Donnerstag, 21. November 2019

Top-Themen des grĂŒnen Mitgliederentscheids: Erneuerbare Energien, Massentierhaltung, RĂŒstungsexporte

Alle Neune!

Nur zehn Prozent der Mitglieder des Kreisverbands Heidelberg warfen ihre Stimmzettel vor Ort in die Urne. Wie hoch die Wahlbeteiligung der einzelnen KreisverbÀnde tatsÀchlich ist lÀsst sich wegen der anonymen Briefwahl allerdings nicht bestimmen.

Nur zehn Prozent der Mitglieder des Kreisverbands Heidelberg warfen ihre Stimmzettel vor Ort in die Urne. Wie hoch die Wahlbeteiligung der einzelnen KreisverbÀnde tatsÀchlich ist, lÀsst sich wegen der anonymen Briefwahl allerdings nicht bestimmen.

 

Rhein-Neckar, 14. Juni 2013. (red/ld/zef) Der Strom soll bis 2030 komplett aus erneuerbaren Energien erzeugt, der Massentierhaltung ein Ende gesetzt werden und es soll einen flĂ€chendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde geben. Das ist das Ergebnis des Mitgliederentscheids von BĂŒndnis ’90/Die GrĂŒnen am vergangenen Wochenende. Es war das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass die Mitglieder einer Partei direkt ĂŒber Regierungsinhalte abstimmen durften. Bundesweit haben 16.270 von rund 60.000 Mitgliedern mitgemacht und die neun wichtigsten Ziele fĂŒr eine Regierungskoalition bestimmt. Wegen der Briefwahl lassen sich die Ergebnisse nur ungenau auf die einzelnen KreisverbĂ€nde herunterbrechen. Denn diese fand anonym statt, ohne Hinweis darauf, aus welchen KreisverbĂ€nden die Stimmzettel kommen. [Weiterlesen…]

+++Verschlusssache VII+++


Satire

BĂŒrgermeister K.
Ratlosplatz
Pfenningheim

An
die treuen stellvertretenden BĂŒrgermeisterinnen
und die treuen GemeinderÀte 08. August 2009

+++Verschlusssache+++ Nicht fĂŒr die Öffentlichkeit / Status: +++GEHEIM+++
Az: 08/15-VII, +++Verschlusssache+++

Betreff: IG neinzuprothmann

Liebe Mitstreiterinnen,

es gibt positive, aber auch negative Nachrichten. Und grundsÀtzliche.

ZunÀchst die positiven: Das Netz zieht sich enger um den Wortverdreher.

Die Geistlichen sind auf Linie gebracht und berufen sich aufs SchweigegelĂŒbde – von dieser Seite brauchen wir deshalb keine Probleme zu erwarten – denn schließlich wollen die was von uns. Einem armen Mann kann man zwar nicht in die Tasche greifen, aber ein bisschen was fĂŒr die Kollekte lenkt den Glauben besser als alles andere. Dank an R.H. und J.D.

Auch dem Rest sollte jetzt klar sein, dass wir keinen vergessen, der mal was mit dem Schmierfink zu tun hatte.

Damit ist das Projekt IG neinzuprothmann erfolgreich angelaufen.

Jetzt die negativen:
Der Systemfehler hat Zahlen veröffentlicht, die uns gar nicht gefallen. Wie macht der das? Hat der einen IM im Rathaus oder sonstwo? Der VerrÀter muss gefasst und bestraft werden.

Und nachdem wir die IG neinzupfenning gekonnt ins Abseits manövriert haben, zieht dieser charakterlose Schreiberling auch noch mit und kritisiert die auch.

Das macht unseren Vorteil nicht zunichte, aber ich traue der Situation nicht. Was kommt als nĂ€chstes? Was hat er vor? Der W.G. und der J.H. haben versucht, das rauszufinden, aber der Kerl redet stĂ€ndig nur ĂŒber Transparenz, Öffentlichkeit, AufklĂ€rung, Mitbestimmung und so ein Zeug. Das ist mir Ă€ußerst suspekt.

Und dass die Leute jetzt denken, dass die I.K. nur im GR sitzt, weil… ist auch nicht sehr gut gelaufen.

Jetzt zum GrundsÀtzlichen:

Die Abstimmung zur BĂŒrgerbefragung ist ganz in unserem Sinne verlaufen. Ich bin aus der Schusslinie, weil jetzt alle BĂŒrger wissen, dass ich fĂŒr sie da bin – und was gut ist fĂŒr mich, ist gut fĂŒr uns alle, also die fĂŒr mich sind – wie ihre alle wisst.

Der M.K. hat die Feigenblatt-Funktion gut erfĂŒllt. Der GrĂŒnschnabel hat noch nicht kapiert, dass er sich in unserem Sinne verhalten hat. J.D.: Weiter so. Damit hat jeder kapiert, dass die Christlichen die einzige basisdemokratische Partei sind. Du, mein lieber J.D., bist die Basis und ich die Demokratie und der Rest ist die Partei.

W.G., ich bin zufrieden mit Dir. Mach weiter so, uns Respekt zu verschaffen, ist schließlich die Basis fĂŒr alles. Herzlichen Dank dafĂŒr.

R.L.: Dass Du mir noch was schuldest, spielt keine Rolle. Mach einfach weiter. Steter Tropfen höhlt den Stein. Das weist Du selbst am Besten.

Stolz bin ich auf unsere drei Fraue, die halten schön den Mund und folgen auf mein Wort. Wobei: die Ines sieht in letzter Zeit ein wenig blass aus. F.H. ist da alles in Ordnung? Die wird uns doch nicht nervös werden?

Leider ist uns die A.G. ausgefallen – die isst einfach zu wenig. Kein Wunder, bei dem, was der Schmierfink ihr zumutet, kann einem schon der Appetit vergehen.

FĂŒr ein einig Pfenningheim

Ihr BĂŒrgermeister K.

Lesen Sie auch: Verschlusssache VI