Samstag, 21. Juli 2018

Herstellung eines Kreisverkehrsplatzes im Bereich der K4236

Erschlie√üungsarbeiten Baugebiet „Mitten im Feld“

Heddesheim, 12. M√§rz 2014. (red/pm) Ab dem 17. M√§rz beginnen die acht Wochen dauernden Arbeiten f√ľr die Herstellung des Kreisverkehrsplatzes im Baugebiet „Mitten im Feld“. W√§hrend dieser Zeit kommt es zu Verkehrsbehinderungen. [Weiterlesen…]

Gr√∂√üte Alemannensiedlung Baden-W√ľrttembergs?

„Heddesheim steigt in die Champions League der Arch√§ologie auf“

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Spuren einer Alemannensiedlung wurden bei Ausgrabungen gefunden – und das vor den Toren Heddesheims.

Heddesheim, 25. Februar 2014. (red/jsc) Die Ausgrabungen f√ľr das entstehende Neubaugebiet „Mitten im Feld“ werden nun auf der anderen Seite der Kreisstra√üe weitergef√ľhrt. Auch hier finden sich zahlreiche Befunde. Arch√§ologe Dr. Klaus Wirth vermutet eine Sensation: die gr√∂√üte Alemannensiedlung Baden-W√ľrttembergs.

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Pfenning: Von Baggern und Blindgängern

Heddesheim, 16. M√§rz 2011. (red) Angeblich sollen die Bauarbeiten f√ľr das geplante Logistikzentrum „Pfenning“ begonnen haben – berichtet heute „Extra“, eine Briefkastenstopfzeitung aus dem Haus Diesbach (Weinheimer Nachrichten). Gestern hatte der Mannheimer Morgen im Internet eine kurze Notiz dazu ver√∂ffentlicht.

„Pfenning“ macht weiter wie gehabt – sp√§rlich flie√üen die Informationen. Heute (16. M√§rz 2011) „berichtet“ das Anzeigenblatt „Extra“ (Anm. d. Red.: Unterstreichung durch uns):

„Eine detaillierte arch√§ologische Untersuchung des Baugel√§ndes durch Mitarbeiter des Landesdenkmalamts solle in der ersten M√§rzh√§lte erfolgen.“

Blindg√§nger-Berichterstattung - √ÉŇďberschrift suggeriert Suche des Kampfmittelr√§umdienstes, im Text geht's um Arch√§ologen. Quelle: Extra

Der Mannheimer Morgen „berichtet“ unter der √ÉŇďberschrift „Baggerarbeiten f√ľr Pfenning laufen“:

„W√§hrend ein Bagger die oberen Erdschichten abtr√§gt, werfen Arch√§ologen der Denkmalpflege einen aufmerksamen Blick auf die freiwerdenden Schichten.“

Nach diesen „planm√§√üigen“ Arbeiten werde das Areal auf eine „Kampfmittelbelastung“ untersucht, danach k√∂nnten die eigentlichen Bauarbeiten beginnen.

Arbeiten, die nicht beginnen, sondern "laufen", berichtet der MM. Quelle: MM

Die Unternehmensgruppe „Pfenning“ hatte diese Arbeit am 25. Februar 2011 angek√ľndigt, allerdings ohne einen Termin zu nennen:

Pfenning „informiert“ √ľber „planm√§√üige Bauvorbereitungen“

Angeblich, nach Aussage von „Extra“ hat „Pfenning“ die Arbeiten „jetzt“ mitgeteilt – das ist m√∂glich, aber weder wurde unserer Redaktion etwas „mitgeteilt“, noch ist auf den Seiten von „Pfenning logistics„, noch auf „pro-heddesheim“ (die seit der „mehrheitlichen“ B√ľrgerbefragung eine Internetleiche ist) dazu eine Information verf√ľgbar.

Auch auf der Seite der Gemeinde Heddesheim fehlt jeglicher Hinweis.

Die Intransparenz des umstrittenden Bauvorhabens, das so wichtig f√ľr die Zukunft der Gemeinde Heddesheim sein soll, wird also konsequent fortgesetzt.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Baugebiet „Westlich der Uhlandstra√üe“ abgerechnet

Guten Tag!

Heddesheim, 23. April 2010. (red/pöl) Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 22. April 2010 der Abrechnung der Erschließung durch die MVV Energiedienstleistungen GmbH zugestimmt. Die Erschließungskosten betrugen insgesamt 1,45 Millionen Euro.

Von Horst Pölitz

Die MVV Energiedienstleistungen GmbH hatte als privater Erschlie√üungstr√§ger durch Beschluss des Gemeinderats den Auftrag √ľbernommen, das Baugebiet „Westlich der Uhlandstra√üe“ zu erschlie√üen. Die Arbeiten dauerten bis zur Abnahme im April 2009 rund zwei Jahre.

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Erste Häuser wurden im Baugebiet "Westlich der Uhlandstraße" bereits im Sommer 2009 errichtet. Bild: heddesheimblog

In einem st√§dtebaulichen Vertrag wurde geregelt, dass s√§mtliche Kosten die im Baugebiet beteiligten Eigent√ľmer zu tragen haben. Die Eigent√ľmer seien √ľber alle Kosten unterrichtet worden, darunter 50.000 Euro f√ľr arch√§ologiche Grabungen. Der CDU-Gemeinderat Dieter Kielmayer hatte sich √ľber diesen Posten gewundert, „da man daf√ľr normalerweise nicht bezahlen muss“.

Auf Nachfrage erkl√§rte der MVV-Vertreter Gregor V√∂lker, dass die Eigent√ľmer auch √ľber diese zus√§tzlichen Kosten unterrichtet gewesen seien und zugestimmt h√§tten: „Wir wollten verhindern, dass durch Funde die Arbeiten verz√∂gert werden. Deshalb haben wir das in Auftrag gegeben. Es wurden Gr√§ben durch das Gebiet gezogen, um festzustellen, ob es arch√§ologisch wichtige Fundstellen geben k√∂nnte.“ Die gab es nicht. Trotzdem wurde die Scherbe einer Tonschale gefunden, die wahrscheinlich aus Norddeutschland stammt.

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Neue Siedlung. Bild: hblog

Gegen√ľber den urspr√ľnglich kalkulierten Erschlie√üungskosten von 68,58 Euro pro Quadratmeter wurden nicht erreicht. Die tats√§chlichen Kosten belaufen sich auf 63,21 Euro pro Quadratmeter.

Da eine Erfolgsbeteiligung mit dem Unternehmen getroffen wurde, erhalten die Eigent√ľmer 80 Prozent der Einsparungen und die MVV Energiedienstleistungen GmbH einen Zuschlag von 20 Prozent der eingesparten Summe. Dadurch werden insgesamt 64,73 Euro pro Quadratmeter abgerechnet.

Im Neubaugebiet sind als Telekommunikationsdienstleister Deutsche Telekom und Kabel BW vertreten, die dort auf eigene Kosten Kabel verlegt haben. Bedingung daf√ľr war, dass der Erschlie√üungstr√§ger den Aushub f√ľr die Firmen erledigte. Auch √ľber diese Zusatzkosten seien die Eigent√ľmer informiert gewesen.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Anmerkung der Redaktion:

Gregor V√∂lker, der die Arbeiten im Gemeinderat f√ľr regioplan vorgestellt hat, ist unzufrieden mit unserer Berichterstattung und schildert seine Sicht der Veranstaltung, was wir hiermit dokumentieren. Die Stellen sind in unserem Text rot gekennzeichnet:

„Zur Klarstellung:

Die Funde des R.E.M. waren bereits mehrfach Inhalt der Presse und brachten den Arch√§ologen wichtige Kenntnisse zum sp√§tbronzezeitlichen und vor allem fr√ľhmittelalterlichen Siedlungswesen des 6. Jhd.
Die Funde wurden auch auf dem B√ľrgertag in Heddesheim am 21.09.2008 ausf√ľhrlich pr√§sentiert, an dem Sie offensichtlich nicht zugegen waren.
Es spielt keine Rolle, wie ich pers√∂nlich diese Funde einsch√§tze. Als unbedeutend habe ich diese niemals bezeichnet. Das R.E.M. hat hier die Vorgehensweise des Erschlie√üungstr√§gers als Vorbildlich bezeichnet. Ich helfe Ihnen hier gerne weiter und sende Ihnen im Anhang einen sicherlich unbewusst √ľberlesenen Artikel im MaMo vom 22.04.2008.
Es ist ganz klar: wäre die Voruntersuchung nicht erfolgt, hätten uns bei der Erschließung massiven Baubehinderungen erwartet.

Ich habe in der Sitzung ferner explizit klargestellt, dass keinerlei (!) Kosten f√ľr die Deutsche Telekom √ľbernommen wurden, da diese eine Versorgungspflicht hat. Daher kann ich Ihre Berichtigung meiner klaren Aussage nicht nachvollziehen. Vielleicht waren Sie kurzzeitig unaufmerksam und haben mich nicht richtig verstanden oder diese Aussage √ľberh√∂rt. Nur f√ľr Kabel BW gab es eine Beteiligung am Tiefbau. Daher ist Ihre Darstellung im Bericht falsch; von „zutreffend“ kann keine Rede sein. Gl√ľcklicherweise gibt es f√ľr die gefallenen Aussagen ja ausreichend Zeugen.

Weitere Anfragen zur Ma√ünahme bitte ich Sie √ľber die Verwaltung der Gemeinde Heddesheim an uns zu stellen.“