Sonntag, 24. Januar 2021

Diese Woche: Tipps und Termine

Tipps und Termine fĂŒr den 23. bis 29. Mai 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Montag, 23. Mai, 15 Uhr, GemeindebĂŒcherei Grundschule Großsachsen

Bilderbuchkino in der BĂŒcherei.

Hirschberg. Die GemeindebĂŒcherei zeigt das Bilderbuchkino „Eine Geburtstagstorte fĂŒr den kleinen BĂ€ren“.

„Eine Geburtstagstorte fĂŒr den kleine BĂ€ren“ wird dieses Mal mit UnterstĂŒtzung von Dias erzĂ€hlt. Schweinchen backt eine Geburtstagstorte fĂŒr den kleinen BĂ€ren und probiert gemeinsam mit Hase und Ente so ausgiebig, dass der kleine BĂ€r schon etwas Fantasie braucht, um sich die Torte im Urzustand vorzustellen. Aber es ist ein wunderschöner Geburtstag.

Alle Kinder ab 3 Jahren sind herzlich eingeladen und treffen sich um 15 Uhr in der Aula der Grundschule Großsachsen.

Ort: Pestalozzistr. 16, Hirschberg.
Karten: Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen gibt es in der GemeindebĂŒcherei Hirschberg Tel.: 59870 oder 592268.

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Mittwoch, 25. Mai, 15:30 Uhr, Treff im Bahnhof

Hobby-Bauchtanz in Viernheim.

Viernheim. Internationales Frauencafe mit Orientalischen TĂ€nze – ein Schnupper-Mitmach-Nachmittag mit den „Vernemer Knoschbe“, die Hobby-Bauchtanzgruppe aus Viernheim.

In der arabischen Welt wird der Tanz Raqs Scharqi genannt. Aufgrund der wörtlichen ÃƓbersetzung „Tanz des Ostens“, ist die deutsche Bezeichnung „Orientalischer Tanz“ korrekt, bezieht sich jedoch nicht auf die Gesamtheit aller orientalischen FolkloretĂ€nze des Nahen bis Fernen Ostens, sondern nur auf den Ă€gyptischen Solotanz und bezeichnet den dortigen Solotanz der Frauen. Dem wird allerdings von Anthony Shay heftig widersprochen; auf Grund einer FĂŒlle von Literaturhinweisen kommt er zu dem Schluss, dass der Orientalische Tanz „von jederman/frau in verschiedensten AuffĂŒhrungen, getanzt wird.

In Deutschland steht fĂŒr die meisten Menschen und in erster Linie fĂŒr die „Vernemer Knoschbe“ die Körpererfahrung, Körperbeherrschung, Körperbefreiung im Vordergrund. Vor allem aber steht der Bauchtanz fĂŒr Spaß und der ist in einer Bauchtanzgruppe besonders groß.

Orientalischer Tanz ist schön anzusehen, macht Spaß, tut Körper und Seele gut und ist ein Tanz fĂŒr Frauen jeden Alters. Wie immer gibt es vorher, zwischendurch oder auch nachher Kaffee und Kuchen.

Ort: Friedrich-Ebert-Str. 8a, Viernheim.

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Mittwoch, 25. Mai bis Sonntag, 29. Mai, Uniplatz

17. Heidelberger Literaturtage.

Heidelberg. Die 17. Heidelberger Literaturtage starten am Mittwoch, 16 Uhr, mit Veranstaltungen fĂŒr Kinder und Jugendliche.

Das Literaturfestival gehört seit 1994 zu den Höhepunkten des kulturellen Lebens in Heidelberg. Das Programm besteht aus Lesungen internationaler Schriftstellerinnen und Schriftsteller, AutorengesprĂ€chen und Musik. Der Veranstalter, die Arbeitsgemeinschaft der Heidelberger Literaturtage, setzt bei der Zusammenstellung auf Vielfalt: Neben renommierten Autoren werden junge Talente eingeladen – großer Wert wird dabei auf eine internationale Auswahl gelegt. Gefördert werden außerdem ganz junge Talente, mit Lesungen fĂŒr Kinder und Jugendliche und einer Schreibwerkstatt.

Veranstaltung findet in einem Jugendstilzelt auf dem UniversitÀtsplatz statt.

Das Programm finden sie hier: http://www.heidellittage.de/prog_s.htm.

Ort: Uniplatz, Heidelberg.
Karten: Veranstaltungen fĂŒr Kinder und Jugendliche sind frei. Lesungen 9 Euro, ermĂ€ssigt 7 Euro.

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Donnerstag, 26. Mai, 11 Uhr, Marktplatz, Kunsthaus KlĂŒber

Ausstellung mit Bildern von Ulrike Hansen.

Weinheim. Am Donnerstag, 26. Mai, wird die Ausstellung „Heißer Sommer “ – Bilder von Ulrike Hansen, im Kunsthaus KĂŒber, Marktplatz 5, eröffnet. Die KĂŒnstlerin ist anwesend.

Der Abstraktionsgrad, den Ulrike Hansen fĂŒr ihre Landschaftsbilder wĂ€hlt, liegt oft genau an der Schwelle zur rein gegenstĂ€ndlichen Wahrnehmung. Da ruft eine farbige Form sofort einen passenden Gegenstand auf, obschon sich bei genauem Hinsehen zeigt, dass dort eigentlich nichts ist als eben diese farbige Form. Aber war da nicht etwas, eine Kontur, eine Ansammlung bestimmter Merkmale, die innerhalb dieses Kontextes spontan zu einem Wiedererkennen gefĂŒhrt haben? Genau den Punkt zu treffen, an dem der Blick ins Trudeln gerĂ€t, ist die Kunst. (Rainer Marx).

Es ist eine Veranstaltung im Rahmen von „Kultur im Sommer – Weinheim“.

Die außergewöhnlichen open-air und indoor SpielstĂ€tten, ein Kulturprogramm, das alle Kunstgattungen berĂŒcksichtigt und ausgewĂ€hlte kĂŒnstlerische Schwerpunkte setzt, machen den Weinheimer Kultursommer zu einer Veranstaltungsreihe der Extra-Klasse.

Ort: Marktplatz 5, Weinheim.
Karten: Familienfreundliche Angebote, gĂŒnstige Eintrittpreise und die KuSo-Card ermutigen die Kulturinteressierten, auch einmal ausgetretene Pfade zu verlassen und etwas Neues zu probieren.

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Mannheim, 27. – 29. Mai, 15 Uhr, Innenstadt

Mannheimer Stadtfest 2011.

Mannheim. Diese grĂ¶ĂŸte Open-Air-Veranstaltung bei freiem Eintritt in der Region ist Tradition und das Datum im Kalender vieler Besucherinnen und Besucher lange vorgemerkt.

Vielfalt und QualitĂ€t mit einem abwechslungsreichen Musikprogramm auf fĂŒnf BĂŒhnen, Live-Auftritten regionaler Bands und DJs sind das Markenzeichen des Mannheimer Stadtfestes. Und anderem treten auch Bands der Mannheimer Popakademie auf. Eine MarionettenbĂŒhne, der traditionelle Kunsthandwerkermarkt und das beliebte Kinderfest auf den Kapuzinerplanken sind wieder mit dabei.

Das Programm finden Sie hier: http://mannheimer-stadtfest.com.

Das Mannheimer Stadtfest wird damit fĂŒr alle Altersgruppen abwechslungsreiche Unterhaltung bieten.
Ort: Innenstadt, Mannheim.

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Samstag, 28. Mai, 14:15 Uhr, Anlegestelle Ladenburg

50 Jahre Amnesty International.

Ladenburg. Am 28. Mai wird Amnesty International 50 Jahre. Der Bezirk Rhein-Neckar lĂ€dt an diesem Tag zu einer Schifffahrt von Mannheim nach Heidelberg und zurĂŒck mit Zwischenstopp in Ladenburg ein.

Auf dem Schiff wird die Blue Note Jazz Company spielen, und das Mannheimer Kabarett „Die Dusche“ prĂ€sentiert AuszĂŒge aus seinem Programm.

Das Schiff startet um 13 Uhr in Mannheim und wird gegen 14:15 Uhr in Ladenburg erwartet. An der Anlegestelle in Ladenburg wird die AI-Gruppe Ladenburg/Schriesheim von 13 bis 15. Uhr mit einem Infostand ĂŒber die Arbeit von Amnesty informieren, auf Erreichtes zurĂŒckblicken und den Blick auf aktuelle Menschenrechtsverletzungen richten, die den weiteren Einsatz erfordern.

BĂŒrgermeister-Stellvertreterin, Gudrun Ruster, wird die Teilnehmer der Schifffahrt begrĂŒĂŸen. Die Besucher sind eingeladen mit einem GlĂ€schen Sekt auf fĂŒnfzig Jahre ehrenamtliches Engagement fĂŒr die Durchsetzung und Einhaltung von Menschenrechten weltweit anzustoßen.

Ort: Anlegestelle, Neckar, Ladenburg.

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Samstag, 28. Mai, 14 Uhr, Besucherbergwerk „Marie in der Kohlbach“

Weinheim. Besucherbergwerk „Marie in der Kohlbach“ in Hohensachsen öffnet wieder am Samstag, 28. Mai.

Besucher der „Marie“.

Die Grube „Marie in der Kohlbach“ ist auf Besucher vorbereitet. Seit Mitte April arbeiten die „Bergleute“ der AG Altbergbau Odenwald daran, das kleine Besucherbergwerk im Wald von Weinheim-Hohensachsen nach der Winterpause wieder herzurichten. Bevor die ersten Besucher einfahren dĂŒrfen und die Erkundung des Bergwerks fortgesetzt wird, wurde das GrubengebĂ€ude nach der Winterpause gesĂ€ubert und geordnet. „Besonders wichtig waren – wie immer – die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen“, so Klaus GrĂŒndel, Sprecher der AG Altbergbau. So mussten die Einbauten ĂŒberprĂŒft und die WĂ€nde und Firstbereiche von gelockertem Gestein befreit werden.

In diesem Jahr startet die Besuchersaison im Mai unter anderem mit zwei Veranstaltungen fĂŒr Teilnehmer am Weinheimer Naturdiplom. Und am Samstag, 28. Mai, findet ab14 Uhr der erste öffentliche Besuchertermin der Marie statt. Um Wartezeiten zu vermeiden bitten die Veranstalter um rechtzeitige Anmeldung
in der Verwaltungsstelle Hohensachsen, Telefon 06201 592823.

Ort: Besucherbergwerk, Weinheim-Hohensachsen.

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.Samstag, 28. Mai, 21 Uhr, Café Central

Farid Bang.

Weinheim. Farid Bang und Bass Sultan Hengzt treten am Samstag im CafĂ© Central auif, es ist Farid Bangs „Junggesellenabschied“ Tour 2011.

Nachdem sein drittes Studio-Album „Banger leben kĂŒrzer“ folgt auch schon der nĂ€chste Streich: Auf seiner ersten Tour will der Brecher aller Herzen und Knochen „Feiern wie auf einem Junggesellenabschied„, so das Motto, dem ein jeder Konzert-Abend gerecht wird.

Und weil man mit Freunden bekanntlich am besten feiert, ist neben Farid Bang Summer Cem, als langjĂ€hriger Wegbegleiter und Label-Kollege mit von der Partie. Gemeinsam, mit der UnterstĂŒtzung von DJ Arow an den Plattentellern, sind sie der Garant fĂŒr eine explosive Show! Aber was wĂ€re eine Tour ohne seinen Special Guest: Kein geringerer als Bass Sultan Hengzt, der bereits auf der erfolgreichen Tour im vergangenen Jahr alle mit seiner wahnsinnigen Live-Band ĂŒberzeugte, wird dem Publikum ordentlich einheizen. Einlass 20 Uhr.

Ort: Bahnhofstrasse 19, Weinheim.
Eintritt: VVK: 15 Euro zzgl. GebĂŒhr, AK: 18 Euro.<<<<<<<<<<<<<<<

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Bis 30. Oktober, Historisches Museum der Pfalz

Speyer.Im Jahr 2011 steht Speyer ganz im Zeichen der salischen Kaiser. Unter der Herrschaft der Salier wurde der mĂ€chtige Dom erbaut, ein Meisterwerk der romanischen Architektur. Vor genau 950 Jahren wurde das damals grĂ¶ĂŸte Gotteshaus des Abendlandes geweiht. Der Kaiserdom symbolisiert zugleich den einzigartigen dynastischen Anspruch des gesamten salischen Königshauses. Vor 900 Jahren, im Jahr 1111, wurde Heinrich V., der letzte salische Herrscher, in Rom zum Kaiser gekrönt. Im gleichen Jahr verlieh er der Stadt Speyer bedeutende Privilegien, die den Beginn der Entwicklung zur freien Reichsstadt einleiteten.

Das Historische Museum der Pfalz zeigt im „Salierjahr 2011“ eine einzigartige Großausstellung, die die Zeit der spĂ€ten Salier, die Epoche eines europaweiten Um- und Aufbruchs, in den Mittelpunkt stellt.

Zahlreiche Exponate von Weltrang aus Museen in Deutschland und Europa werden erstmals in einer Ausstellung vereint. Wertvolle Handschriften, kostbare liturgische GerĂ€te, Skulpturen und Bauplastik, aber auch Funde aus dem alltĂ€glichen Leben geben Einblick in eine von dramatischen UmbrĂŒchen geprĂ€gte Zeit. AufwĂ€ndige Inszenierungen, virtuelle Architekturrekonstruktionen und spannende Hörstationen bieten dem Besucher ein besonderes eindrucksvolles Ausstellungserlebnis.

Ort: Domplatz, Speyer.
Eintritt: Mit der Dauerkarte , der sogenannten „Salierkarte“, können Sie die Ausstellung zwischen dem 10. April und dem 30. Oktober beliebig oft besuchen. Die Karte kostet regulĂ€r 35 Euro, ermĂ€ĂŸigt 30 Euro. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.

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Bis 31. Juli, ZEPHYR – Raum fĂŒr Fotografie im Bassermannhaus

Mannheim. Am 26. April jĂ€hrte sich die atomare Katastrophe in Tschernobyl zum 25. Mal. Die Bilder des russischen Fotografen Andrej Krementschouk dokumentieren das Leben der Bewohner und prĂ€sentieren verstörende Landschaften. Im Angesicht des aktuellen UnglĂŒcks in Japan erhalten diese Bilder eine neue, dramatische Brisanz.

Mit der Ausstellung „Zone – Heimat. Tschernobyl“ werden rund 110 Fotografien prĂ€sentiert, die einerseits dokumentarischen Charakter haben, zum anderen von einem sehr subjektiven Blick geprĂ€gt sind. Krementschouk ist in den letzten Jahren mehrmals nach Tschernobyl gereist, um die Menschen, die in der evakuierten „Zone“ 30 Kilometer rund um Tschernobyl leben, zu besuchen. Auch wenn die RĂŒckkehrer versuchen, ein möglichst normales Leben zu fĂŒhren: Das Landschaftsbild ist zutiefst von der atomaren Katastrophe geprĂ€gt. Wo einst HĂ€user und Dörfer waren, ĂŒberwuchert die Natur nun das Land. Die Bilder zeugen von einer irritierenden Spannung zwischen idyllischer Landschaft und dem Wissen um die gefĂ€hrliche radioaktive Strahlung. Jede Fotografie erinnert somit an das Gift, das diese Schönheit erst möglich gemacht hat.

Im Zentrum der Fotografien steht die Tragik aber auch der Mut der Menschen, die sich ihre Heimat zurĂŒckerobern wollen.
Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr.
Ort:
Museum Bassermannhaus C 4, 9, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere ÃƓbersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und fĂŒr Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

ÃƓber unsere Blogs erreichen Sie tĂ€glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wĂ€hlte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.
Eine schöne Woche wĂŒnscht Ihnen
Die Redaktion

Diese Woche: Tipps und Termine

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Guten Tag!

Tipps und Termine fĂŒr den 21. bis 27. MĂ€rz 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Montag, 21. MĂ€rz bis Freitag, 1. April, Rhein-Neckar

Hochschulmesse.

Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen. Die Orientierungstage Rhein-Neckar sind ein reichhaltiges Angebot an Information sowie die Möglichkeit mehr ĂŒber Studium und Beruf aus erster Hand zu erfahren, denn eine richtige Studien- und Berufsentscheidung will gut durchdacht und vorbereitet sein.

Die Orientierungstage werden unterstĂŒtzt von den UniversitĂ€ten Heidelberg und Mannheim sowie den Agenturen fĂŒr Arbeit Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen und sind fĂŒr alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Sekundarstufe II, Berufs- und Studieninteressierte, Studenten, Eltern und Lehrer. Sie bieten Orientierung, Information, Beratung, Einblicke in die Studien- und Berufswelt und vielfĂ€ltige Kontakte durch VortrĂ€ge und Workshops vom 21. MĂ€rz – 01. April 2011.

Infos und Termine: www.orientierungstage-rhein-neckar.de.

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Montag, 21. MĂ€rz, 20 Uhr, Stadtbibliothek Ludwigshafen

1. Krimifestival Metropolregion Rhein-Neckar.

Ludwigshafen. Großer Eröffnungsabend des 1. Krimifestivals der Metropolregion Rhein-Nechar in der Stadtbibliothek Ludwigshafen. Ein mörderischer und skurriler Krimiabend fĂŒr Jedefrau und Jedermann. Musikalisch unterstĂŒtzt durch Pit Vogel (Percussions). Moderation Claudia Senghaas. Es lesen die Autoren: Claudia Schmid, Harald Schneider, Gisela Sachs, Kerstin Lange.

Vom 21. bis zum 31. MĂ€rz 2011 findet erstmals das Krimifestival der Metropolregion Rhein-Neckar statt. Viele bekannte Krimiautoren machen in dieser Zeit den Großraum Mannheim – Heidelberg – Weinheim – Ludwigshafen – Neustadt zum Schauplatz „mörderischer“ Lesungen und werden auf dem Festival prĂ€sent sein. An ĂŒber zwanzig Orten beteiligen sich verschiedene Veranstalter mit Lesungen: Start ist am 21.3.2011 in der Stadtbibliothek Ludwigshafen, am 24.3.2011 findet eine Lesung in der Stadtbibliothek Mannheim statt. Koordiniert wird das Festival von der SOKO Metropolregion, das sind die Autoren Claudia Schmid und Harald Schneider sowie die Lektorin Claudia Senghaas.

Weitere Informationen und Programm: www.metrolpolkrimi.palzki.de

Ort: Bismarckstraße 44, Ludwigshafen.

 

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Mittwoch, 23. MĂ€rz, 20 Uhr, Olympia- Kino

Das Heidelberger Klezmer-Quartett.

Hirschberg. Verwurzelt, weltoffen und tolerant, ĂŒberschĂ€umend, tanzwĂŒtig, fröhlich, traurig, sehnsuchtsvoll, beseelt, gewitzt – all das und mehr ist Klezmer-Musik.

Eine Musik, so fruchtbar und vielfĂ€ltig wie die osteuropĂ€ische jiddische Kultur, aus der sie entstanden ist, hat sich Klezmer durch EinflĂŒsse aus aller Welt, von Latin bis Jazz, weiterentwickelt, und ist doch immer noch ihren UrsprĂŒngen verhaftet. Klezmermusik wurde zu einer Weltsprache der Seele. Kann sie zum friedlichen Miteinander der Menschen beitragen? Wenn es etwas gibt, das dies fertigbringt, dann ist es Klezmer-Musik!

Die fĂŒnf Vollblut-Musiker vom „Klezmer-Quartett Heidelberg“ begeistern durch VirtuositĂ€t und Spielfreude. Es sind dies: Holger Teichert (Klarinette), Martin Leckebusch (Geige), Jörg Teichert (Trompete, Tuba, Gitarre), Roland Döringer (Kontrabass, Percussion) und Florian Scharnofske (Akkordeon).

Ort: Hölderlinstr. 2, Hirschberg.

Eintritt: 15 Euro / 13 Euro fĂŒr Förderkreis-Mitglieder.

Voranmeldung: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 – 53600.

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Freitag, 25. MĂ€rz, 19:30 Uhr, Kaiserkeller

Wawau Adler spielt im Kaiserkeller.

Ladenburg. Auf Einladung von Amnesty International , Gruppe Ladenburg/ Schriesheim , gastiert das Wawau Adler Gypsi Trio mit dem Programm „Here’s to Django und mehr“ am Freitag, den 25. MĂ€rz um 19.30 im Kaiserkeller in Ladenburg. Das Programm ist eine Hommage an den Vater des Gypsy Swings, den großen belgischen Maestro des Jazz Manouche, Django Reinhardt. Wawau Adler und sein Trio spielen Melodien des Altmeisters, die sie nicht einfach kopieren, sondern im eigenen Stil interpretieren und mit eigenen Arrangements verbinden. LĂ€ngst ist der Gypsy Swing in den großen europĂ€ischen Jazz eingegangen. Amnesty International will mit dieser Veranstaltung auf das Schicksal der Sinti und Roma aufmerksam machen.

Vorverkauf: Seitenweise BĂŒcher am Markt, Buchhandlung am Rathaus.

Ort: Hauptstraße 8, Ladenburg.

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Freitag, 25. MĂ€rz, 20 Uhr, Alte Synagoge

Gerd Berghofer und Juri Kravets rezitieren und spielen in der Alten Synagoge.

Hirschberg. „Merkt ihr nischt?“ – Tucholsky-Abend mit Gerd Berghofer und Juri Kravets in der Alten Synagoge.

Gerd Berghofer liest, spricht und schnauzt Kurt Tucholsky, Juri Kravets spielt Knopfakkordeon.

Noch immer sind Tucholskys Texte sprachlich meisterhaft und von einer teilweise bemerkenswerten AktualitĂ€t. Kurt Tucholsky gehörte zu den wortgewandtesten und spitzfedrigsten Autoren der Weimarer Republik. „Tucho“ polarisierte gerne, er tat das zu Lebzeiten und seine unsterblichen Texte tun das noch heute.

Nicht nur seine Texte stehen im Vordergrund, sondern auch seine Biografie, die Berghofer sachkundig und einfĂŒhlsam in den Abend einflechtet, um dabei den vielseitigen Tucholsky vorzustellen.

Die treffliche musikalische Begleitung ĂŒbernimmt Juri Kravets, der mit Gerd Berghofer schon seit lĂ€ngerem unterwegs ist. Der Ausnahmemusiker, der aus der Ukraine stammt, ist Weltmeister am Knopfakkordeon. Folgt man seinen Fingern auf diesem Instrument, ist Schwindel programmiert, im Zusammenspiel mit Tucholskys Texten und Berghofers kongenialer Interpretation entsteht ein Rezitationsprogramm der Extraklasse.

Eintritt: 10 Euro

Ort: Hauptstraße 27, Hirschberg.

Öffnungszeiten: Do. und Fr. 15.00 bis 18.00 Uhr, Sa. von 10.00 bis 13.00 Uhr. Eröffnung: Freitag, 18. MĂ€rz, 19.00 Uhr.

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Freitag, 25. MĂ€rz, 20 Uhr, PflastermĂŒhle

T.i.L. Theaterinitiative Ladenburg der VHS .

Ladenburg. T.i.L. Theaterinitiative Ladenburg der VHS zeigt „Einer flog ĂŒber das Kuckucksnest“ ein TheaterstĂŒck von Dale Wassermann nach dem Roman von Ken Kesey. Die Regie fĂŒhrt Matthias Paul, Regieassistenz Anne Glombitza und Irmgard Brehm.

Zur Handlung: Eigentlich wollte sich der Kleinganove und „Zocker“ Randle Patrick McMurphy mit der Einweisung in das Irrenhaus – in das Kuckucksnest (cuckoo = verrĂŒckt) nur vor der drohenden Haftstrafe im Arbeitslager drĂŒcken. Doch er findet schockierende VerhĂ€ltnisse vor. Als der „Neue“ beginnt, sich gegen UnterdrĂŒckung und Manipulation aufzulehnen und damit eine Kettenreaktion in Gang zu setzen droht, muss das System reagieren.

Peter Heyl spielt den anarchischen Patienten „McMurphy“. Seine Gegenspielerin ist Waltraud Zinselmeier als fiese „Schwester Ratched“. Dragan Maksimovic spielt „HĂ€uptling Bromden“, einen Indianer.

Die weiteren Darsteller: Rainer Buchinger, Nico Gottwald, Ulla Selig, Christa Pittner, Ulrike Christmann, Harald Knörrchen und Anette Wieling, Evelyn Bindewald und Nadine Danner.

Weitere AuffĂŒhrungen: Samstag, 26. MĂ€rz 2011; Sonntag, 27. MĂ€rz 2011; Freitag, 01. April 2011; Samstag, 02. April 2011; Freitag, 08. April 2011; Samstag, 09. April 2011 im Jugendzentrum „Kiste“ (PflastermĂŒhle) in Ladenburg.

Ort: Wallstadter Straße 36 – 38, Ladenburg.

Karten: 10 Euro, VHS Ladenburg/Ilvesheim, Hauptstraße 39, Tel. 06203-923200 oder bei LINEA-Schuhe, Hauptstraße 16, Tel. 06203-16904.

 

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Seit 20. MĂ€rz bis 31. Juli, ZEPHYR – Raum fĂŒr Fotografie im Bassermannhaus

ZEPHYR – Raum fĂŒr Fotografie im Bassermannhaus.

Mannheim. Am 26. April jĂ€hrt sich die atomare Katastrophe in Tschernobyl zum 25. Mal. Die Bilder des russischen Fotografen Andrej Krementschouk dokumentieren das Leben der Bewohner und prĂ€sentieren verstörende Landschaften. Im Angesicht des aktuellen UnglĂŒcks in Japan erhalten diese Bilder eine neue, dramatische Brisanz.

Mit der Ausstellung „Zone – Heimat. Tschernobyl“ werden rund 110 Fotografien prĂ€sentiert, die einerseits dokumentarischen Charakter haben, zum anderen von einem sehr subjektiven Blick geprĂ€gt sind. Krementschouk ist in den letzten Jahren mehrmals nach Tschernobyl gereist, um die Menschen, die in der evakuierten „Zone“ 30 Kilometer rund um Tschernobyl leben, zu besuchen. Auch wenn die RĂŒckkehrer versuchen, ein möglichst normales Leben zu fĂŒhren: Das Landschaftsbild ist zutiefst von der atomaren Katastrophe geprĂ€gt. Wo einst HĂ€user und Dörfer waren, ĂŒberwuchert die Natur nun das Land. Die Bilder zeugen von einer irritierenden Spannung zwischen idyllischer Landschaft und dem Wissen um die gefĂ€hrliche radioaktive Strahlung. Jede Fotografie erinnert somit an das Gift, das diese Schönheit erst möglich gemacht hat.

Im Zentrum der Fotografien steht die Tragik aber auch der Mut der Menschen, die sich ihre Heimat zurĂŒckerobern wollen.

Öffnungszeiten:Di-So 11-18 Uhr.

Ort: Museum Bassermannhaus C 4, 9, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

Karten: 17 Euro. Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8-18 Uhr, Sa: 9-12 Uhr.

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Bis 8. Mai, Kunsthalle Mannheim

RĂ© Soupault – KĂŒnstlerin im Zentrum der Avantgarde.

Mannheim. RĂ© Soupault – KĂŒnstlerin im Zentrum der Avantgarde. FĂŒhrung durch die Sonderausstellung mit Julia Teek, M.A..

Als erstes Museum weltweit wĂŒrdigt die Kunsthalle mit einer umfassenden Retrospektive die deutsch-französische AvantgardekĂŒnstlerin RĂ© Soupault (1901-1996). Unter Pseudonymen arbeitete sie nicht nur als Fotografin und Journalistin, sondern auch als Filmemacherin und Modeschöpferin. Ihr Transformationskleid fĂŒr die moderne berufstĂ€tige Frau ist eine Wiederentdeckung, neu interpretiert vom Modelabel „Schumacher“.

Die Ausstellung prĂ€sentiert das Multitalent im Netzwerk der europĂ€ischen Avantgarde: von ihrer Ausbildung am Bauhaus Weimar ĂŒber die Begegnung mit dem Berliner Dadaismus bis hin zum KĂŒnstler-Zirkel der Surrealisten in Paris.

Ort: Friedrichsplatz 4, Mannheim.

Ausstellungsdauer: 13. Februar bis 8. Mai 2011.

Öffnungszeiten: Di-So & Feiertage 11.00-18.00 Uhr, Mi 18.00-20.00 Uhr (Eintritt frei!), Mo geschlossen.

 

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VerlÀngert bis 27. MÀrz 2011, Zimmertheater

Zimmertheater Heidelberg.

Heidelberg. Das Zimmertheater zeigt noch bis zum 27. MĂ€rz das StĂŒck „Wer sind Sie?“ von Michel Lengliney, in einer Inszenierung von Ute Richter.

„Welchen Tag haben wir heute?“ – auch „Wer sind Sie?“ sind keine ungewöhnlichen Fragen. Nur, wenn das Interesse an dem Wochentag in kurzen AbstĂ€nden wiederholt wird oder sich die Frage „Wer sind Sie?“ an die Tochter wendet, ist das irritierend.

„Mutter baut immer mehr abñ€© es ist schrecklichñ€© vermutlich hat sieñ€©sie hatñ€©“

Leichtsinnig, manchmal sogar frivol, gehen wir mit dem Begriff Alzheimer umñ€©Lachend kommentieren wir laut „Alzheimer“!, wenn uns etwas zu lange nicht einfĂ€llt; und geben uns beruhigt, wenn das freundliche GegenĂŒber dann sagt: „Nein, nein – das ist nur die ganz normale Verkalkung!“

Aber wie behandeln die Kinder die gestörte Mutter, wenn die Diagnose „Alzheimer“ Wirklichkeit wird?

Michel Lengliney hat ein packendes, anrĂŒhrendes, sensibles StĂŒck ĂŒber ein brisantes Thema geschrieben, unsentimental, tröstlich und traurig, tragisch und komischñ€©“

Ort: Hauptstr. 118, Heidelberg.

Karten: Kassenzeiten: Mo bis Sa: 11 bis 13 Uhr & 18 bis 20 Uhr, So: 16 bis 18 Uhr, telefonische Vorbestellungen sind zu den Kassenzeiten unter der Nummer (06221) 21069 möglich.

 

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere ÃƓbersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und fĂŒr Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

ÃƓber unsere Blogs erreichen Sie tĂ€glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wĂ€hlte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.

Eine schöne Woche wĂŒnscht Ihnen

Die Redaktion

Ernste Texte bekommen eine Stimme – Lesung von Texten „Verfolgter Schriftsteller“

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 29. November 2010. Das dritte „Event“ der Veranstaltungsreihe „Kunst gegen Krieg“ fand am 26. November 2010 um 20:00 Uhr in der Ladenburger Stadtbibliothek statt. Organisiert wurde es von der amnesty international Gruppe Ladenburg-Schriesheim, wie auch die anderen Veranstaltungen dieser Reihe. „Verfolgte Schriftsteller“, unter diesem Namen stand die Lesung mit Gabriele Violet und Michael Timmermann, die mit Musik begleitet wurde.

Von Anna Ewald

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V.l.n.r. Uli Wagner, Michael Timmermann, Gabriele Violet und Jens Bunge. Foto: Anna Ewald

In dem gemĂŒtlichen Dachgeschoss mit Holzbalken an der Decke in der Stadtbibliothek Ladenburg sitzen rund 30 GĂ€ste erwartungsvoll auf ihren PlĂ€tzen. SĂ€tze wie „mal schauen was das heute wird“, sind aus den Besucherreihen zu hören. Beim heutigen „Autorengedenken“ werden sie auf ihre Kosten kommen.

„Die Waffe der Schriftsteller ist das Wort.“

„Die Waffe der Schriftsteller ist das Wort und die beste Waffe gegen Menschenrechtsverletzungen die Öffentlichkeit“, so begrĂŒĂŸt Wolfgang Luppe die Zuhörer. Und diese Waffe, die Worte, sollen an diesem Abend gelesen und an ihre Autoren gedacht werden.

Die Texte verfolgter Schriftsteller wurden von Marie-Luise Pohrt und Ursel Siebert-Glatzer gemeinsam mit den „Stimmen“ Gabriele Violet und Michael Timmermann ausgesucht. Und sie haben eine tolle Wahl getroffen.

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Musikalische Umrahmung von Uli Wagber und Jens Bunge. Foto: Anna Ewald

Mundharmonika und Gitarre sind zu mehr als nur fĂŒr Wanderlieder geeignet und das wird heute jedem bewiesen, denn die Lesung wird mit Musik bereichert.

Langeweile gibt es also nicht. Uli Wagner mit der Gitarre und Jens Bunge, der Mann mit der Mundharmonika, spielen ernste Lieder, passend zum Thema der Lesung und beweisen ihr Können.

Ernste Texte bekommen Stimmen

Abwechselnd lesen Michael Timmermann und Gabriele Violet die Gedichte und Geschichten, die frĂŒher oder auch heute noch dem Regime ein Dorn im Auge waren. EinfĂŒhlsam und mit charakterstarken Stimmen.

Michael Timmermann sagt selbst, dass diese Zeiten ihn geprĂ€gt haben. Diese Zeiten voll Krieg und Angst, die er als kleines Kind miterlebt hat. Und so ist es fĂŒr ihn bewegend fĂŒr die Organisation amnesty international, fĂŒr die er sich schon seit ungefĂ€hr 30 Jahren engagiert, solche Texte zu lesen.

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Michael Timmermann und Gabriele Violet lesen abwechselnd. Foto: Anna Ewald

Angst, Trauer und trotzdem noch Hoffnung

Was hast du damals getan, was du nicht hÀttest tun sollen?
„Nichts“.
Was hast du nicht getan, was du hÀttest tun sollen?
„Das und das – dieses und jenes: einiges.“
Warum hast du es nicht getan?
„Weil ich Angst hatte.“
Warum hattest du Angst?
„Weil ich nicht sterben wollte.“
Sind andere gestorben, weil du nicht sterben wolltest?
„Ich glaube … ja.“
Hast du noch etwas zu sagen zu dem, was du nicht getan hast?
„Ja, dich zu fragen: Was hĂ€ttest du an meiner Stelle getan?“
Das weiß ich nicht und ich kann ĂŒber dich nicht richten. Nur eines weiß ich:
Morgen wird keiner von uns leben bleiben, wenn wir heute wieder nichts tun.

Erich Fried

So wie dieser Text zeigen auch die meisten der anderen, wie verĂ€ngstigt und bedrĂ€ngt ihre Autoren waren und trotzdem spĂŒrt man bei vielen einen Funken Hoffnung. Das ist beeindruckend. Auch die Zuhörer merkten diese Emotionen. Viele sitzen mit geschlossenen Augen da. Aufmerksam und gespannt. Schweigend.

Unter anderem wurde das „VersöhnungsplĂ€doyer“ des chinesischen Friedensnobelpreisgewinner Liu-Xiaobo gelesen. Auch er ist ĂŒberwacht und gefangen genommen worden, weil er seine Meinung sagt und fĂŒr Freiheit kĂ€mpft. „Schriftsteller können fĂŒr Machthaber unbequem sein“, sagt Herr Luppe schon zu Beginn der Lesung. Liu-Xiaobo ist wohl eines der besten Beispiele aus der heutigen Zeit.

An all diese Schriftsteller, die ihr Leben und ihre „Freiheit“ opfern, um die Wahrheit ans Licht zu bringen, soll an diesem Abend gedacht werden.

Hinweis:
Weitere Texte zur Ausstellungreiche „Verletzte Seelen„.

Anmerkung der Redaktion: Anna Ewald (16) ist Gymnasiastin in Schriesheim, interessiert sich sehr fĂŒr Politik und Medien und absolviert ein schulbegleitendes Praktikum bei uns. Dabei lernen junge Menschen bei uns, was Journalismus ist: Handwerk, Öffentlichkeit und verantwortliche Meinung.
Wir legen dabei einen besonderen Wert auf den eigenen Blick dieser jungen Menschen. Sie berichten aus ihrer subjektiven Perspektive, was sie mit wem zu was wie erleben. Wir unterstĂŒtzen sie dabei journalistisch und redaktionell.
Hier finden Sie eine ÃƓbersicht aller Texte von Anna Ewald auf dem ladenburgblog.
Wer Interesse an einem Praktikum hat, kann sich gerne formlos bewerben – allerdings sind erst ab April 2011 wieder PlĂ€tze frei.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Ausstellung: „Verletzte Seelen“, Small-Talk und Nachdenken ĂŒber Menschenrechte

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 08. November 2010. Im Ladenburger Domhof (Rathaus) wurde am Sonntag, den 07. November 2010, eine Ausstellung eröffnet, die den Krieg thematisiert. Und die Verletzung der MenschenwĂŒrde. Und die Verletzung der Seelen, jeder einzelnen. Der Heddesheimer KĂŒnstler Bernd Gerstner stellt aus.

Von Anna Ewald

„Die WĂŒrde des Menschen ist unantastbar. Eigentlich. In vielen Kriegen wurde aus einer unantastbaren WĂŒrde eine antastbare gemacht. Verletzte Seelen bleiben nach diesen Kriegen ĂŒbrig“, eröffnet Reinhard Christmann die Ausstellung „Verletzte Seelen“ des Heddesheimer KĂŒnstlers Bernd Gerstner. Die Sinnlosigkeit der Kriege solle erinnert und verdeutlicht werden.

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Der KĂŒnstler Bernd Gerstner.

Die amnesty international (ai) Gruppe Ladenburg/Schriesheim veranstaltet gemeinsam mit der Organisation „Wir gegen Rechts“ diese Ausstellung im Domhof in Ladenburg. Sie hat am 07. November 2010 begonnen und ist jeden Samstag und Sonntag von 11-17 Uhr oder nach Vereinbarung bis zum 05. Dezember 2010 geöffnet.

Rund 70 Besucher kommen zur Vernissage in den Domhof, um die 38 Kunstwerke zu betrachten, an denen Bernd Gerstner seit 2006 gearbeitet hat. Nicht nur Bilder, auch Skulpturen werden ausgestellt.

„Der grĂ¶ĂŸte Feind der Menschenrechtsverletzung ist die Öffentlichkeit.“

ÃƓberall im Raum stehen Menschen, die sich die Kunst anschauen. Viele sehen nachdenklich aus. Sie versuchen die Gewalt der Kriege zu begreifen. Andere halten „Small Talk“. Jugendliche und junge Erwachsene sind nicht anwesend.

Alle werden ruhig, als der Ladenburger KĂŒnstler Rudolf Klee beginnt, Keyboard zu spielen. Er spielt eine dĂŒstere und ergreifende Melodie. Passend zu den „Verletzten Seelen“.

Reinhard Christmann ist Gruppensprecher der ai Gruppe Ladenburg/Schriesheim. Er schildert die aktuelle Menschenrechtslage beispielsweise in Myanmar (Burma), in denen Menschenrechte nicht beachtet werden (Anm. d. Red.: In der „Rangliste“ 2010 von „Reporter ohne Grenzen“ zur Lage der Pressefreiheit liegt Myanmar auf Platz 174 von 175 (Vorjahr: 171).)

„Der grĂ¶ĂŸte Feind der Menschenrechtsverletzung ist die Öffentlichkeit“, betont er. Jeder solle helfen, indem er an die Öffentlichkeit geht. Er betont, dass nur so eine Verbesserung erreicht werden könne. Es liegen Listen aus, in die sich GĂ€ste eintragen können, fĂŒr mehr Menschenrechte und gegen deren Verletzung.

Krieg hinterlÀsst körperliche und seelische SchÀden.

Markus Wittig von „Wir gegen Rechts“ schließt sich den AusfĂŒhrungen Christmanns an. Auch Herr Wittig erinnert an Kriege. Zum Beispiel die „Schlacht an der Somme“ im Ersten Weltkrieg. Mit ĂŒber einer Millionen Toten gilt sie als „verlustreichste Schlacht dieses Krieges“. Verloren haben alle. Auch die ÃƓberlebenden. Die SchĂ€den sind grausam. Körperliche und seelische. Um eben diese bleibenden seelischen SchĂ€den geht es in dieser Ausstellung, die zum Nachdenken auffordert.

Der KĂŒnstler Bernd Gerstner möchte nicht einfach nur Bilder ausstellen. Die Betrachter sollen sich mit dem ernsten Thema selbst auseinandersetzen. Sie sollen sich mit der Frage beschĂ€ftigen, warum Menschen, trotz so vieler „verletzter Seelen“, Krieg immer noch als Lösung sehen, sagt Kunsthistorikerin Dr. Kurtzer in ihrer EinfĂŒhrung in die Bilder.

Jeder geht mit Krieg anders um.

Ihrer Meinung nach brauchen diese Bilder eine ErklÀrung, obwohl Bernd Gerstner es lieber gehabt hÀtte, weniger Worte zu verwenden, wie er mir spÀter sagt. Jeder geht mit Krieg anders um.

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Installation Todesengel.

Die Kunstwerke sind aus natĂŒrlichen Materialien, Gerstner verwendet unter anderem Erdfarben und Sand. FundstĂŒcke aus dem Ersten Weltkrieg wurden mit „eingebaut“.

Manche Kunstwerke finde ich eher ausdruckslos, wahrscheinlich, weil ich sie nicht richtig verstehe. Von anderen kann ich mich fast gar nicht mehr losreißen.

Eines dieser Kunstwerke ist die Installation „Der Todesengel“. Es ist ein weißer Arztkittel, von dem Blut auf einen Spiegel tropft. Aus dem Blut auf dem Spiegel bildet sich ein Gesicht. Das des KZ-Arztes Dr. Josef Mengele.

Der „Todesengel“.

„Der Todesengel“ steht fĂŒr alle KZ-Ärzte des Naziregimes, die grausame Menschenversuche durchgefĂŒhrt haben“, sagt die Kunsthistorikerin Kurzer.

Von Konzentrationslagern (KZ) handelt die Bilderfolge „Auschwitz“. Das KZ Auschwitz (OÅâ€șwiÄℱcim) ist das Symbol, das „Musterbeispiel“ fĂŒr alle Konzentrationslager, in denen Menschenverachtung an der Tagesordnung waren.

Vier dunkle KĂ€sten hĂ€ngen an der Wand. Alle mit unterschiedlichen Motiven. Eins zeigt Kinder, die ihre tĂ€towierten Lagernummern zeigen. Ein anderes das „typische“ Bild von Auschwitz. Gleise, die in das Lager hinein fĂŒhren. „Arbeit macht frei“ als ÃƓberschrift. Stacheldraht verdeutlicht, dass es aus diesem Schicksal kein Entrinnen gibt. Das letzte verdeutlicht die Not der internierten Menschen, vor allem das der Kinder.

Noch ein weiteres Kunstwerk berĂŒhrt mich, denn es ist schlicht, aber ausdrucksstark. Ledersohlen auf dem Boden, mehrere, die sich immer weiter auflösen. Es sind Ledersohlen von Soldaten. Es symbolisiert, wie der Titel schon sagt, die „Letzten Schritte“ eines Soldaten. Wohin, erfĂ€hrt man nicht. Woher sie kamen, auch nicht.

Manche halten Small-Talk, manche sind sehr nachdenklich.

Zum Abschluss spielt Rudolf Klee, dem laut Reinhard Christmann „die gesamte Ausstellung zu verdanken ist“, noch einmal Keyboard. Wieder eine schwere Melodie. „Passend“ zum Krieg. Zu verletzten Seelen.

Dann steht er auf und trÀgt unerwartet zwei politikkritische Gedichte vor. Eins ist sehr zynisch dem ehemaligen US-PrÀsident George W. Bush gewidmet.

Manche Kunstwerke lassen sich nur schwer verstehen. So wie Kriege. Die Besucher gehen irgendwann nach Hause. Manche halten Small-Talk, manche sind sehr nachdenklich. ÃƓber Krieg. Und verletzte Seelen.

Link:
Weitere Informationen zur Ausstellung und begleitenden Veranstaltungen.

Weitere Fotos zur Ausstellung finden Sie auf ladenburgblog.de.

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Kunst gegen den Krieg – Veranstaltungsreihe von Amnesty International

Guten Tag!

Heddesheim, 25. Oktober 2010 (pm). Eine Veranstaltungsreihe von Amnesty International an der Bergstraße.

Pressemitteilung von Amnesty International, Gruppe Ladenburg/Schriesheim:

„Amnesty International, Gruppe Ladenburg/Schriesheim und das BĂŒndnis „Wir-gegen-Rechts Ladenburg“ zeigen vom 7. November bis zum 5. Dezember im Domhof in Ladenburg, Hauptstraße, die Ausstellung „Verletzte Seelen“ mit Werken des Heddesheimer KĂŒnstlers Bernd Gerstner.

„Verletzte Seelen“ des Heddesheimer KĂŒnstlers Bernd Gerstner

Die Vernissage ist am Sonntag, den 7. November um 11.00 Uhr, musikalische Begleitung Rudolf Klee.

amnesty

Ausstellung im Domhof: Verletzte Seelen.

In seinen Bildern, Collagen, Plastiken thematisiert Gerstner die Kriege des letzten Jahrhunderts. Er zeigt die Menschenverachtung und die Sinnlosigkeit kriegerischer Gewalt und stellt die Frage, warum die Menschen daraus nichts lernen, sondern immer wieder Krieg als eine Möglichkeit ansehen, Probleme und Konflikte zu lösen. Selbst wenn der Soldat körperlich intakt aus dem Krieg zurĂŒckkehrt, seine Seele bleibt verletzt.

Der Termin der Ausstellung ist nicht zufĂ€llig gewĂ€hlt: Im November 1918 endete der erste „industrialisierte Krieg“, im November 1938 setzten die Nazis mit der sogennanten Reichskristallpunkt einen Höhepunkt ihrer vernichtenden Menschenhetze, die im 2. Weltkrieg mĂŒndete und Millionen Menschen EntwĂŒrdigung und Tod brachte.
SonderfĂŒhrungen fĂŒr Schulklassen können vereinbart werden: 06203-13717

„Sturm“ im Olympiakino Leutershausen

Im Begleitprogramm zu der Ausstellung in Ladenburg zeigt das Olympia-Kino in Leutershausen vom 12.-17. November den Film „Sturm“ von Hans-Christian Schmid. Der mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnete Film zeigt die AnklĂ€gerin Hannah Maynard im Kriegsverbrechertribunal in Den Haag im Spannungsfeld zwischen Wahrheitssuche, den Drohungen bosnisch-serbischer Nationalisten und den Interessen der internationalen Politik.

Am Freitag, den 12. November, können die Zuschauer im Anschluss an die VorfĂŒhrung, die um 20 Uhr beginnt, mit Urs Fiechtner, Autor und Menschenrechtler, ĂŒber den Film diskutieren.

Urs Fiechtner ist MitbegrĂŒnder des Ulmer Behandlungszentrums fĂŒr Folteropfer. In seinen zahlreichen Lyrik-und ProsabĂ€nden setzt er sich gegen Folter und Menschenrechtsverletzungen ein. Seine BĂŒcher und Texte haben vielerorts auch Eingang in den Schulunterricht gefunden.

FĂŒr Schulklassen bietet das Olympia-Kino Sondervorstellungen am 15. und 16. November jeweils um 11.00 Uhr an. Der Film wird fĂŒr Jugendliche ab 16 Jahren empfohlen. Anmeldung: 06202-53600 oder foerderkreis@olympia-leutershausen.de

Lesung aus den Werken verfolgter Schriftsteller

Aus den Werken verfolgter Schriftsteller lesen am Freitag, den 26. November um 20.00 Uhr Michael Timmermann und Gabriel Violet in der Stadtbibliothek in Ladenburg, Hauptstraße 8. Michael Timmermann war mehr als drei Jahrzehnte einer der profiliertesten Schauspieler im Ensemble des Nationaltheaters Mannheim. Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Rezitator und freier Regisseur.

Gabriele Violet hatte viele Jahre ein estes Engagement in Heidelberg am Kinder- und Jugendtheater. Heute ist sie Sprecherin und Moderatorin beim SWR. Beide engagieren sich fĂŒr Amnesty International und haben schon mehrmals mit der Gruppe Ladenburg-Schriesheim Lesungen veranstaltet.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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