Freitag, 17. November 2017

Nach Brandversuchen im Saukopftunnel bleiben Ergebnisse offen

Ernstfall geprobt – und jetzt?

Der Rauch wurde aus dem Tunnel geblasen – das L├╝ftungssystem saugte ihn wieder an. Ist das im Sinne des Erfinders?

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 21. Dezember 2012. (red/aw) Vor fast genau einem Monat wurde es hei├č im Saukopftunnel. Um die Funktionst├╝chtigkeit der Sicherheitseinrichtungen und der Rettungsstollenl├╝ftung im Brandfall zu pr├╝fen, wurde der Ernstfall geprobt. Die Brandversuche wurden durch das Institut f├╝r Industrie├Ąrodynamik aus Aachen (IFI) durchgef├╝hrt. Das Regierungspr├Ąsidium Kalrsruhe hat bisher keine Ergebnisse der Pr├╝fung ver├Âffentlicht. Ein nicht ganz einwandfreier Rauchabzug vor Ort lie├č aber auf ein Problem mit der L├╝ftungsanlage schlie├čen. Der Pressestelle vom Regierungspr├Ąsidium ist davon allerdings nichts bekannt.

Fotos: Ralph Urbach
Text: Alexandra Weichbrodt

Es qualmte, dampfte und rauchte: Die Brandversuche im Saukopftunnel am 24. November 2012 boten beeindruckende Bilder. Doch welche Erkenntnisse gewonnen wurden, ist bisher nicht bekannt. Im Vorfeld hie├č es von Seiten des Regierungspr├Ąsiduiums, dass der Test dazu diene, den Saukopftunnel auch k├╝nftig den aktuellen Sicherheitsvorschriftne anzupassen.

Die Feuwerwehr und weitere Einsatzkr├Ąfte sowie Betriebspersonal sollten mit dieser ├ťbung auf die Gegebenheiten w├Ąhrend eines Brandes vorbereitet werden, um in Zukunft bestm├Âglich auf diese Situation reagieren zu k├Ânnen.

Durchgef├╝hrt wurden vier Brandeversuche an zwei Stellen des 2715 Meter langen Tunnels. Hitze und Rauch wurde mitttels regelbaren Propangasbrennern und Rauchmaschinen, die ungiftiges medizinisches Wei├č├Âl verdampften, erzeugt. Diese l├Âsten die Brandmelder im Tunnel aus und simulierten den Ernstfall. Durch die Brandrauchentl├╝ftung sollte der – bei diesem Test ungiftige – Rauch aus dem Tunnel abgesaugt und hinaus gef├╝hrt werden. Allerdings saugten die L├╝ftungssch├Ąchte den ausgetretenen Rauch direkt wieder an und f├╝hrten ihn als vermeintliche „Frischluft“ wieder dem Tunnel zu.

Ein Test ohne Ergebnisse?

Ein Problem, dass im Ernstfall katastrophale Folgen h├Ątte. Unser Fotograf vor Ort wurde Zeuge des ungeschickten L├╝ftungssystems. Doch bei den Verantwortlichen ist das Problem entweder nicht wahrgenommen worden oder aber es wurde nicht kommunziert. Denn der Pressestelle des Regierungspr├Ąsidiums war bis heute nicht bekannt, dass bei den Brandversuchen technische Probleme aufgetreten w├Ąren.

Vielleicht will man die gewonnen Erkenntnisse derzeit auch einfach nicht teilen, da der Saukopfttunnel in der Vergangenheit schon f├╝r viele schlechte Nachrichten sorgte. Vermehrte Vollsperrungen in den letzten Monaten strapazierten die Nerven der Autofahrer sehr. Es ist nahezu ein „Never-Ending-├ärger“ mit dem Saukopftunnel. (Anm. d. Red.: Wir berichteten.)

Sicherheitsnachr├╝stungen in H├Âhe von 37 Millionen Euro

Aber Sicherheit muss sein. Denn Tunnelunf├Ąlle haben in der Vergangenheit immer wieder zahlreiche Opfer gefordert. Seit den 90er Jahren wurden die Sicherheitsvorschriften daher massiv versch├Ąrft. Der Saukopftunnel musste bereits im Jahr 2008 ein vom Bund verordnetes Nachr├╝stungsprogramm durchf├╝hren, um die Sicherheitsstandards zu erf├╝llen. So wurde u.a. das gesamte L├╝ftungssystem konzeptionell erneutert und Brandklassen in der Zwischndecke installiert. Diese sollten sich im Brandfall ├Âffnen und den Rauch gezielt absaugen. Kosten hierf├╝r: ca. 11.6 Millionen Euro.

Weitere Verbesserungen der Sicherheitsvorkehrungen folgten. Seit 2009 wird ein Fluchstollen gebaut. F├╝r den kompletten Fluchtstollen werden voraussichtlich Kosten in einer Gr├Â├čenordnung von rund 26 Millionen Euro f├Ąllig, von denen allein 23 Millionen Euro f├╝r den Rohbau angefallen sind. Die Kosten f├╝r die betriebstechnische Einrichtung werden sich dann noch einmal auf etwa 3 Millionen Euro belaufen.

Die Gesamtkosten der Nachr├╝stungen des Hauptstollen sowie der Bau des Fluchtstollen liegen also bei etwa 37 Millionen Euro. Sicherheit ist teuer. Daher bleibt zu hoffen, dass diese dann auch zuverl├Ąssig gew├Ąhrleistet ist.

Ein Fahrzeugbrand wurde bei dem Test der Sicherheitseinschrichtungen Ende November simuliert.

 

Weitere Bilder der Brandversuche im Saukopftunnel finden Sie in einer Bildergalerie auf weinheimblog.de.

Saukopftunnel erneut au├čerplanm├Ą├čig gesperrt

„Never Ending ├ärger“ mit dem Saukopftunnel?

Tunnel zu – ├ärger gro├č. Das ist die einfache Formel f├╝r die 20.000 Autofahrer, die sich ├╝ber verstopfte Stra├čen qu├Ąlen m├╝ssen. Foto: Sebastian Singer

 

Weinheim/Rhein-Neckar/Bergstra├če, 22. November 2012. (red/aw) Es vergeht kaum ein Monat, in dem keine neuen Nachrichten ├╝ber Probleme des Saukopftunnels oder dessen neuen Fluchtstollen auf der B38 zwischen Weinheim und Birkenau bekannt werden. Seit der Er├Âffnung Ende 1999 ist die Fertigstellung des Tunnels eine „Never Ending ├ärger-Story“. Aktuell wurde er nun wieder „spontan“ gesperrt, da es zu Hard- und Softwareproblemen kam. F├╝r die Autofahrer ein absolutes ├ärgernis. Die Sperrung kostet Zeit, Geld und Nerven. Sind denn da nur Pfuscher auf dem Bau?

Kommentar: Alexandra Weichbrodt

Jeder Autofahrer der zur morgendlichen Berufszeit aus dem vorderen hessischen Odenwald in Richtung Weinheim unterwegs ist, nutzt f├╝r gew├Âhnlich den Saukopftunnel. Ist ja auch so herrlich bequem: Direkte Verbindung zur Autobahn, kaum Ampeln, angemessene Tempobeschr├Ąnkung. Das es sich hier hin und wieder mal staut, weil die dazusto├čenden Autofahrer aus Sulzbach nicht richtig in den Verkehr eingef├Ądelt werden, nimmt man gelassen in Kauf.

Doch, wenn der Tunnel zu ist, dann ist die Fahrt zur Arbeit alles andere als eine Freude. Denn die prim├Ąre Ausweichstrecke ├╝ber die alte B38 durch Birkenau ist total ├╝berlastet. Hin und wieder w├╝rden die Autofahrer diese Zusatzstrecke, den zus├Ątzlichen Verbrauch an Kraftstoff und vor allem den Zeitverlust vielleicht ohne ├ärger hinnehmen. In letzter Zeit allerdings h├Ąufen sich die Sperrungen des Tunnels. Besonders ├Ąrgerlich sind die nicht geplanten Vollsperrungen, wie aktuell seit gestern Abend.

Wird dieser Tunnel denn niemals fertig?

Die urspr├╝ngliche Idee hinter dem Bau des Tunnels war, dass der Verkehr nicht mehr durch die Stadt Weinheim, das sehr enge und windungsreiche Durchbruchstal der Weschnitz und durch Birkenau gef├╝hrt werden muss. Prinzipiell eine tolle Idee. Die Birkenauer waren begeistert, die M├Ârlenb├Ącher schnell ern├╝chtert. Denn das Problem hat sich nun, besonders im Feierabendverehr, in das hintere Weschnitztal nach M├Ârlenbach verlagert. Hier dr├Ąngen die B├╝rger nunmehr auf eine eigene Verkehrsumgehung. Aber das ist ein anderes Thema.

Am Morgen ist der Tunnel auch f├╝r die M├Ârlenb├Ącher ein wahrer Segen. Ist der Tunnel allerdings gesperrt, ist die Situation in Birkenau wieder so wie vor der Inbetriebnahme des Tunnels. Besonders bei spontanen Sperrungen reagieren die Autofahrer, beispielsweise bei Facebook, genervt:

Was ich, und 1000 andere, heute morgen erlebt und gesehen haben ist schlicht und ergreifend nicht hinnehmbar!

Solche Kommentare findet man heute zahlreich im sozialen Netz. Viele Autofahrer hatte die ungeplante Sperrung kalt erwischt.

Der Kommentator Sven S. hat auf dem Rheinneckarblog seinem Frust ebenfalls freien Lauf gelassen:

Unfassbar, offenbar sind hier echte Profis am Werk. Richtig getestet werden die technischen ├änderungen also wohl erst am ÔÇťlebendenÔÇŁ Objekt und das dann auch noch w├Ąhrend des Berufsverkehrs. Aber nicht genug damit, die komplette Aktion wird durchgef├╝hrt w├Ąhrend erhebliche Einschr├Ąnkungen an den Ausweichstrecken bestehen, die auch ohne dies bei einer Tunnelsperrung ├╝berlastet sind, also auch massive Planungsm├Ąngel.

Und Recht hat er. Wie kann es denn sein, dass fast genau 13 Jahre nach Er├Âffnung immer noch eine akute Gefahr f├╝r die Nutzer des Tunnels besteht? Wer hat diesen Tunnel geplant? Amateuere? Studenten im Rahmen einer Projektarbeit?

Von Beginn an nur „ausreichend“

Die Liste der Sperrungen ist lang. Die Liste der Nachr├╝stungen auch. 2008 wurde der Saukopftunnel mehrere Monate gesperrt, aufgrund von Sicherheitsm├Ąngeln.┬á Die Kosten der Nachr├╝stung beliefen sich auf 11 Millionen Euro.

Mitte 2009 begann man mit den Vorbereitungen f├╝r den Bau des Rettungsstollens. Ebenfalls mehrere Monate war die R├Âhre wiederum dicht, da erst der Hauptunnel verst├Ąrkt werden musste, bevor im Oktober 2009 ├╝berhaupt mit dem eigentlichen Fluchtstollen-Bau begonnen werden konnte. Geplante Baukosten: 30 Millionen Euro. Fertig ist er bis heute nicht.

Wie konnte man denn ├╝berhaupt einen Tunnel in den 90er Jahren bauen, ohne an einen Fluchtstollen zu denken? Kein Wunder, dass der ADAC in einem Tunneltest 2001 dem Saukopftunnel nur ein „ausreichend“ bescheinigte.

Immer wieder kommt es auch zu technischen St├Ârungen. So brannte es im November 2010 in einem Technikraum des Saukopftunnels. Die Folge: Tagelange Sperrung. Und auch bei der aktuellen Sperrung muss man sich fragen: Konnte keiner der Planungsherren absehen, dass die neuen Soft- und Hardware-Installationen mit dem bisherigen Betriebssystem nicht kompatibel sind? Da hat SvenS. schon vollkommen Recht, wenn er findet, dass manche Dinge erst am „lebenden“ Objekt durchgef├╝hrt werden. Wo k├Ąmen wir aber hin, wenn jeder Arzt erstmal operiert, bevor er eine Diagnose stellt und den Behandlungsplan entwirft?

20.000 ver├Ąrgerte Autofahrer t├Ąglich

Eigentlich ist egal, wie und warum der Tunnel dieser Tage mal wieder gesperrt ist. Fakt ist: ├ťber 20.000 Autofahrer m├╝ssen an Werktagen auf andere Strecken ausweichen. Ob diese denn ├╝berhaupt befahrbar sind, interessiert vom Planungsteam wohl niemanden. Denn sowohl die Zufahrt zur alten B38 in Weinheim ist durch Bauarbeiten an der B3 Bergstra├če/ Ecke Friedrichstra├če wegen Sanierungsarbeiten ander Fahrbahndecke eingeschr├Ąnkt, als auch die Ausweichm├Âglichkeit ├╝ber den Watzenhof in Hemsbach. Hier wird ebenfalls gebaut. Das Resultat: Die Autofahrer stehen sowohl in Weinheim als auch in Birkenau im Stau. Sie stehen und stehen und stehen.

Der ├ärger dauert mindestens bis Montagfr├╝h – vorausgesetzt, die Brandversuche am Wochenende verlaufen nach Plan. Hoffen wir, dass da nicht ebenfalls wieder neue Probleme auftauchen. Denn ansonsten beginnt auch die n├Ąchste Woche f├╝r viele Autofahrer im Stillstand!

Probleme mit dem Betriebssystem gef├Ąhrden die Sicherheit

Saukopftunnel bleibt bis Montag fr├╝h zu

Eine au├čerpl├Ąnm├Ą├čige Sperrung des Saukopftunnels f├╝hrt zu erheblichem Verkehrsaufkommen zwischen Weinheim und Birkenau. (Foto: Wikipedia/Ak84)

 

Weinheim, 22. November 2012. (red/aw) Am fr├╝hen Mittwochabend wurde der Saukopftunnel zwischen Weinheim und Birkenau au├čerplanm├Ą├čig gesperrt. Soft- und Hardware-Probleme konnten die Sicherheit der Autofahrer nicht mehr gew├Ąhrleisten. Die Vollsperrung dauert in jedem Fall bis Montag, den 26. November, 05:00 Uhr an.

W├Ąhrend der Inbetriebnahme neuer Anlageteile im Haupt- und Fluchtstollen wurde die vorhandene betriebstechnische Anlage durch Software-und Hardwarekomponenten erweitert.┬áBei der Programmierung dieser neuen Anlagenteilen entstanden allerdings erhebliche Schwierigkeiten mit dem bestehenden Betriebssystem. Diese veranlassten das Regierungspr├Ąsidium in Karlsruhe am fr├╝hen Mittwochabend den Tunnel auf der B38 zwischen Weinheim und Birkenau sofort zu schlie├čen. Wie das Regierungspr├Ąsidium mitteilte, sei die Sicherheit der Autofahrer nicht mehr gew├Ąhrleistet und die Sperrung daher unumg├Ąnglich.

Die bereits angek├╝ndigte Vollsperrung am Wochenende vom 23.11. bis 26.11.2012, von 20:00 Uhr bis 05:00 Uhr, findet zudem planm├Ą├čig statt. Die Autofahrer m├╝ssen daher bis mindestens Montagmorgen, 05:00 Uhr, auf die alte B38 ausweichen.

Allerdings kann es dadurch auch im Weinheimer-Stadtbereich zu erheblichen Behinderungen kommen, da im Bereich der Bundesstra├če B3 Bergstra├če/ Ecke Friedrichstra├če die Fahrbahndecke saniert wird. Zeitweise wird die Friedrichstra├če sogar ganz gesperrt.

Die beliebte Ausweichstrecke ├╝ber den Watzenhof in Hemsbach ist ebenfalls durch Bauarbeiten eingeschr├Ąnkt. Die Autofahrer sollten heute und morgen in jedem Fall mehr Zeit einplanen.

Sperrung erfolgt abends von 18:00 Uhr bis morgens 06:00 Uhr

Saukopftunnel vom 12.-16. M├Ąrz gesperrt

Weinheim/Rhein-Neckar, 12. M├Ąrz 2012. (red/pm) Aktualisiert. Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis teilte vergangene Woche mit, dass der Saukopftunnel vom 12. M├Ąrz bis 16. M├Ąrz 2012 wegen Reinigungs- und Wartungsarbeiten voll gesperrt wird. Tats├Ąchlich ist das der Fall, aber jeweils nur von 18:oo Uhr abends bis 06:00 Uhr morgens, wie das Landratsamt auf Nachfrage mitteilte.

Der Tunnel wird also heute, Montag, 12. M├Ąrz 2012, ab 18:00 Uhr bis Dienstagmorgen um 06:00 Uhr gesperrt. Das geht die Woche so weiter bis Freitag, 16. M├Ąrz 2012. Der Tunnel ist dann ab 06:00 Uhr wieder frei.

Anm. d. Red: Wir informieren am Donnerstag, 15. M├Ąrz 2012 am Nachmittag nach, ob der Zeitplan eingehalten werden kann.

Urspr├╝nglicher Artikel:

Weinheim, 07. M├Ąrz 2012. (red/pm) Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mitteilt, ist der Saukopftunnel vom 12. M├Ąrz bis 16. M├Ąrz 2012 wegen Reinigungs- und Wartungsarbeiten voll gesperrt.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Wie das Stra├čenbauamt im Rhein-Neckar-Kreis aktuell mitteilt, ist der Saukopftunnel an der Bundesstra├če B38 ÔÇô Weinheim-Birkenau wegen Reinigungs- und Wartungsarbeiten von Montag, 12. M├Ąrz 2012 bis Freitag, 16. M├Ąrz 2012 f├╝r den Verkehr voll gesperrt.

Die Umleitung ├╝ber die Landesstra├če L3408 ÔÇô sogenannte ÔÇ×alte B 38ÔÇť, ist ausgeschildert. Die Bev├Âlkerung wird um Verst├Ąndnis gebeten.“

Saukopftunnel: Bauarbeiter „├╝berraschend“ verstorben

Guten Tag!

Heddesheim/Weinheim, 28. Juni 2010. Der Bauarbeiter, der im Rahmen des Baus des Fluchtstollens am Saukopftunnel am 23. April dieses Jahres schwer verletzt worden ist, ist am Samstagabend ├╝berraschend verstorben.

Wie das Amt f├╝r Stra├čen- und Verkehrswesen (ASV) Bensheim mitteilt, habe sich der Zustand des ├ľsterreichers in den vergangenen Wochen verbessert. Am Wochenende seien „v├Âllig ├╝berraschend Komplikationen“ aufgetreten, die dann zum Tod des 42-j├Ąhrigen Mannes gef├╝hrt haben.

Tief betroffen von der traurigen Nachricht zeigten sich seine Kollegen von der Baufirma, die beiden Tunnelpatinnen Dr. Gudrun Tichy-Bernhard und Katrin T├Ânshoff sowie die Mitarbeiter des Amtes f├╝r Stra├čen- und Verkehrswesen Bensheim.

Der Verstorbene hinterl├Ąsst seine Frau und vier Kinder.

Das ASV schreibt weiter: „Wer die Angeh├Ârigen des Mannes in den schweren Stunden unterst├╝tzen will, kann dies durch eine Spende tun. Bei der Starkenburger Sparkasse, Konto-Nummer 37 437, Bankleitzahl 50 951 469 und der Sparkasse Rhein-Neckar Nord, Konto-Nummer 39 003 058, Bankleitzahl 67 050 505 wurden Spendenkonten angelegt. Die Tunnelpatinnen und das ASV bedanken sich bei allen Spendern f├╝r die Anteilnahme.“

Hier finden Sie weitere Berichte.

Videoreportage: Der Fluchttunnel

Guten Tag!

Region Rhein-Neckar, 07. Januar 2010. Rund 20.000 Fahrzeuge durchqueren den Saukopftunnel werktags. Gerade wurde dieser nach monatelangen Wartungsarbeiten wieder frei gegeben – um kurz darauf wieder zwei bis drei Mal am Tag gesperrt zu werden.

Beitrag: Hardy Prothmann

Geologe begutachtet Ergebnis

Geologe begutachtet Ergebnis der Sprengung. Bild: hblog

So ├Ąrgerlich die erneuten Sperrungen f├╝r die Autofahrer auch sind – sie sind notwendig. Der Sicherheit wegen. Bis die ├Âsterreichische Firma J├Ąger Bau den Fluchttunnel weit genug in den Berg getrieben haben wird, dauert es mindestens vierzehn Tage.

Danach werden die Sprengungen durchgef├╝hrt, ohne dass der Tunnel gesperrt werden muss. Ausnahme: Etwa alle 300 Meter m├╝ssen Querstollen als Verbindung zwischen Saukopftunnel und Fluchttunnel in den massiven Fels gesprengt werden. W├Ąhrend dieser Arbeiten wird es wieder zu Sperrungen kommen.

Fast zweieinhalb Jahre werden die Arbeiten dauern, bis der neue Fluchttunnel fertig gestellt sein wird.

Der Saukopftunnel ist mit 2.715 Metern der l├Ąngste Gegenverkehrstunnel n├Ârdlich der Alpen.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

„Umwege sind sehr bedauerlich, dienen aber der Sicherheit“

Guten Tag!

Region Rhein-Neckar, 07. Januar 2010. Der Saukopftunnel verbindet den Odenwald mit der Region Rhein-Neckar – wenn er denn ge├Âffnet ist. Nach monatelanger Sperrung im vergangenen Jahr gibt es wieder Behinderungen wegen Sprengarbeiten. Arno Kr├Ąmer, Projektmanager und Pressesprecher des Amts f├╝r Stra├čen- und Verkehrswesen in Bensheim ├Ąu├čert sich im Interview zu den Arbeiten und dem ├âÔÇ×rger der Pendler.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog