Sonntag, 20. August 2017

Die Metropol-Card: Viele Bibliotheken – ein Ausweis!

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Heddesheim, 27. Oktober 2010. Unter dem Motto „Viele Bibliotheken – ein Ausweis!“ stiegen am Tag der Bibliotheken, am 25. Oktober, vier weitere Bibliotheken aus der Metropolregion in den Bibliotheksverbund ein. 20 Euro zahlt man f├╝r die „Metropol-Card“ j├Ąhrlich und kann damit gleichzeitig neun Bibliotheken nutzen.

Von Sabine Prothmann

Am 24. Oktober 2007, dem Tag der Bibliotheken, wurde in den Stadtbibliotheken von Mannheim und Ludwigshafen die Metropol-Card als gemeinsamer Bibliotheksausweis in der Metropol-Region Rhein-Neckar eingef├╝hrt. Im Laufe der n├Ąchsten drei Jahre boten diesen Service auch die ├Âffentlichen Bibliotheken von Br├╝hl, Speyer und Frankenthal ihren Lesern an.

Neu dabei sind jetzt auch Heddesheim und Ladenburg

Neu dabei sind jetzt die Stadtbibliothek Ladenburg und die Gemeindeb├╝chereien in Heddesheim, Oftersheim und Ketsch.

Und damit k├Ânnen ab sofort├╝├â┼ôber eine Million Medien von den Inhabern der Metropol-Card uneingeschr├Ąnkt genutzt werden.

Musste man bisher in allen teilnehmenden Bibliotheken Jahresgeb├╝hren bezahlen, bekommt man das gesamte Angebot jetzt f├╝r 20 Euro im Jahr.

Wer von dem Angebot profitieren m├Âchte, kann sich in einer der beteiligten Bibliotheken anmelden und dort auch die Geb├╝hr f├╝r einen Nutzungszeitraum von 12 Monaten zahlen. Vorhandene Ausweise k├Ânnen umgetauscht werden.

Noch ist kein Leihverkehr m├Âglich

Medien, die in einer Stadt ausgeliehen wurden, m├╝ssen leider auch wieder dort zur├╝ckgegeben werden, bedauert Antje Kietzmann, Leiterin der Stadtbibliothek Ladenburg.

metropolcard

Logo der Metropol-Card-Seite. Quelle: Metropol-Card

Denn ein Leihverkehr ist (noch) nicht m├Âglich, denn das w├╝rde zus├Ątzliche Kosten verursachen, die auf die Nutzer umgelegt werden m├╝ssten.

Auch die Leihfristverl├Ąngerung kann nur bei der jeweiligen Bibliothek vorgenommen werden.

Seit diesem Sommer gibt es auch eine gemeinsame Website www.metropol-card.net, hier k├Ânnen die Nutzer den Bestand der Bibliotheken und den Leihstatus der gew├╝nschten Medien einsehen und ihr Konto kontrollieren.

W├╝nschenswert sei in Zukunft auch die Beteiligung der Stadtbibliothek Heidelberg, sagte Antje Kietzmann.

Mehr Auswahl bei gleichbleibender pers├Ânlicher Beratung

Kietzmann sieht in dem Bibliotheksverbund einen gro├čen Nutzen vor allem f├╝r die kleineren B├╝chereien: „Damit wird der Abstand zu den gro├čen Bibliotheken kleiner“. Eine kleine B├╝cherei habe nicht die Mittel, alle Medien, vor allem die elektronischen, vorr├Ątig zu haben. Jetzt k├Ânnen die Bibliotheksbesucher die pers├Ânliche Beratung und Atmosph├Ąre einer kleineren B├╝cherei genie├čen und gleichzeitig die Auswahl der gro├čen Stadtbibliotheken in Mannheim und Ludwigshafen nutzen.

Metropolcard Pressekonferenz Gruppenbild

Die Bibliotheken und ihre Vertreter aus Ladenburg, Heddesheim, Ketsch und Oftersheim freuen sich ├╝ber die Metropol-Card.

Das Ausleihverhalten habe sich vor allem im Bereich der Sachb├╝cher ver├Ąndert, Wissen werde heute meist ├╝ber das Internet bezogen.
Antje Kietzmann freut sich, ihren Kunden k├╝nftig eine gr├Â├čere Auswahl durch die Metropol-Card und weiterhin eine pers├Ânliche Beratung anbieten zu k├Ânnen.

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Das heddesheimblog

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.