Donnerstag, 23. November 2017

Auf die Familie Glock kommen Mehrkosten zu

Die alte Tabakscheune bleibt erhalten

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Heddesheim, 26. Februar 2013. (red/zef) Die alte Tabakscheune im Ortsteil „Muckensturm“ ist sanierungsbedĂŒrftig. Die Besitzer wollten sie abreißen und einen Neubau errichten mit denselben Ausmaßen. Der Abriss ist nun vom Tisch. Damit wird ein fĂŒr Heddesheim charakteritisches GebĂ€ude erhalten.

Von Ziad-Emanuel Farag

Die Familie Glock fĂŒhrt im Ortsteil „Muckensturm“ einen landwirtschaftlichen Betrieb. Dazu gehört die alte Tabakscheune. Im FrĂŒhjahr 2012 fragte die Familie an, ob sie das betreffende GebĂ€ude abreißen kann, um einen Neubau zu errichten. Der Bauausschuss stimmte diesem Antrag am 2. April 2012 zu. Das Landwirtschaftsamt sah diesen Antrag jedoch kritisch.

Bei Neubauten wird immer wieder aufs Neue geprĂŒft, ob eine landwirtschaftliche Nutzung gegeben ist. Zwischen uns und dem Landwirtschaftsamt gab es unterschiedliche Auffassungen darĂŒber, was unter eine solche Nutzung fĂ€llt. Uns entstehen jetzt durch die Sanierung der alten Scheune Mehrkosten.

so Harald Glock, Inhaber des Betriebs. Das ist verwunderlich: In dem Neubau sollten neben einer Wohnung Lager-, Neben und TechnikrÀume des landwirschaftlichen Betriebes untergebracht werden.

Den entsprechenden Antrag zog die Familie Glock dennoch zurĂŒck. Die alte Tabakscheune wird erhalten, umgebaut und saniert. Im Erdgeschoss sollen Lager-, Technik- und NebenrĂ€ume wie geplant eingerichtet werden. In den beiden Obergeschossen wird eine Wohnung eingerichtet. Ein ortstypisches GebĂ€ude bleibt so erhalten. Daher erteilte der Bauusschuss gestern einstimmig seine Zustimmung.