Samstag, 23. September 2017

Bernhard Theis und Michael Busch im alten Rathaus

Lyrisch-musikalischer Abend im Kunstverein

Heddesheim, 27. Januar 2014. (red/sw) Knapp vierzig Kunstliebhaber folgten am vergangenen Freitag der Einladung des Heddesheimer Kunstvereins zu “ Gitarre und Poesie … aus der Ferne h├Ąmkumme…“.

Gitarrist Michael Busch und Literat Bernhard Theis versprachen eine literarisch-musikalische Reise aus der Ferne in die Heimat, der Pfalz. Das war eine teils m├╝hsame Reise f├╝r die rund 40 G├Ąste. [Weiterlesen…]

Hospizhilfe Weinheim-Neckar-Bergstra├če erweitert Angebot in Heddesheim

Neue Au├čenstelle im Alten Rathaus

Der Rotary Club Schriesheim-Lobdengau unterst├╝tzt die Au├čenstelle der Hospizhilfe Weinheim-Neckar-Bergstra├če.

Der Rotary Club Schriesheim-Lobdengau unterst├╝tzt die Au├čenstelle der Hospizhilfe Weinheim-Neckar-Bergstra├če. (von links): Gerhard Wiegand, Michael Kessler, Prof. Peter Hallscheidt, Heidemarie Bordasch, Martha Krebs, Dr. Karl F. Glenz, Karl-Heinz Metzger, Clemens Siegfanz.

 

Heddesheim, 10. Dezember 2013. (red/csk) Die ├ľkumenische Hospizhilfe Weinheim-Necker-Bergstra├če e.V. (├ľHWNB) richtet ab Januar 2014 in Heddesheim eine regelm├Ą├čige Beratungsstunde ein. Hilfesuchende k├Ânnen sich ab 13. Januar 2014 immer montags von 15:00 bis 17.00 Uhr im Alten Rathaus von ehrenamtlichen Mitarbeitern des ├ľHWNB beraten lassen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschlie├čt Farbkonzept f├╝r Maler- und Verputzerarbeiten

Das Alte Rathaus kriegt einen neuen Anstrich

Heddesheim, 25. Juli 2013. (red) Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 25. Juli ein Farbkonzept f├╝r eine Fassadensanierung des Alten Rathauses beschlossen. Die Arbeiten werden nun beschr├Ąnkt ausgeschrieben und sollen noch im August/September diesen Jahres durchgef├╝hrt werden. Die Kosten daf├╝r sch├Ątzt die Verwaltung auf 70.000 Euro.

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Zweites Kunstfr├╝hst├╝ck im Alten Rathaus

Yvonne Weber spricht ├╝ber Tommi Ungerer

Heddesheim, 01. Oktober 2012. (red/pm) Dass Kunst- und kulinarischer Genuss gut zusammen passen, konnte man schon beim ersten Kunstfr├╝hst├╝ck des Heddesheimer Kunstvereins im M├Ąrz dieses Jahres feststellen. Am 27. Oktober l├Ądt der Kunstverein zum zweiten K├╝nstfr├╝hst├╝ck ein. Als Referentin wirkt wieder die Heidelberger Kunsthistorikerin Yvonne Weber, Thema ist diesmal ÔÇ×Tomi UngererÔÇť.

Information des Heddesheimer Kunstvereins:

„Yvonne Weber, am 28. November 1962 in Essen geboren, hat in Heidelberg Germanistik, Europ├Ąische Kunstgeschichte und Klassische Arch├Ąologie studiert und alle drei F├Ącher erfolgreich mit M.A. abgeschlossen. Sie lebt in Neckarsteinach, arbeitete 14 Jahre freiberuflich f├╝r die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim und f├╝hrte dort durch jede Sonderausstellung. Sie h├Ąlt Vortr├Ąge f├╝r Volkshochschulen und Akademien in Mannheim, Weinheim, Schwetzingen, Hockenheim, Eberbach u.a. Au├čerdem leitet sie regelm├Ą├čig stattfindende Kunsttreffs in Hockenheim, Neckarsteinach und Mannheim. Sie spricht regional und ├╝berregional zu Ausstellungser├Âffnungen in Museen, Galerien, Banken f├╝r bekannte, aber auch (noch) unbekannte ÔÇô wenn interessante ÔÇô K├╝nstlerinnen und K├╝nstler auf die etwas ÔÇ×andere ArtÔÇť…

Sie arbeitet projektbezogen, sehr gerne experimentell-f├Ącher├╝bergreifend, z. B. mit der Pianistin Sarka Merzova im Projekt ÔÇÜK├╝nstler und die Musik ihrer ZeitÔÇÖ.

Die Besucher d├╝rfen wieder gespannt sein auf die ganz besondere Art der Yvonne Weber, die das Fr├╝hst├╝ck mit ihrem Wissen, Temperament und Humor garnieren wird.

Tommi Ungerer: ÔÇ×Mein Humor ist sowieso schwarz.ÔÇť

Zeichnungen von Tommi Ungerer. Foto: Kunstverein Heddesheim.

Tommi Ungerer durfte kein Abitur machen, weil man ihn als ÔÇ×pervers und subversivÔÇť einstufte. Er spricht, denkt und schreibt in vier Sprachen, setzt sich unerm├╝dlich f├╝r die deutsch-franz├Âsische Freundschaft ein und will ÔÇ×RespektÔÇť als Schulfach durchsetzen.

Er vollendete 2011 sein 80. Lebensjahr und sein Strich hat ÔÇ×bisweilen die Sch├Ąrfe einer schartigen RasierklingeÔÇť, wie ein Museumskonservator einmal ├╝ber ihn ├Ąu├čerte ÔÇô immer noch…
Oder ÔÇô was vielleicht besser zu einem Fr├╝hst├╝ck passt: ÔÇŽdie Sch├Ąrfe eines frisch geschliffenen Br├ÂtchenmessersÔÇŽ

1,5 Stunden ├╝ber einen der vielseitigsten, kreativsten Zeichner, dem schon zu Lebzeiten ein Museum eingerichtet wurde.“

Info: Das Fr├╝hst├╝ck findet am Samstag, den 27. Oktober im Kunstverein Heddesheim, Altes Rathaus, Unterdorfstra├če, von 9:30 bis 11:30 Uhr statt. Eintritt: 5 Euro f├╝r Fr├╝hst├╝ck und Vortrag. Begrenzte Pl├Ątze daher Kartenbestellung unter kunstverein@gmx.net oder Telefon 06203 / 8390026. Pl├Ątze werden nach zeitlichem Eingang reserviert!

Ausstellung von Hildegard Peetz und Helga von Jena im Alten Rathaus

Gef├╝hlte Farben und ein individualistischer Hirsch

Eine Hirschgruppe und ein Wollkn├Ąul. Objekte von Hildegard Peetz. Foto: Heddesheimblog.


Heddesheim, 18. September 2012. (red) Mit ÔÇ×Nah und FernÔÇť ist die Ausstellung der beiden K├╝nstlerinnen Hildegard Peetz und Helga von Jena betitelt, die gestern in der Galerie im Alten Heddesheimer Rathaus er├Âffnet wurden. ÔÇ×Nah und fernÔÇť seien sich die beiden K├╝nstlerinnen, sagt die Kunstvereins-Vorsitzende Veronika Drop, die die Ausstellung des Heddesheimer Kunstvereins er├Âffnet. Gut 30 Kunstinteressierte waren zur Vernissage gekommen.

Von Sabine Prothmann

Helga von Jena. Foto: Heddesheimblog.

Die Bilder von Helga von Jena sind bunt, ÔÇ×nein, sie sind farbigÔÇť wie die K├╝nstlerin korrigiert. Sie selbst tr├Ągt eine bunte Kette ÔÇô oder ist diese auch eher farbig ÔÇô als Reminiszenz an ihre Bilder.

In kr├Ąftigen Acryl-Farben verteilen sich Striche, Kleckse ├╝ber die Leinwand. Assoziativ, impulsiv, fast wie von Kinderhand. Das erinnere sie an geschriebene Bilder, in denen die Farben f├╝r Buchstaben stehen, sagt Drop. ÔÇ×Schalten Sie das Denken ausÔÇť, sagt die K├╝nstlerin, zitiert die Kunstvereins-Vorsitzende.

Helga von Jena will mit ihren Bildern weg von der Malerei und geht doch hin. Sie will weder konstruieren noch formen. Die Farben scheinen aus ihr heraus auf das Wei├č des Untergrunds zu flie├čen.

Erinnerungsfetzen und „Sehsplitter“

Blumenwiesen, mag der Betrachter denken. Doch es sind keine Landschaften, sondern Erinnerungsfetzen, die die Malerin aus der Landschaft mitgebracht hat.

Helga von Jena will Splitter setzen – ÔÇ×SehsplitterÔÇť, sagt Drop, die sie nicht gedeutet haben will. ÔÇ×Am liebsten nimmt sie wegÔÇť. Sie schalte das Denken aus. ÔÇ×Es kommt aus der Blindheit ins BewusstseinÔÇť, wie ein Illusion von Form und Raum. Denn ÔÇ×ich will ├╝berhaupt nicht wollen, es kommt einfachÔÇť, sagt die K├╝nstlerin.

Nicht deuten, nicht denken, aber f├╝hlen, trifft es wohl am ehesten.

Die Tierobjekte der Hildegard Peetz

Hildegard Peetz mit Kuhkopf. Foto: Heddesheimblog.

Auch die Objekte von Hildegard Peetz scheinen aus dem Kinderzimmer geklaut. Schleichtiere werden angeordnet, ergeben Gruppen, mal gar eine Herde. Es sind Hirsche und ein B├Ąr, die auf wei├čen Holzkl├Âtzen f├╝r den Betrachter lebendig werden. Daneben, auf einem weiteren Holzklotz ein Kn├Ąul Wolle.

Einzelne Hirsche hat sie singul├Ąr auf kleine wei├če Kl├Âtze gestellt und zu einer Gruppe arrangiert. Dazwischen hat sie einen Klotz mit roter Wolle umwickelt, es ist ein individualistischer Hirsch, ÔÇ×er macht sein eigenes DingÔÇť sagt die K├╝nstlerin und lacht.

An den W├Ąnden h├Ąngen ihre Kuhk├Âpfe, als Gruppe und vereinzelt. ÔÇ×K├╝he sind tolle TiereÔÇť, sagt sie. „Ich habe eine Alm, hier beobachte ich die Tiere“, erz├Ąhlt Hildegard Peetz. Die gro├čen Kuhaugen schauen den Betrachter an, freundlich, manchmal auch grimmig.

Mit den K├╝hen, Hirschen und der Wolle verweist sie auf die Natur in den Bergen .

Die Augen sch├Ąrfen sich hier f├╝r das ganze Getier

zitiert Veronika Dopp die K├╝nstlerin.

Das Rind als der Energiespender schlechthin. Der Lieferant von Fleisch, Milch und Leder. Im Mittelalter diente der Dung zum Heizen. Und so findet man das Tier in den Kulten und Ritualen der Mytholgie, des Mittelalters, aber auch der Neuzeit, sagt Drop und erinnert an den Almabtrieb, der heute noch zelebriert wird.

Die Kuhk├Âpfe sind aus Haushaltspapier gefertigt, verarbeitet mit Kleister und Farbe wirken sie wie aus Pappmach├ę. Eingestanzte Strukturen auf dem Haushaltspapiers begeistern die K├╝nstlerin, berichtet Veronika Drop.

Peetz gestaltet R├Ąume und dabei verwendet sie Materialien, ÔÇ×denen auch wir begegnenÔÇť, sagt Drop. Zur Zeit sei Hildegard Peetz weg vom Abstrakten und habe festgestellt, reale Gegenst├Ąnde zu formen, zu bilden sei weit aus schwieriger.

„Nah und Fern“

Den Titel „Nah und Fern“ haben die beiden K├╝nstlerinnen gew├Ąhlt. Die Ferne ist einfach zu deuten, meint Veronika Drop. Auf der einen Seite die Bilder auf der anderen die Objekte, einerseits das Reale, andererseits das Abstrakte. ÔÇ×In der Ferne entdeckt und dann ins Atelier geholtÔÇť, so Drop.

Die N├Ąhe zu finden sei schwieriger, aber schon allein das gemeinsame Ausstellen ÔÇô was die beiden K├╝nstlerinnen nicht zum ersten Mal gemacht haben ÔÇô schafft sie.

Beiden K├╝nstlerinnen gemeinsam ist der Unwille der Deutung. Die Kunst ist eigenwillig, die K├╝nstlerinnen sind es auch.

Info: Die Ausstellung im Alten Rathaus ist noch bis zum 21. Oktober 2012 zu sehen ├ľffnungzeiten immer sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

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Ausstellung von Norbert Huwer im Alten Rathaus

Eigentlich sind es nur Streifen. Aber nur eigentlich.

Streifen - eine Frage des Stand- und Blickpunktes. Foto: Heddesheimblog.

Heddesheim, 10. Mai 2012. (red) Unter dem Titel „No stars – but stripes“ er├Âffnete der Heddesheimer Kunstverein am vergangenen Sonntag eine Ausstellung zu den Stegplattenbildern und Grafiken des K├╝nstlers Norbert Huwer. Der Kunstverein hatte wieder eine gl├╝ckliches H├Ąndchen bewiesen. Die Ausstellung begeistert.

Von Sabine Prothmann

Eigentlich sind es nur Streifen. Aber nur eigentlich.

Man betritt den Ausstellungsraum im Alten Rathaus und ist ├╝berrascht und beeindruckt. Die Exponate des K├╝nstlers Norbert Huwer verlassen die Zweidimensionalit├Ąt. Sie erzeugen Bewegung und Raum.

Die Stegplatten stammen aus der Industrie, mit einer Spritze injeziert Huwer die Farbe in die Kammer und bemalt die R├╝ckseiten. Es enstehen farbige Streifen, die je nach Position des Betrachters ein anderes Muster bilden.

Verschiedene Standpunkte. Foto: Hedesheimblog.

Seine Stegplattenbilder bezeichnet der K├╝nstler selbst als „hochger├╝stete Hinterglasmalerei“.

Es sind Bilder, die nicht als Fl├Ąche, sondern als Raum auf den Betrachter wirken. Man n├Ąhert sich, ver├Ąndert die Position und eine ganz neue Betrachtungsweise erschlie├čt sich.

Es ist eine Welt zwischen Malerei und Plastik.

Klare kr├Ąftige Acrylfarben hinter und im Plexiglas „lassen die dritte und manchmal sogar die vierte Dimension real und gleichzeitig irreal werden“.

Per Foto l├Ąsst sich Huwers Kunst kaum abbilden. Seine Kunstwerke m├╝ssen erlebt und „begangen“ werden, denn dann scheinen sie ein Eigenleben zu entwickeln.

WYGIMTYS betitelt der K├╝nstler seit 2004 diese Arbeiten. Als „Anlehnung und in Variation des in der Computerwelt allseits bekannten WYSIWYG, das besagen will, man bekomme das, was man sehen kann“.

Huwers Bezeichnung What You Get Is More Than You See meint, „wir erhalten mehr als das, was jeweils visuell aufgenommen werden kann“.

Das hei├čt, was der Betrachter auf den ersten Blick erfasst, ver├Ąndert sich, sobald er sich bewegt. Farbe und Form wandeln sich mit der Ver├Ąnderung des Standpunktes.

Elf WYGIMTYS hat Huwer im Alten Rathaus aufgeh├Ąngt. Drei Ink-Jet-Prints und zwei Farbt├╝rme erg├Ąnzen die Ausstellung.

Norbert Huwer mit Saxophon. Foto: Heddesheimblog.

Zur Er├Âffnung spielt Norbert Huwer auf seinem Saxophon. Das macht er sehr gut. Er tr├Ągt ein gestreiftes Jacket, vielleicht eine Hommage an seine Bilder.

Es gibt Menschen mit Mehrfachbegabungen, sagt Veronika Drop, Vorsitzende des Heddesheimer Kunstvereins bei ihrer Begr├╝├čung.

Es ist eine Frage des Standpunkts

„Ich konnte mich beim Aufbau der Ausstellung kaum von den Bildern los rei├čen, erz├Ąhlt Drop. Hier gehe es um Bildwahrnehmungen und um menschliche Wahrnehmungen und es stelle sich die Frage, „wer ver├Ąndert sich“.

In einem Prospekt k├Ânne man Huwers Kunst nur unzul├Ąnglich darstellen, „die Bilder fordern Bewegung“. „Es ist eine Ausstellung der besonderen Art“, sagt Veronika Drop.

Norbert Huwer erz├Ąhlt. Er wurde beinflusst vom Konstruktivismus, Minimalsimus und Op-Art (optische Kunst).

Doch zun├Ąchst „habe ich als 16-J├Ąhriger surrealistischer gemalt als Dali“, sagt er und lacht.

In Karlsruhe studierte er Malerei und Grafik. Er besch├Ąftigte sich mit K├Ârper, Fragmenten, Volumen.

Es entstanden H├Ąngeobjekte. Und schon hier war die Ver├Ąnderung von Form und Farbigkeit bestimmend.

„Arbeit ist f├╝r mich Meditation, bei der Arbeit versetze ich mich in einen anderen Status.“

Mit medizinischen Spitzen werde zun├Ąchst wei├če Farbe in die Kammern der Segplatten injektziert, um die Farben zu isolieren. Dann folgt die Farbe hinter dem „Glas“. Die Entw├╝rfe entstehen am Computer.

Was passiert, wenn man Standpunkt und Blickpunkt ver├Ąndert, ver├Ąndern diese Konditionen auch die Wahrnehmung und das Urteil fragt der K├╝nstler.

Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Juni, immer sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr, im Alten Rathaus zu bewundern. Man sollte sie sich nicht entgehen lassen.

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07. bis 13. Mai 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f├╝r den 07. bis 13. Mai 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f├╝r die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm├Âglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Men├╝ Nachbarschaft unter „Termine“.

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Das Klinghoff-Duo.

Donnerstag, 10. Mai 2012, 20:00 Uhr, Gemeindeb├╝cherei

Dossenheim. Unter dem Titel ÔÇ×Vorsicht Buch ÔÇö gef├Ąhrliche Liebschaft!ÔÇť gibt es ein musikalisch-literarisches Programm zum ÔÇ×Tag des freien BuchesÔÇť mit dem Klinghoff-Duo und Rezitationen von J├Ârg Wenzler.

Vom Buch soll die Rede sein. Von seiner Gestalt, seiner Lebendigkeit, seinem Charakter, seiner Ausstrahlung, von seiner sinnlichen Existenz, dem Abenteuer, auch den Gefahren, die es darstellt. Ein Programm voller ├ťberraschungen, voller Esprit und Witz, voll tiefsinnigen Humors und mit viel virtuoser, klassischer Musik f├╝r Gitarre und Querfl├Âte.

Ort: Rathausplatz 1, Dossenheim

Eintritt: 5 Euro.Tel.: 06221-86510, E-Mail: gemeinde@dossenheim.de.

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Dag Westling und Matz Scheid.

Donnerstag, 10. Mai 2012, 20:00 Uhr, Wei├čes Lamm

Gro├čsachsen. Folk vom Feinsten mit Dag Westling & Matz Scheid im „Wei├čen Lamm“. W├╝rde nicht der eine┬á an der Bergstra├če und der andere in Stockholm leben, h├Ątte es sicher schon fr├╝her eine Zusammenarbeit dieser beiden Musiker gegeben. Kennengelernt haben sich die beiden bei einem Konzert von Dags Irish Folk Band ÔÇŁQuiltyÔÇŁ im Jahre 1994 w├Ąhrend eines Aufenthaltes von Matz in Schweden. Dag Westling wiederum war mehrfach zu Gast in Gro├čsachsen, wo er mit seinen Irish Folk-Bands Quilty und Eitre auf dem vom Odenw├Ąlder Shanty Chor veranstalteten ÔÇŁSaasemer Folk & Shanty FestivalÔÇŁ aufgetreten ist.

Im Zusammenhang mit seiner diesj├Ąhrigen Solo-Tour durch Nordeutschland, bot sich ein Abstecher an die Bergstra├če an und es entstand die Idee, ein paar Auftritte gemeinsam zu gestalten.┬á Dag Westling beherrscht meisterhaft mehrere Instrumente, Gitarre, 5-String Banjo und das typische Instrument des Irish Folk, die Tin Whistle. Er ist ein hervorragender S├Ąnger und versteht es, sein Publikum bestens zu unterhalten. Dags Soloprogramm beinhaltet sowohl traditionelle als auch zeitgen├Âssische Folksongs und Tunes aus Irland und Schottland. Matz Scheid ist Gr├╝nder und Chef des Odenw├Ąlder Shanty Chors. Wienerische und bayrische Moritaten haben in seinem Programm ebenso ihren Platz wie amerikanische oder irische Folksongs.

Karten:  Telefon 06201-57257.
Ort: „Wei├čes Lamm“, Breitgasse 7, Gro├čsachsen.

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The Twotones im Schatzkistl.

Freitag, 11. Mai 2012, 20:00 Uhr, Schatzkistl

Mannheim. Das Pop-Chanson-Kabarett „Die Twotones“ kommen ins Schatzkistl.

Ihr Markenzeichen: Hochkar├Ątige Musikalit├Ąt, niveauvolle Texte ,ein Energieb├╝ndel mit beeindruckender Stimme, und eine geh├Ârige Portion Zynismus und Selbstironie. Nun zeigen S├Ąngerin und Schauspielerin Anna Kr├Ąmer und Pianist Rainer Klundt einen ├ťberblick ├╝ber ihr bisheriges Schaffen.

Deutsche Liedtexte aus Leidenschaft, Sentiment, Parforce-Ritt und gepflegtem Understatement mit unerwarteten ├ťberraschungsmomenten. Nichts f├╝r Anh├Ąnger nur einer Facette, sondern vielmehr ein buntes Potpourri aus unterschiedlichsten Gef├╝hlslagen und musikalischen Zutaten: Kabarett, Popsongs, Mundart, Chansons, schrille Geschichten, Trash und Poesie. Ein ÔÇ×Best ofÔÇť eben. Spannend, voller Energie und mit viel Spieltrieb.

Eintritt: 19,50 Euro / inkl. Ticket- und Bearbeitungsgeb├╝hren
Ort: Steigenberger Mannheimer Hof, Augustaanlage 4-8, 68165 Mannheim.

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Etta Scollo kommt ins Heidelberger Kulturfenster.

Freitag, 11. Mai 2012, 20:00 Uhr, Kulturfenster

Heidelberg. Die Sizilianerin Etta Scollo kann nicht nur m├╝helos ├╝ber mehrere Oktaven mit ihrer Stimme wandern, sondern auch spielerisch mal eben alle T├Âne von Jazz, Folk bis Pop-Avantgarde anschlagen. Um damit in die Charts zu kommen, ist ihre Musik zu intelligent und zu besonders, ihre Ideen zu originell und einzigartig.

Mittlerweile wohnt Etta Scollo in Berlin und hat ihr neues Album mit dem Titel „Cuoresenza“ fertiggestellt. Es ist eine Reise in ihre Vergangenheit, zu den Liedern, die sie dort findet, die sie pr├Ągten und an denen ihr Herz h├Ąngt. Etta Scollo interpretiert auf ihrer CD italienische Songs der 60er- und 70er-Jahre, Lieder von Fabrizio de Andr├Ę finden sich darunter ebenso wie Songs von Paolo Conte. Auch drei eigene Lieder steuert die S├Ąngerin bei.

Die musikalische Spannweite ist ebenso gro├č wie die unterschiedlichen Originalsongs es sind. Doch bei Etta Scollo bilden sie eine Einheit, werden durch ihren einzigartigen Gesang zusammengebracht. Ein intensives Erlebnis, das wohl keinen H├Ârer unbeeinflusst zur├╝ckl├Ąsst.

Karten: Vorverkauf 16 Euro/ 14 Euro + Systemgeb├╝hr, Abendkass 19 Euro / 17 Euro.
Ort: Kirchstra├če 16, 69115 Heidelberg.

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Daniel Helfrich kommt in die Kulturb├╝hne Max.

Sonntag, 13. Mai 2012, 19:30 Uhr, Kulturb├╝hne Max

Hemsbach. In seinem neuen Programm „MusiZierFische-ausgenommen werden wir alle“ will Daniel Helfrich nicht nur wortspielen, sondern auch sprachbei├čen. Redensarten werden verkehrt, Begriffe neu gekreuzt, er collagiert und montiert neu. Das gilt ebenso f├╝r das Patchwork-Oeuvre seiner musikalischen Zitate und Stilimitate.

Helfrich hat immer einen Ohrwurm an der Angel. Helfrichs Performance ist eine Mischung aus mitrei├čender Klaviermusik zu inbr├╝nstig vorgetragenen, herrlich schr├Ągen, mal mehr, mal weniger ernst zu nehmenden Texten.
Ort: Hildastr. 8, 69502 Hemsbach.
Karten: Abendkasse.

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Sonntag, 13. Mai 2012, 15:00 Uhr, Seeb├╝hne Luisenpark

Mannheim. Just for Fun! spielt zum Muttertag.

Wer Lust auf Rock’n’Roll der 50s & 60s hat und zum Muttertag mal etwas ganz anderes unternehmen will, sollte unbedingt in den Luisenpark zur Seeb├╝hne kommen, denn dort findet ein wunderbares Konzert f├╝r Rock’n’Roll-Liebhaber statt! Just for Fun lebt den Rock`n Roll, weil er pure Lebenslust und Ausgelassenheit zum Ausdruck bringt. Mit ausgepr├Ągter, unerm├╝dlicher Spielfreude und handgemachter, authentischer Musik m├Âchten die Combo die legend├Ąre ├ära der goldenen Fifties und Sixties wieder ins Ged├Ąchtnis zur├╝ckzurufen und das Publikum auf eine musikalische Zeitreise entf├╝hren ÔÇô mal dynamisch und explosiv, mal leise und melancholisch.

Wenn erstklassige Musik, performt von Musikern der Extraklasse -gepaart mit unverwechselbarem Charme und Unterhaltungswert- eine Einheit bilden, ist der ber├╝hmte Funke geboren, der auf unser Publikum ├╝berspringt.

Ort:
Seeb├╝hne, Luisenpark, Mannheim.
Eintritt: Parkeintritt.

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Bis Sonntag, 10. Juni 2012, Altes Rathaus

Heddesheim. „No Stars – But Stripes“ lautet der Titel der n├Ąchsten Ausstellung des Kunstverein Heddesheim, die am Sonntag, 06. Mai 2012, im Alten Rathaus er├Âffnet wird.

Der ausstellende K├╝nstler, Norbert Huwers, studierte an der Karlsruher Akademie der Bildenden K├╝nste Grafik und Malerei bei Klaus Arnold; in der Bildhauerklasse von Wilhelm Loth erprobte er vornehmlich die Be- und Verarbeitung von Kunststoffen.

Huwers k├╝nstlerisches Werk pr├Ąsentiert sich inzwischen in wichtigen privaten und ├Âffentlichen Sammlungen – darunter auch dem renommierten Museum f├╝r Neue Kunst/ZKM Karlsruhe, der Sammlung Hoppe-Ritter in Waldenbuch, der Sammlung der Bausparkasse Schw├Ąbisch Hall, der Sammlung der Badischen Stahlwerke, Kehl, der Sammlung der L-Bank, Stuttgart, der Sammlung der SAP-AG sowie der Sammlung Reinhold W├╝rth, K├╝nzelsau.

Info: Die Ausstellung ist bis zum 10. Juni 2012, immer sonntags zwischen 14:00 und 17:00 Uhr zu sehen.
Ort: Altes Rathaus, Unterdorfstra├če, Heddesheim.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten f├╝r die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie m├Âchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ├╝bernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgew├Ąhlte Termine in unsere ├ťbersicht „Tipps und Termine: Diese Woche“:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im Men├╝ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, f├╝r die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich gro├čer Beliebtheit – Sie k├Ânnen bei uns auch gerne f├╝r sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine h├Âchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: ­čÖé

Ausstellung ab 06. Mai 2012 im Alten Rathaus

„No Stars – But Stripes“

"No Stars - But Stripes" - Ausstellung von Norbert Huwers. Foto: Kunstverein Heddesheim.

 

Heddesheim, 26. April 2012. (red/pm) „No Stars – But Stripes“ lautet der Titel der n├Ąchsten Ausstellung des Kunstverein Heddesheim, die am Sonntag, 06. Mai 2012, im Alten Rathaus er├Âffnet wird.

Information des Heddesheimer Kunstvereins:

„Der ausstellende K├╝nstler, Norbert Huwers, studierte an der Karlsruher Akademie der Bildenden K├╝nste Grafik und Malerei bei Klaus Arnold; in der Bildhauerklasse von Wilhelm Loth erprobte er vornehmlich die Be- und Verarbeitung von Kunststoffen.

Der Kunsthistoriker und Galerist Lukas Baden charakterisiert die aktuellen Werke des K├╝nstlers wie folgt: ÔÇ×Norbert Huwers farbige Malereien vereinen die Traditionen des Konstruktivismus und der konkreten Kunst, der Minimal- und der Op-Art – also einer ungegenst├Ąndlichen, an formalen und bildsystemischen Fragestellungen orientierten Kunst.“

Huwers k├╝nstlerisches Werk pr├Ąsentiert sich inzwischen in wichtigen privaten und ├Âffentlichen Sammlungen – darunter auch dem renommierten Museum f├╝r Neue Kunst/ZKM Karlsruhe, der Sammlung Hoppe-Ritter in Waldenbuch, der Sammlung der Bausparkasse Schw├Ąbisch Hall, der Sammlung der Badischen Stahlwerke, Kehl, der Sammlung der L-Bank, Stuttgart, der Sammlung der SAP-AG sowie der Sammlung Reinhold W├╝rth, K├╝nzelsau.

In Bezugnahme auf die streifig gegliederte, vertikale Struktur der Werke tr├Ągt die Ausstellung den Titel: ÔÇ×No Stars – But Stripes“.

Info: Die Ausstellung wird am Sonntag, 06. Mai 2012, um 11:00 Uhr mit einer Vernissage im Alten Rathaus er├Âffnet. Die Ausstellung ist bis zum 10. Juni 2012, immer sonntags zwischen 14:00 und 17:00 Uhr zu sehen.

Ausstellung zur Portr├Ątmalerei von Emil Szymannsky

„Der Malakt als solcher soll sichtbar werden“

Selbstbildnis von Emil Szymannsky.

 

Heddesheim/Rhein-Neckar, 28. Februar 2012. (red/sap) Der Heddesheimer Kunstverein zeigt noch bis zum 01. April 2012 Bilder des Frankenthaler Expressionisten Emil Szymannsky (1903 bis 1983). Der Viernheimer Kunsthistoriker Stefan Ackermann hielt die Laudatio. Der Sohn des K├╝nstlers, Rainer Szymannsky, war anwesend.

Von Sabine Prothmann

Gro├čartig sind die 26 ├ľlbilder, Pastelle und Handzeichnungen des Frankenthaler K├╝nstlers Emil Szymannsky, die der Heddesheimer Kunstverein seit Sonntag unter dem Titel ÔÇ×Das Bild des Menschen in der Malerei von Emil SzymannskyÔÇť im Alten Rathaus ausstellt.

Gut vierzig G├Ąste waren zu der Vernissage ins Alte Rathaus gekommen und waren sichtlich begeistert von den ausgestellten Kunstwerken.

Der 1903 geborene und 1983 in Frankenthal verstorbene K├╝nstler geh├Ârte zu den Wegbegleitern des deutschen Expressionismus. Das Konzept f├╝r diese Ausstellung wurde von dem Viernheimer K├╝nstler Stefan Birker und dem Sohn des K├╝nstlers, Rainer Szymannsky, aus dem Arbeitszyklus der Portr├Ątmalerei zusammengestellt.

Emil Szymannsky (1903-1983), geh├Ârt zu der zweiten Generation der Pf├Ąlzer K├╝nstler die in der expressiven Malweise arbeiteten. Maler seinÔÇť bedeutet gl├╝cklich sein im wahrsten Sinne, denn jede geliebte T├Ątigkeit bedeutet Gl├╝ckÔÇť. Mit dieser Lebensphilosophie besuchte er die Kunstgewerbeschule in Mannheim, studierte in Karlsruhe und M├╝nchen und wurde zweimal mit dem Akademie der bayerischen Hauptstadt ausgezeichnet, hei├čt es in dem Pressetext seines Sohnes zu der Ausstellung.

Studienreisen f├╝hrten ihn nach Frankreich, Holland, Italien und ├ľsterreich, weiteten seinen Blick, lie├čen ihn zu einer eigenst├Ąndigen ÔÇ×K├╝nstlerpers├ÂnlichkeitÔÇť heranwachsen. Seine Werke befinden sich heute in st├Ądtischen, staatlichen und privaten Sammlungen.

Akademiepreis der Stadt M├╝nchen

Bereits 1928 erhielt f├╝r seine Portr├Ątmalerei mit dem ├ľlbild ÔÇ×Sitzender MannÔÇť den Akademiepreis der Stadt M├╝nchen.

Szymannsky muss den Vergleich mit den ganz gro├čen Expressionisten wie Emil Nolde oder Paul C├Ęzanne nicht scheuen, wie der Viernheimer Kunsthistoriker Stefan Ackermann in seiner Laudatio eindr├╝cklich demonstrierte.

Schon in der Volksschule wurde man auf das k├╝nstlerische Talent aufmerksam und empfahl ihm, die Kunstgewerbeschule in Mannheim zu besuchen, von dort ging es an die Karlsruher Kunstakademie, erz├Ąhlt Stefan Ackermann.

Ein zweij├Ąhriges Stipendium der Stadt Frankenthal f├╝hrte Szymannsky an die M├╝nchner Kunstakademie und seine Kunst zur Avantgarde.

Er l├Âst sich immer mehr vom Gegenst├Ąndlichen und wird frei f├╝r die Moderne. In dieser Phase erh├Ąlt er auch den Akademiepreis, so Ackermann.

Doch die Bindung an die Heimat ist gro├č und so geht Szymannsky 1931 zur├╝ck nach Frankenthal und arbeitet als freischaffender K├╝nstler.

W├Ąre er damals nach Berlin gegangen, mutma├čt Ackermann, w├Ąre er mit dieser ÔÇ×malerischen PotenzÔÇť sicher einer von den gro├čen Expressionisten geworden.

Nach dem Krieg arbeitete er als Industriegrafiker und Restaurator.

Mit seinen Bildern decke Szymannski die komplette Malerei ab, von Aquarell ├╝ber Pastell bis hin zu ├ľl auf Leinwand. Vor allem die Handzeichnungen zeigten ÔÇ×er ist hochbegabt, denn die Striche m├╝ssen sitzenÔÇť.

Landschaft, Stillleben, Portrait, Akt, Tiere ÔÇô er widmet sich allen Sujets.

Drei grundlegende Elemente in Szymannskys Malerei

Ackermann hebt drei grundlegende Elemente in Szymannskys Malerei hervor: Zum einen bet├Ątigte er sich als malerischer Baumeister, das Bild wird wie durch Bausteine aufgebaut, dies gesch├Ąhe durch die sichtbaren, teilweise breiten Pinselstriche.

ÔÇ×Den Malakt als solchen sichtbar werden zu lassenÔÇť ÔÇô dies, so Ackermann, gab es erst ab dem Impressionismus.

Das zweite sei die figurale Verr├Ąumlichung: Das Verh├Ąltnis von Figur und Umraum sei hierbei mitbestimmend f├╝r die Gesamtwirkung.

Und als drittes die Farbe: Eine erlesene Farbwahl und ein delikates Farbspiel verbunden mit einer aparten Farbenkombination. Die Farbstriche, -bahnen und ÔÇôtupfer setzten dabei Akzente und das Gemalte ins rechte Licht.

Anhand von drei Bildern demonstriert dies der Viernheimer Kunsthistoriker.

Vor allem bemerkenswert ist die Betrachtung eines Selbstbildnisses. Was, wie Ackermann betont, f├╝r den K├╝nstler immer eine Selbstvergewisserung darstellt.

Es ist ein dreiviertel Akt in einer Durchgangssituation. Emil Szymannsky stellt sich mit einer gro├čen Farbpalette in der einen und einem Pinsel in der anderen Hand dar.

Das Bild besticht durch gl├╝hende Farben und gro├čfl├Ąchigen Farbauftrag. Bemerkenswert ist vor allem die Gesichtslosigkeit der Figur. Kaum angedeutet kann man vielleicht noch eine Nase erkennen.

ÔÇ×Warum verzichtet er auf die Binnendifferenzierung im Selbstbildnis?ÔÇť,

fragt der Kunsthistoriker. Denn an der F├Ąhigkeit mangele es nicht, was Szymannsky in anderen Portraits eindrucksvoll unter Beweis stelle.

ÔÇ×Er verzichtet darauf, um die Fl├Ąche zu haben. Farbfl├Ąche kommt zu Farbfl├ĄcheÔÇť,

interpretiert Ackermann.

Zahlreiche Ausstellungen im InÔÇô und Ausland haben ihm hohe Wertsch├Ątzungen und Beachtungen eingebracht, die ihm bis heute erhalten geblieben sind.

Szymannskys Sohn Rainer k├╝mmert sich seit dessen Tod 1983 um den Nachlass. Eine Totalretrospektive des Werks von Emil Szymannsky wird ab dem 03. Juni 2012 im Neckarhausener Schloss zu sehen sein.

Die Ausstellung im Heddesheimer Rathaus ist noch bis zum 01. April 2012, immer sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr, im Alten Rathaus zu sehen.

Viel Freude mit den Bildern:

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Heddesheim als „Ort der Kunst“: Beeindruckende Fotografien von Martin Kemmet


Martin Kemmet stellt seine Kunst-Fotografie ├╝ber Heddesheimer K├╝nstler zur Zeit im Alten Rathaus aus. Der Schreiner und K├╝nstler Roland Schmitt "posiert" in einer Tabakscheune mitten im Ortskern. Kunst ist immer schon auch Politik - auf der Scheune liegt neben Licht und Schatten auch eine "Ver├Ąnderungssperre". Fr├╝her einmal war Heddesheim die gr├Â├čte Tabakanbaugemeinde Deutschlands. Der Anbau ist eingestellt. Einige Scheunen sind noch da. Diese ist besonders beeindruckend. Bild: Martin Kemmet

Guten Tag!

Heddesheim, 19. September 2011. Unter dem Titel „Ort der Kunst“ er├Âffnete am gestrigen Sonntag der Heddesheimer Kunstverein die Ausstellung mit Fotografien von Martin Kemmet. Es ist der erste Teil eines Projekts, das Heddesheimer K├╝nstler in Fotografien an ihren pers├Ânlichen Kunstorten zeigt. Im Oktober folgt die Ausstellung mit den Werken eben dieser K├╝nstler.

Von Sabine Prothmann

Wer in Heddesheim ein Passbild braucht geht zu Martin Kemmet. Er ist der Fotograf am Ort – f├╝r Hochzeitsbilder, Bilder mit Kindern, Familienportraits, Einschulungen. Wegen dieser Arbeit kennen ihn viele im Ort.

Aber im zweiten Leben ist Martin Kemmet ein K├╝nstler mit der Kamera. Er versteht sein Handwerk und er spielt mit dem Licht, dem Moment, dem Detail.

Die Ausstellung „Ort der Kunst“ mit Fotografien von Martin Kemmet wurde am gestrigen Sonntag mit einer Vernissage im Alten Rathaus er├Âffnet. Und der „Ort der Kunst“ ist Heddesheim.

Die gut vierzig Ausstellungsbesucher waren begeistert.

Heddesheim als Kunstort

Rund zwanzig Fotografien im Alten Rathaus zeigen nicht nur Heddesheimer K├╝nstler, sondern die K├╝nstler auch an ihrem Heddesheimer Kunstort.

Da sieht man zum Beispiel den K├╝nstler und Schreiner Roland Schmitt in dem Dachstuhl einer alten Scheune. Es ist ein Schwarz-Wei├č-Bild und das Licht bricht sich einen Weg durch die Holzbalken. Das ist ganz gro├čartig. Hier und aus diesem Holz ist Kunst entstanden, in doppelter Hinsicht.

Die Malerin Veronika Drop pr├Ąsentiert auf einer Baustelle ihr Bild einer Baustelle. „Das war nicht einfach zu fotografieren“, sagt Kemmet.

Einfach war auch nicht die Fotografie von dem Eingangstor (eine Installation des Heddesheimer K├╝nstlers Kurt Fleckenstein) am Edekakreisel, davor die K├╝nstlerin mit ihrem Gem├Ąlde vom selbigen Eingangstor. Hier wurde mit Weitwinkel gearbeitet und ein faszinierender und fremder Blick auf das Vertraute ist entstanden. „Ich bin da schon tausende Male dran vorbeigefahren, jetzt h├Ątte ich es fast nicht erkannt“, sagt einer Besucherin der Ausstellung.

Vertrautes wirkt fremd

Fast fremd wirkt auch die Kreuzung am Alten Rathaus, davor der K├╝nstler Bernd Gerstner mit seinem Bild vom Rathaus. Idyllisch zeigt sich das Dorf vom Feld her betrachtet, Gerstner sitzt hier mit seiner Staffelei.

Besonders ausdrucksstark sind auch die beiden Schwarz-Wei├č Fotografien, die im Alten Rathaus selbst entstanden sind. Frauen laufen mit B├╝chern in der Hand durch den Raum. Zu den Seiten werden die Bilder unscharf, was Dynamik vermittelt. Es sind die Frauen des Literaturkreises um Eva Martin-Schneider.

Licht und Schatten - Bewegung und Moment. Bild: Martin Kemmet

Ganz anders dagegen die vier aneinandergef├╝gten Fotografien von einem Literatur- und Theaterabend dieser Gruppe – hier liegt der Ausdruck in der Farbe und im Portrait.

Auf einer anderen Fotografie in Schwarz-Wei├č steht fast unwirklich die Scheune im Feld an der Stra├če nach Ladenburg, davor die K├╝nstlerin, sie scheint mit dem Bild zu verschmelzen.

In der katholischen Kirche hat Martin Kemmet die junge Heddesheimer K├╝nstlerin Carolin Przybyla mit ihrem Bild, das abstrakt ein Kreuz symbolisiert, fotografiert.

Eine weitere Schwarz-wei├č Fotografie zeigt den Fotograf selbst auf den Steinkreisen am Badesee, das hat er mit dem Selbstausl├Âser gemacht.

Zehn K├╝nstler beziehungsweise eine Gruppe, Maler, Bildhauer, zehn Orte der Kunst – zehn Motive, die der K├╝nstler Martin Kemmet mit seiner Kamera eingefangen hat.

Die Fotografien sind in drei Wochen entstanden

Der Heddesheimer Kunstverein war auf ihn zugekommen und hatte ihn gefragt, ob er darauf Lust habe. Und die hatte er. Durch einen Krankenhausaufenthalt wurde die Zeit ziemlich knapp, letztlich blieben nur noch drei Wochen Zeit.

Von fr├╝h um sechs bis zum Sonnenuntergang habe er K├╝nstler und Orte, Lichter und Details eingefangen, erz├Ąhlt die Vorsitzende des Heddesheimer Kunstvereins Veronika Drop in ihrer Einf├╝hrung.

Die Fotografien zeigen Heddesheim als Ort der Kunst, ein normaler Ort, in dem aus einem Traum Wirklichkeit wird. Kemmet wurde zu den pers├Ânlichen Kunstorten der K├╝nstler gef├╝hrt. „Martin Kemmet kann sein Handwerk“, so Drop. Vor allem lobte sie sein Instinkt f├╝r Licht und seinen K├╝nstlerblick f├╝rs Detail.

Die Ausstellung habe einen neuen Blick auf Heddesheim geworfen und „wir sind stolz hier so begabte K├╝nstler und K├╝nstlerinnen zu haben“, sagte Veronika Drop und verwies auf die Ausstellung im Oktober, die eben diese Werke dieser K├╝nstler zeigen wird.

Die Ausstellung ist noch bis zum 09. Oktober 2011 im Alten Rathaus zu sehen, ge├Âffnet ist sie immer sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Anmerkung der Redaktion:
Aus Transparenzgr├╝nden informieren wir Leserinnen und Leser, dass Martin Kemmet CDU-Gemeinderat in Heddesheim ist.

Diese Woche: Tipps und Termine

Tipps und Termine f├╝r den 12. bis 18. September 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps f├╝r die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm├Âglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern f├╝r Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Donnerstag, 15. September 2011, 19:00 Uhr, Schlossrestaurant „Hutter im Schloss“

Spezialit├Ąten aus der Provence.

Weinheim. Mit den Bauern und Markth├Ąndlern aus der franz├Âsischen Partnerstadt Cavaillon reisen in diesem Jahr auch junge K├Âche aus der Provence zum Weinheimer Herbst in Weinheim an. Im Gep├Ąck frische Zutaten und die Kreativit├Ąt der jungen franz├Âsischen K├╝che. Am Donnerstag, 15. September, 19 Uhr, kochen die Herdk├╝nstler der Provence im Schlossrestaurant „Hutter im Schloss“ f├╝r Weinheimer Feinschmecker ein franz├Âsisches Men├╝. Es sind vier junge K├Âche aus der Partnerstadt mit ihrem Ausbilder.

Nach Ziegenfrischk├Ąse-Canap├ęs auf provencalische Art wird als Hauptgang ein Filet vom Wolfsbarsch an Zucchini und Basilikum serviert, dann ein Mandelkonfekt mit Coulis von Aprikosen und Rosmarin als Dessert. Dazwischen gibt es Kochtipps aus erster Hand. Zwischen den G├Ąngen werden die Gerichte vorgestellt und (auf Deutsch) erkl├Ąrt. Der Feinschmeckerabend ist ein gemeinsames Projekt des Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim und des Office de Tourisme in Cavaillon.

Weitere Infos: info@hutter-im-schloss.de oder unter 06201-99550.

Ort: „Hutter im Schloss“, Schlosspark, Weinheim.

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Donnerstag, ab 15. September 2011, 20:15 Uhr, Olympia-Kino Leutershausen

Iranische Filme im Olympia-Kino.

Hirschberg. Das Olympia-Kino in Leutershausen zeigt die Iranischen Filme „Nader und Simin“ und „Im Bazar der Geschlechter“.

Die beiden Filme geben einen hochinteressanten Einblick in ein f├╝r uns sehr unbekanntes Land. Im Zentrum steht der Film gro├čartige „Nader und Simin“, der auf der Berlinale 2011 mit dem Goldenen B├Ąren ausgezeichnet wurde. Regie f├╝hrte der Iraner Asghar Farhadi. Weitere Termine: Do 15. 9. & So, 18.9. & Mo 19.9. um 20.15 Uhr; au├čerdem Fr 16.9. & Sa 17.9. um 18 Uhr

Parallel dazu wird der aktuelle Dokumentarfilm „Im Bazar der Geschlechter“ der in Wien lebenden iranischen Filmemacherin Subadeh Mortezai gezeigt. Eines der sehr positiven Presse-Urteile lautet: Der Film biete „erstaunliche Einblicke in die paradoxe Gesellschaft des Iran. Eine beeindruckende und ungew├Âhnliche Reise in eine verborgene Welt.“
Termine: Fr 16.9. & Sa 17.9. um 20.15 Uhr ; So 18.9. um 18 Uhr

Ort: H├Âlderlinstra├če 2, Leutershausen.

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Donnerstag, 15. September 2011, 20:00 Uhr, Baumschule Huben im Glashaus

Moritz Stoepel – Schauspieler und Rezitator.

Ladenburg. Unter dem Titel „Darf ich Ihnen mein Herz zu F├╝├čen legen“ veranstaltet die Baumschule Huben im Glashaus einen literarisch-musikalischen Theaterabend mit dem Schauspieler, Sprecher und Rezitator Moritz Stoepel.

Gespielt und gesungen werden Szenen, Gedichten, Geschichten und Liedern mit Texten von Casanova, Moli├ęre, Heinrich Heine u.a., mit Liedern und Chansons z.B. von Georges Moustaki, Jacques Brel, Umberto Tozzi.

Ort: Glashaus Baumschule Huben,Schriesheimer Fu├čweg 7, Ladenburg.
Eintritt: 12 Euro.

 

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Samstag, 17. September, ab 14:00 Uhr, Luisenpark

Spa├č mit der Kinderrockband „Trommelfloh“.

Mannheim. Am Samstag den 17. September 2011 ab 14 Uhr wird im Mannheimer Luisenpark von der Stadtpark gGmbh, der Jugendf├Ârderung des Jugendamtes und dem Stadtjugendring e.V. der Tag der Familie als gro├čes Kinderspektakel gefeiert. Unter der Regie von kommunalen und freien Tr├Ągern hat sich das Kinderspektakel zum gr├Â├čten nichtkommerziellen Familienfest im Rhein-Neckar-Raum entwickelt und wird zum 14. mal gemeinsam mit der Stadtpark gGmbH im Luisenpark durchgef├╝hrt.

In diesem Jahr laden ├╝ber 30 Spielstationen und St├Ąnde sowie eine Aktionsb├╝hne beim Tag der Familie – Kinderspektakel zum Spielen, Bewegen, Informieren und Zuschauen in den Luisenpark ein. Mit Neugier, Motivation, Bewegungsfreude und Einsatzbereitschaft k├Ânnen sich die Kinder bei den vielf├Ąltigen Angeboten informieren, einbringen, in Wettbewerb treten, sich austoben und entsprechend ihrer Interessen und Bed├╝rfnisse kompetent und „schlau“ machen, dies alles mit viel Spa├č, Spannung und Freude.

Auf einer Aktionsb├╝hne treten die Vereine und Verb├Ąnde auf, abends spielt bis zum Kinder-Feuerwerk die Kinderrockband „Trommelfloh“├é┬á Hits wie Kuschelbagger oder Seer├Ąuberjack. Nebenan beim Lagerfeuer z├╝ndelt Eddie St. James profunden Glam-Metal aus den Saiten.

Auf allen gro├čen Spielwiesen werden die unterschiedlichsten Mitmachspiele angeboten und eine Vielzahl von Aktionen gibt es auch von der Kinder- und Jugendbildung der Jugendf├Ârderung, den Jugendh├Ąusern, dem Spielmobil, der Kinderbeauftragten, sowie von KiDS e.V.

Auch in diesem Jahr findet der beliebte Luftballon-Wettbewerb des „F├Ârderkreis Freunde Luisenpark“ e.V. beim Tag der Familie statt. In der N├Ąhe des Haupteinganges k├Ânnen ab 14 Uhr Luftballons f├╝r ein Startgeld von ├óÔÇÜ┬Č 0,50 erworben werden. Startberechtigt sind Kinder bis 15 Jahre.

Ort: Luisenpark Mannheim

Eintritt: Alle Kinder bis 15 Jahre haben freien Parkeintritt.

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Samstag/Sonntag, 17./ 18. September, Innenstadt

Weinheimer Herbst und Provence-Markt.

Weinheim. Weinheimer Herbst und Provence-Markt am Wochenende 17. und 18. September.├é┬á Markth├Ąndler aus S├╝dfrankreich pr├Ąsentieren einen provencalischen Markt mit allerlei Leckereien aus ihrer Heimat. beschicken. Es gibt Aktionen und Angebote von mehr als 60 Einzelhandelsgesch├Ąften in der Weinheimer Innenstadt.

Am verkaufsoffenen Erlebnissonntag, 18. September sind von 13 Uhr bis 18 Uhr die Gesch├Ąfte ge├Âffnet. Aber nat├╝rlich bietet der Weinheimer Herbst, organisiert vom Verein „Lebendiges Weinheim“ und dem B├╝ro f├╝r Stadt- und Tourismusmarketing, noch viel mehr als Shopping. Zum Beispiel Live-Musik auf der Show-B├╝hne im Sparkassen-Atrium und vor der Weinheim Galerie, unter anderem mit der schwer aufstrebenden Weinheimer Nachwuchs-Band „The Plaid“, sie z├Ąhlen zu den gr├Â├čten B├╝hnentalenten der Region.

Die Musikschule gibt zum Beispiel in und vor der Karlsberg-Passage und der Burgenpassage Konzerte und auf dem Marktplatz spielen die echten Kerle von „First Fred“ Klassiker der Blues- und Rockgeschichte.

Zumdem gibt es Kinder- und Showprogramm u.a. mit dem Clown „Schwuppdiwupp“ am D├╝rreplatz, am Windeckplatz gibt der Bienenhof Kieselbusch Einblicke in seine Imkerarbeit, das Woinemer Kino „Modernes Theater“ unterbreitet kineastische Angebote f├╝r Kinder und Jugendliche.

Ort: Weinheimer Innenstadt.

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Sonntag, 18. September, 11 Uhr, Rathaus Galerie

Foto-Ausstellung im Alten Rathaus

Heddesheim. Am Sonntag, dem 18 September 2011 um 11:00 Uhr er├Âffnet der Kunstverein Heddesheim die Ausstellung „Ort der Kunst“ mit Arbeiten des Heddesheimer Fotok├╝nstlers Martin Kemmet.

Diese Ausstellung bildet den Auftakt zu einem Gesamtprojekt, das der Kunstverein Heddesheim in der 2. Jahresh├Ąlfte 2011 durchf├╝hrt.
In diesem Projekt werden die aktiven K├╝nstler des Kunstvereins im Mittelpunkt stehen. Unter dem Titel „Ort der Kunst“ werden sich diese mit dem Thema Heddesheim auseinandersetzen. Angesprochen sind hierbei alle Kunstrichtungen wie Malerei, Fotografie, Skulptur und Literatur.

Das Projekt besteht aus den nachfolgend beschriebenen Schritten: K├╝nstler arbeiten in und um Heddesheim. Der Fotograf Martin Kemmet begleitet dies und fotografiert die K├╝nstler bei der Arbeit. Die entstandenen Fotografien werden in einer Einzelausstellung am 19. September 2011 im alten Rathaus gezeigt. Die entstandenen Arbeiten – Bilder – Skulpturen – Gedichte usw. werden in einer weiteren Ausstellung gezeigt. Diese Ausstellung wird dann Mitte Oktober, ebenfalls im alten Rathaus stattfinden. Von der gesamten Aktion wird ein Kalender entstehen, der zur Vernissage Mitte Oktober fertiggestellt sein soll. Die Arbeiten sollen dann im Jahr 2012 in den verschiedenen ├Âffentlichen Einrichtungen in Heddesheim nochmals gezeigt werden. Bei der Vernissage am 18. September wird auch das von dem Viernheimer K├╝nstler und Grafik-Designer Stefan Birker entwickelte neue Logo des Kunstvereins der ├ľffentlichkeit pr├Ąsentiert werden.

Ort: Altes Rathaus, Fritz-Kessler-Platz, Heddesheim.
Eintritt: frei.

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Autoerfinder und Ehrenb├╝rger Ladenburgs: Carl Benz.

Sonntag, 18. September, ab 11 Uhr, Benzpark

Ladenburg. Zum offiziellen Abschluss der Veranstaltungsreihe anl├Ąsslich des Automobilsommers 2011 in Ladenburg findet am Sonntag, dem 18. September 2011 von 11.00 bis 22.00 Uhr im Benzpark ein „Historisches Fest“ statt.

Das Leben und Wirken des Ladenburger Ehrenb├╝rgers und Autoerfinders Carl Benz und seiner Ehefrau Bertha, ebenfalls Ehrenb├╝rgerin der Stadt Ladenburg, sollen an diesem Tag nochmals besonders gew├╝rdigt werden.

Programm: 11.00 Uhr Er├Âffnung mit der Stadtkapelle Ladenburg und B├╝rgermeister Rainer Ziegler, um 14:00 und 16:00 Uhr Nostalgie-Tanzgruppe des TC Blau-Silber Ladenburg mit Tanzauff├╝hrung aus dem Benz-Zeitalter, um 15:0000 und 17:00 Uhr Benz-Geschichten mit Winfried Seidel. Dazu wird „Bertha Benz“ auf dem Patent-Motorwagen im Benzpark erscheinen. Um 18:30 Uhr pr├Ąsentiereb „Wilhelm Wolf und die m├Âblierten Herren“ Musik der 20er und 30er Jahre.

Zudem├é┬á gibt es die M├Âglichkeit zum Besuch des Ausstellungsraumes im Benz-Haus und der Benzgarage und des Fahren mit dem Benz-Patent-Motorwagen. Nostalgiefotos auf dem Benz-Patent-Motorwagen werden von Dr. Peter Hilger „geschossen“.

Gespeist wird nach Rezepten aus der Zeit von „Mutter Benz“ – Bier, Wein und Anderes gabÔÇÖs damals auch schon Die Besucher d├╝rfen gerne historisch gekleidet kommen!!
Auch nach dem offiziellen Abschluss des Automobilsommers wird es aber noch 2 F├╝hrungen durch den Heimatbund unter dem Motto „Auf den Spuren von Carl Benz“ geben und zwar am: am 24. September 2011 und am 22. Oktober 2011. Beginn ist jeweils um 15 Uhr am Wasserturm. Eine Voranmeldung bei der Stadtinformation ist erforderlich.

Ort: Benzpark, Dr.-Carl-Benz-Platz 2, Ladenburg.
Eintritt: frei.

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie m├Âchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ├╝bernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgew├Ąhlte Termine in unsere ├â┼ôbersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und f├╝r Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich gro├čer Beliebtheit – Sie k├Ânnen hier auch gerne f├╝r sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

├â┼ôber unsere Blogs erreichen Sie t├Ąglich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin w├Ąhlte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.
Eine sch├Âne Woche w├╝nscht Ihnen
Die Redaktion

Workshop im Alten Rathaus: Der Stein gestaltet mit


Guten Tag!

Heddesheim, 25. Juli 2011. Der Heddesheimer Kunstverein lud am 17. Juli 2011 zu einem Workshop mit dem Maler und Bildhauer George Mirenes in die Ausstellungsr├Ąume im Alten Rathaus ein. F├╝nfzehn Besucher waren gekommen, um zu sehen wie aus einem Rohling eine Skulptur entsteht. Oder legten selbst Hand an.

Von Sabine Prothmann

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George Mirenes bei der Ausstellungser├Âffnung. Archivbild heddesheimblog.de

„Ich lassÔÇÖ mich vom Stein inspirieren“, erkl├Ąrt der Maler und Bildhauer George Mirenes bei einem Workshop am vergangenen Sonntag in den Ausstellungsr├Ąumen des Alten Rathauses.

Nach und nach kommen gut 15 Besucher, Zuschauer und letztlich auch Mitgestalter, um zu sehen, wie der K├╝nstler Leben und Form in den harten Stein bringt.

St├╝hle sind im Halbkreis um den Arbeitstisch des Bildhauers aufgestellt. Mirenes erz├Ąhlt, beantwortet Fragen und erkl├Ąrt: „Man muss sich in den Stein hineinversetzen“.

Meist arbeitet der K├╝nstler mit Serpentin, ein Stein der nur in Afrika vorkommt, den er sich von dort aus Zimbabwe oder Sambia als Rohling schicken l├Ąsst. Der Stein ist, seine Formen oft bizarr.

F├╝r den Anf├Ąnger ist der weiche Speckstein eher geeignet, sagt Mirenes.

George Mirenes hat in Zimbabwe gelebt und mit afrikanischen K├╝nstlern gearbeitet. Das hat sein Bildhauerhandwerk ma├čgeblich beeinflusst. Das war eine einschneidende Erfahrung.

Kunst und hartes Handwerk

Und neben der Kunst ist es hartes Handwerk, was Mirenes den Besuchern in der Galerie zeigt. Mit Hammer und Mei├čel, mit Feile und Sandpapier l├Ąsst er den Stein Gestalt annehmen.

„Wer m├Âchte?“, fragt er immer wieder und meist schon nach Kurzem zeigen die „Mitgestalter“ Erm├╝dungserscheinungen, es ist anstrengend und m├╝hsam den harten Stein zu bearbeiten.

Mit einem Stift hat er zun├Ąchst skizziert, wie die Skulptur entstehen soll. Ein Gesicht.

Doch der Stein gestaltet mit, w├Ąhrend der Bildhauer ihn bearbeitet. Pl├Âtzlich entstehen weitere Skulpturen in einem Stein. „Das ist eine sch├Âne ├â┼ôberraschung“, freut sich Mirenes. Er entdeckt auf der anderen Seite ein zweites Gesicht.

Manchmal hole er keine komplette Figur heraus, sondern nur Einzelteile, „der Rest bleibt Natur“.

Mirenes: „Das ist ein Geduldsspiel.“

„Ich arbeite alles mit der Hand und nicht mit der Maschine“, erz├Ąhlt der K├╝nstler. Nach der Gestaltung wird der Stein mit immer feinerem Schmirgelpapier bearbeitet. Mit einem Industrief├Ân wird der Stein nach Bearbeitung sehr hei├č gemacht, das kann gut drei Stunden dauern – „das ist ein Geduldsspiel“, denn er muss langsam warm werden. Die W├Ąrme h├Ąlt der Stein dann 24 Stunden.

Zur Anschauung hat er einen F├Ân mitgebracht, doch schon nach kurzer Zeit versagt er seinen Dienst. Er ist zu hei├č geworden, erkl├Ąrt Mirenes.

Dann wird er mit Wachs ├╝berzogen, anschlie├čend poliert. Erst dann sieht man die wunderbare Maserung und die leuchtenden Farben.

Nach gut eineinhalb Stunden nimmt der Stein immer mehr Form an, aber es ist ein weiter Weg vom Rohling zum fertigen Kunstwerk. Die Gesichter sind zu erahnen.

Die Besucher sind interessiert und begeistert, hier konnten sie hautnah erleben, wie Kunst entsteht.

Kunstverein: „Ganz andere Ausstellung als gewohnt.“

Guten Tag

Heddesheim, 26. September 2010. (Redaktionstipp!) Wer bei der neuen Ausstellung des Kunstvereins das ├â┼ôbliche erwartet… Bilder, die an der Wand h├Ąngen, Skulpturen, die im Raum stehen… von K├╝nstlern, die in der Region bekannt sind, wird irritiert sein, denn die Ausstellung, die der Heddesheim Kunstverein seit dem vergangen Sonntag und noch bis zum 17. Oktober zeigt, ist diesmal etwas ganz anderes. Und das ist gut so, findet Roland Schmitt, 2. Vorsitzender des Kunstvereins.

Von Sabine Prothmann

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Ungewohnte Installation - f├╝r junge Leute gedacht.

Es ist ein erkl├Ąrtes Ziel des Kunstvereins, „nicht nur etablierte K├╝nstler zu zeigen, sondern auch diejenigen, die noch ganz am Anfang stehen“, und diese wolle man auch finanziell unterst├╝tzen, so Schmitt. „Wir wollen junge Leute daf├╝r interessieren, dass es das auch gibt“.

Die Ausstellung „Farben und Formen – Arbeiten vor Ort“ zeigt Objekte und Zeichnungen der beiden jungen Kunststudentinnen Carolina Brack und Nicole Klimaschka.

Installationen vor Ort.

Papierbahnen scheinen das Dachgeschoss der Rathausgalerie nachzubilden, nachzuformen. Innerhalb von sechs Wochen sind direkt vor Ort die Installationen von Nicole Klimaschka entstanden. Die freiberufliche Architektin wurde 1972 geboren und studiert seit 2008 an der Freien Kunstakademie Mannheim.

Ihre Objekte formt sie aus Skizzenpapier, das sie mit Kleister stabilisiert und mit F├Ąden zusammenn├Ąht. Sie hat das Geb├Ąlk des Alten Rathauses abgeformt und als Dublette neben die Holzbalken geh├Ąngt. Lange wei├če Leitern aus Transparentpapier liegen, stehen und h├Ąngen im Raum, es sind die Abformungen der Leiter die zum Rathausturm f├╝hrt und die der Besucher durch eine ge├Âffnete T├╝r sehen kann. Das Material hat in seiner Wei├čheit und Transparenz etwas Leichtes. Fasst man es an, und das darf und soll man, ist man erstaunt wie stabil es sich durch den Kleister und die N├Ąhte zeigt.

„Einzelne im Ausstellungsraum befindlichen Holzstreben des Geb├Ąlks m├Âchte ich abformen und die geformten Objekte neu platzieren. Durch das Abdecken von Dialogstreben und das Abformen einer Sprossentreppe m├Âchte ich einen anderen, neuen Raum bilden und auf die angrenzenden R├Ąume verweisen“, so beschreibt die K├╝nstlerin ihre Vorgehensweise im alten Heddesheimer Rathaus.

„Abformungen.“

Alte Koffer aus den 50er Jahren und seit Anfang der 90er Jahre Aufbewahrungsort f├╝r Architekturskizzen waren der Ansto├č zu den „Abformungen“ der K├╝nstlerin Nicole Klimaschka: „Ich entdeckte das Transparentpapier mit meinen alten Architekturzeichnungen als plastisches Material“. Es entstanden Matroschka-Figuren und Kofferobjekte.

Diese abgeformten Koffer hat sie auch nach Heddesheim mitgebracht.

„Abformen“ bedeutet f├╝r die K├╝nstlerin das Besch├Ąftigen mit dem Thema Familie, das Weitergeben von Konflikten und ├âÔÇ×ngsten an die n├Ąchste Generation und die Suche nach Behausung und eigenem Raum.

Ãœber die Wendeltreppe steigt man in die Welt der Künstlerin Carolina Brack. Brack studiert ebenfalls an der Freien Kunstakademie Mannheim.

„Seit 2007 arbeitet sie an einem Konzept das auf zeichnerischen sowie malerischen Kompositionselementen basiert und sich bis heute konsequent von der Bildfl├Ąche in den Raum entwickelt.“ (Dr. Rolf Lauter, ehemaliger Direktor der Mannheimer Kunsthalle)

Die Bilder im Vorraum des obersten Stockwerks zeigen abstrakte Bildwelten, die landschaftliche Motive, Bergformationen, B├Ąume, Fl├╝sse und W├Ąlder in weichen Farben erahnen lassen.

Der Raum ist ein Kunstwerk aus vielen.

Gleich dahinter, verwandelt sich der Raum unter dem Dach des Rathauses in einen Mikrokosmos aus Formen und Farben. Wie Am├Âben schweben filigran geschnittene Elemente von der Decke. Musik und Lichtprojektionen geben den Objekten der K├╝nstlerin eine fast unwirkliche Atmosph├Ąre. Mal meint man Fische, Korallen oder Blumen zu erkennen. Alles ist in Bewegung in einer Welt aus Licht und Schatten, Farben und Formen. Auf den ausgeschnittenen Kartonelementen befinden sich gezeichnete und gemalte abstrakte Farbkompositionen.

In einer Nische wirft ein Projektor eine Videoarbeit der Kunststudentin an die W├Ąnde, wo man fast assoziativ Motive zu erkennen glaubt. Der ganze Raum scheint ein einziges Kunstwerk bestehend aus vielen zu sein.

Mit dieser Ausstellung beschreitet der Heddesheimer Kunstverein sicherlich neue Wege und der Betrachter muss sich darauf einlassen: Es lohnt sich.

Info: Die Ausstellung ist bis 17. Oktober immer sonntags von 14 bis 17 Uhr in der Galerie im Alten Rathaus ge├Âffnet.

Viel Freude mit den Fotos:

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Der Augenblicker: Rudolf Klee stellt im Alten Rathaus aus

Guten Tag!

Heddesheim, 20. Juni 2010. Rudolf Klee ist ein beeindruckender K├╝nstler und so ist auch seine Kunst. Im Alten Rathaus ist eine eindrucksvolle Ausstellung des Ladenburgers ├╝ber 40 Jahre k├╝nstlerisches Schaffen zu sehen. Unser Tipp.

Von Sabine Prothmann

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Rudolf Klee: ausdrucksstark. Bild: heddesheimblog

„Kunst kommt von K├Ânnen“, sagte der Ladenburger Vollblutk├╝nstler Rudolf Klee. „K├Ąme es von Wollen, m├╝sste es ja schlie├člich Wulst hei├čen“.

Und sein K├Ânnen konnten die gut 40 Besucher bei der Er├Âffnung seiner Ausstellung am gestrigen Sonntag im Alten Rathaus in Heddesheim bewundern.

Und sein K├Ânnen erstreckt sich nicht nur in seinen 38 Zeichnungen, Radierungen, Malereien, Lithografien und seinen f├╝nf Plastiken, die der K├╝nstler in der Ausstellung des Heddesheimer Kunstvereins unter dem Titel „Vier Jahrzehnte – Malerei und Graphik“ zeigte, sondern auch in seinen Gedichten und Improvisationen am Klavier.

„Es geschieht, nichts ist geplant, ich m├Âchte die Dinge in ihrem Ursprung begreifen“, erkl├Ąrte Rudolf Klee.

Was der Ausstellungsbesucher sofort begreift, ist die Ausstrahlung, die Authentizit├Ąt dieses K├╝nstlers.

Die breit gef├Ącherte Vielseitigkeit von Rudolf Klee, die Kreativit├Ąt, die au├čer der bildenden, auch die literarische und musikalische Kunst mit einschlie├čt, betonte Martine Herm, 1. Vorsitzende des Kunstvereins, in ihrer Begr├╝├čung. Was treibt ihn an? „Wir wollen eintauchen in die Welt des Rudolf Klee.“

Die Einf├╝hrung in sein Werk wollte der K├╝nstler selbst geben.

Und er nahm seine Besucher mit auf eine Reise durch seine Kunst, sein Empfinden, sein Erleben.

Aus drei T├Ânen lie├č er am Klavier eine Improvisation entstehen. „Drei T├Âne nehme ich heraus und spiele mit ihnen.“ Drei T├Âne, drei Striche, drei Worte – das kann der Anfang sein, f├╝r eine wunderbare Melodie, ein Bild oder ein Gedicht. „Ich machÔÇÖ halt Dinge, die mich ber├╝hren.“

Der 1936 in Bingen geborene Klee ist in Viernheim aufgewachsen. In seiner Jugend verbrachte er viel Zeit als Organist und Messdiener in der Kirche. Er beobachtete die Schatten, die entstanden durch das Licht, das durch die Kirchenfenster fiel. „Ich tr├Ąumte von Glas und Edelsteinen.“ Dann habe er ein Bild des Kubisten Lionel Feininger gesehen und er wusste: „Kubismus t├Ârnt mich an.“

Beim Ausstreichen der Farbrollen, die er f├╝r Lithographien verwendete, entstanden Farbbahnen und kubistische Elemente. In die er wiederum zeichnete, wie in dem Bild „Gesetzestafel“.

Der Besuch von Kursen zu Radierungen lie├č f├╝nf kleine Kunstwerke entstehen. Technisch perfekt, au├čergew├Âhnlich durch ihre Titel, durch ihren Wortwitz, direkt durch ihre gesellschaftliche Kritik.

Wenn ein Keim aus einer Nuss treibt wird das bei Klee zum „Kernreaktor“. Wenn die Richter anstelle von K├Âpfen Pilze tragen, ist der Namen Pilzgericht nicht weit und der Galgen wird zur Richtschnur.

Die Freiheit ist f├╝r ihn ein hohes Gut, „sie wird uns geschenkt“, und er m├Âchte sich nicht zu sehr einengen lassen.

In der Zeichnung „Traumb├╝hnenlandschaft“, befindet sich ein Fenster – das dem Beschauer in seinen Bildern immer wieder begegnet – als Symbol f├╝r unsere Gedanken, die entfliehen, die raus gehen.

Ein gro├čes Vorbild f├╝r Rudolf Klee ist der K├╝nstler Horst Jansen, „f├╝r mich ist er der gr├Â├čte Zeichner des vorangegangenen Jahrhunderts. Er konnte alles.“

Somit begann in den 70er Jahren seine „Jansenphase“. Jansen zeichnete das Selbstportrait von Casper David Friedrich und Klee kopierte, f├╝gte hinzu, ver├Ąnderte, sein „Friedrich nach Jansen“ entstand. Seine Bilder in dieser Schaffensperiode bezeichnet Klee als phantastischen Realismus. Schuhe werden zu „Der Redner und seine Meute“. Das Gesicht von Strau├č verwandelt sich in „Metamorphose“ zu dem Gesicht von D├╝rers Mutter. In einem Landschaftsbild finden wir ein Selbstportrait von Rembrandt, in einer Traumlandschaft das Gesicht eines alten Mannes von Leonardo Da Vinci und doch bleibt es immer ein Klee.

„Jede Landschaft hat ein Gesicht“ – und so entstehen immer wieder Landschaftsbilder mit eindringlichen Portraits verwoben, so wird das melancholische Gesicht mit der Herbstlandschaft zu einer Einheit.

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Exponat. Bild: heddesheimblog

„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“, zitiert Rudolf Klee seinen ber├╝hmten Namensvetter Paul.

Die n├Ąchsten Bilder, die er dem Betrachter erschlie├čt, sind betitelt mit „Morgen im Feld“, „Abend am Feldrand“ und „Nocturne“. Zarte Violettt├Âne, leuchtendes Rot,n├Ąchtliches Blau – „Ich bin ein romantischer Mensch“. Und:“Auch Kitsch ist erlaubt“. Aber: „Kunst ist alles, was ehrlich ist, was vom Herzen kommt“ und grenzt sich dabei ab von Kitsch, bei dem Form und Inhalt nicht ├╝bereinstimmen.

Hat er zun├Ąchst seinen Landschaftsbildern noch Gesichter zugesellt, geht er in seiner n├Ąchsten Phase ein Schritt weiter. „Jedes Portrait beginnt mit dem Auge“ und so reduziert er die Gesichter auf den „Augenblick“ und zitiert Goethe „alle Macht geht vom Auge aus“ und noch weiter „verweile doch du Augenblick, du bist so sch├Ân“ als drohenden Niedergang.

Der Augenblick als Zeiteinheit, als Moment, der Augenblick als Wesen. Die Bilder sind betitelt mit „Vor dem Augenblick“, „Dem Augenblick begegnen“ oder auch „Im Tanz mit dem Augenblick“.

In ├ľlbilder zeichnet und schreibt er Schriften, denn „ich schreibe alles mit der Hand, ich bin ein Fossil, ich habe kein Computer, kein Handy“.

Rudolf Klee m├Âchte die Dinge im Ursprung begreifen, durch die Virtualit├Ąt des Computers gehe f├╝r ihn das Begreifbare verloren.

Die Ausstellungser├Âffnung beschlie├čt er mit seiner Poesie mit seiner Musik. Wenn er an George W. Bush das Gedicht „Vom Wert der Ehre“ schreibt und diesem Liszts Pr├ęlude zur Seite stellt, wenn er in „Entr├╝stung“ von „entr├╝stet euch“ spricht und in „Ein Gebet“ dazu auffordert „lass uns frei sein wie ein Kind“, passiert es, dass der Betrachter und Zuh├Ârer G├Ąnsehaut bekommt. Denn das, was Rudolf Klee mit seiner Kunst, seinen Zeichnungen und Gem├Ąlden, seinen Gedichten und seiner Musik zeigt, ist glaubhaft, kommt von Innen und l├Ąsst den Besucher „froh nach Hause gehen“.

Die Ausstellung „Vier Jahrzehnte – Malerei und Graphik“ mit Arbeiten von Rudolf Klee ist noch bis 18. Juli 2010 Im Alten Rathaus, sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr, zu sehen.

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