Donnerstag, 21. September 2017

Herstellung eines Kreisverkehrsplatzes im Bereich der K4236

Erschlie├čungsarbeiten Baugebiet „Mitten im Feld“

Heddesheim, 12. M├Ąrz 2014. (red/pm) Ab dem 17. M├Ąrz beginnen die acht Wochen dauernden Arbeiten f├╝r die Herstellung des Kreisverkehrsplatzes im Baugebiet „Mitten im Feld“. W├Ąhrend dieser Zeit kommt es zu Verkehrsbehinderungen. [Weiterlesen…]

Stra├čensanierung am 11. August

Autobahnanschlussstelle Hirschberg teilweise gesperrt

Hirschberg/Heddesheim/Rhein-Neckar, 06. August 2012. (red/pm) Wie das Stra├čenbauamt im Rhein-Neckar-Kreis aktuell mitteilt, ist die Autobahnanschlussstelle an der Bundesautobahn (BAB) 5 Hirschberg aus Fahrtrichtung Karlsruhe/Heidelberg am Samstag, 11. August 2012 von 8 bis 17 Uhr gesperrt.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Die Gegenrichtung ist frei befahrbar. Da der Fahrbahnbelag der Zubringerstrecke im Kreuzungsbereich der BAB 5/Landesstra├če (L) 541 bei Heddesheim/Hirschberg komplett saniert werden muss, ist diese Sperrung erforderlich.

ÔÇ×Die Arbeiten werden notwendig, weil erhebliche Verwerfungen im Asphalt eine Gefahr insbesondere f├╝r Zweiradfahrer darstellenÔÇť, erl├Ąutert Matthias Kn├Ârzer, Betriebsdienstleiter der Stra├čenmeistereien im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Die Schadstellen m├╝ssen ausgefr├Ąst und ein neuer Fahrbahnbelag aufgebracht werden, so Kn├Ârzer weiter.

Der Verkehr auf der L 541 wird durch eine Lichtsignalanlage geregelt. Die Verkehrsteilnehmer auf der BAB 5 werden gebeten, die Anschlussstellen Schriesheim/Ladenburg oder Weinheim zu benutzen. ÔÇ×Wir bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und VerkehrsteilnehmerÔÇť, so Kn├Ârzer, ÔÇ×in diesem Streckenabschnitt angepasst zu fahren und auf die Stra├čenbauarbeiter R├╝cksicht zu nehmen.ÔÇť

Br├╝cken ├╝ber A5 werden abgerissen

Mit schwerem Ger├Ąt werden die Br├╝cken ├╝ber die A5 zerkleinert.

Rhein-Neckar, 13. April 2012. (red) Der Abriss der besch├Ądigten Br├╝cken kommt laut Bauunternehmer Rolf Engelhorn gut voran. Bis gegen 23:00 Uhr waren bereits ein gro├čer Teil des Betons und einige der massiven Stahltr├Ąger entfernt. Auf der Autobahn und an den H├Ąngen haben sich zeitweise bis zu 300 Schaulustige die Arbeiten aus der N├Ąhe angeschaut – viele Schulkinder verlieren mit dem Abriss ihren Schulweg. Die Br├╝cken waren Ostern durch einen Unfall stark besch├Ądigt worden und die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben.

Am fr├╝hen Abend sperrte die Autobahnpolizei die A5 in beiden Richtungen und leitete den Verkehr um. Gegen 19:00 Uhr begannen die Abrissarbeiten, f├╝r die zun├Ąchst Planen ausgelegt wurden, um darauf ein Sandbett auszubreiten. Damit soll eine Besch├Ądigung der Fahrbahn durch herabfallen Teile vermieden werden.

Zwei Bagger mit enormen Mei├čeln bearbeiteten die Br├╝cke von oben, vier an Dinosaurier erinnernde Greifbagger bei├čen und rei├čen St├╝cke mit brachialer Gewalt St├╝cke aus der Br├╝cke. St├Ąndig knackt der Beton laut, wenn er bricht. Zermalmte Betonteile rieseln wie wei├če Sturzb├Ąche von der Br├╝cke auf das Sandbett.

Den ganzen Artikel und die Fotostrecke finden Sie auf dem Rheinneckarblog.de.

Vollsperrung zwischen Kreuz Heidelberg und Anschlussstelle Heidelberg/Schwetzingen

Br├╝cken ├╝ber die A5 werden ab Donnerstag abgerissen

Rhein-Neckar, 11. April 2012. (red/pm) Die beiden Br├╝cken ├╝ber die A5, die in H├Âhe Schwetzingen am Samstag besch├Ądigt worden sind, werden ab Donnerstagabend abgerissen. Daf├╝r wird die A5 in beiden Richtungen zwischen dem Kreuz Heidelberg und der Anschlussstelle Heidelberg/Schwetzingen voll gesperrt. Die Arbeiten werden vermutlich bis Freitagabend oder Samstag andauern. Der Verkehr wird umgeleitet – Pendler m├╝ssen sich auf Behinderungen einstellen.

Information des Regierungspr├Ąsidiums Karlsruhe:

„Der Abbruch der nach einem Unfall am Ostersamstag stark besch├Ądigten Br├╝cken an der Autobahn 5 bei Eppelheim (Rhein-Neckar-Kreis) beginnt am Donnerstagabend (12.4.12), gegen 19.00 Uhr. Die Arbeiten werden gr├Â├čtenteils in der Nacht durchgef├╝hrt. Es ist allerdings nicht auszuschlie├čen, dass auch am Freitag w├Ąhrend des Tages noch Arbeiten durchzuf├╝hren sind. F├╝r die Abrissarbeiten muss die Autobahn zwischen dem Kreuz Heidelberg und der Anschlussstelle Heidelberg/Schwetzingen aus Sicherheitsgr├╝nden in beiden Richtungen voll gesperrt werden.

ÔÇ×Der z├╝gige Beginn der Abbrucharbeiten zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Regierungspr├Ąsidium, der Polizei und den Kommunen sehr gut funktioniert.ÔÇť Das sagte Regierungspr├Ąsident Dr. Rudolf K├╝hner heute (Mittwoch, 11.4.2012) in Karlsruhe. Bereits kurz nach dem Unfall am vergangenen Samstag seien Vertreter des Regierungspr├Ąsidiums vor Ort gewesen, um den Schaden zu begutachten und das weitere Vorgehen mit allen Beteiligten abzusprechen.

Abbruch soll vor dem R├╝ckreiseverkehr erledigt sein

Der Regierungspr├Ąsident hofft jetzt auf einen gl├╝cklichen und z├╝gigen Verlauf der Abrissarbeiten. Ziel sei es, noch vor dem R├╝ckreiseverkehr zum Ende der Osterferien fertig zu werden.

W├Ąhrend der Sperrung wird der Verkehr gro├čr├Ąumig umgeleitet. Der Verkehr in Richtung S├╝den wird vom Kreuz Weinheim ├╝ber die A 659 und die A 6 bis zum Kreuz Walldorf geleitet. Auch die Fahrbeziehung vom Kreuz Heidelberg ├╝ber die A 656 und die A 6 bis zum Kreuz Walldorf steht zur Verf├╝gung.

In Gegenrichtung erfolgt ab dem Kreuz Walldorf die Umleitung ├╝ber die A 6 und die A 659 bis zum Kreuz Weinheim.

Den Verkehrsteilnehmern wird nochmals empfohlen, sich w├Ąhrend dieser Zeit nicht auf die Navigationssysteme zu verlassen, sondern die Beschilderung zu beachten.“

A5 bleibt bis zum Wochenende in Richtung S├╝den gesperrt

G├Ąhnende Leere - wegen des massiven Br├╝ckenschadens bleibt die A5 H├Âhe Schwetzingen in Richtung S├╝den bis zum Abriss der Br├╝cken voll gesperrt.

 

Rhein-Neckar/Schwetzingen, 10. April 2012. (red) Die besch├Ądigten Br├╝cken ├╝ber die A 5 in Fahrrichtung S├╝den zwischen dem Heidelberger Kreuz und der Anschlu├čstelle Schwetzingen werden voraussichtlich noch diese Woche abgerisssen. Das ehrgeizige Ziel: Die Aktion soll in nur einer Nacht erledigt werden. Die A5 muss dabei voll gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen f├╝hren wird. Schulkinder m├╝ssen nun einen langen Umweg in Kauf nehmen. Ein mit einem 22-Tonnen-Bagger belandener Lkw hatte die Br├╝cken vor drei Tagen gerammt. Der Schaden betr├Ągt gut eine halbe Million Euro. Nach dem Abriss der zwei Br├╝cken soll eine neue gebaut werden – bis wann ist noch unklar.

Den vollst├Ąndigen Artikel samt Fotostrecke finden Sie hier im Rheinneckarblog.de

Aktuell: 9 Kilometer Stau nach Unfall auf A5 Richtung Frankfurt


Weinheim/Rhein-Neckar, 07. April 2011. (red/pm) Zur Zeit staut sich der Verkehr auf der A5 Dossenheim Richtung Weinheimer Kreuz auf mindestens 9 Kilometern – auch die B38 ist durch Ausweichverkehr belastet. Ein Lkw rammte einen Pkw am Stau-Ende – die Pkw-Fahrerin wurde schwer verletzt.

„Kurz nach 13.30 Uhr kam es heute am Autobahnkreuz Weinheim zu einem folgenschweren Auffahrunfall. Ein in Richtung Norden fahrender Sattelzug aus Zwickau fuhr auf einen verkehrsbedingt am Stau-Ende stehenden Pkw Skoda auf und schob das gerammte Fahrzeug auf einen weiteren Pkw.

Der Lkw-Fahrer hatte offenbar ├╝bersehen, dass sich infolge von Holzarbeiten ein R├╝ckstau gebildet hatte.

W├Ąhrend der Lkw-Fahrer mit leichten Blessuren davonkam, musste die Fahrzeugf├╝hrerin des Skoda mit schwereren Verletzungen zur station├Ąren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallbeteiligte im dritten Fahrzeug blieb unverletzt.

Der Sachschaden an der Unfallstelle wurde mit insgesamt ca. 80.000 Euro beziffert. W├Ąhrend der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung musste der Verkehr zeitweise komplett gesperrt werden, inzwischen konnte aber zumindest eine Fahrspur Richtung Norden wieder freigegeben werden.“

„Unumg├Ąngliches“ Chaos: Berufspendler in Richtung Heidelberg „stinksauer“

Guten Tag!

Rhein-Neckar/Heidelberg, 19. Oktober 2010. Eine Verkehrsbefragung hat heute morgen auf der A 5 zu mindestens f├╝nf Kilometern Stau in beiden Richtungen gef├╝hrt. Auch die B 3 war zeitweise „dicht“. Auf der B 37 (A 656) an der Stadteinfahrt Heidelberg hatte die Polizei von zwei auf eine Fahrspur verengt: Der „Geschwindigkeitstrichter“ sorgte f├╝r Stau und gro├čen Unmut.

Von Hardy Prothmann

Bis gegen 09:00 Uhr gingen rund ein Dutzend Anrufe in der Redaktion ein – bei der Polizei in Heidelberg ein Vielfaches: „Wir haben gef├╝hlt an die 100 Beschwerdeanrufe erhalten“, sagt der Heidelberger Polizeisprecher Harald Kurzer auf Anfrage. Darunter auch sehr aufgeregte Gesch├Ąftsleute, die mit Klagen drohten, weil ihre Angestellten teils ├╝ber eine Stunde zu sp├Ąt zur Arbeit kamen und damit der Gesch├Ąftsbetrieb empfindlich gest├Ârt wurde.

Die Polizei ist f├╝r das Chaos nicht verantwortlich, sondern ist nur Hilfeleister: „Nur die Polizei darf Autofahrer anhalten“, erkl├Ąrt Harald Kurzer. Und das tat sie: Rund jeder zehnte Autofahrer in Richtung Heidelberg wurde heute Morgen „herausgewunken“. Wer ├╝ber das Radio oder Mobiltelefone vom Stau erfahren hatte, versuchte sein Gl├╝ck ├╝ber die B 3: „Ab Hirschberg und Schriesheim stand hier dann auch alles.“

Die Stadt Heidelberg f├╝hrt diese Verkehrsbefragung durch. Gestern gab es in Heidelberg dazu eine Pressekonferenz – viel zu kurzfristig aus Sicht der Autofahrer. „Wir k├Ânnen und wollen das nicht gro├čartig ank├╝ndigen, weil sonst das wissenschaftliche Ergebnis verf├Ąlscht w├╝rde“, sagte Bert-Olaf Rieck vom Amt f├╝r ├ľffentlichkeitsarbeit der Stadt Heidelberg. „Wir wissen, dass die B 37 eine problematische Stelle ist und haben mit R├╝ckstau gerechnet, aber nicht in diesem Umfang.“

Die Befragung wurde abgebrochen und k├Ânnte im Lauf des Tages weitergef├╝hrt werden, sagte Sebastian Gieler vom Amt f├╝r Verkehrsmanagement auf Anfrage: „Das ist sicher f├╝r die Autofahrer nicht sch├Ân, aber wir ben├Âtigen diese Daten eines m├Âglichst unbeeinflussten Verkehrsverhaltens.“ Das sei die einzig denkbare M├Âglichkeit, um an gute Daten zu kommen, „die schlie├člich der Allgemeinheit zu gute kommen“. Man habe im Vorfeld intensiv ├╝ber die Ma├čnahme diskutiert, dieses Verfahren sei „unumg├Ąnglich“.

Zus├Ątzlich gibt es noch Haushaltsbefragungen und Verkehrsz├Ąhlungen. Die Stadt rechnet damit, dass bis Januar die Daten von einem Berliner Ingenieurb├╝ro ausgewertet sein werden und im Februar ├Âffentlich gemacht werden k├Ânnen.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Einwender warten auf Post

Guten Tag!

Heddesheim, 02. Juli 2010. In der Gemeinderatssitzung vom 24. Juni 2010 wurde angek├╝ndigt, dass die Verfasser von Einwendungen schriftlich informiert w├╝rden. Nach Informationen des heddesheimblogs hat bislang niemand Post erhalten.

Der Planer Sartorius lobte in der Gemeinderatssitzung die „Transparenz“ des Umgangs mit den Einwendungen – alle Verfasser von Einwendungen w├╝rden ├╝ber die Behandlung durch die Gemeinde informiert werden.

Nach unseren Informationen ist dies bis heute nicht geschehen – auch die Gemeinde Hirschberg wartet noch auf Antwort, wie der B├╝rgermeister Manuel Just auf Anfrage mitteilte.

Die Gemeinde Hirschberg bef├╝rchtet einen Verkehrskollaps am Hirschberger Kreisel und fordert dessen Erweiterung. Au├čerdem fordert die Gemeinde ebenfalls seinen Verkehrslenkungsvertrag, was „Pfenning“ aber abgelehnt hat. Die B3, die durch beide Ortsteile Leutershausen und Gro├čsachsen f├╝hrt, ist die offizielle Ausweichstrecke zur A5.

Hirschberg bef├╝rchtet bei St├Ârungen auf der Autobahn eine entsprechende Verkehrsbelastung durch das in Heddesheim geplante Logistikzentrum. Der Verkehr ist in Hirschberg ein mindestens ebenso brisantes Thema wie in Heddesheim.

Pikant: Das B├╝ro Koehler, Leutwein und Partner hatte im Jahr 2000 f├╝r den Hirschberger Kreisel durch das Hirschberger Gewerbegebiet eine Auslastung des Kreisels prognostiziert. Im Jahr 2009 hat dasselbe Planungsb├╝ro trotz der zus├Ątzlichen Belastung durch „Pfenning“ eine ausreichende Leistungsf├Ąhigkeit attestiert. In ihrem Einwand hat die Gemeinde Hirschberg dies problematisiert.

Am 09. Juli 2010 wird der Bebauungsplanentwurf erneut f├╝r die Dauer eines Monats ausgelegt, weil die Verwaltung einen Formfehler bei der ersten Offenlage vermutet und dieser damit „geheilt“ werden soll.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Die neue Informationsbrosch├╝re – kritisch betrachtet

ib

Download: Klicken Sie, um die Brosch├╝re (A2572.pdf) von der Seite der Gemeinde zu laden (10 MB).

Heddesheim, 29. Mai 2010. Am Mittwoch wurde die neue Informationsbrosch├╝re „Leben in Heddesheim“ vorgestellt. Sie soll vor allem Neub├╝rgern eine Orientierung bieten. Das tut sie nur, wenn man sich ausgiebig mit ihr besch├Ąftigt. Dann fallen aber auch viele Ungereimtheiten auf.

Von Hardy Prothmann

Die perfekte Informationsbrosch├╝re ist wahrscheinlich bis heute noch nicht erfunden worden – auch nicht mit dieser neuen Brosch├╝re.

Der Heddesheimer Alexander Lenhart hat das neue Erscheinungsbild der Gemeinde im Rahmen seines Kommunikationsdesign-Studiums an der Hochschule Mannheim als Bachelor-Arbeit erstellt.

Die Farben leiten nicht zufriedenstellend.

Das hat er auf den ersten Blick ganz ordentlich gemacht. Kennzeichnend ist eine stilisierte Tabakscheune, die Hausfarbe Ocker leitet sich ebenfalls vom Tabak ab. Auf den zweiten Blick fehlt es aber an einer Kommunikation der Brosch├╝re mit dem Nutzer. Sie ist un├╝bersichtlich gestaltet. Die Farben allein geben keine Orientierung.

ibortsplan

Problem Farbgebung: Macht das alles Sinn?

Tats├Ąchlich fangen hier die Fragen an: Der Tabakanbau war ├╝ber viele Jahrhunderte pr├Ągend f├╝r den Ort, ist das aber schon lange nicht mehr. Wahrscheinlich wird schon bald ├╝berhaupt kein Tabak mehr in Heddesheim angebaut.

F├╝r meinen Geschmack w├Ąre eine gr├╝ne Farbgebung als Freizeit- und Wohngemeinde sinniger gewesen. Denn das will Heddesheim sein. Von den ├╝ber 11.000 Einwohnern sind nur siebzehn Bauern und nur einige wenige bauen noch Tabak an. Aber das ist nur eine Meinung.

Mit der Farbgebung gibt es weitere Probleme. Unter der Gemeinde Heddesheim im Farbton Ocker gibt es neun Punkte auf Seite 6. Auf Seite 5 werden viel mehr Inhalte unter der Gemeinde angegeben – auf 28 Seiten. Ein gezieltes Aufschlagen, beispielsweise von „Was erledige ich wo?“ ist nicht m├Âglich, das gibt das Inhaltsverzeichnis nicht her. Es gibt auch am Ende kein Schlagwortverzeichnis. Informativ ist das nicht, sondern m├╝hsam, weil man immer wieder durchbl├Ąttern muss, wenn man etwas sucht.

Anzeige

Auch die Orientierung auf Seite 6 f├Ąllt schwer, ist sie doch nicht alphabetisch. Wieso der Golfclub an erster Stelle unter „Freizeit Heddesheim“ steht und die „Nordbadenhalle 1“ als Punkt 3 aufgef├╝hrt ist, die „Nordbadenhalle 2“ aber als Punkt 5 und dazwischen das „Tennisgel├Ąnde“ ist unklar und folgt einer unbekannten Logik.

Ebenso die Nennung von Punkt 6 auf Seite 6 unter Gemeinde Heddesheim: Autobahnanschluss A5 steht dort. Geh├Ârt der der Gemeinde? Wohl eher nicht.

Redaktionelle Fehler.

ibbahnhof

Der Bahnhof hei├čt k├╝nftig Heddesheim/Hirschberg - nicht so in der Informationsbrosch├╝re.

Auf Seite 18 und 19 erscheint ├ľPNV – ├Âffentlicher Personennahverkehr. Der wird auf Seite 5 genannt, auf Seite 6 steht aber unter Punkt 2 „OEG Bahnhof“ und unter Punkt 3 „DB-Bahnhof Gro├čsachsen/Hedd.“ Der DB-Bahnhof wurde per Gemeinderatsbeschluss in „Heddesheim/Hirschberg“ umbenannt, wird aber die n├Ąchsten Jahre in der Informationsbrosch├╝re den alten Namen tragen. Ein vermeidbarer Fehler, der wiederholt wird, beispielsweise auch unter „Wirtschaft und Wirtschaftsf├Ârderung“.

A propos Namen: Auch die Johannes-Kepler-Schule wird als eigenst├Ąndige Schule genannt. Im Begleittext wird zwar eine Ver├Ąnderung beschrieben – aber nicht, dass die neue Leitung bei der Martin-St├Âhr-Schule in Hirschberg liegt – denn der gemeinsame Name ist noch nicht gefunden. Daf├╝r wird vom Namen Johannes-Kepler-Schule aber reichlich Gebrauch gemacht.

Auch die Sonderstellung des B├╝rgerhauses in T├╝rkis ist nicht klar – geh├Ârt das nicht zur Gemeinde Heddesheim wie der „Dorfplatz mit Tiefgarage“?

ibf├Ârderung

Banken-Promotion: Welche Wirtschaft wird hier gef├Ârdert?

Daf├╝r erscheinen auf Seite 5 unter „Gemeinde Heddesheim“ die Eintr├Ąge „Wirtschaft, Banken“ und auch „Vereine/Verb├Ąnde/Organisationen“. Die Vereine standen fr├╝her unter Freizeit – sind die eingemeindet worden? Und die Wirtschaft sowie die Banken erscheinen auf Seite 34 und 35 unter „Wirtschaft und Wirtschaftsf├Ârderung“. Dort werden haupts├Ąchlich die Gewerbegebiete angesprochen sowie die Unterdorf- und die Oberdorfstra├če. Geh├Âren alle Unternehmen, die sich nicht dort befinden, nicht zur Wirtschaft?

Was die Kirchen unter „Familie und Soziales“ verloren haben, ist auch nicht klar. Sind diese nicht f├╝r Singles da? Und ist ein Gottesdienst eine soziale Einrichtung? Doch wohl eher ein religi├Âser Akt. Und die Schulen geh├Âren doch eher unter Bildung? Ebenso die VHS und die B├╝cherei?

Und wieso die Farbe „Rosa“ „Geborgenheit“ vermitteln soll, ist auch nicht klar, denn das tun eher dunkle, satte Farben. Rose steht heute eher f├╝r Weiblichkeit, aber auch Homosexualit├Ąt. Eindeutig ist hingegen Gr├╝n – Sport, Freizeit, Natur sind damit eindeutig assoziiert.

Der Freizeitwert wird inhaltlich auf Seite 10 unter „Wir ├╝ber uns“ erst am Ende der zweiten Spalte erl├Ąutert. Zuvor hei├čt es allerdings: „Durch die verkehrsg├╝nstige Lage an den Autobahnen… ist Heddesheim ein gefragter Wohnort mit hohem Freizeitwert.“ Wieso Autobahnen einen hohen Freizeitwert begr├╝nden, wird nicht klar.

Der wichtigste Teil, die Kontaktdaten, sind irgendwo zu finden.

Der vor allem f├╝r ├Ąltere Menschen wichtigste Teil, Kontaktdaten zu Verwaltung und anderen Einrichtungen erscheint erst ab Seite 20. Wenigstens wird hier eine alphabetische Ordnung unter „Was erledige ich wo?“ angeboten. Das gilt auch f├╝r „Vereine, Verb├Ąnde und Organisationen“ auf den Seiten 28-33.

Leider sind auch redaktionell einige Fehler zu finden. So leitet immer noch Pfarrer Heiner Gladbach die katholische Kirchengemeinde St. Remigius – das aber hat l├Ąngst „kommissarisch“ Regionaldekan Klaus Rapp ├╝bernommen. Und die Leiterin der Hans-Thoma-Grundschule, Frau Gertrud Junghans, hei├čt in der Brosch├╝re „Getrud“.

Wieso statt „Uhr“ das Zeichen „h“ verwendet wird, ist unklar, ebenso ist es kein einheitliches Auftreten, wenn die Gemeinde im Internet unter heddesheim.de firmiert, die Volkshochschule aber unter vhs.heddesheim.net.

Unter „Freizeit“ steht auf Seite 50 der Punkt 2 „Freibad mit Badesee“, gefolgt von Punkt 14 „Hallenbad“ , gefolgt von Punkt 6 „Kunsteisbahn“ und von Punkt 1 „Golfclub“. Hat das Methode? Und wenn ja, welche?

ibgericht

Auch der Dialekt hat ein Recht auf richtige Schreibweise.

Unvermittelt taucht auf Seite 64 (die Seitenzahl fehlt, wie sehr oft im Heft) unter Heddesheimer Traditionen nun wieder in Ocker ein „traditionelles Gericht“, die „vaschlubbde Aija“ auf. Sch├Ân im Dialekt geschrieben – mal abgesehen davon, ob die „Transkription“ tats├Ąchlich zutreffend ist, in dem kurzen Text sind gleich zwei Fehler: einmal wird „unn“ mit drei „n“ geschrieben, ein anderes mal steht „und“ im Text, „danach“ hei├čt einmal „danoch“ und einmal „nodad“… Weiter findet sich „ck“, was vermutlich eher ein „gg“ sein m├╝sste und auslautendes „t“, was eher ein „d“ sein sollte. Als „Noigeplaggde“ will ich mich hier aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

ibgewerbe

Unterst├╝tzungsbed├╝rftiges Gewerbe...

Auf der gef├╝hlten Seite 66 (keine Seitenzahl) steht dann: „Bitte unterst├╝tzen Sie unsere Gewerbetreibenden…“ Es gibt in der Brosch├╝re viele Formulierungen, die leider dem gestelzten Beamtendeutsch entspringen, aber muss das sein: „Bitte unterst├╝tzen Sie…“? Sind die Gewerbetreibenden notleidend? Und was machen Betriebe wie die „Viernheimer Stadtwerke“ darunter, die sicherlich kein Heddesheimer Betrieb sind?

Und hier wundere ich mich als Unternehmer umso mehr, als auch ich gerne die „kostenlose Verteilung“ der Brosch├╝re mit einer Anzeige unterst├╝tzt h├Ątte. Immerhin ist das heddesheimblog die einzige eigenst├Ąndige journalistische Redaktion im Ort, ist eine Unternehmensneugr├╝ndung, deutschlandweit in der Branche bekannt und gilt vielen als Modell f├╝r die Zukunft des Lokaljournalismus. Es gab keine Information ├╝ber die Werbem├Âglichkeit, keine Anfrage. Der Grund: unklar.

Optimaler Einblick?

Vielleicht sollte ich mich deswegen an die kommunale „Wirtschaftsf├Ârderung“ wenden. Wo war die noch einmal zu finden? Irgendwo zwischen Seite 10 und 37. Das wei├č ich aber nur, weil ich die ganze Brosch├╝re durchgebl├Ąttert habe. Nur bl├Âd, dass ich mir die Seitenzahl nicht gemerkt habe.

Also bl├Ąttere ich noch einmal, angefangen beim „Inhaltsverzeichnis – f├╝r einen optimalen Einblick in unsere Gemeinde“ auf der gef├╝hlten Seite 5, denn auch hier fehlt die Seitenzahl, ebenso wie ein Hinweis auf die Inserenten ab Seite 67.

Wer will, kann der Gemeinde eine R├╝ckmeldung (modern „Feedback“) geben:

„Um ein Feedback zu bekommen, sind die Leserinnen und Leser der neuen Brosch├╝re dazu aufgerufen, ihre Meinung an die Gemeinde zu ├╝bermitteln. Bitte senden Sie uns dazu bitte eine E-Mail an├é┬ábroschuere@heddesheim.de. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.“

Wof├╝r die Anregungen allerdings gut sein sollen, verr├Ąt die Gemeinde nicht. Die Brosch├╝re ist gedruckt.

Link:
Wer m├Âchte, liest beim Mannheimer Morgen nach, wie dort ├╝ber die Informationsbrosch├╝re berichtet wurde. Denn es ist immer besser, sich aus mehr als einer Quelle zu informieren…
Und weils so sch├Ân ist, noch ein Text: Informationen satt…

„Pfenning“ lehnt „Verkehrslenkung“ f├╝r Hirschberg ab

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 31. M├Ąrz 2010. (red) Nach Informationen des hirschbergblogs will die Unternehmensgruppe „Pfenning“ im Falle eines Staus auf der A5 ihre Lkw ├╝ber die B3 als Ausweichstrecke fahren lassen.

Die Unternehmensgruppe „Pfenning“ ist nach Informationen des hirschbergblogs (Teil des rheinneckarblog, ebenso wie das heddesheimblog, Anm. d. Red.) nicht bereit, einen „Verkehrslenkungsvertrag“ mit Hirschberg abzuschlie├čen.

Mit der Gemeinde Heddesheim hat „Pfenning“ einen solchen Vertrag geschlossen. Es handelt sich dabei um eine „Selbstverpflichtung“ des Unternehmens, keine Lkw „durch den Ort fahren zu lassen“.

Das heddesheimblog hat dar├╝ber umfassend berichtet.

Der Vertrag ist ein juristisches „Novum“, sprich, es gibt in Deutschland keinerlei Vertr├Ąge ├Ąhnlicher Art.

Die Gemeinde Hirschberg wurde im Bebauungsplanverfahren um die in Heddesheim geplante „Pfenning“-Ansiedlung als „Tr├Ąger ├Âffentlicher Belange“ um Stellungnahme gebeten.

Die Gemeinde Hirschberg hatte sich in der Sitzung des Ausschusses f├╝r Technik und Umwelt (ATU) am 12. Januar 2010 mit dem „Bebauungsplan Gewerbegebiet N├Ârdlich der Benzstra├če in Heddesheim“ befasst und kam zu dem Ergebnis, dass „die Gemeinde Hirschberg dem Bebauungsplan nur zustimmen kann, wenn sichergestellt ist, dass der Kreisverkehr (Gewerbegebiet Hirschberg, Anm. d. Red.) die zu erwartenden zus├Ątzlichen Verkehrsbelastungen mit aufnehmen kann.“

Au├čerdem wurde die Verwaltung beauftragt, „mit dem Logistikunternehmen eine Vereinbarung zu treffen, dass Schwerlastverkehr in Hirschberg vermieden wird.“

Dar├╝ber wurde in den Medien berichtet.

Auf Nachfrage des hirschbergblogs hat B├╝rgermeister Manuel Just best├Ątigt, dass von Seiten „Pfenning“ keine Initiative erfolgte. Also hat sich B├╝rgermeister Just mit dem Unternehmen in Verbindung gesetzt und einen Termin vereinbart.

„Pfenning“ war nicht bereit, einen „Verkehrslenkungsvertrag“ f├╝r Hirschberg abzuschlie├čen.

Dieser Punkt und weitere Aspekte der geplanten Unternehmensansiedlung wurde im Hirschberger Gemeinderat am 30. M├Ąrz 2010 verhandelt.

Anmerkung der Redaktion: Wir werden dazu weiter berichten und bitten um Aufmerksamkeit.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog