Mittwoch, 22. März 2023

Heldenst√ľck mit Hintergedanken

Reiner Zufall oder klares Kalk√ľl?, ist keine Frage, wenn man die Berichterstattung des Mannheimer Morgen in den vergangenen Wochen √ľber das geplante Pfenning-Projekt in Heddesheim kritisch verfolgt.
Kalk√ľl ist die korrekte Antwort.

Kommentar: Hardy Prothmann

Ist es Zufall oder Absicht, wie der Mannheimer Morgen seine Themen √ľber Heddesheim und die in dessen Gewerbegebiet geplante Pfenning-Ansiedlung setzt?

Ist es Zufall oder Absicht, dass rund zwei Wochen vor der Wahl eine fiktive Heldenstory √ľber zwei amtierende Gemeinder√§te, mehrere andere Gemeinder√§te und den B√ľrgermeister erscheint?

Ist so eine Frage abwegig?

W√ľrde man die Berichterstattung des Mannheimer Morgen als „zuf√§llig“ bezeichnen, w√§re das ein journalistisches Armutszeugnis f√ľr die rechtsrheinische Monopolzeitung.

Als Monopolzeitung kann sich das Blatt, das fr√ľher einen guten Ruf genoss, diese Armut√ā¬† zwar erlauben, aber es gibt√ā¬†auch in Monopolsituationen immer noch einen gewissen Ehrgeiz.√ā¬†Und wenn es auch nur der des Besserwissens oder des Interessenwahrens ist.

So berichtet der Mannheimer Morgen nur durch „seine Brille“ („Durch meine Brille“ hei√üt eine Kolumne im MM, intern „Klobrille“ genannt).

Im konreten Fall ist das eine Sehhilfe, die verschiedene journalistische Tugenden zweifelsfrei herausfiltert:

  1. Die eigene Recherche zur √ÉŇďberpr√ľfung von Hypothesen – findet nicht statt.
  2. Die „andere“ (das k√∂nnen viele sein, d. Red.) √ā¬†Seite wird nicht geh√∂rt und wenn, dann mit entsprechendem Filter.
  3. Nachrichten und Berichte werden nicht objektiv, sondern interessenorientiert verfasst.
  4. Eine vorurteilsfreie Recherche zur Dokumentation „objektiver“ Sachverhalte wird nicht angestrebt.

Diese Thesen lassen sich leicht begr√ľnden:

  1. Eine Geschichte, die die Sorgen betroffener B√ľrger durch Recherche bei diesen B√ľrgern versucht zu beschreiben, ist bis heute im Mannheimer Morgen nicht erschienen.
  2. Dass hätte beispielsweise eine (nicht-repräsentative) Umfrage, wie sie in Lokalzeitungen häufig bei strittigen Themen gemacht wird, sein können.
  3. Wenn die „Gegenseite“ (also nicht die offizielle, sprich Gemeinderat, B√ľrgermeister, Firma, d. Red.) geh√∂rt wird, dann immer mit einem Verweis darauf, dass diese Meinung aus verschiedensten Gr√ľnden nicht zul√§ssig ist.
  4. Artikel, die ein F√ľr und Wider, also die echte Darstellung√ā¬†gegens√§tzlicher Positionen beschreiben, fehlen vollst√§ndig.
  5. Origin√§r eigene Recherchen zu Sachverhalten, die in der √Ėffentlichkeit nicht schon vorher bekannt waren, fehlen vollst√§ndig.

Daf√ľr gibt es Heldengeschichten, von Feuerwehrleuten, die „eine gute Truppe“ sind, auch wenn sie nur „fiktive Szenarien durchspielen“. Handelnde Personen sind wie durch „Zufall“ amtierende Gemeinder√§te und der B√ľrgermeister. Eben eine „gute Truppe“.

Teil der „guten Truppe“ sind auch B√ľrgermeister und Gemeinder√§te. Die Frage ist: Warum eigentlich?

Nicht eine solche Geschichte ist √ľber einen neuen Bewerber f√ľr das Amt in den entscheidenden Wochen vor der Wahl im Mannheimer Morgen zu lesen gewesen. Davon gibt es einige.

Beispielsweise den Kandidaten Michael Bowien (SPD), den man nicht nur zitieren kann, sondern der dar√ľber hinaus auch f√ľr aussagekr√§ftige Interviews√ā¬†√ā¬†zur Verf√ľgung steht.

Zuvor haben sich auch zwei „gr√ľne“ Kandidaten als Gegner des Pfenning-Projekts ge√§u√üert. Ein Interview mit einem von beiden? Fehlanzeige. Im MM ist das nicht zu lesen.

Daf√ľr gibt es ein Interview mit der Firma Pfenning, einfach so, vor dem verl√§ngerten Wochenende:
„Unser Unternehmen legt Wert auf eine offene und sachliche Diskussion mit den Heddesheimer B√ľrgern„, sagen Pfenning-Gesch√§ftsf√ľhrer Uwe Nitzinger und Pressesprecherin P√©lagie Mepin. „Wir wollen daher erneut versuchen, m√∂glicherweise nicht ausreichend beantwortete Fragen klar zu beantworten.“ Zu diesem Zweck fand gestern ein Gespr√§ch mit unserer Zeitung satt (sic!).“

Was war passiert? Welchen Anlass gab es f√ľr dieses Interview?

Keinen aktuellen. Daf√ľr einen gew√ľnschten.
Den mehrerer Botschaften, die mit dem Anfang des Artikels, bevor noch eine Frage gestellt wird, beantwortet werden. Nochmal das Ganze:
„Wir f√ľhren eine offene und sachliche Diskussion (andere sind m√∂glicherweise nicht offen und unsachlich, d. Red.)“ „mit den B√ľrgern (andere m√ľssen demnach gegen die B√ľrger sein). „Wir wollen daher erneut versuchen („Wir haben es schon oft versucht“, was nicht zutriftt, d. Red.)“ „m√∂glicherweise nicht ausreichend beantwortete Fragen (davon gibt es jede Menge, die sehr sicher nicht ausreichend beantwortet sind, d. Red.)“ „klar (andere sind nicht klar) zu beantworten“.

Klar beantworten“ geht in diesem „Interview“ von Anja G√∂rlitz dann so:
„Frage G√∂rlitz: H√§tten Sie ein Problem damit, wenn die Gemeinde diesen Vertrag offenlegen w√ľrde?
Antwort: Ja. Der Gemeinderat kennt diesen Vertrag, damit ist aus unserer Sicht der √Ėffentlichkeit Gen√ľge getan.“

Der Gemeinderat sieht das genauso. Er ist die √Ėffentlichkeit.

Die dar√ľber hinaus gehende Botschaft ist:
„Wir wollen wachsen, nicht schrumpfen“. Die Botschaft hinter der Botschaft: „Wir wollen nach Heddesheim und wachsen, wenn wir das nicht k√∂nnen, wird Heddesheim schrumpfen“.

Diese These wird auch vom B√ľrgermeister und den Fraktionen der CDU, FDP und SPD vertreten. Eben den „Helden“: der Feuerwehr. Wenngleich die FDP nicht explizit aufgetreten ist, weil vielleicht keiner bei der Feuerwehr ist. Man kann sie aber unter „gemeinsam mit einigen Gemeinder√§ten“, die zur Truppe geh√∂ren, einsortieren.

Ein Interview, ein Portr√§t, ein Bericht, √ľber die, die nicht „wachsen“, sondern „entwickeln“ wollen und die Frage, was sie bewegt, was sie denken, fehlt vollst√§ndig. Im Mannheimer Morgen.

Stattdessen gibt es eine fiktive Heldengeschichte.
Mit Hintergedanken.

Anmerkung der Redaktion:
Damit keine Missverst√§ndnisse aufkommen: Das heddesheimblog kritisiert nicht die Feuerwehr und ihre √ÉŇďbungen. Freiwillige Feuerwehren und der Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrm√§nner sind ein hohes Gut. Um im Notfall helfen zu m√ľssen, ist es notwenig, dass die Feuerwehr √ľbt.

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Lesen Sie auch:
Dkumentation: Es brennt in Heddesheim!
Dokumentation: Die gute Truppe

Was tun, wenn die Suppe nicht mehr schmeckt…

Essay von Eva Martin-Schneider

Das Fleischwerk Edeka h√§tte ungehindert seinen Einzug in Heddesheim feiern k√∂nnen – mit mehr Belastungen f√ľr Bev√∂lkerung und Umwelt, argumentierten Bef√ľrworter der Pfenning-Ansiedlung.

Die Edeka ist aber weg gegangen. Ich nenne so was Gl√ľck oder auch Schicksal. Im Nachhinein sehe ich heute, dass diese Ansiedlung √§hnlich wie Pfenning nicht gut gewesen w√§re f√ľr „unser Heddesheim“ (wie die Politiker sagen und damit gerne das Dorf f√ľr sich vereinnahmen).
Aus einer falschen Entscheidung eine weitere falsche Entscheidung abzuleiten, ist doppelt falsch.

Heile Welt?

Vor einiger Zeit war die Welt noch in Ordnung. Es hatte sich zwar eine Politikverdrossenheit breit gemacht, aber die „Not“ war noch nicht in die Wohnzimmer vorgedrungen. An die Arbeitslosenzahlen hatte man sich gew√∂hnt – auch an Harz 4, wenn man nicht gerade selber betroffen war.

Die Bilder von ertrinkenden Polarbären hinterließen ein wenig Magengrummeln welches leider nicht die globale Kolik verursachte; geschweige denn den rettenden Eingriff bewirkte.

Am Politikerhimmel stand Obama als neuer, gl√§nzender Stern. Die Hoffnung hielt Einzug und die vielen anderen latenten „Unwegsamkeiten“ wie Kriegsschaupl√§tze und Nebenkriegsschaupl√§tze, lie√üen sich im Tagesgeschehen schnell vergessen. Ach was war die Welt doch sch√∂n!

Der Zusammenbruch der „Lehmann-Bank“ erschreckte uns dann doch ein wenig- mehr noch die Benzinpreise.

So ist sie halt, die freie Marktwirtschaft.

Ein Gipfel jagte dann den anderen. Wohin, ist irgendwie fast egal.

Man regte sich √ľber die Autonomen auf, die Globalisierungsgegner – das brennende Paris aber ist weit weg !

Während andere sterben, leben die einen um so besser. So ist das Leben eben.

Scheinbares Gleichgewicht

Dass eben diese anderen nicht sang Рund klanglos sterben, sondern kurz vor dem Exitus noch aufschreien, während die einen noch besser leben Рgehörlos in ihren Steuerenklaven Рdass allerdings bringt das schöne, scheinbare Gleichgewicht doch langsam ins Wanken.

Das Weltgeschehen begann wieder unsere Nervenbahnen zu reizen. Diesmal direkt vor der Haust√ľr.

Wo sollte sie sonst herkommen, die pl√∂tzliche Sensibilit√§t f√ľr das d√∂rfliche Geschehen?

Dieser Aufschrei ist vielleicht aus einer ganz pers√∂nlichen “ kleinen“ privaten Angst einiger Mittelst√§ndler entstanden. Warum nicht!

Hinzu kam ein leidenschaftlicher, engagierter, seinen Beruf liebender „Schreiberling“, der genau das macht: Er schreibt auf was los ist in unserer Welt – ohne falsche R√ľcksichtnahmen.

Diese Mischung aus Emp√∂rung und ihrer Dokumentation ist nur ein Katalysator (= Beschleuniger) f√ľr das eh schon sehr gereizte Nervenkost√ľm einiger – und mittlerweile vieler Heddesheimer.

Nun kocht die Suppe

Nun kocht die Suppe. Gut so!

Dass sie schon ein bisschen √ľbergekocht ist, ist nicht so gut!

Wir wollen alle essen. Wir wollen alle gut essen.
Alle, Gegner wie Bef√ľrworter des Pfenning- Projektes, wollen nur das Beste f√ľr die Suppe an Zutaten und Gew√ľrzen. Alle kochen nach bestem Wissen und Gewissen … (das wohl nicht immer; aber das m√ľssen diejenigen mit sich selber ausmachen – wenn sie in den Spiegel schauen).

Wir Kleinköche gehen davon aus, dass die Expertenköche uns die Suppe nicht versalzen!

Wir w√ľssten nun allerdings, nach den vielen nicht schmackhaften Gerichten doch wieder zu gerne , was die „Experten“ da so reinmischen.

Mir m√ľssen nicht alles essen, was uns vorgesetzt wird!

Sagen wir ihnen ruhig, dass sie ein zuviel oder zuwenig an Ingredienzien beimischen. Auch wir haben unsere Erfahrungen im Kochen.

Wir sind keine unm√ľndigen B√ľrger, wenn es auch leider lange so schien! Wir haben den Fehler begangen zu lange die Suppen auszul√∂ffeln, die man uns vorgesetzt hat. Jetzt in die K√ľche zu st√ľrmen und Porzellan zu zerschlagen bringt nichts.

Wenn sich die Experten dar√ľber so aufregen, dass wir selbst anfangen zu „kochen“ – na und? Sie sind von uns gew√§hlt, um uns Arbeit abzunehmen, aber sie unterliegen unserer Aufsicht – sp√§testens bei der Wahl.

nouvelle cuisine

Nehmen wir ihnen den Kochlöffel aus der Hand, wenn sie wider besseres Wissen an den alten Rezepturen festhalten.

Wir sind durchaus in der Lage eine kurze Hungerstrecke zu √ľberbr√ľcken.

Schlimmstenfalls drehen wir ihnen den Strom ab und die K√ľche bleibt kalt, bis wir neue K√∂che engagiert haben.

Dokumentation: Landespressegesetz

Guten Tag!

Als Erg√§nzung hier eine Information zum juristischen Hintergrund der Satire „+++Verschlusssache+++

Gesetz √ľber die Presse
(Landespressegesetz Baden-W√ľrttemberg)
vom 14. Januar 1964 (GBI. S. 11); zuletzt geändert durch Gesetz vom 4. Februar 2003 (GBl. S 108)

√ā¬ß 3 √Ėffentliche Aufgaben der Presse

Die Presse erf√ľllt eine √∂ffentliche Aufgabe, wenn sie in Angelegenheiten von √∂ffentlichem Interesse√ā¬† Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik √ľbt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt.

√ā¬ß 4 Informationsrecht der Presse.

(1) Die Beh√∂rden sind verpflichtet, den Vertretern der Presse die der Erf√ľllung ihrer √∂ffentlichen Aufgabe dienenden Ausk√ľnfte zu erteilen.

(2) Ausk√ľnfte k√∂nnen verweigert werden, soweit

1.√ā¬†hierdurch die sachgem√§√üe Durchf√ľhrung eines schwebenden Verfahrens vereitelt, erschwert, verz√∂gert oder gef√§hrdet werden k√∂nnte oder,

2. Vorschriften √ľber die Geheimhaltung entgegenstehen oder

3. ein √ľberwiegendes √∂ffentliches oder schutzw√ľrdiges privates Interesse verletzt w√ľrde oder

4.√ā¬†ihr Umfang das zumutbare Ma√ü √ľberschreitet.

(3) Anordnungen, die einer Beh√∂rde Ausk√ľnfte an die Presse allgemein verbieten, sind unzul√§ssig.

(4) Der Verleger einer Zeitung oder Zeitschrift kann von den Behörden verlangen, daß ihm deren amtliche Bekanntmachungen nicht später als seinen Mitbewerbern zur Verwendung zugeleitet werden.

Alle Paragrafen des Gesetzes finden Sie zum Beispiel hier.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht

Das heddesheimblog

SPD-Kandidatenvorstellung: Zitate

„Wir stehen f√ľr Verkehrsberuhigung“, J√ľrgen Merx, Vorsitzender SPD-Ortsverband, Gemeinderat, Fraktionsvorsitzender SPD.

„Wichtig sind echte Pers√∂nlichkeiten“, SPD-Landtagsabgeordneter Hans Georg Junginger.

„Zu Viernheim haben wir wenig Kontakt, das ist ja auch in einem anderen Bundesland, aber unsere Kontakte reichen bis ins Kraichgau“, Reiner Lang, Gemeinderat und SPD-Kandidat.

„Alte Menschen sind froh, wenn sie aus dem Fenster schauen, wenn ein bisschen Leben auf den Stra√üen ist, die haben ja sonst nicht mehr viel“, Karin Hoffmeister-Bugla, Gemeinder√§tin, SPD-Kandidatin, zum Thema Verkehr auf der Ringstra√üe.

„Wenn ich gew√§hlt w√ľrde, w√ľrde ich das mit Herzblut machen“, Harry Gimber, SPD-Kandidat.

„Die Arbeit im Gemeinderat stelle ich mir sehr aufreibend vor“, Michael Rei, SPD-Kandidat.

„Ich bin nicht eindeutig SPD, aber aufgeschlossen“, Eva Marie Lang, Abiturientin, SPD-Kandidatin.

Jan-Philipp Merx, SPD-Kandidat: „Der Umgang unter Jugendlichen…(unverst√§ndlich, d. Red.), … das ist der Punkt.“

Michael Holler, mit 16 als Juso in die SPD eingetreten, SPD-Kandidat: „Ich bin aus √ÉŇďberzeugung in der SPD. Ich bin ein Verfechter der erneuerbaren Energien.“

Achmad El Menschawi, SPD-Kandidat: „Wenn ich mir die Gemeinderatssitzung anschaue, ist das immer sehr stimmig. Ich bin aber ein Mensch, der hinterfragt. Ich denke, in Heddesheim gibt es viele Dinge, die hinterfragt werden m√ľssen.“

Michael Rei: „Selbst, wenn ich gegen Pfenning w√§re, w√ľrde ich das vor der Wahl nicht sagen.“

J√ľrgen Merx: „Heddesheim besteht nicht nur aus Pfenning.“

Landtagsabgeordneter Junginger: „Du willst Dich also f√ľr bessere Verh√§ltnisse f√ľr Familien einsetzen?“ Kandidat Wolfgang Nase (64): „Richtig.“

pro

Alle SPD-Kandidaten finden Sie hier: SPD Heddesheim

Auch FDP beteiligt sich nicht im heddesheimblog

nachzulesen unter Einladung an die Parteien am Ende des Textes.
pro

P.S. Die Antwort der CDU steht noch aus, so sie denn zu antworten vor hat.

Pressearchiv zu Pfenning

Der Mannheimer Morgen hat auf Anfrage, ob die zu Pfenning erschienenen Artikel hier eingestellt werden könnten, leider (wie zu erwarten war), abgesagt.

Wer einen Abo-Zugang hat, kann sich im Morgenweb anmelden oder eine tagesaktuelle Ausgabe erwerben, die einen Schl√ľssel f√ľr den Kauf- und Folgetag enth√§lt.

Wer kostenfrei trotzdem einen Zugriff haben m√∂chte, wird im Pressespiegel der Pfenning-Gruppe f√ľndig:

Pressearchiv der Pfenning-Gruppe

Das Heddesheim-Blog

Video gegen Pfenning-Ansiedlung bei youtube

Beim Videoportal youtube ist von Gegnern einer Pfenning-Ansiedlung in Heddesheim ein Video eingestellt worden:

Externer link:

Ein Kessler macht noch keinen Pfenning

Klicken Sie

hier.

Das Heddesheim-Blog

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Weitere Informationen

Hier finden Sie weitere Informationen:

Heddesheim
Die beschauliche Gemeinde liefert gar keinen so schlechten Internet-Auftritt ab. Weil es nur wenige Informationen gibt, bleibt es √ľbersichtlich. Manches findet man aber trotzdem besser √ľber die Suchfunktion. Wenn man die Vergangenheit mit der Zukunft vergleichen will, ist man aber verlassen. Denn in Heddesheim z√§hlt das Jetzt, was fr√ľher war, wird man hier kaum finden.

pfenning logistics
Sauberer Auftritt: Nach allen Regeln der PR-Lehre wird hier ein inhabergef√ľhrtes, mittelst√§ndisches Unternehmen pr√§sentiert. Klar und unverbindlich.

neinzupfenning
Noch gibt es wenig Informationen, aber das Layout wurde erweitert.
Nachtrag: Mittlerweile gibt es mehr Informationen. Dr. Kurt Fleckenstein hat sich in einem umfangreichen Beitrag ge√§u√üert √ľber „St√§dtebauliche, landschaftsplanerische und √∂konomische Beurteilung der geplanten Pfenning Ansiedlung in Heddesheim.“

CDU
Gnadenlos schlechter Internetauftritt (Beispiel hier). Die meisten Texte datieren aus dem Jahr 2002. Kein Mensch, der nicht muss, tut sich das ein√ā¬†zweites Mal an.

SPD
Teil des „Sozi-nets“. Was auch immer das ist. Auf keinen Fall sollte man die Zoom-Funktion f√ľr Rentner benutzen, sonst bleibt der Bildschirm leer.

FDP
Sehr bem√ľht, zumindest, was die Amtsblatt-Meldungen angeht. Immerhin erf√§hrt man kontinuierlich, was die FDP Heddesheim meint.

B√ľndnis90/Gr√ľne
Mittelpr√§chtig. Verharzt wie die CDU, bleibt hinter der SPD zur√ľck, hat nicht die Kontinuit√§t der FDP. Es scheint sich im Gegensatz zur CDU aber jemand um die Seite zu k√ľmmern.

neinzupfenning im Internet

Die Initiative neinzupfenning hat ihre homepage √ľberarbeitet und bietet nun ebenfalls ein Blog „neinzupfenning“ an.

Die Informationen des Flyers sind nun optisch aufbereitet, zus√§tzlich gibt es Entw√ľrfe des Pfenning-Projekts.

Was heißt bedeutend?

Nun, dem Wortsinn nach, dass man etwas oder jemanden deutet.

Der Duden setzt „bedeutend“ mit „au√üergew√∂hnlich“ gleich und definiert:
au|√üer|ge|w√∂hn|lich : a) nicht in, von der gew√∂hnlichen, √ľblichen Art; vom √ÉŇďblichen, Gewohnten abweichend; ungew√∂hnlich:
√ā¬© Duden – Deutsches Universalw√∂rterbuch. 4. Aufl. Mannheim 2001.

Machen Sie sich selbst ein Bild von der Bedeutung des Unternehmens pfenning logistics GmbH, der Vorgängerfirmen und der verbundenen
Unternehmen.

Anmerkung:
Sofern nicht anders gekennzeichnet finden Sie hier Datum, Schlagzeile und Unterschlagzeile sowie eine kurze Zusammenfassung von Texten aus dem Mannheimer Morgen und dessen Regionalausgaben √ľber Unternehmen der Pfenning-Gruppe.
Fett gedruckt sind die originalen Schlagzeilen der Zeitung. In Anf√ľhrungszeichen stehen direkte Zitate aus den Artikeln.

Wer die Originale auf der homepage des Mannheimer Morgen nachlesen will braucht eventuell einen Abonnenten-Zugang oder alternativ den Morgenweb-Schl√ľssel aus der tagesaktuellen Ausgabe.

30. Dezember 2000
„Sylvester-Kracher“ schockt Mitarbeiter
Zum Jahreswechsel verkauft sich die Pfenning Spedition GmbH an die Profi-Log Spedition GmbH, Werftallee 13, 18119 Rostock. „Die Herren Nitzinger und Dollner sind nicht mehr Gesch√§ftsf√ľhrer der Pfenning Spedition√Ę‚ā¨¬¶“ (Herr Nitzinger ist heute Gesch√§ftsf√ľhrer von pfenning logistics, Anm. von H. Prothmann). 130 Besch√§ftige sind betroffen, die Verwirrung ist gro√ü. Nitzinger teilt mit, dass die Pfenning Spedition GmbH keine Betriebsadresse mehr in Viernheim habe, eine Betriebsversammlung sei daher „illegal“. Besch√§ftigten, die ihre Arbeit bei der Mannheimer Niederlassung der Profi-Log antreten w√ľrden, „behalten ihre sozialen Anwartschaften“, droht er unverhohlen allen, die das nicht tun.

30. Dezember 2000
Schock-Nachricht vom Chef
Die Journalistin Ruth Weinkopf versucht verzweifelt den „bisherigen“ Firmenchef Karl-Martin Pfenning, einen seiner Gesch√§ftsf√ľhrer oder die Firma Profi-Log in Rostock oder Mannheim telefonisch zu erreichen. Weder die Auskunft, noch andere Firmen an den neuen Standorten kennen Profi-Log oder die neu gegr√ľndete PF United Logistics in Viernheim.

3. Januar 2001
Profi-Log legt Fehlstart hin
Verwirrspiel um ehemalige Spedition Pfenning geht weiter

Ein privater Sicherheitsdienst hindert rund 30 Besch√§ftigte der ehemaligen Viernheimer Pfenning Spedition GmbH daran sich mit Vertretern der Gewerkschaft √ĖTV in der Kantine zu treffen.
Mitarbeiter, die in Mannheim ihre Arbeit an der neuen Betriebsstelle aufnehmen wollten, wurden wieder nach Hause geschickt. Das Arbeitsgericht Darmstadt erl√§sst eine einstweilige Verf√ľgung und untersagt den ehemaligen Mitarbeitern, ihre Arbeit in Mannheim aufzunehmen, bevor nicht die Verhandlungen √ľber einen Interessenvergleich abgeschlossen sind. Uwe Nitzinger, Gesch√§ftsf√ľhrer der Pfenning Logistik GmbH, nennt als Gr√ľnde f√ľr den Verkauf der Firma „markpolitische Aspekte“.

3. Januar 2001
Sicherheitsdienst verwehrt Beschäftigten Zutritt
Gespannte Atmosphäre bei ehemaliger Pfenning Spedition / Betriebsratsvorsitzender will wegen Tätlichkeiten Anzeige erstatten

Der Betriebsrat ruft zur Betriebsversammlung auf, die ehemalige Gesch√§ftsf√ľhrung bezeichnet dieses Treffen per Aushang als „illegal“. Der Betriebsratsvorsitzende Hans-Dieter Mai gibt an, von Sicherheitsleuten „in den Bauch geboxt“ worden zu sein, „so dass er zu Boden ging“. Er sei ein zweites Mal geschubst worden, zu Boden gegangen und auf den Hinterkopf gefallen. „Ich habe Kopfschmerzen und √ÉŇďbelkeit“, wird Mai zitiert. Mitarbeiter durften nach eineinhalb Stunden dann doch zur Betriebsversammlung, aber nicht an ihre Arbeitspl√§tze. √ĖTV-Sprecherin Monika Hettwer bezeichnet das Vorgehen der Firma als „sensationell“ und „menschenverachtend“.
√Ę‚ā¨¬¶
„Sie spielte damit auf Vorkommnisse vor knapp zehn Jahren an. Damals, im April 1991, war ein Werkstattleiter wegen eines Warnstreiks ausgerastet und hatte mit einem Truck den Tisch der Gewerkschaft niedergewalzt. √Ę‚ā¨¬¶ Entlassen hat die Spedition damals einen Betriebsrat√Ę‚ā¨¬¶ Er musste sp√§ter nach einem Beschluss des Arbeitsgerichts Darmstadt wieder eingestellt werden. Zuvor hatte ihm sein Arbeitgeber schon mehrfach – ebenfalls erfolglos – gek√ľndigt. Der Mann ging schlie√ülich von alleine.“

4. Januar 2001
Angestellten erneut Zutritt verweigert
Auch der Viernheimer B√ľrgermeister Matthias Baa√ü schaltet sich nun in das „Verwirrspiel um die fr√ľhere Spedition Pfenning“ ein. Er stellt den protestierenden Besch√§ftigten einen Raum im „Forum f√ľr Senioren“ f√ľr Betriebsversammlungen zur Verf√ľgung. Der Betriebsratsvorsitzende wird mit Mitteilung von Uwe Nitzinger seiner Funktion enthoben.
B√ľrgermeister Baa√ü kritisiert die Informationspolitik des Unternehmens und verlangt umfassende Aufkl√§rung. „Zur neugegr√ľndeten Firma Profi-Log machte Nitzinger auch dem B√ľrgermeister gegen√ľber keine weiteren Angaben.“ Der Zeitung erkl√§rt Nitzinger, „von einer Zusammenarbeit mit der in Viernheim neugegr√ľndeten Pf united logistics GmbH, mit der der bisherige Eigent√ľmer nichts mehr zu tun habe, verspreche er sich einschneidende Verbesserungen im Dienstleistungs- und Servicebereich, man stehe vor einem „Quantensprung“ im Speditionsgesch√§ft.“

5. Januar 2001
Politik appelliert an Spedition
„Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister appellierte gestern an die Unternehmensleitung: „im Sinn der der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Unternehmens der Firma Pfenning, das Verwirrspiel der vergangenen Tage zu beenden.““
„Der Bundestagsabgeordnete respektiert „die Freiheit unternehmerischer Entscheidungen, die im Rahmen der geltenden rechtlichen Bestimmungen erfolgen. Aber das Wohl des Unternehmens und das Wohl der Arbeitnehmer sind keine Gegens√§tze, sie bedingen einander.“
„Der Fraktions- und Parteivorsitzende der Viernheimer CDU, Martin Ringhof, erinnerte daran, dass das deutsche Wirtschaftssystem auf dem der sozialen Marktwirtschaft beruhe. Das Verhalten der Arbeitgeber (Pfenning, Anm. H. Prothmann) vertrage sich weder hiermit noch mit den Grunds√§tzen einer christdemokratischen Wirtschaftspolitik.“
Die Gr√ľnen kritisieren die „Wildwest-Manieren“ der Spedition.

9. Januar 2001
Unternehmerische Willk√ľr
„Mit Sorge beobachten die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) die wachsende Tendenz, wie sich gewisse Kreise versuchen unter strenger Wahrung ihrer Eigeninteressen und der Missachtung der Rechte anderer aus ihren Pflichten zu stehlen. Ein solch gravierendes Beispiel unternehmerischer Willk√ľr liefert derzeit die Gesch√§ftsleitung der Spedition Pfenning in Viernheim.“
Hans Winkler, 1. Vorsitzender KAB

12. Januar 2001
Termin vor Arbeitsgericht geplatzt
Pfenning Gesch√§ftsf√ľhrung ignoriert Vorladung

„Die Vorg√§nge um die Pfenning Spedition GmbH, Viernheim, nehmen immer groteskere Z√ľge an. Zu einer Verhandlung, die f√ľr gestern vor dem Arbeitsgericht Darmstadt anberaumt war, erschien kein Vertreter der Gesch√§ftsf√ľhrung. Begr√ľndung: Man sein nicht zust√§ndig, das Unternehmen verkauft.“
„Weiterhin nebul√∂s bleibt die Firma Profi-Log Spedition GmbH, an die die Pfenning Spedition GmbH nach Angaben der Gesch√§ftsf√ľhrung verkauft worden sein soll.“
„Das Gremium (√ĖTV, Anm. Hardy Prothmann) fordert die Verantwortlichen in einem Schreiben auf, bei einer Betriebsversammlung am kommenden Montag endlich Klarheit √ľber die Eigentumsverh√§ltnisse zu schaffen.“

13. Januar 2001
Pfenning meldet sich zu Wort
Speditionschef macht Gewerkschaft f√ľr Unruhe verantwortlich

„Pfenning gibt nur einen Fehler zu: Der Sicherheitsdienst h√§tte dem Betriebsratsvorsitzenden √Ę‚ā¨¬¶ nicht den Zutritt zum Betrieb verbieten d√ľrfen. Die Bewachung√Ę‚ā¨¬¶begr√ľndet Pfenning mit versicherungsrechtlichen Anforderungen.“
„Scharfe Angriffe richtet der Firmenchef gegen die √ĖTV-Gewerkschaftssekret√§rin Monika Hettwer: „Sie versteht es meisterlich, das Feuer zu sch√ľren“, so Pfenning. √Ę‚ā¨¬¶ Hettwer l√§sst dieser Angriff kalt: „Es ist meine Aufgabe, Missst√§nde zu bek√§mpfen, das tue ich.“

16. Januar 2001
Trauerspiel
Unser Redaktionsmitglied Dirk Pohlmann kommentiert den Fall Pfenning Spedition
„Pfenning Holding, Pfenning, Logistik, Pfenning Spedition, Log-Sped, Profi-Log, Profi-Consult, PF United Logistics: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollst√§ndigkeit und ist dennoch bereits un√ľbersichtlich.“

16. Januar 2001
Jetzt will der Landrat vermittelnd eingreifen
Streit um en Verkauf der Pfenning Spedition GmbH geht weiter / Wieder Solidaritätsbekundungen in der Lilienstraße

„Mir geht‚Äôs um Transparenz und darum, die Firmenpolitik offen zu legen“, betonten Hofmann (der Landrat, Anm. Hardy Prothmann). „Es muss Klarheit √ľber den k√ľnftigen Status herrschen. Schlie√ülich m√ľssen die betroffenen Arbeitnehmer ihre Familien ern√§hren.“
√Ę‚ā¨¬¶
„Die Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht berichtete von eigenen Recherchen in Rostock. Dort sei die Firma Profi-Log weder im Handelsregister eingetragen noch sei sie dem Speditionsfachverband oder der IHK bekannt.“

16. Januar 2001
Keine Bewegung im Streit um Pfenning
Gesch√§ftsf√ľhrungen und Gewerkschaft bleiben unvers√∂hnlich / Politik gibt Vermittlung auf

„Die Positionen im Streit um die Viernheimer Pfenning-Gruppe bleiben unver√§ndert, einen Einigung scheint weiter entfernt denn je.“

23. Februar 2001
Pfenning-Fahrer gehören zur PF
Arbeitsgericht Darmstadt gibt Gewerkschaft Recht

„Das Darmst√§dter Arbeitsgericht hat ein Machtwort gesprochen: Die Arbeitnehmer der fr√ľheren Pfenning Spedition GmbH haben einen Besch√§ftigungsanspruch gegen die Firma PF United Logistics Spedition GmbH. Es liegt ein Betriebs√ľbergang von der Pfenning Spedition auf die PF United vor.“

23. November 2001
Paukenschlag bei Pfenning
Pf United Logistics stellt Antrag auf Insolvenzverfahren

„Genau ein Jahr nach der Aff√§re um den Verkauf der Pfenning Spedition GmbH gibt es in der Viernheimer Logistik-Gruppe einen neuen Paukenschlag: Die pf United Logistics GmbH hat gestern einen Antrag auf Er√∂ffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Betroffen sind nach Angaben des Unternehmens 53 Arbeitnehmer.“
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„Die pf United begr√ľndete gestern ihre wirtschaftlichen Schwierigkeiten mit Kundenverlusten auf Grund der „spektakul√§ren Aktionen der √ĖTV und des Betriebsrates“.

23. Juni 2006
Meterhohe Flammen schießen aus der Lagerhalle
Großbrand auf dem Gelände der Spedition Pfenning / Millionenschaden, aber keine Verletzten / Brandursache unklar

„Mit einem Inferno aus Rauch und Flammen k√§mpfte die Feuerwehr in der Nacht zum Freitag: Bis zu 25 Meter hoch schossen die Stichflammen aus einer Lagerhalle in Viernheim. Sie wurden durch den Brand v√∂llig zerst√∂rt.“
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„Zeitweise drohte das Feuer auch auf zwei Tanks mit Fl√ľssiggas und auf ein benachbartes Unternehmen √ľberzugreifen, das Aluminium und Altpapier gelagert hat. Das konnten knapp hundert Einsatzkr√§fte aber verhindern. Als besonders kritisch beschreiben Einsatzkr√§fte den Augenblick, als sich kurz dach ihrem Eintreffen gro√üe Mengen brennbarer Stoffe durch Sauerstoffzufuhr auf einen Schlag entz√ľndeten.“

17. November 2007
Umstieg von Zug auf LKW
„Der Streik der Lokomotivf√ľhrer trifft nicht nur Urlaubsreisende und Berufspendler, der nach und nach eskalierende Ausstand beschert auch den Spediteuren jede Menge Mehrarbeit. Der Frachtverkehr verlagert sich zunehmend von der Schiene auf die Stra√üe√Ę‚ā¨¬¶“
„Betroffen ist auch die Viernheimer Spedition Pfenning Logistics, die Waren eines Hauptkunden (Henkel, Anm. Hardy Prothmann) normalerweise per Zug geliefert bekommt. „Da das derzeit nicht m√∂glich ist, wurde der gesamte Transport auf LKW umgestellt, so Sprecherin P√©lagie Mepin.“