Samstag, 23. September 2017

Vortrag am 14. Juli bei der AWO Weinheim

Widerstandskr├Ąfte entwickeln und Heilung durch Kreativit├Ąt

Weinheim, 10. Juli 2014. (red/pm) Seelische Probleme und psychische Erkrankungen nehmen seit Jahren stark zu. Eines von 30 Kindern in Deutschland w├Ąchst mit mindestens einem psychisch kranken Elternteil auf. Sind die Eltern seelisch belastet oder psychisch krank, haben sie phasenweise keine Kraft mehr, sich um ihre Kinder ausreichend zu k├╝mmern und auf ihre Bed├╝rfnisse einzugehen. [Weiterlesen…]

Liste der Heddesheimer Feinde der Pressefreiheit

Guten Tag!

Heddesheim, 11. Juni 2010. Die pressefeindliche Haltung einiger Personen in Heddesheim wird durch die Redaktion immer wieder thematisiert. Da mittlerweile eine stattliche Anzahl eines solchen Verhaltens dokumentiert wurde, ver├Âffentlichen wir eine Liste.

Sie behindern die Presse, sie sch├╝chtern ein, sie verweigern Ausk├╝nfte, sie unterdr├╝cken Informationen, sie werden handgreiflich. Die in der nachfolgend aufgef├╝hrten Personen in unserer Liste zeigen im ersten Jahr des Bestehens des heddesheimblogs allesamt aus unterschiedlichen Gr├╝nden durch unterschiedliche Handlungen ein pressefeindliches Verhalten.

Wir halten die Liste alphabetisch nach Nachname geordnet. Bei Bedarf wird die Liste fortgef├╝hrt oder korrigiert.

Sofern wir berichtet haben, sind die Namen auf einzelnen Berichte verlinkt – ├╝ber die Suche nach den Personennamen k├Ânnen weitere Berichte gefunden werden.

Brechtel, Willi, Ehemann der 1. Stellvertretenden B├╝rgermeisterin Ursula Brechtel: T├Ątlicher ├â┼ôbergriff auf den verantwortlichen Redakteur Hardy Prothmann. Versuchte den Journalisten am Fotografieren zu hindern.

Doll, Ewald, TG-Vereinsvorsitzender: Herr Doll ist den verantwortlichen Redakteur Hardy Prothmann k├Ârperlich angegangen und hat unserem Mitarbeiter Horst P├Âlitz bei der vergangenen Jahreshauptversammlung die T├╝r gewiesen. Der MM durfte an der Veranstaltung teilnehmen.

Doll, Dr. Joseph, CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat: Der Bruder von Ewald Doll verweigert als Fraktionsvorsitzender jede Anfrage durch unsere Redaktion. Im Mitteilungsblatt der Gemeinde schreibt Herr Doll merkw├╝rdige Dinge zusammen und wirft uns eine fehlerhafte Berichterstattung vor – allerdings ohne Belege.

Gaber, Joachim, Apotheker: W├Ąhlt die Presse aus, die er bevorzugt. Unsere Anfrage auf Berichterstattung zu einer Spendenaktion wies er ohne Grund zur├╝ck – vielleicht auch, weil wir thematisiert haben, wie vordergr├╝ndig Gemeinn├╝tzigkeit dargestellt, tats├Ąchlich aber eigenn├╝tzige PR gemacht wurde.

G├Ârlitz, Anja, MM-Redakteurin: Obwohl der Journalistin die massiven Beschr├Ąnkungen bekannt sind, hat sie diese niemals in einem Artikel beschrieben. Stattdessen bietet die Journalistin eine Berichterstattung ohne eine erkennbare kritische Haltung.

Junghans, Gudrun, Schulrektorin: Trotz der Bitte um Einladungen zu Schulveranstaltungen, wichtigen oder interessanten Terminen, unterbleibt das bis heute. Auch das Angebot, in der Schule Unterrichtseinheiten abzuhalten, um den Grundsch├╝lern Medienkompetenz aus Sicht eines Journalisten beizubringen, wurde nicht angenommen.

Hasselbring, Frank, FDP-Fraktionsvorsitzender: Verweigert jedes Gespr├Ąch und zeigt sich damit alles andere als „liberal“.

Hege, Rainer, CDU-Ortsvereinsvorsitzender: Verweigert jedes Gespr├Ąch und ist damit auf „Parteilinie“.

Kemmet, Nicole, Vorsitzende des BdS Heddesheim: Frau Kemmt hat als anonyme Kommentatorin versucht, negativen Einfluss auf unsere Berichterstattung auszu├╝ben. Von Seiten des BdS gibt es genau keine Informationen oder Einladungen an die Redaktion.

Kessler, Michael, B├╝rgermeister: Verweigert sich jedem Gespr├Ąch. Der gesetzlich bestimmte Auskunftsanspruch wird auf ein Mindestma├č beschr├Ąnkt. Anfragen k├Ânnen durch das heddesheimblog ausschlie├člich an die email-Adresse gemeinde@heddesheim.de gerichtet werden. Mitarbeitern der Gemeinde wurde verboten, mit uns zu reden.

Lang, Reiner, SPD-Gemeinderat: Bedrohte den verantwortlichen Redakteur Hardy Prothmann.

Merx, J├╝rgen, SPD-Fraktionsvorsitzender: Verweigert der Redaktion jegliche Auskunft und wirft uns „verbale Gewalt“ vor.

Nussbaum-Medien, Anzeigenverlag: Der Verlag bringt das Mitteilungsblatt heraus. Dort wurden nachweislich Anzeigen von Gegnern des Pfenning-Projekts unterdr├╝ckt, w├Ąhrend Pfenning werben darf. Auch der Versuch einer Gegendarstellung wurde ├╝ber das Stuttgarter Anwaltsb├╝ro des Verlags im Auftrag von B├╝rgermeister Kessler verhindert.

Rafflewski, Dierk, evangelischer Pfarrer: Trotz mehrfacher Bitte des heddesheimblogs, zu Veranstaltungen der Kirchengemeinde oder wichtigen Terminen einzuladen, unterbleibt das bis heute. Der Bitte um ein Interview wurde nicht entsprochen, tats├Ąchlich erschien Wochen sp├Ąter ein Text der Kirchengemeinden im MM, der auf unsere Anfrage zur├╝ckging, wie Herr Rafflewski eingestanden hat.

Schwarz, Peter, AWO-Ortsvereinsvorsitzender: Hat uns beim Versuch der Teilnahme an der Jahreshauptversammlung die T├╝r gewiesen. Der MM durfte teilnehmen.

Thurecht, Dietmar, Freier Mitarbeiter des MM: Anstatt sich solidarisch zu verhalten und die Beschr├Ąnkung von Kollegen nicht hinzunehmen, bet├Ątigt er sich weiterhin als Sch├Ânschreiber und unterschl├Ągt das von ihm selbst miterlebte pressefeindliche Verhalten.

Unbekannt: Im September 2009 legte ein bislang unbekannter T├Ąter ein Nagelbrett vor einen Reifen des Fahrzeugs von Hardy Prothmann. Die Staatsanwaltschaft ermittelte erfolglos wegen einer „gemeingef├Ąhrlichen Straftat“.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Bekanntgaben aus dem Rathaus

Guten Tag!

Heddesheim, 23. April 2010. Auf der Gemeinderatssitzung vom 22. April 2010 wurden zum Ende der Sitzung wie ├╝blich Bekanntgaben gemacht.

Der Fraktionsvorsitzende von B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen, Klaus Schuhmann, hatte Anfang des Jahres angeregt, Rollst├╝hle f├╝r gemeindliche Einrichtungen anzuschaffen, da bei der Seniorenfeier in der Nordbadenhalle ein ├Ąlterer Mitb├╝rger einen Schw├Ącheanfall erlitten hatte und dadurch ein Bedarf feststellbar sei.

Der AWO-Ortsverband hat daraufhin der Gemeinde vier Rollst├╝hle gespendet. B├╝rgermeister Michael Kessler lobte die AWO, die sich in „au├čerordentlicher Weise“ engagiere und verk├╝ndete, dass er deshalb ein paar Tage zuvor selbst Mitglied der AWO geworden sei.

Ende M├Ąrz 2012 l├Ąuft der Stromversorgungsvertrag aus. Ende Februar lief die Frist der Ausschreibung aus. Zwei Anbieter, die EnBW und das Versorgungswerk Heddesheim (Stadtwerke Viernheim) haben sich um die Konzession beworben. Hier w├╝rden nun Gespr├Ąche gef├╝hrt.

Weiter wurde die Zahl der Einw├Ąnde zum Bebauungsplanentwurf „N├Ârdlich der Benzstra├če“ („Pfenning“) bekannt gegeben. (Wir berichteten.)

Die Arbeiten am Rathaus gingen nach Angabe von B├╝rgermeister Kessler voran, stellten aber eine erhebliche Belastung f├╝r die Mitarbeiter dar, da der Austausch der Fenster und die Arbeiten am Dach vor allem durch L├Ąrm die Gemeindebediensteten st├Âren.

Das F├Ârdervolumen f├╝r die Sanierung Ortskern II ist um 1,5 Millionen Euro aufgestockt worden, sodass der Gemeinde hier weitere 750.000 Euro zuflie├čen.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Update: Die AWO-Diskussion, Spekulationen und Tatsachen

Guten Tag!

Heddesheim, 15. April 2010. Unser Bericht ├╝ber den Saalverweis durch die AWO Heddesheim, die uns eine Teilnahme an einer „internen“ Hauptversammlung verwehrte, dem Mannheimer Morgen aber gestattete, hat f├╝r viel Aufregung gesorgt. Zu recht. Dar├╝ber hinaus gibt es viele Spekulationen – die wir aus Sicht der Redaktion nicht teilen.

Unser Bericht „AWO will nicht jeden“ hat die Gem├╝ter erregt.

Absolut zu recht – denn das Verhalten des Vorstandes des AWO Ortsvereins Heddesheim war und ist undemokratisch und nicht zu akzeptieren.

Aus Sicht der Redaktion respektieren wir den gesch├╝tzten Raum einer „internen“ Vereinsversammlung. Diesen gesch├╝tzten Raum muss es geben, wenn „interne“ Dinge zu regeln sind.

Dies war aber nicht der Fall. Die „interne“ Versammlung war keine. Anwesend war ein freier Mitarbeiter des Mannheimer Morgen, der ├╝ber die „interne“ Versammlung mit Datum vom 13. April 2010 unter der ├â┼ôberschrift „Es fehlt an Nachwuchs“ berichtet hat.

Der Vorstand der AWO Heddesheim hat uns gegen├╝ber also glatt gelogen, als behauptet wurde, unsere Teilnahme sei nicht erw├╝nscht, weil es sich um eine „interne“ Veranstaltung handele.

Nicht gelogen hat der AWO-Vorstand auf die Frage, ob der MM erw├╝nscht und das heddesheimblog „nicht erw├╝nscht“ sei. Die Antwort war klar und eindeutig: „Ja.“

Die Motivation, diesen Termin „zu besetzen“ f├╝r die Redaktion war, ├╝ber die T├Ątigkeiten des Vereins Bericht zu erstatten. Dieses wurde uns verwehrt. Dar├╝ber haben wir berichtet.

Mit 50 Kommentaren innerhalb von wenigen Tagen ist unser Text ├╝ber diese „Begegnung“ aus Sicht der Redaktion ein herausragendes Thema.

Auch der Ex-AWO-Vorstand G├╝nter Keller hat sich zu unserem Text als Kommentator explizit ge├Ąu├čert.

Alle ge├Ąu├čerten Kommentare zu unserem Text unterliegen der Meinungsfreiheit nach Artikel 5 Grundgesetz.

Direkt im Anschluss an unseren Kommentar haben wir folgende Personen am 10. April 2004 per email ├╝ber den Vorfall in dieser Reihenfolge zwischen 15:22 bis 15:29 Uhr informiert:

  • Manfred Wei├čkopf – Kreisgesch├Ąftsf├╝hrer AWO Rhein-Neckar
  • Christel Gerold – AWO Kreisverband Gesch├Ąftsstelle Ladenburg
  • Lothar Binding – Kooptiertes Vorstandsmitglied AWO Rhein-Neckar und Bundestagsabgeordneter f├╝r die SPD
  • Pressestelle des AWO Bundesverbands

Herr Wei├čkopf und Herr Binding wurden in den Kommentaren als AWO-Funktionstr├Ąger genannt. Au├čerdem wurde ├╝ber deren Verhalten spekuliert.

Die Redaktion stellt fest, dass es von deren Seite bis heute keinerlei Reaktion zu dem Vorfall gegeben hat – trotz direkter Information dazu.

Am 12. April 2010 haben wir von folgender email Kenntnis erhalten, dar├╝ber aber nicht redaktionell berichtet, weil wir den Absender nicht kennen.

Ein Informant schickte uns die email mit dem Hinweis, dass es „Ger├╝chte“ g├Ąbe, dass die Redaktion f├╝r den Inhalt verantwortlich sei.

Das heddesheimblog distanziert sich ausdr├╝cklich gegen├╝ber diesem Ger├╝cht. Als journalistische Redaktion verbreiten wir keine Ger├╝chte, sondern ver├Âffentlichen Artikel, Dokumentationen und Kommentare sowie andere journalistische Texte – transparent und nachvollziehbar.

„Ger├╝chte“ sind nicht unser Metier.

Im Sinne der Transparenz dokumentieren wir den Boykott-Aufruf, von dessen Inhalten wir uns distanzieren, weil wir daf├╝r nicht verantwortlich sind.

Wir stellen fest:
Herr Peter Schwarz hat den Journalisten Hardy Prothmann nicht „hochkant aus der Jahreshauptversammlung werfen lassen“, sondern ihm die Teilnahme verweigert und ihn aufgefordert, den Raum zu verlassen.
Zutreffend ist, dass der freie Mitarbeiter des Mannheimer Morgen, Dietmar Thurecht, bleiben durfte und kein Wort zu dem Vorfall gesagt hat. (Siehe unseren Kommentar dazu.)

Der Rest der email betrifft nicht direkt unsere Redaktion und bleibt deswegen unkommentiert.

———–
„Von: awo boykott [mailto:awoboykott@yahoo.de]
Gesendet: Sonntag, 11. April 2010 15:37
An: undisclosed recipients:
Betreff: Aufruf zum vorl├Ąufigen Boykott der AWO Heddesheim

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Heddesheimer,

gestern ist etwas passiert, was uns als langj├Ąhrige Unterst├╝tzer
der Heddesheimer Arbeiterwohlfahrt traurig und best├╝rzt macht.
Der ├Ârtliche AWO Vorstand Peter Schwarz hat einen
Berichterstatter der ├Ârtlichen Presse, Herrn Hardy Prothmann,
hochkant aus der Jahreshauptversammlung werfen lassen. Andere
Medien durften bleiben. Die Hintergr├╝nde und zahlreiche
Reaktionen finden Sie im bekannten Medium Heddesheimblog.

Wir meinen:
1. Demokratie braucht Pressefreiheit! Die AWO darf nicht nach
genehmen und nicht genehmen Journalisten selektieren.
2. Die AWO Heddesheim befindet sich in einer elementaren Krise.
Die Mitgliederzahlen sinken dramatisch. In dieser Situation die
├ľffentlichkeit teilweise von Informationen abzuschneiden, ist
nicht nur unprofessionell. Es schadet der ├Ârtlichen AWO und ihren
zahlreichen wertvollen Projekten.
3. Diese intransparente, unfaire Verhalten verh├Âhnt und verrr├Ąt
viele Hedesheimer, die die AWO seit vielen Jahren gern
unterst├╝tzen, sei es finanziell oder durch ehrenamtliche
Mitarbeit.

Wir fordern euch daher auf, folgende Schritte in Erw├Ągung zu
ziehen:
1. Lasst die AWO wissen, dass ihr das Vorgehen nicht gut findet.
Und schreibt es an Manfred Wei├čkopf vom AWO Kreisverband.
manfred.weisskopf@awo-rhein-neckar.de
2. Lasst Peter Schwarz wissen, wenn Ihr sein Vorgehen nicht gut
findet: Tel 062 03 – —— (Anschlussnummer durch die Redaktion gel├Âscht, Anm. d. Red.)
3. Stell jede Form der Unterst├╝tzung f├╝r die AWO ein, solange
Peter Schwarz bzw. die AWO sich zu diesem Vorfall nicht erkl├Ąrt
haben
4. Verbreitet diese Mail weiter an andere Heddesheimer. Redet
dr├╝ber!

Um nicht missverstanden zu werden: Wir glauben dass die AWO in
Heddesheim seit langem gute Dienste leistet. Das gilt auch f├╝r
Peter Schwarz. Solches Verhalten dem wichtigsten Heddesheimer
Lokalmedium gegen├╝ber sollten wir uns aber nicht gefallen lassen.

Diese Mail geht an ca. 80 Heddesheimer B├╝rger und Institutionen.

Danke f├╝r eure Unterst├╝tzung! Lasst uns die Heddesheimer AWO noch
besser machen!“
———–

Festzuhalten bleibt also:

Der geschilderte Vorgang bei der AWO ist zutreffend.
Der Vorgang hat f├╝r erregte Diskussionen gesorgt.
Es gab durch eine vermutlich einzelne Person einen „Boykott-Aufruf“.
Das Ger├╝cht, das heddesheimblog „stecke dahinter“ ist unzutreffend.
Keiner der durch die Redaktion angeschriebenen Funktionstr├Ąger der AWO hat bis heute reagiert.

R├╝ckschl├╝sse, dass dieser Vorgang der AWO „egal“ sei, unterliegen Artikel 5 Grundgesetz.

Weiter stellen wir fest:

Herr Peter Schwarz ist der Redaktion pers├Ânlich unbekannt.
Eine Verbindung von AWO und SPD ist uns nicht bekannt.
Zusammenh├Ąnge zwischen dem B├╝rgermeister Kessler und der AWO sind uns ebenfalls nicht bekannt.
Eine Berichterstattung ├╝ber die AWO Heddesheim als Thema hat bis zu unserem Kommentar noch nicht stattgefunden.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

AWO will nicht jeden

Guten Tag!

Heddesheim, 10. April 2010. Der Ortsverband der AWO Heddesheim ist an einer Berichterstattung im heddesheimblog nicht interessiert: „Sie sind nicht eingeladen.“

Kommentar: Hardy Prothmann

Der erste Leitsatz der Arbeitwohlfahrt (AWO) hei├čt: „Wir bestimmen – vor unserem geschichtlichen Hintergrund als Teil der Arbeiterbewegung – unser Handeln durch die Werte des freiheitlich-demokratischen Sozialismus: Solidarit├Ąt, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.“

Der achte Leitsatz der AWO hei├čt: „Wir wahren die Unabh├Ąngigkeit und Eigenst├Ąndigkeit unseres Verbandes; wir gew├Ąhrleisten Transparenz und Kontrolle unserer Arbeit.“

Der AWO-Ortsverband Heddesheim und dessen Vorsitzender Peter Schwarz haben es nicht so mit diesen Leits├Ątzen. Zur Zeit (10. April 2010, 15:05 Uhr) h├Ąlt der AWO Ortsverband noch seine Jahreshauptversammlung in der „Alten Schule“ ab.

Dar├╝ber wollte das heddesheimblog berichten – wir wurden aber „gebeten“, die Versammlung zu verlassen:
„Das ist eine interne Veranstaltung f├╝r Mitglieder und die eingeladene Presse.“
„Sie wollen also nicht, dass das heddesheimblog berichtet, aber der Mannheimer Morgen?“
„Ja, genau. Sie sind nicht eingeladen.“

Solidarit├Ąt, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit, Transparenz, Kontrolle… sind sch├Âne Worte – aber f├╝r den AWO-Ortsverband Heddesheim nichts wert.

Im vergangenen Jahr notierte der Mannheimer Morgen gro├če Probleme der AWO: Waren es ehemals 638 Mitglieder, waren es 2008 nur noch 330 Mitglieder, Tendenz fallend.

„Junge Leute wollen etwas, aber daf├╝r nichts tun“, so die zweite Erkenntnis der 19 zur Versammlung in der Alten Schule zusammengekommenen Mitglieder. So k├Ąmen einfach keine „Jungen“ nach, die Aufgaben und Verantwortung ├╝bernehmen wollten – und dabei doch letztendlich selbst einmal von der Einrichtung profitierten. Dabei ist die Ortsgruppe Heddesheim der AWO eine soziale Einrichtung, die f├╝r alle B├╝rger da sein will,“ berichtete der Haus- und Hofberichterstatter Dietmar Thurecht am 09. April 2009.

So sitzen auch jetzt rund 20 ├╝berwiegend ├Ąltere Mitglieder beisammen. Und ihr Vorsitzender Peter Schwarz schlie├čt alle Menschen, die das heddesheimblog lesen, von der Berichterstattung ├╝ber die AWO aus, w├Ąhrend die kleine Versammlung wahrscheinlich gerade im Moment dar├╝ber r├Ątselt, wie man mehr Mitglieder, vorzugsweise junge Menschen f├╝r die AWO begeistern k├Ânnte.

Ein Tipp: Vielleicht sollte Herr Schwarz sich noch einmal die Leitlinien der Organisation anschauen und dar├╝ber nachdenken, ob sein Verhalten eine gute und nachhaltige Position zur St├Ąrkung der AWO darstellt oder nur als eine vollkommen unverst├Ąndliche Reaktion zum Schaden des Ortsverbands Heddesheims gesehen werden muss.