Dienstag, 23. Juli 2019

Diese Woche: Tipps und Termine

Tipps und Termine f√ľr den 23. bis 29. Mai 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern f√ľr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Montag, 23. Mai, 15 Uhr, Gemeindeb√ľcherei Grundschule Gro√üsachsen

Bilderbuchkino in der B√ľcherei.

Hirschberg. Die Gemeindeb√ľcherei zeigt das Bilderbuchkino „Eine Geburtstagstorte f√ľr den kleinen B√§ren“.

„Eine Geburtstagstorte f√ľr den kleine B√§ren“ wird dieses Mal mit Unterst√ľtzung von Dias erz√§hlt. Schweinchen backt eine Geburtstagstorte f√ľr den kleinen B√§ren und probiert gemeinsam mit Hase und Ente so ausgiebig, dass der kleine B√§r schon etwas Fantasie braucht, um sich die Torte im Urzustand vorzustellen. Aber es ist ein wundersch√∂ner Geburtstag.

Alle Kinder ab 3 Jahren sind herzlich eingeladen und treffen sich um 15 Uhr in der Aula der Grundschule Großsachsen.

Ort: Pestalozzistr. 16, Hirschberg.
Karten: Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen gibt es in der Gemeindeb√ľcherei Hirschberg Tel.: 59870 oder 592268.

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Mittwoch, 25. Mai, 15:30 Uhr, Treff im Bahnhof

Hobby-Bauchtanz in Viernheim.

Viernheim. Internationales Frauencafe mit Orientalischen T√§nze – ein Schnupper-Mitmach-Nachmittag mit den „Vernemer Knoschbe“, die Hobby-Bauchtanzgruppe aus Viernheim.

In der arabischen Welt wird der Tanz Raqs Scharqi genannt. Aufgrund der w√∂rtlichen √ÉŇďbersetzung „Tanz des Ostens“, ist die deutsche Bezeichnung „Orientalischer Tanz“ korrekt, bezieht sich jedoch nicht auf die Gesamtheit aller orientalischen Folkloret√§nze des Nahen bis Fernen Ostens, sondern nur auf den √§gyptischen Solotanz und bezeichnet den dortigen Solotanz der Frauen. Dem wird allerdings von Anthony Shay heftig widersprochen; auf Grund einer F√ľlle von Literaturhinweisen kommt er zu dem Schluss, dass der Orientalische Tanz „von jederman/frau in verschiedensten Auff√ľhrungen, getanzt wird.

In Deutschland steht f√ľr die meisten Menschen und in erster Linie f√ľr die „Vernemer Knoschbe“ die K√∂rpererfahrung, K√∂rperbeherrschung, K√∂rperbefreiung im Vordergrund. Vor allem aber steht der Bauchtanz f√ľr Spa√ü und der ist in einer Bauchtanzgruppe besonders gro√ü.

Orientalischer Tanz ist sch√∂n anzusehen, macht Spa√ü, tut K√∂rper und Seele gut und ist ein Tanz f√ľr Frauen jeden Alters. Wie immer gibt es vorher, zwischendurch oder auch nachher Kaffee und Kuchen.

Ort: Friedrich-Ebert-Str. 8a, Viernheim.

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Mittwoch, 25. Mai bis Sonntag, 29. Mai, Uniplatz

17. Heidelberger Literaturtage.

Heidelberg. Die 17. Heidelberger Literaturtage starten am Mittwoch, 16 Uhr, mit Veranstaltungen f√ľr Kinder und Jugendliche.

Das Literaturfestival geh√∂rt seit 1994 zu den H√∂hepunkten des kulturellen Lebens in Heidelberg. Das Programm besteht aus Lesungen internationaler Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Autorengespr√§chen und Musik. Der Veranstalter, die Arbeitsgemeinschaft der Heidelberger Literaturtage, setzt bei der Zusammenstellung auf Vielfalt: Neben renommierten Autoren werden junge Talente eingeladen – gro√üer Wert wird dabei auf eine internationale Auswahl gelegt. Gef√∂rdert werden au√üerdem ganz junge Talente, mit Lesungen f√ľr Kinder und Jugendliche und einer Schreibwerkstatt.

Veranstaltung findet in einem Jugendstilzelt auf dem Universitätsplatz statt.

Das Programm finden sie hier: http://www.heidellittage.de/prog_s.htm.

Ort: Uniplatz, Heidelberg.
Karten: Veranstaltungen f√ľr Kinder und Jugendliche sind frei. Lesungen 9 Euro, erm√§ssigt 7 Euro.

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Donnerstag, 26. Mai, 11 Uhr, Marktplatz, Kunsthaus Kl√ľber

Ausstellung mit Bildern von Ulrike Hansen.

Weinheim. Am Donnerstag, 26. Mai, wird die Ausstellung „Hei√üer Sommer “ – Bilder von Ulrike Hansen, im Kunsthaus K√ľber, Marktplatz 5, er√∂ffnet. Die K√ľnstlerin ist anwesend.

Der Abstraktionsgrad, den Ulrike Hansen f√ľr ihre Landschaftsbilder w√§hlt, liegt oft genau an der Schwelle zur rein gegenst√§ndlichen Wahrnehmung. Da ruft eine farbige Form sofort einen passenden Gegenstand auf, obschon sich bei genauem Hinsehen zeigt, dass dort eigentlich nichts ist als eben diese farbige Form. Aber war da nicht etwas, eine Kontur, eine Ansammlung bestimmter Merkmale, die innerhalb dieses Kontextes spontan zu einem Wiedererkennen gef√ľhrt haben? Genau den Punkt zu treffen, an dem der Blick ins Trudeln ger√§t, ist die Kunst. (Rainer Marx).

Es ist eine Veranstaltung im Rahmen von „Kultur im Sommer – Weinheim“.

Die au√üergew√∂hnlichen open-air und indoor Spielst√§tten, ein Kulturprogramm, das alle Kunstgattungen ber√ľcksichtigt und ausgew√§hlte k√ľnstlerische Schwerpunkte setzt, machen den Weinheimer Kultursommer zu einer Veranstaltungsreihe der Extra-Klasse.

Ort: Marktplatz 5, Weinheim.
Karten: Familienfreundliche Angebote, g√ľnstige Eintrittpreise und die KuSo-Card ermutigen die Kulturinteressierten, auch einmal ausgetretene Pfade zu verlassen und etwas Neues zu probieren.

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Mannheim, 27. – 29. Mai, 15 Uhr, Innenstadt

Mannheimer Stadtfest 2011.

Mannheim. Diese größte Open-Air-Veranstaltung bei freiem Eintritt in der Region ist Tradition und das Datum im Kalender vieler Besucherinnen und Besucher lange vorgemerkt.

Vielfalt und Qualit√§t mit einem abwechslungsreichen Musikprogramm auf f√ľnf B√ľhnen, Live-Auftritten regionaler Bands und DJs sind das Markenzeichen des Mannheimer Stadtfestes. Und anderem treten auch Bands der Mannheimer Popakademie auf. Eine Marionettenb√ľhne, der traditionelle Kunsthandwerkermarkt und das beliebte Kinderfest auf den Kapuzinerplanken sind wieder mit dabei.

Das Programm finden Sie hier: http://mannheimer-stadtfest.com.

Das Mannheimer Stadtfest wird damit f√ľr alle Altersgruppen abwechslungsreiche Unterhaltung bieten.
Ort: Innenstadt, Mannheim.

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Samstag, 28. Mai, 14:15 Uhr, Anlegestelle Ladenburg

50 Jahre Amnesty International.

Ladenburg. Am 28. Mai wird Amnesty International 50 Jahre. Der Bezirk Rhein-Neckar l√§dt an diesem Tag zu einer Schifffahrt von Mannheim nach Heidelberg und zur√ľck mit Zwischenstopp in Ladenburg ein.

Auf dem Schiff wird die Blue Note Jazz Company spielen, und das Mannheimer Kabarett „Die Dusche“ pr√§sentiert Ausz√ľge aus seinem Programm.

Das Schiff startet um 13 Uhr in Mannheim und wird gegen 14:15 Uhr in Ladenburg erwartet. An der Anlegestelle in Ladenburg wird die AI-Gruppe Ladenburg/Schriesheim von 13 bis 15. Uhr mit einem Infostand √ľber die Arbeit von Amnesty informieren, auf Erreichtes zur√ľckblicken und den Blick auf aktuelle Menschenrechtsverletzungen richten, die den weiteren Einsatz erfordern.

B√ľrgermeister-Stellvertreterin, Gudrun Ruster, wird die Teilnehmer der Schifffahrt begr√ľ√üen. Die Besucher sind eingeladen mit einem Gl√§schen Sekt auf f√ľnfzig Jahre ehrenamtliches Engagement f√ľr die Durchsetzung und Einhaltung von Menschenrechten weltweit anzusto√üen.

Ort: Anlegestelle, Neckar, Ladenburg.

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Samstag, 28. Mai, 14 Uhr, Besucherbergwerk „Marie in der Kohlbach“

Weinheim. Besucherbergwerk „Marie in der Kohlbach“ in Hohensachsen √∂ffnet wieder am Samstag, 28. Mai.

Besucher der „Marie“.

Die Grube „Marie in der Kohlbach“ ist auf Besucher vorbereitet. Seit Mitte April arbeiten die „Bergleute“ der AG Altbergbau Odenwald daran, das kleine Besucherbergwerk im Wald von Weinheim-Hohensachsen nach der Winterpause wieder herzurichten. Bevor die ersten Besucher einfahren d√ľrfen und die Erkundung des Bergwerks fortgesetzt wird, wurde das Grubengeb√§ude nach der Winterpause ges√§ubert und geordnet. „Besonders wichtig waren – wie immer – die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen“, so Klaus Gr√ľndel, Sprecher der AG Altbergbau. So mussten die Einbauten √ľberpr√ľft und die W√§nde und Firstbereiche von gelockertem Gestein befreit werden.

In diesem Jahr startet die Besuchersaison im Mai unter anderem mit zwei Veranstaltungen f√ľr Teilnehmer am Weinheimer Naturdiplom. Und am Samstag, 28. Mai, findet ab14 Uhr der erste √∂ffentliche Besuchertermin der Marie statt. Um Wartezeiten zu vermeiden bitten die Veranstalter um rechtzeitige Anmeldung
in der Verwaltungsstelle Hohensachsen, Telefon 06201 592823.

Ort: Besucherbergwerk, Weinheim-Hohensachsen.

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.Samstag, 28. Mai, 21 Uhr, Café Central

Farid Bang.

Weinheim. Farid Bang und Bass Sultan Hengzt treten am Samstag im Caf√© Central auif, es ist Farid Bangs „Junggesellenabschied“ Tour 2011.

Nachdem sein drittes Studio-Album „Banger leben k√ľrzer“ folgt auch schon der n√§chste Streich: Auf seiner ersten Tour will der Brecher aller Herzen und Knochen „Feiern wie auf einem Junggesellenabschied„, so das Motto, dem ein jeder Konzert-Abend gerecht wird.

Und weil man mit Freunden bekanntlich am besten feiert, ist neben Farid Bang Summer Cem, als langj√§hriger Wegbegleiter und Label-Kollege mit von der Partie. Gemeinsam, mit der Unterst√ľtzung von DJ Arow an den Plattentellern, sind sie der Garant f√ľr eine explosive Show! Aber was w√§re eine Tour ohne seinen Special Guest: Kein geringerer als Bass Sultan Hengzt, der bereits auf der erfolgreichen Tour im vergangenen Jahr alle mit seiner wahnsinnigen Live-Band √ľberzeugte, wird dem Publikum ordentlich einheizen. Einlass 20 Uhr.

Ort: Bahnhofstrasse 19, Weinheim.
Eintritt: VVK: 15 Euro zzgl. Geb√ľhr, AK: 18 Euro.<<<<<<<<<<<<<<<

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Bis 30. Oktober, Historisches Museum der Pfalz

Speyer.Im Jahr 2011 steht Speyer ganz im Zeichen der salischen Kaiser. Unter der Herrschaft der Salier wurde der mächtige Dom erbaut, ein Meisterwerk der romanischen Architektur. Vor genau 950 Jahren wurde das damals größte Gotteshaus des Abendlandes geweiht. Der Kaiserdom symbolisiert zugleich den einzigartigen dynastischen Anspruch des gesamten salischen Königshauses. Vor 900 Jahren, im Jahr 1111, wurde Heinrich V., der letzte salische Herrscher, in Rom zum Kaiser gekrönt. Im gleichen Jahr verlieh er der Stadt Speyer bedeutende Privilegien, die den Beginn der Entwicklung zur freien Reichsstadt einleiteten.

Das Historische Museum der Pfalz zeigt im „Salierjahr 2011“ eine einzigartige Gro√üausstellung, die die Zeit der sp√§ten Salier, die Epoche eines europaweiten Um- und Aufbruchs, in den Mittelpunkt stellt.

Zahlreiche Exponate von Weltrang aus Museen in Deutschland und Europa werden erstmals in einer Ausstellung vereint. Wertvolle Handschriften, kostbare liturgische Ger√§te, Skulpturen und Bauplastik, aber auch Funde aus dem allt√§glichen Leben geben Einblick in eine von dramatischen Umbr√ľchen gepr√§gte Zeit. Aufw√§ndige Inszenierungen, virtuelle Architekturrekonstruktionen und spannende H√∂rstationen bieten dem Besucher ein besonderes eindrucksvolles Ausstellungserlebnis.

Ort: Domplatz, Speyer.
Eintritt: Mit der Dauerkarte , der sogenannten „Salierkarte“, k√∂nnen Sie die Ausstellung zwischen dem 10. April und dem 30. Oktober beliebig oft besuchen. Die Karte kostet regul√§r 35 Euro, erm√§√üigt 30 Euro. √Ėffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.

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Bis 31. Juli, ZEPHYR – Raum f√ľr Fotografie im Bassermannhaus

Mannheim. Am 26. April j√§hrte sich die atomare Katastrophe in Tschernobyl zum 25. Mal. Die Bilder des russischen Fotografen Andrej Krementschouk dokumentieren das Leben der Bewohner und pr√§sentieren verst√∂rende Landschaften. Im Angesicht des aktuellen Ungl√ľcks in Japan erhalten diese Bilder eine neue, dramatische Brisanz.

Mit der Ausstellung „Zone – Heimat. Tschernobyl“ werden rund 110 Fotografien pr√§sentiert, die einerseits dokumentarischen Charakter haben, zum anderen von einem sehr subjektiven Blick gepr√§gt sind. Krementschouk ist in den letzten Jahren mehrmals nach Tschernobyl gereist, um die Menschen, die in der evakuierten „Zone“ 30 Kilometer rund um Tschernobyl leben, zu besuchen. Auch wenn die R√ľckkehrer versuchen, ein m√∂glichst normales Leben zu f√ľhren: Das Landschaftsbild ist zutiefst von der atomaren Katastrophe gepr√§gt. Wo einst H√§user und D√∂rfer waren, √ľberwuchert die Natur nun das Land. Die Bilder zeugen von einer irritierenden Spannung zwischen idyllischer Landschaft und dem Wissen um die gef√§hrliche radioaktive Strahlung. Jede Fotografie erinnert somit an das Gift, das diese Sch√∂nheit erst m√∂glich gemacht hat.

Im Zentrum der Fotografien steht die Tragik aber auch der Mut der Menschen, die sich ihre Heimat zur√ľckerobern wollen.
√Ėffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr.
Ort:
Museum Bassermannhaus C 4, 9, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie m√∂chten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir √ľbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgew√§hlte Termine in unsere √ÉŇďbersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und f√ľr Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich gro√üer Beliebtheit – Sie k√∂nnen hier auch gerne f√ľr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

√ÉŇďber unsere Blogs erreichen Sie t√§glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin w√§hlte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.
Eine sch√∂ne Woche w√ľnscht Ihnen
Die Redaktion

Diese Woche: Tipps und Termine

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Guten Tag!

Tipps und Termine f√ľr den 21. bis 27. M√§rz 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern f√ľr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Montag, 21. März bis Freitag, 1. April, Rhein-Neckar

Hochschulmesse.

Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen. Die Orientierungstage Rhein-Neckar sind ein reichhaltiges Angebot an Information sowie die M√∂glichkeit mehr √ľber Studium und Beruf aus erster Hand zu erfahren, denn eine richtige Studien- und Berufsentscheidung will gut durchdacht und vorbereitet sein.

Die Orientierungstage werden unterst√ľtzt von den Universit√§ten Heidelberg und Mannheim sowie den Agenturen f√ľr Arbeit Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen und sind f√ľr alle Sch√ľlerinnen und Sch√ľler der Sekundarstufe II, Berufs- und Studieninteressierte, Studenten, Eltern und Lehrer. Sie bieten Orientierung, Information, Beratung, Einblicke in die Studien- und Berufswelt und vielf√§ltige Kontakte durch Vortr√§ge und Workshops vom 21. M√§rz – 01. April 2011.

Infos und Termine: www.orientierungstage-rhein-neckar.de.

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Montag, 21. März, 20 Uhr, Stadtbibliothek Ludwigshafen

1. Krimifestival Metropolregion Rhein-Neckar.

Ludwigshafen. Gro√üer Er√∂ffnungsabend des 1. Krimifestivals der Metropolregion Rhein-Nechar in der Stadtbibliothek Ludwigshafen. Ein m√∂rderischer und skurriler Krimiabend f√ľr Jedefrau und Jedermann. Musikalisch unterst√ľtzt durch Pit Vogel (Percussions). Moderation Claudia Senghaas. Es lesen die Autoren: Claudia Schmid, Harald Schneider, Gisela Sachs, Kerstin Lange.

Vom 21. bis zum 31. M√§rz 2011 findet erstmals das Krimifestival der Metropolregion Rhein-Neckar statt. Viele bekannte Krimiautoren machen in dieser Zeit den Gro√üraum Mannheim – Heidelberg – Weinheim – Ludwigshafen – Neustadt zum Schauplatz „m√∂rderischer“ Lesungen und werden auf dem Festival pr√§sent sein. An √ľber zwanzig Orten beteiligen sich verschiedene Veranstalter mit Lesungen: Start ist am 21.3.2011 in der Stadtbibliothek Ludwigshafen, am 24.3.2011 findet eine Lesung in der Stadtbibliothek Mannheim statt. Koordiniert wird das Festival von der SOKO Metropolregion, das sind die Autoren Claudia Schmid und Harald Schneider sowie die Lektorin Claudia Senghaas.

Weitere Informationen und Programm: www.metrolpolkrimi.palzki.de

Ort: Bismarckstraße 44, Ludwigshafen.

 

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Mittwoch, 23. März, 20 Uhr, Olympia- Kino

Das Heidelberger Klezmer-Quartett.

Hirschberg. Verwurzelt, weltoffen und tolerant, √ľbersch√§umend, tanzw√ľtig, fr√∂hlich, traurig, sehnsuchtsvoll, beseelt, gewitzt – all das und mehr ist Klezmer-Musik.

Eine Musik, so fruchtbar und vielf√§ltig wie die osteurop√§ische jiddische Kultur, aus der sie entstanden ist, hat sich Klezmer durch Einfl√ľsse aus aller Welt, von Latin bis Jazz, weiterentwickelt, und ist doch immer noch ihren Urspr√ľngen verhaftet. Klezmermusik wurde zu einer Weltsprache der Seele. Kann sie zum friedlichen Miteinander der Menschen beitragen? Wenn es etwas gibt, das dies fertigbringt, dann ist es Klezmer-Musik!

Die f√ľnf Vollblut-Musiker vom „Klezmer-Quartett Heidelberg“ begeistern durch Virtuosit√§t und Spielfreude. Es sind dies: Holger Teichert (Klarinette), Martin Leckebusch (Geige), J√∂rg Teichert (Trompete, Tuba, Gitarre), Roland D√∂ringer (Kontrabass, Percussion) und Florian Scharnofske (Akkordeon).

Ort: Hölderlinstr. 2, Hirschberg.

Eintritt: 15 Euro / 13 Euro f√ľr F√∂rderkreis-Mitglieder.

Voranmeldung: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 – 53600.

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Freitag, 25. März, 19:30 Uhr, Kaiserkeller

Wawau Adler spielt im Kaiserkeller.

Ladenburg. Auf Einladung von Amnesty International , Gruppe Ladenburg/ Schriesheim , gastiert das Wawau Adler Gypsi Trio mit dem Programm „Here‚Äôs to Django und mehr“ am Freitag, den 25. M√§rz um 19.30 im Kaiserkeller in Ladenburg. Das Programm ist eine Hommage an den Vater des Gypsy Swings, den gro√üen belgischen Maestro des Jazz Manouche, Django Reinhardt. Wawau Adler und sein Trio spielen Melodien des Altmeisters, die sie nicht einfach kopieren, sondern im eigenen Stil interpretieren und mit eigenen Arrangements verbinden. L√§ngst ist der Gypsy Swing in den gro√üen europ√§ischen Jazz eingegangen. Amnesty International will mit dieser Veranstaltung auf das Schicksal der Sinti und Roma aufmerksam machen.

Vorverkauf: Seitenweise B√ľcher am Markt, Buchhandlung am Rathaus.

Ort: Hauptstraße 8, Ladenburg.

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Freitag, 25. März, 20 Uhr, Alte Synagoge

Gerd Berghofer und Juri Kravets rezitieren und spielen in der Alten Synagoge.

Hirschberg. „Merkt ihr nischt?“ – Tucholsky-Abend mit Gerd Berghofer und Juri Kravets in der Alten Synagoge.

Gerd Berghofer liest, spricht und schnauzt Kurt Tucholsky, Juri Kravets spielt Knopfakkordeon.

Noch immer sind Tucholskys Texte sprachlich meisterhaft und von einer teilweise bemerkenswerten Aktualit√§t. Kurt Tucholsky geh√∂rte zu den wortgewandtesten und spitzfedrigsten Autoren der Weimarer Republik. „Tucho“ polarisierte gerne, er tat das zu Lebzeiten und seine unsterblichen Texte tun das noch heute.

Nicht nur seine Texte stehen im Vordergrund, sondern auch seine Biografie, die Berghofer sachkundig und einf√ľhlsam in den Abend einflechtet, um dabei den vielseitigen Tucholsky vorzustellen.

Die treffliche musikalische Begleitung √ľbernimmt Juri Kravets, der mit Gerd Berghofer schon seit l√§ngerem unterwegs ist. Der Ausnahmemusiker, der aus der Ukraine stammt, ist Weltmeister am Knopfakkordeon. Folgt man seinen Fingern auf diesem Instrument, ist Schwindel programmiert, im Zusammenspiel mit Tucholskys Texten und Berghofers kongenialer Interpretation entsteht ein Rezitationsprogramm der Extraklasse.

Eintritt: 10 Euro

Ort: Hauptstraße 27, Hirschberg.

√Ėffnungszeiten: Do. und Fr. 15.00 bis 18.00 Uhr, Sa. von 10.00 bis 13.00 Uhr. Er√∂ffnung: Freitag, 18. M√§rz, 19.00 Uhr.

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Freitag, 25. M√§rz, 20 Uhr, Pflasterm√ľhle

T.i.L. Theaterinitiative Ladenburg der VHS .

Ladenburg. T.i.L. Theaterinitiative Ladenburg der VHS zeigt „Einer flog √ľber das Kuckucksnest“ ein Theaterst√ľck von Dale Wassermann nach dem Roman von Ken Kesey. Die Regie f√ľhrt Matthias Paul, Regieassistenz Anne Glombitza und Irmgard Brehm.

Zur Handlung: Eigentlich wollte sich der Kleinganove und „Zocker“ Randle Patrick McMurphy mit der Einweisung in das Irrenhaus – in das Kuckucksnest (cuckoo = verr√ľckt) nur vor der drohenden Haftstrafe im Arbeitslager dr√ľcken. Doch er findet schockierende Verh√§ltnisse vor. Als der „Neue“ beginnt, sich gegen Unterdr√ľckung und Manipulation aufzulehnen und damit eine Kettenreaktion in Gang zu setzen droht, muss das System reagieren.

Peter Heyl spielt den anarchischen Patienten „McMurphy“. Seine Gegenspielerin ist Waltraud Zinselmeier als fiese „Schwester Ratched“. Dragan Maksimovic spielt „H√§uptling Bromden“, einen Indianer.

Die weiteren Darsteller: Rainer Buchinger, Nico Gottwald, Ulla Selig, Christa Pittner, Ulrike Christmann, Harald Knörrchen und Anette Wieling, Evelyn Bindewald und Nadine Danner.

Weitere Auff√ľhrungen: Samstag, 26. M√§rz 2011; Sonntag, 27. M√§rz 2011; Freitag, 01. April 2011; Samstag, 02. April 2011; Freitag, 08. April 2011; Samstag, 09. April 2011 im Jugendzentrum „Kiste“ (Pflasterm√ľhle) in Ladenburg.

Ort: Wallstadter Straße 36 Р38, Ladenburg.

Karten: 10 Euro, VHS Ladenburg/Ilvesheim, Hauptstraße 39, Tel. 06203-923200 oder bei LINEA-Schuhe, Hauptstraße 16, Tel. 06203-16904.

 

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Seit 20. M√§rz bis 31. Juli, ZEPHYR – Raum f√ľr Fotografie im Bassermannhaus

ZEPHYR – Raum f√ľr Fotografie im Bassermannhaus.

Mannheim. Am 26. April j√§hrt sich die atomare Katastrophe in Tschernobyl zum 25. Mal. Die Bilder des russischen Fotografen Andrej Krementschouk dokumentieren das Leben der Bewohner und pr√§sentieren verst√∂rende Landschaften. Im Angesicht des aktuellen Ungl√ľcks in Japan erhalten diese Bilder eine neue, dramatische Brisanz.

Mit der Ausstellung „Zone – Heimat. Tschernobyl“ werden rund 110 Fotografien pr√§sentiert, die einerseits dokumentarischen Charakter haben, zum anderen von einem sehr subjektiven Blick gepr√§gt sind. Krementschouk ist in den letzten Jahren mehrmals nach Tschernobyl gereist, um die Menschen, die in der evakuierten „Zone“ 30 Kilometer rund um Tschernobyl leben, zu besuchen. Auch wenn die R√ľckkehrer versuchen, ein m√∂glichst normales Leben zu f√ľhren: Das Landschaftsbild ist zutiefst von der atomaren Katastrophe gepr√§gt. Wo einst H√§user und D√∂rfer waren, √ľberwuchert die Natur nun das Land. Die Bilder zeugen von einer irritierenden Spannung zwischen idyllischer Landschaft und dem Wissen um die gef√§hrliche radioaktive Strahlung. Jede Fotografie erinnert somit an das Gift, das diese Sch√∂nheit erst m√∂glich gemacht hat.

Im Zentrum der Fotografien steht die Tragik aber auch der Mut der Menschen, die sich ihre Heimat zur√ľckerobern wollen.

√Ėffnungszeiten:Di-So 11-18 Uhr.

Ort: Museum Bassermannhaus C 4, 9, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

Karten: 17 Euro. √Ėffnungszeiten: Mo-Fr: 8-18 Uhr, Sa: 9-12 Uhr.

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Bis 8. Mai, Kunsthalle Mannheim

R√© Soupault – K√ľnstlerin im Zentrum der Avantgarde.

Mannheim. R√© Soupault – K√ľnstlerin im Zentrum der Avantgarde. F√ľhrung durch die Sonderausstellung mit Julia Teek, M.A..

Als erstes Museum weltweit w√ľrdigt die Kunsthalle mit einer umfassenden Retrospektive die deutsch-franz√∂sische Avantgardek√ľnstlerin R√© Soupault (1901-1996). Unter Pseudonymen arbeitete sie nicht nur als Fotografin und Journalistin, sondern auch als Filmemacherin und Modesch√∂pferin. Ihr Transformationskleid f√ľr die moderne berufst√§tige Frau ist eine Wiederentdeckung, neu interpretiert vom Modelabel „Schumacher“.

Die Ausstellung pr√§sentiert das Multitalent im Netzwerk der europ√§ischen Avantgarde: von ihrer Ausbildung am Bauhaus Weimar √ľber die Begegnung mit dem Berliner Dadaismus bis hin zum K√ľnstler-Zirkel der Surrealisten in Paris.

Ort: Friedrichsplatz 4, Mannheim.

Ausstellungsdauer: 13. Februar bis 8. Mai 2011.

√Ėffnungszeiten: Di-So & Feiertage 11.00-18.00 Uhr, Mi 18.00-20.00 Uhr (Eintritt frei!), Mo geschlossen.

 

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Verlängert bis 27. März 2011, Zimmertheater

Zimmertheater Heidelberg.

Heidelberg. Das Zimmertheater zeigt noch bis zum 27. M√§rz das St√ľck „Wer sind Sie?“ von Michel Lengliney, in einer Inszenierung von Ute Richter.

„Welchen Tag haben wir heute?“ – auch „Wer sind Sie?“ sind keine ungew√∂hnlichen Fragen. Nur, wenn das Interesse an dem Wochentag in kurzen Abst√§nden wiederholt wird oder sich die Frage „Wer sind Sie?“ an die Tochter wendet, ist das irritierend.

„Mutter baut immer mehr ab√Ę‚ā¨¬¶ es ist schrecklich√Ę‚ā¨¬¶ vermutlich hat sie√Ę‚ā¨¬¶sie hat√Ę‚ā¨¬¶“

Leichtsinnig, manchmal sogar frivol, gehen wir mit dem Begriff Alzheimer um√Ę‚ā¨¬¶Lachend kommentieren wir laut „Alzheimer“!, wenn uns etwas zu lange nicht einf√§llt; und geben uns beruhigt, wenn das freundliche Gegen√ľber dann sagt: „Nein, nein – das ist nur die ganz normale Verkalkung!“

Aber wie behandeln die Kinder die gest√∂rte Mutter, wenn die Diagnose „Alzheimer“ Wirklichkeit wird?

Michel Lengliney hat ein packendes, anr√ľhrendes, sensibles St√ľck √ľber ein brisantes Thema geschrieben, unsentimental, tr√∂stlich und traurig, tragisch und komisch√Ę‚ā¨¬¶“

Ort: Hauptstr. 118, Heidelberg.

Karten: Kassenzeiten: Mo bis Sa: 11 bis 13 Uhr & 18 bis 20 Uhr, So: 16 bis 18 Uhr, telefonische Vorbestellungen sind zu den Kassenzeiten unter der Nummer (06221) 21069 möglich.

 

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie m√∂chten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir √ľbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgew√§hlte Termine in unsere √ÉŇďbersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und f√ľr Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich gro√üer Beliebtheit – Sie k√∂nnen hier auch gerne f√ľr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

√ÉŇďber unsere Blogs erreichen Sie t√§glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin w√§hlte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.

Eine sch√∂ne Woche w√ľnscht Ihnen

Die Redaktion

Ernste Texte bekommen eine Stimme – Lesung von Texten „Verfolgter Schriftsteller“

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 29. November 2010. Das dritte „Event“ der Veranstaltungsreihe „Kunst gegen Krieg“ fand am 26. November 2010 um 20:00 Uhr in der Ladenburger Stadtbibliothek statt. Organisiert wurde es von der amnesty international Gruppe Ladenburg-Schriesheim, wie auch die anderen Veranstaltungen dieser Reihe. „Verfolgte Schriftsteller“, unter diesem Namen stand die Lesung mit Gabriele Violet und Michael Timmermann, die mit Musik begleitet wurde.

Von Anna Ewald

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V.l.n.r. Uli Wagner, Michael Timmermann, Gabriele Violet und Jens Bunge. Foto: Anna Ewald

In dem gem√ľtlichen Dachgeschoss mit Holzbalken an der Decke in der Stadtbibliothek Ladenburg sitzen rund 30 G√§ste erwartungsvoll auf ihren Pl√§tzen. S√§tze wie „mal schauen was das heute wird“, sind aus den Besucherreihen zu h√∂ren. Beim heutigen „Autorengedenken“ werden sie auf ihre Kosten kommen.

„Die Waffe der Schriftsteller ist das Wort.“

„Die Waffe der Schriftsteller ist das Wort und die beste Waffe gegen Menschenrechtsverletzungen die √Ėffentlichkeit“, so begr√ľ√üt Wolfgang Luppe die Zuh√∂rer. Und diese Waffe, die Worte, sollen an diesem Abend gelesen und an ihre Autoren gedacht werden.

Die Texte verfolgter Schriftsteller wurden von Marie-Luise Pohrt und Ursel Siebert-Glatzer gemeinsam mit den „Stimmen“ Gabriele Violet und Michael Timmermann ausgesucht. Und sie haben eine tolle Wahl getroffen.

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Musikalische Umrahmung von Uli Wagber und Jens Bunge. Foto: Anna Ewald

Mundharmonika und Gitarre sind zu mehr als nur f√ľr Wanderlieder geeignet und das wird heute jedem bewiesen, denn die Lesung wird mit Musik bereichert.

Langeweile gibt es also nicht. Uli Wagner mit der Gitarre und Jens Bunge, der Mann mit der Mundharmonika, spielen ernste Lieder, passend zum Thema der Lesung und beweisen ihr Können.

Ernste Texte bekommen Stimmen

Abwechselnd lesen Michael Timmermann und Gabriele Violet die Gedichte und Geschichten, die fr√ľher oder auch heute noch dem Regime ein Dorn im Auge waren. Einf√ľhlsam und mit charakterstarken Stimmen.

Michael Timmermann sagt selbst, dass diese Zeiten ihn gepr√§gt haben. Diese Zeiten voll Krieg und Angst, die er als kleines Kind miterlebt hat. Und so ist es f√ľr ihn bewegend f√ľr die Organisation amnesty international, f√ľr die er sich schon seit ungef√§hr 30 Jahren engagiert, solche Texte zu lesen.

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Michael Timmermann und Gabriele Violet lesen abwechselnd. Foto: Anna Ewald

Angst, Trauer und trotzdem noch Hoffnung

Was hast du damals getan, was du nicht hättest tun sollen?
„Nichts“.
Was hast du nicht getan, was du hättest tun sollen?
„Das und das – dieses und jenes: einiges.“
Warum hast du es nicht getan?
„Weil ich Angst hatte.“
Warum hattest du Angst?
„Weil ich nicht sterben wollte.“
Sind andere gestorben, weil du nicht sterben wolltest?
„Ich glaube … ja.“
Hast du noch etwas zu sagen zu dem, was du nicht getan hast?
„Ja, dich zu fragen: Was h√§ttest du an meiner Stelle getan?“
Das wei√ü ich nicht und ich kann √ľber dich nicht richten. Nur eines wei√ü ich:
Morgen wird keiner von uns leben bleiben, wenn wir heute wieder nichts tun.

Erich Fried

So wie dieser Text zeigen auch die meisten der anderen, wie ver√§ngstigt und bedr√§ngt ihre Autoren waren und trotzdem sp√ľrt man bei vielen einen Funken Hoffnung. Das ist beeindruckend. Auch die Zuh√∂rer merkten diese Emotionen. Viele sitzen mit geschlossenen Augen da. Aufmerksam und gespannt. Schweigend.

Unter anderem wurde das „Vers√∂hnungspl√§doyer“ des chinesischen Friedensnobelpreisgewinner Liu-Xiaobo gelesen. Auch er ist √ľberwacht und gefangen genommen worden, weil er seine Meinung sagt und f√ľr Freiheit k√§mpft. „Schriftsteller k√∂nnen f√ľr Machthaber unbequem sein“, sagt Herr Luppe schon zu Beginn der Lesung. Liu-Xiaobo ist wohl eines der besten Beispiele aus der heutigen Zeit.

An all diese Schriftsteller, die ihr Leben und ihre „Freiheit“ opfern, um die Wahrheit ans Licht zu bringen, soll an diesem Abend gedacht werden.

Hinweis:
Weitere Texte zur Ausstellungreiche „Verletzte Seelen„.

Anmerkung der Redaktion: Anna Ewald (16) ist Gymnasiastin in Schriesheim, interessiert sich sehr f√ľr Politik und Medien und absolviert ein schulbegleitendes Praktikum bei uns. Dabei lernen junge Menschen bei uns, was Journalismus ist: Handwerk, √Ėffentlichkeit und verantwortliche Meinung.
Wir legen dabei einen besonderen Wert auf den eigenen Blick dieser jungen Menschen. Sie berichten aus ihrer subjektiven Perspektive, was sie mit wem zu was wie erleben. Wir unterst√ľtzen sie dabei journalistisch und redaktionell.
Hier finden Sie eine √ÉŇďbersicht aller Texte von Anna Ewald auf dem ladenburgblog.
Wer Interesse an einem Praktikum hat, kann sich gerne formlos bewerben Рallerdings sind erst ab April 2011 wieder Plätze frei.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Ausstellung: „Verletzte Seelen“, Small-Talk und Nachdenken √ľber Menschenrechte

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 08. November 2010. Im Ladenburger Domhof (Rathaus) wurde am Sonntag, den 07. November 2010, eine Ausstellung er√∂ffnet, die den Krieg thematisiert. Und die Verletzung der Menschenw√ľrde. Und die Verletzung der Seelen, jeder einzelnen. Der Heddesheimer K√ľnstler Bernd Gerstner stellt aus.

Von Anna Ewald

„Die W√ľrde des Menschen ist unantastbar. Eigentlich. In vielen Kriegen wurde aus einer unantastbaren W√ľrde eine antastbare gemacht. Verletzte Seelen bleiben nach diesen Kriegen √ľbrig“, er√∂ffnet Reinhard Christmann die Ausstellung „Verletzte Seelen“ des Heddesheimer K√ľnstlers Bernd Gerstner. Die Sinnlosigkeit der Kriege solle erinnert und verdeutlicht werden.

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Der K√ľnstler Bernd Gerstner.

Die amnesty international (ai) Gruppe Ladenburg/Schriesheim veranstaltet gemeinsam mit der Organisation „Wir gegen Rechts“ diese Ausstellung im Domhof in Ladenburg. Sie hat am 07. November 2010 begonnen und ist jeden Samstag und Sonntag von 11-17 Uhr oder nach Vereinbarung bis zum 05. Dezember 2010 ge√∂ffnet.

Rund 70 Besucher kommen zur Vernissage in den Domhof, um die 38 Kunstwerke zu betrachten, an denen Bernd Gerstner seit 2006 gearbeitet hat. Nicht nur Bilder, auch Skulpturen werden ausgestellt.

„Der gr√∂√üte Feind der Menschenrechtsverletzung ist die √Ėffentlichkeit.“

√ÉŇďberall im Raum stehen Menschen, die sich die Kunst anschauen. Viele sehen nachdenklich aus. Sie versuchen die Gewalt der Kriege zu begreifen. Andere halten „Small Talk“. Jugendliche und junge Erwachsene sind nicht anwesend.

Alle werden ruhig, als der Ladenburger K√ľnstler Rudolf Klee beginnt, Keyboard zu spielen. Er spielt eine d√ľstere und ergreifende Melodie. Passend zu den „Verletzten Seelen“.

Reinhard Christmann ist Gruppensprecher der ai Gruppe Ladenburg/Schriesheim. Er schildert die aktuelle Menschenrechtslage beispielsweise in Myanmar (Burma), in denen Menschenrechte nicht beachtet werden (Anm. d. Red.: In der „Rangliste“ 2010 von „Reporter ohne Grenzen“ zur Lage der Pressefreiheit liegt Myanmar auf Platz 174 von 175 (Vorjahr: 171).)

„Der gr√∂√üte Feind der Menschenrechtsverletzung ist die √Ėffentlichkeit“, betont er. Jeder solle helfen, indem er an die √Ėffentlichkeit geht. Er betont, dass nur so eine Verbesserung erreicht werden k√∂nne. Es liegen Listen aus, in die sich G√§ste eintragen k√∂nnen, f√ľr mehr Menschenrechte und gegen deren Verletzung.

Krieg hinterlässt körperliche und seelische Schäden.

Markus Wittig von „Wir gegen Rechts“ schlie√üt sich den Ausf√ľhrungen Christmanns an. Auch Herr Wittig erinnert an Kriege. Zum Beispiel die „Schlacht an der Somme“ im Ersten Weltkrieg. Mit √ľber einer Millionen Toten gilt sie als „verlustreichste Schlacht dieses Krieges“. Verloren haben alle. Auch die √ÉŇďberlebenden. Die Sch√§den sind grausam. K√∂rperliche und seelische. Um eben diese bleibenden seelischen Sch√§den geht es in dieser Ausstellung, die zum Nachdenken auffordert.

Der K√ľnstler Bernd Gerstner m√∂chte nicht einfach nur Bilder ausstellen. Die Betrachter sollen sich mit dem ernsten Thema selbst auseinandersetzen. Sie sollen sich mit der Frage besch√§ftigen, warum Menschen, trotz so vieler „verletzter Seelen“, Krieg immer noch als L√∂sung sehen, sagt Kunsthistorikerin Dr. Kurtzer in ihrer Einf√ľhrung in die Bilder.

Jeder geht mit Krieg anders um.

Ihrer Meinung nach brauchen diese Bilder eine Erklärung, obwohl Bernd Gerstner es lieber gehabt hätte, weniger Worte zu verwenden, wie er mir später sagt. Jeder geht mit Krieg anders um.

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Installation Todesengel.

Die Kunstwerke sind aus nat√ľrlichen Materialien, Gerstner verwendet unter anderem Erdfarben und Sand. Fundst√ľcke aus dem Ersten Weltkrieg wurden mit „eingebaut“.

Manche Kunstwerke finde ich eher ausdruckslos, wahrscheinlich, weil ich sie nicht richtig verstehe. Von anderen kann ich mich fast gar nicht mehr losreißen.

Eines dieser Kunstwerke ist die Installation „Der Todesengel“. Es ist ein wei√üer Arztkittel, von dem Blut auf einen Spiegel tropft. Aus dem Blut auf dem Spiegel bildet sich ein Gesicht. Das des KZ-Arztes Dr. Josef Mengele.

Der „Todesengel“.

„Der Todesengel“ steht f√ľr alle KZ-√É‚Äěrzte des Naziregimes, die grausame Menschenversuche durchgef√ľhrt haben“, sagt die Kunsthistorikerin Kurzer.

Von Konzentrationslagern (KZ) handelt die Bilderfolge „Auschwitz“. Das KZ Auschwitz (O√Ö‚Äļwi√Ą‚ĄĘcim) ist das Symbol, das „Musterbeispiel“ f√ľr alle Konzentrationslager, in denen Menschenverachtung an der Tagesordnung waren.

Vier dunkle K√§sten h√§ngen an der Wand. Alle mit unterschiedlichen Motiven. Eins zeigt Kinder, die ihre t√§towierten Lagernummern zeigen. Ein anderes das „typische“ Bild von Auschwitz. Gleise, die in das Lager hinein f√ľhren. „Arbeit macht frei“ als √ÉŇďberschrift. Stacheldraht verdeutlicht, dass es aus diesem Schicksal kein Entrinnen gibt. Das letzte verdeutlicht die Not der internierten Menschen, vor allem das der Kinder.

Noch ein weiteres Kunstwerk ber√ľhrt mich, denn es ist schlicht, aber ausdrucksstark. Ledersohlen auf dem Boden, mehrere, die sich immer weiter aufl√∂sen. Es sind Ledersohlen von Soldaten. Es symbolisiert, wie der Titel schon sagt, die „Letzten Schritte“ eines Soldaten. Wohin, erf√§hrt man nicht. Woher sie kamen, auch nicht.

Manche halten Small-Talk, manche sind sehr nachdenklich.

Zum Abschluss spielt Rudolf Klee, dem laut Reinhard Christmann „die gesamte Ausstellung zu verdanken ist“, noch einmal Keyboard. Wieder eine schwere Melodie. „Passend“ zum Krieg. Zu verletzten Seelen.

Dann steht er auf und trägt unerwartet zwei politikkritische Gedichte vor. Eins ist sehr zynisch dem ehemaligen US-Präsident George W. Bush gewidmet.

Manche Kunstwerke lassen sich nur schwer verstehen. So wie Kriege. Die Besucher gehen irgendwann nach Hause. Manche halten Small-Talk, manche sind sehr nachdenklich. √ÉŇďber Krieg. Und verletzte Seelen.

Link:
Weitere Informationen zur Ausstellung und begleitenden Veranstaltungen.

Weitere Fotos zur Ausstellung finden Sie auf ladenburgblog.de.

Anmerkung der Redaktion: Anna Ewald (16) ist Gymnasiastin in Schriesheim, interessiert sich sehr f√ľr Politik und Medien und absolviert ein schulbegleitendes Praktikum bei uns. Dabei lernen junge Menschen bei uns, was Journalismus ist: Handwerk, √Ėffentlichkeit und verantwortliche Meinung.
Wir legen dabei einen besonderen Wert auf den eigenen Blick dieser jungen Menschen. Sie berichten aus ihrer subjektiven Perspektive, was sie mit wem zu was wie erleben. Wir unterst√ľtzen sie dabei journalistisch und redaktionell.
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Kunst gegen den Krieg – Veranstaltungsreihe von Amnesty International

Guten Tag!

Heddesheim, 25. Oktober 2010 (pm). Eine Veranstaltungsreihe von Amnesty International an der Bergstraße.

Pressemitteilung von Amnesty International, Gruppe Ladenburg/Schriesheim:

„Amnesty International, Gruppe Ladenburg/Schriesheim und das B√ľndnis „Wir-gegen-Rechts Ladenburg“ zeigen vom 7. November bis zum 5. Dezember im Domhof in Ladenburg, Hauptstra√üe, die Ausstellung „Verletzte Seelen“ mit Werken des Heddesheimer K√ľnstlers Bernd Gerstner.

„Verletzte Seelen“ des Heddesheimer K√ľnstlers Bernd Gerstner

Die Vernissage ist am Sonntag, den 7. November um 11.00 Uhr, musikalische Begleitung Rudolf Klee.

amnesty

Ausstellung im Domhof: Verletzte Seelen.

In seinen Bildern, Collagen, Plastiken thematisiert Gerstner die Kriege des letzten Jahrhunderts. Er zeigt die Menschenverachtung und die Sinnlosigkeit kriegerischer Gewalt und stellt die Frage, warum die Menschen daraus nichts lernen, sondern immer wieder Krieg als eine M√∂glichkeit ansehen, Probleme und Konflikte zu l√∂sen. Selbst wenn der Soldat k√∂rperlich intakt aus dem Krieg zur√ľckkehrt, seine Seele bleibt verletzt.

Der Termin der Ausstellung ist nicht zuf√§llig gew√§hlt: Im November 1918 endete der erste „industrialisierte Krieg“, im November 1938 setzten die Nazis mit der sogennanten Reichskristallpunkt einen H√∂hepunkt ihrer vernichtenden Menschenhetze, die im 2. Weltkrieg m√ľndete und Millionen Menschen Entw√ľrdigung und Tod brachte.
Sonderf√ľhrungen f√ľr Schulklassen k√∂nnen vereinbart werden: 06203-13717

„Sturm“ im Olympiakino Leutershausen

Im Begleitprogramm zu der Ausstellung in Ladenburg zeigt das Olympia-Kino in Leutershausen vom 12.-17. November den Film „Sturm“ von Hans-Christian Schmid. Der mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnete Film zeigt die Ankl√§gerin Hannah Maynard im Kriegsverbrechertribunal in Den Haag im Spannungsfeld zwischen Wahrheitssuche, den Drohungen bosnisch-serbischer Nationalisten und den Interessen der internationalen Politik.

Am Freitag, den 12. November, k√∂nnen die Zuschauer im Anschluss an die Vorf√ľhrung, die um 20 Uhr beginnt, mit Urs Fiechtner, Autor und Menschenrechtler, √ľber den Film diskutieren.

Urs Fiechtner ist Mitbegr√ľnder des Ulmer Behandlungszentrums f√ľr Folteropfer. In seinen zahlreichen Lyrik-und Prosab√§nden setzt er sich gegen Folter und Menschenrechtsverletzungen ein. Seine B√ľcher und Texte haben vielerorts auch Eingang in den Schulunterricht gefunden.

F√ľr Schulklassen bietet das Olympia-Kino Sondervorstellungen am 15. und 16. November jeweils um 11.00 Uhr an. Der Film wird f√ľr Jugendliche ab 16 Jahren empfohlen. Anmeldung: 06202-53600 oder foerderkreis@olympia-leutershausen.de

Lesung aus den Werken verfolgter Schriftsteller

Aus den Werken verfolgter Schriftsteller lesen am Freitag, den 26. November um 20.00 Uhr Michael Timmermann und Gabriel Violet in der Stadtbibliothek in Ladenburg, Hauptstraße 8. Michael Timmermann war mehr als drei Jahrzehnte einer der profiliertesten Schauspieler im Ensemble des Nationaltheaters Mannheim. Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Rezitator und freier Regisseur.

Gabriele Violet hatte viele Jahre ein estes Engagement in Heidelberg am Kinder- und Jugendtheater. Heute ist sie Sprecherin und Moderatorin beim SWR. Beide engagieren sich f√ľr Amnesty International und haben schon mehrmals mit der Gruppe Ladenburg-Schriesheim Lesungen veranstaltet.“

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