Samstag, 19. August 2017

In eigener Sache: Bayerischer Rundfunk interviewt Hardy Prothmann und Jeff Jarvis

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Guten Tag!

Heddesheim, 31. Januar 2010. „Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus?“, fragte sich das „medienmagazin“ des Bayerischen Rundfunks und hat dazu Experten und Macher gefragt. Mit dabei: Das heddesheimblog und der renommierte amerikanische Medienprofessor Jeff Jarvis.

prothmannstudio

Hardy Prothmann im SWR-Studio Mannheim. Bild: hblog

Das Internet revolutioniert viele Branchen – auch den Journalismus. Nicht erst seit kurzem. Beispielsweise haben die Zeitungen bereits vor Jahren heftige Verluste hinnehmen mĂŒssen, weil die wichtigen AnzeigenmĂ€rkte der Stellenangebote, Kfz und Immobilien ins Internet abgewandert sind.

Wie die Zukunft des Journalismus genau aussieht, weiß niemand so genau. Medienexperten gehen aber davon aus, dass sie sehr viel anders sein wird, als man das ĂŒber Jahrzehnte gewohnt war.

Klar scheint zu sein, dass immer mehr Journalismus ausschließlich fĂŒr die Verbreitung im Internet gemacht wird. Im Unterschied zu frĂŒher mĂŒssen Journalisten dafĂŒr viel stĂ€rker mit den „Usern“ in Kontakt treten. ÃƓber so genannte „soziale Netzwerke“ wie Twitter, facebook, wer-kennt-wen beispielsweise.

Das „medienmagazin“ des Bayerischen Rundfunks ist der Frage nachgegangen, wie die Zukunft des Journalismus aussieht und hat dazu Experten befragt. Als Beispiel, wie die Zukunft des Journalismus praktisch aussehen könnte, hat die Redaktion das heddesheimblog ausgesucht und dessen GrĂŒnder, Hardy Prothmann, interviewt.

Ein sehr empfehlenswertes Interview hat die fĂŒr das „medienmagazin“ verantwortliche Journalistin Sissi Pitzer mit dem amerikanischen Medienprofessor Jeff Jarvis gefĂŒhrt.

Sie können die Sendung im Internet als „Podcast“ nachhören. Das Interview beginnt etwa nach dem ersten Viertel des Audiostreams:

B5 aktuell – das medienmagazin: Die Zukunft des Journalismus

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist GrĂŒndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten PortrĂ€ts und Reportagen oder macht investigative StĂŒcke.

  • Andreas Kellner

    Ein bekanntes Zitat von dem Pulitzer-PreistrĂ€ger und Journalisten Simon Hersh:ñ€ƓEs gab noch nie einen PrĂ€sidenten, der mich leiden konnte. Ich nehme es als Kompliment.ñ€

    Wieder einmal zeigen sich die Zeichen der Zeit. Ein Heddesheimer Lokaljournalist wird mit GrĂ¶ĂŸen wie Internetguru Jeff Jarvis (www.Buzz.com), Helmut Markwort ( Focus ) und Simon Hersh genannt. Über Hardy Prothmann vom Heddesheimblog wird sehr ausfĂŒhrlich im Bayrischem Rundfunk berichtet.

    Parallelen zu PulitzerpreistrĂ€ger Hersh gibt es auch. BĂŒrgermeister Michael Kessler kann den Journalisten Prothmann ebenfalls nicht leiden.

    Vielleicht kann der BĂŒrgermeister die nachfolgenden Fragen einmal selbst beantworten:

    1. Warum werden Anfragen des Heddesheimblog systematisch zu spÀt beantwortet?
    2. Weshalb werden Mitarbeiter vom Heddesheimblog gezielt bei ihrer Arbeit behindert?
    3. Wieso werden Ăąâ‚ŹĆŸBeauftragteñ€Ɠ des Heddesheimblog so abwertend behandelt?

    Die Zeichen der Zeit haben der BĂŒrgermeister, das Mitteilungsblatt und die MM-Lokalpatrioten noch nicht erkannt. Wenn man aber genau hinhört..das Totenglöcklein lĂ€utet bereits:

    Ăąâ‚ŹĆŸDie Totenglocke beruhigt die Geister, lockt aber auch ungebetene GĂ€ste an. Gevatter Tod lĂ€sst sich jedoch nicht ewig aufhalten. Euer Ende wartet schon..ñ€Ɠ (Zitat: Autor unbekannt)

    Noch eine persönliche Info fĂŒr den BĂŒrgermeister: Es gibt auch Leser, Einwohner, WĂ€hler, Steuerzahler und Menschen die zeitnah ĂŒber dieses Medium informiert werden wollen!

  • Michael Bowien

    Eine schöne ErgÀnzung zu diesem Thema findet sich hier: http://www.zeit.de/2010/02/WOS-Tyler-Brule-Interview