Montag, 20. November 2017

Herstellung eines Kreisverkehrsplatzes im Bereich der K4236

Erschlie├čungsarbeiten Baugebiet „Mitten im Feld“

Heddesheim, 12. M├Ąrz 2014. (red/pm) Ab dem 17. M├Ąrz beginnen die acht Wochen dauernden Arbeiten f├╝r die Herstellung des Kreisverkehrsplatzes im Baugebiet „Mitten im Feld“. W├Ąhrend dieser Zeit kommt es zu Verkehrsbehinderungen. [Weiterlesen…]

Gr├Â├čte Alemannensiedlung Baden-W├╝rttembergs?

„Heddesheim steigt in die Champions League der Arch├Ąologie auf“

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Spuren einer Alemannensiedlung wurden bei Ausgrabungen gefunden – und das vor den Toren Heddesheims.

Heddesheim, 25. Februar 2014. (red/jsc) Die Ausgrabungen f├╝r das entstehende Neubaugebiet „Mitten im Feld“ werden nun auf der anderen Seite der Kreisstra├če weitergef├╝hrt. Auch hier finden sich zahlreiche Befunde. Arch├Ąologe Dr. Klaus Wirth vermutet eine Sensation: die gr├Â├čte Alemannensiedlung Baden-W├╝rttembergs.

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Pfenning: Von Baggern und Blindg├Ąngern

Heddesheim, 16. M├Ąrz 2011. (red) Angeblich sollen die Bauarbeiten f├╝r das geplante Logistikzentrum „Pfenning“ begonnen haben – berichtet heute „Extra“, eine Briefkastenstopfzeitung aus dem Haus Diesbach (Weinheimer Nachrichten). Gestern hatte der Mannheimer Morgen im Internet eine kurze Notiz dazu ver├Âffentlicht.

„Pfenning“ macht weiter wie gehabt – sp├Ąrlich flie├čen die Informationen. Heute (16. M├Ąrz 2011) „berichtet“ das Anzeigenblatt „Extra“ (Anm. d. Red.: Unterstreichung durch uns):

„Eine detaillierte arch├Ąologische Untersuchung des Baugel├Ąndes durch Mitarbeiter des Landesdenkmalamts solle in der ersten M├Ąrzh├Ąlte erfolgen.“

Blindg├Ąnger-Berichterstattung - ├â┼ôberschrift suggeriert Suche des Kampfmittelr├Ąumdienstes, im Text geht's um Arch├Ąologen. Quelle: Extra

Der Mannheimer Morgen „berichtet“ unter der ├â┼ôberschrift „Baggerarbeiten f├╝r Pfenning laufen“:

„W├Ąhrend ein Bagger die oberen Erdschichten abtr├Ągt, werfen Arch├Ąologen der Denkmalpflege einen aufmerksamen Blick auf die freiwerdenden Schichten.“

Nach diesen „planm├Ą├čigen“ Arbeiten werde das Areal auf eine „Kampfmittelbelastung“ untersucht, danach k├Ânnten die eigentlichen Bauarbeiten beginnen.

Arbeiten, die nicht beginnen, sondern "laufen", berichtet der MM. Quelle: MM

Die Unternehmensgruppe „Pfenning“ hatte diese Arbeit am 25. Februar 2011 angek├╝ndigt, allerdings ohne einen Termin zu nennen:

Pfenning „informiert“ ├╝ber „planm├Ą├čige Bauvorbereitungen“

Angeblich, nach Aussage von „Extra“ hat „Pfenning“ die Arbeiten „jetzt“ mitgeteilt – das ist m├Âglich, aber weder wurde unserer Redaktion etwas „mitgeteilt“, noch ist auf den Seiten von „Pfenning logistics„, noch auf „pro-heddesheim“ (die seit der „mehrheitlichen“ B├╝rgerbefragung eine Internetleiche ist) dazu eine Information verf├╝gbar.

Auch auf der Seite der Gemeinde Heddesheim fehlt jeglicher Hinweis.

Die Intransparenz des umstrittenden Bauvorhabens, das so wichtig f├╝r die Zukunft der Gemeinde Heddesheim sein soll, wird also konsequent fortgesetzt.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Baugebiet „Westlich der Uhlandstra├če“ abgerechnet

Guten Tag!

Heddesheim, 23. April 2010. (red/p├Âl) Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 22. April 2010 der Abrechnung der Erschlie├čung durch die MVV Energiedienstleistungen GmbH zugestimmt. Die Erschlie├čungskosten betrugen insgesamt 1,45 Millionen Euro.

Von Horst P├Âlitz

Die MVV Energiedienstleistungen GmbH hatte als privater Erschlie├čungstr├Ąger durch Beschluss des Gemeinderats den Auftrag ├╝bernommen, das Baugebiet „Westlich der Uhlandstra├če“ zu erschlie├čen. Die Arbeiten dauerten bis zur Abnahme im April 2009 rund zwei Jahre.

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Erste H├Ąuser wurden im Baugebiet "Westlich der Uhlandstra├če" bereits im Sommer 2009 errichtet. Bild: heddesheimblog

In einem st├Ądtebaulichen Vertrag wurde geregelt, dass s├Ąmtliche Kosten die im Baugebiet beteiligten Eigent├╝mer zu tragen haben. Die Eigent├╝mer seien ├╝ber alle Kosten unterrichtet worden, darunter 50.000 Euro f├╝r arch├Ąologiche Grabungen. Der CDU-Gemeinderat Dieter Kielmayer hatte sich ├╝ber diesen Posten gewundert, „da man daf├╝r normalerweise nicht bezahlen muss“.

Auf Nachfrage erkl├Ąrte der MVV-Vertreter Gregor V├Âlker, dass die Eigent├╝mer auch ├╝ber diese zus├Ątzlichen Kosten unterrichtet gewesen seien und zugestimmt h├Ątten: „Wir wollten verhindern, dass durch Funde die Arbeiten verz├Âgert werden. Deshalb haben wir das in Auftrag gegeben. Es wurden Gr├Ąben durch das Gebiet gezogen, um festzustellen, ob es arch├Ąologisch wichtige Fundstellen geben k├Ânnte.“ Die gab es nicht. Trotzdem wurde die Scherbe einer Tonschale gefunden, die wahrscheinlich aus Norddeutschland stammt.

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Neue Siedlung. Bild: hblog

Gegen├╝ber den urspr├╝nglich kalkulierten Erschlie├čungskosten von 68,58 Euro pro Quadratmeter wurden nicht erreicht. Die tats├Ąchlichen Kosten belaufen sich auf 63,21 Euro pro Quadratmeter.

Da eine Erfolgsbeteiligung mit dem Unternehmen getroffen wurde, erhalten die Eigent├╝mer 80 Prozent der Einsparungen und die MVV Energiedienstleistungen GmbH einen Zuschlag von 20 Prozent der eingesparten Summe. Dadurch werden insgesamt 64,73 Euro pro Quadratmeter abgerechnet.

Im Neubaugebiet sind als Telekommunikationsdienstleister Deutsche Telekom und Kabel BW vertreten, die dort auf eigene Kosten Kabel verlegt haben. Bedingung daf├╝r war, dass der Erschlie├čungstr├Ąger den Aushub f├╝r die Firmen erledigte. Auch ├╝ber diese Zusatzkosten seien die Eigent├╝mer informiert gewesen.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Anmerkung der Redaktion:

Gregor V├Âlker, der die Arbeiten im Gemeinderat f├╝r regioplan vorgestellt hat, ist unzufrieden mit unserer Berichterstattung und schildert seine Sicht der Veranstaltung, was wir hiermit dokumentieren. Die Stellen sind in unserem Text rot gekennzeichnet:

„Zur Klarstellung:

Die Funde des R.E.M. waren bereits mehrfach Inhalt der Presse und brachten den Arch├Ąologen wichtige Kenntnisse zum sp├Ątbronzezeitlichen und vor allem fr├╝hmittelalterlichen Siedlungswesen des 6. Jhd.
Die Funde wurden auch auf dem B├╝rgertag in Heddesheim am 21.09.2008 ausf├╝hrlich pr├Ąsentiert, an dem Sie offensichtlich nicht zugegen waren.
Es spielt keine Rolle, wie ich pers├Ânlich diese Funde einsch├Ątze. Als unbedeutend habe ich diese niemals bezeichnet. Das R.E.M. hat hier die Vorgehensweise des Erschlie├čungstr├Ągers als Vorbildlich bezeichnet. Ich helfe Ihnen hier gerne weiter und sende Ihnen im Anhang einen sicherlich unbewusst ├╝berlesenen Artikel im MaMo vom 22.04.2008.
Es ist ganz klar: w├Ąre die Voruntersuchung nicht erfolgt, h├Ątten uns bei der Erschlie├čung massiven Baubehinderungen erwartet.

Ich habe in der Sitzung ferner explizit klargestellt, dass keinerlei (!) Kosten f├╝r die Deutsche Telekom ├╝bernommen wurden, da diese eine Versorgungspflicht hat. Daher kann ich Ihre Berichtigung meiner klaren Aussage nicht nachvollziehen. Vielleicht waren Sie kurzzeitig unaufmerksam und haben mich nicht richtig verstanden oder diese Aussage ├╝berh├Ârt. Nur f├╝r Kabel BW gab es eine Beteiligung am Tiefbau. Daher ist Ihre Darstellung im Bericht falsch; von „zutreffend“ kann keine Rede sein. Gl├╝cklicherweise gibt es f├╝r die gefallenen Aussagen ja ausreichend Zeugen.

Weitere Anfragen zur Ma├čnahme bitte ich Sie ├╝ber die Verwaltung der Gemeinde Heddesheim an uns zu stellen.“