Samstag, 19. August 2017

Petry bewegt Dich: Jeden ersten Donnerstag im Monat

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Guten Tag!

Heddesheim, 30. Juni 2010. Das heddesheimblog begr√ľ√üt einen neuen Kolumnisten: Der Heddesheimer Matthias Petry schreibt an jedem ersten Donnerstag im Monat seine Sportkolumne „Petry bewegt Dich“ mit alltagstauglichen Tipps zu Sport, Fitness und Gesundheit.

Von Matthias Petry

Erachtet man die Gesundheit als das höchste Gut des Menschen, so ist ihre Erhaltung, Förderung und Verbesserung ohne sportliche Betätigung nahezu undenkbar. Leben braucht Bewegung!

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Matthias Petry ist Sportwissenschaftler und schreibt monatlich √ľber Tipps zu Sport, Fitness und Gesundheit. Foto: local4u

Der Mensch ist durch seine anatomischen und genetischen Grundlagen auf Bewegung ausgerichtet Рer tickt, was seinen Körper angeht, noch auf Steinzeitniveau.

Die Gesamtheit unserer 25 000 Gene (unser Genom) hat sich seit 40 000 Jahren nicht mehr gro√ü ver√§ndert. Alle Funktionsabl√§ufe unseres hochkomplexen Organismus sind nach wie vor ausgerichtet auf die Bedingungen der Fr√ľh-Steinzeit.

Aus 20 Kilometern pro Tag sind 800 Meter geworden.

Die damaligen extremen Witterungsbedingungen und Gefahren waren nur zu bew√§ltigen durch jagen, weglaufen, weiterziehen – gut 20 Kilometer legten die Menschen damals t√§glich zur√ľck – heute kommen wir gerade noch auf 800 m.

Auch bei uns Menschen der Moderne sind die lebens- und gesundheitserhaltenden Funktionsabl√§ufe auf das √ÉŇďberlebensgesetz ausgerichtet: „Ern√§hrung durch Bewegung“. Das Sammeln und Jagen beschr√§nken wir aber auf den Griff ins Supermarktregal.

Beanspruchen wir unsere Organe, Muskeln oder Knochen regelm√§√üig, dann werden diese leistungsf√§hig und robust – bleiben wir unt√§tig, verk√ľmmern sie. Vor allem unser Gehirn lebt von der Bewegung.

Die Bewegungsqualit√§t und -quantit√§t, die wir zur Gesunderhaltung n√∂tig h√§tten, l√∂sen wir in der Regel nicht mehr ein. Auch deshalb, weil Bewegungsm√∂glichkeiten in der neuzeitlichen technisierten Welt immer mehr zur√ľckgedr√§ngt werden.

Raus aus dem Sitz, rein in die Bewegung.

Computer und Maschinen nehmen uns die k√∂rperliche Arbeit ab, Fahrst√ľhle ersetzen Treppen, motorisierte Fahrzeuge ersetzen die eigene Bewegung. Ein Gro√üteil der Bundesb√ľrger verbringt viele Stunden des Tags im Sitzen.

„Vom Bett ins Auto, vor den Computer, dann wieder ins Auto, auf das heimische Sofa vor den Fernseher und dann wieder ab ins Bett“ – ein typischer Tagesablauf bei dem die Gesundheit auf der Strecke bleibt.

Wir beuten unseren K√∂rper ganz selbstverst√§ndlich aus und belasten ihn durch eine unnat√ľrliche Lebensweise. Erst, wenn etwas nicht funktioniert oder etwas schmerzt, erinnern wir uns wieder an ihn.

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Technik, Komfort und Bequemlichkeit lösen einen allgemeinen Bewegungsmangel aus, der wiederum Schäden am Bewegungsapparat zur Folge hat, der Zivilisationskrankheit Nr. 1.

Hilfe zur Selbsthilfe.

Auch im Zuge leerer Gesundheitskassen muss der Einzelne mehr Eigenverantwortung gegen√ľber seinem K√∂rper und seiner Gesundheit aufbringen – „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist angesagt.

Sport und Bewegung in den Alltag einzubauen ist gar nicht so schwer, wie man vielleicht denkt. Die Sportkolumne gibt Antworten auf Fragen:

  • Was kann man f√ľr seinen R√ľcken tun?
  • Wie kann man Bewegung am B√ľroarbeitsplatz integrieren?
  • Wie bringt man das Herz-Kreislaufsystem gezielt in Schwung?
  • Was kann die Ern√§hrung leisten?
  • Wie kann ich mich entspannen?

Die LeserInnen sind gerne aufgerufen, sich mit Fragen oder Hinweisen an Matthias Petry zu wenden – machen Sie mit. Bringen Sie sich ein!

Zur Person:
Matthias Petry ist Sportwissenschaftler und als Dozent im Gesundheitsbereich t√§tig. Matthias Petry gibt Antworten auf Fragen rund um Sport, Fitness und Gesundheit und m√∂chte dazu motivieren, dass Menschen wieder mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen und dadurch schrittweise ges√ľnder werden.

√úber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr√ľndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr√§ts und Reportagen oder macht investigative St√ľcke.