Montag, 08. MĂ€rz 2021

Viele Waffen, kaum Kontrollen: Drei Tote in Dossenheim, zwei in Eberbach, drei in Sinsheim und ein ĂŒberfordertes Landratsamt

Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche Waffenkontrollen

Mannheim/Stuttgart/Rhein-Neckar, 23, Juli 2013. (red) Der Amoklauf in Dossenheim, das Beziehungsdrama in Eberbach, drei Tote in Sinsheim – alle Taten wurden mit legalen Schusswaffen ausgeĂŒbt. Insbesondere die GrĂŒnen kritisierten zu lasche Kontrollen, sind jetzt aber selbst am Ruder und die Kontrollen bleiben lasch. Der SWR-Autor Claus Hanischdörfer zeigt eine ĂŒberforderte Behörde, traumatisierte Opfer und stellt viele Fragen, auf die es wenn, dann oft nur unzureichende oder fassungslos machende Antworten gibt. Klar ist: Waffen sind nicht nur Sport-, sondern auch TötungsgerĂ€te. Bessere Kontrollen könnten mehr Schutz bieten – bis dahin bleibt ein tödliches Risiko. Filmtipp heute Abend, 20:15 Uhr, SWR-Fernsehen. [Weiterlesen…]

Falscher Amok-Alarm löst Großeinsatz in Mannheim-Vogelstang aus


Mannheim/Rhein-Neckar, 11. Mai 2011 (red/pol) Ein falscher Amok-Alarm hat heute zu einem Großeinsatz der Polizei in Mannheim-Vogelstang gefĂŒhrt. 35 Streifenwagen rasten zur Schule – die Beamten umstellten die Schule und durchsuchten das GebĂ€ude. Im Anschluss wurden die rund 1.300 RealschĂŒler und Gymnasiasten nach Hause geschickt. Vermutlich hat ein technischer Defekt den Alarm ausgelöst. Morgen ist wieder regulĂ€r Schule.

Information der Polizei:

„Heute Morgen, gegen 09.50 Uhr, wurde das PolizeiprĂ€sidium Mannheim davon verstĂ€ndigt, dass in Mannheim-Vogelstang an der Geschwister-Scholl-Schule (Bereich Realschule/Gymnasium) ein Amok-Alarm ausgelöst worden war.

Eine Lehrerin war mit ihrer Klasse aus dem im Erdgeschoss liegenden Unterrichtsraum gelaufen und hatte sich und die Klasse in Sicherheit gebracht. Die ĂŒbrigen Lehrer/innen hatten sich mit ihren Klassen in den RĂ€umen eingeschlossen.

Beim Eintreffen der Polizei war nicht ersichtlich, dass es sich um einen Fehlalarm handeln könnte, weshalb das SchulgebÀude umstellt und durchsucht werden musste. Gegen 10.40 Uhr war die Durchsuchung durch die eingesetzten Beamten der Polizei abgeschlossen. Nach bisherigen Ermittlungen lag möglicherweise ein technischer Defekt an der Kommunikationsanlage vor.

Die Zusammenarbeit der PolizeifĂŒhrung und den Verantwortlichen der Schule lief dabei reibungslos und professionell. Neben 35 Streifenwagen waren auch 5 Fahrzeuge der RettungskrĂ€fte vorsorglich eingesetzt.“

Kurz vor elf Uhr haben wir bereits die Entwarnung gemeldet - da die Nachrichtenlage klar war, haben wir auf einen frĂŒhen Text verzichtet und auf die Polizeimeldung gewartet, die wir jetzt dokumentieren.

Anmerkung der Redaktion:
Wir haben kurz vor 11:00 Uhr ĂŒber Twitter bereits die „Entwarnung“ gemeldet.
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