tnHeddesheim, 19. Dezember 2013. (red/pol) Eine 87-j√§hrige Heddesheimerin wurde am Mittwochmittag um ein Haar das Opfer eines Trickbetr√ľgers. [Weiterlesen…]

Hessische Polizei warnt vor falschen Geb√ľhrenbescheiden

Neue Betrugsmasche im Namen der GEZ

Rhein-Neckar/Gie√üen, 28. M√§rz 2013. (red/aw) Die hessische Polizei warnt vor gef√§lschten Schreiben im Namen der ehemaligen¬†Geb√ľhreneinzugszentrale (GEZ). In der Hauswurfsendung werden die Empf√§nger aufgefordert, den quartalsm√§√üig f√§lligen Beitrag zu √ľberweisen. Sollten Sie dieser Tage Post vom neuen ARD, ZDF und Deutschlandradio-Beitragsservice erhalten, schauen¬†Sie besser genauer hin! Die Polizei bittet die Bev√∂lkerung um Hinweise zu den Verteilern. [Weiterlesen…]

Finanziellen Schaden vermeiden - Tipps der Polizei

Stadt Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis – Dubiose Einladungen f√ľr Kaffeefahrten

Rhein-Neckar, 11. Februar 2012. (red/pol) Die Polizei Heidelberg hat vermehrt mit Anzeigen wegen vermutlichem Betrug bei Kaffeefahrten zu tun. Immer wieder fallen Senioren auf Einladungen mit angeblich hohen Geld- und Sachgewinnen herein, nur um bei Verkaufsfahrten mit psychologischen Tricks und windigen Verkaufsgesprächen um ihr Erspartes gebracht zu werden.

Information der Polizei:

„Dass er wirklich etwas gewinnen w√ľrde, hat Herr X. nicht geglaubt. Der Rentner war einsam und wollte etwas erleben, deshalb fuhr er mit.

Als er am Abend wieder nach Hause kam, hatte er 500 Euro ausgegeben. F√ľr einen ganzen Karton voll mit Nahrungserg√§nzungsmitteln, die angeblich vorbeugend gegen alle m√∂glichen Alterserscheinungen helfen sollten. Der Versuch, die Ware zur√ľckzugeben, scheiterte, weil nirgendwo eine Adresse des Veranstalters zu finden war, das Geld war weg.

Wie diesem Rentner geht es vielen, die sich auf eine sogenannte Kaffeefahrt einlassen.

Mit einer bunten Einladung werden sie in einen Bus gelockt, der sie an einen abgelegenen Ort bringt. Sie bekommen dort ein kostenloses Mittagessen und m√ľssen daf√ľr eine Veranstaltung √ľber sich ergehen lassen, bei der alle Register der Verkaufspsychologie gezogen werden. Am Ende kaufen sie ma√ülos √ľberteuerte Bratpfannen, Magnetfelddecken oder Demenzmittel von zweifelhafter Qualit√§t.

Aktuell h√§ufen sich die Anzeigen bei der Polizei in Heidelberg, Schreiben/Einladungen einer ‚ÄěNieders√§chsischen Treuhand‚Äú mit Sitz in Cloppenburg suggerieren hohe Geldversprechen und Sachpreise, die im Rahmen einer Busfahrt √ľbergeben werden sollen.

Trotz wiederholter Warnungen vor g√ľnstigen Kaffeefahrten fallen leider immer noch viele Senioren darauf herein und m√ľssen erkennen, dass nicht die versprochenen Besichtigungen, sondern eine Werbeveranstaltung im Vordergrund steht.

Dort werden sie oftmals von windigen Verk√§ufern geschickt unter Druck gesetzt und dazu gedr√§ngt, Kaufvertr√§ge abzuschlie√üen, die nicht selten ihr monatliches Einkommen √ľbersteigen. Zudem versuchen unseri√∂se Verk√§ufer das Widerrufsrecht zu unterlaufen. Dieses erlaubt es, bei Kaffeefahrten oder √§hnlichen Veranstaltungen geschlossene Kaufvertr√§ge binnen 14 Tage zu widerrufen.

Windige Vertreter nehmen dann Bestellungen ohne Datumsangabe auf und k√∂nnen diese sp√§ter r√ľckdatieren ‚Äď die Widerrufsfrist ist damit schnell verflogen. Daher ist es besonders wichtig auf das Datum und die Belehrung √ľber das R√ľcktrittsrecht zu achten. Am sichersten ist es aber, bei einer Werbeveranstaltung erst gar nichts zu kaufen oder zu unterschreiben.

Denn bei solchen Verkaufsveranstaltungen geht es nur ums schnelle Geschäft. Die als Schnäppchen gepriesenen Kochtöpfe, Badezusätze oder Trinkkuren sind nach polizeilicher Erfahrung häufig minderwertiger und teurer als im Fachhandel.

Mit den folgenden Tipps der Polizei k√∂nnen sich √§ltere Menschen vor den Tricks der Verk√§ufer sch√ľtzen:

  • Es spricht nichts gegen eine Kaffeefahrt, aber f√ľhlen Sie sich niemals zu einer Bestellung oder einem Kauf verpflichtet.
  • Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht genau verstanden haben. Unterschriften sind nie ‚Äěreine Formsache‚Äú.
  • Beachten Sie bei Vertr√§gen immer Datum und Unterschriften. Ein fehlendes oder falsches Datum erschwert die Durchsetzung Ihres Widerrufsrechts.
  • Fordern Sie eine Vertragsdurchschrift, auf der Name und Anschrift des Vertragspartners deutlich lesbar sind.
  • Wenn Sie vom Vertrag zur√ľcktreten m√∂chten: Schicken Sie einen schriftlichen Widerruf (Einschreiben mit R√ľckschein) binnen zwei Wochen nach Vertragsschluss an den Verk√§ufer.
  • Das deutsche Widerrufsrecht gilt auch f√ľr Kaffeefahrten ins Ausland, wenn in Deutschland daf√ľr geworben wurde und Busfahrt, Veranstaltung und Verkauf von einem deutschen Unternehmen durchgef√ľhrt wurden.
  • Die Brosch√ľre „Der goldene Herbst“ ist bei den (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstellen erh√§ltlich sowie im Internet als Download eingestellt unter www.polizei-beratung.de (Anm. d. Red.: Unser Link f√ľhrt Sie direkt zur Brosch√ľre). Sie enth√§lt auch andere wertvolle Tipps f√ľr Senioren zum Schutz vor Straftaten.“