Donnerstag, 16. August 2018

Auf den Spuren der Unbeugsamkeit


Das Mittelalter ist kein Epoche - es ist die menschliche Natur.

Guten Tag!

Heddesheim, 03. Juli 2011. Margret Wagener, Eva Martin-Schneider, Heide Raiser, Heidi Rei, Lioba Geier, Gudrun Libnau sowie die Acapellagruppe Aylin Can, Sophie Grossmann, Rita Rössling mit Eva Martin- Schneider befanden sich auf der Spurensuche unbeugsamer Frauen. Unter dem Titel „Starke Frauen – Verletzte Seelen“, durchstreifte die Heddesheimner Literaturgruppe mit UnterstĂŒtzung der Acapellagruppe 2000 Jahre der Unbeugsamkeit von der Griechischen Antike bis zu einer fiktionalen Zeit 2050.

Von Sabine Prothmann

„Mittelalter ist keine Epoche es ist der Name der menschlichen Natur“, heißt es ganz zum Schluss bei der Szenischen Lesung auf dem Heddesheimer Dorfplatz am Mittwoch, 22. Juni 2011.

Schon im April 2010 hatte die Heddesheimer Literaturgruppe um die Schauspielerin und Regisseurin Eva Martin-Schneider gemeinsam mit dem Heddesheimer Kunstverein unter dem Titel „Hexen, Heiler und SĂŒndenböcke“ dieses StĂŒck aufgefĂŒhrt. Doch die AuffĂŒhrung am 22. Juni bekam durch das Ambiente des Dorfplatzes an der alten Scheune einen ganz besonderen Charme verliehen.

GemĂ€lde und Skulpturen des Heddesheimer KĂŒnstlers Bernd Gerstner aus dem Zyklus „Verletzte Seelen“ gestalteten eindringlich den Platz vor der alten Tabakscheune.

100 StĂŒhle wurden aufgestellt, doch sie reichen nicht aus fĂŒr die Zuschauer, die sich mit auf diese Reise begeben wollen.

Die Darstellerinnen und der Chor sind in schwarzen GewĂ€ndern und dunkelrote Schals gekleidet. Die AtmosphĂ€re ist fast gespenstisch, es erklingt „Menag Jamport Em“ von Djivan Gasparyan. Die Frauen bilden einen Kreis, Feuer zischt in einem Kessel. Vergangene Riten scheinen lebendig zu werden.

Das Publikum wird sofort in Bann gezogen.

Eine Zeitreise in die Unbeugsamkeit beginnt

Die Zeitreise beginnt mit „Antigone“ von Sophokles, die Ungehorsame, die ihren Bruder begraben hat. Sie stellt ihr Gewissen ĂŒber das Gebot des König Kreon. Sie ist bereit dafĂŒr ihr Leben zu lassen. Die erste Unbeugsame in einer langen Reihe von unbeugsamen, starken Frauen.

Und fĂŒhrt weiter in die Zeit der Hexenverfolgung vom 14. bis zum 17. Jahrhundert. Hexen werden angeklagt und verurteilt. Es sind Frauen, wie Johanna von OrlÚans, die verbrannt wurde oder Agnes Bernauer, die man ertrĂ€nkte. Es sind Frauen, die stark und tapfer sind, die ihre Meinung Ă€ußern, die helfen und heilen oder einfach auch nur anders aussehen. Es sind „verletzte Seelen“.

Die Hexenprozesse werden durch das intensive Spiel der Literaturgruppe lebendig.

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Unkonventionelles Ambiente.

Es wird ein Auszug aus dem „Hexenhammer“ vorgelesen, ein Werk, das zur Legitimation der Hexenverfolgung im Jahre 1487 veröffentlicht wurde. Das geht unter die Haut.

13 Frauen werden ermordet

Dann der Sprung ins vergangene Jahrhundert, in die Zeit des Nationalsozialismus. Angst, Obrigkeitsglaube fĂŒhrte zur Denunziation. Zwischen 1933 und 1945 wurden im GefĂ€ngnis Plötzensee 2.891 Todesurteile vollstreckt, darunter Mitgliedern der Roten Kapelle. Am 5. August 1943 werden 13 Frauen am Plötzensee in Berlin ermordet.

Die Literaturgruppe stellt sechs Kurzbiografien, unter anderem auch die der Heidelberger ReformpĂ€dagogin und WiderstandskĂ€mpferin Elisabeth von Thadden, vor. Es sind Frauen aus dem Widerstand, es sind starke Frauen. Es sind „verletzte Seelen“.

Es dauert noch an

Die Zeit rĂŒckt immer nĂ€her, Hexenverfolgungen zwischen 1970 und 2010. Eindringlich werden Nachrichten aus Asien, Afrika und SĂŒdamerika vorgetragen. Tod, Krankheit, schlechtes Wetter und schon wird die Hexe ausgemacht. Die Verfolgung macht auch vor Kindern keinen Halt. Es ist die Hexenverfolgung der Gegenwart.

Die letzte Station der Zeitreise ist das Jahr 2050, die Protagonistinnen spielen eine Szene aus dem TheaterstĂŒck „Corpus Delicti“ von Juli Zeh.

Die Zuschauer werden mitgenommen in eine Gerichtsverhandlung gegen Mia Holl wegen methodenfeindlicher Umtriebe.

Der Staat kontrolliert das Individuum. Mia Holl hat sich schuldig gemacht, sie hat ihren Bruder geliebt, ihren Verstand gebraucht und sich versucht unabhÀngig zu machen. Sie hat sich den Kontrollsystemen der Gesellschaft verweigert.

Und es geht weiter?

Mia Holl wird als schuldig verurteilt. Sie soll eingefroren werden. Sie ist eine starke Frau und eine „verletzte Seele“.

Mit großer IntensivitĂ€t spielen die Darstellerinnen ihre Rollen, eindringlich verkörpern sie die Frauengestalten. Es ist großes Theater, was hier auf dem Heddesheimer Dorplatz geboten wird.

Großartig sind auch die MusikstĂŒcke, die die einzelnen Zeitabschnitte verbinden. Die Acapellagruppe mit den SĂ€ngerinnen Aylin Can, Sophie Grossmann, Rita Rössling, Eva Martin- Schneider zeigt eine beeindruckende Leistung.

„Isabella“ von Corvus Corax und das Chorlied „Tourdion“ (französisches Sauflied von Pierre Attaingnant von 1530) umrahmen die Hexenverfolgung vom 14, bis 17. Jahrhundert. Das „BĂŒrgerlied“ von Max Reger, das 1848 zur Revolution geschrieben wurde, fĂŒhrt zu der Zeit des Nationalsozialismus.

SpĂ€testens mit dem jiddischen Lied „Doss Kelbl“ von Shalom Secunda (1940) gelingt es den SĂ€ngerinnen das Publikum völlig zu begeistern.

Mit der tschechische Volksweise „Dobra noc“ liefert der Chor noch einen fantastischen Abschluss.

Die Protagonistinnen bekommen frenetischen Applaus und beweisen einmal mehr, dass die Literaturgruppe um Eva Martin-Schneider auf hohem Niveau und unkonventionell arbeitet.

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„Unter BademĂ€nteln“ – Lellebollem proben fĂŒr neues StĂŒck

Guten Tag!

Heddesheim, 19. April 2010. Das Heddesheimer Mundart-Theater „Lellebollem“ startet bald mit den Proben fĂŒr ihr neues StĂŒck „Unter BademĂ€nteln – eine Posse in PlĂŒschpantoffeln“. Auf der Mitgliederversammlung am 15. April 2010 wurden der Vorstand neu gewĂ€hlt und Bilanz gezogen: Die Theatersaison 2009/10 lief sehr gut.

Von Horst Pölitz

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Mitgliederversammlung der Mundart-Theater-Vereins Lellebollem. Bild: heddesheimblog/pöl

Soviel steht fest: Die vergangene Saison war fĂŒr die Lellebollem wieder eine erfolgreiche. Alle Veranstaltungen waren mehr oder weniger ausverkauft.

Erfolgreiche Theatersaison.

Der Kassenstand betrug zum Jahresende 2009 knapp 19.000 Euro – allein die TheaterauffĂŒhrungen im Herbst 2009 brachten rund 12.400 Euro an Einnahmen. Aber auch höhere Ausgaben in Höhe von 1.840 Euro, da zum erten Mal drahtlose Mikrofon zum Einsatz kamen, die gemietet worden waren.

Der Mitgliederstand 2009 ist der von 2008: 61 – davon rund 20 aktive Mitglieder.

Die Vorstandswahl bestĂ€tigte Heinz-Dieter Meinl als 2. Vorsitzenden. Steffi Fleck ist weiterhin SchriftfĂŒhrerin und Pressewart. Neu im Vorstand sind Bernd Meinl und Monika Meinl, die als Beisitzer auf Birgit Seitz und Sabrina Schwarz folgen.

Kassenwart nicht besetzt.

BestĂ€tigt wurden Sabine Somogyi und Torsten Schwarz als KassenprĂŒfer. Das Amt des Kassenwarts blieb unbesetzt, da Rosi Spilger aus privaten GrĂŒnden das Amt nicht fortfĂŒhren kann und sich wĂ€hrend der Mitgliederversammlung niemand zur Wahl stellte. Anfang Juni soll deshalb eine außerordentliche Versammlung zur Wahl des Kassenwarts einberufen werden. Bis dahin fĂŒhrt der Vorstand kommissarisch die Kasse.

Die Saison entspricht nicht dem Kalenderjahr, sondern beginnt im Herbst und endet im FrĂŒhjahr im MĂ€rz. Das bedeutet fĂŒr die Schauspieler und Aktiven der Lellebollem aber keine halbjĂ€hrige Pause – von April bis September 2009 wurde das StĂŒck „KurzschlĂŒsse“ von Frank Ziegler unter der Regie von BĂ€rbel SchĂ€tzle geprobt und einstudiert.

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(von links) Heinz Fleck (1. Vorsitzender), Monika Meinl (BeirĂ€tin), Sabine Samogyi (KassenprĂŒferin), Bernd Meinl (Beisitzer), Torsten Schwarz (KassenprĂŒfer), vorne: Steffi Fleck (SchriffĂŒhrerin), Heinz-Dieter Meinl (2. Vorsitzender). Bild: heddesheimblog/pöl

In KĂŒrze beginnen die Proben fĂŒr das neue StĂŒck „Unter BademĂ€nteln – eine Posse in PlĂŒschpantoffeln“ – eine Komödie in drei Akten von Vera Witteock, die im Wellness-Hotel „Rosa RĂŒssel“ spielt. Regie fĂŒhrt wieder BĂ€rbel SchĂ€tzle.

VerÀnderungen.

Organisatorisch Ă€nderten die Lellebollem ihren Namen und strichen die Zusatzbezeichnung „Interessengemeinschaft“. Dies gilt seit dem 19. Mai 2009 mit dem Eintrag einer SatzungsĂ€nderung im Vereinsregister des Amtsgerichts Weinheim.

Ebenfalls neu war Anfang August die erste Ausgabe der Vereinszeitschrift „Vorhang auf“.

Am 17. September 2009 gab es eine außerordentliche Mitgliederversammlung, die eine SatzungĂ€nderung bezĂŒglich Spenden an andere Vereine beschloss. Diese SĂ€tzungsĂ€nderung war notwendig geworden, da der Verein sonst seine GemeinnĂŒtzigkeit verloren hĂ€tte. Diese Änderung wurde am 3. November 2009 beim Amtsgericht vorgenommen.

Weil der Verein aber sehr gut gewirtschaftet und hohe Einnahmen hat, rechnet der Vorstand mit Steuernachzahlungen. Im vergangenen Jahr spendeten die „Lellebollem“ 500 Euro an das Waldpiraten-Camp der Kinderkrebshilfe.

Termine.

Der 1. Vorsitzende Heinz Fleck berichtete auf der Mitgliederversammlung ĂŒber die sonstigen AktivitĂ€ten des Vereins, beispielsweise AusflĂŒge und Feste. Fleck wurde bereits im vergangenen Jahr wiedergewĂ€hlt – die Wahl des 1. und 2. Vorsitzenden ist um ein Jahr zeitversetzt, „damit zur Wahl immer nur ein Vorstand neu gewĂ€hlt wird“, wie Fleck auf Anfrage sagte. Das diene der HandlungsfĂ€higkeit.

Die Theatertermine fĂŒr dieses Jahr stehen fest:

Sonntag, den 31.10.2019 BĂŒhnenaufbau
Freitag, den 05.11.2010 – Premiere des diesjĂ€hrigen StĂŒcken
Samstag, den 06.11.2010 – 2. AuffĂŒhrung
Sonntag, den 07.11.2010 – 3. AuffĂŒhrung
Montag, den 08.11.2010 – 4. AuffĂŒhrung
Dienstag, den 09.11.2010 – BĂŒhnenabbau

Ende September/Anfang Oktober beginnt der Kartenvorverkauf.

Link:
Weitere Termine unter Lellebollem e.V.

„KurzschlĂŒsse“ im BĂŒrgerhaus

Guten Tag!

Heddesheim, 08. MĂ€rz 2010. Der Vorverkauf wiederholte den Erfolg: Nach drei ausverkauften AuffĂŒhrungen der „KurzschlĂŒsse“ im November 2009 gingen die Karten kurz drauf weg „wie geschnitten Brot“. Irre? Das kann man sagen: Im BĂŒrgerhaus raste am 06. MĂ€rz 2010 erneut der Irrsinn. Die „Lellebollem“ boten krachendes Boulevard-Theater – im Herbst gibt es ein neues StĂŒck.

Von Horst Pölitz

In einer Heddesheimer Familie geht es drunter und drĂŒber. Rudi Fath (Bernd Meinl) liegt mit Hildegard Roseblom (Birgit Seitz) im Bett. Das Problem: Die ist Kosmetikberaterin seiner Frau Adelheid.

ÃƓberraschend kommt Adelheid Fath (Ingrid Heim) von der Beerdigung ihres Onkels frĂŒher nach Hause. Statt Trauer bringt sie eine vermeintlich frohe Botschaft mit: Sie hat eine Erbschaft gemacht.

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Inszenierter Irrsinn: Lellebollem begeistern im BĂŒrgerhaus. Bild: privat

Doch kein GlĂŒck ohne Haken: Die Erbschaft ist an eine Bedingung geknĂŒpft. Das Erbe darf nur fĂŒr wohltĂ€tige Zwecke verwendet werden.

Was klingt besser als die Wirklichkeit? Man beschließt, das Haus in eine Irrenanstalt umzuwandeln. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf. Aus Frankreich reist die Erbtante Jaqueline ThessiĂ© (Sabine Somogyi) an.

Heilloses Durcheinander.

Tochter Beate Fath (Sabrina Schwarz) und ihr Vater werden, was sie sind: irre. Mama Fath spielt die Krankenpflegerin. Das Irre wird noch irrer, wenn Rudi anfĂ€ngt zu bellen und sein Freund Dieter (Hans-Dieter Meinl) Rudi spielt und seine Rolle mit Alkohol begießt.

Staubsaugervertreter Bodo MĂŒckenmacher (Heinz Fleck) sorgt zudem fĂŒr ein heilloses Durcheinander. Er ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Rocker Charly (Thomas Meinl) macht mit Tochter Beate Schluss und wendet sich Hildegard zu, die ihm Avancen macht.

Als Adelheid von dem Seitensprung ihres Mannes mit Hildegard erfÀhrt, will sie sich trennen. Durch eine geschickte Absprache zwischen Rudi und Rocker Charly besinnt sie sich.

Statt fĂŒr Ordnung sorgt der vom Staubsaugervertreter zu „Hilfe“ gerufene Polizist (Roland Maier) fĂŒr weitere Unordnung.

KlinikwĂ€rter (Christian Meinl) holt schließlich die „Erbtante“ Jaqueline mit den Worten ab: „Schon wieder die reiche Erbtante gepielt.“ Dann geht das Licht aus. Der Irrsinn ist zu Ende.

Das Publikum ist begeistert – denn der Ausflug in den Irrsinn der „KurzschlĂŒsse“ ist eine rasand-gestrickte Komödie mit allem, was man braucht, um sich auf die Schenkel zu klopfen und gut unterhalten zu lassen.

„KurzschlĂŒsse“, eine Komödie in drei Akten von Frank Ziegler wird seit langem in vielen Theatern mit großem Erfolg aufgefĂŒhrt – dank der Theatergruppe „Lellebollem“ auch in Heddesheim.

Wer denkt, dass mit dem Fall des Vorhangs auch Schluss ist, irrt erneut: „Im April beginnen die Proben fĂŒr unser neues StĂŒck im November“, sagte Stephanie Fleck dem heddesheimblog. Und: „Wir brauchen dringend einen Probenraum.“

Drei BĂŒhnendebĂŒts.

Ihr BĂŒhnendebĂŒt gaben mit diesem StĂŒck gleich drei Darsteller, nĂ€mlich Sabine Somogyi als Tante „Jacqueline ThessiĂ©“ aus Frankreich, Roland Maier als „Polizist“ und Christian Meinl als „KlinikwĂ€rter“. Ähnlichkeiten mit „echten“ Heddesheimern… gibt es natĂŒrlich keine.

Sabine Somogyi stammt aus Bayern und ist vor einiger Zeit nach Heddesheim gezogen. Da sie schon Theater gespielt hat, suchte und fand sie hier bei den „Lellebollem“ wieder eine BĂŒhne fĂŒr ihre Theaterleidenschaft.

Roland Maier, der schon seit Jahren als BĂŒhnenmaler und BĂŒhnenbildner bei den „Lellebollem“ dabei ist, spielte den „Polizisten Wachtmeister HĂ€berle“. Nun hatte der Schwabe zum ersten Mal selbst einen Auftritt auf einer BĂŒhne, die er selbst gestaltet hat.

Christian Meinl trat als KlinikwĂ€rter auf, der die Erbtante wieder in ihr heimatliches Domizil, eine psychiatrische Klinik in Frankreich, zurĂŒckbrachte. FĂŒr ihn war es fast ein Familientreffen – denn auch sein Vater und zwei seiner Onkel standen mit auf der BĂŒhne.

Regie fĂŒhrte BĂ€rbel SchĂ€tzle, Erika GĂŒrtler soufflierte. Das nĂ€chste StĂŒck ist noch nicht gefunden, aber die Termine fĂŒr die TheaterauffĂŒhrungen 2010 stehen bereits fest: Premiere ist am 5. November 2010. Weitere AuffĂŒhrungen gibt es am 6. November, 7. November und 8. November 2010.

Link: „Lellebollem“

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