Samstag, 11. Juli 2020

Bauausschuss stimmte n├Âtigen Ma├čnahmen zu

B├Ąckerei G├Ârtz zieht in ehemalige Schlecker-Filiale

goertz-130913- Heddesheim Baecker Goertz 2013 09 13 (3)

Nach langem Leerstand zieht die B├Ąckerei-Kette G├Ârtz in den ehemaligen Schlecker.

 Heddesheim, 10. Oktober 2013. (red/ld) In seiner Sitzung am vergangenen Dienstag stimmte der Bauausschuss unter anderem ├╝ber den Einzug einer B├Ąckerei-Filiale G├Ârtz in die ehemalige Schlecker-Filiale ab. Weitere Tagesordnungspunkte waren der Bau einer Lagerhalle f├╝r den Obsthof in Muckensturm und die Aufstockung eines Hauses in der Lessingstra├če. [Weiterlesen…]

Auf die Familie Glock kommen Mehrkosten zu

Die alte Tabakscheune bleibt erhalten

Heddesheim, 26. Februar 2013. (red/zef) Die alte Tabakscheune im Ortsteil „Muckensturm“ ist sanierungsbed├╝rftig. Die Besitzer wollten sie abrei├čen und einen Neubau errichten mit denselben Ausma├čen. Der Abriss ist nun vom Tisch. Damit wird ein f├╝r Heddesheim charakteritisches Geb├Ąude erhalten.

Von Ziad-Emanuel Farag

Die Familie Glock f├╝hrt im Ortsteil „Muckensturm“ einen landwirtschaftlichen Betrieb. Dazu geh├Ârt die alte Tabakscheune. Im Fr├╝hjahr 2012 fragte die Familie an, ob sie das betreffende Geb├Ąude abrei├čen kann, um einen Neubau zu errichten. Der Bauausschuss stimmte diesem Antrag am 2. April 2012 zu. Das Landwirtschaftsamt sah diesen Antrag jedoch kritisch. [Weiterlesen…]

Aus dem Bauausschuss:

Bauantrag f├╝r Maschinenhalle, zwei weitere Bauvoranfragen

Heddesheim, 02. April 2012. (red/jt) Der Bauausschuss der Gemeine Heddesheim entschied bei seiner Sitzung am Montag ├╝ber zwei Bauvoranfragen sowie einen Bauantrag. Gepr├╝ft wurden der geplante Bau einer Ger├Ątehalle sowie eines Flachdachanbaus. Zudem wurde ├╝ber den Bauantrag ├╝ber den Neubau einer Maschinenhalle entschieden.

Im L├Ąrchenweg 2 soll das Wohnhaus um einen Flachdachanbau erweitert werden. Der Antragsteller einer Bauvoranfrage lies die Zul├Ąssigkeit dieser Wohnhauserweiterung durch die Gemeinde pr├╝fen. Geplant hat er einen Flachdachanbau zwischen der Doppelhaush├Ąlfte und der Doppelgarage.

Die Besitzer der angrenzenden Grundst├╝cke hatten der Erweiterung bereits schriftlich zugestimmt. Die geplante Erweiterung liegt jedoch vollst├Ąndig ausserhalb des g├╝ltigen Bebauungsplan „G├Ąnswasen“ von 1967. Da es bereits fr├╝her zu Abweichungen des Bebauungsplans gekommen war, diese jedoch nicht den hier vorliegenden Umfang aufwiesen, wurde der Sachverhalt in der Sitzung genauer er├Ârtert.

Bereits in den Jahren 1968/69 kam es zu sogenannten „Befreiungen“ vom Bebauungsplan im Ulmenweg 3 und 4. Dort wurde der Bebauungsplan um jeweils drei Meter ├╝berschritten.

Eine ├ťberschreitung des Bebauunsplans um f├╝nf Meter, wie bei der Bauvoranfrage vorgesehen hielt die Verwaltung f├╝r „viel zu viel“. B├╝rgermeister Michael Kessler sagte, „das Zugest├Ąndnis w├Ąre schon gro├č“. Kessler weiter:

So eine Entscheidung hat auch immer Auswirkungen auf andere. Da muss man mit Fingerspitzengef├╝hl rangehen.

Zudem sei es wichtig, keinen „Pr├Ązedenzfall zu schaffen“.

Um dem Antragssteller entgegenzukommen, hatte die Verwaltung eine Alternative mit einer ├ťberschreitung von 3,5 Meter vorbereitet. Dieser Alternative wurde seitens des Bauausschuss einstimmig zugestimmt.

Neubau einer Maschinenhalle und eines Unterstandes

Ein 66 auf 6 Meter gro├čer Unterstand sowie eine 12,30 auf 8,40 Meter gro├če Maschinenhalle werden auf dem Flurst├╝ck 6439 am Brunnenweg 8 errichtet. Durch auslaufende Mietvertr├Ąge und wirtschaftliche Zw├Ąnge muss der dort ans├Ąssige Landwirt seinen zweiten Betriebsstandort im ehemaligen Musthof der Firma Freudenberg aufgeben.

Gem├Ą├č dem Bauantrag soll an den rot gekennzeichneten Fl├Ąchen neu gebaut werden. Bild: Gemeinde Heddesheim

Um seine landwirtschaftlichen Maschinen auch weiterhin unterbringen zu k├Ânnen, ist der Neubau erforderlich. Die geplanten Neubauten sollen s├╝dlich entlang bereits bestehender Hallen errichtet werden.

Unter der Auflage, dass entlang der s├╝dlichen Geb├Ąudeseite eine bereits bestehende Heckenbepflanzung dauerhaft unterhalten wird, stimmte der Bauausschuss dem Antrag einstimmig zu. Begr├╝ndet wurde die Zustimmung damit, dass das Vorhaben einem sogenannten „priviligierten Betrieb“ dient und somit gem├Ą├č ┬ž35 Abs. 1 BauGB zu├Ąssig sei.

Hinter diesen bereits bestehenden Hallen soll gebaut werden.

Bauvoranfrage der Familie Glock aus Muckensturm

Um die Zukunftsf├Ąhigkeit des landwirtschaftlichen Betriebs der Familie Glock zu sichern, wird der Neubau einer Ger├Ątehalle notwendig. Eine bisher als Ger├Ątehalle genutzte Tabakscheune soll zu diesem Zweck abgerissen werden. An der selben Stelle soll dann eine neue Ger├Ątehalle mit Wohnung im Obergeschoss entstehen.

Laut Verwaltung sei die Scheune „nicht erhaltungsw├╝rdig“, zudem sei sie „teuer und aufw├Ąndig im Unterhalt“.

Der geplante Neubau entspricht in seinen Ausma├čen ann├Ąhernd der alten Scheune. Zudem begr├╝├če man das Vorhaben, um die Zukunft der bereits seit Generationen bestehenden Betrieb sicherzustellen.

Fraglich sei laut B├╝rgermeister Kessler lediglich, ob das Unternehmen durch das Landratsamt als „priviligierter Betrieb“ anerkannt w├╝rde.

Der Bauvoranfrage stimmte der Bauausschuss einstimmig zu.

Reihenhaus- und Doppelhaus-Neubauten an der Stettiner Stra├če

Guten Tag!

Heddesheim, 28. Oktober 2009. Im Bauausschuss brachten am Montag, den 26. Oktober 2009 Anwohner der Stettiner Stra├če ihre Bedenken gegen eine geplante Neubebauung des Flurst├╝cks Nr. 3132/1 zum Ausdruck: Eine Erschlie├čung sollte nach ihren W├╝nschen besser ├╝ber die Breslauer Stra├če erfolgen.

Das Anliegen der Bewohner der Stettiner Stra├če ist nachzuvollziehen. Zwei Autos kommen hier, wenn ├╝berhaupt, nur durch beiderseitiges Ausweichen auf den Gehweg aneinander vorbei. Nun soll das Eckgrundst├╝ck, das an die Breslauer und Ladenburger Stra├če angrenzt, ├╝ber die Stettiner Stra├če erschlossen werden.

Drei Einfamilienreihenh├Ąuser und zwei Doppelhaush├Ąlften sind geplant. (siehe Entwurf). Im ersten Entwurf war es ein einziger Block – dem wollte der Gemeinderat aber nicht zustimmen: „Das w├Ąre ein „Riegel“ gewesen, der da nicht hinpasst“, sagte B├╝rgermeister Michael Kessler.

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Erst 8, dann 6, jetzt nur noch 5 Wohneinheiten. Der Anschluss soll ├╝ber die Stettiner Stra├če laufen. Quelle: Gemeinde Heddesheim

Nun ist der „Riegel“ geteilt, die H├Ąuser wurden weiter nach Norden verr├╝ckt – „damit die Leute auch ein wenig mehr Garten haben“, sagte Kessler. Der Bauherr Werner Wohnbau GmbH & Co. KG (Niedereschach) steigert durch den h├Âheren Gartenanteil aber nat├╝rlich auch den Wert der H├Ąuser.

Gegen die Bebauung haben die Anwohner keine Einw├Ąnde. Sie verstehen, dass der Eigent├╝mer seinen Grund ver├Ąu├čern kann und die Neubauten das Gebiet m├Âglichst effizient ausnutzen: „Obwohl das einzelne Haus mit dem gro├čen Grundst├╝ck nat├╝rlich einen weniger kompakten Eindruck macht.“

Was die Anwohner st├Ârt ist der Anschluss ├╝ber die Stettiner Stra├če: „Hier geht es so eng zu, dass wir gegen noch mehr Fahrzeuge sind. Au├čerdem ist das Grundst├╝ck jetzt auch ├╝ber die Breslauer Stra├če angeschlossen.“ Genau das aber will der B├╝rgermeister nicht mehr.├é┬áDie Breslauer Stra├če sei, so der B├╝rgermeister, eher ein besserer Feldweg.

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Kein Anschluss ├╝ber die Breslauer Stra├če. Quelle: Gemeinde Heddesheim

Ein Anschluss w├╝rde f├╝r die Gemeinde bedeuten, dass die Stra├če aufgewertet werden m├╝sste – das kostet Geld. „Im ganzen Gebiet gibt es keinen Anschluss an die Ladenburger Stra├če“, sagte Kessler. „Das ist eine bewusste Entscheidung, weil es erstens wegen dem Charakter der Landstra├če h├Âhere Gefahren birgt und zweitens das Konzept eingehalten werden soll. Es wird keinen Anschluss ├╝ber die Breslauer Stra├če geben.“

Da die Bausituation von vormals acht Wohneinheiten, dann sechs auf jetzt nur noch f├╝nf Einheiten verringert worden ist, sei die Inanspruchnahme des Grundst├╝cks deutlich reduziert worden. Baurechtlich seien f├╝nf Stellpl├Ątze vorgesehen. Die Gemeinde will dem Bautr├Ąger einen anderen Entwurf vorschlagen, um die Zahl der Stellpl├Ątze auf acht bis neun zu erh├Âhen – was aus Sicht der Anwohner ein bis zwei Parkpl├Ątze zu wenig sind, da man damit rechnet, dass jeder Haushalt mindestens zwei Fahrzeuge haben wird.

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