Freitag, 22. September 2017

Vorfahrtsunfall wegen Sichtbehinderung?

Motorradfahrer verungl├╝ckt auf H├Âhe Shell-Tankstelle

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Heddesheim, 02. Mai 2013. (red) Aktualisiert. Am fr├╝hen Abend ist heute ein 21 Jahre alter Motorradfahrer in der Viernheimer Stra├če, H├Âhe Shell-Tankstelle, bei einem Unfall verungl├╝ckt. Vermutlich hat ein PKW-Fahrer dem Biker die Vorfahrt genommen. Nach ersten Informationen ist der Motorradfahrer schwer verletzt – Lebensgefahr besteht aber nicht. [Weiterlesen…]

Generation 60+ im Stra├čenverkehr: Medikamente und k├Ârperliche Defizite h├Ąufig Unfallursache

Senioren sind nicht automatisch ein Verkehrsrisiko

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Archivbild

 

Rhein-Neckar, 30. April 2013. (red/ae/aw) Wer F├╝hrerschein und Auto besitzt, ist mobil, unabh├Ąngig – und diese Unabh├Ąngigkeit wird ungern wieder aufgegeben. Denn Mobilit├Ąt bedeutet Lebensqualit├Ąt. Dies gilt auch f├╝r Seniorinnen und Senioren. Doch ab wann ist man zu alt zum Autofahren und sollte die Autoschl├╝ssel lieber liegen lassen? Erst gestern verursachte ein 82-j├Ąhriger Falschfahrer auf der A81 einen Unfall. Er und ein 40 Jahre alter Mann kamen dabei ums Leben. Statistiken zeigen: Es gibt mehr ├Ąltere Teilnehmer im Stra├čenverkehr, doch ein erh├Âhtes Risiko f├╝r Unf├Ąlle gibt es deshalb nicht unbedingt. [Weiterlesen…]

Polizeirat Hartmannsgruber ist zufrieden mit seinem Gebiet

Positive Verkehrsbilanz trotz „Ausrei├čer“

Ladenburg/Rhein-Neckar, 17. April 2013. (red/ms) Frank Hartmannsgruber kann ziemlich zufrieden sein. Als Leiter des Polizeireviers Ladenburgs ist er auch noch f├╝r den Verkehr in Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Ilvesheim und die Mannheimer Stadtteile Seckenheim und Friedrichsfeld zust├Ąndig. Die Unfallstatistik f├╝r 2012 zeigt ihm, dass es sich bei seinem Revier um ein „gutes Verkehrsgebiet“ handelt. [Weiterlesen…]

Umleitungsstrecke der Oberdorfstra├če

Bauma├čnahme Vorstadtstra├če

Heddesheim, 26. M├Ąrz 2013. (red/pm) Ab dem 02. April 2013 muss die Oberdorfstra├če f├╝r ungef├Ąhr zwei Wochen halbseitig gesperrt werden, damit die Einbindung der Hauptwasserleitung der Vorstadtstra├če an die Trinkwasserleitung in der Oberdorfstra├če erfolgen kann. [Weiterlesen…]

Erste-Hilfe-Apps im Test - auch lokal

Helfen – ja, aber mit dem Smartphone?

Unser Testsieger: Die Erste-Hilfe-App des Samariterbund ├ľsterreich

 

Rhein-Neckar, 01. M├Ąrz 2013. (red/jkr) Ob Verkehrsunfall, verschluckte Erdnuss oder Herzinfarkt – urpl├Âtzlich muss man Ersthelfer sein. Und dann? 73 Prozent der Menschen haben Angst, etwas falsch zu machen. Nicht unberechtigt, denn nur 3,5 Prozent der Befragten konnten die richtige Reihenfolge der zu treffenden Ma├čnahmen an einem Unfallort nennen. K├Ânnen Erste-Hilfe-Apps im Notfall helfen? Wir haben einige unter die Lupe genommen.

Von Johanna Katharina Reichel

Wer hat nicht schon einmal auf der Autobahn im Stau gestanden, weil ein Unfall passiert ist? Wer hat nicht schon einmal im Freundes- oder Bekanntenkreis von einem Herzinfarkt geh├Ârt? Wer hat nicht als Kind irgendetwas angestellt, was ihn oder sie in Gefahr brachte?

Jedem von uns kann fr├╝her oder sp├Ąter in eine Situation kommen, in der wir als Ersthelfer gefragt sind. Doch liegt bei rund 40 Prozent der Erste-Hilfe-Kurs schon ├╝ber zehn Jahre zur├╝ck. Das ergab eine Studie des Samariterbunds ├ľsterreich. Viele Rettungsorganisationen haben daher so genannte ÔÇťErste-Hilfe-AppsÔÇŁ rausgebracht, die den Laien zur Ersthilfe ermutigen sollen. [Weiterlesen…]

Der Gemeinderat f├╝hrte die Leinenpflicht ein und schaffte die Mittagsruhe ab

Hunde an die Leine!

Heddesheim, 22. Februar 2013. (red/ld/zef) Die Leinenpflicht gilt f├╝r den gesamten inner├Ârtlichen Bereich, den Seeweg, den Badesee, sowie auf den Fl├Ąchen, die an das Viernheimer Naturschutzgebiet Neuzenlache angrenzen: die Sch├Ąffertswiese, und der Rad- und Fu├čweg an der Werderstra├če. Das beschloss gestern der Gemeinderat.┬á Gleichzeitig wurde die Mittagsruhe per Verordnung abgeschafft.

Von Lydia Dartsch und Ziad-Emanuel Farag

Im inner├Ârtlichen Bereich wird die Leinenpflicht aus Sicherheitsgr├╝nden eingef├╝hrt. Andernfalls k├Ânnte es durch aufgeschreckte Passanten oder Hunde und dem Kraftverkehr schnell zu brenzligen Situationen kommen. Infolge dessen sei es in der Vergangenheit zu Konflikten zwischen Hundehaltern und Passanten gekommen. [Weiterlesen…]

Umsetzung erst 2014

OEG-Haltestelle wird behindertengerecht

Heddesheim, 22. Februar 2013. (red/ld/zef) Die OEG-Haltestelle in Heddesheim wird behindertengerecht umgebaut. Die Pl├Ąne daf├╝r stellte die RNV gestern im Gemeinderat vor. Gehbehinderte Menschen sollen ├╝ber eine Rampe auf den erh├Âhten Bahnsteig gelangen und dort stufenlos in Busse und Bahnen einsteigen k├Ânnen. F├╝r Sehbehinderte wird ein Blindenleitsystem eingerichtet. Bis es losgeht, dauert es noch bis Fr├╝hjahr 2014.

Von Lydia Dartsch und Ziad-Emanuel Farag

Die Kosten f├╝r den Umbau betragen rund 400.000 Euro. 300.000 Euro davon soll das Land bezuschussen. Der Rhein-Neckarkreis zahlt 25.000 Euro. Die Gemeinde hat die restlichen 75.000 Euro vorgesehen. Ob diese Finanzierungsplanung so funktioniert, ist noch unklar. Wie B├╝rgermeister Michael Kessler gestern sagte, m├╝ssen die Zusch├╝sse erst beantragt werden. Das soll noch im Februar passieren. [Weiterlesen…]

Tag der offenen T├╝r am 24. Februar f├╝r die B├╝rgerinnen und B├╝rger

Regierungspr├Ąsidium feiert neue Freiheit des Saukopftunnels – und sperrt ihn erneut

Flie├čt der Verkehr ab sofort st├Ârungsfrei im Saukopftunnel? Das Regierungspr├Ąsdium meint: Ja. (Foto: Wikipedia/Ak84)

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 15. Februar 2013. (red/pm) Von 2008 bis 2013 kam es teilweise zu erheblichen Umleitungen, Staus und Verkehrsbeeintr├Ąchtigungen, weil der Saukopftunnel sicherheitstechnisch nachger├╝stet werden musste. Nun soll der Weg wieder dauerhaft frei sein. Damit sich die B├╝rgerinnen und B├╝rger selbst ein Bild machen k├Ânnen, l├Ądt das Regierungspr├Ąsidium Karlsruhe ein zu einem Tag der offenen T├╝r – und sperrt den Tunnel. ­čśë

┬áInformation des Regierungspr├Ąsidiums Karlsruhe.

„In den Jahren 2008 bis 2013 wurden im Saukopftunnel sicherheitstechnische┬áNachr├╝stungen durchgef├╝hrt und der Tunnel an die aktuellen Richtlinien f├╝r┬ádie Sicherheit von Stra├čentunneln angepasst. Die Arbeiten konnten nicht ohne┬áBeeintr├Ąchtigung des Verkehrs durchgef├╝hrt werden. Die von der Bauma├čnahme┬ábetroffenen Verkehrsteilnehmer mussten w├Ąhrend der Bauma├čnahme
Umleitungen und l├Ąngere Wartezeiten in Kauf nehmen. Aber auch die Anwohner┬áwurden durch den Umleitungsverkehr h├Âher belastet. Dabei waren die┬áumfangreichen baulichen und betriebstechnischen Arbeiten f├╝r die ├ľffentlichkeit┬áim Wesentlichen nicht sichtbar.

Um der Bev├Âlkerung die M├Âglichkeit zu geben, sich selbst ein Bild ├╝ber┬ádie sicherheitstechnische Nachr├╝stung des Saukopftunnels zu machen,┬áveranstaltet das Regierungspr├Ąsidium Karlsruhe zusammen mit der hessischen┬áStra├čenbaubeh├Ârde┬áam Sonntag, 24. Februar 2013, zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr,┬áeinen ÔÇ×Tag des offenen TunnelsÔÇť.

Es k├Ânnen neben dem Stra├čentunnel auch der Rettungsstollen sowie zwei┬áals L├╝ftungsschleusen dienende Verbindungen besichtigt werden. Ferner┬áinformieren Filme ├╝ber die technische Ausstattung, das richtige Verhalten im┬áTunnel sowie ├╝ber den durchgef├╝hrten Brandversuch.

Zus├Ątzlich besteht an Informationsst├Ąnden die M├Âglichkeit, sich ├╝ber den Bau┬ádes Rettungsstollens, die Tunneltechnik und den Tunnelbetrieb zu informieren.┬áGleichzeitig sind die f├╝r den Bau und den Betrieb des Tunnels zust├Ąndigen┬áVertreter der Stra├čenbaubeh├Ârden vor Ort, um Fragen zu beantworten.

Wegen des zu erwartenden Besucherandrangs bittet das Regierungspr├Ąsidium┬áKarlsruhe um Verst├Ąndnis, dass keine begleiteten F├╝hrungen angeboten werden┬ák├Ânnen und aus organisatorischen Gr├╝nden auch nicht der gesamte Tunnel besichtigt werden kann.┬áF├╝r das leibliche Wohl sorgt die Feuerwehr Weinheim.

N├Ąhere Informationen zum Ablauf, zu den Zugangs- und Parkm├Âglichkeiten┬ásowie zu den Sperrzeiten des Tunnels werden in der n├Ąchsten Woche bekannt┬ágegeben.“

Ermessensspielraum der Stra├čenverkehrsbeh├Ârden deutlich ausgeweitet

Gr├╝ne sehen Entspannung bei der Kreiselkunst

Der Kreisverkehr in Ladenburg

 

Rhein-Neckar/Ladenburg/Heddesheim, 07. Februar 2013. (red/pm) ÔÇ×Entspannung ist beim Streit ├╝ber Kunstwerke und Verkehrssicherheit bei Kreisverkehrs-Pl├Ątzen angesagt. Jetzt gibt es gute Chancen, die Kunstwerke auf den Kreiseln zu belassen und auf anderem Weg den Sicherheitsanforderungen an den Stra├čenverkehr nachzukommen. Das gilt auch f├╝r Heddesheim und LadenburgÔÇť. So kommentierte der Landtagsabgeordnete und Parlamentarische Gesch├Ąftsf├╝hrer der Gr├╝nen die heute von Verkehrsminister Hermann in Stuttgart vorgestellten Korrekturen des sogenannten ÔÇ×KreiselerlassesÔÇť.

Information des Landtagsabgeordneten Uli Sckerl:

„Das Verkehrsministerium habe erl├Ąuternde Hinweise f├╝r die Regierungspr├Ąsidien und Landrats├Ąmter vorgelegt und zum ersten Mal alternative L├Âsungsm├Âglichkeiten f├╝r die Verbesserung der Verkehrssicherheit dargestellt. ÔÇ×Damit ist der Ermessensspielraum der Stra├čenverkehrsbeh├Ârden deutlich ausgeweitert worden. Nun k├Ânnen und sollen diese k├╝nftig st├Ąrker mit Augenma├č vorgehen. Bei der Wahl des Mittels zur Verbesserung der Verkehrssicherheit muss der Grundsatz der Verh├Ąltnism├Ą├čigkeit gewahrt werdenÔÇť. In der Sache sei es immer um die Umsetzung einer Richtlinie der EU-Kommission in Br├╝ssel gegangen. „Man mag diese Richtlinie bewerten wie man will, einfach ignorieren kann sie eine Landesregierung leider nicht.“

Konflikte ergaben sich bekanntlich bei den zur├╝ckliegenden ├ťberpr├╝fungen der Kreisverkehre, wenn diese zu der Bewertung kamen, dass von der Gestaltung eines Kreisverkehrsplatzes eine direkte Gefahr ausgeht. Feste und verpflichtende Regelungen zur Entfernung bestehender Hindernisse habe es aber zu keinem Zeitpunkt gegeben. Auch dies werde nochmals klargestellt.

Die ÔÇťerg├Ąnzenden HinweiseÔÇť des Ministeriums werden den zust├Ąndigen Beh├Ârden die Entscheidung jetzt im Einzelfall deutlich erleichtern. ÔÇťWichtig ist dabei, dass jetzt deutlich zwischen Kreiseln auf der freien Strecke oder im ├ťbergangsbereich von der Ortsmitte unterschieden wird. Das hat gerade f├╝r Heddesheim und Ladenburg Bedeutung.ÔÇť An Alternativen sind danach beispielsweise Hinweisschilder und andere Gestaltungselemente denkbar, aber auch Ver├Ąnderungen in der Fahrbahngestaltung. Intensive Gespr├Ąche zwischen dem Rhein-Neckar-Kreis, den Gemeinden und dem K├╝nstler sollten angeregt werden. ÔÇ×Ich stehe f├╝r das Finden pragmatischer L├Âsungen und deren Vermittlung auch in das Ministerium jederzeit gerne zur Verf├╝gung.“

 

Fahrfehler f├╝r Motorradunfall im September als Ursache ermittelt

Kurve am Golfplatz kein Verkehrsunfallschwerpunkt

Schwerer Motorradunfall in H├Âhe des Golfplatzes.

 

Heddesheim, 29. Janaur 2013. (red/pro/local4u) Eine Leserin hat uns daran erinnert, dass wir uns nochmals zum Motorradunfall auf der L631 in der Kurve H├Âhe Golfplatz erkundigen wollten. Was war die Unfallursache? Das hatten wir in den Wochen danach zwei Mal nachgefragt, damals stand die Untersuchung noch aus. Mittlerweile gibt es ein Ergebnis.

Aus Sicht der Polizei l├Ąsst sich eine ├╝berh├Âhte Geschwindigkeit nicht als unfallurs├Ąchlich verantwortlich machen. Bedeutet: Das wird nicht ausgeschlossen, sondern kann nur nicht eindeutig nachgewiesen werden. Fest steht: Es lag kein Rollsplitt aus dem Banquette auf der Stra├če. Die Polizei geht von einem „Fahrfehler“ aus, da der Motorradfahrer „F├╝hrerscheinneuling“ war.

Wir haben ebenfalls nachgefragt, ob sich der Streckenabschnitt aus Sicht der Polizei als Unfallschwerpunkt darstellt. Bislang ist dem nicht so. 2010 hat die Polizei keinen Unfall erfasst, 2011 insgesamt vier Unf├Ąlle, 2012 aber insgesamt zw├Âlf Unf├Ąlle. ├ťberwiegend sind zu hohe Geschwindigkeiten oder Vorfahrtsverletzungen verantwortlich f├╝r die Unf├Ąlle.

Von hessischer Seite aus waren drei Unf├Ąlle zu verzeichnen. Das sind Unf├Ąlle, die von der Polizei aufgenommen worden sind. Unf├Ąlle, bei denen sich Beteiligte untereinander einigen, erfasst die Polizeistatistik nicht.

W├Ąhrend RNV gro├če Probleme mit Schnee und Eis hat, bleibt das Chaos bei den Autofahrern aus.

Stra├čenbahnen stehen still – Stra├čenverkehr rollt normal

 

Rhein-Neckar, 21. Januar 2013. (red/aw/pm) Der Winter trifft die Metropolregion h├Ąrter als erwartet. Seit gestern herrscht vielerorts Stillstand. Besonders bei den Stra├čenbahnen. Die RNV hat in Mannheim und Heidelberg teilweise Stadtbusse abgezogen, um den Schienersatzverkehr zu gew├Ąhrleisten und hofft auf einen 20-Minuten-Takt. Ganz anders hingegen die Verkehrslage auf den Stra├čen. Die Polizei in Heidelberg und auch in Mannheim vermeldet keine besonderen Vorkommnisse. Die Autofahrer verhalten sich „sehr besonnen“ und ein „Chaos ist ausgeblieben“. Lediglich vereinzelte Unf├Ąlle mit Blechsch├Ąden wurden gemeldet.┬á

Information der RNV: 

„Seit Sonntag, 20. Januar, kommt es im gesamten Verkehrsgebiet der RheinNeckar-Verkehr GmbH (RNV) witterungsbedingt zu massiven Versp├Ątungen und Fahrtausf├Ąllen. Der Stra├čenbahnverkehr in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und an der Bergstra├če ist bis auf Weiteres vollst├Ąndig eingestellt.

Auch die Buslinien sind von starken Versp├Ątungen und Fahrtausf├Ąllen betroffen. Ursachen sind der extreme Eisregen und die daraus resultierende Vereisung von Oberleitungen, Fahrzeugen und Teilen der Fahrbahn. Im Bereich der Oberleitungen besteht au├čerdem Gefahr durch herabfallende Eiszapfen.

Wegen des extremen Grades der Vereisung sind keine Eisfahrten m├Âglich, um die Oberleitungen vom Eis zu befreien oder eisfrei zu halten. Aufgrund der Witterungsverh├Ąltnisse kann der Stra├čenbahnbetrieb zum morgendlichen Berufsverkehr nicht wieder aufgenommen werden. Berufpendler und Sch├╝ler m├╝ssen sich in den Morgenstunden auf jeden Fall auf massive Verkehrsbehinderungen, Fahrtausf├Ąlle und Verp├Ątungen einstellen. Ein Fahrplanm├Ą├čiger Verkehr ist nicht m├Âglich.
Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Allerdings wird dieser den Ausfall der Stra├čenbahnen nicht kompensieren und nur in unregelm├Ą├čigen Abst├Ąnden verkehren k├Ânnen. Derzeit sind die Stra├čen, vor allem in Mannheim und Ludiwigshafen, jedoch so glatt, dass auch viele der Ersatzbusse nicht fahren k├Ânnen.

In Mannheim werden die meisten Buslinien eingestellt, um einen Schienenersatzverkehr f├╝r die Stra├čenbahnlinien einzurichten. Die Bahnlinien 1, 3 und 4 werden etwa im 20-Minutentakt durch Busse ersetzt. Zus├Ątzlich verkehren durchgehend die Nachtbusse der Linien 6 und 7, ebenfalls alle 20-Minuten. In Ludwigshafen werden die Stadtbuslinien regul├Ąr bedient. Die Bahnlinien 6 und und 7 werden im 20-Minutentakt durch Januar 13 die Nachtbuslinien 96 und 97 ersetzt. Auch in Heidelberg werden teilweise
Busse von den regul├Ąren Buslinien abgezogen, um den Stra├čenbahnverkehr zu erg├Ąnzen. Somit soll sowohl auf den- Bus als auch auf den Bahnlinien ein 20-Minutentakt gew├Ąhrleistet werden.

Derzeit sind hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen der RNV im Einsatz, um die St├Ârung zu beheben und die Fahrg├Ąste trotzdem an ihr Ziel zu bringen. An vielen Haltestellen sind Infoposten im Einsatz, um ├╝ber die derzeitige Lage zu informieren. Gleichzeitig wird versucht, die Oberleitungen manuell vom Eis zu befreien, da eine chemische Enteisung aus Sicherheitsgr├╝nden nicht m├Âglich ist.“

Behinderungen f├╝r Sch├╝ler und Berufspendler

Stra├čenbahnen liegen auch am Montag auf Eis

Rhein-Neckar, 20. Januar 2013. (red/ld) Der Stra├čenbahnverkehr im gesamten Bereich der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) sind eingestellt. Grund sind der anhaltende Eisregen, vereiste Oberleitungen und Stra├čenbahnen. Ersatzbusse sollen morgen fr├╝h Abhilfe schaffen. Berufspendler und Sch├╝ler m├╝ssen sich wohl trotzdem auf massive Behinderungen einstellen.

Information der Rhein-Neckar-Verkehrgesellschaft:

„Seit Sonntag, 20. Januar, kommt es im gesamten Verkehrsgebiet der RheinNeckar-Verkehr GmbH (RNV) witterungsbedingt zu massiven Versp├Ątungen┬áund Fahrtausf├Ąllen. Der Stra├čenbahnverkehr in Mannheim, Ludwigshafen┬áund Heidelberg ist bis auf Weiteres vollst├Ąndig eingestellt. Auch die┬áBuslinien sind von starken Versp├Ątungen betroffen. Ursachen sind der┬áextreme Eisregen und die daraus resultierende Vereisung von┬áOberleitungen, Fahrzeugen und Teilen der Fahrbahn. Im Bereich der┬áOberleitungen besteht au├čerdem Gefahr durch herabfallende Eiszapfen.

Wegen des extremen Grades der Vereisung sind keine Eisfahrten m├Âglich,┬áum die Oberleitungen vom Eis zu befreien oder eisfrei zu halten. Aufgrund┬áder Witterungsverh├Ąltnisse ist derzeit sehr unwahrscheinlich, dass der┬áStra├čenbahnbetrieb rechtzeitig zum morgendlichen Berufsverkehr wieder┬áaufgenommen werden kann. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet.

Allerdings wird dieser den Ausfall der Stra├čenbahnen nicht kompensieren┬áund nur in unregelm├Ą├čigen Abst├Ąnden verkehren k├Ânnen. Berufpendler und┬áSch├╝ler m├╝ssen sich in den Morgenstunden auf jeden Fall auf massive┬áVerkehrsbehinderungen, Fahrtausf├Ąlle und Verp├Ątungen einstellen. Ein┬áFahrplanm├Ą├čiger Verkehr ist nicht m├Âglich.“

 

Bislang keine Umtauschpflicht f├╝r alte F├╝hrerscheine

Neu ausgestellte EU-F├╝hrerscheine gelten nur f├╝nfzehn Jahre

Heidelberg/Rhein-Neckar, 10. Januar 2013. (red/pm) Ab dem 19. Januar 2013 gelten neu ausgestellte EU-F├╝hrerscheine nur noch f├╝nfzehn Jahre, dann m├╝ssen die EU-weit einheitlichen F├╝hrerscheine┬áneu ausgestellt werden. Die Fahrerlaubnis bleibt aber bestehen.┬á┬áDie Geb├╝hr betr├Ągt 24 Euro.┬áBislang gibt es ┬ákeine Umtauschpflicht f├╝r Alt-Dokumente, sie bleiben bis zum 19. Januar 2033 g├╝ltig.┬á

Information des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis:

„Alle ab dem 19. Januar 2013 neu ausgestellten F├╝hrerscheine werden auf 15 Jahre befristet. ├ähnlich wie der Personalausweis, der alle zehn Jahre beantragt werden muss, wird auch der EU-weit einheitliche F├╝hrerschein mit dieser neuen Regelung k├╝nftig nur noch eine begrenzte G├╝ltigkeit haben. F├╝r die Neuausstellung nach Ablauf der 15 Jahre sind weder eine erneute Fahrpr├╝fung noch ein Gesundheitstest erforderlich. Denn befristet wird lediglich das F├╝hrerscheindokument und nicht die Fahrerlaubnis. Die Befristung der LKW- und Busf├╝hrerscheine auf 5 Jahre bleibt hiervon unber├╝hrt. ├ältere F├╝hrerscheine in grau, rosa oder Scheckkartenformat m├╝ssen derzeit nicht umgetauscht werden. Sie bleiben bis zum 19. Januar 2033 g├╝ltig, ehe sie gegen die neue EU-Fahrerlaubnis eingetauscht werden m├╝ssen.

Biometrisches Lichtbild und ein g├╝ltiger Ausweis sind n├Âtig

F├╝r die Antragstellung werden ein aktuelles biometrisches Lichtbild, der F├╝hrerschein sowie ein g├╝ltiger deutscher Personalausweis oder Reisepass ben├Âtigt. Die Geb├╝hr betr├Ągt 24 Euro.

In der EU gibt es bislang mehr als 100 unterschiedliche F├╝hrerscheinmodelle, die durch den neuen europ├Ąischen F├╝hrerschein ersetzt werden sollen. Die EU verspricht sich dadurch auch eine h├Âhere F├Ąlschungssicherheit. Der Umtausch im 15-Jahres-Rhythmus soll zudem daf├╝r sorgen, dass jeder Autofahrer ein relativ aktuelles Passfoto auf seinem F├╝hrerscheindokument hat.“

Weitere Informationen stehen im Internet unter: 

http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Artikel/StB-LA/fuehrerschein-2013.html

Fragen beantwortet auch die F├╝hrerscheinstellen im Rhein-Neckar-Kreis unter E-Mail: fahrerlaubnisse@rhein-neckar-kreis.de oder Tel. 06222 30734334.

Gemeinderat stimmt mehrheitlich zu - Gr├╝ne dagegen

Baugebiet „Mitten im Feld“: „Prozess der Harmonie“ vs. „nachhaltig fehlgeleitet“

Heddesheim, 21. Dezember 2012. (red/ld) Der Gemeinderat hat gestern mehrheitlich dem Vertrag zur Erschlie├čung des Baugebiets „Mitten im Feld“ zu. Darin integriert ist ein st├Ądtebaulicher Vertrag mit der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung. Das Projekt sei von gro├čer Harmonie gepr├Ągt, sagte B├╝rgermeister Michael Kessler. Die Gr├╝ne Fraktion stimmte gegen den Antrag: „Wir halten das Projekt f├╝r nachhaltig fehlgeleitet.“ [Weiterlesen…]

Nach Brandversuchen im Saukopftunnel bleiben Ergebnisse offen

Ernstfall geprobt – und jetzt?

Der Rauch wurde aus dem Tunnel geblasen – das L├╝ftungssystem saugte ihn wieder an. Ist das im Sinne des Erfinders?

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 21. Dezember 2012. (red/aw) Vor fast genau einem Monat wurde es hei├č im Saukopftunnel. Um die Funktionst├╝chtigkeit der Sicherheitseinrichtungen und der Rettungsstollenl├╝ftung im Brandfall zu pr├╝fen, wurde der Ernstfall geprobt. Die Brandversuche wurden durch das Institut f├╝r Industrie├Ąrodynamik aus Aachen (IFI) durchgef├╝hrt. Das Regierungspr├Ąsidium Kalrsruhe hat bisher keine Ergebnisse der Pr├╝fung ver├Âffentlicht. Ein nicht ganz einwandfreier Rauchabzug vor Ort lie├č aber auf ein Problem mit der L├╝ftungsanlage schlie├čen. Der Pressestelle vom Regierungspr├Ąsidium ist davon allerdings nichts bekannt.

Fotos: Ralph Urbach
Text: Alexandra Weichbrodt

Es qualmte, dampfte und rauchte: Die Brandversuche im Saukopftunnel am 24. November 2012 boten beeindruckende Bilder. Doch welche Erkenntnisse gewonnen wurden, ist bisher nicht bekannt. Im Vorfeld hie├č es von Seiten des Regierungspr├Ąsiduiums, dass der Test dazu diene, den Saukopftunnel auch k├╝nftig den aktuellen Sicherheitsvorschriftne anzupassen.

Die Feuwerwehr und weitere Einsatzkr├Ąfte sowie Betriebspersonal sollten mit dieser ├ťbung auf die Gegebenheiten w├Ąhrend eines Brandes vorbereitet werden, um in Zukunft bestm├Âglich auf diese Situation reagieren zu k├Ânnen.

Durchgef├╝hrt wurden vier Brandeversuche an zwei Stellen des 2715 Meter langen Tunnels. Hitze und Rauch wurde mitttels regelbaren Propangasbrennern und Rauchmaschinen, die ungiftiges medizinisches Wei├č├Âl verdampften, erzeugt. Diese l├Âsten die Brandmelder im Tunnel aus und simulierten den Ernstfall. Durch die Brandrauchentl├╝ftung sollte der – bei diesem Test ungiftige – Rauch aus dem Tunnel abgesaugt und hinaus gef├╝hrt werden. Allerdings saugten die L├╝ftungssch├Ąchte den ausgetretenen Rauch direkt wieder an und f├╝hrten ihn als vermeintliche „Frischluft“ wieder dem Tunnel zu.

Ein Test ohne Ergebnisse?

Ein Problem, dass im Ernstfall katastrophale Folgen h├Ątte. Unser Fotograf vor Ort wurde Zeuge des ungeschickten L├╝ftungssystems. Doch bei den Verantwortlichen ist das Problem entweder nicht wahrgenommen worden oder aber es wurde nicht kommunziert. Denn der Pressestelle des Regierungspr├Ąsidiums war bis heute nicht bekannt, dass bei den Brandversuchen technische Probleme aufgetreten w├Ąren.

Vielleicht will man die gewonnen Erkenntnisse derzeit auch einfach nicht teilen, da der Saukopfttunnel in der Vergangenheit schon f├╝r viele schlechte Nachrichten sorgte. Vermehrte Vollsperrungen in den letzten Monaten strapazierten die Nerven der Autofahrer sehr. Es ist nahezu ein „Never-Ending-├ärger“ mit dem Saukopftunnel. (Anm. d. Red.: Wir berichteten.)

Sicherheitsnachr├╝stungen in H├Âhe von 37 Millionen Euro

Aber Sicherheit muss sein. Denn Tunnelunf├Ąlle haben in der Vergangenheit immer wieder zahlreiche Opfer gefordert. Seit den 90er Jahren wurden die Sicherheitsvorschriften daher massiv versch├Ąrft. Der Saukopftunnel musste bereits im Jahr 2008 ein vom Bund verordnetes Nachr├╝stungsprogramm durchf├╝hren, um die Sicherheitsstandards zu erf├╝llen. So wurde u.a. das gesamte L├╝ftungssystem konzeptionell erneutert und Brandklassen in der Zwischndecke installiert. Diese sollten sich im Brandfall ├Âffnen und den Rauch gezielt absaugen. Kosten hierf├╝r: ca. 11.6 Millionen Euro.

Weitere Verbesserungen der Sicherheitsvorkehrungen folgten. Seit 2009 wird ein Fluchstollen gebaut. F├╝r den kompletten Fluchtstollen werden voraussichtlich Kosten in einer Gr├Â├čenordnung von rund 26 Millionen Euro f├Ąllig, von denen allein 23 Millionen Euro f├╝r den Rohbau angefallen sind. Die Kosten f├╝r die betriebstechnische Einrichtung werden sich dann noch einmal auf etwa 3 Millionen Euro belaufen.

Die Gesamtkosten der Nachr├╝stungen des Hauptstollen sowie der Bau des Fluchtstollen liegen also bei etwa 37 Millionen Euro. Sicherheit ist teuer. Daher bleibt zu hoffen, dass diese dann auch zuverl├Ąssig gew├Ąhrleistet ist.

Ein Fahrzeugbrand wurde bei dem Test der Sicherheitseinschrichtungen Ende November simuliert.

 

Weitere Bilder der Brandversuche im Saukopftunnel finden Sie in einer Bildergalerie auf weinheimblog.de.

Gemeinderatsmehrheit winkt erwartungsgem├Ą├č Bebauungsplan durch

N├Ąchstes Logistiklager geht in die Offenlage

Bebauungsplan f├╝r Getr├Ąnkegro├člager beschlossen.

Heddesheim, 01. Dezember 2012. (red/ms) Der Bebauungsplan „Unteres B├Ąumelgewann“ ist beschlossene Sache, „N├Ârdlich der Benzstra├če“ endg├╝ltig fertiggestellt. Die Michael G├Ąrtner GmbH wird den entstandenen Schotterweg asphaltieren.

„Unteres B├Ąumelgewann“

Bereits am 28. Juli 2011 stimmte der Gemeinderat mehrheitlich f├╝r die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens „Unteres B├Ąumelgewann“. Einiger Bedenken und gr├╝ner Gegenstimmen zum Trotz, ist der Bebauungsplan „Unteres B├Ąumelgewann“ nun als Satzung beschlossen worden und wird ├Âffentlich bekannt gemacht. Die Edeka will hier f├╝r Tochterfirma Kempf ein Getr├Ąnkegro├člager erstellen.

„N├Ârdlich der Benzstra├če“

Da der Bebauunsgplan „N├Ârdlich der Benzstra├če“ inzwischen g├Ąnzlich umgesetzt wurde, stellte die Verwaltung den Antrag, die endg├╝ltige Herstellung anzuerkennen. Die Mehrheit des Gemeinderats stimmte daf├╝r, lediglich die Gr├╝nen dagegen.

Au├čerdem wurde mit dem gleichen Abstimmungsergebnis, der Auftrag, den Schotterweg, der bei den Bauarbeiten des Projekts „N├Ârdlich der Benzstra├če entstanden ist, zu asphaltieren an die Firma Michael G├Ąrtner GmbH vergeben. Die Firma konnte sich mit dem g├╝nstigsten Angebot ( 54.223,86 Euro) gegen neun Konkurrenten durchsetzen. Der Gemeinderat hatte zuvor am 20. September 2012 das maximale Budget auf 60.000 Euro angesetzt.

Gro├čer Andrang bei der B├╝rgerversammlung

Auftakt f├╝r B├╝rgerbeteiligung

Interessierte B├╝rger vor den St├Ąnden zu den Themenbereichen.

 

Heddesheim, 27. November 2012. (red/ld) Die Gemeinde kann B├╝rgerbeteiligung, stellte B├╝rgermeister Michael Kessler bei der B├╝rgerversammlung gestern Abend fest. Rund 140 Ortsans├Ąssige waren im B├╝rgerhaus zusammengekommen, um ihre Mitarbeit an einem Leitbild f├╝r die Gemeinde anzubieten. Bereits im Oktober hatte der Gemeinderat bei einer Klausurtagung Leits├Ątze f├╝r die zuk├╝nftige Entwicklung formuliert. Das Viernheimer Institut f├╝r angewandte Betriebsp├Ądagogik (IfaBP) koordiniert den Prozess. Erste Ergebnisse soll es im Juli 2013 geben. Das Leitbild soll dem Gemeinderat als Richtlinie f├╝r dessen Entscheidungen dienen.

Von Lydia Dartsch

Positiv ├╝berrascht zeigten sich gestern die rund 140 Besucher der B├╝rgerversammlung zum Auftakt ┬ádes B├╝rgerbeteiligungsprozesses, der zu einem neuen Leitbild der Gemeinde f├╝hren soll. „Es macht Spa├č, wenn man das volle Haus sieht“, freute sich B├╝rgermeister Michael Kessler und hob hervor, dass die Gemeinde bereits Erfahrungen mit B├╝rgerbeteiligung gemacht habe:

Beispielsweise mit der B├╝rgerbefragung, die wir durchf├╝hren mussten.

Rund 140 B├╝rgerinnen und B├╝rger kamen zur Veranstaltung.

Auch in anderen, kleineren Projekte habe er erfahren, dass B├╝rgerbeteiligung funktioniere. Au├čerdem seien Gemeinderat und die Verwaltung ja keine Insel, sondern lebten vom Kontakt mit den Heddesheimern.

Ein Leitbild f├╝r Heddesheim

Ein Leitbild f├╝r Heddesheim soll entstehen. F├╝nf Arbeitsgruppen werden daf├╝r gebildet, die bis Juli 2013 das Leitbild der Gemeinde erarbeiten sollen. Als Orientierung daf├╝r dienen die Leits├Ątze, die der Gemeinderat in einer Klausurtagung im Oktober beschlossen hat. ┬áSie dienen als Rahmenvorschlag, betonte Harald Hofmann vom IfaBP, der den Prozess koordiniert:

Die Leits├Ątze k├Ânnen frei ver├Ąndert, ├╝berarbeitet oder auch verworfen werden.

Die f├╝nf Arbeitsgruppen zu den Themen „Soziales – Kinder, Jugend, Familie, Senioren und Demographischer Wandel“, „Vereine, Sport und Freizeit“, „Ortsentwicklung, Verkehr, Gewerbe und Handel“ sowie „Umwelt- und Naturschutz und Landwirtschaft“ und „Geschichte und Kultur“ bestehen aus bis zu 15 Mitgliedern. „Das ist etwa die Gruppengr├Â├če, in der Diskussionen Sinn machen“, erkl├Ąrte Hofmann den Besuchern des Abends. Zwei der Mitglieder kommen aus dem Gemeinderat, sind aber nicht stimmberechtigt. Ein Mitglied der Verwaltung und zwei sachkundige Mitglieder geh├Âren dazu, sowie zehn weitere Mitglieder aus der B├╝rgerschaft. F├╝nf von ihnen werden aus den Bewerbern der gestrigen Versammlung ausgew├Ąhlt, f├╝nf weitere per Zufallsauswahl aus der Heddesheimer Bev├Âlkerung.

Heddesheimer zeigen sich motiviert

B├╝rgermeister Kessler (links) und Harald Hofmann pr├Ąsentierten Inhalt und Ablauf.

Im Januar beginnt die Arbeitsphase der Bürgerbeteiligung. Erste Ergebnisse soll es im Juli 2013 geben. Das erarbeitete Leitbild sei  für den Gemeinderat nicht rechtlich bindend, betonten Hofmann und Kessler. Es sei aber eine Richtlinie, an der sich der Gemeinderat in seinen Entscheidungen orientieren wolle.

Die Stimmung unter den Heddesheimern war motiviert: Gleich nach der Einf├╝hrung bildeten sich Menschentrauben um die einzelnen Tische der Arbeitsgruppen.

Ich erhoffe mir eine neue Lebendigkeit,

sagte uns eine Teilnehmerin, die sich gleichzeitig ├╝berrascht zeigte angesichts der vielen B├╝rgerinnen und B├╝rger im Saal. Ein anderer Teilnehmer w├╝nschte sich:

dass der Zusammenhalt in der Gemeinde und der l├Ąndliche Charakter gest├Ąrkt wird.

Ein Leitbild f├╝r Heddesheim sei besonders wichtig, damit man wisse, wof├╝r die Gemeinde steht, sowie eine gefestigte Identit├Ąt der Heddesheimer erhofften sich die Besucher des Abends.

Weitere Informationen zur B├╝rgerbeteiligung gibt es auf der Homepage der Gemeinde Heddesheim.

T├Âdlicher Unfall auf der L541

50-j├Ąhrige Radfahrerin verstirbt an Unfallstelle

Heddesheim, 27. November 2012. (red/pol) Am Vormittag ist gegen 11 Uhr eine 50-j├Ąhrige Radfahrerin von einem Pkw auf der Gro├čsachsener Stra├če, H├Âhe Ringstra├če, erfasst worden. Die Frau verstarb noch an der Unfallstelle.

Information der Polizei:

Nach bisherigem Ermittlungsstand, zu dem die Polizei auch einen Sachverst├Ąndigen hinzugezogen hat, ├╝berquerte die 50j├Ąhrige kurz nach 11.00 Uhr die Gro├čsachsener Stra├če (L 541) in H├Âhe der Ringstra├če ( L 4236 ), als sie von einem aus Richtung Heddesheim kommenden Pkw erfasst wurde.

Der am Unfallort eingesetzte Notarzt konnte der Verungl├╝ckten nicht mehr helfen, die Frau verstarb noch an der Unfallstelle.

Der 89j├Ąhrige Autofahrer blieb bei dem Zusammensto├č unverletzt, an seinem Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 5.000 Euro.

F├╝r die Sicherung der Unfallstelle und die Unfallaufnahme wurde die Gro├čsachsener Stra├če im Bereich der Unfallstelle etwa eine Stunde lang gesperrt.“

Saukopftunnel erneut au├čerplanm├Ą├čig gesperrt

„Never Ending ├ärger“ mit dem Saukopftunnel?

Tunnel zu – ├ärger gro├č. Das ist die einfache Formel f├╝r die 20.000 Autofahrer, die sich ├╝ber verstopfte Stra├čen qu├Ąlen m├╝ssen. Foto: Sebastian Singer

 

Weinheim/Rhein-Neckar/Bergstra├če, 22. November 2012. (red/aw) Es vergeht kaum ein Monat, in dem keine neuen Nachrichten ├╝ber Probleme des Saukopftunnels oder dessen neuen Fluchtstollen auf der B38 zwischen Weinheim und Birkenau bekannt werden. Seit der Er├Âffnung Ende 1999 ist die Fertigstellung des Tunnels eine „Never Ending ├ärger-Story“. Aktuell wurde er nun wieder „spontan“ gesperrt, da es zu Hard- und Softwareproblemen kam. F├╝r die Autofahrer ein absolutes ├ärgernis. Die Sperrung kostet Zeit, Geld und Nerven. Sind denn da nur Pfuscher auf dem Bau?

Kommentar: Alexandra Weichbrodt

Jeder Autofahrer der zur morgendlichen Berufszeit aus dem vorderen hessischen Odenwald in Richtung Weinheim unterwegs ist, nutzt f├╝r gew├Âhnlich den Saukopftunnel. Ist ja auch so herrlich bequem: Direkte Verbindung zur Autobahn, kaum Ampeln, angemessene Tempobeschr├Ąnkung. Das es sich hier hin und wieder mal staut, weil die dazusto├čenden Autofahrer aus Sulzbach nicht richtig in den Verkehr eingef├Ądelt werden, nimmt man gelassen in Kauf.

Doch, wenn der Tunnel zu ist, dann ist die Fahrt zur Arbeit alles andere als eine Freude. Denn die prim├Ąre Ausweichstrecke ├╝ber die alte B38 durch Birkenau ist total ├╝berlastet. Hin und wieder w├╝rden die Autofahrer diese Zusatzstrecke, den zus├Ątzlichen Verbrauch an Kraftstoff und vor allem den Zeitverlust vielleicht ohne ├ärger hinnehmen. In letzter Zeit allerdings h├Ąufen sich die Sperrungen des Tunnels. Besonders ├Ąrgerlich sind die nicht geplanten Vollsperrungen, wie aktuell seit gestern Abend.

Wird dieser Tunnel denn niemals fertig?

Die urspr├╝ngliche Idee hinter dem Bau des Tunnels war, dass der Verkehr nicht mehr durch die Stadt Weinheim, das sehr enge und windungsreiche Durchbruchstal der Weschnitz und durch Birkenau gef├╝hrt werden muss. Prinzipiell eine tolle Idee. Die Birkenauer waren begeistert, die M├Ârlenb├Ącher schnell ern├╝chtert. Denn das Problem hat sich nun, besonders im Feierabendverehr, in das hintere Weschnitztal nach M├Ârlenbach verlagert. Hier dr├Ąngen die B├╝rger nunmehr auf eine eigene Verkehrsumgehung. Aber das ist ein anderes Thema.

Am Morgen ist der Tunnel auch f├╝r die M├Ârlenb├Ącher ein wahrer Segen. Ist der Tunnel allerdings gesperrt, ist die Situation in Birkenau wieder so wie vor der Inbetriebnahme des Tunnels. Besonders bei spontanen Sperrungen reagieren die Autofahrer, beispielsweise bei Facebook, genervt:

Was ich, und 1000 andere, heute morgen erlebt und gesehen haben ist schlicht und ergreifend nicht hinnehmbar!

Solche Kommentare findet man heute zahlreich im sozialen Netz. Viele Autofahrer hatte die ungeplante Sperrung kalt erwischt.

Der Kommentator Sven S. hat auf dem Rheinneckarblog seinem Frust ebenfalls freien Lauf gelassen:

Unfassbar, offenbar sind hier echte Profis am Werk. Richtig getestet werden die technischen ├änderungen also wohl erst am ÔÇťlebendenÔÇŁ Objekt und das dann auch noch w├Ąhrend des Berufsverkehrs. Aber nicht genug damit, die komplette Aktion wird durchgef├╝hrt w├Ąhrend erhebliche Einschr├Ąnkungen an den Ausweichstrecken bestehen, die auch ohne dies bei einer Tunnelsperrung ├╝berlastet sind, also auch massive Planungsm├Ąngel.

Und Recht hat er. Wie kann es denn sein, dass fast genau 13 Jahre nach Er├Âffnung immer noch eine akute Gefahr f├╝r die Nutzer des Tunnels besteht? Wer hat diesen Tunnel geplant? Amateuere? Studenten im Rahmen einer Projektarbeit?

Von Beginn an nur „ausreichend“

Die Liste der Sperrungen ist lang. Die Liste der Nachr├╝stungen auch. 2008 wurde der Saukopftunnel mehrere Monate gesperrt, aufgrund von Sicherheitsm├Ąngeln.┬á Die Kosten der Nachr├╝stung beliefen sich auf 11 Millionen Euro.

Mitte 2009 begann man mit den Vorbereitungen f├╝r den Bau des Rettungsstollens. Ebenfalls mehrere Monate war die R├Âhre wiederum dicht, da erst der Hauptunnel verst├Ąrkt werden musste, bevor im Oktober 2009 ├╝berhaupt mit dem eigentlichen Fluchtstollen-Bau begonnen werden konnte. Geplante Baukosten: 30 Millionen Euro. Fertig ist er bis heute nicht.

Wie konnte man denn ├╝berhaupt einen Tunnel in den 90er Jahren bauen, ohne an einen Fluchtstollen zu denken? Kein Wunder, dass der ADAC in einem Tunneltest 2001 dem Saukopftunnel nur ein „ausreichend“ bescheinigte.

Immer wieder kommt es auch zu technischen St├Ârungen. So brannte es im November 2010 in einem Technikraum des Saukopftunnels. Die Folge: Tagelange Sperrung. Und auch bei der aktuellen Sperrung muss man sich fragen: Konnte keiner der Planungsherren absehen, dass die neuen Soft- und Hardware-Installationen mit dem bisherigen Betriebssystem nicht kompatibel sind? Da hat SvenS. schon vollkommen Recht, wenn er findet, dass manche Dinge erst am „lebenden“ Objekt durchgef├╝hrt werden. Wo k├Ąmen wir aber hin, wenn jeder Arzt erstmal operiert, bevor er eine Diagnose stellt und den Behandlungsplan entwirft?

20.000 ver├Ąrgerte Autofahrer t├Ąglich

Eigentlich ist egal, wie und warum der Tunnel dieser Tage mal wieder gesperrt ist. Fakt ist: ├ťber 20.000 Autofahrer m├╝ssen an Werktagen auf andere Strecken ausweichen. Ob diese denn ├╝berhaupt befahrbar sind, interessiert vom Planungsteam wohl niemanden. Denn sowohl die Zufahrt zur alten B38 in Weinheim ist durch Bauarbeiten an der B3 Bergstra├če/ Ecke Friedrichstra├če wegen Sanierungsarbeiten ander Fahrbahndecke eingeschr├Ąnkt, als auch die Ausweichm├Âglichkeit ├╝ber den Watzenhof in Hemsbach. Hier wird ebenfalls gebaut. Das Resultat: Die Autofahrer stehen sowohl in Weinheim als auch in Birkenau im Stau. Sie stehen und stehen und stehen.

Der ├ärger dauert mindestens bis Montagfr├╝h – vorausgesetzt, die Brandversuche am Wochenende verlaufen nach Plan. Hoffen wir, dass da nicht ebenfalls wieder neue Probleme auftauchen. Denn ansonsten beginnt auch die n├Ąchste Woche f├╝r viele Autofahrer im Stillstand!

Interview: Am 30. November ist Stichtag

Wann lohnt sich der KFZ-Versicherungswechsel?

Rhein-Neckar, 22. November 2012. (ld/red) Noch gut eine Woche, dann ist die letzte Chance für den Wechsel der KFZ-Versicherung in diesem Jahr vorbei. Vergleichen lohnt sich, aber man muss auch wissen, was man will. Worauf Autofahrer besonders achten sollten, haben das Rheinneckarblog Michael Sittig gefragt. Er ist Redakteur bei der Zeitschrift Finanztest.

Interview: Lydia Dartsch

Herr Sittig, am 30. November ist Stichtag. Wer seine Kfz-Versicherung wechseln will, muss bis dahin gekündigt haben. Für wen lohnt sich ein Wechsel?

Michael Sittig: Ein Wechsel kommt vor allem für diejenigen in Betracht, die etwas sparen können, oder bei einem anderen Anbieter mehr Leistungen bekommen. Das muss man immer am Einzelfall prüfen. Übrigens gilt der Stichtag 30. November nicht, wenn es eine Beitragserhöhung gibt. Dann hat man ein Sonderkündigungsrecht von einem Monat.

Wechseln ist problemlos möglich.

Sind die Versicherten eher träge oder rege was das Wechseln angeht?

Sittig: In der Regel werden Autoversicherungen recht häufig gewechselt. Darauf sind die Anbieter auch eingestellt, so dass der Wechsel auch problemlos geht.

Welche Leistungen sind denn besonders wichtig? Worauf sollte man beim Vergleich achten?

Sittig: In der Haftpflicht gibt es ja keine Leistungsunterschiede. Die gibt es vor allem bei Teil- und Vollkasko. Da muss man sich überlegen, was man will. Beispielsweise decken manche Teilkaskoversicherungen nur Tierunfälle mit „Haarwild“ ab. Die greifen dann zwar bei Unfällen mit Rehen, aber nicht mit Wildschweinen. Andere kommen für Fahrzeugschäden auf, unabhängig von dem Tier, mit dem der Unfall passiert ist.

Und wie ist es mit der Vollkasko?

Sittig: Die Vollkasko sichert auch selbst verursachte Schäden am Wagen ab. Manche beziehen dabei auch grob fahrlässiges Verhalten mit ein, wenn der Unfall beispielsweise passiert ist, weil man über eine rote Ampel gefahren ist. Andere kommen für solche Schäden nur zum Teil oder gar nicht auf.

Was würden Sie raten?

Sittig: Wir raten dazu, auch den grob fahrlässigen Unfall abzusichern.

Wer seinem „Schrauber“ vertraut, lässt die Finger von der Werkstattbindung.

Viele Versicherungen bieten auch eine “Werkstattbindung” an, durch die die Tarife günstiger werden. Ist das ärgerlich oder sinnvoll?

Sittig: Wenn man nur sparen will, ist es sinnvoll. Meist gibts dafür 20 Prozent Rabatt. Es kommt auch darauf an, wie verfügbar die Werkstatt ist. Wenn man zum Beispiel in einem ländlichen Gebiet wohnt und seinen festen Schrauber hat, dem man vertraut, lässt man besser die Finger von der Werkstattbindung.

Welche Leistungen sind weniger wichtig?

Sittig: Es gibt diese Mallorca-Police, die dann greift, wenn der Schaden, den man im Ausland mit einem Mietwagen verursacht hat, den Versicherungsschutz übersteigt. Das kann zwar eine Rolle spielen. In den europäischen Ländern reicht der Schutz der Mietwagenversicherung aber in der Regel aus.

Was ist denn der „Rabattretter“, von dem gerade so viel die Rede ist?

Sittig: Der wird in den neuen Verträgen gerade abgeschafft. Der sorgte dafür, dass Autofahrer, die lange ohne Unfall unterwegs waren, also mit Schadensfreiheitsklasse 25 Prozent, nicht im Beitrag hochgestuft werden, wenn sie einen Unfall bauen. Im neuen Vertrag würde man dann den hochgestuften Beitrag zahlen. Da muss man dann prüfen, ob sich ein Wechsel lohnt.

Vollkasko für neue Autos – bei anderen individuell prüfen.

Nach welchen Maßstäben sollte mein eine Teil- und/oder Vollkasko wählen?

Sittig: Da gibt es leider keine eindeutige Antwort. Bei einem neuen Auto würde ich immer eine Vollkasko empfehlen. Ansonsten sollte man sich die Frage stellen, ob man es finanziell verkraften kann, wenn das Auto durch eigenes Verschulden zerstört würde. Wenn nicht, dann lieber Vollkasko. Eine Teilkasko sichert auch Diebstähle ab. Das sollte man unabhängig vom Alter des Autos machen. Denn auch alte Autos werden gestohlen.

Über die Höhe der Selbstbeteiligung kann man die Tarife auch beeinflussen. Wie wählt man diese sinnvoll aus?

Sittig: Wir empfehlen einen Selbstbehalt von 150 Euro bei Teilkasko und 300 Euro bei Vollkasko. Ohne Selbstbehalt werden die Beiträge zu teuer.

Gibt es Gründe, warum man nicht in einen auf den ersten Blick billigeren Tarif wechseln sollte?

Sittig: Das eine wäre, dass es sich mit dem Rabattschutz nicht lohnt, weil der ja wegfällt. Der andere Grund, der oft genannt wird, ist der erwartete Aufwand, wobei der Versicherungswechsel in der Regel ganz problemlos läuft.

Unabhängiger Check für 16 Euro kann sich lohnen.

Finanztest bietet die Versicherungstests im Internet gegen Gebühr an. Wie viele Interessenten rufen das ab?

Sittig: Das machen schon ein paar Tausend Nutzer. Bei uns kostet das 16 Euro.

Aber es gibt ja auch kostenlose Vergleichsportale.

Michael Sittig ist Redakteur der Zeitschrift "Finanztest".

Michael Sittig ist Redakteur der Zeitschrift „Finanztest“.

Sittig: Die kostenlosen Vergleichsportale werden mit den Provisionen der Versicherungsanbieter bezahlt, wenn der Kunde einen neuen Vertrag unterschreibt. Wir sind unabhängig.

Wie viel Zeit benötigt man etwa, um sich zu den Tarifen kundig zu machen?

Sittig: Wenn man nur eine Haftpflicht braucht, schaut man einfach auf den Preis. Bei Voll- und Teilkasko muss man sich vorher Gedanken machen, was man will und prüfen, ob die Tarife das auch bieten. Da sollte man sich schon eine Stunde dafür Zeit nehmen.

Muss die Kündigung der alten Versicherung per Brief oder Fax erfolgen oder reicht auch eine Email?

Sittig: In der Regel reicht dafür ein Fax oder ein Brief aus. Direktversicherer akzeptieren meistens auch email. Am besten kann man das testen, indem man die Kündigung per email probiert und in der email um eine Bestätigung bittet.