Freitag, 19. Oktober 2018

Braucht Heddesheim einen Prothmann?

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Guten Tag!

Heddesheim, 28. Oktober 2009.

Der nachfolgende Beitrag ist eine Reaktion auf:
Offener Brief an den Gesamtvorstand der TG Heddesheim

Kommentar: Sabine Prothmann

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Ist das das Recht auf freie MeinungsĂ€ußerung oder nur einfach eklig?

Braucht Heddesheim einen „Prothmann“?

Sicherlich nicht unbedingt. Genauso wenig wie das Oktoberfest.

Meinten Sie das, meine Herren und Damen?

Oder wie muss ich das verstehen?

Schließt sich hier nicht logischerweise die Frage an: Was „brauchen“ wir tatsĂ€chlich?

Dann wird die Liste ziemlich kurz, wenn es ums Leben geht oder lang, wenn es um Luxus geht.

Was wir sicherlich brauchen, ist die Möglichkeit zur freien MeinungsĂ€ußerung und darin sind sich ja wohl auch die Damen und Herren der TG einig. Ansonsten wĂŒrde der Aushang hier nicht hĂ€ngen – als „demokratische Tafel fĂŒr eine freie MeinungsĂ€ußerung“.

Äußern Sie sich! Denn das ist gut so!

Doch besser wĂ€re es, wenn man wĂŒsste, wer hier seine Meinung „frei“ Ă€ußert.

Denn immerhin hat „man“ dazu das Recht – dafĂŒr darf „man“ aber auch einstehen!

„Man“ muss nichts befĂŒrchten – die Meinungsfreiheit ist grundgesetzlich geschĂŒtzt!

Ist das der TG-Vorstand?

Ist das ein zufÀlliger Besucher?

Ist das ein Heddesheimer, dem es in letzter Zeit einfach zu ruhig war und der mal wieder fĂŒr Schwung in der Bude sorgen wollte?

Wieso sind so viele BĂŒrger so empört, frage ich mich?

Wollen wir nur den Schmusekurs der Tageszeitung?

Ist Hinterfragen ein „Verbrechen“?

Wer „erlaubt“ sich in Heddesheim was?

Viele „WĂŒrdentrĂ€ger“ erlauben sich zu schweigen, zumindest dem heddesheimblog gegenĂŒber.

Hat das was mit „WĂŒrde“ zu tun?

Wo bleibt der Mut der „Gegner“ (von was auch immer)?

Alles geschieht anonym.

T-Shirts werden bedruckt, Nagelbretter gelegt, Kellnerblocks beschriftet…

Bravo, meine Damen und Herren! Gesichtslos lĂ€ssts sichs trefflich leben. So lange nur der Schein fĂŒr ein „einig Heddesheim“ gewahrt bleibt.

Fragt sich nur, wofĂŒr man/sie „einig“ ist?

Ich habe vor ein paar Tagen bei der Lesung einer sehr klugen Frau gelernt – und man kann auch noch etwas lernen, wenn man die 40 ĂŒberschritten hat – dass Form und Inhalt passen mĂŒssen.

Deshalb rufe ich Sie auf, aus Ihrer AnonymitÀt heraus zu kommen.

Bekennen Sie sich doch mit Ihrem eigenen Namen zu Ihrer eigenen Meinung – denn das tut der Verantwortliche des heddesheimblogs auch – jeden Tag mit jedem Text.

Er greift an und macht sich dadurch unter UmstÀnden angreifbar.

Und Sie?

Vielleicht habe ich etwas missverstanden. Und wenn das so ist, klÀren Sie mich auf.

Aber ich dachte bisher, dass es gerade den „Alteingessenen“ darum geht, den Graben im Ort nicht tiefer werden zu lassen…?

Ist das so? Oder wird hier ordentlich gebaggert?

Der erste Schritt zur „Einheit“ wĂ€re Kommunikation und nicht anonyme Fresszettel von einem Kellnerblock angeheftet an eine Pinnwand.

Das hat nichts mit Meinung zu tun, sondern ist nur unaufrichtig.

Lesen Sie auch:
Offener Brief an den Gesamtvorstand der TG Heddesheim

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist GrĂŒndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten PortrĂ€ts und Reportagen oder macht investigative StĂŒcke.