Sonntag, 21. Oktober 2018

Bens WM-Kolumne: Gelungener Abschluss!

Guten Tag!

Heddesheim, 11. Juli 2010. Wieder hatte das Orakel Recht. Am Samstagabend, den 10. Juli 2010 bestritt die deutsche Nationalmannschaft ihr letztes WM-Spiel 2010. Der 3:2-Erfolg gegen Uruguay ist ein schöner Erfolg.

Von Benedikt Siegfanz

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

Trotz vieler Änderungen in der Mannschaftsaufstellung hat es unser Team geschafft, eine gute Leistung zum Abschluss des Turniers zu zeigen und den dritten Platz zu erkĂ€mpfen.

Jetzt sind wir Dritter, wer hÀtte daran vor dem Turnier geglaubt, letztendlich wÀre aber doch vielleicht mehr drin gewesen und man hÀtte uns gerne heute Abend in Soccer- City spielen sehen.

Gestern Abend liefen unsere Jungs trotz der EnttĂ€uschung nach dem Halbfinale motiviert, engagiert und kĂ€mpfend auf. Schon in den Anfangsminuten demonstrierte die Elf von Joachim Löw ihre TorgefĂ€hrlichkeit. In der 10. Minute köpft Arne Friedrich nach Ecke von Mesut Özil den Ball an die Latte und erzielt fast sein zweites WM-Tor.

Neun Minuten spĂ€ter aber dann die Erlösung fĂŒr die deutschen Fans. Ein starker Ball aus 25 Metern von Bastian Schweinsteiger, lĂ€sst Fernando Muslera, den uruguayanische Keeper, nur abklatschen. MĂŒller tĂŒtet ein. Nun begann der wirkliche Kampf, das Spiel wurde schneller und es hĂ€uften sich die Chancen auf beiden Seiten.

Auch Uruguay drĂ€ngte auf ein Tor und belohnte sich schließlich, nach Fehler Schweinsteigers, mit dem Anschlusstreffer. Edinson Cavani versenkt den Ball in der 28. Minute im Tor, Butt ist ohne Chance. Kurz vor dem Halbzeitpfiff schreit Deutschland noch einmal auf, die Urus hĂ€tten durch einen Schuss von Luis Suarez in FĂŒhrung gehen können. Doch er verzog.

Viele Torchancen auf beiden Seiten, nur am Anfang war Deutschland ĂŒberlegen, so ging es in die Kabinen. Bereits in der sechsten Minute nach Wiederanpfiff rappelte es erneut in Butts Kiste. Diego Forlan mit einem wunderschönen Aufsetzer. Nun hieß es kĂ€mpfen, damit man sich nicht alles kaputt machte.

Schafft es die junge Mannschaft noch einmal mental das Ruder rumzureißen? Die Antwort folgte in der 56. Minute. Ganz starke, prĂ€zise Flanke von Jerome Boateng lĂ€sst den Keeper der Urus straucheln und Marcell Jansen ist mit Köpfchen zur Stelle.

Man merkte die Verschworenheit der beiden Teamkameraden des HSV. Langsam verließen die Jungs auch die KrĂ€fte, was sich die beiden Mannschaften aber kaum anmerken ließen. So blieb das Spiel auf hohem Niveau, schnelles Tempo bestimmte weiterhin das Match.

82. Minute. Özil an der Eckfahne. Großes GetĂŒmmel vor Muslera, Sami Khedira bewahrt die Nerven und macht`s mit Köpfchen. Der Ball ist drin, wieder sieht der Uru-Keeper nicht gut aus. Deutschland wieder in Partylaune, was letztendlich aber doch noch hĂ€tte schief gehen können.

Der beste Blau-Weiße auf dem Platz, Forlan, trifft in der 90. Minute, nach einem sehr schönen Freistoß, nur die Latte. Das letzte AufbĂ€umen der SĂŒdamerikaner kam zu spĂ€t. Genau um 22:19 Uhr wird das Spiel von dem unauffĂ€lligen, souverĂ€nen Schiedsrichter Benito Archundia beendet. Deutschland ist Dritter!

Das ist gelungener Abschluss und eine insgesamt hervorragend gespielte WM, wobei auch mir beim Schreiben noch die Niederlage gegen Spanien in den Knochen sitzt.

NatĂŒrlich hĂ€tte man gerne gegen Oranje gespielt, aber auch auf diesen Platz können wir wirklich stolz sein. Schade, dass die junge Mannschaft das anders sieht und sich bei den Fans in Berlin nicht mit einem Besuch bedanken will.

Denn eins ist ganz sicher. Deutschland hat gefeiert, die Fans haben gefiebert, das Team hat gekĂ€mpft. Eine nahezu perfekt gespielte WM, einer zuvor hĂ€ufig kritisierten Mannschaft. Wenn das Wörtchen wenn nicht wĂ€reñ€© Aber so bleibt uns die Hoffnung auf den Titel in Brasilien. 54, 74, 90, 2014!

In diesem Sinne möchte auch ich mich von allen Lesern verabschieden und mich fĂŒr ihr Interesse bedanken. Ich hoffe das Lesen hat Spaß gemacht, mir das Schreiben auf jeden Fall.

Alle Spielberichte finden Sie hier: Bens WM-Kolumne

Zur Person:
Benedikt Siegfanz (14) spielt Fußball, seit er laufen kann. Mit sechs Jahren ist er zur Heddesheimer Fortuna gekommen und hat dort bis 2008 gekickt, zuletzt in der D-Jugend. Dann ist er zum FV O3 Ladenburg gewechselt und spielt jetzt in der B-Jugend als Libero.
Er liebt Fußball, manchmal leidet er ihn, insgesamt lebt er ihn. Der Traumberuf des Gymnasiasten ist Sportjournalist.
FĂŒr uns berichtet er ĂŒber alle deutschen Spiele der WM in SĂŒdafrika.

Bens WM-Kolumne: Reißt euch zusammen!

Guten Tag!

Heddesheim, 09. Juli 2010. Nach der enttĂ€uschenden Niederlage gegen Spanien ist nun die große Frage, ob es unserer jungen Elf gelingen wird, sich fĂŒr das Spiel gegen Uruguay neu zu motivieren, aufzurichten und nach vorne zu blicken.

Von Benedikt Siegfanz

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

Jetzt muss es das Ziel sein, wieder so viel Teamgeist und Spielfreude zu zeigen, dass es auch was wird mit dem dritten Platz. Aber vielleicht ist der jungen Mannschaft nun auch ohne Druck des vierten Sterns die QualitĂ€t des deutschen Spiels wieder anzumerken. Denn dass wir Fußball spielen können, haben wir in dieser WM mehrfach bewiesen.

Außerdem ist unser Star Thomas MĂŒller wieder mit von der Partie und nach dem Frust der Sperrung im Halbfinale hoch motiviert. Soll er doch wahrscheinlich zum besten Nachwuchsmann der WM 2010 ernannt werden. Das mĂŒsste uns doch gelingen, auf Jungs, bei allem Frust, auch ein dritter Platz ist ein „Treppchenplatz“, auch wenn eigentlich noch mehr drin gewesen wĂ€reñ€©

Aber auch Uruguay ĂŒberraschte positiv bei der WM bisher mit seiner Leistung, nicht zuletzt gegen Holland. Wie sehr hat sich dieses Land gegen den großen TitelanwĂ€rter aufgelehnt und gekĂ€mpft. Allein schon unter den besten vier zu sein ist fĂŒr die SĂŒdamerikaner eine Sensation und eine ErfĂŒllung, seit 40 Jahren mal wieder.

Auch deswegen werden die Blau-Weißen heiß sein, noch unsere Elf zu schlagen und endlich auf dem dritten Platz zu landen. Uruguay hat ein sehr starkes Sturmduo, mit Diego Forlan und Luis Suarez, vor den in jedem Fall Vorsicht geboten ist. Der Trainer Oscar Tabarez ist jetzt schon stolz auf seine Elf und freut sich auf das Duell.

Schiedsrichter der Partie ist der Mexikaner Benito Archundia, der in dieser WM schon die Partien Italien- Paraguay und Portugal- Brasilien pfeifen durfte. Der Ball rollt ab 20:30 in Port Elizabeth, im Nelson-Mandela-Bay Stadion, in dem die Schwarz-Rot-Goldenen ĂŒbrigens 0:1 gegen Serbien verloren. Also zeigt uns Jungs, dass ihr es auch besser könnt!

Auch wenn kaum einer Lust auf ein Spiel um Platz 3 aufbringen konnte, mĂŒsst ihr euch jetzt zusammenreißen. Dann klappt das auf jeden Fall.

Der letzte Kampf dieser Weltmeisterschaft muss zu Ende gekĂ€mpft werden und das hoffentlich in einer fairen, spannenden Partie, natĂŒrlich mit einem Sieg der Deutschen!

Zur Person:
Benedikt Siegfanz (14) spielt Fußball, seit er laufen kann. Mit sechs Jahren ist er zur Heddesheimer Fortuna gekommen und hat dort bis 2008 gekickt, zuletzt in der D-Jugend. Dann ist er zum FV O3 Ladenburg gewechselt und spielt jetzt in der B-Jugend als Libero.
Er liebt Fußball, manchmal leidet er ihn, insgesamt lebt er ihn. Der Traumberuf des Gymnasiasten ist Sportjournalist.
FĂŒr uns berichtet er ĂŒber alle deutschen Spiele der WM in SĂŒdafrika.

Bens WM-Kolumne: Und das Orakel hatte doch Recht!

Guten Tag!

Heddesheim, 08. Juli 2010. Wie gerne hÀtten wir daran geglaubt, dass sich das Krakenorakel bei seiner Vorhersage getÀuscht hat. Aber die Krake hatte Recht. Spanien hat gewonnen! Und das verdient. Sie waren einfach die Besseren!

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WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz ist enttÀuscht vom Spiel gegen Spanien. Bild: local4u

Von Anfang an lief unsere Elf den Spaniern hinterher, unsere Jungs reagierten nur, sie agierten nicht.

Die auffallend verunsicherte und zögerliche deutsche Hintermannschaft ließ den Spaniern hĂ€ufig Vortritt und Freiraum. Vor allem Phillip Lahm und Bastian Schweinsteiger waren zu Ă€ngstlich und ließen ihr Können der vorhergehenden Spiele deutlich vermissen.

ÃƓberhaupt fehlte der gesamten Mannschaft Ideenreichtum, Spritzigkeit, Leichtigkeit und das nötige GlĂŒck, um in einem WM-Halbfinale zu bestehen. Ob es nun daran lag, dass MĂŒller gesperrt war und Trochowski auf diese Mannschaft noch nicht so eingeschworen war, oder an anderen Faktoren, bleibt offen.

Schade fĂŒr den deutschen Fußball, denn bisher haben in diesem Turnier unsere Jungs wirklich ĂŒberzeugt und nun geht es wieder nur in das kleine Finale. Die Spanier dominierten von Anfang an, kombinierten einfach besser und waren immer einen Schritt voraus. So kam es schließlich zu dem einzigen Tor dieser Partie.

Die Erlösung fĂŒr die zuvor immer mehr aufbrausenden SĂŒdlĂ€nder kam in der 73. Minute. Nach einer Ecke, perfekt hereingezogen durch Xavi, landete der Ball direkt auf dem Kopf von Abwehroldie Carles Puyol, Neuer war ohne Chance.

Auch Marcell Jansen und Toni Kroos brachten am vergangenen Abend keine Freudenminuten. Wir waren nicht kompakt genug, sind nicht, wie zuvor so oft gelobt, als Einheit aufgetreten.

Auch lag unser Fehler darin, dass wir von Anfang an zu viel Respekt vor unserem Gegner hatten, obwohl dieser selbst auch einige Schwierigkeiten hatte an alte Leistungen von 2008 anzuknĂŒpfen. Spanien spielte besser als Deutschland, aber nicht auf dem Niveau eines Weltmeisterfinalisten.

Damit wĂ€re der Traum vom 4. Stern nun geplatzt, aber man soll nicht nur meckern, viele große, andere Mannschaften mussten lĂ€ngst nach Hause gehen und wir haben das kleine Finale ja noch vor uns.

Es ist jedoch kein Leichtes zu verstehen, wie eine junge, euphorische Mannschaft innerhalb weniger Tagen so unterschiedlich auftreten kann und sich das große Ziel damit verbaut.

Lobenswert war das Auftreten des ruhigen Schiedsrichters aus Ungarn, der mit viel Ruhe und Gelassenheit, ohne nennenswerten Fehler die Partie voll im Griff hatte.

Schade Jungs, wir haben so mit euch gefiebert!

Auf geht’s – der dritte Platz fĂŒhrt auch aufs Treppchen.

Bens WM-Kolumne: Freude aufs Halbfinale!

Guten Tag!

Heddesheim, 07. Juli 2010. Geht es nach unserem Kommentator Ben sind wir schon im Finale – er weiß zwar um die Weltklasse-Spieler der Spanier, ist aber von deren bisherigen Auftritten enttĂ€uscht. Doch auch, wenn die Spanier plötzlich stark spielen sollten, ist Ben ĂŒberzeugt, dass wir die deutsche Mannschaft im Finale sehen werden.

Von Benedikt Siegfanz

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

Man denke zurĂŒck. Sonntag, der 13. Juni 2010: Deutschland schlĂ€gt Australien 4:0 in Durban, wĂ€hrend die Spanier im selben Stadion ihr erstes Spiel gegen die Schweiz wenige Tage darauf 1:0 verlieren. Was fĂŒr ein Omen! Denn wo wird morgen gespielt? In Durban natĂŒrlich. Die spanische Mannschaft quĂ€lte sich bisher eher von Spiel zu Spiel. Topstars wie Torres spielten so schlecht, dass man ĂŒberlegt sie gegen Deutschland auf der Bank zu lassen.

Aber es gibt auch andere ÃƓberlegungen. Nach dem Tagesspiegel zur Fußball-WM nĂ€mlich kann man berechnen, dass jede Mannschaft mit den besten Einzelspielern die höchste Siegeschance hat. Dies wird aus dem Marktwert einer Mannschaft bestimmt.

So kicken bei den Spaniern vier Profis, die zu den zehn teuersten Spielern der Welt gehören. Dazu gehören Xavi (Xavier HernÃ¥ndez i Creus), Andres Iniesta, Fernando Torres und Cesc Fabregas.

Aber laut dieser Berechnung hĂ€tten einige andere Mannschaften wohl auch noch nicht nach Hause fahren mĂŒssen. Meiner Meinung nach kann der Marktwert alleine aber nicht eine WM gewinnen.

Das beste Beispiel: unsere Jungs. Teamgeist und WillensstÀrke beherrscht die deutsche Mannschaft perfekt und verzaubert ihr eigenes Land. Denn Geld kann Leistung nicht immer erzwingen und schon gar nicht Zusammenhalt schaffen.

Obwohl Spanien im Mittelfeld mit dem spanischen Trio perfekt besetzt ist, haben auch diese KĂŒnstler bisher die Welt nicht wirklich begeistert. Spanien ist keine zu unterschĂ€tzende Fußballmacht, was man nicht zuletzt im Finale der EM 2008 hart hinnehmen musste.

An diese Leistung mĂŒssten die Spanier aber erst einmal wieder anknĂŒpfen, um uns wirklich gefĂ€hrlich zu werden. Auf unserer Seite kommt erschwerend hinzu, dass unser „Wunderkind“ Thomas MĂŒller gelbgesperrt passen muss. Heiße Kandidaten fĂŒr MĂŒllers Posten sind Piotr Trochowski, der HSV-Mittelfeldmann, oder Toni Kroos, von Bayer 04 Leverkusen. Nun ist es an Löw, die beste Lösung zu finden und das Loch bestmöglich zu stopfen.

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Außer dem Ausfall MĂŒllers hat unsere Mannschaft keine EinschrĂ€nkungen und sollte wie gegen Argentinien wieder schnellst möglich einen eigenen Treffer landen.

Wenn unserem Team gelingt wieder so schnell und stark das Spiel zu dominieren, dann haben wir auch gegen diese bestbezahltesten Spieler eine gute Chance. Und mit einer in sich schlĂŒssigen Mannschaftsleistung sowieso, welche wir ja bisher abrufen konnten.

Gepfiffen wird die Partie von Viktor Kassai, dem 34-jĂ€hrigen Ungar, der fĂŒr seine ruhige Art auf dem Platz bekannt ist und seit 2007 auch Spiele in der Champions-League pfeift.

FĂŒr die Spanier wĂŒrde ich mir wĂŒnschen, dass wir, nicht wie gegen Argentinien, ihren Trainer, Vincente del Bosque, so demĂŒtigen, dass er direkt seinen RĂŒcktritt verkĂŒndet.

Also auf Jungs, enttÀuscht uns nicht!

Jetzt wollen wir auch ins Finale!

Zur Person:
Benedikt Siegfanz (14) spielt Fußball, seit er laufen kann. Mit sechs Jahren ist er zur Heddesheimer Fortuna gekommen und hat dort bis 2008 gekickt, zuletzt in der D-Jugend. Dann ist er zum FV O3 Ladenburg gewechselt und spielt jetzt in der B-Jugend als Libero.
Er liebt Fußball, manchmal leidet er ihn, insgesamt lebt er ihn. Der Traumberuf des Gymnasiasten ist Sportjournalist.
FĂŒr uns berichtet er ĂŒber alle deutschen Spiele der WM in SĂŒdafrika.

Bens WM-Kolumne: DĂ©jà vu? Deutschland – Argentinien

Guten Tag!

Heddesheim, 03. Juli 2010. Argentinien wird schwer – meint unser Kommentator Ben. Er plĂ€diert dafĂŒr, die bisherige Taktik beizubehalten und den Fußball zu spielen, der die deutsche Mannschaft bisher weitergebracht hat. Mal schauen, ob es heute einen ebensolchen Krimi gibt wie zwischen Ghana und Uruguay.

Von Benedikt Siegfanz

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

Schon vor der Neuauflage des Viertelfinales von 2006 Deutschland gegen Argentinien geht es heiß her.

Die Stimmung ist angeheizt und emotionsgeladen. Immer wieder wird an die unschönen Szenen nach dem Elfmeterkrimi vor vier Jahren erinnert. Aber mit viel Selbstvertrauen und Siegeswillen gehen unsere Jungs in die Partie am Samstag um 16:00 Uhr in Kapstadt, dem Green-Point-Stadion. Ein Neubau, der 68.000 Zuschauern Platz bietet und sehr glanzvoll ist.

Bis auf Cacau kann Joachim Löw aus dem Vollen schöpfen und seine Wunsch-Elf gegen die SĂŒdamerikaner auflaufen lassen. Unser Bundestrainer warnt aber im Vorfeld vor unnötigen Fehlern und zu viel Ballverlusten, die eine Mannschaft wie Argentinien sofort zum eigenen Vorteil nutzen wĂŒrde.

Argentinien spielt sicher stĂ€rker als noch vor vier Jahren, bisher haben sie all ihre Partien gewonnen, aber sie sind nicht unschlagbar. Besonders in Acht nehmen sollte sich unsere Abwehr allerdings vor Gonzalo Higuain, der mit vier Treffern unter anderem die TorschĂŒtzenliste der WM anfĂŒhrt.

Ohne eine starke Qualifikation hat das Team unter Diego Maradona es trotzdem geschafft, sich zu etablieren und von einigen als Favorit fĂŒr den WM-Titel gehandelt zu werden.

Nur im starken Zusammenhalt wird es der deutschen Elf gelingen, Superstars, wie Carlos Tevez, Angel Di Maria oder Lionel Messi zu stoppen.

Wenn es unserer Mannschaft aber gelingt, den Argentiniern das deutsche Spiel aufzuzwingen, wird es klappen mit dem Halbfinale, also los!

Gepfiffen wird diese heißumkĂ€mpfte Partie von Rawschan Irmatow, einem 32-jĂ€hrigen Usbeken, der vor der WM noch keinen großen Namen hatte, bisher jedoch alle Spiele souverĂ€n geleitet und sich so Respekt verschafft hat. Zum Beispiel das Eröffnungsspiel SĂŒdafrika gegen Mexiko.

Keinerlei Auskunft wurde bisher ĂŒber die Aufstellung unseres Teams veröffentlicht, große VerĂ€nderungen, sind aber auch nicht zu erwarten. Bisher ging es ja mit der gewohnten Taktik gut, gegen Superstars aber auch?

Wir werden es sehen. Manche sagen, wir schaffen es, manche nicht. Die Meinungen sind geteilt.

Die Unsicherheit ĂŒber den Ausgang des Spiels ist sicher groß, der Glaube an unsere Jungs aber ungebrochen. So wĂŒnsche auch ich ein starkes Spiel und natĂŒrlich einen Sieg.

Zur Person:
Benedikt Siegfanz (14) spielt Fußball, seit er laufen kann. Mit sechs Jahren ist er zur Heddesheimer Fortuna gekommen und hat dort bis 2008 gekickt, zuletzt in der D-Jugend. Dann ist er zum FV O3 Ladenburg gewechselt und spielt jetzt in der B-Jugend als Libero.
Er liebt Fußball, manchmal leidet er ihn, insgesamt lebt er ihn. Der Traumberuf des Gymnasiasten ist Sportjournalist.
FĂŒr uns berichtet er ĂŒber alle deutschen Spiele der WM in SĂŒdafrika.

Bens WM-Kolumne: … Und am Ende gewinnen immer die Deutschen…

Guten Tag!

Heddesheim, 28. Juni 2010. Es gleicht sich alles wieder aus – die EnglĂ€nder haben ein tatsĂ€chliches Tor nicht gewertet bekommen, 1966 in Wembley war das anders. Fest steht: 4:1 haben wir die EnglĂ€nder nach hause geschickt. Unser Kolumnist Benedikt Siegfanz ist zuversichtlich, dass diese deutsche Mannschaft auch die Argentinier packt.

Von Benedikt Siegfanz

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

Und wieder einmal bewahrheitet sich der bekannte Ausspruch Garry Linekers. Mit einem grandiosen 4:1 Sieg zogen unsere Jungs vor 40.510 Zuschauern im Free-State-Stadion von Bloemfontein ins Viertelfinale ein. Grandios aufgelaufen, gut kombiniert, selten aus der Ruhe geraten.

Diese Schlagwörter bringen es auf den Punkt. Aber auch die englische Mannschaft unter Fabio Capello spielte nicht unbedingt schlechten Fußball, trat aber nicht als Einheit auf und war in der Chancenausbeute den Deutschen um einiges unterlegen. Eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters und mehrere Alluminium- Treffer gaben England schließlich den „Knock- Out“.

Nach zögerlichem Spielbeginn auf beiden Seiten gelang es Miroslav Klose schließlich in der 20. Minute mit seinem Treffer die Löw-Elf in FĂŒhrung zu schießen. PrĂ€ziser Abstoß Neuer, Klose schĂŒttelt Upson ab und grĂ€tscht in den Ball. Tor aus 10 Metern. 1:0!

Bald darauf sollte das 2:0 folgen. Lukas Podolski lochte den Ball in der 32. Minute spektakulĂ€r aus einem spitzen Winkel ein, nach Vorlage von Thomas MĂŒller. Die darauffolgenden Minuten waren wohl die schwersten fĂŒr Deutschland in diesem Spiel.

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Erst der Treffer von Matt Upson in der 37. Minute, gefolgt von dem Tor von Frank Lampard, dass alle Fans an das Wembley-Tor von 1966 erinnerte – diesmal allerdings wurde der Treffer nicht gegeben. Damals wurde das Tor gewertet, obwohl es keins war. So gleicht sich eben alles wieder aus.

Auch der starke Freistoß von Lampard in der 52. Minute ließ die deutschen Fans zusammenzucken, nachdem der Ball von der Latte zurĂŒck ins Feld sprang. Aber all das konnte die deutschen Spieler nicht beeindrucken.

Kontinuierlich und hochkonzentriert setzten unsere Jungs in der 67. Minute das nĂ€chste Ausrufezeichen. Thomas MĂŒller, der herausragendste Spieler dieses Derbys, netzte den Ball nach einem Pass von Bastian Schweinsteiger gekonnt ein. Gott sei Dank hielt die Wade unseres `Schweinis` und war sicher Gold wert.

Nach diesem Tor war das Spiel endgĂŒltig in deutschen HĂ€nden. Nur drei Minuten spĂ€ter krönte MĂŒller sein perfektes Spiel, nach einem „Assist“ durch Mesut Özil und musste den Ball nur noch einschieben. Ja! Ein Aufschrei ging durch das Stadion und die Erleichterung war jedem im Team anzusehen.

Ein insgesamt sehr faires Spiel, indem lediglich zwei gelbe Karten an Arne Friedrich und Glen Johnson vergeben wurden. Bis auf wenige Ausrutscher war dieses Mal auch die deutsche Abwehr gut aufgestellt und mit Jerome Boateng der richtige Mann gefunden.

Bei den EnglĂ€ndern gab es wenige ĂŒberragende Akteure, wie z.B. Frank Lampard, letztendlich war die Mannschaftsleistung jedoch zu schwach, um diese starke, deutsche Mannschaft in die Knie zu zwingen. Ein verdienter und klarer Sieg. Nun sind wir im Viertelfinale gegen die Argentinier.

Warum sollten wir das nicht auch packen? Aber mehr darĂŒber beim nĂ€chsten Mal. Weiter so, ein Super-Spiel Jungs! So macht WM noch mehr Spaß!

Zur Person:
Benedikt Siegfanz (14) spielt Fußball, seit er laufen kann. Mit sechs Jahren ist er zur Heddesheimer Fortuna gekommen und hat dort bis 2008 gekickt, zuletzt in der D-Jugend. Dann ist er zum FV O3 Ladenburg gewechselt und spielt jetzt in der B-Jugend als Libero.
Er liebt Fußball, manchmal leidet er ihn, insgesamt lebt er ihn. Der Traumberuf des Gymnasiasten ist Sportjournalist.
FĂŒr uns berichtet er ĂŒber alle deutschen Spiele der WM in SĂŒdafrika.

Bens WM-Kolumne: Derbytime! Es ist soweit!

Guten Tag!

Heddesheim, 27. Juni 2010. Geht es nach unserem Kommentator Ben, ist das Achtelfinalspiel eine ausgemachte Sache: Wir werden gewinnen. Aber einfach wird es nicht.

Von Benedikt Siegfanz

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

Um 16:00 Uhr trifft die deutsche Mannschaft auf den Erzrivalen England.

Dieses Spiel wird von allen mit großer Spannung erwartet und ist fĂŒr Fußballdeutschland ein sehr wichtiges. Trotzdem gehen unsere Jungs im Vorfeld mit Freude an das erste große K.O.- Spiel dieser WM heran und sind bereit fĂŒr den Klassiker. Im Gegensatz zu den EnglĂ€ndern haben wir auch vor einem Elfmeterkrimi keine Bange, was fĂŒr eine junge Mannschaft nicht selbstverstĂ€ndlich ist. Aber wir sind außergewöhnlich gut drauf und schaffen das!

Vorrausichtlich wird Bundestrainer Joachim Löw wieder mit Miroslav Klose als einsame Spitze agieren und ansonsten der gewohnten Aufstellung vertrauen. Falls allerdings Bastian Schweinsteiger verletztungsbedingt wirklich ausfallen sollte, wird die Baustelle sicher noch einmal geöffnet. Möglicherweise könnte sich auf dieser Position Toni Kroos beweisen.

Auch die dritte Wahl auf der linken Abwehrseite, nach Holger Badstuber und dem verletzten Jerome Boateng, wird im Spiel gegen England wahrscheinlich von Anfang an spielen. Der Hamburger Marcell Jansen. Im 32. Prestigeduell Deutschland Vs. England werden die Emotionen sicher nicht zu wĂŒnschen ĂŒbrig lassen und die ganze Partie spannende 90. Minuten umfassen.

Gespielt wird im Free-State-Stadion in Bloemfontein, das 48.000 Zuschauer fasst und durch seine Kompaktheit AtmosphÀre verspricht. Aber bei aller Euphorie sollen unsere Gegner nicht unerwÀhnt bleiben.

Respekt löst mit Sichherheit der Name Wayne Rooney aus, der in dieser WM zwar bisher torlos blieb, aber immer wieder fĂŒr ÃƓberraschungen sorgen kann. Damit das aber nicht passieren kann, gibt es ja immer noch unsere beiden Innenverteidiger Arne Friedrich und Per Mertesacker. Letzterer muss allerdings seine Leistung besser abrufen als gegen Ghana, dann sehe ich in dem Duell keine Gefahr.

Trotzdem mĂŒssen unsere Jungs auf die erfahrenen Spieler mit individueller Klasse aus England aufpassen. Dabei meine ich z.B. Englands KapitĂ€n Steven Gerrard aus dem Mittelfeld oder den erfahrenen John Terry aus der Verteidigung. AuffĂ€llig ist bei der `Inselmannschaft`, dass ihre Spieler alle ihr Geld auch im eigenen Land verdienen und sich daher sicherlich perfekt aus der Liga kennen.

Auch der Trainer, Fabio Capello, ist kein Fremder, da er vor der englischen Natinalmannschaft große Klubs wie A.C. Mailand, Real Madrid oder A.S. Rom trainierte. Der gebĂŒrtige Italiener war auch schon als Nationalspieler tĂ€tig und hat daher im internationalen GeschĂ€ft einige Erfahrung sammeln können.

Sicher wird England, trotz ihrer bisher nicht perfekten Leistung, kein leichter Gegner sein, wenn unsere Jungs aber so euphorisch und zuversichtlich auftreten können, wie sie es im Vorfeld tun, sehe ich grĂŒnes Licht fĂŒrs Viertelfinale.

Auch die Statistik der letzten WM-Spiele spricht fĂŒr uns, was sicher allen den RĂŒcken stĂ€rkt. Gepfiffen wird das Spiel von Jorge Larrionda, der sich bekannterweise nicht scheut seine Pfeife zu nutzen.

Aber machen wir uns keine Gedanken, erinnern wir uns einfach an den bekannten Spruch von Gary Lineker: „Fußball ist ein Spiel, bei dem 22 Spieler 90. Minuten hinter dem Ball herjagen und am Ende gewinnen immer die Deutschen.“

In diesem Sinne!

Zur Person:
Benedikt Siegfanz (14) spielt Fußball, seit er laufen kann. Mit sechs Jahren ist er zur Heddesheimer Fortuna gekommen und hat dort bis 2008 gekickt, zuletzt in der D-Jugend. Dann ist er zum FV O3 Ladenburg gewechselt und spielt jetzt in der B-Jugend als Libero.
Er liebt Fußball, manchmal leidet er ihn, insgesamt lebt er ihn. Der Traumberuf des Gymnasiasten ist Sportjournalist.
FĂŒr uns berichtet er ĂŒber alle deutschen Spiele der WM in SĂŒdafrika.

Bens WM-Kolumne: Gewonnen aber nicht geglÀnzt!

Guten Tag!

Heddesheim, 24. Juni 2010. Das 1:0 gegen Ghana war verdient, aber auch glĂŒcklich, meint unser WM-Kolumnist Ben. Ganz nĂŒchtern betrachtet, hat ihn das Spiel nicht vom Hocker gerissen – dafĂŒr muss die deutsche Mannschaft besser werden. Nicht in der Verteidigung – die hat gut gearbeitet.

Von Benedikt Siegfanz

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

So leicht wie einige Fans der deutschen Nationalmannschaft sich den Sieg gegen Ghana vorgestellt hatten, ist es dann doch nicht gewesen. Mit Ghana man ein fast ebenbĂŒrtiges Team in „Soccer City“ aufs Feld und spielte ĂŒber weite Strecken gut mit. FĂŒr einen Sieg reichte es nicht, dennoch fĂŒr das Weiterkommen.

Nach einem schweren Start gelang es dem jungen Team aus Deutschland nur mit großer Anstrengung ins eigene Spiel zu finden, Torchancen herauszuspielen und schließlich den erlösenden Treffer zu landen. Nachdem Mesut Özil in der ersten Halbzeit eine riesen Torchance vergeben hatte, zweifelten die ersten schon an dem Einsatz des Deutsch-TĂŒrken und generell an dem Sieg unserer Mannschaft. Das Spiel fand Großteils im Mittelfeld statt und brachte auf beiden Seiten kaum nennenswerte Torchancen.

So war die Stimmung in der Halbzeitpause eher angespannt als befreit und man wartete auf neue taktische Maßnahmen von Joachim Löw. In der 60. Minute schließlich lockerte sich der Druck etwas, als der 21 Jahre junge Mesut Özil mit einem Distanzschuss aus 18 Metern einnetzte. Trotzdem erspielten sich die Ghanesen auch danach noch einige weitere Torchancen, die nur mit viel GlĂŒck von unserem KapitĂ€n Philipp Lahm und Jerome Boateng vereitelt wurden.

Wieder einmal zeigte sich, dass unsere Mannschaft neben der Kampfeslust der jungen Spieler auch dringend erfahrene Teamkollegen, wie z.B. Arne Friedrich braucht, der in der Abwehr einen guten Job machte. Auch Manuel Neuer ĂŒberzeugte mich mit seiner Leistung, da er durch viele starke Paraden der deutschen Mannschaft den RĂŒcken freihielt. Als positiv erwies sich letztendlich die Leistung des Schiedsrichters, der trotz aller Vorwarnungen, kaum zu seinen geliebten Karten griff, was bei diesem Spiel allerdings auch kaum nötig war.

In der 66. Minute musste Fußballdeutschland wirklich zittern: der Ghanese Andre Ayew hatte eine brandgefĂ€hrliche Torchance nicht genutzt.

Vor 83.391 Zuschauern spielte unsere Mannschaft mittelmĂ€ĂŸig und begeisterte trotz Sieg nicht wirklich. Selbst die eigenen Spieler haben gemerkt, dass es LĂŒcken gibt, die man fĂŒr die weiteren Begegnungen unbedingt stopfen muss.

Gewonnen ist gewonnen, jetzt sind wir weiter.

Die Leistungen unserer Mannschaft lassen jedoch leider etwas zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Bisher ist es gut gegangen, die ĂŒberragende Leistung aber, wie gegen Australien, muss abgerufen, NervositĂ€t abgelegt und Torchancen besser verwandelt werden. Vielleicht kommen wir so wie bisher noch ein wenig weiter ĂŒber die Runden, aber Weltmeister wird man so nicht.

Wir sind uns aber sicher, dass unsere junge, deutsche Mannschaft mehr Potential hat, also Jungs, zeigt uns am Sonntag, was ihr draufhabt!

Bens WM-Kolumne: Auf zum hoffentlich nicht letzten Tanz

Guten Tag!

Heddesheim, 23. Juni 2010. FĂŒr das heddesheimblog berichtet Benedikt Siegfanz ĂŒber die deutschen Spiele – der 14-jĂ€hrige Ben liebt, leidet und lebt Fußball. Sein Traumberuf: Sportjournalist. Und er zittert: Wird es die deutsche Elf schaffen, gegen Ghana zu bestehen?

Von Benedikt Siegfanz

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

Ein Sieg muss her! Egal ob mit oder ohne guten Schiedsrichter!

Es kommt am Abend zum Entscheidungsspiel fĂŒr unsere Jungs gegen Ghana. Diese „Zwangsposition“ schlĂ€gt sehr auf das GemĂŒt, da man eigentlich klarer Favorit der Gruppe war.

Nun sind wir da, stehen wieder einmal vor einer machbaren Aufgabe. Ob die Elf von Jogi Löw diese aber besser als gegen Serbien bestreitet, steht offen. Wir werden es sehen.

Auch ohne den verletzten Topstar Michael Essien vom FC Chelsea, sind die Ghanesen eine leichtfĂŒĂŸige, listige Mannschaft, die man auf keinen Fall unterschĂ€tzen darf. Der 1:0 Sieg gegen Serbien und die 4 Punkte in der Gruppe sprechen fĂŒr das Team aus Afrika.

Der serbische Trainer Milovan Rajevac hat es geschafft, aus einigen unbekannten Spielern eine gute Elf zu formen, die vor allem spielerisch ĂŒberzeugt und gut kombinieren kann, auch wenn man es seiner Mimik nicht immer ansieht.

Im Augenblick muss man bedenken, dass Ghana erster der Gruppe D ist, aber natĂŒrlich nicht bleiben soll. Auch Namen aus der Bundesliga kennen wir von der „Tanzelf“, wie z.B. den Verteidiger Hans Sarpei, von Bayer 04, oder StĂŒrmer Prince Tagoe, von 1899 Hoffenheim.

Interessant wird sicher auch das BrĂŒdertreffen zwischen dem Hamburger Jerome Boateng und Kevin-Prince Boateng, dessen Namen durch Ballacks Verletzung bei vielen Deutschen einen schlechten Beigeschmack hat.

Spielerisch ist das Team aus Ghana mit unserer technisch begabten Elf sicher zu schlagen, ob unsere junge Mannschaft aber mit der Situation und dem Druck klar kommt, wird sich weisen. Vielleicht sollte auch die deutsche Mannschaft mal „tanzend“ den Rasen betreten.

Die Mannschaften treffen am Abend in Johannesburg, „Soccer City“ aufeinander. Das Stadion wurde mit 145 Mio. Euro komplett renoviert und ist mit 94700 PlĂ€tzen das grĂ¶ĂŸte WM-Stadion SĂŒdafrikas. Auf den Klang der Vuvuzelas „freuen“ wir uns jetzt schon. 😉

Hoffentlich pfeift der Skandalschiedsrichter Carlos Simon aus Brasilien nicht zu kleinlich… Dass er gerne sowohl gelbe, als auch rote Karten verteilt, ist allseits bekannt. FĂŒr beide Mannschaften ist der Schiedsrichter spĂ€testens seit 2006 kein unbeschriebenes Blatt.

Aller Voraussicht nach, wird fĂŒr den rot-gesperrten Miroslav Klose Cacau das gegenerische Tor stĂŒrmen. Ob es weitere VerĂ€nderungen in der Mannschaftsaufstellung gibt, soll im Vorfeld nicht bekannt gegeben werden. Vielleicht eine Taktik von dem Trainerstab?! Oder wird Löw weiterhin auf das Können seiner Stammspieler vertrauen?

Ich persönlich wĂŒrde mir wĂŒnschen, dass unser Trainer noch wagemutiger agieren wĂŒrde und z.B einmal Stefan Kießling, Marko Marin, oder Toni Kroos auflaufen lassen wĂŒrde. Aber das ist ja nicht mein Job.

Heute gibt es keine Ausrede mehr, nur noch ein Sieg zÀhlt. Machbar, aber nicht leicht.

Auf geht’s in Richtung Achtelfinale!

Oder nach Hause.

Ich hoffe, keiner hat Heimweh!

Bens WM-Kolumne: Verloren ist verloren! Jetzt heißt es: Alles oder nichts.

Guten Tag!

Heddesheim, 19. Juni 2010. Unser WM-Kolumnist hatte es vorausgesagt: Gegen Serbien wĂŒrde das Spiel schwerer. Trotzdem glaubte er an einen Sieg – tatsĂ€chlich wurde es eine Niederlage. Benedikt erklĂ€rt, warum es gegen Serbien 0:1 ausgegangen ist.

Von Benedikt Siegfanz

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WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz ist enttÀuscht vom Spiel gegen Serbien. Bild: local4u

Der erste DĂ€mpfer fĂŒr unsere Jungs. Es gab sicher viele GrĂŒnde, mit denen man den Verlust erklĂ€ren könnte, doch letztendlich war es insgesamt eine zu schwache Leistung der deutschen Mannschaft.

Noch vor fĂŒnf Tagen stand Fußballdeutschland kopf, Spieler wurden mit Weltstars verglichen und die Mannschaft wurde als Weltmeister vorrausgesagt. Womöglich zu viel Lob zu frĂŒher Zeit.

Wo stehen wir? War es nur ein zu schwacher Gegner fĂŒr unsere Jungs im ersten Spiel und nicht die eigene Leistung, die uns alle jubeln ließ? Oder war gerade diese Niederlage gegen Serbien nur ein Ausrutscher? Das Spiel gegen Ghana am kommenden Mittwoch wird ein Endspiel fĂŒr die Nationalmannschaft, das steht fest! Genau dies wollte man vor dem Spiel noch verhindern, jetzt heißt es: alles oder nichts!

Schon in den Anfangsminuten merkte man deutlich, dass die Serben ein anderes Kaliber als Australien sind. Auch spĂŒrte man die Unsichherheit des deutschen Teams, die bereits in der ersten HĂ€lfte viele unnötige Fouls und damit verbundene Gelbe Karten auf sich nahmen.

Als dann in der 37. Minute unser StĂŒrmer Miroslav Klose die Ampelkarte sah, wurde das deutsche Spiel zunehmend unkoordinierter. SpĂ€testens ab diesem Zeitpunkt registrierte wohl jeder, dass der Schiedsrichter Alberto Undiano mit der kompletten Spielsituation leicht ĂŒberfordert war, und insgesamt keine gute Leistung zeigte.

Nur eine Minute nach dem Platzverweis nutzten die Serben eiskalt die Verwirrung der Löw-Elf aus und netzten durch Milan Jovanovic in der 38. Minute ein. Kurz vor der Halbzeit fing sich dann unser Team doch noch ein mal und erspielte sich durch Sami Khedira eine perfekte Torchance, die dann allerdings am Aluminium scheiterte.

Nach der Pause zeigte sich die deutsche Mannschaft weiter kĂ€mpferisch und wurde zunehmend stĂ€rker. Das Spiel war nun einigermaßen ausgeglichen.
Immer weiter kam die Mannschaft unter KapitĂ€n Philipp Lahm an den Ausgleich heran. Als sie dann fast am Ziel waren, fehlte es schlicht an AbgebrĂŒhtheit.

Der Kölner Lukas Podolski verschoss in der 60. Minute klÀglich einen von der serbischen Hintermannschaft verschuldeten Handelfmeter und verspielte damit wohl den Weckruf, den die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt unbedingt gebraucht hÀtte.

So ging es wieder los, und die deutsche Mannschaft rannte gegen eine gut abgeklÀrte serbische Elf des Trainers Radomir Antic an. Es fehlte Deutschland aber der letzte Biss! Bis auf ein paar wenige Chancen auf beiden Seiten lief die Zeit herunter, das deutsche AufbÀumen kam nicht.

Unsere Mannschaft ließ nach der starken Leistung gegen Australien einiges zu wĂŒnschen ĂŒbrig und verlor ungeschickt gegen eine machbare Aufgabe. Auch die Serben spielten keinen allzu sehenswerten Fußball, waren aber letztendlich die cleverere Mannschaft.

Auch starke Auftritte von Bastian Schweinsteiger oder Philipp Lahm reichten nicht aus um das Spiel noch zu drehen.

FĂŒr das Spiel gegen Ghana muss unsere Elf auf jeden Fall wieder eine Schippe drauflegen und all das, was uns gegen Australien so viel Freude bereitet hat, wieder abrufen. Wenn unsere Jungs dies schaffen, sehe ich ein Weiterkommen unserer Mannschaft voraus.

Auf gehts Jungs, wir wissen das ihr es könnt!

Bens WM-Kolumne: Deutschland-Serbien. Auf eine tolle Partie

Guten Tag!

Heddesheim, 17. Juni 2010. Gegen Serbien wird es fĂŒr die deutsche Mannschaft nicht so leicht wie gegen die Australier, meint unser Kolumnist Benedikt Siegfanz. Trotzdem glaubt er an einen klaren Sieg.

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

Von Benedikt Siegfanz

Seltsam, was man bei einigen der WM-Fußballspiele in den letzten Tagen so zu sehen bekam!

Glauben Top-Favoriten wie Brasilien, Italien und Portugal eigentlich, dass man ohne Kampfbereitschaft, Lauffreude und Spaß am Spiel eine Weltmeisterschaft gewinnen kann?

Oder bluffen diese großen Teams nur, um dann aus dem Hinterhalt bei weiteren Partien aufzutrumpfen?

Sensationell ist jedoch der historische Sieg der Schweizer gegen Spanien. Die nĂ€mlich haben gekĂ€mpft und sind fĂŒr den Sieg weite Strecken gelaufen.

Böse Zungen sagen, sie hĂ€tten den Klang der Vuvuzelas wohl mit dem der Schweizer Alpenhörner verwechselt und wĂ€ren deshalb so motiviert gewesen. 🙂

Aber egal wie, sie haben es geschafft!

Und genau das, werden unsere Jungs hoffentlich am Freitag, den 18. Juni 2010, auch tun. Im Spiel gegen die Serben.

Denn so leicht wie gegen Australien wird es sicher nicht mehr werden. Serbien nĂ€mlich muss und wird kĂ€mpfen, da sie das erste Spiel gegen Ghana bereits 1:0 verloren. So wird die Mannschaft von Trainer Radomir Antic, der ĂŒbrigens in seiner Laufbahn auch schon Real Madrid trainierte, alles tun, um in diesem Spiel einen Sieg einzufahren.

Und dass Serbien eigentlich eine Top-Mannschaft ist, haben sie schon in der Qualifikationsrunde bewiesen, in der sie unter anderem Frankreich hinter sich ließen.

Ich denke dabei an Stars wie Marko Pantelic (StĂŒrmer), der lange Zeit bei Hertha BSC verbracht hat und inzwischen in Amsterdam spielt. Ebenso an Nemanja Vidic, von Manchester United, der in der serbischen Abwehr eine herausragende Rolle spielt. 4 Spieler der Serbischen Nationalmannschaft verdienen ihr Geld in Deutschland, unter anderem, Antonio Rukavina, von 1860 MĂŒnchen und Neven Subotic von der Borussia aus Dortmund. Obwohl die Mannschaft nicht zu unterschĂ€tzen ist, nun aber genug des Lobs.

Wenn man einmal auf die aktuelle Form unseres Teams schaut, ist der Sieg ab 13.30 Uhr auf jeden Fall drin!

Gespielt wird ĂŒbrigens in Port Elizabeth, im Nelson Mandela Bay Stadion, welches eine KapazitĂ€t von 42 000 Zuschauern umfasst und 100 Millionen Euro gekostet hat. Extra fĂŒr die WM wurde diese Schönheit von einem Stadion errichtet.

Nun aber zu unserer Elf. Nichts genaues weiß man ĂŒber Aufstellung oder Taktik. Man hört, alle im Kader seien fit, auch Bastian Schweinsteiger nach seinem Infekt. Wie aber unser Bundestrainer das Team aufstellen wird, ist unklar. Etwa so wie gegen Australien?

Es hat ja sichtlich funktioniert. Oder bekommen vielleicht dieses mal Spieler wie Toni Kroos oder Stefan Kießling eine Chance ihr Können zu beweisen?

Wir dĂŒrfen weiter gespannt sein, noch einige Stunden, dann geht es fĂŒr uns wieder los!

Viel Spaß und viele Tore- natĂŒrlich nur fĂŒr Deutschland.

Jungs, wir glauben an Euch!

Auf eine tolle Partie.

Die nÀchsten Spiele beim Public Viewing in der Freizeithalle

Guten Tag!

Heddesheim, 16. Juni 2010. Am Freitag, den 18. Juni 2010 folgt nach dem fulminanten Auftakt der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Australien (4:0) das nĂ€chste Spiel gegen Serbien. Das Spiel beginnt um 13:30 Uhr – ab 11:30 Uhr wird das GelĂ€nde der Freizeithalle geöffnet: „Pommes satt“ versprechen die Veranstalter.

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

Unser Kommentator Benedikt Siegfanz – selbst begeisterter Fußballer (Fortuna, FV 03) mit Berufswunsch Sportjournalist – wird einen Vorbericht liefern und das Spiel kommentieren. Sein erster Vorbericht auf das Spiel zeigte, dass der 14-jĂ€hrige sich mit Fußball gut auskennt und fest davon ĂŒberzeugt war, dass die im Vorfeld viel kritisierte Mannschaft der Gruppenfavorit ist und das Zeug hat, mehr zu holen.

Wir sind gespannt, wie Benedikt das Spiel gegen Serbien einschÀtzen wird.

Die Gemeinde Heddesheim setzt erwartungsgemĂ€ĂŸ auf eine FortfĂŒhrung der sehr gut besuchten Auftaktveranstaltung. Ob „Pommes satt“ im Sinne von Fitness, Sport und Spiel ein geeignetes Lockmittel fĂŒr Kinder sind, darf hinterfragt werden, angesichts zunehmender Fettleibigkeit und Essstörungen bei Kindern. Immerhin zeigt die E-Jugend der Fortuna ein „Show“-Training und damit Spaß an der Bewegung und dem sportlichen Einsatz.

Information der Gemeinde Heddesheim:

„Eine tolle Stimmung in der voll besetzten Freizeithalle gab es beim ersten Public-Viewing-Abend in der Freizeithalle zu erleben. Mit einem 4:0-Sieg ist die deutsche Mannschaft dann auch erfolgreich in das Turnier gestartet. Die Veranstalter freuen sich, wenn am Freitag, 18. Juni, beim nĂ€chsten Spiel der Deutschen gegen Serbien wieder viele Fans in die Freizeithalle kommen. Vor diesem Spiel bietet sich ein Mittagessen bei uns an, da das Spiel bereits um 13:30 Uhr stattfindet. Als lĂ€nderspezifisches Gericht gibt es dann Hamburger. Das GelĂ€nde ist am Freitag ab 11:30 Uhr geöffnet. Auch lĂ€sst sich im WM-Biergarten die eine oder andere Nachmittagsstunde verbringen. An Wochenenden gibt es an den Nachmittagen jeweils auch Kaffee und Kuchen. Der Eintritt ist frei!

Freitag, 18. Juni
13:30 Uhr Deutschland – Serbien
16:00 Uhr Slowenien – USA
20:30 Uhr England – Algerien

Hallenöffnung am Freitag um 11:30 Uhr. Sonderaktion am Freitag beim Essen fĂŒr Kinder: „Pommes satt“ – Portion Pommes fĂŒr nur 1 Euro. Die E-Jugend der Fortuna prĂ€sentiert sich mit einem Show-Training bei einem Kindernachmittag mit Slalom-Parcours. LĂ€nderspezifisches Gericht: Hamburger. Am Freitagabend ab 20 Uhr steigt außerdem die „Bundestrainer-Party“ der Fortuna.

Samstag, 19. Juni (lÀnderspezifisches Gericht: Matjesfilet mit Hausfrauensauce und Pellkartoffeln)
13:30 Uhr Niederlande – Japan
16:00 Uhr Ghana – Australien
20:30 Uhr Kamerun – DĂ€nemark

Sonntag, 20. Juni (lÀnderspezifisches Gericht: italienisches Nudelgericht)
13:30 Uhr Slowakei – Paraguay
16:00 Uhr Italien – Neuseeland
20:30 Uhr Brasilien – ElfenbeinkĂŒste

Mittwoch, 23. Juni
16:00 Uhr Slowenien – England
20:30 Uhr Ghana – Deutschland

Samstag, 26. Juni (erster Achtelfinaltag)
Panini WM-Album-Stickertauschbörse: Von 15:30-18:00 Uhr können alle Sammler die Gelegenheit wahrnehmen, fehlende Bilder gegen „Doppelte“ einzutauschen und so vielleicht die eine oder andere LĂŒcke im Album zu schließen.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Bens WM-Kolumne: Heute! Endlich! Es ist soweit!

Guten Tag!

Heddesheim, 13. Juni 2010. FĂŒr das heddesheimblog berichtet Benedikt Siegfanz ĂŒber die deutschen Spiele – der 14-jĂ€hrige Ben liebt, leidet und lebt Fußball. Sein Traumberuf: Sportjournalist. Seine Prognose fĂŒr das erste deutsche Spiel heute Abend: Deutschland wird gewinnen – die Australier dĂŒrfen aber keinesfalls unterschĂ€tzt werden.

Von Benedikt Siegfanz

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Unser WM-Kolumnist Benedikt Siegfanz. Bild: local4u

Heute! Endlich! Es ist soweit!

Der Tag, auf den viele von uns schon so lange warten.

Eigentlich hat die Fußball WM ja schon vor zwei Tagen begonnen, aber fĂŒr uns beginnt sie heute. Schwarz-Rot-Gold ist seit Tagen an jeder Ecke zu sehen, aber erst heute fĂ€ngt unser Herz an höher zu schlagen.

Genau um 20:30 Uhr mit dem Spiel unserer Jungs gegen Australien.

Jung! Bissig! Unerfahren!… sind nur einige der Schlagworte, mit denen man die Elf von Jogi Löw beschreiben kann.

Vieles hat man gehört, nicht nur Positives, aber wir glauben an sie.

Also los gehts!

Gespielt wird am Abend in Durban, dem Moses-Mabhida-Stadion.

Es hat eine KapazitĂ€t von 65000 Zuschauern und ist mit 164 Mio. Euro sicher eines der modernsten und teuersten Stadien SĂŒdafrikas. ÃƓbrigens liegt es im Urlaubsmekka der SĂŒdafrikaner.

ÃƓber unsere Gegner muss man wissen: Zu ihrer dritten WM-Teilnahme nach 1974 und 2006 qualifizierte sich die Mannschaft von Trainer Pim Verbeek ohne Probleme und ließ insgesamt nur vier Gegentore in ihren Quali-Spielen zu. Dies liegt mit Sicherheit auch an dem abwehrstarken Lucas Neill, Australiens KapitĂ€n, und TorhĂŒter Mark Schwarzer, der frĂŒher ĂŒbrigens auch beim 1. FC Kaiserslautern spielte. Achtgeben sollte die deutsche Abwehr vor allem auf die sowohl offensiv als auch aggressiv spielenden Tim Cahill, vom FC Everton, und Harry Kewell.

Aber keine Angst. Auch das zweitjĂŒngste Team der deutschen WM-Geschichte kann sich sehen lassen! Wir gelten schließlich als klarer Favorit unserer Gruppe.

Mit unserer Nummer 1 Manuel Neuer im Tor und der Viererkette Holger Badstuber, Arne Friedrich, Per Mertesacker, Philipp Lahm sind wir hoffentlich hinten bombensicher aufgestellt.

Aus dem defensiven Mittelfeld soll mit Bastian Schweinsteiger und dem „Ballackersetzer“ Sami Khedira frischer Wind von hinten kommen, der unsere Offensive Lukas Podolski, Mesut Özil und Thomas MĂŒller antreibt und Miro Klose, unsere einzige Spitze, wie von selbst zum Tor tragen soll.

Vorausgesetzt, unser Bundestrainer verwirklicht die Aufstellung. Mal sehen!

Ich bin gespannt, Sie sind gespannt, ich wĂŒnsche allen einen tolles, torreiches erstes Spiel und im voraus schon einen kleinen Trost an die Australier.

Auf gehts Jungs! Holt den ersten Sieg!

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Zur Person:
Benedikt Siegfanz (14) spielt Fußball, seit er laufen kann. Mit sechs Jahren ist er zur Fortuna gekommen und hat dort bis 2008 gekickt, zuletzt in der D-Jugend. Dann ist er zum FV O3 Ladenburg gewechselt und spielt jetzt in der B-Jugend als Libero.
Er liebt Fußball, manchmal leidet er ihn, insgesamt lebt er ihn. Der Traumberuf des Gymnasiasten ist Sportjournalist.
FĂŒr uns berichtet er ĂŒber alle deutschen Spiele der WM in SĂŒdafrika.