Montag, 26. August 2019

Offener Brief an Landrat Stefan Dallinger (CDU)

Landratsamt behindert Recherchen

Hardy Prothmann, Journalist

Chefredakteur Hardy Prothmann fordert Landrat Stefan Dallinger (CDU) auf, keinen Einfluss auf journalistische Recherchen auszu√ľben.

Rhein-Neckar, 11. Februar 2014. (red) Das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises mischt sich in unsere Recherchen ein. Das Thema Asylbewerber ist hochpolitisch – insbesondere wegen der bevorstehenden Kommunalwahl.¬†Wir fordern den verantwortlichen Beh√∂rdenleiter, Landrat Stefan Dallinger (CDU) unmissverst√§ndlich auf, dies zu unterlassen und die Meinungs- und Pressefreiheit sowie das Landespresserecht zu respektieren. Alles andere w√§re unertr√§glich. [Weiterlesen…]

Gläserner Gemeinderat: Der Schauprozess

Guten Tag!

Heddesheim, 23. Dezember 2010. CDU, FDP, SPD und B√ľrgermeister Michael Kessler haben in der Gemeinderatssitzung vom 22. Dezember 2010 ihren „S√ľndenbock-Antrag“ best√§tigt und gegen die Meinungsfreiheit und eine Gleichbehandlung gestimmt.

Was aus Sicht der „Anti-Prothmann-Front“ zun√§chst die eigenen „Rache-Gel√ľste“ befriedigt hat, wird sich langfristig als Fehler herausstellen. Die selbsternannte „Allianz der Anst√§ndigen“ hat ohne Sinn und Verstand ein Bekenntnis zur Meinungsfreiheit und zur demokratischen Ordnung abgelehnt.

Von Hardy Prothmann

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Hardy Prothmann, freier Journalist. Bild: sap

Der Blick in die Gesichter der Gemeinder√§te der CDU, FDP und SPD und B√ľrgermeister Kessler war aufschlussreich. Die Mimiken schwankten zwischen versteinerter H√§rte und einer gewissen lustvollen Befriedigung.

Man hatte sich verabredet, einem Mitglied aus dem Rat den „moralischen Prozess“ zu machen.

Absurde Zustände.

Dass der „Missbilligungsantrag“ durchgehen w√ľrde, war klar. Auch die Absurdit√§t zwischen √É‚Äěu√üerungen und Abstimmungsverhalten war klar. Der SPD-Fraktionschef J√ľrgen Merx konnte sich wie die SPD-Fraktion zwar dem Antrag wegen „seiner Art“ nicht anschlie√üen, die vier SPD-Gemeinder√§te stimmten aber zu (Michael Bowien fehlte in der Sitzung).

Auch CDU-Gemeinderat Martin Kemmet betonte ausdr√ľcklich, dass er nicht allein mich f√ľr die „Zust√§nde“ im Gemeinderat verantwortlich macht, sondern auch viele andere (ohne Namen zu nennen) und stimmte dann doch f√ľr den Antrag.

Das muss man nicht verstehen. Das muss man aber zur Kenntnis nehmen.

Gegen das Grundgesetz.

Ebenso das Abstimmungsverhalten zu meinem erweiterten Antrag. CDU, SPD, FDP und B√ľrgermeister Kessler haben in der Sitzung vom 22. November 2010 ausdr√ľcklich gegen die Anerkennung von Artikel 5 Grundgesetz, sich frei eine Meinung bilden und diese √§u√üern zu k√∂nnen, gestimmt. Martin Kemmet hat sich enthalten.

Und sie haben ebenso gegen eine geordnete Gleichbehandlung im Gemeinderat gestimmt. Ganz selbstverst√§ndlich. Ohne Z√∂gern. Aus √ÉŇďberzeugung.

Ist der Schluss also richtig, dass B√ľrgermeister Kessler und die vierzehn Gemeinder√§te von CDU, SPD und FDP Antidemokraten sind, weil sie gegen die Anerkennung eines Grundgesetzartikels und gegen die korrekte Einhaltung der Gemeindeordnung stimmen?

Ich hoffe nicht. Ich bef√ľrchte aber, dass in der w√ľtenden Auseinandersetzung mit meiner Person demokratische Spielregeln und demokratische √ÉŇďberzeugungen seit geraumer Zeit keine Rolle spielen.

Gestern wurde wieder das √ľbliche Rollenspiel von vorab nicht-√∂ffentlich verabredeten Entscheidungen „√∂ffentlich“ aufgef√ľhrt.

„Sie sind ekelhaft.“ B√ľrgermeister Michael Kessler zu Gemeinderat Hardy Prothmann.

In nicht-√∂ffentlicher Sitzung darf B√ľrgermeister Michael Kessler zu mir sagen: „Sie sind ekelhaft“, ohne dass es auch nur den Hauch einer geheuchelten Welle der Emp√∂rung gibt. Auch damals war in den Gesichtern der „Allianz der Anst√§ndigen“ eine lustvolle Befriedigung zu sehen. Der B√ľrgermeister hat sich sp√§ter daf√ľr „entschuldigt“. Aber nicht offen und ehrlich, sondern nur irgendwie.

Ich habe gestern meine Bemerkung gegen√ľber Herrn Hasselbring als „unangebracht“ zur√ľckgezogen und bem√§ngelt, dass die Mehrheit im Gemeinderat zweierlei Ma√ü in Sachen Anstand und Moral anlegt.

Dies wurde auch prompt durch das gewohnte Sitzungsverhalten des B√ľrgermeisters und gewisser Gemeinder√§te wie Herrn Dr. Doll best√§tigt.

Dreckspatzigkeit.

Und durch den SPD-Gemeinderat Reiner Lang, der das journalistische Angebot des heddesheimblogs als „Dreckspatzigkeit“, als „Sauerei“ und „Schwachsinn“ bezeichnete.

Diese √ľble Vulg√§rsprache fand offensichtlich die stillschweigende Anerkennung sowohl des B√ľrgermeisters Kessler als auch die der anderen Gemeinder√§te, die sich im Besitz des Anstands w√§hnen.

Unter diesen „Anst√§ndigen“ ist auch CDU-Gemeinderat Rainer Hege. Der hat mir gestern am Ratstisch erstmals Gru√ü und Handschlag verweigert. Warum, hat er nicht gesagt. Auch FDP-Gemeinder√§tin Ingrid Kemmet verzichtet sein gestern darauf.

Doppelmoral.

Auch der B√ľrgermeister Michael Kessler verweigert schon seit gut einem Jahr Gru√ü und Handschlag. CDU-Fraktionschef und Antragsteller Josef Doll sowieso wie auch FDP-Fraktionschef Frank Hasselbring und SPD-Fraktionschef J√ľrgen Merx.

Auch CDU-Gemeinderat Hans Siegel ist seit kurzem nicht mehr in der Lage der einfachsten und erwartbarsten Form der Respektsbezeugung nachzukommen, ebensowenig wie Reiner Lang und J√ľrgen Harbarth (beide SPD).

Die Form wahren bis heute Karin Hoffmeister-Bugla und Michael Bowien (SPD), Walter Gerwien, Dieter Kielmayer und Volker Schaaf sowie alle Gemeinder√§te der Gr√ľnen.

Ich habe dazu gestern deutlich meine Meinung gesagt: Die √Ėffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, wie „Moral“ von Teilen des Gemeinderats √∂ffentlich geheuchelt und nicht-√∂ffentlich gemeuchelt wird.

Die selbstgefällige, pharisäerhafte Doppelmoral vieler Gemeinderäte ist offensichtlich.

Selbst die Br√ľcken, die die Gemeinder√§te der Gr√ľnen mit ihren Wortbeitr√§gen gebaut haben oder der Apell von Martin Kemmet (CDU), dass viele Personen an den „Heddesheimer Zust√§nden“ beteiligt sind, erreichte keinen der „Missbilliger“.

Front der Verhärtung.

Die Front der Verh√§rteten ist derart negativ belastet, dass eine Entspannung √ľberhaupt nicht zur erwarten ist.

Das zeigten auch Form, Inhalt und Vortrag des Antrags. Statt eines Apells mit Aussicht auf eine Veränderung oder Erneuerung der Verhältnisse, ging es um die Festschreibung der verbohrten Stellungen und den innigen Wunsch, mich loszuwerden.

Statt sich dem Bibelsatz „Wer unter euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein“ anzuschlie√üen, gingen die H√§nde mit versteinerten Mienen der „Ankl√§ger“ in diesem „Schauprozess“ hoch.

„Unbequemlichkeit ist wichtig.“ Andreas Schuster

Ich werde es weiter so halten, wie der Gr√ľnen-Gemeinderat Andreas Schuster es formulierte: „Ich halte eine gewisse Unbequemlichkeit f√ľr wichtig.“

Das haben andere vor mir auch schon so gehalten, beispielsweise Georg B√ľchner, der wegen seiner politischen Schriftstellerei per Haftbefehl gesucht wurde und nach dem heute der bedeutendste Literaturpreis Deutschlands benannt ist.

Oder Heinrich Heine, der gro√üartige Dichter, der f√ľr seine Dichtung „Deutschland. Ein Winterm√§rchen“ ebenfalls per Haftbefehl gesucht wurde und dessen Werk zensiert wurde. Darin hei√üt es:

„Noch immer das h√∂lzern pedantische Volk,
Noch immer ein rechter Winkel
In jeder Bewegung, und im Gesicht
Der eingefrorene D√ľnkel.“

Besser als mit diesem Heine-Wort kann man die Haltung von CDU, FDP, SPD und B√ľrgermeister Michael Kessler mit einer „gewissen Unbequemlichkeit“ nicht wiedergeben.

Download:
Antrag zu Meinungsfreiheit und Gleichbehandlung

hardyprothmann

Doll fordert Unterlassungserklärung von Prothmann

Guten Tag!

Heddesheim, 23. Dezember 2010. Mit Schreiben vom 09. November 2010 fordert die Heidelberger Anwaltskanzlei Gr√©us-Schneider im Auftrag des CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Josef Doll eine Unterlassungserkl√§rung von Hardy Prothmann, verantwortlich f√ľr das heddesheimblog.

Das anwaltliche Schreiben fordert von Hardy Prothmann:

„es zu unterlassen, Herrn Dr. Doll als „Prahlhans“ und/oder „T√§uscher vor dem Herrn“ und/oder „wirkt oft verwirrt“ zu bezeichnen“;

„es zu unterlassen, w√∂rtlich oder sinngem√§√üg zu behaupten, die demokratische Gesinnung des Herrn Dr. Doll sei vergiftet“.

Der Streitwert wird mit 10.000 Euro beziffert. Die Erklärung sollte mit Frist bis 12. November 2010 abgegeben werden.

Es wurde keine Erkl√§rung abgegeben, weil der Verfasser der √ÉŇďberzeugung ist, dass diese √É‚Äěu√üerungen erstens unter Artikel 5 Grundgesetz (Meinungsfreiheit) fallen und zweitens durch Aussagen und Verhalten von Herrn Dr. Doll belegt sind.

Man muss davon ausgehen, dass nachfolgende Formulierungen des Textes „Der gl√§serne Gemeinderat: Gift-Spritzen oder wenn der Hass einem Dr. D. den Verstand vernebelt“ aus Sicht des Anwalts Stephan Buchner nicht das Pers√∂nlichkeitsrecht „in rechtswidriger Weise beeintr√§chtigen“, denn hierzu wurde keine „Unterlassung“ gefordert. Vielmehr schreibt der Antwalt √ľber die Abw√§gung von Meinungsfreiheit und „Pers√∂nlichkeitsrecht“: „Selbstverst√§ndlich ist in diesem Zusammenhang auch Kritik zul√§ssig ist, insbesondere gegen√ľber Personen des √∂ffentlichen Lebens, namentlich gegen√ľber Politikern.“

„Der Beitrag (ein Leserbrief im MM, d. Red.) ist derma√üen konfus und wirr, dass man sich ernste Sorgen um die geistige Verfassung des Herrn Dr. Doll machen muss.“

„Man muss vermuten, dass es irgendetwas zwischen ihm und Kurt Klemm gibt, was diesen Dr. Doll tief und andauernd schmerzt, erz√ľrnt und ihm tollw√ľtigen Schaum vors Maul treibt.“

„Denn anders ist diese als Leserbrief getarnte Verbalattacke voller Zorn, H√§me und Herablassung bei gleichzeitiger Arroganz nicht zu verstehen.“

„Das muss ein schmerzhaftes, fast schon traumatisches Erlebnis gewesen sein, f√ľr einen Mann, dem sein CDU-Kollege Rainer Hege (-17,17 Prozent) nachsagt, er sei ein Mann, „der der Wahrheit am n√§chsten kommt“.“

„Und leider auch ein Vertreter dieses Typus alter M√§nner, denen „Altersweisheit“ abgeht und die ganz im Gegenteil von sich glauben, noch mit jedem Gefasel, das sie von sich geben, rechter als recht zu sein. Stur, selbstverliebt und unertr√§glich.“

„Aufforderungen, zum Punkt zu kommen, sind keine Seltenheit in Gemeinderatssitzungen, in denen Herr Dr. Doll seit einiger Zeit immer √∂fter einzunicken scheint, um dann Reden zu schwingen, die im Vergessen dessen enden, was er eigentlich sagen wollte. Wenn er dann versucht einen Witz zu rei√üen, bleiben nur peinliche Pausen.“

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Josef Doll fordert Unterlassung. Bild: heddesheimblog.de

„Er will die derangierte Natur nur noch mehr vergiften, um sich der Illussion eines „Wildblumenfeldes“ hinzugeben, das dann entstehen k√∂nnte, wenn „Unerw√ľnschtes“ erst beseitigt ist.“

„Ist Herr Dr. Doll am Ende selbst das Opfer dessen, was er um sich herum erkennt? Verschw√∂rungstheorien? Sieht er vielleicht sogar schon wei√üe M√§use?“

„Herr Dr. Doll ist mit vielen dieser wirren Artikel in der j√ľngsten Vergangenheit nicht nur f√ľr sich selbst l√§ngst zur Schande geworden, sondern auch f√ľr die Kirche und die Kirchengemeinde, f√ľr die er einsteht und f√ľr eine angeblich christliche Partei, dessen Fraktionsvorsitz er im Gemeinderat inne hat.“

„Tats√§chlich geht Herrn Dr. Doll auch das Verst√§ndnis daf√ľr ab, dass sich Menschen aufregen, die eventuell mit einer giftigen Wiese in Kontakt kommen k√∂nnten und sich zu Recht sorgen, ob ihnen, ihren Kindern oder Tieren oder Wildtieren ein gesundheitlicher Schaden droht. Man muss Sorge haben, dass er all diese Menschen und ihre Bedenken auch als „dominierend und st√∂rend“ empfindet und sie am liebsten wegspritzen w√ľrde.“

„Der Schlussakkord seines wirren Leserbriefs muss aber alle aufrechten Demokraten in Heddesheim und hier zuf√∂rderst in der CDU alarmieren: „Pressefreiheit ist wie Meinungsvielfalt ein hohes Gut in der Demokratie. Manchmal ist weglassen besser.“

„Diese Aussage ist zutiefst verst√∂rend und eines echten Demokraten nicht nur unw√ľrdig – es ist demokratisch nicht denkbar. Wer in Sachen Pressefreiheit und Meinungsfreiheit (Meinungsvielfalt nach Doll) empfiehlt, man solle sie „manchmal besser weglassen“, muss sich fragen lassen, wie es um die eigene, innere, demokratische Verfassung bestellt ist.“

„Die demokratische Gesinnung des Herrn Dr. Doll ist, so muss man leider vermuten, vergifteter als jeder Acker, f√ľr dessen fortgesetzte Vergiftung er eintritt.“

Im September 2009 hatte bereits B√ľrgermeister Michael Kessler dasselbe Anwaltsb√ľro Gr√©us-Schneider beauftragt, eine Unterlassung gegen Hardy Prothmann durchzusetzen. Die Anw√§lte und B√ľrgermeister Kessler zogen damals die Unterlassung (Streitwert: 15.000 Euro) zur√ľck – das Anwaltshonorar beglich vermutlich die Gemeinde Heddesheim.

Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist verantwortlich f√ľr das heddesheimblog sowie partei- und fraktionsfreier Gemeinderat.

Offener Brief: Die Menschen sind kl√ľger als Sie denken, Herr Dr. Doll

Guten Tag!

Heddesheim, 06. Mai 2010. Der CDU-Gemeinderat und Fraktionsvorsitzende Dr. Joseph Doll hat im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Heddesheim einen Text ver√∂ffentlicht, der sein grundlegendes demokratisches Defizit belegt. Herr Dr. Doll bem√§ngelt die M√∂glichkeit, dass sich B√ľrgerInnen umfassender als jemals zuvor ihre eigene Meinung bilden k√∂nnen.

(Anmerkung der Redaktion: Der Text enth√§lt sehr viele links, die jeweils ein neues Fenster √∂ffnen. Wir haben das so programmiert, damit der Text m√∂glichst transparent und √ľberpr√ľfbar ist und der Lesefluss nicht durch den Wechsel zwischen Seiten unterbrochen wird.)

Sehr geehrter Herr Dr. Doll,

nach der Lekt√ľre Ihres Textes im Mitteilungsblatt frage ich mich ehrlich besorgt, ob Ihnen der Verstand abhanden gekommen ist. Dasselbe m√ľssen sich alle Leserinnen und Leser ernsthaft fragen.

Woher kommt diese Wut? Dieser Hass?

Woher kommt diese maßlose Wut, Herr Dr. Doll? Woher dieser Hass, der sich aus Ihren Zeilen herauslesen lässt?

Wollen Sie in der √Ėffentlichkeit tats√§chlich so wahrgenommen werden? Als blindw√ľtiger Hetzer?

Offensichtlich.

Denn es reicht Ihnen nicht, Ihre „Thesen“ √∂ffentlich in einer Gemeinderatssitzung zu behaupten – Sie m√∂chten auch, dass die Menschen diese verqueren Gedanken schriftlich nachlesen k√∂nnen.

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Transparenz und Information sind mein "Geschäft". Bild: sap

Ihre Einteilung der Welt in „Gut oder B√∂se“, Herr Dr. Doll, entspricht Ihrer Sicht auf die Welt und beweist doch nur, dass Sie von der Komplexit√§t unserer Welt komplett √ľberfordert sind.

Es gilt Artikel 5 Grundgesetz.

Dabei ist die Sache doch ganz einfach.

Der Journalismus gr√ľndet sich in Deutschland auf Artikel 5 Grundgesetz √ľber die Meinungsfreiheit. Das ist die Basis. Dar√ľber hinaus gibt es noch das Presserecht und andere Gesetze.

Artikel 5 erlaubt jedem Menschen seine Meinung in Wort, Schrift oder auf anderen, auch elektronischen Wegen zu verbreiten.

Eine Zensur findet von staatlicher Seite nicht statt.

Allen B√ľrgerInnen in Heddesheim und dem Rest der Republik ist es erlaubt, sich √ľber Medien und andere Quellen zu informieren und sich eine Meinung zu bilden.

Das gilt auch f√ľr Gemeinder√§te.

Kein Mensch muss sich informieren.

Das Recht, uninformiert und dumm zu bleiben, ist nirgendwo grundgesetzlich definiert – aus gutem Grund.

Netzwerk der Meinungsfreiheit.

Seit einem Jahr gibt es das heddesheimblog, das seine Reichweite seitdem verzehnfacht hat. Seit Dezember 2009 gibt es auch das hirschbergblog und seit Februar 2010 das ladenburgblog.

Die Redaktion arbeitet unabh√§ngig und √ľberparteilich. Dabei werden verschiedenste journalistische Stilformen angeboten: Nachricht, Bericht, Dokumentation, Interview, Portr√§t, Reportage, Fotostrecken, Video und auch Kommentare.

Vor allem die Kommentare – durch die Redaktion oder durch manche der √ľber 3.000 t√§glichen LeserInnen – basieren auf Artikel 5 Grundgesetz – der Freiheit, sich eine Meinung bilden zu k√∂nnen und der Freiheit, diese (staatlich) unzensiert verbreiten zu d√ľrfen.

Die Zeiten, in denen in Deutschland Menschen f√ľr Ihre Meinung verfolgt und sogar umgebracht wurden, geh√∂ren der Vergangenheit an, Herr Dr. Joseph Doll.

Es herrscht Meinungsfreiheit.

Niemand wird gezwungen, sich aus der Vielfalt der Meinungsäußerungen selber eine Meinung zu bilden, einer bestimmten Meinung zu folgen oder eine Meinung abzulehnen.

Es herrscht Meinungsfreiheit.

Die aber ist nicht grenzenlos. Werden unwahre Tatsachenbehauptungen aufgestellt oder Diffamierungen verbreitet, kann man sich dagegen wehren – publizistisch und auch juristisch.

Sie werfen dem heddesheimblog vor, „Unwahres zu behaupten“, „zu faseln“, „zu diffamieren“. W√§re dem so, Herr Dr. Doll, k√∂nnte man sich dagegen wehren, gegen „billige Vorw√ľrfe“ und „schmutzige Diffamierungen“, die Sie uns unterstellen.

Herr Dr. Doll РSie sind ein Täuscher und Ihr Verhalten ist enttäuschend.

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Manipulation und Täuschung durch Herrn Dr. Doll. Bild: heddesheimblog

Was Sie uns vorwerfen, Herr Dr. Doll, betreiben Sie selbst. Die Redaktion hat Ihnen bereits im Sommer 2009 nachgewiesen, wie Sie die √Ėffentlichkeit bewusst und vors√§tzlich get√§uscht haben und ein anerkanntes Mitglied unserer Gemeinschaft, Herrn Dr. Kurt Fleckenstein √∂ffentlich als „T√§uscher“ diffamiert haben.

Sie wissen also, wovon Sie reden, wenn Sie von Diffamierung sprechen.

Sie können anscheinend nichts anderes. Vielleicht können Sie auch einfach nicht anders.

Als Teil eines undemokratischen Netzwerkes. Ihr Bruder Ewald Doll hat als Vorsitzender der TG unserer Redaktion die T√ľr gewiesen, ebenso wie die Heddesheimer AWO. Beide Vereinsvorsitzenden demonstrieren damit ein undemokratisches, pressefeindliches Verhalten. Ebenso der B√ľrgermeister Michael Kessler, der sich kritischen Fragen nicht stellen will.

Ein lokaler Gesch√§ftsmann m√ľnzt eine Spendenaktion in Eigenwerbung um und will ebenfalls eine Selektion bei der Berichterstattung herbeif√ľhren – das kann er versuchen, gelungen ist es ihm nicht.

Unterschlagene Informationen.

Und es gibt durch den Mannheimer Morgen, der Monopolzeitung hier in der Region, oftmals eine vollkommen unzureichende Berichterstattung, die die Menschen gezielt desinformiert. Nicht nur mit den ver√∂ffentlichten Informationen, sondern dar√ľber hinaus mit den unterschlagenen Informationen, die die Menschen nicht wissen sollen.

Au√üerdem gibt es noch das Mitteilungsblatt, in dem die Parteien frei von jeder redaktionellen Kontrolle schreiben d√ľrfen, was sie wollen.

Sie schreiben hier beispielsweise, die Gemeinder√§te w√ľrden in „gut“ oder „schlecht“ aufgeteilt und: „Mit dieser Berichterstattung will der Autor die Entscheidung des Gemeinderats beeinflussen.“

Die Hälfte der Gemeinderäte verbringt die meisten Sitzungen damit, zu sitzen und kein Wort zu sagen.

Tatsache ist: √ÉŇďber die meisten Gemeinder√§te wird kaum etwas berichtet, weil es fast nichts zu berichten gibt. So finden Sie zu den Gemeinder√§ten Karin Hoffmeister-Bugla, Reiner Lang und J√ľrgen Harbarth (alle SPD) ebenso wie zu Ursula Brechtel, Hans Siegel, Volker Schaaff, Rainer Hege, Dieter Kielmayer, Walter Gerwien und Martin Kemmet (alle CDU) und Ingrid Kemmet (FDP) kaum Informationen.

Warum? Ganz einfach. Die H√§lfte der Gemeinder√§te verbringt die meisten Sitzungen damit, zu sitzen und kein Wort zu sagen. (Im Schnitt wurde √ľber die genannten Gemeinder√§te zwischen 20 und 30 mal berichtet, das entspricht 0,25 Prozent der Berichte.)

Was Ihnen vollständig abgeht, Herr Dr. Doll, ist eine demokratische Grundverfassung und ein interessiertes Verständnis von Rede und Gegenrede.

Selbstverständlich kann jede öffentliche Information eine Meinung beeinflussen Рsie muss es aber nicht.

Selbstverst√§ndlich berichten wir journalistisch √ľber Fakten und Hintergr√ľnde, dokumentieren Reden und Geschehnisse und liefern damit √∂ffentliche Informationen, anhand derer die Leserinnen und Leser sich eine Meinung bilden k√∂nnen.

Transparenz. √Ėffentlichkeit. Kontrolle.

Dies geschieht transparent, die meisten unserer Quellen machen wir √∂ffentlich und unsere Informationen damit √ľberpr√ľfbar. Andere Quellen sch√ľtzen wir.

Weiter schreiben Sie, Herr Dr. Doll, ich hielte mich f√ľr den „besten Gemeinderat„. Tatsache ist, dass ich diese ehrenamtliche Aufgabe versuche, so gut zu machen, wie mir das m√∂glich ist. Die Beurteilung √ľberlasse ich anderen. Auch Ihre Meinung nehme ich zur Kenntnis.

Wie Sie richtig bemerkt haben, wurde ich von Heddesheimer B√ľrgerInnen bei der Kommunalwahl 2009 mit 1.493 Stimmen in den Gemeinderat gew√§hlt. Ich habe als parteifreier Kandidat „aus dem Stand“ den Sprung von Platz 11 auf der Liste der FDP auf Platz 1 geschafft und 20 Prozent mehr Stimmen als Frau Kemmet und der FDP-Fraktionsvorsitzende Frank Hasselbring erhalten.

Darauf bilde ich mir sehr wohl etwas ein: Als Kandidat ohne echte Chance haben mir sehr viele Menschen ihr Vertrauen geschenkt – mehr als anderen. Daraus erkenne ich die Pflicht, mein Wahlversprechen einzul√∂sen, n√§mlich mich f√ľr mehr Transparenz und Informationsfreiheit einzusetzen.

Unterdurchschnittliche Berechnung – oder trauen Sie den Menschen eigentlich gar nichts zu?

Sie schreiben weiter, mir sei „nicht klar, dass im Durchschnitt gerechnet (…) 4.285 Stimmen f√ľr ein Mandat notwendig waren, er also ca. 2.780 Stimmen von der FDP-Liste zus√§tzlich f√ľr sein Mandat brauchte.“

Was Sie da vorrechnen, Herr Dr. Doll, erschlie√üt sich mir nicht. Vor allem, wenn ich mir die Ergebnisse zu den einzelnen Kandidaten anschaue: „Stimmk√∂nigin“ wurde Frau Brechtel mit 3.910 Stimmen, gefolgt von Herrn Klemm mit 3.493 Stimmen. Was hat das zu bedeuten? Beide und damit auch alle anderen liegen unter dem „Durchschnitt“ – bedeutet das, dass eigentlich alle Gemeinder√§te nicht genug Stimmen bekommen haben?

Weiter verbreiten Sie die Information, ich w√ľrde Gemeinder√§te und B√ľrger „massiv bedr√§ngen und beeinflussen“. Herr Dr. Doll, trauen Sie diesen Menschen gar nichts zu? Halten Sie diese Menschen f√ľr absolut unm√ľndig, sich selbst eine Meinung bilden zu k√∂nnen?

„Ma√ülose Angriffe“ vs. Transparenz.

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Cliquen-Wirtschaft: Die √Ėffentlichkeit wird bewusst und nachhaltig get√§uscht.

Weiter bezeichnen Sie einen Kommentar √ľber die MM-Redakteurin Anja G√∂rlitz als „ma√ülosen Angriff“, der Anlass gegeben habe „ihn von der Tagung s√ľddeutscher Journalisten auszuschlie√üen.“

Leider erw√§hnen Sie nicht, woher Sie das wissen: n√§mlich von mir selbst, weil ich den Vorgang √∂ffentlich berichtet und damit transparent gemacht habe. Ebenso die Feststellung, dass die Person Anja G√∂rlitz f√ľr mich keine Rolle spielt, ihre – meiner Meinung nach – inakzeptable journalistische Arbeit als Teil einer „Clique“ aber sehr wohl. Auch dies habe ich transparent dargestellt und die Kritik an diesem Text angenommen und einen Fehler eingestanden.

Was nicht in Ihr Konzept passt, ist die Tatsache, dass ich als Berater und Redner zur „Zukunft des Lokaljournalismus“ ein gern gesehener Gast bin, zuletzt an der Fachhochschule Darmstadt und in K√ľrze beim „Frankfurter Tag des Online-Journalismus„, der √ľbrigens vom „Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik“, dem „Medienbeauftragten des Rates der evangelischen Kirche Deutschlands“ sowie dem Hessischen Rundfunk organisiert wird.

Kenntnislose Behauptungen.

Selbst das renommierte dctp des Grimme-Preistr√§gers Alexander Kluge, interessiert sich f√ľr das, was Sie als „b√∂sartig“ bezeichnen.

Ebenfalls falsch ist Ihre Einsch√§tzung, dass ich vom „heddesheimblog“ leben will. Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten: Seit Dezember gibt es das hirschbergblog, seit Februar das ladenburgblog.

Das Berichtsgebiet umfasst mittlerweile also drei Kommunen, weitere werden folgen. Ich werde bei dieser Arbeit von freien Mitarbeitern unterst√ľtzt.

Es geht nicht um „Angriffe“ gegen wen auch immer, sondern um Journalismus, Herr Dr. Doll. Faktenorientierte Berichterstattung √ľber das, was vor Ort passiert.

Ihre These, ich wolle durch „Angriffe“ auf den B√ľrgermeister, die Verwaltung und die „Pfenning“-Gemeinder√§te die Zahl der Zugriffe steigern und damit mein „Einkommen erh√∂hen“ wollen, ist nur ein Beweis Ihrer eingeschr√§nkten Wahrnehmung.

Fakt ist, Herr Dr. Doll, dass ich enorme personelle und finanzielle Mittel in den Aufbau dieses journalistischen Angebots investiere. Ich kann im Gegensatz zu „Pfenning“ keine 100-Millionen-Euro-Investition versprechen. Ich verspreche auch keine „bis zu 1000-Arbeitspl√§tze“. Auch keine „bedeutenden Gewerbesteuereinnahmen“. Auch keinen „Gleisanschluss“.

Das einzige, was ich versprechen kann, sind: Transparente Informationen.

Und f√ľr die Anzeigenkunden eine Plattform mit hohem √∂ffentlichem Interesse.

Was ich ebenfalls feststelle, ist, dass Sie, Herr Dr. Doll, als Fraktionsvorsitzender der Heddesheimer CDU versuchen, durch falsche, gelogene und unterstellte Behauptungen die Gr√ľndung eines unabh√§ngigen journalistischen Angebots zu verhindern.

Der Text mit den meisten Lesern, rund 8.000, kritisierte die manipulative Berichterstattung des Mannheimer Morgen. Der Kommentar zu Herrn Pfarrer Gladbach geh√∂rt aktuell mit 1.830 Aufrufen innerhalb von 30 Tagen zu den Top-Themen auf dem heddesheimblog. In der Hitliste der vergangenen 30 Tage ist kein einziger „politischer“ Text. Denn das ist „schwere Kost“.

„Den Job lieben und die LeserInnen ernst nehmen“.

Zutreffend ist, dass ich mich und meine Familie und so es mir gelingt, weitere Menschen √ľber eine interessante, hintergr√ľndige und auch meinungsfreudige journalistische Arbeit ern√§hren m√∂chte.

Mein Credo f√ľr diesen Beruf ist: „Den Job lieben und die LeserInnen ernst nehmen„.

Die Zahl der Seitenzugriffe und BesucherInnen bestätigt dieses Konzept eines professionellen, rechercheintensiven und meinungsfreudigen Journalismus, der es Menschen ermöglicht, sich umfassend zu informieren, um sich eine eigene Meinung bilden zu können.

Dieser Journalismus finanziert sich √ľber verkaufte Werbung. Selbst das Unternehmen „Pfenning“, Herr Dr. Doll, hat trotz oder vielleicht auch wegen unserer kritischen Berichterstattung bereits bei uns geworben.

Unanst√§ndige und w√ľrdelose Befangenheit.

Ihr Versuch, mir eine „Befangenheit“ anzuh√§ngen, ist unanst√§ndig und w√ľrdelos. Das wissen Sie, Herr Dr. Doll, wenn Ihnen W√ľrde und Anstand noch ein Begriff sind.

Als Journalist verantworte ich eine Berichterstattung √ľber ein Einzugsgebiet von √ľber 30.000 Menschen. In Hirschberg und Ladenburg wird diese Arbeit anerkannt und unterst√ľtzt – von den dortigen B√ľrgermeistern, den Verwaltungen, den Gemeinder√§ten, den Vereinen und vielen anderen Menschen.

Diese unterst√ľtzen als aufrechte Demokraten und interessiert an der √∂ffentlichen Meinung unsere Arbeit. Unb√ľrokratisch, offen und flexibel.

Das Gegenteil findet in Heddesheim statt – zumindest was Sie, die CDU, die SPD, die FDP und den B√ľrgermeister Michael Kessler angeht. Auch die „Verwaltung“ – aber keine Sorge, auch hier gibt es aufrechte Demokraten, die uns Informationen geben und die wir als Informanten sch√ľtzen.

In Ihrem Text, Herr Dr. Doll, verschweigen Sie, dass es viele Angebote an Sie und die CDU von unserer Seite gegeben hat.

Sie, Herr Dr. Doll, tragen als einer von 22 ehrenamtlichen Gemeinderäten dieselbe Verantwortung wie ich. Nicht mehr Рnicht weniger.

Dar√ľber hinaus, Herr Dr. Doll, sind Sie Repr√§sentant einer bestimmten „Klientel“. Sie vertreten die CDU in Heddesheim. Und diese haben Sie nicht zum ersten Mal durch Ihre verantwortungslose Haltung besch√§digt.

Ich, Herr Dr. Doll, bin schon immer partei- und fraktionsfrei.

Als B√ľrger der Bundesrepublik Deutschland nehme ich mein Recht wahr, mir unabh√§ngig meine Meinung zu bilden.

Als Journalist habe ich dieses Grundrecht zu meinem Beruf gemacht.

Auch Sie, Herr Dr. Doll, nehmen √ľbrigens dieses Grundrecht wahr, wenn Sie im Mitteilungsblatt einen Text ver√∂ffentlichen.

Die Menschen sind kl√ľger, als Sie denken, Herr Dr. Doll.

Ihr Text und mein Text werden von unterschiedlichen „√Ėffentlichkeiten“ wahrgenommen – ein Teil dieser √Ėffentlichkeiten bildet eine Schnittmenge. Es wird einige, viele, vielleicht sehr viele geben, die beide Texte lesen werden oder gelesen haben.

Wie auch immer – die Menschen werden sich auf der Basis dessen, was sie wissen, eine Meinung bilden.

√ÉŇďber Sie, Herr Dr. Doll, √ľber den B√ľrgermeister („Ich bin die Gemeinde„), √ľber die „Verwaltung“, √ľber „Pfenning“, √ľber die CDU, Ihren Bruder Ewald, Frau Brechtel, die AWO, den BdS, die GEZ, den Vogelverein, die Gr√ľnen, √ľber Fu√üball, Schulpolitik und was sonst noch so alles „im Gespr√§ch“ ist.

Und eins ist sicher, Herr Dr. Doll – die Menschen sind viel kl√ľger, als sie denken. Und das ist gut so.

1965 war die Pressefreiheit das Privileg von 200 reichen Leuten.
2010 kann jeder daran teilhaben.

Sie beginnen Ihren Text mit einem Zitat von Paul Sethe, einem konservativen und einflussreichen Journalisten.

Vollst√§ndiger als in Ihrer Verk√ľrzung (Ihr Zitat ist unterstrichen, den Rest haben Sie unterschlagen) l√§sst sich das auf wikipedia nachlesen:
„Sein wohl ber√ľhmtester Ausspruch stammt aus einem Leserbrief im Spiegel vom 5. Mai 1965 „Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ Dort hie√ü es auch: „Da die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer gr√∂√üeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner. Damit wird unsere Abh√§ngigkeit immer gr√∂√üer und immer gef√§hrlicher.“ Er wisse, dass es im deutschen Pressewesen Oasen gebe, „in denen noch die Luft der Freiheit weht, [√Ę‚ā¨¬¶] aber wie viele von meinen Kollegen k√∂nnen das von sich sagen?“

Dieser weisen und klugen Einsicht muss ich nichts mehr hinzuf√ľgen.

hardyprothmann